Ein Sheriff waltet seines Amtes
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57 Beiträge in diesem Thema

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Kann mich @bombeh da anschließen rsc. Deine Vorsätze lesen sich sehr edel. Scheinbar sind es aber doch ziemlich viele Baustellen auf einmal. Sämtliche Genussmittel (Zigaretten, Kaffee) absetzen, sportliche Ziele, intellektuelle Ziele, finanzielle Ziele, Persönlichkeitsentwicklung, Umgang mit Frauen...

Dein Tag muss momentan ziemlich straff durchgetaktet sein. Sicher geht das eine Zeit lang aber nach ein paar Wochen bist du ausgebrannt. Gönn dir auch mal was und belohn dich, sonst geht dir dieser Weg wahrscheinlich sehr bald auf den Sack.

Aus dem Buch "Die Macht der Disziplin" von Roy Baumeister habe ich mitgenommen, dass man sich Selbstdiziplin nach und nach aufbauen muss und diese auch täglich erschöpfbar ist. Hier wird auch von langen Vorsatzlisten für das neue Jahr etc. abgeraten, weil es meist eben zum Scheitern führt alles auf einmal ändern zu wollen.

Außerdem fühlt man sich permanent ausgelaugt, wenn ständig zu viele Ziele und Vorhaben in den Gedanken rumgeistern "Ich muss heute noch Sache a, b, c erledigen!..". So ging es mir zumindest die letzten Monate.

Nur als Ratschlag. Wenn du es aber so durchhälst, dann Respekt dafür.

Deine Kraftwerte sind übrigens nichtmal so schlecht. Wieviel wiegst du bei welcher Körpergröße?

Grüße, Hellfire

bearbeitet von SirHellfire
Sack Reis umgefallen
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vor 16 Stunden schrieb bombeh:

Mir gefallen deine Vorsätze sehr. Vorallem, dass du Sprachen lernen/vertiefen willst und eine bestimmte Anzahl an Büchern lesen willst - dich also intellektuell weiterbilden willst - gefallen mir sehr.

Deine Kraftwerte schocken mich auch, dafür, dass du (meine ich zumindest?) länger nicht konstant trainieren warst. 90kg auf der Bank drücke ich nicht, dafür kannst du noch gut an deinem Kreuzheben arbeiten😝

Ich würde mir jedoch nicht zu viel auf einmal vornehmen, wie du bereits selber gemerkt hast. Solange du es hinkriegst - top. Aber lass den Kaffee ruhig erstmal drin, wenn du das mit dem Rauchen und mit dem Rest weiter so gut durchziehst, hast du dir das ruhig verdient ;)

Mach weiter so, schöne Grüße ausm Pott😁

Mich schockt auch ein bisschen, wie schnell ich wieder an diesen Punkt bei den Kraftwerten gekommen bin. Ist richtig, ich war extrem unregelmäßig trainieren, selten häufiger als 2-3x im Monat. Mich hat bisher auch immer der Alkohol extrem eingeschränkt. Ich habe so viel getrunken und geraucht und mir fast jeden Monat eine Erkältung eingefangen. Durch die alkoholbedingten Krankheitsausfälle bin ich immer unter meinen Möglichkeiten geblieben. Am Kreuzheben arbeite ich. Da geht es aber auch problemlos immer weiter, während ich beim Bankdrücken und Kniebeugen stark struggle.

Du hast Recht, ich habe mir eine Menge vorgenommen. Das ist aber zu einem großen Teil nicht in Stein gemeißelt. Für mich selbst habe ich die Sachen noch einmal priorisiert. Alkohol- und Zigarettenverzicht sind ganz oben. Alles andere kommt danach. Der Kaffee zum Beispiel ist ganz unten auf der Prioritätenliste. Wenn es mich zu viel Disziplin kostet, auf ihn zu verzichten und ich Gefahr laufe, meine ganzen mentalen Ressourcen nur dafür aufzubrauchen, dann verwerfe ich meinen Verzicht auf Kaffee eben. Zum momentanen Zeitpunkt ist er für mich nicht so wichtig. Die Schlüsselgewohnheiten sollen stimmen, darauf kommt es mir primär an.

Grüße zurück!

vor 5 Stunden schrieb SirHellfire:

Kann mich @bombeh da anschließen rsc. Deine Vorsätze lesen sich sehr edel. Scheinbar sind es aber doch ziemlich viele Baustellen auf einmal. Sämtliche Genussmittel (Zigaretten, Kaffee) absetzen, sportliche Ziele, intellektuelle Ziele, finanzielle Ziele, Persönlichkeitsentwicklung, Umgang mit Frauen...

Dein Tag muss momentan ziemlich straff durchgetaktet sein. Sicher geht das eine Zeit lang aber nach ein paar Wochen bist du ausgebrannt. Gönn dir auch mal was und belohn dich, sonst geht dir dieser Weg wahrscheinlich sehr bald auf den Sack.

Aus dem Buch "Die Macht der Disziplin" von Roy Baumeister habe ich mitgenommen, dass man sich Selbstdiziplin nach und nach aufbauen muss und diese auch täglich erschöpfbar ist. Hier wird auch von langen Vorsatzlisten für das neue Jahr etc. abgeraten, weil es meist eben zum Scheitern führt alles auf einmal ändern zu wollen.

Außerdem fühlt man sich permanent ausgelaugt, wenn ständig zu viele Ziele und Vorhaben in den Gedanken rumgeistern "Ich muss heute noch Sache a, b, c erledigen!..". So ging es mir zumindest die letzten Monate.

Nur als Ratschlag. Wenn du es aber so durchhälst, dann Respekt dafür.

Deine Kraftwerte sind übrigens nichtmal so schlecht. Wieviel wiegst du bei welcher Körpergröße?

Grüße, Hellfire

DRECKSFORUM, EY. Ich habe hier gerade eine Ewigkeit an einer Antwort gezimmert und das Forum hat sie mir verhauen, als mein Internet weg war. Dieser Restore-Mechanismus ist hier richtig im Arsch. Deswegen kommt jetzt nur die Kurzfassung, noch mal schreibe ich das nicht

Das Buch von Roy ist gut. Lies dazu am besten noch das Buch von Charles Duhigg - "Die Macht der Gewohnheit". Das hat meinen Horizont noch mal ordentlich erweitert. Selbstdisziplin ist wie ein Muskel erschöpfbar und trainierbar. Der Schlüssel liegt darin, Gewohnheiten zu etablieren, denn diese kosten viel weniger Energie. Das Gehirn hat da mit den Basalganglien ein interessantes Werk konstruiert. 40% unserer täglichen Aktivitäten werden von Gewohnheiten gesteuert. Wie viel Kraft kostet es dich, dir morgens die Zähne zu putzen? Nicht viel, du machst es schließlich jeden Morgen und schaltest mehr oder weniger in den Autopilot, wenn du es tust. Tu das gleiche mal mit deiner linken Hand. Du wirst den Prozess bewusst wahrnehmen, weil du diese Bewegungen einfach nicht gewohnt bist. Mach das mal 30 Tage und es wird normal für dich. Genau das gleiche lässt sich auf viele andere Gewohnheiten übertragen. Französisch zu lernen, ein Buch zu lesen, einen Apfel statt eines Schokoriegels zu essen ist für mich kein großer Akt der Selbstdisziplin. Es ist schlichte Gewohnheit und kostet nicht viel, wenn du es erst mal in deinen Alltag integriert hast.

Auch interessant hierbei sind Schlüsselgewohnheiten. Die sind der Hebel bei all diesen Dingen. Ich habe mir meine ganzen Vorsätze nicht auf einmal gesetzt. Ich wollte eigentlich primär auf Alkohol und Zigaretten verzichten. Der Rest ist in diesem Prozess entstanden, weil ich da Bock drauf habe und nicht, weil ich es als Notwendigkeit empfinde. Die interessante Schlüsselgewohnheit ist hierbei, morgens das Bett zu machen. Klingt banal, aber manchmal sind die effektivsten Dinge die banalsten zugleich. Verrückte Welt.

Mehr dazu: http://new-habits.de/schluessel/

Ich bin 1,88 oder so und wiege 82 kg.

Danke euch beiden für euren Input. Haltet die Ohren steif.

Cheers,
rsc

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Kopenhagen sehen...und ficken?

Rums. Mit einem lauten Gepolter knallt die schwarze 8 in die Seitentasche. Schon wieder gewonnen, Matt ist echt kein Gegner. Vor sich hin fluchend zieht er schließlich los, um die versprochenen Drinks zu holen, welche der Verlierer zahlen soll. Cola für mich, Eselspisse für ihn - oder wie er es lieber nennt: Guiness. Keine Ahnung, was falsch ist mit diesen Inselaffen, dass die sich freiwillig so ein Rattengift hinter die Binde kippen. Als würde es nicht schon reichen, dass sie ihre eigene Sprache so hart misshandeln. Wir setzen uns zu den anderen Jungs, die bereits lautstark ihre Pläne des Abends diskutieren. Sie versuchen, mich in ihre Gang mit einzuspannen, um mit ihnen irgendwelche ominösen Bars aufzusuchen, sich volllaufen zu lassen und Frauen hinterher zu schmachten. Seufzend lehne ich ab, weil ich genau weiß, wie das schon wieder enden wird. Die Verlockung ist groß, aber ich weiß, dass ich zum Alkohol greifen werde, wenn ich mit trinkwütigen Briten losziehe, die nicht mal Halt davor machen würden, Ziegen zu ficken. Also lehne ich dankend ab und entschließe, an dem Abend im Hostel zu bleiben, ein paar Gedanken in mein Notizbuch zu rotzen und mich dann in den Schlaf zu weinen.

22:43, der Chillout-Bereich des Hostels leert sich langsam, aber sicher. Ich sitze auf einem Podest, um mich herum verteilt eine Armee von Kissen und Decken. Einen Meter von mir entfernt sitzt irgendein debiles Landei, dessen offenkundiges Hobby darin besteht, über Facetime mit seiner ebenso debilen Hinterwäldler-Freundin Liebesgrüße auszutauschen. Es würde mich nicht interessieren, wenn sie das in einer angemessenen Lautstärke täten, aber die beiden sind so laut, dass ich meine eigene Musik kaum noch durch die Kopfhörer hören kann. Ich überlege kurz, mit meinem Snickers nach ihm zu werfen, aber ich bin zu gut erzogen. Außerdem ist Landeier ärgern wie Krüppel zu treten. Es ist zu einfach.

Auf der Bank vor mir machen es sich drei schwarzhaarige Mädels gemütlich. Sie sind bewaffnet mit einem Pizzakarton, einer Weinflasche und Gläsern. Interessante Kombination. Während ich mir noch den Kopf darüber zerbreche, wie sehr man neben der Spur stehen muss, um so etwas Wundervolles wie Pizza mit einem billigen Wein zu verbinden, frage ich mich, warum jemand wie Prometheus, der uns so etwas Lächerliches wie das Feuer brachte, in der heutigen Welt jedem bekannt ist und der Mann, der uns ein Stück wahrhaftiger Göttlichkeit in das Reich der Menschen - die Pizza – brachte, so unbekannt sein kann. Meine Gedanken werden von einem Geräusch unterbrochen, das klingt, als habe sich jemand in der Billard-Ecke in den eigenen Mund übergeben. Nicht im Ernst. Ich schwenke meinen Kopf rüber und entspanne mich wieder. Da hat nur jemand auf Dänisch ein Bier bestellt.

 

Zwei der drei schwarzhaarigen Mädels machen sich auf den Weg zu ihren Zimmern, übrig bleibt die hübsche mit den großen Brüsten. Wie ein Bluthund die Schweißspur wittere ich meine Gelegenheit. Das ist mein Zeitfenster. Meine Gedanken überschlagen sich, aber im Inneren weiß ich, was zu tun ist. Ich muss schnell handeln, denn dieses Zeitfenster wird sich vermutlich schnell wieder schließen, also wische ich mir im Geiste meinen Arsch ab und beschließe zu handeln...

"How's the pizza?" höre ich mich leicht gedämpft sagen, während ich weiter auf mein Notizbuch schaue und darin kritzle. Gedämpft ist hier wohl eher ein Euphemismus dafür, dass es sich anhörte, als habe ich mir meinen Schwanz zwischen den Beinen eingeklemmt oder einen Schwanz in meinem Mund - oder halt beides. Da wollte ich einmal cool sein und das kommt dabei rum. Sie guckt mich fragend an, ich räuspere mich kurz und wiederhole meine Frage. Ich vermeide es zu erwähnen, dass ich Menschen verachte, die Pizza mit Pilzen essen, wie sie es gerade getan hat. Menschen, die Pizza mit Pilzen essen, sollten landesweit verfolgt und für vogelfrei erklärt werden. Ich komme mit ihr ins Gespräch und finde heraus, dass sie Italienerin ist und 18. Das gefällt rsc. Sie wollen heute Abend in einen Club und glühen gerade vor. Ihre Mädels müssen noch duschen und sich fertigmachen, sie ist als Einzige schon ausgehbereit. Wie Sherlock Holmes beginne ich zu deduzieren. Mein Zeitfenster ist größer als gedacht, aber ich weiß nicht, was ich aus der Situation machen soll.

Wir beginnen uns über Urlaube, Reisen und Hostels zu unterhalten. Irgendwann frage ich geistesgegenwärtig, ob sie auch so ein winziges Zimmer wie wir haben. Das kann sie mir nicht beantworten, weil sie nicht weiß, wie groß ihr Zimmer ist. Ich sage ihr, dass wir das herausfinden sollten, stehe auf und sehe sie herausfordernd an. Noch in dem Moment denke ich mir fuck, woher die Eier? Wir gehen in mein Zimmer. Das Scheißding ist tatsächlich kaum größer als mein linker Schuh. Links und rechts sind drei Betten übereinander gestapelt und ansonsten nur zwei Spinde zu sehen. Mir wird bewusst, dass ich sie jetzt tatsächlich in meinem Zimmer habe. Bis dahin hatte ich keine Ahnung, was hier abläuft, doch das wird mir langsam bewusst. Da stehen wir also zu zweit in meinem Hostelzimmer, die Briten sind zum Glück schon auf Sauftour und vermutlich auf dem besten Weg ins Koma. Wie kriege ich sie jetzt auf mein Bett? Ratterratter. Wäre mein Hirn ein Rechner, würde darauf Windows 95 laufen. Ah, rsc hat eine Idee. "Check out how comfortable this mattress is". Oh mein Gott. Das habe ich nicht im Ernst gesagt, ist das schlecht, aber egal, jetzt muss ich das durchziehen. Ich setze mich auf das Bett und deute ihr an, sich auch zu setzen. Wieder einmal ein Zeichen dafür, dass es scheißegal ist, wie schlecht ein Vorwand ist, so lange wie du einen Vorwand und die Eier hast, den notwendigen Schritt zu gehen.

Okay, so weit so gut. Frau auf Bett, rsc auf Bett. Zeit für den nächsten Schritt. Was ist der nächste Schritt? Körperkontakt aufbauen oder so, glaube ich zumindest. Ich entdecke, dass sie einen Ring am Finger hat und nehme das als Vorwand, ihre Hand zu nehmen. Sie erzählt mir, woher sie ihn hat und fragt mich, ob meine Ringe eine Bedeutung haben. Wir unterhalten uns noch 1-2 Minuten, dann beschließe ich, einen Schritt weiterzugehen. Das gleiche Spiel, was ich gerade mit den Händen gemacht habe, mache ich mit ihrem Ohrring. Ich streiche ihr dabei die Haare hinter das Ohr und setze zum Kuss an. Meine 90% gehe ich, dann warte ich. Es dauert einen Moment, dann beginnt sie den Kuss zu erwidern...

Eins führt zum Anderen, Klamotten fliegen umher. Wir fallen übereinander her, die zahllosen Anrufen von ihren Freundinnen werden ignoriert, sind der Stimmung aber nicht sonderlich zuträglich. Nach dem Sex reden wir noch kurz miteinander. Es stellt sich heraus, dass sie einen Freund hat, weswegen ihre Freundinnen nicht erfahren dürfen, dass sie bei mir im Zimmer war. 

Ein interessantes Erlebnis. Was bleibt, ist ein fader Beigeschmack.

 

 

Cheers,
rsc

 

 

bearbeitet von rsc
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Krasses Ding....Kann gut verstehen, dass man nach solchen Sachen gerne mal ins Zweifeln kommt was treue und Beziehungen angeht. Ging mir lange Zeit ähnlich. Am Ende bleibt trotz gutem Game doch irgendwie ein schaler Beigeschmack. Mittlerweile siehst du auch was du schon alles erreicht hast und bekommst einen ganz anderen Blickwinkel aufs Game, das macht die ganze Sache natürlich noch einfacher. 

Jetzt aber genug mit dem Pudern ;) kommen wir zum eigentlichen Punkt. Und zwar verstehe ich nicht, wieso du dir ohne Punkt und Komma alles entspannte, alles was "Einfach mal Leben"- ausmacht, komplett aus deinem Leben streichst. Das du mit Rauchen aufhörst ist eine noble Sache und auf jeden Fall ein guter Schritt, das macht man wirklich nur weil man es braucht. So und so viele Bücher lesen, na ja bin ich nicht der Fan von, aber kann ich auch verstehen...du siehst worauf ich hinaus will. Mir kommt es so vor, als wenn du von der einen Seite des Pendels komplett auf die andere Rutschen würdest. Kein Feierabendbier beim chilligen Gespräch, kein Kaffe am Morgen den man auf der Terasse genießt, keinen Lockeren Partyabend. Vll. seh ich das auch nur falsch. Aber alle bei allen meinen Kumpels die sowas durchgezogen haben, war es immer eine extreme Gegenkorrektur. Gibt es da für dich keinen Mittelweg ? In welchem du beide Seite vereinst ? 

Einfach mal so als kleiner Denkanstoß. Ich will deine Leistung auf keinen Fall schmälern und hab einen Heiden Respekt, dass du das durchziehst, aber meiner Meinung ist die wahre Kunst, sich Workspace und Tatendrang mit Zeit zum loslassen die Waage halten zu lassen.

Cya around viel Spaß noch in Kopenhagen 

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Am 2/20/2017 um 18:39 schrieb Kushiel:

Krasses Ding....Kann gut verstehen, dass man nach solchen Sachen gerne mal ins Zweifeln kommt was treue und Beziehungen angeht. Ging mir lange Zeit ähnlich. Am Ende bleibt trotz gutem Game doch irgendwie ein schaler Beigeschmack. Mittlerweile siehst du auch was du schon alles erreicht hast und bekommst einen ganz anderen Blickwinkel aufs Game, das macht die ganze Sache natürlich noch einfacher. 

Jetzt aber genug mit dem Pudern ;) kommen wir zum eigentlichen Punkt. Und zwar verstehe ich nicht, wieso du dir ohne Punkt und Komma alles entspannte, alles was "Einfach mal Leben"- ausmacht, komplett aus deinem Leben streichst. Das du mit Rauchen aufhörst ist eine noble Sache und auf jeden Fall ein guter Schritt, das macht man wirklich nur weil man es braucht. So und so viele Bücher lesen, na ja bin ich nicht der Fan von, aber kann ich auch verstehen...du siehst worauf ich hinaus will. Mir kommt es so vor, als wenn du von der einen Seite des Pendels komplett auf die andere Rutschen würdest. Kein Feierabendbier beim chilligen Gespräch, kein Kaffe am Morgen den man auf der Terasse genießt, keinen Lockeren Partyabend. Vll. seh ich das auch nur falsch. Aber alle bei allen meinen Kumpels die sowas durchgezogen haben, war es immer eine extreme Gegenkorrektur. Gibt es da für dich keinen Mittelweg ? In welchem du beide Seite vereinst ? 

Einfach mal so als kleiner Denkanstoß. Ich will deine Leistung auf keinen Fall schmälern und hab einen Heiden Respekt, dass du das durchziehst, aber meiner Meinung ist die wahre Kunst, sich Workspace und Tatendrang mit Zeit zum loslassen die Waage halten zu lassen.

Cya around viel Spaß noch in Kopenhagen 

So ist es. Das ist aber eine Sache, mit der ich mich abfinden muss, wenn ich mich mit der Verführung von Frauen befasse. Es wird früher oder später immer wieder passieren. Ob ich mich allerdings mit diesen Frauen umgeben will, nachdem ich solche Dinge erfahre, liegt in meiner Hand. 

Ich gebe dir Recht, du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen. Definitiv schwanke ich gerade von einem Extrem in das andere. Momentan sehe ich das allerdings als meine beste Option an, die mir zur Verfügung steht. Wenn es um Alkohol geht, bin ich einfach zu stark vorbelastet. Ich weiß, dass ich momentan nicht in der Lage bin, den Konsum vernünftig zu dosieren. Mehrfach versucht, immer auf die Schnauze gefallen. Meine Disziplin geht in dem Moment, wo ich den ersten Schluck nehme, den Bach runter. Deswegen will ich jetzt versuchen, den Alkohol über eine sehr lange Zeit abzusetzen, um den Konsum dann im Anschluss zu dosieren. Derzeit bin ich dazu schlicht nicht fähig. Ich weiß, dass mir dabei einiges an Lebensqualität flöten geht. Es geht nichts über eine entspannte Grillrunde mit Fleisch und einem Bier in der Hand. Mit einer Frau oder einem guten Freund bei einer Flasche Wein über das Leben zu philosophieren, während du in einer Hängematte auf einer Rooftop-Party chillst und die spätabendlichen Sonnenstrahlen genießt, ist etwas, was ich nicht mein Leben lang missen möchte. Das ist Lebensqualität. Auf sie werde ich nicht mein Leben lang verzichten, aber zumindest provisorisch sehe ich es als notwendig an, um langfristig Verbesserungen in meinem Leben herbeiführen zu können.

Den Kaffee werde ich vorerst nicht absetzen, weil das zu viel auf einmal wäre. Generell bin ich auch keinen Partyabenden abgeneigt. Ich will sie nur auf ein vernünftiges Maß reduzieren. Ich bin sonst häufig in Clubs unterwegs gewesen und mir fällt jetzt auf, dass mich Clubs überhaupt nicht reizen. Bis vor kurzem war ich der Meinung, dass ich verdammt gerne in Clubs bin. Jetzt fällt mir auf, dass ich verdammt gerne Alkohol getrunken habe - dabei im Club zu sein, war nur ein schöner Bonus. Wenn ich also ohne Alkohol keine Lust auf Clubs habe, dann lasse ich es eben sein. Ich verzichte aber nicht bewusst auf Clubs oder Parties, falls ich hier den Anschein erweckt haben sollte. Erst letztes Wochenende war ich in einem Club mit zwei Freunden und auf einer Hausparty . Es hat Spaß gemacht, auch ohne Alkohol. Das war mein erster Clubabend dieses Jahr. Zu einer guten Party unter Freunden sage ich sicher auch nicht nein. Es geht mir mehr darum, diese Gelegenheiten nur dann wahrzunehmen, wenn ich da wirklich Lust drauf habe und nicht aus einem gesellschaftlichen Zwang heraus.

Alle anderen Vorsätze sind für mich kein Verzicht auf Lebensqualität. Ich lese gerne. Ich reise gerne. Indem ich auf meine Finanzen achte, kann ich mehr reisen und coolere Abenteuer erleben. Ich treibe gerne Sport. Frauen mag ich auch, die riechen so blumig. Wie Sonnenblumen, nur halt anders. Zum Anbeißen eben. Wenn mir der Verzicht auf eine dieser Dinge zu viel Lebensqualität nimmt, rudere ich eben zurück. Deswegen trinke ich jetzt auch wieder Kaffee. Alles dufte soweit.

Trotzdem danke ich euch allen für euren Input. Es ist wichtig, dass mir hin und wieder von außen der Spiegel vor die Nase gehalten wird. Ansonsten laufe ich Gefahr, mich in Sackgassen zu verrennen, wo es eigentlich gar nicht nötig wäre. 

Feeling good

Momentan geht es mir prächtig, anders kann ich es nicht formulieren. Der Sport hält mich fit. Dadurch, dass ich keinen Alkohol trinke und nicht rauche, habe ich so gut wie keine Momente der schlechten Laune mehr. Ein Stück weit fühle ich mich befreit, weil ich nicht mehr so viele Laster gleichzeitig habe. Durch das Lesen habe ich das Gefühl, jeden Tag meinen Horizont um ein weiteres Stück zu erweitern, und das fühlt sich fantastisch an. Ich muss aber zugeben, dass ich trotzdem häufig darüber nachdenke, Alkohol zu trinken. Situationen, wo ich sonst trinken würde, lassen mich kurz ins Zweifeln kommen, ob meine Entscheidung, dieses Jahr auf Alkohol zu verzichten, die richtige war. Bisher bin ich aber standhaft und zuversichtlich, dass dies so bleiben wird.

Am Sonntag habe ich mit dem Ami in Düsseldorf am Rhein gechillt und uns über Gott und die Welt unterhalten. Irgendwann habe ich dann gesagt, dass ich jetzt echt gerne einen Joint rauchen würde. Als wir später den Heimweg antraten, wurde uns dann von Fremdem, die auch am Fluss die Ruhe genossen haben, ein Joint angeboten. Das kam mir vor wie die Schlange im Garten Eden. Der Teufel hat sie geschickt. Sie waren zwar wegen Karneval verkleidet, aber es war der verdammte Teufel. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer es mir fiel, diesen Joint abzulehnen. Danach wäre ich sicher wieder rückfällig geworden, aber ich bin stark geblieben.

Dafür bin ich allerdings faul geworden, was das Frauenthema angeht. Bis auf Kopenhagen und nicht nennenswerte Ansprechversuche diesen Monat habe ich nicht viel getan. Es ist immer das Gleiche bei mir. Sobald es einmal voran geht mit den Dates, werde ich faul und mache nichts mehr. So auch jetzt. Ab morgen gebe ich wieder Vollgas.

Weiteres Vorgehen

Am Ende jedes Monats gibt es ab jetzt einen Beitrag, in dem ich zusammenfasse, wie der Stand meiner Vorsätze ist und wie meine Entwicklung generell verläuft. Ansonsten schreibe ich hier nur noch rein, wenn etwas Nennenswertes passiert. Wer damit ein Problem hat, wird sich bei Domian melden müssen, nichts für ungut. Ich hab euch trotzdem lieb. Versprochen. Ehrenwort. Fühlt euch gedrückt und geknutscht. Hihi.

Eine Frage habe ich aber an euch. Besteht generell Interesse daran, dass ich die von mir gelesenen Bücher prägnant zusammenfasse und eine Bewertung dazu abgebe? Für mich selber will ich Zusammenfassungen anfertigen, würde das hier aber nur veröffentlichen, wenn wirklich Interesse besteht, um den Thread hier leserlich zu halten.

 

Vorsätze

Zigaretten

Ziel: Komplett aufhören
Stand: Seit 59 Tagen nicht geraucht


Alkohol:

Ziel: 1 Jahr lang nicht trinken
Stand: Seit 59 Tagen nicht getrunken

Kaffee

Ziel: Komplett absetzen
Stand: Erster Versuch nach 1 Woche gescheitert, vorerst kein neuer Versuch

Kraftsport

Ziel bis 1.07.2017 (alles 1 rm):

  • Kniebeugen: 130 kg
  • Kreuzheben: 150 kg
  • Bankdrücken: 100 kg
  • Schulterpresse: 65 kg

Stand

  • Kniebeugen: 124 kg
  • Kreuzheben: 147 kg
  • Bankdrücken: 93kg
  • Schulterpresse: 57 kg

Laufen

Ziel: Im September Halbmarathon in 1:35
Stand: Vorbereitung gestartet, bisher alles nach Plan

Sprachen:

Ziel:

  • Italienisch: Wortschatz v. 2000 Vokabeln bis 01.07.2017 auf babbel
  • Französisch: Wortschatz v. 1000 Vokabeln bis 1.07.2017 auf babbel 

Stand:

  • Italienisch: 1098
  • Französisch: 612 

Lesen

Ziel: 50 Bücher lesen, davon mindestens 10 auf Englisch, bis 31.12.2017
Stand: 11, davon 1 auf Englisch

Reisen

Ziel: Mind. 6 Reisen ins Ausland unternehmen bis 31.12.2017
Stand: 1/6

Finanzen

Ziel:

  1. Haushaltsbuch lückenlos führen, 1x pro Woche Eintrag
  2. Max 500 Euro bis 31.12.2017 ausgeben für Clubbesuche und Folgekosten (Döner essen, Red Bull etc., Regel entfällt auf Reisen), etwa 40 Euro im Monat
  3. Max. 1 pro Woche auswärts essen (Regel in Ausnahmefällen umgehbar, wenn gesellschaftliches Erfordernis oder im Urlaub)
  4. Ersparnis aus Alkohol- und Zigarettenverzicht in gleichem Anteil auf die Bereiche Fortbildung, Reisen umlagern
  5. Ersparnis aus den Bereichen Club und Essen auf Sparrate umlagern
  6. Sparrate von 10% einrichten

Stand:

  1. Bisher erfolgreich umgesetzt
  2. Bisheriger Stand: 20/500
  3. Bisher erfolgreich umgesetzt
  4. Bisher noch nicht umgesetzt, Ersparnis geht momentan für Altlasten drauf, geplante Umsetzung ab 01.03.2017
  5. Siehe 4
  6. Siehe 4

Frauen

Ziel: 1000 Frauen ansprechen bis zum 31.12.2017, wird nur gezählt bei tatsächlichem Interesse 
Stand: 31/1000

 

Cheers,
rsc

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Dieser Moment, wenn du schwach wirst

...und der Versuchung nicht widerstehen kannst. Ich mache es kurz. Die letzten Tage habe ich in Barcelona verbracht und bin dort rückfällig geworden. Zigaretten, Alkohol, Gras, beim Koks habe ich dann aber lächelnd verzichtet. Das alles blieb aber in einem kleinen Rahmen, ich konnte es sehr gut kontrollieren und zu meiner Überraschung bereue ich es nicht mal. Es waren sehr witzige Tage, die ich in der Form nicht missen möchte. Weder habe ich jetzt Lust auf Zigaretten noch auf Alkohol. Ich will mich nicht zu früh freuen, aber es scheint, als sei ich über den Berg. Vielleicht rede ich mir das ja auch nur ein und verschließe meine Augen vor der Wahrheit? Das wird sich sicher bald zeigen. In der nächsten Zeit erwarte ich aber auch keine Situationen, in denen mein Willen übermäßig auf die Probe gestellt wird. 

Antonia

Die Sache ist im Sande verlaufen. Nachdem wir uns eine ganze Weile regelmäßig getroffen hatten, habe ich ihr auf ihre letzte Nachricht mit zwei Wochen Verzögerung geantwortet und ich glaube, das ist ihr sauer aufgestoßen. Sicher hätte ich es wieder geradebiegen können, aber das wollte ich nicht. Je besser ich sie kennenlernte, desto mehr musste ich feststellen, dass die Konstellation mit ihr auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt sein wird. Es ist an der Zeit, sich nach neuen Frauen umzusehen. Jetzt kann ich mich nicht mehr auf einer entspannten Fickbeziehung ausruhen.

Debbie

Eeeeeh, ich lasse das hier mal als Platzhalter und schreibe beim nächsten Mal etwas dazu. Irgendwie vergesse ich das immer.

Vielleicht einfach mal tindern?

In der letzten Zeit mache ich eigentlich gar kein Clubgame oder Daygame mehr. Zeitlich werde ich künftig etwas eingeschränkter sein und will meine Freizeit vor allen Dingen dem Aufbauen eines größeren sozialen Kreises und meinen Hobbies/Habits widmen. Das bringt mich zu der Überlegung, tinder noch eine Chance zu geben. Ich hatte bisher nur ein Date über tinder und das war gelinde gesagt nicht zufriedenstellend. Danach hatte ich tinder abgeschworen. Die kommende Woche bin ich erst einmal in Hamburg und werde es im Anschluss testen. Ich bin gespannt und halte euch auf dem Laufenden.

Live your life now. Live your dreams now. Start acting like this is your last day on the planet. We have the power in our hands.

Cheers,
rsc

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Fick dich ins Knie

Fick dich ins Knie ist eine Aufforderung zur Durchführung einer durch anatomische Gegebenheiten nicht durchführbaren sexuellen Handlung mit sich selbst, vergleichbar mit dem Berühren des Ellenbogens mit der eigenen Zunge. 

Fick dich ins Knie ist ein Satz, den ich zeit meines Lebens viel zu selten benutzt habe. Kaum einer ist in der Lage, ihn in den richtigen Situationen des Lebens - in aller Ausdrücklichkeit und in Anbetracht der Situation mehr oder minder diplomatisch ausgedrückt - von sich zu geben. Du willst, dass ich unbezahlte Überstunden mache? Fick dich ins Knie. Du glaubst nicht, dass ich das bewerkstelligen kann? Fick dich ins Knie. Ich soll nicht mit Kippe im Maul, Bier in der einen und Wodka-E in der anderen Hand, ins Klo pissen? Sei froh, dass ich währenddessen nicht breakdance. Fick dich ins Knie.

Fick dich ins Knie ist ein Satz, den wir häufig denken, aber selten sagen. Stattdessen schlucken wir ihn begierig und mitsamt seines gesamten faden Beigeschmacks herunter wie eine heroinsüchtige Nutte den Samen eines ekeligen, verschwitzten Freiers, nur um im nächsten Moment weiter ihr tristes Dasein fristen zu können. In manchen Situationen ist unser Schweigen den ungünstigen Umständen geschuldet. In anderen Situationen fürchten wir die Konsequenzen, die ein simples fick dich ins Knie mit sich bringen würde. 

Wer es niemals wagt, fick dich ins Knie zu sagen, ist früher oder später selbst der Gefickte. Wie viele Menschen da draußen in dieser wundervollen Welt gehen Tag für Tag einer Tätigkeit nach, die nicht ihren Talenten und Tugenden entspricht? Wie viele Menschen gehen Berufungen nach, welche nichts mit ihrem Naturell zu tun haben? Tätigkeiten, die ihnen von ihren Puppenspielern ein Leben lang so lange mundgerecht serviert wurden, bis sie selbst glaubten, dass sie zu ihnen passen. Tätigkeiten, denen sie nie nachgehen würden, wenn es nicht in sie hinein geprügelt worden wäre. Tätigkeiten, die sie irgendwann zermürben werden, bis sie hierher kommen und einen Thread aufmachen... - "Ich leide an Burnout. Was soll ich tun?"

Die Welt ist ein verrückter Schauplatz, welcher dir eine Unendlichkeit an Möglichkeiten bietet. Wie du sie nutzt, ist dir überlassen. Ja, genau - dir! Nicht deinen Eltern, deinen Umständen oder deinen Freunden. Du entscheidest, was du daraus machst. Das klingt banal, aber wer versteht es wirklich? Wer versteht wirklich, was er tief in sich drin will? Wer versteht, was er wirklich machen will? Wer versteht wirklich, was seine Bestimmung ist? Es sind wenige. Viele denken nur, sie würden das tun, was sie wirklich wirklich tun wollen. Dabei merken sie nicht, dass sie sich nur so lange von außen haben bearbeiten lassen, bis sie dieses Gedankengut als ihr eigenes interpretiert haben und Sachen tun, auf die sie keine Lust haben. Steter Tropfen höhlt den Stein. 

"Das passiert mir sicher nicht." Ja, vielleicht passiert dir das nicht. Vielleicht passiert es dir aber doch. Vielleicht ist es dir schon passiert. Vielleicht wird es dir erst noch passieren. Wir Menschen haben eine Gabe, die sowohl für uns, als auch gegen uns, arbeiten kann - unsere Fähigkeit, die Augen vor der Realität zu verschließen. Akzeptiere, dass dein Gehirn fehlbar ist. Akzeptiere, dass auch du nicht vor dummen Entscheidungen gefeit bist. Akzeptiere, dass auch du dich irgendwann in eine Sackgasse manövrieren wirst. Wenn dich über einen längeren Zeitraum ein Unwohlsein begleitet, stehen die Chance gut, dass es an der Zeit ist, fick dich ins Knie zu sagen. Hör in dich hinein. Finde heraus, wann genau dieses Unwohlsein verstärkt auftritt. Sei aufmerksam und mache den Ursprung aus, es geht schließlich um dein Leben.

Du merkst, dass du einen Berufsweg eingegangen bist, der eigentlich nichts für dich ist, und doch gehst du ihn immer weiter? Du findest heraus, dass deine Freundin dich betrogen hat und verzeihst ihr wieder und wieder, obgleich es deinen Prinzipien und deinen Vorstellungen von Moral zuwiderläuft? Du tust etwas nur, um deine Eltern zufrieden zu stellen? Du tust etwas nur des Geldes wegen? Du tust etwas, um deinen Freunden zu imponieren? Du hast diesen Job in der Wirtschaft, wo du >100k machst, dafür >60 Stunden die Woche arbeitest, de facto kein Leben hast und ein Leben am Rande der Erschöpfung "lebst" und du merkst, dass er dich kaputt machen wird - aber du machst weiter, immer weiter, denn die Leute beneiden dich um deinen "Erfolg"? Monetäre Entlohnungen sind der einzige Grund, warum du deinem Beruf nachgehst?

Sag fick dich ins Knie zu falschen Freunden. Sag fick dich ins Knie zu den Erwartungen deiner Eltern, wenn sie deinen eigenen Vorstellungen des Lebens widersprechen. Sag fick dich ins Knie zu deinem Arbeitgeber, wenn er dich scheiße behandelt. Sag fick dich ins Knie zu deiner Freundin, wenn sie dich betrügt. Sag fick dich ins Knie zu deinem Beruf, wenn du ihn hasst. SAG ES. Erst wird es ein leise gehauchtes Flüstern sein - kaum hörbar und schwer wahrzunehmen. Sag es noch mal. Es wird stärker und nährt sich von der Kontinuität, bis es zu einem starken, sonoren FICK DICH INS KNIE! heranwächst. Trau dich, es zu sagen, aber bereite dich auf Rückhall vor. Nimm, was du ersehnst, aber sei bereit dafür zu zahlen. Du hast nur ein Leben. Lass nicht zu, dass du es in einer Sackgasse verbringst. Nimm es in die Hand oder FICK DICH INS KNIE!

 

Das wird vorerst der letzte Beitrag in diesem Thread sein. Ich muss mich erstmal anderen Dingen widmen.
Wir sehen uns wieder.
Go suck a fuck!

Cheers,
rsc

 

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