nimbly777

Member
  • Gesamte Inhalte

    130
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von nimbly777

  1. Das hab ich geschrieben, achja. Du hast ja Recht 😊 Werde ich mal probieren, gute Idee! Danke für den Tipp!
  2. Ich erstelle mal diesen Thread, um die Pickup Geschichten vom Coaching abzukoppeln. Hier ist ein Überblick über die aktuelle Situation: Habe in den letzten ~ 3 Wochen 30 Frauen angesprochen. Mehr als in meinem ganzen Leben zuvor. Auf der Straße, am Bahnhof und in Geschäften. Die Reaktionen waren gemischt, aber ich konnte meistens schon von dem Blick am Anfang sehen, wie sie reagieren würden. Manche haben lächelnd angehalten und andere haben sich gar nicht aufhalten lassen. Manche haben angefangen ins Gespräch einzusteigen. Andere haben mich, nachdem ich zwei-drei Sätze gesagt hab, mit einem Scanner-Blick angesehen von wegen “Was er wohl will?" Einmal habe ich eine Nummer bekommen und ein paar Mal ein Gespräch so weit gebracht, dass sie mir angefangen hat, Fragen zu stellen. Was für mich schon ein Riesenerfolg ist! Jetzt kann ich meine aktuellen “Sticking points” formulieren. Oft gebe ich zu schnell auf und gebe mir selber einen Korb, bevor sie es tut. Das bringt uns auch zu einem Inner Game Punkt. Die Akzeptanz, das auszusprechen, was mir gerade durch den Kopf geht und wenn es dann halt etwas selbstabsorbiert oder totaler Bullshit ist. Erstmal Level Eins schaffen, eine kommunikative Ebene schaffen, in der mein authentisches Ich durchscheint. Meistens gehe ich auf stehende Frauen zu. Dieses auf sie zulaufen, um sie rumgehen und mich vor sie stellen ist noch eine Herausforderung. Nicht nur wegen der Frau, sondern auch wegen den umstehenden Menschen und der Aufmerksamkeit, die man damit erregt. Wo ich bisher die Aufmerksamkeit erlangt habe, kann ich noch an dem selbstbewussten Auftreten arbeiten. Also frontal vor sie stellen, intensiver Blickkontakt, Füße fest in der Erde verankert (kein Herumtänzeln) und nach dem “Hallo” erstmal zwei, drei Sekunden Pause lassen und es wirken lassen. Fließende statt hektische Bewegungen. Mein Ziel bei der ganzen Sache ist vor allem eine gute Interaktion zu haben und an meiner Schlagfertigkeit zu arbeiten. Ich habe so eine innere Gewissheit, dass die Resultate mit ihrer eigener Geschwindigkeit kommen. Meine Aufgabe ist lediglich, mich immer wieder herauszufordern, weiterzuentwickeln und zu vertrauen, dass alles zu seiner rechten Zeit kommt.
  3. Fragt sich nur, was das Ziel überhaupt ist ^^
  4. Heute mal wieder draußen auf der Straße Approaches gemacht. Drei Stück, alle ziemlich coole Interaktionen! Hatten natürlich alle einen Freund, aber das ist cool, ich wollte ihnen ja auch gerne ein bisschen Spaß bringen (Make my day)! Hab jetzt seit ein paar Monaten keine Approaches mehr gemacht, aber mich entschieden, wieder voll einzusteigen und dieses mal voll durchzurocken!!! Vor allem bin ich jetzt selbstgetriebener und brauche kein Wingman, der mich pusht, damit ich sie anspreche. Liegt zum einen daran, dass ich es seit zwei Wochen mit NoFap probiere, kein Porno und keine Masturbation. Jetzt bin ich zwar dauergeil, dann meditiere ich halt und richte meine Fokus auf die sexuellen Energien und versuche mir zu visualisieren, wie ich sie anspreche und die sexuellen Energien darin umzuleiten. Ist ein Experiment, aber ich kann jetzt schon sagen, mein Antrieb war noch nie so groß. Und das macht auch noch unglaublich Spaß! Man soll sich ja in den Prozess verlieben und nicht in das Resultat! Zum anderen liegts daran, dass mein Coach mir geholfen hat, ein großes Problem zu beseitigen, was mich im Leben gehindert hat. Also läuft echt gut!
  5. Da kennt man seinen Kumpel 4 Jahre und er hat in der Zeit nich einmal eine Beziehung gehabt. Jetzt kommt er aus 3 Monaten Japanurlaub zurück und ist verheiratet, wird demnächst Vater und sie kommt aus Japan und zieht zu ihm.

    Das nenne ich schnell entschlossen! Wenn das mal gutgeht....

    1. Vorherige Kommentare anzeigen  %s mehr
    2. Forehowt

      Forehowt

      Sailor Moon hätte ich auch ausm Stand ein Kind gemacht. 

    3. Re VaaN

      Re VaaN

      Kenne ich noch krasser... Kumpel seit 3 Jahren Single... immer gleich "Lost in Love" mit der nächsten, mit der ein wenig anbandelt. Mittlerweile hat er über nen Kollegen seine "Traumfrau" kennen gelernt. Sie lebt 10000 Kilometer entfernt, sie haben sich noch nie gesehen (von Videotelefonie mal abgesehen) und treffen sich jetzt das erste Mal. Sind mittlerweile aber schon n paar Monate zusammen und Ende des Jahres will er um ihre Hand anhalten.

    4. Gerry

      Gerry

      Desperation Level....4000+

  6. Hey, klingt doch ganz gut! Ich teile auf jeden Fall deinen dämlichen Humor, ich finde du bist total witzig 😂 Hab mir gedacht, da gibt es bestimmt Frauen, die sich davon angezogen fühlen :)
  7. Hey, ich kann deine Gedankengänge absolut nachvollziehen! Kenne das auch, wo man Frauen datet, an denen man kein echtes Interesse hat. Was du sagst mit Beruf, Social Circle und Lifestyle: Nicht was du hast und machst, ist wichtig, sondern wie sehr du das liebst. Kann in Augen der Masse der größte Unsinn sein, wenn du drauf stehst, wirst du andere damit anstecken können. Ich hatte neulich so eine Australierin kennengelernt, vielleicht HB 7. Sehr süß, sehr selbstbewusst. Wir hatten uns dreimal getroffen und da ist mein Coaching auch ins Gespräch gekommen. Das macht einen Riesenunterschied aus, etwas in meinem Leben zu haben, wo ich voll drauf abfahre. Unser Abschied ist mir lebhaft in Erinnerung, wie sie mich umarmt hat und gefragt, ob wir uns bald mal wiedersehen. Sowas ist früher mit solchen Frauen nicht passiert. Es ist doch so: Man schaffst sich ein Leben, was man genial findet und dann wollen andere daran teilhaben! Es ist gut für sich Standards zu setzen. Zeugt von Selbstwert. Aber darauf zu warten, dass du eine triffst, die dich vom Hocker haut, während du denkst, die begehrten Frauen haben zu viel Konkurrenz - da sind die Enttäuschungen vorprogrammiert! Was wäre denn für dich ein richtig geniales Leben? 🙂
  8. Was ich hier herauslese, ist, dass du denkst, man ist als Introvertierter automatisch einzelgängerisch? Hast du mal Menschen aus Ländern näher kennengelernt, wo der Großteil der Bevölkerung introvertiert ist? Was mir zB an meinen isländischen Kollegen aufgefallen ist: Die können die größten Nerds sein, die sind trotzdem sehr sozial und umgänglich. Ich hab mich da selber erwischt, wie ich sie nach ihrem Aussehen beurteile und dann sind sie aber selbstbewusst und super cool drauf. Man gewinnt da etwas Perspektive auf diesen Konflikt Introversion <-> Einzelgängertum.
  9. Du hast völlig Recht. Ich bin raus hier. Dich persönlich nehme dich nicht als kritisch wahr, sondern ehrlich interessiert und finde den Austausch bereichernd! Daher danke!
  10. Hallo liebe Forengemeinde! Mir geht gerade ziemlich viel durch den Kopf und ich versuche das mal zu ordnen. Hab mein komplettes Erwachsenen-Leben mehr oder weniger in Isolation verbracht, vor dem PC oder in der Natur. Hab bisher weder ne Beziehung noch eine Romanze gehabt. In den letzten Jahren hab ich, was meine soziale Kompetenz betrifft einen Riesensprung gemacht und jetzt fühle mich bereit, einen Schritt weiter zu gehen. Meine Ziele sind 1. Kontrolle über mein Liebesleben. Dh heißt, wenn ich in einer LTR sein will, kann ich das, wenn ich eine FB will, dann kann ich das - wobei ich deutlich zu LTR tendiere. 2. neuer Freundeskreis mit Leuten, die mich nicht aussaugen, sondern wo man Spaß hat und sich gegenseitig was gibt 3. eine neue Tätigkeit als (Life- / Business) Coach Besonders im letzten Jahr hab ich gemerkt, dass sich das Verhalten der Frauen mir gegenüber stark geändert hat. Höre jetzt öfter solche Dinge wie "Hoffe wir sehen uns bald mal" und bekomme viel Komplimente. Bin jetzt nach Hamburg gezogen, um gut im Game zu werden und all diese Ziele zu verwirklichen. An manchen Tagen bin ich geradezu euphorisch, weil ich das mache, was ich im Leben machen will. An anderen Tagen wie heute bin ich irgendwie down, weil irgendwie nichts zusammenläuft. Als ich mich neulich mit einem Fortgeschrittenen PUA getroffen hab, dachte ich, ok ich approach heute mal drei Mädels im Daygame, damit ich auch was cooles zu erzählen habe. Am Ende war es ein Mädel, aber hey besser als nichts. Dieses Mädchen hat super cool reagiert und gemeint, sie findet das toll, dass ich das mache. Das waren gute Vibrationen 🤗 Gestern dagegen lief es irgendwie nicht. Ich war alleine draussen im Club und hab mal was neues versucht und Mädels angetanzt. Eine davon hat richtig krass reagiert, das war mir fast schon unheimlich. Ihre Freundin hat sie aber, nachdem wir 10min miteinander getanzt haben, von mir entfernt 😂 Das Mädel hat mir ein Zeichen gegeben, dass sie gleich wiederkommt, aber das hat sie natürlich nicht. Hat nachher mit einem anderen Typen weitergetanzt. Ein anderes Mädel hat mich die ganze Zeit angeguckt und da war richtig Attraktion. Seltsamerweise hat sich aber die ganze Zeit mit einem anderen Typen getanzt, während sie mich angeguckt hat und das hat mich verwirrt. Ich wollte auch mit ihr tanzen, aber das ist nix geworden. Vielleicht hätte ich etwas aggressiver sein sollen? Aber ich bin mir auch nicht sicher, was sie eigentlich wollte und ich mag es gar nicht, aufdringlich zu sein. Dann wollte ich noch in einen anderen Club, aber das war alles zu überfüllt. Nach 1-2 Uhr ist für mich sowieso Sense. Bin nicht so der exzessive Feierer, hab gestern nicht mal ein Schluck Alkohol konsumiert. Bin also nach Hause gegangen mit einem Gefühl, ich könnte heulen. Ich weiß nicht wieso, eigentlich ist nichts schlimmes passiert. Wahrscheinlich ist es einfach Zeit mal nichts tun und in sich zu gehen. Morgen bzw heute ist ein neuer Tag 🙂 (Sorry, das ist jetzt nicht richtig ne Frage, ist mehr wie ein Tagebuch geworden, aber schreibt mir gerne, wenn euch was dazu einfällt)
  11. Übrigens! Ich habe das Glück, jetzt einen richtig guten Coach zu haben. Also jemand, der nicht nur ultra kompetent ist, sondern auch ein echtes Interesse an meiner Weiterentwicklung hat. Ich bezahle sie ja auch gut und mache das gerne, weil solchen Service kann man für Geld nicht kaufen. Solchen Service gibt man, weil man seinen Job liebt. Sie hat mich auf etwas gestoßen, da scheint echt was zu sein. Alles in mir versucht davor wegzulaufen. Es muss also wichtig sein?! Es ist Zeit, sich dem zu stellen. Hmm...... Für den (unwahrscheinlichen) Fall, dass hier noch jemand Interesse an diesem Thread hat, schreibe ich irgendwann mehr darüber.
  12. a) Natürlich kann man mich kritisieren, das steht jedem frei. Es wird aber zu 99,99% nichts an der Sache ändern. Denn die Botschaft, die ich gleichzeitig bekomme, ist, dass der andere kein Interesse an mir hat und nur Dampf ablassen will. Ergo, Widerstand! Selbst, wenn er Recht hat. Ich finde das sehr normal. Versuch mal mit jemand, der dich immer nur kritisiert nicht irgendwann in eine rechtfertigende Haltung zu kommen. Das ist nicht hilfreich. Deswegen gehe ich kritischen Leuten aus dem Weg und umgebe mich mit denen, die echtes Interesse an mir haben. Effektive Kommunikation geht durch Fragen stellen und interessiert zuhören. Plus Tipps und Ratschläge nur dann geben, nachdem man sichergestellt hat, dass das auch beim Gegenüber erwünscht ist: zB fragen "Ist es ok, wenn ich dir mal meine Sichtweise dazu darlege?". Ich geh nächste Woche in so ein Seminar von der Kontaktstelle "Marshall Rosenberg - Gewaltfreie Kommunikation". Das ist auch ganz gut. Man lernt seine Gefühle zu äußern, macht sie aber frei von Interpretation. Dadurch ist man weg von der Schuldzuweisungs-Ebene. b) Ich kann deine Wahrnehmung, dass ich mir Möglichkeiten versperre, ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Was für Möglichkeiten meinst du damit genau?
  13. Es geht vorrangig um HSP. Die meiste Zeit moderiere ich - zum Anfang ja. Irgendeiner muss ja den Anfang machen??! Es gibt ausgebildete Sozialpädagogen, die werden auf Anfrage von der Kontaktstelle hinzugeholt, sofern die Gruppe das will. Also z.B. wenn es in der Gruppe Streit gibt und wir keine Lösung finden. Oder wenn wir in der Gruppe festhängen und nichts konstruktives mehr kommt. Natürlich sollte man darauf hinweisen, dass die Gruppe kein Ersatz für eine Therapie ist, sondern nur als Ergänzung dient. Wenn jemand eine suizidale Depression hat oder ein Trauerfall, den er versucht zu bewältigen, dann ist meine Aufgabe, die Leute an einen Profi weiterzuleiten. So hab ich die Kontaktstelle verstanden. Das ist deine Auffassung und die kann ich nicht ändern. Ergo, nicht mein Problem. Schön, dass ihr euch alle über CTI so einig seid. Helmut hat das ganze mal angerührt und jetzt stoßen hier alle ins gleiche Horn. Wenn man von Gehirnwäsche spricht, kann man den Text leider nicht ernst nehmen. Da fehlt der Wille zur echten Kommunikation.
  14. Ok, weil du so verständnisvoll schreibst, verdienst du auch eine Antwort. Was muss passieren, damit man die Sichtweise annimmt, die jemand anders über einen hat? Da sollte man zuerst fragen, ist das erstrebenswert? Dem, woran man glaubt, Platz zu machen dafür, was jemand anders sagt? Wieso? Du sagst, es ist ein Muster, dass Leute glauben, sie seien besser als das System? Ich persönlich bin es nicht. Das System ist einfach da. Es ist eine Menge von kollektiven Glaubenssätzen, die unser Zusammenleben ermöglichen. Sie sind für uns notwendig und nützlich. Nun passen nicht alle gleichermaßen in das System. Besonders Leute, die aufgrund ihrer Sensibilität täglich mit den Schwächen des Systems konfrontiert sind. Irgendwann muss man sich die Frage stellen: Ordne ich mich dem unter oder gehe ich meinen eigenen Weg? Du kannst mir glauben, wenn ich dir sage, dass ich alles versucht habe, in das System zu passen. Es geht aber nicht. Ein guter Freund sagte mal zu mir, wenn dein Pferd tot ist, steig ab. Also habe ich angefangen, außerhalb der Box zu denken. Das System an sich zu hinterfragen bedeutet für mich nicht zu glauben, besser zu sein. Sondern nur zu sehen, dass gewisse Dinge außer Balance sind. Ich glaube nicht, dass andere das können. Ich bin enorm gefestigt in meiner Vorstellung, wie die Welt funktioniert. Was ich stark befürworte, ist zuzuhören und andere Sichtweisen aufzunehmen. Das bedeutet ja nicht, dass man nicht in sich selbst und seinen Ansichten gefestigt sein kann. Es ist mehr eine Frage des Fundaments. Das Fundament ist bereits da und es ist stark. Dazu noch andere Sichtweisen aufzunehmen kann eine Bereicherung sein! Das passiert allerdings nur dann, wenn mein Gegenüber an einem echten Austausch interessiert ist und mich auch in meinen Sichtweisen respektiert.
  15. Das macht Sinn. Eine realistische Selbstwahrnehmung ist ja auch gefährlich 😉 Wie nennt man es, wenn man dieses Sicherheitssystem nicht hat, Herr Professor?
  16. Heyhey an alle! Ich denke, es ist vielleicht am besten, das alles erstmal sacken zu lassen. Es hilft mir nicht und auch niemand sonst, wenn wir hier weiter aneinander vorbeireden. Wenn man sich die Wirklichkeit in der Selbsthilfegruppe und meinem restlichen Leben anschaut und was hier manche daraus machen, bekommt man das Gefühl, dass wir in unterschiedlichen Universen leben. Es wird gesagt, dass ich mich nicht hinterfragen will. Das ist ok, ich will *mich* auch nicht hinterfragen. Die Art, wie ich Dinge mache zu hinterfragen, ist ok. Das mache ich jeden Tag. Ich lerne jeden Tag ein neues Universum! Keiner hier hat anerkannt, was für eine erstaunliche Veränderung ich in meinem Leben bereits geschafft habe. Das veränderte Verhältnis zu meinen Eltern mal als Beispiel. Oder wie ich in der Schulzeit fast nie ein Wort gesagt hab und jetzt ganz offen bin, was in mir vorgeht. Wie ich für mich selber einstehe. Oder die neuen Freunde, die ich habe, die mir wirklich guttun. Das lässt mich zweifeln, ob die Leute wirklich an meinem persönlichen Wachstum interessiert sind oder nur an ihrer persönlichen Agenda. Ein Ort, wo jede kleine Unsicherheit dazu führt, dass Leute über einen herfallen, ist kein Ort, wo Weiterentwicklung stattfindet. Veränderung findet dort statt, wo man sich sicher fühlt, auch wenn man mal Fehler macht. Wo man experimentieren kann und Erfahrungen sammeln. Das habe ich vor. Fehler machen, daraus lernen und mich weiterentwickeln. Weiter jetzt erstmal in ein Tagebuch weiterschreiben. Was ich hier sage, interessiert doch sowieso niemanden. Danke für alle, die hier Beiträge geschrieben haben. Ich gehe davon aus, dass ihr euer bestes gegeben habt, sowie ich meins. Bis die Tage!
  17. Ich beantworte gerne alle deine Fragen, sobald ich sicher bin, dass ich sie auch verstanden habe. Was meinst mit starrer Haltung? Wie kommst du darauf? Sicherheitssystem? Sicher vor was? Welchen Teil meiner Vorstellung meinst du?
  18. Hm hm hm! Vielleicht war ich ja auch genervt von den ständigen Versuchen, mir etwas aufzudrängen. Ich bin nicht besser als das System, ich hab nur eine Sichtweise, die darüber hinausgeht. Das ist alles.
  19. Du hattest ja auch Recht, da ist ein Widerspruch. Ich war selber nicht ganz sicher, wie ich mit der Situation umgehe. Jetzt hab ich es für mich geklärt und hier dargelegt.
  20. Ok, das ist auch gut. Ich vertraue, dass die Kontaktstelle auch ein gutes Gefühl dafür hat, was richtig ist und was nicht. Bzw. die Leute in meiner Gruppe, die sind ja nicht doof. Ich würde dich ja einladen, mal in unsere Gruppe zu kommen und dir das anzuschauen. Ok, das ist vielleicht aus Logistik- und Vertraulichkeits-Gründen nicht möglich. Kommt halt drauf an, was man letztendlich macht und ich wär gespannt, ob du dann immer noch so kritisch bist.
  21. Der gute Helmut weiß sicherlich eine Menge, da hab ich keine Zweifel! Trotzdem versucht er mir permanent Dinge aufzuschwatzen, die nicht zu mir passen. Das macht nicht gerade den Eindruck, als ob er viel verstanden hat.
  22. Nicht jemand, der vorgibt. Sondern jemand, der vorausgeht und Möglichkeiten aufzeigt. Ich stelle mal dar, was imho der Unterschied ist: Ein Leader ist jemand, der - einen bestimmten Weg vorausgeht - Fragen stellt und zuhört - sich als gleichwertig wie andere ansieht Ein Chef / Boss ist jemand, der - andere für sich arbeiten lässt - befiehlt - sich als höhergestellt ansieht Ein Leader muss keine Autorität haben. Das kann ein Angestellter sein, der überhaupt keine Autorität hat. Er ist dadurch ein Leader, dass er sich um die Menschen zur linken und zur rechten um sich kümmert. Vielleicht nutzt du ja andere Begrifflichkeiten, das ist ok. Das meine ich jedenfalls mit, ich bin gerne ein Leader.
  23. Ja, absolut! Es ist ja ok, sich von anderen helfen zu lassen. Das hat alles seinen Platz. Was dann aber viele machen, ist, sie gehen jahrelang in Therapie ohne dass sich irgendetwas ändert. Oder sie besuchen ein Seminar nach dem anderen. Lesen Selbsthilfebücher usw. Man kommt auf die wichtigsten Erkenntnisse nur allein durch Zuhören. Was jemand anders dir sagt, wird in deinem Leben nie den Platz haben, was du selber erkennst. Deswegen bin ich absolut stur und sehe das als Qualität. Ich habe gelernt, was für mich persönlich funktioniert und was nicht funktioniert. Mein Leben hat sich erst massiv verändert, als ich angefangen hab, gewisse Dinge zu hinterfragen. Vorher hab ich auch Therapeuten besucht und Selbsthilfebücher gelesen. Im Nachhinein muss ich sagen, hat es nicht wirklich etwas verändert. Zu etwas großem bestimmt zu sein ist kein pathologisches Denkmuster. Viele erfolgreiche Leute haben so ein Selbstbild. Zuerst kommt der Glaube an sich, dann der Erfolg, niemals umgekehrt. Und ob ich wirklich ein großer Anführer werde, das glaube ich nicht. Ich nehme das alles nicht so furchtbar ernst, das ist alles.
  24. Ich bin nicht mir nicht sicher, ob du mich missverstehen willst?! Ich sage immer wieder deutlich, dass ich keine Autorität sein will. Eigentlich ist mein Ziel das natürlichste der Welt, nämlich Authentizität!! Ich selbst sein. Und dazu muss man ein Leader im eigenen Leben sein. Seinen eigenen Weg gehen ist das, was ein Leader macht. Wenn du dir von anderen sagen lässt, wer du bist und wie du zu sein hast, dann ist das nicht echt. Solche Erkenntnisse kommen nicht von "Experten".
  25. Ok, also das hat jetzt nicht unbedingt was mit der Selbsthilfegruppe zu tun. Was ist denn "professionelle Selbsterfahrung"? Ich glaube, wir kommen hier an einen Kern, wo wir beide einfach unterschiedliche Ansichten haben. Ich glaube, dass die wichtigsten Erkenntnisse die sind, die man selber hat. Keine externe Quelle (sprich ausgebildete Personen oder sog. Experten) können einem so wichtige Erkenntnisse vermitteln, wie die, die man selber hat. Bin da ganz bei Immanuel Kant. Was du die ganze Zeit versuchst mir mitzuteilen, ist, dass meine Eigenerkenntnis nix zählt, sondern nur die von "professionellen" Quellen. Ich war mal in Psychotherapie, weiß nicht, ob das irgendwas zählt. Hatte über die Jahre ein paar Therapeuten. Meine letzten zwei Therapeuten meinten beide, dass ich schon alles weiß, was sie wissen. Vielleicht meinten sie das nicht ernst. Und natürlich wusste ich nicht *alles*, aber es stimmt auch, dass sie mir nicht helfen konnten. Als Kind bin ich mal zu einem Kinderpsychologen geschickt worden, weil ich verhaltensauffällig war. Damals fiel das Stichwort Hochbegabung. Deswegen bin ich auch an eine Schule mit spezieller Förderung in Mathematik und Naturwissenschaften gegangen. Ansonsten denke ich, ich habe schon messbare Erfolge in meinem Leben gehabt. Nichts, dass es irgendwie wichtig ist. Ich habe bei zwei international bekannten Arbeitgebern gearbeitet und jeweils ein hervorragendes Zeugnis bekommen. Außerdem hatte ich ein Jobangebot von einem der beliebtesten schwedischen IT Beraterunternehmen. Dass ich das nicht angenommen habe, liegt daran, dass ich wusste, dass das nicht mein Weg ist. Gute Freunde hatte ich auch immer durch mein Leben durch gehabt. Da lege ich sehr viel Wert drauf! Außer bei meiner Zeit in Schweden hatte ich immer enge Bindungen zu Männern gehabt. Und nicht zu vergessen, ich habe ein sehr enges liebevolles Verhältnis zu einer meiner Schwestern. Dass ich alles weiß, behaupte ich nicht. Ich habe nicht alle Antworten! Wir brauchen einander, um etwas zu verändern. Jeder, der etwas anderes sagt, hat selber nichts begriffen.