Dandy Brandy

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    Bukowski, Kästner, Earl of Rochester, Echtes Essen und guten Alkohol, Schreiben, Lomographie, Ableton, Kunst im Speziellen.
    Menschen. Geschichte. Geschichten.

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  1. Stück Fleisch. Ob die Geschichte wahr ist oder eine Fantasie. Egal. Finde ich sehr verächtlich. Ist Menschenfeindlich. Machtfantasien über das Schicksal einer jungen Familien. Geilheit generiert aus Ignoranz und Verachtung dem Fickstück gegenüber. Selbstüberhöhung durch Abwertung des Anderen. Und der Genuß, diese Fantasien anderen Menschen im Netz zu präsentieren. Geht hier nicht um Tipps zum Verführen. Naja, ist halt so.
  2. Zutaten: Knoblauch (zwei drei Runde oder eine kleine Knolle) Ingwer (1cm*2cm*0.2cm also wenig) Frühlingszwiebel Bund Shitake (150 gr.) Kräuterseiblinge (150 gr.) Enoki Pilze (kleines Päckchen) Chinakohl frischer Koriander Pixian Doubanjiang (fermentierte Bohnen/Chili Paste) drei Esslöffel Soja Soße 50ml schwarzer Reis Essig chinesischer Kochwein (z.B. Double Phoenix) brauner Zucker (1-2 Esslöffel) Süßholz (zwei/drei Stückchen) Weißer Pfeffer, frisch gemahlen Sichuan Pfeffer (Ein Teelöffel bis ein Esslöffel) Sternanis 2 Stück Fenchelsamen (ein Teelöffel) Kreuzkümmelsamen (zwei Teelöffel) Chiliflocken Lorbeerblatt asiatische Nudeln, nicht zu dünn, zb. Udon oder chinesische Frühlingszwiebeln das weiße klein schneiden und in ein Schälchen geben. Dann das grüne fein schneiden und in Schälchen geben. Knoblauch fein hacken. Ingwer fein hacken. Topf mit ordentlich Öl (zwei/drei Esslöffel) erhitzen. Sichuan Pfeffer mahlen und zugeben. Frühlingszwiebeln anziehen, bis kurz vor dem Moment wenn sie beginnen braun zu werden. Pilze zugeben. Auf mittlere Hitze gehen. Knoblauch und Ingwer zugeben. Anziehen lassen. Doubanjian fein hacken und zugeben. Darauf achten, dass genug Öl im Topf ist mit dem sich das Doubanjiang verbinden kann. Ca. eine halbe Minute ziehen lassen Vorsicht, darf nicht "anbraten". Weißer Pfeffer, Kreuzkümmelsamen, Fenchelsamen, Süßholz, Sternanis, Lorbeer und Chiliflocken dazu Zucker zugeben, karamelisieren lassen. Ein Schuß Kochwein dazu. Ein Teelöffel schwarzer Reisessig dazu. Sojasoße dazu. Mit ordentlich Wasser auffüllen. Mindestens 20 Minuten köcheln lassen. Mehr ist besser. Vor dem Servieren Lorber, Süßholz und Sternanis herausfischen. Dazu die Nudeln vorbereiten Schale mit gehaktem Chinakohl füllen. Nudeln dazugeben. Pilzsuppe dazu. Mit den gehakten grünen Frühlingszwiebeln und gehaktem Koriander bestreuen. Fertig. Hört sich schwerer an als es ist. Ich brauche da für 4 Protionen ca. 10- 15 Minuten bis alles im Topf ist und die Schölchen vorbereitet sind. Danach geht es ja von alleine. Protipp: Man kann die Gewürze Chilli, Sichuan Pfeffer, Kreuzkümmelsamen, Fenchelsamen, Süßholz, Sternanis und Lorbeer auch ganz zu beginn im Öl bei niedriger bis mittler Hitze ihr Aroma an das Öl abgeben lassen und dann mit einem Sieb herausnehmen und später wieder hinzufügen. Macht dann aber mehr Arbeit.
  3. offtopic: Lustig, kaum ist man mal eine Weile offline, schon gibts was neues hier im Forum. Jawline. Scheint so das neue Wort der Aussehensoptimierer zu sein. Witzig. ontopic: Werter TE, hast du Freunde, Freundeskreis, sind dort Frauen? Hast du hier im Forum schon ein bischen gelesen? Die Diskussion Aussehen vs. Skills vs. Lebenseinstellung sind ganz interessant. Anonsten ist mein Tip immer "KUNST". Also Musiker werden, Maler, Fotograph, Schriftsteller, AnimationenmitdemProjektoranGebäudewerfen Typ. Oder zumindest mit solchen Menschen und deren Umfeld vertraut werden. Wobei auf dem Land halt immer was schwer. Weiß ja nicht wie weit die nächste Stadt von dir entfernt ist. Auf dem Land sind Arbeit/ Freundeskreis/ Vereine die üblicheren Verdächtigen. Oder aber am WE in die Städte der näheren Umgebung. .... Und ja ich weiß. Kunstkrams ist gerade scheiße. Weil alles zu ist. Obwohl, hier haben die ersten Gallerien wieder eröffnet. Und danach geht´s in die wieder eröffneten Biergärten. Mit den Leuten die man gerade kennen gelernt hat. ........ Ach ja, eins noch. Nichts ist wirksamer wenn man keine Frauen kennenlernen will, als fest daran zu glauben, dass es nicht klappt. Hab ich selbst jahrelang absolut zuverlässig gemacht und es hat wirklich nie mit einer geklappt. .... Aber ist sicher nicht mit dir zu vergleichen werter TE. .... Spar die also die Kohle solange die Bordelle noch zu sind und kauf die Gitarre oder Synthies oder DJ Controller oder geh raus und fotographier Häuser, oder kauf dir mal was Farbe und Leinwand, oder einfach einen Block und schreibe. Weil was zu machen ist immer besser wie zu resignieren. Immer.
  4. https://www.youtube.com/watch?v=vX0Y6OIs8i8 Gibt aber auch ganze feine Sachen.
  5. Geschichtlich gesehen gab es wohl nur wenige Jahre, in denen es harmloser war wie heute. Also nicht die Texte, aber der ganze Rest. Obwohl.... Selbst in den "sauberen" 50 Jahren wurde zu Hause geprügelt und jeden Abend über die trockene Ehefrau rübergerutscht. Von da aus ist es sehr sehr gut, dass das heute nicht mehr so ist. Dafür aber alles pornographischer. Gerade die ganze Musikindustrie, besonders die "Großen". Und weil man mittlerweile (und da bin ich persönlich sehr froh drüber) recht günstig zuhause professionell Musik produzieren kann und einen Videoclip zu drehn auch kein Riesenbudget mehr benötigt, flutet da auch so einiges durch. Da ist dann halt berechtigter Weise die Frage, was erlaubt ist und was nicht. Ich finde Battlerap ja durchaus kreativ und witzig und wenn junge Männer (also fast immer Männer) sich gegenseitig ein paar Schellen geben, naja wenn sie danach ein Bier zusammen trinken oder sich einen Blunt genehmigen. Klar, sollen sie machen. Wenn ich mich in Kreisen bewege, in denen man frei alle möglichen Fantasien aussprechen kann.... Kann das durchaus interessant und auch gut sein. Ich mein der Marquis hat das ja schon vor sehr langer Zeit gemacht. Und der Earl of Rochester war noch früher dran. Und wenn das in den entsprechenden Kreisen gegenseitig auch so gewollt ist. Gut. Sollen sie machen. Mein Problem an den ganzen neuen Rap (oder Trap? oder wie nennt diese immer gleiche Autotunesoße?), nun mein Problem damit ist ja viel umfassender als nur ein paar Zeilen Frauenfeindlichkeit. Die stehen ja nicht alleine in einem "Wir denken uns wüste Scheiße aus und hihi, sagen das auch noch Kontext". Dazu kommen ja noch diese ganzen BandenClanPeergroup Hierarchie Sachen. Und Konsumfetischkapitalismus in Bestform. Denn was den ganzen "Künstlern" noch wichtiger ist wie die frauenmalsorichtigpornomässigficken Sache ist, ist Geld. Bevorzugt wird das erstmal mit BandenclanPeergroup Drogengeschichten verknüpft. Also so rein erzählerisch. Und dann wenn sie erfolgreich sind, dann kommt das Geld halt vom Erfolg. Und damit kann man sich geile Schuhe, Schmuck, Autos, und ... ach ja Frauen kaufen. Und wenn man die Frauen bezahlt, dann darf man ja auch was für sein Geld verlangen??? Vom Musikalischen will ich gar nicht reden. Das ist bei vielen echt simpelst prodzierter Crap. Ableton ist Gott. .... Durch diese Hashtag Kampagne zur Reflektion aufrufen ist daher ziemlicher Aktionismus, der sich einseitig auf die (wenn auch berechtigte) Frauenverachtenden Teilaspekte dieser Leute und ihrer Musik einlässt. Dieser Welt, in der nur das ich (und das eigene Rudel) eine Berechtigung hat, in der Geld über allem steht, Geld das möglichst schnell verdient wird als größtmöglicher Lebenssinn daherkommt, in der Konsum von Waren, Drogen und Menschen glorreich und erzählenswert ist. Einer Welt, die die Welt da draußen nicht hinterfragt und wenn überhaupt die eigene Über die Opferwelt da draußen stellt. In der aber außer einer ins unendlichen gesteigerten Konsumgeilheit nichts stehen bleibt. Was kann man machen? Mit den jungen Leuten drüber reden. Mach ich. Funkioniert auch. Zumindest wenn sie nicht wirklich in solchen BandenClanPeergroups stecken, sondern einfach nur junge Musikhörer sind.
  6. Was darf man sagen und was nicht. In jungen Jahren fand ich Punk wichtig und richtig. Und heute finde ich Punk wieder richtig und wichtig. Dinge benennen, ist richtig und wichtig. Für mich. Grenzen... Grenzen überschreiten..... Warum, mit welcher Intention? Wenn ich drastische Bilder wähle, weil das Thema drastrisch ist und mich dementsprechend bewegt, dann finde ich es durchaus gut. Obwohl mir die subtile mehrdeutige Aussage oft besser gefällt. Darf es sexuell sein? Aber gerne. Darf es explicit sein. Ja gerne. Wenn das Publikum und die Intention der Musiker zueinander passen. Wobei..... Nö....Wenn Nazis auf ihrem Konzert übers Töten singen, dann mag es das Publikum zwar geil finden, aber hier wäre eine klare Grenze. Wenn konservative über Familie singen aber halt noch nicht. Wenn Rapper gerne über Fickabenteuer reden, klar..... wem`s Spaßmacht, ist ja wie ein Fieldreport hier. Wenn`s dann aber klare Anleitungen zur Vergewaltigung oder absichtlichen nicht einvernehmlichen Verletzung von Frauen geht... Hell NO!!! Wenn ich Systeme dieser Welt scheiße finde, dann kann ich das auch drastisch benennen. Wenn mir selbst scheiße passiert ist, muß ich nicht nett drüber rappen. Aber anderen Menschen eine Menschenverachtende Gedankenvorlage liefern.... Da bin ich draußen... Und die kommen mir auch nicht in den CLub. Dummerweise ist es teilweise aber wirklich nicht so einfach zu unterscheiden, wo junger Übermut mit Spaß (die frühen indizierten Ärzte) anfängt und ab wann er in etwas übergeht, was auserhalb von Freiheit stattfindet.
  7. Angeblich soll ja die Hygiene viel akzeptierter geworden sein. Kann ich leider nicht bestätigen. Im Supermarkt innerhalb von 10 Minuten über 15 Menschen gesehen, die sich volle Pulle in die Hand geschnäutzt haben und danach fröhlich das Obst und Gemüse Stück für Stück auf Frische überprüft haben. Auf der Straße, eigentlich überall das gleiche Bild. Und desinfiziert hat da auch keiner was. Vielleicht glauben die, dass Hygiene nur die anderen betrifft, weil von der eigenen Rotze werd ich ja nicht kränker? Vom sich alle paar Minuten im Gesicht rumfummeln mal ganz zu schweigen. Bin echt mal neugierig (und als Hypochonter und Nihilist leider auch recht pessimistisch) wie es weitergeht. Irgendwie scheinen die Schutzmaßnahmen, die andere Länder auf der Welt durchführen, für Deutschland irgendwie unpassend oder "übertrieben" zu sein.... Ich mein, warum reagiert man nur und agiert nicht mal vorrausschauend. Warum wird so wenig getestet. Warum haben wir keine Lagerhallen voll Hygiene und Notfallmittel angelegt? ( Und warum hab ich nicht ein paar Wochen frei und kann die Quarantäne mit Zocken verbringen und das Album endlich mastern???) Naja, in einigen Monaten wissen wir mehr. Bin gespannt wie viele meiner Tagespflege Kunden da durchkommen. Wenn es glimpflich verlaufen sollte, dann werde ich in Zukunft aber niemandem mehr sagen, er solle bitte nicht in die Hand niesen oder sich nicht ständig an die Nase fassen. Weil es daran dann nicht gelegen haben dürfte.
  8. Schlechtes Immunsystem? Alle paar Wochen krank? Oder alle paar Monate? Klar, krank sein ist doof. Aber solange es sich um Erkältungen etc. handelt..... Was ist daran so schlimm, dass du im Forum nach Hilfe fragst? Ich mein, geht so irgendwie den meisten, ach was, eigentlich allen Menschen. Also das mit dem ab und zu krank sein. Die schreiben aber nicht darüber in einem Forum. Gut, sie posten vielleicht irgendwas Doofes in social media. Oder auch nicht. Ejal. Ist doch jetzt nichts chronisches schlimmes, oder dass du nur mit einer Erkälteten Person im gleichen Raum sein mußt um direkt krank zu werden. Auserdem schützt auch der perfekteste Lebenswandel nicht 100% gegen Krankheit, geschweige den Tod. Jeder kann auch mal einfach nur Pech haben. Virenlast im Mittagessen war dann doch zu hoch. Oder so. ...... Und deshalb kann man schon mal die Vermutung anstellen, dass hier etwas anderes im Argen ist. Darfst du nicht krank werden? Kommt ja leider oft genug vor, dass man beruflich Streß bekommt, vor allem wenn es mal mehr wie 5 Tage im Jahr sind. Oder ist krank zu werden ein Makel? Ein Zeichen des Scheiterns? Etwas das NICHT vorkommen DARF? Ansonsten konsultier einen oder mehrere Ärzte, lass dich gründlich durchchecken, kläre ab, ob du weit auserhalb der Norm für dein Alter liegst. Aber ein PU Forum wird dir in Sachen Immunsystem aus medizinischer Sicht nicht weiterhelfen. Es sei denn, es geht gar nicht wirklich ums Immunsystem.,
  9. Ich werde hier echt nicht schlau draus. Verschiedene, teils wirre Meinungen, eine Geschichte, die bruchstückhaft von verschiedenen Seiten aufgedröselt wird, ohne dass so richtig klar wird was eigentlich ein Ziel sein könnte. Eine Beziehung, von der man nur weiß, dass beide gerne Feiern und mit verschiedenen Menschen vögeln und das auch öfters Mal verbinden. Alkohol ist auch dabei. Zumindest bei der Frau in höherem Maße. Darüber wird hier ellenlang diskutiert, eigene Erfahrungen und Meinungen als Wahrheit verkauft. Zeitweise wird ein wenig abgebogen und über die Unmöglichkeit der Frauen an sich zu einem Supermann Nein sagen zu können schwadroniert. Dabei ist ja mal alles andere so ziemlich unklar. Was machen das Paar denn so zusammen? Ich lese hier nur, was sie alleine machen oder gemacht haben. Warum sind die überhaupt ein Paar? Was zum Ficken findet sich wohl häufig genug. Warum bleiben die zusammen? Warum sind die überhaupt in einer monogamen Beziehung? Was bedeuten die sich? Was macht den anderen Menschen Wichtig? Naja, scheint nicht so wichtig zu sein...
  10. Drogen. Ein Wort für viele sehr unterschiedliche Substanzen, mit sehr verschiedenen Wirkungen, die sich teilweise gegenüberstehen, oder sich unkalkulierbar ergänzen. Kenn das von früher, aus dem tiefen Süden der Republik. Technohippies. Kann interessant sein. Gab auch genug, die mindestens eine Weile nichts hinbekamen. Ein paar wenige, die nie wieder was hinbekommen werden. Mischkonsum ist nicht ohne. Gerade bei Psychedelika. Egal ob "Natur" oder "Labor". Und ich weiß auch, dass in den konservativen Ecken die Fronten zwischen konservativen Bierzeltbesuchern und Waldflötenspielern ziemlich groß sind. Es sei den sie haben so esoterische Anflüge, was es da ja recht häufig gibt. Dann sind manchmal, aber nur manchmal, Drogen nicht ganz so schlimm. Also wenn man sie einmal in Peru oder so genommen hat. Der vom TE beschriebene Jahreskonsum ist auf jeden Fall sehr beschaulich. Da geht in manchen Kreisen auf Party an einem Wochenende mehr. Ist aber für so richtig Konservative kein großer Unterschied. Was ein Outing hier bewirken könnte ist schwer zu sagen. Ein seltener und bewusster Konsum könnte vielleicht noch als cool gelten. Vielleicht auch nicht. Alleine die Vorsicht, mit welcher der TE seinen Konsum beschreibt. Beinahe so als würden die Falschen mitlesen. Sagt nicht unbedingt etwas über das eigentliche Konsumverhalten, aber viel über das Umfeld. Ein Typ aus Berlin würde nie so schreiben. Schon gar nicht bei einem so beschaulichen Konsumverhalten. Von da aus... Ich würde es in so einem konservativen Umfeld nicht an die Kirchturmglocke hängen. Erst einmal bis zum Sommer nichts "Größeres" nehmen (was ja wohl durchaus so geplant ist bzw. ab und an vorkommt, also die Pausen). Und dann weiterschauen. Ich mein in der Zeit sollte man ja ein bisschen ein Gespür dafür entwickelt haben, wie die Freundin dazu steht, bzw. wie stark das Auswirkungen auf die familiären Kreise hat.
  11. Lustigerweise findet man gerade bei den eher linken oder besser gesagt NICHT Konservativen erheblich mehr Frauen, denen das Geld des Mannes relativ egal ist. Wer sich außerhalb der Frau/Haus/Kind/Auto/Urlaub/Nachbar Bewertungsblase bewegt und eher kreative, sozial engagierte Leute kennt, sieht das häufiger. Naja, zumindest begegnen mir ständig solche Menschen. Bei vielen sogar mit richtig langen Beziehungen (ü10 Jahre) .... Hmmmm. Wenn ich hier lese, frage ich mich manchmal wo die Leute unterwegs sind. Obwohl die sich wahrscheinlich fragen, wie man so realitätsfremd sein kann.
  12. Ich umgebe mich gerne mit freundlichen Menschen. Mit interessanten Menschen. Mit Menschen die Leidenschaften für etwas haben. Die kreativ sind. Die ihr Ding machen. Die keinerlei Probleme damit haben, wenn Andere andere Sachen mögen. Die Andersartigkeit und eine andere Meinung erst einmal als potentielle Chance für eine spannende Begegnung sehen. Die den anderen Respektieren und sich von anderen inspirieren lassen, ohne sich gegenseitig missionieren zu wollen. Die Freude an Diskussionen haben. Die Freude an Freude haben. Die auch lieben können und wollen. Mein Umfeld ist sehr gemischt. Verschiedene Nationen, Geschlechter und Leidenschaften. Und ich bin sehr froh, dass die Frauen dort ihr Ding durchziehen. Ihre Frau stehen. Genauso wie die Typen. Oder die Dazwischen. Ist leider eine Blase, eine eigene Welt. Aber es gibt sie. Und in diesem Umfeld habe ich genug Geschichten gehört und miterlebt, die jedem Einzelnen Probleme in der Welt da draußen machen. Rassistische. Chauvinistische. Ideologische. Es kommt ständig vor. Und für jeden sind es durchaus andere Probleme. Aber die Probleme gibt es. Und man unterhält sich auch darüber. Und man geht dagegen an. Aber am schönsten ist es, wenn wir uns diese Probleme nicht machen. Weil wir das Glück haben so zu sein wie ich es oben beschrieben habe. …. Ich bin da echt echt echt froh. (Hat lange genug gedauert da hin zu kommen) P.S. Um hier wirklich mitzudiskutieren fehlt mir leider die Zeit. Ich wollte nur zeigen, dass es anders sein kann und finde es spannend hier zu lesen. Danke.
  13. Benachteiligungsdiskussionen sind immer wieder interessant. Zeigen oft mehr über die jeweilige Haltung, wie über die tatsächliche Benachteiligung. Erst einmal, jeder Mensch kann benachteiligt sein oder werden. Und zwar mit jeder beliebigen Eigenschaft. Sobald ich z.B. nicht die Eigenschaften habe, welche eine bestimmte Gruppe voraussetzt, wird es doof. Als Arbeiterkind in einer Sylter Gesellschaft. Aber auch als Sylter im Punkrockschuppen. Dann ist es zeitlich ja auch so, dass verschiedene Gruppen es leichter hatten wie andere. Frauen hatten da lange echt Pech. Es sei denn sie waren reich, dann hatten sie weniger Pech. Im Vergleich zu jedem männlichen Leibeigenen ging es ihnen sogar gut. Aber halt doch schlechter wie den Männern aus ihrer Schicht/ Adel. Aber eine hohe Gräfin war dann halt doch wieder besser wie ein einfacher Landadelritter. Der französischen Näherin im 19 Jahrhundert ging es immer noch besser wie den meisten männlichen Schwarzen in den Südstaaten der USA. Eine Frau die heute in entsprechenden Teilen Indiens auf dem Dorf lebt, hat gegenüber ihren männlichen Mitbewohnern meistens das Nachsehen. Aber auch hier kann Stand (Priesterin) oder Geld wieder Einiges drehen. Und es geht ihr sicher besser wie vor 100 Jahren, da war sie auch noch unterhalb der Briten. Die Frage wer wieviel verdient, ist dabei weitaus komplexer wie die reine Mann/ Frau Geschichte. Der Adel oder Kirche, haben früher für ihre Tätigkeiten sehr viel Geld beansprucht und lange haben es auch die Meisten gezahlt. Ob durch psychische oder physische Gewalt, mal mehr oder mal weniger freiwillig, aber auch mal gerne mit voller Überzeugung. Jetzt würde es sehr lange dauern, unser gegenwärtiges Geldsystem zu erörtern. Und die Frage WOMIT Geld verdient wird (wobei ja klar ist, das mit Geld am meisten Geld gemacht wird). Aber die Art der Bezahlung, der Verteilung und der Investition von vorhandenem Geld schert sich nichts um Männer und Frauen. Die Investitionen der Reichen machen den Kohl fett. Und die sind männlich und weiblich. Und das Vermögen und die Werte, auf welche die obersten hundert Frauen dieser Welt zugreifen können, schafft erheblich größere Ungleichheiten, wie die Pay Gap der westlichen Welt. Ob eine Pflegekraft mehr verdient wie jetzt. Ob Lehrer passend bezahlt sind. Ob Werbeagenturen so viel Geld wert sind und ob Immobilienbesitz gerecht besteuert wird. All das sind gesellschaftliche Faktoren, die sich jederzeit ändern lassen. Je nachdem was einer Gesellschaft wichtig ist. Und spätestens wenn Mensch/ Maschine Konmbinationen und K.I. voll durchstarten, sind die Gender Pay Gap Geschichten Vergangenheit.
  14. Nimm dir irgendein geiles Videospiel vor. Eins wo du dich so richtig drin vergraben kannst. Mal eine Weile in eine andere Welt entfliehen. Ich finde so "geh raus" Tipps immer schwierig. Wenn man dann im Club steht, die Freunde sind gut drauf und die Musik ist laut, da kann man auch schnell in seinen Gedanken alleine sein. Sich bei besten Freunden bei Bier und Co auskotzen und reden kann natürlich helfen. Aber am wichtigsten ist, dass man alleine nicht die ganze Zeit Gedankenkarussel fährt. Und ein geiles Spiel kann da gut helfen. ... Davon mal abgesehen. Reflektieren was falsch lief, das kannste erst mit Abstand. Mehrere Monate. Mindestens. Deshalb hilft es nichts jetzt so viel zu denken. Und auch wenn es schwer fällt. Verdräng erst mal ein bisschen. Deine Körperchemie wird sich dann mit der Zeit wieder normalisieren. Und dann lernst du neue Frauen kennen.