Schwertbert

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  1. Die Sache ist mMn absolut simpel und weit weniger komplex, als sie viele immer wieder darstellen: Es gibt Personen, die sind eher unattraktiv und solche, die eher attraktiv sind: wie attraktiv oder unattraktiv, hängt dann immer von persönlicher Vorliebe und Geschmack ab.
  2. Ich denke, dass die eigene emotionale Empfindung in Beziehungen gar kein Abbild rationaler Wahrnehmung sein kann. So verhält es sich auch mit Mitleid und dem Gefühl, jemanden Schmerz zuzufügen, wenn man für sich entscheidet, eigene Wege zu gehen. Ich bin jedoch auch oft nicht mutig genug, dann klar zu sagen, was für mich Sache ist. Anders gesagt, das Mitleid, oder die Angst, sie zwangsweise zu verletzen, halten mich oft zurück, klar Stellung zu beziehen und einen Schlussstrich zu ziehen. Ich tat mir in der Vergangenheit meist leichter, wenn ich nicht derjenige war, der den Anlass gab und von dem die Entscheidung ausging.
  3. Ich war soeben wieder mit einer Situation konfrontiert, die ich so in ähnlicher Weise immer wieder durchlebt habe und mit der sich wohl jeder schon mal gestellt hat. Kurz vor Beginn der allgemeinen Ausgangsbeschränkungen habe ich eine Frau kennengelernt und wir sind ein Verhältnis eingegangen. Obgleich ich kein Problem damit habe, mit mir alleine zu sein, habe ich mich anfangs über den Umstand gefreut, vielleicht für die nächste Zeit während der aktuellen Ausnahmesituation jemanden an meiner Seite zu haben. Wir verstanden uns auf Anhieb gut, haben, zumindest im Bereich des aktuell möglichen, viel gemeinsam unternommen und über die letzten vier Wochen auch eine schöne Zeit gehabt. Ich habe selbst zwei aufeinanderfolgende unschöne Beziehungen hinter mir, wollte und möchte auch nicht wieder sofort eine neue Bindung eingehen und die Sache mit ihr eher locker angehen. Unangenehm war mir vor allem, dass sie kürzlich immer mehr und intensiver geklammert und mir gegenüber öfters geäußert hat, dass sie binnen der nächsten 2-3 Jahre ein Kind möchte - auch bedingt durch eine Autoimmunerkrankung mit der sie für immer leben und mit der sie auch sterben wird. Ich habe es für egoistisch gehalten, dieses Verhältnis weiterlaufen zu lassen und mich dazu entschlossen, für mich zu sein. Vor allem, weil ich aktuell keinen Kinderwunsch habe, ich ihr nichts vorspielen möchte und nicht noch einmal den Fehler begehen werde, aus Mitleid mit einer Person zusammenzubleiben. Da ich gerade meine Diplomarbeit schreibe, Leistungssport betreibe und einen großen Freundeskreis habe, mit dem ich auch weiterhin in Kontakt stehe, ist das kein Problem für mich. Ich nütze die Quarantäne für meine persönliche Weiterentwicklung. Meine größte Schwierigkeit bei solchen Geschichten ist immer die, dass ich es schwer verdauen kann und Mitleid empfinde. Ich weiß, dass ich nicht für Sorgen, Wünsche und Probleme anderer Mitmenschen verantwortlich bin, kann mich zugleich auch nicht davon abstrahieren, da ich eine sehr sensible und empfindsame Persönlichkeit bin. Mir geht sowas unheimlich nahe und ich weiß nicht, ob ich diesbezüglich eine Ausnahme bin. Ich weiß, dass sie aufgrund ihres Lebenskonzepts und ihres Hintergrundes für eine langfristige Beziehung für mich nicht in Frage kommt und es nicht richtig wäre, sie bloß aus Zeitvertreib während der Quarantäne bei mir zu behalten. Gleichzeitig fühle ich mich aber bei dieser und bei vergangenen ähnlichen Situation verantwortlich und komme mir egozentrisch und rücksichtslos vor, wenn ich einen Schlussstrich ziehe und mir die Frau und ihre Persönlichkeit eigentlich sehr gut gefällt. Ich würde gerne wissen, wie Ihr mit Euch selbst in solchen Umständen klar kommt und ob man ein Mindset entwickeln kann, um Schuldgefühle von vornherein abzustellen.
  4. Aus meiner Sicht völlig unverständlich, warum hier manche auf Biegen und Brechen glauben, unbedingt jetzt Daten zu müssen. Eine bessere Gelegenheit, sich ausschließlich auf das Studium zu konzentrieren, ohne dabei Sorge zu haben, irgendetwas zu verpassen, wird sich kaum wieder bieten. Man sollte die Chance nützen, Dinge, die man unter normalen Umständen allzu gerne aufgeschoben hätte, jetzt zu absolvieren. Manch anderer, der zuvor eingesessen hat, würde Dich jetzt wohl um den momentanen Umstand beneiden.
  5. Warum möchte man das überhaupt? Ich brauche mich gar nicht weit aus dem Fenster zu lehnen, um aus privater und beruflicher Erfahrung der letzten Jahre guten Gewissens behaupten zu können, dass sich in jenen Pseudo-High-Society Kreisen so viele kaputte und toxische Personen bewegen, wie sonst kaum wo. (Influencer und Hollywood-Sternchen lasse ich mal beiseite, da es Teil des Business ist.) Ich war über ein Jahr mit einer Frau diesen Typs zusammen und habe mich getrennt, da bei solchen Personen nicht Harmonie und Innigkeit zählt, sondern Glamour, Drama, Spielchen und überhaupt Alles, was nur irgendwie dazu dient, Aufmerksamkeit für ein nicht vorhandenes Ego zu lukrieren. Zwei Jahre nach der Trennung erfuhr ich dann, dass sie in Behandlung war und eine narzisstische Persönlichkeitsstörung attestiert wurde. Man tut sich selbst und seiner eigenen psychischen Gesundheit was Gutes, wenn man solche Milieus und solche Menschen meidet wo es nur möglich ist.
  6. Spätestens wenn jeder jemanden kennt, der erkrankt ist, wenn man, auch nur über Ecken, jemanden kennt, der daran verstorben ist, wenn die Infektionsraten fünfstellig werden, spätestens dann wird der letzte Vollidiot erkennen, dass die Situation fucking serious ist.
  7. Du hast mit Allem, was Du sagst zu 100% Recht. Nur würde ich gerne wissen, warum man sowas tut. Das, was mich ärgert, ist ja nicht das Vorkommnis per se. Ich könnte und würde sowas niemals tun, alleine, weil es unhöflich und anstandslos ist.
  8. Es geht mir doch primär nicht um Tinder, OG, oder gewisse neumodische Bequemlichkeiten des sich Kennenlernens und Zwänge, die dadurch nicht mehr bestehen. Als wohlerzogenes europäisches Bildungsbürgerkind, ist es mir schlicht unbegreiflich, wie man 30 Minuten vor einem anberaumten Treffen so eine Respektlosigkeit abziehen kann. Allein aus Anstand und Höflichkeit mache ich sowas nicht, gleich, um wen es sich handelt, oder mit wem, oder aus welchem Grund ich mich verabredet habe. Es sei denn, das Gesamtgebahren so einer Person stammt aus der tiefsten Gosse.
  9. Das ganze war ja nicht mal ein Flake. Sinngemäß lief es so ab: Ich: "Donnerstag hätte ich Zeit" Sie: "Passt. Ort/Lokal sag ich dir dann" War wohl die große Red Flag, aber ich hab mir nichts dabei gedacht, warum nicht auch mal die Frau einen Ort vorschlägt. Gegen Mittag dann die Frage meinerseits wo und wann; Sie: Um 19:30 bei xy - freue mich. 30 Minuten vorher, als ich bereits am Weg hin war, sehe ich, dass sie meinen Kontakt gelöscht hat und sie nicht erreichbar ist. Das ist kein Flake, das ist heimtückischer Vorsatz, jemanden verletzen zu wollen. Ich erwarte mir kein Mitleid, aber es beschäftigt mich. Außer allgemeinen Männerhass fällt mir auch kein relevanter Grund ein; weder kannte ich sie, noch hab ich einen Anlass geliefert. Ich halte sowas für menschenverachtend.
  10. Nein, aber so jemand verdient einen Schlag in die Fresse. Schlicht und einfach, weil es einen gewissen Common sense an Höflichkeit geben sollte, an den sich jedes Individuum in einer Gesellschaft zu halten hat - auch im Online Dating.
  11. Ja, stimm Dir absolut zu. Flakes kann man ja zumindest nachvollziehen, selbst wenn sie knapp vorher kommen - auch aus allen Gründen, die Du genannt hast. Aber 30 Min vor dem vereinbarten Treffen den Kontakt zu löschen ist wohl das Asozialste, was ich seit 10 Jahren Daten erlebt habe.
  12. Kurz und knapp: Ich habe mich nach etlichen Jahren und nach zwei Beziehungen wieder auf Tinder angemeldet und mir ein Date ausgemacht. Alles nach Schema F - kurz hin und her geschrieben, Nummer klar gemacht und einen Treffpunkt vereinbart. Als ich am Weg zum Date war, sehe ich, dass mich besagte Frau aus ihren Kontakten auf Tinder gelöscht hat, Nummer war nicht erreichbar und nicht vergeben. Anfahrt völlig umsonst. Hatte jemand bereits ähnliche Erfahrungen? Wie kann man in dieser Hinsicht am besten screenen, um sowas zu vermeiden? - Kann man sowas überhaupt vermeiden? Und, vor allem, was zur Hölle geht im Kopf von solchen Menschen vor? Dass es sich um einen Betrugsfall handelt, glaube ich, aufgrund der vorhergehenden Dynamik, nicht. Man hätte doch auch einfach absagen können.
  13. Lernen ist kein Versetzen ihrerseits, das weiß ich - sie hat eine Abgabefrist bis Ende der Woche, die sie einhalten muss. Ich sag hier mal ganz offen, was Sache ist; sie ist weder verheiratet, noch hat sie Kinder. Sie sitzt jedoch auf gemeinsamen Eigentum fest und ist mit ihrer Beziehung absolut unzufrieden. Wir verdienen beide gut, sind Akademiker, ihr Freund nicht. Sie wünscht sich Kinder, ihr Freund nicht - sie weiß aber, dass ich auch welche möchte, früher oder später. Sie schließt gerade ihr FH-Studium ab, was neben dem Job ein zusätzlicher Stressfaktor ist. Ich habe sie heute wieder besucht, nachdem ich sie das ganze Wochenende über nicht gesehen habe. Sie hat sich richtig gefreut und wir haben uns wieder geküsst. Ich weiß, dass es zum Sex kommen muss, bevor ich mir weitere Gedanken machen kann, aber wenn sich die Sache langsam aufbauen sollte und daraus was wird, ist mir das auch recht.
  14. Sie war nie bei mir zu Hause. Ich war in einem Lokal in der Stadt, weil ich dort vorher einen Termin hatte und sie mich gefragt hat, ob ich noch dort bin und sie kommen könne - mein Fehler. Isolieren ging beide Male nicht, weil sie ihr Freund konsequent anrief, wo sie bleibe. So unbedarft bin ich nicht, ich weiß schon, was zu tun ist. Es ist einfach sehr mühsam zu Planen, wir haben beide kaum Freizeit, weil wir nebenbei studieren, zusätzlich ihr Freund im Rücken und unser Arbeitsalltag ist alles andere als Routine. Nächste Woche wird es extrem stressig bei uns beiden, ich weiß nicht, wie ich das hinkriege. Eine Möglichkeit wäre, sie im Büro flachzulegen, aber auch das kann ich schwer planen. Beide Abende, die ich für kommende Woche vorgeschlagen habe, kann sie wegen Lernen nicht wahrnehmen.
  15. 1. Mein Alter: 28 2. Alter der Frau: 32 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: 3 4. Etappe der Verführung: Küssen, Schmusen Liebe Community, nach längerer Abstinenz, möchte ich Euch aus gegebenen Anlass wieder um Rat ersuchen: kurzum - ich bin einer vergebenen Arbeitskollegin nähergekommen. Ich habe vor einigen Wochen meinen Arbeitsplatz gewechselt und bin gerade dabei, mein Studium abzuschließen. Zu Beginn hatte ich mit besagter Person keinen näheren Kontakt, habe sie ab und an gesehen und sie hat mir gefallen. Weder ist sie eine direkte Bürokollegin, noch in der selben Abteilung. Durch unser Umfeld sind wir uns jedoch während letzten Zeit etwas nähergekommen und ich habe sie ab und an in der Mittagspause oder während Meetings getroffen und habe begonnen, mit ihr zu flirten. Durch meinen Bürokollegen habe ich erfahren, dass sie sich in einer langjährigen Beziehung befindet, jedoch seit längerer Zeit absolut unzufrieden ist - Letzteres hat sie mir gegenüber auch durchklingen lassen, ohne, dass ich sie danach gefragt habe. In der letzten Zeit sind wir uns etwas nähergekommen, sie hat mich ab und an besucht - bzw ich sie - und mit mir gescherzt. Letzte Woche haben wir uns für Sonntag auf einen Kaffee verabredet, waren dann jedoch den ganzen Nachmittag quer durch die Stadt unterwegs und hatten unglaublich viel Spaß miteinander. Bei der Verabschiedung haben wir uns geküsst und letzten Endes mehrere Minuten lang bei strömenden Regen geschmust. Montags bin ich ihr kurz über den Weg gelaufen, habe sie nur kurz geneckt - Zeit blieb aufgrund der Terminfülle ohnehin keine mehr. Dienstags hat sie mir gesagt, ich hätte etwas in ihrem Büro vergessen, habe die Einladung angenommen, war dann bei ihr und nachher gemeinsam mit ihr spazieren, wobei wir uns während der Verabschiedung wieder intensiv geküsst haben. Gestern war ich den ganzen Tag über auswärts unterwegs, habe sie dann kurz auf dem Weg zu einem Auswärtstermin getroffen und ihr gesagt, dass ich gleich weitermüsse. Auf meinem Weg zum Termin hat sie mir geschrieben, wann ich wieder kommen würde, da sie ebenso nachher beruflich wegmüsse, aber noch auf mich warten würde, sollte ich rechtzeitig wieder da sein. Abends war ich wiederum in der Stadt unterwegs und sie schrieb mir, ob sie noch zu mir kommen könne. Sie hat mich besucht und wir haben dann den ganzen Abend lang miteinander geschmust. Ich habe während der letzten beiden Treffen versucht, sie zu mir nach Hause mitzunehmen. Sie hat jedoch abgeblockt und mir durch die Blume gesagt, dass sie sich das nicht traut. Ein paar Meldungen ihrerseits, das, was wir tun wäre unvernünftig, habe ich ignoriert bzw mit C&F weggewischt. Die Vorkommnisse der letzten Tage waren alle sehr spontan - weder schreibe ich ihr, noch hänge ich bei ihr rum, auch habe ich niemandem aus unserem Umfeld von der Begebenheit erzählt. Ich gebe mich vorerst unnahbar. Frage: Ich war noch nie mit so einer Situation konfrontiert, möchte mit ihr schlafen, weiß aber nicht, wie ich das unter diesen Umständen am besten angehe. Freizeit habe ich mmentan wenig. Übers Wochenende ist sie auf Familienbesuch. Ihre Beziehung interessiert mich nicht, ich werde nicht danach fragen, moralische Bedenken habe ich keine. Ich habe mich ein bisschen in sie verliebt. Soweit das Wichtigste in aller Kürze.