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  1. Sonne, Grillen, Bier und Ficken - ein Samstag nach meinem Geschmack Angekündigt war zwar ein Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung, aufgrund des jüngsten Geschehnisses verschiebe ich den aber mal auf die kommenden Tage und knalle hier einen anderen Bericht zwischen. Es geht hier immerhin um (Frisch)fleisch, Bier und Sonne. Und Titten, Explosionen und Feuerwerke. Na gut, die letzten beiden Dinge nicht, aber Titten sind auch schon etwas Feines. Also dann, drehen wir die Uhr mal ein paar Stunden zurück und starten. Samstagnachmittag, strahlende Sonne. Menschen laufen in bester Laune durch die Gegend und frönen dem schönen Wetter, während sie sich genüsslich mit ihren Bieren an die sonnigen Plätze der Stadt begeben. Da habe ich auch Lust drauf. Ich habe mich mit ein paar Leuten in einer Facebook-Gruppe verabredet, um mit ihnen gemeinsam im Park zu grillen. Diese Gruppen sind schon etwas Feines. Man kennt sich vorher nicht und trifft sich einfach zum Grillen. Es ist im ersten Moment nicht vorstellbar, wenn man wie ich aus einer Kleinstadt stammt. Aber so ist Berlin, der Kampf gegen die Anonymität. Vielleicht findest du Freunde bei diesen Treffen, vielleicht auch nicht. Im schlimmsten Fall trinkst du ein paar Bier, tankst etwas Sonne und frisst Fleisch bis zum Umfallen. Im Prinzip kannst du nur gewinnen. Wir treffen uns vor einem Supermarkt. Ich schüttle Hatergirl und Hutmensch die Hand. Es ist unschwer für mich zu erkennen, dass mich Hatergirl interessant findet. Dieser Blick gepaart mit dem minimal zu langen Augenkontakt spricht Bände. Früher hätte ich ihn vermutlich nicht erkannt. Wir bewaffnen uns mit Bier, Fleisch und Bier. Wenn an diesem Tag die Welt untergeht, so könnten wir fröhlichen Gemüts und erheitert dem Tode ins Auge blicken. Bier. Bier. Der Weg zum Park ist kurz, nach und nach stoßen noch ein paar Leute aus der dazu und wir sind in einer entspannten Runde. Der Grill brennt, die Sonne knallt, zufrieden lächelnd betreibe ich Fotosynthese. Unter den Anwesenden ist eine Schweizerin, die alle Klischees erfüllt. Ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der so vorbereitet zu einem Grilltreffen kommt. Sie hat wirklich alles dabei, während ich nicht mal an eine Decke gedacht habe. Aber ich bin auch ein unverbesserlicher Schussel. Irgendwie führen wir langweilige Gespräche über Hobbies und Jobs. Ich erliege fast der Versuchung, alle zu verprügeln, weil ich so gelangweilt bin, entscheide mich dann aber für die friedvollere Lösung und öffne einfach das nächste Bier. Bier ist schließlich Liebe. Die Runde wird langsam kleiner, wir sind nur noch zu viert. Die Schweizerin und der Baguettefranzose krallen sich meinen Volleyball und wollen eine Runde spielen. Ob Hatergirl und ich mitkommen wollen? Nein danke, wir haben Bier. Da waren es nur noch zwei. Wir kommen miteinander ins Gespräch. Naja, wenn man es so nennen kann. Eigentlich verarschen wir uns nur gegenseitig und machen uns über die Menschen in Sichtweite lustig. Jeder kriegt sein Fett weg. So viel Hass und Bier. Ein schöner Tag. Wir beschließen, uns mit neuen Getränken einzudecken und latschen zum nächstgelegenen Supermarkt. Wir kaufen Bier. Bier führt zu Liebe, Liebe führt zu Sex. Muss man wissen, wussten schon die Römer. Wir setzen uns auf eine Parkbank und sehen den anderen Leuten beim Volleyball zu, während wir das Wetter genießen. Hatergirl fordert mich immer wieder mit ihren Sprüchen heraus. Es interessiert mich nicht. Sie ist wie ein kleiner, bissiger Hund. Kleine Hunde sind süß, aber sie sind alle gleich. Sie bellen, aber beißen nicht. Der Baguettefranzose und die Schweizerin wollen sich langsam auf den Weg machen. Ich stelle mir vor, wie die beiden Sex haben und bin angewidert. Dann muss ich lachen, weil ich so behindert bin. Dann folgt ein Schluck Bier. Jetzt sind wir tatsächlich nur noch zu zweit. Ich frage Hatergirl, was sie heute noch vorhat. "Biertrinken" erwidert sie. Eine Frau nach meinem Geschmack. Ob sie noch Lust hat, in einen Club zu gehen, wir könnten vorher kurz zu mir, damit ich meine Sachen wegbringen kann. "Wir können auch einfach bei dir chillen" ist die prompte Antwort. Jetzt mag ich sie. Simpel, unspektakulär und direkt. Wir machen uns auf den Weg zu mir. Nach zwanzig Minuten sind wir da. Ein kurzes obligatorisches Anschnuppern folgt. Danach fliegen Kleidungsstücke. Leider kippe ich ein Bier um. Dem weine ich noch heute nach. Angetrunkener Sex macht Spaß. Hinterher: "Wolltest du mich in einen Club schleppen, um mich da abzufüllen und dann flachlegen zu können?" "Ja. Das war so ungefähr mein Plan." "Ihr Männer denkt echt manchmal zu kompliziert. Ich hatte schon Angst, ich müsste noch mehr trinken, bevor du was machst." Der wichtigste Satz im Pickup ist und bleibt: Lass uns zu mir gehen. Cheers, rsc
  2. Boop Boop Hallihallo. Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, um einige Dinge in meinem Leben zu erledigen, die ich ewig vor mir hergeschoben habe. In der Zeit habe ich mir eine kleine Pause von Frauen gegönnt. Jetzt bin ich aber wieder da, verehrte Leserschaft. Es kann wieder losgehen, mich gibt es noch. Ich schalte wieder in die höheren Gänge, keine Angst. Ach ja: Ihr könnt euch auf einen sehr langen Beitrag gefasst machen, der nächstes Wochenende kommt. Das wird so ein ekliger Persönlichkeits-Firlefanz-Beitrag. Also nichts für Profificker. Eher so für Lifestyle-Masturbierer. Küsschen aufs Nüsschen. Zeit, hier mal wieder ein bisschen Action reinzubringen, wa? Alright! Cheers, rsc
  3. Die teuerste Nacht meines Lebens Puhhh. Ich habe lange mit mir gehadert und hin und her überlegt, ob ich diesen Bericht hier tatsächlich mit euch teilen soll. Mittlerweile kennt mich der ein oder andere hier persönlich und deswegen muss ich mir immer zweimal überlegen, welche Details aus meinem Leben ich preisgebe und welche ich besser für mich behalte. Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, das hier mit euch zu teilen, auch wenn ich mich an diesem Abend nicht mit Ruhm bekleckert habe. Letzte Woche hat es mich beruflich nach Hamburg verschlagen. Während ich an einem Mittwochabend Däumchen drehend im Hotel saß, erblühte in meinem Hirn die Idee, ein bisschen auf die Kacke zu hauen. Wo kann man in Hamburg gut auf die Kacke hauen? Der Mann von Welt kennt die Antwort bereits – ab zur Reeperbahn. Auf der Reeperbahn habe ich in der Vergangenheit zwar schon mein Unwesen getrieben, aber das sollte mein erster Abend alleine dort werden. Einen richtigen Plan hatte ich nicht, ich wollte mich von meiner Lust und Laune treiben lassen und sehen, wo sie mich hintreibt. Ich war noch verdammt früh dran, es war gerade mal acht und entsprechend wenig bis gar nichts los. Statt den Weg eines zivilisierten Menschen zu gehen und mir in irgendeiner Bar oder Kneipe Freunde zu suchen, bleibe ich bei zwei Obdachlosen stehen. Ich setze mich zu ihnen und unterhalte mich mit ihnen, um sie anschließend zu einem Essen bei Burgerking einzuladen. Sie erzählen mir ihre Geschichten, geben mir einen Einblick in ihr Leben als Obdachlose und lassen mich an meinem Weltbild zweifeln. Ich bin so emotional aufgebracht, dass ich mich entschließe, jedem von ihnen 50 Euro zu geben. Warum ich euch das erzähle? Damit ihr versteht, dass in mir an dem Abend irgendetwas passiert ist, dass ich selbst noch nicht ganz erfasst habe. Ich glaube, ich bin unter die Geisteskranken gegangen oder so. Naja, sei es wie es sei, mittlerweile habe ich gute zwei Stunden mit den beiden verbracht und entschließe mich, weiterzuziehen. Es treibt mich in eine Tanzbar, die noch erschreckend leer ist. Shit, es ist zwar Mittwochabend, aber von der Reeperbahn hätte ich mir mehr erwartet. Ich nutze die Gelegenheit, um ein paar Worte mit dem Barkeeper zu wechseln, der die Gelegenheit eines kurzen Plausches dankend annimmt. Ich hole mir ein Bier und pflanze mich in eine Couchecke, wo breitflächig verstreut Jacken liegen. Das triggert einen kampflustigen weiblichen Kampfzwerg, der in Windeseile direkt die Jacke neben mir packt und in ihre Obhut bringt. Ganz offensichtlich wirke ich wie ein diebeslustiger Genosse. Drei weitere Weibsbilder erscheinen wie auf Zuruf und setzen sich unweit von mir auf die Couch. Scheint, als würden die ganzen Jacken zu einer Gang gehören. Ich quatsche auf typisch unbeholfene Art die an, welche mir am nächsten sitzt. Ein Gespräch zwischen uns allen entwickelt sich. Eine von ihnen zeigt ziemlich offensichtliches Interesse, aber wie ich nun mal so bin, bewege ich mich mit meinen sarkastischen Sprüchen immer auf einem sehr schmalen Grat und bringe das Gespräch auf typische debile Art zum Erliegen. Ohhh, das kann ich so gut. Ich akzeptiere mein Scheitern und räume das Feld. Hier gibt es nichts mehr zu holen. Nach einem kurzen Plausch mit dem Toilettenmann, dem ich in einem Anfall debiler Großzügigkeit auch noch einen 50er in die Hand drücke, weil er wie ein herzensguter Mensch wirkt, stampfe ich zur Bar. „Läuft richtig gut bisher“ schießt es mir durch den Kopf. Ich unterhalte mich noch kurz mit ein paar Schwarzen, die aussehen, als hätten sie gerade ein Hiphop-Video gedreht, als sich ein Dreigespann aus Blondinen neben mir platziert. An ihrer hingerotzten Bestellung auf Englisch kann ich festmachen, dass es Briten sein müssen. Wie begrüßt der Mann von Welt Briten zur Begrüßung? Genau – mit einer Beleidigung. Ich sage ihnen, dass ich alle Briten hasse. Mutig. Irgendwie finden sie das witzig und brechen in Gelächter aus. Glück gehabt. Ich frage sie, was sie zu diesem gottlosen Flecken Erde geführt hat. Bliblablup, Urlaub, bisschen die Sau rauslassen. Gefällt mir gut. Irgendwie sind alle drei sehr offensiv, ich bin etwas überrumpelt, versuche mir aber nichts anmerken zu lassen. Ok, was machen? Drauf geschissen, all-in. Ich sage ganz frei heraus, dass ich die Größte von ihnen (locker 1.85), die auch am offensivsten agiert hat, sehr reizend finde und sie gerne für 1 Minute in die Sitzecke verschleppen möchte. Verständnisvolles Nicken. Der Antrag scheint genehmigt. Ich schnappe meinen Drink, sie ihren und wir verfrachten unsere Körper auf die Couch. Das war ja einfach. Dieser Gedanke kommt mir neuerdings häufiger. Wir unterhalten uns über die Städte, in denen wir wohnen. Sie kommt aus der Nähe von London. Irgendwie kommt das Gespräch auf das Thema Drogen. Böse Zungen würden behaupten, ich hätte es in die Richtung gelenkt. Sie erzählt mir von ihren Kokseskapaden in der Jugend (sie ist 28), ich ihr von meiner ekstatischen Erfahrung mit Ecstasy. Das Gespräch läuft wie von selbst, ganz leichter Körperkontakt von meiner und ihrer Seite aus. Es ist recht laut, deswegen sind unsere Oberkörper nahe beieinander und wir müssen uns zueinander neigen, um uns zu verstehen. Kurzer Nebeneinwurf: Englische Gespräche laufen bei mir erstaunlicherweise um Welten besser als deutsche. Hier durchdenke ich nicht so richtig, was ich sage. Ich ballere alles raus und das kommt recht gut an. Liegt vielleicht auch daran, dass ich fast ausschließlich Pickup-Videos auf Englisch gesehen habe, weil die deutschen Pickupper in mir eher Fremdscham auslösen. 15-20 Minuten vergehen. Ich merke, dass ich jetzt langsam irgendetwas machen muss. Knutschen ist langweilig. Generell habe ich das Gefühl, dass es die Spannung drückt, wenn man schon miteinander rumgemacht hat. Also frage ich sie, ob wir uns noch woanders einen Drink genehmigen wollen, ich kenne da eine gute Tequila-Bar (haha, als ob). Was sie mir darauf entgegnet, haut mich kurz von den Socken. Sie erzählt, dass sie mit ihren Freundinnen ausgemacht hat, dass diejenige, die zuletzt einen Kerl an dem Abend abschleppt, am nächsten Tag die Drinks zahlen muss, das machen die im Urlaub immer so. Sie erzählt mir, dass sie bei sich eine gute Hotelbar haben und wir uns da einen Drink genehmigen können. Ähh? Immer wenn ich denke, dass ich schon alles gehört habe, passiert so etwas. Jetzt mal ehrlich. Hätte mir das jemand vor zwei Jahren erzählt, dass Frauen so was von sich geben, hätte ich ihm nicht geglaubt. Je länger ich aber dabei bin, desto krasser wird das, was ich von Frauen mitbekomme. Amüsant. Finde ich gut. Wir gehen kurz zu ihren Freundinnen, während ich immer noch leicht verdattert bin, aber mir meine Irritation nicht anmerken lasse. Es ist gerade halb 12 und ich habe ein Mädel an der Hand, die mich innerhalb von nicht mal einer halben Stunde aus dem Club in ihr Hotel schleppt. Cool. Wie viel davon ich mir jetzt selbst als Eigenleistung verschreiben kann, sei mal dahingestellt. Noch kurz ein Wegbier geschnappt und ab zu ihrem Hotel. Im Hotel angekommen begeben wir uns direkt zur Bar und holen uns noch zwei Wodka nach einer zweiminütigen Diskussion, in der sie mich zu Jägermeister überreden will (geht’s noch?). Danach gehen wir ins Hotelzimmer. Bis dahin lief noch alles einigermaßen gesittet ab, aber in dem Moment, wo die Tür ins Schloss fiel, wurde sie zur Besessenen. Kacke alter, ich dachte, ich müsste einen Exorzismus durchführen. Ich dachte bis zu dem Tag, ich hätte schon wilden Sex gehabt, aber die hat probiert mich zu töten. Mit ihrer Muschi. Gnadenlos. ...1:47...fuck. Ich wache im Hotelzimmer neben der Irren auf, wische mir kurz den Sabber aus der Fresse und klatsche mir selbst zwei Mal ins Gesicht. Ich lebe noch. Glück gehabt. Die Irre scheint im tiefsten Traumland zu schlummern. Gut für mich, ich muss ja irgendwie noch in mein eigenes Hotel und am nächsten Tag noch produktiv sein. So weit der logische Gedanke. Aber mit Logik hat das, was ich gemeinhin tue, eher wenig zu tun. Also schleiche ich vorsichtigen Schrittes zum Schreibtisch, schnappe mir einen Stift und einen Zettel und hinterlasse ihr eine Nachricht. Dann greife ich in meiner hinterlistigen Art ein mich süffisant anlächelndes Bier aus der Mini-Bar und stapfe leicht benommen aus dem Zimmer. Puhh. Kennt ihr diese Momente, an denen ihr genau wisst, dass ihr jetzt eigentlich den Weg nach Hause antreten solltet, weil es von hier an nicht mehr besser werden kann? Das war so einer. Aber auf diesen Instinkt habe ich noch nie gehört. Also schleppe ich meinen ausgepumpten Körper zurück in die Tanzbar. Vorsichtig erkundschafte ich, ob ihre Freundinnen noch anwesend nicht. Nicht zu sehen, also ab an die Bar. 2-3 einsame Biere folgen noch, ehe ich meinen Heimweg antrete. Mein Bauch grummelt. Ich erinnere mich an den Burger King, wo ich einige Stunden zuvor war und beschließe, mich auf den Weg dorthin zu machen. Irgendetwas ist auf dem Weg dorthin schiefgegangen. Die genauen Details sind mir noch etwas schleierhaft, aber ich finde mich in einem Etablissement wieder, das zum ältesten Gewerbe der Welt gehört. Irgendwie ist das nicht Burger King. Ich bin irritiert, aber entschließe das Beste daraus zu machen. Mein betrunkenes Gehirn kommt auf die fabelhafte Idee, mir nicht nur eine Prostituierte für mein Verlangen zu genehmigen, sondern gleich drei gleichzeitig. Wie viel mich das genau gekostet hat, darüber möchte ich den Mantel des Schweigens legen. Eine Lektion habe ich aber gelernt: Verhandle niemals, während jemand eine Hand um deinen Schwanz gelegt hat. Verrückte Welt. Den Abend hatte ich mir anders vorgestellt... Cheers, rsc
  4. Von dem Abend, an dem die Realität zum Traum wurde Freunde...Hinter mir liegen einige verrückte Tage. In meinen letzten Beiträgen habe ich viel über meine Ziele für dieses Jahr geredet. Ja, ich hatte mir eine Menge vorgenommen. Mir ist aber auch bewusst geworden, dass ich mir zu viele Schranken damit in mein Leben baue. Deswegen habe ich meine Zielsetzungen wieder über Bord geworfen und mir stattdessen zur Aufgabe gemacht, das zu tun, was getan werden muss, damit ich meinen persönlichen Weg für mich finde und handle entsprechend. Das bedeutet nicht, dass ich jetzt untätig bin. Ich bin so produktiv wie nie zuvor in meinem Leben und habe eine Selbstdisziplin entwickelt, über die ich nur staunen kann – und stelle mit Überraschung fest, dass es dafür keiner kruden Ziele bedarf. Die intrinsische Motivation muss gegeben sein und dann läuft es wie von selbst. Lasst mich euch von zwei der verrücktesten Abende meines Lebens erzählen. Ich möchte euch aber vorwarnen: Der Inhalt ist alles andere als jugendfrei und viele von euch werden in Anbetracht meiner Erlebnisse nur den Kopf schütteln. Aber das ist ok. Ich präsentiere euch hier einen Teil meines Lebens und bin bereit, dafür auch den Gegenwind auszuhalten. Freitagabend, 18:15. Ich trudele langsam von der Arbeit zuhause ein, um das Wochenende einzuleiten. Meine beste Freundin und ein Freund besuchen mich in Berlin. Im weiteren Text werde ich sie auf die Namen Blondbro und Adonis taufen. Wir haben richtig Bock, auf die Kacke zu hauen und sind bereit, an die Grenzen unserer körperlichen Möglichkeiten zu gehen, um den Abend zu einem phänomenalen Erlebnis zu machen. Die ersten Tropfen Wein gehen runter wie Öl, wir bereiten unsere Körper auf die bevorstehende, ausufernde Eskalation vor. Alte Anekdoten werden erzählt, wir werden zu Philosophen in den Körpern junger, wilder Menschen. Wir tauschen Lebensweisheiten aus und sind auf der selben Wellenlänge. Ich mag es, mich mit Menschen zu unterhalten, die nicht wie die meisten Leuten einen extrem begrenzten Horizont haben und in der Lage sind, ein bisschen über den Tellerrand zu schauen. Nach einem kurzen Zwischenstopp in einer Bar steuern wir den Technoclub an, den wir heute zum Wohnzimmer unserer Lust und Liebe machen wollen. Wir treffen in der Schlange ein paar Leute, die aus dem gleichen Kuhkaff wie wir kommen. Verrückte Welt. Deutschland ist am Ende auch nur ein Dorf. Wir erfahren, dass heute mal wieder Gayparty ist. Mistkacke, aber Berlin halt. Kurze Planänderung und doch in einen anderen Club. Eben die Handykameras am Eingang abgeklebt, denn was in diesen Clubs passiert, sollte auch in diesen Clubs bleiben und ist nicht für die Außenwelt bestimmt. Wir fühlen uns fantastisch. Blondbro und Adonis sind begeistert von dem Club. Nach einem kurzen Rundgang machen wir eine Kissenecke auf einem Hochbett ausfindig und platzieren unsere Fleischklumpen auf ihnen. Ich liebe diese schummrige Atmosphäre, die schon vermuten lässt, welch verbotene Dinge hier von statten gehen. Blondbro kramt ein kleines Tütchen aus, in der einige mutig lächelnde Pillen beherbergt sind. Tue ich es, tue ich es nicht? Ich lebe nur einmal. Eifrig schmeißen wir das Teufelszeug in unsere hungrigen Münder. Mhrmrmrm. Ein unerwarteter Geschmack, ich dachte immer, sie hätten keinen Geschmack. Wir lehnen uns zurück - in freudiger Erwartung ob der bevorstehenden Gefühlsrausche, die wir erleben werden. Mehr Leute stoßen zu uns dazu. Unsere Kissenecke ist angenehm gefüllt. Und dann passiert es...Wow. Es sind erst zwanzig Minuten vergangen, die Wirkung setzt bei mir deutlich früher ein als bei den Anderen. Mein Puls steigt, ich spüre eine wohlige Wärme in mir. Altlasten fallen von mir ab. Der innere Monolog in meinem Kopf verlangsamt sich erst, ehe er komplett zum Erliegen kommt. Zweifel lösen sich, alte Ängste in mir zerbröckeln und verlieren den Kampf gegen die Flut der Glücksgefühle, die über mich hereinbricht. „Was passiert mit mir?“ entfährt es mir. Interessierte Gesichter blicken mich an. Erst denken sie, ich veralbere sie, aber dann wird ihnen bewusst, dass ich bereit bin. Bereit zu sein, bereit zu leben, bereit zu lieben. Ich bin angekommen. Das von Angst erfüllte Selbst weicht einer anderen Person. Eine Person, wie sie in jedem von uns innewohnt. Sie schert sich nicht um niedere Triebe, sie verfolgt höhere Zwecke. Sie will Liebe verbreiten und diese Welt zu einem wundervollen Ort der Harmonie machen. Sie ist ein unaufhaltbares Perpetuum Mobile in jedem von uns, das wir nur allzu oft unter den Trümmern unserer Ängste und Zweifel begraben. "Hey, ist hier noch Platz bei euch?" Brownie tritt auf den Schirm. Ich frage sie nach ihrem Namen und winke sie dann zu mir heran. Sie setzt sich neben mich, ich lege meinen Arm um sie und erkundige mich, wie es ihr geht. Wir befinden uns in einer Sphäre. Die Worte, die wir wechseln, sind eigentlich nur pro forma, denn unsere Seelen haben sich längst zu einer endlosen Entität verbunden, die niemals mit Worten beschrieben werden könnte, denn sie ist so heilig und abstrakt wie die Essenz des Lebens selbst. Wir halten uns an den Händen uns lassen die Energien fließen. Die Berührungen sind intensiver als alles, was ich je fühlte. Wir entschließen uns, zu viert die Kissenecke zu verlassen und unsere Liebe in der Welt zu verbreiten. Uns kann nichts aufhalten. Selbst unter normalen Umständen werden automatisch auch alle Blicke auf dich gezogen, wenn du mit Blondbro und Adonis unterwegs bist, denn sie sehen unverschämt gut aus, für Brownie gilt das gleiche. Wir sind eine Familie, für jeden von ihnen würde ich meine Hand ins Feuer legen. Adonis platziert sich wie eine Litfasssäule an einer Wand und verweilt dort regungslos für die nächsten Stunden. Er schwebt auf einer grauen Wolke, die ihre wohlwollenden Klauen um seine Knöchel geschlungen hat und ihn mit Energie und Glückseligkeit versorgt. Ich halte seine Hand, wir werden eins. Wir sind uns so nahe, dass ein Kuss fast unausweichlich erscheint, aber im richtigen Moment besinnen wir uns unserer Sexualität. Es hätte sich nicht einmal falsch angefühlt, denn am Ende ist unsere Sexualität ein Teil unserer Identität und wann immer wir sie in Schranken zu legen versuchen, wird uns das wie ein Boomerang verfolgen. Ich habe mittlerweile zu so vielen Menschen Kontakt aufgenommen und ihnen meine Liebe geschenkt, ich transzendiere und fühle ihre Energien, ihre Gedanken, ihre Sorgen. Ich nehme sie in mich auf, um sie von allem Negativen zu befreien. Ich durchbreche Barrieren, ignoriere Grenzen, und hinterfrage nicht ein einziges Wort, bevor es aus meinem Mund kommt. Brownie und ich unterhalten uns wieder, sie fragt mich, ob ich mit ihr zu mir gehen will, aber ich verneine. Das ist nicht der Tag für solche Nebensächlichkeiten. Der Gedanke des Sexhabens amüsiert mich eher, als dass er mich erregt. Zwei wilde Fleischklumpen, die sich mit schmieriger DNA bewerfen. Wenn es einen Gott gibt, dann hatte er einen schrägen Humor, als er sich dieses Konzept der Reproduktion ausdachte. Ich entlasse Brownie in die Obhut der einnehmenden Klauen der Nacht, nun sind wir nur noch zu Dritt. 10:03, wir beratschlagen uns kurz und sind clever genug, zu entscheiden, dass wir gehen sollten. Der Club ist noch voll. Die Welt geht ihrer Geschäftigkeit nach, sie hatte nie aufgehört, sich zu drehen. Wir fallen zu dritt ins Bett. "Ich dachte echt, dass da gleich in 'ner Orgie ausbricht, so wie du drauf warst. Das hätte mich auch nicht mehr gewundert." Was für eine verrückte Nacht. Im nächsten Beitrag - Die verrückteste und teuerste Nacht meines Lebens Cheers, rsc
  5. Lineare Entwicklungen gibt es nicht. Mal gehst du zwei Schritte vor und im Anschluss drei Schritte zurück. Auf meine besten Phasen folgten meine schlechtesten Phasen, wobei das auch alles relativ zu sehen ist. Die Tiefpunkte sind im Laufe der Zeit nicht mehr so tief wie zu Beginn und die Hochpunkte immer höher. Lerne den Prozess zu genießen. Das Leben ist eine Achterbahnfahrt. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, die Tiefpunkte mit freudiger Erregung zu erwarten, weil ich ganz genau weiß, dass es danach wieder richtig abgeht. Sieh es als "Erholung" von deiner Hochphase, eine kleine Verschnaufpause. Nach einem Maximalversuch beim Krafttraining bist du auch erst einmal platt. Fehler? Hach, ganz ehrlich. Mit 16 musst du nichts können. Ich habe selbst auch mit 16 von Pickup erfahren. Du brauchst keine Fertigkeiten, um bei Frauen ganz oben auf der Liste zu stehen. Einen großen sozialen Kreis zu haben ist das wichtigsten. Wenn du in der Lage bist, im richtigen Moment den Mut aufzubringen und zu tun, was getan werden muss, bist du besser als 95% der Jungs. Immer daran denken: In dem Alter haben die Jungs alle eine große Klappe, aber kaum Erfahrung. Lass dich von ihren Erzählungen nicht blenden. Es ist sehr viel Hörensagen. Das weiß ich, weil über mich auch vieles geredet wurde und das, was ich getan habe, völlig übertrieben dargestellt wurde. Lehn dich zurück und handle, wenn gehandelt werden muss. Beschränk die Theorie auf ein Minimum. Halte deinen sozialen Kreis groß, lass dich auf Parties und Geburtstagen blicken. DISKRETION ist eine der wichtigsten Dinge. Wenn dich einer auf ein vermeintliches Techtelmechtel anspricht, bist du ein Gentleman. Du schweigst prinzipiell immer, egal ob etwas lief oder nicht. Sei kein Idiot. Fokussier dich nicht so auf Fehler. Hab einfach Spaß. Was du als Fehler siehst, ist nicht der Rede wert, weil es in dem Alter eh keiner kann. Mädels in dem Alter wollen knutschen und Spaß haben. Gib ihnen die Möglichkeit dazu. Fehler vermeiden? Hm. Flieg einfach auf die Fresse und lern daraus. Ganz ehrlich. Du hast so viel Zeit, um selbst Erfahrungen zu sammeln. Lächle in Anbetracht deiner Möglichkeiten. In dem du Ahnung von vielen Themen hast und die bekommst du, indem du viel liest, statt dir Berlin Tag und Nacht reinzuziehen. Du brauchst keine Theorie. Theorie sorgt dafür, dass du dir dein Hirn zermarterst. Du benutzt schon jetzt viel zu viele Fachbegriffe. Fahr mal einen Gang runter. Je mehr Ahnung du hast, desto eher wirst du auf diesen ganzen LSE/HSE/whatever-Quark verzichten. Diesen Scheiß braucht kein Mensch. Glaub mir, du wirst dich hinterher freuen, nicht zu viel Theorie in dein Gehirn geladen zu haben. Hinterher willst du diesen Theoriescheiß ohnehin verwerfen, ich spreche da aus eigener Erfahrung. Mit Blick auf deine Zukunft möchte ich dir auch ans Herz legen, eher nach Beziehungsmaterial in deinem Alter zu suchen als nach flüchtigen Bekanntschaften. Es ist besser, das früher zu machen, um hinterher in der Studienzeit mehr auf die Kacke hauen zu können. Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls Models Game Over The Five Regrets of the Dying Hierzu sage ich mal nichts. Wenn du den Beitrag in 5 Jahren liest, wirst du deinen Kopf schütteln. Zumindest hoffe ich das für dich. Ist aber auch kein Ding, mit 16 habe ich hier genau so einen Scheiß geschrieben. Hmm, ja. Ist nachvollziehbar. Langfristig wird ist aber für die Entwicklung einer gesunden sexuellen Basis sinnvoller, dir eine Freundin zu suchen. Das wirst du aber ohnehin für dich selbst entscheiden müssen. Ansonsten: Lies dir Rittersporns Beitrag durch. Das ist ein Beitrag, den ich gerne in deinem Alter gelesen hätte. Da steckt mehr Weisheit als hinter dem anderen Gelaber, das du hier zum Großteil vernehmen wirst. Als Faustregel gilt hier im Forum: Je großspuriger das Gerede, desto geringer die Erfolge. Viel Spaß! Cheers, rsc
  6. Haha, schön dass sie dir gefallen. Da krich ich nur immer selbst Kohldampf bei, herrjemine. Okay, das Problem liegt also tiefer begraben und zieht sich durch viele Bereiche des Lebens. Das ist okay. Es ist gut, dass du es selber erkennst und verstehst, was dein Status Quo ist. Den momentanen Zustand zu sehen, ist ein wichtiger Schritt. Hast du schon versucht, mit der Satzergänzungsmethode zu arbeiten, um da in die Tiefe zu gehen und dich selbst besser zu verstehen? Wenn du nicht weißt, was die Satzergänzungsmethode ist: "Im wesentlichen geht es darum, einen unvollendeten Satz, einen Satzstamm aufzuschreiben und diesen immer wieder mit verschiedenen Endungen zu ergänzen - die einzige Regel, die hierbei eingehalten werden muss, ist, dass jede Endung grammatikalisch korrekt zum Satzstamm passen muss. Pro Satzstamm sollten mindestens sechs verschiedene Endungen gefunden werden. Im Übrigen sollte die Übung möglichst schnell durchgezogen werden - ohne Pausen, um nachzudenken. das heißt, dass wir einfach etwas erfinden, wenn wir hängenbleiben, ohne uns Gedanken darüber zu machen, ob eine bestimmte Endung wahr, vernünftig oder wichtig ist. Jede Endung ist in Ordnung. Wichtig ist, einfach weiterzuschreiben." (Nathaniel Branden, Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls) So, was bedeutet das nun. Ich gebe dir hier ein paar Satzstämme an die Hand und du schreibst du jedem Satzstamm 6-10 Endungen auf, wobei du pro Satzstamm nicht mehr als 3 Minuten dafür aufwenden sollst. Wenn du 10 Endungen erreicht hast, bist du fertig. Das Ganze machst du jeden Morgen, bevor du deinen anderen Tätigkeiten nachgehst. Unter der Woche machst du das jeden Tag und am Wochenende liest du dann das Geschriebene nach und fertigst 6-10 Endungen für folgenden Satzstamm an: "Wenn irgendetwas von dem, was ich geschrieben habe, wahr ist, dann wäre es hilfreich, wenn ich..." Eigenverantwortlich leben 1. Woche Eigenverantwortlich leben heißt für mich,... Der Gedanke, dass ich für mein Dasein selbst verantwortlich bin,... Die Verantwortung für meine Existenz zu übernehmen, würde bedeuten,... Wenn ich der Verantwortung für meine eigene Existenz aus dem Weg gehe,... 2. Woche Wenn ich 5 Prozent mehr Verantwortung für die Erreichung meiner eigenen Ziele übernehme,... Wenn ich nicht selbst die Verantwortung für die Erreichung meiner Ziele übernehme,... Wenn ich mich bei meinen Beziehungen mehr in die Verantwortung nähme, dass sie sich positiv entwickeln,... Der Grund, warum ich manchmal passiv bleibe, ist... 3. Woche - 9. Woche ... bitte selbst nachlesen Zielgerichtet leben Zielgerichtet leben heißt für mich, ... Wenn ich 5 Prozent zielgerichteter lebe,... Wenn ich 5 Prozent zielgerichteter lebe,... Wenn ich mich bemühe, 5 Prozent zielgerichteter in meinen Botschaften zu sein, ... Wenn ich 5 Prozent zielgerichteter mit meinen Freunden umgehe,... Wenn ich 5 Prozent zielgerichteter mit meinen innersten Sehnsüchten umgehe,... Wenn ich mich 5 Prozent zielgerichteter um meine eigenen Bedürfnisse kümmere,... Wenn ich mich mehr in die Verantwortung nähme, um mir meine Wünsche zu erfüllen, ... Umgang mit Fehlern Wenn meine Mutter sah, dass ich einen Fehler machte, ... Wenn mein Vater sah, dass ich einen Fehler machte, ... Wenn ich merke, dass ich einen Fehler mache, ... Wenn jemand mir gesagt hätte, dass es durchaus in Ordnung ist, Fehler zu machen,...Was ich mir immer wieder sage, ist... Wenn ich den Mut hätte, mir zu erlauben, dass ich Fehler mache,... Wenn ich verständnisvoller mit meinen Fehlern umginge,... Wenn ich eine bessere Einstellung zum Umgang mit Fehlern gewinne,... Ich empfehle dir, das Buch selbst zu kaufen und dich ein bisschen in das Thema einzuarbeiten. Am Ende musst du es aber selbst entscheiden, denn es ist dein Leben. Cheers, rsc
  7. Tak, tak, tak... Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort, Satz für Satz, Absatz für Absatz. Du rollst dich in dein Selbstmitleid und die Opferrolle rein wie eine Dattel in den Speckmantel. Mjam, mjam. Wie können es die Frauen nur wagen, sich zu beschweren, wo sie es doch so einfach haben? Die stehen nur da, lächeln ganz nett, und schon kommt ein heißer Typ zu ihnen. Vorausgesetzt, sie sind heiß. Vorausgesetzt, sie wissen, wie sie anlocken können. Vorausgesetzt, der Mann traut sich. Okay, also...Top zurechtrücken, Brüste leicht raus, Bauch rein. Und jetzt lächeln, aber nicht zu offensiv, sonst denkt er noch, ich sei leicht zu haben. Ok, da kommt er gerade, ich lächele ihn einfach mal an. Er guckt nicht her, Mist. Warum guckt er zu der Brünetten? Ich muss mich anders positionieren und dann...FUCK, jetzt guckt er rüber, wo ich gerade einen Schluck nehme. Er sieht, dass ich ihn angucke. Ok, nicht lächeln, das wäre zu bedürftig. Warum geht er denn jetzt auf die Tanzfläche? So wie er mich abgecheckt hat, muss er mich doch heiß gefunden haben... Welcome to a woman's world. Ganz ehrlich. Ich wollte nicht mit einer Frau tauschen. Anhand deiner Worte ist unschwer zu erkennen, dass du selten mit Frauen in deinem Leben in Clubs gewesen bist. Das ist nicht so eine zuckersüße Schlaraffenland-Welt, wie du sie dir in deinem Kopf ausmalst. An einem normalen Abend musst du unzählige schleimige Typen loswerden, an denen du kein Interesse hast. Du musst nach Schweiß müffelnde, in Alkohol getränkte Bauerntölpel loswerden, die dich mit den schlechtesten Anmachen dieses belagern. Du musst deinen Standpunkt dermaßen deutlich klarmachen, dass auch das größte Landei rafft, dass du kein Interesse an seinem Lachs hast. Ja, Frauen werden begehrt. Ja, das klingt in der Theorie als Mann ganz toll. Jetzt stell dir aber mal vor, du wirst an jedem Clubabend von dicken Frauen mit Zigarettenfahne angerammbockt, die gerne mit dir ein paar Crunchips mampfen und dabei Schwiegertochter im Leben gucken wollen. Vielleicht findest du das geil, ich jedenfalls nicht. Als Frau musst du mindestens genauso viel tun, um interessante Männer anzulocken. Also komm mal runter und komm weg von der Vorstellung, dass Frauen den ganzen Tag nur auf Händen getragen werden, es ist nämlich weiß Gott nicht so. Beide Geschlechter haben mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen. Was wirst du als Nächstes tun? Cheers, rsc
  8. Ich weiß, dass vermeintliches Scheitern frustrierend sein kann. Du beschreitest hier allerdings einen gefährlichen Weg, der gepflastert ist mit den geschundenen Körpern unzufriedener Menschen. Was ich meine, will ich dir mal anhand zweier Perspektiven veranschaulichen. 1: Ich wollte vorhin eine ansprechen, habe es aber nicht geschafft. Konnte geradezu sehen, wie sie das Interesse verloren hat, weil Ich deutlich gezögert habe. Habe es dann lieber gelassen, anstatt einen garantierten Korb deswegen zu kriegen. 2: Ich wollte vorhin eine ansprechen, habe es aber nicht geschafft. Sie hatte mich die ganze Zeit angestarrt und ich habe gespürt, dass das eine Situation ist, die zählt. Leider habe ich die Situation nicht nutzen können. Sie hat dann weggesehen und ich bin weiter meines Weges gegangen. Vielleicht hat sie die Spannung nicht ausgehalten, ich weiß es nicht. Um ehrlich zu sein, hatte ich auch ein bisschen Schiss vor Zurückweisung. Ich glaube aber, dass das zum Anfang dazu gehört. Hin und wieder fällt man eben, bevor man laufen lernt. Beim nächsten Mal spreche ich sie an, damit ich genau weiß, woran ich bin. Merkst du den Unterschied? Diese Perspektiven unterscheiden sich um Welten, beschreiben aber die gleiche Situation. Die erste Situation sieht die "Schuld" bei der Frau. Ich weiß nicht mal, was Schuld in diesem Zusammenhang zu suchen hat. Du hast dir da eine subjektive Realität konstruiert, die jeglichen Tatsachen entbehrt. Du unterstellst der Frau, dass sie dich wegen deines Zögerns abschießen. Du unterstellst, dass sie sich nichts trauen. Du unterstellst, dass sie dich als Pussy abstempelt. If you wanna start being a victor, you have to stop being a victim. Deine Opferhaltung macht dir das Leben schwer. Indem du die Verantwortung auf die Frau abschiebst, legst du auch ihr die Macht über deine Gefühle und Emotionen in die Hand. Natürlich bist du dann sauer auf sie, obwohl sie nichts dafür kann. Glaubst du, es ist witziger, eine Frau zu sein? Meinst du, es wäre das schönere Schicksal, darauf hoffen zu müssen, dass sich der richtige Typ traut, dich anzusprechen? Da haben wir Männer doch das entspanntere Los gezogen. Wir können selbst bestimmen, ob wir unsere Traumfrau kennenlernen oder nicht. Es liegt in unseren eigenen Händen. Wie du weiter verfährst, liegt bei dir. Ich wünsche dir alles Gute. Halte dich sauber, durchsichtig und glänzend rein. Du bist das Fenster, durch das du die Welt betrachten musst. Cheers, rsc
  9. fuck :D:D musste schnaufen
  10. Fick dich ins Knie Fick dich ins Knie ist eine Aufforderung zur Durchführung einer durch anatomische Gegebenheiten nicht durchführbaren sexuellen Handlung mit sich selbst, vergleichbar mit dem Berühren des Ellenbogens mit der eigenen Zunge. Fick dich ins Knie ist ein Satz, den ich zeit meines Lebens viel zu selten benutzt habe. Kaum einer ist in der Lage, ihn in den richtigen Situationen des Lebens - in aller Ausdrücklichkeit und in Anbetracht der Situation mehr oder minder diplomatisch ausgedrückt - von sich zu geben. Du willst, dass ich unbezahlte Überstunden mache? Fick dich ins Knie. Du glaubst nicht, dass ich das bewerkstelligen kann? Fick dich ins Knie. Ich soll nicht mit Kippe im Maul, Bier in der einen und Wodka-E in der anderen Hand, ins Klo pissen? Sei froh, dass ich währenddessen nicht breakdance. Fick dich ins Knie. Fick dich ins Knie ist ein Satz, den wir häufig denken, aber selten sagen. Stattdessen schlucken wir ihn begierig und mitsamt seines gesamten faden Beigeschmacks herunter wie eine heroinsüchtige Nutte den Samen eines ekeligen, verschwitzten Freiers, nur um im nächsten Moment weiter ihr tristes Dasein fristen zu können. In manchen Situationen ist unser Schweigen den ungünstigen Umständen geschuldet. In anderen Situationen fürchten wir die Konsequenzen, die ein simples fick dich ins Knie mit sich bringen würde. Wer es niemals wagt, fick dich ins Knie zu sagen, ist früher oder später selbst der Gefickte. Wie viele Menschen da draußen in dieser wundervollen Welt gehen Tag für Tag einer Tätigkeit nach, die nicht ihren Talenten und Tugenden entspricht? Wie viele Menschen gehen Berufungen nach, welche nichts mit ihrem Naturell zu tun haben? Tätigkeiten, die ihnen von ihren Puppenspielern ein Leben lang so lange mundgerecht serviert wurden, bis sie selbst glaubten, dass sie zu ihnen passen. Tätigkeiten, denen sie nie nachgehen würden, wenn es nicht in sie hinein geprügelt worden wäre. Tätigkeiten, die sie irgendwann zermürben werden, bis sie hierher kommen und einen Thread aufmachen... - "Ich leide an Burnout. Was soll ich tun?" Die Welt ist ein verrückter Schauplatz, welcher dir eine Unendlichkeit an Möglichkeiten bietet. Wie du sie nutzt, ist dir überlassen. Ja, genau - dir! Nicht deinen Eltern, deinen Umständen oder deinen Freunden. Du entscheidest, was du daraus machst. Das klingt banal, aber wer versteht es wirklich? Wer versteht wirklich, was er tief in sich drin will? Wer versteht, was er wirklich machen will? Wer versteht wirklich, was seine Bestimmung ist? Es sind wenige. Viele denken nur, sie würden das tun, was sie wirklich wirklich tun wollen. Dabei merken sie nicht, dass sie sich nur so lange von außen haben bearbeiten lassen, bis sie dieses Gedankengut als ihr eigenes interpretiert haben und Sachen tun, auf die sie keine Lust haben. Steter Tropfen höhlt den Stein. "Das passiert mir sicher nicht." Ja, vielleicht passiert dir das nicht. Vielleicht passiert es dir aber doch. Vielleicht ist es dir schon passiert. Vielleicht wird es dir erst noch passieren. Wir Menschen haben eine Gabe, die sowohl für uns, als auch gegen uns, arbeiten kann - unsere Fähigkeit, die Augen vor der Realität zu verschließen. Akzeptiere, dass dein Gehirn fehlbar ist. Akzeptiere, dass auch du nicht vor dummen Entscheidungen gefeit bist. Akzeptiere, dass auch du dich irgendwann in eine Sackgasse manövrieren wirst. Wenn dich über einen längeren Zeitraum ein Unwohlsein begleitet, stehen die Chance gut, dass es an der Zeit ist, fick dich ins Knie zu sagen. Hör in dich hinein. Finde heraus, wann genau dieses Unwohlsein verstärkt auftritt. Sei aufmerksam und mache den Ursprung aus, es geht schließlich um dein Leben. Du merkst, dass du einen Berufsweg eingegangen bist, der eigentlich nichts für dich ist, und doch gehst du ihn immer weiter? Du findest heraus, dass deine Freundin dich betrogen hat und verzeihst ihr wieder und wieder, obgleich es deinen Prinzipien und deinen Vorstellungen von Moral zuwiderläuft? Du tust etwas nur, um deine Eltern zufrieden zu stellen? Du tust etwas nur des Geldes wegen? Du tust etwas, um deinen Freunden zu imponieren? Du hast diesen Job in der Wirtschaft, wo du >100k machst, dafür >60 Stunden die Woche arbeitest, de facto kein Leben hast und ein Leben am Rande der Erschöpfung "lebst" und du merkst, dass er dich kaputt machen wird - aber du machst weiter, immer weiter, denn die Leute beneiden dich um deinen "Erfolg"? Monetäre Entlohnungen sind der einzige Grund, warum du deinem Beruf nachgehst? Sag fick dich ins Knie zu falschen Freunden. Sag fick dich ins Knie zu den Erwartungen deiner Eltern, wenn sie deinen eigenen Vorstellungen des Lebens widersprechen. Sag fick dich ins Knie zu deinem Arbeitgeber, wenn er dich scheiße behandelt. Sag fick dich ins Knie zu deiner Freundin, wenn sie dich betrügt. Sag fick dich ins Knie zu deinem Beruf, wenn du ihn hasst. SAG ES. Erst wird es ein leise gehauchtes Flüstern sein - kaum hörbar und schwer wahrzunehmen. Sag es noch mal. Es wird stärker und nährt sich von der Kontinuität, bis es zu einem starken, sonoren FICK DICH INS KNIE! heranwächst. Trau dich, es zu sagen, aber bereite dich auf Rückhall vor. Nimm, was du ersehnst, aber sei bereit dafür zu zahlen. Du hast nur ein Leben. Lass nicht zu, dass du es in einer Sackgasse verbringst. Nimm es in die Hand oder FICK DICH INS KNIE! Das wird vorerst der letzte Beitrag in diesem Thread sein. Ich muss mich erstmal anderen Dingen widmen. Wir sehen uns wieder. Go suck a fuck! Cheers, rsc
  11. Dieser Moment, wenn du schwach wirst ...und der Versuchung nicht widerstehen kannst. Ich mache es kurz. Die letzten Tage habe ich in Barcelona verbracht und bin dort rückfällig geworden. Zigaretten, Alkohol, Gras, beim Koks habe ich dann aber lächelnd verzichtet. Das alles blieb aber in einem kleinen Rahmen, ich konnte es sehr gut kontrollieren und zu meiner Überraschung bereue ich es nicht mal. Es waren sehr witzige Tage, die ich in der Form nicht missen möchte. Weder habe ich jetzt Lust auf Zigaretten noch auf Alkohol. Ich will mich nicht zu früh freuen, aber es scheint, als sei ich über den Berg. Vielleicht rede ich mir das ja auch nur ein und verschließe meine Augen vor der Wahrheit? Das wird sich sicher bald zeigen. In der nächsten Zeit erwarte ich aber auch keine Situationen, in denen mein Willen übermäßig auf die Probe gestellt wird. Antonia Die Sache ist im Sande verlaufen. Nachdem wir uns eine ganze Weile regelmäßig getroffen hatten, habe ich ihr auf ihre letzte Nachricht mit zwei Wochen Verzögerung geantwortet und ich glaube, das ist ihr sauer aufgestoßen. Sicher hätte ich es wieder geradebiegen können, aber das wollte ich nicht. Je besser ich sie kennenlernte, desto mehr musste ich feststellen, dass die Konstellation mit ihr auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt sein wird. Es ist an der Zeit, sich nach neuen Frauen umzusehen. Jetzt kann ich mich nicht mehr auf einer entspannten Fickbeziehung ausruhen. Debbie Eeeeeh, ich lasse das hier mal als Platzhalter und schreibe beim nächsten Mal etwas dazu. Irgendwie vergesse ich das immer. Vielleicht einfach mal tindern? In der letzten Zeit mache ich eigentlich gar kein Clubgame oder Daygame mehr. Zeitlich werde ich künftig etwas eingeschränkter sein und will meine Freizeit vor allen Dingen dem Aufbauen eines größeren sozialen Kreises und meinen Hobbies/Habits widmen. Das bringt mich zu der Überlegung, tinder noch eine Chance zu geben. Ich hatte bisher nur ein Date über tinder und das war gelinde gesagt nicht zufriedenstellend. Danach hatte ich tinder abgeschworen. Die kommende Woche bin ich erst einmal in Hamburg und werde es im Anschluss testen. Ich bin gespannt und halte euch auf dem Laufenden. Live your life now. Live your dreams now. Start acting like this is your last day on the planet. We have the power in our hands. Cheers, rsc
  12. So ist es. Das ist aber eine Sache, mit der ich mich abfinden muss, wenn ich mich mit der Verführung von Frauen befasse. Es wird früher oder später immer wieder passieren. Ob ich mich allerdings mit diesen Frauen umgeben will, nachdem ich solche Dinge erfahre, liegt in meiner Hand. Ich gebe dir Recht, du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen. Definitiv schwanke ich gerade von einem Extrem in das andere. Momentan sehe ich das allerdings als meine beste Option an, die mir zur Verfügung steht. Wenn es um Alkohol geht, bin ich einfach zu stark vorbelastet. Ich weiß, dass ich momentan nicht in der Lage bin, den Konsum vernünftig zu dosieren. Mehrfach versucht, immer auf die Schnauze gefallen. Meine Disziplin geht in dem Moment, wo ich den ersten Schluck nehme, den Bach runter. Deswegen will ich jetzt versuchen, den Alkohol über eine sehr lange Zeit abzusetzen, um den Konsum dann im Anschluss zu dosieren. Derzeit bin ich dazu schlicht nicht fähig. Ich weiß, dass mir dabei einiges an Lebensqualität flöten geht. Es geht nichts über eine entspannte Grillrunde mit Fleisch und einem Bier in der Hand. Mit einer Frau oder einem guten Freund bei einer Flasche Wein über das Leben zu philosophieren, während du in einer Hängematte auf einer Rooftop-Party chillst und die spätabendlichen Sonnenstrahlen genießt, ist etwas, was ich nicht mein Leben lang missen möchte. Das ist Lebensqualität. Auf sie werde ich nicht mein Leben lang verzichten, aber zumindest provisorisch sehe ich es als notwendig an, um langfristig Verbesserungen in meinem Leben herbeiführen zu können. Den Kaffee werde ich vorerst nicht absetzen, weil das zu viel auf einmal wäre. Generell bin ich auch keinen Partyabenden abgeneigt. Ich will sie nur auf ein vernünftiges Maß reduzieren. Ich bin sonst häufig in Clubs unterwegs gewesen und mir fällt jetzt auf, dass mich Clubs überhaupt nicht reizen. Bis vor kurzem war ich der Meinung, dass ich verdammt gerne in Clubs bin. Jetzt fällt mir auf, dass ich verdammt gerne Alkohol getrunken habe - dabei im Club zu sein, war nur ein schöner Bonus. Wenn ich also ohne Alkohol keine Lust auf Clubs habe, dann lasse ich es eben sein. Ich verzichte aber nicht bewusst auf Clubs oder Parties, falls ich hier den Anschein erweckt haben sollte. Erst letztes Wochenende war ich in einem Club mit zwei Freunden und auf einer Hausparty . Es hat Spaß gemacht, auch ohne Alkohol. Das war mein erster Clubabend dieses Jahr. Zu einer guten Party unter Freunden sage ich sicher auch nicht nein. Es geht mir mehr darum, diese Gelegenheiten nur dann wahrzunehmen, wenn ich da wirklich Lust drauf habe und nicht aus einem gesellschaftlichen Zwang heraus. Alle anderen Vorsätze sind für mich kein Verzicht auf Lebensqualität. Ich lese gerne. Ich reise gerne. Indem ich auf meine Finanzen achte, kann ich mehr reisen und coolere Abenteuer erleben. Ich treibe gerne Sport. Frauen mag ich auch, die riechen so blumig. Wie Sonnenblumen, nur halt anders. Zum Anbeißen eben. Wenn mir der Verzicht auf eine dieser Dinge zu viel Lebensqualität nimmt, rudere ich eben zurück. Deswegen trinke ich jetzt auch wieder Kaffee. Alles dufte soweit. Trotzdem danke ich euch allen für euren Input. Es ist wichtig, dass mir hin und wieder von außen der Spiegel vor die Nase gehalten wird. Ansonsten laufe ich Gefahr, mich in Sackgassen zu verrennen, wo es eigentlich gar nicht nötig wäre. Feeling good Momentan geht es mir prächtig, anders kann ich es nicht formulieren. Der Sport hält mich fit. Dadurch, dass ich keinen Alkohol trinke und nicht rauche, habe ich so gut wie keine Momente der schlechten Laune mehr. Ein Stück weit fühle ich mich befreit, weil ich nicht mehr so viele Laster gleichzeitig habe. Durch das Lesen habe ich das Gefühl, jeden Tag meinen Horizont um ein weiteres Stück zu erweitern, und das fühlt sich fantastisch an. Ich muss aber zugeben, dass ich trotzdem häufig darüber nachdenke, Alkohol zu trinken. Situationen, wo ich sonst trinken würde, lassen mich kurz ins Zweifeln kommen, ob meine Entscheidung, dieses Jahr auf Alkohol zu verzichten, die richtige war. Bisher bin ich aber standhaft und zuversichtlich, dass dies so bleiben wird. Am Sonntag habe ich mit dem Ami in Düsseldorf am Rhein gechillt und uns über Gott und die Welt unterhalten. Irgendwann habe ich dann gesagt, dass ich jetzt echt gerne einen Joint rauchen würde. Als wir später den Heimweg antraten, wurde uns dann von Fremdem, die auch am Fluss die Ruhe genossen haben, ein Joint angeboten. Das kam mir vor wie die Schlange im Garten Eden. Der Teufel hat sie geschickt. Sie waren zwar wegen Karneval verkleidet, aber es war der verdammte Teufel. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer es mir fiel, diesen Joint abzulehnen. Danach wäre ich sicher wieder rückfällig geworden, aber ich bin stark geblieben. Dafür bin ich allerdings faul geworden, was das Frauenthema angeht. Bis auf Kopenhagen und nicht nennenswerte Ansprechversuche diesen Monat habe ich nicht viel getan. Es ist immer das Gleiche bei mir. Sobald es einmal voran geht mit den Dates, werde ich faul und mache nichts mehr. So auch jetzt. Ab morgen gebe ich wieder Vollgas. Weiteres Vorgehen Am Ende jedes Monats gibt es ab jetzt einen Beitrag, in dem ich zusammenfasse, wie der Stand meiner Vorsätze ist und wie meine Entwicklung generell verläuft. Ansonsten schreibe ich hier nur noch rein, wenn etwas Nennenswertes passiert. Wer damit ein Problem hat, wird sich bei Domian melden müssen, nichts für ungut. Ich hab euch trotzdem lieb. Versprochen. Ehrenwort. Fühlt euch gedrückt und geknutscht. Hihi. Eine Frage habe ich aber an euch. Besteht generell Interesse daran, dass ich die von mir gelesenen Bücher prägnant zusammenfasse und eine Bewertung dazu abgebe? Für mich selber will ich Zusammenfassungen anfertigen, würde das hier aber nur veröffentlichen, wenn wirklich Interesse besteht, um den Thread hier leserlich zu halten. Vorsätze Zigaretten Ziel: Komplett aufhören Stand: Seit 59 Tagen nicht geraucht Alkohol: Ziel: 1 Jahr lang nicht trinken Stand: Seit 59 Tagen nicht getrunken Kaffee Ziel: Komplett absetzen Stand: Erster Versuch nach 1 Woche gescheitert, vorerst kein neuer Versuch Kraftsport Ziel bis 1.07.2017 (alles 1 rm): Kniebeugen: 130 kg Kreuzheben: 150 kg Bankdrücken: 100 kg Schulterpresse: 65 kg Stand Kniebeugen: 124 kg Kreuzheben: 147 kg Bankdrücken: 93kg Schulterpresse: 57 kg Laufen Ziel: Im September Halbmarathon in 1:35 Stand: Vorbereitung gestartet, bisher alles nach Plan Sprachen: Ziel: Italienisch: Wortschatz v. 2000 Vokabeln bis 01.07.2017 auf babbel Französisch: Wortschatz v. 1000 Vokabeln bis 1.07.2017 auf babbel Stand: Italienisch: 1098 Französisch: 612 Lesen Ziel: 50 Bücher lesen, davon mindestens 10 auf Englisch, bis 31.12.2017 Stand: 11, davon 1 auf Englisch Reisen Ziel: Mind. 6 Reisen ins Ausland unternehmen bis 31.12.2017 Stand: 1/6 Finanzen Ziel: Haushaltsbuch lückenlos führen, 1x pro Woche Eintrag Max 500 Euro bis 31.12.2017 ausgeben für Clubbesuche und Folgekosten (Döner essen, Red Bull etc., Regel entfällt auf Reisen), etwa 40 Euro im Monat Max. 1 pro Woche auswärts essen (Regel in Ausnahmefällen umgehbar, wenn gesellschaftliches Erfordernis oder im Urlaub) Ersparnis aus Alkohol- und Zigarettenverzicht in gleichem Anteil auf die Bereiche Fortbildung, Reisen umlagern Ersparnis aus den Bereichen Club und Essen auf Sparrate umlagern Sparrate von 10% einrichten Stand: Bisher erfolgreich umgesetzt Bisheriger Stand: 20/500 Bisher erfolgreich umgesetzt Bisher noch nicht umgesetzt, Ersparnis geht momentan für Altlasten drauf, geplante Umsetzung ab 01.03.2017 Siehe 4 Siehe 4 Frauen Ziel: 1000 Frauen ansprechen bis zum 31.12.2017, wird nur gezählt bei tatsächlichem Interesse Stand: 31/1000 Cheers, rsc
  13. Erst einmal möchte ich dich dazu beglückwünschen, dass du deine ersten Versuche gewagt hast. Dass das in dem Alter gar nicht so einfach ist, weiß ich aus eigener Erfahrung. Bleib weiter dran, dann wird dir eine geile Zeit bevorstehen. Hach, in dem Alter habe ich auch von Pickup erfahren. Wat is dit lange her! Es ist gut, dass du Grundsätze und Regeln, die hier teilweise als in Stein gemeißelt verkauft werden, nicht nur anwendest, sondern auch hinterfragst. Das ist der richtige Ansatz. Hierbei musst du aber auch immer verstehen, mit welchem Hintergrund Grundsätze oder Regeln aufgestellt werden. Zu verstehen, warum ein Grundsatz überhaupt zu einem Grundsatz geworden ist, ist mindestens genau so wichtig wie die Anwendung dessen. Bevor das hier zu abstrakt wird, nehme ich mal die 3-Sekunden-Regel, die eine sehr bekannte und bewährte Regel ist. In deinem Text kann ich erkennen, dass du denkst, es würde der Konversation schaden, wenn du eine Frau nicht innerhalb von drei Sekunden ansprichst und dass deswegen diese Regel existiert. Das ist allerdings nicht der springende Punkt bei der Regel. Die Regel ist mehr etwas für dich selbst. Tendenziell neigen wir nämlich dazu, mehr Ausreden und Ausflüchte zu finden, je mehr Zeit bis zum Ansprechen verstreicht. Dadurch versteifst du selbst und baust Druck auf, der sich dann auch auf die Frau überträgt. Deswegen existiert diese 3-Sekunden-Regel. Je weniger Zeit du verstreichen lässt, desto weniger Hirndünnschiss kann sich aufbauen und desto besser läuft die Konversation. Das heißt aber nicht, dass eine Konversation zwangsläufig schlecht läuft, wenn du lange wartest, nein. In manchen Fällen kann es auch förderlich sein, etwas zu warten und die Möglichkeiten auszuloten, gerade als Fortgeschrittener. Jetzt hast du die 3-Sekunden-Regel ein paar Mal nicht beachtet und denkst direkt, dass sie überbewertet ist. Bei aller Liebe muss ich dir aber sagen, dass das so einfach nicht funktioniert. Daraus lässt sich keine statistische Relevanz ableiten. Wenn du herausfinden willst, ob etwas funktioniert, dann musst du es schon in einer viel höheren Stichprobenmenge austesten. Das würde für den Fall bedeuten, >50 Frauen unter Beachtung der 3-Sekunden-Regel und >50 Frauen ohne 3-Sekunden-Regel - ceteris paribus - anzusprechen. Selbst bei dieser Stichprobenmenge wäre das Ergebnis noch anzuzweifeln und nicht zwingend aussagekräftig. Sei also besser etwas vorsichtiger mit voreiligen Schlüssen, bevor du dir da Glaubenssätze ins Gehirn hämmerst, die eher hinderlich als förderlich sind. Zu deiner zweiten Regel: Mach es dir mal nicht zu einfach. Du wirst in deinem Leben immer auch ältere Frauen attraktiv finden. Mit 17 scheinen dir 19-Jährige in unerreichbarer Ferne, mit 25 eben 30-Jährige. Das ist aber alles nur in deinem Kopf. Natürlich ist es ab einer gewissen Differenz schwieriger, aber es gibt immer noch mehr als genügend Frauen, die du für dich gewinnen kannst. Come on, als 17-Jähriger eine 19-Jährige abzubekommen ist keine Herkules-Aufgabe, das hat sogar so ein Herbert wie ich geschafft. Es ist schwieriger, als eine 15-Jährige abzugreifen, aber wir sind hier in einem Pickupforum. Je schwieriger die Bedingungen sind, unter denen du übst, desto besser wirst du. Was meinst du, was für ein Kinderspiel das für dich in 2-3 Jahren sein wird, 18-Jährige zu verführen, wenn du schon mit 16 oder 17 an ihnen geübt hast. Deine dritte Regel ist selbstredend. Finde deine eigenen Grenzen. Du kannst besoffen Frauen verführen, du kannst nüchtern Frauen verführen. Je besoffener du bist, desto besoffener werden die Frauen, die du für dich gewinnst, tendenziell sein. Entscheide für dich selbst, ob es das ist, was du möchtest. Viel Erfolg und Spaß weiterhin auf deinem Weg. Cheers, rsc
  14. Kopenhagen sehen...und ficken? Rums. Mit einem lauten Gepolter knallt die schwarze 8 in die Seitentasche. Schon wieder gewonnen, Matt ist echt kein Gegner. Vor sich hin fluchend zieht er schließlich los, um die versprochenen Drinks zu holen, welche der Verlierer zahlen soll. Cola für mich, Eselspisse für ihn - oder wie er es lieber nennt: Guiness. Keine Ahnung, was falsch ist mit diesen Inselaffen, dass die sich freiwillig so ein Rattengift hinter die Binde kippen. Als würde es nicht schon reichen, dass sie ihre eigene Sprache so hart misshandeln. Wir setzen uns zu den anderen Jungs, die bereits lautstark ihre Pläne des Abends diskutieren. Sie versuchen, mich in ihre Gang mit einzuspannen, um mit ihnen irgendwelche ominösen Bars aufzusuchen, sich volllaufen zu lassen und Frauen hinterher zu schmachten. Seufzend lehne ich ab, weil ich genau weiß, wie das schon wieder enden wird. Die Verlockung ist groß, aber ich weiß, dass ich zum Alkohol greifen werde, wenn ich mit trinkwütigen Briten losziehe, die nicht mal Halt davor machen würden, Ziegen zu ficken. Also lehne ich dankend ab und entschließe, an dem Abend im Hostel zu bleiben, ein paar Gedanken in mein Notizbuch zu rotzen und mich dann in den Schlaf zu weinen. 22:43, der Chillout-Bereich des Hostels leert sich langsam, aber sicher. Ich sitze auf einem Podest, um mich herum verteilt eine Armee von Kissen und Decken. Einen Meter von mir entfernt sitzt irgendein debiles Landei, dessen offenkundiges Hobby darin besteht, über Facetime mit seiner ebenso debilen Hinterwäldler-Freundin Liebesgrüße auszutauschen. Es würde mich nicht interessieren, wenn sie das in einer angemessenen Lautstärke täten, aber die beiden sind so laut, dass ich meine eigene Musik kaum noch durch die Kopfhörer hören kann. Ich überlege kurz, mit meinem Snickers nach ihm zu werfen, aber ich bin zu gut erzogen. Außerdem ist Landeier ärgern wie Krüppel zu treten. Es ist zu einfach. Auf der Bank vor mir machen es sich drei schwarzhaarige Mädels gemütlich. Sie sind bewaffnet mit einem Pizzakarton, einer Weinflasche und Gläsern. Interessante Kombination. Während ich mir noch den Kopf darüber zerbreche, wie sehr man neben der Spur stehen muss, um so etwas Wundervolles wie Pizza mit einem billigen Wein zu verbinden, frage ich mich, warum jemand wie Prometheus, der uns so etwas Lächerliches wie das Feuer brachte, in der heutigen Welt jedem bekannt ist und der Mann, der uns ein Stück wahrhaftiger Göttlichkeit in das Reich der Menschen - die Pizza – brachte, so unbekannt sein kann. Meine Gedanken werden von einem Geräusch unterbrochen, das klingt, als habe sich jemand in der Billard-Ecke in den eigenen Mund übergeben. Nicht im Ernst. Ich schwenke meinen Kopf rüber und entspanne mich wieder. Da hat nur jemand auf Dänisch ein Bier bestellt. Zwei der drei schwarzhaarigen Mädels machen sich auf den Weg zu ihren Zimmern, übrig bleibt die hübsche mit den großen Brüsten. Wie ein Bluthund die Schweißspur wittere ich meine Gelegenheit. Das ist mein Zeitfenster. Meine Gedanken überschlagen sich, aber im Inneren weiß ich, was zu tun ist. Ich muss schnell handeln, denn dieses Zeitfenster wird sich vermutlich schnell wieder schließen, also wische ich mir im Geiste meinen Arsch ab und beschließe zu handeln... "How's the pizza?" höre ich mich leicht gedämpft sagen, während ich weiter auf mein Notizbuch schaue und darin kritzle. Gedämpft ist hier wohl eher ein Euphemismus dafür, dass es sich anhörte, als habe ich mir meinen Schwanz zwischen den Beinen eingeklemmt oder einen Schwanz in meinem Mund - oder halt beides. Da wollte ich einmal cool sein und das kommt dabei rum. Sie guckt mich fragend an, ich räuspere mich kurz und wiederhole meine Frage. Ich vermeide es zu erwähnen, dass ich Menschen verachte, die Pizza mit Pilzen essen, wie sie es gerade getan hat. Menschen, die Pizza mit Pilzen essen, sollten landesweit verfolgt und für vogelfrei erklärt werden. Ich komme mit ihr ins Gespräch und finde heraus, dass sie Italienerin ist und 18. Das gefällt rsc. Sie wollen heute Abend in einen Club und glühen gerade vor. Ihre Mädels müssen noch duschen und sich fertigmachen, sie ist als Einzige schon ausgehbereit. Wie Sherlock Holmes beginne ich zu deduzieren. Mein Zeitfenster ist größer als gedacht, aber ich weiß nicht, was ich aus der Situation machen soll. Wir beginnen uns über Urlaube, Reisen und Hostels zu unterhalten. Irgendwann frage ich geistesgegenwärtig, ob sie auch so ein winziges Zimmer wie wir haben. Das kann sie mir nicht beantworten, weil sie nicht weiß, wie groß ihr Zimmer ist. Ich sage ihr, dass wir das herausfinden sollten, stehe auf und sehe sie herausfordernd an. Noch in dem Moment denke ich mir fuck, woher die Eier? Wir gehen in mein Zimmer. Das Scheißding ist tatsächlich kaum größer als mein linker Schuh. Links und rechts sind drei Betten übereinander gestapelt und ansonsten nur zwei Spinde zu sehen. Mir wird bewusst, dass ich sie jetzt tatsächlich in meinem Zimmer habe. Bis dahin hatte ich keine Ahnung, was hier abläuft, doch das wird mir langsam bewusst. Da stehen wir also zu zweit in meinem Hostelzimmer, die Briten sind zum Glück schon auf Sauftour und vermutlich auf dem besten Weg ins Koma. Wie kriege ich sie jetzt auf mein Bett? Ratterratter. Wäre mein Hirn ein Rechner, würde darauf Windows 95 laufen. Ah, rsc hat eine Idee. "Check out how comfortable this mattress is". Oh mein Gott. Das habe ich nicht im Ernst gesagt, ist das schlecht, aber egal, jetzt muss ich das durchziehen. Ich setze mich auf das Bett und deute ihr an, sich auch zu setzen. Wieder einmal ein Zeichen dafür, dass es scheißegal ist, wie schlecht ein Vorwand ist, so lange wie du einen Vorwand und die Eier hast, den notwendigen Schritt zu gehen. Okay, so weit so gut. Frau auf Bett, rsc auf Bett. Zeit für den nächsten Schritt. Was ist der nächste Schritt? Körperkontakt aufbauen oder so, glaube ich zumindest. Ich entdecke, dass sie einen Ring am Finger hat und nehme das als Vorwand, ihre Hand zu nehmen. Sie erzählt mir, woher sie ihn hat und fragt mich, ob meine Ringe eine Bedeutung haben. Wir unterhalten uns noch 1-2 Minuten, dann beschließe ich, einen Schritt weiterzugehen. Das gleiche Spiel, was ich gerade mit den Händen gemacht habe, mache ich mit ihrem Ohrring. Ich streiche ihr dabei die Haare hinter das Ohr und setze zum Kuss an. Meine 90% gehe ich, dann warte ich. Es dauert einen Moment, dann beginnt sie den Kuss zu erwidern... Eins führt zum Anderen, Klamotten fliegen umher. Wir fallen übereinander her, die zahllosen Anrufen von ihren Freundinnen werden ignoriert, sind der Stimmung aber nicht sonderlich zuträglich. Nach dem Sex reden wir noch kurz miteinander. Es stellt sich heraus, dass sie einen Freund hat, weswegen ihre Freundinnen nicht erfahren dürfen, dass sie bei mir im Zimmer war. Ein interessantes Erlebnis. Was bleibt, ist ein fader Beigeschmack. Cheers, rsc
  15. Mich schockt auch ein bisschen, wie schnell ich wieder an diesen Punkt bei den Kraftwerten gekommen bin. Ist richtig, ich war extrem unregelmäßig trainieren, selten häufiger als 2-3x im Monat. Mich hat bisher auch immer der Alkohol extrem eingeschränkt. Ich habe so viel getrunken und geraucht und mir fast jeden Monat eine Erkältung eingefangen. Durch die alkoholbedingten Krankheitsausfälle bin ich immer unter meinen Möglichkeiten geblieben. Am Kreuzheben arbeite ich. Da geht es aber auch problemlos immer weiter, während ich beim Bankdrücken und Kniebeugen stark struggle. Du hast Recht, ich habe mir eine Menge vorgenommen. Das ist aber zu einem großen Teil nicht in Stein gemeißelt. Für mich selbst habe ich die Sachen noch einmal priorisiert. Alkohol- und Zigarettenverzicht sind ganz oben. Alles andere kommt danach. Der Kaffee zum Beispiel ist ganz unten auf der Prioritätenliste. Wenn es mich zu viel Disziplin kostet, auf ihn zu verzichten und ich Gefahr laufe, meine ganzen mentalen Ressourcen nur dafür aufzubrauchen, dann verwerfe ich meinen Verzicht auf Kaffee eben. Zum momentanen Zeitpunkt ist er für mich nicht so wichtig. Die Schlüsselgewohnheiten sollen stimmen, darauf kommt es mir primär an. Grüße zurück! DRECKSFORUM, EY. Ich habe hier gerade eine Ewigkeit an einer Antwort gezimmert und das Forum hat sie mir verhauen, als mein Internet weg war. Dieser Restore-Mechanismus ist hier richtig im Arsch. Deswegen kommt jetzt nur die Kurzfassung, noch mal schreibe ich das nicht Das Buch von Roy ist gut. Lies dazu am besten noch das Buch von Charles Duhigg - "Die Macht der Gewohnheit". Das hat meinen Horizont noch mal ordentlich erweitert. Selbstdisziplin ist wie ein Muskel erschöpfbar und trainierbar. Der Schlüssel liegt darin, Gewohnheiten zu etablieren, denn diese kosten viel weniger Energie. Das Gehirn hat da mit den Basalganglien ein interessantes Werk konstruiert. 40% unserer täglichen Aktivitäten werden von Gewohnheiten gesteuert. Wie viel Kraft kostet es dich, dir morgens die Zähne zu putzen? Nicht viel, du machst es schließlich jeden Morgen und schaltest mehr oder weniger in den Autopilot, wenn du es tust. Tu das gleiche mal mit deiner linken Hand. Du wirst den Prozess bewusst wahrnehmen, weil du diese Bewegungen einfach nicht gewohnt bist. Mach das mal 30 Tage und es wird normal für dich. Genau das gleiche lässt sich auf viele andere Gewohnheiten übertragen. Französisch zu lernen, ein Buch zu lesen, einen Apfel statt eines Schokoriegels zu essen ist für mich kein großer Akt der Selbstdisziplin. Es ist schlichte Gewohnheit und kostet nicht viel, wenn du es erst mal in deinen Alltag integriert hast. Auch interessant hierbei sind Schlüsselgewohnheiten. Die sind der Hebel bei all diesen Dingen. Ich habe mir meine ganzen Vorsätze nicht auf einmal gesetzt. Ich wollte eigentlich primär auf Alkohol und Zigaretten verzichten. Der Rest ist in diesem Prozess entstanden, weil ich da Bock drauf habe und nicht, weil ich es als Notwendigkeit empfinde. Die interessante Schlüsselgewohnheit ist hierbei, morgens das Bett zu machen. Klingt banal, aber manchmal sind die effektivsten Dinge die banalsten zugleich. Verrückte Welt. Mehr dazu: http://new-habits.de/schluessel/ Ich bin 1,88 oder so und wiege 82 kg. Danke euch beiden für euren Input. Haltet die Ohren steif. Cheers, rsc