An die alten Hasen...

22 Beiträge in diesem Thema

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Guten Abend die Herren (und Damen natürlich auch),

ich hätte da mal eine Frage, die mich brennend interessiert und die mir so im Forum noch nicht begegnet ist:

Wie sehr haben euch eure Trennungen verändert bzw. geprägt? Egal ob zum Guten oder zum Schlechten. Und was mich interessiert: Wie seid ihr mit der Trennung klar gekommen? Was habt ihr unternommen, um mit der Situation fertig zu werden? Ich für meinen Teil knabber da immer noch dran, mittlerweile sind es drei Jahre. Bin über meinen Schatten gesprungen und befinde mich aktuell in Therapie. Es hat mir persönlich viel abverlangt, diesen Schritt zu gehen, aber irgendwas muss sich ja mal ändern...

Ich spreche hier auch nicht von Teenie-Love-Stories, sondern von richtigen, innigen Beziehungen. Wo es um mehr ging, als kuscheln und liebficken und man sieht sich nur am Wocheende etc.

Vielleicht bekomme ich ja hier die Erleuchtung. Eigentlich merkwürdig, warum mir die Frage erst heute einfällt und nicht schon am ersten Tag, als ich mich hier angemeldet habe...

Gruß

b

bearbeitet von Bondig

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Gast Lafar

Als James Cameron sich von Linda Hamilton gertrennt hat, war das für ihn eine schwere Zeit. Er sagte damals, dass die beste Medizin bei Trennungen und neuen Lebensabschnitten gnadenloses Arbeiten sei. Er wurde zu einem Workaholic und das tat ihm gut.

Mein Trainingspartner machte ähnliches. Er trennte sich nach fast acht Jahren von seiner Ex und trainierte wie ein Besessener und hatte geile Erfolge und konnte sich super ablenken.

Das nahm ich mir und natürlich die Lehre von PU ebenso zu Herzen und packte mich direkt nach der Trennung am Kragen und ging von einer Party zur Nächsten. Ein Club Event nach dem Anderen. Ich wusste ich muss unter Leute. Ich packte meine Stafelei aus und begann sehr intensiv zu malen und machte damit Geld übers Internet. Und natürlich FTOW. Also raus und flirten flirten flirten. Im RL als auch im Internet.

Was ich daraus mitnahm war nach einer Selbstreflexion, das ich reifer wurde, dankbar für die Zeit mit ihr war, besann mich auf den der ich bin und begann mich neu zudefinieren, und ging gestärkt daraus hervor. Zudem wusste ich was ich als Beziehungspart beim nächsten Mal besser machen konnte und verbesserte mein Screening aufgrund meiner Erfahrung. Ich war fünf Jahre mit ihr zusammen - da lernt man ne Menge.

Was hat mir die Trennung gebracht:

Hab mich neu gefunden und definiert

Mehr Erfahrung und die Gewissheit was ich will

Wurde reifer

Mein Screening wurde super

Habe mich beruflich weiterentwickelt dadurch

Und habe jetzt eine LTR die bei weiten, aber so richtig bei weiten qualitativ besser ist, als die Letzte.

Wenn du das vor Augen hast, kannst du deine Ex und eure Zeit in Frieden und Dankbarkeit hinter dich lassen. Du gibst dir natürlich einen Rahmen, eine Zeit wo du trauern kannst, das verarbeiten kannst. Aber drei Jahre sind zulang und zeigt mir das du dich schleifen lässt. Du musst mal streng mit dir sein und dir maln Tritt geben um dich zusammen zureißen und was ändern in die Richtung die dich happy macht.

Nimm was aus der Zeit und profitiere für deine neue Gegenwart. Du lebst vielleicht 80 Jahre und drei Jahre davon sind nun unwiederbringbar.

Gib dir Zeit zum verarbeiten. Aber schlaf nicht dabei ein. Sonst bleibst du auf der Strecke für Luftgedanken und Phantomschwerzen. Also Schmerzen wo keine mehr sind.

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1. Arbeite bereits während der LTR an dir weiter anstatt immer nur an euch/gemeinsamen Projekten, das ist so ein vorsorge-technischer Tip für dich. Sonst wirst du A) immer eine Trennung erfahren und B) immer wesentlich schwächer aus der Beziehung gehen.

2. Bist du wegen der Trennung in Therapie oder wie oder was?

3. Impf dir mal ein bisschen Selbstwertgefühl. Kein Mensch ist schlecht und kein Mensch ist gut. Tu das was dir gefällt aber was du dich noch nie getraut hast. Geh aus deiner Comfort-Zone langsam heraus. Entdecke die Welt und du wirst Augen machen.

PS: ich bin kein alter Hase :)

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Ohne die Trennung hätte ich wahrscheinlich heute nicht mehr hier posten können.

Die Erfahrung mit meiner Ex war Gold wert, auch wenn ich die Zeit gerne zurückdrehen würde. Manche Dinge haben im Leben einfach ihren Sinn und Zweck. Vielleicht musste ich erst Mal diese Erfahrung durchleben.

Wie dem auch sei, nach der Trennung hat sich mein Leben in allen Lebenslagen KOMPLETT verändert.


Was mir nach der Trennung geholfen hat:

1. komplette KS - ALLES löschen/blockieren -> zu 100 % auch ihre Freunde habe ich gelöscht/blockiert inkl. neue Handy-Nr. / Festnetz-Nr. aus dem Telefonbuch gelöscht.

2. Reaktivierung von Hobbys/Interessen im allgemeinen.

3. Reaktivierung von Freunden, die ich während der Beziehung vernachlässigt habe.

4. Mehr Zeit mit der Familie und dem Hund verbracht.

5. Mir im Job den Arsch bis hinter den Ohren aufgerissen.

6. Wieder mit dem Sport angefangen: Fitness, Fussi, Mountainbike.

7. Einfach mal die PlayStation wieder angeworfen und ordentlich gedaddelt.

Edit:

8. Unmittelbar nach der Trennung nach Berlin gefahren und von Sa. Nacht bis Mo. Vormittag im BERGHAIN die Kuh fliegen lassen. (Balsam für meine Seele). :spiteful:

bearbeitet von Phos4*
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Als James Cameron sich von Linda Hamilton gertrennt hat, war das für ihn eine schwere Zeit. Er sagte damals, dass die beste Medizin bei Trennungen und neuen Lebensabschnitten gnadenloses Arbeiten sei. Er wurde zu einem Workaholic und das tat ihm gut.

Mein Trainingspartner machte ähnliches. Er trennte sich nach fast acht Jahren von seiner Ex und trainierte wie ein Besessener und hatte geile Erfolge und konnte sich super ablenken.

Das nahm ich mir und natürlich die Lehre von PU ebenso zu Herzen und packte mich direkt nach der Trennung am Kragen und ging von einer Party zur Nächsten. Ein Club Event nach dem Anderen. Ich wusste ich muss unter Leute. Ich packte meine Stafelei aus und begann sehr intensiv zu malen und machte damit Geld übers Internet. Und natürlich FTOW. Also raus und flirten flirten flirten. Im RL als auch im Internet.

Was ich daraus mitnahm war nach einer Selbstreflexion, das ich reifer wurde, dankbar für die Zeit mit ihr war, besann mich auf den der ich bin und begann mich neu zudefinieren, und ging gestärkt daraus hervor. Zudem wusste ich was ich als Beziehungspart beim nächsten Mal besser machen konnte und verbesserte mein Screening aufgrund meiner Erfahrung. Ich war fünf Jahre mit ihr zusammen - da lernt man ne Menge.

Was hat mir die Trennung gebracht:

Hab mich neu gefunden und definiert

Mehr Erfahrung und die Gewissheit was ich will

Wurde reifer

Mein Screening wurde super

Habe mich beruflich weiterentwickelt dadurch

Und habe jetzt eine LTR die bei weiten, aber so richtig bei weiten qualitativ besser ist, als die Letzte.

Wenn du das vor Augen hast, kannst du deine Ex und eure Zeit in Frieden und Dankbarkeit hinter dich lassen. Du gibst dir natürlich einen Rahmen, eine Zeit wo du trauern kannst, das verarbeiten kannst. Aber drei Jahre sind zulang und zeigt mir das du dich schleifen lässt. Du musst mal streng mit dir sein und dir maln Tritt geben um dich zusammen zureißen und was ändern in die Richtung die dich happy macht.

Nimm was aus der Zeit und profitiere für deine neue Gegenwart. Du lebst vielleicht 80 Jahre und drei Jahre davon sind nun unwiederbringbar.

Gib dir Zeit zum verarbeiten. Aber schlaf nicht dabei ein. Sonst bleibst du auf der Strecke für Luftgedanken und Phantomschwerzen. Also Schmerzen wo keine mehr sind.

Klar, das erste halbe Jahr ging gar nichts. Da sich im Zuge der Trennung auch mein Freundeskreis von mir verabschiedet hat (und einer davon die Ex danach vertröstet hat), steh ich ziemlich allein auf weiter Flur. Klar lernt man im Studium Leute kennen, aber mal ehrlich: Das versandet früher oder später. Die besten Freunde sind eigentlich die aus der Jugend und späten Schulzeit.

Gemacht habe ich alles, vorbildlich aus dem Lehrbuch: Sport wie ein bekloppter, viel Zeit ins Studium investiert (Stipendium, unter den 10 % Besten meines Matrikels, nebenbei HiWi - also gemacht habe ich genügend), parallel war ich auch hart feiern. Alleine im letzten Semester fast jede Woche zwei bis drei Mal. Klar gab's da auch etliche KC, NC und FC.

Nur zufrieden bin ich nicht. Letzte Woche habe ich wieder von meinen beiden Exen geträumt. Sobald Gefühle im Spiel sehe ich mittlerweiel das rote Tuch.

An Selbstvertrauen mangelt es mir nicht. Meine Professoren begrüßen mich mit Handschlag. Ich könnte mir auf diesen ganzen Schmarrn einen runterholen, aber es gibt mir nichts.

Bei der Therapie durfte ich einen 10seitigen Fragebogen ausfüllen. Die Beste meinte dann zu mir, dass meine Werte für mein Alter viel zu hoch sind. Ich fühle mich getrieben, angespannt, neige zu Exzessen und weiß im Prinzip nicht, was ich suche.

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[..]

Und was mich interessiert: Wie seid ihr mit der Trennung klar gekommen? Was habt ihr unternommen, um mit der Situation fertig zu werden? Ich für meinen Teil knabber da immer noch dran, mittlerweile sind es drei Jahre. Bin über meinen Schatten gesprungen und befinde mich aktuell in Therapie. Es hat mir persönlich viel abverlangt, diesen Schritt zu gehen, aber irgendwas muss sich ja mal ändern...

[..]

Ich halte mich kurz.

Akzeptanz - Reflektieren des Ganzen - Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit, die man verleben konnte - den Weg finden, den Weg leben - das ALLES genießen und den neuen, tollen, ereignisreichen Dingen harren, die da kommen werden - diese forcieren - ENDE.

Damit meine ich eine 13jährige Beziehung, aus der eine wundervolle Tochter hervorging. Und eine 2jährige Geschichte, die mich ebenfalls tief berührte.

Ist so - suche und hol Dir die Hilfe, die Du brauchst, die Dir gut tut und LEBE DANN DEIN LEBEN!

Alles Gute hierbei!

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Was mir nach der Trennung geholfen hat:

1. komplette KS - ALLES löschen/blockieren -> zu 100 % auch ihre Freunde habe ich gelöscht/blockiert inkl. neue Handy-Nr. / Festnetz-Nr. aus dem Telefonbuch gelöscht.

2. Reaktivierung von Hobbys/Interessen im allgemeinen.

3. Reaktivierung von Freunden, die ich während der Beziehung vernachlässigt habe.

4. Mehr Zeit mit der Familie und dem Hund verbracht.

5. Mir im Job den Arsch bis hinter den Ohren aufgerissen.

6. Wieder mit dem Sport angefangen: Fitness, Fussi, Mountainbike.

7. Einfach mal die PlayStation wieder angeworfen und ordentlich gedaddelt.

1. Check

2. Check

3. Hab ich nie vernachlässigt weil ich schon immer wusste, dass Loyalität (Freunde)>>> Loyalität (Frauen)

4. Check. Hund ist hinsichtlich Zuwendung die perfekte Substitution der Frau.

5. Check

6. Check

7. Check

Stimme überall zu.

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Ich habe mich noch nie im Streit getrennt, sondern immer, weil eine Partie weggezogen ist. Oft ins Ausland. Wie ist es, wenn man sich aus Rationalität trennt, aber sich noch liebt? Scheiße. Aber ich weiß einfach immer, dass ich einen anderen Mann finden werde. Ich trauere ein paar Tage intensiv, schreibe vielleicht in mein Tagebuch oder Ähnliches und dann gehe ich meinem Alltag nach. Zudem lese ich John Gray.

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Obwohl ich langsam an dem Unterforum Beziehungskiste etwas zweifle muss ich bei diesem Thread sagen, dass man hier nur gute Antworten findet.

Ich bin mit 27 Jahren wohl kein alter Hase, jedoch habe ich auch schon die eine oder die andere Beziehung hinter mir, die längste dauerte über 6 Jahre und war meine letzte.

Meine Trennung war defintiv nicht die schlimmste, da kurz nach dem Abschluss einer Weiterbildung und dem zeitnahen Ende der Beziehung wieder ein etwas lockerer Teil folgte.

Nach 2 Jahren die mich chronisch an meine Grenzen brachten und manchmal darüber hinaus, war auf einmal 70-80% der Dinge die mich am meisten belastet haben (ja auch die Beziehung war am Ende mehr Belastung als Freude) Geschichte.

Klar gab es auch eine kurze Trauerphase, trotzdem merkte mein Verstand nach kurzer Zeit das es das richtige war auch wenn es schmerzte. Trotzdem ging es schnell wieder Berg auf und ich war wieder viel glücklicher als zuvor auch das Selbstbewusstsein kehrte zurück und war eine ganze Ecke mehr geworden.

Auch habe ich es geschafft endlich zufrieden mit mir zu sein (Nein ich war nie unglücklich mit mir, aber nie wirklich zufrieden), genau genommen gab es eigentlich immer genug Gründe um stolz auf mich zu sein, nur habe ich sehr viel reflektiert und war sehr selbstkritisch.


Ich hatte dann sicher einige Monate wenig interesse an Frauen und habe neue Projekte in Angriff genommen, da ich wieder Zeit hatte für Dinge die zu kurz gekommen waren.

Vorallem habe ich mir zur Jahreswende 2014/2015 einige gute Vorsätze genommen:

- Ernährung umstellen und wieder Sport zu treiben um mein Übergewicht los zu werden.
- Nicht mehr regelmässig zu Kiffen --> bis auf weiteres komplett aufhören ( war jetzt nicht völlig übertrieben aber 1-2 mal die Woche und das über lange Zeit hinweg).
- Comford Zone öfter verlassen und glücklicher werden.


Ergebniss nach einem halben Jahr:

- 15-16 KG verloren
- bis dahin nicht 1 mal geraucht (gab aber vor kurzem 2 Ausnahmen)
- bin defintiv glücklicher und auch die Comford Zone konnte ich öfter verlassen.



Ich bin also wirklich gestärkt aus dieser Beziehung gegangen auch wenn es etwas gedauert hat, ich habe auch durch lesen von Büchern und Inet einiges darüber gerlernt, was ich persöndlich in dieser Beziehung falsch gemacht habe. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung das es mit meiner EX nur eine Frage der Zeit gewesen wäre auch ohne diesen ganzen Stress, da sie eine sehr ungesunde Form des Egoismus praktizierte.

Trotz allem hatten wir sehr schöne Zeiten und ich habe viel gerlernt während der Beziehung und wohl noch mehr nach dem Ende jener.


Somit kann ich folgende Aussagen nur bestätigen:

1) Kontaktsperre nach der Beziehung ist zwingend notwendig, falls man sich seine Ex auch als Kollegin vorstellen kann, dann kann man sich nach einer Zeit schon annähern wenn man mag. Ich persöndlich hatte nie das Bedürfniss.

2) Ablenkung suchen in Hobbies und SC (SC war mir immer sehr wichtig und wurde auch gepflegt, als ich wenig Freizeit hatte, daher keine Reaktivierung nötig). Ich denke ein guter SC ist bei einer Trennung sehr Elementar und hilft einem schnell in den neuen Alltag.

3) Neue Ziele / Projekte starten ich würde mich persöndlich nicht voll auf die Arbeit konzentrieren, lenkt zwar ab, aber gibt auch gesünderes als ein Workoholic zu werden. Dazu war eine gesunde Balance nie verkehrt.

4) Sich nach dem Gefühlschaos aber auch bewusst mit dem Thema auseinandersetzen ( Was habe ich falsch gemacht ? / Was möchte ich in einer nächsten Beziehung oder was hat mir gefehlt ? / Was will ich nicht mehr ? / Was für Warnsignale habe ich ignoriert oder hätte ich früher das Problem erkennen könne? / Wo habe ich richtig / falsch reagiert ? usw)

5) Nach dem man sich über Punkt 4 Gedanken gemacht hat sollte man auch die richtige Schlüsse daraus ziehen und möglichst wenig Balast in die nächste Beziehung bringen. Man soll stets die Augen offen haben, jedoch trotzdem die richtigen Personen an einem ran lassen, denn das schlimmste das passieren kann man lernt etwas dazu.

Also wieso keine Gefühle zulassen ?
Ist doch einer dieser Dinge die das Leben lebenswert machen.

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Ich habe mich noch nie im Streit getrennt, sondern immer, weil eine Partie weggezogen ist. Oft ins Ausland. Wie ist es, wenn man sich aus Rationalität trennt, aber sich noch liebt? Scheiße. Aber ich weiß einfach immer, dass ich einen anderen Mann finden werde. Ich trauere ein paar Tage intensiv, schreibe vielleicht in mein Tagebuch oder Ähnliches und dann gehe ich meinem Alltag nach. Zudem lese ich John Gray.

Also, deine Ex-Freunde sind alle umgezogen oder ins Ausland gegangen? Kann ich verstehen, mache Jobangebote sollte man definitiv nicht ablehnen.

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mich hat jede meiner Beziehungen geprägt. Ich hab gelernt was ich möchte und was nicht gut für mich ist. Ich denke am allermeisten habe ich gelernt, wo meine eigenen Schwächen verborgen sind. Ich würde keine meiner Beziehungen rückgängig machen, es war zwar auch wirklich böses Material dabei, aber gerade diese Erfahrungen haben mir die Augen geöffnet.

Nach dem Cut hab ich eigentlich immer die selben Phasen durchlaufen.

  • Trauer, weinen, Weltuntergang, Gewichtsverlust weil ich einfach keinen Hunger mehr hatte (immer mit dem Bewusstsein: da musst du jetzt halt durch, es geht vorbei)
  • Irgendwann genug vom Trauern, wieder raus, feiern, neue Leute kennen lernen, EgoÜberflug, Nie wieder nen Mann wollen
  • wieder "normal" werden, feiern langweilt immer mehr, Ego pendelt sich langsam wieder im Normalbereich ein, Bedürfnis nach ner Beziehung wächst wieder.

Und wie hier sooft gesagt wird, bestätige auch ich: Absolute Kontaktsperre!!! Der Ex ist wie eine Sucht, wie bei nem Alkoholiker, jeder Schluck (jede SMS) verlängert den Entzug. Nur ein kalter Entzug führt zur Heilung.

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mich hat jede meiner Beziehungen geprägt. Ich hab gelernt was ich möchte und was nicht gut für mich ist. Ich denke am allermeisten habe ich gelernt, wo meine eigenen Schwächen verborgen sind. Ich würde keine meiner Beziehungen rückgängig machen, es war zwar auch wirklich böses Material dabei, aber gerade diese Erfahrungen haben mir die Augen geöffnet.

Nach dem Cut hab ich eigentlich immer die selben Phasen durchlaufen.

  • Trauer, weinen, Weltuntergang, Gewichtsverlust weil ich einfach keinen Hunger mehr hatte (immer mit dem Bewusstsein: da musst du jetzt halt durch, es geht vorbei)
  • Irgendwann genug vom Trauern, wieder raus, feiern, neue Leute kennen lernen, EgoÜberflug, Nie wieder nen Mann wollen
  • wieder "normal" werden, feiern langweilt immer mehr, Ego pendelt sich langsam wieder im Normalbereich ein, Bedürfnis nach ner Beziehung wächst wieder.

Und wie hier sooft gesagt wird, bestätige auch ich: Absolute Kontaktsperre!!! Der Ex ist wie eine Sucht, wie bei nem Alkoholiker, jeder Schluck (jede SMS) verlängert den Entzug. Nur ein kalter Entzug führt zur Heilung.

Zum Thema Ex: Vielleicht gar nicht mal so schlecht die Idee mit der Sucht. Ich denke ja immer, ich steh da drüber... Von wegen. Meine Therapeutin meinte auch zu mir, dass ich eine "Suchtdisposition" habe und da muss ich ihr zustimmen. Irgendwas in mir treibt mich immer in ein Extrem. Sei es wie bereits erwähnt beim Sport, im Studium oder ich lese ein 200 Seiten Buch an einem Nachmittag usw. Letzte Woche konnte ich keinen Sport machen. Und dann habe ich das (Fr)Essen angefangen. Bin immer wieder zum Kühlschrank gerannt. Vielleicht ist es ja bei mir auch so, wenn ich verliebt bin oder Gefühle empfinde. Mittelmaß geht bei mir einfach nicht. Es muss irgendwie immer "mehr" sein, intensiver. Kann es schwer beschreiben.

Letztes Jahr hatte ich so ca. neun Monate was mit einer Frau laufen. Am Anfang hatte ich noch was mit anderen, dann kam eine recht stressige Studienphase und wie das so ist... Wurde ich eben bequem. Dann im Sommer machte sie Schluss, weil ich ihr nicht das geben konnte, was sie wollte (ja ich habe geblockt, auf rationaler Ebene, nur irgendwas mytisch-estorisches hat mich immer wieder zu ihr hingezogen). Sie hatte dann was mit einem anderen und das konnte ich mir dann doch nicht "bieten" lassen. Ich hatte zwar auch wieder eine andere, aber immer wieder zog mich die Frau an. Und dabei hat sie mir so gar nicht gut getan.

Nach kurzem Hin- und Her haben wir es nochmal versucht. Diesmal ließ ich "es" mehr zu, merkte aber weiterhin, dass ich mir noch immer ziemlich unsicher war. Mindfuck, zu viele Gedanken - ich neige leider dazu. Im November habe ich dann Schluss gemacht, sie hätte es wahrscheinlich eh vorgehabt. Dann hatte ich in regelmäßigen Abständen immer mal wieder eine andere. Der Ex wollte ich zeigen, wie cool ich doch bin und habe einen auf Kumpel gemacht. Wir gehen meist in die gleichen Locations, man sieht sich also gezwungener Maßen. Einmal war mein Nachfolger dabei. Ich hab ihn mal davor auf einer Party getroffen, als ich meine Ex in ihrer Heimat besucht habe. Als ich ihn wieder sah bin ich kurz hin und hab ihm die Hand gegeben, ganz Gentleman-like, als ob es mich nicht weiter juckt. Ich glaube, damit hat keiner von beiden gerechnet :D

Jedenfalls habe ich sie seitdem mindestens ein bis zwei Mal pro Monat beim Feiern gesehen. Vor knapp einem Monat waren wir beide auf ner Feier, beide ziemlich betrunken. Irgendwann frühs um 6:00 habe ich dann angefangen, mit ihr rumzumachen. Das war schon hartes Petting, Details sparre ich euch jetzt mal. Ihre Freundin hat sie dann von mir weggezogen und den Babysitter gespielt. Eine Stunde später klingelt dann mein Handy. Sie ruft an und sagt, dass sie unbedingt mit mir vögeln will. Da sie am anderen Ecke der Stadt wohnt meinte ich nur: Ich hol mir einen rutner, dir viel Spaß. Das ist mir jetzt zu stressig. War ja auch schon früh um halb sieben.

Tja, ich bin jetzt brutal ehrlich: Wenn ICH eine LTR habe, dann habe ich eine LTR weil die Frau für mich etwas besonderes ist. Wenn ich keine LTR habe, dann kann ich auch rumvögeln ohne mir irgendwelche Vorwürfe machen zu müssen. Sicher, die Einstellung änderst sich vielleicht iwann noch mal, im Moment ist es aber so. Eine (gute) LTR ist in meinen Augen etwas Besonderes und Exklusives. Warum sollte ich rumvögeln wenn zu Hause etwas Großartiges auf mich wartet?

Es stellt sich mir die Frage: Wieso tut die Frau das? Dann kommen noch so Sprüche wie: "Dich will hier jede ficken blabla..." Es stimmt schon, wenn ich den Mindfuck abstellen würde und nicht so ein ausgeprägt kopflastiger Mensch wäre, könnte ich auch einen auf Asi-Toni machen. Gibt mir halt nichts. Erklärt mir bitte, warum sie das getan hat? War ja nicht nur auf der Feier so. Fast immer hing sie mir (und ich ihr, ich geb es ja zu) am Arsch.

Vielleicht bin ja wegen der Geschichte im Moment so... wirr :-D

bearbeitet von Bondig

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Gast

Ich habe mich noch nie im Streit getrennt, sondern immer, weil eine Partie weggezogen ist. Oft ins Ausland. Wie ist es, wenn man sich aus Rationalität trennt, aber sich noch liebt? Scheiße. Aber ich weiß einfach immer, dass ich einen anderen Mann finden werde. Ich trauere ein paar Tage intensiv, schreibe vielleicht in mein Tagebuch oder Ähnliches und dann gehe ich meinem Alltag nach. Zudem lese ich John Gray.

Also, deine Ex-Freunde sind alle umgezogen oder ins Ausland gegangen? Kann ich verstehen, mache Jobangebote sollte man definitiv nicht ablehnen.

I see what you did here....

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lieber Bonding,

der Schlüssel liegt im Akzeptieren des Scheiterns. Die Beziehung ist zu Ende. Das ist schlimm. Das tut weh. Aber es ist wie es ist. Und dein Glück ist keinesfalls von irgendnem anderen Menschen abhängig.

Denk mal an den Tag, an dem du deine Ex-kennen gelernt hast. Und jetzt geh nochmal einen Tag zurück, als du sie noch nicht kanntest. Damals gings dir auch gut! Da hast du sie auch nicht gebraucht.

Ich bin wirklich ein sehr emotionaler Mensch, und wenn ich liebe, dann vom tiefsten Grund meines Herzens. Aber wenn ich merke, dass mir diese Liebe nicht gut tut, dann bin ICH mir einfach wichtiger. Liebe ist nur ein Gefühl, das vergeht wenn es nicht genährt wird. Man muss gar nichts tun, außer aushalten. Am besten denkst du gar nicht in zu großen Etappen, denk nicht dran, dass du sie nie wieder sehen wirst, sondern nur dass du HEUTE nicht von ihr hören willst. Von Tag zu Tag. Setz dich selbst nicht zu sehr unter Druck.

Sei dir nur darüber im klaren, dass ihr KEINE Freunde sein könnt, das gibts NICHT!! Irgendwann ja, nach n paar Jahren ohne Kontakt.... Aber vorher ist jeder Kontakt Gift für dich. Du solltest dir selbst wertvoll genug sein um dich vor diesem Gift zu schützen.

Mir hat keiner meiner Ex-Freunde die Entscheidung abgenommen die Beziehung zu beenden, obwohl sie alle drei gemerkt haben, dass es nichts mehr bringt. Und alle drei haben danach noch "gekämpft" und sich gemeldet, und natürlich fiel es mir am Anfang schwer da hart zu bleiben..... aber es war die einzige Möglichkeit die Verbindung zwischen uns (die mittlerweile einfach nur noch ne Last war) zu beenden. Und ICH wars mir einfach wert irgendwann wieder glücklich zu sein und mich irgendwann wieder neu verlieben zu können.

Frau tut das alles aus dem selben Grund. Sie meldet sich, weil sie noch süchtig ist, weil ihr Herz den Kontakt noch verlangt....Sie meldet sich weil sie schwach ist.... Aber wir müssen alle irgendwann mal begreifen, dass Liebe allein nicht reicht. Es braucht sooo viel mehr für eine funktionierende Beziehung. Und (!), dass jedes Herz, egal wie oft es gebrochen wurde wieder heilt und sich wieder aufs neue verlieben kann. (Ich glaub diesen Satz hab ich hier schon 5x geschrieben :-D )

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Wie bin ich mit der Trennung nach 5 Jahren klar gekommen? Zuerst gar nicht, hab voll afc- like mit Blumen etc versucht sie zurück zu bekommen, hat natürlich nicht geklappt. Da Ich nach der Beziehung keinen Social Circle hatte ( sie und ihre Familie waren die einzigen Menschen mit denen ich Kontakt hatte) lies ich mich wegen selbstmordgedanken für paar Tage einliefern und habe da gemerkt, dass es anderen auch dreckig geht und habe andere wirkliche Probleme mitbekommen. Also bin ich wieder raus und hab mich an den ex back Thread gesetzt, ihn durchgelesen, verinnerlicht und langsam angefangen wieder zu leben. Hab mir ganz neue hobbies gesucht, wo man auch mit Menschen zusammen kommt, hab jetzt auch einen guten Kumpel der mir geholfen hat und mittlerweile habe ich einen soliden Social Circle. In der Beziehung war ich depressiv, jetzt bin ich gesund und werde auch nie mehr depressiv. Man kann aus jeder scheiss Situation irgendwas raus holen und ne Trennung ist zwar scheisse, aber immer eine Chance und ein Weckruf.

Ich habe jetzt seid einem halben Jahr keinen Kontakt, hab Ihre online Profile im Browser geblockt, weil ich hin und wieder von ihr Träume( das war in der Anfangszeit in jeder verdammten Nacht so) oder durch irgendwas an sie erinnert werde. Eine ganze Zeit lang habe ich hass ihr gegenüber gespürt, mittlerweile flachte das ab und ich werde wieder etwas neugierig was sie so macht, da muss ich evtl aufpassen. Ich weiß auch nicht wie ich damit umgehe wenn ich sie mal sehe. Ich würde das jedoch gern mal herausfinden um zu sehen wie weit ich bin.

Ich habe auch ne andere Frau im Spiel, das ist aber kein beziehungsmaterial für mich weil wir nicht zusammen passen und das wissen wir beide. Doch es tut gut sich zu haben.

Was ich noch mitnehme ist das Bewusstsein, dass ich bisher noch keine Frau gefunden habe, die ihr Level erreicht ( das der guten Zeit in der Beziehung). Dennoch weiß ich dass mir die Beziehung nicht gut getan hat und sie mich in meiner Entwicklung aufgehalten hat. Es sind also einige verlorene Jahre dabei und ich weiß, dass ich immer an mir arbeiten muss und es nie schleifen lasse. Ich gehe jetzt deutlich entspannter durchs Leben und werde meine zukünftige LTR besser behandeln oder mich trennen wenn ich nicht dazu bereit bin. Leider weiß ich nicht, ob ich mich emotional nochmal so stark binden kann. Mit meiner aktuellen guten Freundin führe ich sowas wie ne offene Beziehung ohne sie zu nah an mich ran zu lassen, hab daher kein Problem damit, dass sie auch noch andere Männer hat. Mich Bekommt sie ja nicht ganz.

Zusammenfassung: aktzeptiere die Trennung und erkenne deine Schwächen und arbeite daran. Mach das was du immer schon machen wolltest und suche dir Freunde. Am meisten hilft die völlige Kontaktsperre, am besten auch alles Weg schließen oder wegwerfen, was aus der Beziehung stammt. Und denk bloß nicht an ein regame. Denn es gibt so viele gute Frauen da draußen, wenn du sie nicht bekommst, liegt das an dir und du wirst so lange daran arbeiten bis du bekommst, was du willst. Ein exback wirft dich nur zurück. Der vergleich mit der Droge ist sehr gut. Sie macht süchtig, man wird schnell rückfällig, der Entzug ist grausam aber das beste was du machen kannst, weil die Droge dich kaputt macht.

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Moinsen Bonding, du musst runter kommen und dich sortieren. Sich in Aktivität stürzen ist nur die eine Seite. Die Therapie ist ne gute Sache. Hab ein paar Wochen mit geregeltem Tagesablauf, kein Alk, Sport mit entspannten Leuten, genug Schlaf, geiler Scheiss zu Essen und wenns geht, entspannte Mädels für die schönen Dinge. Möglichst die Sorte, die dich emotional nicht zu sehr gefangen nimmt. Klingt sehr nach Großmudders Ratschlagkiste, aber das macht einen neuen Menschen aus dir...auch wenns zu anfang sicher langweilig ist.

Diese ganze Feierei macht einen richtig fertig; das merkt man immer erst, wenn man mal wieder damit aufhört.

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Man sollte es NIE mit der Feierei übertreiben, aber so ne VOLLGAS-VERANSTALTUNG (mit seinen Jungs) nach der Trennung, kann sehr, sehr gut tun.

Einfach mal die Sau rauslassen, sich was "gönnen" ;-), Leute mit Scheisse zutexten, flirten, küssen, tanzen und schreien kann wahre Wunder wirken.

@Kannste Knicken

Die Feierei macht nur die Leute fertig, die nicht wissen, wann die Party zu Ende ist bzw. ihre Grenzen nicht kennen.

Ich kenne meinen Körper, aber nur weil mir jemand ne Line Koks anbietet, muss ich nicht gleich meinen Rüssel reinhalten ("is ja umsonst das teure Zeug - weg damit.....!!!")

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Moinsen Bonding, du musst runter kommen und dich sortieren. Sich in Aktivität stürzen ist nur die eine Seite. Die Therapie ist ne gute Sache. Hab ein paar Wochen mit geregeltem Tagesablauf, kein Alk, Sport mit entspannten Leuten, genug Schlaf, geiler Scheiss zu Essen und wenns geht, entspannte Mädels für die schönen Dinge. Möglichst die Sorte, die dich emotional nicht zu sehr gefangen nimmt. Klingt sehr nach Großmudders Ratschlagkiste, aber das macht einen neuen Menschen aus dir...auch wenns zu anfang sicher langweilig ist.

Diese ganze Feierei macht einen richtig fertig; das merkt man immer erst, wenn man mal wieder damit aufhört.

Tja, wenn ich ein paar kurze drin hab, habe ich Charakter. Oder sagen wir mal: Da gibt's keine Hinrwichserei mehr. Ich mach dann einfach. Sehe Frauen, quatsche sie zu. Neulich hab ich nen Korb bekommen, aber ziemlich giftig, obwohl ich m.M.n. ziemlich nett war. Ich hab dann zu ihr nur gemeint: "Gibt ja genug von euch" Hab sie angezwinkert und bin dann zur nächsten marschiert. Was soll's. Nüchtern sieht das schon wieder ganz anders aus, obwohl es doch gerade nüchtern viel intensiver ist.

Ich habe ja schon vor ein paar Tagen einen Thread zum Thema "Alternativen zum Clubben" aufgemacht und frage nochmal hier die Runde: Was könnte man machen?

Mal in Club rennen macht ja Spaß, wobei hier in meinem Studienort vor allem über den Semesterferien die Luft raus ist. Keiner da, am Wochenende trifft sich nur das Proletariat aus dem Umland auf Pils & Kippe und die Frauen die dort sind, sind jetzt auch nicht der Brüller. Ich bin ja nur noch ein halbes Jahr hier, sehe es also entspannter und versuche die Zeit so gut es geht sinnvoll zu nutzen für Studium/Vorbereitungen, meine HiWi-Job, Sport, endlich mal wieder lesen und daddeln usw. Aber an den Wochenenden gar nichts machen?! Kino ist ja mal nett, aber die restliche Tage? Zumal sich aufgrund meiner Semesterferien die Tage eh kaum noch unterscheiden und die finanziellen Mittel doch arg begrenzt sind... WG-Feiern sind mir mit fast 28 auch irgendwie zu doof. Und wenn ich mir die Leute in meinem Stammclub so anschauen denke ich mir auch: ou mann - echt jetzt? Ihr seid Mitte 30?! Und zum Teil drei Mal die Woche hier. Das kann's doch nicht sein. Ich glaube, wenn ich einen genialen Job hätte, der mich ausfüllt würde ich am WE lieber arbeiten. Darauf hätte ich viel mehr Lust. Partys mit Stil, da würde ich auch mal gerne 15€ Eintritt bezahlen, solange ich mich nicht mit einem gewissen Klientel abgeben muss. Dieses rumgeprolle nervt mich am meisten. Meine besten Vögel-Erfahrungen hatte ich mit Frauen über 30. Vielleicht hatte ich Glück oder ich bilde es mir nur ein, aber aus irgendeinem Grund auch immer habe ich mich bei den Frauen wohler gefühlt.

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@Bondig

Ja, dann lass' doch demnächst mal was zusammen starten, damit du mal aus deinem Kaff da rauskommst. ;-)

Tut dir ein Korb echt noch weh? Meine Fresse, Körbe gehören manchmal einfach zum Spiel dazu. Du darfst nur NIE den Fehler machen, einen Korb persönlich zu nehmen! Einfach abnicken...next one please.

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@Bondig

Ja, dann lass' doch demnächst mal was zusammen starten, damit du mal aus deinem Kaff da rauskommst. ;-)

Tut dir ein Korb echt noch weh? Meine Fresse, Körbe gehören manchmal einfach zum Spiel dazu. Du darfst nur NIE den Fehler machen, einen Korb persönlich zu nehmen! Einfach abnicken...next one please.

Die nächsten paar WE's habe ich was vor, gott sei dank. Privatfeiern etc. Einen Korb nehme ich beim besten Willen nicht mehr persönlich - ganz im Gegenteil: Deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass es mir absolut scheißegal ist. Ich bin dahingehend schon ziemlich abgestumpft.

Ich schätz mal im Ruhrpott gibt's mehr zu tun als hier (Kennz.: J ;-))

Einen Baraufriss hatte ich glaube ich das letzte Mal mit... 19?

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Ich frage mich immer wie ihr merkt, diejenigen die ihre Beziehung beenden, dass eine Beziehung zuende gehen muss, mal Umzug/Ausland/Fremdgehen ausgeschlossen?

Allein die Tatsache, dass zur 100% Kontaktsperre und starker Ablenkung geraten wird, zeigt doch dass man an dem Menschen total noch hängt und sich zur Verarbeitung aufs härteste zwingt.

bearbeitet von Mobilni

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Ich frage mich immer wie ihr merkt, diejenigen die ihre Beziehung beenden, dass eine Beziehung zuende gehen muss, mal Umzug/Ausland/Fremdgehen ausgeschlossen?

Allein die Tatsache, dass zur 100% Kontaktsperre und starker Ablenkung geraten wird, zeigt doch dass man an dem Menschen total noch hängt und sich zur Verarbeitung aufs härteste zwingt.

Das stimmt schon - aber was willst du machen, wenn der bzw. die andere nicht mehr will? Mich wundert eigentlich nur, warum die Natur das Ganze so konzipiert hat. Früher, als ich noch jünger und naiver war, dachte man ja, man müsste seine Gene streuen ? und sich die zumindest die Möglichkeit auf viele potentielle Nachkommen (ergo: viele Frauen) offen halten.

Nur passt das iwie nicht so richtig oder? Wenn ich sehe was los ist, wenn sich Paare trennen, die schon zehn Jahre oder länger liiert waren, ist das meistens eine krasse Geschichte. Ich würde das weniger als Abhängigkeit und mehr als Verlust der Vertrautheit mit der daraus resultierenden "Leere" zueinander bezeichnen. Und gerade die Herren profitieren ja von einer festen und gut funktionierenden Bindung (ich spar mir jetzt mal die Studien).

bearbeitet von Bondig

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