Bindungstheorie

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Guten Abend, Freunde. Ich bin bei Arbeiten an meinem Buch über die sog. "Bindungstheorie" gestolpert und finde das äusserst interessant. In Bezug auf die in LDS aufgeworfene Theorie der LDS-Frauen ist mir aufgefallen, dass solche Menschen (auch Männer) meist eine traurige Kindheit hatten. Ich würde also bei Dates schnell mal aussondieren, wie das entsprechende Mädel mit Paps und Mami auskommt. Wenn Sie schimpft und sich Euch ein Abgrund in Bezug auf ihre Familie auftut, könnt ihr ziemlich sicher sein, dass das in der Kindheit begraben liegt. Und dann könnte es gut sein, dass Ihr bei einer beabsichtigten LTR auf schlimme Gewässer zusteuert.

Wer kennt sich aus in diesem Fachgebiet?

Ach ja, übrigens: http://de.wikipedia.org/wiki/Bindungstheorie

bearbeitet von satsang
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Hi,

Ich halte mich nicht unbedingt an die dissoziierte Meinung über Mama und Paps, denn die kann auch schnell fluktuieren, bzw von der momentanen Emotion abhängen. Darüberhinaus ist eine Verbalisierung nicht so aussagekräftig wie das Verhalten an sich.

Wenn ich selektiere, dann a) sexuell. Ich spreche die Vorzüge einer Errektion an und ist die Frau offen , und verschliesst sich der Thematik nicht, ist das ein Plus.

b) ich schaue mir an, ob sie eine ´Attentionseekerin´ ist, oder ob sie eher in sich ruht, und nicht unbedingt dauernd und immer im Mittelpunkt stehen muss, denn so ein Verhalten werte ich eher als defizitär.

Peace

Sat

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+1 Ihr Verhalten sagt mehr als tausend Worte. Vielleicht hat sie sich gerade über ihre Eltern geärgert ?

Vielleicht liest sie Psychologie Zeitschriften und durchschaut den Sinn deiner Fragen ? Wenn du ein paar mal mit ihr unterwegs warst siehst du viel sicherer was los ist.

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Hi,

Ich halte mich nicht unbedingt an die dissoziierte Meinung über Mama und Paps, denn die kann auch schnell fluktuieren, bzw von der momentanen Emotion abhängen. Darüberhinaus ist eine Verbalisierung nicht so aussagekräftig wie das Verhalten an sich.

Jep, aber es ist ein Indikator und kann auch ein Hinweis auf ein Borderline-Syndrom sein. Ich denke wirklich, dass ich mal mit soner Frau zusammen war und als ich diese Symptome genauer angesehen habe machte es: BINGO! Sind eigentlich klassische LSE-Mädels, die meine hat mir das Leben zur Hölle gemacht und ich wär auch bald zum Psychoten geworden, hätte ich mich nicht endlich gelöst. Deshalb bin ich vielleicht etwas interessiert an Frühindikatoren. OK, wenn ein ONS-Mädel über ihren alten Herrn schimpft ist mir das ja Wurst, aber wenns in Richtung LTR gehen soll: Gebrannte Kinder fürchten das Feuer!

Greez

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Lass die gute Frau Ainsworth doch mit diesem LDS-Unfug in Ruhe...

Falls dich das Thema interessiert empfehle ich ein gutes Lehrbuch Erziehungspsychologie, Fuhrer ist ganz gut.

grüße

Pontius

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Jep, aber es ist ein Indikator und kann auch ein Hinweis auf ein Borderline-Syndrom sein.

Massenmörder essen pauschal jeden Tag Brot, deshalb ist aber Brot nicht dafür verantwortlich.

Borderline Syndrom ist so vielfältig, dass man gar nicht von einer Störung sprechen kann, sondern eher von einem Konglomerat an von sich unabhängigen Persönlichkeitsstrukturen.

Ein bekannter BL Therapeut, Matthias Lohmer, beschreibt BL Patienten in seinem Buch "BL Therapie" eher so, dass die Patienten, die die größte emotionale Dissonanz in Supervisionsbesprechungen auslösen, in den es darum geht das Therapieziel zu bestimmen, höchstwahrscheinlich Borderliner sind, und es wiederum einen unabhängigen Meta Supervisor benötigt.

Aus meiner Erfahrung mit BL Persönlichkeiten haben alle mehr oder weniger ausgeprägtes selbstverletzendes Verhalten, Suizidfantasien, viele Beziehungsabbrüche, viele Umzüge hinter sich. Die Instabilität zieht sich durch ihre Vita.

Fast alle, die ich kennengelernt habe waren auf der anderen Seite sehr künstlerisch begabt, und sehr sexuell aktiv.

Das Elternhaus war nicht immer destruktiv. Es gab Elternhäuser, die waren stabil, und auf den ersten Blick normal.

Nahezu alle hatten jedoch einen ungelösten Konflikt mit der Mutter, indem die Mutter stark manipulierte, und die Tochter nicht "ziehen" liess. Fast jeder Beziehungsabbruch war verbunden mit der Mutterversöhnung, und jeder Beziehungsanfang mit dem Losreissen von der Mutter.

Peace

Sat

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Grau ist alle Theorie.

Ich habe auch schon Frauen kennengelernt die aus katastrophalen familiären Verhältnissen kamen, diese Defizite aber erkannt hatten und durch

lange harte Arbeit "LTR-fähig" geworden waren.

(OK, ist eine Minderheit aber....)

Das Verhalten der Menschen ist das einzige echte belastbare Kriterium.

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Guten Abend, Freunde. Ich bin bei Arbeiten an meinem Buch über die sog. "Bindungstheorie" gestolpert und finde das äusserst interessant. In Bezug auf die in LDS aufgeworfene Theorie der LDS-Frauen ist mir aufgefallen, dass solche Menschen (auch Männer) meist eine traurige Kindheit hatten. Ich würde also bei Dates schnell mal aussondieren, wie das entsprechende Mädel mit Paps und Mami auskommt. Wenn Sie schimpft und sich Euch ein Abgrund in Bezug auf ihre Familie auftut, könnt ihr ziemlich sicher sein, dass das in der Kindheit begraben liegt. Und dann könnte es gut sein, dass Ihr bei einer beabsichtigten LTR auf schlimme Gewässer zusteuert.

Viele Menschen erfahren in der Kindheit einen "Mangel" (manche mehr, manche weniger - egal welches Geschlecht).

Wie sich solche Mangelerscheinungen in einer Beziehung auswirken können ist sehr gut im Buch "Ohne Wenn und Aber" von Ph.D. Hendrix Harville beschrieben.

Hier findest Du Ansätze, wie man den Mangel zur Fülle wandeln und dadurch reife und nährende Beziehungen eingehen kann.

Also weg von der Opferrolle und lernen, Verantwortung über das eigene Leben zu übernehmen.

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Danke Leute, ich bin immer wieder positiv überrascht, welch geballtes Wissen sich in diesem Forum findet!

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Spannendes Thema, aber auch ich denke: Zum Selektieren von Frauen vergiss das mal schnell wieder. Schau vielleicht lieber mal in Deine eigenen Defizite im Bindungsverhalten und gucke mal wo in Deiner Vita Du Erklärungen finden kannst... :).

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