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Zeigt Inhalte mit der höchsten Reputation seit 02.03.2017 in Blogeinträge

  1. 15 Punkte
    Ahoi und willkommen zurück an Bord. Heute habe ich ein Thema für Dich, das in der Community manchmal mit einer hochgezogenen Augenbraue beobachtet wird. Es ist dennoch eines der Wichtigsten Elemente eines ordentlichen Verführungsspiels. Wie Du vielleicht schon in der Überschrift erkennen konntest, geht es um Social Proof - dem Beweis in einer Gesellschaft als wertvoll angesehen zu werden. Social Proof ist eines von mehreren Werkzeugen, mit denen man als Verführer Attraction (also Anziehung) erzeugen kann. Social Proof ist eigentlich nicht richtig ins deutsche zu übersetzen. Gibt man es in einem Übersetzer ein, so spuckt das Tool so etwas raus wie "Sozial Beweis". Damit ist erst einmal nicht wirklich viel anzufangen. Man könnte interpretieren, dass man sich in einem gewissen Kreis oder Netzwerk sozial bewiesen hat und sich einen Hochstatus verdient hat. Damit ist man schon einmal auf einer guten Fährte um dem Geheimnis diesem wunderbaren Werkzeug weiter auf die Schliche zu kommen. Worum es sich dabei im Detail handelt, erkläre ich Dir jetzt... Hast Du das Bild entdeckt? Normal bin ich etwas vorsichtiger, bevor ich Bilder im Internet veröffentliche. Heute geht es um Social Proof und da mache ich gerne mal eine Ausnahme. Das in der Mitte bin ich vor einigen Jahren in einer Lounge meiner Stammdiskothek. Neben mir eine hübsche Dame und einem guten Freund, der in der Stuttgarter Partyszene ziemlich bekannt ist. Wir haben Spaß und ich glaube das kann man unschwer erkennen. Strahlt dieses Bild Sozial Proof aus? Natürlich liegt das immer im Auge des Betrachters. Ich schätze bei den meisten wird es jedenfalls etwas mehr Social Proof demonstrieren, als zwei Jungs die sich mit verschränkten Armen an ihr Bier klammern und auf die Tanzfläche geiern. Wenn Du das verstanden hast, dann hast Du von Social Proof schon eine Menge gelernt. Grundsätzlich wird ein Mann, der in allen möglichen gesellschaftlichen Kreisen gut integriert ist und dort ein hohes Ansehen genießt, von Frauen deutlich positiver wahrgenommen als ein Eigenbrödler. Der Mann hat einen hohen Status und erzeugt somit Attraction. Darauf bin ich bereits in meinem letzten Eintrag näher eingegangen. Ein Mann der sozial ist, zeigt, dass er nicht nur für andere Frau interessant ist, sondern auch einen hohen Wert für eine Gruppe hat. Übertragen auf die evolutionären Urfilter der Frauen signalisiert das, dass der Mann tief in ein „Rudel“ verankert ist. Das „Rudel“ weiß seinen Wert zu schätzen und wird ihn im Ernstfall verteidigen. Im Gegenzug wird auch er als sozialer Mann (wenn nicht sogar Rudelsführer) sein Rudel nach außen verteidigen und die, die ihm nahe stehen. Beide Eigenschaften haben einen direkten Vorteil für eine Frau, die sich mit dem sozialen Hochstatus-Mann einlässt. Sie investiert in die Sicherheit ihres Lebens und vielleicht sogar in die Ihrer Nachkommen. Auch in der heutigen Zeit wird eine Frau, die sich auf einen Mann mit hohem Status einlässt in Ihrem Umfeld sozial aufsteigen. Hast Du schon einmal diese amerikanischen High School Filme gesehen, in der alle Jungs verrückt nach der Chef Cheerleaderin und alle Mädchen verschossen in den Captain des Footballteams sind? Auch hirarchische Strukturen können den Wert einer Person auf oder abwerten. So ist es z.B. nicht selten, dass Mädchen den (etwas jüngeren) männlichen Lehrkräften oft nicht abgeneigt sind. Diesen Mechanismus des Social Proofs kannst Du Dir ebenfalls zunutze machen und dafür sorgen, dass Du von Frauen positiver wahrgenommen wirst. Social Proof zu zeigen ist also eine verdammt wichtige Sache auf Deinem Weg ins Herz der Frau. Wenn Du in einen Club kommst, mache den Menschen Komplimente. Nicht nur denen, von denen Du Dir direkte Vorteile versprichst wie Frauen, Angestellte oder Türsteher, sondern wirklich allen. Diese Komplimente sollten ehrlich gemeint sein. Wenn Dir spontan nichts einfällt, mustere die Personen in Deiner Umgebung etwas und konzentriere Dich dabei auf etwas Positives. Schau sie Dir genau an und vergiss dabei Deine Konkurrenzängste. Gerade Männer reagieren unwahrscheinlich gut auf ernst gemeinte Komplimente. Vergiss dabei nicht, authentisch zu sein und sei ehrlich zu den Menschen in Deiner Umgebung und vor allem sei auch ehrlich zu Dir. Wenn Dir immer noch keine Komplimente einfallen, dann ändere etwas an Deiner Einstellung, an Deiner Sichtweise andere Menschen zu sehen, sei positiv! Wertschätze die Menschen, auch wenn sie vielleicht nicht so viel erreicht haben wie Du. Jeder Mensch ist es wert geschätzt zu werden. Glaube mir, das Feedback wird Dich umhauen! Gerade wenn es um Bedienungen, Türsteher oder Barkeeper geht, zeige Empathie. Versetze Dich in ihre Lage. Spreche ruhig aus, dass Du Dir vorstellen kannst, dass es ziemlich stressig zur Hauptgeschäftszeit werden kann und bedanke Dich immer höflich bei allen, wenn Du z.B. Ein Getränk bekommst, oder in einen Club gelassen wirst. Sei sozial. Beweise Deine Empathie, Deine Aufrichtigkeit, Deine Sozialität. Zeige Sozial Proof. Dadurch, dass Du nicht mit verschränkten Armen am Rand der Tanzfläche stehst, während Du Dein Getränk vor der Brust hältst, in die Massen starrst und Dich darauf konzentrierst möglichst cool dabei auszusehen, wirst Du die Früchte Deiner Arbeit bald ernten. Versprochen. Ob das in Form von Freigetränken, Einlass durch den VIP Eingang, die Einladung in eine exklusive Lounge oder einem freundlichen „Hi“ passiert, wirst Du schon bald selbst herausfinden. Sozial Proof - Häufige Fehlerquellen: Sätze wie „Ich kenne den Türsteher“ oder „Ich kenne den Geschäftsführer hier“ sind einfach nur peinlich und bewirken nicht, dass eine Frau Dir sozialen Status zuschreibt. Eher das genaue Gegenteil. Damit zeigst Du nur, dass Du auf Anerkennung angewiesen bist. Sag mir doch, dass ich gut bin! Nein, es sollte so rüber kommen, als ob das alles selbstverständlich für Dich ist. Mach also keine große Sache daraus. Nach dem Motto, das ist eine Selbstverständlichkeit, darüber müssen wir nicht sprechen. Ganz automatisch werden die Menschen Dir im Club immer wieder begegnen, mit denen Du einen guten Draht hast. Sie werden Dich begrüßen, Dir zuzwinkern und Dich immer wieder heran winken. Früher oder später wird das die Dame an Deiner Seite mitbekommen und Dir von ganz allein einen hohen Wert zuschreiben. Bedenke bitte, dass so etwas nicht erst nach hunderten Besuchen in einem Stammlokal möglich ist. Auch wenn es sich für Dich empfehlenswert ist Dir einen Stammclub zuzulegen, um dort dann besonders viel Social Proof aufzubauen und ihn entspannt bei jedem Besuch ohne große Mühe abzugreifen. Selbst beim ersten Besuch kannst Du mit ein bisschen Offenheit schon sehr viele Menschen kennenlernen und wer ein Händchen dafür hat und sich auf die Richtigen konzentriert, wird schon nach einer Stunde viele positive Reaktionen feststellen können. Dabei solltest Du aber auch kongruent bleiben. Wenn jemand unhöflich ist, kannst Du gerne weiter nett sein aber Du musst Dich nicht anbiedern oder Einschleimen, wenn jemand über die Stränge schlägt. Ich empfehle das Buch Dale Carnegie - Wie man Freunde gewinnt. Das ist wirklich Gold. Social Proof - für Anfänger: Ich empfehle Dir damit zu beginnen Dich für Deine Mitmenschen zu interessieren. Schau Dir die Menschen in Deinem Umfeld genau an und lass Dich auf sie ein. Sei Dir darüber im klaren, dass Du nicht den Rest Deines Lebens mit ihnen verbringen musst und auch nicht einen neuen besten Freund finden musst. Es dient Dir in erster Linie dazu besser in der Kommunikation mit Menschen zu werden und Du lernst Dich in Gruppen zu integrieren. Neben dem Ansprechen von Frauen sollte das Dein zweites, größtes Hobby werden. Lass Dich oft sehen und stelle Dich mit Namen vor, finde persönliche Details über die Personen dort heraus und merke Dir ihre Namen. Erzähle coole Witze oder zeige ein paar kleine Zaubertricks. Ziehe die Aufmerksamkeit auf Dich. Am Ende ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Dich die meisten Leute dort kennen und alles dafür tun, um Dich in ihrer Gruppe zu behalten. Denn obwohl es nicht so scheint, ist Langeweile im Club nicht so selten anzutreffen, wie man denkt. Das ist ein wichtiger Faktor, der Dir hier nur noch weiter in die Karten spielt. Je öfter Du in einen Club gehst, umso besser und konstanter wirst Du Deinen Social Proof dort verbessern. Mit einigen Sätzen kannst Du Deine soziale Kompetenz vor Frauen weiter unterstreichen. z.B.: „Ich bin froh, dass Marco mich auf die Gästeliste gesetzt hat, bei dem Regen macht es wirklich kein Spaß anzustehen.“ „Kommst Du kurz mit, ich möchte Dir P, den Barkeeper vorstellen, er erzählt die besten Witze!“ Im Laufe meiner Pickup Karriere sind mir einige verrückte Dinge passiert, die meinem Sozial Proof zu verdanken sind und die ich nicht bewusst initiiert habe. Das hat meinen Status extrem in die Höhe katapultiert. In meinem Stammlokal wurde ich bereits unzählige Male von Barkeepern herangewunken und obwohl die Barkeeper von einigen Gäste in Schach gehalten wurden, gab es immer wieder Getränke auf's Haus. Auch beim Eintritt in den Club oder beim Herausgehen aus dem Club gibt es an der Türe nie Probleme. Ich habe zwar irgendwann eine VIP Karte erhalten, doch selbst die musste ich bisher noch nie vorzeigen. Egal wo sich die Massen drängen. Immer wieder erblickt mich ein Türsteher und winkt mich an der Schlange vorbei. Es fiel mir nie schwer kostenfreien Einlass oder sogar Auslass zu erhalten. Egal zu welcher Zeit. Sicher gibt es hierfür nicht nur den Social Proof als Grund. Ich bin dennoch felsenfest davon überzeugt, dass er in dieser Rechnung schwer ins Gewicht fällt. Social Proof - für Profis: Nach ein bisschen Übung im Umgang mit Menschen, kannst Du Dir dann auch den größeren Fischen im Teich zuwenden. Dazu musst Du wissen, Status ist nicht immer nur personenbezogen, er kann sich auch auf eine Gruppe beziehen. Sitzt Du z.B. mit George Clooney in einer Lounge, so wirst auch Du ganz ohne etwas dafür zu tun mit einem hohen Status gesegnet sein. Suche Dir also die Alphatiere im Club heraus. VIPs, Geschäftsführer und Cheftürsteher und eröffne das Gespräch mit ihnen. Habe Mut ungewöhnliche und abgefahrene Mittel zu nutzen. Witze, Zaubertricks und Bestechung ist hier erlaubt. Zeig Ihnen, dass Du Dich auf Augenhöhe bewegst, drücke aber auch hier Deine Wertschätzung aus. Du solltest jedoch nicht ins gleiche Horn blasen wie alle indem Du z.B. einem Schauspieler sagst, dass seine Filme toll sind oder einem Model, dass sie gut aussieht. Sag dem Schauspieler, dass Du seine Witze so schön trocken findest oder dem Model, dass Du beeindruckt von Ihrem Hintergrundwissen des Nahostkonfliktes bist. Sie müssen sich in Deiner Nähe wohl fühlen. Genieße währenddessen die Zeit und das Leben zu einhundert Prozent und überzeuge mit Deiner Ausstrahlung. Zu erkennen sind die wichtigen Leute meist an ihrem etwas fortgeschrittenen Alter, der Kleidung und an der Aufmerksamkeit, die sie von all den anderen Partygästen bekommen. Mach ihnen Komplimente, zolle ihnen Deinen Respekt, zeige Interesse an Ihnen und Ihrem Leben und beweise Deinen Social Proof. Sei Dir nicht zu schade ihnen auch mal bei Gelegenheit ein Getränk zu spendieren, selbst wenn sie Barkeeper sind oder mehr Geld im Geldbeutel haben als Du auf der Bank. Geiz ist hier nicht angebracht. Das zeigt, dass Du auch bereit bist, für ein gutes Verhältnis in Vorleistung zu gehen. Wer erstmal den Alpha auf seiner Seite hat, der hat auch dessen Herde auf seiner Seite. Frauen sind sehr empfänglich für die Signale, die anschließend zwischen Dir und den Alphas gesendet werden. Nutze also diesen Vorteil. Über Kommentare und Feedback freue ich mich wie immer sehr! Grüße, Zero (c) Club Seduction | Sub_Zero
  2. 14 Punkte
    Eine harte Woche liegt hinter mir. 68-Stunden anstrengende Arbeit standen auf dem prallgefüllten Wochenplan, das Portemonnaie hat ordentlich an Volumen gewonnen und die Zufriedenheit mit mir selbst ist um einiges größer, als sie zur Zeit meiner Arbeitslosigkeit und Geldnot noch war. Kleine Weisheit am Rande: Arbeiten ist ein Privileg. Freut euch über jede Stunde die ihr arbeiten dürft, denn es gibt Leute da draußen, die es nicht können und auf Glück hoffend ihrem schrumpfenden Geldbeutel zusehen müssen, wie er ihre Lebensqualität enorm einschränkt. Trotzdem bin ich heilfroh diese deprimierende Situation durchlebt zu haben, schließlich habe ich enorm daraus gelernt und bin durch den Druck, dem ich ausgesetzt war, wieder ein Stück männlicher geworden. Die Brustbehaarung lässt trotzdem noch auf sich warten. Auch wenn ich in den letzten Tagen nichts anderes machte als morgens früh aufstehen, den Rücken kaputt arbeiten und dann später, wenn noch Zeit vorhanden war, so gut es geht die Fähigkeiten im Umgang mit dem mysteriösen, anderen Geschlecht zu schulen, habe ich etwas, auf dass ich mich freuen kann: Die Blue Mountains. Endlich mal abschalten, die Gedanken herunterfahren und den ganzen Stress inklusive Personal Development und Frauen hinter sich lassen. Meine 8 ehemaligen Mitbewohner aus der kleinen aber feinen kakerlaken-und-schimmel-verseuchten WG, in der ich einen Monat lang bescheiden hauste, fragten mich, ob ich mich ihnen nicht anschließen will. Starten wollen sie um 8, das heißt morgens spätestens um 7 aufstehen, fertig machen, ins Auto setzen und los fahren, eine Nacht in der wunderschönen Landschaft übernachten und dann am nächsten Tag wieder zurück und Silvester feiern. Meine Vorfreude ist groß. Endlich nochmal raus aus meiner jetzigen Wohnung. Im Gegensatz zu ihr ist meine ehemalige Wohnung mit den 8 Mitbewohnern das reinste Paradies. Warum? Nun, die Wohnfläche ist die gleiche, doch die Anzahl an nervigen Mitbewohnern liegt bei 15 Personen, von denen exakt 0 auch nur einen einzigen Funken Empathie in ihrem gesamten Leben entwickelt haben. Es ist dreckig, extrem verschimmelt, ebenfalls voller Kakerlaken, Vierer-Zimmer mit zwei Hochbetten auf engstem Raum, in dem dir schon um 6 Uhr morgens mit voller UV-Beschallung der Sonne in die Fresse geballert wird und es ist vor Hitze kaum auszuhalten. Zimmergenossen kommen nachts um 2 ins Zimmer, schalten das Licht an um ihre Tennissocken zu suchen und verlassen dann grölend den Raum, ohne auch nur einen feuchten Fick darauf zu geben, dass andere Leute vielleicht seit mehreren Stunden versuchen, ihrem Körper auch nur ein Fitzelchen Ruhe zu gönnen. Ich liege also dort, es ist 9 Uhr Abends und ich habe noch genug Zeit zum Ruhen, damit ich morgen ausgeschlafen die atemberaubende Natur hinter Sydney erleben kann – Oder ich könnte meinen Schlaf kürzen und mir den Wecker für 11 Uhr stellen, um noch für 1-2 Stündchen in die nahegelegene Sidebar zu gehen und an meinen Verführer-Fähigkeiten zu feilen. Gerade habe ich mir die Idee in den Kopf gesetzt, steht meine Entscheidung auch schon fest. Der Wecker ist für 11 Uhr gestellt, ich schaffe es trotzdem nicht einzuschlafen und verlasse bereits um halb 11 mein Drecksloch. Jedoch nur so lange, dass ich noch genug Schlaf für morgen kriegen kann. Selbstverständlich. In Australien läuft aber einfach nie etwas nach Plan, so viel sei schon einmal gesagt. Müde mit einer Mischung aus Schwindel- und Übelkeit laufe ich den fünfminütigen Weg zur niedlichen Bar, welche direkt unter dem besten und ebenfalls teuersten Hostel Sydneys liegt. Voller Begeisterung stelle ich fest, dass der Laden heute besonders befüllt ist. Die Schlange ist sehr lang und ich stelle mich trotzdem an, in der Hoffnung, dass sich der kurze Besuch trotz langer Wartezeit doch noch lohnt. Wie immer ist die Besucherschaft aus aller Welt, hauptsächlich Leute die ebenfalls auf Reisen sind. Und wie jeden Montag ist wieder ein Haufen an teils motivierten, teils deprimierten Mitgliedern des Pick-up-Circles in den Startlöchern. Ich begrüße alle Jungs, quatsch ein bisschen mit ihnen und fange an mir den Arsch dabei ab zu lachen, weil ich mich mit selbstunterhaltender Absicht beim Weibsvolk zum Affen mache, um in Stimmung zu kommen. Erst später fange ich an durch vernünftige Flirts und Gespräche die Namen der süßen Mädels in der Bar zu erfahren, mit dem Vorhaben, sie später wieder anzusprechen und die Verbindung zu vertiefen. Die Fähigkeit sich Namen zu merken hat sich bei mir bereits sehr verbessert. Das gute an einer Gruppe von Pick-up-Leuten in einem Schuppen ist, dass sie einem die Sicherheit geben, niemals planlos und unwohl alleine herumzustehen. An diesem Abend merke ich jedoch schnell, dass sich eine Gasse an Aufreißer bildet und jedes mal wenn ein unschuldiges Mädchen vorbei läuft, sie in kurzen Sekundenabständen von mehreren Typen blöd von der Seite angequatscht wird. Teil dieser notgeilen Bande möchte ich nicht werden, also halte ich ein wenig Abstand und sehe ein Mädel, dass anscheinend in bereits sehr guter Laune ist. „Where the fuck are you from?“ „Where the fuck are YOU from?“ „Nonono, where the fuck are YOU from?“ Deutschland. Sie kommt aus Deutschland. Gott wie langweilig. Ich weiß nicht genau warum, aber deutsche Mädel sind immer ein Abturner für mich. Entweder weil sie vertrauter sind als Frauen von anderen Ländern, oder ich bin es einfach nicht gewohnt in deutsch zu flirten. Wie auch immer, ich finde sie trotzdem einfach nur total süß und einen ordentlichen Vorbau hat sie ebenfalls. Zu allem Überfluss scheint sie auch noch total auf mich abzufahren. Einfacher kann es nicht sein. Ohne Probleme ziehe ich sie von ihren Freunden weg, lehne mich an eine Wand und fange an mit ihr rumzumachen. Ich mache das Übliche, worauf ich total stehe: Tiefer Augenkontakt, ihr klarmachend, dass ich ihr nicht zuhöre, langsam anfangen sie zu küssen und dann doch unerwartet früh zurückziehen. Kurz weiter quatschen, als wäre der Lippenkontakt nicht passiert und sich dann wieder ihrem Gesicht nähern, bis sich die Nasen aneinander schmiegen, aber nicht küssen. Wenn sie dann versucht mich zu küssen ziehe ich meinen Kopf ganz leicht zurück. Dann ihr Grinsen abwarten und merken, wie es so sehr anfängt zu knistern, dass man es fast in der Luft um sich hören kann. Jedes mal beim Rummachen der erste sein der aufhört und ihr nie genug geben, sodass sie irgendwann versucht mich zu küssen. Ich liebe es, Mädchen meine Küsse zu verweigern. Aber was ich noch mehr liebe ist es, ihnen beim rummachen leicht an den Haaren zu ziehen und dann auf ihren Hals umzuwechseln. Davon kann man einfach nicht genug kriegen. Wissenschaftlich bewiesen. Von Doktor Oetker. Meine Gedanken sind ausgeschaltet. Ich handle nach Instinkten und kurzen Impulsen, die mir wie ein Autopilot sagen, was zu tun ist. Es fühlt sich so unglaublich natürlich an. Ich mag sie sehr. Sie ist positiv, lustig, lacht gerne, ist kein bisschen zickig und einfach unglaublich süß. „Ich muss dir was gestehen.“, sage ich ihr mit ernster Miene. Sie ist ganz Ohr. „Ich bin schwul...“ Sie lacht, ich bleibe ernst. „Ich bin heute nur hier um mir einen Typen klar zu machen. Vielleicht könntest du mir helfen. Wie du vielleicht schon gemerkt hast bin ich sehr schüchtern.“ „Na klar, wen hättest du denn gerne?“ Und so beginnt das Spielchen. Sie zieht mich durch die Bar und erzählt jedem Kerl, den ich mir aussuche, dass ich schwul sei und nach einem Partner suche. Bis irgendwann ein Typ total euphorisch reagiert und mir zärtlich den Rücken streichelt, als er von ihr erfährt, dass ich auf einer Homoskala von 1 bis 10 das Level Tokio Hotel sprengen würde. Er ist wirklich schwul. Der Arme tut mir echt leid, als ich ihm erzähle dass wir nur Spaß machen. Trotzdem lachen wir uns die Luft aus der Lunge. Ich führe sie von der Bar in eine ruhigere Ecke, schnappe mir einen Hocker und stelle sie vor mich. Man addiert leidenschaftliche Halsküsse mit dominantem Ziehen an den Haaren und ein versenktes Knie zwischen ihren Beinen und man hatte das perfekte Geheimrezept für ein feuchtes Höschen. Der Autopilot ist noch immer am Steuer, ich will sie zurück zur Bar ziehen um noch ein wenig Wasser zu trinken. Sie klebt förmlich an mir, umschlingt meinen Körper mit ihren Ärmchen und greift mir schließlich in den Schritt. „Nur damit du's weißt – Ich bin Linksträger.“ und bewege ihre Hand zurück an meine Brust. Heute bin ich die fucking Icequeen, oder eher gesagt der Iceking. An diesem Punkt angelangt weiß ich, was die logische Schlussfolgerung ist: Den Club mit ihr verlassen. Pullen. Ficken. Aber ich muss morgen früh um 7 aufstehen... Aber es läuft gerade so gut! Aber ich bin noch Jungfrau... Aber ich habe total Bock auf sie! Aber ich weiß nicht wohin ich mit ihr gehen kann... Aber mir gehen auch die Geschichten für weitere Blogeinträge aus! (Ehrlich, genau das ging mir durch den Kopf) Ich kenne das deprimierende Gefühl von Reue wenn man es nicht schafft seine Ängste zu überwinden. Und ich kenne das motivierende Gefühl von Stolz wenn man etwas wagt, was einen den blutigen Knockout des inneren Schweinehundes abverlangt. Pff, natürlich mache ich es. Ich muss es tun. Der Plan sieht wie folgt aus: Ich höre auf in sie zu investieren und lasse es so aussehen, als hätte ich das Interesse an ihr verloren. Daraufhin soll sie nach meiner Aufmerksamkeit und Anwesenheit betteln, um das Verlassen der Bar mit ihr ohne jeglichen Widerstand ihrerseits zu gestalten. Der Vorwand soll sein etwas essen zu gehen und dann verführe ich sie auf den Balkon meines alten Apartments. Es liegt direkt gegenüber meines jetzigen Apartments und ich kenne den Türcode. Da es bereits spät nachts ist sind mit Sicherheit alle am schlafen, um auf dem 2-Tagestrip in die Blue Mountains gesund und munter die Natur zu genießen. Fuck, was mache ich hier? Egal, vielleicht kriege ich ja noch genug Schlaf. Die Gedanken sind fokussiert: Execute the plan. Ich setze mich wieder auf einen Barhocker am Rande des Clubs, sie steht vor mir, ihre Beine zwischen meinen. „Ich bin froh, dass ich nicht mehr in einem Hostel wohne. Wir haben voll den geilen Balkon mit einem super Ausblick in unserem Apartment.“ Der Balkon ist super, ohne Frage. Der Ausblick ist für den Arsch. „Wow, cool. Den würde ich gerne mal sehen!“ Yes, ich hab sie! Trotzdem will ich auf Nummer Sicher gehen und die Kleine noch ein bisschen zappeln lassen. Während sie nur darauf wartet, dass ich sie frage ob wir zu „meinem“ Balkon gehen sollen, gähne ich ohne Rückhalt und schaue gelangweilt auf mein Handy. Es ist spät. „Ich glaube ich gehe bald nach Hause. Muss noch ein bisschen Schlaf nachholen.“ Sie rückt näher und zeigt mir eine Nachricht, die sie gerade gekriegt hat. Ihre Freundin sucht nach ihr, sie findet es lustig. „Willst du nicht zu deinen Freunden gehen?“, frage ich sie. Sie guckt mich unentschlossen an. Dann wird mir wohl wieder die Entscheidung überlassen. Ich laufe in Richtung Bar und halte ihr die Hand hin, wie ein Babyklammeräffchen greift sie meine Hand und schlingt einen Arm um meinen Oberkörper. Als wir ihre Freundinnen sehen stelle ich mich kurz vor. Sie scheinen kein Problem damit zu haben, dass ich ihre Freundin abschleppe. Oder eher gesagt, dass sie mich mittlerweile abschleppt. „Warte hier.“, sage ich und will mich noch einmal schnell aufs Töpfchen begeben, bevor ich sie aus dem Club locke. Sie greift wieder meinen Arm und schaut mich diesmal mit extrem süßen Kulleraugen an. „Gehst du jetzt? Bitte geh nicht! Kommst du wieder?“ Ich nicke und gehe. Meine Rückkehr von der Toilette ist für sie wie ein zweites Weihnachten. Sie empfängt mich mit offenen Armen, ihr Grinsen zerreißt ihr förmlich das Gesicht. Mein Plan funktioniert! Soweit, so gut. „Komm wir gehen was essen.“ Sie hat wahrscheinlich wirklich gedacht, dass ich einfach abhaue. Die Arme. Umso mehr freut sie sich, dass ich mehr Zeit mit ihr verbringen werde, also verabschiedet sie sich kurz und knackig bei ihren Freundinnen und folgt mir auf Schritt und Tritt. Der Pull beginnt. Da es noch so viel zu erzählen gibt und euch der Text mit seiner epischen Länge wahrscheinlich schon in die Knie gezwungen hat, mache ich jetzt erst einmal einen Schnitt. Ich hoffe sehr, dass er euch gefällt und freue mich schon riesig darauf, euch den Rest der Geschichte zu präsentieren. Wohin werde ich sie letztendlich verführen? Wieviel Privatsphäre werden wir geniessen dürfen? Und wie verläuft mein erstes mal? Freut euch auf Teil 2. Peace.
  3. 11 Punkte
    Der Pull beginnt. Es ist bereits nach 1:30am, was bedeutet, dass sie entweder mit mir mit geht, oder der Abend für sie hier endet. Kein Einlass in die Clubs nach 1:30am. Ihre Entscheidung scheint fest zu stehen. Da gehe ich also. Nachts um halb 3, super süßes Mädel an meiner Hand, nüchtern, Jungfrau, auf dem Weg in mein altes Apartment, im Begriff mein erstes Mal zu haben und ziemlich müde bei dem Gedanken, dass ich eigentlich um 7 aufstehen soll. Irgendwie abgefahren. Ich bleibe so locker wie möglich und mache das was ich von Yoshi bei dem Fast-Dreier-Pull gelernt habe: Einfach so viel Scheiße labern wie es geht, locker bleiben und den Spaß aufrecht erhalten. Zum Glück handelt es sich bei diesem Pull um einen bescheidenen 5 Minuten Weg. Gerade bei McDonalds angekommen sehe ich, wie überfüllt der Laden von besoffenen Partygängern ist, die sich bei ihrer Diät mal wieder eine natürlich einmalige Ausnahme erlauben. Ich habe mir geschworen, dass ich nie wieder in diesem Scheißladen essen gehe. Nicht nur aus Gesundheitsgründen, sondern auch um den besorgten Blick auf mein bescheidenes Bankkonto angenehmer zu gestalten. „Oh Mann, viel zu voll da. Lass uns weiter gehen.“ „Ich hab' sowieso kein Geld mit.“, beichtet sie. Soso, warum bist du dann mit mir mitgekommen? Keine Angst Mädchen, du kriegst was du bekommst. Wenn auch nicht so gut, wie du es dir vorstellst. Wir biegen links ab und gehen den steinigen Weg zu meinem Apartment. Oder besser gesagt zu dem Apartment von den Leuten, die mal meine Mitbewohner waren und jetzt hoffentlich seelenruhig in ihren quietschenden Hochbetten schlafen, weil morgen ein besonderer Tag werden wird. Ohne ihr gesagt zu haben, dass wir jetzt zum meinem Apartment gehen, öffne ich die Tür und drücke den Knopf für den Fahrstuhl. Sie steht ruhig da und stellt keine Fragen. Gutes Mädchen. Nach kurzem Knutschen im Fahrstuhl erreichen wir den höchsten Stock des Gebäudes und stehen vor der verschlossenen Tür zur Wohnung. Es ist still. Still genug. „Ssssht! Leute schlafen hier, also leise sein!“ Ihre Reaktion zeigt, dass ich nicht der Einzige bin, der das Ganze total aufregend findet. Schnell den Türcode eingegeben und schon befinden wir uns in einem stockdunklen und leeren Wohnzimmer. Ich lasse das Licht besser aus, um sie nicht von dem krabbelnden Massen an Ungeziefer abzuschrecken, welche vor allem nachts aus ihren Löchern gekrochen kommen und uns die Essensreste aus den überfüllten Mülleimern wegfressen. Noch schnell etwas trinken, tief durchatmen und schon führe ich sie auf den sagenumwobenen Balkon, welcher wirklich perfekt zum abhängen ist. Schade nur, dass er so ranzig aussieht wie noch nie zuvor. Überall liegt Müll, verdreckte Tassen, alte Bierflaschen oder halb geleerte Toastverpackungen. Für das besondere Ambiente zum Unwohlfühlen sorgt dann noch der geklaute Einkaufswagen und ein völlig zerrissenes Ledersofa. Hier ein kleiner Einblick. Sie ist trotzdem begeistert und schaut auf die Straßen hinunter, ich im Titanic-Style hinter ihr, fange langsam an sie zu küssen und ziehe ihr Top ein wenig hoch, während sie mir wieder an den Schritt geht. Ich muss sie wieder daran erinnern, dass ich Linksträger bin. Sie zieht mein T-Shirt aus, „Jetzt bist du aber dran...“, meine ich und so entkleiden wir uns Schritt für Schritt bis auf die Unterwäsche. Ich bin in diesem Moment einfach nur gelassen und unglaublich glücklich einen so süßen Menschen bei mir zu haben. Endlich mal ein wenig Ruhe und Leidenschaft, nach all den Wochen harter Arbeit, deprimierender Planlosigkeit und auslaugendem Stress. Ich weiß ihre liebende Gesellschaft zu schätzen und genieße einfach nur ihre unglaublich schöne Weiblichkeit. Es ist schön, mit ihr hier zu sein. Trotzdem mache ich mich dann ans Eingemachte. Schließlich bin ich ja nicht zu Spaß hier. „Lass uns aufs Sofa gehen.“, schlage ich vor und klatsch ihr einmal kräftig auf den Arsch, als Sie sich umdreht. Zum Glück sieht man nicht so deutlich, wie abgefuckt dieser Fetzen aus Leder und vergilbtem Schaumstoff ist. Quasi ein trauriges Abbild meiner derzeitigen Wohnsituation. Sie macht es sich gemütlich während ich mein Monate altes Kondom heraus krame, welches ich schon seit Wochen bei jedem noch so kurzen Clubbesuch in meiner rechten Hosentasche aufbewahrt habe. Ich gucke es voller Stolz an. Könnte es sprechen, würde es sich jetzt tausendfach bei mir bedanken, dass es endlich benutzt wird. Und es würde sagen, wie Stolz es auf mich wäre. Und es würde sagen, dass ich aufhören soll es so anzustarren, bevor die Kleine noch abhaut. Noch immer spüre ich kaum Nervosität, ich genieße einfach nur den aufregenden Moment. Also setze ich mich neben sie und stelle ihr meinen bisher noch ungeliebten Goldbarren vor. Hier nochmal ein Dank an die Schwedin, die es mir durch die „Blowjob-Afterparty zu viert“ ermöglicht hat, ohne Scham und Zögern einfach meinen Schwanz rauszuholen. „Das ist Hans.“ Keine Ahnung warum ich das gesagt habe. Trotzdem ist es einfach witzig und verhindert, dass die Situation an leichtherziger Lockerheit verliert. Das ist hier vor allem für mich und meine letzten Sekunden jahrelanger Unschuld wichtig, um nicht nervös zu werden oder es zu ernst zu nehmen. In der Hoffnung, dass jetzt keiner der ahnungslosen Bewohner der halb abgerissenen Bude auf die Idee kommt, nachts auf dem Balkon eine schnelle Zigarette zu genießen, fangen wir also an mit dem Befummeln. Sie an meinem Hans, ich an ihren Brüsten, all das während wir rummachen. Glücklicherweise hab ich schlauer Fuchs das reibungslose Ausrüsten eines Kondoms bereits ein paar mal geübt, ich kleiner Schlingel. Ohne Probleme sitzt das Ding. Dann kann es ja jetzt losgehen. Das in zahlreichen Artikeln und lesenswerten Sex-Lektüren immer wieder angepriesene dominante Auftreten wollte ich mir bei der Verabschiedung meiner Kleiner-Junge-Identität auf jeden Fall so gut es geht zu Herzen nehmen. Also greif ich mir ihr rechtes Bein und ziehe sie auf meinen Körper. Einer meiner älteren Wings hat mal gesagt: „My only advice for losing your virginity: Take her on top. It's easier, she is more likely to come and then she will come back for more.“ Die richtige Position ist eingenommen, fehlt nur noch das Befreien ihrer Möpse aus dem Körbchen. Erst jetzt merke ich, wie groß ihre Dinger sind. Die Vorfreude ist groß. Auch Hans freut sich. Fuck. Im Gegensatz zu der Kondom-Sache habe ich das nie so richtig geübt. Sie sagt, ich soll ihn öffnen. Und scheitere. Und scheitere. Und scheitere. Erste Anzeichen von meiner Unerfahrenheit und Nervosität lassen sich sehen. Ungeduldig werde ich auch noch – ich will mit ihren gottverdammten Bällen spielen! Das merkt sie und hilft mir in meiner Not. Endlich mal nackte Brüste, die gut in der Hand liegen. Meine Hände wären damit schonmal entjungfert. Fehlt nur noch der richtige Verkehr. Hoffentlich baue ich keinen Unfall. (Disclaimer: Soll ich jetzt wirklich ins Detail gehen? Ich denke es lohnt sich schon, schließlich ist es mein erstes Mal gewesen und ich will anderen unschuldigen Jungfrauen da draußen ein grobes Bild davon verschaffen, wie der magische Akt der Entjungferung stattfinden kann. Here we go, der Sex:) „Steck in rein“, sage ich und endlich geht’s los. Sie reitet auf mir, ich lehne mich zurück und versuche mich auf meinen Hans zu konzentrieren. Irgendwie fühle ich nichts. Ob es das Kondom ist? Nach ein paar Minuten bin ich mir nicht einmal sicher, ob er noch steht. Naja, nichts zu fühlen ist wahrscheinlich sogar besser als innerhalb von zehn Augenblicken die erste und damit auch meist letzte Ladung abzulassen. Aber wie es aussieht steht er noch und sie scheint Spaß zu haben. Nach einer Weile hört sie auf und ich schiebe sie von mir runter, um auf ihr zu liegen. Kein Wunder, dass sie runtergegangen ist. „Oh. Hänschen Klein ist da.“ Erstmal stinkendes Eigenlob für mich, dieses Wortspiel ohne Überlegung raus gehauen zu haben. Auch sie findet es lustig. Kein Stress, dass mein Kumpel den Geist aufgegeben hat. Tief durchatmen, kurzes fingern. Ich schmiere ihr mit meinen angefeuchteten Fingern den Mund entlang und begebe mich in die Missionarsstellung. Auf dem Sofa ist nicht gerade genug fester Halt und ausreichend Platz, weswegen sich diese Stellung für mich als recht schwierig erweist. Und wieder spüre ich nicht, ob mein Lörris überhaupt noch hart ist, weil ich einfach kaum etwas fühle. Doggystyle habe ich mir immer als sehr interessant vorgestellt. „Dreh dich um.“, sage ich ihr und nehme ihren Körper, um ihn in die richtige Stellung zu bringen. „Steck ihn rein.“, trage ich ihr auf, weil ich nicht riskieren will, das Loch nicht zu finden. Ehrlich, wenn man das nicht genau weiß, kann man schonmal an die falschen Stellen stoßen und man hat als kleiner Bengel keine Ahnung, wie empfindlich das andere Geschlecht ist. „Erst müssen wir Hans wieder zurück holen“, meint sie. Oh, sie hat recht. Hänschen Klein hat wieder zugeschlagen. Diesmal dauert es jedoch einfach zu lange, sie sagt, „es bringt einfach nichts.“ und legt sich mit ihrem Kopf in meinen Schoß. Auf Hänschen Halbgroß. (Disclaimer: Ende) Hier beginnt der für mich schönste Teil des ganzen Abends. Ich habe es hinter mir. Sie liegt in meinem Schoß, völlig nackt mit ihrer weiblichen Pracht und wir reden über Gott und die Welt. Sie meint sie sei total überrascht gewesen, dass ich ihr all diese kurzen Befehle beim Sex gegeben habe und sie es total aufregende findet, wie ich sie hier auf den Balkon verführt habe. „Machst du das öfters?“ Der Sternenhimmel lässt uns die Rummelbude völlig vergessen und jetzt lerne ich sie erst richtig kennen. Es wird kalt, sie zieht mein T-Shirt an und ich hole mir einen Pullover und etwas zum zudecken. Es ist spät und es wird später und später. Wir reden und reden. Sie meint sie fühle, dass wir uns total ähnlich wären. Es wird kälter, wir rücken näher, es wird gemütlicher, sie küsst mich immer wieder auf den Mund, auf die Wangen, auf die Brust. Fühlt sich so Liebe an? Der Ausflug in die Blue Mountains ist damit wohl futsch. Egal, ich erlebe gerade etwas viel besseres. Etwas, an das ich mich noch lange erinnern werde. Ich will sie noch nicht gehen lassen, es ist gerade zu schön. Auch sie sagt immer wieder, dass sie am liebsten bis morgen bleiben würde. Nach einer Zeit wird es jedoch zu kalt und ich begleite sie zurück in ihr Hostel. Ein letzter Kuss auf den Mund und ich weiß, dass ich sie nie wieder sehen werde. Sie verlässt Australien in nur wenigen Tagen. Schade. Die vertraute Nähe und zärtliche Geborgenheit nach dem Sex haben bei mir für Gefühle gesorgt. Auch jetzt beim Schreiben merke ich gerade, wie ich Gefühle für sie entwickelt habe. Wenigstens hat sich mich auf Facebook hinzugefügt. Wie auch immer. Im euphorischen Hopserlauf mit erleichterten Schulterlasten stolziere ich den Weg zurück in mein versifftes Bett und kann noch immer nicht glauben, was ich in den letzten Stunden alles erlebt habe. Eigentlich wollte ich in zwei Stunden aufstehen und auf Tour gehen, doch ich habe mich entschieden „nur für ein paar Stunden“ in die nahegelegene Bar zu gehen, habe ein süßes Mädel kennengelernt, sie in ein Apartment verführt, in dem ich nicht einmal mehr hause, bin dann unter freiem Himmel mit wackeliger Privatsphäre zum Mann geworden und habe die nächsten Stunden in aller Ruhe eine Verbindung zu diesem liebenswerten Menschen aufbauen dürfen. Im Nachhinein kann ich mit meiner legendären Entjungferung nur prahlen. Ja, sie hat 19 Jahre auf sich warten lassen, keiner von uns ist zum Höhepunkt gekommen und Hänschen Klein hat uns auch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber wer kann von sich behaupten, dass er sein erstes Mal nüchtern bei einem One-Night-Stand auf der anderen Seite der Welt hatte, das Mädchen älter und erfahrender war und er trotzdem völlig locker seine Unwissenheit überspielte und den Akt aller Liebesakte selbstbewusst zu führen wusste. Allein bei dem Gedanken, dass junge Paare krampfhaft auf Biegen und Brechen ein romantisches erstes Mal ins Tagebuch klatschen wollen und Tage lang alles vorbereiten, damit es etwas ganz besonderes wird, kann ich nur schmunzeln. Ich bin völlig unvorbereitet in die Nacht gestartet, hatte ein super süßes und liebenswertes Mädel, einen großen Balkon mit einem wunderschönen Sternenhimmel und habe jetzt eine verdammt geile Story zu erzählen. Besser hätte es kaum sein können, meine Freunde. So hätte ich es mir niemals erträumt. Ich bin unendlich froh, dass es genau so passiert ist und bereue gar nichts. Nicht nur dass es passiert ist, sondern vor allem wie es passiert ist, macht mich unendlich stolz. Ich bin einen riesigen Schritt weiter. Leider muss ich auch sagen, dass ich die Kleine sehr vermisse. Mit ihr verbinde ich all diese Gefühle, die ich hier beschreibe. Um nicht zum dritten Mal in eine monatelange, herzzerfickende Oneitis zu verfallen sehe ich schnell zu, dass ich wieder eine feste Struktur in mein Leben bekomme. Euer Feedback macht das Schreiben dieses Blogs zu einem wirklich spaßigen Hobby. Danke dafür. Für mich heißt es jetzt vorerst mein Leben wieder in einen festeren Halt zu bringen, einen Plan zu entwickeln, wie meine Reise durch Australien aussieht und mich mithilfe von Fickbeziehungen und weiteren einmaligen Lustspielchen im Bett zu schulen. Mann habe ich Bock, es wieder zu treiben. Sobald wieder etwas nennenswertes passiert, lasse ich es euch wissen. Bis dahin, Immer schön steif bleiben.
  4. 9 Punkte
    Uga Uga, heute sind wir einfach mal Männer. Ich liebe es ein Mann zu sein. Ich bin stolz darauf ein Mann zu sein. Es fühlt sich prima an. Daher lasst uns heute einfach mal ein blutiges Steak essen und die Chiasamen ins Vogelfutter mischen, da wo sie hin gehören... Back to the Roots meine Freunde! Wie ihr vielleicht unschwer schon erkannt habt, geht es heute um Alphas. Männer. Leittiere und keine vom Feminismus verweichlichten Ja-Sager. Wir reden über Schwarzenegger statt Mel Gibson. Über Donald Trump statt Anton Hofreiter. Über haarige Rücken und Schultern statt rasierte Beine und Hühnerbrüstchen (okay, jetzt höre ich auf...) Ein Alpha zu sein ist nicht immer einfach aber effektiv. Es liegt in unseren Genen das zu tun, was schon unsere Vorfahren vor tausenden von Jahren getan haben. Da gab es vielleicht nur Höhlen statt Clubs und Wiesen statt Straßen, die Mechanismen unserer Programmierung wirken aber dennoch stark auf die Anziehung des anderen Geschlechts im Hier und Jetzt. Manchmal etwas mehr und manchmal etwas weniger aber es wirkt. Ich weiß es, denn ich habe es hundertfach getestet. Alpha - Das Leittier Eines der effizientesten Werkzeuge eines echten Alphas, ist es die Führungsrolle im richtigen Moment beim richtigen Thema einzunehmen und auch wieder abzugeben. Frau lieben es, wenn Männer Probleme lösen und dabei nicht zu prollig versuchen sich dabei in den Mittelpunkt zu drängen. Du zeigst, dass Du in der Lage bist Verantwortung für Dich und Dein Handeln zu übernehmen. Zudem übernimmst Du auch die Verantwortung für andere. Das setzt starkes Vertrauen voraus. Wenn Du klug und weise führst, dann wird das Vertrauen in Dich und Deine Kompetenzen immer stärker. Das heißt aber auch, dass immer und überall die Führung an sich zu reißen eine Dummheit ist. Schwache Gruppen sind extrem empfänglich für Männer die sich Führung zutrauen. Frauen lieben Alphas mit Führungsqualitäten, dabei gibt es aber starke Unterschiede. Währen "Unterschichten Mandys" eher auf die Herren stehen die sich gerne mal mit Fäusten durchsetzen, greifen "Bibliotheken Anna-Greta-Maries" gerne mal auf den entspannten Chefarzt zurück, der ihnen erklärt, dass ein Pflaster ausreicht und man mit dem Amputieren vorerst noch warten kann. Wir halten fest: Wer Leadership zeigt, kann das nicht immer und überall tun. Es ist aber gut es hin und wieder zu tun, denn es fordert Dich als Mensch. Es erzeugt brachiale Anziehung auf unterschiedliche Frauentypen. Alpha - Führungsqualitäten leicht gemacht Führungsqualitäten oder Leadership stellt eine erweiterte Form von Social Proof dar. Man zeigt, dass man nicht nur in vielen sozialen Kreisen akzeptiert wird und hohes Ansehen genießt, sondern dort auch verstärkt respektiert wird. Man besetzt eine hierarchisch hohe Position bzw. die höchste Position, nämlich die des Leittiers, des Alphas. Alpha sein heißt aber nicht automatisch Arschloch oder Egozentriker zu sein (auch wenn uns das die Medien bis zur endgültigen Apokalypse der Szene unterstellen werden). Es heißt auch nicht auf Teufel komm raus darauf zu bestehen immer wieder den eigenen Willen durchzusetzen. Wenn ich sage "sei Alpha" (und das sage ich zugegeben ziemlich oft), dann meine ich damit Folgendes: Alpha ist der, der die führende Position in einer Gruppe einnimmt. Wie z.B. im Tierreich der Wolf in einem Rudel. Dieser führt die Gruppe zwar und entscheidet über gewisse Handlungsalternativen in der Gruppe, aber er ist sich auch durchaus bewusst, dass die Interessen der Gruppe immer vor den Interessen des Individuums stehen muss. Eingeschlossen natürlich ihm selbst, denn ohne eine Gruppe, gäbe es auch keinen Alpha. Kein Beta, kein Delta, kein Omega und eben auch kein Alpha! Nein, jeder Einzelne trägt dazu bei, dass Du der Alpha sein kannst. Das heißt ganz besonders dann, wenn man als Alpha merkt, dass man an seine Grenzen stößt, ist ein Alpha weise genug, um seine Bedürfnisse hinten anzustellen und die Entscheidungen einem kompetenteren zu überlassen, der sich in dieser Situation eben besser auskennt. Alpha sein heißt jedoch auch sich selbst, seine Ziele und Fähigkeiten genau zu kennen, von ihnen überzeugt zu sein, danach zu leben und zu handeln. Die Menschen im Umfeld des Alphas spüren die Sicherheit, die er ausstrahlt, sie fühlen sich in seiner Nähe wohl und geben ihre Verantwortung gerne ab. Für viele Menschen ist so ein Alpha ein Segen, da eine Gruppe im Club ohne solide Führung nur sehr schwer entscheidungsfähig ist. Ob es um die Wahl der Tanzfläche, das richtige Getränk oder den nächsten Toilettengang geht. Der Alpha trifft eine Entscheidung und trägt gerne und souverän die damit verbundenen Konsequenzen. Das ist nicht nur für Dich als Alpha wichtig sondern auch für Dich als PUA, wenn Du in eine neue Gruppe eindringen möchtest. Bestimme den Alpha und sozialisiere Dich mit ihm. Zeige ihm, dass keine Gefahr von Dir ausgeht und Du ihn respektierst. Wenn Du Dich noch nicht bereit fühlst eine Gruppe zu führen übe mit autogenem Training: Stell Dir die Situationen im Club vor. Lass eine Musik laufen und schließe Deine Augen. Spreche die hübschesten Frauen an. Führe Deine Gruppe von Bar zu Bar. Erobere neue Gruppen. Führe Gruppen und Personen zusammen. Erarbeite Dir hieraus starke Vorteile für Dein Game oder erzeuge Liebe in Deinem Rudel. Lass Dich von den VIPs in der Lounge einladen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Übe die Situationen und Abläufe in Praxis und verfeinere sie immer wieder vor Deinem geistigen Auge, bis Du immer sicherer wirst. Das ist der Grundstein an die Spitze Deiner Gruppe. Der Weg zum wahren Alpha Leittier! Alpha - für Anfänger: Führungskompetenz kommt von Innen, am Besten demonstriert man sie, statt sie zu verbalisieren: Du stehst in der Gruppe an zentraler Stelle. Niemand wendet Dir den Rücken zu. Dreht Dir einmal einer doch den Rücken zu, tippe die jeweilige Person kurz an, so dass sie sich Dir wieder zuwendet. Du nimmst einen angemessenen Raum um Dich herum ein. Eine aufrechte Haltung, ein sicherer Blick und selbstsicheres ruhiges Sprechen und Gestikulieren untermauert Deine Dominanz. Die Gruppe lässt Dich ohne Unterbrechung zu Wort kommen. Nimm Dir Zeit um in Gesprächen Spannungsbögen aufzubauen. Wenn Du Deinen Standpunkt im Gespräch vertrittst, sei kein Arsch und versuche nicht alle von Deiner Meinung zu überzeugen. Sei Fair und lasse jedem seine Meinung. Sollte Dich jemand anpöbeln oder ins Wort fallen, dann sprich mit ruhiger Stimme einfach weiter und werde lauter dabei. Das ist eine unhöfliche Geste. Es gibt Grenzen, die man kennen sollte und auch nicht immer tolerieren muss. Sollte man Dich konstruktiv kritisieren, nimm es mit Humor und reflektiere Dich, aber erst am nächsten Tag. Kritisiert Dich jemand emotional, umkonstruktiv und inhaltslos, dann Lächle und deeskaliere. Zwischen Neid und konstruktiver Kritik zu unterscheiden, gehört zu einen der wichtigsten Eigenschaften eines Alphas. Neider werden Dir als Alpha sehr häufig über den Weg laufen. Vergiss nie, dass Deine Körpersprache nicht nur den Menschen um Dich herum eine Botschaft vermittelt. Die Körpersprache wirkt auch nach innen auf Dich und Deine Emotionen. So hast Du nachdem Du Deine Körpersprache korrigierst schnell eine deutlich positivere Einstellung als zuvor. Alpha - für Profis: Wichtig ist es auch außerhalb des Clubs Deine Ziele zu kennen, sie ständig zu reflektieren und eifrig zu verfolgen. Ein Alpha ist man nicht nur in einem Lebensbereich, sondern überall. Führungskräfte bei der Arbeit sind oft auch Führungskräfte im Sportverein oder bei der freiwilligen Feuerwehr. Es reicht oft eine einzige Situation aus, in der Du den bequemeren Weg wählst, statt den der Deinen Zielen entspricht. Das führt zur Faulheit und dann dazu, dass Du immer wieder den bequemeren Weg wählen wirst. Wahre Alphas haben große Visionen, große Ziele und sind bereit diese zu verfolgen, auch wenn es dafür nötig ist große Opfer zu bringen. Diese Ziele haben normal nichts mit Frauen zu tun, aber sie wirken unheimlich anziehend auf die Frauenwelt. Das ist meiner Meinung nach, der Kern der maskulinen Energie. Der Kern eines wahren Alphas. Über Kommentare und Feedback freue ich mich wie immer sehr! Grüße, Zero (c) Club Seduction | Sub_Zero
  5. 5 Punkte
    Viele Männer machen einen großen Fehler. Sie versuchen, einen humorvollen oder „originellen“ Spruch spontan zu erfinden. Das stellte einem unter Druck und führt oft dazu, dass zu viel Zeit vorbei geht bevor er die Frau (wenn überhaupt!) anspricht. Dennoch, viele Männer scheuen den geübten „Anmachspruch“ als künstlich und nicht authentisch. Was ist aber „authentisch“? Und wie wertvoll ist dieser „authentische“ Öffner – angenommen, dass einer dir endlich einfällt – wenn die krampfhafte Suche nach so einem Spruch dazu führt, dass ein anderer Mann sie anspricht und du die Chance mit der Frau verpasst? Die Hauptsache, glaube ich, ist dass der Öffner effektiv ist und für gute Laune sorgt. Wenn du schon einen anderen hast, der der Frau und der Situation auch gut passt, nutze es! Betrachte dann den Spruch, den ich dir vorschlage als „Back-up“. Also – woraus besteht der Öffner? Er ist ein KOMPLIMENT Aber nicht bloß irgendwelches Kompliment, sondern, ein Kompliment wofür die Frau etwas getan hat. Zum Beispiel „schöne Beine“ hört sie vielleicht gern, aber (wenn es stimmt): Hat sie dies öfter gehört Könnte es etwas plump oder grob wirken, und Sie hat nichts dafür getan – ihre Beine sind halt so (es sei denn, die Beine aufgrund ihres Fitness-Programms so schön sind). Wenn du aber etwas, wofür sie gesorgt hat ein Kompliment machst, lobst du damit ihr Geschmack. Welchen Sachen kannst du ein Kompliment machen? Haare / Frisur Schminke Accessoires Kleidung Schuhe Ihr allgemeines „Stil“ oder ihre Haltung Welchen Sachen sollst du kein Kompliment machen? Alles, was sie genetisch geerbt hat: Augen, Beine, Figur, etc. Jetzt aber zwei Ausnahmen: Wenn, z.B., ihre Beine durchtrainiert wirken, kannst du ein Kompliment machen als Lob für ihr hartes Training (und dann fragen, wie sie solche Beine erarbeitet hat). Oder, du kannst ihrer Figur INDIREKT ein Kompliment machen, indem du sagst, dass du magst, wie ihre Kleidung ihre Figur so geschmackvoll zur Geltung bringt. Du kannst auch einfach so etwas sagen, wie „Ich mag dein Stil.“ Aber du musst dann bereit sein, ihr zu erklären, was genau dir an ihr Stil gefällt. Warum sind solche Komplimente so wirksam? Frauen investieren viel Zeit und Geld in ihre Haare, Nägel, Schminke, Kleidung, Accessoires, etc. Dann verbringen sie viel Zeit um sich zu entscheiden, was genau sie anziehen sollen wenn sie ausgehen. Auch wichtig zu wissen: Frauen kleiden sich typischerweise um andere Frauen zu imponieren. Attraktive Frauen fühlen sich in ständiger Konkurrenz mit anderen attraktiven Frauen. Also, sie legen VIEL Wert auf ihre Erscheinung. Wenn DU einer der wenigen Männer bist, der ein Auge für Details hat und ihre Mühe merkt und ihr dafür ein Kompliment macht, machst du damit einen sehr guten Eindruck! Dieser Öffner ist auch sicher – wie kann sie dich dafür „abweisen“? Sei aber bereit, vielleicht ein paar weitere Sätze zu deinem Kompliment zu bringen. Dann lenke die Konversation in eine andere Richtung.
  6. 4 Punkte
    Kennt ihr das? Ihr steht nach einer Trennung alleine da und fragt euch, was da passiert ist? Ich rate jedem dazu genau hinzuhören. Verhältnis zum Vater, der Mutter, Exfreunden, etc.. Besonders den HB's, bei denen ihr euch eine Beziehung vorstellen könnt, solltet ihr alle Unklarheiten beheben. Und lasst das Mädel mit dem Thema Beziehung auf euch zukommen, nicht anders herum - das geht immer schief! Die einzige Situation, bei der ihr nach etwas fragen solltet, das mit der Beziehung zu tun hat, ist allerhöchstens mit einem Ring in der Hand und kniend. Probleme der Frauen sind Probleme der Frauen. Hört also genau hin, was für Beziehungen eure Partnerin vor euch hatte. Sollten diese zu den abbusive Relationships gehören, solltet ihr euch sicher sein, dass diese Form der Beziehung romantisiert werden könnte. Ähnlich wie bei Triebtätern, es ist eine Form des Stockholmsyndroms. Außer sie wird erkannt was schlecht war und sie hat daraus wirkliche Erkenntnisse gezogen. Ihr wollt dies schließlich nicht. Unverarbeitete Probleme werdet ihr voll abbekommen. Und besonders, wenn diese Probleme dazu führen, dass sich das Selbstwertgefühl der LTR in den Keller bewegt, wird das zwangsläufig nicht nur die HB zur LSE machen, sondern vor allem euch selbst zermürben. Jeder sollte den Satz verstehen: Du kannst niemanden lieben, der sich nicht selbst liebt. Das gilt aber nicht nur für euren Partner, sondern vor allem auch für euch selbst. Es führt nur zu Verzweiflung, Needyness und macht niemanden von euch glücklich. Eine Beziehung hinter der ihr nicht vollkommen steht, bedeutet auch, dass man hinter den Aktionen der Partnerin stehen sollte. Je mehr LSE ihr vor euch habt, desto mehr Shittests und Zickereien erwartet euch. Ich habe selbst genügend Beziehungen hinter mich gebracht, sodass ich einfache Shittests überstehen kann. Wenn aber gefühlt 5 min lange Monologe von der Partnerin kommen, ist sie die falsche. Ihr solltet einfach davon absehen, jemanden zu daten, dessen Leben ihr nicht führen wollt. Das bedeutet auch, dass ihr in etwa den selben Bildungsgrad und einkommen besitzen solltet. Haltet euch vor allem vor Borderline und anderen LSE-Varianten fern. Achtung! Von denen gibt es immer mehr, denn sie liegen vermutlich bei 40% der Bevölkerung. Orlando Owen beschreibt dies ganz gut an vielen Stellen seiner Vorträge über männliche Essenz und equivalente Themen. Eure Selbsterkenntnis und Inner Game solltet ihr immer im Reinen haben. Und niemand mit einem schlechten Selbstwertgefühl sollte auf euch Einfluss haben. Es gibt nur einen bedingten Rahmen, den ihr sprengen werdet, oder wirklich wollt. Vor allem solltet ihr wissen, was eure Ziele sind. Wenn sich eure Partnerin in den Kopf gesetzt hat, jetzt Kinder zu kriegen oder in naher Zukunft, solltet ihr das auch sein. Und ihr solltet wissen worauf ihr euch da einlasst. Denn Zeit ist kostbar. Verbringt nicht zu viel Zeit mit einer Person, die ihr nicht als langfristige Perspektive seht.
  7. 3 Punkte
    Sprechen ist der Widerhall der eigenen Stimmung. "In Stimmung sein" kommt daher nicht von ungefähr. Ich bin unzufrieden mit meiner derzeitigen Sprechweise und bemerke, dass sich eine gewisse Redefaulheit und mangelnde Rededisziplin eingeschlichen hat. Um nicht zu sagen, dass sogar meine Stimmlage etwas zu hoch wird - das ist rhetorisch eine zunehmende Katastrophe. Das macht sich im Vergleich zu einem wirklich entspannten Alpha bemerkbar. Das Ziel wie wir wissen, ist eine entspannte, in sich ruhende, kräftige aber angenehme Stimme, deutlich und klangvoll. Jedoch ohne das es anstrengend wirkt oder sich zu dominant in den Vordergrund setzt. Solch einer Alpha-Stimme hört man einfach zu. Siehe Jeff Bridge oder Jack Nickolson. Es bedarf meiner Beobachtung der letzten beiden Wochen einen Aufbau - der Beckenbodenspannung - Spannung des quer verlaufenden Bauchmuskels - von Flankendehnung - der Brustkorbweite. Ich schätze mich so ein, dass 1/3 der mir aufgefallenden Probleme emotionaler Natur sind und 2/3 physiologischer Seite her rühren. Daher werden Übungen eingebaut um alle Verspannungen in Unterkiefer und Bauch/Rückenbereich aufzulösen. Ebenfalls bemerkbar sind das Hochziehen der Augenbrauen und leichte Verkrampfung der Schultern. Demnach sollten Mund und Zungenlockerungsübungen dazugehören. Ich tendiere zu behaupten das es mit meinem derzeitigen Job zu tun hat. Das ist aber ohnehin schon Bearbeitung diesen zu verlassen. Zielsetzung der nächsten beiden Wochen werden sein: - Entspannungsübungen für Sprechphyse und eigenem Wohlbefinden - bewusstes Beobachten und Niederschrift im Alltag - Immerwieder Situationen aufsuchen zu kommunizieren. Vorallem vor Gruppen zu reden - verlangsamen der Sprechweise ohne dass es zu monoton verkorkst klingt. Die emotionale Seite wird wohl nocheinmal einem gründlichen Checks des in sich ruhen und Selbwert/ Bewusstsein werden. Augenkontakt halten ist eine weitere Beobachtung wert. Mir fällt auf, bei "schlechten Nachrichten überbringen" verändert sich meine Gefühlslage und Stimmverhalten, als auch der Augenkontakt aus sorgnis wie mein Gegenüber reagiert. Diese Fehlerteufel müssen gnadenlos dezimiert werden. Davon darf nichts mehr übrig sein. Das hier ist der Grundstein für einwandfreie Rhetorik. Fortsetzung folgt...
  8. 2 Punkte
    Prolog: Das wird einer meiner seltenen Beiträge, indem ich mal auch über Privates und Persönliches sprechen möchte. Einfach auch um meine momentanen, wirren, teils emotionsgeladenen Gedanken aber auch die tiefe, aber seltsamerweise dennoch rationale Leere in mir niederzuschreiben. Wem es interessiert kann es sich gerne durchlesen, mir auch Tips oder Ratschläge geben oder sonstiges dazu beitragen. Ebenso werde ich vielleicht diesen Blog auch als Tagebuch nutzen, um einfach nur Gedankengänge und Reflexionen in Schriftform zu haben. SD hört und wird meines Erachtens nie aufhören. Nun denn. 3 fucking Jahre sind es her. 3 wunderschöne, teilweise schräge, lustige aber auch von Streitigkeiten begleitete Jahre. Die zuletzt immer öfters auftretenden Streitereien und Gefühlskälte, möchte ich dennoch am liebsten vergessen und missen. Und dennoch suggeriert mir das Bewusstsein der vergangenen schönen 3 Jahre eine Blockade, einen Zwirbel in meinem Kopf. Ein Hammer. Ein sanfter Hammer, der ständig pocht und mir lautstark in das Cerebrum brüllt "FTOW und hol deine Eier zurück!" Was ist passiert? Ja, was ist verdammt noch einmal passiert? Mir, derjenige, der Unangefochtene, der vom AFC König in meiner Stadt zum Ficker wurde. Mir, der noch nie von einer Frau verlassen wurde. Mir, der immer von sich aus Beziehungen beendete und eigentlich all seinen Ex-Freundinnen das Herz brach, wird nun letztendlich von seiner Partnerin verlassen. Nun verstehe ich wie sich meine ehemaligen Freundinnen und andere fühlen mussten. Und dennoch lässt es mich auch irgendwie kalt. Empathie? Klingt für mich irgendwie befremdlich. Oder ist es doch die Trauer, ein temporärer Schockmoment, die Demut, meine innerlichen Ängste verlassen worden zu sein, die mich erstarren lässt!? Von einer Frau, dich ich zugegebenermaßen vom ganzen Herzen liebte. Ja verdammt nochmal! Ich habe sie geliebt wie keine andere Frau auf dieser Welt! Die schönen Momente wie wir unsere Wochenendausflüge verbracht haben, ihr süßes Lächeln am Morgen wenn sie mich aufweckte, oder einfach nur wenn wir beide in Zweisamkeit unser Abendbrot aßen...und dennoch....waren wir uns in den letzten Jahren so fern...eine unerreichbare Liebe, getrennt durch nicht einmal 2000km. Oder war ich einfach zu naiv und desillusioniert? Bin ich etwa der Rosaroten Brille verfallen? Hat etwa die Betaisierungsfalle bei mir zugeschlagen? Ich kann es nicht sagen. Zumindest nicht jetzt. Meine zerebralen Rotoren arbeiten auf Hochtouren, versuchen gerade alles zu realisieren und zu reflektieren. Doch momentan fehlt es mir einfach an Integrität und womöglich auch die nötige Akzeptanz das Geschehene zu akzeptieren. Gestern bekam ich mitten in den frühen Morgenstunden eine Nachricht. Da ich Frühdienst hatte, sah ich diese zeitnah. Es war klar was kommen musste. "Need to talk". Gefühlskälte. Gefühlschaos. Mein Magen drehte sich um. Ich wusste, dass dieser Tag kommen musste. Nur eingestehen wollte ich es mir nie. Alles wird gut. "Du hast ja noch deine weiblichen Orbiter. Du bist der starke Typ. Keine Sorge!" Illusionierte Realität. Umso härter trifft es mich, als die pure nackte aber schöne Wahrheit mir tief in die Fresse schlug. Jetzt lieg ich am Boden. Versuche mich hochzustemmen. Weiter. Das Leben geht weiter. Es muss weiter gehen. Am Abend dann das stundenlange Telefonieren. Sie nun mittlerweile 1000km weit entfernt von mir. "We need to talk". Ich musste schmunzeln. Tatsächlich. Der Allrounder Klassiker aus dem PU-Forum. Na gut, lass uns reden. Sie im temporären Gefühlschaos. Die DIstanz macht ihr zu Schaffen. Sie wünscht sich einen Partner in ihrer Nähe. Sieht keine große Zukunft mehr in unsere Beziehung. Weiß nicht weiter und das volle Programm an Bullshit Präkat! Der ganze Scheiß halt, den Frauen verzapfen wenn sie eine Beziehung beenden wollen, um ja keine Schuldgefühle mitzubringen. Obwohl, das hat sie sogar explizit erwähnt. Sie möchte keine Schuldgefühle haben, weil ihr Lebensstil so anders ist als meiner. Ach ja? Really? Fucking really!? Vielleicht weil ich ca. 50-60 Stundenwoche habe, nach der Arbeit trainieren fahre und nicht jeden Tag mich mit Bekannten oder Freunden treffen kann um auf einen Drink zu gehen oder auswärts zu essen!? Nein! Ich tu es. Mindestens 3x mal die Woche. Aber nicht jeden verfickten Tag wie die werte Dame! Ja na klar, unser Lifestyle ist "pretty much different", "you don't say!" Aber was steigere ich mich da hinein... sei doch ehrlich zu dir selbst Mann! Ist eine Ausrede, ein gelenkter Umweg um eben gewisse Faktoren und verlorene Attraction auf weibliche Art zu rationalisieren. Klar, ich würde für die Liebe auch über Distanzen hinweg sehen. Sie tat es auch. Für fast ganze 2 Jahre. Nun nicht mehr...Ich auch nicht. Wenn ich mich selbst sehen könnte. Also aus meinem Körper heraus. Ich würde mir wahrscheinlich erst einmal zwei Nackenschellen verteilen. Oder ne Ohrfeige, eine Links und eine Rechts. Wach auf Junge! Das Leben geht weiter! Andere Mütter haben auch hübscher Töchter! Schreibst du doch so gern. Ich hab ja auch Recht. Nur das selbst in der Situation zu rationalisieren, hätte ich mir einfacher vorgestellt. Fuck it!!! Life goes on. Zwar schwermütig, aber dennoch progredient. An meiner Stelle, hätte ich mir selbst geraten für sie und für uns beide einen Schlussstrich zu ziehen. Das hätte ich gestern schon tun sollen. Fuck it!! Beende die Beziehung. No Doubts No Flaws. Ein Ultimatum. Ist schon komisch. Und ausgerechnet ich habe ihr ein Ultimatum gestellt. Natürlich vorher ihr das Angebot zu geben, in ihrem Namen die Beziehung zu beenden. Sie lehnte ab. Wie immer. Gefühlschaos, weiß nicht weiter usw. Whatever. Jetzt kommen gleich 3 scharfe HBs in meine Wohnung um mit mir einen zu trinken. Ich muss aufhören zu schreiben. Vielleicht fertige ich morgen den letzten Teil fertig. Sofern ich es schaffe. Life goes on. Und so muss ich mich auch dem fügen. Haut rein.
  9. 2 Punkte
    Affären führen Vor einigen Wochen hat ein Kumpel von mir, gleich zwei Affären an einem Wochenende, an die Wand gefahren. Wie er das geschafft hat und wie er das hätte verhindern können, will ich heute mal erläutern. Vielleicht findet der eine oder andere sich sogar selber darin wieder. Aber zuerst die Story. Zur Vereinfachung nennen wir ihn Carlos. (Name ist frei erfunden) Und falls sich hier einer fragt, warum er sich nicht entscheiden wollte/konnte; beide haben einen echt saumäßig geilen Sexdrive. Carlos O-Ton: Ich wollte doch nur zwei geile Affären! Die Story: HB8 wollte ein Date an besagtem Wochenende. HB8 wollte keine LTR, keine Exklusivität, nur eine reine sexuelle Beziehung. Eine Affäre halt, in der man sich mehr oder weniger regelmäßig trifft und guten Sex hat. HB8 ist pur HSE. HB10 wollte ihn!! Leicht LSE angehaucht, hin und wieder Drama schiebend, versuchte sie ihn zu einer LTR zu bewegen. Beide Frauen wissen nichts voneinander, und bis heute, ist es meines Wissens nach, so geblieben. Das Ganze lief eine Weile gut, und Carlos gefiel sich als Hahn im Korb. Obwohl HB10 ihn ein wenig stresste und ihr Beziehungswunsch mit der Zeit größer wurde, ließ Carlos es so laufen. Stresste sie ihn zu sehr, ließ er die Treffen kurzerhand ausfallen und traf sich stattdessen mit HB8. HB8 rief ihn montags an und fragte, ob er am kommenden Wochenende Zeit hätte. Carlos fuhr die Hinhaltetaktik, da HB10 angedeutet hatte, sie hätte ebenfalls Zeit. HB8 fragte am Mittwoch noch einmal nach. Carlos hielt sie auf Warteposition. Als Grund gab er an, evtl. einem Freund beim Fliesen verlegen helfen zu müssen. Eine Hand wäscht halt die andere, untermauerte er dies strategisch gegenüber HB8. HB10 hatte ihm bis Freitag immer noch nicht fest zugesagt. Am Freitagmittag bekam er von HB8 eine WA. „Sorry, hab eine andere Verabredung getroffen, deine Zusage dauerte mir zu lange!“ Am Freitagnachmittag bekam er eine WA von HB10. „Geht klar, sehen uns Samstag, 20:00h.“ Läuft doch, dachte er sich! Samstagabend schlug er bei HB10 auf. Sie, schlecht gelaunt und Drama schiebend, ließ ihn nicht ran und beklagte, er wollte doch nur Sex und sie fühle sich missbraucht. Im Laufe des Konfliktes eskalierte der Streit und sie schmiss ihn mit den Worten raus:“Du Scheißkerl, ich beende das jetzt, und will Dich nie wieder sehen.“ (Die unschöneren Worte lasse ich hier mal weg.) Sie machte ihm eine Szene, wie sie im Buche steht. Sie war zwar schon öfter die emotionale Schiene gefahren, aber dieses Mal spitzenmäßig. Carlos fuhr angepisst nach Hause. Schließlich hätte er mit HB8 Sex haben können. Wat für ne Scheiße...der Samstag war gelaufen. Und Bock auf HB10 hatte er plötzlich auch nicht mehr. War ihm doch klar, selbst wenn sie sich wieder melden würde, von einer LTR würde sie niemals ablassen und genau darauf hatte er keinen Bock. HB10 war an dem Punkt angekommen, wo es ernsthaft ätzend wurde, mit ihr zusammen zu sein. Ab jetzt würde es nur noch abwärts gehen und das wusste Carlos. Die FB mit HB10 war gelaufen. Am Sonntag bat HB8 um ein Gespräch. Sonntagabend, so dachte Carlos, könnte er ja sein Triebleben mit HB8 ausleben. An besagtem Sonntagabend 21:00h verkündete HB8 folgendes: „Niemand auf der Welt, braucht 5 Tage um einem Sexdate ab oder zu zusagen es sei denn, er hat eine Ranking Liste und hat sie deshalb auf die Wartebank geschoben. Sie sei sich für solch eine Behandlungsweise zu schade, ihm aber nicht böse deswegen. Allerdings lasse ihr Selbstwertgefühl es nicht zu, sich so behandeln zu lassen und aus diesem Grund cancelt sie diese FB und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Die FB mit HB8 war gelaufen. Die Gute hatte voll ins Schwarze getroffen, ohne je eine Bestätigung bekommen zu haben. HSE Frauen riechen so was. Das muss man(n) sich klar machen. So was schreibt nur das Leben. Ich musste grinsen, obwohl er mir auch ein wenig leid tat. MLTR`s führt man anders. Carlos hatte einige nennenswerte Fehler begangen. Er war den Frauen gegenüber nicht ehrlich. HB8 wäre seine FB mit HB10 wohl egal gewesen. Sie wollte nur eine FB, aber auf Augenhöhe. Hier hätte Carlos wohl mehr gewonnen, wenn er das Selbstwertgefühl der HB8 den nötigen Respekt entgegengebracht hätte. HB10 hat er die FB mit HB8 verschwiegen, weil er wusste, dass sie eine LTR wollte und dem Wunsch von Carlos wohl nie entsprochen hätte. Ein ONS mit HB10 oder wenigstens ein früherer Ausstieg aus diesem Drama wäre ihm besser bekommen. Selektion Wer eine MLTR führen will, muss vorher selektieren. Vorzugweise sind Frauen zu filtern, die selber eine solche Betrachtungsweise bevorzugen. In der Regel sind auch diese nicht LSE. Führen ein autonomes Leben und favorisieren einen Mann, der ihre Eigenständigkeit unterstützt. Mindset Seine Denkweise über die vorherrschende Situation entsprach nicht der Wirklichkeit. Die Realität ist ein Fakt, der niemals außer Acht gelassen werden kann. Wünsche und Vorstellungen sind gut und schön, aber sie vernebeln oft die Sicht und bringen am Ende nicht das gewünschte Ergebnis. Seine falsche Betrachtungsweise hat ihn langfristig gesehen, geblockt und behindert. Frame HB8 hatte ihren Frame und war mit dem von Carlos konform. Wenn Carlos beiden Frauen den gleichen Wert beigemessen hätte und HB8 sofort zu oder abgesagt hätte, wäre sie wohl nie auf des Pudels Kern gestoßen. So, hat sie intuitiv gemerkt, dass etwas anderes hinter Carlos Arbeitsbegründung stecken musste und die Reißleine gezogen. Die Frau hat meines Erachtens eine Medaille verdient. Schlaues Mädel. Tja, niemand will ein Trostpreis sein. Carlos hat sich mit seiner Ranking Liste selber um seinen Frame gebracht. In Lob des Sexismus steht, dass es nur eine Königin geben soll, aber meiner Meinung nach, ist es sinnvoller jede Frau als Königin zu behandeln. Hätte er beiden Damen den gleichen Rang eingeräumt, hätte er am Ende wenigstens HB8 behalten. Nebenher wäre es möglich gewesen, sich noch eine weitere Königin anzulachen. Die von ihm selbst aufgestellte Ranking Liste hat ihm am Ende beide Frauen gekostet. Führen Das Wort „führen“ hat viele Synonyme. Den Takt angeben, das Heft in der Hand haben, den Ton angeben, dominieren, vorangehen usw. Alles in allem besagt das alles nur, das man(n) die Kontrolle behält und die Richtung vorgibt. Carlos hat nicht geführt. Führen hat immer etwas mit Menschen zu tun und sollte Orientierung geben und Sinn vermitteln. Führung beruht auf Verantwortung. Ab jetzt wird`s pragmatisch denn, man braucht um zu führen, ebenfalls Moral und Werte. Ich will nicht die (Moral) Keule schwingen, sondern nur erklären warum ich der festen Ansicht bin, dass -Führen- auch damit etwas zu tun hat. Moral bedeutet im Grunde ein festes Wertesystem als Verhaltensmaßstab zu besitzen. Werte vermitteln Sinn und Zielvorstellungen. Allerdings beginnen Wertmessungen zuerst mit uns selbst bzw. mit unserem Selbstwert. Wenn ich mir selber wert genug bin, kann ich auch meinen Gegenüber, hier unsere HB`s, einen Wert einräumen, den beide Damen dazu veranlassen, in mir ihren „Führer“ zu sehen. Sie vertrauen auf Grund der Wertschätzung, die ihnen zuteil wird. Diese Wertschätzung ist es, die sie veranlassen wird, sich führen zu lassen. Ohne diese Wertschätzung wird sich eine Affärendame zurückgesetzt und respektlos behandelt fühlen, und die Affäre über kurz oder lang beenden. Hier gilt es die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu tragen und von vorn herein Zuverlässigkeit darin erkennen zu lassen. Ebenso müssen Konsequenzen erfolgen, wenn die eigene Wertschätzung leidet. Carlos hat die Manipulationsversuche von HB10 hingenommen und damit seine eigene Wertschätzung untergraben. Mit anderen Worten: Er hat es verkackt! Carlos ist wieder auf der Suche. Hoffe, er hat seine Lektion gelernt. Wahrscheinlich werden sich bei genauerer Betrachtung noch weitere Fehler entlarven lassen. Falls dem einen oder anderen noch einer ins Auge sticht, ich werd`s gerne an Carlos weiterreichen.
  10. 1 Punkt
    Warum willst du „Pick-Up“ lernen? Klar – um besser mit Frauen umgehen zu können und die Frauen, die du dir wünschst, anzuziehen. Aber die meisten Männer machen den gleichen Fehler. Sie wollen Frauen gefallen: sie wollen, dass die Frauen sie mögen. Deswegen Schmeichelst die sie (Hey, ich mag dich, bitte mag mich auch!) Versuchst, witzig zu sein so dass sie lacht (Hey, du findest mich doch witzig – bitte mag mich!) Findest alles was sie sagt und macht toll und bist ihr immer einer Meinung (Hey, wir haben sooo viel gemeinsam – bitte mag mich!) Gibst du ihr alles, was sie sich wünscht (Hey, siehst du nicht wie sehr ich dich mag? Mag mich auch!) Du machst immer wieder etwas in der Hoffnung, du wirst ihr gefallen. Wenn Frauen dich mögen, fühlst du dich beliebt (schönes Gefühl). Du willst „akzeptiert“ sein. Es ist dir alles sehr ernst! Und das ist das große Problem… Du willst NICHTS tun, das der Frau vielleicht nicht gefällt. Du bist von ihrer Bewertung über dich total abhängig. Du hast Angst davor, dass sie dir den Korb gibt. Das ist TOTAL menschlich! Aber Frauen – besonders sehr attraktiven – begegnen solche Männer ständig. DU aber musst die Ausnahme sein! Du musst derjenige sein, der Frauen bewertet – und nicht von Frauen bewerten lässt. Du musst derjenige sein, der Akzeptanz austeilt und nicht darauf hofft. Du musst in jeder Interaktion denken, „Ich bin der Preis – und sie muss den Preis verdienen.“ Qualifiziere sie. Mach „Push-Pull“. Frauen wollen diese Spannung, diese Ungewissheit. Der Mann der dieses Spiel beherrscht ist verdammt attraktiv. Und sollte sie dir doch den Korb geben, sei immer davon bewusst. Sie hat DICH nicht abgewiesen – wie kann sie einen Urteil über dich als Mann überhaupt bilden nach nur einige Minuten Interaktion? Sie kennt dich noch nicht! Was sie abgelehnt hat war nicht DICH, sondern deinen Auftritt, deine Präsentation – dein Spiel! Also – nimm es locker hin. Eine Abweisung nimmst du dann als Gelegenheit, dein Spiel zu analysieren, an es zu arbeiten und zu verbessern. Es ist doch ein Spiel – und das Spiel sollte dir Spaß machen. Als du mit einem neuen Spiel anfängst, bist du nicht besonders gut – natürlicherweise. Aber wenn dir ein Spiel gefällt, dann willst du dich verbessern. Du spielst, lernst von Fehlern, lernst neue Ansätze… Und wirst immer besser!
  11. 1 Punkt
    Liebe Leser, ich habe mich zuletzt wieder ein bisschen rar gemacht. Anfangs war das in der aufkommenden Prüfungsphase begründet, hinterher brauchte ich ein bisschen Pause. Nein, ich brauchte mehr als Pause, ich musste mal die Beine hochlegen und nichts tun. Die unter euch, die ebenfalls ein sehr aktives Leben führen, werden wissen wie schwierig es ist die Füße mal so richtig still zu halten. Normalerweise bin ich auch ein Freund „aktiver Regeneration“, also die freie Zeit sinnvoll zu nutzen. Dieses Mal war es anders, weil ich schlichtweg ausgebrannt gewesen bin. Die letzten 18 bis 20 Monate waren das absolute Limit was Belastung betrifft. Kein richtiger Urlaub und so gut wie gar keine längeren, freien Zeiten, selbst in den Semesterferien. Resultat waren mitunter auch körperliche Beschwerden. Für mich gab es nur diesen einen Ausweg: Komplett die Systeme runterfahren. Wieder Zufall es so wollte, hatte ich sowieso schon lange vorgehabt von PS3 auf PS4 aufzurüsten. Der Zeitpunkt war dafür perfekt. Also legte ich die Beine hoch, zockte, las viele Bücher (über Philosophie, dazu aber die Tage mehr) und ließ die Seele baumeln. Anfangs war ich wirklich platt und jeden Tag schien ich ein wenig platter zu werden. Die Luft war raus, ich war müde und träge. Das passte mir so gar nicht. Ja, es war schön nichts zu tun, aber im Hinterkopf spukten die kleinen Geister, die mir immer wieder zuflüsterten, dass ich doch so viel machen könnte. Auch wenn es Jammern auf hohem Niveau ist, das ist eines der Probleme der Persönlichkeitsentwicklung und eines starken inneren Antriebs: Phasen in denen es ruhig ist lassen sich schwer ertragen. Rational war mir durchaus bewusst, dass nach knapp 80 stressigen Wochen, eine einzige Woche zur Regeneration nicht ausreichen würde. Klingt vielleicht merkwürdig, aber es erforderte ein gewisses Maß an Disziplin es nicht zu übertreiben und die Füße still zu halten. Dazu kam, dass ich mir, was ich anfangs noch nicht wusste, einen Wirbel blockiert hatte und aufgrund der Rückenschmerzen keinen Sport machen konnte. Mit Lösen der Blockade im Rücken durch meinen Orthopäden, ging es langsam wieder aufwärts und ich merke, wie ich von selbst wieder aktiver wurde. Angetrieben von den ersten lockeren Trainingseinheiten, fing ich wieder an mich um mich selbst zu kümmern, soziale Kontakte wieder aufzunehmen und aktiver zu werden. Über den ganzen Zeitraum verfolgte ich schon den Gedanken, dass ich mein Leben, mal wieder, grundlegend ändern muss. Nicht unbedingt, weil ich unzufrieden wäre, sondern weil ich glaube, dass die Phase für die mein aktueller Lebensstil passt, langsam vorüber geht. Kurzer Rückblick: vor fast genau drei Jahren beschloss ich mein Leben zu ändern und machte das auch. Von einem Tag auf den anderen. Das war gut, aber ich merke, dass ich mittlerweile stark in meiner Routine gefangen bin und ich mit den Routinen, die ich aktuell habe, nicht mehr weiter komme. Mein Tagesablauf ist zu starr geworden. ich bin gefangen in meinen eigenen Regeln und Mechanismen. Diese waren wichtig, um Disziplin und Durchhaltevermögen zu entwickeln, setzen mich aber auch immer wieder unter Leistungsdruck und Stress, deren Ergebnis u.a. wohl der blockierte Wirbel gewesen ist: ich wollte unbedingt trainieren, hatte nicht viel Zeit, habe mich schlecht aufgewärmt… mit ein bisschen mehr Lockerheit und Unverkrampftheit wäre das wohl nicht passiert. Also bin ich mal wieder auf der Suche nach dem richtigen Weg. Ich habe dazu ein paar Ideen. Teilweise auch durch die Bücher, die ich gelesen habe (empfehlenswert ist das Buch „The Path“ von Michael Puett über die Theorien chinesischer Philosophen). Ich entdeckte, dass es a) sehr schwer ist, sich aus den eigenen Denkmustern zu lösen und bei der Neugestaltung eben nicht in die sowieso schon vorhandenen Strukturen zurück zu fallen. Auch dazu braucht es Zeit. Ist man zu stark im Rhythmus und den Routinen, ist es meiner Meinung nach nahezu unmöglich objektiv auf das eigene Leben zu blicken (wenn das überhaupt möglich ist). Ein wichtiger Faktor für die Gestaltung meiner Zukunft wird das tägliche Leben sein. Zuletzt habe ich zu stark auf die langfristigen Ziele gesehen. Ziele die zu weit weg sind und mich in meiner täglichen Entwicklung zu stark einschränken, weil alles nur auf die Zukunft ausgelegt ist. Ich will die einzelnen Tage wieder mehr genießen und mich davon antreiben lassen. Das hat mir sehr gefehlt. Zu Beginn der Transformation war ich wie auf Drogen, wie im Rausch. Zuletzt war es dann wirklich sehr viel Routine. Stand heute kann ich euch noch nicht sagen, was der zukünftige Plan sein wird. Er wird kürzer sein, maximal bis zum Ende des Studiums. Ich will nicht mehr so weit voraus planen, weil man am Ende doch nicht weiß, ob man diese weit entfernte Traumwelt irgendwann erreichen wird. Das richtige Maß zwischen kurzfristig, mittelfristig und langfristig muss ich dabei erst noch finden. Abschließen möchte ich den heutigen Beitrag mit einem Zitat, das ich heute gelesen habe und das mir wieder wie ein kleiner Stachel im Hintern sitzt und mich antreibt: Das Zitat beschreibt perfekt, was mir in den letzten Tagen auch durch den Kopf gegangen ist: wenn ich nicht langsam den Arsch wieder hoch bekomme, werde ich in meiner Faulheit versumpfen. Seit dem geht es jeden Tag ein bisschen aufwärts. Habt ne gute Woche! Bis die Tage. The_Phoenix