Geschmunzelt

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Über Geschmunzelt

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    Kochen ohne Geschmacksverstärker.

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  1. Genau. Das meine ich. Also ist die Frage: Warum tust Du das nicht einfach? Was hält Dich davon ab? Was immer darauf die Antwort ist, ist in Dir, nirgends anders. Und noch etwas sieht man daran: Die Frauen sind die Folge aus etwas, nicht die Ursache dafür. Das wäre ja ein seltsamer Zirkelschluss: Die Frauen sind der Grund dafür, dass ich keine Frauen kennenlerne. Es ist natürlich anders.
  2. Alles richtig, was die Vorposten geschrieben haben. Noch eine ergänzende Idee: Kann man nicht in den Semesterferien als Ausgrabungshelfer arbeiten? Dann könntest Du das Solide studieren und nebenher jedenfalls mal ein paar Jahre buddeln.
  3. Ich kann das Gefühl nachvollziehen, aber glaube mir: Das ist nicht die Ursache. Denn die Auswahl hast Du schon, Du weißt nur nicht, wie Du sie realisierst. Was Du wahrnimmst, ist ein Symptom. Du bringst irgendeine innere Unzufriedenheit mit dem Gefühl in Verbindung, nicht die richtigen Frauen in der richtigen Menge in Deinem Leben zu haben.
  4. @Thalios hat Recht, Du drehst Dich viel zu viel um Ersatzbefriedigung und Dinge an der Oberfläche. Menschlich verständlich, objektiv wohl eher der falsche Weg. Und dazu: Wahrheit ist ne komplizierte Sache. Weshalb das Kind in dem Brunnen schreit, kann ich nicht wissen, aber die Erfahrung lehrt, dass es immer zwei gemeinsam sind, die ein Problem schaffen. Es ist Energieverschwendung, Dich darauf zu konzentrieren, dass sie immer sagt und macht und tut und Du machst aber dies und jenes und sie versteht nicht und und und. Ich weiß, das ist schwer, aber versuch Dich in ihre Schuhe zu stellen und von ihrem Standpunkt aus auf Eure Beziehung zu schauen. Also am Ende des Tages: Du weißt es nicht und reimst es Dir zurecht. Nutzlos und nicht gut. Vielleicht hält sie es auch für sinnlos, mit Dir zu diskutieren und hat keine Lust, die nächste Schelle zu riskieren. Deine Themen sind in Dir drin und nicht bei ihr. Ich finde gut, ihr zuzuhören. Zuhören = Sie erzählt und Du sagst dazu nichts. Am Ende sagst Du: "Danke, dass Du mir das alles aus Deiner Sicht erzählt hast. So habe ich das echt die ganze Zeit nicht wahrgenommen. Ich bin im Moment ziemlich platt, wie ich auf Dich gewirkt habe. Sorry, ich muss das erstmal sacken lassen. Ich weiß noch nicht, was ich damit mache, aber darf ich Dich vielleicht in ein paar Tagen nochmal dazu anrufen, wenn ich dann das Gefühl habe, dass mir das noch weiterhelfen würde?" Und dann: Verabschiedung, nach Hause und ein paar Tage drüber nachdenken. Daran lernst Du dann was.
  5. Zu erkennen, dass Frauen auch erst lernen müssen, wer sie sind und wie das alles geht.
  6. Also: Erstmal dürfte die naheliegendste Erklärung für das emotionale Tief die Trennung sein. Will sagen, ich würde an Deiner Stelle zu akzeptieren versuchen, dass die Stimmung für eine Weile eben suboptimal ist. Du hast ja insgesamt schon die Erfahrung gemacht, dass auch andere Zeiten kommen. Bewegung und ein paar Aufgaben helfen, nicht in einem Loch zu versinken. Was mir auffällt, ist eine ziemlich deutliche Ausrichtung Deiner Gedanken auf Bestätigung durch Frauen. Das kann man als Kerl ja durchaus haben. Einer der größten Schritte, die Du ab Mitte 30 in der persönlichen Entwicklung machen kannst, ist aber, Dich davon ein Stück zu lösen. Ach ja, und sowas ist natürlich tödlich für das Wohlbefinden: Entweder musst Du dann aktiv fremde Menschen kontaktieren, oder Du lässt diese Methode besser sein und gehst nur über Verabredungen im weitesten Sinne. Also Sport, VHS, Kochkurs und so.
  7. Stimmt. Warum hast Du das denn gemacht? Klingt nicht sehr erwachsen.
  8. Ein wunderbar ironischer Satz, wenn man mal drüber nachdenkt.
  9. umzug

    Ich denke ja schon die ganze Zeit: Wäre es nicht am sinnvollsten, sich erstmal nen Job zu suchen? Dann fällt die Entscheidung für den Wohnort auch gleich leichter.
  10. Dann sind es Komplimente. Vielleicht noch der tiefrote Lippenstift. Dann darf er auch auf junge Frauen in Cocktailkleidchen stehen ;).
  11. umzug

    Entschuldige, ich hatte die Ironie nicht hinreichend verdeutlicht. Selbstredend gibt es auch nördlich der A40 Diamanten zwischen den Resten von Kohlenstaub. Man kann dort in oft verkehrsgünstiger Lage zum Pulsschlag aus Stahl den herben Charme funktionaler Architektur genießen und tiefe Einblicke in die menschliche Natur erfahren. Der Pott ist schon ziemlich okay. Schau Dich da mal um, das ist ähnlich wie Berlin arm, aber sexy, bloß deutlich schlechter vermarktet. @SimoneB hat mit dem Hinweis auf Dortmund nen guten Tipp gegeben.
  12. Das müsste man in der Tat erstmal hinterfragen. Wenn es dann nicht bloß ein Kompliment ist: Das Thema ist nicht "Kleid" als solches, sondern die konkrete Gestaltung. Dunkle Farben lassen Kleidung oft etwas formaler aussehen. Beim kleinen Schwarzen und allem, was in die Richtung geht, assoziiere ich nicht "Eisessen am See". Die Wirkung ist imho ähnlich wie ein Mann, der im Anzug ohne Krawatte zum Date kommt - das kann gut passen, kann aber auch drüber sein. Hängt von der Situation ab. Die Nr. 1 passt m. E. zum Abendessen, Nr. 2 finde ich wegen der langen Ärmel seltsam, Nr. 3 (falls apricot Dir steht) grundsätzlich okay (hängt von dem Kontrast mit der Wäsche drunter ab, das kann man auf dem Bild nicht gut erkennen - was hier in Sachen schwarzer Spitze und so angeregt wurde, wäre für meinen Geschmack bei dem ohnehin offenherzigen Ausschnitt irgendwo zwischen nur drüber und billig-porno), Nr. 4 sieht nen büschen weit aus und scheint in Sachen Stoff und Faltenwurf auch eher was für abends zu sein. Wenn ich mich so umsehe, laufen mir im Sommer tagsüber wenig junge Frauen in dunklen Kleidern mit eher klassischem Schnitt über den Weg. Stattdessen sehe ich ganz unterschiedliche Macharten und Farben. Hast Du sowas? Und wie sind die Reaktionen dann? Mit nem richtigen Hund wär das nicht passiert ;).
  13. 1. Sicher sein kann man sich nie, schon gar nicht im Internet. 2. Die Theorie von den Shittests ist etwas, das die allermeisten falsch verstehen und völlig überbewerten. Sollte man weitgehend vergessen und allenfalls als deutlich Fortgeschrittener wieder rauskramen. 3. Deine Wahrnehmung hat viel mit Deiner Realität zu tun. Siehst Du Konflikte und Drama, hast Du Konflikte und Drama. 4. Es geht nicht darum, ob sie berechtigt ist, etwas zu erwarten. Es geht auch nicht darum, ob er berechtigt ist, etwas zu erwarten. Es geht gar nicht um Berechtigungen. Es geht darum, dass einer den ersten Schritt tut, weil ihm etwas wichtig ist.
  14. umzug

    Faustregel des Pottbewohners: Alles nördlich der A40 kannst Du vergessen. Dafür gibt´s da Döner für zwei Euro, und Du kannst mittags im Bademantel auf die Straße gehen.
  15. Und wo man drüber spricht, kommt der nächste Beleg: Hier geht es nicht um sie, sondern um Machtdurchsetzung, ums Gewinnen. Und so funktioniert halt überhaupt kein Miteinander. Man müsste mal den Fokus darauf legen, gemeinsam zu gewinnen. Und das Mädel dahin führen.