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#7 - Geschichten einer unschuldigen Jungfrau - Episode 2: Der fast-Dreier - Teil 2

Eintrag erstellt von Tickle · - 1.554 Ansichten

Kurzer Rückblick: Ich + Hawaiianerin = Knisterknister.

Nicht gepullt, nicht hartnäckig gewesen, allein nach Hause gegangen. Sie am nächsten Abend beim Verlassen des Clubs mit ihrer Freundin wieder gesehen.

„What the fuck are you doing here?“ Griff um die Hüfte, tiefer Augenkontakt, entspannte Stimme. Wen sehe ich da ebenfalls die von Betrunkenen überströmten Straßen unsicher machen? Richtig, es ist Yoshi.

Wer ist Yoshi? Der, dem ich in meinem letzten Blogeintrag keinen Namen gegeben habe. Warum auch immer. Der, der uns die Büros und seine schwedische Lutsch-Lady zur Verfügung gestellt hat. Der, der mir den ersten Blowjob ermöglicht hat.

Wie es aussieht kennen sich die Hawaiianerin und Yoshi bereits. Was das wohl bedeutet? Egal - Ich war schon immer jemand, der gerne teilt.

Yoshi stellt mich seinen anderen sympathischen Kollegen vor und erzählt mir, dass ich nicht der Einzige von ihnen bin, der mit ihr die Zungen gekreuzt hat. Anscheinend ist sie sehr freizügig, und das nicht nur mit mir.

Der Plan lautet wie folgt: Die „Party“ muss weiter gehen. Noch geht keiner nach Hause. Gerade für Yoshi geht es gerade erst so richtig los.

„Okay, Afterparty!“

Die Freundin der Hawaiianerin hat da anscheinend überhaupt kein Bock drauf und verzieht sich. Yoshi weiß was das bedeutet - Cockblock.

„Take her phone, swipe up and set it on airplane mode.“

Gesagt, getan. Die kleine wird für den Abend nicht mehr von ihrer Spaßbremsen-Freundin davon abgehalten, sich einen ereignisreichen Abend zu machen.

Also schlendern wir mit sechs Leuten in Richtung Kneipe, die nicht wie alle anderen Läden nach 1:30 am keinen Eintritt mehr zulässt. Auf dem Weg dahin muss die Stimmung natürlich aufrecht erhalten werden. Ich diskutier mit einer Amerikanerin darüber, warum Amerika die schönste Stadt der Welt ist, Yoshi singt den Titelsong vom Lego Movie und weitere spannende Themen wie die Wichtigkeit von auflasbaren Matratzen gesellen sich nahtlos zu unserem fast schon romantischen Spaziergang über die Brücke im Darling Harbour.

In der Kneipe angekommen wende ich mich erstmal an Yoshi. Was ist sein Plan? Wie will er vorgehen? Werden wir die Mädels wieder fragen, warum denn Stroh in seinem Büro liegt?

Es heißt Ruhe bewahren. Erstmal ein bisschen mehr für Komfort sorgen und dann die Hawaiianerin ins sagenumwobene Büro verführen. Ich soll mitkommen. Machen was Yoshi sagt. Dann wird es klappen.

Die anderen Jungs verabschieden sich und wir verlassen die Kneipe mit der Kleinen.

Wie geplant ließ die Nervosität nicht lange auf sich warten. Was soll jetzt passieren? Habe ich jetzt gleich einen fucking Dreier als erstes Mal? Egal, ich muss es tun. Ich muss logisch denken und das einzig Richtige tun. Wenn ich jetzt wortwörtlich meinen ungefickten Schwanz einziehe, werde ich mir das niemals verzeihen. Niemals.

Bullshit-Talk die Zweite. Alles was uns durch die nüchternen Gehirnwindungen schoss wurde ungefiltert mithilfe des Sprechorgans rausgepustet. Was mich jedoch besonders unsicher auf dem Weg zur Pull-Location zurückließ war die Tatsache, dass Yoshi an jeder Ampel mit ihr rummachte und sich den Hals anknabbern ließ, während ich ahnungslos daneben stand, Hände in den Hosentaschen, Melodien pfeifend in den dunklen Nachthimmel schauend. Wie soll das zu einem Dreier führen, wenn ich nur dabei stehe? Egal, Yoshi weiß was er tut.

Schritt für Schritt nähern wie uns dem Gebäude, in dem ich in Begleitung von Yoshi und einem anderen Wing Geschichte geschrieben habe. Mein Schwanz hat sich mittlerweile in seine kleinste Form zusammengeschrumpelt. Tief durchatmen hat mir schon letztes mal geholfen, ihn in die harte Höchstform zu bringen. Ob es dieses Mal auch klappt - wir werden sehen.

Also rein ins Gebäude, der Rezeption verklickern, dass wir jetzt um fünf Uhr morgens nach dem Feiern mit einer heißen Schnitte mal ganz dringend ins Büro müssen, Business und so. Im Aufzug angelangt - Stille. Nervosität. Unbehagen. Schlaffheit. Besonders in der Hose.

„Why the fuck is my phone on airplane mode?“

Yoshi und ich grinsen.

Und da sind wir auch schon, meine Freunde. Zurück im Flur zu den Büroräumen. Ich kann kaum noch atmen. Sie scheint anscheinend nicht so wirklich zu wissen was abgeht, bis Yoshi ihr klarmacht, dass die Büros abgeschlossen sind und sie an sich ranzieht, um das Lustspielchen zu starten. Ihr ist das sehr unangenehm. Fast halb so unangenehm wie mir. Ich steh nur da rum und weiß nicht was ich machen soll. Meinen Gürtel habe ich zumindest schon geöffnet. Sie an dem Abend schon geküsst? Fehlanzeige.

Sie drückt Yoshi von sich weg und verlässt das Gebäude durch den Notausgang. Auch wir haben‘s sehr nötig, also folgen wir ihr und beruhigen sie erstmal. Wir erzählen ihr, dass wir das ständig machen würden und es völlig normal für uns ist. Auf Yoshi traf das vollkommen zu. Auf mich eher weniger.

Der Abend bröckelte dahin. Wir unterhielten uns noch ein wenig über sexuelle Vorlieben - mein Lieblingsthema - und brachten sie in ihr Apartment.

Fuck.

Da standen wir also. Yoshi und ich unter aufgehender Sonne und uns ging gerade erst ein Dreier durch die Lappen. Viel Zeit investiert und so schnell endete der Traum. Der Traum vom ersten Mal. Und dem ersten Dreier.

Rückblickend auf den langen Abend fragte ich Yoshi, wie das denn zu einem flotten Dreier hätte führen sollen, wenn ich die ganze Zeit nur zuschaue, wie die beiden sich die Lippen blutig pressen. Er erzählte mir, dass es immer so ablaufen würde. Der Eine macht die Alte heiß, der Andere steigt mit ein sobald sie so sexuell erregt ist, dass sie keinen Fick mehr drauf gibt, dass ein weiteres Loch gestopft wird.

Als wir getrennte Wege gingen war ich sehr glücklich. Nicht weil es nicht zum Sex kam, sondern weil ich wieder einen mächtigen Haufen Erfahrung sammeln durfte und so einiges vom Meister abgucken konnte. Wie er ein Hindernis nach dem anderen umging und bis zum Ende alles daran setzte, es möglich zu

machen. Und ich war auch stolz auf mich. Es gab viele Momente, in denen ich einen Rückzieher hätte machen können. Doch ich bin dabei geblieben, auch wenn es sehr unangenehm und unbehaglich war. Jetzt heißt es für mich das alles mal selbst zu versuchen. Ohne einen erfahrenen Wing bei sich zu haben. Ohne einen, der die Situation für mich in die gewünschte Richtung führt.

Und ihr dürft euch freuen. In meinem nächsten Blogeintrag seht ihr zum ersten Mal einen hartnäckigen Tickle. Einen der nicht unsicher ist. Einen der auch alles daran setzt, es möglich zu machen - und das alleine. Was für ne Premiere. Bringt Popkorn mit.



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