Rapunzel

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  1. Er sieht in ihr "eine anständige", sie sieht in ihm einen, dem sie das verkaufen kann. Is halt ihr Ding, sich teuer zu machen mit Aussagen wie "Ich hab das noch nie zuvor getan", "Sowas hab ich noch nie erlebt" und "du bist auf der Überholspur" und gleichzeitig ihm dadurch zu schmeicheln. Soweit so okay. Funktioniert oft, diese Dynamik und ist ein probates Mittel. Sollte aber klar sein, dass sie grad erklärt, wie es aktuell steht und läuft und dass sie da deutlich auf Beziehung spielt. Sie lobt halt, wie gut er das macht und bindet derweil, noch schön auf Abstand, schon munter drauf los. So machen das "anständige". Pussy teuer, aber schon die gemeinsame Freizeit buchen. Wenn das für ihn okay ist, dann läuft das schon..
  2. Da meinte ich dann wohl deutlich mehr, als ich meine^^ Auf die Motivation der Frauen auf Grabbeln, Knutschen, Vögeln oder nur bissl rumgeschoben werden zu stehen, wollt ich nicht hinaus. Die Gründe sind eh immer verschieden und oft viel weniger bedürftig, als man so meinen möchte. Der Hauptgrund ist mMn einfach, dass Menschen sexuelle Wesen sind, die es gut finden, sich ineinander zu versenken. Ma so ganz ab vom Geschlecht. Naja, weißt... man muss dates auch nicht ausschließlich im sitzen abhandeln. Is doch dein Date. Mach halt was, worauf du Bock hast. Wenn du Dates hast, weil man so dated, weil eben alle so Dates haben, dann sind deine Dates vom Grundsatz her schon so wie die aller anderen. Machst du dein Ding, hast selbst Spaß und läufst nicht in die Interviewfalle, dann stichst du schon raus aus der Masse an anderen Dates. Und du musst dann nicht mehr direkt die große Kluft von Interviewpartner an der anderen Tischseite zu sexy Ganz-nah-dran überwinden. Man kann ganz easy auch Sitzdates mit Unterhaltung haben, klar. Aber manch einer ist besser darin, da dann für Atmosphäre und Stimmung zu sorgen, ein anderer weniger. Evtl findest du was, das für dich besser fuktioniert. Mehr Action, beim Quatschen bissl rumlaufen, besonderere Orte, die schon selbst für Stimmung sorgen, oder einfach ein, zwei Locationwechsel. In Bewegung zu sein, eröffnet meistens auch mehr Chancen auf eine gute Art Körperlichkeiten zu initiieren, die nicht gleich All-in sind, wenn du da Angst hast zu unkallibriert zu wirken. Aber berühr die Frauen. Nicht nur durch Worte. Auch in der Tat. Was uns berührt, das merken wir uns. Und sei bestimmt, wenn du berührst. Nicht fahrig oder zögerlich. Wenn es sich gut anfühlt, dann fass sie an. Einfach machen. Kann auch mal sein, dass das nicht auf Gegenliebe stößt, aber nicht verunsichern lassen. Man(n) darf ruhig ein bisschen frech sein und wenn du dir deiner Sache sicher bist, dann fühlen sich die meisten Frauen auch sicher in/mit der Führung durch dich und das was du tust. Man kann bei einem Rüffel immernoch grinsend sagen "Sorry, ich konnt nicht widerstehen" oder es mit "Alles klar" abnicken und sie an der Hand packen oder den Arm anbieten und sie in eine andere Situation führen. Führen musst halt. Bzw solltest. Es gibt nicht so viele Frauen, die gern die Führung dauerhaft allein tragen. Du führst, sie folgt. Vertrau drauf.
  3. Ich finds was vermessen, so komplett ohne Eskalation, zu erwarten, dass eine Frau sich spontan ihr Wochenende frei räumt oder direkt von sich aus Zeit anbietet. Standartausrede.. ja, vielleicht.. vielleicht auch nicht.. hast evtl auch einfach zu wenig Performance gebracht, um bei ihr sonderlich hoch auf der Prioliste zu stehen. Überzeugend platzierte Körperlichkeit hilft ungemein, um die Frau "bei der Stange zu halten". Kann von Hand auf Hüfte über Knutschen bis Koitus ja alles sein, aber so ohne bissl Sex in der Luft kann man sich gesteigerte Ansprüche halt meistens klemmen.
  4. "Oder dass er wie ein routinierter Ansprechroboter wirkt. Schonmal so gedacht? Aber wer immer noch glaubt dass sogenannte "Shittests" IOIs sind, naja. Ich glaube dass diese Frage nur kommt, wenn man irgendwie unglaubwürdig wirkt" This. Für mich spricht aber auch schon deine automatische Annahme, dass es sich bei der Frage in jedem Fall um einen shittest handelt, dafür, dass wir nicht die gleichen Realitäten erleben, Patrick. Ich find die Sichtweise darauf irgendwie befremdlich und würde einen Mann, der dahinter einen Test anstatt einer reinen Interessensfrage sieht, sollte ich die je stellen, eher als ängstlich bzw unsicher wahrnehmen oder mich als Person dezent beleidigt fühlen. Und natürlich ist das eine Einzelmeinung^^ Meine.
  5. oder sie mit dir. Find ich hochgradig albern, wenn einer bei solchen Fragen einen auf Kasper macht, anstatt einfach zu seinem Lebensstil zu stehen, egal wie der nun ausschaut. Is mir dabei auch egal, ob er nun nach oben korrigiert, um wie der Casanova vom Dienst zu wirken, oder nach unten, um meine zarte, weibliche Seele zu verschonen und mich nicht zu verschrecken. Würde allerdings auch Frauen dazu raten, vor dem Stellen dieser Frage zu überlegen, ob sie die Antwort in jedem Fall wissen wollen. Davon ab... selbst wenn einer noch andere hat, bekommt man das als ein bisschen aufmerksame Frau sowieso irgendwann mit oder er erzählt es irgendwann von selbst bzw macht es durch seine Aussagen deutlich oder es reguliert sich mit der Zeit von allein auf Mono oder es kann einem irgendwie auch egal sein, wenn man sowieso keinen Unterschied merken würde. Einzig wenns irgendwann um Beziehungsmodalitäten oder Verhütungsfragen geht, ist die Frage evtl sinnig. Dann will man aber auch keine Clownerieantwort.
  6. Keine Ahnung, was du nu geantwortet hast.. Aber seis drum. Darauf kannst z.B. "Ich steh auf deine messerscharfe Kombinationsgabe", "Du bist so klug, Sissi" (Kaiser Franz-Style), ein schlichtes "Ja, wird geil!" , "Crew.mit.glied. Das Glied stelle ich" oder "Wie mein Opa schon immer sagte: 'lieber Mitsegler als Mitläufer'" antworten. Is ne Frage der Richtung, die du nehmen willst und was zu dir passt. Aber vermut mal nicht in jedem Satz von ihr einen Shittest und entspann dich. Einfach ma selbst was einfallen lassen und ausprobieren. Selber essen macht dick.
  7. "Ich fahr nicht nur mit, ich lerne da alles, was man für ein Leben als Freibeuter wissen muss" "Ich fahr nicht nur mit, ich bilde mich fort. Teile meine Erkenntnisse danach gern mal mit dir - dann kann ich dir den Großbaum samt Lümmelbeschlag zeigen, Knotentechniken an dir üben und wir können gemeinsam die Segel hissen und du spielst den Wind. Du weißt doch, was der Wind macht, oder?"
  8. Sie sollte sich melden? Warum genau? Hat sie doch versucht. Da warst du mit Sandy, Erika oder Naomi unterwegs. Ist okay. Wenn du es eh vorhattest. Als Reaktion auf ihr Verhalten auch was traurig. Aber seis drum.. Nur es ihr so plump unter die Nase zu reiben und sich dann zu wundern, dass ihre Zweifel größer werden und sie sich zurück zieht, ist halt bissl blöde. Is aber ein tolles Beispiel dafür, was passiert, wenn man, weil man sich ja mit PU befasst, plötzlich meint zum großen Taktiker mutieren zu müssen oder gar zu können. 'setz sie in Konkurrenz' 'bei unerwünschtem Verhalten sofortiger Freezeout' 'Wer sich zuerst meldet, verliert, weil needyness' Gute Nummer... nicht. Wissen, wie was geht, warum was funktioniert und wann und in welchen Situationen man welche Werzeuge anwenden kann, ist relevant. PU is doch keine lustige Rummellostrommel, aus der man blind eine Handlungsempfehlung zieht und dann den großen Plüschhasen gewinnt. Meld dich halt bei ihr und hör dir ihre Bedenken an. Dann sagst du ihr "Versteh ich. Du bist toll. Wird großartig hier!" Sie hat da grad ein Problem. Zeig ihr, dass du keins hast. Und gib ihr das Gefühl, dass IHR vor allem keins habt und ihr mit dir weiterhin eine gute Zeit bevor steht, wenn sie 'neben dir' bleibt. Wenn du ihr Sicherheit vermittelst und sie auf deine Führung vertrauen kann, lässt sie sich auch auf dein Angebot ein. Hat face to face ja anscheinend auch gut funktioniert. Jetzt auf die Distanz versiebst du es, wenn du dich so unsicher zeigst, wie du es mit deinem aktuellen Verhalten tust. Melden ist nicht immer needy. Es kann auch bedeuten, dass man die Führung wieder übernimmt.
  9. This. Ist halt auch kein riesiger Flake, wenn man sich mit jemandem verabredet, der voll im Brass ist und nur ein Zeitfenster von einer Stunde angibt, und der dann nicht kommt. Bei einer so kleinen Zeitspanne ist die Wahrscheinlichkeit einfach verdammt groß, dass es zu ner Fehlplanung kommt und das ganze platzt. Passiert. Ist mit zu rechnen. Nicht zu viel hineininterpretieren. Man muss auch nicht gleich am Partyabend komplett durcheskalieren, wenn es sich nicht entspannt anbietet und man genug sonst am Start/zu tun hat. Dann halt eine Afrage, wie getan (Form sei ma dahingestellt). Lüppt das nicht, schiebt man eine, die einen Freund und wenig Zeit hat, aber auch einfach nach hinten auf der Prio-Liste, macht anderen Kram, fickt andere Frauen, chillt und meldet sich bei Gelegenheit nochmal oder vergisst es einfach, bis man sich vielleicht zufällig nochmal bei einem nächsten Sit-in über den Weg läuft. Zu viel Invest wirkt, auch bei Gefallen, auf eine Frau schnell merkwürdig, nach nur ein bisschen nettem Talk auf einer Party.
  10. Ich frage mich grad, ob der Kosename "Spatz" in inhaltlichem Zusammenhang steht und bin sehr froh, dass mich noch nie einer so genannt hat, werde da in Zukunft aber auch besonders kritisch drauf achten und im Zweifelsfall vorschlagen, dass er doch "Mein Täubchen" zu mir sagt. Das wäre doch.. äh.. schön! ;)
  11. Was sind Eure Handlungsempfehlungen? Sex zum Programm machen. Ganz bewusst. Also auch selbst wenn man grad eigtl gut beschäftigt ist (Zocken, Glotzen, Lesen, Malen, Stricken, Arschkratzen, what ever) einfach mal alles beiseitelegen/ausmachen und anfangen. Die Lust kommt beim Machen, wie der Hunger beim Essen. Okay, das mit dem Hunger halte ich für Unsinn, das andere nicht. Außerdem nicht vergessen, dass man dem anderen gefallen möchte. Es schadet nicht, sich mal in was zu schmeißen, von dem man weiß, dass der andere es nice findet und sich auch für gemeinsames Ausgehen speziell für den Partner schön zu machen. Und wenn es sehr gut ankommt, lohnt es sich, auch mal aufs perfekte Styling zu scheißen und doch noch schnell eine Nummer vor dem Aufbruch zu schieben. Oder zumindest einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Und loben! Lob ist so wichtig. Lob, Anerkennung, Komplimente. Nicht nur das eingespielte „siehst gut aus, Schatz.“ Nein. Sich bewusst den anderen anschauen und auf seine Erscheinung und sein Tun eingehen. Wenn man da sensibel bleibt, entgehen einem auch nicht so viele der kleinen Wunderbarkeiten, die der Partner so an sich hat und bringt. Und dann muss man nicht nach Positivem suchen, sondern sitzt selber da und denkt „Oh. Wow.“ Oder „Hach… süß!“ oder etwas in der Art.^^ Und das kann man dem anderen auch sagen. Man darf dabei keine Angst vor Offenbarung haben. Es ist okay sich zu zeigen und den anderen zu kritisieren, mit ihm kumpelhaft zu albern oder ihn auf Augenhöhe ernst zu nehmen, aber ebenso ihn anzuschmachten oder ihn einfach benutzen zu wollen. Und wieder und wieder körperlich werden. Körperliche Beziehung ist total wichtig. Wenn man die Körper miteinander verbindet, fühlt man sich auch verbundener. Dabei geht es nicht nur darum, wie oft man Sex miteinander hat, sondern auch um die kleinen, zarten, sachten Berührungen, sexuell forderndes und herausforderndes Grapschen, ebenso wie ums saftige Rumknutschen und den Kuss auf den Scheitel oder das Handgelenk. Die Mischung macht’s. Gemeinsamkeiten, eine gemeinsame Humorbasis und einen ähnlichen oder zumindest kompatiblen Umgang mit Situationen zu haben, ist darüber hinaus eine wichtige Grundlage für eine gute Beziehung. Nicht nur der ähnliche Sexdrive, sondern auch die Fähigkeit miteinander Lachen zu können und Spaß am Brain des anderen zu haben, finde ich. Sicher funktionieren viele Beziehungen auch auf anderen Ebenen irgendwie, wäre für mich aber nicht erstrebenswert. Womit es evtl. eher darum geht, dass man eben auch beim Anderen auf die Dinge wert legt, die er entspannt, ohne Verstellung, mitbringt und leisten kann. Man sollte also gutes Screening bewiesen haben. Mir ist Intelligenz und Witz wichtig und die Fähigkeit Dinge auch zu durchdenken und der Impuls es auch einfach Spaßeshalber zu tun. Ich muss mental mit einem Partner spinnen können, damit ich mich auch in seiner Gesellschaft geistig ausgelastet fühle und mich nicht langweile. Und Langeweile ist der Tod einer jeden Beziehung. Viele führen auch tote Beziehungen noch weiter, aber das sollte ja nicht das erklärte Ziel sein. Ebenso ein dominantes Gebaren, wenn es um Sexualität geht, da ich zufriedener in einer Beziehung bin, wenn mir mein Partner im Bett/wo auch immer man es treibt und auch in seinen „Alltagsgesten“ zeigt, dass er mich als Paarungspartnerin sieht und mir deutlich macht, dass noch gefickt wird. Dann habe ich weniger Grund zu Eifersucht, fühle mich als Bettgefährtin wertgeschätzt und auch meine eigene Lust wird geweckt und mein Kerl erscheint mir dadurch zusätzlich attraktiv. Natürlich ist es auch an mir, als Frau, meinem Mann mein Gefallen zu verdeutlichen. Gemeinsame Unternehmungen sind auch wichtig. Nur wer zusammen was erlebt, lebt nicht nebeneinander her. Aber man muss auch ohne den anderen stehen, leben und gehen können und auch Phasen-/Momentweise wollen. Es geht ja auch darum, sich auch was zu erzählen zu haben. Und nicht nur alte Geschichten, die vor dem gemeinsamen „Wir“ liegen, denn die sind irgendwann ausgelutscht, toterzählt und aufgebraucht. Und dann wird plötzlich fast jeder andere Mensch spannender, als das beziehungsmäßige Gegenüber. Es muss also neben dem „Wir“, das auch gelebt werden muss, weil Zusammengehörigkeitsgefühl und Verbundenheit ganz entscheidend für Wohlgefühl, Sicherheit und Loyalität sind, immer auch ein „Du“ und ein „Ich“ geben. Und dann sieht man das „Du“ auch eher. Den anderen. Dafür muss man einen Schritt zurücktreten. Man sieht zu wenig von einem Objekt, wenn man ganz dich direkt dran steht. Und genauso ist es bei Menschen auch. Zu eng, zu symbiotisch nimmt einem ganz viel Blick auf die Dimensionen, die den anderen ausmachen. Man sieht nicht mehr die Grenzen und Verbindungen. Man ist einfach nur platt dran und kann nicht mehr erkennen, wieviel das Gegenüber so zu bieten hat. Dinge, die man negativ wertet ebenso wie die Facetten, die man als positiv empfindet. Und auch nicht alles toll zu finden, ist ganz normal. Wenn man immer davon ausgeht, dass der andere ein perfektes Ding ist und zu sein hat und man bei jeder kleinsten Abweichung von den eigenen Wunschvorstellungen und Projektionen direkt in die Krise geht und über Trennung nachdenkt, nimmt man der Beziehung die Chance auf Langlebigkeit, ebenso wenn man nicht mehr sieht oder nicht sehen will, dass man sich gerade auseinander entwickelt und eigentlich nur noch das anfangs gemachte Bild, das man drüber legt, den Eindruck vermittelt, es würde noch passen. Dann verpasst man den Punkt, an dem man sich/den anderen neu kennenlernen und evtl wieder auf neuer/abgewandelter Ebene zueinander finden und aufeinander zugehen kann. Und dann ist es plötzlich aus und mindestens einer wundert sich. Dabei ist es eine wirklich gute Sache, den anderen auch mal doof zu finden, solange man das gelassen tun und sich darüber nicht direkt in eine Negativstimmung hineinsteigert. Es bringt Spannung und Energie. Kein Drama. Ease ist wichtig! Aber man kann ein „Boahr, was find ich dich grad doof“ auch nutzen, um sexuelle Energie zu generieren, also sich am anderen abzureagieren, um ins Gespräch zu kommen und dadurch evtl mal neue Wege inhaltlich einzuschlagen, um auch mal allein loszuziehen und danach mit neuen Erlebnissen wiederzukommen oder gar um sich selbst zu hinterfragen, warum einen dieses oder jenes denn jetzt grad so stört. Selbstreflektion. Ebenfalls ein wichtiger Punkt. Wer sich selbst gut kennt, der kann dem anderen auch viel von sich (an)bieten und viel ersparen und einfacher einen Umgang mit subjektiven oder Partnerschaftlichen Probleme zu finden und erkennt auch eher, wo es ums „Ich“, ums „Du“ oder ums „Wir“ geht. Dadurch lassen sich auch Zwistigkeiten fairer und differenzierter lösen, besprechen und ruhig klären. Klar haben, was sind die eigenen Bedürfnislagen und Bereitschaft verspüren und zeigen, die des anderen zu sehen. Dabei ist es eigtl. egal, ob es um sexuelle Bedürfnisse geht oder um andere Punkte. Viel davon hat jetzt auf den ersten Blick mehr mit allgemeiner Beziehungsführung zu tun, als mit dem Hochhalten der Attraction, aber mMn ist das kaum trennbar. Wer so miteinander Spaß hat, gerne Zeit miteinander verbringt und den anderen sieht, der wird, so dieser sich nicht vollkommen verändert, den Partner auch nach langer Zeit noch sehr attraktiv und begehrenswert finden können und ihn dementsprechend wertschätzen und auch begatten wollen. Dass der erste Kitzel und die Aufregung der Eroberung irgendwann weniger gegeben sind, ist klar, denke ich, allerdings muss deswegen nicht die sexuelle Energie flöten gehen oder der Wunsch, sich ineinander zu verschränken. Is vielleicht auch eine grundsätzliche Entscheidungs- und Einstellungssache. Nicht nur zu sagen „Wir lieben einander“, sondern auch „Wir ficken miteinander“. Und wenn das so klar als Beziehungsstatement steht und beide darauf achten, dass es auch passiert, dann ergeben sich auch so immer wieder neue und spannende Situationen. Sex sollte beiden Spaß machen. Und beiden was bringen. Und als etwas Positives und zugleich Selbstverständliches geführt werden. Das ist nichts, worum einer bitten muss oder sollte. Das ist nichts, was als Druckmittel fungieren darf. Das ist nichts, was nur einem was gibt. Wenn beide dabei sind, haben auch beide was davon. Das ist eine Frage der Lust, aber noch mehr des Mindsets und darf ruhig auch einander verbal vermittelt werden. Angehängt: Thundercat war der Meinung, dass das Thema Küssen etwas zu kurz von mir abgehandelt wurde, als wichtiger Teil der Attraction-Aufrechterhaltung. Deswegen habe ich dazu noch ein wenig mehr geschrien, will hier aber nicht den Rahmen sprengen und habe es deswegen in ihren Faden gepackt. Keine Ahnung, ob es da hingehört, aber was besseres fiel mir nicht ein.
  12. Ihr seid erst zwei Wochen miteinander unterwegs. Er nimmt dich schon mit zu seinen Freizeitaktivitäten. Scheint zu laufen. Warum willst du ihm unbedingt jetzt schon mehr aufnötigen? Dass er (noch) keine Beziehung will, halte ich für vernünftig. Kann sich ja auch alles ändern. Man weiß doch eh nie, wohin die Reise so geht, egal wie schnell man etwas festklopft oder locker laufen lässt. Macht schon Sinn, sich das erst einmal in Ruhe anzuschauen, statt gleich einengende Vereinbarungen zu treffen, aus denen man dann nur mit emotionalem Stress wieder heraus kommt. Du bist EIfersüchtig und willst deswegen Exklusivität. Ok. Er will dir die so schnell nicht zusichern. Ok. Beides Legitim. Passt ihr entweder nicht zusammen, oder du musst dich in Geduld und Gelassenheit üben und schauen, ob du doch noch dahin kommst, wo du sein willst, oder ob du dich mit dem, was ist, wohlfühlen kannst. Nur zieh auch rechtzeitig die Notbremse, wenn du merkst, dass du das nicht aushalten kannst, ohne selbst stark darunter zu leiden. Deine Entscheidung. Manipulative Erfindungen sind jedenfalls ne beschissene Idee. Merkst du jetzt selbst. Mal ab davon, dass er da offenbar doppelmoralisch ist und dir nicht zugesteht, was er sich selbst scheinbar herausnimmt, was mich persönlich hart abschrecken würde, hast du jetzt halt seinen Unmut erregt. Klärst du das auf, kann dir natürlich noch mehr Unmut über diese kindische Aktion entgegen schlagen. Mit etwas Glück kneift er dir auch nur einmal in die Wange und nennt dich Dummchen und gibt dir einen Kuss auf den Scheitel. Wobei mir ja ein Kerl lieber wäre, bei dem ich danach erst wieder Entspanntheit demonstrieren und mich beweisen müsste, wenn ich so eine Nummer bringe, weil er sonst ein Problem damit hätte, mich weiterhin cool zu finden und ernstzunehmen. Ob du beichtest oder es jetzt so stehen lässt, um mal seine Entspanntheit in Sachen "keine Beziehung" weiter auf die Probe zu stellen, musst du selbst wissen, aber künftig sei dir davon abgeraten, überhaupt über Eifersuchtsnummern einen Mann binden zu wollen. Die guten kriegst damit nicht.
  13. Wenn es das ist, was man will.. Und die Männer, die man will..
  14. Also ich weiß das vor dem Sex nicht, ob ich mir mehr mit einem Mann vorstellen kann. Und danach auch maximal, ob ich wieder mit ihm vögeln will. Und ja, guter Sex macht schneller verliebt, keine Frage, aber damit kann man umgehen, wenn man das weiß. Typen auszusortieren anhand des Faktors, ob sie bereit sind auf Sex zu warten, halte ich fast für eine Lappen-Garantie, je nachdem wie lange "etwas zu warten" denn so ist..
  15. Find dich was zu überdreht. Sehr viel Output. Zwischendurch möchte man dir die Hand auf die Brust legen und sagen "ruhig, Brauner". Aber immernoch besser als wenn zu wenig kommt und es keinen Spaß macht. Von daher schon okay. Ihr scheints ja zu gefallen. Bisschen schade ist so ein Linienverlust, find ich. Du hoffst, dass sie noch keine Omaschlüpfer trägt, willst später aber mit ihr ins Altersheim eine ü60-Lady klar machen. Das ist nicht so griffig. Weiß aber nicht, ob ihr das überhaupt aufgefallen ist. Sind nur so feinheiten, die man perfektionieren kann, weil es auch Souveränität und Intelligenz vermittelt, auch innerhalb von Scherzen folgerichtig zu bleiben. Aber nicht weiter schlimm. Würde auf ihre letzte Antwort wohl so regieren: "Jung und knackig? Also heute Salat statt Altersheimkantine." Damit umgehst du es komplett, es auf dich zu beziehen. Sie hat dich schon gesehen und du bewiesen, dass du dem entsprichst (im Idealfall^^). Qualifizierung unnötig.