Schwertbert

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  1. Lernen ist kein Versetzen ihrerseits, das weiß ich - sie hat eine Abgabefrist bis Ende der Woche, die sie einhalten muss. Ich sag hier mal ganz offen, was Sache ist; sie ist weder verheiratet, noch hat sie Kinder. Sie sitzt jedoch auf gemeinsamen Eigentum fest und ist mit ihrer Beziehung absolut unzufrieden. Wir verdienen beide gut, sind Akademiker, ihr Freund nicht. Sie wünscht sich Kinder, ihr Freund nicht - sie weiß aber, dass ich auch welche möchte, früher oder später. Sie schließt gerade ihr FH-Studium ab, was neben dem Job ein zusätzlicher Stressfaktor ist. Ich habe sie heute wieder besucht, nachdem ich sie das ganze Wochenende über nicht gesehen habe. Sie hat sich richtig gefreut und wir haben uns wieder geküsst. Ich weiß, dass es zum Sex kommen muss, bevor ich mir weitere Gedanken machen kann, aber wenn sich die Sache langsam aufbauen sollte und daraus was wird, ist mir das auch recht.
  2. Sie war nie bei mir zu Hause. Ich war in einem Lokal in der Stadt, weil ich dort vorher einen Termin hatte und sie mich gefragt hat, ob ich noch dort bin und sie kommen könne - mein Fehler. Isolieren ging beide Male nicht, weil sie ihr Freund konsequent anrief, wo sie bleibe. So unbedarft bin ich nicht, ich weiß schon, was zu tun ist. Es ist einfach sehr mühsam zu Planen, wir haben beide kaum Freizeit, weil wir nebenbei studieren, zusätzlich ihr Freund im Rücken und unser Arbeitsalltag ist alles andere als Routine. Nächste Woche wird es extrem stressig bei uns beiden, ich weiß nicht, wie ich das hinkriege. Eine Möglichkeit wäre, sie im Büro flachzulegen, aber auch das kann ich schwer planen. Beide Abende, die ich für kommende Woche vorgeschlagen habe, kann sie wegen Lernen nicht wahrnehmen.
  3. 1. Mein Alter: 28 2. Alter der Frau: 32 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: 3 4. Etappe der Verführung: Küssen, Schmusen Liebe Community, nach längerer Abstinenz, möchte ich Euch aus gegebenen Anlass wieder um Rat ersuchen: kurzum - ich bin einer vergebenen Arbeitskollegin nähergekommen. Ich habe vor einigen Wochen meinen Arbeitsplatz gewechselt und bin gerade dabei, mein Studium abzuschließen. Zu Beginn hatte ich mit besagter Person keinen näheren Kontakt, habe sie ab und an gesehen und sie hat mir gefallen. Weder ist sie eine direkte Bürokollegin, noch in der selben Abteilung. Durch unser Umfeld sind wir uns jedoch während letzten Zeit etwas nähergekommen und ich habe sie ab und an in der Mittagspause oder während Meetings getroffen und habe begonnen, mit ihr zu flirten. Durch meinen Bürokollegen habe ich erfahren, dass sie sich in einer langjährigen Beziehung befindet, jedoch seit längerer Zeit absolut unzufrieden ist - Letzteres hat sie mir gegenüber auch durchklingen lassen, ohne, dass ich sie danach gefragt habe. In der letzten Zeit sind wir uns etwas nähergekommen, sie hat mich ab und an besucht - bzw ich sie - und mit mir gescherzt. Letzte Woche haben wir uns für Sonntag auf einen Kaffee verabredet, waren dann jedoch den ganzen Nachmittag quer durch die Stadt unterwegs und hatten unglaublich viel Spaß miteinander. Bei der Verabschiedung haben wir uns geküsst und letzten Endes mehrere Minuten lang bei strömenden Regen geschmust. Montags bin ich ihr kurz über den Weg gelaufen, habe sie nur kurz geneckt - Zeit blieb aufgrund der Terminfülle ohnehin keine mehr. Dienstags hat sie mir gesagt, ich hätte etwas in ihrem Büro vergessen, habe die Einladung angenommen, war dann bei ihr und nachher gemeinsam mit ihr spazieren, wobei wir uns während der Verabschiedung wieder intensiv geküsst haben. Gestern war ich den ganzen Tag über auswärts unterwegs, habe sie dann kurz auf dem Weg zu einem Auswärtstermin getroffen und ihr gesagt, dass ich gleich weitermüsse. Auf meinem Weg zum Termin hat sie mir geschrieben, wann ich wieder kommen würde, da sie ebenso nachher beruflich wegmüsse, aber noch auf mich warten würde, sollte ich rechtzeitig wieder da sein. Abends war ich wiederum in der Stadt unterwegs und sie schrieb mir, ob sie noch zu mir kommen könne. Sie hat mich besucht und wir haben dann den ganzen Abend lang miteinander geschmust. Ich habe während der letzten beiden Treffen versucht, sie zu mir nach Hause mitzunehmen. Sie hat jedoch abgeblockt und mir durch die Blume gesagt, dass sie sich das nicht traut. Ein paar Meldungen ihrerseits, das, was wir tun wäre unvernünftig, habe ich ignoriert bzw mit C&F weggewischt. Die Vorkommnisse der letzten Tage waren alle sehr spontan - weder schreibe ich ihr, noch hänge ich bei ihr rum, auch habe ich niemandem aus unserem Umfeld von der Begebenheit erzählt. Ich gebe mich vorerst unnahbar. Frage: Ich war noch nie mit so einer Situation konfrontiert, möchte mit ihr schlafen, weiß aber nicht, wie ich das unter diesen Umständen am besten angehe. Freizeit habe ich mmentan wenig. Übers Wochenende ist sie auf Familienbesuch. Ihre Beziehung interessiert mich nicht, ich werde nicht danach fragen, moralische Bedenken habe ich keine. Ich habe mich ein bisschen in sie verliebt. Soweit das Wichtigste in aller Kürze.
  4. Ich komme aus ähnlichen familiären Umständen, wenn auch nicht so prüde, wie es bei Dir der Fall zu sein scheint. Lange Zeit habe ich mich damit aufgehalten, die Verantwortung meiner Defizite auf meine Erziehung/mein Elternhaus zu schieben; ja, das hat durchaus ne Rolle gespielt, sind Eltern doch die prägendsten Bezugspersonen im Zuge des eigenen Aufwachsens. Sei Dir bewusst, dass, bis auf einen kleinen Teil Schicksalsverwöhnter, niemand eine rundum ideale Kindheit hatte - sei es wegen Erziehung, weil der Vater Alkoliker war, man körperliche Deifizite, eine Erkrankung oder wegen was auch immer. Abnabelung vom Elternhaus ist ein Weg, den jeder (vor allem in psychischer Hinsicht) selbst bestreiten muss. Solange man das nicht tut, wird man ein Kind bleiben und zwangsweise Unsouveränität ausstrahlen. Meine Eltern haben mir sicherlich Steine in den Weg gelegt, doch mir mindestens auch genauso viel gegeben. Jeder ist für sich und seinen eigenen Lebensweg selbst verantwortlich.
  5. Schwertbert

    Ask the Sharkk

    Servus Sharkk, ich bin seit gut fünf Jahren hier dabei und verfolge Deinen Thread ebenso lange. Vorab möchte ich Dir meinen Dank aussprechen, denn User wie Du und Threads wie Deiner, führen mir immer wieder von Neuem vor Augen, wie wertvoll dieses Forum überhaupt ist - insbesondere Deine Art, die Quintessenz eines Problems offen und ehrlich anzusprechen. Daher möchte ich Dir eine konkrete Frage stellen: Wann ist DMn der Peak der männlichen Attraktivität erreicht - bezüglich Aussehen, Approaches, Erfolgsquote und Lays? Mein Leidensdruck und das Bedürfnis, grundlegend etwas an mir zu ändern, hat mich mit 21 in dieses Forum geführt. Zwei Jahre intensivster Arbeit an mir selbst und meinen Problemen, inklusive Sport, Fitness, Style, Aproaches, Bootcamps etc. haben mich mit 23, 24 Zeiten erleben lassen, die ich mir mit 20 nicht einmal ansatzweise erträumt hätte. Mit 24 kam ich dann in eine Beziehung und zwei Jahre später nahtlos in die nächste. Nun bin ich 27 und wieder Single und merke, wie sehr mich diese drei Jahre Beziehungsdasein in meinem Personal Development und meinem Game zurückgeworfen haben, hinzu kamen noch familiäre Schicksalsschläge, Krankheit und Tod meiner Mutter. Ich habe diese Spanne zwar für mein akademisches und berufliches Fortkommen genützt, war jedoch kaum unterwegs und habe auch nicht approacht und gegamt. Jetzt bin ich zwar Akademiker, aber bezüglich Persönlichkeitsentwicklung und inner game fühlt es sich beinahe so an, als würde ich wieder bei 0 anfangen. Wenn es so sein sollte, dann will ich das auch gerne machen, denn ich habe einen für mich essenziellen Wert wiederentdeckt - nämlich persönliche Freiheit und Ungebundenheit - paradoxerweise das, was ich vor ein paar Jahren als Leidensdruck empfunden habe, der mich hierher geführt hat. Ich möchte Dich nicht anschreiben, um meinen Arsch hochzukriegen, denn da bin ich mit Elan wieder voll dran. Sport und Aussehen waren mir während meines Beziehungsdaseins natürlich ebenso wichtig und das habe ich auch nicht vernachlässigt und werde ich auch nicht tun. Ich habe weder vor in den nächsten Jahren zu Heiraten, noch eine Familie zu gründen, sondern ich habe vor, dort weiterzumachen, wo ich mit 24 vor meinen Beziehungen stehengeblieben bin. Ich merke allerdings, wie spießig ein Großteil meiner Gefährten von damals mittlerweile geworden ist - und das gilt auch für einen Großteil der gleichaltrigen Mädels; viele gehen kaum noch aus, heiraten, bekommen Kinder. Daher meine Fragen an Dich: Wird es mit über 30 besser/schlechter und was waren aus Deiner Sicht die größten Veränderungen? Kann ich zuversichtlich sein, mit weiterer harter Arbeit an mir selbst, ein ungezwungenes Leben führen zu können, und mit 37 genauso abzusargen, wie ich das mit 23, 24 getan habe? Gibt es sowas wie einen Zenit der männlichen Attraktivität für Dich ab einem gewissen Lebensalter (und ich spreche jetzt nicht vom Rentendasein)? Einen Zeitpunkt, wo Du sagen würdest, die gleiche Anzahl an Frauen und Lays wie heute wird dann nicht mehr so leicht zu erreichen sein? Vielen Dank und Beste Grüße!
  6. Wie gesagt und beschrieben - in so einer Konstellation hängt man blitzschnell mit drin, ehe man bis drei zählen kann. Für einen Außenstehenden schwer nachvollziehbar. Ist aber so. Man kann nur verlieren.
  7. Ich hatte nun seit mitttlerweile drei Wochen keinen Kontakt mehr zu ihr, habe alles ignoriert, wast von ihr kam. Sie hat mich trotzdem nonstop kontaktiert, mir zigmal täglich geschrieben und angerufen. Heute hat sie mich wieder angerufen und wortwörtlich von sich gegeben: "mit deiner potthässlichen scheiß ex-Fotze warst du drei Jahre zusammen und mit mir nur ein Jahr, das sagt ja ohnehin alles, so gemein war noch nie jemand zu mir usw." Darauf habe ich mein Telefon auf Lautsprecher geschalten, mein Handy an die Boxen angesteckt, bis sich ein ganze Raum ihren Stuss geben konnte und sie ausgelacht hat. Sie hat getobt, zum Heulen begonnen, und ich habe ihr coram publico gesagt, sie solle sich doch weiter ihre Beine aufschlitzen und ihrer jämmerlichen Existenz ein Ende bereiten. Daraufhin habe ich sie komplett, auf allen möglichen Plattformen, geblockt. Ich war ein Narr. ich weiß, mich trifft genausoviel Schuld, dass ich mit so einer Person zusammen war und ich mir ihren Scheiß monatelang gegeben habe. Ich war ein Narr. Solche Personen sind es ja nichtmal wert, therapiert zu werden. Wozu denn auch? Sie können nur zerstören. Was haben die schon für einen gesellschaftlichen Wert. Alles Weitere, was ich mir darüber denke, will ich hier nicht schreiben, denn das wäre potenziell strafbar.
  8. Eine Erfahrung mehr gesammelt. Nie wieder. Etliche, die hier mitlesen, werden mich - zurecht - zum Narren halten. Als ich das erste Mal mit ihr im Bett war und ihre vernarbten Beine gesehen habe, hat mir mein Bauchgefühl gesagt, die Sache besser bleiben lassen zu sollen. Ich hatte nie Bezug noch Erfahrung mit sowas und dachte, dass gegen einen Fick nichts einzuwenden ist. Ehe man sich versieht, ist man aber mittendrin. Es ist schwer in Worte zu fassen und für Außenstehende kaum zu begreifen, was jemanden an so einer Person hält. Man ist in einem emotionalen Käfig gefangen. Solche Frauen spielen mit dir und sie wissen, wenn vielleicht auch nicht rational, dann doch unterbewusst, was sie mit dir machen. Ein Beispiel von vor einigen Monaten: Wochenende. Gemeinsam aufgestanden. Mir mehrmals beteuert, wie sehr sie mich liebt und wie glücklich sie ist. Ich sei der beste Typ, den sie je hatte. Abends bin ich dann mit ihr wo hingefahren und wir haben einen Haufen Leute von mir getroffen. Im Lauf des Abends ist ihre Stimmung komplett gekippt. Sie hat plötzlich nichts anderes getan, wirklich nichts anderes, als permanent zu lästern, zu degradieren, mir gegenüber meine Freunde abzuwerten. Es ging stundelang so weiter, bis ich sie dann schließlich, als wir zu Hause waren und sie mir meinen Abend ruiniert hat, zur Rede gestellt habe, was denn mit ihr los sei. Daraufhin ist so noch mehr ausgerastet, auf mich losgegangen. Sie hat mich einen ganzen Abend lang, sinnlos und grundlos provoziert - bis es mit mir durchgegangen ist und ich ihr eine geknallt habe. Das war das erste Mal, dass ich eine Frau geschlagen habe. Dann war ich der Dumme. Im Nachhinein betrachtet, glaube ich, dass sie es darauf angelegt hat, um es mir im Anschluss vorzuhalten: " Du wirfst mir vor, mich gestern unmöglich benommen zu haben - du warst derjenige, der mich geohrfeigt hat." Am nächsten Tag wieder heile Welt. Ich sei der tollste Typ, den sie je hatte usw. Sowas macht was mit einem. Wenn man in so einer Beziehung drinhängt, ist es unheimlich schwer, da wieder rauszukommen. Und zwar wirklich unheimlich schwer. Ich bin froh, dass ich es durchgezogen habe.
  9. Danke für Deine ehrlichen Worte. Beiträge wie dieser und Member wie Du, führen mir immer wieder von Neuem vor Augen, wie wertvoll dieses Forum ist.
  10. Du hast in einem Post so ziemlich all das von Dir gegeben, was ich eigentlich nicht hören wollte. Trotzdem danke für die Ratschläge. Ich habe einfach das Gefühl, mit allem Möglichen hinterherzuhinken, vor allem aufgrund von Schicksalsschlägen, für die ich größtenteils nicht verantwortlich bin. Als ich mit Anfang 20 zu Pu kam, aufgrund von persönlichem Leidensdruck, hatten die meisten Personen in meinem Umfeld bereits LTR-Erfahrung, Freundinnen etc. Ich habe, neben meinbem Studium, drei Jahre darin investiert, ebenso erfolgreich zu sein, wie das allen anderen auch waren. Das ist mir in Folge auch gegeklückt - und gleich danach kamen heftige Schicksalsschläge, die mich zurückgeworfen haben. Mag jetzt utopoisch sein, oder nicht: aber, ich will diese Sturm & Drang Phase, die alle anderen auch hatten, selbst genießen (LTR-Erfahrung habe ich ja mittlerweile). Arbeit habe ich gekündigt, mit meiner Freundin schluss gemacht. Ich habe das permanente Gefühl, dass mir Lebenszeit gestohlen wurde.
  11. Werte Community, Ich habe von meinem 8. bis 13. Lebensjahr Akkordeon gelernt und gespielt, es danach aber aufgegeben. Nun möchte ich (mittlerweile 27) wieder damit beginnen, ein Instrument zu lernen, bevorzugt Gitarre oder Klavier. Wichtig ist mir vor allem, Gesang begleiten zu können, sprich, mit Ersterem oder Zweiterem, vor allem Akkorde zu erlernen. Könnt Ihr mir diesbzeüglich etwas empfehlen? Gibt es Handbücher, die sich dazu eignen, das Notenspiel auch selbst, ohne Lehrer, zu erlernen? Allzu groß sollte das Budget nicht sein. Bin Student und freue mich über Ratschläge. Ob ich mich dem Klavier- oder Gitarrenspiel zuwenden möchte, bin ich nach wie vor unentschlossen.
  12. Ja, genau, darum geht es. Ich wurde erst mit rund 25 bei Frauen erfolgreich - direkt danach kamen heftige Schicksalsschläge. Die Todesdiagnose meiner Mutter und das Jahr danach - sprich, zwei Jahre haben mich komplett zurückgeworfen. Zwei gescheiterte Beziehungen währenddessen und danach - und es waren keine gute Frauen - haben mich ebenso zurückgeworfen. Ich habe drei Jahre nur gearbeitet und nebenbei studiert - natürlich auch wegen der veränderten finanziellen Situation. Nun bin ich 27 und denke, dass mir die letzten drei Jahre mein Leben ziemlich versalzen haben. Ich will nun genauso unbeschwert leben und studieren, so wie das alle anderen in meinem Umfeld auch tun bzw. getan haben. Ich sehe nicht ein, dass mich diese widerlichen drei Jahre zurückgeworfen haben. Ich will die nächsten drei Jahre mindestens so unbeschwert leben, wie die Jahre davor, als das alles nicht passiert ist.
  13. Nein, eigentlich nicht. Ich habe schon ziemlich genaue Ziele, was Selbstverwirklichung und Lebensstandard anbelangt. Das ist nicht das Thema. Ich habe schlichtweg Bedenken, ein Spätzünder in vielen Bereichen zu sein, bei dem sich allmählich das Blatt wendet. Ich habe Angst, dass mir die Zeit davonläuft. An meinem Lifestyle will ich vorerst nichts ändern. Ich sehne mich nach der Gewissheit, das freie und ungezwungene Leben, das ich jetzt führe, auch noch in fünf oder zehn Jahren führen zu können - natürlich mit abgeschlossener Ausbildung, höherem Lebensstandard und einer selbstbewussten und entwickelten Persönlichkeit - da bin ich nicht minder dahinter. Und mein größtes Bedenken ist, dass es nach 30 nicht mehr so einfach ist, wie jetzt.
  14. Werte Community, Ich bin nun 27 und kann - seitdem ich Teil des Forums bin - auf viele bewegte Jahre zurückblicken. Wie auch etliche Andere führte mich der Frust über meine eigene Situation und dem Willen, etwas daran zu ändern, mit 22 hierher. Ich erkannte bald, dass ich durch und durch ein AFC war und beschloss fortan die nächsten Jahre hart an mir zu arbeiten - intensive Lektüre, Persönlichkeitsentwicklung, Training/Sport/Style, Daten, Umgang mit Frauen etc. Fünf Jahre später kann ich guten Geiwssens behaupten, dass mir mein Vorhaben geglückt ist - mein Erfolg wurde stetig besser und mit 25/26 merkte ich, dass ich anfing, richtig erfolgreich im Umgang mit Frauen zu sein. Nun zum eigentlichen Punkt: Ich habe mir immer eine glückliche Beziehung gewünscht und dies war auch zu Beginn der Hauptgrund, mich hier zu registrieren. Mit 25 kam ich in eine feste Beziehung mit 26 in die nächste, die auch vor kurzem endete - beide waren, rückblickend betrachtet, alles andere als glücklich und erfolgreich. Zeitgleich mit dem Beginn meiner ersten Beziehung bekam meine Mutter aus heiterem Himmel eine Todesdiagnose und starb ein Jahr darauf. Der Zeitpunkt vom Beginn der Krankheit bis ein Jahr nach ihrem Tod waren für mich die die Hölle - ich dümplete zwei Jahre voller Niegerschlagenheit vor mich hin, konnte aber mit 26 meinen ersten akademischen Abschluss erlangen und und studiere nun im Master. Vor kurzem habe ich mit vielen Dingen reinen Tisch gemacht, mich von meiner verrückten Freundin getrennt und meinen Nebenjob, den ich drei Jahre lang ausübte und der mich mehr und mehr runtergezogen hat, kurzerhand gekündigt. Ein Gespräch, das ich mit meiner Ex kurz nach der Trennung führte, hat mich zum Nachdenken angeregt - auch, wenn der Frust nach der Trennung wohl der Grund war, mir mehrere Dingen an den Kopf zu werfen, zebreche ich mir seit Tagen den Kopf darüber, da sie Dinge ausgesprochen hatte, die mich seit einiger Zeit selbst beschäftigen: - "Ich sei nicht mehr jung, gehe langsam auf die 30 zu, aber führe ein Leben wie ein Anfang 20-Jähriger." Heißt, ich gehe gern feiern und gebe mir mit meinen Leuten auch ab und an gern die Kante. Alles weit davon entfernt, exzessiv zu sein. Ich möchte aber auch nichts daran ändern. Sehe ich mir allerdings einen Großteil meines Bekanntenkreises an, scheine ich vielleicht wirklich einer der wenigen zu sein, die gerne feiern gehen. - "Ich hatte noch nie eine wirklich langanhaltende feste Beziehung - die erste gar mit 25. Das sei nicht normal". Ein Punkt über den ich mir jahrelang Gedanken gemacht habe. Ich hab mit Anfang 20 sehr stark an meiner Einsamkeit gelitten und weiß, dass viele Typen im meinem Freundeskreis in diesem Alter glücklich vergeben waren. Nun habe ich zwei kurze, gescheiterte Beziehungen hinter mir und hinzu kommt die Erkenntnis, dass ich wirklich nicht mehr so jung bin, wie ich vielleicht sein wollen würde. Immer mehr Leute in meinem Umfeld heiraten, bekommen Kinder. Dinge, die für mich unglaublich fern scheinen und sind und die ich mir zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht mal ansatzweise vorstellen könnte. - "Ich befinde mich mit 27 am Beginn meines Masterstudiums. Verglichen mit anderen, hinke ich hinterher. Andere sind in meinem Alter in einer gänzlich anderen, erfolgreicheren Situation." Denke ich mir auch immer wieder. Auch wenn ich in der Zielgeraden bin und nur noch wenige Semester studieren werde. Ich sage dass, weil sie sie mit ihren Anwürfen einen wunden Punkt bei mir getroffen hat, es nahezu alles Dinge sind, die mich selbst oft und immer zum nachdenken bewegt haben. Ich würde mich dewegen gerne über Rat von den älteren Semestern unter Euch freuen: - Ist das alles Hirnfick? Limiting Beliefs? - Wird es mit Ende 20 - spätestens mit Anfang 30 - wirklich schwieriger? Ich sehe gut aus und bin mit mir selbst auch großteils im Reinen habe aber Angst, den Zenit meiner Attraktivität bald zu überschreiten - gerade jetzt, wo es seit kurzem mit der Verführung von Frauen so gut klappt. Ich fühle mich unter Zeitdruck, abgehängt zu werden, vielleicht auch unreif zu sein. Ich möchte mich nicht fest binden (Zusammenziehen, Kinder, Heiraten, etc.). Sehe aber, dass immer mehr Personen in meinem Umfeld das tun. Angst habe ich davor, in ein paar Jahren mit der Erkenntnis zurückzublicken, mein Leben verlebt zu haben.