Lupino

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Über Lupino

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  1. Genau das. Deshalb bekommst du hier von einigen auch so Gegenwind, du kommst nicht gerade sympathisch rüber durch Beleidigungen und deine Ausdrucksweise. Daran würde ich mal arbeiten.
  2. Dem stimme ich weitestgehend zu. Diese ganzen Ratgeber, die zu 6h effektiv lernen raten, kann ich aus meiner Studienerfahrung auch nicht unterstützen. Habe jedes Semester ca. 2 Monate 8-15h am Tag in der Bibliothek verbracht nicht weil das so viel Spaß macht, sondern weil als krasses Beispiel an nem 14h Lerntag eben doch deutlich mehr geht als in den "lieber 7h effektiv lernen". Würde nicht sagen doppelt so viel, aber doch mindestens 1,6/1,7x. 2-3 Tage vor der Prüfung mit 15h Tagen zu exzellenter Note erfüllt für mich jedes Wiwi-Klischee 😜
  3. Lupino

    PhD - Ja/Nein

    Dem stimme ich nicht zu, industrienahe Promotion an rennomiertem Institut im Bereich Maschinenbau bringt karrieretechnisch definitiv mehr als ein Direkteinstieg auf ne durchschnittliche Stelle. Dabei wird übrigens gar nicht der Titel honoriert, sondern die Projekterfahrung auf Industrieprojekten. Ich kenne auch einige, die nach 1-3 Jahren Promotion dann abgebrochen haben, weil sie ein lukratives Angebot von einem Projektpartner bekommen haben. Das bezieht sich explizit und ausschließlich auf industrienahe Promotionen.
  4. Sei stolz drauf und nimm den Schwung mit! Ich kann dir auch nur raten frühzeitig Praxiserfahrung zu sammeln in Form von Werkstudent/Hiwi o.Ä. Bzgl Buch: Mathematik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (Lothar Papula), das müsste gut passen. Mathe ist im Ingenieurstudium "nur" rechnen auf Zeit nach Kochrezept, das kann man alles gut lernen mit ausreichen Vorbereitung, egal bei welchem Prof.
  5. Ich bin fast exakt in der gleichen Situation gesteckt wie du, einengende Freundin für so 4 Jahre, ist auch erst nach ner gewissen Zeit lästig geworden, auch mehrfach im Ausland, auch mit Betrug meinerseits. Glaube mittlerweile, dass mein Freiheitsdrang und die Einengung durch Freundin mich sogar mit angetrieben hat ins Ausland zu gehen, bei dir womöglich auch so? Ich kann nur sagen, erlöse dich selbst von den ganzen Einschränkungen, es tut richtig gut. Diese Dysbalance die sich da einstellt ist ein Teufelskreis, wenn sie auch (wie meine Ex) das Problem hat selbst nicht selbewusst genug zu sein bzw. nicht ausreichend eigene Beschäftigung und Ziele hat und einen durch Klammern, Erwartungshaltung etc.pp. langsam aber sicher wegschiebt. Hier sehe ich übrigens auch das Hauptproblem, wenn man da nicht kompatibel ist, kommt man da nicht raus, außer der einengende Teil arbeitet stark an sich und wird eigenständiger oder der andere lässt sich bewusst darauf ein, was ich nicht bereit war und ich bei dir auch ganz und gar nicht so herauslese. Ich habs damals dann auslaufen lassen bzw. selbst bisschen sabotiert, weil der Betrug mich selbst sehr belastet hat, da sie kein schlechter Mensch ist. Hab dann provoziert, dass sie Schluss macht. Würde ich heute nicht nochmal so machen, hatte damals die Eier nicht zu meinem Freiheitsbedürfnis zu stehen. Beende das lieber direkt, dann vergeudet ihr nicht eure Zeit und man darf nicht vergessen, Betrug fügt immer einem selbst den größten Schaden zu. Mir fehlt sie manchmal immer noch obwohl es über 1 Jahr her ist und wir auch nochmal getestet haben nachdem wir so 10 Monate Pause hatten. Mir ging es nach dem Treffen dann so, dass ich total panisch war, wieder in die LTE zurück zu gehen, weil ich unterbewusst direkt wusste, dass es ein Fehler ist, da sich dieses Ungleichgewicht eben nicht so schnell behebt und für mich der (unentdeckte) Betrug auch nicht zu vergessen wäre und immer im Hinterkopf wäre, wenn man in die Beziehung zurück geht und dann womöglich iwann die nächsten Schritte macht. Ohne die Perspektive womöglich nach weiteren 3-5 Jahren evtl ne Familie zu gründen o.ä., finde ich es in dem Stadium auch nicht fair den Frauen gegenüber. Die beiden Punkte würde ich auch bedenken. Schätze deine Freundin mit ihrem Hintergrund etc. auch so ein.
  6. Das hilft mir un bestimmt anderen sehr, am Ende kämpft man doch immer gegen sich und seine Angst.
  7. Lupino

    PhD - Ja/Nein

    Die einzig wichtige Frage ist doch, ob du richtig Lust drauf hast, dich 4-5 Jahre intensiv mit einem Themengebiet zu beschäftigen. Eine Ingenieurpromotion an einem guten Institut ist hart, 40h arbeitet da meiner Erfahrung nach keiner, sondern eher 50-60h + Diss am Wochenende, das ganze für mindestens 4 Jahre, im Mittel eher 5 / 5,5 Jahre. Das würde ich mir nur antun, wenn es mich thematisch schon sehr interessiert und nicht aus reinem Karrierekalkül. Wenn du jetzt schon weißt, dass du nicht in der Forschung bleiben möchtest wäre es sehr zuträglich, wenn der dich interessierende Forschungsbereich enge Verzahnung mit der Industrie verspricht, d.h. das Institut eher dafür bekannt ist Erkenntnisse in die Wirtschaft/Industrie zu tragen und dort auch anerkannt ist. Dafür würde ich in jedem Fall auch die in Frage kommenden Institute der üblichen Verdächtigen prüfen: KIT, TUM, RWTH, Darmstadt, Dresden, Berlin,... TU9 eben. Wenn es dir jedoch nur um Karrieremöglichkeiten geht, würde ich eher den Einstieg in ner Top Unternehmensberatung anstreben, im Zweifel nach 2-3 Jahren den MBA oder schnellen Doktor bezahlen lassen. Damit kommst du meines Erachtens deutlich schneller ans Ziel, sehr gute Noten und Praktika im Studium vorausgesetzt. Viele der ehemaligen Doktoranden von den prestigeträchtigen Instituten an meiner Uni landen zwar sehr gute Jobs nach der Promotion (Executive Assistant Bereichvorstand etc., Assistent der Geschäftsführung o.Ä.), wenn man sich aber ansieht, dass einige dann doch in der Beratung einsteigen, erkennt man, dass sie mit ihren meistens um die 30 dann doch auf der Stufe Consultant oder maximal Senior Consultant einsteigen, da wäre man mit direktem Einstieg deutlich schneller gewesen. Wenn jedoch der erste Punkt erfüllt ist, nämlich, dass du richtig Bock auf ein Thema hast und dich das einfach super interessiert, dann mach den Doktor auch wenns Grundlagenforschung ist. Das Leben ist zu kurz um sich mit Sachen zu beschäftigen, die einen nicht interessieren.
  8. Kann ich so nicht unterschreiben, klingt nicht als ob du Ingenieurwissenschaften studiert hast oder etwa doch?
  9. Wenn die 1,0 das Ziel ist, brauchst du Routine. Den Stoff zu packen ist das eine, bei mir im Grundstudium gab es in fast jeder Klausur eine extreme Zeitrestriktion, sodass man extrem schnell sein musste. Mitarbeiten im Semester hilft sicherlich ungemein, den Stoff gut verstanden zu haben. Ich hab ehrlich gesagt eigentlich nie mitgearbeitet, aber dennoch würde mich deine Aussage was Lernbelastung angeht auch etwas stutzig machen. Auch die die mitarbeiten lernen normal in den Klausurphasen im Grundstudium pro Semester 6-8 Wochen 8h am Tag. Studierst du an ner FH? Dann sieht das eben einfach etwas anders aus was Härte in Klausuren und Tiefe der Theorie angeht.
  10. Sehr gute Analogie, das weiß ich auch eigentlich, es ist nur für mich schwierig dabei entspannt zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass es schon gut werden wird. Da steckt bei mir diese Angst vorm Fehler machen , Perfektionismus, zu geringes Vertrauen in meine Fähigkeiten, drin was so bescheuert ist, aber wie bekomme ich das in den Griff? Da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen, ich würde mich im Moment nicht als glücklich bezeichnen bzw. nicht zufrieden. Ich glaube bei mir steckt das Problem darin, dass ich endlich einfach den ersten Sprung in die Praxis machen muss. Das Studium an sich macht mich nicht mehr glücklich, weil mir die ganze Zeit Klausuren o.Ä. im Nacken hängen, die ich bestmöglich absolvieren will, was mich dann wiederum total stresst, super viel Zeit einfordert, mein Leben einschränkt. Womöglich überkompensiere ich da im Moment auch, weil ich den Bachelor sehr locker genommen hab und auch nur im 3er Bereich abgeschlossen habe, da ich geglaubt habe, dass im Ingenieursstudium die Note egal ist. Dann merkt man auf einmal, dass man sich schon relativ viel verbaut hat bzgl. Praktika, Stipendien, Auslandsaufenthalten etc. Deswegen hab ich im Master auch so Gas gegeben... Zum Glück habe ich nur noch 3 Prüfungen vor mir und habe die in knapp 6 Wochen dann endlich hinter mir. Zu 1.: Ich weiß nicht genau ob ich verstehe was du meinst? Für mich ist der Beruf eben eine der wichtigsten Dinge im Leben, da man auch extrem viel Zeit damit verbringt. Daher suche ich im Beruf zwar nicht "Glück" per se, aber eine erfüllende Tätigkeit in der ich mich entfalten kann und hinter der ich stehe möchte ich eben schon ausüben. Nach 7 Jahren Studienphase auf "vollgas" ist das eben mein Anspruch, nach hohem Invest hat sich eine andere Erwartunghaltung entwickelt. Dass man nicht immer alles an dem Job mag ist ja vollkommen klar. Zu 2.: Stimme ich komplett zu, sehe ich genauso. Ich hab jedoch Angst, dass man "eingelullt" wird in einer Tätigkeit, die gut Geld bringt und "okay" ist, die einen aber nicht begeistert. Daher hab ich nicht so viel Bock auf 35h Stempeln als Sachbearbeiter beim Automobilhersteller. Habe so oft in Praktika ältere Mitarbeiter mit 20/30+ Jahren Konzernzugehörigkeit erlebt, die kaum vorangekommen sind, jegliches Feuer verloren haben und sich oft über die Führungskräfte beklagt haben. Genau so will ich nicht enden. Aber die Eier den sicheren Job der dann ja doch 1xx.xxx € jährlich einbringt an den Nagel zu hängen haben sie nicht. Wie schützt du dich davor, in diesen Lifestyle nicht reingezogen zu werden? Zu 3: Da bin ich definitiv schuldig, ich habe definitiv zu viel Angst einen falschen Weg einzuschlagen. Wie arbeitet man daran? Bisher war mein Rezept immer wieder neue Dinge zu probieren, mal einfach bewerben und schauen, ausprobieren etc. Die Angst ist aber immer noch da. Und zuletzt: Woran misst du, wann man eine Entscheidung genug durchdacht hat und endlich mal Aktion folgen lassen sollte? Aus Angst wäge ich da auch oft zu lange ab, berate mich mit Freunden etc., wenn die Entscheidung gefällt ist, fühle ich mich wie erlöst. Für die unwichtigen Entscheidungen des Lebens ist das kaum mehr ein Problem für mich (Einkaufen o.Ä.), da bin ich mir bewusst, dass es die Mühe zu lange abzuwägen nicht wert ist. Am Ende steckt dabei ja die eigene Riskiobereitschaft bzw. Angst vor dem Ungewissen dahinter. Wie kann man das verschieben? Ich komme mir so vor, als ob ich diese innere Stimme, die mir sagt was ich machen möchte, wann ich was ändern möchte etc. kaum mehr höre oder ihr auch nicht traue, weil ich dann denke da spricht dann auch der Hunger nach Anerkennung o.Ä. raus. Auch da steckt glaube ich noch viel Angst und Unsicherheit in mir, am Ende weiß ich zu selten was ich will und habe zu viel Angst dem zu folgen wenn ich es weiß. Vielen Dank für deinen ausführlichen und hilfreichen Beitrag. Hat jemand einen Tipp wie man sich solchen Ängsten stellen kann? Wie man wieder mehr seine innere Stimme findet? Gerne auch Literatur.
  11. Danke, ich hab nen nicht so guten Bachelor und dadurch auch im Master kompensieren wollen. Die Resonanz von Firmen ist definitiv gut und das zeigt, dass man auch vieles richtig gemacht hat. Nur hilft einem das nicht so viel, wenn man nicht weiß wohin man damit möchte. Die Kategorie Student kenne ich auf jeden Fall. Kann ich nicht so nachvollziehen, ich hab im Bachelor auch viel gut gelebt, mich außeruniversitär engagiert, Praktika gemacht und dann trotzdem nur +1 Semester gehabt. War stressig, aber 2-stellig für nen Bachelor find ich schon krass. Ja das ist korrekt, nur bin ich mir bewusst, dass das Gras auf der anderen Seite des Zauns immer grüner ist. Bei mir ist es auch so, dass ich schon einige Bereiche aus meinem Studium spannend finde und mir Praxis meistens Spaß gemacht hat, sei es in Projekten oder in Praktika. Ich bin dahingehend eigentlich soweit, dass ich den Sprung in die Praxis schon machen will, auch wenn diese Gedankenspiele mit Medizin etc. immer noch im Kopf sind.
  12. 1. Hast du dir mal andere "fachfremde" Masterstudiengänge angesehen, die man an den Bauing Bachelor dranhängen kann? Man ist sich oft nicht bewusst, wieviele Studiengänge es gibt, in die man noch relativ problemlos wechseln kann (z.T. mit ein paar Auflagen). Bei Bauingenieurwesen sollte beispielsweise einiges in Richtung Erneuerbare Energien, Resourcenmanagement etc. möglich sein. Wenn du wirklich gut in Mathe bist und das auch Statistik und Programmierung einschließt bzw. du Datenaffinität hast, würde ich mich an deiner Stelle nach Aufbau-Masterstudiengänge in Richtung IT / Data Science / Machine Learning machen. Dort wird v.a. international der quantitative Background durch ein Ingenieursstudium geschätzt. Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen + Maschinenbau studiert und konnte mir beispielsweise nie vorstellen als Konstrukteur o.Ä. zu arbeiten, Mechanik, FEM alles rote Tücher für mich. Gibt aber noch 100 andere Karrierepfade mit nem Maschinenbaustudium. 2. Falls dir diese Wechselmöglichkeiten gar nicht zusagen, würde ich wohl an deiner Stelle wechseln und nochmal neu anfangen, würde mir aber gut überlegen was und das v.a. an den Berufsmöglichkeiten abhängig machen. Ein Mathestudium ist nicht einfach, aber auch nicht unschaffbar und auch bei Herleitungen hat man Lerneffekte. Eine Bekannte, die in Mathe promoviert würde auch sofort die Aussage tätigen, dass Lehramt Mathe sehr wohl ein ordentlich abgespecktes Mathestudium ist (oft andere Klausuren etc.). Bei mir haben die schwierigen Phasen im Studium auch dazu geführt, dass man mehr an sich glaubt und dass man den Kopf nicht so schnell in den Sand steckt. Alles ist für jeden nicht schaffbar, aber mit nem Bauing 2,3 Bachelor (von ner guten Uni und entsprechendem Anspruch?) schafft man definitiv ein Mathe Lehramtsstudium wenn man es wirklich möchte. Vielleicht findest du ein Nebenfach in dem du dir einiges anrechnen lassen kannst? Geographie oder sowas? Ein Kumpel von mir, der auch sehr erfolgreich studiert hat, hat auch während dem Bachelor die Lust verloren, hats zuende gemacht (auch gut) und ist jetzt aber nochmal ganz umgeschwenkt zu VWL, Philosophie etc. und hat in Berlin nen Neustart gemacht. Ich find cool, dass er den Bachelor trotzdem abgeschlossen hat und nicht kurz vorher hingeschmissen hat, wird denke ich auch auf dem Arbeitsmarkt so gesehen. Dass deine Eltern nicht hinter dir stehen ist blöd, aber versuch dich da zu lösen. Mit nem (gut) abgeschlossenen Bachelor solltest du in einer größeren Stadt mit etwas Glück eine Werkstudentenstelle finden die genug Geld abwirft und wenn deine Eltern erstmal sehen, dass du im neuen Studium aufgehst, werden sie auch hinter dir stehen. Viele Studenten finanzieren sich das Studium übrigens weitestgehend selbst, denn auch wenn die Eltern nicht viel abgeben können heißt das nicht, dass man automatisch viel Bafög bekommt. Es ist nur etwas härter und man braucht mehr Motivation, weswegen ich mir das dann besser überlegen würde bzw. mit nem Praktikum vorab absichern würde.
  13. Hi Leute, ich bin momentan nah am Ende meines Studiums und bin ziemlich orientierungslos was ich danach machen soll und hoffe, mir kann jemand ein paar Tipps geben. Zu meinem Werdegang: Ich bin 26, habe Wirtschaftsingenieurwesen an einer top Uni studiert, war 1,5 Jahre im Ausland für ein Auslandspraktikum und Doppelstudium und werde Ende des Jahrs mit meinem Studium dann mit 2 Masterabschlüssen in Wirtschaftsingenieurwesen und in Maschinenbau (beides sehr gut) mein Studium abschließen. Ich hab viele verschiedene Sachen ausprobiert während meines Studiums, d.h. war wissenschaftliche Hilfskraft an Instituten in verschiedenen Bereichen. Da ich aus recht einfachen Verhältnissen komme, bin ich mit etwas verklärtem Blick an das Studium und die konkreten Perspektiven danach herangegeangen. Zu Beginn war mir der finanzielle Aufstieg sehr wichtig und habe mich in Richtung Management ausgerichtet, das hat sich aber während meiner Auslandsaufenthalte und persönlichem Reifeprozess sehr verändert und aktuell bin ich an einem Punkt, an dem es mir sehr wichtig ist, einen Job zu finden für den ich wirklich brenne und der sinnhaftig ist. Seit Ende des Bachelors beschäftige ich mich zunehmend damit, was ich mit meinem (beruflichen) Leben anfangen möchte. Das ganze (und Studium generell) hat einen ziemlich großen Stellenwert für mich, da es nicht einfach war und ich dementsprechend sehr viel Zeit und Mühe reingesteckt habe. Kurzum, ich glaube ich stecke mitten in einer Sinnkrise, die wahrscheinlich auch nicht so unüblich für diesen Lebensabschnitt ist. Dabei möchte ich neben finanzieller Perspektive, die m.E. durch meine Qualifikation und meine geringen Ausgaben (bin absolut kein materialistischer Mensch) sowieso gedeckt ist mit einer sinnhaften Arbeit vereinen, die mich erfüllt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich mich darin selbst verloren habe, da ich gar nicht weiß, welche Art von Arbeit mich erfüllt. Zuletzt hatte ich sehr viel Spaß an einem Uniprojekt, das sehr viel Detailarbeit erforderte und akademisch anspruchsvoll war, also komplett konträr zu der Management-Ausrichtung im Bachelor. Insbesondere fällt es mir schwer einen klaren Blick in mich zu werfen, da ich mir mittlerweile relativ sicher bin, dass der Drang nach Anerkennung relativ groß in mir ist und ich mich deshalb in Richtung Management orientiert habe (also eher konzeptionelle Arbeit). Diese Seite in mir möchte, dass ich bspw. Unternehmensberater werde. Die andere Seite ist jedoch "der Ingenieur" in mir, der gerne an anspruchsvollen Projekten en Detail arbeitet, Entwicklungsmöglichkeit hier Trainee bzw. Promotion. Beide Arten stehen jedoch nicht im Einklang mit dem, was ich für eine sinnhafte Arbeit halte, die einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft bzw. die Menschheit hat. Da komme ich dann manchmal auch zu einem Wunsch von früher zurück, Medizin zu studieren oder auch für eine gemeinnützige Organisation zu arbeiten, auch wenn ich selbst weiß, dass mich das womöglich auch nicht glücklich macht. Wie findet man da zu sich und trifft eine gute Entscheidung? Ich war in der gleichen Situation für die Studienwahl und habe mich damals super breit für Studiengänge beworben und mich dann nahe der Deadlines entschieden ohne mir sicher zu sein. Aktuell wüsste ich nur, das wieder so zu machen, breit zu bewerben und dann das zu dem Zeitpunkt mir am besten klingende Angebot zu wählen, sprich Bewerbungen für den Bereich Unternehmensberatung und für Industrietrainees und sonstige Ausschreibungen die interessant klingen. Wie bleibt man dabei entspannt und setzt sich nicht zu sehr unter Druck? Mein ganzes Leben dreht sich eigentlich nur noch um Uni und Karriere bzw. was ich beruflich mit meinem Leben machen will, ich weiß selbst, dass das nicht gesund ist, aber die näherrückende Entscheidung lässt mir keine Ruhe. Eigentlich ist mir bewusst, dass ich sehr stolz auf meine Leistungen sein sollte und mit mehr Zuversicht und weniger Angst in die Entscheidung blicken sollte, ich hatte aber schon immer sehr hohe Ansprüche an mich selbst und viel Angst vor Fehlentscheidungen. Das schlimme ist, dass mich das ganze so vereinnahmt, dass ich kaum mehr Hobbies pflege etc. und damit die ganzen anderen Seiten meines Lebens vernachlässige (v.a. Sport, manche alte Freundschaften). Meine letzte 4 jährige Beziehung habe ich zum Teil auch deshalb in die Brüche gehen lassen, da sie mehr Sicherheit und Commitment von mir wollte, ich das jedoch nicht meiner beruflichen Entwicklung unterordnen wollte. Ich hoffe, das ist alles nachvollziehbar, sonst gerne Fragen. Freue mich auf jeglichen Input eurerseits. Grüße Lupino
  14. Danke! Genau sowas suche ich in Regenfest bzw. mit - Gummisohle - regenfestes Glattleder - ggf. Lochverzierung für unter 200€. Jemand ne Idee?
  15. Mit Bootsschuhen konnte ich mich bisher noch nicht anfreunden, wie robust sind die denn? Halbwegs wasserdicht? Wie macht sich denn die Sohle des Buckinghams bei nassem Wetter bzw. Scherben? Das nässt doch schnell durch das Leder bzw. man schneidet sicherlich schnell die Lederschicht durch? Das hatte ein bekannter mit seinen Loake Jack, da erschien mir die Gummisohle meines Kempton deutlich robuster. Über Redwings hatte ich auch nachgedacht, aber die Rezensionen zeigen da auch, dass die bei vielen kein Regen halten?