Last Gentleman

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  1. Der Schmerz nagt schon sehr an mir. Kumpel meinte nur „Da hat’s halt eine geschafft, dich zu verarschen. Was soll’s. Vergiss sie und mach weiter.“ Ich weiß eigentlich dass er recht hat. Ich würde beim nächsten mal alles genauso machen und das macht mir irgendwie Angst...
  2. Ist durch, wir haben unsere Sachen ausgetauscht. Sie liebt mich doch nicht... Es fühlt sich nicht an, wie mit ihrem Ex... laber, laber, laber. Kam dann aber erst, als ich maximal Druck gemacht habe. Die hätte mich noch monatelang verarscht. Werde mir wohl ein paar Stunden beim Therapeuten holen, um das möglichst schnell hinter mir zulassen. Habe sie schon geliebt, mal herausfinden was und warum. Wird mich schon noch umhauen, wenn es richtig bei mir ankommt. Habe diesen Menschen in den letzten Monaten zu der wichtigsten Bezugsperson gemacht.
  3. This! Genau mein Empfinden inzwischen. Das Ding dürfte durch sein. Habe momentan aber auch keine Zeit, mir darüber Gedanken zu machen.
  4. Ja, das Problem sehe ich auch. Verlieren tue ich aber auch nichts. Sollte ich (trotz der Möglichkeit, dass sie was gelöscht haben könnte) dealbreaker finden, dann ist das ganze ja eine entspannte Abkürzung.
  5. Seit ein paar Wochen. Sie hätte sich einsam gefühlt. Es ist rausgekommen, als er geantwortet hat, als ich an ihrem Handy eine App einrichten sollte. Problematisch ist das ganze nur deshalb, weil besagter Experten extrem toxisch ist, sie aber viel mit ihm verbindet. Zwischen mir und ihr gab es die Absprache einer Kontaktsperre zwischen den beiden. Das war ihre Idee. Fühle mich betrogen, weil sie die Absprache gebrochen hat, ohne mit mir zu sprechen. Habe die letzten Tage entspannt verbracht und mich um meinen Kram gekümmert. Glaube ich könnte ihr verzeihen, sie investiert stark, scheint ein schlechtes Gewissen zu haben. Unser Sex ist ein gänzlich andere, seitdem, viel intimer, leidenschaftlicher. Ich will irgendwie Klarheit. Kann ich verlangen, dass sie mir den Chat zeigt? Oder ist das ein vermessener Eingriff in ihre Privatsphäre.
  6. Sie hat noch ihrem ex im Kopf, chattet heimlich. War klar... Glückwunsch an die, die hier richtig vermutet haben. Sie meint sie liebt mich und wir bekommen das alles hin. Sie sei erleichtert, jetzt wo es raus sein... blablabla. Ich denke mal das Ding ist gelaufen.
  7. Sie hat grade genug Probleme mit sich und ihrem Kram. Sie kennt meine Perspektive, ich nehme mich aber aktuell mal etwas raus, bin ein Mann und schon groß, komme dann doch ganz gut klar, merke ich grade. Sexuell läuft es gut, geht steil bergauf! @Helmut deine Herangehensweise war sehr hilfreich. Hast du noch mehr Tipps in die Richtung. Was mir aufgefallen ist: Habe immer noch Probleme, richtig loszulassen, mich richtig reinfallen zu lassen. Grade auch was den Orgasmus angeht. Wünsche mir für mich mehr Gefühl, mehr ... loslassen. Finde keinen richtigen Abschluss was meinen Orgasmus angeht. Es dauert immer lange, ich probiere alles mögliche. Könnte zwar immer kommen, empfinde das aber nicht als finale Befriedigung. Endet dann immer damit, dass ich sie auf den Rücken drehe, Beine hoch und dann Hammerhart wegklatsche, bis sie sagt, dass sie absolut nicht mehr kann. Dann komme ich, aber maximale, erlösende, verschmelzende Befriedigung ist das nicht. Kommt mir vor wie eine mechanische Angewohnheit aus der Fickerei-Phase. Tipps?
  8. @apu2014 nimm nen Snickers. Ist ja nicht auszuhalten, wie du getriggert bist. Vielleicht mal fragen warum... und dann schön bei dir anfangen. Läuft soweit gut. Auf sich selbst konzentrieren wirkt immer wieder Wunder. Beidseitiges Verständnis und bessere Kommunikation setzen langsam ein. Sex kommt auch ins Rollen. Transparente Kommunikation, Initiative und Interesse ihrerseits. Ich bin sehr zuversichtlich. Weiterhin prekär bleibt die familiäre Situation. Sie bietet mir an, mich zu anliegenden Veranstaltungen zu begleiten, da sie wisse, wie wichtig mir das sei, um dann im gleichen Atemzug zu erwähnen, dass sie genau dann ein Treffen mit ihrer Mutter ausgemacht hat. Stört mich, hier fehlt mir der Team-Gedanke. Ein Essen mit ihren Cousinen und Großeltern war vor zwei Wochen komischerweise kein Problem. Habe ihr "ich habe ein schlechtes Gewissen und begleite dich, wenn dir das so wichtig ist"-Angebot nicht angenommen. Akzeptiere die Situation erstmal so und werde die kommenden Familienveranstaltungen alleine besuchen. Mal sehen wie es sich entwickelt, vielleicht nehme ich mich hier auch zu wichtig und mache Drama wo keins ist. Mit dem Abkühlen ihrer familiären Situation wird sich hier sicher auch Entspannung einstellen.
  9. Nimmt hier alles Hoollywoodstreifen-Dimensionen an. Sie ist Familienmensch, Familie ist für sie alles, sie Arbeitet in der Klinik ihres Vaters, der jetzt direkt nach der Trennung von seiner Ehefrau seine neue Freundin aus der Schweiz einfliegen lassen hat. Kommt sie nicht drauf klar. Die Mutter dreht durch, Anwalt, Rechtsstreit ums Geld steht an. Sie will nicht mehr für ihren Vater arbeiten, dessen Klinik aber die bestmögliche Ausbildung in ihrem Bereich ermöglicht. Die gesamte erweiterte Familie hat die Trennung des Vaters schon vollends akzeptiert und der ganze Clan feiert Ostern in der Schweiz, bei der Familie der neuen des Vaters?!?!? Sie will jetzt nicht mit zu anstehenden Familienfeiern in meiner Familie, die mir sehr wichtig sind. "Sie ertrage heile Familien und so viel Harmonie grade nicht, müsse erstmal klar kommen." Thema Sex ist in ganz weite Ferne gerückt. Sie redet von Dingen wie "Wo und wie soll ich Weihnachten feiern" "Kann ich beide mal zu meiner Hochzeit einladen, wenn meine Mutter nie einen neuen Partner findet?" "Kann ich in dieser Stadt bleiben, in der der Rosenkrieg meiner Eltern wütet, in der ich zwischen den Stühlen stehe?" Sie zweifelt an dem Konstrukt der Ehe, Familie, Kindern... eigentlich aktuell an allem. Ihre berufliche Zukunft ist ein großes Fragezeichen. Sie hat sich andere Kliniken angesehen, die ihr alle überhaupt nicht gefallen haben. Da das Thema Sex die letzten Wochen mal ausgeklammert war, hatte sie total das Gefühl, dass der Umgang zwischen ihr und mir viel entspannter und schöner gewesen sei. Sie hätte von mir mehr Rückhalt gespürt, sich um ihre eigentlichen Probleme zu kümmern. Sie würde mich verstehen, habe da aber grade keine Kapazitäten für. "Ja, es könnte alles einfach sein, ist es aber nicht und daran könne sie momentan auch nichts ändern..:" Ich nehme erstmal Abstand von dem ganzen Theater. Habe auch andere Sachen zu erledigen. Der ganze kram absorbiert mich viel zu sehr. Werde mir die Frage stellen müssen, inwiefern diese Frau auf absehbare Zeit meinen Ansprüchen an Beziehung und Partnerschaft gerecht werden kann.
  10. Alles sehr hilfreich hier, werde vielleicht morgen nochmal genauer Bezug nehmen. Habe heute Abend mit ihr gesprochen. Das Thema Sex hat bei ihr zur Zeit Null Priorität. Sex ist für sie aktuell keine Thema und sie will da momentan auch nicht mehr drüber sprechen. Wenn es für mich Ausschlusskriterium ist, dann müsse ich mich trennen. Sie fühlt sich momentan nicht nach Sex, hat absolut keine Lust darauf, es ist für sie eine Horrorvorstellung. Es belastet sie auch und sie wisse nicht, woher das kommt. Aber sie will im Moment absolut nicht. Sie hat momentan noch schlimmere Probleme, die vorgehen. Die Trennung ihrer Eltern hat heute Abend eine neue Eskalationsstufe erreicht. Nimmt sie total ein. Sie will nicht, dass wir uns trennen, kann aber verstehen, wenn ich das nicht kann. Soweit der Status. Macht jetzt erstmal alles weitere hinfällig. Werde ihr erstmal Raum geben. Werde wohl die Neuorientierung ihres Lebens aussitzen müssen, wenn ich diese Frau will.
  11. Ja, da bin ich vollkommen bei dir. Will jetzt handeln, frage mich wie. Sie sieht nicht besser aus als die letzte Frau, mit der ich länger was hatte. Weder Gesicht noch Körper. Sie trägt Brille, hatte nie was mit einer Brillenträgerin. Bezüglich deiner Frage bleibt es bei nein. Welcher Spur möchtest du hier folgen? Ich bin maximal verknallt in die Frau, denke das macht den großteil ihrer Attraktivität für mich aus, denn das kommt bei mir selten vor. Finance und Business Management, den Status sollen andere bewerten, diesen Ärztestatus-Hype habe ich nie verstanden. Ich verdiene mehr als sie. Ja, ich habe Abitur. Fühle mich absolut würdig, auch wenn ich da noch nie drüber nachgedacht habe 🙂 Habe gerne Dominanten Sex, kann die Kontrolle aber auch gut abgeben. Insgesamt nicht festgelegt. Von "Kuschelsex" bis "mit dem Gürtel verhauen" kann ich fast allensexuellen Praktiken etwas abgewinnen. Das Teilnahmslose ist allerdings ein interessanter Aspekt, Sexuelle Präsenz im Moment ist mir sehr wichtig und elementar für meine Lust. Fehlt mir bei ihr gelegentlich, haben wir schon drüber gesprochen. Nimmt sie anders war. Hier könnte aber ein wesentlicher Punkt sein. Was habe ich ihr vorgemacht? Angepisst bzw. unzufrieden bin ich durch fehlenden sexuellen Ausgleich definitiv. Naturlich will ich eine Frau, die für mich etwas besonderes ist nicht verlieren. Erektionsprobleme sind für mich nichts neues, wenn "Gefühle" im Spiel sind, kenne das aus vorangegangenen Beziehungen. In den letzten 5 Jahren hatte ich viel unverbindlichen Sex. Es gab auch mal längere Geschichten über bis zu 6 Monaten, habe auch mal eine der Frauen meiner Familie vorgestellt. Eine richtige Beziehung mit Gefühlen und vollem Programm war aber aus heutiger Perspektive nicht dabei. Ich hatte Sex mit zwischen 30 und 40 Frauen. Tinder, Club, SC. Das hat meine Sexualität und wie ich jetzt merke auch meine Emotionalität beeinflusst. Musst du mir nicht glauben. Ist aber wesentlich für meine aktuelle Perspektive. Ich habe in dieser Zeit viel über mich selbst und meine Sexualität gelernt, ich habe die verschiedensten Frauen kennengelernt, aber bei keiner echte Verbindung, echte Gefühle entwickelt. Deshalb ist mir meine aktuelle LTR viel wert. Deshalb kann ich eine sexuelle Durststrecke überwinder und mich Commiten. Sex ist für mich keine knappe Ressource, nicht was schwer zu bekommen ist. Die emotionale Verbindung, die ich zu der aktuellen Frau verspüre ist für mich hingegen sehr besonders. Das merke ich auch an meiner körperlichen Reaktion. Insbesondere vor dem Hintergrund der letzten Jahre kann ich mir sowas wie "wir passen sexuell einfach nicht" halt schwer vorstellen. Habe mit allen Frauen zumindest eine Basissexualität entwickeln können auf die man aufbauen konnte. Insbesondere mit "Gefühlen" sollte das dann eigentlich ein Selbstläufer zu fantastischem Sex sein. Das es nicht klappt irritiert mich umso mehr. Und Sex ist definitiv ein Kriterium für mich. Schließe gerne deine Lücken. Wenn du mir nicht glauben möchtest, dann ist das so. Warum sollte ich Hilfe unter falschen Angaben wollen? Ist doch aus meiner Perspektive strategisch unklug oder? Erzähl mal, wo ist der Widerspruch? Sehr hilfreich, werde ich anwerden! Darum geht es mir. Sollte das Ergebnis negativ sein, dann ist das so. Was meine Motivation ist, das mit der Frau durchzuziehen, ist mir sehr klar. Sie scheint ja irgendwas in mir zu triggern, alleine das aufzuarbeiten ist es mir wert, hier genauen hinzuschauen und weiter zu machen. Ich kenne ja meine Optionen mit next, die für mich weniger attraktiv sind als die aktuelle Situation. This.
  12. Ist schon eine beidseitige Dynamik. Sie "lässt mich ran", aber der einfache, unkomplizierte, verspielte, neugierige Zugang zu Sex ist zerstört und daran haben wir beide unsere Anteile. Ewig will ich diese Situation nicht hinnehmen, aber ich weiß was mir diese Frau gibt und ich weiß welche Alternativen ich habe. Die Entscheidung ist für mich eine leichte. Wir hatten schon sehr guten Sex, er ist nur nicht die Regel und noch nicht stabil im Beziehungsalltag integriert. Ja, mir ist klar, dass ich etwas ändern muss. Mit offenen Beziehungen habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Endete immer in Ego-Spielchen, Verletzungen. Ich genieße die Zeit mit ihr aktuell, auch ohne zufriedenstellendes Sexleben. Beziehungspause oder Schluss machen erscheinen mit aktuell sehr trotzig und unbeholfen, auch wenn ich das ja aktuell bin, unbeholfen. Geht weiter, zu früh abgeschickt...
  13. Ich antworte später ausführlich. @Helmut Sehr hilfreicher Beitrag!!!
  14. Können die Gefühlsebene gerne thematisieren. Wollte jedoch vermeiden, dass das Problem meiner abgestumpften Sexualität hier zu sehr in den Fokus rückt. Denke das wird sich mit Vertrauen und regelmäßigem Sex automatisch lösen. Ich habe in dem Sinne keine Angst, sie zu verlieren, nein. Die verzweifelt ins darin begründet, dass die fehlende Sexualität mit der Frau, die ich liebe, mich zermürbt. Deshalb verlassen werden zu können beschäftigt mich nicht. Das Unvermögen, diesen Zustand auflösen zu können jedoch schon. Spreche sehr offen über das Thema. Sie versteht mich, kann mir aber aktuell nicht mehr geben und hat einfach keine Lust auf Sex. Das muss ich scheinbar so hinnehmen. Was drücke ich weg? Zeige mir meine Unschlüssigkeit gerne auf. Das das ganze nicht spurlos an mir vorbei geht merkt sie sicher auch. Sie stört der fehlende Sex weniger als mich, da sie mit existenzielleren Problemen beschäftigt ist. Insofern mehr in meinem Kopf. Brauche das Gefühl von Verbundenheit, Nähe, Verlangen. Kann und konnte lange verstehen warum es aufgrund der Situation nicht möglich ist unbeschwert zu vögeln. Mittlerweile liege ich aber neben ihr und denke "habe bock auf Sex mit ihr, ja" andererseits haben mich die verkrampften Erfahrungen der letzten Zeit und so gehemmt, das ich mir denke "lohnt nicht Sex zu initiieren, wird eh nicht entspannt, gibt nur Druck und Stress". Lasse es dann sein, was mich gleichermaßen unzufrieden macht.
  15. Habe ich auch schon in Erwägung gezogen. Halte ich aber nicht zwangsläufig für notwendig. Körperliche Aspekte kann ich ausschließen, es ist eindeutig ein mentales Problem. Bin seit einem halben Jahr der Fels in der Brandung. Trotzdem gelingt es mir aber nicht, das alles auszuklammern und eine zufriedenstellende Sexualität zu etablieren. Ich halte den Sex für den Dreh- und Angelpunkt.. Die Unzufriedenheit in diesem Bereicht strahlt aber auf andere aus und belastet die gesamte Dynamik. Würde ich jetzt so nicht zwangsläufig sagen. Sie kommt meinem Typ sehr nahe und ich habe nicht auszusetzen, gab in den letzten Jahren aber Frauen mit wesentlichen besseren Körpern... Also, NEIN. Kann man schon so sagen, ja. Habe in den letzten Jahren viel "who cares"- Sex gehabt. Ich habe auch kein Performance-Problem in dem Sinne. Es fließt einfach nur nicht. Bei vorherigen Frauen wurde einfach gevögelt, man spielte sich immer mehr ein mit der Zeit und hatte auch ohne Gefühle passablen Sex. Was ich an dieser Stelle einwerfen muss: Ich habe über die letzten Jahre etwas das Gefühl für meinen Orgasmus verloren. Es ist alles sehr mechanisch. Ich kann kommen wann ich will. Nach 3 Minuten oder nach 2 Stunden. Sex und vor allem der Orgasmus hat nicht mehr diese Dimension des loslassen, sich in den Orgasmus fallen lassen. Das hängt aber für mich mit der emotionalen/ Gefühlsebene zusammen und ist eine andere Thematik, die hier nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen soll. Das würde ich so nicht sagen, nein. Im vergleich zu vorigen Frauen bedeutet sie mir viel und der Gedanke, sie verlieren zu können ist unangenehm, ja. Angst davor habe ich aber nicht. Ich bin mir des Überschusses an Frauen bewusst, auch wenn sie eine besondere Frau für mich ist. Medizin, sie fängt jetzt als Ärztin. Ich habe 2 internationale Masterabschlüsse. Nein, das Problem habe und hatte ich nie. Nein, würde ich so nicht sagen. Insgesamt bin ich der intellektuellere von uns beiden, um nochmal auf deine Anspielung zurückzukommen. Ja. Der leichte, natürliche Zugang zu Sex fehlt, den haben wir uns irgendwie zerstört und eine Drucksituation geschaffen. Die externen Umstände waren der Anfang. Dann haben wir uns beide reingesteigert. Es vielen beidseitig Aussagen wie "der Sex ist nicht so gut" "ständig geht es um den nicht so guten Sex". Das verstärkte die Abwärtsspirale. Sex wurde zum großen Thema, das sind rational nicht lösen ließ. Mein Ego steht eigentlich drüber, da ich davon überzeugt bin, dass sich eine gute Sexualität zwischen uns etablieren lässt. Sind beide sehr aufgeschlossen und stehen eigentlich auf die gleichen Sachen. Trotzdem nagt es natürlich an mir und ich finde keinen Ausweg. Die Situation, jemanden zu lieben, aber keine befriedigende Sexualität auslösen zu können, belastet mich extrem. Letztens viel ihrerseits die Aussage, sie spürt Druck im Bezug auf Sex, sie hat zur Zeit andere Probleme, muss erstmal klar kommen, möchte zur Zeit keinen Sex. Teilweise initiiert sie dann doch, weil sie manchmal Lust hat, manchmal aus dem "wir müssen Sex haben"-Gefühl. Das macht dann alles noch wirrer. Beim letzten mal bin ich sehr dominant aufgetreten, sie hat erst mitgemacht, dann aber beim Sex plötzlich geweint. Das war schon verstörend. Seitdem ist unsere Sexualität komplett zum Erliegen gekommen. Probiere es gar nicht mehr. Ich bin extrem verzweifelt.