JollyJ

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  1. Wieso diskutierst du mit einem Freund darüber, wen du fickst? Warum erzählst du ihm das überhaupt, statt ihm zu helfen darüber hinweg zu kommen, dass er von seiner Schnalle hintergangen wurde. Das triggert total bei ihm und ist auch etwas unempathisch von dir. Hast du selbst Schuldgefühle, dass du sie nagelst?
  2. Gerade auf der Straße: Rentner ausm Nachbarhaus schwätzt den Bauarbeiter voll, der seit 13 Stunden bei über 30 Grad schuftet. Bauarbeiter bleibt ruhig bei allen Beleidigungen und Pöbeleien und schwätzt ihn argumentativ in Grund und Boden....

  3. Platz daaaaa....

  4. Letzten Endes ist es doch eine gute Sache, wenn man mittlerweile auch in einem "Aufreißer"-Forum über solche Themen sprechen kann, ohne gleich eine Maulschelle zu bekommen. Ich kann euch sagen, es tut gut, wenn man sich über sowas mal auskotzen kann und sei es aus anderer Perspektive noch so unproduktiv und non-konform. Da verstehe ich den TE, auch wenn es mir persönlich sehr kontrovers erscheint, was dieses MGTOW angeht. Enigma hat aus meiner Sicht sehr Recht: Die Ehe ist in einer Krise. Weil es eben nicht mehr um die einstigen Ideale derer geht, sondern vielmehr scheint es ein Machtkampf geworden zu sein und das ist pervers, masochistisch. Wenn ich mich erinnere, damals, bevor ich Vater wurde, hatte ich klare Vorstellungen von Umständen unter denen ich eine Familie gründen würde: Guter Job, eine Frau die ich liebe und mit der ich für immer zusammen sein will - nicht dass das eine absolute Illusion sei, doch, heutzutage scheint es um ein großes Taktieren zu gehen. Wir sind doch nicht bei Command&Conquer. Rudelfuchs meinte, im übertragenen Sinne, dass man Frauen nicht zu einer Abtreibung zwingen sollte. Doch dem entgegen steht aus meiner Sicht der Unwille eines Mannes Vater werden zu wollen. Das darf man so nicht einfach unter den Teppich kehren denn die Ethik haben wir bei dem Punkt schon überschritten, bei dem die Frau entscheidet: Kind ja, oder Kind nein. Doch gerade die, die am wenigsten dafür können werden instrumentalisiert. Gerade in Streitigkeiten und das ist kein Aspekt der sich nur auf die Männer zurückführen lässt. Wir lieben das Weibliche, keine Frage. Doch wir müssen uns auch den Zeiten anpassen und sagen können: Hey, Mädel, was du da gerade machst ist vollkommen daneben, du denkst nicht an das Wohl deines Kindes, du denkst nur an dich. Du warst und bist verletzt, dein Kind ist der Leidtragende. Du brauchst ein Ventil, das soll dein Vater sein, scheissegal was das für einen Einfluss auf deine Entwicklung hat. Ich bin jetzt sauer.
  5. Im Raum steht jedoch immer noch: Was ist wenn Mann ungewollt Vater wird und er dabei kein Mitspracherecht hat, also im Sinne von: Kind ja, Kind nein - Frau wird schwanger und will es behalten, der Mann wird gar nicht erst gefragt ob er das will. Keine Verhütungsmethode ist schließlich 100 %. Sollte Mann einfach akzeptieren, dass er hier die Macht und Kontrolle abzugeben hat, denn darum geht es doch im Endeffekt.
  6. Nein, im Gegenteil ich bin froh, dass es diese Unterstützung gibt. Auch das ist vollkommen nachvollziehbar. Die Bindung ist zu der Person am stärksten, mit dem das Kind die meiste Zeit verbringt. Ja. Gut, dann muss man wohl klar differenzieren zwischen einer "Männerbewegung", deren Ziel es ist, eine positive Identität im Einklang mit dem Weiblichen zu stärken und etwas wie RedPill und MGTOW, die zwar das selbe proklamieren, jedoch aus Kränkungen heraus, die das Ego nicht verkraftet hat...
  7. Ok, sehe ich ein, wenn dieser Umstand gegeben ist.....wenn! Hier sind wir bei einer juristischen Streitfrage...es geht aber doch um Präzedenzfälle. Nämlich, in meinem Falle, du warst nie verheiratet und hast dennoch ein Kind gezeugt. Diggah, ich war in der 11. Klasse, nach dem Zivi und nachdem ich die Schule abgebrochen hatte. Meine Mutter hatte Krebs, ich war vor einem Umbruch, ich war total überfordert. Ich hatte das Gefühl: Wenn du dich damit jetzt auch noch konfrontierst, gehst du in die Binsen....insofern; Nein, ich habe ihr nie eine Unterkunft zu 50:50 anbieten können.... Damit hast du in sofern Recht, dass ich mich dieser Situation entziehen MUSSTE, das Abi zu schaffen. Ich war damals emotional absolut nicht in der Lage die Existenz eines Kindes anzuerkennnen. Später wollte ich das schon, denn ich dachte mir: Das kanns nicht sein, ein Kind von dir, das rumrennt und seinen Vater nicht kennt. Doch die Situation war nun mal so.. Die juristischen Möglichkeiten will ich auch, ehrlich gesagt nicht ausnutzen. Was bringt es mir, wenn ich Umgang mit einem Kind erstreite, dass mich "hasst", ich will keine Traumata provozieren. Meine Tochter hat mich lange Zeit geliebt, bis eben zu dem Punkt, als meine Schwester sie gefragt hat was los ist. Die Antwort war: Ich will jetzt, dass der Max (Klarname) für mich zahlt! Der Max konnte aber nicht zahlen. Der war und ist in der Ausbildung, so ist eben der Vater eingesprungen, doch selbst dadurch wurde der Kontakt nicht wieder hergestellt. Der Max war nun der Böse und bleibt es auch...
  8. Rudelfuchs bei allem Respekt für deine Erfahrung, doch das finde ich zu einseitig. Du zählst hier jetzt klare Fakten auf, die sind richtig und gut, doch das Wichtigste lässt du außer acht: Der Umgang mit beiden Elternteilen und zwar angemessen so dass man zur positiven Entwicklung des Kindes beitragen kann. Dieser Faktor wird als Macht missbraucht und zwar oftmals, wenn du Erfahrung darin hast dann weißt du das sehr gut. Die Gründe, egal...irgendwelche Egomanien weil es nicht nach irgendwemes Schnauze gelaufen ist... Doch ist das Wichtigste für ein Kind - neben der materiellen Versorgung - denn nicht die positive Präsenz beider Elternteile? Wir gerade in PU erfahren sehr oft Prägungen in manigfaltigsten Sorten und führen das auf was zurück? Eltern, Erziehung auch Bildung und Umfeld. Enigma hat in diesem Punkt auch recht: Es wird ausgiebig darüber aufgeklärt, was Vater werden bedeutet. Doch es wird absolut unzureichend darüber aufgeklärt, was Vater sein bedeutet.
  9. Ich greife das nun auf: Ich lasse mir doch nicht diktieren, wieviel ich verdienen soll / will nur damit ich später nicht viel abdrücken muss/müsste.... das würde im Einzelfall bspw. bedeuten: Ne, ich scheiß auf meine eigene Bar, Laden, Firma....denn HBxy könnte mir ja das letzte Hemd ausziehen - überzogen - .... Wofür das Geld letztendlich aufgewandt wird spielt für die Buchhaltung nur eine untergeordnete Rolle. Im besten Fall, da hast du Recht, kommt es natürlich dem Kind zu Gute. Ja. Ich war beim Jugendamt für eine Beratung. Die Dame dort, eine Psychologin hat sich zwar sehr bemüht, konnte aber an die Mutter lediglich eine Einladung senden. Die wurde dann auch nicht wahrgenommen. Gut, ich erkläre es dir anders: Du zahlst, ob auf Vorschuss, durch Gehalt, oder sonstwie...doch du hast praktisch keinen Umgang mit deinem Kind, hier besteht das Ungleichgewicht. Ich erwarte Umgang mit meiner Tochter. Dabei ist der Unterhalt fast schon nebensächlich doch er wird dafür benutzt, Umgang zu bekommen oder eben nicht. Durch Manipulation des Kindes wird dafür gesorgt, dass es dich nicht sehen will...das ist die Krux... Gut soweit wie sterilisieren würde ich wohl nicht gehen. Tja, junge Jahre eben. Dennoch, es wäre auch im Dämlackfall wie bei mir und anderen doch besser, wenn man juristisch nicht ins offene Messer laufen muss, sondern der freie Wille das Entscheidenden bleibt oder?
  10. So verpuppt sich die Raupn und heraus kommts a wundaschöna Schmettaling....
  11. Hört hört. Fällt für mich unter, wems nicht passiert ist kann drüber stehen... Letzten Endes ist es eine schöne Sache Kinder zu zeugen, höhöhö, doch was da gesetzlich mit einhergeht ist nicht ohne. Unterhaltsvorschuss gibt es auch, doch die Betonung liegt auf Vorschuss. Ein Ereignis wie die Zeugung neuen Lebens sollte nicht von Anfang an überschattet sein von solch kruden, juristischen Querelen, wo kommen wir dann hin?
  12. So sieht das aus.
  13. Kleiner Erfahrungsbericht: Als ich noch vor 10 Jahren noobig und als Oberrookie in Sachen PU unterwegs war, nahm ich mir das Recht heraus, hackevoll mit einer Frau zu pennen die mir versichert hatte, dass sie die Pille nimmt. Das Ergebnis ist meine Tochter. Heute 10 Jahre alt. Der Umgang mit der Mutter war immer schwierig, sie hatte sich damals über jegliche Mitsprache meinerseits hinweg gesetzt und hat das Kind einfach bekommen. So! Nach diversen Hürden und Zeiten der Entwicklung hat das Mädel immerhin Umgang mit meinen Eltern doch was nicht läuft ist der Kontakt zu mir. Denn: Ich bin blöd und doof - so wird das mittlerweile auch meiner Tochter durch die Mutter kommuniziert - weil ich nicht zahlen kann - Ausbildung. Davor gab es immer wieder Treffen und man hat sich wenigstens etwas angenähert. Ich soll also das Recht mein Kind sehen zu können bezahlen. Klage ich jedoch auf Umgang, was ich natürlich könnte, habe ich ein schon dermaßen gegen mich aufgewiegeltes Kind bei mir - was schon wieder gar keinen Sinn macht. Was kann ich also tun? Warten, meine Ausbildung abschließen, Unterhalt zahlen und darauf hinarbeiten, dass meine Tochter irgendwann von selbst auf mich zu kommt. Heute würde ich meine Tochter trotz allem natürlich nicht mehr missen wollen, trotz allem, doch damals Vater werden: Definitiv das wollte ich nicht. War ich naiv und blauäugig? Keine Frage, doch es macht meiner Meinung nach immer mehr Sinn, auch und besonders als Mann, in diese Themen miteinbezogen zu werden. Es hat einfach viel zu viel Potenzial zu Frust und Ablehnung diverser Konzepte. Du wirst als Erzeuger benutzt und wirst finanziell gemolken. Unterhaltsvorschuss lief bei mir auch. Doch jegliche Mitsprache hast du nicht und hier stimmt einfach was nicht. Es wäre zu wenig, schlichtweg zu sagen, der Typ war zu dumm für ein Gummi - was wahr ist - doch dann steht das Gegenüber nun mal auch in der Pflicht das sagte, es nehmen die Pille und setzt sich einfach über jeglichen Willen hinweg.
  14. Mal eine andere Frage, du willst offensichtlich eine sehr labile Frau an dich binden, sogar als verbindliche LTR. WIESO? Nicht, dass das alles nicht handhabbar wäre doch dir geht es doch auf den Sack, was bedeutet, du machst was generell an Führung und Umgang mit ihr falsch.
  15. Ich sehe das Problem vermehrt bei anderen Dingen, sowohl bei PU als auch bei MGTOW wird wenig darüber gesprochen, wie man eine Frusttoleranz entwickelt oder mit einschneidenden Erfahrungen wie zerbrochenen Ehen oder Beziehungen - praktisch ein Umgang mit einem Trauma, denn das ist es oft, die Erfahrungen waren zu einschneidend da Beziehung...dies gerade bei den Leuten die ohnehin schon einen hohen Leidensdruck haben. Sie haben tendenziell eine hohe Neigung irgendwann zu sagen - natürlich aus Selbstschutz - "Leckt mich doch alle!" oder aber sie werden krasse Hategamer die alles chasen müssen und sich gleichzeitig emotional nicht mehr einlassen wollen. Interessant wäre hier wohl ein neuer Ansatz...