Noch keine Lust zu sterben

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Hier wird mir etwas zu viel vermixt. Man muss unterscheiden was die Bibel lehrt und was darüber erzählt wird bzw. was die Kirche lehrt.

Es gibt keine Hölle. Es gibt auch keine Seele. Wenn man stirbt, ist man unwiderruflich Tod.

Es stimmt, dass die Juden das auserwählte Volk Gottes sind. Sie glauben aber nicht an Jesus ihren Messias, sondern erwarten ihn noch. Deshalb hat man sich den Heiden zugewandt. Paulus hat hier viel dazu beigetragen. Um ein Christ zu werden, muss man nur Jesus als seinen Erlöser anerkennen. Ein gläubiger Christ sollte zu Gott beten, die Bibel studieren und sich taufen lassen. Das wars eigentlich schon.

Falls man Gott gefallen hat, lebt man anschließend ewig, ohne Krankheit, Hunger, und voller Freude mit Gott auf der Erde.

Leute die noch nie was von ihm gehört haben, werden am Ende auch nochmal eine Chance bekommen. Ich finde die "Offenbarung" ganz interessant. Leider meinte mal ein ev. Pfarrer das wäre alles altes Zeugs :crazy:

Ich selber bin noch am schwanken. Ich habe erst spät das Christentum und die Bibel entdeckt.

Das unser Leben alles ein Zufall sein soll ? Ich mein ohne Mond z.B. würde es sehr wahrscheinlich kein Leben auf der Erde geben.

Das alle Prophezeiungen über Jesus nur Zufall waren ? Da gibt es noch viel mehr Zufälle. Ich bin mir da wirklich nicht mehr so sicher ...

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Man muss unterscheiden was die Bibel lehrt und was darüber erzählt wird bzw. was die Kirche lehrt.

Die Bibel lehrt gar nix. Die Bibel ist eine Ansammlung von Schriften und Lebenserfahrungen vom AT bis NT , welches durch Jesu Geburt eingeläutet wurde. Enden tut sie mit der Offenbarung des Johannes, der wahrscheinlich auf LSD, oder auf anderen Drogen war, als er in Gefangenschaft seinen Senf gepostet hat.

Dass die Bibel etwas lehrern soll, oder Gottes Wort sein soll ist eine Erfindung der Institutionen, die die Grundlage ihrer Handlungen als Gott gewollt sahen, und noch heute sehen. Siehe Zeugen Jehovas , oder anderer Sekten Mist.

Dass die Bibel etwas lehren soll, oder Gottes Wort sein soll ist nicht ohne Absicht im kollektiven Bewusstsein verankert, an sich eine Information, die nichts als eine Konditionierung ist und wieder verlernt werden kann, und auch sollte, weil es schlichtweg Schwachsinn ist.

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Man muss unterscheiden was die Bibel lehrt und was darüber erzählt wird bzw. was die Kirche lehrt.

[...]

Dass die Bibel etwas lehrern soll, oder Gottes Wort sein soll ist eine Erfindung der Institutionen, die die Grundlage ihrer Handlungen als Gott gewollt sahen, und noch heute sehen. Siehe Zeugen Jehovas , oder anderer Sekten Mist.

[...]

Die Bibel sei angeblich von Gott inspiriert:

" Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben. Sie soll uns unterweisen; sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt."2. Timotheus 3:16

"Und darum danken wir auch Gott ohne Unterlass dafür, dass ihr das Wort der göttlichen Predigt, das ihr von uns empfangen habt, nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Gottes Wort, das in euch wirkt, die ihr glaubt." 1. Thessalonicher 2:13

Unser Ich ist eigentlich auch nur Schwachsinn. Es ist nur eine virtuelle Realität, erzeugt aus ganz vielen Gehirnzellen. Und doch glauben wir ganz fest ein Mensch zu sein, wir reden in der 1. Person Singular, geben uns Namen, kleiden uns, haben Charakterzüge. Nur weil etwas nicht greifbar, nicht verständlich ist, muss es nicht Schwachsinn sein. Bis heute weiß keiner, was uns am Leben hält. Dr. Joe Dispenza bezeichnet die innere Kraft, die nicht sichtbar ist, das übergeordnetes Bewusstsein, als unsere Seele. Genauso gut kann es Jehova Gott geben oder auch nicht. Wenn jemand ein gläubiger Christ ist, schadet er niemanden.

bearbeitet von Mr_Tee

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Moin,

Vielleicht wisst ihr ja was ich meine und habt was für mich.

Grüße,

Passerby

1. Lies mal "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" und setz um, was dich davon anspricht.

2. Nicht darauf warten, dass irgendjemand oder irgendetwas dir einen Sinn im Leben gibt. Setz dir selber Ziele, Visionen und arbeite daran.

Kleines Zitat dazu: "Wir [...] wissen nicht, dass das wahre Leben aus dem einfachen Handeln entspricht... So viele kommen in das Elend der Gleichgültigkeit, weil sie von Anfang an diese Stärkung durch die Tat nicht hatten."

A. Schweitzer

Gruß,

The Black Adder

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Hey Mr_Tee,

Die Bibel sei angeblich von Gott inspiriert

nun, da läuft es halt auf das Glauben hinaus - der Bezug auf eine höhere Macht war im Lauf der Geschichte traditionell zumeist ein Mittel derer, die sie predigen, um irdische Macht zu erlangen. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Die Figuren sind andere, das Schachbrett immer noch dasselbe - jedenfalls in meiner Wahrnehmung. Und letztlich glauben Menschen beinahe alles, was man ihnen nur überzeugend genug vorsetzt. Es wurden schon ganze spirituelle Lehren buchstäblich aus dem Hut diktiert (aus dem man genauso leicht auch ein weißes Kaninchen hätte ziehen können) an denen Jahrhunderte später Millionen Menschen immer noch ihr Leben ausrichten.

Wenn jemand ein gläubiger Christ ist, schadet er niemanden.

Hmm wenn ich sehe, was das organisierte Christentum über die Jahrhunderte so angerichtet hat auf der Welt und immer noch anrichtet, würde ich persönlich mich mit solch einer generalisierten Aussage schwertun. Es gab und gibt auch heute noch genug Menschen, die Gott im Mund und das Schwert in der Hand führen. Religiös zu sein macht keinen zu einem guten und schon gar nicht zu einem besseren Menschen.

Herzliche Grüße,

Tsukune

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Die Bibel sei angeblich von Gott inspiriert:

" Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben. Sie soll uns unterweisen; sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt."2. Timotheus 3:16

Naja, das ist halt blanke zirkuläre Logik ala "Die Bibel ist Gottes Wort, weil in der Bibel steht, sie sei das Wort Gottes ;-)

Ich wette der alte Timo hat durch seine Heilige Schrift bestimmt nicht das ganze Bibel Konglomerat meinen können, denn es gab noch Etliche nach ihm, die da was reingedichtet haben.

Und der Inhalt des Zitats, ist ja im Prinzip unter der Vorannahme aufgebaut, es gäbe so etwas wie Schuld. Schuld und Sühne entsprang damals dem selbst empfundenen Minderwert im Vergleich zu dem imaginären Fremdbild Gottes und dessen Größe. Ist ja im Prinzip nichts anderes wie eine krankhaft ausgeprägte Podestdenke, oder Oneitis.

Würde er heute in einem Saal voll von renommierten Psychotherapeuten über Schuld referieren, dann wäre er aber sowas von Last Year, was er auch tatsächlich ist. Wenn sie ihn überhaupt einladen würden.

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satsang die Bibel soll nichts lehren? Was tut sie denn dann?

Hier wird mir etwas zu viel vermixt. Man muss unterscheiden was die Bibel lehrt und was darüber erzählt wird bzw. was die Kirche lehrt.

Es gibt keine Hölle. Es gibt auch keine Seele. Wenn man stirbt, ist man unwiderruflich Tod.

Es stimmt, dass die Juden das auserwählte Volk Gottes sind. Sie glauben aber nicht an Jesus ihren Messias, sondern erwarten ihn noch. Deshalb hat man sich den Heiden zugewandt. Paulus hat hier viel dazu beigetragen. Um ein Christ zu werden, muss man nur Jesus als seinen Erlöser anerkennen. Ein gläubiger Christ sollte zu Gott beten, die Bibel studieren und sich taufen lassen. Das wars eigentlich schon.

Falls man Gott gefallen hat, lebt man anschließend ewig, ohne Krankheit, Hunger, und voller Freude mit Gott auf der Erde.

Leute die noch nie was von ihm gehört haben, werden am Ende auch nochmal eine Chance bekommen. Ich finde die "Offenbarung" ganz interessant. Leider meinte mal ein ev. Pfarrer das wäre alles altes Zeugs :crazy:

Ich selber bin noch am schwanken. Ich habe erst spät das Christentum und die Bibel entdeckt.

Das unser Leben alles ein Zufall sein soll ? Ich mein ohne Mond z.B. würde es sehr wahrscheinlich kein Leben auf der Erde geben.

Das alle Prophezeiungen über Jesus nur Zufall waren ? Da gibt es noch viel mehr Zufälle. Ich bin mir da wirklich nicht mehr so sicher ...

Dass du selber noch hart am schwanken bist merkt man, sonst wüsstest du dass es natürlich die Hölle sowohl auch den Himmel und in deinem Körper ebenso eine Seele gibt. Außerdem lebt man nicht ewig, ohne Krankheit und voller Freude auf der Erde wenn Gott gefallen an einem hat, wo steht der Quatsch denn.

Und dein Pfarrer hat seinem Beruf ja alle Ehre gemacht.

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satsang die Bibel soll nichts lehren? Was tut sie denn dann?

Also meine liegt im Buchregal und fängt Staub.

  • TOP 1

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Hey Mr_Tee,

Die Bibel sei angeblich von Gott inspiriert

nun, da läuft es halt auf das Glauben hinaus - der Bezug auf eine höhere Macht war im Lauf der Geschichte traditionell zumeist ein Mittel derer, die sie predigen, um irdische Macht zu erlangen. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Die Figuren sind andere, das Schachbrett immer noch dasselbe - jedenfalls in meiner Wahrnehmung. Und letztlich glauben Menschen beinahe alles, was man ihnen nur überzeugend genug vorsetzt. Es wurden schon ganze spirituelle Lehren buchstäblich aus dem Hut diktiert (aus dem man genauso leicht auch ein weißes Kaninchen hätte ziehen können) an denen Jahrhunderte später Millionen Menschen immer noch ihr Leben ausrichten.

Wenn jemand ein gläubiger Christ ist, schadet er niemanden.

Hmm wenn ich sehe, was das organisierte Christentum über die Jahrhunderte so angerichtet hat auf der Welt und immer noch anrichtet, würde ich persönlich mich mit solch einer generalisierten Aussage schwertun. Es gab und gibt auch heute noch genug Menschen, die Gott im Mund und das Schwert in der Hand führen. Religiös zu sein macht keinen zu einem guten und schon gar nicht zu einem besseren Menschen.

Herzliche Grüße,

Tsukune

Du musst unterscheiden was die Bibel lehrt und was Menschen im angeblichen Auftrag des Christentums tuen. Die Hexenverbrennung und der Ablasshandel sind nicht mit der Bibel vereinbar. Es gibt keinen weltlichen Vertreter Gottes (der Papst sieht sich aber als ihn an), der erste Tag der Woche ist eigentlich der Sonntag nicht der Montag, die Kirche hat es aber einfach geändert. Daher gehen viele Christen an dem falschen Tag in die Kirche zum beten.

Als Konsequenz kann man nur aus der Kirche austreten und sollte sich einer freien Kirche anschließen.

Bezüglich des religösen Eifers stimme ich dir zu:

Das töten von Ungläubigen ist im Islam erlaubt, man darf dort sogar lügen wenn es der Religion dienlich ist (falls mir keiner glaubt, lest den Koran).

Sir Pick-A-Lot

Doch, nach dem Harmagedon wird Gott in Jerusalem leben.

satsang

Nunja, weil Adam und Eva von verbotenen Apfel gegessen haben und wir ihre Nachkommen sind, haben wir ihre Schuld geerbt.

Wie gesagt, ich bin kein gläubiger Christ, ich lese mich dort nur ein.

bearbeitet von Mr_Tee

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satsang

Nunja, weil Adam und Eva von verbotenen Apfel gegessen haben und wir ihre Nachkommen sind, haben wir ihre Schuld geerbt.

Jetzt wird der Schwachsinn mal wieder hinten höher wie vorne. Um einer Diskussion wegen braucht man nicht diskutieren, schon lange nicht im alttestamentarischen Mindset. Schönes Beispiel daran lediglich die Tatsache, dass Menschen ihre Überzeugungen verteidigen, selbst wenn sie noch so krude sind.

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Hi,

ich glaube nich an ein Leben nach dem Tod an eine Seele oder an die Wiedergeburt oder an irgendetwas was in diese Richtung weisen könnte. Wenn ich sterbe ist alles vorbei für mich und hört auf, für mich zu existieren. Das ganze führt dazu das ich bei jeder Entscheidung die ich treffe mir mehr oder minder bewusst bin das ich dadurch sterben könnte.

Außerdem glaube ich daran, das wenn man für sich selbst keine höhere Macht definiert hat, sich den Sinn des eigenen Lebens selbst definieren muss.

Der Tod macht die Dinge für mich Sinnlos. Und er macht für mich das Leben an sich Sinnlos. Andererseits habe ich die Schnauze vom Leben wohl noch nicht voll bzw. noch keine Lust zu sterben.

Was bringt es mir bestimmte Dinge zu tun wenn ich genau weiß, das sie eines Tags Sinnlos sein werden?

Vielleicht wisst ihr ja was ich meine und habt was für mich.

Grüße,

Passerby

Hallo Passerby,

sehe das genauso wie du. Habe aber einen positiven Ansatz dazu gefunden: wenn mein Leben langfristig keine Bedeutung hat und das Leben an sich keinen Sinn, kann ich genauso gut auch Spaß haben und das Leben so gut als möglich genießen. Diesen Ansatz versuche ich in meinem Leben auch umzusetzen. Dazu gehört einmal, den Moment auszukosten (wie heute barfuß über den Rasen zu laufen und die wohl letzten warmen Sonnenstrahlen für dieses Jahr zu genießen). Aber auch, langfristige Ziele zu verfolgen, die tiefere Befriedigung geben.

Natürlich, wenn man davon ausgeht, dass letzten Endes das Universum in sich zusammenfällt und damit wirklich ALLES verschwindet, was jemals von mir existiert hat, einschließlich meiner Erinnerungen, wirkt das ganze wieder absurd. Aber sobald man diese Aspekte einfach ausblendet (und das kann man mit einiger Übung), so lebt es sich eigentlich recht gut. Im Grunde reinstes "Doppeldenk" oder auch "Delstop" im Orwellschen Sinn und somit eine Aufforderung zum Selbstbetrug. Aber für mich die beste Lösung...

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Der Tod macht die Dinge für mich Sinnlos. Und er macht für mich das Leben an sich Sinnlos.

Warum sollte er? Selbst wenn nach meinem Tod nichts mehr kommt, sind die Dinge, die ich getan habe, nicht sinnlos gewesen. Der Sinn (und auch der Lohn) einer Tat - ist die Tat selbst. Weil ich ihr den Sinn verleihe. Sinn ist nicht etwas zu Findendes, sondern etwas zu Erschaffendes.

Deswegen wirst Du da draußen keinen Sinn finden, weil es Dein Job ist, ihn zu erschaffen.

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