Fuck it!

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Fuck it!

Eintrag erstellt von pMaximus · - 525 Aufrufe

Prolog: Das wird einer meiner seltenen Beiträge, indem ich mal auch über Privates und Persönliches sprechen möchte. Einfach auch um meine momentanen, wirren, teils emotionsgeladenen Gedanken aber auch die tiefe, aber seltsamerweise dennoch rationale Leere in mir niederzuschreiben. Wem es interessiert kann es sich gerne durchlesen, mir auch Tips oder Ratschläge geben oder sonstiges dazu beitragen. Ebenso werde ich vielleicht diesen Blog auch als Tagebuch nutzen, um einfach nur Gedankengänge und Reflexionen in Schriftform zu haben. SD hört und wird meines Erachtens nie aufhören. Nun denn. 

3 fucking Jahre sind es her. 
3 wunderschöne, teilweise schräge, lustige aber auch von Streitigkeiten begleitete Jahre. Die zuletzt immer öfters auftretenden Streitereien und Gefühlskälte, möchte ich dennoch am liebsten vergessen und missen. Und dennoch suggeriert mir das Bewusstsein der vergangenen schönen 3 Jahre eine Blockade, einen Zwirbel in meinem Kopf. Ein Hammer. Ein sanfter Hammer, der ständig pocht und mir lautstark in das Cerebrum brüllt "FTOW und hol deine Eier zurück!" 
Was ist passiert? Ja, was ist verdammt noch einmal passiert? Mir, derjenige, der Unangefochtene, der vom AFC König in meiner Stadt zum Ficker wurde. Mir, der noch nie von einer Frau verlassen wurde. Mir, der immer von sich aus Beziehungen beendete und eigentlich all seinen Ex-Freundinnen das Herz brach, wird nun letztendlich von seiner Partnerin verlassen. Nun verstehe ich wie sich meine ehemaligen Freundinnen und andere fühlen mussten. Und dennoch lässt es mich auch irgendwie kalt. Empathie? Klingt für mich irgendwie befremdlich. Oder ist es doch die Trauer, ein temporärer Schockmoment, die Demut, meine innerlichen Ängste verlassen worden zu sein, die mich erstarren lässt!? Von einer Frau, dich ich zugegebenermaßen vom ganzen Herzen liebte. Ja verdammt nochmal! Ich habe sie geliebt wie keine andere Frau auf dieser Welt! Die schönen Momente wie wir unsere Wochenendausflüge verbracht haben, ihr süßes Lächeln am Morgen wenn sie mich aufweckte, oder einfach nur wenn wir beide in Zweisamkeit unser Abendbrot aßen...und dennoch....waren wir uns in den letzten Jahren so fern...eine unerreichbare Liebe, getrennt durch nicht einmal 2000km. Oder war ich einfach zu naiv und desillusioniert? Bin ich etwa der Rosaroten Brille verfallen? Hat etwa die Betaisierungsfalle bei mir zugeschlagen? 
Ich kann es nicht sagen. Zumindest nicht jetzt. Meine zerebralen Rotoren arbeiten auf Hochtouren, versuchen gerade alles zu realisieren und zu reflektieren. Doch momentan fehlt es mir einfach an Integrität und womöglich auch die nötige Akzeptanz das Geschehene zu akzeptieren. 

Gestern bekam ich mitten in den frühen Morgenstunden eine Nachricht. Da ich Frühdienst hatte, sah ich diese zeitnah. Es war klar was kommen musste. "Need to talk". Gefühlskälte. Gefühlschaos. Mein Magen drehte sich um. Ich wusste, dass dieser Tag kommen musste. Nur eingestehen wollte ich es mir nie. Alles wird gut. "Du hast ja noch deine weiblichen Orbiter. Du bist der starke Typ. Keine Sorge!" Illusionierte Realität. Umso härter trifft es mich, als die pure nackte aber schöne Wahrheit mir tief in die Fresse schlug. Jetzt lieg ich am Boden. Versuche mich hochzustemmen. Weiter. Das Leben geht weiter. Es muss weiter gehen. Am Abend dann das stundenlange Telefonieren. Sie nun mittlerweile 1000km weit entfernt von mir. "We need to talk". Ich musste schmunzeln. Tatsächlich. Der Allrounder Klassiker aus dem PU-Forum. Na gut, lass uns reden. Sie im temporären Gefühlschaos. Die DIstanz macht ihr zu Schaffen. Sie wünscht sich einen Partner in ihrer Nähe. Sieht keine große Zukunft mehr in unsere Beziehung. Weiß nicht weiter und das volle Programm an Bullshit Präkat! 
Der ganze Scheiß halt, den Frauen verzapfen wenn sie eine Beziehung beenden wollen, um ja keine Schuldgefühle mitzubringen. Obwohl, das hat sie sogar explizit erwähnt. Sie möchte keine Schuldgefühle haben, weil ihr Lebensstil so anders ist als meiner. Ach ja? Really? Fucking really!? Vielleicht weil ich ca. 50-60 Stundenwoche habe, nach der Arbeit trainieren fahre und nicht jeden Tag mich mit Bekannten oder Freunden treffen kann um auf einen Drink zu gehen oder auswärts zu essen!? Nein! Ich tu es. Mindestens 3x mal die Woche. Aber nicht jeden verfickten Tag wie die werte Dame! Ja na klar, unser Lifestyle ist "pretty much different", "you don't say!" 
Aber was steigere ich mich da hinein... sei doch ehrlich zu dir selbst Mann! Ist eine Ausrede, ein gelenkter Umweg um eben gewisse Faktoren und verlorene Attraction auf weibliche Art zu rationalisieren. Klar, ich würde für die Liebe auch über Distanzen hinweg sehen. Sie tat es auch. Für fast ganze 2 Jahre. Nun nicht mehr...Ich auch nicht. 

Wenn ich mich selbst sehen könnte. Also aus meinem Körper heraus. Ich würde mir wahrscheinlich erst einmal zwei Nackenschellen verteilen. Oder ne Ohrfeige, eine Links und eine Rechts. Wach auf Junge! Das Leben geht weiter! Andere Mütter haben auch hübscher Töchter! Schreibst du doch so gern. Ich hab ja auch Recht. Nur das selbst in der Situation zu rationalisieren, hätte ich mir einfacher vorgestellt. Fuck it!!! Life goes on. Zwar schwermütig, aber dennoch progredient. An meiner Stelle, hätte ich mir selbst geraten für sie und für uns beide einen Schlussstrich zu ziehen. Das hätte ich gestern schon tun sollen. Fuck it!! Beende die Beziehung. No Doubts No Flaws. 

Ein Ultimatum. Ist schon komisch. Und ausgerechnet ich habe ihr ein Ultimatum gestellt. Natürlich vorher ihr das Angebot zu geben, in ihrem Namen die Beziehung zu beenden. Sie lehnte ab. Wie immer. Gefühlschaos, weiß nicht weiter usw. 

Whatever. Jetzt kommen gleich 3 scharfe HBs in meine Wohnung um mit mir einen zu trinken. Ich muss aufhören zu schreiben. Vielleicht fertige ich morgen den letzten Teil fertig. Sofern ich es schaffe. Life goes on. Und so muss ich mich auch dem fügen. Haut rein. 

 

 


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Alles gut Brauner ;-) das Forum steht hinter Dir. Fühl Dich ge-nacken-schellt...

Mein Opa sagt immer: Kopf hoch wenn der Hals dreckig ist. (von schwäbisch/deutsche Übersetzung)

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Haha Dank dir SZ! 

Bin heute neben einer HB aufgewacht. Sie angeblich Krankenschwester. Kann mich erfolgreich an nichts erinnern. Habe sie aber trotzdem nicht flachgelegt, also nicht dass ich mich erinnern würde. Denke einerseits, weil ich noch eine emotionale Hemmschwelle habe und andererseits (was vermutlich der eigentliche Grund sein wird) ich einfach sturzbesoffen war. Habe sie dennoch heim gefahren. No hard feelings. 
Muss mich wohl noch an das Single Leben gewöhnen. Der emotionale Druck ist aber noch vorhanden, wird vermutlich eine Zeit dauern bis ich das hinter mir habe. Yolo. 

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Fuck it! 

Hatte soeben unser allerletztes Telefonat. Mich nimmt es mehr mit, als ich es mir eingestehen würde. Hab nach dem Auflegen geheult wie nen Welpe. Gefühle, Emotionen, Zustände die ich von mir nie kannte. FUCK! Momentan ist es surreal für mich, das ganze zu verdauen. Surreal, dass ich wieder single bin und sie nie wieder sehen werde und auch möchte. Zumindest nicht in nächster Zeit. Ich kann es nicht. Das wäre ein Genickbruch für mich. 

FUCK! 
Werde jetzt pennen gehen. Keine Ahnung wie es mir morgen in der Früh gehen wird. FTOW 1/10 hat bei mir mehr Kummer als Freude verursacht. Ich denke, ich werde mich auch in den nächsten Tagen-Wochen aus dem PU Forum verabschieden. Um mein Leben auf die Reihe zu kriegen, alles zu verdauen und um nur um mich zu kümmern. 
Liebe ist ein echtes mieses Dreckstück, verdammte Scheiße!!! Mein Kopf gleich einer Hiroshima Bombe. Geblendet durch radioaktive Verstrahlung. Leer wie ein Vakkuumbehälter, emotional geladen wie ne Tesla Spule!!! 
 

See you later dudes...

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Fernbeziehung sprich Liebe und Distanz ist eine ganz schwierige Sache. Wenn es keine Chance gibt den Zustand in absehbarer Zeit zu ändern ist die Beziehung oft von vorne rein zum Scheitern verurteilt. Liebe ist Alltag, an den anderen zu denken ist was anderes als ihn zu spüren. Kannst ihn nicht schnell mal in den Arm nehmen, trösten, kuscheln mit ihm Leben.

Sie hat dir viel bedeutet, da darf es auch weh tun. Laß einfach die Gefühle der Trauer, Wut, Enttäuschung zu. Emotional bist verletzt und gerade nicht offen für eine andere HB. Kurz trauern dann wieder FTOW.

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Tag 2 (bzw. 4) nach dem Beziehungsende. Sitze gerade in der Ambulanz und warte bis mein Pat. von einer US zurück kommt. Am liebsten würd ich aber den Fall weiter geben, nach Hause fahren und einfach nur pennen. Allerdings kenne ich mich zu gut und weiß, dass sobald ich mal zuhause bin viel zu viele Sachen mich an sie (noch) erinnern werden. (Sie hat meine Wohnung teilweise eingerichtet, da sie Architektin ist) werde jetzt bald nach der Arbeit ins Studio fahren und ordentlich trainieren, danach geh ich mit Freunden vl auf eins. 

@ZuNett dank dir für deine Worte. Lustigerweise tendiere ich noch immer meine Gefühle und Trauer zu ignorieren. Vl sitzt auch meine innerliche Angst davor viel zu tief, so in etwa wie Frameverlust nur gegenüber mir selbst. 

Ubrigens mal gucken was Tinder so bringt...

lg

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Mein Beileid....
Wie viele KM wart ihr den getrennt voneinander?

Du schreibst was von 1.000 bzw. 2.000km - oder ist das nur als metapher zu verstehen?

bearbeitet von matsmad
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pMaximus

Geschrieben (bearbeitet)

Danke Bro. Schweiz - Spanien, danach Österreich - Italien. Sind halt schon einige km, es waren nicht immer ganz 2000km bzw 1000km, aber so zwischen 1600-700km waren schon drin. Mit dem Flug oder Auto schon gut erreichbar. Nur hatten oder konnten wir auch nicht jedes Wochenende einmal fast quer durch Europa fliegen. 

Vielleicht bin ich naiv. Aber ich denke hauptsächlich und ursächlich für das Scheitern der Beziehung war eben die Distanz. Dazu gehören dann u.a. andere Faktoren wie Kalibrierung und das Können sich auch auf längerfristige Zeit miteinander richtig zu kommunizieren. Hier wurden mit Sicherheit sehr viele Fehler gemacht. Das ist mir bewusst. 

Viel schlimmer is halt momentan bei mir die Phase, wo ich ihr immer einen höheren Stellenwert zuschiebe, den sie womöglich gar nicht besitzt. In meinen Augen ist sie momentan einfach die perfekte Frau für mich. Wir hatten alles, verstanden uns ausgezeichnet, hatten den gleichen Humor, waren permanent auf der gleichen Wellenlänge und sie hatte einfach alles was ich mir von einer Frau erwartet hätte. Ihre Eleganz, ihre tweilese Kindlichkeit was etwas ganz süßes hatte, aber auch ihr vorhandener Intellekt um mit ihr auch über ernsthaftere Themen zu reden. Ich weiß, dass dies momentan einfach meine Inakzeptanz ist die Beziehung als beendet anzusehen. Und so willig und versuchend ich mir versuche diese illusionierte Brille herunter zu reißen, desto schwieriger wird es die ganze Sache aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. 

Manchmal denke ich mir, ob das nicht obgleich auch ein übles Karma ist das nun auf mir liegt. Ich hatte immer alle meine Beziehungen beendet. Nie wurde ich eigentlich verlassen (bis auf meine AFC Zeit, jedoch war das eher nur eine Affäre als eine Beziehung). All meine Ex Freundinnen konnten es genauso wie ich jetzt, nicht einsehen dass die Beziehung zu Ende ist/war. Ich wurde teilweise mit Nachrichten bombardiert und war sehr schnell genervt. Nun verstehe ich den Unmut, den ich damals bei all meinen Ex verursacht hatte. Welch schwere Last sie tragen mussten, und wie die Zeit langsam alle Wunden heilt. 

Ob ich mir momentan Vorwürfe machen kann, inwiefern und weit ich auch dazu beigetragen habe dass die Beziehung tu Ende ist, weiß ich noch nicht. Will und kann ich nicht. Aber eines Tages muss und werde ich mich der Frage stellen. Selbstreflexion aber auch Kritik gehört zu den wenigen Charaktereigenschaften, die man mir anmaßen darf und kann. 

Heute würde ein Event am Abend starten. Meine Freunde haben sich schon angeboten, als auch einige Hbs. Ich werde es mir mal anschauen, obgleich wissend dass ich tief innen ein emotionales Wrack bin mit einem sehr bröckligen Frame.

bearbeitet von pMaximus
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vor 3 Stunden schrieb pMaximus:

Selbstreflexion aber auch Kritik gehört zu den wenigen Charaktereigenschaften, die man mir anmaßen darf und kann. 

Na, ist doch schon mal ne gute Ausgangssitution. Kenne mich in Fernbeziehungen auch aus und kann davon nur abraten, wenn man nicht bereit ist, irgendwann seinen Wohnort zu wechseln. Warum bist du nicht zu ihr, oder sie zu dir gezogen? Nun ja, ist jetzt wohl auch nicht mehr wichtig. Behalt`s im Hinterkopf, für das nächste Mal.

vor 3 Stunden schrieb pMaximus:

obgleich wissend dass ich tief innen ein emotionales Wrack bin mit einem sehr bröckligen Frame.

Ob du`s glaubst oder nicht, das wird dir Tiefe vermitteln. Ne Oneitis ist zwar immer Scheiße, so mittendrin, aber alles Schlechte hat auch sein Gutes. Klingt blöd, ich weiß, ist aber so.

Wirst dich in dieser Zeit mal ein bißchen besser kennenlernen. Vielleicht sogar Seiten an dir entdecken, die dir noch verborgen sind. Das sind ebenfalls wahre Schätze.

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Hey @pMaximus.
Respekt - eine Beziehung über diese Distanz drei Jahre aufrecht zu erhalten. Das muss man auch erst mal können.
Distanz ist sicherlich immer ein Faktor bei Beziehungen bei denen die Partner fast immer ca. 1.000 km von einander entfernt sind. Da fährt man nicht mal eben so am Wochenende vorbei. Krass. Hattest du in der Zeit nie mit Verlustangst o.Ä. zu kämpfen bzw. Zweifel? Nur aus Interesse, ohne hintergedanken meinerseits.

Sieh es aber mal so: Das positive an einer LDR ist das man sich nicht einfach so zufällig über den Weg läuft. Das macht die Trennung sicherlich "einfacher". Klar klingt jetzt nicht gerade aufbauend. Ist aber eben auch ein Faktor den man nicht unterschätzen darf.

Wünsche dir auf jeden Fall alles gut.
Kannst dir zu gute halten das ihr die Beziehung trotz der immensen Entfernung gelebt hat. Das macht man auch nicht mal einfach so.

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Hi @Firster

Der Grund weshalb wir nicht zusammen gezogen sind war, dass sie in Österreich (ihr Arbeitsvertrag in der Schweiz lief aus) keine Stelle fand bzw. sie nicht wirklich glücklich hier wurde. Ich kann sie einerseits verstehen, da die Südländer (also Italiener und Spanier) eine ganz andere soziale Kultur mit sich bringen und auch teilweise viel lebensfroher sind, als wir hier in unsere Breitengrade. Sie hat sich daher entschlossen für eine Weiterausbildung nach Spanien zu gehen, um dort auf einer Eliteuni einen zusätzlichen Master zu absolvieren. Letztendlich scheiterte es aber daran, dass sie nun mittlerweile wieder in Italien ist, dort nun für ein renommiertes Unternehmen arbeitet, ich jedoch weder richtig spanisch noch italienisch sprechen kann und somit mir die Hände gebunden waren, nach Italien oder Spanien zu ziehen um dort meinen Beruf zu tätigen. 
Schließlich habe ich sie ja in der Schweiz kennen gelernt und wir lebten für über 1 Jahr zusammen (teilweise in der Schweiz, teilweise in Österreich). Die Zeit war wirklich schön mit ihr. 

Ein Dankeschön geht auch an dich für die aufbauenden Worte. Allerdings kann ich mir momentan noch nicht vorstellen, welche Art von Tiefe mir dieser emotionale Zustand in der Zukunft bringen wird. Momentan ist es für mich sogar (noch) unvorstellbar eine andere Frau zu daten, geschweige jemals eine Beziehung mit einer anderen Frau einzugehen. 

 

@matsmad

Auch dir dankend für deine Worte. Zu deiner Frage: Anfangs hatte ich natürlich meine Bedenken. Glücklich war ich mit ihrer Entscheidung nicht. Allerdings konnte ich auch sehen wie unglücklich sie hier wurde. Sie fand einfach keine Arbeit und vor allem gut bezahlte Arbeit als Architektin. Außerdem konnte sie nie so richtig mit der deutsch/österreichischen/schweizer Mentalität umgehen, bzw. empfand sie das soziale Leben hier als zu "gefühlskalt". 

Als sie dann weg ging, hatte ich höchstens ein paar Gedankengänge und Zweifel bezüglich einer Fernbeziehung. Allerdings nie zu ihrer Loyalität oder die meiner. Richtige Verlustangst hatte ich nie. Ich hatte und habe ja auch ständig noch Alternativen am Start. Außerdem lief unsere Beziehung richtig gut, somit war mir auch nicht klar (wie die Beziehung verlaufen würde) oder ich machte mir einfach keine richtigen Gedanken dazu, in absehbarer Zeit die Beziehung zu beenden. Für mich war es irgendwie klar, dass wir beide eine gemeinsam Zukunft finden mussten um zeitgleich auch daran zu arbeiten. Dass die Distanz aber auch mich (als auch sie) so aus der Bahn warf, das war nicht vorherzusehen, weder für mich noch für sie. 

Ich weiß, dass es momentan für mich besser ist sie nicht zu sehen. Allerdings spiele ich leider immer wieder mit den Gedanken "was wäre, wenn .... wir zusammen gezogen wären" usw. Und da mache ich mir Vorwürfe oder ihr, dass wir nicht hart genug daran gearbeitet haben gemeinsam an einen Ort zu ziehen, um dort zu arbeiten aber auch um gemeinsam eine gesunde Beziehung zu führen. 

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Erstmal finde ich es super, dass du das Thema nicht völlig gedankenlos angehst. Nach einer Trennung verlieren sich die meisten in ihren Gefühlen, du scheinst deren aber sehr bewusst gegenüberzutreten, was nicht selbstverständlich ist. Ich war damals definitiv nicht derartig reflexiv. Für dein "Ich kann mir gerade keine andere Frau vorstellen" - ich halte absolut nichts davon, ftow nach einer längeren und ernsthaften Beziehung zu fokussieren. Da verarscht man sich nur selbst. Kann gut ausgehen und man verliert, die Bindung zu der besonderen Frau; der häufigere Fall dürfte jedoch sein, dass man sich nur selbst etwas vormacht. Und das hindert dich dann nur an einer Verarbeitung. Als es mir ging wie dir, habe ich auch erstmal die Kompensation mit anderen Frauen versucht und in kurzer Zeit mit 5 Frauen geschlafen. War aber fürn Arsch. Hatte keinen Bock drauf und wollte die Frauen nach dem Akt auch sofort wieder rausschmeißen. Im Hinterkopf das kleine Gefühl der Verachtung gegenüber mir und ihr.

Was mir tatsächlich geholfen hat, waren Ziele außerhalb von Frauen. Endlich mit Fitness angefangen und die Lauchigkeit in 4 Monaten mit extensiven Training und über 3500 kcal pro Tag überwunden. Die nächste Klausurphase mit einem Schnitt von 1,3 in 7 Klausuren abgeschlossen. Danach 3 Wochen mit der platonischen besten Freundin durch den Norden gereist. Es wurde dann von Tag zu Tag besser. 

Ich kann dir nur den Tipp geben, dir auch solche Dinge für dich selbst zu suchen. Das bringt dich auf andere Gedanken, zeigt dir, dass es auch andere Dinge im Leben zu erreichen gibt, als die eine Frau und baut dich und deine Unabhängigkeit wieder auf. Das mit den Frauen klappt dann irgendwann automatisch wieder. Aber versuch dir jetzt nicht gezwungenermaßen selbst was zu beweisen in dem du Frauen knallst, die du in dem Moment überhaupt nicht willst. Das ist nur Verleugnung. Such dir lieber was Ehrliches. Gibt noch andere schöne Dinge als den Intimbereich einer Frau. 

 

 

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Wie wäre es mit einem Schatztruhenbeitrag zum Thema Trennung? In der Art könnte ich mir das vorstellen:

1. Tag nach der Trennung...

2. Tag ...

14 Tage...

Die Zeitabstände immer länger und die harten Erkenntnisse daraus. Sei für alle hier ein Vorbild und mach es den Leidensgenossen die Nachkommen das Leben ein kleines bisschen einfacher. Du kannst das!

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@Virez Danke auch dir für deine Antwort! 
Ich denke auch, dass momentan FTOW bei mir noch zu früh ist. Obwohl sich das ganze schon mittlerweile relativ schnell in meinem SC herum gesprochen hat und mir 2 HBs bereits geschrieben haben, bei denen ich weiß dass sie einen Stand auf mich haben. Aber wie du sagst, ich muss das momentan irgendwie noch verarbeiten und verdauen. Mit anderen Frauen momentan zu verkehren, suggeriert bei mir nur noch mehr das Bedürfnis nach der gewohnten Zärtlichkeit zu meiner (Ex)Freundin. 

Werde mich in den nächsten Tag mal wirklich nur auf Sport und Ernährung konzentrieren. Außerdem eventuell gucken, dass ich wieder in die Schweiz gehe für eine FA-Stelle bzw. Dissertationsanfrage. Ich bin halt gerade mal bei Tag 3 meiner offiziellen Trennung und kann das Geschehene nach wie vor noch immer nicht ganz realisieren. Die Ironie dahinter ist ja, dass es eigentlich gar nicht mal soviel Unterschied macht ob ich jetzt noch "offiziell" mit ihr eine Beziehung führen würde oder nicht. Schließlich hätten wir uns so oder so nicht gesehen bzw. treffen können. Ihre Stimme geht mir trotzdem ab. Und die ganzen verfickten Flashbacks über unsere gemeinsame Zeit, die einfach sporadisch immer wieder auftauchen, machen mir das Leben momentan auch nicht einfacher. Irgendwie höre ich mich selbst die ganze Zeit nur am jammern und erkenne eigentlich mehr eine Dissoziation meinerseits als dass ich mich tatsächlich damit identifizieren könnte. 

SZ-Nackenschelle nehm ich mir deshalb wirklich zu Herzen, wann immer mein innerlicher Drang nach Pussyverhalten zu groß wird. Danke euch allen für eure Teilnahme und Antworten! 

 

@Sub_Zero Gute Idee prinzipiell. Ich dachte aber, dass ich mir den Blog eher für mich selbst aufbewahre bzw. nur tiefe, ehrlich, private Eindrücke hier hinein schreibe. Also irgendwie auch für mich selbst, wenn es mir mal besser gehen sollte und ich aus dem geschriebenen (Tagebuch ähnlich) Inhalt reflektieren und lernen kann. 
Inwiefern dies der PU Gemeinschaft nützen könnte, weiß ich noch nicht. Eventuell müsstet ihr Admins das in Absprache halten, ob ihr auch wirklich meinen Blog als Schatztruhen-Inhalt dann haben wollt und ob dieser es auch wert ist. Denn ich weiß ja noch selbst nicht einmal wie meine Entwicklung diesbezüglich weiter aussehen wird. Ich versuche natürlich jeden Tag progredient mich aus dieser scheiß Situation zu befreien. Über die Schnelligkeit, als auch Wirksamkeit meiner Gehversuche kann ich aber auch nur (momentan) spekulieren. Ob es ausreichend wird diesen als Lehrinhalt zu deklarieren, dafür kann ich momentan noch keine Gewähr leisten.  Aber danke für dein Vertrauen und deine motivierenden Worte! 

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pMaximus

Geschrieben (bearbeitet)

Tag 4: 

Heute geht's mir irgendwie besser. Ich bin zumindest in der Lage das Geschehene mittlerweile zu verdauen, zu realisieren und auch die totale Inakzeptanz ist nicht mehr so stark ausgeprägt. Dennoch müsste ich lügen, wenn ich sagen würde, sie würde mir nicht fehlen.

Other mothers, other daughters. Denk ich mir halt oft. Und komischerweise verteile ich auch selbst immer wieder diesen Ratschlag. Entweder an Forumsuchenende oder Kollegen, die sich in der gleichen miesen Situation befinden.

Auch wenn Virez Recht hat bezüglich einer gar Kontraproduktivät eines FTOW's, so habe ich mir dennoch Tinder geholt. Erstes Fazit ganz offen und ehrlich: alles lauter hässlicher Weiber. (An die weibliche Community hier. Bitte nehmt es mir nicht übel) Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich nach wie vor noch an meiner Ex hänge und sie permanent mit anderen Frauen vergleiche. Ist denk ich mir auch irgendwie ganz normal so. 

Wer aber ne nette Mutter mit einer noch netteren Tochter kennt, immer her damit. Die Beurteilung verläuft dann insgeheim bei einem Drink in meiner Lieblingsbar oder in meiner Casa. 

Ich fahr jetzt mal trainieren. Heute Abend bekomme ich Besuch von ein paar Freunden, die mich auch ablenken wollen. Erst jetzt realisiert man halt auch wie vulnerabel ein Mensch sein kann und wodurch sich Freundschaften auszeichnen, um auch dieser Bindung einen wichtigen aber auch hohen Stellenwert zu zuschreiben. 

Peace. 

bearbeitet von pMaximus
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Am 15.3.2017 um 11:02 schrieb pMaximus:

Ein Dankeschön geht auch an dich für die aufbauenden Worte. Allerdings kann ich mir momentan noch nicht vorstellen, welche Art von Tiefe mir dieser emotionale Zustand in der Zukunft bringen wird. Momentan ist es für mich sogar (noch) unvorstellbar eine andere Frau zu daten, geschweige jemals eine Beziehung mit einer anderen Frau einzugehen. 

Gern geschehen! UND es wird immer wieder jemand anderen geben. Immer, immer wieder. Ist so. Im Moment allerdings, sei dir selber der Nächste!

Am 15.3.2017 um 11:02 schrieb pMaximus:

Allerdings spiele ich leider immer wieder mit den Gedanken "was wäre, wenn .... wir zusammen gezogen wären" usw. Und da mache ich mir Vorwürfe oder ihr, dass wir nicht hart genug daran gearbeitet haben gemeinsam an einen Ort zu ziehen, um dort zu arbeiten aber auch um gemeinsam eine gesunde Beziehung zu führen.

 

vor 22 Stunden schrieb pMaximus:

Ich dachte aber, dass ich mir den Blog eher für mich selbst aufbewahre bzw. nur tiefe, ehrlich, private Eindrücke hier hinein schreibe. Also irgendwie auch für mich selbst, wenn es mir mal besser gehen sollte und ich aus dem geschriebenen (Tagebuch ähnlich) Inhalt reflektieren und lernen kann. 

Diese Art von Tiefe meine ich. Du bist ja schon mittendrin. Gut, wie sagt man, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist ok. Bist im Moment orientierungslos. Aber da tut sich was in dir und zwar ne ganze Menge. Das du diese gesamte Menge von Eindrücken nicht sofort verarbeiten kannst, ist menschlich. Das alles braucht Zeit. Es ist ein Prozeß.

Aber...

Am 15.3.2017 um 18:50 schrieb Sub_Zero:

Die Zeitabstände immer länger und die harten Erkenntnisse daraus. Sei für alle hier ein Vorbild und mach es den Leidensgenossen die Nachkommen das Leben ein kleines bisschen einfacher. Du kannst das!

ich finde SZ hat recht. Du solltest seinen Worten Glauben schenken. Als ich deinen Eingangspost las, bemerkte ich sehr wohl den klebrigen Sumpf einer Oneitis, allerdings ist mir auch aufgefallen, dass du ne Menge Kreativität und Energie an den Tag legst. Da will was raus. Da formt sich was, in deinem Innern. Gleichzeitig händelst du den Kummer, den Abschied und dich selber. Ist recht viel, kann ich gut nachvollziehen, so von außen betrachtet. Betrittst halt im Moment Neuland.

Die Kenntnis der Ursachen bewirkt die Erkenntnis der Ergebnisse. (Cicero)

Laß dir diesen Satz mal auf der Zunge zergehen.

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pMaximus

Geschrieben (bearbeitet)

@Firster

Wahnsinns Beitrag!! Danke! 

Ich kann momentan nicht viel schreiben da ich gleich los muss ein paar Freunde treffen. Melde mich ggfs. morgen oder sonst später! 

bearbeitet von pMaximus
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pMaximus

Geschrieben (bearbeitet)

Tag 5: 

Danke noch einmal an @Firster. Dein Zitat von Cicero ist in der Tat beachtlich fundamental. Gefällt mir sehr gut! 


Mir geht es jetzt eindeutig besser und ich kann wieder Licht in diesem finsteren Tunnel erkennen. Die Akzeptanz ist jetzt völlig vorhanden und sehe bereits wieder langsam meinen eigenen Pfad, meine eigene  Zukunfts(visionen) voran schreiten. Die Akzeptanz zu erkennen, dass ich mich auch noch auf vielen Ebenen weiter entwickeln muss, wohin meine Karriere gehen wird und wo es noch Verbesserungsbedarf in meinem Leben gibt. Meine Priorität auf die vergangene und leider verlorene Beziehung liegt mittlerweile auch nicht mehr in dem von mir hoch gestellten Wertebereich. Langsam geht's wieder, und dennoch findet sich immer wieder ein Rest an Trauer und emotionalen Ladestau in mir. Denke mir ist aber genauso normal, wie die Anfangsphase meiner Inakzeptanz der gescheiterten Beziehung. 

Heute habe ich Nachtdienst. War soeben im OP und hab u.a. auch diesen Song gehört. Musste einerseits schmunzeln, da mich dieses Lied sofort wieder an die gute alte Zeit mit meiner Ex erinnerte, als wir beide quer durch Spanien reisten und eine großartige Zeit miteinander hatten. Aber zum ersten mal seit der Trennung kann ich auch wieder etwas Positives in diesem Lied erkennen. Die Freude, die Melodie, der Drang sich von allem (alten) zu lösen und einfach nur zufrieden durch die Menge zu tanzen, um wieder Spaß zu haben, gemeinsam mit anderen Menschen und sogar wieder mit anderen Frauen zu feiern und das Leben zu genießen. Momentan bin ich wieder in der Lage auch "frohe" Lieder anzuhören um gleichzeitig in Harmonie mit solchen mich selbst und die Realität zu akzeptieren.

 

Die nächste positive Entwicklung. Ich schaffte gestern meinen ersten, seit langem progredienten Erfolg beim Training. Ich bin mittlerweile wieder fokussierter und trainiere härter. Viel härter. Es ist eine Mischung aus Wut, Angst, Trauer und Selbstverwirklichung, ein Beweis mir selbst gegenüber stehend dass ich aus jeder miesen Lage wieder Mut und Kraft finden werde, die mich nun tag täglich im Fitness Studio begleiten. Und der erste Erfolg lies nicht lange auf sich warten. Ok, gut. Zumindest für das, dass ich schon lange nicht mehr regelmäßig und hart trainiert habe, kann ich meinen Erfolg dennoch feiern. Es sind manchmal tatsächlich die kleinen Erfolge, über die man sich am meisten freut. 

Ein weitere positiver Effekt ist, dass meine Arbeitskolleg(innen) teilweise versuchen mich aufzumuntern und zu trösten, aber andererseits auch sehr offensichtlich mit mir anfangen zu flirten. Wie ich das momentan noch aufnehmen bzw. verarbeiten werde, kann ich noch nicht bestätigen. Für das Ego fühlt es sich natürlich gut an. Aber die emotionale Leere bzw. die fehlende Akzeptanz einer temporären anderen weiblichen Bekanntschaft momentan, bestätigt eher dass ich mich momentan noch in diesem Leerlauf befinde. 

Morgen gehe ich nach dem Dienst erst einmal mit einer Freundin brunchen. Freue mich schon darauf. Nicht weil ich Interesse an ihr habe, sondern einfach auch nur weil ich wieder mit jemanden über Gefühle, Lebensziele und Privates gut plaudern kann. 

Weiteres wird whs in den darauf folgenden Tagen kommen. Danke noch einmal für eure Anteilnahme und eure wertvollen, aufmunternden Worte! 
LG
 

 

 

bearbeitet von pMaximus
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Tag 8: 

Das Wochenende war hart. Also, hart was das Feiern betrifft. Hab beim Feiern 2 Mädels kennen gelernt. War bzw. bin noch immer nicht über die emotionelle Hemmschwelle hinweg. Mehr als flirten war ich nicht im Stande. Alkohol half natürlich auch teilweise mich abzulenken. Obwohl das Feiern mit meinen Dudes&Bettys mega geil war, konnte ich noch nicht wirklich aufatmen.

Sonntag dann etwas die postalkoholische Depriphase. Hab dann auch meinen Junkday gestern eingelöst. Ansonsten überkamen mich (ungewollt) teilweise wieder diese abgefuckten Flashbacks!!! Fuck! Flashbacks, wie ich sonst den Sonntag mit meiner Ex verbracht habe oder hätte. Die Leere und emotionale Abhängigkeit war wieder hier. So schnell wird das wohl doch nicht mit meiner "neuen Freiheit". 

Heute war der Arbeitstag auch mehr beschissen als sonst. Zwar lenkt mich die Arbeit ab, jedoch bin ich momentan leicht reizbar (vor allem bei meinen Landpatienten die durch und durch keine einfachen Leute sind). Am Abend dann ein paar Freunde getroffen. Nun wieder alleine in meiner Wohnung. So wie heute wünschte ich mir, ich hätte wieder ein paar WG Kolleg/innen. Einfach nur um zu plaudern, um sich abzulenken oder jemanden der mir zuhört. 

Dennoch. Kämpfen muss wohl jeder für sich. Morgen gehts wieder mit dem Training weiter. Und am Abend treffe ich mich mit ein paar Kollegen zum Essen.
Und mittlerweile weiß ich, dass 2 Mädels aus meinem SC mir hinterher rennen. Haben mich am Wochenende auch teilweise richtig hart gegamed (haha kann man das so sagen!?) und eskalierten heftig. Hab sowas noch nie gesehen. Dennoch...sehe ich halt jedes verfickte mal wenn ich eine HB angucke meine Ex im Hintergrund...

Als nächsten Schritte werde ich versuchen meinen SC momentan noch weiter auszubauen. Vielleicht integriere ich mich wieder in eine lokale Erasmusgruppe und gebe mich als BWL Student aus :D. Halt Erasmuscrasher statt Hochzeitscrasher.

Und ja. Fuuuuuck! Teilweise kann ich mein eigenes Gejammer nicht hören. Und dennoch tut es mir gut, ehrlich und offen hier meine Gefühle nieder zu schreiben! Zeitgleich vermisse ich aber auch die Zeit als ich single war. Das Gefühl meiner Lockerheit, meiner Freiheit und den Elan den ich mit mir brachte. Verdammte scheiße, ich war damals so on Fire! Wollte nie eine Beziehung sondern immer nur #layen und feiern! Fühlte mich einfach unbesiegbar!
Vielleicht bin ich auch einfach nur alt geworden (und einer fucking Oneitis verfallen). Naja. Wie dem auch sei. I fucking don't know! 

Annektode an mich selbst: "Andere Mütter haben auch hübsche Töchter! Tätowier dir das auf die Stirn!!!"

Mal gucken was der morgige Tag so bringen wird. Ich geh jetzt mal pennen! 
Haut rein und Gn8! 

bearbeitet von pMaximus
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