virgo

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  1. Du mußt ungefähr wissen was du willst. Wie schon andere angesprochen haben, die Materie muss dir gefallen. Und das machst du dann. Was am Ende dann bei rauskommt (nach dem Studium), kannst du jetzt eh noch nicht sagen bzw. hast die Wahl es selbst zu entscheiden. Bei mir war's so: Ich wußte vor 12 Jahren, daß ich was techn. studieren will, also auf ins Ingenieurstudium (Feinwerktechnik). In Mathe und Physik war ich immer gut und es hat Spaß gemacht. Bei der Vertiefungsrichtung hatte ich starke Wünsche nach Entw./Konstruktion. Bedeutet am Rechner sitzen, 3d-CAD, konstruieren, ... . Damals erschien mir das als erstrebenswert. Zwischenzeitlich war ich knapp bei Kasse und hab in nem Institut für 1,5 Jahre im Labor gestanden (nix Rechner, nix Entwicklung, nix Kontruktion). Das war gelinde gesagt doof. Wieder etwas später war ich zwei Jahre in Island zum arbeiten. Maßangaben der Geräte der Feinwerktechnik/Feingerätetechnik etwa so maximal im Zentimeterbereich. In Island hab' ich als mehr oder weniger Bauingenieur gearbeitet, bevorzugtes Meßinstrument dorte: ein 8m-Maßband. Hatte nix mit meinem Studium zu tun, die Herangehensweise an die Probleme war aber reichlich identisch. Bezahlt wurde ich wie ein fertiger in Dtl. ausgebildeter Ingenieur (ich bin aber noch lange nicht fertig ). Dt. Ingenieure haben auf der Welt einen sehr guten Ruf. (Manche Vorurteile sind schon toll. ) Die Arbeit da war super toll. Zu Kunden fahren, teilweise auch hin fliegen, viel mit denen reden, wie sie was wollen und ob das machbar ist, oder mit dem Chef reden, welche Projekte zu groß für unsere Firma sind, wohin man sich noch erweitern könnte, oder oder oder ... klar am Ende war auch am Rechner sitzen und durchrechnen, wie alles passt und dann Zeug bestellen war auch bei, aber nur wenig. Ich stehe jetzt kurz vor Beginn der Diplomarbeit und mußte dafür noch sehr viele Belege in gerade Konstruktion erledigen, das war total öde, nur am Rechner sitzen und machen. Fazit: Ich weiß also ganz genau, das der konstruktive entwicklungstechnische Teil weder in meiner Diplomarbeit noch in meinem danach folgenden Job eine sehr große Bedeutung haben wird. Ich werde also gezielt nach Projektbearbeitung und dergleichen Sachen suchen und mich bewerben, Hauptsache was technisches. Vllt. auch wieder im Ausland. Will sagen, das technische muss dir als Ingenieur in spé Spaß machen. Die ingenieurwissenschaftliche Herangehensweise kannst du dann locker auch in anderen Feldern anwenden, da ist dann deine Initiative angesagt. Präzisere Vorstellungen entwickelt man (ich zum Bsp.) oft auch noch während dessen man dann das gewünschte studiert. Den letzten Satz von reservoir dog's erstem Post finde ich etwas unglücklich gewählt. Man kann ja gezielt einen Job als Ingeniuer suchen, der weder am Rechner, noch als Außendienstler stattfindet, aber trotzdem spannend ist. Ich kenn zwar auch Kommilitionen, die jetzt nur am Rechner sitzen, die wollen das aber so, genug andere machen auch Jobs, die spannend sind und nicht viel mit dem PC zu tun haben. (Entwicklungsingenieur wäre da ein prima Stichpunkt)
  2. naja, ich will dich ja nicht wieder runterholen ... der Text ist schon uralt und jeder schreibt das Ende nach seinem eigenen Gutduenken um, wie er es braucht ... :) mir gelaeufig ist das Ende folgendermassen: betreffende Kommilitonin hat gesagt: eher friert die Hoelle zu als dass ich mit dir schlafe und mit dem Typen hat sie bis zum Tag der Pruefung keinerlei sexuellen Kontakt ergo wird die Hoelle wohl noch ne ganze Weile weiter bestehen ABER: deine (Paddy) Version passt irgendwie besser zum Gesamtkonzept des Forums ;) Tschue alex
  3. virgo

    Büchertipps

    Hi! Ich hab "The Game" und "Lob des Sexismus" gelesen und bin heute ueber John Eldredge "Der ungezaehmte Mann (auf dem Weg zu einer neuen Maennlichkeit)" gestolpert. http://www.amazon.de/ungez%C3%A4hmte-Mann-...t/dp/3765518409 Werd es wohl am Wochenende mal anfangen. Es ist wohl weniger ein PUA-Buch, eher ueber die Maennerrolle in der heutigen Gesellschaft und wie sie sich "verschlechtert" hat. Hat das jemand gelesen? Lohnt es sich zu lesen? Tschue alex