23 Beiträge in diesem Thema

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Hallo,

Ich habe ein bestimmtes Anliegen und will einmal versuchen, es so einfach und verständlich wie möglich rüberzubringen.

Ich habe Ziele im Bereich der persönlichen Entwicklung. Diese Ziele zu erreichen ist nicht einfach. Meine eigenen negativen Denkgewohnheiten kommen mir dabei in die Quere. Daher suche ich jemanden, der mir hilft, den Fokus auf dem Ziel zu behalten. Erreiche ich das Ziel nicht innerhalb des festgesetzten Zeitraums, wird für mich ein Geldbetrag fällig. Der Kontakt kann über Emails und Google Spreadsheets (zur Kontrolle) geschehen.

Die Person, die mir dabei hilft, sollte ein wenig etwas vom Leben gesehen haben und sich für menschliche Handlungsweisen interessieren. Lösungsorientiertes Denken wäre auch relativ wichtig. Ich denke, es gibt hier eine Menge zu lernen, und der Aufwand (für die betreffende Person) wird nicht sehr hoch sein.

Wer kann sich vorstellen, hier einzuspringen? Weitere Auskünfte gebe ich gerne.

 

Viele Grüße,

M

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vor 14 Minuten, paddelboot schrieb:

Erreiche ich das Ziel nicht innerhalb des festgesetzten Zeitraums, wird für mich ein Geldbetrag fällig.

Das macht man normalerweise etwas anders: 

Guten Kumpel suchen. Monatlich Betrag x an den Kumpel überweisen (und der Betrag muss weh tun). 
Die Summen addieren sich, bis das Ziel erreicht ist. 

Scheiterst Du, bekommt der Kumpel 50% für seine Mühen und der Rest wird an irgendwas gespendet, was man nicht ausstehen kann. Und der Kumpel muss da schmerzlos sein und das sofort durchziehen. 

Das macht man nicht mehr mit einem Fremden. 

Ich habe übrigens das selbe Buch gelesen :)

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27 minutes ago, Neice said:

Das macht man nicht mehr mit einem Fremden.

Richtig - und wenn alle Bekannten zu sehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt sind, oder aus sonst einem Grund nicht in Frage kommen, dann kann man entweder die Ohren hängen lassen, oder anderswo weitersuchen - zum Beispiel in diesem Forum.

Nebenbei bemerkt: ich habe in englischsprachigen Pickup-Foren Leute kennengelernt, mit denen ich in der Richtung bereits etwas unternommen habe. Gerade fremd ist man sich dabei nicht geblieben, die wissen zum Teil mehr über meine jetztige Situation als meine eigene Mutter.

bearbeitet von paddelboot

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Zu sehen, wie alle um einen herum Beziehungen eingehen und wieder auflösen, sich weiterentwickeln, während das eigene Leben seit Jahren stillsteht - das ist die Vorhölle.

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Stillstand ist wohl das Schlimmste. Mir haben meine Freunde und Geschwister enorm geholfen. Was ich zusätzlich gemerkt habe ist(falls du dies noch nicht ausprobiert hast), dass wenn du dir kleine tägliche Ziele setzt und diese auch erreichst, du so auch Erfolge verbuchst und das kann süchtig machen und dich zu höheren Zielen führen. 

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Gast El Rapero

Du bist mein Mann Junge! Ich stehe einem ähnlichen Kampf gegenüber, bin nur schon etwas weiter gekommen ( also darin, meine Denkweisen etwas anzupassen. Nach Außen spiegelt sich das bisher ncoh nicht so gut, nachdem mir 2 Rückschläge im letzten halben Jahr wieder den Wind aus den Segeln nahmen ).

 

Pass auf, ich muss jetzt leider zur Arbeit und hab daher keine Zeit, werde hier aber später paar Sachen schreiben, die dir wohl helfen, wenn Ich dich richtig einschätze ( denn dann hast du Ähnlichkeit mit Mir ^^ ).

Bis heut Abend.

 

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15 hours ago, saian said:

Und was tust du gegen den Stillstand?

Offenbar nicht das Richtige. Wenn man im Leben ein Ziel erreichen möchte, muss man dran bleiben. Mein Problem ist, dass ich bei den meisten Dingen früher oder später immer aufgebe. Die Gründe dafür dürften in meiner frühkindlichen Konditionierung liegen, damit will ich jetzt aber niemanden langweilen. Jedenfalls habe ich das Gefühl, mit der Methode, die ich im ursprünglichen Post beschreibe, diese Konditionierung besser unter Kontrolle zu bekommen. Ich fühle mich klarer, fokussierter und irgendwie gefestigt. So als würde jemand dabei helfen, eine Kraft freizulegen, die ohnehin immer in mir drin war.

Komischerweise kann ich in nicht-alltäglichen Situation eine Entschlossenheit entwickeln, die über den Durchschnitt hinausgeht. Aber bei alltäglichen Dingen - Beruf, Liebe - steh ich einfach im Sumpf.

 

12 hours ago, Rhinozeboss said:

Stillstand ist wohl das Schlimmste. Mir haben meine Freunde und Geschwister enorm geholfen.

Dann hast du Glück gehabt mit diesem Fixpunkt im Leben. Ich habe mich im Laufe von zwei Jahrzehnten immer wieder an Freunde und Verwandte gewendet, und irgendwann gemerkt, dass sie nicht dieser Fixpunkt für mich sein können, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht bist du auch einfach jemand, den man gerne unterstüzt.

 

>Ich stehe einem ähnlichen Kampf gegenüber

Jo, man vergisst gerne mal, dass auch andere durch ähnliche Schwierigkeiten durchmüssen, daher mal danke.

bearbeitet von paddelboot

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Na ja ich bin einfach ein Mensch der sich öffnet und der auch gerne Ratschläge annimmt. Es tut mir halt einfach gut zu reden wenn es mir nicht so gut geht, das hilft mir die Probleme noch deutlicher zu machen und auch dementsprechend auf Lösungen hinzuarbeiten. Es gibt ja gefühlt tausende von Strategien die einem ein zielstrebiges Leben garantieren, wenn du diese verfolgt hast. Ich habe gemerkt, dass es tatsächlich (BEI MIR) mit kleinen Erfolgen (immer ein Erfolgserlebnis am Tag) voran ging. Und ich auch aktiv versuche mir immer bewusst zu machen "hey du machst das jetzt und anschießend öffnet es dir andere Türen" und es klappt auch meistens. Fang mit kleinen Sachen an. Bei mir war es z.Bsp. Sport, Vier mal die Woche (Ich weiß... soooo klein ist das jetzt nicht) aber ich habe einfach gemerkt, das nach den ersten Monaten, man kaum noch bis gar keine Überwindung mehr braucht und mittlerweile kann ich nicht mehr ohne und dies klappt auch mit anderen Sachen. Nimm dir einen Notizkalender, trag dort deine kleinen Ziele ein. Nimm dir vor immer wenigstens einmal am Tag dort hinein zu schauen um zu gucken was heute so ansteht und dann Vollgas!!!

 

PS: Ich weiß wie es sich anfühlt, Sachen anzufangen und diese anschließend wieder zu verwerfen, oder es einfach nicht weiter zu machen. Dies führt dich nur weiter in den Dunklen Wald. Suche nach mehr, suche nach Spaß und Freude im Wachsen, Entwickeln und Lernen du wirst schon sehen es ist niemals unmöglich.

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Gast El Rapero

Ah fuck, jetzt sehe ich das gerade wieder und mir fehlt wieder die Zeit. Junge Junge, turbulente Zeiten...

 

Egal. Ich schreib hier mal recht kurz, was ich von halte und am Sonntag kommt dann, wenn Ich es nciht wieder vergesse oder mir die Zeit fehlt, ein etwas größerer Post.

Das Ding ist, es ist beinahe, als würde ich hier einen Beitrag von meinem verschollenen Zwillingsbruder lesen ^^ Ich sehe mich in viel zu vielen Dingen wieder, beinahe erschreckend.

Deine beschriebene Methode, nach der du im ersten Post gefragt hast, ist an sich zwar gut, aber leider nur eine temporäre Lösung. Sobald diese "Hilfe" wegfällt stehen die Chancen gut, dass auch dein neuer Ehrgeiz wegfällt. Nach dem Motto" ah jetzt kann ich mich ja erstmal entspannen, hab ja gut was geschafft". Und aus diesem erstmal wird dann ein halbes Jahr ( bei manchen auch ein halbes Leben ).

Dir geht's wahrscheinlich Ähnlich wie Mir: Gewisse Dinge, die dich krass interessieren oder auf die du in dem Moment voll abfährst, erledigst du wie Tony Montana auf Koks, vollkommen aufgedreht, du wirst "hyped up". Allerdings ist dieses Gefühl leider VIEL ZU SELTEN. Selbst bei Dingen, die dir mal Spaß gemacht haben, oder immernoch Spaß machen, flaut das Gefühl schnell nach den ersten paar Malen ab und es ist wieder nur einer dieser Dinge, die man halt ab und zu macht. Der Ehrgeiz, der Spaß, die Motivation sind aber dahin.

Das kann viele Ursachen haben und ist oft recht schwer zu ergründen. Ich bin da bis heute nicht komplett hinter gekommen und werde das höchstwahrscheinlich auch erst mit einer Psychotherapie lösen. Da komm ich nicht drum rum und du auch nicht, wenn du irgendwann mal die Gründe für dein Denken und Handeln erfahren möchtest.

Die Entscheidung liegt bei dir, aber ich glaube schon sehr fest daran, dass man mit einer Psychotherapie sehr viel schneller und effizienter vorankommen kann. Problem: Einen passenden Therapeuten finden. Und das nötige Kleingeld besitzen.

 

Wie auch immer, auf jeden Fall geht es mir oft genau so. Eine Wahrheit, die man sich leider vor Augen führen muss: ALLES ist letzlich nur eines dieser alltäglichen Dinge, die wir tuen. Weißt du, solange man sich mit seinem Mindset im Weg steht, kann Alles kacke, uninteresant oder was auch immer sein. Ich war mal mit der Schule in Italien, stand auf einem unglaublich schönen Berg über dem Meer ( war ein ewig langer Wanderweg ), mitten in der Natur mit 2 meiner liebsten Freunde aus der Klasse und dennoch konnte ich es nicht wirklich genießen. Es war schön, keine Frage, aber ich war schon immer unsicher und hab mich, sogar bewusst, schlecht geredet oder mir unnötige Gedanken gemacht, die mich nur runtergezogen haben: "Wäre das so und so, dann würd ich mich jetzt besser fühlen". Letzlich war ich schon immer einfach nur extrem gehemmt, mich selbst zu entfalten, einfach Ich zu sein, auch mal was zu sagen, was dem Gegenüber nicht passen könnte. Ich hatte immer das Gefühl, ich darf mich nicht richtig zeigen oder so geben wie ich bin, also wolllte ich nach Außen immer als der coolste Typ rüberkommen, bloß nichts falsches sagen etc.

Also stand ich da, an einem der schönsten Orte, an denen Ich je war, mit 2 Freunden, mit denen ich an diesem Tag unglaublich viel Spaß hatte, ich war hunderte Kilometer von zu Hause entfernt und die Sonne war so warm, wie ich es in Deutschland wahrscheinlich nie erlebt habe... Und TROTZDEM fühlte ich mich, wie ich mich immer gefühlt habe. Unsicher, gehemmt und somit schlecht, negativ gestimmt.

 

Aber ALLES speist sich aus dem eigenen Denken. Kennst du diesen Spruch, "Die Gedanken bestimmt deine Realität"? Es stimmt. Ich habe es am eigenen Leib erfahren. Mehr als 1 mal. Leider konnte ich diese States nie dauerhaft halten.

Du musst zunächst lernen, dich Selbst im richtigen Licht zu sehen. Du stehst dir einfach selbst im Weg, verbaust dir eigene Chancen und kannst nichtmal wirklich sagen, warum. Ich war lange so und bin zu großen Teilen immernoch so. Du musst dich da leider auf einen harten Kampf einlassen.

Aber es geht! Empfehlenswert ist hier, der so oft empfohlene Branden, aber aus gutem Grund. Die 6 Säulen des Selbstwerstgefühls werden dir helfen, wenn du die Aufgaben darin ernsthaft angehst.

 

Und schon steht man vor dem nächsten Problem. Ein guter Mindstate ist eben die ganze Miete, aber speist sich nicht dadurch, dass du einfach nur ein Buch liest und weißt, wie ein gutes Selbstwertgefühl zusstande kommt. Ein ebenso wichtiger Teil ist, dieses Denken und Fühlen mit Taten zu füttern, die genau Das bestätigen. Man lernt also auf einer Seite theoretisch und dieses Wissen MUSS man dann KONSEQUENT in Taten umsetzen.

Ich habe genug Zeit mit Theorie verschwendet, um dir sagen zu können, dass da kein Weg dran vorbeiführt.

 

Du musst letzlich lernen, genau Das ohne äußere Kontrollen zu schaffen. Ich habe das selbe Problem: Wenn ich etwas unbedingt für Jemanden tuen muss und weiß, ich komme nicht drumherum, dann erledige ich das auch. Ohne Probleme. Der normale Berufsalltag ist da ja ein gutes Beispiel, das wohl die Meisten betrifft. Aber wenn Wir Feierabend haben, können Wir uns nicht motivieren, etwas FÜR UNS zu tuen??? Als ich damals auf diesen Gedanken kam, ist mir klar geworden, wie lächerlich meine Einstellung mir Gegenüber eigentlich ist.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Auf der Arbeit sind wir die fleißigen Arbeiter und kriegen Alles erledigt, selbst wenn es mal ein streßiger Tag ist, beißen Wir uns durch. Aber wenn Feierabend ist, schaffen Wir es nicht, eben die halbe Stunde zu joggen? Oder konsequent seinen Zielen nachzugehen? Sei es abnehmen, Persönlichkeitsentwicklung etc?

Mit Wir meine ich eigentlich Alle. Nicht unbedingt hier im Forum, nicht unbedingt einen Michael Jordan, aber der normale 0815 Bürger lebt so und das jeden Tag. Dann ist das Leben vorbei und auf dem Sterbebett fällt einem ein "Ach da war doch was! Ich wollt doch schon immer mit Delphinen schwimmen". Nun, wenn du in den Lauf einer 9 Millimeter blickst oder vom Bus überfahren wirst, ist es zu spät dafür.

Was dein, wie auch Mein Problem ist, Wir motivieren Uns nicht vernünftig. Aus welchem Grund auch immer, haben Wir keine Ambition, etwas aus uns zu machen. Ich persönlich kenne meine größten Träume und ich glaube Mir, dass ich die erreichen will. ABer unbewusst scheint das irgendwie nicht der Fall zu sein, weil ich trotzdem nicht konsequent genug daran arbeite und am Ende all meine Träume zerschellen werden.

Was uns aber oft nicht klar ist, ist unsere Mortalität. Wir haben nicht unbegrenzt Zeit, auch wenn es sich oft so anfühlt. Wir werden sterben, auch wenn Wir uns das kaum vorstellen können. Ich habe es leider hautnah erleben müssen und könnte die Zeilen hier nicht schreiben, wenn die Situation damals nicht so gimpflich ausgegangen wäre. Viel gefehlt hat nicht und ich würde mir jetzt die Radischen von Unten ansehen. Tue ich zum Glück noch nicht.

Und genau darum gehts: Du brauchst eine gute Motivation, am Besten gleich mehrere und an diesen Grund musst du dich immer erinnern. Mit immer meine ich immer.

Bei Mir war es zum Einen dieses Gefühl der Sterblichkeit. Einmal zu erleben, dass es wirklich schnell vorbei sein kann. Jetzt, nachdem ich diese Zeilen schreibe und zum Edeka gehe, könnte es sein, dass ich überfahren werde. Dass ich erschossen werde. Dass ein Meteor kommt und mir auf den Kopf fällt ( ok , der ist vielleicht nicht so wahrscheinlich :D ).

Seitdem mache ich mir das jeden Tag bewusst. Im Hagakure wurde letzlich schon vor hunderten Jahren die selbe Methode aufgezeigt, auch wenn der Zweck dort nicht´ Motivation, sondern Entschlossenheit war. Letzlich geht dies aber Hand in Hand. Erinnere dich jeden Tag daran,d ass es dein letzter Tag sein kann. Was würdest du vorher unbedingt erleben oder machen wollen? Das heißt nicht, dass du jeden Tag so leben sollst, als wäre es dein Letzter, denn das wird dich auch in die falschen ABgründe führen.

Aber ich denke mir mittlerweile oft: Was, wenn du nur eine Woche zum Leben hast? Was will ich UNBEDINGT noch machen, kreieren, sehen, tuen????

Eine weitere Methode für mich , mich zu motiveren, ist, mir anzusehen, was ich eigentlich kann und weiß, wenn ich wirklich will. Ich erinner mich an Momente, wo ich "wie von allein" plötzlich sehr motivert und voller Energie war, positiv gestimmt, einfach in einem guten State.


Letzlich wirst du aber eigene Gründe suchen müssen, die dich wirklich von Innen heraus motivieren. Du wirst es spüren. Es ist eine längere Suche, aber du merkst, wenn du den richtigen Antrieb gefunden hast.

Und dann einfach machen. Auch hier will ich dir nichts schön reden: Es ist ebenfalls harte Arbeit, diese Motivation zu halten. Und es wird dir auch nicht immer gelingen.

Aber ich konnte meine Lage so immerhin schon ein bischen verbessern,

 

Eigentlich gibt es noch weitere Punkte aber meine fucking Zeit rennt mir wieder davon. Und bevor ich drauf gehe, hab ich noch einiges zu tuen ;)

 

Peace.

Vielleicht schreibt man sich Sonntag nochmal hier im Thread

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@El Rapero

Danke für die "uncoole" Antwort, ich denke die wahre Stärke ist es, wenn jemand mal seine Fassade aufgeben kann.

Falls du von einem Projekt zum anderen springst, ohne dich länger auf etwas festlegen oder motivieren zu können, dann trifft vielleicht diese Charakterisierung auf dich zu:

http://www.scannercentral.co.uk/scanners-night/

Muss mich erstmal sortieren, bevor ich mehr schreiben kann.

 

 

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Gast El Rapero

Ehrlich gesagr verstehe ich deinen Beitrag nicht :D Oder viel mehr deine Intention. 

 

Und was soll der Quatsch mit dem Test? Ich bin ein Scanner? haha, was soll das denn bitte sein? Kann ich dann als Assistent für den Paketboten arbeiten? :D haha

 

 Nee, ohne Scheiß, sowas ist einfach bullshit. Ich bin kein Scanner, oder Querdenker, sondern hatte einfach nur Probleme mit Disziplin und Motivation. Das sind aber Dinge, die man lernen und in den Griff kriegen kann. Oft ist die Reflektion darüber, woher es kommt oder warum rs so ist, schon mehr als die halbe Miete. Das "Wie löse ich dieses Problem " hat man dann nämlich meist auch schon geklärt. 

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Tja, hätte ja sein können, dass du dich darin wiedererkennst. Wenn nicht, liegt der Hund für dich eben woanders begraben. Ich könnte jetzt auch darüber lachen, dass du mir die 6 Säulen vorschlägst. Noch ne Selbsthilfemethode, gut vermarktet und von außen an dich herangetragen? Solange du dir deine Strategien und Methoden nicht selber entwickelst, solange sie nicht aus dir selber kommen, von mir aus auf Grundlage von Wissen aus Büchern, wird aus deiner Selbstentwicklung nichts, weil du die letzlich nötige Langzeit-Motivation nicht wirst aufbauen können.

Ich höre immer wieder, wenn ich mein Problem darstelle, das ich im Grunde "alleine klarkommen muss", und das hat mich ziemlich nachdenklich gemacht. Ich bin ja einer, der sich immer alleine durchkämpfen wollte, und jetzt sagen mir quasi alle, ich müsse so weitermachen. Nachdem ich mir ziemlich lange den Kopf darüber zerbrochen habe, komme ich zu dem Schluss, dass es recht paradox ist: einerseits muss man selbständig sein. Andererseits schafft man es nicht alleine. Wer eine dieser beiden Tatsachen missachtet, hat schon verloren.

Das Leben ist voll von solchen scheinbaren Widersprüchen. Beispielsweise müssen wir Empathie entwickeln, also die Fähigkeit, uns in die Lage von anderen zu versetzen. Andererseits dürfen wir uns nicht zu sehr darum kümmern, was andere denken. Und so weiter. Diese feine rote Linie muss man finden. Das ist die eigentliche Kunst zu leben.

Schlussendlich können wir uns nur auf uns selber verlassen, wenn es darum geht zu wissen, was wir benötigen. Und ich benötige jetzt eben diese Unterstützung. Nicht die eines bezahlten Coaches, nicht die eines bezahlten Therapeuten, sondern einfach von einem anderen Menschen.

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Gast El Rapero
vor einer Stunde, paddelboot schrieb:

Tja, hätte ja sein können, dass du dich darin wiedererkennst. Wenn nicht, liegt der Hund für dich eben woanders begraben. Ich könnte jetzt auch darüber lachen, dass du mir die 6 Säulen vorschlägst. Noch ne Selbsthilfemethode, gut vermarktet und von außen an dich herangetragen? Solange du dir deine Strategien und Methoden nicht selber entwickelst, solange sie nicht aus dir selber kommen, von mir aus auf Grundlage von Wissen aus Büchern, wird aus deiner Selbstentwicklung nichts, weil du die letzlich nötige Langzeit-Motivation nicht wirst aufbauen können.

Ich höre immer wieder, wenn ich mein Problem darstelle, das ich im Grunde "alleine klarkommen muss", und das hat mich ziemlich nachdenklich gemacht. Ich bin ja einer, der sich immer alleine durchkämpfen wollte, und jetzt sagen mir quasi alle, ich müsse so weitermachen. Nachdem ich mir ziemlich lange den Kopf darüber zerbrochen habe, komme ich zu dem Schluss, dass es recht paradox ist: einerseits muss man selbständig sein. Andererseits schafft man es nicht alleine. Wer eine dieser beiden Tatsachen missachtet, hat schon verloren.

Das Leben ist voll von solchen scheinbaren Widersprüchen. Beispielsweise müssen wir Empathie entwickeln, also die Fähigkeit, uns in die Lage von anderen zu versetzen. Andererseits dürfen wir uns nicht zu sehr darum kümmern, was andere denken. Und so weiter. Diese feine rote Linie muss man finden. Das ist die eigentliche Kunst zu leben.

Schlussendlich können wir uns nur auf uns selber verlassen, wenn es darum geht zu wissen, was wir benötigen. Und ich benötige jetzt eben diese Unterstützung. Nicht die eines bezahlten Coaches, nicht die eines bezahlten Therapeuten, sondern einfach von einem anderen Menschen.

Junge komm mal klar.

Du denkst genau so, wie ich es vor Jahren getan habe. Kannst du gerne tuen, aber du stehst dir nur selber im Weg. Und das wird sich auch mit deiner Internetbekanntschaft nicht ändern.

Naja, ich merk schon, es macht keinen Sinn, dir zu schreiben. Ich mach dir keinen Vorwurf, weil ich mal genauso verbohrt war. Damit hab ich mich aber immer wieder nur in die Scheiße geritten. Die typische "Opferrolle". "Ja das Leben ist immer so hart und keiner hilft mir", " man es ist so schwer, das Leben ist doch voll der Widerspruch, was eine Scheiße". Man sieht seine Chancen eben nicht, wenn man Sie nicht sehen will. Man sieht das gute Leben nicht, wenn man es nicht sehen will.

Mach weiter so. Viel Spaß noch. Wenn du an den selben Punkt angelangen willst, wo ich war, tu das. Aber ich kann dir jetzt schon sagen, es gibt keinen schlimmeren Punkt, an dem man sich selbst manövrieren kann. Man blickt der Hölle tief in die Augen und wenn man erstmal so weit gekommen ist, kommt man da kaum raus.

 

Werf dein Geld ruhig raus. Ich wollt dir nur sagen, dass du es auch Alleine schaffen kannst und zwar deutlich einfacher, als man denkt, wenn man noch in diesem Teufelskreis steckt.

Deine Methode ist ja auhc Idiotensicher. Muss man dir lassen. "ach dann erzähl ich dem einfach, ich hätte das Ziel erreicht, dann krieg ich mein Geld trotzdem". Super Entwicklung Mann, Bombe.

 

 

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Genau so eine Watsche habe ich neulich einem Bekannten gegeben. Kann sein, dass ich Opferdenken bei anderen erkennen kann, aber noch nicht bei mir selber... Und genau darum ging es eigentlich bei meinem Vorhaben.....

@WildwestIsBack Raum Freiburg i. Breisgau.

 

 

 

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Das Thema ist eigentlich sehr spannend. 

Ziele setzen und erreichen ist eine Qualifikation, die einen enorm weiter bringt im Leben. 
Alles dreht sich im Motivation. 

Was der TE hier einsetzen möchte ist negative Motivation. Das funktioniert auch sehr gut. Ich habe selbst Ziele, bei denen ich am Ende zu solchen Methoden gegriffen habe. Neben negativer Motivation gibt es aber auch positive Motivation und hier haben dann viele Leute ein Problem. 

Dann wird "gegammelt" und das schlechte Gewissen meldet sich "musst mal was tun". Das ist eine negative Motivation. Man wird getrieben in die Aktivität. Aber kaum ist man da angekommen, fühlt sich das auch wieder schlecht an. Und da das schlechte Gewissen gerade mal nicht da ist, entscheidet man sich mal wieder zu "gammeln". Rennt also der negativen Emotion davon. Bis die nächste Emotion sich wieder meldet und man ein schlechtes Gewissen hat. 

Und so eiert man dann in einer Spirale aus negativer Motivation im Leben rum und versucht negative Emotionen zu vermeiden. Klar kommt man da dann weiter, wenn man sich eine noch negativere Motivation setzt. 

Der Lösungsansatz besteht darin zu verstehen, dass negative Emotionen dazu gehören. Die Frage ist nur, ob man sie haben möchte, während man seinem Ziel näher kommt. Oder während man nichts tut, sich ablenkt und ebenfalls negative Emotionen bekommt, weil man seine Ziele nicht erreicht. 

Wenn man das rational durchdenkt, ist die Entscheidung eigentlich logisch. Entweder loslegen. Oder Situation akzeptieren und sich keinen Kopf mehr machen. 

Ansonsten kann man sich auch mal ein wenig Gedanken über seine Ziele machen. 

Die Höhe der Motivation hängt immer damit zusammen, wie lohnenswert eine Zielerreichung ist, wie wahrscheinlich sie ist und wie viel Arbeit dazu notwendig ist.

 

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Was sind eigentlich deinen genauen Ziele wenn ich fragen darf? Also was willst du genau erreichen was eventuell auch messbar ist?

Du schreibst ja nur im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, dieser Bereich ist aber sehr groß.

Ich frage deshalb weil ich ebenfalls mich im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung weiter entwickeln möchte.

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On 21.5.2017 at 4:37 PM, El Rapero said:

Die typische "Opferrolle".

Ich habe längere Zeit darüber nachdenken müssen, was hier in diesem Beitrag so gesagt wurde. Am Ende muss ich sagen: El Rapero hat recht. Ich sabotiere mich selbst.

Mein ganzes Denkgerüst müsste auf folgender Basis stehen: Ursache und Wirkung. Was man in sich herumträgt, daraus formt und erzeugt sich auch die Realität um einen herum.

Die letzten 20 Jahre bestand diese Basis aber aus: das Leben ist gegen mich, ich bin benachteiligt.

Ich merke das nun, weil ich vor einigen Wochen mit der Selbstsabotage eines Bekannten konfrontiert wurde. Ich habe versucht, ihm das offensichtlich zu machen, aber er hat sich geweigert, worüber ich dann den Kontakt abgebrochen habe. Ich weiss, dass er mit dieser Einstellung keine Chance haben wird. Und jetzt sehen manche Leute dieselbe Einstellung bei mir.

Es scheint meiner Denkart extrem zuwider zu sein, einzugestehen, dass ich bei all der Scheisse um mich herum die Finger mit im Spiel haben könnte. Es fällt mir extrem schwer, mir einzugestehen, dass meine Handlung/meine Stimmung/meine Einstellung zu diesen Auswirkungen führt.

Aber ich kann mich nicht weigern, mir zumindest einzugestehen, *dass* ich mein Leben selber unterwandere. So viel Eier muss ich noch haben.

Das Problem ist jetzt natürlich auch, diese neu gewonnene Einstellung über die Runden zu retten. Weil jeden Tag spinnen mich meine Gedanken ein wenig mehr ein, kaum wahrnehmbar, bis ich in einigen Wochen wieder vor dem total Aus stehe. Vielleicht ist das Teil des Prozesses, sich dann wieder von Neuem aufzuraffen.

Ich sitze so da und denke über all das nach, da klingelt es an der Tür. Meine Nachbarn bitten mich um Hilfe beim Entladen eines Anhängers. Ich wohne seit 2 Jahren hier, aber wirklich Kontakt hatten wir noch nie.

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On 21.5.2017 at 10:57 PM, blackwhite94 said:

Was sind eigentlich deinen genauen Ziele wenn ich fragen darf? Also was willst du genau erreichen was eventuell auch messbar ist?

Gute Frage, vor allem über das "messbar" muss ich mal nachdenken, bzw. ob mir das alles jetzt noch was bringt.

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Warum sollte es dir nichts mehr bringen? Warum so pessimistisch?

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, kleine Wochenziele zu formulieren und diese zb.Sonntags kontrollieren. Und dann wenn alle erreicht sind, neue Ziele für die nächste Woche. Dadurch motiviert man sich selbst, handelt zielstrebiger weil man ja die Ziele erreichen möchte. Außerdem gibt das kleine Erfolgserleben im Alltag wenn man merkt man hatt alle Wochenziele erreicht. Dabei ist es wichtig diese Ziele präzise und möglichst messbar zu formulieren, dass du eben dich nicht selber bescheissen kannst und wirklich eine Kontrolle hast.

Du willst offener werden?

->spreche 5 FREMDE Menschen an und quatsche 2min mit ihnen für die nächste woche

 

Du willst fitter werden?

--> gehe nächste Woche mind. 3 mal im Fitness 

Usw. 

Von nichts kommt nichts! Setze dir kleine Ziele, strebe danach diese zu erreichen und dann neue Ziele zu setzen. Und du wirst Stück für Stück zielstrebiger und fokussierter in deinen Gedanken und Handlungen. 

Das wichtigste ist aber nicht zu mekkern wie scheisse alles ist sondern anfangen zu handeln. Das ist der 2. Schritt nach der Einsicht man hat ein Problem, welche du ja bereits hast. 

Also leg los!

bearbeitet von blackwhite94

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Fremden Leuten Geld zu geben, scheint mir nicht die richtige Lösung zu sein ;) Ich mach es immer so, ich teile die großen, scheinbar unerreichbaren Aufgaben in kleine Schritte ein, die man so viel schneller schaffen kann. Dann verteil ich auf jeden Wochentag ein paar kleine Schritte und trage sie in mein CRM System ein, das mir dann mit einem Ampelsystem anzeigt, was noch zu tun ist (rot) und was erledigt wurde (grün). So motiviere ich mich immer selbst und raffe mich auf, alles was für den jeweiligen Tag angesetzt ist, zu schaffen und dann zufrieden in den Feierabend zu gehen, weil alle Aufgaben grün sind. :)

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Also ich habe auch Schwierigkeiten mich auf Ziele im Leben zu fokussieren. So ein persönliches Tracking-System hilft da echt. Klare, messbare Ziele mit einer zeitlichen Dimension!

Aber so ein System wo du jemanden anderem Geld gibst, falls du es nicht erreicht hast, das ist Kindergarten! Ich komme aus der VWL und da gab es vor Jahrzehnten eine interessante Studie: einige Eltern haben ihre Kinder zu spät vom Kindergarten abgeholt. Das Kindergarten hat dann eine Strafgebühr eingeführt. Was ist danach passiert? - Die Verspätungen haben rapide zugenommen, weil die Eltern sich gedacht haben, dass sie durch die Zahlung der Strafgebühr ja kein schlechtes Gewissen haben müssen. Und bei dir ist es nicht anders. Falls du dein Ziel nicht erreichst, kaufst du dir einen Ablassbrief. Weiterhin suchst du eine "Aufsichtsperson". Übernimm selbst Verantwortung für dein Leben und deine Ziele! Du bist hier niemanden Geld oder sonstwas schuldig, nur dir selbst was!

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