Mindtricks schrieb am Sep 14 2009, 10:37 AM:
Rauche auch nicht/kaum, wäre wohl eine weitere Alternative gewesen.
Wenn ich merk, dass es mich der Alk beeinflusst, greife ich zum Red Bull, eklig das zeug
Man hört häufig im Zusammenhang mit diesen Drogen, dass es um das Gefühl gehe, "etwas in der Hand zu haben". Das zeigt nur wie tief die Konditionierung dadurch geht. Du hast dir komplexe Verhaltensabläufe im Zusammenhang mit der Droge ankonditioniert und fühlst dich ohne diese Verhaltensweisen nicht gut. Es geht garnicht mehr um den "Spaß", sondern um ritualisierte, anerlernte Verhaltensmuster im Zusammenhang mit dem Konsum der "Genussdrogen" ( Eigentlich Drogenkonsum!! Ich habe dieses Wort nur nicht verwendet weil es eine Abwehrreaktion herbeiruft! Die gesellschaftliche Bedeutung dieser Drogen und die Verdrängungsmechanismen gehen sogar soweit, dass ihnen ihre Natur, Droge zu sein abgesprochen wird). Wie gesagt - ich bin kein Gegner davon mal etwas zu trinken und auch mal etwas mehr zu trinken. Aber zum verantwortungsvollen Umgang damit gehört, dass man sich bewusst macht wie sie wirken, dass sie wirken und dass man sich keinen Gefallen damit tut ein bestimmtes Konsumverhalten gezielt anzutrainieren. Bestes Beispiel: Die Zigarette nach dem Essen. Funktioniert wie Kindererziehung. Du hast aufgegessen? Brav, hier die Belohnung. Und schon hat man eine sehr effiziente konditionierte Verknüpfung alltäglicher Aktivitäten und des Drogenkonsums.
Benutz einfach beide Hände zum gestikulieren, ist sowieso sehr viel charismatischer als das Bier vor der Brust zu haben.






