selfrevolution

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  1. Geht so. Nicht ganz so, ne. Wenn ich so drüber nachdenk', tausch' ich eigentlich kaum Texte mit Mädels aus; außer hin und wieder SMS (die können schon länger und Informationsreicher werden; z.B.: Konzertinf, wer spielt, wo es is', wie viel Eintritt is', wer mitkommt, und dazu 'ne kleine Random Info. Kommt halt immer auf's Mädel an, aber im Grunde hab' ich schon lange nimmer "einfach so" Nummern ausgetauscht, ohne dass es 'ne expliziten Grund dafür gab und hab' eigentlich, was mir gerade erst so richtig auffällt, auch generell schon sehr lange niemand neuen mehr kennengelernt, mit dem ich mich zu zweit treff'. ...und wenn ich so drüber nachdenk' find' ich das irgendwie ganz okay, k.A.; gibt dieses eine Mädel, auf das ich steht (leider keine gegenseitige Anziehung), mit der ich Zeug zu zweit mach', aber das war's eigentlich. Seit meine (faktisch ehemalige) Freundschaft Plus im Dezember auf's Land gezogen is', hab' ich mich eigentlich nur mit deinem einen Mädel zu zweit geftroffen (und auch davor gab's eigentlich keinen außer der Freundschaft Plus und alle paar Monate mal dieses Mädel, auf das ich steh'). Also, mir fällt's tatsächlich erst jetzt so wirklich auf; hab' auch kein Mädl nach 'ner Nummer oder so gefragt; hm. Ah! Im Sommer gab's mal eine, aber dann kam doch noch eine Freundin dazu. Ah,... keine Ahnung, was ich das letzter Jahr eigentlich überhaupt gemacht hab'. O.o War halt viel meine Freundin zu Besuch. Naja, was heißt "das Ohr abkauen"; dem muss ich widersprechen. Es gibt durchaus Leute, die gerne Zeit mit mir verbringen; und das trotz oder auch wegen der Tatsache, dass ich viel rede. Auf einger platonischen Eben bin ich, glaub' ich, so durchschnittlich beliebt.
  2. Hm,... nah; ich weiß nicht. Denk' ehrlich gesagt wirklich nicht, dass ich dort war, um wen abzuschleppen. Auf Konzerten mach' ich mir gern mal Hoffnugen (weil ich mich dort wohler fühl'), gerne auch bei kleinen Hompartys oder so, aber bei so Firmenclubbing, riesigen Studentenpartys; da geh' ich ja normal nichtmal hin, und wenn doch, dann weil ich mich dort mit ganz bestimmten Leuten treffen will oder eben mal "mein Gesicht sehen lassen", dass mich gerade die Leute von der Arbeit, mit denen ich privat gar nichts zu tun haben ... hm. Einfach sehen, dass ich nachts auch weggeh'; keine Ahnung warum's mir eigentlich wichtig is', dass die das wissen. Mit Frauen Flirten, hm. Ja, mach' ich immer gern, und insofer hat's vielleicht 'ne Rolle gespielt, aber was das Flirten und Quatschen und Kennenlernen betrifft war's ja eh ein guter, netter Abend. ...diese Textwand; ich bin jemand der schlichtweg viel schreibt; selbst wenn ich einfach nur eine Band fragt, ob ich einen Tipp hab', wer zu ihnen passen würde, nehm' ich mir dafür mehr Buchstaben Platz, als die empfohlene Band braucht (siehe auch: sieser Satz). Ich kann mich, wenn ich wil, auch kürzer und prägnanter ausdrücken, aber ehrlich gesagt gehen dann Konnotationen verloren und es macht eifnach weniger Spaß (ich schreibe und rede einfach auch gerne, und das Philosophieren und Hirnzermartern macht nunmal auch Spaß). "Im Momet aufgehen", das tu' ich bei vielen Dingen; beim Flirten weiß ich nicht, ob das der Fall is'. Keine Ahnung, ob ich da an was anderes denk'. Oder überhaupt an irgendwas, wahrscheinlich schon. Aber ich bin definitiv kein Zukunft-Planer mehr. Und das Feuer ... jetzt bin ich verwirrt, was du mit "Feuer und Leidenschaft" meinst. Für mich widerspricht das der Lockerheit nämlich komplett. "Feuer" heißt für mich: Dedication, Commitment, das Brennen für eine bestimmte Sache, die man will und die Bereitschaft, Opfer dafür zu bringen (z.B. eine Party für die Arbeit an der Thesis sausen lassen, oder beim Aufreißen: seinen eigenen Ruf riskieren, um "irgendjemanden" (leiwanden) zu finden oder andersrum: die Chance bei verschiedenen Menschen opfern, um die Chance bei einem bestimmten Menschen zu erhöhen); Feuer ist das, was ich icht habe: das Wissen darum, was man will; und zwar wirklich will. Und durch das Wissen darum, dass man "alles" (okay, nicht alles, aber "viel" halt) tun wird, um das zu bekommen, um dort hinzugelangen, gibt einem die Sicherheit, dass man dort auch ankommt; so wie ich weiß, dass ich amanderen Ede der Stadt ankomme, indem ich in dieU-Bahn einsteige, "weiß" ich, dass ich eine Doktorantenstelle bekomme, wenn ich mich an genügend Unis bewerbe, wohlwolende Bekanntschaften an verschiedenen Unis kontaktiere und eine sehr gute Arbeit schreibe; und um eine sehr gute Arbeit zu schreiben muss ich "einfach nur" diese und jede Kapitel in einer gewissen Zeit schreiben, d.h. eine gewisser Menge an Zeit und Mühe aufwenden, dann die Arbeit meinem Betreuer für das erste Feedback geben und ihm klar sagen, dass ich vor habe, ein Sehr gut zu schreiben, und er mir sagen soll, was er dafür noch will; das muss ich bloß tun, und das alles sind kaum Schritte, beidenen ich auf "Glück" angewiesen bin. Und dieses Feuer gibt's sicherlich auch im Zwischenmeschlichen, auch wenn es dort anders aussieht. Die Gewissheit is' vielleicht geringer, v.a. wenn's um Einzelne Personen geht, aber dieses Fokussieren und die Opferbereitschaft. Ich bin kein Fan davon im zwischenmenschlichen Bereich, wenn's um mich selbst geht. Enttäuschungen sind, wenn's um einzelpersonen geht, vorprogrammiert und ehrlich gesagt hab' ich eh 'ne Freundin und bin "over all" zufrieden. Aber ja, die Neugier besteht, nur halt wenig Opferbereitschaft (mein Ruf is' mir eben doch wichtig, darum will ich nicht zu viel riskieren); und kein einzelner Mensch und auch kein "Aufriss" is' mir derzeit das Risiko wert, zu viel zu riskieren und zu viel zu investieren (was "zu viel" is', is' halt schwer zu beschreiben, situativ, aber man kann davon ausgehen, dass ich derzeit eigentich fast garnichts an Mühe, Selbstüberwindung investieren will und fast gar kein Risiko eingehen will. Ich geh' lieber zehn Mal alleine heim als dass ich neun mal alleine heim geh', beim zehnten mal in Begleitung, dafür schau'n mich meine Chefs in der Arbeit mitleidig an, weil ich mich auf irgendwelchen Firmenfeiern zum Affen gemacht hab', irgendeine Band will nichts mehr mit mir zu tun haben, weil ich die Schwester vom Bassisten ziemlich peinlich angegraben hab' (weil ich davon wenig Ahnung hab', 'ne Situation falsch eingeschätzt hab' und zu forsch war; was bei mir allerdings nie der Fall war, insofern kann ich da durchaus mal einwenig mehr riskieren 😉 ) und meine Konzertconnections wollen mir keinen Eintritt mehr geben, weil ich ihnen die Bands verjage. Das "Feuer" such' ich derzeit nicht im Zwischenmenschlichen sondern im Studium. Ich hatte es einmal, ich hab' lichterloh gebrannt, aber dann hab' ich mich auf's Privatleben konzentriert und mich extrem stark verändert. Jetzt find' ich das Feuer für die Uni nimmer; höchstens eine kleine Friedhofskerze, die immerhin so ein Teil drüber hat, dass sie nicht beim nächsten Windstoß komplett ausgeht, aber mehr als "symbolisch" is' das Feuer nicht, weil's nichtmal genug Licht spendet, um ein paar Bücher zu lesen. Wahrscheinlich wär's besser, man würde die Kerze auspusten, den Friedhof verlassen und was anderes machen, aber man sehnt sich doch nach dem begrabenen Studium, man vermisst es, und man versucht krampfhaft, ein Ritual zu finden, mit dem man die Toten wiedererwecken kann. Aber die kleine Friedshofskerze is' dabei halt nciht so wirklich viel Hilfe. Sorry, für die etwas bildhafte Sprache (wobei ich persönlich ein Fan meiner eigenen Bilder bin und mir selbst gerne beim Denken, Schreiben und Reden zuhör'). Aber ich versteh' nicht ganz, was du mit Feuer meinst, und wieso es mir helfen soll locker zu sein? Lockerheit is' für mich dadurch ausgezweichnet, dass es einem eben nicht wichtig ist, ob eine Sache etwas wird, und damit, dass man eben nicht voller "Willen" und "Energie" ist. Ich will definitiv von ... 70% der hübschen Frauen, die ich "entdecke" und die ich kenne ... Intimität. Sex, aber auch schlichtes Kuscheln (gefolgt von Sex 😉 ) und sowas. Hab' nicht so wirklich ein Problem damit, mir (oder auch jemandanderem) das einzugestehen; aber das is' nicht der einzige Grund, aus dem ich mich mit einer Peron abgebe, nicht der zentrale Grund, aus dem ich Veranstaltungen wie Weihnachtsfeiern, Konzerte, Homepartys oder Studiums-Stammtische besuche (okay, bei den Studiums-Stammtischen is' es vielleicht der Hauptgrund). Ich wollte gesternnacht durchaus Intimität mit der hübschen Kollegin (oder auch ihrer Kollegin, die zwar nicht so mein Typ war, aber hey, was soll's). Aber der Grund, aus dem ich immer wieder zu der hübschen Kollegin zurückgekommen bin war der, dass es halt schön war, jemanden dort zu kennen, zu dem man immer gehen kann, wenn's gerade fad is' und der aber auch weiblich und sehr hübsch is', sodass man sich selbst nicht wie jemand vorkommt, der mit den Typen rumhängt, "die alleine überbleiben, weil sie uncharismatisch und unattraktiv sind". Is' 'n bisschen gemein, I know, aber ich steh' echt nicht drauf, bei 'ner Party an einem Tisch am Rand rumzusitzen und mit drei komischen Typen über "das Schwarze Auge" zu reden, über ihre Ansichten zum Feminismus und über die neuesten Fortschritte in der KI-Forschung; und zwischendurch zu irgendwelchen Mädels rüberzuglotzen, die am Tisch vorbeigehen. Don't get me Wrong: das hab' ich in meinem Leben oft genug gemacht (glaub' ich) und mach's noch immer, wenn mir nichts anderes über bleibt (weil mich z.B. die Location überfordert). Aber wenn ich schon über "das Schwarze Auge" rede, dann lieber mit einem hübschen, süßen Mädchen, das sich keinen Millimeter für so einen Scheiß interessiert und im Inneren schockiert, amüsiert, angewidert, angezogen und verwirrt darüber is', wie jemand dermaßen darauf abfahren kann, dass er schon kommt, wenn er davon redet (btw. mein Kumpel und ich, wir haben schon sicher an die 10 Mädels zum Rollenspielen gebracht, von denen mindestens die Hälfte noch nie etwas damit zu tun gehabt hat,noch nie davon gehört hat usw., nachdem ja auch immer wieder Mädels nach einer Zeit wieder abgesprungen sind, haben wir derzeit nur mehr - aber immer noch drei Mädels und eine, die's mal ausprobiert hat, und es ein zweites mal probieren wird; alles keine Hardcore Nerds; "Das Schwarze Auge" is' ur cool, und es macht echt Spaß, wenn's keine Salami-Party is'; ahja, und meine Freundin bettelt und schreit geradezu danach, wenn sie mal in Wien is', aber die is' tatsächlich hundert mal nerdiger als ich). Feuer im zwischenmenschlichen heißt wohl auch "wissen, was man will", was ja auch die Voraussetzung für das is', was du vorschlägst: nämlich tun, was mann will. Aber naja, ich weiß es oftmal nicht so genau. Is' viellicht blöd, aber naja, is' halt so: einander widerstrebende Impulse (einerseits will man gehen, weil man nicht tanzen will und keine Lust hat dann blöd dazustehen, während das Mädel tanzt, andererseits kommt sie dann ja doch immer wieder an, versucht einen zu überreden zu bleiben, und so grundsätzlich imacht sie eien schon ziemlich scharf; oder einerseits will man jemanden küssen, andererseits will man nicht mitten im Raum, wo ein, zwei Bekannte rumturnen, einen Korb einfangen, und selbst wenn man wüsste, dass man keien bekommen würde, will man eigentlich nicht hier rummachen, sondern lieber zuhause; eiersetis steht man total auf das Mädel, weiß aber dass sie eien nur als platonischen Freundin, weshalb man denkt, dass es besser wäre, das ganze sein zu lassen, andererseits hat man sie ja echt, echt gern und will eben doch mit ihr rumhängen). Zu wissen, was man will und zu wissen, welchen Preis man bereit ist, dafür zu bezahlen (und welchen nicht), is' echt schwer.
  3. Na (quasi) garkeinen. Daher gewissermaßen die Frage, wie man dieses Uminterpretieren verhindert. Wenn ein Abend schön läuft, dann tauchen - scheinbar - automatisch auch gewisse Hoffnungen auf. Ach, Feuer und Leidenschaft; ich hab' schon vor ein paar Jahren aufgehört, 'n Feuerzeug mitzubringen, weil Feuer und "Lockerheit" einander ja auch widersprechen.Entweder brenne ich für etwas oder ich bin total locker. Ich versuch', ir das Feuer derzeit für die Uni aufzuheben. Don't get me wrong; ich find' Feuer eigentlich toll. Hab' vor vielen Jahren, kurz ... naja, kurz nachdem ich damals beschlossen hab', meine Beziehung nach 7 Jahren zu beenden, und kurz bevor ich es auch getan hab', bei 'ner Party etwas vn meinem Studium erzählt. Ich hab' damals sehr gern gehabt, aber es war an sich nicht besonderes. Locker 'n halb Jahr später später hab' ich 'n Mädel getroffen, das sich noch gut daran erinnern, dass ich "irgendwas total spezielles" studiert hab'. Feuer is' toll, und Feuer vermiss' ich so ingesamt. Aber ich mag es sehr, locker zu sein. Ich finde es sehr angenehm, nicht zu "hart" irgendwelchem Zeug nachzulaufen, erst Recht im Zwischenmenschlichen. Auch "Entwickeln" is' so eine Sache. Also klar, wär' schön, souverän k.A. wo hinzugehen und zu "wissen", dass man wen abschleppt, der einem gefällt, klar wär's toll, im Zwischenmenschlichen sourveräner imtim zu werden; aber so wirklich "wichtig" is' mir dieses Konzept der persönlichen Entwicklung nicht; ich will dafür nicht "arbeiten" oder "über meinen Schatten springen". Ich bin gerne und ich bin viel unter Menschen; nd wenn's nicht gerade Clubbing ist (was diesmal so "halb" der Fall war), dann komm' ich auch gut mit allen und allem zu Recht (ich sag' mal: je sexuell aufgeladener ein Club, eine Stimmung is', je "heißer" dasTheater, desto schwerer tu' ich mir damit, irgendwas mit dem Club und der Location anzufangen). Naja, ich wünschte, es wär' mir wurst, was die Mädels bezüglich meiner Energie "merken". Dieses Denken is' es ja gerade, was dazu verleitet, den Abend rückwirkend als positiv zu beurteilen, obwohl er schön war und ich Spaß hatte. Wenn ich mir denke: "Ich bin ein kleinwenig müde, weiß noch nicht, ob ich so wahnsinnig Lust drauf hab', und deshalb werden die Mädels merken, dass...", dann is' es ja schon im Vorhinein ein Fokussieren darauf, wie's in diesem Bereich beim fortgehen läuft. Die Lust kommt (bei mir und bei einigen anderen Menschen, die in dieser Hinsicht von mir gelernt haben und sich von mir anstecken lassen haben) oft erst, wenn man schonmal unterwegs ist, das is' 'ne Sache, die ich schon lange gemerkt hab'. Die kann da auch verfliegen, obwohl sie vorher da is'. Wie es irgendwo anders is', das weiß ich doch erst, wenn ich mal dort bin. Jep. Und geause diese Priorisierung stört mich. Die passiert aber (scheinbar) automatisch, genau dann wenn der Abend ziemlich schön is'. Naja "Flirten", k.A. wo die Grenze zwischen einem normalen Gespräch und Flirten is'. Da die Gespräche gestern der Tendenz nach "näher" waren und mehr Körperkontakt beinhaltet haben, dürft's nicht komplet unflirty gewesen sein, und dieses bisschen Provokation, was hier so uner euh... "Cocky und Funny" oder "Negs" läuft, is' bei mir im Private eigentlich fast immer irgendwie dabei, erst Recht bei Fremden (egal ob Mädels oder Burschen, tendenziell aber bei Mädels mehr). Gut, diesmal waren die Gesprächthemen halt weiter weg vom Sexuellen, aber ehrlich gesagt ... das is' gar nicht so sehr, was mich innerhalb dieses Threads so beschäftigt, sondern es is' mehr die Frage, wie ich damit umgeh', dass es mich beschäftigt (komische Frage). Genau das bringt einen ja zu diesen "ach, war wohl nichts"-Denken. Uh, das is' gewissermaßen die Tricky sache: "inaktiver als ich es wollte", war ich erst n dem Moment, in dem ich aktiv sein wollte. Auf dem Weg dort hin wollte ich aber eigentlich nicht wirklich aktiv sein.Ich wollte eine Art "Höflichkeitsbesuch" abstatten, ein zwei Leuten mal Hallo sagen, mich auf das Buffet stürzen, um mir mein Abendessen zu ersparen und nach 'ner Stunde wieder gehen. Erst als sich das erste "mittellange" Gespräch mit der hübschen Kollegin hatte (mit der ich vorher nie was zu tun hatte, hab' erst auch nur gewausst, dass ich sie kannte, aber nimmer woher), als mich ihre Kollegin angequatscht hat (meine Interpretation; sie hat mich abgecheckt, hat sich' dann aber nach 10 Minuten anders überlegt, was nicht heißt, dass sie nicht totzdem den Abend lang immer wieder mal "da" war), als die hübsche Kollegin wieder gekommen is' und sich in unser Gespräch eingeklinkt hat (hatte leicht das gefühl, dass sich die hübsche Kollegin für das Mädel interessiert hat; sie scheint aber definitiv nicht "rein" lesbisch zu sein, wie ich's aus dem Gespräch herausgehört hab'; ob sie sich überhaupt für Mädels interessiert, weiß ich nicht), nachdem sich dann unser alle Wege getrennt haben, als ich mir was zu trinken geholt hab', und ich mich eigentlich recht locker zu 'ner Gruppe unbekannter gesetzt hab', weil sich da mein Blick mit einem sympathisch drei schauenden Mädel getroffen hat, als dann das Plaudern mit der hübschen Kollegin draußen noch einwenig lustiger, "touchyer" (nicht viel und nichts besonseres), flirtyer (ebenso sehr dezent) war, sie sichtlich Spaß daran hatte und begeistert war, wie leicht ich mir an dem Tag damit getan hab', fremde Leute anzuquatschen und Zeug zu fragen (da waren lustige Kerle und Mädels dabei; teilweise schon recht heiße), und ich halt auch Spaß daran hatte; als ich mit einer anderen super hübschen Kollegin von früher (vergeben) ein tolles Gespräch hatte und nachher ein charakterlich extrem leiwandes Mädel aufgetaucht is', das ganz okay war, mit dem ich mit aber ur gut verstanden hab' und allgemein ständig irgendwelche Mädels irgendwie zu "uns" gekommen sind ("uns" = ich und mein(e) aktuelle(r) Gesprächspartner(in)), erst dann, irgendwann im Laufe all dieser Erlebnisse, sind Erwartungen aufgetaucht. ...also das ironische is', erst als es lustig wurde, wurde die Basis dafür gelegt, dass ich mir nachher denken kann "mäh, war wohl nix" und sich die Gedanken darum Kreisen, ob man nicht doch besser x oder y oder z getan, gesagt usw. hätte.
  4. Hm,… war ein seltsamer Abend, mal wieder. Und ich bin mir nicht sicher, ob er mir gefallen hat oder nicht. Verschobene Weihnachtsfeier in der Firma (gab Probleme mit dem Club), und ich hatte nicht vor, hinzugehen. Aber es wird später, man hat sich einen Energydrink reingehau'n, die Freundin verabschiedet sich auf Skype, und irgendwie steht man halt auf, zieht sich an und geht los (ich war nichtmal duschen, aber Schweiß und Gestank sind bei mir in der Regel kein Thema; ich geh' normalerweise v.a. deshalb duschen, weil ich mich dann auch frischer und besser fühl'). Ich wusste bis zu dem Zeitpunkt, an ich dort war, gar nicht, ob ich wirklich hingeh' oder ob ich nur frische Luft schnappe, aber ich war mir sicher, dass ich früh wieder heimfahren werd'. Hab' schon bei der Sommerparty gemerkt, dass das nichts für mich is'. Angekommen treff' ich Kollegen, die ich kenn', aber anders als bei der Sommerparty find' ich irgendwie Anschluss an die Leute. K.A. in der Firma fühl' ich mich jetzt nicht unwohl, aber so wirklich auf Freundschaft bin ich mit keinem von dort. Herumplaudern, mal mit diesem Kollegen, mal mit jenem, dieser Kollegin, jener Kollegin; Gesichter von Früher und so weiter. Irgendwann beginnt 'ne Kollegin einer Kollegin (nicht so wichtig, wie das genau is': aber jemand den ich vorher noch nicht kannte) mit mir zu quatschen (bzw. spricht man so aus heiterem Himmel an; ich wusste erst nichtmal wer das is'. Teilweise war sie beim Reden "ein bisschen" näher, als ich's gewohnt bin; und dann is' die gemeinsame Kollegin auch da gewesen (sehr hübsches Mädchen), und ich hatte ja ursprünglich echt gar keine Erwartungen an den Abend. Aber dann hatte ich plötzlich doch welche. Ich bin so von Grüppchen zu Grüppchen gewandert, hab' mich ganz gut mit Leuten unterhalten (bekannten und unbekannten), und die Gespräche (normale Gespräche, kein Flirten) waren physisch einfach deutlich näher als ich's gewohnt bin. Mal ein Schulterklopfer hier, mal ein Arm Packen da oder ein Stubsen auf den Bauch. Und die Gesichter waren beim Reden teilweise so nah, dass man schielen musste, um dem anderen in die Augen zu schauen. Ich war gut gelaunt und … oh Schreck … ich hatte sogar ein bisschen Spaß am Tanzen (ich fühl' mich dabei immer extrem unwohl, aber diesmal war's für 'n paar Minuten echt okay). Die gemeinsame Kollegin (die so hübsch is') war 'n bisschen sowas wie die zeitweilige Basis, von der aus man Erkundungen macht. Sie war meistens leicht zu finden, war häufig in Gesprächen, bei denen man leicht dazukommen konnte, meistens auch mit gemeinsamen Bekannten; so eine weibliche Basis war irgendwie angenehm. Das war cool. Was nicht so cool war, war dass ich halt irgendwie im Laufe des Abends doch gemerkt hab', wie ich mir Hoffnungen mach', dass ich heute doch nicht so ganz alleine heim geh'. Und das hat's irgendwie ein bisschen zerstört. Hatte ein, zwei, oer auch hundert coole Gespräche mit männlichen Kollegen, hab' aber gemerkt, dass ich gedanklich anderswo bin; und nachdem die für mich "wichtigeren" Leute an diesem Abend langsam gegangen sind oder beim Tanzen hängen geblieben sind, hab' ich mich mal wieder erwischt, wie ich 'ne halbe Stunde irgendwo rumsitz', die letzten Brötchen vom Buffet futter' und leichte hm… Enttäuschung verspür'. Und am Heimweg, und auch jetzt, erwisch' ich mich bei dem Gedanken: "Mäh; war wohl nichts." …dabei war's eigentlich ein viel netterer Abend als gedacht, ich hatte Spaß, war gut drauf; hab' mich die meiste Zeit über recht attraktiv gefühlt (schmeichelt dem Ego). Doof irgendwie, dass mit der guten Laune dann doch Erwartungen gekommen sind, nicht wahr? Keine Ahnung, was genau meine Frage oder meine Aussage oder so dazu is'. Hab' ursprünglich vorgehabt, 'nen Blogeintrag dazu zu machen; aber irgendwie is' mir jetzt doch danach, mehr Meinungen zu hören. …also vielleicht is' die Frage: wie kann man Erwartungen verhindern? …vielleicht is' die Frage: wie kann man mit Erwartungen umgehen? …vielleicht is' die Frage: wie kann man "das irgendwie besser machen" (obwohl ich ja jetzt nicht so wahnsinnig viel konkretes vom Abend erzählt hab')? …vielleicht is' die Frage auch: um welche Uhrzeit sollte man heim gehen? …oder auch: sollte ich vielleicht wirklich mit dem Saufen anfangen? Ich mein', ich werd' darauf halt immer müde und depressiv; und egal, was ihr dazu sagt, ich würde so oder so alkoholfrei bleiben, aber ich wollt einfach noch irgendeine Frage hinten dranhängen, weil ich gerade so im Frage-Flow war. Don't really know, what I want; aber irgendwie is' mir danach, Meinungen zu hören und so.
  5. Mit "dem anderen" war in meinem Zitat ich selbst gemeint. 😉 Also "der Andere", dessen Meinung erst genmmen werden soll, den man nicht kleinredet, zu dem man höflich aber ehrlich ist, den man nicht verletzt und dem man seine Würde zugesagt: damit hab' ich mich selbst gemeint. Ich bin mir übrigens echt nicht so sicher, ob man Respekt vor sich selbst haben muss, um vor anderen Respekt haben zu können. Das is' so ein Spruch, so ein Zeug, das ma halt stänig sagt, aber mir fehlt ehrlich gesagt die Basis, auf der man das sagt. Der Begriff "Respekt" muss irgendeinen Inhalt haben, um nicht als Leerformel dazustehen. Ihn mit Inhalt zu füllen, das hab' ich versucht. Und ich dek', theoretisch könnte ich all das auch anderen gegenüber aufbrignen, ohne es mir selbst gegenüber aufzubringen. Wär' natürlich nicht wünschenswert, sich sebst gegenüber respektlos zu verhalten. Aber es wäre möglich, ohne dem Verhaten anderen gegenüber zu Widersprechen.
  6. Wie gesagt, ich hatte ihn einwenig anders in Erinnerung; und für 'ne Recherche war ich zu faul (ich bin nach dem Post, in dem ich nachgefragt hab', duschen gegangen und hab' mich drauf vorbereitet, loszufahren; hab' dann mal kurz gehsehn, dass er so um die 6000 Zitationen hat; die vollständige Publikationsliste hab' ich nicht ganz gefudnen, aber halt 'ne Auswahl und da hat's mich auch einwneig überrascht; bin dannbei irgendwelchen Berichten über ihn (positive wie negative) hängen geblieben. Joa, war in der Tat voreilig; aber man muss hal trotzem nicht bei allem allzu tief graben. Schädelvermessung und die Rassenlehre der Nazis, Ingelligent Design und Creatianismus, Flat Earth Theory und andere Verschwörugstheorien, sind nicht wirklich etwas, womit ich meine Zeit verbringen will, und doch stößt man in Diskussione manchmal darauf (v.a. Verschwörungstheorien), und dann landet man in Diskussionen bei Aussagen wie: "Die Mondlandung war ein Fake. Dafür gibt's dutzende Beweise; das kansnt du bei Random Bob und seinem Besten Freund nachlesen!", "Wir wissen mittlerweile dass 9/11 ein Insiderjob war! Die Flugzeuge fiegen oben rein und in der Mitte bricht das Haus zusammen?" (btw., wie das bei Stahlträgern mit der Wärmeleitungis', hab' ich witzigerweise einen Tag nach 9/11 gelernt, lange bevor die Verschwörugstheorien groß geworden sind. In der Schule (HTL = Höhere Technische Lehranstalt; für Bauwesen) war 9/11 damals ein guter Grund, in jeder Unterrichtsstunde nachzufragen, wie das bautechnisch so funktioniert und damit richtigen Unterricht zu vermeiden; interessanterweise is' es eines der wenigen Sachen, an die ich mich erinnere). Ich hab' Peterson schnell in diese Kategorie geschoben; hab' damals offenbar ein unvorteilhftes Video, das aber ziemlich gehypt wurde gesehen, dazu eine reißerische Anti-Feminismus-Überschrift (completely destroys feminism), gepostet von von ein paar Typen, die eine "Frauen an den Herd"-, "Wir Männer sind so arm"- und "linke Gutmenschen zerstören unser Land, weil sie Ausländer rein lassen wollen, die unsere Frauen vergewaltigen"-Haltung an den Tag legen; die ganze Sache hat damals insgesamt einfach extrem unwissenschaftlich gewirkt. Dann ware da n paar Leute, die sich gegenseitig ständig untebrochen habe, er hat ja auch diese komische Art, sein Gegnüber quasi auszulachen bzw. körpelich zu zeigen, dass er sie nicht ernst nimmt (womöglich meine Art hier eben nicht so unähnlich), und das Herumwerfen mit empirischen Erkenntnissen is' halt die Sache, die man als Zuschauer am wenigsten überprüfen kann (und etwas das in poitischen Debatten sehr schnell und undurchsichtig gemacht wird), aber so viele hat er davon gar nicht; weiß jetzt auch nimmer. Well, as I said, ich war etwas gar vorschnell; sorry. Dann haben sich hier die Fronten etwas verhärtet, bzw. hat das einen gewissen Selbstläufer genommen. Ich bin grundsätzlich immernoch kein Freund von ihm und dem, was er auf politischer Ebene vertritt (basierend auf seinen, jo ich sag's mal, wissenschaftlichen Theorien, die nicht ganz so extem zusein scheinen, wie sie klingen. Ich glaub' Line wie rechte machen mehr daraus, als es is', und er selbst zieht auch recht "klare" konsequenzen daraus. Also, er spricht schon auch oft von "could be", aber wirklich bescheiden is' er jetzt auchnciht gerade (again, ich offensictlich auch nicht). Und, ich hab' halt oft schon - und ich denk' v.a. hier im forum - diese Hochstapelei gesehen; von wegen "ich beschäftige mich viel mit Psychologie", "ich beschäftige mich mit Gesellschaftstheorie", "ich habe mich einmal gründlich mit dem Feminismus auseinander gesetzt", genauso wie mit allen möglichen Hobbys und so weiter (quasi wie auf Dating-Profilen. "Ich habe ein raufregendes Leben, bin super toll und habe keine Zeit, um mich im Club von besoffenen Vollidioten anquatschen zu lassen; so Hobbys wie Reisen (mach' ich einmal alle drei Jahre), Sport (zweimal im Jahr) usw.). Is' in der Regel so, als würde ich sagen, ich hätte mich mit Gesellschaftstheorie auseinandergesetzt; naja in der Pädagogik kommt man nicht drum herum, aber Soziologie is' es auch nicht wirklich. ...und hinzu kmmt halt diese Frage: "warum sollte man sich mit HB5 zufrieden geben", die schon ziemlich oberflächlich und ungut is', letztlich Leute niederdrückt, abstempelt etc.; das beeinflusst dann auch mal die Haltung. However... eh gut, dass wir jetzt einen Themanwechsel haben und zurück kommen.
  7. Ich hab' noch nie mit einem Psychologen über en Kerl geredet; also dieses Urteil is' auf meinem Mist gewachsen; ca. 20Minuten hab' ich mir so Diskussionen von ihm gegeben. Und ich bin sehr oft mit anderen Ansichten als meiner eigenen konfrontiert; schon alleine, dass ich überhaupt hie rin dem Forum bin sollte wohl bezegung genug sein, dass ich anderen Ansichten gegenüber offen bin. "Und am besten in Orginialsprache", gosh. Ich hab' 'n englischsprachiges Masterprogramm bis zur Thesis durchgezogen.Nicht immer is' es wichtig, in der Originalsprache zu lesen (das bilden sich übrigens v.a. in der deutschsprachigen Fachliteratur viele ein; kleine Konnotationen ändern sich vielleicht, wenn man deutsche Bildungstheorie auf Englisch übersetzt, aber es wird dann nicht "unverständlich"). Mag sein, dass ich biased bin, wenn's um so Kerle wie den geht (dennoch hab' ich im Übrigen Recht). Aber ich bin kein Naivling, und es is' auch nicht so, als hätte ich noch nie was mit Wissenschaft oder Wissenschaftlern zu tun gehabt; und ehm... ja. Auch in Englischer Sprache. Seit meinem erste Semester, und Semester hab' ich - auch wenn's nichts is', woraufan in der Regel stolz is' - viele. ---------- Zu dem Video: Hm,... I really wanted to hate him. Aber irgendwie geht sie mir noch etwas mehr am Geist. Ich hab' sgar genau das Video schnmal gesehen, und da da sind sie mir auch beide am Geist gegangen. Gibt einige Punkte, bei denen ich evtl. einhaken würde; z.B.die Naturalisierung von bestimmten gesellschaftlichen Strukturen und die Wahl des Wortes "Tyrannei" für den Versuch, diese Strukturen zu ändern. Es is' halt ... also wenn man sprachlich präzise is', dann kann man den Begriff schon benutzen. Aber die Konnotation, die der Begriff auch noch hat is' sextrem negativ. Man kann auch das Wort "Solidarität" bentzen wenn man sich gegen den Wirtschaftsliberalismus wedet. Wenn es um ebendiesen Wirtschaftsliberalismus geht, hm. Sagen wir einmal, die Konsequenzen, die sich aus seiner Argumentation ergeben sind fragwürdig. Er selbst weist darauf hin, dass Menschen eine umso bessere "emotional regulation" haben, je höher sie innerhalb einer Hierarchie sind. Erstmal angenommen, das wäre der Fall, dann würde das doch eben doch für Solidarität und das Forcieren einer flachen Hierarchie sprechen; zumindst wenn man am Glück aller intressiert is'. Eine Korrelation zwischen diesen beiden Faktoren (emotional regulation und hierarchy position) kann gegeben sein; aber das würd' ich gernegenauer anschauen; insbesondere die Form der Korrelation. Deshalb nämlich, weil ich mich - schon vor langem - mit dem Thema Arbeitlosigkeit auseinandergesetzt hab' (Bachelor Arbeit vor ...oh Gott, acht Jahren?!), und damals gelesen hab', dass ein Job etwas ist, das bezüglich des subjektiven Wohlbefindens einen essenziellen Unterschied macht, während damals eine Korrelatin zur Position innerhalb der Hierarchie als flach bis kaum existent beschrieben wurde. Das würde für eine andere Interpreation sprechen: "Höher" wäre demnach nicht notwendigerweise "besser", sondern es wäre die Frage, objemand eine sinnvolle, akzeptierte Position innerhalb der Gesellschaft hat, die mit einem Minimum an Anerkennung honoriert wird. Daraus würden sich andere (praktische) Konsequenzen ergeben. Und erneut stellt sich die Frage nach dem Verhältnis zwischen Natur und Konstruktion. "Hierarchie" ist für ihn natürlich (siehe: Lobster), aber die Art und Weise, wie wir diese Hierarche gestalten und welche Errungenschaften, Handlungen etc. wir welchen Wert zuschreiben, das muss ein menschliches Konstrukt sein, da Kapital keine Ressource ist, die es bei anderen Lebewesen gibt,die aber einer der zentralen Faktoren dafür ist, wie viel Anerkennung eine Person bekommt. Alles mögliche ist für ihn "inevitable" und den Einfluss der Sozialisation schätzt er schon als deutlich geringer ein, als es andere tun Hm,... ich verrenn' mich jetzt einwenig im Detail; sagen wir mal: ich teile seine politische Ansichten nicht und würde bei der einen oder anderen Aussage nachhaken, aber ehrich gesagt ... as I said, I really wanted to hate him ... so schlimm is' der nicht. "Genial" is' er auch nicht; relativ langweiliger Quanti halt, mit einigen konservativen Prämissen und einer extrem aggressiven Körperhatung (die er ja auch absichtlich einnimmt; zumindest rät er seine Klienten zu einer solchen Haltung und spricht außerdem davon, dass bei Männern immer die Möglichkeit der physischen Konfrontation mitschwingt). Also... you really got me there. Gab 'n anderes Video, damals mit der Zusatzaussage "Jordan Peterson completely destoys feminism". Die Form des Feminismus, die die Moderatorin da verteidigt find' ich halt auch naiv. Ich versteh' mich nicht als Feminist, aber an der Uni kommt man schwer darum herum, sich dazu Gedanken zu machen. Weiß nicht, ob sie das nicht absurderweise sogar konsevativer is' als er; zumindest hängt sie in ihrer Wortwahlgenausostark an der Klassifizierung von Eigenschaften nach Geschlechtern und landet dann etwa an einem Punkt, den ich schonmal on so 'ner Wissenschaftssoziologin gelegen hab' die dasfür plädiert hat, innerhalb des wissenschatssystems "weibliche Eigenschaften" stärker als bisher (!) wertzuschätzen, sodass auch Frauen in das System kommen (was ja wiederum genau das Geschlecht als relevante Kategorie hervorhebt; quasi nach dem Schema: "machen wir die Wissenschaft doch emotionaler, weil wirFrauen nicht so rational sind"). Ich mein', es ist schon auch eine Reflexion wert, welchen Eigenschaften wir welchen Wert zuschrieben und welche Anerkennung wir ihnen zukommen lassen. Hm,... ...okay, once again lost in the thinking. Ich denk', er selbst is' womöglich "soweit okay", halt jemand mit einer anderen politischen Agenda und einigen anderen Denkweisen; dann sind's halt seine "Anhänger", die mir am Arsch gehen. Die Typen, die mich auf Facebook mit seinen Videos zusammen sind dieselben, die gerell haufenweise diskriminierendes Zeug schreiben und ich hab' damals wohl 'n mieses Video erwischt und war voreingenommen, weil's von den entsprechenden Leuten gekommen is'. Hm,... also ich teil' v.a. seine politischen Ansichten wohl wirklich nicht, aber die Kritik der Moderatorin war argumentativ nicht so wirklich der Hammer, und sie schlüpft da in die klassische Opferrolle; etwas was er - das muss ich ihm lassen - nicht tut. Also kein "wir armen Männer"-Gejammere (warum stehen dann all die rumheulenden Typen so auf den); wohl wirklich einwenig missverstanden. Aaand, you don't know how hard this is now, nach meinem Bashing. Hm,...
  8. Wie gesagt; man muss sich nicht mit allem ewig lange auseinandersetzen, um es ablehnen zu können. Und ja, das mit dem fehlenden wissenschaftlichen Abschluss is' halt das Totschlagargument gegen mich; das Argument, das mich halt ankotzt - weil's in der Tat stimmt: kein Abschluss; und genau deshalb zählt meine Meinung nichts. Jeder hat seine offenen Wunden (wie man Publikationen recherchier weiß ich im Übrigen, aber danke dir). Was Bourdieu und Foucault betrifft stimmt's wohl auch. Wollt auf die Frage nach Tipp halt mal irgendwas anworten und hät' wohl besser kommentarlos auf die Soziologen verweisen sollen. Aber joa, ohne Abschluss zählt's halt wohl wirklich nichts (as I said: wenn das was der macht Wissenschaft is' und eine Professur wert is', dann pisst mich das in der Tat an). Edit: Trotzdem geb' ich dir/euch malden Ratschlag, an der Uni mal bei den Doktoranden und Professoren nachzufragen, wie viel wissenschaftlichen Wert sie dem Typen zuschreiben und ob er innerhalb der Disziplin tatsächlich derart angesehen is'. Trotz allen persönlichen Gründen für meine womöglich überzogene Haltung ihm gegenüber und trotz meiner mangelnden Kompetenz, weiß ich ich, dass ich damit richtig liege (is' jetzt auch nicht so, als hätte ich Wissenschaft und Wissenschaftler nur im Fernseh'n gesehen). Ich würd' bei 100 Psychologen 40 Cent für jeden zahlen, der ihn auch nur als "seriösen Wissenschaftler" (muss noch nichtmal "genial" sein) bezeichnet, wenn ich 40 Cent für jede bekomm', der das anders sieht; der ihn als Pseudowissenschaftler, Populist etc. bezeichnet. Und ich würde bei diesem Deal gut aussteigen. ...honestly: sprecht mal mit drei, vier studierten Psychologen, die eine fachlich qualifiziertere Meinung haben als ich.
  9. Ich bin definitiv kein Peterson-Spezialist, aber in den Videos, die ich gesehen habe, hat er seine Gesprächspartnerinnen ständig unterbrochen, um sein Zeug runterzurattern, das ich auch nicht sonderlich schlüssig fand, und das, wenn ich mich Recht erinnere, nichtmal so wahnsinnig viel mit Psychologie zu tun hatte. Ging mehr um Gesellschaftstheorie. Wie "anerkennt" der Professor innerhalb der wissenschaftlichen Community is', weiß ich in der Tat nicht, aber ich kann's mir echt nicht vorstellen. Es ist oft so, dass Professoren und Wissenschaftler, die in den populären Medien gehypt werden, innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft nicht sonderlich hoch angesehen werden, und da spiel "Neid" höchstens zu 10 Prozent eine Rolle; in der Regel geht es darum, dass die Person die Disziplin und ihre Denkweise falsch darstellt. Das gibt's auch innerhalb der Pädagogik zuhauf: "Andreas Salcher, ein renomierter Wissenschaftler, in seinem neuen Buch' der Talentierte Schüler und seine Feinde'", die Mutter meiner Exfreundin hat mir das mal in guter Absicht geschenkt, aber das is' eher populärwissenschaftlicher Mist; genauso wie die Pisa-Studie und erst Recht ihre Rezeption innerhalb der Scientific Community als methodologisch und theoretisch rückständig und letztlich nicht so super wertvoll angesehen wird. Was mich an Peterson so triggert ist' wohl seine Art zu diskutieren und der Inhalt, den er von sich gibt. Und ich denke, dass mich Pseudo- und Populärwissenschaft, sowie Pseudo-Intellektualität ziemlich triggert (und ich schätze ihn angesicht seines Diskussionhabitus und seine Argumentationsweise nicht für jemanden ein, der innerhalb der Community ernst genommen wird); Professur hin oder her. Und ich halte den Inhalt, den er von sich gibt bzw. die Ideologie, die er vertritt v.a. auch für gefährlich. Und nochmal: ne, ich bin kein Spezialist für ihn und hab' ich jetzt sehr schnell in eine Schublade gesteckt. Ich hab' auch keine Lust, ihn da rauszuholen. Man muss keine 20 Minuten seines Lebens damit verschwenden, Verschwörungstheorien und reaktionäres Gebrabbel zu studieren; in den 20 Minuten kann ich mir auch gescheites Zeug reinziehen oder 'ne Folge How I met your Mother. Ich find' nicht, dass Peterson "Auftreten" hat. Im Gegenteil: mich triggert (offensichtlich) noch vor dem Inhalt vor allem sein Auftreten; das is' keine Diskussionskultur, die der Typ hat. Ich würd' mir daran kein Beispiel nehmen, aber du hast ja mehr Zeit damit verbracht, ihm zuzuschauen, wie er Diskussionen dadurch für sich entscheidet, dass er einfach lauter redet und eine unglaublich aggressive Haltung einnimmt; vielleicht wie's ich gerade tu', aber eigentlich schlimmer. Er bleibt überhaupt nicht "ruhig" (joa, er steht nicht auf und schreit, aber er unterbricht, er lässt andere nicht zu Wort kommen etc.). Dass er ruhig bleibt, behaupten nur all diekonservativen Sexisten ständig, weil er ihr Weltbild bestätigt und ihnen sagt, was sie schon immer zu wissen meinten: Feminismus ist böse, Geschlechter kann man völlig klar trennen, es gibt männliche und weibliche Verhaltensweisen; bla bla bla; ergibt dem naiven Zuhörer die intellektuelle (Schein!)-Sicherheit, die er braucht; wie alles was in der Populärwissenschaft gehypted wird. Wissenschaft, wie ich sie aus der Pädagogik und aus der Wissenschaftsforschung (d.h. die empirische Erforschung des Wissenschaftssystems!) kenn', is' eben nicht "klar und deutlich", ist oft weniger aussagekräftig als die öffentlichkeit denkt; und das beanspruchen Wissenschaftler in der Regel auch gar nicht. Poplärwissenschaftler reden von "Studien, die belegen", teil ohne die Studien zu benennen, meistens aber zumidnest, ohne die Methodologie zu beschreiben, den Anspruch zu relativieren, die Prämissen zu nennen, die einschränkungen zu nennen, den theoretischen Hintergrund und auch selten Gegenstudien. Warum sollte man seine Zeit auch mit Dingen verschwenden, die einem Widersprechen; es geht in Dabetten ja nicht darum, irgendeine sachliche Richtigkeit, eine Erkenntnis oder so zu generieren; es geht darum Recht zu haben (und womöglich is' das auch hier bei mir der Fall, das weiß ich nicht genau). --- So, Suihgdl… du hast Recht. Ich hab' wenig Informationen über dich und hab' dich schnell in eine Schublade geschoben. Der Grund war in der, dir aufzuzeigen, wie es ist, degradiert zu werden und ich die HB5-Schublade bzw. die Schublade der Loser, die sich damit abgeben und die nicht, wie es angeblich "die menschliche Natur ist", nach besseren Frauen streben. Buchtipps zu Hierarchien und Positionen in der Gesellschaft; hm. Ich kan ndir nur "Klassiker" nennen, weil ich halt selbst nicht in der Soziologie drinnen bin. Pierre Bourdieu is' sehr gut (und sehr tot). Ein einfacher und kurzer Text ist sein Aufsatz über "ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital", sowie dieser Aufsatz (k.a. mehr welcher) in dem es um den Habitus geht, und den Aufsatz in dem es um "Felder" geht. Aber auch Bourdieu is' mit Einschränkungen zu genießen: es kann, meiner Ansicht nach, "irrationales Verhalten", das in der Realität vorkommt, schlichtweg nicht fassen; in seiner Theorie kommt das schlichtweg nicht vor. "Die Feinen Unterschiede" is' eines seiner zwei bekanntesten Bücher (das ander fällt mir gerade nicht ein, es liegt mir aber auf der Zunge), ich weiß aber nimmer, ob ich das überhaupt gelgen hab'. Michel Foucault (noch toter) is' super überschätzt; find' ich. Aber wahrscheinlich is' "Überwachen und Strafen" durchaus lesenwert. Ich glaub' von Giorgio Agamben gibt's einen kurzen, netten Text zum "Asyl" als Raum und quasi den Zuordnugnen; auch von Foucault gibt's einen Text zu "Heteronomen Räumen". Aber über Hierarchie und Position innerhalb einer Gesellschaft können dir die Soziologen sicherlich mehr erzählen. Dazu gibt's sicher viele, viele Vorlesungen und Seminare an der Uni. Aber da gibt's halt auch viele böse Feministinnen; durchaus auch naive (ich hab' auch davon viele getroffen) und Postkolonialisten (?), Poststrukturalisten und Dekonstrutivisten, die halt v.a. für Unklarheit anstatt für Klarheit sorgen. …wie gesagt, ich bin selbst super rückständig, was das Thema betrifft und kann dir eigentlich nicht wirklich was Aktuellen nennen (Dekonstrutivismus könnte aber einigemaßen aktuell sein, auch wenn's mehr eine Methodologie als eine Theorie is', und die Beschäftigung mit Intersektionalität (intersektionale Diskriminierung) könnte soweit auch noch nicht veraltet sein). Is' halt alles nicht "Anwendungsorientiert"; aber das is' Peterson auch nicht. Der rattern einfach nur runter, dass Feminismus böse is' und alles klar is'; hat auch nichts mit "Anwedung" zu tun. D.h. wenn du einfach nur charismatisch rüberkommen willst, dann k.A.; vielleicht könnte dir "Rainer Paris" weiterhelfen, der über "Autorität" schreibt. Da gibt's einen kurzen, leicht verständlichen Text, wo er drei verschiedene Formen von Autorität (charismatische Autorität, Sachautorität und Amtsautorität) sowie deren Legitimation beschreibt; was das für die Anwendung bedeutet, musst dir dann halt selbst überlegen, weil jetzt auch nicht gerade drinnen steht: "Mach X und die Leute werden dein Produkt kaufen". ---------------- Zur Sache mit der Traumfrau: da hab' ich vielleicht eine andere Meinung als andere, was weiß ich; aber eine Traumfrau is' halt auch genau das: eine Traumfrau. Wen man letztlich an seiner Seite hat und wen man an seiner Seite haben will, das ergibt sich im Vollzug, in der Beziehung selbst. Die (nicht überprüfbare) Behauptung is' halt: Wenn man deine Traumfrau jetzt neben dich setzen würde und ihr was miteinander anfangen würdet, würdest du womöglich bald feststellen, dass sie doch nicht deine Traumfrau is'. Und wenn man dir eine Fraun hinsietzt, die sich als deine Traumfrau herausstellt, und mit der du eine schöne, glückliche Beziehung führst, ist sie womöglich in 5 Jahren, in 10 Jahren, in 20 Jahren, doch nicht mehr deine Traumfrau. Vielleicht bleibt ihr trotzdem zusammen, weil's halt auch praktischer is', oder weil ihr gelernt habt, dass sich auch der schönste Schmetterling nach ein paar Monaten irgendwie nichts so wahnsinnig besondere is'. Nicht besser als die Alte. Vielelicht ja schon, aber halt auch nicht so perfekt, wie man glaubt. Immer dem nächst-perfekteren Mädel nachrennen is' das, was die Leute hier den Mädels vorwerfen mit … ah, hypergamie glaub' ich. Sehr gutaussehend hätten wir alle gern. Soll aber wichtigeres geben, und manchmal muss man Kompromisse schließen. Und das hat nicht nur mit der eigenen Attraktivität zu tun. ------------- Edit: Vielleicht triggert mich das mit der Pseudo-Wissenschaft auch so, weil ich selbst kein Wissenschaftler bin und meinen Master noch immer nicht hab'. Vielleicht spamme ich deshalb ein Forum, mit meinem Zeug voll. Aber man braucht das nicht zu psychologisieren; denn auch wenn ein gewisser Neid (um wissenschaftliche Anerkenntung; ich mein', wenn DAS als Wissenschaft gilt, dann is' es ja fast lächerlich, dass ich meinen Abschluss noch immer nciht geschenkt bekommen hab') aus mir spricht, ändert das nichts am inhaltlichen Gehalt. Edit 2: Falls jemand Lust hat, kann er ja mal die Publikationsliste von Petersen hier posten, und dann schauen wir, was das für Journals sind, in denen er da publiziert, und in welchen Sammelbänden er schreibt (die Buchverlage sind glaub' ich nciht so wichtig, bei dem Bekanntheitsgrad werden das sicher auch renomierte Verlage drucken); und v.a. auch was die groben Theman sind (also wenn er viel über ... was weiß ich; Schizophränie schreibt, dann sagt das null über den Wert seiner Gesellschaftsthoerien aus).
  10. "Ich beschäftige mich mit Psychologie und Kommunikationswissenschaft" heißt also, dass du dir Videos und sonstigen Müll von Jordan Peterson reinziehst. Check. Ich hab' Psychologie ja keine Ahnung; sehr wohl aber von Wissenschaft im Allgemeinen; und was ich von dem gesehen hab' is' schon alleine vom Habitus so wissenschaftlich wie Mickey Maus. Ich weiß nicht in welcher Stadt du wohnst, aber in Deutschland gibt's doch in so ziemlich jedem Kaff eine Uni (was gut is'). Hab' jetzt mal einen kleinen Tipp: Schau mal auf einer deiner Unis in einer Vorlesung vorbei zu irgendeinem der psychologischen Themen, die dich ja so sehr interessieren (dazu gibt's sicher irgendwas). Nach der Vorlesung geh' zum Dozenten oder zur Dozentin und frag' die mal nach Jordan Peterson. Oder wenn du Eier hast, dann heb' an einer passenden Stelle in der Vorlesung mal die Hand und sag' sowas wie: "Joran Peterson hat in einer Debatte argumentiert…" Wie gesagt, ich kenn' mich kein bisschen mit Psychologie aus, aber ich würd' Geld darauf wetten, dass Jordan Peterson in der wissenschaftlichen Psychologie eine Witzfigur is', die von keinem seriösen Wissenschaftler ernst genommen wird. Höchsten von chauvinistischen Studienanfängern, die allerspätestens nach dem Bachelor, wahrscheinlich schon früher, ihr Studium aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen abbrechen und dann sowas sagen wie: "Psychologie is' ein Laberfach. Die sind kein bisschen offen für neue Ideen und labern ständig ihr altes Zeug runter". Wenn du dich ernsthaft für Psychologie interessierst und nicht bloß irendwelches "Männer sind so arm dran", "Frauen sind so böse", "wir leben in einer super gerechten Gesellschaft" Gelaber anhören willst, das dir sagen, dass alles, was du so tust "gut" und "okay" ist, sodass du bei deiner menschenverachtenden Meinung bleiben kannst, dann mach das wirklich mal. Und nein, dieses Argument kann man mir nicht zurückwerfen, weil ich so oder so mit disziplinpolitisch mit psychologischem Denken konkurrieren muss und deren Art von Wissenschaft bzw. deren Betrachtungsweise des Menschen auch nicht teile. Ich empfehl' dir da also nicht, dich mit Leuten zu unterhalten, die so denken wie ich, sondern mit welchen, deren Denken ich selbst nicht teilen würde (ich bin halt Pädagoge und kein Psychologe; das is' was komplett anderes). Aber ich bin mir sicher, dass selbst die den Schwachsinn und die Ideologie hinter Peterson erkennen. Okay, vielleicht gibt's einen von zehn, der ihn zumindest soweit ernst nimmt, dass er ihn nicht als kompletten Idioten ansieht, also frag' mal zwei oder drei Dozenten, dass du von den drei Dozenten mehr als einen erwischst, der ihn ernst nimmst, das is' statistisch wohl unmöglich. Einwenig beruhigt es mich fast, dass du mit "ich beschäftige mich mit Psychologie" gemeint hast, dass du dir Bücher und Videos von dem Typen reinziehst. Das is' für mich 'n Indikator, dass du's wahrscheinlich nichtmal ansatzweise so weit bringen wirst, wie ich befürchtet hab'. Für mich is' das 'n bisschen so ein Indikator für die Intelligenz und die Kompetenz einer Person; könnte man in IQ-Tests einbringen: "Was halten Sie von Jordan Pterson", und je nachdem wie sehr man ihn mag, desto niedriger is' der IQ. Sorry, ich weiß, dass ich damit jetzt auch einige andere im Forum hier beleidige; is' … zu höchsten 65% Absicht, und vielleicht auch einwenig übertrieben, aber ich glaub', ich kenn kaum jemanden mit einem Uni-Abschluss (auch keine Informatiker, Mathematiker, Physiker, Psychologen, nichtmal Turnlehrer), die den Kerl ernst nehmen. Nichtmal mein latent frauhassender Physiker-Kumpel nimmt den ernst. Aber es gibt in meiner Facebook-Freundesliste ein paar Kartoffeln, die ständig Videos von dem Typen posten. Ich mein's ernst: wenn das mit dem "ich interessiere mich für Psychologie" kein Posing-Gelaber is', um dich als gebildet und intellektuell darzustellen (was nach dem Namen Jordan Peterson sowieso schon in die Hose gegangen is'), dann mach das mit dem Uni-Besuch. Ich wär' neugierig, was rauskommt; und falls heir im forum irgendwer Psychologie (fertig) studiert hat, dann würd' ich mich freu'n, wenn er was dazu sagt; ich kann mir vorstellen, dass von den 10%, die den Typen wirklich ernst nehmen etwa die Hälfte in der Pick Up Community ist. "Bitte seht mich nicht als verkapptes Arschlos, ich habe nämlich keine Intention, eines zu sein" is' als Aussage so viel Wert wie "Seht mich nicht als HB5 an, weil ich kein HB5 sein will. Ich wäre lieber eine HB10, also seht mich doch als HB10!" Wenn dir die soziale Hierarchie so ein Gebot is' und du 'ne HB5 mit einem 20 Jahre alten Ford Mondeo (ich nehme mal an, das is' kein gutes Auto?) vergleichst, dann bin ausnahmsweise mal ich derjenig im Forum, der dir das "mimimi" hinterherschmeißt; auch wenn du erst 18 bist. Du darfst dir als Ziel eine G Klasse setzen, kauf dir jedes Auto, das du magst. Bei Menschen funktioniert das anders als bei Auto: das auto kann nämlich weder "Nein" sagen, noch fühlt sich der alte Ford degradiert, weil du sagst, dass er 'n minderwertiges Auto is'. Wenn du meinst, 'n Mädel unterhalb der 8 wäre es nicht wert, dass man sich mit ihr abgibt und man sollte doch danach streben, mindestens eine 8 zu bekommen, dann is' das für alle Frauen unterhalb deiner/eurer sogenannten acht so, als würde ich sagen, jemand ohne Abitur darf ja nichtmal an die Uni oder an die Fachhochulen. Mal ernsthaft, wenn man schon im Internet die Meinungen von anderen Menschen lesen will, dann sollten die doch wengistens Abitur haben, oder nicht? Und … hast du Abitur? Ich schätz' dich nicht so ein (siehe: meine Jordan Peterson-Theorie). Fühlt sich nicht gut an, wegen so eines Stück Papiers nicht ernst genommen zu werden, oder? Was denkst du über Frauen, die denken, dass ein Mann ohne Abitur absolut nicht für sie in Frage kommt, "weil das halt doch recht mangelhafte Ware is'". An der Stelle kannst du dir ein respektloses Kichern von drei angeheiterten Master-Studentinnen Mitte 20, kurz vor dem Abschluss vorstellen. Du kannst dir aber auch vorstellen, wie ein Mädel, das dich scheinbar persönlich echt gern hat, das vielleicht zwei, drei Monate mit dir geschlafen hat, zu dir sagst: "Hey, ich hab' dich ja wirklich echt gern. Aber ich glaub', wir sind zu verschieden. Ich schreib' die Anleitung für die Herstellung von Medikamenten bei einem Pharmakonzert und du schaust Jordan Peterson-Videos an (also, setz' hier einfach irgendeinen Job ein, der keinen Uni-Abschluss voraussetzt; ja ich red' explizit von der Uni un nimmer vom Abitur). Ich bin vielleicht ein kleinwenig konservativ, aber ehrlich gesagt finde ich, ein Mann sollte halt wenigstens so gebildet sein wie ich; kann auch ruhig in einem anderen bereich sein, aber irgendwie macht mich das fertig, dass du kaum Bücher liest (ich mein' halt richtige Bücher und keinen pseduowissenschaftlichen Kram) und irgendwie … du, tut mir Leid." Dir fällt sicher ein passendes Wort für Frauen ein, die so denken oder die aus so einem Grund Schluss machen. Und noch viel schlimmer wär's, wenn die Frauen selbst "mangelhaft" sind; jep. Stell dir vor, du würdest das von einem Grüppchen HB5 bis HB8 am ebentisch im Lokal hören, die sich über den Exfreund oder über den neuen Typen von irgendwem lustig machen. Oder gar über irgendeinen Typen, das was von einer wollte. Das Beispiel bring' ich deshalb, weil ich jetzt nochmal nachtreten will: ich denk', so ein HB6, das meint, Typen ohne Abitur sind es nicht wert, dass man sich für mehr als Sex benutzt, sind dasselbs wie Typen ohne Abitur, die meinen, Mädels unterhalb der acht sollte man sich nicht als Ziel setzen. Wer Respekt vor sich selbst hat, geht Bziehungen mehr Typen ein, die mindestens Abi… ah, falsche Perspektive: Wer Respekt vor sich selbst hat, vögelt nur mit HB8+. Alles andere is' doch würdelos. Wenn dir das vielleicht weh tut, evtl. weil du's gar schon erlebt hast, dann kann ich leider nur sagen: Sorry, so hart kann das Leben sein! Es gibt diese Frauen. Und es gibt auch Typen, die eben meinen, dass HB8+ das Mindeste is', was man verlangen kann. Das is' letztlich die Ideologie, die du hier vertrittst, die du propagierst, und das is' die Welt, die du mit deinem Worten und deinem Denken hervorbringst. Ich weiß, dass meine Gedanken in diesem Forum nicht gut ankommen, weil deine Ideologie wirklich gut zu diesem Forum passt, und es is' ja auch kein Zufall, dass du gerade hier gelandet bist. Vielleicht is' das gerade auch eine Art Rundumschlag von mir, mit dem ich gleich mehrere Leute beledige, weil du hier sicher nicht der einzige bist, der kein Abitur hat, "sich aber für Psychologie interessiert (ich hab's oft genug erwähnt, was ich damit meine)". Die können sich genauso mal überlegen, welche Bedeutung ihr HB-Skala eigentlich hat, welches Denken sie damit vermitteln und welche Welt sie damit hervorbringen (das ist nicht bloß Anpassung, sondern was was Pick Up hier schaffen will, das ist ja faktisch auch eine Veränderung der sozialen Ordnung). Gerade wenn es Zeiten gab, in denen du heulen in der Ecke lagst, solltest du wissen, wie schwer das Leben manchmal sein kann, und gerade wenn du kein Abitur hast (siehe: meine Theorie), solltest du wissen, wie es ist, degradiert zu werden. Und dann überleg dir, ob du so mit anderen Menschen umgehen willst. Vielleicht bist du gerade auf einem Höhenflug, weil das mit der Frimengründung gut klappt (da ich deine Einstellung beschissen finde, wäre "Ich freu mich für dich" zu viel gesagt, weil ich jemandem mit deiner Einstellung, sofern er dabei bleibt, eigentlich nicht unbedingt den Erfolg gönne). Aber dieser Flow geht vorbei, du stößt irgendewie, irgendwo, irgendwann an Grenzen, und du stürzt irgendwie, irgendwo, irgendwann auch wieder ab. Die Vorstellung vom "endlosen Wachstum" ist eine notwendige Illusion der liberalen Marktwirschaft. Die KI-Forschung verspricht seit den 1960er Jahren, dass es "innerhalb der nächsten 15 bis 20 Jahre" dazu kommen wird, dass die Intelligenz von Maschinen der der Menschen gleich kommt, die Computerbranche fürchtet sich vor dem Zeitpunkt, an dem die Siliciumleiter die maximale Dünne erreicht hat, weil die Computer dann nimmer schneller werden (so irgendwie, ich kenn' mich damit nicht ganz aus) und um die ungeliebte Umweltkeule zu schwingen: Öl is' eine begrenzte Ressource; das wächst nicht nach wie Bäume; klar finden wir da und dort mal wieder Ölquellen, aber irgendwann is' Sense, und für Elektoautos braucht man meines wissens nach Lithium, was ebenso begrenzt is' und dazu führt, dass ein Elektromotor zwar im betrieb Umweltfreundlicher is', in der Herstellung aber so aufwändig, wie ein Benzinauto nach sieben Jahren. Diese Illusion vom unbegrenztem Wachstum is' eine Illusion, weil Schachspieler ab einem gewissen Alter stagnieren und ihre Rechenleistung im Alter sogar nachlässt. Fußballer werden ebenfalls langsamer, und auch große Unternehmen werden "langsam". Dein höhenflug wird zu Ende gehen, und wenn das passiert, dann hoffe und bete (ich bin Atheist), dass dir dein Erfolgs- und Hierarchiedenken nicht dermaßen deinen Kopf zerschossen hat, dass du dich danach nur mehr selbst verachten kannst. Die HB8 hat Schluss gemacht und die Firma hat Schwierigkeit; das ist die empirische Widerlegung, dass es bei dir nur bergauf geht, die empirische Widerlegung des endlosen Höhenflugs und die empirische Widerlegung, dass du Supermann bist. Und das ist okay. Es sei denn, du hast dir den Kopf mit deiner scheiß Ideologie zerschossen, dass es nicht okay für dich is'. Aber genau das tust du, wenn du fragst, warum man sich mit einer HB5 zufrieden geben sollte. Mit dem Unterschied, dass du diese scheiß Ideologie nicht nur dir selbst antust, sondern auch deinen Mitmenschen, insbesondere den Männern ohne Abit… ah, ich meine den HB5. Und mal als Randinfo: is' eine HB10 noch immer eine HB10 wenn du 80 und sie 70 is', oder machst du's so, dass du dir die HB10 schnappst, wenn sie 20 sind und abschießt, wenn sie 35 sind? Denn auch einen 70Jährigen kann man die Frage stellen, warum er sich keine Ziele mehr im Leben setzt, und warum er sich mit so eine alten Schachtel zufrieden gibt. Auch Schönheit vergeht, eine Sache, die Frauen auch hin und wieder vergessen; und dann posten sie auf Facebook Sachen wie "Männer von heute sind Loser, früher waren die Männer besser!" (mit "früher" is' die Zeit gemeint, in der sie 10 Jahre jünger und 20 Kilo leichter waren, und in der der Sohn vom Hotelmanager hinter ihnen her war und die eine kurz Affäre mit einem C-Promi hatten. "Die Männer von heute" sind das Problem, jep). ----------------------------------------- Da haben wir uns wohl überschnitten. Es is' keine Überraschung, dass ich gut find', was du da sagst, aber schau 'ma mal, was dahintersteckt. Ich glaub', mir tun die Beleidungen trotzdem nicht Leid. Sind wohl auch nicht nur an dich gerichtet, sondern halt ein kleiner Rundumschlag. ...aber an dich persönlich schon auch. Du hast sie dir ehrlich verdient und hart dafür gearbeitet.
  11. Joa, das hast du schon Recht. Also, falls er wirklich existiert. Ich fürchte halt, dass er mit der einstellung im Leben weiter kommt, als es mir lieb is'. an kann's anders fomulieren und sagen: überleg' dir echt, was du mal für ein Mensch werden willst.
  12. Schönes Zitat. Aber verwirrend: 1) Stolz ist die von innen ausgehende Hochschätzung seiner selbst. 2) Hochschätzung der eigenen Person ist Respekt vor sich selbst. Ergo: Stolz ist der von Innen ausgehende Respekt vor sich selbst. So, jetzt hab' ich's, merci. Jetzt muss ich noch überlegen, was ich (inhaltlich) als Respekt bezeichnen würde. Die Meinung des anderen ernst nehmen. Ihn nicht kleinzureden. Höflich zu ihm zu sein. Ihn nicht zu verletzen. Ihm seine Würde zuzugrestehen. Hm... check. Ehrlichkeit is' dennoch wichtig. Danke dir für das Zitat; find' ich gut.
  13. 1) Warum gibt man sich mit einer HB5, einer durchschnittlich aussehenden Frau zufrieden? Weil die Leute hier ihren Laycount hochtreiben wollen, weil sie sich ihre Hörner abstoßen wollen, weil die Alternative am Freitag um 3:00 nicht mehr die is' "HB5 oder weiter an der HB9 ranbleiben" sondern "HB5 oder alleine heim", weil die HB5 ein tollen Charakter hat, weil die HB5 eine gute Verführerin is', weil man bei anderen Mädels einfach keine Chance zu glauben hat (und weil man womöglich Recht damit hat), weil gerade heute keine HB7+ vor Ort ist', weil die HB8 einen abblitzen lassen hat und man sich mit der HB5 trösten will, weil die HB5 einfach insgesamt toll is' und man halt kein komplett oberflächlicher Typ is',… es gibt viele Gründe. 2) Keine Ahnung. 3) Keine Ahnung. 4) Keine Ahnung. ----------------------------------- Jetzt entschuldige mal meinen ungebetenen Ratschlag, aber so wie du dich selbst hier beschreibst, glaub' ich nicht, dass Pick Up oder Frauen allgemein, dir ernsthaft die Erfüllung geben. Ich hab' viele Vorurteile, wenn's um Erfolgsgeschichten geht, und gerade im Start Up Bereich scheinen wirklich viele Hochstapler herumzulaufen. ber agenommen, du bist sächlich der, den du beschreibt, dann glaub' ich, dass s fast schon gefährlich is', dich mit einer derart kalten Ideologie, wie's Pick Up ohnehin schon sein kann, zu konfrontieren. Ich glaub', im Englsichen gibt's dieses Wort "Vulnerability"; was es genau heißt, das weiß ich nicht, aber ich denke das ist es, was dir fehlt; und es fehlt dir, glaube ich, deshalb, weil du willst, dass es dir fehlt. Ich bin deshalb einwenig grantig bezüglich deines Postings, weil es Menschen noch mehr degradiert, als es Pick Up ohnehin schon tut. Deine Frage "warum sollt eman sich mit einer HB5 zufrieden geben?", "Warum nicht immer auf die HB8+ gehen?", das treibt diese Objektivierungs- und Degradierungstendenz der Bewegung auf die Spitze; ganz nach dem Schema: "Hot Babes, die nichtmal eine 8 sind, sich es nicht wert, dass man sich mit ihnen abgibt, und wer sich mit ihnen abgibt, mal ehrlich, der is' 'n ziemlicher Loser. Ich will nur mal nebenbei erwähnen, dass ich keiner bin. Mir kommt nur das beste ins' Haus." Das ist es, was ich in deinem Posting lese. Und warum macht mich diese Degrading von Menschen grantig? Weil ich selbst ein Mensch bin, weil ich in dieser Gesellschaft lebe, und womöglich weil du mich damit höchst persönlich beleidigst, und v.a. weil du miene weiblichen Mitmenschen, egal welche "Nummer" man hinter ihr "HB" schreibt, objektivierst und ihnen den Subjektstatus absprichst. Ich mag kein Moralappostel sein, ich steh' auf Schönheit, ich bin ein oberflächlicher Mensch, aber auch schöne Frauen sind Menschen und keine reinen Prestige-Objekte. Normal steh' ich nicht auf Konflikte und nehm' Beleidigungen nicht sonderlich ernst, ich bin vielleicht korrekter als der Schnitt im Forum, aber allgemein bin ich eher ein gewöhnlicher Kerl; aber aus tiefstem Herzen - und die Retourkutsche nehm' ich mir jetzt heraus - hoff' ich dass du bloß ein Fake bist. Ein Troll, ein Hochstapler, ein Angeber oder irgendein gelangweilter Typ, der im Internet gerne den großen Macker raushängen lässt, dessen Firmengründung genauso erfunden ist, wie seine Beschäftigung mit "Psychologie und Kommunikationswissenschaft". Und ich hoffe das deshalb, weil der Charakter, den du hier zeichnest, 'n ziemliches Arschloch is', von dem ich hoffe, dass es nicht wirklich existiert. Versteh' mich nicht falsch: kein "Arschloch" im Sinne eines "sei doch mal ein bisschen mehr Arschloch" oder kein Arschloch wie jemand, über den man locker sagt: "Der Max is' schon manchmal 'n ziemliches Arschloch. Aber wir haben ihn trotzdem gern." Ne, ich mein' schon ein Arschloch, mit dem ich höchstens auf Konfrontation geh'; und selbst wenn ich dir helfen könnte, deine Traumfrau zu bekommen (was ich nicht kann, weil ich einer dieser Loser bin, die sich mit Menschen unterhalb der 8 abgeben und diese sogar noch ernst nehmen), würd' ich's nicht tun. Und hey, wenn ich drüber nachdenke: auch wenn du bloß ein Fake bist, ein frustrierter Typ ohne Selbstbewusstsein, der gerne 18 und erfolgreich wäre, der sich gerne hier im Forum dafür anhimmeln lassen will, was er nicht für eine harte Sau is' (denn leider kommen solche Fragen hier gut an, und leider is' diese Bewegung oft - d.h. nicht immer - so, dass sie menschenverachtendes und degradierendes Posieren lobt), selbst dann wenn das alles Fake is', hast du für die Frage nichts anderes verdient, als dir einsam und alleine Pornos reinzuziehen. Meinetwegen darfst du dich dabei ruhig gut fühlen. Mein ungefragter Ratschlag: ändere dich! Und zwar sowohl für dich als auch für deine Mitmenschen.Zwick dein Arschloch zusammen, dass weniger Scheiße rauskommt. Sorry, liebe Forumsmitglieder und Admins; sorry für die etwas überzogene Reaktion, aber ehrlich gesagt: ich mein' das schon so. Und das, was sich andere User hier oft leisten, is' um keinen Deut besser; und die Frage, die der User hier stellt, is' nochmal deutlich menschenverachtender. Wenn die Pick Up Bewegung nicht als sexistisch, menschenverachtend und gefährlich dastehen will, dann sollte sie sich echt von solchen Gedankengängen abgrenzen und sagen: so nicht!
  14. Sagt mal,... is' das eigentlich so ungewöhnlich? Ich mein', die Diskussion schaukelt sich ein bisschen auf, alles wird etwas extremer dargestellt, als es womöglich ist. Is' es nicht mehr oder weniger normal, dass nach dem ersten "New and shiny" die Faszination irgendwann verfliegt? Man lernt wen kennen, es is' aufregend, nach einer Weile kennt man die Person schon und es is' halt nimmer aufregend. Eine Art Desillusionierung. Man erkennt die Sachen, die einen vielleicht doch einwenig nerven, Rätsel verschwinden, und was einal "tol" war, is' danach "normal". Der erste Sex is' "soweit okay" und v.a. deshalb toll, weil's aufregend is', den anderen zu erkunden, beimzweiten Mal wird's besser, weil's noch immer aufregend is', aber man schon schon sicherer damit is', was passt und was nicht, beim dritten mal beginnt's richtig gut zu werden, dann spielt man sich einwenig ein, Nummer 6, 7, 8 is' dann ziemlich Top, und dann irgendwann geht halt die Spannung verloren. Der Sex wird nicht schlechter, weil er schlechter wird, sondern weil man's halt gewöhnt is'. Und außerhalb des Bettes war man halt schon gemeinsam in den tollen Bars, hat sich schon ein paar Bands angeschaut und es is' nimmer "neu", man hat ein paar Leute kennengelernt und evtl. is' einem da jemand anders positiv aufgefallen (was nicht vel heißt) und man beginnt generell weder andere Menschen wahrzunehmen, von der Serie, die man begonnen hat, sich anzuschauen hat man die ersten zwei Staffeln durch, die Schwester von dem Mädel/dem Typ hat man mittlerweie auch kennengelernt, und die geht einen am Geist. Es war halt nur ein Fling. Es kratzt vielleicht einwenig am Ego, wenn sich nicht jedes Mädel unsterblich auf alle Ewigkeit in einen verliebt und man selbst die Person is' die Schluss macht bzw.früher die Lust verliert. Aber so wie man selbst nach ... k.A. einem Jahr das Interese verlieren würde, verliert sie halt nach einem halben Jahr das Interesse; oder so wie man selbst das Interese nach drei Monaten verlieren würde, verliert sie es halt nach einem. Es muss doch eben nicht alles "für immer" gehen. Insofern find' ich Spielchen spielen (wie "nicht rangehen, wenn sie anruft") ... wobei jeder hat doch seine eigenen Spielchen, isofern passt's schon. Was ich aber mein is': warum sollte man sich extra "spannend" machen, wenn an doch Lust auf hemmungsloses Händchenhalten hat? Nur um die Anziehung länger Aufrecht zu erhalten und aus einem dreiwöchtigen Fling noch fünf Wochen rauszuholen? Wenn etwas wirklich lange anhalten soll, dann is' eine leichte Spannung sicher hilfreich, aber ich glaub' nicht, dass man sich über Sachen wie "nicht ans Telefon gehen" oder so wirklich dauerhaft spannend macht. 'n Typ aus meinem Freudeskreis is' seit ein paar Jahren extrem unzuverlässig geworden und geht kaum mehr ans Telefon. Also haben wir aufgehört, ihn anzurufen oder zu unseren Abenden einzuladen, weil's halt immer "spannend" is', ob er wirklich auftaucht, oder ob wir dann zu dritt beim Billards sind. 'n Mädel das mir dreimal absagt - d.h. das ein "aufregendes" Leben mit vielen Aktivitäten hat - frag' ich frühestens i 'nem halben Jahr wieder, wenn überhaupt. Und stressig is' es für einen selbst auch, ständig "spannend" sein zu müssen. 'ne Beziehung (also was längerfristiges) soll entspannend sein; zumindest dann, wen namn ein spannungsreiches Leben hat. 😉 Diese Hafen-Metapher mag kitschig sein, aber irgendwie passt sie. Klar, Sex is' dann halt nur 1 bis 31 mal pro Monat; je nachdem wie aktiv beide sind. Aber in einer fsten Beziehung zählt dann schlichtweg auch mehr als der Sex (und ja: Sex is' mir schon wichtig; sehr wichtig, weil ich d auch einwenig traumatisiert bin 😕 . Aber das, was eine Beziehung zu einer Beziehung macht, is' nicht der Sex. Bis man aber jemanden findet, mit dem's passt, muss man halt .... um mal euren Geschmack zu treffen, viele Menschen vögeln. Oder zumindest daten. Und durch viele kurze Flings durch, durc kurze Beziehungen, durch lange Beziehungen,und dann irendwann stellt man fest, dass man seit vier Jahren zusmamen is', und dass es noch immer passt, und dann stellt amn fest, dass man seit sieben Jahren zusammen is', und es nimmer passt. Geht doch alles irgendwann vorbei. Weiß nciht, ob mein Argument rüber kommt, aber wenn sich nach drei Monaten und 30 Mal Sex herausstellt, dass man doch nicht ihr Traummann is', dann - gosh. Man selbst hätte es nach dem 80. Mal auch nicht anders gemacht. Man muss nicht ihr Traummann sein, der die Sannung aufrecht erhält.
  15. Warnung: Ich komm' da komplett vom Thema ab und so weiter, aber hey: ich darf das. Einfach weil's auch mein blog is'; da muss ich nciht "beim Thema bleiben". aber irgendwie is' doch imemr so eine gewisse Relation da; also .. .vielleicht bin ich mehr beim Thema als man denkt. --------------------------------- Hey… also deterministisch seh' ich die Welt nicht. Im Gegenteil: ich lande immer wieder in Diskussionen mit Vertretern eines streng deterministischen Welbildes, die außerdem (ihrer) Außenperspektive auf das Subjekt einen erkenntnistheoretischen Sonderstatus zuschrieben, also quasi so tun, als wären sie selbst "ortlose" Beobachter oder als gäbe es überhaupt einen Ort der Beobachtung, der außerhalb aller Orte ist (Gott-Perspektive). Das setzt aber die Außenpespektive vor die Innenperspektive; und mir fällt letztlich kein erkenntnistheoretisch überzeugender Grund dafür ein, dass die Gott-Perspektive die ja unmöglich ist, aber von der diese Vertreter ausgehen) … besser, legitimer ist, als die Perspektive des Subjekts selbst: Einwenig anders beschrieben: Wenn Person A "allwissend" über die Gegenwart ist (d.h. alle Nuturgesetze kennt und die das Universum empirisch vollständig erfasst hat), dann könnte sie, so die Annahme der Vertreter eines deterministischen Weltbildes, vorhersehen, was Person B tut. Damit würde Person B für sie zum "Objekt" werden, oder (wohl eher noch zum Film, wenn Person A davon ausgeht, dass sie selbst Objekt ist, was Vertreter dieser Form des Determinsmus ja tun). Person A kann also sagen: "Person B hat keinen freien Willen, weil alles, was sie tut und entscheidet, vorherbestimmt und vorhersehbar ist". Angenommen, es wäre eben tatsächlich alles vorhersehbar; würde das dennoch nciht den "(Freien (?)) Willen" negieren. Was ist der Unterschied zwischen "Willen" und "Freiem Willen"? Aus der Perspektive von Person B, der Innenperspektive (selbst wenn diese Selbst Vertreterin des Determinismus ist), kann sie ihr Ich und die Tatsäche, dass die Entscheidungen trifft, nicht negieren. Dass die Entscheidungen vorhersehbar sind und meinetwegen physikalische, psychologisch etc. determiniert sind, ändert nicht an der Tatsache, dass es sich um Entscheidungen handelt. …lange Rede, kurzer Sinn, oder gar kein Sinn und langweiliges (und angeberisches) Gebrabbel: ich glaube nicht einmal, dass alles vorherbestimmt ist, und es ist letztlich auch irrelevant für mich. Ich argumentiere (bzw. postuliere, behaupte) auf einer viel pragmatischeren Ebene, dass wir den Einfluss unserer Entscheidungen auf unser Leben überschätzen. …man gerät zufällig an die falschen Leute. Meine Freundin spielt 'ne große Rolle in meinem Leben. Ich hab' sie in 'ner Bar kennengelernt. Was hab' ich getan, um sie kennenzulernen? Ich hatte lange Haare, das war's. Sie hat mich angesprochen und ich hab's nicht verkackt. Ende. …was hab' ich getan, dass mir meine Schwester Geld borgt, wenn ich welches brauche? Naja, ich bin ihr Bruder. und kein totaler Vollidiot. Wenn ich genau dergleiche wäre, der ich jetzt bin, wir aber keine Geschwister wären, würde sie mir nichts borgen, da bi nich mir sicher. …wie bin ich in der Arbeit mit Behinderten Menschen gelandet? Ich war zu faul, mir einen Job zu suchen und hab' einfach bei der Numer angerufen, die mir 'ne Studienkollegin gegeben hat. Das war übrigens auch bei meinem Job im Hort so; 'ne Freundin gibt mir 'ne Nummer und sagt: Da meld' dich. …klar bin ich "selbst Schuld", dass mein Leben so passiv läuft; aber es läuft ja nicht schlecht. Ich find# meinen Job schon okay und hab' mich über den Job im Hort gefreut. Aber das is' alles nicht wirklich durch meine "Entscheidungen" zustandegekommen. Hät' sie mir die Nummer von einer Hotelrezeption gegeben, weil ich ja eh so ein Nachtmensch bin, dann hät' ich dort auch angerufen. Mein Leben wäre drastisch anders verlaufen, ich wär' wahrscheinlich nicht in der Arbeit mit Behinderten gelandet, hätte gewisser Erfahrungen nicht gemacht, andere hingegen schon, etc. und das alles nur, weil meine studienkollegin halt nicht im Hotel, sondern im Hort gearbeitet hat. …und warum hatte ich lange Haare (der Grund, aus dem meine Freundin mich damals angegraben hat)? Weil ich irgendwann am Teenager zu faul und zu geizig zum Haareschneiden lassen war, ein Kumpel, den ich letztlich im Diablo 2 Battlenet kennengelernt hab', meine Haare toll fand, weil er ein Metalhead war, und … dann war ich halt der Typ mit den tollen Haaren; und meine erste Freundin hat halt auch lange Haare gemocht. Irgendwie hab' ich mich dran gewöhnt. Keine Entscheidung im eigentlichen Sinne, und doch relevant für mein Leben. --------- Wenn Jung und Mädels mit 13 in Cliquen kommen, dann is' es oft so, dass ähnliche Leute in ähnlichen Gruppen zusammenkommen; u.a. schon, weil sie in unterschiedlichen Schulen sind. Das Kind eines Top-Managers und einer Chefärztin geht nicht auf die gleiche Schule wie das Kind einer arbeitslosen Deutschen, die mal mit einem syrischen Asylanten zusammen war, jetzt aber Alleinerzieherin is'. Meine These geht in die andere Richtung: dass Menschen, die Reiche Menschen im Umfeld und im Freundeskreis haben, öfter selbst reich werden, liegt daran, dass sie eigentlich schon im Vorhinein eher reich waren, und deswegen erst in den Bekanntenkreis gekommen sind. Und wenn die nicht vorher schon reich waren, dann waren's die Kontakte zu den Reichen, deren Unterstützung etc., die relevanter fürihren Erfolg waren, als irgendwie Verhaltensweisen, die sie sich abgeschaut haben. Nicht, dass letzteres nicht grundsätzlich vorkommen kann … aber es spielt eine eher geringe Rolle. Vor allem, wenn's um Geld geht. Anders is' es wohl bei Bildungsinstitutionen, Gruppe usw. (also "Reichtum" is' für mich da eher die Ausnahme). Ich glaub', wenn jemand Methematik studiert, wird er anders, als wenn er Soziologie studiert. Ich hab' mit Pädagogik begonnen, war begeistert, und deke jetzt "wie ein Pädagoge". Hät' ich Mathematik studiert, dann würd' ich anders denken. Das sind jetzt alles nur Annahmen, dafür hab' ich keine (wissenschaftlichen) empirischen Hinweise. …gleiches Gilt wohl für "Konzertgeher", "erfahrene Clubber", "Fitnessjunkies" etc. Dieses Credo "Schau dir die 5 Menschen in deinem Umfeld an, mit denen du am meisten Zeit verbringst. Du bist der Durchschnitt davon." … das funktioniert wahrscheinlich ganz gut. Aber ich glaub' nicht, dass du das so leicht ändern kannst, indem du halt andere Leute kennenlernst. Es hat schon einen Grund, dass man gerade diese Leute kennengelernt hat. …ich lern' einfach keine wirklich dummen Menschen kennen. Sorry, kommt einfach nicht vor; is' keine Abneigung von mir, glaub' ich, das … passiert einfach so. Ich könnte jetzt krampfhaft versuchen, "Manager" kennenzulernen, in einer Versicheurng anfangen und mich dort an die großen Ranmachen; der Erfolg davon wäre wahrscheinlich sehr gering. Die würden erkennen, dass ich "nicht dazu gehör'", dass das wohl Arschkriecherei is', dass ich mich da in einen Kreis hineinschwindeln will, weil ich nahe der (unterstellten) Sonne sein will, und am Ende des Tagen würd' ich ach der Arbeit heim gehen, mich bei irgendeiner Bekannten auskotzen und danach mit 'nem Kumpel auf ein Konzert gehen. …ich sag' nicht, dass das gar nicht funktioniert, aber das bruacht extrem viel Zeit. Und ich würde v.a. dieses Management-Geschwafel, das Erfolgsgerede und das, was Reiche Leute von sich geben, nicht sonderlich ernst nehmen. Is' ein etwas konstruiertes Beispiel, aber wenn eine Person durch russisches Roulette 'ne Million Euro gewinnt, und eine andere Person 20 Jahre lang dafür arbeitet, dann haben am Schluss beide 'ne Million, beide sind reich und beide können irgendwelchen Mist erzählen; nur weil einer von beiden Erfolg beim russischen Roulett hatte, würd' ich nicht sagen, dass er Ahnung hat. …und wenn wir mal die Konstruktion des Beispiels wegnehmen, kannst du das Russische Roulett durch einen extrem riskanten Hedgefond ersetzen, der halt zufällig Erfolg hatte; durch die Investition in DIE EINE Aktie, von der die Person "von Anfang an gewusst hat, dass sie Erfolg haben wird" (das is' etwa so ernst zu nehemn, wie den Lottogewinner, der "diesmal ein total gutes Gefühl" hatte und "irgendwie wusste, dass er diesmal gewinnt"). Du kannst auch durchaus vernünftigere Sachen dazuschmeißen: es gibtin diesen Multi Level Marketing Vermögensberatungen durchaus Leute, die zu Kohle gekommen sind. Die sind halt rechtzeitig auf den Zug aufgesprungen; ja das war 'ne Entscheidung. Der Zug hätte genausogut einfahren können. Dass gerade dieser Zug angekommen is', is' vielleicht kein "Zufall", vielleicht war's schon irgendwie naheliegend; aber nur weil jemand einmal (oder auch zweimal) den richtigen Zug erwischt hat, heißt das nicht, dass er Ahnung von irgendwas hat. …bin mir gerade nimmer sicher, wie das Beispiel ging, hab's in einem Buch gelesen. Ah… ich versuch's mal zu rekonstruieren: Stell dir vor, es gibt einen Haufen Aktien von Firmen, deren Entwicklung unvorhersehbar ist. Und dann reduzieren wir das auf einen Kopf- oder Zahl- Wurf. Puh… sorry, is' schwer zu rekonstruieren,… Ich hab' eine Grundmenge von 1 000 000 Menschen, ja? Jetzt schick' ich an 500 000 Menschen davon eine Mail aus, dass ich das vorhersehen kann: und es wird Kopf rauskommen. An 500 000 Menschen schick' ich eine Mail, dass Zahl rauskommt. Nachdem es Kopf wird, schick' schreib' ich die 500 000 Leute, denen ich "Kopf" Geschrieben hab', nochmal an: der Hälfte schreib' ich "Kopf", der anderen schreib' ich "Zahl". Ich bin spezialist, und sie mögen mir doch Vertrauen, mir für meine Tipps Geld schicken, bla, bla, bla. …das ganze mach' ich mehrmals. Für 250 000 Menschen bin ich dann dreimal richtig gelegen, für 125 000 viermal, für 62 500 fünfmal, für 31 250 Menschen sechsmal, für 15000 (vereinfacht) Menschen sieben mal, für 7500 Menschen acht mal, für 3750 Menschen neunmal, für grob 1600 zehn mal; und wenn mir dann irgendwan mal die Leute glauben (hey, ich bin zehn mal richtig gelegen), dann schicken sie mir ja vielleicht doch mal Geld. Ich glaub', es gibt eine Betrügermasche, die so in etwas abläuft. …nur weil einer 10 mal hintereinander beim Kopf oder Zahl gewonnen hat, würd' ich dem keinen Cent für seinen Ratschlag geben. (Oder … realistischerweise würd' ich's vielleicht doch, weil ich auf die Masche reinfall'. Nicht bei Kopf oder Zahl, aber bei irgendwelchen anderen, komplexeren Sachen vielleicht schon; Wetttipps beim Fußball oder sowas). Ehm,… think about it. Und geh' mal über den Friedhof der guten Ideen (jetzt fällt mir auch das Buch wieder ein bzw. jetzt hab' ich's gefudnen: Rolf Dobelli (2014): "die Kunst des Klaren Denkens". Is' auch ziemlich banal und eifnach zu lesen; man kann theoretisch über mehrere Sachen gern diskutieren, aber so als "Sammlung" is' es schon nett). …am Friedhof der guten Ideen, am Friedhof der talentierten Musiker etc. sind haufenweise Leute, die's nicht geschafft haben, obwohl die Ideen super waren, die Leute Engagiert etc.; einfach weil … Schinken. Im Nachhinein kann man leicht mal sagen: "War doch klar, dass…", aber wenn man sich mal in so einen Blödsinn wie Schädelvermessung einließt und versucht, die Logik nachzuvollziehen, wer weiß, wie blöd die Idee dann wirklich is'. Don't get me wrong: ich bin kein Vertreter der Schädelvermessung und just 4 Info: soweit ich weiß, war die Schädelvermessung auch von Anfang an schon stark umstritten; aber mir fällt bis heute nicht wirklich ein Argument ein, warum die nicht funktionieren sollte; also: warum sollte Schädelvermessung unwissenschaftlicher sein, als bunte Bilder von der Gehirnaktivität verschiedener Areale? Weil die Persönlichkeit bzw. das Denken im Hirn und nicht im Kopf passiert? Ist es so unrealistisch, dass Menschen mit - was weiß ich - einer flachen Stirn eher zu Kriminalität neigen; während es realistis ist, zu sagen, dass Menschen mit einer überaktiven Hypophysendrüse leicher jemandem vertrauen? Joa, vielleicht is' die empirische Basis der Neurologie vorhanden und die Schädelvermessung war "frei erfunden". Aber so von der Idee her würd' ich persönlich auch im Nachhinein nicht sagen können: "War doch völlig klar, dass das scheitern muss. Wer kommt schon auf die blöde Idee von Schläfenfalten auf den Charakter zu schließen?"