Tägliche, freundliche Erinnerung (Diskussion, Beratung)
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262 Beiträge in diesem Thema

vor 10 Minuten, strawberrycream schrieb:

In China sind z.B. Lotus-Füßchen total in. In nem afrikanischen Land laange Hälse , die die Frauen sich mit solchen Halsschmuckdingern lang machen etc. 

also ich find schon, dass es auch Unterschiede gibt. abgesehen von den grundlegenden Faktoren. Das is alles kulturgemacht und zeigt eben, dass Erfahrungen usw. sehr wohl unseren Geschmack prägen. 

Ich hatte z.b. mal einen Freund, den alle so gar nicht passend fanden 🙈 aber ich fand ihn ziemlixh geil. Die Präferenzen variieren je nach Individum schon etwas.

Das ist nit-picking und gerade im westlichen Kulturkreis nicht vorhanden. Wer einmal selbst relativ viel an seinem Aussehen verändert hat und die Reaktionen der Menschen insbesondere des anderen Geschlecht beobachtet hat, wird deinen Beitrag müde belächeln. Präferenzen sind übrigens auch nur eine Strategie, erlaubt dem Individuum in einem gewissen Rahmen etwas zu pokern.

 

vor 2 Stunden, Doc Dingo schrieb:

Ich denke es wird schwer da eine passende Verallgemeinerung zu finden. Dafür is der Mensch an sich einfach zu Individuell finde ich. Klar kann man versuchen  alles mittels pseudoevolutionsbiologischertheorie zurecht zu zimmern aber unterm Strich kommt halt seltsamerweise immer ein Frauenbild heraus welches einen subtilen Beigeschmack von "Seelenfressender Zombie" hat. Ähnlich wie das allgemeine negative Männerbild in der Petra, Gala, Bügelbrettlady, Frau am Herd und wie sie alle heißen....Man kann stattdessen auch ganz unvoreingenommen Frauen kennenlernen und gucken was passiert, damit fahre ich persönlich ganz gut.

Schon mal daran gedacht, dass sexuelle Strategien amoralisch sind? Warum ist eigentlich so schwer allgemeine Tendenzen an sich und ihre letztendliche Wirkung auseinanderzuhalten?
Man kann ohne Weiteres behaupten, dass Menschen egoistisch handeln, bedeutet dass jetzt, dass man mich blutend am Straßenrand liegen lässt?

bearbeitet von Idioteque
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naja, ich bleib dabei: wir sind soziale Wesen mit versch. Wünschen und Vorstellungen. Nicht umsonst haben wir n den präfrontalen Kortex, der uns von den Tieren unterscheidet.

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vor 18 Minuten, strawberrycream schrieb:

naja, ich bleib dabei: wir sind soziale Wesen mit versch. Wünschen und Vorstellungen. Nicht umsonst haben wir n den präfrontalen Kortex, der uns von den Tieren unterscheidet.

Du verstehst nicht mal die Grundlagen. Warum sollten Wünsche und Vorstellungen nicht von unseren Trieben oder genetisch programmierten Bedürfnissen determiniert sein? Schon mal daran gedacht, dass das einfach nur eine Weiterentwicklung ist und lediglich die Komplexität anders ist, aber nicht das Grundprinzip? Es ist deswegen ein Fehler unsere Zivilisation oder unsere überlegenen Intellekt als Argument zu nehmen, um zu behaupten wir wären weniger von dem biologischen Kram abhängiger.  

Nochmal: Es geht hier um allgemeine Tendenzen, die man kulturübergreifend findet und evolutionstechnisch begründen kann. Das ist keine Debatte inwiefern sich der Mensch von seinen Trieben loslösen kann. Der Einwand, dass das letztendliche Verhalten des Menschen von weitaus mehr Faktoren abhängt, hat seine Berechtigung, jedoch geht es doch gerade darum, welche dieser biologischen Tendenzen man trotzdem im Verhalten bemerken kann, also welche genug Einfluss haben.

bearbeitet von Idioteque
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vor 2 Stunden, endless enigma schrieb:

Sind doch Strohmänner, die Du da aufstellst, Doc Dingo. Nichts davon hat hier irgendwer gesagt.

"Love is a male emotion" z.b. etc...Du erinnerst dich?.....Naja, hinterher wills niemand gewesen sein...

 

vor 2 Stunden, Hexer schrieb:

Was mir allerdings nicht gefällt, ist der Moment wo versucht wird durch solche Eigenheiten die eine oder andere Gruppe negativ zu bewerten. Wie man gut am Thema weibliches Austoben sieht. Statt einfach zu akzeptieren, dass dies nun einmal so ist, wird so getan als sei dieses Verhalten etwas fürchterlich negatives und schlimmes. 

Darum gins mir. Danke.

 

Zitat

Schon mal daran gedacht, dass sexuelle Strategien amoralisch sind? Warum ist eigentlich so schwer allgemeine Tendenzen an sich und ihre letztendliche Wirkung auseinanderzuhalten?

Schon daran gedacht. Und du willst mir jetzt sagen dass man nach dem genauen beleuchten von (vermuteten) weiblichen Sexualstrategien ein total tolles und positives Frauenbild entsteht? Früher haben die Red Piller mit dem Finger auf die Frauen gezeigt. Hat nicht allen gefallen. Jetzt macht man es subtiler, kombiniert mit den Argumenten "man muss das doch ohne Emotionen betrachten", "Die Frauen können ja nix dafür", "das is Natur" usw....subtil, clever, aber meiner Meinung nach unterm Strich mit dem selben Ergebnis.

Das Frauenbild das dadurch entsteht ist übrigens auch eine Wirkung durch die Betrachtung der "Tendenzen".

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vor 6 Minuten, Doc Dingo schrieb:

"Love is a male emotion" z.b. etc...Du erinnerst dich?.....Naja, hinterher wills niemand gewesen sein...

Ich fühl mich einigermaßen dämlich, das hier erklären zu müssen, aber hast du schonmal daran gedacht, dass flapsige Botschaften in CHATROOMS auch mal ironisch gemeint sein können?

Davon abgesehen, dass du vorhin ganz andere Sätze geschrieben hast. Die hat wirklich keiner gesagt. "Love is a male emotion" ist übrigens auch nicht von mir und wird von mir nur häufig als Übertreibung, Zuspitzung und ironischer Kommentar zu diversem redpill-Material rausgekräht.

Woah is das peinlich hier.

bearbeitet von endless enigma
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Du krähst noch viel öfter Fotzäh....  Also deine Art der Kommunikation ist halt mega verletztend und assi...Also dann noch von sarkastischen Tendenzen zu sprechen ist eben....  Ne!

bearbeitet von Backerbse
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vor 2 Stunden, endless enigma schrieb:

Nicht zu vergessen, der ganze Sex. Davon gibts wirklich oft ne Menge in einer Beziehung.

Das ist aber eher die Ausnahme. :)

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Hi Enginma!

Bin seit den Beginn meiner PU Zeit ein großer Fan von dir. Ich finde zwar man muss manchmal stark zwischen den Zeilen lesen, wenn man das schafft gibst du aber (fast) ausnahmslos sehr hohe Qualität von dir. Wenn ich ehrlich bin, finde ich du bist einer der ganz wenigen hier die das konsequent tun.

Ich störe eure Philosophischen Diskussionen nur sehr ungerne, doch ich werde ein wenig konkreter in meiner Fragestellung.

Folgende Situation: Ich interessiere mich für eine Frau, schätze sie dann eher LSE ein. Probiere sie dann zu gamen, indem ich sie eher nicht beachte. Dabei habe ich folgendes beobachtet:

1. Ich fange zu früh an sie nicht zu beachten
=> Ich kriege keine IOI's und fühle mich so als würde ich gar nicht gamen

2. Ich fange zu spät an sie nicht (mehr) zu beachten
=> Meistens habe ich dann schon zu viel investiert, und das jetzige anfangen mit nicht-beachtung sorgt eher dafür, dass ich für Strange gehalten werde.

3. Die besten Resultate erziele ich wenn ich irgendwie erstmal ins Game rein komme, irgendwelche DHV's los lasse in Richtung Target, und dann aber recht schnell den Invest zurück fahre. Also eine Mitte zwischen 1. und 2. Dies ist nur wirklich sehr schwer zu kalibirieren.

Ich habe das Gefühl, du gamest sehr stark auf diese Weise, hättest du da vielleicht einen Tip für mich? Ich hoffe man konnte mir überhaupt folgen, und ich bin bei dieser Strategie nicht sowieso völlig auf dem Holzweg.

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vor einer Stunde, strawberrycream schrieb:

naja, ich bleib dabei: wir sind soziale Wesen mit versch. Wünschen und Vorstellungen. Nicht umsonst haben wir n den präfrontalen Kortex, der uns von den Tieren unterscheidet.

So wie es eigene Hirnareale für Syntax und Grammatik gibt, die im CT schon bei Kleinstkindern aufleuchten wie ein Christbaum, wenn man sie mit flaschen Sätzen füttert, so gibts auch Gesichts(wieder)erkennung, Mimikverständnis und vor allem einen ganzen Stall hart programmierter sozialer Funktionen.

Daß oder ob man selbst so einen Automatismus vielleicht im Einzelfall erkennen und überwinden kann ändert nichts daran, daß die gesamte Gesellschaft und ihre Mitglieder nach diesen Prinzipien funktionieren.

 

(Keiner hier ein PDF vom Mammutjäger? Gibt irgendwie auch keine fundierten Zusammenfasungen davon im Netz. Und zusammengenähtes Papier aus der Bücherei ist voll oldschool.)

bearbeitet von HerrRossi
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vor 2 Stunden, strawberrycream schrieb:

naja, ich bleib dabei: wir sind soziale Wesen mit versch. Wünschen und Vorstellungen. Nicht umsonst haben wir n den präfrontalen Kortex, der uns von den Tieren unterscheidet.

Wenn man deinen Threads und Statusmeldungen Glauben schenken darf, bist du doch das Klischee für seriell oszillierende Monogamie par excellence. Alle 3 Wochen ist ein Neuer "der Richtige".

Kaum steckt dir einer was rein, ist er deeeer Mann deines Lebens. Dann ist Schluss, er super doof und der nächste Stecher deeein Mann des Lebens. Du dürftest wohl so ziemlich die letzte hier sein, die sich über die These, dass Frauen sich emotional  schneller umorientieren können, echauffieren sollte.

Nach ner Trennung rumficken als Kompensation machen beide Geschlechter.
Nach 2-3 Monaten mit neuem Freund antanzen, ist eher Frauensache. Ist zumindest nichts ungewöhnliches da.
Also. Gibt auch Männer, die gefühlt sofort ne neue Freundin haben. Aber die empfinden coole Boys auch als komisch.  Könnte nen Grund haben. Muss nicht.
Vielleicht nennen Frauen neue Stecher auch einfach früher Freund, ohne wirklich deep dahinter zu stehen. Keine Ahnung.

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These könnte sein:
Frauen sind in ihrer Loyalität flexibler, weil ihre Männer früher mitunter unfreiwillig wechselten. Bei der Jagd verletzt -> gestorben. Bei der Verteidigung der Sippe gestorben. Frau entführt.  All sowas. Wobei die beiden ersten Fälle bei weitem das gros ausmachten, denk ich. Jedenfalls. Wenn die Frauen da ewig und 3 Tage ihrem ersten Stecher nachweinten, würden sie ja nicht funktionieren. Wichtig für die Art sind die Kinder, keine perfekten Romanzen von 15-50.
Dass Männer gegen ihren Willen die Gruppe wechselten, dürfte so gut wie nicht vorgekommen sein. Sinnlos und viel zu gefährlich. Bewachen bindet auch unnötig manpower. Im besten Fall rennt er wieder weg. Im schlechtesten tötet er dabei 2 Wachen. Jungs müsste man als Kind entführen, sonst kann man wohl knicken, dass die für einen kämpfen, oder jagen. Stellt sich auch die Frage. Wann gibt man ihm ne Waffe.^^

Im Umkehrschluss wären Männer halt im Schnitt loyaler, um sich überhaupt für irgendne Frau/die Sippe in Gefahr zu begeben, statt als das schnellere Geschlecht einfach die Beine in die Hand zu nehmen und sich irgendner stärkeren Gruppe anzuschließen, oder halt andere Frauen zu mopsen.
Glaube, astreiner männlicher Opportunismus wäre dem Arterhalt nicht zuträglich gewesen, als wir noch in kleinen Gruppen mit spitzen Stöcken durch die Lande stapften. Das können sich nur Tierarten mit höheren Vermehrungsraten leisten.

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Zur Loyalität und dem selbstlosen Helfen hatt ich einige interessante Gespräche mit meiner Ex. Sie wollte mich 2-3x nicht zu Situationen lassen, wo andere (meine Freunde. nicht ihre) Gefahr liefen, eine auf den Nüschel zu kriegen. Weil Ich könnte ja verletzt werden. Bin natürlich trotzdem hin. Hat sich auch jeweils in Wohlgefallen aufgelöst. In den darauf folgenden Gesprächen konnt ich ihr absolut nicht verständlich machen, dass ich hin musste. Nicht wollte. Musste. Weil ich mir selbst sonst nicht mehr im Spiegel in die Augen sehen könnte. Die Frau war durchaus klug. Aber darum hat sie ihr Mind nicht gewrapped bekommen.^^ Kein Rankommen; und ich hab´s wahrlich versucht. Da hatte sie einfach nen blinden Fleck. Kam ich nicht hin, wie man das nicht nachvollziehen kann. Genetischer Code wäre ne Erklärung. Ob´s auch so ist. Wer weiß.

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Ja Enigma, da gibt es Bugs. Manch ein Menschlich Hirn hat ne wahre Philosophie, ohne Bugs. :)

 

Mike Tyson hatte einst Cus D'Amatos Denksystem vergessen, seid dieser Zeit verlor er viel mehr als ihm lieb war.

 

Möge die Macht mit euch sein.:starwars:

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vor 4 Stunden, Tom3333 schrieb:

...

Wirklich schwer zu sagen. Kannst du es mal plastischer machen? Unter welchen Umständen triffst du diese Frau? Beschreib mal eine konkrete Situation und wie sie auf dich reagiert.

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vor 12 Stunden, endless enigma schrieb:

Wirklich schwer zu sagen. Kannst du es mal plastischer machen? Unter welchen Umständen triffst du diese Frau? Beschreib mal eine konkrete Situation und wie sie auf dich reagiert.

Situation (Vor ungefähr 2 Monaten auf einen Festival):

Ich war also mit ein paar Kollegen auf einen Festival, da bringt eine Bekannte eine neue Frau mit (Zu der Zeit auf dem Campingplatz), einer der schönsten Frauen die ich je gesehen habe. Für meine Kollegen bleibt sie natürlich auch nicht unbemerkt und ich entscheide mich dazu, sie zu gamen indem ich ihr nicht viel Beachtung schenke, denn genau das machen meine Kollegen en masse.

Allerdings lies sie das völlig kalt. Tja ich würde sagen ich hatte einfach nicht genug Attraction, und irgendwie lies sich auch kein HV subtil vermitteln. Ich habe probiert vor ihren Augen andere Frauen zu gamen und denen Beachtung zu schenken, keine Reaktion.

Tja hab sie dann mit „Steht nicht auf mich“ abgestempelt.

Nun habe ich aber das Gefühl es wäre doch besser gewesen, ihr zunächst Beachtung zu schenken und dann zu entziehen. Ich finde dabei die kalibrierung aber sehr schwierig.

Ich fahre (vor allem bei sehr schönen Frauen) öfter den Kurs „Schenk ihr keine Beachtung“, ich merke aber regelmäßig das es nur funktioniert, wenn ich eine Mittelwegs Lösung anwende und dabei von vorne rein Attraction vorhanden ist, und finde wie gesagt die kalibrierung dieser „Mittelwegslösung“ (also zwischen: zu wenig Beachtung und zu viel Beachtung) sehr schwierig.

Mein Ziel ist es ja eigentlich mich von den anderen Typen abzuheben, indem ich ihr keine Beachtung schenke, wäre aber auch möglich das ich komplett auf dem Holzweg bin und vielmehr probieren sollte HV durch andere Methoden zu zeigen.

Vielleicht probiere ich aber auch gerade eine Antwort auf eine Frage zu bekommen die nicht so einfach zu verallgemeinern ist.

bearbeitet von Tom3333
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Ok verstehe.

Es ist eine sehr komfortable Situation: Ein Treffen im Bekanntenkreis. Social Proof und man weiß, sie ist noch ne ganze Weile in der Nähe und wird gut Gelegenheit haben, dich zu sehen und hoffentlich attraktiv zu finden. Sie da erstmal ein wenig zu ignorieren ist klassisch und gut; auch deshalb, weil es ihr Gelegenheit gibt, dich einzuschätzen, natürlich mal wieder zu hoch, wie ich dich alten PUA kenne. Man kann ja trotzdem auf Empfang bleiben, oft versuchen die Biester ja mehr oder weniger subtil auf sich aufmerksam zu machen und das ist natürlich ein Riesen-IOI. Irgendwann musst du sie jedenfalls dann doch mal gut ansehen und sie das auch merken lassen. An ihrer Reaktion erkennst Du dann sehr gut, ob sie Interesse hat. (Wenn Du es nicht ohnehin schon weißt.)

Wenn ihre Reaktion auf Aufmerksamkeit und Blickkontakt schlecht ausfällt, leg es zu den Akten.

Sowas jedenfalls immer am selben Abend machen, das spart den Aufwand und die Hirnwichserei.

bearbeitet von endless enigma
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Am 13.9.2017 um 12:35 , SilverStar01 schrieb:

So habe ich das auch im Kopf, Männer leiden länger, verlieben sich schneller und lösen Bindungen langsamer (Scheidungen gehen öfter von Frauen aus). Die Gründe sind natürlich alle theoretisch. Männer und Frauen gehen ganz anders mit Gefühlen und Bindungen um.

Aber für mich sind Oneitis schon typisch männlich.

Nö, schon oft genug Oneitis bei Frauen beobachtet.

Wie gesagt, in ner reinen Frauenrunde wäre die Einigkeit äöhnlich, dass Frauen länger leiden und Männer öfter Schluss machen. Es ist die selektive Wahrnehmung, da leidvolle Erfahrungen in unserer Erinnerung viel intensiver räsenter sind, da dies intensivere Emotionen sind, als wenn wir diejenigen sind, die eine Beziehung beenden, eien Abfuihr erteilen oder ein Beziehungsende schnell verarbeiten.

Evolutionsbiologisch kann man in beide Richtungen argimentieren, deswegen ist das nicht wirklich ein Beweis.

Natürlich spielt die Evolutikon eine Rolle und hier im Forum gibt es wirklich niemanden, der das bestreitet, wir sind hier ja nicht im genderseminar. Die Frage ist nur, inwieweit und wie klar und eindeutig man das formulieren kann. Ich meine, dass die evolutionsbiologischen Aspekte komplexer sind und ein evolutionärer Vorteil des Menschen ist, dass er eben sehr flexibel und anpassungsfähig ist. Deswegen spielen biologische Prädispositionen und Umwelt eine gleichgroße Rolle.

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ZUr schönheitsdiskussion: Was hier präferiert wird,  ist der Anschein von Gesundheit. Das bedeutet eine relativ straffe junge Haut, symmetrische Gesichtszüge, schlank mit entsprechender Hüfte oder beim Mann eben kräftig. Das mag kulturell variieren, aber eben in nem bestimmten Rahmen. So wie eben von den runden Formen von Marilyn monroe bis zur dünnen Kate Moss.

Wobei viele Männer nicht wahrnehmen, dass sie bestimmte erotische eigenschaften der Optik zuschlagen. Also die schüchterne graue Maus, die mit hängennden Schultern dasitzt, nicht aus sich rausgeht, wird dann weniger hübsch wahrgenommen, als das sexy Luder, das frech ist, mit ihren Augen spielen kann und ihre Ausstrahlung nach außen trägt. Obwohl rein optisch die graue Maus hübscher wäre. Wenn man lernt genauer hinzusehen, merkt man, wie häufig es passiert, dass solche weiche Faktoren unsere optische Wahrnehmung beeinflussen.
Bevor ich falsch verstanden werde: Nein, die fette Olga wird durch ihre innere Ausstrahlung nicht zur Sexbombe und Natalie Portman würde auch niemand als  hässlich empfinden.

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vor 17 Stunden, Easy Peasy schrieb:

Klischee für seriell oszillierende Monogamie par excellence. Alle 3 Wochen ist ein Neuer "der Richtige

Das ist einfach erste Schwärmerei, wo Frauen "verliebt" sind. Wir Jungs nennen das geil. Ist aber was anderes, wenn eine Frau voneinem Mann nach fünf Jahren verlassen wird, den sie sehr liebt. das steckt sie genauso wenig weg, wie wir Männer.

 

Im Englischen gibt es den schönenBegriff "to have a crush for somebody". Das zelebrieren Frauen gerne. Aber mit Liebe, Liebeskummer und Trennung (wenn es vorbei ist) hat das wenig zu tun. Und Oneitis, für den "einen richtigen" inklusive den Projektionen, die gibt es auch für Frauen

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Ok, jetzt bin ich neugierig.

Bitte um möglichst detaillierte Erzählungen von Oneitis-Fällen bei Frauen.

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Was ich bei so Diskussionen immer mal sagen wollte (obwohl ich weiß dass es nix bringt), bezüglich diesen Vorwurfs: 

Am 13.9.2017 um 13:05 , endless enigma schrieb:

Der pöhse-Frauen-Reflex, der bei manchen schon bei der bloßen Erwähnung von Evolutionsbiologie abzulaufen scheint, wirkt beinahe politisch.

Es wäre halt echt schön, wenn diejenigen die immer mit Evolutionstheorie kommen, auch verstanden hätten wie Evolution funktioniert. Da ist soviel Vereinfachung und falsche Schlüsse bei, das klingt alles mehr nach Lamarck als nach Darwin. Es wird von irgendwas ausgegangen und sich dann was vermeintlich logisch zurecht rationalisiert, dabei aber alle Grundsätze der Evolution außer Acht gelassen.

Wissenschaftler (die das alles sehr wohl verstanden haben) beschäftigen sich jahrelang damit und kommen nicht zu so definitiven Aussagen wie ihr hier. Es ist einfach sehr, sehr, komplex und mit Stammtischlogik kommt man da nicht weiter.

Sogar bei einer klaren erwiesenen  auffälligen Ausgangssituationen (z.B. warum gibt es beim Menschen im Gegensatz zu den meisten (nicht allen)  anderen Primaten eine "verdeckte Fruchtbarkeit"  oder warum gibt es bei Menschen diese große Diskrepanz zwischen langer Lebensdauer und kürzerer Reproduktionsphase) gibt es einen Haufen sich widersprechender Theorien, die vermutlich alle evolutionstechnisch Sinn machen (wen es interessiert: https://en.wikipedia.org/wiki/Concealed_ovulation#Evolutionary_hypotheses)

Ich fand ja z.B. diese Studie bei Makaken sehr interessant: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3154278/pdf/pone.0023105.pdf, weil ich das Gefühl hab, das trifft das menschliche Sexualverhalten (klammert man die Soziologische Komponente aus) gut. für jemand der sehr viel Zeit hat und sich damit beschäftigen will hier ein Artikel der die kulturgeschichtliche Entwicklung verfolgt: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK97292/) (hab ich allerdings selbst nicht ganz verstanden).

 

 

Also lange Rede kurzer Sinn, vielleicht besser nicht mit etwas argumentieren, von dem man nicht ausreichend viel versteht (ohne jetzt böse sein zu wollen).

Bezüglich wer trennt sich häufiger: Gibt es natürlich Statistiken dazu (vor allem natürlich für Ehen), beweist aber meiner Ansicht nach auch gar wenig . Dafür kommen zu viele andere Faktoren hinzu ob man sich tatsächlich trennt oder in einer unglücklichen Beziehung verharrt. Sagt halt dann nix über grundsätzliche (genetisch determinierte) geschlechterspezifische Unterschiede. Wer sich zum Beispiel allgemein im Leben wohlfühlt ist trennungsbereiter usw. (https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article130829107/Wann-sich-Menschen-entscheiden-den-Partner-zu-verlassen.html).

 

 

 

 

bearbeitet von AMR
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Danke für die Links. Ja, es ist komplex.

Dein Vorschlag? Forum zusperren?

Ich seh es so: Ich bin Pickupper, kein Wissenschaftler. Wenn ich Blödsinn quatsche, ist das ok, solange es hilft. Ich denke, diese bizarre Sexismus-Keule hier im Forum gäbe es auch, wenn ich hier mein eigenes, wohlrecherchiertes Paper verlinkt hätte. Der Unsinn, der hier z.b. von Doc Dingo kam, war ja völlig faktophob. Das waren Strohmann-Argumente, wie man sie etwa von hitzigen politischen Diskussionen kennt.

bearbeitet von endless enigma
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Hier nochmal im Detail meine Hypothese:

Romantische Liebe betrifft vor allem Männer. Männer verlieben sich leichter und schwerwiegender als Frauen, sie brauchen auch länger, um über den Verlust eines geliebten (Sexual-)Partners hinwegzukommen.

Ich behaupte weiterhin ganz keck, dass ein jeder Mensch über 30 mit einem gewissen Maß an sozialer Erfahrung das schon aufgrund seiner persönlichen Erfahrung genauso sehen muss. Bitte überlegt mal, wieviele männliche Freunde ihr habt, die nach Jahren noch von dieser einen Frau faseln und wieviele Frauen, die das tun.

Ein guter Hinweis ist ein Satz, den man von Frauen oft hört, wenn man Liebeskummer hat: "Bist du sicher, dass du sie geliebt hast? Oder hast du nur ihre Zuwendung und ihre Aufmerksamkeit geliebt und das gute Gefühl, das sie dir gegeben hat?"

So verhält es sich nämlich üblicherweise für Frauen.

bearbeitet von endless enigma
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Ne gar nicht. Forum ist doch gut und vieles sehr richtig. Die meisten Sachen funktionieren ja auch, ohne dass man sich herleitet, warum das immer so sein muss und voll sinnvoll is.

Nur halt nicht mit Evolution argumentieren um daraus irgendwelche allgemein gültigen, grundlegenden Wahrheiten bauen, um zu beweisen, dass man recht haben muss. Stört mich auch nicht nur an Pickup, sondern passiert eigentlich meistens, wenn Leute ihre Sicht bezüglich irgendeiner menschliche Verhaltensweise  oder Lebensart untermauern wollen (z.B. auch Ernährung und weiß nicht was noch alles). Stimmen tut es meistens nicht und ich bin da vermutlich auch etwas empfindlich. Ich wollte nur erklären, warum man da gerne Gegenwind bekommt und noch nicht mal eine inhaltliche Kritik.  

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So find ichs ehrlich gesagt  besser. Hypothese in den Raum gestellt und jetzt kann man diskutieren, ob alle die gleichen Beobachtungen machen. Wegen mir auch woran das liegen kann oder welche Konsequenzen man draus zieht. Aber ich würde es vorziehen, wenn man den Beweis, dass man recht haben muss nicht über selbst entwickelte evolutionäre Thesen zu führen 😉 .

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halten wir kurz fest: Frauen müssen gut aussehen, um sie lieben zu können. 

Dafür lieben Männer sie länger und intensiver. 

 

richtig? :D

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Kritik fürchte ich nicht, ganz im Gegenteil. Deshalb mach ich ja den Thread auf, um auf Sachen draufzukommen, die ich nicht sehe.

Aber in einem AUFREISSERFORUM Schelte zu kriegen für "Frauen sind so, Männer sind so", das ist einfach nur noch absurd und gehört abgestellt.

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