HerrRossi

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  1. Leider können nur 0,2% der Frauen mit Ironie und Sarkasmus umgehen. Der Rest wird von den Männern zu humorlosen Prinzessinnen ohne Königreich herangezogen. Und ohne Manieren, wie man an ihrem unverschämten Flake sieht.
  2. Der mit den weniger Haaren drauf? Erinnert mich an ein virales interaktives Powerpoint, das ums Jahr 2000 durch die Emailfächer wanderte. Man klickt sich durch ne Szene an der Bar, und am Schluß wacht man am nächsten Morgen auf mit einer Fetten neben sich, die einem den Arm einklemmt. Wenn man sie weckt, hat man verloren, weil sie einen dann bei vollem Bewußtsein nochmal vögeln will. Die andere Option war "chew arm off". Man kaute sich also den eigenen Arm ab und konnte fliehen. Letzte Szene: Die Dicke wacht irgendwann auf, entdeckt den abgebissenen Arm unter sich und wirft ihn neben das Bett. Wo schon 20 andere abgebissene Arme liegen.
  3. Erinnert mich an meine erste Telefonnummer durch PU. Ein Typ hat am Badesee die ganze Liegewiese mit Gitarre und Gesang bespaßt. Dann lief er rum und holte sich social proof bei seinen Bekannten, zum Schluß kam er zu der ihm unbekannten Gruppe mit einer HB, in deren Nähe ich saß. Im Ergebnis kam ich mit ihm und der Gruppe und der HB ins Gespräch, und wir beide bekamen ein Zettelchen mit ihrer Nummer. Ne halbe Woche später rufe ich sie an. Sie ist ziemlich komisch am Handy, wäre beschäftigt, blabla. Wurde jedenfalls nix draus. Ein Jahr später treffe ich den Typ zufällig wieder am selben See. Er erkennt mich auch wieder und fragt, ob denn damals aus dem Mädel und mir was wurde. Weil er hätte sich zwar ein paarmal mit ihr getroffen, inkl. Vorstellung bei ihren Eltern, aber dann sei sie zu ihrem Ex zurück. Und außerdem hätte er sie damals beim ersten Date gerade gefingert, als ihr Telefon klingelte und ich dranwar.
  4. Einfach anrufen und miteinander reden geht wohl nicht?
  5. Früher hieß das "Gyros nach Athen tragen." :)
  6. Frag sie aus, wie er das gemacht hat und stell das Ergebnis ins Ü30-Forum!
  7. Stärke und Selbstbewußsein sind keine Entscheidungen, sondern Zustände nach einer Entwicklung. Nach meiner Erfahrung welche, die man besonders schwer konsistent faken kann. "Ich bin ein sportlicher Gewichtheber, der 200 kg reißt" klappt auch nicht ohne Training. Die Natur hat nicht umsonst so komplizierte Balzverfahren eingerichtet. Winkerkrabben die stundenlang nach instinktiv verankerten Mustern mit den Armen wedeln bis das Gegenüber vor Verzückung dahinschmilzt und Menschen, die sich in einem bizarren, irrationalen Wechselspiel weit unterhalb des Bewußten austesten. Weils für den Fortpflanzungserfolg eben wichtig ist, daß der andere das ist, was vorgibt. Wenn man da versucht, mit dem Großhirn manuell einzugreifen, indem man aus der Situation ein Gefühlsbild herausgreift, nach rational übersetzt, es kakuliert, in die gewünschte Richtung ändert und wieder nach Subkommunikation zurückübersetzt, fliegt man gnadenlos aus der Mustererkennung des Gegenübers, weil man zu langsam und falsch skaliert ist. Je nachdem wirkt es irgendwo zwischen "offensichtlich gekünstelt" und "fühlt sich komisch an". Ist zum Scheitern verurteilt wie der Versuch, den Nürburgring ohne Rennsporterfahrung mit dem Navi zu befahren ("links, dann *scharf* links"): Entweder man fliegt gnadenlos aus der Kurve, oder man schleicht über die Strecke. Kleine Anekdote: Wir hatten mal nach laaanger Zeit ein Treffen des Abijahrgangs. Da wurde ein historischer Videofilm der damaligen Zeugnisübergabe gezeigt, wo jeder einzeln auf die Bühne gerufen wurde und vor versammelten Eltern und Mitschülern das Zeugnis überreicht bekam. Der obercoole Superpopper der Klasse mit Seitenscheitel-Fönfrisur war auch dabei, der sich dann wie der Sheriff in "12 Uhr Mittags" bedeutungsschweren Schrittes auf den Weg nach vorne machte. Ein ebenfalls mitschauender Lehrer von damals meinte spontan "Es ist schon schwer, einfach nach vorne zu laufen!" und ich glaube, den Gedanken hatten alle zur gleichen Zeit. Für ein paar Mädels damals hat das coole Gehabe sicher gereicht, für seine Bewundererclique auch, aber die meisten Klassenkameraden haben sich drüber lustig gemacht, und der (speziell dieser eine, weil tatsächlich "cooler") Lehrer hat sowas schon tausendmal gesehen und sich noch nie davon beeindrucken lassen. Und wir mittlerweile gereiften Schüler habens auch alle erkannt, *wie* gezwungen das Verhalten war. Zu Deinem inneren Kampf und einer sinnvollen Entwicklung davon weg gehört nicht, hier Ratschläge zu suchen, wie Du *diesen* Typen klarmachst. Sondern zu erkennen, wo Du stehst und wo Du hinwillst (wo Du überhaupt hinwollen kannst) und daß dazu nicht die Frage gehört, wie man bestimmte Verhaltensweisen imitiert. Es sind Dir dazu reihenweise wertvolle, zutreffende Ratschläge gegeben worden.
  8. Noch ein Punkt der mir einfällt: Psychologisch gehts hier eigentlich gar nicht um Mann-Frau-Interaktion, sondern um "Tippen vor einem Computer und Umgang mit dem mentalen Modell eines Mannes am anderen Ende". Kenne ich aus meiner AFC-Zeit, als IRC das Sine-qua-non für Frauenkontakt männlicher MINT-Studenten war. Trotz einem Dutzend Lays daraus in meiner Studenzeit blieb mein Inner Game genauso scheiße wie vorher und sowohl meine Auswahl der Mädels (die in "einfach nicht nein sagen", auch bei einem Wald roter Flaggen, bestand) wie auch mein Verhalten lösen bei mir heute nur mildes Kopfschütteln aus. Also: Man chattet und telefoniert nur dann monatelang mit 500 km entfernten ODBs, wenn man Maschinenbau- oder Informatikstudent ist mit Samenstau bis zum Trommelfell, daß es beim Schlucken schon knackt, oder Schwesternschülerin/Psychologiestudentin in Landau/Pfalz (aber selbst da liegt die Testosteronhochburg Kaiserslautern in Spritzweite.) Ansonsten trifft man sich mit realen, rechtschaffenen Menschen des anderen Geschlechts und läßt sich ordentlich durchbimsen oder macht sonst wonach einem ist.
  9. Diese Katze ist nicht nur den Baum hoch, die verwest bereits im Wipfel.
  10. Es waren zwei Königskinder (...sie konnten beisammen nicht kommen.) Er zickt, Du zickst, und das seit Monaten. Thema durch. Dein Verhalten mag Dich zwar scheinbar vor einer Enttäuschung bewahrt haben, insgesamt bewahrt es Dich aber vor näherem Kontakt mit vernünftigen Männern. "Ja mal schauen" ist die kleine Schwester von "Leck mich", und bewußt hard2get spielen ist abtörnender wie ein Scheidenpilz. Es gibt erwachsenere Methoden, sein Gegenüber auf Eignung zu überprüfen. Sein Verhalten kann unendlich viele Ursachen haben, am wahrscheinlichsten scheint mir eine Mischung aus Unsicherheit und Komplexen, mit der er AFC-mäßig versucht (hat), doch irgendwie zum Zug zu kommen. Ich fand es auch gerade merkwürdig, warum das hier im Ladies Room steht, obwohl auf den ersten Blick Männer als die geeigneteren Adressaten erscheinen. Wenn ich die Fragestellung invertiere, komme ich aber zu folgendem: Wenn im Männerteil ein Mann fragt "Was will sie?" kriegt er den Kopf gewaschen, er soll den PDM bleiben lassen und sie nach den Regeln der Kunst gamen (oder die Zeichen erkennen, daß sich ein Game nicht mehr lohnt). Männer suchen Lösungen, Frauen reden über Probleme. (Ausnahmeforen bestätigen die Regel;) ) Von daher meine Empfehlung: Formulier Deine Frage anders, nämlich: Was sollst Du wollen? Dabei können Dir dann hoffentlich die Damen hier weiterhelfen. (Denn ich schließe mich dem Universalrat für eine Frau, die einen Mann will, an: komm nackt, bring Bier.)
  11. In den 90ern wollten die Mädels nicht knutschen, weil ihnen in Pretty Woman eingeredet wurde, daß man sich davon in den Kerl verliebt. Weiß nicht, ob sich das Mem noch gehalten hat. Eine FB von mir wollte überhaupt nicht knutschen, Pharmaziestudentin übrigens. Meinetwegen. Als ich dann mal bei ihr war und das Tübchen Aciclovir neben dem Rechner entdeckte, war mir klar warum.
  12. So, hab mich mal durch den Wust durchgearbeitet. Man merkt, daß der letzte Krieg zu lange her ist und die US-Armee schon zu lange die Kinofilme beeinflußt, wenn man den teils hanebüchenen Unfug hier anschaut. So wie manche Schreiber habe ich mir zuletzt mit 10 oder 12 Jahren den Krieg vorgestellt. Klar, wenn man wie Oberst Klein aus der gut geheizten Stube heraus mal eben heimtückisch 150 Zivilisten ermordet und dafür zum General befördert wird, macht Krieg Spaß. Wenn man Monate und Jahre im Dreck liegt und mehrmals täglich eine 50:50-Entscheidung hat, ob man überlebt oder zerissen/erschossen/verbrannt wird, während man dasitzt und wartet, oder während man mit voller Kraft rennt, aber leider nicht weiß, welche Richtung die richtige ist, dann hat man am Ende eine ganze Menge zusätzlicher Probleme zu allen anderen, die man vorher schon hatte. Aber, großer Vorteil, wenn man in sein zerstörtes Land zurückkehrt, bekommt man auch als AFC, der man geblieben ist, eine Frau ab, weil die Männer so rar geworden sind. Wird mit den asymmetrischen Kriegen aber nicht mehr passieren, außer den Ex-Kameraden interessierts kein Schwein, wievielen Turbanschädeln man denselben zwecks Mannwerdung weggeblasen hat. Mit Ängsten genauso, man wird Spinnenangst nicht dadurch los, daß man an der Dachrinne entlangbalanciert. Selbst wenn man Höhenangst hat und die dadurch heilt. Und schon gar nicht wird man Ängst dadurch los, daß man sich "abhärtet", also z.B. in Eiswasser duscht und sich dabei noch geißelt oder eine Leiche ausgräbt und vergewaltigt. Was ich schon eher erstaunlich finde, daß (eigentlich sämtliche?) PU-Gurus davon berichten, daß AA immer bleibt, egal wie oft und gut man sie überwunden hat. Während man selbst mit der fettesten Spinnenangst in einem halben Tag Angsttherapie ne Vogelspinne auf die Hand nehmen kann. Wobei ich nicht weiß, wie nachhaltig das ist und ob da die Angst verschwindet oder man sie lediglich abschwächt und gleichzeitig lernt sie zu überwinden. Meine These ist, daß die Ansprechangst zu intensiv, zu kurz und nur in einer Übergangszeit auftritt (nämlich genau vor und vielleicht noch im ersten Satz des Ansprechens), um eine Abstumpfung der körperlichen Reaktionen zu ermöglichen, wie es z.B. mit dem Foto und dann einer realen Spinne möglich ist. Man kann sich halt nicht langsam minutenlang einer fremden Frau nähern und sie gerade so ein bißchen ansprechen, wie man es noch ohne völlige Panik hinbekommt und vor allem bis sich der Puls wieder beruhigt hat, was für die Angstlöschung sehr wichtig ist. Übrigens gerade gelesen: Bruno Bettelheim, "Erziehung zum Überleben. Zur Psychologie der Extremsituation." Ein Wälzer von 300, 400 Seiten eines Psychologen, zugleich KZ-Überlebender, der später in der Therapie schwerst seelisch gestörter (auch traumatisierter) Kinder gearbeitet hat. Das Buch ist eine Sammlung diverser Aufsätze, die er im Laufe mehrerer Jahrzehnte geschrieben hat. Sind sehr interessante Sachen drin. Z.B. "Rechtschaffene Bürger", die damals alle KZler für Verbrecher hielten, weil sonst wären sie ja nicht im KZ. Als diese Leute selber ins KZ kamen, hielten sie sich selbst für Verbrecher, und glaubten nicht etwa an verbrecherische Willkür, was zu spannenden psychischen Symptomen führte. In dem Buch findet sich aber nichts, daß Bettelheim oder die von ihm im KZ und danach umfangreich beobachteten Leute aus diesen Erfahrungen "gestählt" hervorgegangen wären. Gibt eher nur Schuldgefühle des Überlebens und neben depressiven und suizidalen Tendenzen Schwierigkeiten im Alltag. Nix mit heldenhaft sein neues Leben danach beginnen, sondern eher Passivität und Ängste. Duldungsstarre ist ein gutes Stichwort dazu. P.S.: Für ein realistisches Bild von Krieg vielleicht lieber mal Gerlachs "Die verratene Armee" lesen als "Die verlorene Kompanie" von Heinrich Eisen (ein Propagandabuch von 1943 im Karl-May-Stil. Mit entsprechender Vorbildung ist es aber hochinteressant, weil man die teils plumpen, teils sehr subtilen Mittel der Propaganda eingewoben in eine spannende Abenteuergeschichte vorfindet). Übrigens haben v. Weizsäcker und Helmut Schmidt, denen man sonst duchweg gehobenen Sprachstil bescheinigen kann, mal in einer Fernsehdiskussion von der "Scheiße des Krieges" gesprochen, und das, obwohl sie damals als Offiziere unter den Privilegierten waren.
  13. Ja, die kenne ich. Echt klasse! Wird auf die Dauer aber zu teuer.
  14. Wenn man nicht Geige spielen kann, kann man sich hart und mutig auf die Bühne in der Carnegie Hall vorprügeln und vor ein paar Tausend Leuten ein häßliches Gefiedel von sich geben. Das kann man auch beliebig oft wiederholen, dann ist man irgendwann richtig gut im sich auf die Bühne Drängeln und häßlich Fiedeln. Bloß Applaus wird man so nie kriegen.
  15. Die Marktvergleiche beginnen zu hinken, wenn man sie zu arg präzisiert, weil sie dann den Gültigkeitsbereich des Modells verlassen. Das sind ja keine eindeutigen physikalischen Gesetze (die auch ihre Grenzen finden, wenn in Randbereichen vernachlässigte Faktoren hervortreten.) Der Abend in einer Disco mit 100 Frauen gestaltet sich definitiv unterschiedlich, ob nur 1 PUler oder 500 AFC und 1 PUler dort sind. Zumal sich die Verhaltensweisen von PUA und AFC in der Form nicht groß unterscheiden, schon gar nicht für besoffene Frauen, sondern nur im Detail und ihrer (auch nicht garantierten) Wirkung. Ich möchte Angraben mal mit Backgammon vergleichen: Jeder würfelt und macht seine Züge. Sieht von außen bei allen gleich aus. Nur wer präzise nachrechnet, erkennt, ob jemand gut oder schlecht spielt (nach Lehrmeinung bzw. nach mathematischer Wahrscheinlichkeit). Grottenfalsche Züge kann man einfacher erkennen (5 Blots stehenlassen wenn das Home-Board des Gegners zu ist oder mit "Wow, geile Titten!" ins Set gehen.) Trotzdem kann man auch damit gewinnen, wenn man Würfelglück hat oder das HB seinen Eisprung/der AFC optisch oder wegen seiner angesoffenen Dreistigkeit ihr Traumtyp ist. Der Begriff AFC ist hier eh etwas überstrapaziert, bzw. unterdefiniert: Ist eine bestimmte Sorte besonders blöder Männer gemeint oder einfach suchende Single-Männer allgemein? Im letzteren Fall sind wir beim Männerüberschuß angelangt und der ist ja nun wirklich ein uraltes Thema. Wenn man AFC als überaufmerksame Männer definiert, die zuviel investieren: Die sind natürlich störend für den Markt, auch wenn sie gar nicht wirklich zum Stich kommen. Im besten Fall stören sie nur die Abläufe des PUA, indem sie gelegentlich ins Gespräch eindringen ("Hallo schöne Frau, der Typ da ist doch nix für dich! *rülps*"), ohne selbst aktiv zu werden. In der Realität werden sie aber z.B. Frauen in Gesprächen binden, ihnen Aufmerksamkeit schenken (und damit ihre Ansprüche heben), ihnen Wahlmöglichkeiten schaffen (und sei es auch nur die Illusion davon), ihre Geilheit senken (nach dem dritten blöden Gespräch mit einem Spinner bleibt das Höschen für den Rest des Abends trocken). Die Frage ist: Was macht man nun mit der Erkenntnis?