Mephisto77

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  1. Niemand redet von versorgen. Das ist ja der Trugschluss, der auch im Artikel unter den Tisch fällt. Es gehen ja nicht nur viele Männer leer aus. Frauen werden später dann von den erfolgreichen Männern gegen jüngere ausgetauscht. Die Freundinnen von Leonardo di Caprio wurden bspw. bislang nie älter als 25.
  2. Hatte ihn schon gelesen, bevor er hinter der Bezahlschranke gelandet ist
  3. Habe ihn auch gelesen und laut gelacht! Leider hat sie sich keine Gedanken darüber gemacht, was das mit der Gesellschaft machen könnte. Was zum Beispiel die 80%-Männer davon halten und was mit den Frauen passiert, wenn sie nicht mehr attraktiv genug für die 20%-Männer sind. Aber das hatte ich ehrlich gesagt auch gar nicht erwartet. Trotzdem war es lustig. 😄
  4. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, sich durch Gehaltsverzicht mehr Freiheit zu kaufen. Als Selbstständiger musst du allerdings beachten, dass du einige Kosten selber schultern musst, die sonst der Arbeitgeber mit übernimmt. Stichwort Beiträge für Krankenversicherung und Altersversorgung beispielsweise. Dazu hast du vielleicht mal Phasen in denen es nicht so läuft oder du nicht arbeiten kannst. Dafür benötigst du ein Polster. Als Arbeitnehmer hast du ja Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die du als Selbstständiger nicht hast. Hast du dir das alles schon mal durchgerechnet? Allgemein finde ich es sinnvoll, als Selbstständiger Freiraum zu reservieren, der dir die Entwicklung deines Geschäfts erlaubt. Wenn du im Daily Business erstickst, bleibt dazu keine Zeit. Also grundsätzlich ist weniger arbeiten kein Problem, so lang du das gut durchgerechnet hast.
  5. Um mal wieder back-to-topic zu kommen: So genau kann ich es bei mir nicht sagen. Vermute eine Mischung aus verschiedenen Einflüssen: - Filme / Disney - Erziehung - Wenige männliche Vorbilder (Vater viel arbeiten und daher seltener da, Kindergarten und Grundschule hauptsächlich weibliches Personal) - Völlig falsche Tipps zum Umgang mit Frauen in gängigen Zeitschriften (Bravo damals bspw., später GQ etc. ) - Falsches Verständnis sozialer Dynamiken (hier insbesondere Hidden Contracts) - der Versuch Frauen logisch verstehen zu wollen, d.h. problemlösungsorientierte Kommunikation. Dabei muss ich zugeben, dass ich nicht nur im Hinblick auf den Umgang mit Frauen zu Nice-Guy-mäßig war. War mehr ein allgemein antrainiertes oder anerzogenes Verhalten. Ein großer Augenöffner und allgemein sehr hilfreich war für mich das Buch „No more Mr. Nice Guy“. Habe festgestellt, dass ich selber viel mit Hidden Contracts gearbeitet habe. Ich habe Dinge gemacht, in der Erwartung, dafür belohnt zu werden. Seit ich verstanden habe, dass die Welt so nicht einfach funktioniert, ist Vieles massiv besser geworden.
  6. Passend zum Thema gerade gefunden... Interessantes aktuelles Interview über Partnerwahl nach evolutionstheoretischen Maßstäben bei Zeit online: https://www.zeit.de/kultur/2020-10/partnerwahl-maenner-status-erfolg-attraktivitaet-frauen/komplettansicht Überraschend, dass die Zeit so etwas druckt. Aber eine positive Überraschung.
  7. Interessantes aktuelles Interview über Partnerwahl nach evolutionstheoretischen Maßstäben bei der Zeit: https://www.zeit.de/kultur/2020-10/partnerwahl-maenner-status-erfolg-attraktivitaet-frauen/komplettansicht Überraschend, dass die Zeit so etwas druckt. Aber eine positive Überraschung.
  8. Mmh. Das mag sein. Will ich nicht ausschließen. Aber vielleicht ist auch dein Umfeld ein Outlier. Laut Statista ist die Scheidungsrate seit dem Hoch im Jahr 2005 von 52% um 16 Prozentpunkte auf 36% im Jahr 2019 gefallen. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/76211/umfrage/scheidungsquote-von-1960-bis-2008/ Persönliche Erfahrung beeinflusst unsere Wahrnehmung natürlich stärker als Statistiken. Wenn also in deinem Umfeld viele Scheidungsmassaker stattgefunden haben, kann ich mir gut vorstellen, dass das dein Bild des Partnermarktes stark beeinträchtigt hat. Allerdings sieht man das in der oben genannten Statistik eher nicht. Vielleicht ist die Dating-Welt doch nicht so düster, wie du sie malst?
  9. Ich weiß zwar theoretisch wo diese Schlussfolgerungen herkommen. Aber wenn ich mich umsehe, sehe ich in meinem Freundeskreis und Umfeld viele glückliche oder zumindest zufriedene Paare. Teilweise sind die auch schon ewig zusammen, haben Kinder gezeugt und Häuser gebaut. Sieht für mich daher nicht so aus, als würde der Partnermarkt allgemein zusammenbrechen.
  10. Er forscht dazu nicht selber sondern stützt sich hauptsächlich auf Forschung in der Psychologie, die versucht unser Verhalten evolutionsbiologisch zu begründen. Er hat, soweit ich weiß, auch selber mal Psychologie studiert, arbeitet aber nicht in dem Bereich. Tomassi verlinkt auf seinem Blog aber beispielsweise auf Martie Haselton von der UCLA, der dazu wohl forscht. Inwieweit das gerade die Höhe des wissenschaftlichen Diskurses ist, kann ich nicht beurteilen. Hypergamie wird beispielsweise mit Studien zum Zyklus der Frau begründet, die wohl zeigen, dass Frauen in ihrer fruchtbaren Phase auf „männlichere“ Merkmale stehen, als in ihrer unfruchtbaren Phase. Das Paper dazu: Gildersleeve, K., Haselton, M. G., & Fales, M. R. (2014). Meta-analysis and p-curves support genuine and robust shifts in women’s mate preferences across the ovulatory cycle: Response to Harris, Pashler, & Mickes (2014) and Wood and Carden (2014). Psychological Bulletin, 5, 1272-1280. Das Psychological Bulletin scheint auch ein angesehenes, seriöses Journal zu sein: https://www.scimagojr.com/journalrank.php?category=3201 Hier der Link zur Publikationsliste von Martie Haselton der UCLA, falls es dich tiefergehend interessiert: http://www.sscnet.ucla.edu/comm/haselton/papers/
  11. Das ist ja wirklich absurd. Und ziemlich prüde. P.S.: Was ist das für ein Nachrichtenfeed?! 😂
  12. In aller Kürze. Ich kenne das von mir auch. Nach dem Zusammenziehen hatte ich auch irgendwie seltener Lust auf Sex mit meiner damaligen Freundin. Das wurde wieder besser, als sie wieder mehr für sich unternommen hat und wir weniger aufeinander hingen. Sehe das daher nicht so negativ wie andere hier.
  13. Tatsächlich spricht er das regelmäßig an. Er sagt zum Einen, dass man seine Ehe nicht verallgemeinern kann für alle Ehen. Zum Anderen widerspräche es nicht seinen Ausführungen, dass er selbst verheiratet sei, da seine Aussagen für die meisten Ehen Gültigkeit besäßen. Ich glaube einige Widersprüche lösen sich auf, wenn man die Iron Rules als weniger iron ansieht. Sie sind meiner Meinung nach als grobe Hilfestellung gedacht, um besonders „naive“ Männer eine radikal andere Sichtweise aufzuzeigen. Zumindest Rule 4. über das Zusammenziehen und Heiraten. Bei den Regeln 1, 3, 7, 8 und 9 würde ich das schon so unterschreiben. Zusammenziehen und Heiraten kann in den USA tatsächlich kulturell anders sein als bei uns. Allgemein bin ich der Meinung, dass seine Aussagen weniger als „alle Männer und Frauen sind genau so“, als viel mehr als „im Mittel verhalten sich Männer und Frauen so“ zu verstehen ist.
  14. Warum ist für dich realistisch = negativ? Ernst gemeinte Frage. Erinnert mich stark an „Scarcity Mindset“ vs. „Abundance Mindset“.
  15. Dann kommt er ins PU-Forum und lernt Game. RP ist sozusagen theoretischer Unterbau. Kann man ggf. auch erst mal komplett weglassen. PU hilft dir in der Praxis. Beispielsweise das Bootcamp bei Ansprechangst. Aber wenn man Lust und Muße hat, sich damit zu beschäftigen, warum Game funktioniert, liest man halt beispielsweise die Theorien dazu von therationalmale bspw. RP nach Rollo appelliert meiner Meinung nach stark an die eigene Entwicklung und legt Verantwortung in die eigenen Hände (Stichwort Burden of Performance). Er widerspricht daher meiner Meinung nach dem ganzen Endzeit-Feeling, das anscheinend mittlerweile unter BlackPill läuft. Für mich war RP ein Aufruf an mir zu arbeiten. Und das hat ziemlich gut funktioniert. Ist es für durchschnittliche 20-Jährige Frauen 1000 mal leichter bei Tinder jemanden zum ficken zu finden als für einen durchschnittlichen 20-jährigen Dude? Definitiv ja. Heißt das, dass ein durchschnittlich aussehender Dude deswegen niemals wieder ficken kann? Definitiv nein. Als Mann hast du es in der Hand attraktiver zu werden. Aber du musst dich der Verantwortung halt auch stellen und an dir arbeiten. Für Viele ist es daher leichter zu lamentieren, wie schlecht die Frauen und die Welt geworden seien. Früher, als die Ehefrau zur Eröffnung eines eigenen Bankkontos noch die Zustimmung ihres Mannes brauchte, war alles viel besser... \Ironie off