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...über die Wichtigkeit des sozialen Lebens?

Hm,... ich bin gerade in einer komischen Stimmung. Es gibt ein Mädchen, in das ich schon recht lange einwenig verknallt bin (um das zu klären: ein paar Schmetterlinge, einwenig "Uh, eine SMS. von ihr?", wenn wir SMS austauschen; jedenfalls keine "große Liebe, ich würde alles für sie tun"). Von sich aus meldet sie sich selten, aber sie antwortet immer höflich, zeitgerecht und verspielt/charismatisch, und in etwa 70 bis 80 Prozent meiner "Lass uns auf ein Konzert gehen / Billard spielen"-Nachrichten sagt sie ja und erscheint dann auch (sie hat noch nie abgesagt, wenn sie schonmal zugesagt hat). Allerdings treffen wir uns trotzdem selten. Erst seit etwa einem halben Jahr "öfter" (heißt so ... einmal im Monat). ...warum ich diese Vorgeschichte erzähl, das weiß ich nicht. Eigentlich tut sie nicht viel zur Sache. Heute hat sie mich spontan auf ein Konzert eingeladen. Ich dachte, ihr hätte wer abgesagt, aber offenbar wollte sie heute einfach nur "irgendwohin" und hat extra ein zufälliges Event rausgesucht. Wir sind im letzten Jahr sowas wie Konzert-Buddies geworden. Und ich glaub', das is' okay für mich. Hm,... es is' strange. Ich wollte gerade schreiben, dass ich mich halt auch gerne mit einem wirklich attraktiven, charmanten Mädchen sehen lasse, auch wenn sie nur eine Freudin is'. Aber nachdem sie eigentlich immer angegraben wird, wenn wir unterwegs sind (okay, ich glaub' ein Abend fällt mir ein, an dem kein Typ sein Glück versucht hat), bin ich mir nicht so sicher. Ich ... hab's nicht so mit Konkurrenz. Heute haben wir in der zweiten Hälfte des Konzerts vielleicht 10 Sätze miteinander gesprochen und uns auch kaum angeschaut. Weil es sehr voll war, saßen wir echt ungeschickt: ich hinter ihr, und immer wenn wir einander etwas sagen wollten, musste ich mich vorbeugen, sie sich umdrehen, und ja, es war recht natürlich, dass ich beim Reden einwenig Körperkontakt herstell', aber honestly, das hat absolut keine Bedeutung - das is' nicht der Schlüssel zu ihrem Höschen. Den Schlüssel gibt's für mich nämlich leider nicht. Die erste Stunde der so gab es noch öfter etwas zu sagen, in der zweiten Stunde binich glaub' ich im Sitzen eingeschlafen und hab' irgendwann vergessen, dass sie überhaupt da war. Das mit dem Einschlafen is' zu ... 20% wahr, es war wirklich laut, aber ich bin gedanklich so komplett weg gewesen, konnte danach auch nimmer sagen, ob ich überhaupt an irgendwas gedacht hab', sehr ähnlich, als hätte ich geschlafen. Dass ich kurz mal vergessen hab', dass sie überhaupt da war,... is' vollkommen wahr. Nach dem Konzert haben wir noch geredet. Sie hat einwenig angegeben, wen sie alles kennt, wir haben einwenig über sie und über mich geredet, einwenig um "Coolness" konkurriert (aber nicht im ernsthaften, unguten Sinne); wir haben darüber geredet, wie sich andere Menschen uns gegenüber verhalten, darüber, wie ich im Vergleich zu ihren Bekanntschaften hinsichtlich "Nettigkeit", "Hilfsbereitschaft" und sowas abschneide (schlecht, aber das stört weder mich noch sie: im Gegenteil. Ich bin fast schon stolz darauf). Ich hab' mich im Nachhinein dabei erwischt, dass ich ... hm, prätentiös war. Ich habe nichts erlogen, überhaupt nicht. Aber ich habe eine Charakterzüge von mir sehr stark betont, einwenig zu viel Show gemacht. Daran musste ich denken, als wir später über meine Konzerte geredet haben und sie meinte, dass ich immer eine Show machen würde. Sie meinte zwar auf der Bühne, beim Konzert, aber irgendwie hat schon subtil ein etwas umfangreicheres "immer" mitgeschwungen. Oder ich bilde mir das bloß ein, weil ich mir das selbst gedacht hab'.   ...es gab vor einigen Jahren ein Mädchen, in das ich verknallt war. Sie war auch äußerst attraktiv und wusste das auch, ebenfalls klug, gebildet, finanziell gut bedient; und sie mochte mich. Ich war noch nie an einem so tollen Mädchen so nahe dran, wie an ihr. Irgendwann, als dann doch absolut und in jeglicher Hinsicht klar war, dass da nichts mehr laufen wird, sie einen Freund hatte, die Sache mit meiner Freundin und mir doch ernster wurde, da meinte sie, dass sie meinen Begriff von "Coolness" nicht mag. Also ... sie würde mich schon gern haben, aber vor allem dann, wenn andere Menschen da sind, wäre ich anders. Provokanter, irgendwie hm,... ich weiß nicht mehr, was sie gesagt hat, aber ich weiß, was sie gemeint hat. Ich ... gebe vor respektloser zu sein, als ich es eigentlich bin. Man kann sich das einwenig wiedas Schaf im Wolfspelz vorstellen. Ein lieber Kerl, der Bad-Boy spielt. Oder vielleicht war ich doch "ehrlich respektlos"? Alles nicht so extrem, also nicht "socially awkward". Ich habe normal viele Bekanntschaften und Freundschaften. Aber ich denke,... hm. Ein Fling, der zu Jahresbeginn ein paar Wochen gedauert hat, hat die Sache ein paar mal beendet, weil sie etwas ernstes wollte (oder sich das zumindest eingebildet hat). Eine der letzten Dinge, die sie mir geschrieben hat, war soetwas wie: "Du bist sicher gut für jüngere Mädchen, für eine Weile." ... "Für eine Weile". Mit meiner ersten Freudin war ich sieben Jahre zusammen, mit meiner aktuellen Freundin sind es nun viereinhalb. Das ist schon eine ganze Weile. Aber das sind Menschen, bei denen ich mich wohl wirklich ... hm. Sicher fühle. Meine Frendin und ich, bei uns ist es einwenig eigenartig, weil wir beide nie "Schmetterlinge" hatten und gewissermaßen durch "Gewohnheit" zusammen gekommen sind. Aber das passt uns sehr gut. Da kommen ganz eigenartige Geühle der Verbundenheit und Sicherheit auf. Es gibt viele Mädchen, bei denen ich schwach werde, meinen Charm verliere und so weiter. In einer Plauderei über diese Dinge ging es darum, dass meine Freudin keine Schwäche von mir ist. Ich hab es so formuliert, dass sie meine Stärke ist (tolles Kompliment übrigens!). Mir ihr ... spreche ich über Dinge, über die ich mit anderen nicht rede. Ist ja auch selbstverständlich. Keine Ahnung, ob die Anziehung darunter leidet. Ich weiß es wirklich nicht. Aber es klappt zwischen uns. Ich habe manchmal den Eindruck, dass mein "müdes" Ich hm,... besser dafür geeignet ist, etwas aufzubauen. Ich ehm,... ...hm. Ich habe vor mittlerweile über sieben Jahren die Entscheidug getroffen, dass mir Menschen doch wichtig sind. Ich habe damals begonnen, mich offener zu verhalten, mehr Menschen in mein Leben zu ziehen, mehr Spaß zu haben, an meinem Charisma zu arbeiten, zu einem sozialen Menschen zu werden. Und es läuft soweit "okay". Wie gesagt, man darf sich das alles nicht sonderlich extrem vorstellen. Ich bin kein "Social Robot". Aber soziale Kontakte sind mir wichtig geworden. ... seit ich beschlossen habe, dass sie mir wichtig sind. Hm. ...und mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das noch so ist. Vielleicht bin ich auch ... müde. Oder alt. Ich war eben bei dem Konzert ... mit diesem Mädchen, in das ich einwenig verknallt bin. Und sie war es, die mich eingeladen hat. Wir haben nichts geplaudert, aber irgendwie ... nach 'ner Stunde war ich weder auf "Juhu, da ist sie!" noch auch "oh no! Wir reden gar nicht miteinander. Was ist los?", sondern ich hab' scheinbar echt kurz mal vergessen, dass sie überhaut da war. Und auch im Gespräch nachher ... dachte ich mir irgendwann, dass ich mir gar nicht so sicher bin, ob ich sie eigentlich überhaupt noch mag. Sie hat viele Seiten an sich, die ich mittlerweile nervig finde. Hm. Ja, ich glaub', das hab' ich mir vorhin gar nicht mal so klar gedacht, aber ich denke, dass das so durchaus passend ausgedrückt ist. Ist es denn wichtig, welche D-Promis sie kennt? Natürlich sagt man im Smalltalk und im kleinen Flirt Sachen, die nicht wichtig sind. Es geht ja nicht um den Informationsgehalt. Aber wenn ich darüber nachdenke,... sie hat schon vor Monaten einmal von einem Kerl erzählt, der etwas von ihr wollte, den sie dann aber abgelehnt hat. Heute bereut sie es, weil er der Gitarrist einer bekannten Wiener Band ist. An sich keine schlechte Geschichte, einwenig Selbstironie, einwenig Lockerheit, aber eigentlich ist sie eine richtige Angeberin, selbst wenn es stimmt. Hm,... einwenig so wie ich. 🤔 ...ich werde natürlich weiterhin unsicher sein, wenn sie da ist, und all dieses Geredet davon, dass sie mir am Geist geht ist bloß ein Versuch ... oder nein, weniger ein Versucht als vielmehr ein Reflex ... ein Reflex, bei dem man sich selbst einredet, dass "sie eigentlich voll doof ist und man eigentlich eh nichts von ihr will". Aber es ist trotzdem ... tatsächlich richtig, dass ich darüber nachdenke, ob mir soziale Kontakte eigentlich weiterhin wichtig sein sollten. Heuteabend feiern zwei Mädchen meines Umfeldes Geburtstag: mein Fling vom Anfang des Jahres und eine platonische Freudin (kleinerlei Anziehung, beidseitig). Ich mag Homepartys normalerweise. Und ich werde hingehen, und es wird wahrscheinlich auch nett werden. Und auch das Mädchen von heute, mein Schwarm, hat angedeutet, dass ich jemand bin, den man potenziell auf ihre Geburtstagsparty einladen könnte (sie ist davon ausgegangen, dass ich letztes Jahr schon dabei war). Ich kenn' sie zwar noch nicht so gut (wenn auch lange), aber so wie ich das einschätze, wird das eine ordentlich Salami-Party. Darauf hab' ich ehrlich gesagt keine Lust. Und dann hab' ich darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn es eine schön ausgeglichene Party wäre, wenn viele hübsche Mädels dort wären, wenn gute Gesellscaft dort wäre, und wenn ich darüber nachdenke,... hab' ich noch immer keine riesige Lust darauf. Ich muss nicht gehen, das weiß ich schon. ...einen Tag vor ihrem Geburtstag hat eine andere Freundin ihre Geburtstagsfeier. Eine sehr hübsche Freudin (also, ich mein', sie sieht schon ziemlich sexy aus,  und ich würd' sie nicht von der Bettkante schubsen, aber da is' jetzt keine "geheime Hoffnung" oder sowas da, keine Schmetterlinge, keine Anziehung, die über "geil schaut sie schon aus" hinaus geht, und einen Freund hat sie auch; und irgendwie glaub' ich, dass sie mir nicht klug und nicht charismatisch genug ist. Aber ein super liebes Mädchen. Echt nett. Und sexy). Zu der Zeit wollte ich eigentich zu meiner Freudin nach Deutschland fahren, und ich denk' tatsächlich darüber nach, das doch nicht zu tun. Zwei Geburtstagspartys,  ... ehm. Ich woltle gerade reflexartig noch die Heizungsablesug dazu schreiben, die auch in die Zeit fällt, aber ... Heizungsablesung?! Ne, das is' eine Ausrede. Es geht nur um die zwei Partys. Dass mein Schwarm mich zu ihrer Party einladen könnte, hab' ich mir schon gedacht,... ...es klingt jetzt vielleicht, als würde ich eine nüchterne Perspektive einnehmen, erkennen, dass ich nicht auf jede Party und jedes Konzert muss, und dass ich jetzt die "richtige" Entscheidung treffen werde. Aber ich weiß nicht ... ich mein', es sind schon zwei Partys, Gelegenheiten, Leute kennenzulernen, vor allem die Party von hübschen platonischen Freudin klingt vielversprechend. Ich mag meine Freudin schon besuchen, und ob ich das in der ersten oder in der dritten Juni-Woche mach' is' an sich ja egal. Aber es is' schon irgendwie ... bedenklich, dass ich überlege, meinen Urlaub für eine Party zu verschieben. Keine wichtige Party. Nicht die Party des Jahres. Nicht die Hochzeit meiner Schwester oder das Begräbnis meiner Oma. Nicht einmal die Geburtstagsfeier meiner besten Freudin oder meines besten Freundes, ne. Eine Random Geburtstagsparty von zwei losen Bekanntschaften. Und von einer der beiden Partys glaube ich außerdem, dass die ein super dämliches Desaster wird. ...warum habe ich eigentlich die Entscheidung getroffen, dass mir soziale Kontakt plötzlich wichtig sind? Warum habe ich beschlossen, dass es mir wichtig ist, meinen Bekanntenkreis zu vergrößern? Ich kenne die Antwort und ... hm. Es is' schon eine sehr peinliche Antwort. Unpassend für mich. Der Grund ist, dass es zwischen meiner damaligen Freudin und mir nicht lief. Ich habe Pick Up entdeckt. Und naja ... dabei geht es doch um Soziales, nicht wahr? Neue Menschen kennenlernen, neue Frauen kennenlernen - ja, mit dem Vögeln hat's dann nicht ganz so toll geklappt und natürlich gehen all die Rchnungen nicht so auf, wie versprochen. Aber irgendwie war es soweit schon nett. Ehm,... es war damals ein Entschluss, dass ich mich um mein soziaes Leben kümmere. Hm. Ein Entschluss. Eine Entscheidung. Kein "Gefühl". Ich habe keine tiefe Einsamkeit gespürt - ich hatte ja Freunde und Bekannte, ein mehr oder weniger "normales" soziales Leben. Ich habe kein tiefes, authentisches Interesse am Leben alles möglichen Mitmenschen gehabt, mir gedacht, ich möchte super viele Menschen kennenlernen und so weiter. Ich ... ich hatte meine Baustellen. Im Nachhinein tendiert man ja manchmal dazu, Sachen zu idealisieren (merke ich immer dann wenn ich mit meiner Kryptonit-Ex zusammenstoße und wir eim Plaudern an einem Punkt landen, an dem mir wieder einfällt, dass eben nicht alles schön war). ...aber ich glaube, mir ging es damals tatsächlich rein um Sex. Gar nicht einmal um Sex mit "vielen" Frauen, sondern halt so ... überhaupt. Und ... ja. Hm. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob mir das noch so wichtig ist, dass mir soziale Kontakte wichtig sein "sollten". Das mit den Kontakten hat irgendwie einen Eigenwert gewonnen, und es ist auch wirklich schön, Menschen kennenzulernen ... und Menschen zu kennen. Wie gesagt, das alles sollte man nicht so sonderlich extrem sehen, ich bin in meinem Leben noch auf keiner Straße gestanden und hab' Frauen mit "Hey, du bist mir gerade aufgefallen" angesprochen und auch in Bars und so weiter mach' ich das nicht. Manchmal ergibt sich ein Gespräch (I know, es geht nicht nur um's "Reden" und auch "Leute kennenlernen" is' einwenig Zurecht-Reden. Klar macht's Spaß, aber nicht nur für mich, sondern wahrscheinlich generell hier im Forum und auf Kontaktseiten heißt "ich lerne gerne neue Menschen kennen" eigentlich hauptsächlich, dass man auf der Suche nach Sex is'  🙄. Aber es is' schon okay, sich Sachen zurecht zu rücken, und es is' tatsächlich auch dann schön, Leute kennenzulernen, wenn man sie nicht vögelt; sonst müsste ich ein äußerst trauriger Mensch sein), manchmal is' es hat einfach nur ein Konzert, eine Party, ein gemütliches Chillen und man hängt nur mit den Leuten rum, die man eh schon kennt. Hm,... ich glaube, soziale Kontakte werden überbewertet. Es heißt, dass Geld nicht Glücklich macht, und Geld alleine wahrscheinlich nicht. Aber wenn ich tausen Euro hab', dann hab' ich tausend Euro ... die überlegen sich nicht, ob sie einen nach einem Jahr noch immer mögen, die verlangen keine Aufmerksamkeit, die wollen einem keine Konzerttickets andrehen (ich will den Leuten schon Tickets andrehen, also tatsächlich gerade jetzt, und ich bin tatsächlich pissed, dass ich immer zu dieser Zeit des Jahres doch wieder merke, dass ich weniger Freunde hab', als ich denke),... ach, keine Ahnung. Aber wenn es ein Entschluss war, dass ich soziale Kontakte aufbaue, dann könnte es zumindest auch ein Entschluss sein, dabei zurück zu stecken. Das heißt nicht, dass ich das tun werde und dass ich mich jetzt in meinem Loch verkriechen werde. Aber ... es ist zumindest möglich. Hm. Und ... nunja, ich weiß ja, was der Grund für diese Entscheidung war. Nicht, dass ich mich jetzt nach meinen lächerlichen sechs Mädchen "ausgevögelt" hab'. Aber naja, Sex hatte ich mit ein paar Mädchen, mit manchen war's schöner als mit andere, jetzt hab' ich 'ne Fernbeziehung, wir sehen uns ... aktuelle wieder weniger aber normal etwa eine Woche im Monat, und so wahnsinnig wild und dauergeil bin ich eigentlich auch nicht. In fact, wenn ich mit dem Schwarm von heute tun könnte, was ich wollte, hät' ich sie wohl heim genommen, einwenig geknutscht, dann gemeinsam einschalfen, mitten in der Nacht aufwachen und vögeln, dann schlafen und morgens nochmal vögeln, dann meiner Freundin ein stolze SMS mit dem Bang-Bang"-Lied schreiben und aller Welt, die sich Nüsse für mein Sexleben interessiert, verkünden dass ich Sex hatte und wie geil ds Mädchen nicht wahr, dann würde ich nochmal mit ihr schlafen ... okay, okay. Ich mag wohl doch Sex. Aber ich glaub' ... ich mag das Drumherum lieber, und ich denk', dass ich eigentlich ... keine Lust auf "weniger" als ein wirklich tolles Mädchen hab'. Oder sagen wir ... "weniger" als ein durchschnittlich attraktives Mädchen, das "lieb" is' oder interessant is' sowas. Wobei ... das war eigentlich schon immer so. Ich kann mit Stolz berichten, ich hatte meinen Penis noch in keiner Vagina, bei der mir das Mädchen nicht gefallen hat, wo keine Anziehung da war, die ich nicht irgendwie sexy fand. Glaub' ich. Ich mein', ich hatte auch noch keinen "schrecklichen Morgen danach", aber Anziehug is' halt etwas, das sich ändert. Was weiß ich Ich bin einfach gerade zu müde, um von Sex zu fantasieren ... morgenfrüh schaut's anders aus. Aber den Gedanken mit dem Entschluss werd' ich echt behalten. Ich ... hab' ja jetzt Sex. Also ... eh "schon" seit Jahren. So grundsätzlich zumindest. Und würden meine Freudin und ich uns trennen, hätte ich vielleicht keine Warteschlange, aber ich würd' wohl wieder wen finden. Ich fühl' mich nicht mehr so "unattraktiv" bzw. "unsexuell" wie damals, ich fühl' mich "normal", als ich denk', ich bin durchschnittlich normal im Bett, ich hab' 'nen groben Plan davon, welcher Körperteil wohin gehört, ich glaub', das passt schon irgendwie. Wozu noch groß "soziale Kontakte" suchen?
 

...und die Welt sagt nein.

…die letzten Wochen bin ich im Netz aktiv gewesen und hatte dann ein paar Verabredungen. Ich hab' kein Tinder, also war auf alten, quasi toten Seiten unterwegs. Meine erste Verabredung: eine Enttäuschung. Meine zweite Verabredung: eine Enttäuschung. Meine dritte Verabredung: eine Enttäuschung. Und mit etwa dieser Erwartung bin ich in die vierte Verabredung gegangen. And I got blown away. …diese Stimme. So eine angenehme Stimme. Und was sie redet hat, hat mir ebenfso gefallen. Sie war klug, sie war charismatisch auf eine andere Art als ich; auf eine "ruhigere" Art, gelassen. Sie war ein sozialer Mensch, und sie war hübsch. Dieses Auge für's Detail in ihrer Kleidung; I got blown away. Seit etwas mehr als zwei Jahren hat mit kein Mädchen mehr so aus den Socken gerissen. …nun. Und die Welt sagt nein. "Wir können uns schon nochmal treffen, aber du suchst ja gar keine Freundin. Aber ich glaube, eine platonische Freundschaft könnte gut funktionieren." Im Pick up Chat hier, vertreibe ich mir einwenig Zeit, doch meine Ansichten passen nicht. Mein Schreibstil passt nicht. Ich passe nicht. Es ist nicht so, als wäre es unangenehm, hier zu sein, aber so wirklich Spaß macht es auch nicht. Die Welt sagt nein. Wenige Tage später der Kinoabend mit Freunden. Seit Jahren steht der Kinoabend, aber seit ich jetzt ein Jahr weg war, ist der Wurm drinnen. Die Leute sind untereinander zerstritten, sitzen alle wo anders, und all diese Spielchen, die ich früher dogmatisch unterbunden habe, beginnen. Und ich komme zum Treffpunkt, und stelle fest, und die Welt sagt nein. Die eine Hälfte ist bereits im Kino. Tickets haben sie mir keine zurück gelegt, weil wir im Kino ohnehin alle irgendwie sitzen. Die andere Hälfte ist noch auf dem Weg, hebt am Telefon nicht ab, also folgt SMS-Herumgeschreibe. Aber sie kommen zu spät. Viel zu spät. …und ich sage nein.
…mag sein, dass es erscheint, wie die Reaktion eines beleidigten kleinen Kindes. Vielleicht ist es das auch. Aber ich bin heim. Der Kinoabend ist meine Party, meine Bühne, aber wenn das Publikum nein sagt, dann schließe ich den Vorhang. …und etwas verblüffend stelle ich fest, dass ich von der Bühne gegangen bin. Ich frage mich, was die anderen Denken (erfahres es am nächsten Tag), ich hoffe natürlich, dass das Mädel es sich anders überlegt. Aber … ich stelle fest … nun, der Vorhang ist geschlossen. Ich nehme ein Buch. Und ich arbeite. Es ist fast angenehm, enmal seie Ruhe zu haben. Und eine neue Bekanntschaft will telefonieren, und ich sage nein. Und ich sage nein. …und die Welt sagt nein.
…dann sage ich nein.  

selfrevolution

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...not another suicide

So well, I'm not going to commit suicide again.
But I do want to revolt.
Revolt against myself. Das letzte mal hab' ich die beiden Dinge, die mein damaliges Selbst ausgemacht haben, meine Beziehung und mein Studium, von mir gestoßen, um zu sehen, wer ich ohne diese bin. Ich vergleiche das gerne mit dem symbolischen Selbstmord. Der Absetzung des Selbst. Dem Sturz. Der Revolution des Nichts.
Diesmal wird es keinen erneuten Selbstmord geben. Aber Opfer muss man in Kauf nehmen. Ich weiß noch nicht welche, aber es wird mit Sicherheit die eine oder andere Verstümmelung geben, das eine oder andere amputierte Glied. Cut it off.
Cut it off.
Cut it off.
To be.

selfrevolution

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