The_Phoenix

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Über The_Phoenix

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    Ratgeber

Profilinformation

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    Male
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    Polygamische Inseln
  • Interessen
    Fitness, Grillen, Persönlichkeitsentwicklung, Club Game, Bar Game

Letzte Besucher des Profils

15.183 Profilansichten
  1. Tiefpunkte | Entspannung | Fortschritte

    Da bin ich vollkommen bei dir, aber ich denke, dass es trotzdem auf gewisse Weise eine Idealvorstellung ist. Klar, ich weiß auch das wenn es mal schlecht läuft, ich es einfach durchziehen muss, irgendwann kommen die Erfolge wieder, aber irgendwie muss man sich ja auch "über Wasser" halten, wenn es grad mal nicht läuft und da dann nur von den Ergebnissen abhängig zu sein, macht auf Dauer meiner Erfahrung nach nur kaputt.
  2. Tiefpunkte | Entspannung | Fortschritte

    Danke für den bestätigenden Kommentar. Was du sagst ist natürlich vollkommen richtig, mit einer Einschränkung: das Ziel ist wichtig, es zu erreichen ist nicht so wichtig, wenn der Weg dein Leben auf eine positive Art und Weise verändert (und das tut er immer, auch bei Misserfolgen, zumindest wenn man die richtigen Schlüsse daraus zieht). Ohne ein Ziel würde man aber nur vor sich hintreiben und könnte auch die kleinen Schritte nicht evaluieren, weil man sie in keinen Kontext setzen kann.
  3. Tiefpunkte | Entspannung | Fortschritte

    Liebe Leser, es war ruhig um und in meinen Blog. Das heißt nicht, dass ich euch vergessen hätte oder mein Leben plötzlich langweilig geworden wäre. Das Gegenteil ist der Fall. Es passiert so viel, dass ich kaum dazu gekommen bin mir mal Zeit für mich zu nehmen und die Geschehnisse sacken zu lassen. Heute Abend hatte ich so einen Moment. Traditionell war es an der Zeit für meinen Rückblick auf das vergangene Semester und die damit verbundene Siegeszigarre. Im folgenden werde ich versuche meine Gedanken so strukturiert wie möglich nieder zu schreiben, auch wenn ich noch nicht genau sagen kann, was euch thematisch jetzt alles erwartet. Es ist der Wahnsinn wie sich ein Leben entwickeln kann, wenn man endlich anfängt es selbst in die Hand zu nehmen. Blicke ich auf die letzten zwei, drei oder auch zehn Jahre zurück und führe mir vor Augen wo ich stand, welche Probleme ich hatte und wie sich mein Lebensstil entwickelt hat, dann läuft mir in manchen Momenten, wenn dabei die richtige Musik läuft und ich in der passenden Stimmung bin, ein Schauer über den Rücken. Und nein, dass soll hier keine Selbstbeweihräucherung sein (auch wenn Blogs das letztlich auf gewisse Art und Weise immer sind). Dabei läuft bei weitem nicht alles rund. Die größten Probleme hatte ich in der jüngeren Vergangenheit damit, dass ich starke Stimmungsschwankungen bekommen habe, obwohl es im Endeffekt keinen richtigen Grund dafür gab. Körperlich war ich zeitweise ausgelaugt, konnte unendlich viel schlafen, hatte im Sommer einen Moment in dem ich in einer Vorlesung saß und kurz davor war auszurasten. Es war der absolute Tiefpunkt und ich stellte mir die Frage, wie es soweit kommen konnte. Die Ursachen waren einfach: ich habe seit zwei Jahren keine richtige längere Pause mehr gemacht. Meine freie Zeit (Feiertage etc.) waren auch nicht wirklich entspannend. Was also machen, wenn dir sowas direkt vor einer Prüfungsphase passiert und du weißt, dass du keine Zeit für einen Urlaub hast und vermutlich auch bis zur Mitte 2018 die Zeit dafür eher knapp bemessen ist? 1. Durchbeißen! Eine große Stärke und auf gewisse Art und Weise auch eine Schwäche von mir ist, dass ich mittlerweile eine so starke Disziplin entwickelt habe, dass ich in solchen Phasen noch immer besser "performe", als die meisten Anderen an guten Tagen. Das hilft extrem weiter. Rückblickend betrachtet habe ich in den letzten sechs Monaten wieder enorme Fortschritte in allen Lebensbereichen gemacht: ich habe 20 Bücher gelesen, zwei verschiedene Mastermind-Gruppen gegründet, meine Fitness weiter verbessert, bin im Studium mittlerweile "scheinfrei" und habe jetzt eine Vollzeitstelle bei ich auch meine Masterarbeit schreiben kann. Es ist wie ein großer Traum. Mit nur einem großen Problem: ich habe das über weite Strecken nicht so wahrgenommen. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass noch mehr gehen könnte und das mir ein die Leidenschaft und das Feuer fehlen. Über die letzten Jahre habe ich mir ein Netz aus Routinen und Abläufen gebaut in dem ich wirklich sehr gut leben kann und bei denen ich ganz genau weiß, wenn ich auf diesem Level weiter arbeite, werde ich in allen Bereichen meine Erfolge feiern können. Nur haben sich die "großen" Erfolge nicht eingestellt und die vielen kleinen Schritte habe ich nicht wahrgenommen. Rational war mir die ganze Zeit klar: irgendwann wird sich die ganze Arbeit auszahlen, die Frage war nur wann dann sein würde. Also begann ich erneut wieder stärker die kürzeren Zeiträume zu reflektieren, stellte mein Tagebuch so um, dass ich jeden Abend die vielen kleinen Erfolge aufgeschrieben habe, die sich über so einen Tag ergeben, die für mich aber zur Gewohnheit geworden waren: Meditation, Gedächtnistraining, Sport, Hobbys, Networking es gibt so viele Bereiche in denen so viel passiert, was mir klar war, nur habe ich es einfach nicht so deutlich gesehen. Alles schön und gut, bleibt dennoch die Frage, warum ich mental und körperlich so ausgebrannt gewesen bin. Kurzfristig war das Durchziehen die richtige Alternative, nur wie sieht die langfristige Lösung aus? Ein Leben zu leben in dem man jedes Jahr auf den Urlaub hin arbeitet, die Zeit zum Ausspannen nutzt und dann wieder Gas gibt, das ist für mich nicht der Optimalzustand. So unvernünftig es vielleicht auch klingen mag, ich möchte ein Leben führen, in dem ich auch ohne Urlaub auskomme, es also nicht nötig ist jedes Jahr zwei, drei Wochen zu verschwinden und die Akkus aufzuladen. Angetrieben wurde ich bei der Überlegung von einem Interview von Bob Bowman, Trainer von Michael Phelps: To prepare for the 2004 Olympic Games, Michael Phelps trained 365 days for six years! Nun ist es nicht so, dass ich vor habe sechs Jahre am Stück jeden Tag zu arbeiten, aber es stellte sich die Frage, wie eine solche Leistung möglich ist, ohne dabei auszubrennen. Meine aktuelle Antwort auf diese Frage: mehr Momente der bewussten Entspannung im Alltag schaffen. Wie viele andere "Workaholics" war ich zeitweise richtig schlecht darin abzuschalten und mir Auszeiten zu gönnen. Das werde ich jetzt wieder intensivieren. Dabei kamen mir neben der Meditation, die ich wieder intensivieren werde, auch so Tätigkeiten wie Sauna, Massage oder eben das gelegentliche Rauchen einer Zigarre in den Sinn. Auch ein Kurztrip könnte hilfreich sein. Das soll hier keine Argumentation gegen Urlaub sein. Im Gegenteil, ich freue mich auch schon drauf irgendwann wieder neue Länder zu entdecken. Vielleicht fragt ihr euch jetzt, wie kann es sein, dass der Typ in seiner Einleitung schreibt, dass er mit seiner Entwicklung zufrieden ist und beschwert sich dann ausgiebig über die ganzen Sachen die nicht gut gelaufen sind? Die beschriebenen Aspekte sind für mein Leben extrem wichtig gewesen. Auch wenn ich situativ unzufrieden war, haben genau diese Entwicklungen dazu beigetragen, dass ich heute Abend einfach glücklich und dankbar bin, dass ich die kleinen Erfolge wieder sehe und, und auch das ist wichtig, ich habe mit dieser Phase abschließen können. Durch den Eintritt ins Arbeitsleben hat sich für mich wahnsinnig viel verändert und diese eine Woche im Berufsleben hat mir enorm gut getan. Mein Fokus ist wieder stärker geworden, ich habe mir neue Ziele gesetzt und kann kaum erwarten, dass es weitergeht. Mit so viel Schwung bin ich lange nicht unterwegs gewesen. Meinen vor Monaten formulierten Plan habe ich übrigens immer noch im Sinn: ich möchte alles, was ich in den letzten fast zehn Jahren über Persönlichkeitsentwicklung gelernt habe hier zusammentagen. Nur haben die Geschehnisse der letzten Zeit meine Ansichten ein bisschen verändert, so dass ich die Themen noch ein bisschen anders aufbauen werde. Speziell das Thema Zielsetzung gehörte dazu. Und das ist eine der schönen Sachen: es gibt Momente in denen du vollkommen überzeugt bist den richtigen Weg, die richtige Methode gefunden zu haben und dann ändern sich die Bedingungen und du stellst fest: FUCK, ich habe nur eine Dimension des Bereichs gesehen, dabei gab es noch so viel mehr zu entdecken. Letztlich ist es auf gewisse Weise immer nur eine temporäre Wahrheit. Deswegen glaube ich übrigens auch, dass es nie ein vollkommenes Abschließen mit der Vergangenheit gibt, denn mit jeder Veränderung im Leben, bewertet man auch die eigenen Entscheidungen anders. So geht es mir zumindest. Ich habe mich mit vielen Fehlern der Vergangenheit arrangiert und sie akzeptiert und doch arbeite ich gewisse Erinnerungen immer unter neuen Gesichtspunkten auf. Damit möchte ich jetzt auch zum Ende dieses Beitrags kommen. Ich hoffe, er war für den einen oder anderen von euch hilfreich und ich würde ich bitten, falls euch weitere Ideen für kurze Auszeiten und Entspannung einfallen, diese einfach in die Kommentare zu schreiben. Für weiteren Input dazu wäre ich sehr dankbar. Außerdem möchte ich an dieser Stelle noch mal darauf hinweisen, dass wir aktuell noch weitere Mitglieder für unsere Mastermind-Gruppe suchen und ihr bei Interesse gerne eine PN schreiben könnt. Bis die Tage, The_Phoenix
  4. Try & Error

    Liebe Leser, die Zeit verfliegt, wie immer, und bevor ich in den nächsten Beiträgen anfange konkret über die Themen zu schreiben, die mir bei der Gestaltung des Lebensstils wichtig sind, möchte ich hier noch einen kleinen Beitrag zwischen schieben: Try & Error. Im Leben und speziell in der Persönlichkeitsentwicklung werden sich wohl keine Erfolge einstellen, wenn man nicht gelegentlich mal etwas probiert, Fehler macht, versucht das Geschehene zu evaluieren, um dann wieder durchzustarten. Da ich mich langsam dem Ende meiner 20er nähere habe ich gemerkt, dass die letzten zehn Jahre für meine Entwicklung und für mich persönlich enorm wichtig gewesen sind. In Kombination mit dem Umstand zu studieren und dadurch gewisse zeitliche Freiheiten zu haben, ergaben sich Bedingungen, die zum "Experimentieren" wie gemacht waren. Zwischen Aufstehen um 04:30 Uhr, dem Herausfinden wo die richtige Grenze zwischen "Nice Guy" und "Arschloch" ist (so entstand ja damals auch der Titel des Blogs), habe ich in allen Möglichen Lebensbereichen unzählige Varianten ausprobiert. Erst jetzt, wo es mit dem Studium langsam auf's Ende zu geht, stelle ich mir die Frage was von den Dingen am Ende auch im Arbeitsalltag umsetzbar ist. Denn in vielen Gesprächen mit Freunden die schon im geregelten Arbeitsleben sind habe ich gemerkt, dass manche Dinge wesentlich einfacher sind, wenn man studiert. Wie soll also der ideale Tag ablaufen? Wie möchte ich den Weg den ich im Studium begonnen habe im Arbeitsalltag fortsetzen? Was funktioniert für mich und was nicht? Und was muss ich jetzt anders machen? Das sind die Fragen, die sich mir stellen und wohl auch dazu geführt haben, dass ich die Themen alle zusammenführen möchte. Es fühlt sich an, als wäre es langsam an der Zeit diese Lebensphase zu einem Ende zu bringen (ohne die Melancholie, die in dem Satz vielleicht mitgeschwungen ist). Was ich sagen möchte: nutzt die Zeit aus, speziell wenn ihr noch "jung" seid. Traut euch Fehler zu machen, versucht aus den Fehlern so gut wie möglich zu lernen, aber vor allen Dingen: lernt euch selbst kennen, erkennt welche Dinge für euch gut funktionieren und welche nicht. Beispielweise gibt es so viele Methoden zu trainieren, zu essen, zu schlafen etc. was alles einen unglaublichen Einfluss auf den Alltag hat, wo sich aber jeder Mensch auch selbst kennen muss, um zu wissen was funktioniert. Die meisten werden versuchen, speziell wenn ihr Bücher über Persönlichkeitsentwicklung von amerikanischen Autoren lest, euch zu verkaufen, dass ihre Methode die einzig wahre ist und das alle eure Probleme gelöst werden, wenn ihr nur die zehn Schritte befolgt, die am Ende des Buchs zusammengefasst sind (und dann noch den Online Kurs für 100$ macht). Vielleicht habt ihr Glück und ihr lest das eine Buch, das eurer Leben komplett verändern wird. Wahrscheinlicher ist aber, dass ihr viele Bücher lesen werdet und in jedem einen Punkt finden könnt der für euch funktionieren könnte und das ihr in unterschiedlichen Büchern zu vergleichbaren Themen unterschiedliche Methoden findet: es ist an euch herauszufinden was für euch besser funktioniert. Wenn ihr diesen Weg geht werdet ihr auf Dauer sehr gut wissen was für euch funktioniert und was nicht. Ihr werdet euch ein Leben gestalten können, dass euch auf täglicher Basis einfach glücklich macht. Aber und das ist der letzte wichtige Punkt den ich euch heute mit auf den Weg geben möchte: nichts ist für immer. Was heute für euch funktioniert kann in ein paar Wochen schon wieder nicht mehr gehen. Es ist wichtig aufmerksam zu bleiben, sich selbst immer mal wieder auch selbst herauszufordern und zu hinterfragen. Vielleicht nicht mehr in dem Maß, wie man es macht, wenn man jünger ist. (Das ist das schöne daran älter zu werden, man wird dann doch irgendwann gefestigter und muss nicht mehr tausend Dinge ausprobieren, sondern weiß welche die Schrauben sind an denen man drehen muss). Es ist wichtig sich trotz allem immer mal wieder aus der Komfortzone zu bewegen und nicht so tief in den eigenen Routinen und dem Alltag zu versinken, dass man irgendwann aufwacht und nur noch unglücklich ist. Das Leben ist eine große Spielwiese und wir haben das Glück in einer Zeit zu leben, in der wir nahezu unendlich viele Möglichkeiten haben unser Leben zu leben. Es liegt in unserer Verantwortung zu entscheiden welches die wichtige Lebensbereiche sind in denen wir uns austoben wollen, die richtigen Schlüsse aus unserem Handeln zu ziehen und somit eine dauerhaft hohe Lebensqualität zu erhalten. Bis die Tage, The_Phoenix
  5. Die nächste Entwicklungsstufe | Bücher 2

    Moin! also, grundsätzlich sorgen ich dafür, dass alles was ich an Ablenkung haben könnte ausgeschaltet ist: Handy usw. Für mich persönlich sind mittlerweile auch Ohropax ein wichtiges Mittel, weil ich damit den Großteil der Geräusche ausblenden und mich noch besser konzentrieren kann (es ist erstaunlich wie viele Geräusche wir unterbewusst wahrnehmen, die aber trotzdem störend sind). Ich setze mir Zeitlimits, meist 50 Minuten lesen und dann 10 Minuten Pause. So kann ich nahezu so viele "Lese-Einheiten" hintereinander machen, wie ich will. Neuerdings habe ich angefangen mit der Loci-Methode Reihenfolgen von Kartendecks zu lernen, was meine Konzentrationsfähigkeit und Auffassungsgabe extrem hilft (generell die Verbesserung des Lernverhaltens und des Erinnerungsvermögens, da gibt es ja viele unterschiedliche Methoden). Wenn ich im "Depp Work"-Modus lerne, umfasst die Routine auch das Lüften, Aufräumen des Schreibtischs und das setzen von Zielen für die anstehende Lerneinheit, das mache ich wenn ich lese i.d.R. nicht. Insgesamt geht es darum sich so gut wie möglich zu konzentrieren, so intensiv wie möglich zu lernen/ lesen und sich dabei nicht ablenken zu lassen. Beantwortet das eure Fragen?
  6. Philosophie & Idee

    Liebe Leser, in meinem letzten Beitrag habe ich angekündigt, dass ich hier in Zukunft über meinen neuen Lebensstil schreiben werde. Etwas zu Vorlaut dachte ich, dass das Thema „Ziele setzen“ mein Einstieg in diesen neuen Abschnitt sein würde. Bevor wir uns aber in die tiefen und die konkrete Umsetzung stürzen, möchte ich euch noch die Philosophie bzw. Idee, die hinter meinem Wandel steckt vorstellen und es für euch vielleicht auch ein bisschen leichter machen zu entscheiden, ob ihr die ganze Geschichte verfolgen wollt oder eben nicht. Wieso mache ich das überhaupt? Nun, diese Frage habe ich im letzten Beitrag schon umrissen, möchte sie aber noch mal aufgreifen. Vor ein paar Jahren saß ich in meinem WG-Zimmer und fragte mich, ob das wirklich alles sein sollte. Mein Leben war ständig in Bewegung und nach kurzen intensiven Hochphasen folgten genau so intensive Tiefphasen. Dazu hatte ich das Gefühl mein Leben einfach nicht „auf die Reihe zu bekommen“. Um genau zu sein hatte ich dieses Gefühl schon sehr lange und war immer wieder daran gescheitert mein Leben nachhaltig zu verändern. Doch an diesem einen Tag vor relativ genau drei Jahren beschloss ich mein Leben komplett zu ändern. Von einem Tag auf den anderen begann ich zu meditieren, intensivierte meine Trainingsgewohnheiten und suchte nach Möglichkeiten mein Leben ein wenig besser und vor allen Dingen auch lebenswerter zu machen. Den Weg den ich dabei gegangen bin könnt ihr in den Blog-Einträgen der letzten Jahre verfolgen. Nun ist es bzw. war es seit einigen Monaten so, dass ich das Gefühl hatte meine Entwicklung würde stagnieren. Klar, das ist Teil des Prozesses, das sehe ich genauso. Dennoch war mir auch bewusst, dass ich in irgendeiner Form den nächsten Schritt machen will, ich wusste blos nicht so ganz genau was der nächste Schritt ist. Die Suche nach dem Weg war frustrierend. Ja, ich habe meine Ziele, ich arbeite an meinem Erfolg und gehe den Weg den ich begonnen habe auch weiter, aber es fehlt der „Kick“, das Besondere. Es ist also wäre ich in meiner eigenen Matrix und Routine gefangen. Änderungen an der Routine hatten nicht die erhofften Auswirkungen und so trieb ich letztlich so vor mich hin. Vor einigen Tagen hatte ich dann wieder so ein Aha-Erlebnis, wie vor drei Jahren: ich wollte die Ideen und Erfahrungen der letzten Jahre mit den Erkenntnissen aus den zahlreichen Büchern verbinden und daraus einen Lebensstil, eine Lebensphilosophie oder was auch immer kreiieren, die all das verbindet, aber eben auch nach außen gerichtet ist und anderen die Möglichkeit gibt von den Erfahrungen zu profitieren. Folgend werde ich auf einige Lebensbereiche bezogen meine Ideen in Kurform vorstellen und ein wenig Licht in meine Ankündigung bringen. Anmerken möchte ich dabei noch, dass noch nicht alle Bereiche perfekt ausgearbeitet sind. Im Gegenteil, ich hoffe dass wir durch gemeinsame Diskussionen meine Ideen bzw. die Ideen die ich zusammengefügt habe, noch verbessern können. Falls ihr also Kritik oder Anregungen habt: schreibt mir eine Nachricht oder kommentiert die Beiträge. So können wir glaub ich etwas ziemlich cooles schaffen! Zeitliche Ausrichtung Ein der wesentlichen Aspekte meiner Ideen ist von der langfristigen Ausrichtung weg zu kommen und sich eher mittelfristige und kurzfristige Ziele zu setzen. Diese Idee kommt daher, dass ich auf der Suche nach meiner Mission und Lebensvision zu dem Ergebnis gekommen bin, dass nur die wenigen so einen klaren Langzeitplan haben, wie Elon Musk mit der Besiedlung des Mars oder der junge Mark Zuckerberg mit der Veränderung der Kommunikation. Dazu kommt, dass einige philosophische Bücher meiner Meinung nach zurecht darauf hinweisen, dass wir, wenn wir lange Zeit voraus planen, ein bisschen unsere Sterblichkeit verdrängen und Kraft und Gedanken in eine Zukunft stecken, die wir vielleicht gar nicht erleben werden. Das mag pessimistisch klingen, halte ich aber für verdammt sinnvoll: Warum viel Zeit und Planung in eine ungewisse Zukunft stecken, wenn wir versuchen können unseren Alltag so zu verbessern, dass wir jeden Tag ins Bett gehen und denken „FUCK YEAH! Das war ein geiler Tag!“. Weiterer Aspekt der für eine kurzfristigere Zeitliche Ausrichtugn spricht ist, dass langfristige Ziele unsere Sicht einengen und dafür sorgen, dass wir sich bietende Möglichkeiten, die nicht in unsere langfristigen Ziele passen, vielleicht gar nicht wahrnehmen und damit die Chance verpassen ein noch besseres Leben zu führen. Es wird also mehr darum gehen einen guten Alltag zu schaffen, sich Routinen und tägliche Abläufe zu erstellen, die ein optimales, aber glückliches Leben ermöglichen. Dazu gehört dann auch zu lernen Entscheidungen zu treffen, was wichtig ist im Leben, die richtigen Prioritäten zu setzen und sich das Leben auf lange Sicht einfacher zu machen. Gesundheit Ein optimales, aber glückliches Leben ist auch das was ich im Gesundheitsbereich anstrebe. In den letzten Jahren habe ich viel Zeit damit verbracht nach körperlichem und geistigem Optimum zu streben. Dies war bisher immer darauf bezogen die bestmögliche Leistung erbringen zu können. Mittlerweile verfolge ich einen anderen Ansatz: ich möchte mein Optimum erreichen, was den Wohlfühlfaktor betrifft. Ein Beispiel: Über die letzten zwei Jahre habe ich mich intensiv mit Fitness beschäftigt, Masse aufgebaut und das volle Programm durchgezogen. Bis mir letztens, als ich Fett abbauen wollte feststellte, dass das Streben nach mehr Kraft, mehr Gewicht etc. mir eigentlich gar nicht gut getan hat und ich mich mit weniger Gewicht viel wohler gefühlt habe. Mit jedem Kilo das ich abgenommen habe ging es mir besser, ich wurde wieder aktiver, schlief besser und verlor ein Stück der aufgebauten Trägheit. Dazu kam, dass ich mir bei weniger Gewicht auch weniger Gedanken um mein Essen machen muss, weniger aufs Klo gehen muss (ist ein simpler Grund aber für mich relevant gewesen) und somit meine Lebensqualität durch das geringere Gewicht deutlich angestiegen ist. Damit möchte ich nicht sagen, dass man nicht auch seine Komfortzone verlassen muss um Fortschritt zu erreichen, im Gegenteil, aber ich glaube eben auch, dass man Selbstoptimierung mit Ziel des besten Wohlbefindens mit der bestmöglichen Leistungsfähigkeit betreiben sollte und nicht versuchen sollte nur die beste Leistung zu erreichen und dann ausgelaugt und ausgebrannt zu sein. Ziel ist dabei auch sich selbst möglichst gut kennenzulernen und herauszufinden welche Tätigkeiten, Eigenschaften und Angewohnheiten dazu führen, dass die Lebensqualität und die Leistung gleichermaßen steigen. Arbeit Ein wichtiger Kernapsekt ist die Arbeit bzw. das Erreichen von Meisterschaft und hoher Qualität in dem was man tut. Hier wurde ich stark von Cal Newports Büchern beeinflusst (Deep Work und So good they can‘t ignore you). Ziel ist es mit hoher Intensität zu leben, die Ablenkungen, z.B. durch soziale Medien, zu reduzieren und gut und konzentriert zu arbeiten. Dieses Arbeitsverhalten kann man natürlich auch auf andere Lebensbereiche übetragen. Wichtig ist hierbei, wie in allen anderen Bereichen auch die Qualität über die Quantität zu stellen, also nicht möglichst viele Stunden zu arbeiten, sondern möglichst viele Stunden mit möglichst guter Konzentration zu arbeiten. Innere Einstellung Hier orientiere ich mich stark an Marcus Aurelius, Seneca und weiteren Stoikern. In gewisser Weise wird auch Eckhart Tolle eine Rolle spielen. Letztlich geht es darum im Augenblick zu leben, bewusst zu leben, im Einklang mit der Welt zu leben und Dinge anzunehmen, die man nicht ändern kann. Dazu möchte ich erreichen, dass meine emotionalen Hochs, nicht mehr ganz so hoch sind, dafür aber auch Tiefs nicht mehr ganz so tief. Denn die Erfahrung hat gezeigt, je besser es mir ging und je erfolgreicher ich war, desto schmerzhafter waren die schlechten Phasen. Es geht also auch um Kontinuität. Sozialleben Auch hier gilt das Motto: Qualität über Quantität. Zu Beginn des Studiums habe ich viele neue Leute kennengelernt. Es war eine spaßige Zeit, die aber auch dazu geführt hat, dass ich zu viel zeit mit Menschen verbracht habe, die mir nicht gut getan haben. Seit einiger Zeit verfolge ich deswegen die Strategie einige wenige Beziehungen sehr intensiv zu pflegen und dabei zu versuchen hin und wieder neue Menschen kennen zu lernen, dies aber weitestgehend oberflächlich zu lassen (z.B. Small Talk im Supermarkt etc.). So lerne ich trotzdem neue Menschen kennen, habe meinen sozialen Umgang und verbessere die sozialen Fähigkeiten, habe aber auch ein extrem stabiles Umfeld mit Menschen auf die ich mich 100%ig verlassen kann. Hobbys & Freizeit Dieser Bereich spielt natürlich auch ein bisschen mit den Bereichen Arbeit und Zielsetzungen zusammen. Es geht darum die Zeit mit den richtigen Dingen zu verbringen. Wir Menschen neigen nun mal dazu Wesen zu sein, die sich für tausende Dinge interessieren können, aber am Ende nur wenige machen. Ich möchte also die richtigen Entscheidungen treffen und sehen, dass ich meine Freizeit so nutze, dass sie mir Mehrwert bietet, aber eben auch ein guter Gegenpol zur intensiven Arbeit ist. Zielgruppe Dieses Vorgehen und die Ideen richten sich meiner Einschätzung nach an Menschen, die feste Strukturen im Leben haben wollen und nicht den „Ich reise um die Welt und lebe in den Tag hinein“-Lebensstil führen wollen. Es richtet sich an Menschen, die wirklich richtig gut in dem werden wollen was sie tun und sich von dem Möchtegern-Gelaber, mit dem man täglich auf Instagram, Youtube und anderen sozialen Medien konfrontiert wird, distanzieren wollen. Abschließende Worte So, der ganze Beitrag hat jetzt schon eine beträchtliche Länge, ist aber im Grunde genau so geworden, wie ich ihn mir gewünscht habe. Ich hoffe, dass der eine oder andere von euch jetzt interessiert ist und mich auf diesem Weg begleiten wird. Wie schon gesagt freue ich mich über jegliches Feedback. Bis die Tage, The_Phoenix
  7. Die nächste Entwicklungsstufe | Bücher 2

    Wann und wie ich lese hängt von den Büchern ab. Sachbücher lese ich gerne tagsüber, weil ich mich da mehr konzentrieren muss und mir Notizen mache. Romane etc. lese ich lieber abends zum Abschalten (anstatt mich vor den Fernseher zu setzen oder an der Konsole zu zocken). Mittlerweile wende ich dazu auch ein bisschen die Routinen von Cal Newport aus dem Buch "Deep Work" an, was bewirkt dass ich mit deutlich höherer Intensität und damit auch einfach schneller lese und mir dennoch die Inhalte besser merken kann. Bspw. habe ich vor ein paar Wochen einen Roman mit 360 Seiten in knapp 90 Minuten gelesen und könnte dir noch heute genau die Handlung wiedergeben.
  8. Ein neuer Lebensstil

    Liebe Leser, über die letzten Monate habe ich mich häufig beschwert, dass ich eine Veränderung an meinem Leben vornehmen möchte, aber nicht genau sagen kann in welche Richtung es gehen soll. Wie so oft stellte sich heraus, dass die Lösung direkt vor meiner Nase war und ich mit Geduld und Vertrauen in die Zukunft mir den Stress hätte ersparen können, der durch das "Gegenankämpfen" gegen die aktuelle Situation entstand. Ich habe beschlossen alle Ergebnisse, Erfahrungen und Methoden, die sich im Laufe der vergangenen Jahre durch Bücher, Gespräche und persönliche Erfahrungen angesammelt haben zusammenzufügen und daraus einen Lebensstil zu kreieren, der für mich Maßgeschneidert ist und alle Aspekte umfasst mit denen ich mich über die vergangenen Jahre beschäftigt habe. Da ich kein großer Fan der Selbstbeweihräucherung amerikanischer Persönlichkeitsentwicklungs- und Selbsthilfebücherautoren bin, die gerne ihre eigene Methode als die einzig sinnvolle und richtige Methode darstellen, möchte ich an dieser Stelle direkt vorab sagen, dass die Ergebnisse natürlich nicht jedermanns Sache sein werden und ich nicht sage, dass das Lesen der weiteren Blogs euch zwingend dabei helfen wird eure Lebensqualität zu verbessern. Jedoch glaube ich, dass jedes Stück Text, wenn man es mit einer ausreichenden Ernsthaftigkeit betrachtet, einen Mehrwert für das eigene Leben bieten kann, selbst wenn es nur dadurch ist, dass man merkt, dass man die Dinge nie im Leben so machen möchte wie der Autor des Text und das der Autor möglicherweise einen an der Klatsche hat. Nach all dem Hin und her in der jüngeren Vergangenheit, den zahlreichen Ideen zu deren Umsetzung es dann doch nicht kam, freue ich mich richtig auf dieses neue Projekt und hoffe auf Möglichkeiten des Austausches. Im ersten Beitrag wird es, wie sollte es anders sein, um die Zielerreichung bzw. das Setzten von Zielen gehen. Das ist der grundlegende Schritt den man immer machen muss: Denn wer das Ziel nicht kennt wird auch den Weg zum Ziel nicht finden. Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende und möchte abschließend noch darauf hinweisen, dass wir noch immer ein zusätzliches Mitglied für unsere Mastermind-Gruppe (siehe letzter Blogeintrag) suchen. Falls ihr Bock drauf habt: meldet euch! Bis die Tage, The_Phoenix
  9. Mitglied für Mastermind-Gruppe gesucht

    Hallo zusammen, vor ein paar Wochen haben ein Freund und ich beschlossen eine Mastermind-Gruppe zu gründen, angelehnt an die Idee von Napoleon Hill im Buch "Think and grow rich". In den letzten Wochen haben wir, da wir uns vorher auch nicht kannten, ein bisschen getestet ob das für uns funktioniert und haben jetzt Lust min. eine weitere Person in der Gruppe aufzunehmen. Thematisch geht es dabei weniger um Frauen, sondern um allgemeine Themen, die uns beschäftigen: Networking, Karriere, Bücher, Urlaub, Fasten... alles ist möglich. Mir persönlich gefällt sehr gut an der Gruppe, dass ich mich mit jemandem austauschen kann der nicht direkt aus meinem Umfeld kommt und so auch einen anderen persönlichen Hintergrund hat. Die Gespräche sind für mich immer sehr motivierend und da wir sie bisher sonntags abends via Skype gemacht haben, waren sie bisher auch immer eine gute Motivationshilfe für die anstehende Woche. Falls ihr Interesse habt euch zu beteiligen schreibt mir doch einfach eine kurze Nachricht. Spezielle Anforderungen haben wir nicht, es wäre aber trotzdem schön, wenn ihr in eurer Nachricht zumindest kurz eure Motivation für die Teilnahme an der Gruppe beschreiben könntet. Ich freue mich auf eure Nachrichten. Bis die Tage, The_Phoenix
  10. Viele Projekte/ Baustellen ohne Fertigstellung

    Moin! Wie @werer schon sagte: setz Prioritäten! Mach dir eine Liste mit den Themen/ Projekten und überleg dir was wichtig und/oder dringend ist. Setz deine Prioritäten und dann zieh es durch. Ja, die Welt ist interessant und je mehr man macht, desto mehr interessante Themen findet man. Aber, überleg dir jeden Mal, wenn ein neues Thema aufkommt: bringt mir das neue Thema gegenüber dem schon angefangenen Thema langfristig mehr Wert? Hilft es die langfristige Ziele zu erreichen (wenn du denn welche hast)? Fakt ist, zumindest meiner Erfahrung nach, dass es für die eigene Entwicklung wichtig ist, wenige Themen zu bearbeiten, dass dann aber sehr intensiv und tief zu machen. Wenn ein neues Thema aufkommt: schreib es dir auf eine Liste und wenn du dein aktuelles Projekt abgeschlossen hast: guck, ob es immer noch interessant ist. Beste Grüße, The_Phoenix
  11. Mein Leben entwickelt sich nicht weiter

    Hallo Nightie, ich versuche mich halbwegs kurz zu fassen. Meiner Einschätzung nach ist das Problem, dass du dir über tausend Dinge Gedanken machst und denkst, dass dir dies oder jenes dabei helfen wird ein besseres Leben zu führen (siehe das Zitat). Was wirklich helfen könnte ist tatsächlich die Reise. Allerdings finde ich auch, dass sich viele Menschen vom Reisen viel erwarten und dann enttäuscht sind, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden. Letztlich solltest du dich mal in Ruhe hinsetzen (wahrscheinlich wird einmal nicht reichen) und versuchen dich selbst mit ein bisschen Abstand zu betrachten und dich zu fragen was du wirklich willst? Aktuell wirkt es, zumindest so wie du es beschreibst, als würdest du tausend Dingen hinterher jagen, aber nicht so richtig wissen, was du wirklich willst. Letztlich reicht es schon sich mal eine Liste mit den einzelnen Lebensbereichen zu machen: Arbeit, Sport, Frauen... etc. und zu priorisieren was wichtig ist. Im nächsten Schritt solltest du dir dann überlegen welche Ziele du in den Bereichen erreichen willst und dir überlegen mit welchen Schritten du zum Ziel kommst. Meiner Erfahrung nach ist dabei wichtig, dass du dich auf wenige Ziele konzentrierst, diese dann aber mit voller Power angehst. Sie anzugehen und umzusetzen ist dann das wichtigste (und der Schritt an dem Viele hier im Forum scheitern). Es ist verhältnismäßig leicht sich hinzusetzen sich einen schönen Plan zu machen und dann drauf zu warten das er endlich, wie magisch, von selbst in Erfüllung geht. Es mag unromantisch klingen und dem widersprechen was uns die Werbung und die Selbsthilfebücher-Industrie vermitteln wollen, aber ein erfülltes braucht Zeit und Arbeit. In manchen Bereichen sehr viel Zeit und sehr viel Arbeit. Zu sehen ist sowas an Spitzensportlern z.B. dem FC Barcelona unter Pep Guardiola: die Art und Weise wie diese Mannschaft Fussball gespielt hat, so kinderleicht aus, auch schwierige Pässe und Spielzüge. Das ist es, was die Öffentlichkeit im Fernsehen sieht und denkt "Wow, das sieht aus wie im Training", was die Öffentlichkeit nicht sieht sind die vielen Stunden an Training und Arbeit die dazu führen, dass es so leicht aussieht. Genau so ist es mit allen Bereichen im Leben. Du willst die Frauen? Dann reiß dir den Arsch auf! Du willst den Erfolg in der Karriere? Dann tu was dafür! Ich für meinen Teil, um meine Antwort zu einem Ende zu bringen, führe mittlerweile ein Leben, dass viele andere Menschen als langweilig bezeichnen würden, aber ich bin sehr glücklich damit und das ist was zählt. Achja und die Sache mit der Selbstoptimierung ist in weiten Teilen ziemlich gut, allerdings musst du sie auch zu deinem Vorteil nutzen damit so Sachen wie Ausgelaugtsein etc. einfach nicht auftreten oder du sie früh genug erkennst, denn das ist es was meiner Meinung nach die Selbstoptimierung ausmacht: man lernt sich selbst extrem gut kennen. Ich hoffe ein bisschen was von meinen Worten hat dir geholfen! MfG, The_Phoenix
  12. Social Media

    Liebe Leser, am Wochenende habe ich mich entschlossen einen Schritt zu gehen, der schon lange in meinem Kopf war und von dem ich wusste, dass er notwendig sein würde: ich habe meinen Social Media Konsum auf das minimale Level eingestampft. Okay, ich habe es nicht innerhalb eines Wochenendes gemacht, aber es war der letzte Schritt. Ihr fragt euch wahrscheinlich warum ich das gemacht habe und welchen Nutzen ich mir davon verspreche. Ihr sollt die Antworten bekommen. Beginnen möchte ich mit meinem generellen Nutzungsverhalten, wie es mal gewesen ist. Ich war immer großer Fan von sozialen Medien. Die nahezu Echtzeit, in der mich Nachrichten erreichten, die Inspiration die ich finden konnte und in gewisser Weise auch die Zerstreuung, die es mir geboten hat. Wenn wir die jüngeren Anfänge (die VZs) weg lassen, habe ich vor 7 oder 8 Jahren damit begonnen soziale Medien regelmäßig zu nutzen. Anfangs waren es Blogs, mein Mitteilungsbedürfnis war scheinbar sehr groß, später dann Facebook, anfangs sehr aktiv, eine Zeit lang Twitter und dann irgendwann auch Instagram und Jodel. Alles schön und gut, klingt jetzt noch nicht so dramatisch. Mit Twitter ging es dann irgendwann zurück, weil ich einfach nicht mehr wusste, welchen Mehrwert es mir bringen sollte. So wurde ich erst zum passiven Nutzer und irgendwann nutze ich es gar nicht mehr. Bei Facebook war das anders. Als ich mich am Wochenende durch meine Vergangenheit scrollte und dabei alle Einträge auf meiner Chronik löschte, wurde mir erst bewusst, dass ich a) unglaublich aktiv gewesen bin und b) ich mit vielen Inhalten einfach nicht mehr in Verbindung gebracht werden wollte. Daher dann auch der krasse Schritt alles zu löschen. Die Idee ist ganz einfach: wenn ich nicht mehr vermute, dass es interessanten Inhalt gibt, dann nutze ich die Seite nicht mehr und verbringe nicht mehr die Zeit damit durch den Newsfeed zu scrollen und zu hoffen, dass sich irgendwann mal was Spannendes findet. Ja, ich habe auch erst gedacht, dass das schon komisch sein würde und das ich ja so viele spannende Artikel über Facebook gefunden habe. Eine leise Stimme in meinem Hinterkopf fragte aber: waren die Artikel wirklich so spannend? Bringen dich die Inhalte wirklich weiter? Die Antwort lautete ganz klar NEIN! Was also machen? Den Account ganz löschen möchte ich nicht, weil ich ihn noch zur Kommunikation, speziell über Uni-Themen nutze und es für die Vernetzung am einfachsten ist. Dafür beschloss ich aber mich selbst aus dem Staub zu machen, selbst nicht mehr zu posten, meine Chronik zu sperren und jegliche Form der Ablenkung durch Facebook runter zu schrauben. Der eine oder andere von euch wird jetzt einwerfen, dass ich doch einfach ein Browser-Plugin nutzen könnte, dass bestimmte Seiten sperrt, wenn ich produktiv sein will. Damit habe ich angefangen, wollte dann aber den nächsten Schritt machen. Mich von Jodel zu trennen war leicht. Die Jodel gingen mir nur noch auf die Eier und es war wirklich eine Erleichterung die App nicht mehr zu haben. Bleibt noch Instagram. Da hatte ich immer versucht aktiver zu werden, Follower zu bekommen und war entsprechend auch ein bisschen emotional involviert. Dazu kommt, dass man mit den Leuten denen man selbst folgt auf eine gewisse Art und Weise ja auch eine „Beziehung“ hat. Man bekommt mit was in ihrem Leben passiert, man motiviert sich durch Bilder von Sportlern etc. Doch, und das war letztlich der entscheidende Punkt: Instagram zerstört die Wahrnehmung und die Konzentration. Durch das scrollen durch den Feed oder das Ansehen von Bildern und Videos in den Storys wird die Aufmerksamkeit immer wieder für Sekunden auf eine Sache gelenkt, bevor dann schon das nächste kommt… und dann will man sich hinsetzen und konzentriert arbeiten. Das funktioniert eher schlecht. Also habe ich die App auch deinstalliert. Zusätzlich habe ich alle Benachrichtigungen auf meinem Smartphone ausgestellt und mir einen genauen Plan gemacht, wann ich meine Mails ansehe. Das Ergebnis: ich bin viel ruhiger und entspannter. Ich gucke nicht mehr alle paar Minuten auf mein Handy. Ich rege mich nicht mehr über Kommentare bei Facebook auf. Ich vermisse die Nutzung nicht. Bei keiner einzigen Plattform. Stattdessen lese ich noch konzentrierter, lerne konzentrierter und merke wie mein Gehirn sich deutlich besser entspannen kann. Wenn ich dann beim Lernen noch Ohropax in die Ohren mache, bin ich wie im Tunnel. Das ist ein geiles Gefühl und wird mir auf Dauer helfen noch besser zu werden. Falls ihr noch mehr dazu erfahren wollt, kann ich euch das Buch „Deep Work“ ans Herz legen. Das hat mir in Sachen Produktivität und Qualität des Lernens und Arbeitens unglaublich viel geholfen. Ob ich irgendwann wieder soziale Medien nutzen werde? Vielleicht, wenn ich selbst gute Inhalte erstellen kann. Dazu muss ich jetzt aber erst mal meinen Weg gehen und dazu brauche ich meine Ruhe. Aber wenn so wenige Tage ohne, mein Leben gefühlt schon so viel besser machen, warum sollte ich dann überhaupt wieder anfangen? Bis die Tage, The_Phoenix
  13. Die nächste Entwicklungsstufe | Bücher 2

    Danke für den Tipp. Werd ich mir mal ansehen.
  14. Sehr gute und vor allen Dingen kompakte Zusammenfassung! Richtig gut! Zu Deiner Einleitung über Facebook, Instagram und Snapchat: Ich habe, aus Gründen der Produktivität und um die Ablenkung zu verringern, alle Apps gelöscht, die auf irgendeine Art und Weise "Aufmerksamkeit" wollten. Habe Facebook komplett runter gefahren und nutze da nur noch den Messenger und meine Lebensqualität ist durch die Decke gegangen. Wird es immer so bleiben? Nö! Aber wenn man seine Ziele verfolgen will, wenn man bereit ist alles dafür zu investieren, dann muss man auch bereit sein "krassere" Einschnitte zu machen und die perfekten Bedingungen für das Erreichen der Ziele schaffen.
  15. Reading-Challenge 2017

    Servus zusammen, falls ihr noch Inspiration oder Buchtipps sucht, ich habe in meinem aktuellen Blogeintrag: eine Liste der Bücher veröffentlicht, die ich im letzten Halbjahr gelesen habe. Vielleicht ist ja für den Einen oder Anderen was dabei. Grüße, The_Phoenix