deluxe

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  1. Schön zusammengefasst. Trifft es auf den Kopf und kommt wie ein Hieb in den Nacken. Fühlt sich gut an. Danke für dein Feedback GMT!
  2. Muskeln - wann zu viel?

    Wenn du trainierst, in den Spiegel siehst und dich nicht mehr wohl fühlst, weil es dir zu viele Muskeln sind oder du dich zu schlank fühlst, oder wenn du bemerkst dass Frauen die du anziehend findest, deine Muskeln zu nicht attraktiv finden, DANN hast du zu viele Muskeln. Bis das eintritt, musst du aber Jahre, viele Jahre trainieren und eine sehr disziplinierte Ernährung haben. Geh ins Studio, geh Laufen, ernähre dich gesund. Wie oft und wie viel du dich darauf konzentrierst, hängt davon wie viele Freude du daran hast. Sicher wirst du dich gut fühlen, selbstbewusster, attraktiver. Die Mädels werden schon positiv darauf reagieren, keine Sorge. Ich trainiere jetzt seit 16 Jahren. Habe angefangen als Spargeltarzan mit 16 und 57 kg bei 175 cm. Brauchte unbedingt ein paar Muckis um ein paar Kilo drauf zu bekommen. Irgendwann war ich bei 82 kg angelangt mit 28/29. Jetzt bin ich wieder runter auf 72 kg, bin super schlank, gut definiert. Mir selbst gefällt es gut und ich will noch das letzte Bauchfett weg haben und etwas mehr Muskeln dazu. Aber ich weiß auch dass sich hier langsam die Spreu vom Weizen trennt bei den Mädels. Es ist ein Level, denen es einigen Mädels zu viel wird. Entweder weil sie einfach nicht drauf stehen, oder sich selbst dann schlecht fühlen wenn sie 1 oder 2 kg mehr drauf haben und Sport eher schleifen lassen. Ist mir aber egal. Die nicht drauf stehen, sollen weg bleiben. Und die anderen dürfen die Früchte meiner harten Arbeit genießen, und ich habe den Genuss ihnen dabei zuzusehen ;)
  3. Hallo ihr Lieben, lang lang lang ist es her dass ich dass ich in der Community aktiv war. Damals noch in einem anderen deutschsprachigen Forum, wo ich derzeit am liebsten mit Endless Enigma kontroverse Diskussionen und Meinungen austauschte über Sinn und Unsinn von LTR. Ich möchte euch als meinen neuen Einstand in diesem Forum meine Erfahrungen mitteilen zu diesem Thema, was ich erlebt habe, wo ich jetzt stehe und wie es weitergehen wird. Dies tue ich weil es sehr befreiend ist, sich in einer Gruppe zu öffnen und mitzuteilen, die einen versteht und bereit ist schonungsloses Feedback zu geben und Tritte in den Hintern zu verteilen. Auch hoffe ich dass ihr aus meinen Erfahrungen für euch etwas mitnehmen könnt, bestimmt findet ihr euch in dem einen oder anderen auch wieder oder ihr nehmt es als Lektion für die Zukunft - besonders für die jüngeren unter euch. Worum geht es hier? Männlein trifft auf Weiblein. Sie verlieben sich. Die Jahre vergehen. Er bemerkt dass etwas nicht stimmt. Es wird schlimmer. Er weiß so geht es einfach nicht weiter. Findet er den Ausweg? Was macht es mit ihm? Kleine Warnung vorweg. Der Text ist etwas länger, also macht euch einen leckeren Tee und genießt in Ruhe die niedergeschriebene Show. Wie ihr meinem Thread entnehmen werdet, bin ich gegenüber LTR sehr aufgeschlossen. Ich träume von meiner Seelengefährtin, einer Symbiose für das Leben. Die tief empfundene Liebe füreinander, weitergegeben an die Nachkommen in einer behutsamen dörflichen Umgebung, in einem wunderschönen Haus mit grünem Garten. Sicherlich prüft ihr jetzt einmal fix ob hier Männlein oder Weiblein schreibt. Ihr braucht euch nicht vor Verwunderung die Augen zu reiben, diese Romanze aus dem Bilderbuch entstammt tatsächlich einer testosterongesteuerten Seele. Ich bin 32 Jahre jung, meine ehemalige Partnerin ist vier Jahre jünger. Neun Jahre LTR liegen hinter uns. Die Trennung war vor zwei Monaten, im Februar 2017. Ich sage euch, diese lange Zeit zu verdauen ist alles andere als ein Gang durch ein buntes Blumenfeld. Beim Schreiben der ersten Zeilen geht es mir gerade gut, doch noch ein Tag zuvor saß ich heulend in der Ecke und machte mir klar: So geht es nicht weiter. Was war geschehen? Damit ihr das gesamte Ausmaß versteht und meinen Leeren bis zum heutigen Tag auch folgen könnt, fange ich mal ganz von vorne an. Der kleine Deluxe war schon immer ganz besonders bedacht auf das schönste und wunderbarste was diese Welt zu bieten hat - die holde Weiblichkeit. Im Kindergarten umgarnt er seine erste Eroberung, sie ist ständig an seiner Seite und er genießt seine erste kleine Freundin. In der ersten Schulklasse dann verliebt er sich noch am Einschulungstag in ein bezauberndes Mädchen. Zwar macht er hier einen Fehler nach dem nächsten, macht jedoch keinen Hehl aus seiner Schüchternheit und läuft dem Mädchen immer wieder hinterher, sucht ihre Nähe, küsst sie. Irgendwann kam er nicht weiter und küsste einfach andere Mädchen. Die hatten zwar keine Bedeutung für ihn, aber was soll der Geiz, sich der holden Weiblichkeit zu verwehren käme für den kleinen Deluxe nur dem Tode gleich. Endlich in der sechsten Klasse geht es richtig rund. Die Mädels kommen in die Pubertät und werden neugierig. BÄM! Der junge Deluxe ist im Spiel, hat eine Freundin nach der anderen. Immer so für ein paar Wochen. Wunderschöne Zeiten waren das. Dann passiert lange Zeit gar nichts. Die Mädels entwickeln sich schneller als der körperlich zurückgebliebene Deluxe, sind größer als er und stehen neuerdings auf die älteren Jungs. Kaum möglich dagegen anzukommen. Ab der neunten Klasse jedoch wendet sich das Blatt, die Pubertät gibt ihm einen ordentlichen Schub. Gepaart mit dem unaufhörlichen Drang zur Jagd auf die schönsten Geschöpfe des Planeten, schafft und genießt er wieder viele weitere unvergessliche Erinnerungen an die Jugendzeit. Und nun fängt es an interessant zu werden. Mit süßen 16 Jahren läuft dem selbsternannten Don Juan ein wundersames Geschöpf über dem Weg. Sie ist anders als die anderen und es passiert etwas. Etwas, dass er vorher nicht kannte und an das er auch nie gedacht hatte. Er verliebt sich in sie. So richtig, das volle Paket, kein kleines Verliebtsein wie in jungen Schulzeiten. Und sie verliebt sich in ihn. Für beide war die erste große Liebe geboren. Sie hatten ihr erstes Mal zusammen, völlig stokelig natürlich, aber voller Liebe und Hingabe. Eine romantische Erinnerung für das Leben, die ich niemals missen möchte. An dieser Stelle wird es Zeit die Sichtweise zu drehen und aus der Ich-Perspektive zu sprechen. Seid nicht verwirrt, das läuft schon… Viereinhalb Jahre waren wir zusammen. Es gab Höhen, es gab Tiefen. Von beidem ohne Ende. Die meisten Fehler habe ich gemacht. Ich war jung, stürmisch, unerfahren und kaum zu bändigen. So kam es dazu dass ich sie irgendwann nicht mehr so behandelte wie es ihr gebührt hätte. Ich fühlte mich missverstanden, wollte Mehr. Mein Drang nach Mehr führte zu einigen Affären, was schließlich alles kaputt machte. Ich merkte dass das alles nicht gut war und machte mit ihr Schluss. Am Boden zerstört über alles was war und völlig fertig mit den Nerven, suchte ich nach Hilfe und stieß auf das Buch „The Game“ von Neil Strauss. Eine interessante Welt offenbarte sich. Ich dachte mir dass ich dafür wie geschaffen sei und suchte Kontakt zu PUAs im Internet. Ich saugte alles in mich auf was die Community an Wissen zu bieten hatte, traf mich mit einigen von Ihnen und wir gingen gemeinsam sargen. Viele interessante Menschen habe ich damals kennengelernt, darunter einige tolle Frauen. Jung und naiv wie ich damals war, nutzte ich meinen neu gewonnen Wissensschatz und spielte parallel weiter mit meiner Ex. Meine Gefühle waren damals noch ganz ok, denn immerhin habe ich Schluss gemacht und kam somit ganz gut damit klar. Aber auch hier habe ich viel falsch gemacht, denn ohne die Erfahrung, ist das ganze Wissen nur halb so viel Wert. Und somit erhielt ich meine verdiente Retourkutsche für mein beschissenes Verhalten. Sie ging nicht nur mit mir ins Bett, sondern auch noch mit einem anderen. Einem Arbeitskollegen, der satte 11 Jahre älter war als sie. Autsch! Das hat so richtig gesessen damals. Ich war immer sehr darauf bedacht, dass sie nichts erfuhr von meinen „Geschichten“, denn den Schmerz wollte ich ihr nicht antun. Dafür tat sie ihn mir an. Hier ging die Party dann richtig los. Ich war beschämt, verzweifelt, musste erkennen dass nichts wieder so wird wie es einmal war. Nun ganz am Boden angelangt heulte ich bis die Augen drohten herauszufallen. Alkohol war mein Ventil, ich trank und trank um dem Schmerz zu entrinnen. Um mich abzulenken, ging ich los und machte Party bis zum Umfallen. Hauptsache es gab Cocktails, laute Musik und hübsche Frauen. Ich packte mein volles Selbstbewusstsein aus und nahm mir was ich wollte. Damals hat es wunderbar funktioniert und mir geholfen. Zumindest anfänglich. Nach ein paar Monaten kam der Punkt, an dem ich mehr Frauen gleichzeitig hatte als ich an einer Hand zählen konnte. Ich hatte so viel Kontakt zu ihnen, dass ich nicht mehr wusste welche Story zu welcher Frau gehört und was sie mir zuletzt erzählt hatten. In meinem Kopf begann ich mich zu fragen, ob das alles richtig sei. Natürlich war es das nicht, ich rannte weg vor Gefühlen die ich noch nicht verarbeitet hatte. Das haben die Frauen nicht verdient, ich machte Tabula Rasa und verabschiedete mich von jeder einzelnen. Eine ruhige Zeit begann. Ich setzte mich mit meinen Gefühlen auseinander, meiner Verzweiflung, meinem Schmerz. Zu der Zeit zog ich mich aus der Community zurück, wollte davon nichts mehr wissen. Monate der Heilung waren nötig um mein reines Selbstvertrauen zu entwickeln. Und es war gut so. Ich vermisste Nichts, frönte meinen Hobbys, war unterwegs mit Freunden und konzentrierte mich auf die Arbeit, hatte einfach Spaß. Nach acht Monaten der Pause verabredete ich mich mit meinem besten Freund zum Ausgehen. Er wollte seine neue Errungenschaft und ihre Freundin aus meinem Kindheitsdorf mitnehmen. Gesagt, getan. Mädels eingeladen und ab zur Party. Doch irgendwas war anders als sonst. Seine neue Errungenschaft kam mir sehr bekannt vor. Ich hatte sie schon öfters gesehen im Ort und beim Laufen am Ortsberg. Ich sportlich und selbstbewusst ohne Shirt zwischen den Wiesen, sie auf ihrem Pferd am Wegesrand interessiert am Liebäugeln mit meiner Person. Auf der Party kümmerten wir uns gar nicht so sehr um die Damen, da diese am liebsten an der Bar hockten und Cocktails tranken. Wir tanzten, hatten Spaß. Dummerweise kam die Freundin von meinem besten Freund auch den Abend auf die Party, was die Situation prickelnd anheizte. Diese sollte ja schließlich nicht mitbekommen dass wir in Gesellschaft da waren. Letztendlich aber kein Problem, denn ich tanzte die Freundin eines anderen an und es kam zu einer kleinen missverständlichen Auseinandersetzung. Wir mussten den Club verlassen, keine Chance den zurückgebliebenen Damen eine Erklärung abzugeben. Also ging es ab nach Hause. Zwei Tage späte kontaktierte ich nach Einverständnis mit meinem Freund seine nun nicht mehr neue Errungenschaft. Das war schließlich eh mehr Geplänkel mit ihr als alles andere und da lief auch nichts zwischen denen. Denn irgendwas war da und ich wollte herausfinden was es ist. Da ich die erste Runde Cocktails am Abend davor ausgab und sie sich nicht revanchieren konnte aufgrund unseres Rauswurfs, schlug ich vor sie könnte mich doch als Entschädigung auf ein Eis einladen. Wir hatten unser erstes Date. Am Valentinstag. Ist uns aber beiden erst aufgefallen, als wir im Eiscafé saßen. Später machten wir diesen zu unserem Jahrestag, herrlich romantisch. Denn hier spürte ich zum zweiten Mal in meinem Leben etwas ganz Besonderes. Das wollte ich unbedingt festhalten. Und so verliebte ich mich zum zweiten Mal. Für sie sollte ich die erste große Liebe werden. Habt ihr bis hierhin durchgehalten? Sehr gut, das freut mich. Aber keine Müdigkeit vorschützen. Schenkt euch nun frischen Tee nach und schnallt euch an, ab hier geht es ans Eingemachte mit einer ordentlichen Packung Selbstreflektion. Ich werde euch nicht schonen, versprochen. Es gibt die volle Breitseite mit allem was dazugehört. Oneitis. Betaisierung. Drama. Verzweiflung. Aber vorher gehe ich ein paar km Laufen, die Einleitung Revue passieren lassen und meinen Geist auf den Hauptteil vorbereiten… So. Das tat gut. Jetzt kann es weiter gehen. Sie ist junge 19, gerade mit Abi fertig und hatte Sommerferien bevor die berufliche Ausbildung beginnt. Ich bin 23 und voll im Berufsleben. Die erste gemeinsame Zeit ist einfach wunderbar, die Sonne scheint, die Blumen blühen und die Beziehung gedeiht prächtig. Ich nehme mir Freizeit/Urlaub und wir verbringen viel Zeit zusammen. Ganz ohne klammern, jeder hat seinen Freiraum und trifft sich mit Freunden, geht seinen eigenen Hobbys nach. Soll mir recht sein, denn ich brauche auch Zeit für mich. Zu der Zeit war ich damals am Wochenende voll im Partyrausch. Zwei oder drei Tage Party waren da nicht unüblich. Technomusik und Drogen machen es möglich. Sie ist jung, macht den Mist einige Zeit mit, bevor sie mich darauf hinweist dass ich vielleicht doch etwas zu viel feiere, da mein Körper trotz Sport mehr Rückschritte macht und weniger Erfolg verbucht. Ich fahre es zurück, aber lasse es nicht ganz sein. Schließlich will ich machen was mir Spaß bereitet, und das ist unter anderem Party mit meinen Freunden. Hier erfahre ich durch gewisse Substanzen mehr über meine Gefühle, entwickle meine Spiritualität und mache Erfahrungen, die man sonst so nicht machen würde. In Kombination mit einer frischen Liebe ist das unbeschreiblich. Auch wenn ich hier jedem zur Vorsicht raten möchte, da ich dadurch auch sehr unangenehme Situationen erlebt habe, möchte ich die damalige Zeit in meinem Leben nicht missen. Manche dieser unangenehmen Situationen allerdings hat auch meine LTR mitbekommen, das waren nicht gerade meine Sternstunden und erfüllen mich bis heute und mit großer Sicherheit auch in Zukunft mit Scham. Aber wie heißt es so schön, aus Fehlern lernt man. Wir verbringen also viel Zeit zusammen, sind unterwegs, kochen, im Urlaub, feiern. Was man halt so alles macht. Auch mir ging es gut, ich war selbstbewusst, flirtete mit anderen Frauen, hatte weiterhin Spaß mit Freunden und Hobbys. Und wie war der Sex fragt ihr euch? Ein sehr wichtiges Thema wie sich noch herausstellen wird. Einfach genial. Je inniger die Liebe wird, desto geiler wird der Sex. Ich bringe ihr alles bei was ich weiß, will viel mit ihr experimentieren, schauen wie weit sie geht, wo die Grenzen sind. Sie ist jung und neugierig, herrlich. Mal wild, mal zärtlich, Tantra, Fesselspielchen, mit Spielzeug, an allen nur erdenklichen Orten. Zuhause, im Auto, in der Umkleide beim Shopping oder Schwimmbad, auf dem freien Feld, im Stall, einfach überall. Doch auch wenn das ganz toll klingen mag, es gab eine Schattenseite. Sie konnte nicht über Gefühle reden, wusste nicht wie sie diese in Worte fassen sollte. Aber gut, das bekommen wir mit der Zeit schon noch hin dachte ich. Vielleicht ahnt ihr an dieser Stelle schon die erste Miesere. Nach einem Jahr fingen ihre Eltern an sie zu stressen dass wir doch endlich zusammen ziehen sollten. Ich war von der Idee nicht begeistert, sie sollte doch lieber für einige Zeit eine eigene Wohnung haben, um zu lernen dafür Verantwortung zu übernehmen. Aber ihre Eltern machten so viel Druck dass sie völlig fertig war und nicht weiter wusste. Also packten wir ihre Sachen und von heute auf morgen zog sie bei mir ein. Fanden ihre Eltern nicht so toll dass es jetzt so schnell ging. War mir egal, ich fackel bei so etwas nicht lange. Außerdem hatte ich 110 m² zur Verfügung, also genug Platz. Die Zeit verging, meine Partyzeit neigte sich dem Ende zu und wir hatten mittlerweile drei wunderbare Jahre LTR hinter uns. Über Gefühle zu reden war leider immer noch nicht drin. Somit gab es also dementsprechend Höhen und Tiefen. Das Gras ist schließlich nicht immer grün. Für mich war es nun aber an der Zeit, dass ich mich endlich selbstständig machte und meine eigene Werbeagentur aufbaue. Damit das auch klappen kann, sind wir in ein Nachbardorf gezogen in eine etwas kleinere Wohnung. Dafür mit riesigem Garten. Auch ganz nice. Nach einiger Zeit begannen dann die Veränderungen. Sie schloss ihre Ausbildung ab und war mit der Besetzung in ihrem Betrieb unzufrieden. Ich wollte mit ihr gemeinsam analysieren wo das Problem liegt, wie sie sich dabei fühlt, wo sie hin will und was sie dafür tun kann. Das ging dann einige Monate so. Die Stimmung wurde schlechter, sie war dauergestresst. Weniger Ausgelassenheit, weniger Sex. So ein Dreck. Es änderte sich einfach nichts, sie wollte nicht über ihre Gefühle reden und beschwerte sich einfach nur. Die Beziehung leidete zusehends darunter. Wir unternahmen weniger gemeinsam, der Spaßfaktor sank. Ich begann wieder mehr zu feiern, zu trinken und mit Freunden unterwegs zu sein. Begeistert war sie natürlich nicht davon und meine Attraction sank. Als es mir dann irgendwann reichte mit ihrem Job, überredete ich sie zu kündigen damit sie die Stelle bekommt die sie haben will. Drastische Zeiten erfordern drastische Maßnahmen. Man muss schon zeigen dass man nicht auf sich herumtrampeln lässt und sich seines Wertes bewusst ist, wenn man etwas haben will. Es hat geklappt, man bat sie die Kündigung zurück zu nehmen und gab ihr die Stelle die sie haben wollte. Yeah dachte ich, so geht das. Monate später. Der neue Job macht ihr viel Spaß, nimmt aber viel Zeit in Anspruch. Zusätzlich nimmt sie sich mehr Freiraum in der Freizeit, kümmert sich vermehrt um ihren Reitsport, um den Stress zu kompensieren. Das bedeutete weniger Zeit für die Beziehung, für mich, weniger Sex, weniger Verantwortung ihrerseits im Haushalt. Ganz miese Kombi. Mittlerweile geht die LTR 6 Jahre, wir finden immer seltener Zeiten um gemeinsam Spaß zu haben, denn sie ist ja ständig unterwegs. Es gibt aber immer mehr Streit, um den Haushalt, um den immer weniger vorhandenen Sex. Sie redet noch immer nicht über Gefühle, nimmt sich kaum noch Zeit für mich. Ich fühle mich nicht wertgeschätzt und flüchte mich im Alkohol um meine Gefühle zu ertragen. Zusätzlich beginne ich sie unter Druck zu setzen (ganz miese Idee). Ich fordere Sie auf sich mehr zu bemühen über ihre Gefühle zu sprechen, sich wieder mehr Zeit und Ruhe zu nehmen für uns damit sich das Sexleben bessern kann und wir wieder mehr zueinander finden. Ich wies sie darauf hin, dass dies für eine Beziehung elementar wichtig sei und ich ihr das schon in weiser Voraussicht beibrachte, als wir noch frisch zusammen gekommen sind und es auch bei Zeiten immer wieder betont habe. Andernfalls wird es mit uns nicht weiter gehen. Sie gelobt Besserung und ich gebe ihr Zeit. Ihr bemerkt schon wie sich die Miesere ausweitet, ja? Der Anfang vom Ende, liebe Freunde. Hinweis: An dieser Stelle mache ich Pause mit dem Schreiben. Meine Gedanken sind blockiert, ich komme nicht weiter. Unangenehme Gefühle steigen wieder in mir hinauf und ich spüre wie der Schmerz wächst. Damit werde ich mich auseinandersetzen müssen, bevor ich weiter klar darüber schreiben kann. Fuck. Ein Tag Pause gemacht mit dem Schreiben, hatte Angst vor der Auseinandersetzung mit der ganzen Geschichte. Mache weiter auch wenn die Erinnerungen wehtun. Muss sein. Eineinhalb Jahre geht es nun so weiter. Sie ist ständig unterwegs, ich verzweifelt. Die Beziehung raubt mir meine gesamte Kraft. Ich weiß nicht wie oft ich ihr damals gedroht habe es zu beenden, wenn sie sich nicht ändert. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, gab ihr immer wieder eine weitere Chance. Ich tat dies, obwohl mir schon beim zweiten Mal klar war dass sie mein Gefasel eh nicht mehr ernst nehmen wird, wenn ich es nicht auch durchziehe. Aber ich wollte unsere schöne Zeit wieder haben und war bereit immer mehr Opfer zu bringen. Wie dumm muss man sein… Doch irgendwann konnte ich einfach nicht mehr, es wurde mir zu viel und ich wollte dass sie geht. Sofort natürlich, denn ich wusste bei ihren Eltern ist immer ein Bett frei. Sie packt ihre Sachen, quartiert sich dort für ein paar Tage ein, ehe sie zu einer Freundin zieht. Endlich, endlich habe ich es durchgezogen dachte ich. Freezeout, eine Woche keinen Kontakt. Für mich die absolute Hölle. Aber ich wollte ihr zeigen dass es ich wirklich ernst meinen kann. Leider weiß ich nicht mehr wer sich damals zuerst bei dem anderen gemeldet hat. Kann gut sein dass ich Hornochse das war. Wir treffen uns und tauschen uns aus. Ich rede über meine Gefühle und Empfindungen, sieh kann nur sagen dass sie mich vermisst. Ist ja klar, sie kann ja nicht über Gefühle reden. Oh man… Ein halbes Jahr lang wohnen wir getrennt, treffen uns ab und zu. Es ist schwierig, aber die Nähe zueinander ist dennoch schön. Am Sex hat sich nichts geändert, er ist immer noch kaum existent. Unter nun mittlerweile kleineren Protesten bringe ich das Opfer und finde mich damit ab, denn ich will ja dass es wieder besser wird. Liebe Leser, diese Stellen zu schreiben tun mir am meisten weh. Was soll’s, Dummheit muss eben bestraft werden… Sie kommt nun wieder zu mir zurück, in unsere gemeinsame Wohnung. Auflage hierfür war von ihr, dass wir von unserem Dorf umziehen in die Stadt. War ich überhaupt kein Fan von, ich genoss die Ruhe auf dem Land sehr. Lass es uns machen sagte ich zu ihr. Dafür muss sie mir versprechen sich dann auch mehr um den Haushalt zu kümmern, sich wieder Zeit für uns zu nehmen und sich wieder bemühen dass der Sex besser wird. Autsch, so kann das doch gar nichts werden denkt ihr jetzt. Oh wie recht ihr habt. Da ich mit den Entwicklungen meiner Werbeagentur nicht zufrieden bin, fahre ich sie zurück, kündige Mitarbeitern und meinem Partner und richte mir in der neuen Wohnung in der Stadt ein Home-Office ein. Von nun an arbeite ich alleine von Zuhause aus. Völlig konträr zu meinen Zielen, denn ich träume von einer großen Firma mit vielen Mitarbeitern. In den ersten Wochen in der neuen Stadtwohnung macht sich gleich eins bemerkbar: Es ändert sich gar nichts. Gut, nächster Schritt. Professionelle Hilfe muss her. Gemeinsam geht es auf zum Therapeuten. Nach drei Sitzungen abgebrochen, es bringt einfach nichts. Sie sträubt sich weiter, redet nicht über Gefühle, macht immer mehr dicht. Richtig mieses Drama beginnt. Will ich mit ihr reden, kommen Antworten wie „Lass das, ich will das nicht“ oder „Ich bin einfach überfordert mit dir“. Jetzt bin ich richtig am Arsch dachte ich. Extra umgezogen, viel Geld ausgegeben. Wie soll ich aus der Nummer wieder raus kommen. Weitere Monate vergingen. Sie war nur noch unterwegs, kam spät am Abend nach Hause, am Wochenende auch nur am Stall, bei Freunden oder Familie. Einen Abend am Wochenende hatten wir für uns, den wir aber zumeist nicht alleine, sondern mit gemeinsamen Freunden verbrachten. Von Sex war keine Rede mehr, denn durch die ganzen Aktivitäten war einfach keine Zeit dafür. Ihr denkt das kann nicht sein, dafür gibt es immer Zeit? Habe ich auch gedacht früher, wurde aber eines Besseren belehrt. Nur noch kuscheln in der Nacht war drin. War schön und ich genoss ihre Wärme und Nähe, aber das reichte mir natürlich nicht. Mittlerweile habe ich aufgegeben das Thema Sex anzusprechen, es nützt ja doch nichts. Völlige Verzweiflung. Die Beziehung raubt mir meine gesamte Kraft, ich fühle mich nicht wertgeschätzt, meine Männlichkeit ist quasi gar nicht mehr vorhanden. An anderen Frauen habe ich seit Jahren kein Interesse mehr, zum Flirten fehlt mir definitiv die Ausstrahlung. Um damit klar zu kommen, bin ich wieder vermehrt unterwegs mit Freunden, trinke um den Schmerz zu betäuben, komme spät in der Nacht nach Hause oder auch gar nicht. Wenn meine Attraction zu dieser Zeit bereits auf null war, sank sie nun gewaltig ins Minus. Meine Arbeit lief auch nicht rund. Zwar hatte ich genügend zu tun, aber ich kam meinen Zielen keinen Schritt näher. Die Attraction sinkt also weiter, der Gefrierpunkt ist damit verglichen ein gemütlicher Sommerabend. Wie soll das weiter gehen dachte ich. Gar nicht war die Antwort. Lange habe ich darüber nachgedacht, es fiel mir extrem schwer. Immer noch wollte ich unsere schöne gemeinsame Zeit wieder haben. Doch es half alles nichts. Ich wusste welche Qualen vor mir liegen würden, fasste dennoch den Entschluss die Beziehung zu beenden. Wir redeten friedlich miteinander, denn schließlich ging es ihr ja nicht großartig anders als mir. Natürlich vermisste auch sie die schöne Zeit und auch die Situation zwischen uns tat ihr weh. Ab diesem Punkt gab es endlich keinen Streit mehr, diese Last fiel von uns ab. Da wir uns aber noch neue Wohnungen suchen müssen, leben wir vorerst noch gemeinsam in der jetzigen. Ich kann euch sagen, das macht keinen Spaß. Wir fingen beide an uns zu verändern, jeder von uns begann auf seine Weise, sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen. Dem anderen dabei zuzusehen wie er das tut, ist wahrlich kein Geschenk. Es ging uns mit den Wochen immer schlechter, wussten nicht mehr wie wir uns gegenüber verhalten sollen. Dann haben wir es nicht mehr ausgehalten. Ich konnte nicht mehr zusehen wie sie vor ihren Gefühlen davonrannte und sie meinte, dass sie mir nicht zusehen könne wie ich mich wieder in den Mann verändere, der ich früher einmal war und in den sie sich verliebt hat. Nun zog sie wieder einmal aus, zu ihrer Schwester vorerst, denn ich konnte nicht weg, hatte ja mein Büro zuhause und musste arbeiten. Das ist jetzt nun knapp Fünf Wochen her. In der Zeit haben wir uns zwei Mal getroffen um uns auszutauschen. Da gab es Smalltalk beiderseits, einseitige Gespräche über Gefühle meinerseits, denn sie kann ja immer noch nicht darüber reden, und laaaaange Umarmungen unter Wasserfällen von Tränen. Beide wohlgemerkt. Und Nein, hier wird nichts wieder aufgewärmt und es wird auch kein Zurück geben. Weitere Treffen wird es nicht geben, es ist zu hart. Leider müssen wir noch unsere Habseligkeiten aufteilen und der Umzug steht bevor. Mir ist jetzt schon ganz schwindelig von den Paras wenn ich daran denke sie wiederzusehen. Unlängst las ich „Mars und Venus neu verliebt“ sowie „Lob des Sexismus“. Enigmas Buch an diesem Punkt zum X-ten Mal. Kann man immer wieder lesen, einfach grandios. Natürlich wusste ich was noch zu tun ist, meldete mich wieder im Forum an, mein Alter Account läuft noch. Aber ich war nicht bereit dafür, konnte noch nicht lesen. Die Gefühle, der Schmerz, die Erinnerungen waren zu stark. Ich musste mich mit ihnen beschäftigen, sie zulassen, sie fühlen und verarbeiten. Was habe ich geheult in dieser Zeit. Täglich. Mehrmals. Unter Qualen. Ich ging alles an Szenarien durch im Kopf was Gang und Gebe ist. Wie geht es ihr, was macht sie, mit wem (Eifersucht frisst mich auf), was wäre wenn. Ich wünschte sie wäre bei mir, wir könnten es gemeinsam ändern. Bla bla bla… Ihr kennt den Schmus, da geht jeder durch. An dieser Stelle bei mir zum zweiten Mal im Leben. Auch war ich mir dessen Bullshit bewusst, es kam aber trotzdem immer wieder in meinen Kopf. Nichts half. Die Welt steht still in solchen Momenten, alles scheint Aussichtslos, nichts geht mehr, der Schmerz ist kaum auszuhalten und an kitzelnde Sonnenstrahlen für die Seele ist kaum zu denken. Depression pur. Meine Arbeit leidet immer mehr, glücklicherweise habe ich coole Kunden die Verständnis haben. Freunde und Eltern sind für mich da, reden mit mir und nehmen sich Zeit für mich. Sport ist mein Lebenselixier, ohne würde ich gnadenlos in Kummer und Leid versinken. Ich erhöhe mein wöchentliches Pensum von 4 auf 6 Tage. Unglaublich diese neue Kraft wenn die Beziehung nicht mehr an mir saugt. Setze mir sportliche Ziele, achte noch mehr auf meine Ernährung. Mein Körperfettanteil sinkt wie gewünscht, wirklich hartnäckig dieses letzte bisschen Bauchfett. Wenigstens etwas Gutes. Alkohol ist kein Thema mehr, feiern gehen vorerst eingestellt, es würde alles nur schlimmer machen. Gestern war der erste Tag ohne Tränen. Es geht bergauf… denke ich. In der letzten Woche half mir das Forum wieder einmal, Threads über Oneitis und Betaisierung machen mir klar wie sehr ich mich selbst verraten habe, ich mich selbst kastriert habe als ich vor Jahren anfing ihr zu drohen, statt es zu beenden, wie es ein richtiger Alpha getan hätte. Zwischenzeitlich geht es mir besser, ich nutze die Frauenschar im Fitness-Studio, fange wieder an mich für sie zu begeistern, zu lächeln, Hallo zu sagen, auch kleine Flirts und Neckereien machen wieder Freude, das Feedback baut auf. Dann geht es wieder bergab. Ein Wechselbad der Gefühle. Die Zeit ist gekommen raus zu gehen. Meine Freunde helfen mir nicht viel dabei, sind sie doch entweder nicht für die aktive Pirsch zu begeistern oder in einer festen Beziehung. Ich will neue Freunde finden, mit gleichen Interessen, auf Augenhöhe kommunizieren. Wo wird das besser gehen als im Hannoveraner Lair denke ich. Kontakt aufgenommen zum Lair Leiter. ich freue mich schon sehr auf die Jungs und hoffe dass wir gemeinsam viel Spaß haben werden. In der nächsten Zeit werde ich wieder viel aufarbeiten. Werde mich weiter mit meinen Schmerzen auseinander setzen müssen und gleichzeitig meine Persönlichkeitsentwicklung nach vorne richten, mir Ziele setzen und diese verfolgen. Vieles von dem, was ich früher einmal hatte wird zurückkehren und noch mehr wird dazukommen. Einerseits freue ich mich sehr darauf, andererseits habe ich auch Angst. Doch ich weiß, dass ich mit jedem Tag stärker werde, meinen Weg gehen werde und sehr viel Schönes erfahren werde. Eingangs habe ich geschrieben, dass ich ein Freund von LTR bin. Ich denke auch nicht, dass sich das ändern wird, denn ich stehe auf die tief empfundene Liebe, dafür lebe ich. Wenn ihr diesen Weg geht, seid bitte nicht so dumm wie ich und lernt aus meinen Zeilen. Beendet es wenn euch ein kleines Gefühl im Bauch berührt, dass ihr am liebsten gleich bei Seite schieben wollt. Oder nimmt dieses Gefühl zumindest aktiv wahr, hört ihm zu. Zumeist hat es recht mit dem was es euch sagen will. Sinkt eure Attraction, ist es leider oft schon zu spät. Haltet sie immer hoch, lernt die Dramen und Manipulationsversuche des schönen Geschlechts zu erkennen. Das ist nicht immer einfach. Ich dachte ich war mir dessen bewusst, die ersten Jahre habe ich es auch sehr gut gemeistert. Shit-Tests, Dramen, Manipulation. Alles kein Thema. Und dann wurde es subtiler, ich habe Fehler gemacht, mich gaaaaanz langsam betaisieren lassen. Seht bitte zu dass euch nicht das gleiche geschieht! Und ach ja. Eine Lektion zum Thema Frauen und Pferde. Interessiert sich eine Frau für diese wunderschönen Tiere, dann hört ihren Geschichten aufmerksam zu, ermuntert sie über ihre Liebe zu den Pferden zu sprechen. Sie wird euch dafür vergöttern. Für eine lockere Bekanntschaft mit ihr, ist das völlig in Ordnung. Aber Gott bewahre, geht keine LTR ein mit solchen Frauen, schnappt euch lieber selbst ein Pferd und galoppiert schnellstmöglich davon, ehe ihr euch in Konkurrenz mit einem Gaul seht. Mittlerweile dürfte euer Tee leer und die Tasse vollkommen ausgetrocknet sein. Nach dem Schreiben dieser Zeilen zittere ich wie wild am ganzen Körper. Etwas Yoga sollte hier helfen. Wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt, reiche ich euch die Hand. Ich hoffe mit meiner Erfahrung eine gute Lehre weitergeben zu können. Wenn ihr dem noch etwas hinzufügen möchtet, ähnliche Erfahrungen mit mir teilen und diskutieren möchtet, Fragen habt, mich auseinander nehmen wollt. So bitte, legt los. Keine Tabus, haut alles raus. Ich freue mich auf euer Feedback cya euer deluxe