thomas8686

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  1. Ich war nun 2 Wochen für mich alleine auf "Urlaub" und hatte viel Zeit zum nachdenken. Ich konnte meine Gedanken ein wenig sortieren. Die Beiträge von @Herzdame @Aldous haben mir in einigen Punkten einen Neuen Blickwinkel verschafft. Danke! Ich komme nun auf folgende Schlüsse: Ich: hasse diese Situation habe mich selbst verloren weiß nicht mehr wer ich bin hasse mich dafür, dass es nicht klappt hasse mich dafür, dass ich wohl der FALSCHE für diesen "JOB" bin bin am nahezu letzten Punkt der Burnout-Spirale, die 2 letzten Stufen hab ich "NOCH" nicht erreicht: Zwang sich zu beweisen Verstärkter Einsatz Subtile Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen Umdeutung von Werten Verleugnung auftretender Probleme Rückzug Beobachtbare Verhaltensänderung Depersonalisation Innere Leere Depression Völlige Burnout Erschöpfung Alkohol wurde zu meinem täglichem Begleiter Angst etwas im Leben zu verpassen funktioniere wie ein Roboter keine Lebensfreude ICH SPIELE EINE ROLLE DIE ICH NICHT SEIN WILL ICH LEBE DAS LEBEN MEINER PARTNERIN ICH LEBE NICHT MEIN LEBEN meine Partnerin: es macht mich so sehr glücklich, sie lachen zu sehen es macht mich so sehr glücklich, dass sie glücklich ist ich bin verrückt nach den Momenten der Zweisamkeit sie WÄRE wohl das BESTE für mich (OHNE fremde Kinder) ich habe eine so verdammt große Angst IHR LEBEN zu zerstören, sie wünscht sich diese Zukunft mit mir so sehr ich habe eine so verdammt große Angst das LEBEN der KINDER zu zerstören Kinder: ich LIEBE den JOB "VATER" NICHT nerven mich, reagiere teilweise agressiv auf die Kids Kids müssten mich erfüllen, genau der Gegensatz ist der Fall verwehren mir die Chance auf eigene, da ich 4 niemals aushalten würde keine Vatergefühle, hätte ich diese, wäre ich auch mehr bereit zu geben hindern mich am Glücklich sein (MIT IHR) Kinder stehlen mir meine Zeit (was vor allem an ihrer Einstellung und meiner Betaisierung liegt), v.a. am Wochenende, an denen ich so viele Dinge für mich machen könnte. Stattdessen sitze ich mit den Kids zu Hause und langweile mich zu tode. Beziehung: Auch wenn ich mir Zeit für mich schaffen würde, wäre es mir zu wenig. Ich will reisen, Menschen kennen lernen und auch mal 1 Jahr in einer anderen Stadt leben. Ich will jetzt nicht Vater sein. starke Betaisierung (an der ich selbst sehr großen Anteil geleistet habe) keine Führung, auch nicht im Bett @dubwiser: du hast in deinem Post zum Teil recht, auch hier fehlt meine Führung deutlich teilweise Providerfunktion ich bin zu needy hänge an einer Illusion von vor über 10 Jahren hänge an einem Traum hänge an der Vorstellung, dass das wohl klappen muss, es ist doch so eine schöne Storry nach Außen hin die Brotkörner die sie mir streut genieße ich so sehr, ich bin in diesen Momenten der glücklichste Mensch der Welt, nur werden diese Körner aufgrund der Kinder und ihrer Einstellung nur sehr selten gestreut Ich denke dann immer folgende Situationen durch: A: Ich sollte mir doch einfach denken, hey, du hast es versucht und es klappt nicht. Der Rucksack ist einfach zu groß. Ich bin falsch abgemögen und muss nun die Notbremse ziehen. Diese Notbremse hätte ich schon viel früher ziehen müssen. Ich wäre frei. Das erste mal seit über 10 Jahren. Ich könnte so einiges nachholen und mein Leben genießen. Ich hätte alle Möglichkeiten offen für ein spannendes, cooles Leben. B: Da kommen aber wieder diese Gefühle, dass ich sie liebe und sie ja eine Perle von einem Menschen ist. Und ich mir ohne sie keine Zukunft vorstellen kann. Es tut mir so weh, zu sehen bzw. es jetzt schon zu wissen, dass ich sie alleine lasse und ihr ein schönes Leben mit mir nicht bieten kann. Warum kann ich nicht wie andere Väter 3 Kinder groß ziehen und glücklich sein?? Die beste Lösung für mich wäre wohl A. Es tut so verdammt weh.
  2. ja das stimmt. Es sind Brotkrumen, die ich so sehr genieße. Leider kann/will sie mir nicht mehr Krumen oder sogar das ganze Brot zugestehen, da die Kinder IMMER vor gehen. Sie kommt immer wieder mit der Aussage, wir müssen aus den Kinder "GUTE" Menschen machen, für dich hab ich am Tag keine Zeit (am Abend ist sie dann meist fertig/müde vom Tag und will nur mehr ins Bett schlafen). Ich versthe sie ja, sie ist sehr ergeizig und wil nur das BESTE aus den Kindern machen. ABER: IST DA ÜBERHAUPT NOCH PLATZ FÜR EINEN PARTNER? ODER NUR FÜR EINEN PROVIDER? stimmt, ich hasse mich teilweise dafür, dass ich das nicht geregelt bekomme, mit ihr eine normale Beziehung zu führen.
  3. Das kann ich mir absolut nicht vorstellen. Ich würde dann 18 Jahre lang WARTEN. Könnte mich vermutlich auf nichts anderes einlassen, da ich ja warte. Warten bis die "anstrengenden" Jahre vorbei sind um mich folglich in eine gemütliche LTR zu begeben? Nein, sicher nicht. Korrekt. Ein Freund von mir wurde vor kurzem plötzlich sehr schwer krank. Schwirrt mir auch immer wieder im Kopf herum. Ich gehe absolut nicht 100% in dieser "Rolle" auf. Das habe ich in meinen vorherigen Postings auch geschrieben - wenn es wohl meine "richtigen" Kinder wären, würde ich wohl automatisch 100% augehen und das Ding durchziehen. So wie man das einfach als Vater macht. Aus Liebe. Und ich glaube auch, dass man seine Kinder mehr liebt als seine Frau, oder? Sie steht bei mir weit über den Kindern. Was sind Vatergefühle? Ist für mich schwer zu beurteilen, ob ich diese habe. Stolz bin ich selten. Es ist mir meist egal. Ist DAS die Einstellung eines Vaters? Wohl eher nicht. Was spricht generell gegen eine Adoption? Vlt. wäre das ja die Lösung? Dann wären die Kinder offiziell meine. Der Erzeuger hätte absolut keinen Einfluss mehr. Vlt. würde ich dann in der Vaterrolle mehr aufgehen und das auch leben und lieben?
  4. Stimmt, ich setze darauf, dass alles "GUT" wird, wenn die Kids aus dem Haus sind. Damit kommt sie mir auch immer wieder, "du wirst sehen, in 18 Jahren haben wir uns ganz für uns alleine, dann können wir alles nachholen, was wir nicht hatten". Wir sehr oft darüber, was wir dann in dieser Zeit machen werden. Ob der Gewinn dieser Wette, die Aufgabe meiner Träume, Wünsche etc Wert ist? Wohl eher nicht. Was ich will? Ein unbeschwertes Leben. Kinder in der ZUKUNFT nicht jetzt. Reisen. Erfahrungen sammeln. Mit IHR zusammen sein - OHNE die Kids. Was ich ihr Wert bin? Sicher mehr als ein Versorger. Das glaube ich ihr. Sie scheint mich wirklich zu lieben und wünscht sich nichts mehr als eine Zukunft mit mir. Der Sex ist grandios. Hier passt alles. Stimmt, ich habe ein Problem damit, meine Wünsche zu vertreten. War schon in der Schule so. Hab mich quasi immer angepasst, die Meinung anderer Vertreten, obwohl ich eine andere Meinung dazu hatte. hab mir Charons Thread durchgelesen. Einige Themen sind 1:1 in meiner LTR vorhanden. Ich habe zu funktionieren bei völliger Selbstaufgabe. Entspannen etc. würde in dieser LTR nicht funktionieren. Ich höre von ihr und ihrem Umfeld immer "als Vater hat man sich nicht zu entspannen, erst in 18 Jahren!" Klar kann ich mal nen Tag für mich sein. in, bzw. Abende alleine verbringen. Dies ist mir aber zu wenig. Ich will wohl einfach FREI sein und tun was ich will. stimmt zu 100%! Aber ich genieße einfach die Zeit mit ihr alleine SO SEHR. Sie ist wie eine DROGE. zu 90% habe ich sie mit Kinder, ich warte den ganzen Tag nur darauf, die 10% zu bekommen. ->ABHÄNGIGKEIT? Die Kinder hindern mich aktuell am glücklich sein. Was zu Folge wohl negative Auswirkungen auf meine "Erziehungsarbeit" haben wird, wovon wiederum weder die Kinder, meine LTR noch ich providieren werden.
  5. Vermutlich kann man das ganze nicht besser beschreiben. Du hast um Prinzip recht, bis auf die Sache mit dem Sex. Sie hat mich nicht mit Sex geködert - ihn sogar sehr lange verweigert - und mir zu Beginn immer wieder klar gemacht, sie will was für die Zukunft und nicht nur eine jugendliche LTR. Guter Ansatz. Der Punkt mit der Projektion stimmt. Ja, ich hänge wohl an einer HB, welche ich gerne hätte bzw. an einer HB, die ich vor vielen Jahren zu lieben gelernt habe. Die Asätze, "wenn sie Zeit hätte" & "wird alles besser" sind sehr oft in meinen Gedanken vorhanden. Ich will nicht ausschl. Vater sien. Keinesfalls. Ich nehme ja JETZT diese Vaterrolle an, um mit ihr in einer LTR zu sein. Ich brauche JETZT keine Kinder um glücklich zu sein. Sie hindern mich eher am glücklich sein. Ausgleich ist schon vorhanden, Unterstützung seitens Verwantschaft ihrerseits ist gegeben, und generell in einem völlig gutem Ramen. Jedoch könnte ich hiervon nicht genug bekommen, je mehr Unterstützung und je mehr Zeit mit ihr alleine, desto besser geht es mir. Hier denkt vermutlich ein "richtiger" Vater anders, und genießt die Zeit mit der Familie viel mehr. wird nicht funktionieren. So wie er sich nach bzw. während ihrer Trennung verhalten hat, wird das nicht klappen. Bzw. ist er auch nicht daran interessiert. Dies würde nur wieder ein Feuer entfachen.
  6. Generell sind eure Anworten in diesem Thread sehr gegenseitig. Die einen behaupten, ich solle bleiben, egal ob es fremde Kinder sind und ich noch nicht dazu bereit war/bin. Wer weiß ob ich nochmal die "Chance" auf so eine Familie habe. Die anderen behaupten, sie "benützt" mich, ich sei ihr Provider und nicht mehr. Sehr konträr. Befinde mich dadurch auch in einer sehr ambivalenten Gefühlslage.
  7. Wie lange ich warten will? Weiß ich nicht. Kinder/Familie war für mich bis dato in SEHR WEITER Ferne. Ich merke einfach, dass es JETZT nicht der Richtige Zeitpunkt dafür ist, habe jedoch Angst, es in ein paar Jahren zu bereuen. Aber würde ich es überhaupt bereuen? Schließlich habe ich innerlich immer diesen Druck, dass es nicht meine leiblichen Kinder sind. So sieht sie das aber nicht. Sie hat immer die Auffassung, Kinder gehen vor. In allen Bereichen. "Du bist jetzt Papa von 3 Kindern, das und jenes hat in deinem Leben nicht mehr Platz..." Ist daher grundlegend die falsche Partnerin für mich? Für Sie ist Selbstaufgabe der Kinder zu liebe normal. Was ich bekomme? - meine Traumfrau (sofern sie das ist oder ich nur an meinen damaligen Vorstellungen von vor 15 Jahren hänge?) - eine Traumhafte Mutter für diese Kinder Generell gibt es für mich kein schöneres Familienleben als dieses. Sie macht das alles perfekt. Es macht mir aber trotzdem Angst bzw. kann ich dieses Familienleben so überhaupt nicht genießen. Mein Kopf sagt ständig ACHTUNG, ACHTUNG, DU MACHST VLT EINEN FEHLER. Ich verusche seit ich mir ihr zusammen bin, dieses Leben zu leben und lieben zu lernen. Aber es ist ihr Leben und ihr Traum. Mein Traum war es nicht, in diesem Alter Vater von 3 (fremden) Kindern zu sein. Meine Gedanken Kreisen ständig darum: Wäre es mit meinen eigenen Kindern anders? Würde ich die "Aufopferung" gerne bzw. mit mehr Liebe durchziehen?
  8. gibts hier eine ähnliche Story dazu? Du hast schon recht, so wie ich ich aktuell verhalte/denke/grüble etc. haben die Kinder auch nichts. Auch nicht von einem Vater, der die nächsten Jahre frustriert ist und seine Entscheidung gebliben zu sein, bereut.
  9. Ob es das Wert ist, frage ich mich immer häufiger. Ich ertappe mich immer häufiger dabei, mir einzelne Tage ohne Sie und die Kinder auszumahlen. Irgendwie ein gutes Gefühl. Ein Gefühl der Freiheit. Sie hätte sich nicht für mich scheiden lassen. Mit 3 Kinder lässt man sich schon aus Vernunft nicht scheiden, sofern es primär passt. Die Scheidung entstand durch Betrug durch ihren Mann. ONITIS ist sicher ein wichtiger Punkt. ja, ich liebe Sie wirklich. Aber siegt die Liebe, wenn der Kopf ständig schreit "ALARM ALARM ALARM - du verlierst dich selbst, das bist nicht mehr du!" Ob es meine biologischen Kinder sind, oder nicht, ist meiner Meinung nach nicht völlig egal. Ich frage mich eben ständig, was mein Kind machen würde/wie es aussehen würde etc. Einen gesunden Geist habe ich derzeit nicht. Ich denke primär den ganzen Tag darüber nach, ob es richtig ist, was ich hier tue. Wenn ich dann ihre glücklichen Augen sehe, geht es mir für den MOMENT super gut, aber betrachte ich das GANZE Bild, wird mir unwohl. Ich befürchte eben auch sehr, es zu bereuen, wenn ich gehe. Vlt. finde ich keine, mit der ich im Ansatz so ein Leben in ZUKUNFT (NICHT JETZT!) führen kann? Sitze ich in 10 Jahren da und denke mir, verdammt, warum hast du sie gehen lassen? Nur um noch ein paar Jahre ein chilliges Leben ohne Kinder führen zu können? In 10 Jahren wären ihre Kinder schon aus dem Gröbstem heraus, da würde das Leben wieder angenehmer werden. Oder werde ich in Zukunft mit einer neuen Familie immer den Vergleich mit dieser "Familie" machen? Mir ständig denken, wie wäre es ausgegangen, wenn ich geblieben wäre? Würde es mich auffressen, wenn ich die 2 Leben dann ständig vergleichen müsste? Ja, kann sein, dass sich mein Selbstwert steigert, wenn ich sie glücklich mache. Aber ist das nicht normal; dass man sich besser fühlt, wenn es dem Partner gut geht? Die eigenen Bedürfnisse habe ich ausgeblendet, da ich von ihr/ihrem Umfeld auch ständig gesagt bekommen, als Vater von 3 Kindern muss man abstrichte machen, man selbst kommt immer als letztes. Dies hat sich in mir ziemlich fest gesetzt. Ich denke auch, wenn jemand 3 Kinder bewusst in die Welt setzt, ist einem das auch klar und man kann besser zurück stecken, als wie wenn man das nur deshalb tut, um mit seiner Traumfrau zusammen zu sein.
  10. Ja, ich wusste dass da 3 Kinder sind. Habe dies aber einfach ausgeblendet, sah nur sie und in der Zeit am Anfang haben wir alles nur zu 2. gemacht, die Kinder waren sehr viel bei den Großeltern. Ich hatte quasi eine "Eingewöhnungsphase" ohne Kinder. Diese Phase war dann irgendwann vorbei, wo dann auch meine Zweifel kamen. Ich bin da sozusagen "reingerutscht" bzw. wollte ich das GANZE BILD einfach nicht sehen, sondern nur sie und mich. Für sie war das schon nach 2 Monaten fix, dass wir heiraten würden. Es war eben immer ihr Traum, Heirat, Kinder Haus und Hund. Auch mein Traum, nur absolut nicht jetzt.
  11. Hallo, ich möchte euch meine Geschichte erzählen und bitte um euren Rat: Ich: 34, beruflich eigene Firma, 2 LTR bis jetzt Sie: 29, beruflich Hausfrau, 2 Kinder (9,3,2), 3 LTR bis jetzt Vorgeschichte: Sie war meine erste LTR vor über 12 Jahren, erste Liebe, wir waren zu jung, es ging auseinander, da ich in eine andere Stadt zum Studieren gezogen bin, 2000KM entfernt. Ich kam nie richtig davon los. Die Beziehung nach ihr konnte mir nie das geben, das ich damals bei ihr hatte. Situation: Wir haben uns zufällig vor 1,5 Jahren wieder getroffen, sie frisch geschieden. Ich war zu dieser Zeit in einer LTR, seit 5 Jahren, habe diese folglich sofort nachdem wir nächtelang telefoniert haben beendet und war mit ihr nach kurzer Zeit in einer LTR (also quasi warmer Wechsel) – DAS WOVON ICH die letzten 15 Jahre täglich geträumt habe. Habe also meine Firma in eine andere Stadt verlegt und mein Leben komplett neu gestartet. Sie war für mich immer die Number One. Ich war geflashed, von ihr – der Traum wurde war (ich hatte wirklich noch regelmäßig Träume, in denen sie vorkam – auch nach 15 Jahren!). Ich ging in diese LTR ohne auch nur einen geringsten Zweifel, habe die Kinder quasi ausgeblendet. Wollte nur Sie. Sie, die ich schon immer wollte. War ich blind vor Liebe? Warum macht ein Mann so etwas? Warum tut man sich das an? Dachte ich, ich könnte da weiter machen, wo wir vor langer Zeit aufgehört haben? Wollte ich die schöne Zeit von damals nochmals erleben? Mich quasi 15 Jahre zurückbiemen? Wollte ich einfach die Zeit genießen, mit dem Wissen, diese LTR nie langfristig zu führen? Ich sah die Probleme zu Beginn nicht, sah nur Sie und das Positive, hatte ein völlig neues Lebensgefühl, war noch nie so glücklich. Jedoch kommen immer mehr Zweifel in mir auf: Probleme: 1. Die Kinder 3 kleine Kinder sind ein Fulltimejob, der nun auch teilweise mich betrifft. Die Älteste lebt 80% beim Vater. Nächte wurden immer kürzer, die Wochenenden immer anstrengender. Ich habe begonnen die Rolle des Vaters zu spielen. Die Kinder sagen Papa zu mir. Dabei denke ich mir ständig, würde ich ein eigenes Kind mehr lieben? Wie würde mein Eigenes Kind aussehen? Wie würde es sich verhalten? Liebe ich diese Kinder überhaupt. Tlw. habe ich das Gefühl einfach wir ein Roboter zu funktionieren, um diesen Laden am Laufen zu halten. Burn out? Ja, Ansätze sind sicher schon vorhanden. Mein Job ist die reinste Erholung im Gegensatz zu dem, was in dem Haus abgeht. Wobei sehr viele schöne Momente dabei sind. Wir Outdoor von vielen „fremden“ beneidet werden, wir wie eine Traumfamilie auftreten. Wir wären wohl die perfekten Foto-Motive für Familienhotels. Ich genieße das schon sehr, habe aber immer Zweifel, ob es das richtige ist. 2. Mein bisheriges Leben Musste/habe/wollte ich vollkommen bei Seite legen. Ich bin nicht mehr der, der ich vor dieser LTR war. Der lebensfrohe, coole, unbeschwerte Typ, der das Leben genießt ohne jegliche Probleme in seinem Leben. 3. Meine Hobbies: Musste ich aufgeben, dafür ist keine Zeit und Geld mehr vorhanden. 4. Meine Freunde: Musste ich aufgeben, dafür ist keine Zeit mehr vorhanden. Meine Freunde haben sich tlw. von mir entfernt, sie verstehen mein Verhalten nicht, wie man sich das antun kann. Bzw. hatte ich nicht mehr Zeit für Freundschaften. 5. Meine Eltern: Sehr konservativ, akzeptieren sie absolut nicht, Kontakt habe ich abgebrochen, die ständigen Streitereien und Diskussionen gingen an meine Substanz. Mir fehlen meine Eltern und Verwanden dennoch sehr. 6. Finanzen: Jeder Cent (ich verdiene relativ gut) geht für die Familie drauf. Mir bleibt nichts. 3 Kinder kosten nun mal ein Vermögen, vor allem wenn der Erzeuger nur die Mindestalimente zahlen muss. 7. Eigenes Kind: Sie wäre bereit, nochmal, mir zu liebe, ein Kind zu bekommen. Damit das Glück „perfekt“ ist und ich nicht irgendwann in Panik gerate, nie ein „eigenes“ Kind zu haben. Voraussetzung: dies muss bald passieren, sonst ist sie nicht mehr bereit. Das rechne ich ihr auch sehr an, sie braucht kein weiteres Kind. Es wäre quasi ihr Geschenk an mich, für das, dass ich das mit den 3 auf mich genommen habe. Doch würde ich das „eigene“ anders behandeln? Andere Leute adoptieren Kinder und lieben diese ja auch wie ihre eigenen. Kann ich das auch? Woher soll ich wissen, ob ich diese Kinder genau so liebe, wie ich meine eigenen Lieben würde? Ich weiß es nicht. 8. Heirat Sie wünscht sich das sehr, um Sicherheit zu bekommen. Um Abgesichert zu sein, im Falle von Tragödien etc. Weil es einfach dazu gehört, wenn man 3 Kinder hat. Für mich war Heirat immer noch in SEHR weiter Ferne. Ich stelle mir dabei folgende Fragen: Im Falle einer Trennung meinerseits, wäre ich ja um nichts besser als ihr Ex, der sie betrogen und sitzen gelassen hat? Warum mache ich das? Bin ich überhaupt noch ich selbst? Ist es einfach der falsche Zeitpunkt? Würde es in ein paar Jahren funktionieren, wenn ich dann langsam Gedanken der FAMILIENPLANUNG und HEIRAT hätte? Ist es normal, ab und zu das Gefühl der 2. Wahl zu bekommen? Bin ich mit ihr zusammen, um das Märchen aufrecht zu erhalten? Ich, der heilige Ritter, rette sie aus dem Sumpf. Die Story wäre so schön, wenn Sie funktionieren würde. Hänge ich in einer destruktiven Beziehung fest, aus welcher ich nicht mehr rauskomme? Bin ich aus Mitleid bei ihr? Habe ich Angst den Kindern einen weiteren Schaden zuzufügen? Ist es zu spät um es zu beenden? Habe ich Angst wieder in dieses Loch zu fallen, in dem ich vor 15 Jahren war? Wird dieses Loch diesmal viel tiefer sein, da die Beziehung viel Intensiver ist? Lebe ich in einer Illusion? Bin ich in der Beziehung , um das zu bekommen, was ich damals wollte und eben jetzt unter diesen Umständen bekomme habe? Sehe ich die HB von vor 15 Jahren und nicht die jetzige HB, welche nun mal 3 Kinder hat und ein völlig anderes Leben führt. Falls ich irgendwann mal eine neue Familie mit einer anderen HB haben sollte, werde ich dann ständig an meine „alte“ Familie denken müssen? Werde ich die Kinder/das Leben mit der alten Familie ständig vergleichen? Dies ist glaube ich meine GRÖßTE Angst. Werde ich ein mit meinem Gewissen klar kommen, wenn ich gehe und sie dann alleine ist – wer nimmt sie mit 3 Kinder? Vermutlich niemand. Bin ich in der Beziehung, um zu testen, wir lange ich es aushalte? Ist es eine Challange in der ich mich selbst beweisen will, da ich ja sonst schon alles dadurch in meinem Leben verloren habe? Bin ich bei ihr, um ihrem Ex zu zeigen, hey jetzt habe ich sie und ich bekomme es hin? Angst keine bessere zu finden? Angst keine mehr zu finden mit der ich Familie gründen kann? Als Mutter ist sie einfach traumhaft, ich könnte mir keine bessere für meine Kinder vorstellen. Auch primär merke ich: ich hasse mich immer mehr dafür, dass ich das nicht hinbekomme. Warum kann ich dieses Leben nicht einfach leben und sie glücklich machen? Ich liebe sie sehr, sie ist meine absolute Traumfrau. Es macht mich so unglaublich glücklich, sie lachen zu sehen, sie glücklich zu sehen. Ich liebe unser gemeinsames Hobby, unser Leidenschaft. Sie sagt oft, das ihr größter Wunsch es wäre, damals mehr um mich gekämpft zu haben, dann wären wir vermutlich eine „richtige“ Familie geworden. Aber reicht dies? Kann eine Beziehung funktionieren, nur aufgrund von Liebe? Oder muss das Leben auch zu einem passen, um auf Dauer glücklich zu werden? Im Falle einer Trennung würde ich ihr leben zerstören. Sie wäre finanziell am Boden. Die Kinder würden einen Schaden davon tragen. Kann ich damit leben? Kann ich das je mit mir vereinbaren, meine große Liebe im Stich zu lassen, nur weil ich es nicht hinbekomme bzw. dieses Leben NOCH nicht zu mir passt? Es würde mir glaube ich sehr helfen, Feedback von Außenstehenden zu bekommen. Vlt. um mir die Augen zu öffnen?