SCURR

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  1. Manchmal kommt es anders als erwartet. Lara hat die Therapie abgebrochen. Ich stand echt neben mir, als sie gestern in der Morgenrunde sagte, dass das ihr letzter Tag ist. Habe ihr dann noch alles Gute gewünscht, und bin aus dem Raum gegangen. Dachte das war es jetzt. Wir trafen aber zufällig nochmal in einem anderen Stockwerk aufeinander. Ich saß dort im Wartebereich. Dann kam sie auf mich zu, wollte sich nochmal richtig verabschieden. Mir wurde mir schnell klar, dass nun die letzte Möglichkeit ist, sie nach ihrer Nummer zu fragen. Sie war einverstanden. Ich gab ihr mein Handy und sie tippte die Nummer ein. Wir vereinbarten, dass ich sie auf whatsapp anschreiben werde. Dann musste sie los. Also bleibt mir nur noch die Möglichkeit, sie irgendwann zu daten. Sofern sie das überhaupt will. Ich weiß, anrufen ist normalerweise besser. Ich kann mir aber denken, dass ihre Stimmung momentan nicht die Beste ist. Sie hatte schon über die Hälfte der Therapiezeit geschafft. Und jetzt dieses abrupte Ende. Das muss sie vielleicht erstmal verarbeiten. Was meint ihr? Ich möchte sie nicht nerven. Andererseits darf ich nicht zu lange warten. Aus den Augen, aus dem Sinn, wie man so schön sagt. Ein paar Tage warten, dann anrufen und konkret nach einem Treffen fragen? Oder doch wie vereinbart auf whatsapp anschreiben? Wann?
  2. @mondmann @PaulWilson @Trident Vielen Dank, dass ihr euch alle die Zeit genommen habt, mir zu antworten. Eure Ansichten sind nachvollziehbar und wirklich hilfreich für mich. Ich wollte zuerst auf jeden Abschnitt mit jeweiligem Zitat eingehen. So wie sich die Lage aber momentan darstellt, wird das mit dem Mädel wohl nichts mehr. Ich bin am Anfang davon ausgegangen, dass Lara mich gezielt angesprochen hat. Als ich sie bei unserem ersten Gespräch nämlich fragte, wieviele "Patenschaften" sie schon übernommen hat, meinte sie, bei mir macht sie das zum ersten Mal. Da hat sie auch die ganze Zeit gelächelt, und war überhaupt nicht abweisend. Wäre gut möglich gewesen, dass sie (aufgrund der Depression, die oft zu Selbstisolation führt) nicht viele soziale Kontakte hat, und das ändern will. Vielleicht hat sie auch einfach nur ein Helfersyndrom. Heute saß sie in der Morgenrunde wieder woanders, ich kam erst später dazu. Danach habe ich sie in der Cafeteria kurz gesehen, sie erwiderte mein "Morgen!" und setzte sich zu ihren Mädels. Ich habe mich aber nicht dazu gesetzt, weil sie wenn die anderen dabei sind immer auf Distanz geht. In der Abendrunde war sie wegen einem Termin nicht anwesend. Irgendwie hoffe ich immer noch, dass sich etwas konkreteres ergibt. Ich bin kein oberflächlicher Mensch. Mache bei der Optik auch viele Abstriche, wenn es ansonsten passt. Aber man hat ja so seine Idealvorstellungen von Typ/Stil/Aussehen. Die letzte Frau, die diesen so nahe kam wie Lara, habe ich 2011 in der Arbeit kennengelernt. Daraus wurde auch nichts, sie hatte kein Interesse. Wie Trident schon richtig erwähnt hat, hilft es mir, hier über diese Dinge zu schreiben, um mich selbst zu reflektieren. Sollte Lara noch Kontakt zu mir suchen, werde ich mich darauf einlassen. Ansonsten richte ich meine Aufmerksamkeit auf die Therapie.
  3. @ElOtroCattivo Danke! Die Therapie hat erste Priorität für mich. Um meine Situation noch etwas genauer zu beschreiben: Ich hatte nach einer kurzen Affäre 2010 keinen einzigen intimen Kontakt mehr zu Frauen. Ausflüge ins Gewerbe mal ausgenommen. Habe kaum soziale Kontakte, in der Arbeit immer dieselben Leute um mich herum, und würde ich in meiner Gemütslage am Wochenende alleine losziehen, wäre extremer Frust vorprogrammiert. Im Internet läuft es auch nicht wirklich. An die Psychotherapie in der Tagesklinik wird sich bestimmt noch eine ambulante Therapie anschließen. Durch das lange Alleinsein ist der Wunsch nach weiblicher Zuwendung (geistig wie körperlich) extrem gewachsen. Bitte nicht falsch verstehen: Ich weiß, dass die Depression durch eine neue Affäre/Partnerschaft nicht automatisch verschwindet. Meine Stimmung würde sich jedoch schlagartig verbessern. Ich spüre es immer, wenn es mal zu einem seltenen Kontakt mit einer attraktiven Frau (wie aktuell geschehen) kommt. Der Verstand sagt mir, dass ich das Mädel wohl abhaken muss. Dann denke ich wieder: Hol dir aber vorher noch deinen Korb ab, denn zu verlieren hast du eh nichts mehr. Hoffe das erklärt einigermaßen, wie es gerade in mir aussieht.
  4. @MrJack Danke für deine Antwort. Einer der vielen Gründe warum ich in der Klinik bin ist, dass ich (zu) viel Rücksicht auf Mitmenschen nehme, und dabei selbst manchmal zu kurz komme. Ich gerate dadurch teilweise in Situationen, in denen es mir schwer fällt, meine eigenen Belange durchzusetzen. Außerdem haben sich während der letzten Jahre eine Vielzahl an Limiting Beliefs manifestiert, die ich mit Hilfe der Therapie überwinden möchte. Dass Lara selbst echte Probleme hat ist mir klar. Sie auf ihre Problemfelder anzusprechen ist deshalb heikel. Es gilt natürlich Rücksicht auf die Interessen der Mitpatienten zu nehmen, und persönliche Grenzen zu wahren. Sollte sich erneut ein längeres Gespräch unter 4 Augen ergeben, kann ich vorsichtig versuchen mehr herauszufinden. Du hast Recht, nach einem richtigen Flirt sieht das Ganze nicht aus. Ich weiß nicht, was sie will. Soziale Kontakte - ja oder nein? Mit Leuten aus ihrer Bezugsgruppe (fast nur Frauen) ist sie immer am quatschen, geht in den nahegelegenen Park oder zum Eisessen. Wie sich das weiterentwickelt hängt von ihrem Verhalten ab. Ich kann sie morgens und abends nicht von der Gruppe isolieren, sie ignoriert mich dort, das gibt mir kein gutes Gefühl. Ich bin nicht locker und entspannt. Muss ständig eine passende Gelegenheit zum reden abwarten. Denkst du ich kann hier eine Ausnahme machen, und Lara meine Nummer für whatsapp geben? Dann kann sie sich überlegen, ob sie mich kontaktieren möchte, und wenn nichts mehr kommt weiß ich was Sache ist. Bei Facebook habe ich Bedenken, als Karteileiche in ihrer Freundesliste zu landen. Ich will ihr eigentlich nicht hinterlaufen. Nach dem negativen Ereignis am Dienstag hätte ich sie sowieso ignoriert. Aber am Mittwoch kam sie wieder an...
  5. 1. Mein Alter 38 2. Alter der Frau 23 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben 0 4. Etappe der Verführung Unabsichtliche Berührung an den Händen. 5. Beschreibung des Problems Hallo liebe Gemeinde, um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, es geht um eine weibliche Person, die ich gerne besser kennenlernen würde. Die Location ist aber ungewöhnlich, und mit PU-Skills bin ich bei diesem Hintergrund (Depression) eher vorsichtig. Wie schon im Vorstellungs-Thread erwähnt, mache ich aufgrund von Ängsten & Depressionen gerade eine Psychotherapie (verhaltenstherapeutisch) in einer Tagesklinik. Wer sich unter dem Begriff Tagesklinik nichts vorstellen kann: Man kommt morgens dorthin, nimmt 8 Stunden lang (Mo-Fr) an einem festgelegten Therapieplan (Einzel- und Gruppensitzungen, Fertigkeitentraining, Körper-, Kunst-, Achtsamkeits-, Entspannungs-, Bewegungstherapie) teil und geht abends wieder nachhause. Jeder Patient führt außerhalb der Klinik seinen geregelten Tagesablauf mit Haushalt, Einkaufen etc. normal weiter. Ich bin nun seit 1 1/2 Wochen dort. In der Abendrunde (man sitzt im Kreis, macht Übungen, Spiele oder bespricht verschiedende Themen) mit 18 Teilnehmern fiel mir ein Mädel auf: Lara, HB9, 23, Studentin, ca. 180 cm groß, schlank/sportlich, bildhübsches Gesicht. Optisch ist sie genau mein Typ. Ich bin nicht mit der Absicht in die Klinik gekommen, um mit weiblichen Mitpatienten irgendwas intimes anzufangen. Soziale Kontakte ergeben sich durch die Gruppendynamik aber automatisch, und bei einem Frauenanteil von über 60% kann ich mich unmöglich von jeder weiblichen Person distanzieren. Wie es der Zufall(?) wollte, sprach mich an Tag 2 nach der Morgenrunde Lara an, und fragte ob ich sie als "Patin" (Ansprechpartner und Hilfestellung für Neuankömmlinge) möchte. Ich war total baff, wieso ausgerechnet sie auf mich zu kam, und nicht eine der anderen 16 Personen. Wir verabredeten uns dann zum gemeinsamen Mittagessen und verbrachten die gesamte Pause alleine am Tisch. Sie verhielt sich sehr nett und offen, beantwortete alle meine Fragen und Sympathie schien nicht nur von meiner Seite aus da zu sein. Nach der Abendrunde hielten wir noch kurzen Smalltalk, und verabschiedeten uns ins Wochenende. Trotz Depression war ich endlich mal wieder richtig gut gelaunt. Doch ab Montag war alles anders. Lara ignorierte mich in der Gruppe völlig, setzte sich nicht neben mich und Blickkontakt herstellen war auch nicht möglich. Am Dienstag das gleiche Spiel. Also ging ich noch am selben Tag nach der Abendrunde zu ihr hin, und fragte wie es ihr geht. Sie meinte: "Geht so!", räumte ihren Stuhl auf und verschwand. WTF?! ist mit der los fragte ich mich. Am Mittwoch saß ich nachmittags alleine in der Cafeteria. Plötzlich kam sie herein und fragte ganz vorsichtig, ob sie sich zu mir setzen dürfte. Ich bejahte dies, und wir unterhielten uns wie bereits am Freitag ganz locker und entspannt über alle möglichen Themen. Ich sehe sie zwar jeden Tag, aber leider nur morgens und abends für jeweils 30 Minuten in der größeren Runde, weil sie nicht in meiner Bezugsgruppe ist. Außerdem setzt sie sich immer auf einen anderen Platz, jedoch nie(!) neben mich. Selbst wenn neben mir alles frei ist, steuert sie gezielt einen Platz in "sicherer Entfernung" an. Und das ist genau die Sache, die ich nicht verstehe. Wir haben uns 2 x 45 Minuten unterhalten, als wir ungestört waren. Sobald die Gruppe zusammenkommt, oder wenn sie draußen mit ihren Leuten redet bin ich Luft für sie. Ich dachte mir ich könnte den Kontakt weiter ausbauen. Lara kam ja anfangs auf mich zu, nicht ich auf sie. Wenn ich Glück habe treffen wir wieder in der Cafeteria aufeinander. Es fällt mir nicht leicht, in dieser ungewohnten Umgebung zu flirten. Schließlich bin ich wegen meinen Problemen in der Klinik. Andererseits will ich sie nicht ignorieren und mir eine Chance kaputt machen. 6. Frage/n Ich weiß nicht, wie ich mich jetzt verhalten soll. Ihr meine Nummer zustecken, wenn sie mir begegnet? Oder wäre das auch jetzt noch "needy"? Soll ich sie nach ihrer Nummer fragen? Ich komme überhaupt nicht mit ihrer widersprüchlichen Art (unter 4 Augen locker, in der Gruppe distanziert) zurecht. Dazu kommt der nicht unerhebliche Altersunterschied. Ich hatte bisher nur wesentlich jüngere Frauen, und kein Problem damit. Wie sie es sieht weiß ich nicht. Die Zeit vergeht schnell, sie ist noch 4 Wochen da, dann trennen sich unsere Wege. Für eure Einschätzung und Tipps wäre ich dankbar. SCURR
  6. Hi zusammen! Ich bin 38, komme aus Bayern und habe mich bisher nur am Rande mit dem Thema Pickup beschäftigt. Mit den Grundlagen bin ich einigermaßen vertraut. Meine Biographie entspricht nicht gerade der eines typischen 38jährigen. Ich hatte erst zwei längere Beziehungen sowie ein paar kurze Affären, und bin gerade wieder Single. An Familienplanung (Heirat & Kinder) ist bei mir momentan nicht zu denken. Leider haben sich in den letzten Jahren durch etliche negative Erfahrungen dann auch noch Depressionen & Ängste eingeschlichen, die ich gerade mit Hilfe einer Psychotherapie versuche loszuwerden. Danach kann ich hoffentlich wieder etwas optimistischer in die Zukunft blicken. Ich erwarte mir vom Forum lediglich einige Anregungen, verschiedene Sichtweisen und die ein oder andere Hilfestellung, die ich in mein Leben und den Umgang mit Frauen einbauen kann. Gruß SCURR