HerrRossi

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  1. Derselbe Grund, warum der Chef bei der Gruppenbesprechung Polohemd und keine Krawatte trägt. Bzw. fast derselbe, denn wenn der Abteilungsleiter da ist, trägt derselbe Chef Brioni und eine Zweipfünderrolex, für die er sich seine Manschette extra mit einem Gummiband zurückbindet, damit sie ja nicht zufällig verdeckt wird. Auf dem Foto kommt das so raus: Die Begleiterin im kleinen Schwarzen stand 2 Stunden im Bad und der Typ daneben hat sich in einen exaltierten Anzug geworfen, nur damit beide um den Kerl im weißen Tshirt rumsitzen dürfen. -> an dem Typ muß was dran sein, sonst säßen die da nicht rum. Strahlt für mich erheblich mehr Social Proof aus, als wenn @sub_zero auch noch aufwendige Klamotten anhätte. (Teuer können sie ja trotzdem sein, irgendwo das Hillficker-Fähnchen oder auf dem Rücken ein topfdeckelgroßes Lauren-Pferdchen ) Wenn er damit durch die Reihen läuft wirkt es natürlich nur noch auf die, die ihn dadurch als den Typen aus der VIP-Lounge erkennen. Aber da sich im Nachtleben mittlerweile alle aufbrezeln wie für ein Konzert der Philharmoniker, ist gepflegtes Understatement näher am "sei anders" als noch einen draufsetzen zu wollen. (Ich werd zu alt für sowas: Früher hat man sich in der Disco einfach hingesetzt und ein Bier getrunken. Heute muß man sich den Sitzplatz mit nem Liter Wodka für den Wochenlohn eines Straßenkehrers erkaufen, sofern man ihn 4 Wochen im Voraus reserviert hat, und heißt dann VIP. Dafür kenne ich eine Disco (ich nenne jetzt keine Namen, die Laubsägearbeit ist eindeutig ), wo man als Ü30 auf dieselbe Überholspur darf wie die Gästeliste und VIPs, weil man damit freien Eintritt hat.) Hat mich aber auch noch keine angesprochen "Hey, du hast uns doch vorhin auf der VIP-Spur überholt, ich will ein Kind von dir!"
  2. Der Text ist gar nicht nötig, weil: "3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben 64. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?") Sexuelle Berührungen, KC" schon die Lösung ist (und 6 Dates ohne Lay gewiß nicht "von jetzt auf gleich" sind.)
  3. Geil, ich flieg nach USA, bring den Jungs deutschen Akzent bei und geb PU-Kurse mit Blitzkrieg-Opener, Sportpalast-Euphorie und Rommel-Eskalation! Wenn das stimmt, was ich neulich las, muß man bei der Einreise nach Amiland (*noch* freiwillig) seine Accounts in sozialen Medien angeben. Also auch den hier im PU-Forum.
  4. Leider können nur 0,2% der Frauen mit Ironie und Sarkasmus umgehen. Der Rest wird von den Männern zu humorlosen Prinzessinnen ohne Königreich herangezogen. Und ohne Manieren, wie man an ihrem unverschämten Flake sieht.
  5. Der mit den weniger Haaren drauf? Erinnert mich an ein virales interaktives Powerpoint, das ums Jahr 2000 durch die Emailfächer wanderte. Man klickt sich durch ne Szene an der Bar, und am Schluß wacht man am nächsten Morgen auf mit einer Fetten neben sich, die einem den Arm einklemmt. Wenn man sie weckt, hat man verloren, weil sie einen dann bei vollem Bewußtsein nochmal vögeln will. Die andere Option war "chew arm off". Man kaute sich also den eigenen Arm ab und konnte fliehen. Letzte Szene: Die Dicke wacht irgendwann auf, entdeckt den abgebissenen Arm unter sich und wirft ihn neben das Bett. Wo schon 20 andere abgebissene Arme liegen.
  6. Erinnert mich an meine erste Telefonnummer durch PU. Ein Typ hat am Badesee die ganze Liegewiese mit Gitarre und Gesang bespaßt. Dann lief er rum und holte sich social proof bei seinen Bekannten, zum Schluß kam er zu der ihm unbekannten Gruppe mit einer HB, in deren Nähe ich saß. Im Ergebnis kam ich mit ihm und der Gruppe und der HB ins Gespräch, und wir beide bekamen ein Zettelchen mit ihrer Nummer. Ne halbe Woche später rufe ich sie an. Sie ist ziemlich komisch am Handy, wäre beschäftigt, blabla. Wurde jedenfalls nix draus. Ein Jahr später treffe ich den Typ zufällig wieder am selben See. Er erkennt mich auch wieder und fragt, ob denn damals aus dem Mädel und mir was wurde. Weil er hätte sich zwar ein paarmal mit ihr getroffen, inkl. Vorstellung bei ihren Eltern, aber dann sei sie zu ihrem Ex zurück. Und außerdem hätte er sie damals beim ersten Date gerade gefingert, als ihr Telefon klingelte und ich dranwar.
  7. Frag sie aus, wie er das gemacht hat und stell das Ergebnis ins Ü30-Forum!
  8. In den 90ern wollten die Mädels nicht knutschen, weil ihnen in Pretty Woman eingeredet wurde, daß man sich davon in den Kerl verliebt. Weiß nicht, ob sich das Mem noch gehalten hat. Eine FB von mir wollte überhaupt nicht knutschen, Pharmaziestudentin übrigens. Meinetwegen. Als ich dann mal bei ihr war und das Tübchen Aciclovir neben dem Rechner entdeckte, war mir klar warum.
  9. So, hab mich mal durch den Wust durchgearbeitet. Man merkt, daß der letzte Krieg zu lange her ist und die US-Armee schon zu lange die Kinofilme beeinflußt, wenn man den teils hanebüchenen Unfug hier anschaut. So wie manche Schreiber habe ich mir zuletzt mit 10 oder 12 Jahren den Krieg vorgestellt. Klar, wenn man wie Oberst Klein aus der gut geheizten Stube heraus mal eben heimtückisch 150 Zivilisten ermordet und dafür zum General befördert wird, macht Krieg Spaß. Wenn man Monate und Jahre im Dreck liegt und mehrmals täglich eine 50:50-Entscheidung hat, ob man überlebt oder zerissen/erschossen/verbrannt wird, während man dasitzt und wartet, oder während man mit voller Kraft rennt, aber leider nicht weiß, welche Richtung die richtige ist, dann hat man am Ende eine ganze Menge zusätzlicher Probleme zu allen anderen, die man vorher schon hatte. Aber, großer Vorteil, wenn man in sein zerstörtes Land zurückkehrt, bekommt man auch als AFC, der man geblieben ist, eine Frau ab, weil die Männer so rar geworden sind. Wird mit den asymmetrischen Kriegen aber nicht mehr passieren, außer den Ex-Kameraden interessierts kein Schwein, wievielen Turbanschädeln man denselben zwecks Mannwerdung weggeblasen hat. Mit Ängsten genauso, man wird Spinnenangst nicht dadurch los, daß man an der Dachrinne entlangbalanciert. Selbst wenn man Höhenangst hat und die dadurch heilt. Und schon gar nicht wird man Ängst dadurch los, daß man sich "abhärtet", also z.B. in Eiswasser duscht und sich dabei noch geißelt oder eine Leiche ausgräbt und vergewaltigt. Was ich schon eher erstaunlich finde, daß (eigentlich sämtliche?) PU-Gurus davon berichten, daß AA immer bleibt, egal wie oft und gut man sie überwunden hat. Während man selbst mit der fettesten Spinnenangst in einem halben Tag Angsttherapie ne Vogelspinne auf die Hand nehmen kann. Wobei ich nicht weiß, wie nachhaltig das ist und ob da die Angst verschwindet oder man sie lediglich abschwächt und gleichzeitig lernt sie zu überwinden. Meine These ist, daß die Ansprechangst zu intensiv, zu kurz und nur in einer Übergangszeit auftritt (nämlich genau vor und vielleicht noch im ersten Satz des Ansprechens), um eine Abstumpfung der körperlichen Reaktionen zu ermöglichen, wie es z.B. mit dem Foto und dann einer realen Spinne möglich ist. Man kann sich halt nicht langsam minutenlang einer fremden Frau nähern und sie gerade so ein bißchen ansprechen, wie man es noch ohne völlige Panik hinbekommt und vor allem bis sich der Puls wieder beruhigt hat, was für die Angstlöschung sehr wichtig ist. Übrigens gerade gelesen: Bruno Bettelheim, "Erziehung zum Überleben. Zur Psychologie der Extremsituation." Ein Wälzer von 300, 400 Seiten eines Psychologen, zugleich KZ-Überlebender, der später in der Therapie schwerst seelisch gestörter (auch traumatisierter) Kinder gearbeitet hat. Das Buch ist eine Sammlung diverser Aufsätze, die er im Laufe mehrerer Jahrzehnte geschrieben hat. Sind sehr interessante Sachen drin. Z.B. "Rechtschaffene Bürger", die damals alle KZler für Verbrecher hielten, weil sonst wären sie ja nicht im KZ. Als diese Leute selber ins KZ kamen, hielten sie sich selbst für Verbrecher, und glaubten nicht etwa an verbrecherische Willkür, was zu spannenden psychischen Symptomen führte. In dem Buch findet sich aber nichts, daß Bettelheim oder die von ihm im KZ und danach umfangreich beobachteten Leute aus diesen Erfahrungen "gestählt" hervorgegangen wären. Gibt eher nur Schuldgefühle des Überlebens und neben depressiven und suizidalen Tendenzen Schwierigkeiten im Alltag. Nix mit heldenhaft sein neues Leben danach beginnen, sondern eher Passivität und Ängste. Duldungsstarre ist ein gutes Stichwort dazu. P.S.: Für ein realistisches Bild von Krieg vielleicht lieber mal Gerlachs "Die verratene Armee" lesen als "Die verlorene Kompanie" von Heinrich Eisen (ein Propagandabuch von 1943 im Karl-May-Stil. Mit entsprechender Vorbildung ist es aber hochinteressant, weil man die teils plumpen, teils sehr subtilen Mittel der Propaganda eingewoben in eine spannende Abenteuergeschichte vorfindet). Übrigens haben v. Weizsäcker und Helmut Schmidt, denen man sonst duchweg gehobenen Sprachstil bescheinigen kann, mal in einer Fernsehdiskussion von der "Scheiße des Krieges" gesprochen, und das, obwohl sie damals als Offiziere unter den Privilegierten waren.
  10. Ja, die kenne ich. Echt klasse! Wird auf die Dauer aber zu teuer.
  11. Wenn man nicht Geige spielen kann, kann man sich hart und mutig auf die Bühne in der Carnegie Hall vorprügeln und vor ein paar Tausend Leuten ein häßliches Gefiedel von sich geben. Das kann man auch beliebig oft wiederholen, dann ist man irgendwann richtig gut im sich auf die Bühne Drängeln und häßlich Fiedeln. Bloß Applaus wird man so nie kriegen.
  12. Die Marktvergleiche beginnen zu hinken, wenn man sie zu arg präzisiert, weil sie dann den Gültigkeitsbereich des Modells verlassen. Das sind ja keine eindeutigen physikalischen Gesetze (die auch ihre Grenzen finden, wenn in Randbereichen vernachlässigte Faktoren hervortreten.) Der Abend in einer Disco mit 100 Frauen gestaltet sich definitiv unterschiedlich, ob nur 1 PUler oder 500 AFC und 1 PUler dort sind. Zumal sich die Verhaltensweisen von PUA und AFC in der Form nicht groß unterscheiden, schon gar nicht für besoffene Frauen, sondern nur im Detail und ihrer (auch nicht garantierten) Wirkung. Ich möchte Angraben mal mit Backgammon vergleichen: Jeder würfelt und macht seine Züge. Sieht von außen bei allen gleich aus. Nur wer präzise nachrechnet, erkennt, ob jemand gut oder schlecht spielt (nach Lehrmeinung bzw. nach mathematischer Wahrscheinlichkeit). Grottenfalsche Züge kann man einfacher erkennen (5 Blots stehenlassen wenn das Home-Board des Gegners zu ist oder mit "Wow, geile Titten!" ins Set gehen.) Trotzdem kann man auch damit gewinnen, wenn man Würfelglück hat oder das HB seinen Eisprung/der AFC optisch oder wegen seiner angesoffenen Dreistigkeit ihr Traumtyp ist. Der Begriff AFC ist hier eh etwas überstrapaziert, bzw. unterdefiniert: Ist eine bestimmte Sorte besonders blöder Männer gemeint oder einfach suchende Single-Männer allgemein? Im letzteren Fall sind wir beim Männerüberschuß angelangt und der ist ja nun wirklich ein uraltes Thema. Wenn man AFC als überaufmerksame Männer definiert, die zuviel investieren: Die sind natürlich störend für den Markt, auch wenn sie gar nicht wirklich zum Stich kommen. Im besten Fall stören sie nur die Abläufe des PUA, indem sie gelegentlich ins Gespräch eindringen ("Hallo schöne Frau, der Typ da ist doch nix für dich! *rülps*"), ohne selbst aktiv zu werden. In der Realität werden sie aber z.B. Frauen in Gesprächen binden, ihnen Aufmerksamkeit schenken (und damit ihre Ansprüche heben), ihnen Wahlmöglichkeiten schaffen (und sei es auch nur die Illusion davon), ihre Geilheit senken (nach dem dritten blöden Gespräch mit einem Spinner bleibt das Höschen für den Rest des Abends trocken). Die Frage ist: Was macht man nun mit der Erkenntnis?
  13. Ganz allgemein machen Idioten jeden Markt kaputt. Warum heißen Kneipen heute Clubs und kosten soviel Eintritt wie früher ein gutbürgerliches Essen zu zweit in einem Landgasthof? Weils die Idioten zahlen! Warum explodieren einem Handys in der Hand und sind veraltet, bevor man auch nur 5% der völlig beschissen und fehlerhaft implementierten Funktionen kapiert hat, kosten aber soviel wie ein Kleinwagen? Weils die Idioten zahlen! Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Was ich eigentlich für Konsens unter PUlern hielt ist, daß so über alles gemittelt Männer allgemein Frauen zu sehr belohnen. Zuviel Invest im PU-Sinn. Für ihre bloße Existenz kriegen sie haufenweise Aufmerksamkeit, Komplimente und Getränke. Würden sich da alle Männer etwas mehr zusammennehmen und sich Frauen gegenüber so verhalten, wie sie es bei Männern tun (einer sagt zu mir "was willst du Pisser?" und ich kauf ihm dann noch ein Bier?!), würde das Hochpreiskartell der Frauen in Bezug auf Sex und Zuwendung nicht mehr lange halten. So fördern die Männer stattdessen unsoziale Verhaltensweisen der Frauen. Allerdings nicht nur AFCs, die plump den ganzen Tag jede Frau in den Himmel loben und ihr nach dem Mund reden, daß sie sich mindestens für eine Vorstufe zu einer Göttin hält, auch wenn sie abgebrochene Hauptschule, Mundgully und 80 Kilo zuviel auf den Rippen hat. Bei den PUlern ists nämlich noch schlimmer. Ein solcher reagiert auf einen Bitchshield, den man in der normalen Welt einfach asoziales Gezicke nennt, anstatt mit einem derben Dämpfer und Weggehen damit, daß er die ungehobelte Prinzessin ohne Königreich eine Stunde lang nach allen Regeln der Kunst umgarnt, ihr schließlich die geilste Nacht seit langem beschert und danach jede Woche ein spannendes Date in geilen Locations liefert, ohne daß sie auch nur einen Finger dafür krumm machen muß. Das wohlgemerkt als Belohnung dafür, daß sie keine Manieren hat und ständig freundliche Menschen rabiat vor den Kopf stößt. Auch daß Frauen nichtmal mehr "aktiv" werden müssen und sich wenigstens in einer Disco in die Ecke stellen, sondern sie jetzt auch beim Einkaufen und in der Straßenbahn angeprochen werden, Ergebnis wie oben, verdirbt den Markt. Das ist so ähnlich wie in der Werbebranche, wo jeder ständig das Budget erhöht und zum Schluß alles mit Werbung zugeschissen ist, ohne daß ein Kaugummi oder Waschmittelkarton mehr verkauft wird. Würden Männer sich nicht um Frauen kümmern, sondern alle biersaufend im Unterhemd vor dem Fernseher hocken, kämen die Frauen zu ihnen nachhause. Hat doch jahrzehntelang geklappt.
  14. Ich halte das für eine wichtige Erkenntnis, daß es unterschiedliche Menschentypen gibt, bzw. einfach 1000 Wesenszüge, für die es bestimte Grundausprägungen gibt. Wem das in die Wiege gelegt ist und das früh kapiert und vor allem beherrscht, hat genauso Glück beim Genroulette gehabt. Wenn man es sich erarbeiten muß, dauert es lange. Von Haus aus kennt man meist nur ein paar stereotype Reaktionen, die Eltern und sonstiges Umfeld zeigen. Da ist zunächst mal alles was anders ist, falsch (merkt man z.B. bei Kindern, die ein anders als von Mama gekochtes Essen erstmal als falsch kritisieren). Während ich bei den körperlichen Merkmalen von Frauen, die mich ansprechen (groß, schlank, mittelblond, Pagenkopf - da erscheint praktisch hartverdrahtet ein roter Rahmen in meinem Blickfeld) mittlerweile recht gut Bescheid weiß, habe ich keine Ahnung, worauf ich bei ihren charakterlichen Eigenschaften wirklich stehe. Ist bei den geringen Fallzahlen aber auch sehr schwer zu ermitteln. Eine FB war z.B. völlig auf dem Esoterik-Trip, mit Edelsteinen in der Trinkwasserkaraffe wegen Energieaufladung und so. War aber absolut sinnlich beim Vögeln. Da sind mir ihre Steine doch bums, solange sie mir keine in den Hintern schiebt. Eine andere hatte zwar null Bildung, da kam der Strom aus der Steckdose und das Wasser aus der Wand, aber dafür gute Alltagstauglichkeit, Organisationsvermögen (außer wenn sie mal wieder erst nachts um 2 ankam, weil sie vorher noch unbedingt dies und das erledigen mußte) und war einfach pflegeleicht im Umgang. Ist in der Summe aber angenehmer als eine Zicke mit hoher Formalbildung, die ständig auf dann auch noch falschen Standpunkten beharrt. Die Anfängerstufe des Screening, Frauen zu vermeiden, die mir schlechttun, beherrsche ich wohl. Der nächste Level ist dann, die Eigenschaften zu ermitteln, die einem guttun, und passende Frauen dazu zu finden.
  15. Damit sucht man sich Leute mit den Eigenschaften raus, die dem eigenen Unterbewußsein vertraut sind. Wenn man selbst ausgeglichen und einigermaßen seelisch gesund ist, wird das schon passen. Aber es besteht die große Gefahr, daß man die Fehler der Vergangenheit damit wiederholt. Wenn man sich zu den Leuten hingezogen fühlt, die einem noch nie gut getan haben. Der Klassiker: die Frau, die sich bei dem Mann wohlfühlt, der sie schlägt und auch sonst wie Dreck behandelt. Für Soziallegastheniker halte ich es daher schon für sinnvoll, objektivierte Kriterien aufzustellen. Die meisten hier genannten entspringen ja einem erkannten psychologischen Mechanismus. Mir hätte das früher sehr geholfen, damit eine Auswahl treffen zu können und allzu nervige bis schädliche Frauen von mir fernzuhalten. Gerade weil ich damals die dahinterstehenden Prinzipien weder gefühlsmäßig noch mit dem Verstand nachvollziehen konnte. Screening ist für Anfänger sowas Essentielles wie "gelbschwarz - sticht; leuchtendrot - giftig" für Kinder.