IshotTheSHeriff

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  1. Vielleicht einmal im Monat. In dem Bereich gebe ich mir aber wenn ich ehrlich bin auch selbst keine große Mühe mehr, weil ich es als sehr anstrengend empfinde, bis es dahin kommt. Der Wunsch nach der Blockhütte...naja der Wunsch ist kein wohl überlegtes Lebensziel. Ich glaube das ist mehr der Ausdruck davon von mehreren Sachen. Keine Leute die mich nerven/runterziehen, meine extreme Abneigung gegen das Leben in der Stadt und die Tatsache, dass ich das Ambiente einfach mag. Aber wie gesagt gleichzeitig würde ich mich trotzdem ja Kontakt zu guten Freunden, so wie viel Sex mit Frauen oder einer Partnerin wünschen. Man will eben nur die guten Seiten. Darum ist mir auch klar, dass das kein realistisches Ziel ist.
  2. 1. Dein Alter : 33 2. Ihr/Sein Alter : 27 3. Art der Beziehung : Monogam 4. Dauer der Beziehung: 6 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: Kann ich nicht sagen, bevor was "offizielles" daraus wurde hat es schon länger gedauert 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Selten 7. Gemeinsame Wohnung: Ja 8. Probleme, um die es sich handelt: Ich kann das alles natürlich nur aus meiner Perspektive erläutern und (leider) nicht sagen, ob ich irgendwelche Dinge tue, die bei meiner Freundin irgendwie anders / falsch ankommen oder was sie evtl an mir sehr stört etc, das erschwert sicher das Beschreiben der Gesamtsituation. Ich habe oben ja schon geschrieben wir sind seit 6 Jahren ca zusammen und hatten so unsere Höhen und Tiefen, aber so schlimm wie es jetzt ist, war es noch nie. Der ganz grobe Kern des Problem ist wohl, dass wir es nicht mehr schaffen, mal etwas schönes miteinander zu machen, weil meine Freundin immer sagt, dass sie keine Zeit hat. Als Hauptgrund dafür nennt sie die Arbeit. Das ist auch nicht ganz falsch, ihre Arbeit ist sehr verantwortungsvoll und man muss auch recht flexibel sein und meine Freundin ist auch keine, die dann auf die Uhr schaut und sagt "jetzt reichts aber mal" sondern das möglichst abschließt. Das führt schon mal dazu, dass sie auch am Samstag in die Arbeit fährt oder bis 22 Uhr im Büro sitzt. Ich habe versucht sie da auch zu unterstützen, bin z.B. ab und an mal Abends bei ihr im Büro vorbei und habe mal bei ein paar Sachen geholfen. Das ging bis vor Kurzem auch noch, weil ich Corona-bedingt selbst über ein Jahr keine Arbeit hatte, bei der Jobsuche hatte ich ziemliches Pech: Ich hatte bei zwei Arbeitgebern schon unterschrieben wurde bei beiden noch vor Antritt der Stelle aber wieder gekündigt, da einmal Abteilung komplett outgesourced und bei der anderen dann Stellenabbau und keine Neubesetzung genau in dem Zeitraum beschlossen wurden... Mittlerweile habe ich zum Glück eine gute Stelle gefunden und hänge mich da rein. Aber beziehungstechnisch ist es daher seit ca zwei Monaten leider am absoluten Tiefpunkt, denn praktisch machen wir garnichts mehr zusammen. Meine Freundin ist auch sehr unzuverlässig was Zeiten angeht, wenn wir etwas ausmachen muss ich sie immer nochmal rechtzeitig daran erinnern sonst vergisst sie es. Jedenfalls habe ich mittlerweile einfach keine Zeit mehr da von meiner Seite flexibel zu sein und auf sie zu zu gehen und das resultiert darin, dass man praktisch garnicht mehr aufeinander zu geht. Ich habe auch den Eindruck, dass meine Freundin trotz der vielen Arbeit hier und da durchaus noch Zeit hat, aber in der schaut sie nach ihrer Familie oder fährt am Wochenende auf Reitturniere etc. Sprich es ist schon Freizeit da, aber ich habe einfach den Eindruck, dass ich da am Ende der Kette stehe und blöd gesagt nur Zeit für mich ist, wenn alles andere erledigt ist oder es nichts besseres zu tun gibt. Zu Hause ist meine Freundin dann praktisch ständig am Handy und sagt auch da oft sie muss noch was für die Arbeit regeln, was auch stimmt, aber am Problem nicht viel ändert. Ich bin mittlerweile auch schon sehr schlecht eingestellt auf das Thema und sehr argwöhnisch und wenn meine Freundin doch mal auf mich zu kommt erwarte ich immer dass sie ihr Leid von der Arbeit klagen will oder etwas von mir braucht. In den meisten Fällen habe ich damit auch Recht. Ich fühle mich da wirklich etwas ohnmächtig im Sinne von, dass ich da letztlich nichts tun kann. Das ist auch der Hauptgrund warum ich viel darüber nachgrüble, oft Nachts wach liege und es mir mit dem Thema mittlerweile sehr schlecht geht. Ich habe zuletzt überlegt einfach mal einen Freezeout zu machen, wobei mir schnell kam, dass das wohl eine echt dumme Idee ist weil allein die Einstellung schon zeigt, wie künstlich der wäre. Entsprechend habe ich mir überlegt mich jetzt einfach mal ein paar Monate nur um mich selbst zu kümmern um aus mir heraus wieder stabiler zu werden und auch zu sehen ob ich mich selbst glücklich machen kann, denn aktuell bin ich wirklich sau unglücklich. Allerdings stehe ich da gerade aber auch ganz schön auf dem Schlauch und merke, dass ich mich selbst in irgend einer Form nicht wirklich mag, mir selbst auch nicht vertraue und letztlich mit mir selbst auch nicht viel anfangen kann. Es fällt mir darum schwer mit mir selbst etwas schönes zu machen, weil die Hobbys von früher (Fußball, Playstation spielen etc.) mittlerweile einfach keinen Spaß mehr machen. Ich war immer ein Familien Mensch, der nicht 100 Freunde gebraucht und auch nicht gewollt hat, weil mir viele Leute auch einfach auf den Zeiger gehen. Ich war immer zufrieden mit meiner Familie und meinen jeweiligen Partnerinnen und einer Hand voll guten Freunden. Mittlerweile ist meine Familie wegen der Trennung meiner Eltern leider ziemlich zerrüttet, die guten Freunde wohnen weit weg und haben selbst Familie und gerade die ersten Kinder und nur extrem selten Zeit. Daher kann ich mich jetzt nicht in andere soziale Kontake stürzen, was hier ja oft empfohlen wird. Neue sozial Kontakte sind auch schwierig weil wir ziemlich auf dem Kaff leben (was auch ein Wunsch von mir war nach fast 10 Jahren in der Großstadt stand mir das Stadtleben bis zum Hals). Hier und da habe ich darüber nachgedacht irgendwo neu anzufangen. Aber natürlich zweifelt man ein wenig ob das Mitte 30 noch irgendwie gut geht. Und letztlich habe ich da zwei Wünsche die sich schlecht verknüpfen lassen: Einerseits möchte ich am liebsten im Wald in einer Blockhütte leben, mein eigenes Holz machen und Abends über den Feuer mein essen braten Andererseits würde ich mich da ohne Partnerin und eine Hand voll Freunde sehr einsam fühlen. Um neue Leute (und Frauen) kennen zu lernen müsste ich wohl wieder in der Stadt leben, aber bei dem Gedanken daran könnte ich schon kotzen. Und so stecke ich auch beim Thema "In mich gehen und auf mich selbst konzentrieren und mich selbst glücklich machen" auch ganz schön in einer Sackgasse. Meine Frage an die Community? Tja, viele. Wie kann man so eine Beziehung retten? Kann man so eine Beziehung noch retten? Wie findet man zu sich selbst und wie kann man sich selbst glücklich machen? Kann man in einer Blockhütte in Kanada leben und trotzdem viele neue Leute/Frauen kennen lernen und eine neue Partnerschaft finden? Was ist egtl der Sinn des Lebens? In diesem Sinne. LG Sheriff
  3. 1. Dein Alter 29 
2. Ihr/Sein Alter 24 
3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 1 Jahr 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Gut, aber selten da Fernbeziehung 
7. Gemeinsame Wohnung? nein 
8. Probleme und Fragen: Hi zusammen, kurz die Eckdaten: Ich 29, habe eine abgeschlossene Berufsausbildung, wollte dann studieren, habe aber eine Prüfung nicht bestanden und absolviere eine zweite Berufsausbildung. Ich habe noch ein Jahr in der Ausbildung, danach wollte ich mit meiner Freundin zusammen nach Bremen ziehen. Aktuell führen wir ca 6 Monate eine Fernbeziehung und sehen uns ca alle zwei bis drei Wochen, telefonieren aber einmal am Tag. Seit etwa 4 Monaten habe ich aber ziemlich große Probleme. Ich wohne in einer WG, aber unser Vermieter hat unseren Vertrag gekündigt angeblich aus Eigenbedarf. Wir leben in ner sehr teuren Stadt im Süden und die Miete war bisher in der WG immer sehr günstig und mit dieser günstigen Miete hatte ich auch kalkuliert, als ich die Ausbildung angetreten habe. Nun habe ich zwei massive Probleme, das erste eine Wochnung zu finden und das zweite die Wohnung/WG (die realistisch geschätzt ca 150 teurer sein wird als bisher) überhaupt vom Azubigehalt zu finanzieren. In nem Monat läuft unser Vertrag also aus und seit 4 Monaten suche ich intensiv und hab jedes Portal etc. genutzt, meine Vorstellungstexte immer wieder optimiert und mich schon bei über 140 WGs beworben etc.aber hatte nur ganz selten überhaupt mal eine Einladung zur Besichtigung, geschweige denn eine neue Wohnung in Aussicht und falls ja, müsste ich wohl einen Kredit aufnehmen, denn einen Nebenjob habe ich bereits, aber auch damit würde das Geld dann nicht mehr reichen. In Konsequenz steht momentan leider die Frage ins Haus, ob ich die Ausbildung unter diesen Umständen überhaupt weiterführen kann. Ich beschreibe das darum so ausführlich, weil das die Probleme sind, die mich aktuell belasten. Nun telefoniere ich wie schon angedeutet täglich mit meiner Freundin und wir reden auch regelmäßig darüber, was leider oft zu gedrückte Stimmung führt. Das eigentlich Problem ist aber, dass meine Freundin in den Telefonaten auch gen von Ihren Problemen berichtet. Dazu gehören langsames Internet im Betrieb, seltsame Kunden im Betrieb, Kollegen die auf E-Mails nicht antworten, ein schlechte gepflegtes Knowledge-Portal das ihr die Einarbeittung in Projekte erschwert, eine schlecht eingestellte Heizung im Büro und mehrmals die Woche erzählt sie mir, dass sie das alles überfordert. Das Problem ist, dass ich dafür immer weniger und weniger Emotion/Interesse/Teilnahme/Verständnis aufbringen kann. Vielleicht ist es purer Egoismus meinerseits. Aber Fakt ist, dass in letzter Zeit merke dass ich für Ihre Probleme einfach kaum Verständnis habe und ich emotional daran überhaupt keinen Anteil nehmen kann. Denn einerseits sind das alles Themen, die für mich einfach zum Arbeitsumfeld dazu gehören und andererseits vergleiche ich Ihre Situation natürlich mit meiner Situation und gemessen daran empfinde ich Ihre Probleme als Banalitäten. Ich weiß es klingt hart und es ist mir auch bewusst, dass es keines objektiv gewichtigen Grundes bedarf, dass etwas für jemanden ein Problem ist und er damit überfordert ist. Dennoch kann ich für ihre Probleme aktuell einfach keinerlei Emotion und wirkliches Interesse aufbringen. Ich höre es mir zwar an, erwiedere aber oft nur "hmm blöd" oder "naja das ist wohl einfach so", was bei Ihr sicher auch den (korrekten) Eindruck macht, dass ich wenig Interesse und Mitgefühl aufbringe. Aktuell besteht leider unsere ganze Kommunikation genau aus diesen beiden Themen, da ich neben Ausbildung und Nebenjob und Pendelei aktuell immer auf Wohnungssuche bin und sonst einfach wenig geschieht vom dem ich berichten könnte. Ähnlich bei meiner Freundin, die ebenfalls pendelt und gut 50 Stunden die Woche arbeitet und mir eigentlich nur Impressionen und eben ihre "Probleme" aus der Firma schildern kann. Das das auf Dauer einfach nicht gut gehen kann und uns gegenseitig belastet ist offensichtlich. Wie sich das Problem lösen lässt, damit bin ich aktuell etwas überfragt.
  4. Ladies und Gentleman, ich hab ein Problem. Üblicherweise ist es mir ein Anliegen, auch in meiner Beziehung weiter neue Leute und Frauen kennen zu lernen und aktiv anzusprechen. Ich flirte gern und machte PU schon seit einigen Jahren mal mehr und mal weniger aktiv. Den wichtigen Skill des proaktiv Frauen bzw. Leute ansprechens wollte und will ich mir aber unbedingt erhalten. Seit Anfang diesen Jahre ca hab ich aber ein Problem. Wenn ich Frauen anspreche bekomme ich zunehmend abweisende und "negative" Antworten. Es fallen Direkt Antworten wie "Sorry ich hab nen Freund" "Sorry keine Zeit/kein Interesse". Etc. Und das fast NUR noch. Erst dachte ich bei mir "Nun gut, bin ich irgendwie untervögelt und needy geworden? Hab ich Mundgeruch?". Ich habe reflektiert und versucht mit Sachen wie IODs (Idicators of Desinterest) auszugleichen, aber ohne Erfolg. Nun wurde es aber skuril: Selbst Frauen, an denen ich wirklich kein Interesse habe, sei es aus optischen Gründen oder weil sie mir unsympathisch sind, verpassen mir direkt eine "Abfuhr". Beispiel: Ich war kürzlich im Cafe und habe auf einen Freund gewartet, die Bedienung brachte mir einen Tee, aber keinen Zucker dazu. An der Theke gab es eine Schale mit Zuckerbehältern, dort standen aber dicht gedrängt Leute. Ich wandte mich also an zwei Damen, die - sagen wir es direkt - sehr korpulent, schlecht gekleidet, faltig und in einem Wort sehr unattraktiv waren. Ich sagte "Entschuldigung meine Damen, kann ich Sie kurz um einen Gefallen bitten." Beide sahen mich kaum an und sagten nur fast mitleidig "Sorry wir sind beide glücklich vergeben." Ich brauchte tatsächlich ein paar Sekunden bis ich dann "Das ist sehr schön für Sie Beide, aber wären Sie trotzdem so nett und reichen mit den Zucker hinter ihnen" herausbrachte. Ich bekam den Zucker, aber war echt etwas am grübeln. Denn meine Absichten waren von einer Anmache etwa so weit entfernt wie die beiden Pole voneinander. Mir blieb nur mich am Kopf zu kratzen. Nun war ich neulich mit ein paar schwulen Amigos von mir feiern. Sehr offene Leute lernen mindestens genau so gern neue Menschen kennen, wie ich. Irgendwann kommen aber auch die beiden zu mir und meinte sie wollten sich mit der Gruppe Mädels auf dem anderen Floor unterhalten, aber die waren total abweisend und hätten alle gedacht, dass die Jungs sie angraben wollen. Und die beiden sind, wenn man das so sagen kann, STOCKSCHWUL sowohl optisch, als auch vom Verhalten her lassen sie keine Zweifel offen. Darauf angesprochen meinte auch sie, dass sie "in letzter Zeit" immer mehr das Gefühl haben, dass Frauen sich nicht von der Idee abbringen lassen würden, dass sie angemacht werden und man auf sie steht. Was soll ich daraus machen? Anscheinend ist es mittlerweile egal ob man needy oder nicht mal Hetero ist, der Trend (zumindest hier in meiner Umgebung) scheint dahin zu gehen, dass jede Frau glaubt, man steht hart auf sie. Irgendwelche Ideen dazu? PS: Bitte kein Bashing bezüglich "Eingebildete Fotzen" etc. Das bringt uns allen keine Punkte, das Feld lassen wir den AFCs.
  5. Danke nochmal explizit an cdc, das gibt mir nochmal eine neue Perspektive. Ich bin nur gerade ein bisschen durch den Wind und frag mich ob unsere Beziehung insgesamt (auch von meiner Seite aus) noch eine Zukunft hat. Ich hatte gerade ein Telefonat mit meiner Freundin, ich hab mir soweit es geht nichts anmerken lassen, aber es hat mich ganz schön traurig gemacht. Sie ist die Tage von der Arbeit aus auf einem Seminar in Köln. Danach wollten wir eigentlich 3 Wochen Urlaub machen - nichts weltbewegendes aber mal wieder in unsere Heimat fahren. Wir hatten in letzter Zeit auch nicht viel Zeit füreinander und das hat uns zusätzliche belastet und es ist uns beiden Bewusst, das das ein Problem für uns ist. Gestern sagte sie mir, sie hat aber von der Arbeit ein Angebot bekommen quasi genau mitten im Urlaub zwei Tage selbst ein Seminar zu leiten. Ich hab ihr gesagt, dass ich das nicht gut finde, da es den Urlaub ziemlich auseinander reißt und es für mich keinen Sinn macht gleich in der ersten Woche mitzukommen, da sie da auch schon ein paar Tage bei ner privaten Veranstaltung eingespannt ist, was aber vorher besprochen wurde und daher kein Problem für mich ist. Wenn sie aber jetzt noch 2 oder 3 Tage mitten im Urlaub weider nach Köln fährt wäre mir das zu viel. Ich vesteh mich ja gut mit ihrer Family, aber aber fast die hälfte der Zeit dort ohne sie zu sein macht einfach keinen Sinn. Das hab ich ihr auch ganz sachlich und unmissverständlich geschildert, hab aber auch gesagt das ich verstehe, dass das Angebot für sie reizvoll ist und sie das natürlich selbst entscheiden muss. Gerade hab ich dann mit ihr telefoniert und sie meinte so nebenbei das sie jetzt doch nach Köln fährt, aber ich könnte ja trotzdem die erste Woche kommen. Ich hab ihr gesagt das das für mich keinen Sinn macht und ich darauf auch einfach keine Lust habe. Ich hab das auch nicht wütend oder weinerlich gesagt (auch wenn ich wüntend und traurig war) sonder einfach gerade heraus. Sie war dann allerdings ziemlich still und schien sehr traurig. Aber im Endeffekt hatte ich ihr einen Tag vorher genau gesagt das das für unsren Urlaub ein massiver Einschnitt wäre und dass ich dann erst nach ihrem Seminar in Köln zu ihrer Familie fahren würde - dann wären von den drei Wochen aber eben nur noch 10 Tage übrig. Ich hab mich dann auch nicht auf Diskussionen oder schlechte Stimmung eingelassen, es war ihre Entscheidung und sie hat sie getroffen. Seit Ende des Telefonates fühl ich mich aber richtig scheiße und frage mich ob es wirklich noch eine Zukunft hat. Wie gesagt die knappe Zeit war gerade im vergangenen Monat ein großes Problem für uns beide. Meine Freundin macht viel auf der Arbeit, geht früh hin, macht oft mal Überstunden und ist Abends meistens ziemlich ko. Das ist auch alles verständlich, aber es lässt eben auch wenig Zeit füreinander. Lässt sich aber so nicht ändern. Wir waren uns beide (dachte ich zumindest) bewusst, dass der Urlaub mal wichtig für unsere Beziehung ist damit wir einfach auch mal wieder Zeit füreinander haben. Das sie jetzt dem Seminar den Vortritt lässt, ist ihr gutes Recht, aber für mich ein Schlag ins Gesicht. Klar kann man sagen : Arbeit geht vor ist wichtig für sie und ihre Zukunftsperspektive. Ist auch alles Richtig und gut. Aber ich hab einfach das Gefühl, dass alles was an sie auf der Arbeit herangetrangen wird - das wichtig wie das unwichtige - für sie im Zweifelsfall Priorität über Absprachen mit hat bzw. einfach über mir stehst. Und das ist kein schönes Gefühl. Ich weiß nicht ob ich die Beziehung mit dem Wissen weiterführen kann, dass im Zweifelsfall alles andere erst mal Vorrang vor mir hat. Meine psychische Verfassung inklusive Selbstwert mal außern vor, ich denke auch für jemand mit "normalem" Selbstwert wäre das keine ausreichende Grundlage.
  6. Ich geb ehrlich zu das ich nicht an dem Punkt bin den du beschreibst - wohl genau das Gegenteil. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, wie das sein soll, denn auch das ist für mich ein unvereinbarer Dualismus. Wenn ich mit mir 100% im reinen bin, heißt das man kann nicht trotzdem einsam sein? Der Mensch ist ein soziales Wesen. Und gesetzt dem Fall man ist nicht einsam und alle anderen Menschen sind nur ein nettes Extra - wäre einem dann irgend eine anderer Mensch wirklich wichtig? Wäre ich dann überhaupt noch bereit irgend einen Kompromiss einzugehen, irgendwas für andere zu tun? Hätte ich überhaupt einen Grund dafür in irgend eine Person oder Beziehung zu investieren, sie in mein Leben zu lassen? Außer wenn ich sie attraktiv finde und Lust auf Sex habe?
  7. Jingang und Frau (warum bitte Fräulein?) Heilig. Ja schön ist es. Aber ist es realistisch? Ist es gesund? Ist es normal? Erlauben viele Frauen ihren Männern auch mit anderen Frauen zu schlafen, weil es sie glücklich machen würde obwohl es ihnen weh tut oder viele Männer ihren Frauen? Gibt jeder dem Obdachlosen an der Ecke 100€ weil die für ihn viel zehn mal mehr wert sind als für einen selber? Trittst du deine Wohnung in ner Großstadt an jemanden ab, der es schwerer hätte eine Wohnung zu finden als du selbst? Nimmst du dir Zeit jedem guten Freund von dir beim Umzug zu helfen, weil ers allein nicht schafft, obwohl du dann Ärger auf der Arbeit bekommst? Klar die Welt wäre viel besser und sozialer wenn das alle täten. Aber ein solches Maß an persönlicher Größe ist eher ungewöhnlich. Und ob es gesund ist so viel Leid und Nachteile auf sich zu nehmen bezweifle ich. Der hier schon genannte Robert Betz tut das soweit ich heute mal in einem seiner Vorträge gelesen habe übrigens auch.
  8. Das mache ich bereits. Als ich gemerkt habe wie stark ich mich auch selbst verändert hatte und das ich da allein vermutlich nicht mehr rauskomme habe ich mir eine Therapie gesucht. Ich hab auch einen Therapeuten gefunden mit dem ich mich gut verstehe. Nach jetzt mittlerweile 3 Monaten muss ich aber sagen es hilft überhaupt nichts. Man erzählt die meiste Zeit von sich selbst und ab und an fragt der Therapeut mal nach wie man sich da fühlt etc. und macht natürlich Notizen. Effektiv berichtet man also fast ausschließlich von Dingen, die man bereits weiß und mir ist schleierhaft, wie das helfen soll. Ich hatte mir keine Wunder erhofft, aber aber ohne jegliche Art von neuem Input oder Hilfestellung weiß ich nicht, wie da Fortschritte gemacht werden sollen. Ich will das auch nicht verallgemeinern. Es gibt viele Menschen denen sowas schon geholfen hat. Warum und wie das helfen soll kann ich aktuell aber nicht nachvollziehen.
  9. Meine Damen und Herren, ich dachte egtl nicht, das ich hier nochmal einen Buchstaben schreiben würde. Ich habe vor 5 Jahren mit PU angefangen. Bis vor ca 2 1/2 Jahren hat mich dieses Forum hier begleitet. Mittlerweile bin ich 29 und seit knapp über 2 Jahren in einer LTR. Ich war anfangs sehr Glücklich, ich hatte mehrere Affären und hab mir meine Freundin frei aussuchen können. Wir haben angefangen auch Sachen außerhalb vom Bett zu unternehmen, haben viel zusammen erlebt und irgendwann hab ich sie meinen Eltern vorgestellt. Ich würde sagen das war das Optimum. Mittlerweile bin ich für unsere LTR aber ein großes Problem geworden. Ich hänge an meiner Freundin. Teilweise viel zu sehr. Das kommt wohl auch nicht von ungefähr. Die letzten 4-5 Jahre warten brutal. Meine Ex Freundin hatte vor 5 Jahren meinen Heiratsantrag abgelehnt (Heute weiß ich das war ein Segen, aber das halbe Jahr danach war die Hölle für mich), mein bester Freund hatte mit seiner 4 Monate alten Tochter einen tödlichen Autounfall, ich wurde krank und musste mehrmals operiert werden und verbrachte immer wieder Zeit im Krankenhaus, meine Familie ging in die Brüche als meine Eltern sich getrennt haben und vor nem halben Jahr hab ich meinen Studienabschluss nicht gepackt, weil ich den Anforderungen einfach nicht gewachsen war. Soweit die schlimmsten Sachen. Ich will auch nicht auf die Tränendrüse drücken, ich will nur sagen - es war scheiße. Effektiv war für mich alles weg, was mir bis dahin im Leben wichtig war, mir wurde nach und nach komplett der Boden unter den Füßen weggezogen. Übrig sind heute meine Freundin und meine neue Perspektive auf einen Studiengang im Oktober. Lange Rede kurzer Sinn - die Zeit hat bei mir ihre Narben hinterlassen. Meine Leichtigkeit ist weg, meine Ruhe auch. Ich hänge an meiner Freundin und ich hänge teilweise einfach zu sehr an ihr. Wenn sie abends unterwegs ist und sich nicht meldet, werde ich unruhig und mir gehts nicht gut. Ich versuche sie zu erreichen, schreibe ihr zwei drei mal. Ich komme mir vor wie ihre Mama. Wenn wir wenig Zeit füreinander haben, gehts mir nicht gut, wenn sie irgendwie meine Erwartungen nicht ganz erfüllt bin ich verärgert und enttäuscht. Früher hätte ich es locker genommen, wenn sie wirklich mal was gemacht hätte, was mich geärgert hat hätte ich sie gefreezed und irgendwas anderes gemacht. Ich behaupte, weil mir viel wichtiges im Leben kaputt gegangen ist, hänge ich zu sehr an ihr. Das ist ein Problem. Das zweite ist aber - selbst wenn das nicht so wäre, wärs mir immer noch nicht egal. Klar, früher wenn sie mich genervt hätte wär ich zu Maria, Barbara, Vanessa, you Name it. FTOW oder irgendwo nen heißen Blowjob abholen. Was weiß ich. Aber jetzt hab ich ne LTR. Jetzt sind wir über zwei Jahre zusammen und sie ist für mich ein wichtiger Mensch geworden. FTOW und Maria sind vorbei. "Mir doch wurscht was sie nachts macht" ist vorbei. Ich bin sicher es wäre hilfreich wenn ich das einfach sagen könnte, denn immerhin hab ich es am Anfang auch gesagt und da lief alles bestens. Aber wie gesagt, da war sie einfach nur irgend eine heißes, wenn auch nettes Mädel, heute ist sie meine Freundin. Wie geht dieser Dualismus? Egal aber gleichzeitig wichtig? Das scheint für mich aktuell absolut unmöglich. Entweder die Person ist mir wichtig oder sie ist mir egal und ich kann im Zweifelsfall alles was mir nicht passt ausblenden/ignorieren. Beides geht für mich nicht.
  10. Das Problem liegt etwas anders. Die Kanonen donnern nur, wenn ich die Antwort schlichtweg für unsinnig halte. Wenn jemand wie Gentleman zum Beispiel meint, mich wegen einer einzigen Abwägung innerhalb eines Teilbereiches meines Lebens genau zu kennen und dann noch behauptet ich wäre deswegen wie einer, seiner vielen perspektivlosen Hartz-4-Freunde und er selbst hätte sowas ja mit ein paar Blicken in ein Skript erledigt - Ja, dann finde ich das Unsinnig. Das ist ein schlechter Witz und sowas würde kein ernstzunehmender Nutzer hier behaupten - bei sowas steht meine Meinung definitiv fest. Da brauche ich auch garnicht mehr zu fragen, ob der entsprechende Nutzer hier überhaupt studiert hat, zumal darauf sowieso jeder hier im Forum behauptet, er habe deutlich unter Regelstudienzeit an einer deutschen Elite Uni abgeschlossen. Aber zum Thema: Es sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Das erste ist, wenn ich um Rat frage. Das kommt zugegeben nicht oft vor, aber wenn habe ich auch kein Problem damit. Ich weiß nicht alles und bin manchmal schlicht verunsichert. Freunde und Familie sind für mich immer die ersten Ansprechpartner gewesen. Wenn sie es nicht besser wissen, kann ich damit umgehen. Ein anderer Fall ist, wenn es sich um Leute handelt, die immer so tun, als wüssten sie Bescheid, auf Nachfrage dann aber nur dünne Luft kommt. Auch ärgerlich, aber verscherzbar. Was mich in dem Bereich ärgert ist, wenn Leute dann in die Offensive gehen und steif und fest behaupten, man müsse es so und so machen. Da werde ich zugegeben misstrauisch und hake nach. Wenn sich dann rausstellt, die Person weiß über das Thema nicht mal halb so viel bescheid wie ich und weiß nicht mal, ob sich Inhalte so einfach anrechnen lassen oder ob es dann im Auslandssemester von den ECTS her reicht....sorry, da werd ich dann auch etwas pampig. Ist aber alles auch eher die Ausnahme. Was mich wirklich stört ist, wenn Leute von selbst aktiv und wiederholt mit Plattitüden und schlechten Ratschlägen an mich herantreten. Aus gesagten Gründen: Ich habe nicht danach gefragt, es hilft kein Stück weiter und verschwendet nur meine Zeit. Im Zweifelsfall tun sie es sogar unkalibriert in den unmöglichsten Momenten. Wenn man essen geht, auf Partys etc. Danach wundern sie sich, warum die Stimmung kippt. Warum? Weil sie damit Themen ansprechen, die einen verunsichern, beschäftigen, betrüben. Wenn man die Energien dann eben in den Moment hoch holt und sie dann mit nem platten "Entscheid dich mal" stehen lässt ist die Messe eben erst mal gelesen und ich bin erst mal nicht mehr bester Laune. Kann man denke ich aber durchaus verstehen.
  11. Und irgendwie denke ich, dass sie begreift, dass das ganze needy wird. Was ich auch langsam jetzt schnall. Ich werde das ganze jetzt sein lassen und mich dem obengenannten, rot makierten zu wenden und künftige Treffensvorschläge, die wahrscheinlich von ihr kommen werden (zumindest denke ich das) für eine gute Woche absagen. Ich hab einfach etwas anderes vor. Komm mal weg von den Needy Sache. Wenn du ständig über Needy or Not nachdenkst bist du auch Needy. Sie hat meldet sich bei dir und will was mit dir unternehmen. Sie hat eindeutig Bock auf dich. Wie war sie denn, als ihr in der Stadt wart? Hattet ihr Spaß? Habt ihr gelacht? Wie war sie drauf? Was heißt "Block"? Und was heißt "Freeze"? Was genau hat sie getan und was hast du darauf hin getan?
  12. P.S. Hast du deinen "Freunden" schon gesagt, dass das Zeitverschwendung ist wenn sie mit dir reden und das deine Hilfe ja viel besser ist als deren hilfe, die ist ja nur Zeitverschwendung. Ich würde dir empfehlen, deine Freunde mal DIREKT mit diesen TATSACHEN zu konfrontieren! Die freuen sicher bestimmt ganz dolle den klügsten und besten Menschen mitd er besten Hilfe zu kennen. Du scheinst mir eher zynische Züge zu haben. Warum das? Hier geht es doch garnicht um dich? Warum gleich so gekränkt? Übrigens war dein zynisches PS tatsächlich das cleverste an deiner Antwort finde ich. Ich könnte den Leuten in Zukunft auf Fragen ähnliche Plattitüden offerieren, wie sie mir. Wenn es ihnen hilft, habe ich Zeit gespart. Falls sie sich dann beschweren, dass ihnen das auch nicht weiter hilft, habe ich ihnen mal den Spiegel vorgehalten und kann ihnen dann ja immer noch weiter helfen. Finde ich tatsächlich sehr gut. Ich gestehe aber beim Teil mit den hilfreichen Parametern sehe ich den Weg gezeichnet. Ich teile ihnen meine Abwägungen und Informationen mit und sage wo ich hänge. Da es dann meistens nach individuellen Präferenzen geht höre ich aber jetzt schon das "Ok, das musst du wissen". Dann sind wir so weit wie zuvor. Trotzdem ein sinnvoller Ansatz die Leute mal inhaltlich auf den gleichen Stand zu bringen. Wer weiß, evtl hilft es ja.
  13. Hey Dynamicus, ich hab hier meiner Meinung nach viel Unsinn gelesen. Ein Punkt war gut. Die Führung deinerseits ist wichtig, auf die musst du achten, auch darauf, wie du es rüber bringst. Ein Vorschlag für ein Date kann inhaltlich identisch sein, aber du kannst es einmal "casual" und einmal mit festem Vorsatz rüber bringen. Nichts desto trotz sehe ich da bei dir nicht halb so viele Fehler, wie sich die Leute hier einbilden, darum musst du dich meiner Meinung nach auch hier nicht ständig rechtfertigen. Du hast ein Problem, weil du mit einem Muster bei Frauen nicht klar kommst, dass wohl häufiger auftritt bei dir. Frauen wollen sich nicht festlegen. Solltest du meinen ersten Satz berücksichtigt haben und sie sagt immer noch "ich mag es nicht Planen" gibt es eigentlich nur eine Hand voll Alternativen. 1. Sie hat kein Interesse und es ist eine Ausrede. Ist grundsätzlich immer möglich. Egal wie sicher man sich vorher war, oder wie gut das Set am Haken schien, da kann man immer mal daneben liegen mit der Einschätzung. 2. Planen ist ihr unangenehm. Das kann mehrere Ursachen haben. Eine besonder ist, das sie verpeilt ist. Sie vergisst Dinge, verspätet sich etc. Diesen "Sonderafall" hatte ich auch schon ein paar Mal. Das hat nichts mit mangelndem Interesse zu tun. Den Mädels tut es extrem leid zu spät zu kommen oder dich zu versetzen und hätten gern was mit dir unternommen. Aber sie sind dafür zu chaotisch und scheuen sich darum tatsächlich davor Dinge zu planen. Wenn du es mit dir vereinbaren kannst, sei hier spontan. Der andere Fall ist, dass sie einfach keine Lust auf Planung haben oder es im Bereich Männer nie nötig hatten etwas einzuplanen. Die Männer liefen ihr hinterher, hielten sich zur Verfügung und sie konnte immer spontan etwas mit ihnen unternehmen, wann sie Lust hatte. Thema Ivestment und Orbiter. Hier musst du ganz klar eine Ansage machen. Es gibt viele Sachen, die spontan Spaß machen. Aber mindestens genau so viele Sachen gehen eben spontan nicht. Angesagte Clubs und Konzerte, Veranstaltungen, Kino, richtig gute Restaurants, Kabarett und und und brauchen einfach mal (minimum) ne Woche Vorlauf um noch Karten zu bekommen. Außerdem willst du es ja auch einplanen und andernfalls was mit deinen Freunden unternehmen oder schauen, was an dem Tag sonst noch Spaß machen könnte. Wenn du spontan sein kannst und willst und es um spontane Aktivitäten geht kannst du es versuchen und dich in der Woche nochmal kurzfristig melden. Bei allem anderen musst du ihr sagen, dass es spontan nicht funktioniert und sie sich entscheiden muss.
  14. Um dir mehr als Plattitüden geben zu können, musst du uns schon mehr verraten. Wie alt bist du? Wie erfahren bist du mir Frauen? Wie lange machst du schon PU, wie "weit" bist du damit? Welche Opener nutzt du und was antworten die Frauen darauf?
  15. Ich weiß zumindest schon mal, dass man nicht halb so viele Wörter mit Ä schreibt, wie du glaubst. Aber nichts für Ungut, ich will ehrlich sein, euer Feedback ärgert mich auch. Nicht weil es negativ ist. Ich finde es keine faire Bewertung mir gegenüber. Lafar hat den Text anscheinend garnicht verstanden (auch hier nichts für ungut ich mag mich umständlich ausgedrückt haben). Er dreht es jetzt so, dass ich Leuten ihre wertvolle Zeit stehle mit meinen Problemen. Das sehe ganz und gar nicht so. Ich sagte bereits explizit, dass ich natürlich kein Anrecht auf Hilfe habe und in der Bittstellerposition bin UND das die Leute es sicher gut meinen. Aber zwischen gut meinen und gutes Tun ist ein großer Unterschied. Genau dieser Unterschied definiert für mich die Zeitverschwendung. Wenn Leute auf mich zukommen und mir wegen des Studiums ins gewissen Reden in der Form "Du musst dich entscheiden" dann meinen sie es sicher gut. Aber sie verschwenden damit ihre Zeit und meine, denn das stimmt, ist aber so offensichtlich, das es nicht weiter hilft. Wenn Leute nach einem Semester zu mir meinen "informiere doch dich mal" hilft das genau so wenig, denn selbstverständlich habe ich schon Studienberatungen abgeklappert, Infobroschüren gewälzt und mich im Detail über die Unterschiede in Modulen, Prüfungen und ECTS zwischen den Studiengängen informiert. Platte Sprüche bringen mich da nicht weiter. Umgekehrter Fall: Mein älterer Bruder hat eine Eigentumswohnung geerbt von unseren Onkel. Er wusste nichts damit anzufangen und hat mich eines Tages beiläufig gefragt, was ich davon halte. Ich sagte ihm, ich wüsste auch nicht was ich damit tun würde, schlug ihm aber einen konkreten Plan vor: Hinfahren, Wohnung ansehen, Umgebung begutachten, von einem Bekannten als Gutachter den Bauzustand ermitteln lassen, dann von einem Markler den Wert in der Region ermitteln lassen und dann auf Grundlage der Informationen Optionen gestalten und abwägen. Ich hatte keine Ahnung von dem Thema, ich hab nur rational drüber nachgedacht, was bei der Entscheidung helfen kann. Dafür hab ich 10 Minuten Hirnschmalz und Google auf dem Handy investiert. Hätte ich ihm gesagt "Tja du bist alt genug, musst dich halt entscheiden" hätte sicher gesagt " Ganz Toll Bruder, bist mir ne große Hilfe..." Und genau der qualitative Unterschied ist es, der mich ärgert.