Ich brauche Hilfe - Laune von Frauen abhängig

506 Beiträge in diesem Thema

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Hallo zusammen,

da denkt man es läuft Momentan alles super ändert sich das ganze innerhalb von weniger Stunden. Noch nicht mal. Innerhalb von weniger Minuten.
Gestern erhielt ich die Hiobsbotschaft die mir den Boden unter den Füßen weg gezogen hat. Ich kann mich an keinem Moment in meinem Leben erinnern an dem es mir so beschissen und aussichtslos ging.

Wer den Status gesehen hat: Ich habe gestern von meinem neuen AG erfahren, 30 Tage vor Beginn des Arbeitsverhältniss, das diese mich doch nicht beschäftigen können und es darauf hinauslaufen wird das ich bereits am ersten Tag die Kündigung erhalte. Die Offizielle Begründung lautet dass das Projekt für das ich eingesetzt werden sollte nun doch nicht in Auftrag gegeben wird. Chapeu! Personalplanung in perfektion. Nachdem sich diese Firma so um mich bemüht hat. Mit Einladungen zu Feiern, ständigem Kontakt, nachfragen ob ich noch an einer Anstellung interessiert bin etc. gab es gestern einen verdammt lauten Knall. Um mir "entgegen zu kommen" hat man mich gebeten einen sogenannten Auflösungsvertrag zu unterzeichnen. Mit der Bitte, falls ich es nicht an Ort und Stelle tue, es kurzfristig nachzuholen. Vielen lieben Dank auch.

Fakt ist, dass ich in 30 Tagen den Status "Arbeitslos" über meinem Haupt trage. Das ganze trotz 1er Berufsausbildung, Microsoft Zertifikaten sowie weiteren Kursen und Zertifikaten die ich privat auf meine Kosten durchgeführt habe. Für mich ist das kaum zu glauben. Das ganze ist für mich noch nicht wirklich real und auch sicherlich nicht angekommen. 

Ich habe monatliche fixkosten von 1.077,- EUR, habe noch lächerliche 500,- EUR auf der hohen Kante. Die Rechnungen und rückwirkende Nachzahlungsforderungen vom Kindesunterhalt aufgrund meiner Lohnerhöhung etc. haben mein Geld verbrannt. Klar. Letztendlich ist es auch meine Schuld. Hätte ich in der Vergangenheit besser gewirtschaftet.

Einziger Lichtblick ist die Tatsache das mein aktueller AG sich bereit erklärt mit mir noch mal zu sprechen. Allerdings gab es für mich auch Gründe den Wechsel zu vollziehen. Besserer Verdienst, bessere Weiterbildungsmöglichkeiten, besser Sozialleistungen, kürzere Anfahrt etc. So gesehen bin ich in einer verdammt schlechten Position und komme leider Gottes mal wieder wie der letzte Trottel vor. Mein alter AG teilte mir mit ich solle mir nun bis Freitag Gedanken machen ob ich mir etwas längerfristiges Vorstellen kann oder eben nur begrenzt für eine Zeit, bspw. ein Jahr... und dann wollen wir schauen was und ob sich etwas realisieren lässt.

Momentan weiß ich nicht wie ich weiter machen soll. Mir fehlt auch irgendwie die Kraft dafür und ich habe einfach die Schnauze voll. Das Jahr 2017 hat mir bereits soviel Energie, Geld, Nerven und Psyche gekostet... 

Man schaut verdammt positiv in die Zukunft, freut sich auf die neue Herausforderung beim neuen AG, die neuen Kollegen etc. und dann bekommt man so ein scheiß zu hören.

bearbeitet von danyel

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Sag deinem alten AG klar, was passiert ist und warum du wechseln wolltest.

Schlag vor, dass du dir fuer a+b+c auch vorstellen koenntest laengerfristig zu bleiben.

Auch wenn du am Ende doch kurzfristig wechselst, wenn du was besseres hast... binde ihm das nicht auf die Nase.

 

Und fang an Bewerbungen zu schreiben. Deine Qualifikation hoert sich zumindest so an, dass du keine Schwierigkeiten haben solltest, etwas zu finden.

Also Kopf hoch, die Situation ist gerade einfach nur Pech und kann sich daher auch schnell wieder aendern.

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vor 44 Minuten, Strike79 schrieb:

Schlag vor, dass du dir fuer a+b+c auch vorstellen koenntest laengerfristig zu bleiben.

Auch wenn du am Ende doch kurzfristig wechselst, wenn du was besseres hast... binde ihm das nicht auf die Nase

Nun, leider bin ich sicherlich nicht in der Position irgendwelche Forderungen zu stellen. Ich sollte froh sein wenn sie mich "zurücknehmen".

vor 44 Minuten, Strike79 schrieb:

Und fang an Bewerbungen zu schreiben. Deine Qualifikation hoert sich zumindest so an, dass du keine Schwierigkeiten haben solltest, etwas zu finden

Bin bereits dabei. Einigen Firmen auch schon rausgesucht.
Zur Not muss ich einen Umzug in Erwägung ziehen wenn ich Mittelfristig hier nichts finde. Auch wenn aktuell die finanziellen Ressourcen dafür nicht vorhanden sind. 

Ich werde jedenfalls den morgigen Tag abwarten und schauen was dabei rauskommt.
Am Wochenende werde ich mich dann darum kümmern die Bewerbungen auf den Weg zu bringen.

Mehr kann ich momentan leider nicht machen.

bearbeitet von danyel

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vor 21 Stunden, danyel schrieb:

da denkt man es läuft Momentan alles super ändert sich das ganze innerhalb von weniger Stunden. Noch nicht mal. Innerhalb von weniger Minuten.

Kenn ich. Nennt man Leben.

Man kann nicht jeden Scheiß planen oder einkalkulieren. Ab und an bekommt man einfach richtig auf die Fresse. Genau da liegt aber der springende Punkt. Verharrt man in seiner gefühlten Hilflosigkeit oder sondiert man die Lage neu, guckt welche Möglichkeiten, Resourcen, Stärken etc. man hat und macht das Beste draus.

Das mag jetzt blöd klingen aber solche Situationen sind die Sprungschanze für nachhaltige Veränderungen im Leben und seiner Persönlichkeit. Wenn mann sowas anpackt und erfolgreich meistert steigert das zwangsläufig dein Selbstvertrauen. Du bist Selbstwirksam, nimmst die Dinge in die Hand, meisterst Unanehmlichkeiten. Das daraus gewonnene Selbstvertrauen wirkt sich auf deinen Selbstwert, deine Selbstsicherheit, deine Resilienz und deine Persönlichkeit aus. Entweder ins negative oder ins positive.

Solche ungeplanten Situationen werden einem im Leben immer wieder widerfahren in der unterschiedlichsten Art und Weise. Klar ist das erstmal nervig, anstrengend und Zeitraubend, gleichfalls biete sich aber auch die Chance an dadurch nachhaltige Veränderungen in deinem Leben zu erzielen.

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vor 19 Minuten, Doc Dingo schrieb:

Das mag jetzt blöd klingen aber solche Situationen sind die Sprungschanze für nachhaltige Veränderungen im Leben und seiner Persönlichkeit. Wenn mann sowas anpackt und erfolgreich meistert steigert das zwangsläufig dein Selbstvertrauen. Du bist Selbstwirksam, nimmst die Dinge in die Hand, meisterst Unanehmlichkeiten. Das daraus gewonnene Selbstvertrauen wirkt sich auf deinen Selbstwert, deine Selbstsicherheit, deine Resilienz und deine Persönlichkeit aus. Entweder ins negative oder ins positive.

 

vor 18 Stunden, danyel schrieb:

Ich sollte froh sein wenn sie mich "zurücknehmen".

Passt ja ;-) Ich sehe das genauso wie der Doc. Genau darauf solche Situationen zu meistern ohne Dich runterziehen zu lassen, bereitest Du Dich doch ständig vor.

Leider kenne ich ähnliche Situationen sowohl aus der eigenen Firma als auch von mir selbst. Wir hatten in der Firma mal per Headhunter einen SharePoint Entwickler aus der Schweiz eingekauft und mussten den in der Probezeit noch entlassen, da der Kunde einige Projekte um ein Jahr verschoben hat. Der arme Kerl war extra aus der Schweiz umgezogen. Ich selbst bin mal von einem Headhunter auf eine Stelle bei der Telekom angesprochen worden. Eins der wenigen wirklich interessanten Abwerbeangebote in 15 Jahren. Kurz vor dem dritten Gespräch entschied die Telekom dann diese neue Abteilung doch nicht aufzumachen. Da ich dadurch ca. 40K mehr verdient hätte, tat das schon ein wenig weh ;-) Ich hatte aber zumindest noch nicht gekündigt.

Grüsse

Kenjii

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Gast botte
vor 23 Stunden, danyel schrieb:

Hallo zusammen,

da denkt man es läuft Momentan alles super ändert sich das ganze innerhalb von weniger Stunden. Noch nicht mal. Innerhalb von weniger Minuten.
Gestern erhielt ich die Hiobsbotschaft die mir den Boden unter den Füßen weg gezogen hat. Ich kann mich an keinem Moment in meinem Leben erinnern an dem es mir so beschissen und aussichtslos ging.

Wer den Status gesehen hat: Ich habe gestern von meinem neuen AG erfahren, 30 Tage vor Beginn des Arbeitsverhältniss, das diese mich doch nicht beschäftigen können und es darauf hinauslaufen wird das ich bereits am ersten Tag die Kündigung erhalte. Die Offizielle Begründung lautet dass das Projekt für das ich eingesetzt werden sollte nun doch nicht in Auftrag gegeben wird. Chapeu! Personalplanung in perfektion. Nachdem sich diese Firma so um mich bemüht hat. Mit Einladungen zu Feiern, ständigem Kontakt, nachfragen ob ich noch an einer Anstellung interessiert bin etc. gab es gestern einen verdammt lauten Knall. Um mir "entgegen zu kommen" hat man mich gebeten einen sogenannten Auflösungsvertrag zu unterzeichnen. Mit der Bitte, falls ich es nicht an Ort und Stelle tue, es kurzfristig nachzuholen. Vielen lieben Dank auch.

Fakt ist, dass ich in 30 Tagen den Status "Arbeitslos" über meinem Haupt trage. Das ganze trotz 1er Berufsausbildung, Microsoft Zertifikaten sowie weiteren Kursen und Zertifikaten die ich privat auf meine Kosten durchgeführt habe. Für mich ist das kaum zu glauben. Das ganze ist für mich noch nicht wirklich real und auch sicherlich nicht angekommen. 

Ich habe monatliche fixkosten von 1.077,- EUR, habe noch lächerliche 500,- EUR auf der hohen Kante. Die Rechnungen und rückwirkende Nachzahlungsforderungen vom Kindesunterhalt aufgrund meiner Lohnerhöhung etc. haben mein Geld verbrannt. Klar. Letztendlich ist es auch meine Schuld. Hätte ich in der Vergangenheit besser gewirtschaftet.

Einziger Lichtblick ist die Tatsache das mein aktueller AG sich bereit erklärt mit mir noch mal zu sprechen. Allerdings gab es für mich auch Gründe den Wechsel zu vollziehen. Besserer Verdienst, bessere Weiterbildungsmöglichkeiten, besser Sozialleistungen, kürzere Anfahrt etc. So gesehen bin ich in einer verdammt schlechten Position und komme leider Gottes mal wieder wie der letzte Trottel vor. Mein alter AG teilte mir mit ich solle mir nun bis Freitag Gedanken machen ob ich mir etwas längerfristiges Vorstellen kann oder eben nur begrenzt für eine Zeit, bspw. ein Jahr... und dann wollen wir schauen was und ob sich etwas realisieren lässt.

Momentan weiß ich nicht wie ich weiter machen soll. Mir fehlt auch irgendwie die Kraft dafür und ich habe einfach die Schnauze voll. Das Jahr 2017 hat mir bereits soviel Energie, Geld, Nerven und Psyche gekostet... 

Man schaut verdammt positiv in die Zukunft, freut sich auf die neue Herausforderung beim neuen AG, die neuen Kollegen etc. und dann bekommt man so ein scheiß zu hören.

Ja, Scheissspiel, aber so läuft das Leben manchmal. Auf die schnelle betrachtet ist aber noch nicht alles verloren, oder?

- sprich mit Deinem bisherigen Arbeitgeber. Sag Ihnen, dass Du zu bestimmten Bedingungen doch bereit wärst, weiter zu machen. Klar hat das Theater Deine Position geschwächt, aber vielleicht kannst Du nochmal einen Zeitvertrag oder ähnliches heraus holen, der Dir Zeit gibt für weitere Bewerbungen. + 1 für @Strike79

- sprich mit Deinem verhinderten Arbeitgeber. Streng genommen sind sie Dir nichts schuldig und können Dich auch kurzfristig ohne Angabe von Gründen in der Probezeit kündigen. Ein Auflösungsvertrag sieht aber natürlich für beide Seiten besser aus, und vielleicht kannst Du da noch irgendein Goodie verhandeln. Hat ja schliesslich seinen Grund, dass sie lieber einen Auflösungsvertrag wollen, oder? Eine Abfindung sehr sicher nicht, aber vielleicht haben sie etwas anderes in petto - einen Lehrgang oder ähnliches in 'weicher Währung' - der für Dich interessant ist. Fragen kostet ja nichts

- Bewirb Dich sofort wieder. Nimm Dir das WE und tu Dir was Gutes, zur Not schiess Dich mal mit Freunden richtig ab; aber ab Montag geht's wieder los!

Kopf hoch! Du hast jetzt einmal mit einem neuen AG Pech gehabt, aber das nächste Mal wird's klappen!

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Hallo zusammen,

ich habe stressige und beschissene 7 Tage hinter mir.
Nachdem ich davon erfahren habe das mein neuer Arbeitgeber von einer Anstellung absieht habe ich mit meinem bisherigem/aktuellem Arbeitgeber gesprochen.
Im Gespräch habe sie mir deutlich gemacht das sie mich nicht hängen lassen wollen aufgrund der Tatsache das ich die letzten 6 Jahre mit zum Erfolg beigetragen haben.
Heute erhielte ich dann die versprochene Rückmeldung: Sie werden leider doch davon absehen mich in irgend einer Form weiter zu beschäftigen. Das Vertrauen wäre durch die Kündigung zerbrochen und man kann sich daher eine weitere Zusammenarbeit nicht vorstellen. Entsprechend werde ich ab dem 1.10, stand jetzt, Arbeitslos sein. Tja. Pech gehabt. Ich werde morgen früh jedenfalls direkt beim Arbeitsamt vorstellig und werde denen meine aktuelle Situation und die Umstände schildern.

Das ganze letzte Woche hat mich so mitgenommen das ich seit Montag mit einer fetten Erkältung, Fieber und krassem Dünnschiss zur Arbeit eile und nach der Arbeit mich um Bewerbungen kümmere. Leider wird es mit den offenen Stellen in einem Umkreis von 60km langsam dünn. Nächste Woche erhalte ich jedenfalls schon mal eine Antwort von einer offenen Bewerbung da der Personalleiter bereits mit mir in Kontakt getreten ist. Wenn es nicht anders geht werde ich wohl oder übel einen Wohnortwechsel in erwägung ziehen müssen. Auch wenn es eigentlich das letzte ist was ich will. Schließlich lebt meine Tochter sowie meine Familie hier. 

Aktuell sehe ich etwas schwarz. Ist denke ich mal ganz normal. Erschreckend wie von einem auf den anderen Tag einfach alles kaputt geht. Ich weiß nicht mal ob an der Stelle der Vorwurf an mich erlaubt ist das ich mich beruflich weiterentwickeln wollte. Warum bin ich nicht einfach dort geblieben wo ich bin ohne zu kündigen. Einfach im sicheren Hafen. Klar, ich war nicht mehr glücklich mit der Arbeit weil sich seit den 6 Jahren in denen ich dort angestellt bin keine Entwicklung nach vorne erkennen lies... aber egal. Hauptsache sichere Stelle.

Momentan weiß ich noch nicht wie das ganze weiter gehen soll. Ich habe, ohne Frage, einfach eine verdammte Zukunftsangst. Ich hoffe jetzt erst mal das ich schnell wieder gesund und fit wäre. Das würde das ganze wenigstens um einiges einfacher machen. Das ganze Thema zerrt schon verdammt sehr an einem.

Hach... hätte mir einer erzählt das es so kommt hätte ich ihn ausgelacht.
 

Am 1.9.2017 um 10:13 , Doc Dingo schrieb:

Das mag jetzt blöd klingen aber solche Situationen sind die Sprungschanze für nachhaltige Veränderungen im Leben und seiner Persönlichkeit. Wenn mann sowas anpackt und erfolgreich meistert steigert das zwangsläufig dein Selbstvertrauen. Du bist Selbstwirksam, nimmst die Dinge in die Hand, meisterst Unanehmlichkeiten. Das daraus gewonnene Selbstvertrauen wirkt sich auf deinen Selbstwert, deine Selbstsicherheit, deine Resilienz und deine Persönlichkeit aus. Entweder ins negative oder ins positive.

Jep. Klingt blöd. Hast du recht. Der Arbeitgeberwechsel war für mich bereits die Sprungschanze für Veränderungen. Doch anstatt das ich dadurch einen Schritt nach vorne mache hat mich das ganze zwei Schritte nach hinten gebracht. Nun ja. Meckern bringt jetzt nichts. Mund abwischen und neue Stellen suchen. Die Situation ist aktuell für mich alles anders als Optimal, aber letztendlich liegt oder lag es nicht in meiner Macht... gut. okay. Ich hätte nicht kündigen sollen. Wer hätte aber ahnen können das einen Monat vor Beginn man so eine Hiobsbotschaft erhält.

Mir stellt sich auch die Frage wie ich das bei Bewerbungsgesprächen oder Lebenslauf unterbringen soll. Also das ich Arbeitssuchend bin aufgrund von dummen Umständen.

bearbeitet von danyel

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vor 15 Stunden, danyel schrieb:

Ich hätte nicht kündigen sollen.

Das ist Blödsinn.

 

Ich wünsch dir erstmal gute Besserung und viel Erfolg bei den Bewerbungen. Ich drück dir die Daumen dass du schnellstmöglich etwas findest.

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vor 1 Stunde, Doc Dingo schrieb:

Das ist Blödsinn

Warum?
Hätte ich diesen Schritt nicht gewagt dann hätte ich nun nicht so ein verdammt großes Problem am arsch

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vor 3 Minuten, danyel schrieb:

Warum?
Hätte ich diesen Schritt nicht gewagt dann hätte ich nun nicht so ein verdammt großes Problem am arsch

 

Weil deine Entscheidung damals absolut und objektiv richtig war! Das Risiko war vertretbar.

Niemand hat eine Glaskugel und was nun passiert ist, kann bei jedem Jobwechsel passieren.

Du kannst ja nicht aus Angst jede sinnvolle Weiterentwicklung scheuen und keinerlei Risiken eingehen.

Und warte ab, vielleicht findest du schneller einen neuen Job als gedacht.

 

Dein jetziger AG denkt auch irgendwie falsch. Aendere mal deine Denkweise:

Es steht jedem zu sich weiterzuentwickeln und dafuer muss man manchmal kuendigen.
Was bitte hat das mit Vertrauen zu tun? Es ist keine Liebesbeziehung und keine Sklaverei, sondern ein Angestelltenverhaeltnis.

Wenn du ganz normal fristgerecht kuendigst, deine Aufgaben abschliesst usw. - dann gibt es keinen Grund dir Vertrauensbruch vorzuwerfen.

 

 

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vor 17 Minuten, danyel schrieb:

Hätte ich diesen Schritt nicht gewagt dann hätte ich nun nicht so ein verdammt großes Problem am arsch

Es ist der Zwang zur Veränderung. 

Was macht man nach einer kalten Dusche?  Drunter stehen bleiben ?  
Vielleicht abtrocknen, anziehen - und - schauen was der Tag bringt?

Du hast 6 Jahre Erfahrung die Du in einen neuen Job einbringen kannst -  Du hast Die Möglichkeit mit guten Argumenten (Job)  mal etwas ganz anders zu machen ...  

Auftrag:  Nimm Dir einen Zettel und finde 10 positive Veränderungen die sich durch diesen Umstand ergeben könnten!
Job, Privat, Freitzeit, Erfahrungen  ... 

bearbeitet von C_h_o_p_i_n
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vor 1 Minute, danyel schrieb:

Warum?

Weil

vor 17 Stunden, danyel schrieb:

ich war nicht mehr glücklich mit der Arbeit weil sich seit den 6 Jahren in denen ich dort angestellt bin keine Entwicklung nach vorne erkennen lies

 

vor 5 Minuten, danyel schrieb:

Hätte ich diesen Schritt nicht gewagt dann hätte ich nun nicht so ein verdammt großes Problem am arsch

Kann man so sehen, geht aber dann auch mit Stagnation einher. Is halt bequem, versteh ich. Ich verstehe aber nicht wie man lieber unglücklich ist nur aus Bequemlichkeit. Betrachte es als Herausforderung, nicht als Problem.

 

Dein alter AG macht in meinen Augen einen Fehler wenn er dich nicht zurücknimmt. Du scheinst ja sehr qualifiziert in deinem Bereich zu sein. Wusste er anscheinend nicht zu schätzen, hat dich schlecht bezahlt, dich nicht gefördert und ist jetzt beleidigt. Also such dir einen der deine Fahigkeiten zu schätzen weiß. Und ja, das kann manchmal unangenehm sein, weiß ich. In der Hinsicht hab ich so ziemlich jede Scheiße schon durch die man durch haben kann, bin da also auch kein unbeschriebenes Blatt der jetzt nur rum palavert. Und ich komme von weiter unten als du was meine Bildungsvorgeschichte betrifft.

 

Wie gesagt

Am ‎01‎.‎09‎.‎2017 um 10:13 , Doc Dingo schrieb:

Verharrt man in seiner gefühlten Hilflosigkeit oder sondiert man die Lage neu, guckt welche Möglichkeiten, Resourcen, Stärken etc. man hat und macht das Beste draus

 

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vor 3 Stunden, Strike79 schrieb:

Es steht jedem zu sich weiterzuentwickeln und dafuer muss man manchmal kuendigen.
Was bitte hat das mit Vertrauen zu tun? Es ist keine Liebesbeziehung und keine Sklaverei, sondern ein Angestelltenverhaeltnis.

Wenn du ganz normal fristgerecht kuendigst, deine Aufgaben abschliesst usw. - dann gibt es keinen Grund dir Vertrauensbruch vorzuwerfen.

So ganz nachvollziehbar ist das für mich auch nicht. Schließlich habe ich die letzten Jahre über mir immer den Arsch aufgerissen und keine Arbeiten gescheut. Ich habe mich sogar bereit erklärt in eine mir Fachfremde Abteilung zu wechseln um dort kurzfristig auszuhelfen aufgrund eines Engpasses. Ich bin so aufgeschlossen und flexibel für neue Themen wie kein anderer... und dennoch ist dies im nachhinein alles für die Katz.

vor 3 Stunden, Doc Dingo schrieb:

Kann man so sehen, geht aber dann auch mit Stagnation einher. Is halt bequem, versteh ich. Ich verstehe aber nicht wie man lieber unglücklich ist nur aus Bequemlichkeit.

Ich wollte ja nicht bequem sein sondern hatte mir bereits eine andere Stelle gesucht und gefunden. Hat dann aber leider nicht geklappt. Was nicht in meiner Macht stand. Ist nun mal verdammt scheiße gelaufen und die Konsequenzen trage ich in dieser Beziehung ganz alleine.

vor 3 Stunden, Doc Dingo schrieb:

Du scheinst ja sehr qualifiziert in deinem Bereich zu sein. Wusste er anscheinend nicht zu schätzen, hat dich schlecht bezahlt, dich nicht gefördert und ist jetzt beleidigt.

Trifft leider alles sehr gut zu. 

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vor 36 Minuten, danyel schrieb:

So ganz nachvollziehbar ist das für mich auch nicht. Schließlich habe ich die letzten Jahre über mir immer den Arsch aufgerissen und keine Arbeiten gescheut. Ich habe mich sogar bereit erklärt in eine mir Fachfremde Abteilung zu wechseln um dort kurzfristig auszuhelfen aufgrund eines Engpasses. Ich bin so aufgeschlossen und flexibel für neue Themen wie kein anderer... und dennoch ist dies im nachhinein alles für die Katz

Eben, dann denk dir doch "Fickt euch" und dann suchst dir was besseres. Potential is doch genug da auf deiner Seite. Die werden sich noch in den Arsch beissen dass sie dich gehen ließen.

vor einer Stunde, danyel schrieb:

Ich wollte ja nicht bequem sein sondern hatte mir bereits eine andere Stelle gesucht und gefunden. Hat dann aber leider nicht geklappt. Was nicht in meiner Macht stand. Ist nun mal verdammt scheiße gelaufen und die Konsequenzen trage ich in dieser Beziehung ganz alleine.

Stimmt, nur ersetze das Wort "Konsequenzen" durch "Verantwortung". Konsequenzen klingt so als wärst du dem hilflos ausgeliefert, das stimmt aber nicht. Du hast Möglichkeiten die du nutzen kannst. Nutzt man die dann übernimmst du Selbstverantwortung, übernimmt man Selbstveratwortung dann gewinnt man Selbstvertrauen, gewinnt man Selbstvertrauen so gewinnst du Selbstsicherheit, gewinnst du Selbstsicherheit dann bist du in der Lage dein Leben zu Leben und nicht von deinem Leben gelebt zu werden.

 

Mal aus Neugier, welche Möglichkeiten hast du aktuell?

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vor 56 Minuten, Doc Dingo schrieb:

Eben, dann denk dir doch "Fickt euch" und dann suchst dir was besseres. Potential is doch genug da auf deiner Seite. Die werden sich noch in den Arsch beissen dass sie dich gehen ließen.

Du hast auch recht. Ich musste heute wieder feststellen wie mich dieser Arbeitgeber und das Arbeitsumfeld einfach nur unzufrieden machen. Durfte den Code von einem Arbeitskollegen überarbeiten bzw. fixen weil dort wohl ein Bug drin war... was soll ich sagen. Das was ich dort gesehen habe war genau das was mich ebenfalls unzufrieden macht:
Keine Weiterentwicklung. Das ist alles einfach so dahin geklatscht ohne sich an Grundsätze zu halten, neue Möglichkeiten in .NET zu nutzen, Verletzung aller Clean Coding "Vorgaben". Auf die Nachfrage hin warum bestimmte Sachen so und so implementiert worden sind: "Keine Ahnung, habe ich kopiert". Sorry - aber das ist echt nicht mein Anspruch. Vielleicht ist das auch meckern auf hohem Niveau, mir fehlt aber einfach dort der Drive weiter zu machen. Es bringt nichts wenn man drauf und dran ist sich immer neuste Sachen anzueignen wenn die anderen oder die meisten nicht mitziehen weil ihnen das egal ist weil der Laden eben läuft. Das ist echt traurig. Man kann manche Funktionen, Logiken etc. so wunderschön und kunstvoll implementieren das der Aufwand hinteher bei Erweiterungen etc. einfach total minimal ist.... da wird lieber alles hingeklatscht hauptsache die Rechnung kann raus.

vor einer Stunde, Doc Dingo schrieb:

Stimmt, nur ersetze das Wort "Konsequenzen" durch "Verantwortung". Konsequenzen klingt so als wärst du dem hilflos ausgeliefert, das stimmt aber nicht. Du hast Möglichkeiten die du nutzen kannst. Nutzt man die dann übernimmst du Selbstverantwortung, übernimmt man Selbstveratwortung dann gewinnt man Selbstvertrauen, gewinnt man Selbstvertrauen so gewinnst du Selbstsicherheit, gewinnst du Selbstsicherheit dann bist du in der Lage dein Leben zu Leben und nicht von deinem Leben gelebt zu werden.

Nun, der Entscheidung meines "neuen" sowie "alten" Arbeitgebers bin ich hilflos ausgeliefert. Weil ich über diese Entscheidung keine Macht habe. Wofür ich aber Verantwortung trage ist wie ich darauf reagiere und was ich daraus mache. Darin liegt meine Verantwortung.

vor einer Stunde, Doc Dingo schrieb:

Mal aus Neugier, welche Möglichkeiten hast du aktuell?

  • Gesund werden, Mund abwischen und weiter machen
  • Mich weiter hier im Umkreis bewerben
  • Bei Freunden und Kollegen die in dem Bereich tätig sind anfragen
  • Ich habe 5 Jahre vor Ort bei einem Kunden gearbeitet, dort könnte ich mich auch erkundigen
  • Den ganzen Headhuntern bei Xing endlich mal antworten auch wenn ich denen irgendwie skeptisch gegenüber stehe
  • Ich habe noch eine offene Bewerbung bei einem sehr spannendem und interessantem Unternehmen wo ich nur auf Rückmeldung nächste Woche warte (Vitamin B).
  • Ich werde beim Arbeitsamt vorstellig damit das schon mal save ist und mich als Arbeitssuchend melden
  • Ich werde weiterhin meine Kurse auf udemy machen um mich weiter zu bilden in dem Bereich
  • Mittelfristig einen Umzug in betracht ziehen auch wenn ich das, aufgrund meiner Tochter und Familie, nur ungern tun würde
  • Wenn alle Stricke reißen: Mein Studium nachholen (Verbundsstudium in Vollzeitstudium wandeln) und nebenbei als Werksstudent / Studentische Hilfskraft arbeiten als Software Architekt.
  • Auf ALG1 chillen und alle PS4 Spiele durchspielen (just kidding)

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vor 7 Stunden, danyel schrieb:

Ich musste heute wieder feststellen wie mich dieser Arbeitgeber und das Arbeitsumfeld einfach nur unzufrieden machen.... mir fehlt aber einfach dort der Drive weiter zu machen. ...

 

vor 7 Stunden, danyel schrieb:

Wofür ich aber Verantwortung trage ist wie ich darauf reagiere und was ich daraus mache.

Jetzt sprechen wir auf einer Wellenlänge. Gefällt mir.

 

Wenn ich sehe mit welcher Leidenschaft du über deinen Beruf schreibst, welche Möglichkeiten du hast und du du dir teilweise selbst erschaffen hast (Vitamin B = Social Proof) dann hast du in meinen Augen nicht wirklich ein Problem, du bist nur den Schritt gegangen den du schon längst hättest gehen sollen. Is halt unbequem jetzt aber wie ich schon sagte, ich sehe bei dir viel Potential. Zieh das mal durch was du aufgelistet hast,und zwar mit der gleichen Leidenschaft wie du über deinen Beruf schreibst. Wir reden in nem halben Jahr nochmal über die Situation und ich garantiere dir du bist glücklicher und hast mehr Selbstvertrauen. Wenn du´s richtig durchziehst logischerweise.Wenn du willst, packst du das.

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In deiner momentanen Gefühlslage denkst du, dass du auf die Dinge um dich herum nur reagieren kannst, dass dein Leben quasi von äußeren Faktoren gesteuert wird. Das zieht einen automatisch runter und raubt Energie.

Aber das ist falsch und du kannst immer was ändern, eigene Entscheidungen treffen. Schließt sich eine Tür, geht eine andere auf, gerade wenn man ein positives Mindset hat. Man hält die Augen auf und sieht mehr Chancen.

Ich war traurig, dass ich auf dem hart umkämpften Wohnungsmarkt bei uns die eine Wohnung nicht bekam. Eine Woche später meldete sich eine einzige Person auf meine geschaltete Annonce. Bam! Meine Traumwohnung, die ich in Zukunft gerne kaufen würde. Die wäre mir durch die Lappen gegangen hätte ich für die andere unterschrieben.  

Ich bin arbeitstechnisch auch ein Spielball des Staates seit 2,5 Jahren. Ich gehöre zu der Anzahl Vertragslehrer die sich vor jeden Sommerferien beim Arbeitsamt arbeitslos melden dürfen, weil die Schulen erst spät wissen ob weitere Bedarf besteht. Letztes Jahr hatte ich nach 2,5 Jahren Arbeit noch nicht mal Anspruch auf Arbeitslosengeld. Im Ref zahlt man ja nicht ein. Hartz 4 wenn nicht 3 Tage vor den Ferien die freudige Nachricht gekommen wäre, dass es einen Anschlussvertrag gibt.

Nächstes Jahr ist Schluss. Entweder es gibt die Planstelle oder ich kann in meinem Bundesland nicht mehr unterrichten. So lautet das Gesetz. In einem anderen Bundesland wären Jahresverträge wieder möglich.

Jetzt der eigentliche Punkt: Ich mache gute Arbeit und ich liebe meinen Beruf. Ich habe mir trotzdem gesagt, dass ich nicht länger als 3 Jahre befristet rumdümpel obwohl Lehrermangel herrscht. Meine universitäre Ausbildung lässt es zu, dass ich mir auch Jobs in der freien Wirtschaft suchen kann. Ich mache mir keine Gedanken ob es nächstes Jahr klappt. Wenn nicht bin ich halt weg. Ich vertraue auf meine Stärken und ich liebe Herausforderungen. 

Mir sagte mal jemand 

"Uncertainty is the path to freedom."

Richtig, wenn noch nichts entschieden ist, habe ich alle Freiheiten meinen zukünftigen Weg zu wählen. 

PS. Ich hatte mich vor kurzem auf eine sichere Stelle beworben. Man war mir sehr zugetan, im Auswahlverfahren wurde dann doch die Tochter meiner Kollegin genommen. Von meiner Kollegin weiß ich, dass ihre Tochter schon nach ein paar Wochen sehr unglücklich dort ist. Ich bin heilfroh, dass ich die Stelle nicht bekommen habe :-)

bearbeitet von Samtschnute
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Auch wenn es schwerfällt, vergrabe dich nicht in der Negativität. Der sichere Hafen entpuppt sich als gar nicht so sicher. Vertrauen im Arsch weil du dich weiterentwickeln willst? Ich sage dir eher die wissen dich nicht wertzuschätzen. Du wirst ja wohl kaum so gekündigt haben: 

du erledigst deine Aufgaben weiterhin mehr als gut und das Vertrauen soll nicht mehr da sein? Ja von deiner Seite aus. Nicht von deren. Sei froh, dass du dort raus bist. Würden sie sich genauso weiterentwickeln wollen, dann wären sie sehr daran interessiert was dich dazu bewegt hat weiterziehen zu wollen. Es ist halt nicht immer das Geld. Und notfalls dir was befristetes Übergangsweise anzubieten. Aber sie nehmen deinen geplanten Abgang lieber persönlich. So viel zu deren Verständnis

Den einzigen Vorwurf den du dir machen kannst ist, dass du nur 500€ auf der hohen Kante hast. Ziel Nummer 1 ist 3-6 Monate der Kosten zum Leben auf der hohen Kante zu haben. Es kann immer was unvorhergesehenes passieren. Wie du siehst. Und selbst dann sind 3-6 Monate eine verdammt kurze Zeit. 

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Halllooo!

Am 9.9.2017 um 01:03 , Doc Dingo schrieb:

Jetzt sprechen wir auf einer Wellenlänge. Gefällt mir.

 

Dies war mir schon davor bewusst, ich habe mich lediglich etwas ungünstig ausgedrückt.

Am 9.9.2017 um 01:03 , Doc Dingo schrieb:

Wenn ich sehe mit welcher Leidenschaft du über deinen Beruf schreibst, welche Möglichkeiten du hast und du du dir teilweise selbst erschaffen hast (Vitamin B = Social Proof) dann hast du in meinen Augen nicht wirklich ein Problem, du bist nur den Schritt gegangen den du schon längst hättest gehen sollen.

Ich bekomme auch über zich Ecken und Kanten beistand in Form von "Mit deinen Qualifikationen solltest du kein Problem haben was neues zu finden". Es ist wahrscheinlich lediglich die Angst die ein wenig mitschwingt. Auch wenn eventuell unbegründet. Mein "Problem" ist die Tatsache das ein Monat ziemlich wenig Vorlaufzeit ist um eine neue Anstellung unter dach und fach zu bringen. Wenn zetlich nicht Nahtlos aneinander geht dann werde ich eben mal ein oder zwei Monate auf ALG1 hocken. Das Stocke ich dann noch mit einem 450,- € Job auf und gut ist. Hilft sonst nichts.

Meine Bewerbung bzw. Anschreiben lass ich aktuell auch von einer Lehrerin und einer bekannten Personallerin gegenlesen. Diesbezüglich sollte ich schon relativ save sein. Des weiteren ist noch die Rückmeldung der Vitamin B Stelle auf. Ein anderer Bekannter hat mir Angeboten, da er viele Firmen und deren GFs kennt, meine Unterlagen an diese entsprechen weiterzuleiten und sich umzuhören (er ist Momentan nur leider im Urlaub).

Am 9.9.2017 um 12:24 , RapidChair schrieb:

Der sichere Hafen entpuppt sich als gar nicht so sicher. Vertrauen im Arsch weil du dich weiterentwickeln willst? Ich sage dir eher die wissen dich nicht wertzuschätzen. Du wirst ja wohl kaum so gekündigt haben: 

Jep. Genau. So ungefährt lässt sich das Ausdrücken. Sie wissen schließlich nicht was in ein paar Monaten mit mir ist. Ich merkte allerdings auch das sie mir das ganze sehr krumm und persönlich genommen haben. Meine "Gründe" für den Wechsel würden auch wieder runterdiskutiert. Von daher. Nee... so habe ich definitiv nicht gekündigt. Ich mache meine Arbeit weiterhin gewissenhaft und schleppe mich mit einer Erkältung und leichtem Fieber zur Arbeit. Was ich auch etwas traurig fand, nach all der Zeit und dem Engangement ist die Aussage "...wir sollen nun als Finanzielles Auffangtuch dienen oder wie?"

 

bearbeitet von danyel

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vor 11 Minuten, danyel schrieb:

Es ist wahrscheinlich lediglich die Angst die ein wenig mitschwingt.

Richtig. Wenn ich mir die ersten Beiträge zu dem Thema angucke dann warst du erst in einer Opferrollenhaltung  in die du gerne zurückfällst. Macht aber nix weil du dich jetzt mit etwas mehr Überblick über die Situation langsam wieder fängst, find ich gut.

vor 14 Minuten, danyel schrieb:

Ich mache meine Arbeit weiterhin gewissenhaft und schleppe mich mit einer Erkältung und leichtem Fieber zur Arbeit. Was ich auch etwas traurig fand, nach all der Zeit und dem Engangement ist die Aussage "...wir sollen nun als Finanzielles Auffangtuch dienen oder wie?"

Lol. Also nach der Aussage würd ich mich erstmal 1 - 2 Wochen krankschreiben lassen, mich erholen und in der Zeit Bewerbungen rausballern was geht.

Alles in allem hast du viele Chancen und Möglichkeiten was mich sehr freut für dich.

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Deine Entscheidung hatte zwar (ex post) ein schlechtes Ergebnis, aber sie war (ex ante) nicht falsch. Das ist wie ob Du den ICE von Eschede oder den eine Stunde früher genommen hättest.

Stell Dir mal nen Einsatzleiter der Feuerwehr vor, der die Drehleiter an der linken Hausseite anlegen läßt, wo eine alte Oma am Fenster winkt. Und nach dem Brand findet man auf der rechten Hausseite drei erstickte Kinder hinter dem Fenster, die aber niemand gesehen hat.

Firmen sind Psychopathen, mit null Empathie. (Das auf englisch googeln ergibt ein paar Artikel, und irgendwo gibts ne ganze Studie zu dem Thema.)

bearbeitet von HerrRossi

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vor einer Stunde, Doc Dingo schrieb:

Lol. Also nach der Aussage würd ich mich erstmal 1 - 2 Wochen krankschreiben lassen, mich erholen und in der Zeit Bewerbungen rausballern was geht.

Medizinisch ist das ja schon längst gerechtfertigt, moralisch sowieso.

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Deine Lage ist deutlich besser als du vielleicht denkst. Mich kann diesbezüglich mittlerweile nicht mehr viel schocken. Hab jetzt selber fast nen Jahr im ALG1 gehangen nach dem Master. Trotz vorheriger Ausbildung etc. etc. Ist zwar scheisse, aber trotzdem kein Weltuntergang. Wenn man sich über sein Job definiert, trifft einen die Arbeitslosigkeit natürlich entsprechend härter. Wünsche dir jedenfalls viel Erfolg bei der Jobsuche. Ich weiß aus eigener Erfahrung sehr gut wie zermürbend es sein kann.

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