Zlatanos

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  1. Finanziell bin ich leider auf den Job angewiesen. Ich hatte auch schon die Idee, mal direkt mit der GL zu reden, jedoch welcher von denen? Oder eher den Finanzminister? (dem untersteht die IT und der "Orga-Entwicklicker"). Bisher habe ich die Idee jedoch wieder verworfen, weiß gar nicht genau, warum. Vielleicht das nerven. Ich höre bei euch beiden raus, dass der Produktionsleiter ein guter Ansatz ist, den ich verfolgen kann. Er scheint sich bei Kollegen durch die Art der Arbeit (Aufräumen) nicht beliebt zu machen. Andererseits dafür aber bei der GL und da will ich ja hin. Müsste es nur unbedingt diplomatisch anstellen, falls er abgesägt wird, den Weg dann allein weiterführen zu können. Man munkelte auch, er wolle einen Assistenten haben. Ich denke, dass wäre nichts für mich, falls er mich fragt. Damit wäre ich wieder so eingeschränkt, was eine Abteilung und maximal dessen Schnittstellen angeht. Ich möchte unternehmensübergreifend agieren, das große Ganze bearbeiten. Was denkt ihr?
  2. Hallo liebe Kollegen*innen, seit geraumer Zeit bringt mich die Frage nach der beruflichen Zukunft regelrecht um den Schlaf. Daher möchte ich gerne euer Feedback hören, ein Hilferuf, mich aus dem Wald vor lauter Bäumen zu holen. Gerne kann dieser auch abgeholzt werden. Ich versuche, mich so kurz wie möglich zu fassen, ohne wesentliche Details auszusparen. Gerne gehe ich aber auf Nachfrage auch in die Tiefe, wenn es wichtig ist. Es wird sich fürchterlich nüchtern und wahrscheinlich arrogant anhören, aber ich versuche wirklich nur, mich kurz zu fassen 🙈 Zu mir: 32 Jahre alt Erststudium: Bachelor Maschinenbau Erster Job: Qualitätsmanager (3 Mitarbeiter unter mir, ca. 100 Mann Bude) Zweiter Job: Produktionsleitung / Arbeitsvorbereitung (kleine Bude mit 20 Mann, klingt spannender, als es wirklich war. Info: narzistischer "Chef" in meinem Alter, cholerisch veranlagt) Aktueller Job: Projekteinkäufer (450 Mann Unternehmen) Aufbaustudium: MBA Business Consulting (Abschluss im Sommer 2021) Ausgangssituation: Aus einer Notsituation heraus habe ich meinen aktuellen Job als Projekteinkäufer angetreten. Das Unternehmen ist global aktiv, Maschinen-& Anlagenbau. Bestehen seit fast 150 Jahren, sehr traditionell, sprich veraltet, Familienunternehmen. Die Geschäftsleitung besteht aus 3 Chefs (Inhaber, ca. 80 Jahre alt, seine Nichte, gelernte Juristin, ca. 40 Jahre alt und ein externer Chef von der Konkurrenz weggeholt, ca. Ende 50). Ich selbst bin kein Einkäufer, will ich auch nie werden. Dieser Job ist langfristig ausgeschlossen. Was positiv ist, ich kann mich in der Abteilung frei entfalten, was Nebenprojekte angeht. Diese bestehen darin, dass ich z. B. abteilungsübergreifend SAP auf Vordermann bringe oder andere Strukturen / Prozesse etabliere. Genau darin liegen auch meine Stärken, daher auch das Studium. Zunehmend fehlt mir allerdings die Zeit für diese Projekte, da mein eigentlicher Job auch viel Zeit frisst. Also bleiben nur die Möglichkeiten, die Projekte zu reduzieren (was mich unglücklich machen wird) oder die Projektgeschichte hauptberuflich zu machen. Ich habe viele wichtige Projekte, zusätzlich kann ich mehrere Prüfungsleistungen vorweisen, wie z. B. die Erarbeitung einer Strategie für die digitale Transformation (1,0 Bewertung), neues Marketingkonzept (1,3 Bewertung) oder Prozesskostenoptimierung (1,7 Bewertung). Soll heißen, ich kann was. Und das ist rein fachlich, nicht arrogant gemeint. Was habe ich also für ein Problem? Ich komme aus meiner Position nicht raus. Die GL interessiert sich herzlich wenig für meine Projekte und Prüfungsleistungen (Aussage zur Digitalgeschichte vom Alten: "Schön, sagen Sie ihm, hat er gut gemacht." Thema erledigt...). Mit der Chefin habe ich Anfangs sehr viele Projekte nebenher gemacht, das schlief mit einmal ein. Ich nehme an, Büropolitik hat dafür gesorgt. Der Chef von der Konkurrenz hat seinen eigenen Zögling und interessiert sich nicht für andere. Eine Kollegin von mir, Vorsitzende des Betriebsrates, hat sich stark an die Chefin geheftet und eine neue Position bekommen. Sie erhoffte sich Assistenz zu werden, Titel ist jedoch "Prozessoptimierung". Hat sie gar kein Bock drauf, fängt nun alleredings an, sich die Projekte zu krallen. Ein weiterer Kollege, ehemals Assistenz von der alten Produktions-/Betriebsleitung, wurde von diesem klein gehalten und wollte kündigen. Dem haben sie jetzt, er hat einen MBA und man lässt keine Leute gehen, eine Abteilung gegründet, "Organisationsentwicklung". Er soll die DIgitialisierung übernehmen, sprich, auch er krallt sich die Projekte. Meine Vorgesetzte will mich halten, weil ich so schön die strategischen Aufgaben übernehme. Eigentlich gehöre ich aber ganz woanders hin, so ihre Aussage. Das einzig Positive bis jetzt, ist der neue Produktions-/Betriebsleiter. Der kommt von einem Konzern und hat die Aufgabe erhalten, den Laden mal aufzuräumen. (Info: wir sind traditionell, veraltet, fürchterlich. Das klingt böse, es ist aber wirklich so viel Potenzial überall. Aber das macht es auch so interessant!) Der ist zwar in der Probezeit, aber der räumt jetzt schon gewaltig auf. Richtig gut! Und der hat spitzbekommen, dass ich was kann und das eine oder andere Projekt bereits leite. Wie gesagt, auch viel SAP und da will er auch unbedingt deutlich vorankommen. Der versucht einen Draht aufzubauen und er hat widerrum einen guten Draht zur GL. Erster Vorschlag war, ein Key User Team zu gründen. Hätte ich auch Bock drauf, allerdings das zu leiten und nicht zur Teil zu sein. Zweite gute Sache, ich hab durch die Projekte einen Draht zu unserem externen SAP-Berater. Der meinte, er redet mit seinem Chef, wenn ich einen Job brauche und legt ein gutes Wort für mich ein. Dachte, das wäre ein Scherz gewesen, aber er meint das wirklich ernst. EInfach so. In Summe: Die Position als "Organisationsentwicklung" ist genau der Posten, den ich gerne hätte. Der ist nun weg. Man munkelt, wenn das gut läuft, soll darauf eine Abteilung werden. Aber ich möchte nicht für den Kollegen arbeiten, sondern mit ihm. Auf der anderen Seite die Kollegin, die auch irgendwie mitmischt. Und dann die GL, die mich als Einkäufer sieht und mehr nicht, so zumindest mein Empfinden. Nun zerbreche ich mir den Kopf, wohin mit mir und wie. Oder doch komplett raus. Habe aber ab Sommer 2021 noch 18 Monate Frist, da der Laden 50% von meinem Studium blecht. Bitte helft mir😫
  3. Sehr spannendes Thema und viele gute Punkte. Habe zum Beispiel vom Peter-Prinzip vorher noch nichts gehört. Setze mich auch sehr viel mit mir und dem weiteren auseinander, möchte aber gar nicht groß beraten, da ich momentan selber feststecke und es mir nicht anmaßen will, Ratschläge zu erteilen. Ich denke, die Kollegen*innen hier machen das sehr gut. Ich werde mal parallel einen eigenen Thread erstellen und hoffe von besagten Kollegen*innen hier etwas lesen zu können :) Wünsche dem TE jedenfalls alles Gute auf dem weiteren Weg! Beste Grüße
  4. Danke für deine Antwort. Das mit der konkreten Vorstellung ist noch schwierig, da ich meine genannten Stärken nicht nur im Einkauf zur Umstrukturierung einsetzen will, also langfristig auch im gesamten Unternehmen. Das wird ihr natürlich nicht gefallen. Desweiteren überlege ich, welchen Master ich anstrebe. Es gibt einen allgemeinen MBA von der IUBH, den man nebenberuflich machen kann. Andererseits gibt es von der HS Wismar einen MBA Business Consulting. Aber wie angesehen ist letzterer? Obwohl mich die Problemlösungsdenkweise von Beratern sehr reizt. Gibt es Erfahrungen?
  5. Guten Morgen, ich ersuche euch mit einem aktuellen Problem. Zunächst kurze Infos zu mir. Ich bin mittlerweile 30 Jahre alt, Bachelor Maschinenbau, aktuell dritter Arbeitgeber. Zuvor als QM und Produktionsleiter im kleinen Stil angestellt. Jetzt arbeite ich als technischer Einkäufer in einem Betrieb mit ca 800 Mann im Verbund. War eine bewusste Entscheidung in den kaufmännischen Bereich zu wechseln. Bin jetzt knapp über 1 Jahr angestellt, hatte zum Winter hin wegen einem Master angefragt, wurde zu der Zeit noch abgelehnt. Es gibt Kollegen, da hatte das so früh geklappt. Sei es drum. Bisher gab es noch kein Gespräch nach der Probezeit oder einem Jahr, also auch keine Gehaltsverhandlungen. Meine Arbeit besteht zu 40% aus operativem Einkauf. Die restliche Zeit bin ich damit beschäftigt, Prozesse zu optimieren und beispielsweise ein Warengruppensystem und einen übergeordneten Einkauf zu entwickeln. Es hat sich herausgestellt, dass ich das sehr gut kann. Der oberste Chef möchte Fortschritte im Einkauf sehen. Stichwort auch Digitalisierung. Daraufhin kam ein Berater, hat den Einkauf analysiert und gemerkt, dass ich echt was drauf hab und das der Führung mitgeteilt. Nun bin ich inoffiziell Projektleiter für solche Geschichten. Habe mir vorgenommen, mal über mein Gehalt zu reden und wohin die Reise mit mir gehen soll. Nun kam meine Abteilungsleiterin gestern zu mir und meinte, wir müssen mal über meine Zukunft reden. Ob ich denn vor habe, langfristig im Unternehmen zu arbeiten, ob ich das Studium noch machen will, wie das mit Unterstützung für die Kita aussieht. Ich solle mal einen Plan aufstellen mit allen Zahlen. Ich finde es ungewöhnlich, dass sie auf mich zukommt. Sie lässt meist viel Spielraum, was präzise Fragen angeht. Zuletzt fragte ich eben direkt, wo die Reise mit mir hingehen soll. Da kriegt man selten mal eine konkrete Antwort. Wie bewertet ihr diese Situation?
  6. Es ist gut zu wissen, dass es anderen auch so ergangen ist. Gibt es dennoch etwas, von dem du jetzt sagen würdest, dass es dir dabei geholfen hat?
  7. Komischerweise ist es gar nicht mal meine Ex, der ist hinterhertrauer. Im Prinzip wusste ich schon länger, dass es nicht läuft. Und auch einige Techtelmechtel seit der Trennung liefen teils top, teils auch gar nicht. Hat mich alles nicht gekratzt. Nur warum diese Frau? Warum wirft sie mich so aus der Bahn? Kann man nach einem Date schon so eine Bindung aufbauen oder liegt das Problem in mir?
  8. Ich hab das Gefühl, sie stecken irgendwo fest. Als wenn man heulen will, aber nicht kann. So ein innerer Druck. Muss aber auch dazu sagen, dass ich es mir selbst ausgesucht habe. Nach einem heftigen Streit habe ich die Beziehung beendet. Aber dennoch zerrt es natürlich an einem.
  9. Moin, ich habe ihr eine Voice-Mail geschickt und gesagt, dass ich noch nicht bereit bin, eine neue Frau kennenzulernen, dass ich merke, dass sie schon Abstand nimmt und ich zu viel Druck mache. Dass das gar nicht mein Stil ist und ich deswegen ehrlich zu mir sein muss. Es mag nicht den Vorstellungen eines jeden hier entsprechen, aber fühlte sich gut an, da ich wieder die Zügel für mich in die Hand genommen habe. Es ist tatsächlich so, meine Trennung ist erst 4 Wochen her (2 Jahre Beziehung) und ich stecke es doch nicht so gut weg, wie ich dachte. Jeder steht mal neben sich und der ein oder andere kennt mich vielleicht noch, das bin nicht ich. Meine entspannte Art ist sonst immer meine Stärke gewesen. Sie antwortete dann tatsächlich darauf. "Hallo, ja ich wollte dir heute auch schreiben. Genau, du hast das schon richtig erkannt. Ich bin auch auf Abstand gegangen, da ich gemerkt habe, dass die Chemie nicht so wirklich stimmt. War aber trotzdem cool mit dir! Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und ich denke, du schaffst das schon :)" Naja, ist klar, dass sie sowas noch schreiben muss. Glaube kaum, dass sie oft ne Abfuhr bekommt. Sei es drum! Fest steht jedenfalls, dass es mich mehr trifft, als ich gerne hätte. Keine Ahnung, was das Mädchen in mir ausgelöst hat, aber es trifft genau in die Mitte. Wahrscheinlich hätte ich eine tolle Zeit mit ihr haben können, wenn ich einfach nicht so viel Druck gemacht hätte. Schließlich kann von fehlender Chemie nicht die Rede sein, wenn wir so einen tollen Tag verbringen. Aber die Zeit war einfach nicht die richtige. Sehr schade. Ich weiß das auch alles. Es trifft trotzdem. Jetzt brauche ich eher Tipps, wie man sowas verarbeitet. Ich habe es bisher immer mit Verdrängung, Alkohol und Frauen versucht. Aber das holt mich langsam alles ein.
  10. Vermutlich hast du Recht. Ist nur absolut nicht meine Stärke, einfach nichts zu tun.
  11. Wirkt doch recht gemischt von den Antworten mittlerweile. Würde ein selbstbewusster unabhängiger Mann nicht einfach anrufen und ein Datei ausmachen?
  12. Ja dessen bin ich mir mittlerweile auch durchaus bewusst. Hättest du einen Tipp für mich, wie es nun weiter geht? Füße still halten ist klar.
  13. Dann warte ich erstmal ab und schaue was kommt. Heute Abend geht's erstmal wieder feiern. Danke für eure Hilfe bis jetzt :)
  14. Ihr seid alle so zuversichtlich. Woher kommt das? Sonst war das Forum immer mehr für Arsch versohlen :D Also ich denke ehrlich, dass sie kein Bock mehr hat.