selfrevolution

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  1. Pf ... mag nur nochmal jammern (und "realistische Zahlen" in den Raum schmeißen). Ich meld' mich immer wieder mal bei okCupid an und dann 'ne Woche später halt wieder ab (und neu an). Hab' irgendwie immer so zwischen 20 und 25 Likes und eine handvoll Matches, die nicht zurückschreiben. Mit eienr hab' ich mich letzte Wche getroffen, und die hat ca. 15 Jahre älter ausgeschaut als auf den Fotos und war charakterlich irgendwie ur nicht mein's. Und das war's. Derzeit sind's 25 Likes, davon 4 Matchen. Pf. Nur eine hat ein paar mal zurück geschrieben, aber sich dann wohl anders entschieden. Meine Theorie is', dass es immer dieselben 20 (für mich völlig unattracktiven) Mädels sind, die mich liken (und ein paar Mathes, die ich schon mehrmals hatte, bestätigen das). Wer mich aber liked, seh' ich leider nicht.Ich seh' nur die Matches. Also ... mäh. Ich find' diese Seite irgendwie doof.
  2. Ha! Mir ist gerade noch eine Geschichte eingefallen. Wieder eine, in der ich der schreckliche Part des Dates war: ...in dem Nerdverein, in dem ich seit Jahen bin, gab es schon lange ein Mädel. Durchaus attraktiv. Sie war damals in einer sehr festen Beziehung, die beiden haben zusammen gewohnt und wir hatten nicht wirklich was miteinander zu tun. Sie war auch nicht so viel da. Irgendwann jedenfalls gab es eine wirklich dramatische Geschichte: sie hat etwas mit einem Kerl aus dem Verein angefangen. Große Liebe, großes Drama: erst eine Affäre, dann ist auch ihre Beziehung in die Brüche gegangen, sie musste ausziehen, irgendwann hat der Typ Schluss gemacht, also ungefähr alles is' da beschissen gelaufen. Aber sie war in der Zeit halt doch öfter bei den Treffen, ich hab' sie immer wieder auch bei anderen Gruppenaktivitäten gesehen usw.; und ich hab's nie groß wem gesagt, aber ich hab' immer mehr den Eindruck gewonnen, dass ich ihr zu mindest gefalle, dass sie mich interssant findet und so. Wann genau sich die beiden getrennt haben, hab' ich nicht mitbekommen, aber auch das war ein großes Drama, bei dem jeder den anderen verletzt hat, und letztlich is' sie aus dem Verein ausgetreten. Wir sind uns immernoch da und dort begegnet, es is' immer wieder da und dort die Feststellung gefallen, dass wir eigentlich nie wirklich miteinander zu tun hatten, aber es lag meiner Ansicht nach durchaus irgendwie zumindest Interesse in der Luft. Sie wusste - zumidest nehm' ich das an - dass ich eine offene Beziehung hatte, und irgendwann haben wir so zwei, drei mal gechattet und beschlosse, dass wir uns mal treffen. Tja, das Treffen! 1) Wie dämlich. Ich wollte irgendwie "cool" wirken und hab' einen Termin vorgeschlagen, an dem ich nachher zur Bandprobe musste. Also, soass wir nur ca. eineinhalb Stunden hatten. Ich wusste ja nicht, wie das so wird und dachte mir,... keine Ahnunung mehr. Dass das irgendwie sowas wie ein Date war, dachte ich mir schon, aber sicher war ich mir nicht. Ich kam dann in die Bar (ich weiß nimmer, ob ich pünktlich war - wenn dann aber nicht viel verspätet). Sie war schon da. Rausgeputzt (zwar nicht ganz mein Kleidugsgeschmack, aber "zu recht gemacht" hat sie sich sichtlich). Hab' angekündigt, dass ich nicht so viel Zeit hab'. 2) Es is' so, dass ich im Verein einen anderen Namen hab' als sonst. Sagen wir mal ... "Kurt" statt "Felix" (beide Namen sind frei erfunden). Das kommt daher, dass keiner Kurt hießt, aber jeder Felix. Dadurch, dass ich über den Verein halt viele Leute kenn' und so, is' das schon auch ein Name, den ich oft benutz. Aber außerhalb dieser Gesellschaft nennen mich dann doch alle Felix. Es is' also nicht unüblich, und "engere" Freunde nennen mich meistens auch Felix. Jedenfalls hat sie mich mit meinem richtigen Namen angesprochen (was sie noch nie hat), und ich meinte, sie sollte mich doch lieber "Kurt" nennen. K.a. wieso ... aber im Nachhinein kommt mir das bescheuert vor. 3) ... und jetzt wird's wunderbar: ich hab' dann das komplette Treffen lang über ihren Ex geredet. Also ... den Drama-Ex, wegen dem sie ihre Beziehung beendet hat, ausgezogen is' und der sie dann sitzen lassen hat. Den, mit dem's total viel Drama gab. Tja... ich hab' richtig viel über den geredet und viel über deren Vergangenheit nachgefragt und so weiter. Hab' viel über die guten alten Zeit im Verein geredet (also den Verein aus dem sie zwar nicht gefolgen is', aber in dem sie einfach nimmer sein konnte, weil's ein paar Leute gab, die sie mittlerweile überhaupt nicht leiden können). ...das Ding is', ich glaub', sie hat sogar vorher, beim Ausmachen des Treffens, gebet, dass wir nicht über ihn reden. Gut, vielleicht war's nicht das komplette Treffen, aber ich glaub', es war schon recht viel. Und dann war die Zeit eh schon vorbei (weil ich ja so cool und beschäftigt bin). Tja ... nochmal wollte sie sich nicht treffen. Das is' übrigens ein Mädel, das auch auf Mädels steht. Und um einen Kumpel zu zitieren, der alle paar Jahre was mit ihr hat: "Wenn man mit der Steffi rummacht, is' komischerweise immer irgendein anderes Mädel dabei" und "Ich glaub', den besten Sex, hab' ich eigentlich immer mit der Steffi gehabt", und ihr Ex meinte: "Also, die Steffi hat's schon faustdick hinter den Ohren." Ich kann mich erinnern, dass die Steffi zu Vereinszeiten auch mal mit einem Hundehalsband um den Hals angekommen is'. Ich glaub', ich hab' da wirklich was verkackt, weil es sicher ur geil gewesen wäre, was mit ihr anzufangen. Charakterlich is' sie chillig, ausschauen tut sie auch gut. Mäh... so ein Scheiß! Sie hat gemeint: "Derweil" hätte sie keine Lust. Das is' drei Jahre her und seit zwei Jahren frag' ich mich ständig, ob ich sie nicht nochmal fragen sollte. Bin ihr seit dem zwei, drei mal über den Weg gelaufen, aber ich glaub', mehr als ein paar Sätze haben wir nicht ausgetauscht. Gosh! Dieses beschissene Date! (oder halt "Treffen unter ... Menschen, die noch nicht viel miteinadner zu tun hatten, aber sich einmal treffen wollen").
  3. ...mal v.a. auf diesen Teil (und das ganze gerede danach) bezogen: es gibt viele Gründe, aus denen sie (doch) keinen Sex will. Es wird ja immer wieder betont, dass Frauen in einem Moment, an einem Tag, heiß auf einen sein können, und sich das plötzlich ändert. Was auch immer der Grund dafür ist. Wenn du vorher abklärst, dass du vorhast, die Nacht bei ihr zu verbringen und sie zusagt, dass du ds gerne tun kannst, is' das noch kein Garant dafür, dass ihr vögeln werdet. Es is' schon ein gute Indikator dafür, dass sie das vorhat, aber es gibt darauf keine Garantie. Das gilt nicht nur für Frauen, die so oder so alle 10 Minuten ihre Meinung ändern, sondern auch für Frauen, die "normal" sind. Und das gilt für Männer: Wenn du dir am Mittwoch ausmachst, dass ihr am Donnerstag tanzen geht und dann die Nacht bei ihr verbringt, und am Donnerstag um 18:00 sagst sie, dass du die nacht bei ihr verbringen kannst, und um 23:00, wenn ihr heim geht, sagt sie, sie is' voll scharf auf dich, dann kann sie (und darf sie) trotzdem noch um 23:40 sagen: "nö". Dafür kann's Gründe geben, die mit dir persönlich zu tun haben (irgendwie merkt sie, jetzt, wo du nackt bist, dass sie dich irgendwie doch nicht geil findet, dass dir ihr Schwanz zu groß ist und Angst macht, dass sie den komischen Fleck auf deinem Bein schrecklich findet, dass du im Schritt stinkst oder sonstwas) oder das kann mit den umständen zu tun haben (der Exfreund hat eine SMS geschrieben, dass er sie morgen treffen will, und sie is' gedanklich einfach abgelenkt; sie hat 34 Tequilla zu viel getrunken und is' sich sicher, dass sie dir auf den Bauch kotzen würde, wenn sie deinen Schwanz in den Mund nimmt oder du sie beim Vögeln durchschüttelst; in ihrer Whnung entdeckt sie ein Spinne, obwohl sie davor einen totale Phobie hat und ständig darüber nachdenkt, ob nicht och eine zweite Spine wo herumkriecht; vor dem Sex fliegen zwei Flugzeuge in's World Trade Center und sie muss unbedingt die Nachrichten schauen, ehm,.. oder sie realisiert, dass mittlerweile nimmer Donnerstag sodnern Freitag is' und sie Freitags aus religiösen Gründenkeinen Sex haben kann). Gehst du dann wieder heim? Um mitternacht kann ich das ja gut verstehen, aber wenn's schon zwei is'? Ich wohn in Wien, da gbt's Night Lines, mit denen man in maximal einr Stunde, eher deutlich schneller selbst Mittwoch um vier noch heim kommt (oder mit dem City Bike), aber es soll Käffer geben, in denen das nicht so einfach is'. Evtl. is' man sogar extra in ihre Kaff gefahren ... keine Weltreise. Nach dem Konzert in der Stadt geht's mit dem gut getimten letzten Bus um 0:14 in 30 Minuten zu ihr in's Kaff. Wenn sie sich's um eins in der Nacht dann anders überlegt, dann is' das mit dem Heimkommen auch nimmer so leicht. Schläfst du dann auf det Couch? Der langen Rede kurzer Sinn: ich halt' das ganze "du schläst neben ihr, fickst sie aber nicht? Was bist du für 'ne Pussy ohne Eier?" für Blödsinn, kurzsichtig und vor allem: für heiße Luft. ...und selbst wenn du dann heim fahren würdest oder auf der Couch schlafen würdest: wozu? Nur um deinem Selbstverständnis von Männlichkeit gerecht zu werden und ja nicht das Gefühl haben zu müssen, dass du vielleicht von irgendwem als Pussy bezeichnet werden könntest? ...btw. ich kann das gut verstehen. Ich hab' mit bei einem echt heißen Mädel, in das ich total verknallt war, im Bett geschlafen, ohne ds was gelaufen is'. Ich war aber schon davor ... wohl das, was man als kastriert bezeichnen würde. 😉 "Good Friend Sleep Over" ... neah, ich bin mir da ziemlich, ziemlich schwul vorgekommen. Aber ich hab' ja auch nicht dieses Selbstbewusstsein, dass es nichts gibt, was meine Männlcihkeit infragestellen könnte. ...also auch wenn ich mich damit mal wiedr unbeliebt mach' dreh ich die Frage um: ...bist du dir deiner Eier so unsicher, dass du wegrennen musst (auf die Couch oder komplett heim), nur weil ein Mädel nein sagt? Oder holst du dir dann einen runter (wo eigentlich)? ... das mit dem Runterholen wär'ja beinahe 'ne Option, wenn man's gar nicht mehr packt. ...ich glaub', du würdest, wenn's hart auf hart kommt, genau das gleiche machen wie der Lemonade: neben ihr im Bett schlafen und es halt aushalten (oder dir am Klo einen runterholen).
  4. ...und wenn sie nicht mag? ...fragst du vor dem (zweiten) Date immer, ob die Frage erade ihre Tage hat? Oder meinst du, dass du's verschiebst, wenn ihr bei ihr seid und sie dann meint, sie hätte ihre Tage und wolle keinen Sex? Kann ja vorkommen, dass es dann schon mitternacht, ein, zwei, drei in der Nacht is', man vielleicht ohnehin schon etwas müde ist.
  5. Was hättest du den gemacht? 😉
  6. Link? ...mir geht's weniger um die Frage der Bilder sondern darum, was man dann schreibt.
  7. Ich weiß schon, dass essicher irgendwo einen Thread dazu gibt. ...k:a. aber was schreibt ihr bei diesen Swipe-Seiten (okCupid, Tinder) am Anfang? Ich hab' ja so gut wie nie Matches, aber wenn doch, dann kommen halt fast nie Antworten ziemlich egal, was ich schreib' (auf's Profil eingehen, "tiefer", oberflächlicher ... äh, okay, so viel hab' ich auch nch nciht probiert ... aber so ein zwei Tipps)?
  8. Meinst du damit "Mitglied abonnieren" oder... was fürein Newsletter?
  9. Hey Leute, Mein Alter: 32, kindisch und sexuell unerfahren; quasi ein lockerer Kerl Ihr alter: 32, Kopfmensch, nicht sonderlich emotional, sexuell zumindest deutlich erfahrener als ich Dauer der Beziehung: keine Ahnung. Wir vögeln seit vier Jahren? Sie mag den Beziehungsstempel nicht und mir is' das soweit Recht. Sie wohnt halt (sehr) weit weg. Problem: ...gibt's kein's. 😉 Ich bin mehr neugierig, wie das bei euch so ist. Also, da sie ja keine Stempel mag, war unsere Sache theoretisch immer eine offene Sache. Haben uns gegenseitig in einemLokal aufgerissen, Sexbeziehung, irgendwann sind wir auch außerhalb des Bettes öfter zusammen gewesen, und nachdem ihr Erasmussemester zu ende war, haben wir uns "einfach mal so" besucht, was sie so oft wiederholt hat, dass man das wohl als Fernbeziehung bezeichnen kann. "Verliebt" im Schmetterlingssinne waren wir beide nie, aber wir haben halt Gefühle füreinander entwickelt, die tiefer geworden sind und so weiter. Wir haben außerdem auch irgendwann mal (schon recht früh) beschlossen, dass es leiwad is', und dass wir eigentlich weiter mitenander vögeln wollen, wenn einer mal 'ne Beziehung hat; und irgendwann mal ... wie gesagt, es lässt sich nimmer wirklich abstreiten, dass wir ein Paar sind, über's Heiraten und Kinderkriegen haben wir immer wieder mal geplaudert und zwischendurch bezeichnen wir's auch als Beziehung. Dann sagt einer von uns beiden "bääääh", wenn einer von uns ein Liebesgeflüster loslässt, ruft der andere "Schwuuuul" oder sowas. So, also die Sache is' jedenfalls immer offen gewesen. Das war allerdings bei ihr immer 'ne theoretische Sache. Ganz am Anfang, also so ca. 'en Monat,nachdem wir us kennengelernt haben, hatte sie genau einmal (sie zählt zweimal, wüsste aber nciht wann das zweite mal gewesen sein soll) Sex mit dem Ex (den sie vor mir noch als den "Vater ihrer zukünftigen Kinder" bezechnet hat, der aber an sich schon damals ihr Ex war). Ansonsten hatte sie seit fast vier Jahren eigentlich keinen. Von daher musste ich mir über das Thema Eifersucht nie Gedanken machen. Ich bin kein Frauenheld. 😉 Bin schrecklich im Aufreißen und so, aber ich war seit dem sehr oft verliebt (das weiß sie und wusste sie auch immer, aber ich hab' auch immer klar gemacht, dass das "bloß Schmetterlinge" sind", aber "erfolgreich" genutzt hab' ich die Offenheit nur nach ca. 'nem halben Jahr für 'ne kurze Sexfreundschaft und jetzt seit Februar hab' ich eine Freundschat plus in Wien (da ich aber ein Beziehugstyp bin und auf Emotionen steh, is' das keine "kalte" Sache, und ich muss immer aufpassen, dass sie sich nicht verknallt bzw. ich muss halt das rchtige Maß ausloten). Letztens hat sie aber einen Kerl kennengelernt, mit dem sie was hatte. Sie mag das auch länger wiederholen und so, also im Grude 'ne Freundschaft Plus anfangen. So wie ich's halt tu'. 😉 Nur gibt's halt den Unterschied, dass sie nie auch nur irgendwie einfersüchtig war. Im Gegenteil: sie findet's sogar cool, mir beim Flirten zuzuschauen und hat kein Problem damit, sich dann voll zurückzuhalten (nur kann ich schwer mit jemandem abhauen, wenn meine Freundin neben mir steht, das würd' ich nicht wollen, und würd' ich auch von ihr nicht wollen Is' eine der Regeln, die wir uns ganz, ganz am Anfang ausgemacht haben). Ich aber hab' noch keine Erfahrung damit, dass ein Mädel von mir, was mit jemand anderem hat. Ich weiß, dass es heuchlerisch is' (und ich rede auch mitihr genau darüber, also wir sind schon ziemlich offen). Sie versteht's, und auf meinen Hinweis hin, dass es mir halt wichtig is' zu wissen und zu fühlen, dass ich immer vor ihm komm'. War einwenig pissed, weil sie mich gebeten hat, einen Tag später zu ihr zu kommen, weil sie am Vorabend das erste Date mit hm hatte, das eben in Sex geendet hat. Ich kann die Aufregeung verstehen, das is' 'ne neue Sache (also ... sie hatte schon 'ne offene Beziehung vor mir). Bin auch immer aufgeregt, wenn ich ein Date hab', auch wenn eigentlich eh nie war rennt (sie ermahnt mich dann immer, dass sie mir das eigentlich besser beigrbacht hätte). Aber ich denk', ich war pissed (hab' erst nachher irgendwann gecheckt warum ich so ein ungutes Gefühl hatte). ...also, sie wirkt, was die Sache mit dem Kerl betrfft, ziemlich euphorisch, fantasiert schon von Dreiern (was ich auch sehr gut verstehen kann, wir plaudern öfter darüber, wenn uns beiden mal ein Mädel gefällt, aber naja, so easy is' das (zumindes für mich) nicht) und so. Sie findet's cool, dass er so submissiv is', sodass sie gewissermaßen ihre Dom-Seite ausleben kann. Ich bin selbst überhaupt nicht im BDSM drinnen, bin nicht sonderlich kinky oder erfahren oder so. 😛 Also, ihre Sub-Seite hat sie wohl schon ziemlich lange vernachlässigt. Ah, die Frage: ...mehr so ganz generell: wie geht ihr denn eigentlich mit Eifersucht in einer offenen Beziehung um? Geht nicht darum, ob's gerechtfertig is' oder nicht (Gefühle sind ja nicht immer "fair" oder "klug"). Einfach ... so grundsätzlich, was sind da so eure Erfahrungen?
  10. ...manchmal verblüfft es mich schon, wenn ich mich selbst beobachte. Hab' vorhin ein Mädel, in das ich seit langem ein bisschen (oder wein bisschen mehr, weiß nicht) verknallt bin, auf websigles entdeckt. Dort haben wir uns damals auch kennengelernt. Sowe ich ihr Profilbild und ihren Nickname gesehen hab', hab' ich panisch schnell meinen Account gelöscht, und meinen okCupid-Accont auch gleich dazu. Und dann hab' ich sie auf Facebook angeschrieben.

    ...wir hatten jetzt 'n paar Wochen keinen Kontakt, weil's mir wahnsinnig peinlich is', wie ich mich das letzte mal verhalten hab'. Ich würd' sagen, es war "billig touchy" und es gibt diesen einen Moment, der mir im Nachhinein fast wie sexuelle Belästigung vorkommt. Hab am nächsten Tag nachgefragt, ob eh alles gepasst hat, und sie meinte: "Klar. Wieso?", und ein paar Wochen später, als wir über ien paar Konzertpläne geschrieben haben, meinte ich, dass ich letztes mal wohl extrem unangenehm war, aber sie meinte, "Ich habe keine Ahnung, was du meinst, also kann's nicht so schlimm gewesen sein". Trotzdem hab' ich echt 'n schlechtes Gewissen, bin verwirrt, und dass sie letztens nicht bei meinem Konzert war (zugegeben: "Ich bin nicht in Wien" is' ein ganz guter Grund, wenn es denn stimmt) verunsichert mich schon sehr.

     

    ...aber k.A. der Gedanke, dass sie sieht, dass ich auf websingles angemeldet und "aktiv" bin (eigentlich schau' ich nur; hab' genau zwei Mädels angeschrieben und wurde von einer angeschrieben) is' mir fast genauso peinlich. Und das obwohl sie a) selbst aktiv ist, und b) wir uns dort überhaupt erst kennengelernt haben. Ich bin schon ein Spinner ...

    1. endless enigma

      endless enigma

      alter ich wünschte du könntest dich bisschen kürzer fassen

    2. botte

      botte

      Kein Spinner, aber ne Lusche. Du entschuldigst Dich bitte niemals dafür - und fühlst Dich bitte auch nicht schuldig - dass Du ein sexuell aktiver Typ bist.

    3. selfrevolution

      selfrevolution

      Manche Leute kitzeln halt alle Unsicherheiten in einem raus, die's so gibt. 😉

  11. ...jetzt, wo ich frisch gebackener Single bin, nervt mich das Forum irgenwie. Mir kommt's so defizit-orientiert vor. Als ich Ende 2011 das erste mal von Pick Up gelesen hab', ein paar Videos gesehen hab', da war ich super neugierig, wie das so ist, hatte richtig Lust "aus mir rauszugehen", Zeug auszuprobieren. War zwar mehr ein Gefühl als Realität, aber so "ein bisschen" hab' ich mich schon in der Welt ausprobiert. Das Komische is', ich hab' niemanden abgeschleppt, aber irgendwie voll Spaß gehabt, mal eine andere Welt und eine andere Einstellung auszuprobieren (hab' mir zweimal 'ne Nummer geholt und sie dan gleich weg geschmissen, einfach, weil ich probieren wollte, wie sich das anfühlt. War eigentlich gar nicht so übel ...). Irgendwie hat mich das Forum unddie ganze Sache neugierig gemacht. ...bin seit zwe Wochen wieder "echter" Single, wobei ich eine Woche davon bei meiner Ex war. Und irgendwie bin ich tatsächlich einwenig neugierig, fühl' mich ein kleines bisschen "befreit" (auch wenn ich definitiv extrem viel Freiheit hatte - "zu viel", weil ich ja wollte, dass sie nach Wien kommt, was dann irgendwie doch nichts wurde). Aber bei allen gemischten Gefühlen ihr gegenüber, bin ich gerade echt wieder einwenig neugierig. Aber das Lesen im Forum is' so ... städig wird über "Probleme" und "Baustellen" geredet. Ich bin kein Mensch, der alles positiv formulieren will und glaub', dass "freisetzen" besser is' als "entlassen" oder so; ich bin total genervt von dieser "die Krise muss man als Chance sehen"-Rede. Aber irgendwie ... wieso is' eigentlich alles eine "Krise", wieso muss man "an sich arbeiten" und kann nicht einfach mal "mit seiner Identität spielen", "neue Sachen ausprobieren", "mal probieren, wer anderer zu sein"? ...vielleicht - also nur vielleicht - gibt's im Forum einen viel zu hohen Anspruch, ein zu "starkes" Idealbild, sodass der "normale Mensch" irgendwie als so weit davon entfernt angesehen wird, dass er angesichts dieses Ideals nicht bloß "unvollkommen" sondern geradezu "abartig", "krank", "schlecht" angesehen wird. Ich kann mich noch erinnern, dass ich vor meiner Entdeckung von "Pick up" gar nicht auf die Idee gekommen bin, Mädels anzusprechen - zugegeben: ich war zu dem Zeitpukt seit 6 1/2 Jahren in einer festen monogamen Beziehung. Aber mein Gedanke damals war: "Voll cool. Es gibt Leute, die einfach eine schöne Frau auf der Straße ansprechen?" Ich war dermaße weltfremd, ich fand "Ansprechangst" irgendwie eine befremdliche Sache. Ich wusste ja gar nicht, ob ich Angst davor hätte ... ich kannte das einfach nicht. Das erste mal, war ich ein bisschen nervös, aber es hat super gut geklappt (Folgedate die Woche drauf, aber ich war ehrlich gesagt noch immer mit meiner damaligen Freundin zusammen, und außerdem hatte ich echt so überhaupt keine Ahnung davon, was ein Date eigentlich is' und was man da so tut). Ich wollte das erst nur als Status-Update schrieben, weil's wirklich "bloß" eine persönliche Sache is'; eine Genervtheit von den Antworten in diesem Thread: https://www.pickupforum.de/topic/166402-wie-lernt-ihr-viele-frauen-kennen/ ...und einwenig genervt von okcupid und websingles bin ich auch, von diversen Serien ("Sideswiped", wieso schau' ich mir sowas an?) und einfach von dieser Idealvorstellung davon, wie ein "erfolgreicher Single" lebt. Ich hab' eben gerade einwenig Lust, wieder neue Leute kennenzulernen, ich freu' mich auf die nächsten zwei Tage, wo's Gelegenheiten geben könnte, und ich hab' sogarrichtig Lust, drauf, im Spielelokal irgendwelche Leute (Mädels) zu unserem Tisch einzuladen und warte auf's nächste Konzert (übermorgen); also ich bin echt neugierig und offen. Dachte mir, ich guck' mal ins Forum, und dann seh' ich diese "Problem"-Rede, die irgendwie mehr demotiviert als motiviert. Die Frage, wie die Leute hier viele Frauen kennenlernen fand' ich ... naja, sie wird auf die eine oder andere Art eh immer gestellt, aber ich dachte mir, dass ich die Antworten mal überfliegen kann und mir Anregungen holen kann (also ... welche, auf die ich nicht selbst gekommen wäre). Aber da is' irgendwie so viel Gerede darüber, ob der Threadersteller "okay" ist d.h. wie seine Persönlichkeit "zu bewerten ist", wie schlecht nicht "seine Ausreden" sind und so weiter. ...joa, irgendwie hab' ich den Faden verloren, als ich mir gerade 'ne Pizza in's Backrohr geschoben hab'. Aber ich wollt' einfach mal sagen, dass mich das irgendwie anpisst (sollte ja ursprünglich nur eine Stautsmeldung sein) und in meinem "Tatendrang" eher bremst. Obwohl, an sich is' das eh gut so, weil ich jetzt WIRKLICH meine Thesis fertig bekommen will. Es is' gerade eine Stelle bei meinem Prof aufgeschrieben und wenn ich mich mal richtig zusammenreiß, ein oder zwei kleine Wunder vollbringe, dann is' es vielleicht nicht ganz so lächerlich, wenn ich ansprech', dass ich mich irgendwie schon für die Stelle interessier' und mir 'n Bei nausreißen würde, um rechtzeitig meinen Abschluss zu haben ... halt irgendwie .. wohl nur, wenn's einen Grund gibt (z.B. die Stelle).
  12. ...und trotzdem keine Ahnung. 😉 Ich denk' mal, dass Beziehungen so unterschiedlich sind wie Menschen. Mit manchen klappt das eine besser, mit manchen das andere, mit manchen entwickelt man sich einfach gemeinsam, ehm... und meistens entwickelt man sich getrennt und geht irgendwann auseinander.
  13. ah... eigentlich wollte ich diesen Post editieren, aber stattdessen habe ich unabsichtlich einen neuen geschrieben. Bitte einfach dieses Posting löschen.
  14. Eine Frage, die ziemlich sicher skeptischer verstanden werden wird, als sie gemeint ist: Wie viel Beziehungserfahrung hast du? Als Relativierung, sodass die Frage nicht als Angriff verstanden wird: Erfahrung macht nicht immer klug. Ich hatte nicht viele Beziehungen (7 Jahre, 1 Jahr, 4 Jahre), aber jede hat positive und negative Spuren hinerlassen. Die negativen Spuren sind es, die meiner Ansicht nach eher dagegen sprechen, auf "Erfahrung" zu hören. Trotzdem aber wär's Interessant zu wissen, von welchem Horiznt aus jemand spricht. Von jemandem, dessenlängste Beziehung 6 Monate gedauert hat, muss ich stehen, lass' ich mir halt auch ungern Tipps darüber geben, wie man über einen langen Zeitraum die Libido aufrecht erhhalten kann (oder haufenweise anderes Zeug). Ich hör' mir das schon an; kann ja klug sein, eine schne Anregung, aber aufpassen muss man schon (genaus wie ich keine Aufreißer-Tipps geb'; das wär' ja lächerlich).
  15. ...hm. Stimmt vielleicht. Hab' allerdings den Eindruck, dass der Fokus hier insofern zu stark auf die Defizite gelenkt wird, als aus kleinen Schwächen lebenskonstituierende Unzulänglichkeitsdiagnosen gemacht werden. ...passend zum letzten Punkt mussich hier widersprechen; oder sagen wir mal, dieses "Maximum" an Dagnose-Qualität (Beurteilung) wird alles andere als ausgereizt. Aber ... joa, is' hin und wieder eh schon okay. Bin halt bloß davon genervt. Dieser "brutal hart ehrliche Ton" is' oft genug zwar "brutal" und "hart", aber nicht unbedingt ehrlich. Aber auch wenn er's is' ... hm. Jedenfalls bekomm' ich das Gefühl, dass - zumndest bei mir (!) - die Kombination aus "Single" und "Pick Up Forum" nicht so der Hammer is'. Es is' zehn mal angenehmer, einfach "nervös herumzutatschen" (vielleicht etwas zu forsch, vielleicht zu zurückhaltend, vielleicht zu "offensichtlich", vielleicht einwenig creepy) als sich im Forum Threads darüber durchzulesen, was man alles machen soll, ob man bei den Händen oder am Oberarm beginnt oder sich irgendwelches Gerede durchzulesen, dass "echte Alphas" das viel dolle machen und man eigentlich ein Depp is'. ...eine kleine Geschichte zur "unverblümten Wahrheit", die zwar unrealistisch und gelgen klingt, aber tatsächlich der Wahrheit entsricht (also "ich schwöre" klingt biss'l blöd, aber however): bevor ich hier im forum gelandet bin, bin ich nie auf die Idee gekommen, dass mein 1,65 m ein Attraktivitätsmanko sind. Ich hab' davor viel, viel Zeit in einer Beziehung verbracht und davor war irgendwie übrhaupt alles anders; aber dass ein Mädel mich nicht will, weil ich ihr zu klein bin, das is' mir nicht in den Sinn gekomme. Das heißt aber: ich hatte diesbezüglich auch keinerlei, also absolut keinerlei "Komplexe". Und das heißt: ich hab' nie versucht, mich irgendwie für meine Körpergröße zu "rechtfertigen", nicht versucht, das irgendetwas zu "kompensieren" oder sonstirgedwelche "Unsicherheitsgefühle" diesbezüglich gehabt. Erst durch das Lesen im Forum hab' ich begonnen, das irgendwie als potenzielle Schwäche zu sehen und irgendwie Unsicherheiten diesbezüglich zu entwickeln (ne, ich sitz' jetzt nicht daheim und heul' die ganze Zeit. Aber ich merk', dass ich nicht so selbstsicher damit umgehe wie früher). Das heißt nicht, dass ich nicht nach 200 Websinglesprofilen, in denen steht "Mein Traummnn ist groß, mindestens 1,80" von selbst auf die Idee gekommen wäre, aber das erstemal, dass ich mir dachte: "hm,... schon irgendwie doof, dass ich so klein bin. Ich bin wohl für einige Mädels nicht attraktiv genug ... bzw. ich bin wohl nicht attraktiv genug um problemlos ein großer Aufreißer zu werden/sein" ... das erste mal, überhaupt in meinem Leben, dass ich mir sowas in der Art gedacht hab', war nachdem ich zunehmen Threads gelesen hab', in denen ... naja, eigentlich in denen Typen rumgeheult haben, dass sie so klein sind und irgendwelche anderen User wohl eh sinnvolle "das macht nichts"-Postings darüber geschrieben haben, dass das vielleicht ein Grund, aber kein Hindernis is', dass man trotzdem 'n großer Stecher sind kann, und so weiter. Da kann ich den damals antwortenden Usern nichts vorhalten. Aber irgendwie ... hat mir diese "Erkenntnis", diese "unverblümte Wahrheit" nicht so wirklich weitergeholfen. Die hat mehr kaputt gemacht als sie gebracht hat. Das war nicht von gleich auf jetzt da, sondern es hat einwenig gedauert, bis diese "Wahrheit" "eingesickert" is'. Wie gesagt, vielleicht wär' ich so oder so irgendwann drauf gekommen, keine Ahnung. Davor hab' ich mich nicht mit sowas beschäftigt, weil ich halt in einer super festen Beziehung war. Don't get me wrong: mir das hat Forum schon auch ein paar gute Sachen gebracht. Aber das is' schon so eine Sache, für die ich nicht gerade "danke" sag'. ...und die Gefahr kann durchaus auch bei anderen bestehen, wenn man ihnen ständig einen Spiegel vor's Gesicht hält und jede Speckfalte mit einem dicken, roten Stift eingreist, Fotos davon macht und ewig lang darüber diskutiert, wie diese Speckfalte beim weiblichen Geschlecht (bzw. dem Großteil davon) ankommt. ...also: klar kommt das v.a. auch von den Threaderstellern, die sich die "Loser"-Diagnosen ja selbst geben. "Ich bin so schlecht mit Frauen", "keine will mich", "mein Nachbar hat viel mehr Frauen als ich". Nervt wahrscheinlich noch mehr als die Ferndiagnosen. Das kommt wohl weniger vom Forum als von "außen". Vielleicht tu' ich dem Forum also in der Hinsicht Unrecht. Hm,... vielleicht kommt's aber auch von "innen", wird durch die Diskussionen bestärkt und so weiter. Keine Ahnung ... es nervt halt, ständig von "Problemen" zu lesen. Btw. ...im Grundebegeh' ich hier ja eine Retorsion wenn ich rumjammer', dass mich die Rumjammerei nervt. 🤔
  16. Mäh.... halt' ich für 'n Gerücht bzw. für eine Vereinfachung, die Sache so vereinfacht, dass es nimmer richtig is'. Aber selbst wenn, denk' ich nicht, dass das der Grund für die meisten Missverständnisse is'. gibt noch viel mehr; z.B. dass man verschiedene Vorstellungen davon hat, was Begriffe, aussagen, Handlungen etc. zu bedeuten haben. Und ... Missverständniss sind nicht der einzige Grund dafür, dass es zwischen Männlein und weiblein nicht klappt. 😉 Aber gut, da kann sich halt der (Fast-)Sozialwissenschaftler in mir nicht zurückhalten. Es is' nicht so wahnsinnig wichtig. K.A. ob hier haufenweise hochintelligente Asperger sind, aber es stimmt schon, dass es hier recht oft entsprechende Threads gibt. Ob aber jeder der sich für einen solchen hält einer is', bezweifle ich; und ob alle so erfolgreich und gutaussehend "aber leider nicht gut mit Frauen weil mimi" sind bezweifle ich auch. Die ganzen "ich hab' eine eigene Firma" und "mein Start-Up kommt lansam in die Schuhe"-Leute kann ich schwer ernst nehmen. Bin nciht in der Szene hab' aber über 'ne Bekannte einwenig mitbekommen ... das is' haufenweise heiße Luft ("wert wärst du ja 80000 im Jahr, aber ich kann dir leider nur 30 Kilo zahlen." Klingt nach einem schönen Kompromiss, nach haufenweise Bebauchpinselung. Und in der Realität wartet die Bekannte dann 3 Monate auf ihr erstes Gehalt, bekommt dann irgendwelche Anteile eine Firma, die scheinbar nicht genug Geld hat, um ihre angesellten zu bezahlen, und quatscht weiterhin irgendwas von "Zu Beginn eines Start Ups is' Know-How wichtiger als Kapital" während sie sich monatlich 500+ Euro vn ihrer besten Freundin ausborgt ... die hat nämlich einen "normalen" job, in dem sie "normal" verdient; is' ja schon okay, wenn man ein Start Up gründet, was riskiert, aber dieses Erfolgs-Gerede geht mir am Arsch). Ändert halt nichts daran, dass das Forum so defizitorientiert is', alles als "Fehler", Charakterschwäche oder psychische Störung interpretiert, was nicht "(natural) alpha" is' und haufenweise Frauen abschleppt. Schon klar, dass es hier um's Vögeln geht, aber es Schüchterheit is' keine psychische Störung, Vorstellungen wie "ich hab's gern langsam" is' keine "mimimi-Ausrede" (in fact: ich wünschte manchmal, ich wär' Jungfrau und würde mich zum ersten Mal verlieben ... ehm,... und wäre 16, 18 oder meinetwegen 22. Also ... dass ich mit 33 keine Jungfrau bin is' schon ganz gut) und der Wunsch nach einer "festen Beziehung" is' keine Needyness, die aus Minderwertigkeitskomplexen resultiert (und Minderwertigkeits-Komplexe sind wahrscheinlich bis zu einem gewissen Grad sowieso irgendwie immer da. Ich schreib' grad meine Thesis zu einer Theorie, die unter anderem "Scham" als normale und womglich gar notwendige Konstante des menschlichen Daseins betrachtet. So genau hab' ich's aber nicht verstanden, weil Plessner noch 19393 mal komplizierter und unverständlicher schreibt als ich. Oder ich bin einfach zu doof dafür; kann auch sein). ...und selbst wenn: that's life. Es geht nciht alles rund und man is' nicht perfekt. Einwenig Ermutigung wär' schon chillig (I know, wir sind im Forum alle so hart, dass wir unverblümt die Wahrheit aussprechen und jemandem, der Fehler hat schon immer hören musste: dass er Fehler hat. Huuuuuuhhhh). 😛
  17. ...jo, aber die Beziehungen und Ehen derer, die ich Pick Up Kreisen verkehren halten auch nicht länger. Beziehungen und ehen gehen alle irgendwann in die Brüche. Also .. alle, außer die, die's nicht tun. 🤔 Wo is' das Problem, "aus Mangel an Alternativen" ... "mit dem nächstbesten Weib" eine "Beziehung" eingeht? So ähnlich hab's ich's eigentlich immer gemacht ... also wenn ich ein Mädel mochte und mich das Mädel auch mochte, dann haben wir uns getoffen. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Ehm,... und dann nochmal. Und nach etwa 200 Treffen, von denen 190 schön waren, denkt man sich "ach, ich will die Person weiterhin treffen", "ach ich will weiterhin mit ihr vögeln" und "ach, irgendwie wär's doch praktisch, wenn man zusammen wohnen würde" oder "also wenn ich mal mit wem ein Kind haben will, dann wohl mit ihr". Dieses "sie is' zwar toll, aber die vier Sommersprossen gefallen mir nicht, und dass sie keinen Analsex will, find' ich auch doof, und darum such' ich, ob ich nicht eine andere finde" ... kann man schon machen. Muss man aber nicht. ...und ich denk', dass der durchschnittliche Mann nicht "schlecht" im Fliten is'. Er is' ... durchschnittlich. 🤔 However, du zeichnest ein ziemlich negatives Bild vom "normalen" Mann. Auch mit 10 Frauen parallel is' die Welt nicht perfekt (wenn auch schöer. Oder zuindest ... sexier. Also ... wenn die 10 Frauen sexy sind). Diese Abwertug vom "Durchschnitt" und Gleichsetzung des "Durchschnitts" mit "Frust" (AFC) tut dem ganzen nicht gut. Also ... es is' ja cool, ein schönes Bild zu zeichnen, zu sagen "hey, wenn dir die Karoline gefällt, dann sprich sie an; und es is' okay, wenn du nur mit ihr vögeln willst, aber keine Kinder, Haus und Gartenzaun mit ihr haben willst". Heißt aber nicht, dass man ... oh Gott, in seinem Leben versagt hat und zum ewigen Frust verdammt is', nur weil die Karoline halt einfach nicht auf einen steht oder weil sie halt von der großen liebe träumt und deshalb eben schon eine Beziehung will oder weil nach drei, vier Jahren halt einfach die Libido runter geht ... also man steht nimmer so aufeinander, evtl. schaut sie ständig dem Kurt hinterher, macht Schluss, das Herz is' gebrochen, man verliert haufenweise Freunde und kann sich, nachdem sie ausgezogen is', plötzlich die Wohnung nimmer leisten. Also ehm,... is' schon scheiße, aber so is' das Leben. Auch wenn man 10 Frauen parallel hat oder sich aus 140 die eine Aussuchen kann, von der man meint, dass sie perfekt is' gibt's keine Garantie darauf, dass man glücklich wird. Also ... zumindest glaub' ich das. Hab's noch nie probiert ... die 140 Frauen, die täglich an meine Tür klopfen und mit mir schlafen wollen verpass' ich leider jedesmal, weil die immer nur dann anklopfen, wenn ich gerade ncihtdaheim bin (so ein Pech aber auch). Vielleicht wäredie Welt ja doch ein Paradies ohne Schnupfen ud Sorgen, wenn ich 140 Frauen zur Auswahl hätte. Aber ehm,... you know: no. ...btw. Zweckbeziehungen sind doch auch was Schönes. Sie erfüllen immerhin einen Zweck! Nah, jetzt geh' ich vielleicht zu tief in die Kritik rein. Ich hab' viel an Pick Up zu kritisieren, klar. Aber die ganze Sache hat auch schöne undinteressante Seiten. Es wär' halt cool, wenn man auch was davn mitbekäme und statt einer laienpsychologischen Ferndiagnose einfach ein gutes Gefühl und irgedwie ... joa, was "cooles" an Pick Up sieht; worum's mir jedenfalls geht is', dass ich die Pizza um fünf Uhr Früh ess', weil ich gestern erst "später" heim gekommen bin (eben von meiner Ex aus Deutschland) und dann festgestellt hab', dass ich Fliegen in der Wohnung hatte. Hab' dann versucht, die loszuwerden, den Müll runter gebracht, geputzt, und darum bin ich gestern schon erst um sechs, sieben ins Bett gekommen. Mein Schlafrhythmus is' noch im im Arsch. Edit: Ah.... jetzt mal unabhängig von dem ganzen Bezehungsgebrabbel, Wertvorstellungen und Lebensentwürfen: wenn man schlecht im Flirten is', is' man das halt. Is' aber 'ne schöne, coole Sache, da herumzuprobieren, vielleicht was dazzulernen und so weiter. Wär' halt schön, den Fokus genau darauf zu legen: "Hey, es is' cool und es gibt cooles Zeug, das du vielleicht auch erleben kannst. Und wenn nicht ... dann halt nicht, aber probier's mal."
  18. ...is' man nicht. Aber Pick Up beschreibt ziemlich genau, was "männlich" und was "weiblich" ist und wie beide Geschlechter (angeblich) ticken. Ganz so dichotom is' es genau genommen nicht, weil es "Männer" selbst in diese Alpha- und Beta-Kategorie einteilt (im Grunde nur diese beiden Kategorien, keine Gamma, Omega usw.) und hierbei eine Hierarchie bildet (Alpha ist besser als Beta), aus der ein Imperativ gebildet wird: sei kein Beta, sondern sei ein Alpha. Alphas nämlich, so der Duktus, sind "echte" Männer, während Betas soetwas wie ... verweichlichter, irgendwie "unnatürliche", schwächliche Männer sind. "Sei ein Mann" beschreibt also eine bestimmte Form. Frauen werden ebenfalls af letztlich eine bestimmte Art beschrieben. Es gibt Abweichungen, und die werden akzeptiert (ganz so banals is' Pick Up ja jetzt ach nicht). Ich denk', bei Frauen is' man da vielleicht so etwas weniger dogmatisch, aber man unterstellt ja doch bestimmte Grundlagen, nach deen mehr oder weniger alle Frauen funktioniert. "Heteronormativ" ... hm. Gut, is' vielleicht echt nicht so der Fall, da hast du Recht. Nur weil ich Pick Up nicht mit Homosexualität befasst, heißt das nicht, dass es denknotwendig heteronormativ ist. Aber zumindest "formt" es die Heterosexualität bzw. das Verständnis davon, wie Männer und Frauen sich zueinander verhalten (sollen (!)).
  19. ...is' da ein "nicht" zu viel? 🤔 ...jedenfalls wäre die Heteronormativität wohl der Punkt, aus dem ich Pick Up denknotwendig als rechtsaffine Ideologie bezeichnen würde. Oder kan man das Mann-Frau-Verhältnis, das der Ideologie, der Bewegug, der Theorie, oder wie auch immer man Pick Up bezeichnen will, anders denken als heteronormtiv? ...btw. was ich nie verstanden hab', was aber eben Gang und Gebe zu seinscheint, ist die Verbindug zum Wirtschaftsliberalen Denken. Warum denken die meisten Parteien, die "sozialpolitisch" (ich glaub', man benutzt den Begriff, auch wenn ich nicht weiß wieso) rechts sind (d.h. gegen Homoehe, gegen Migration, gegen Frauenquten, gegen "Volksdurchmischung" usw.) auch gleichzeitig wirktschaftsliberal (die "unsichbare Hand des Marktes" als Steuerungsinstrument, gegen Grundeinkommen, starke Gewerkschaften usw.). Genau diese Verbindung ergibt für mich keinen Sinn. Die sterreichischen NEOs snd ein Beispiel dafür, dass es auch andrs geht; dass man wirtschaftsliberal sein kann und doch sozialpolitisch links (nicht, dass es falscher Eindruck entsteht: ich würde nie die NEOs wähle. Gosh! Dass sie szialpolitisch links sind heißt v.a. dass sich "alle!" gleih welcher Herkunft, Geschlechts, Religion und Weltanschauung den Anforderungen des Marktes zu stellen haben ... oder in kommunistisch-sozialistischer Programmsprache formuliert: "Ausbeutung für alle!"). Eine Kombination von sozialpolitisch rechten und wirtschaftpolitisch linken Positionen würde für mich viel mehr Sinn machen. Das wäre dann diese "für unser Volk und nur unser Volk"-Denken: bauen wir einen Zaun um Österreich herum, treten wir aus der EU aus und lassen keinen rein, sodass wir hier "in Frieden" unter uns Österreichern leben und umeinnder kümmern können (Grudeinkommen etc.; Wohlfahrtstaat nur für Österreicher). Das wäre halt eine Verbindung von "Nationalismus" und "Sozialismus". Da ich ein eindeutig linker bin, und außerdem ein halber Ausländer steh' ich whl kaum Unter Verdacht ein Nazi zu sein und Nationalsozialismus zu prädigen: aber abgestehen davon dass die Position sozialpolitisch hoch diskriminierend ist und eine Sauerei überhaupt und natürlich wirtschaftsplitisch in dieser extremen Form wohl debappt, aber wenn man auf Gewerksaften und Grundeinkommen und sowas runter bricht wohl denkba rund machbar wöre, würd' ich davon nichtmal wirklich ein erhöhter Gewaltpotezial erwarten. Die Nazi waren selbst wirtschaftspolitisch ja angeblich weitaus "unsozialistischer" als damn denkt - hab' ich zumindest gehört, ob's stimmt, dafür reichen meine Geschichtskenntnisse nicht aus. Wäre nicht meine Position, weil ich ja FÜR Homoehe bin, Migration als legitimen Versuch, sich ein besseres Leben zu machen halte und mehr oder weniger das ganze linke Denkpaket unterstütze. Aber es wär' für mich irgendwie plausibler, so zu denken, als sozialpolitisch rechts zu denken und glecihzeitig auch wirtschaftspolitich recht wirtschaftsliberalistisch).
  20. Das hör' ich 1:1 von meinen linken Freuden: "Was früher recht war, gilt heute als Mitte. Die Sozialisten sind sebst schon zur Hälfte rechts. Die Doskozil-Fraktion hat bis von Ibiza noch abslut kein Problem damit gehabt, mit der rechten FPÖ zukoalieren. Es gibt einfach keine Linke Partei mehr im Parlament. Selbst der Pilz schimpft auf die Muslimes, und in Europa wäht keiner mehr die Soziademokraten. Außer den Niederlanden: dort haben sie nämlich den scharf rechten Weg in der Mgrationspolitik gewählt." "Rechtsbweichler" is' ein Begriff aus dem kommunismus? Ich hab' den noch nie gehört. Woher kommt der genu? Ich mein, wahrscheinlich nciht aus dem Sovjet-Russland. ...ich denk' übrigens, dass wir von links und rechts verschiedene Begriffe und Vorstellungen haben. Ich geh' vor allem mal einfach danach, dass eine Parte dann "rechts" is', wenn sie sagt, dass sie "rechts" oder "rechts der Mitte" ist, oder wenn sie sich darüber beklagt, dass die anderen Parteien so links sind. Und das ganze natürlich umgekehrt für die linken Parteien. Ich weiß nicht ob's stimmt, aber ich hab' mal gehört, dass die "links" und "rechts"-Bezeichnung ursprüngich daher kommt, dass die einen im Parlament halt links und die anderen halt rechts gesessen sind. Und naja, im Parlament is' es ja och immer so, oder?
  21. Sehr schöne Formulierung. Klar kann's vorkommen, dass man beim Ansprechen als creepy empfunden wird, und durchaus auch von anderen - Männern wie Frauen - mit diesem negativen Attribut versehen wird (für den Tabubruch bestraft wird). ...na dann is' halt das massenhafte cold apporachen auf jeden Fall mal ein Tabu. Hm,... ein Gedanke (nicht fertig durchdacht, aber mal in den Raum geworfen): (Soziales) Versagen ist ein Tabu. Wenn ein Mann eine Frau anspricht und sie darauf einsteigt, sich ein tolles Gespräch entwickelt, Nummern ausgetauscht werden oder sonstwas, dann ist das in der Tat positiv behaftet. Der coole Kerl, der nebenbei, ganz ohne Anstrengung, jemanden abschleppt, 'ne Nummer bekommt oder sonstwas. Anders, wenn er abblitzt. Dann was der Spruch peinlich, dann war die Situation peinlich, dann ist der Kerl peinlich. D.h. ob Ansprechen etwas ist, das als sozial adäquates Verhalten akzeptiert wird, ist unter anderem vom Ergebnis abhängig und wird erst im Nachhinein beurteilt. Das wäre nicht die ganze Geschichte, denn auch das erfolgreiche Ansprechen wird zum Teil von außen negativ bewertet (genauso wie die positive Reaktion: eine Frau, die sich von einem Fremden in einer Bar anquatschen lässt und drauf einsteigt is' schon irgendwie ein Klischee, die hat's wohl nötig, wenn sie mit dem gleich mitgeht, dann is' sie überhaupt eine Schlampe; so zumindest die Bewertung). Jetzt kann man sagt: das Ansprechen selbst is' ja etwas anderes, als gleich mit jemandem heimgehen/jemanden mit heim nehmen. Aber das is' der Rattenschwanz der dranhängt. Ansprechen is' ja eben nicht nur Ansprechen, sondern das Nummern tauschen, rummachen, abschleppen schwingt mit. Das gilt auch für's Ansprechen in Clubs. Btw.: ... und passend zu deinen Ausführungen zur Tabu-Neutralisierung: es gibt nicht wenige Leute, die den Tabubruch wollen, die davon beeindruckt sind, dass sich jemand über soziale Konventionen hinwegsetzt, "das System durchbricht", "sein eigener Gesetzgeber ist". Vielleicht leiden sie selbst unter dem Tabu, denn das Tabu sorgt dafür, dass sie nicht angesprochen werden. Ich denke, das würde gut zu deiner Bezeichnung vom "illusionären" Tabu passen (ich weiß, dass ich mit Annahme meinen Ausfürhungen dazu, dass das Ansprechen durchaus von außen auch als negativ betrachtet werden kann, was ja unterstellt, dass es keine Illusion ist, widerspricht). Wenn alle befürchten, creepy zu wirken, wenn sie die scheinbare Konvention durchbrechen, bleibt die scheinbare Konvention Konvention, also das Schein-Tabu bleib (Schein-)Tabu. Der Tabubrucht ist so etwas Positives und erfüllt die (garnichtmal so latenten, weil durchaus auch häufig artikulieten) Wünsche der Singles unserer Gesellschaft (zumindest solange bis das Tabu des Asprechens massig gebrochen ist, man ständig angequatscht wird, weil Massen-Cold-Approaches standard sind und man beim Entlanggehen auf der Mariahilfer Straße nicht nur alle 10 Meter einen Fyler in die Hand gedrückt bekommt, von NGO-Aktivisten um eine Unterschrift gebeten wird oder von irgendwelchen Leuten um Geld gefragt wird, sondern auch noch Leute dazukommen, die einen kennenlernen wollen, um abuchecken, ob da was geht: ich bin zwar links, hab' aber nie behauptet, progressiv zu sein. Also hier mal ein Beweis dafür, wie konservativ ich bin. Siehe dazu auch: https://www.pickupforum.de/topic/137074-was-ist-pickup-und-was-ist-belästigung/?ttab=comments#comment-1859597).
  22. ...kein'svon beidem. 🙂 Ich meinte Abwehrhaltung der User hier gegenüber der eigenen gesellschaftspolitschen Position. So als wär's was Verwerfliches, gesellschaftspolitische Interessen zu haben. ...naja, zumindest wird schon auch oft geraten, erstmal mit sich selbst klarzukommen und zu lernen, sich als Single in der Welt u Recht zu finden. Das "Gegenwind" zu nennen is' vielleicht etwas komisch, aber wenn jemand im Forum einen thread aufmacht und sagt, dass er soooo gerne eine Beziehung hätte und so einsam is', dann is' - zu Recht wohl - die übliche Antwort die, es mal lckerer anzugehen. Aber joa, ich glaub', das Beziehugs-Unterforum is' wahrscheinlich Top 3 hier (müsste jetzt nachschauen). Ficken? ...wenn Einigkeit der Anspruch is', den du für Politizität stellst, dann hat die SPÖ nichts mit Politi zu tun. Genausowenig wie AfD, CDU, die Grünen oder sonst irgendeine Partei. Wenn "Einigkeit" der Anspruch is', dann gibt's keine Politik. Ich kenn' mich mit der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung, Schwulen- und Lesbenbewebungen und der Tierrechtsbewegung nicht aus, aber im Feminismus geht's nicht allen einfach nur "um Gleichberechtigung", und was "Gleichberechtigung" ist, ist selbst etwas, das innerhalb und an den Rändern feministischer Diskurse noch ein Stück strittiger ist als die Frage, ob Inner-Game etwas mich Pick Up zu tun hat. Dekonstuktivistische Richtungen des Feminismus wollen nicht "einfach nur gleichberechtigung", sonder sie sind der Ansicht, dass die Differenz der Geschlechter auf einer begrifflich- theoretischen Ebene, d.h. auf gedanklicher Ebene aufgehoben werden sollen. Damit ist gemeint: wenn ich einen Menschen sehe, dann soll ich diesen Mensch beschreiben als: "Dieser Mensch hat eine Vagina, keinen Penis, eine Glatze und große Brüste". Die aussage: "Es handelt sich um eine Frau" is' innerhalb radikal dekonstruktiistischer Positionen nicht falsch, sondern unzulässig, weil die Kategorie "Geschlecht" nicht existiert. Das klingt auf de ersten Blick abgefahren und creepy, is' aber begriffstheoretisch gesehen - meiner Ansciht nach - nicht "falsch". Es ist bloß mehr oder weniger unpraktikabel. Es gibt weniger radikale Positionen, die ebenso einen dekonstruktivistischen Ansatz haben, sich aber nur auf die Zusammenhänge und Zuscheibunen beziehen. D.h. die Aussage: "Dies ist eine Frau" dadurch zu begründen, dass diese Person eine Vagina hat, wäre noch mehr oder weniger "richtig", die Aussage "Dominanz ist eine männliche Eigenschaft" wäre falsch, weil die Eigenschaft kein Geschlecht hat. Richtig wäre "statistisch gesehen ist die durchschnittliche Dominanz (wie auch immer man das operationalisiert) beim Männern höher als bei Frauen". Diese Forderung danach, Attribute vom Geschlecht bzw. das Geschlecht von seinen Zuschreibungen ist eine Antwort darauf, dass die Differenzen innerhalb einer Geschlechtergruppe in der Regel weit höher ist, als die Differenz zwischen den einzelnen Mitgliedern einer Gruppe. Wenn wir zum Beispiel Körperkraft als Eigenschaft heranziehen, dann ging es hier darum, hervorzuheben, dass manche Männer maximal 30 Kilo stemmen können, manche Männer aber auch 200 Kilo (das sind völlig zufällige Zahlen, es geht um's Prinzip, nicht um die Zahlen) während es Frauen gibt, die 20 Kilo stemmen und Frauen, die 50 Kilo stemmen. Der Unterschied zwischen dem 200-Kilo-Stemmer und dem 30-Kilostemmer is' dermaßen gigantisch, dass der Vergleich mit Frauen irrelevant wird. Es gibt nämlich haufenweise Frauen, die ihre 80 Kilo stemen und haufenweise Männer, die nur 50 Kilo stemmen. Eine Koppelung von Eigenschaften und Geschlecht erzeugt bloß Vorurteile, unterschiedliche Ansprüche und unterschiedliche Erwartungen (wenn man z.B. sagt, Frauen sind emotionaler, dann erwartet man von Männern, einen kühlen Kopf zu bewahren und nimmt es ihnen übel, wenn sie das nicht hinbekommen, während man Frauen für solche Stellen gar nciht eistellen will, weil man erwartet, dass sie garnicht dazu fähig sind). Eine andere Spielart des Feminismus will eine solche Entkoppelung auf keinen Fall. Sie sind eben schn der Ansicht, dass z.B. Dominanz und Aggression Eigenschaften sind, die man als "männliche" attribuieren (euh...? attrtibutieen? Wie heißt das Verb?) kann. Männer sollen von vornherein mit Gewaltprävantionsmaßnahmen konfrntiert werden. Die "Diskriminierung" die Frauen erfahren sind würden einer ganz anderen Logik folgen. Nämlich in etwa: "Frauen sind soziale Wesen und brauchen daher ein soziales Umfeld. Berufsspaten, in denen isoliert gearbeitet wird, in denen kaum soziale Situationen vorkommen, benachteiligen Frauen. Man sollte auch in diesen Berufsspaten Rücksicht auf diese Sozialität nehmen und z.B. Computerprogrammieren nicht ins Home-Office verbannen, wo die Programmierer die Nacht lang mit Red Bull programmieren, sondern Gemeinschaftsbüros fü Programmiererinnen einrichten und etvl. gemeinsam an den Projekten arbeiten. Das is' natürlich auch nur ein fiktives Beispiel, weil's mir um das Prinzip der unterschiedlichen Ziele geht. ...gibt noch weitere Spielarten, aber ich nehme an, dass es auch bei dr Bürgerrechtsbewegung usw. unterschiedliche Ziele gibt. Jetzt kann man sagen: "Ja, aber alle Feministen wollen grundsätzlich schon die gleichen Rechte wie Männer haben ... das gilt ja sogar für die, die heuapten, dass es gar keine "Männer" und "Frauen" geben soll". Das is' halt, als würde man sagen: "Alle Feministinnen wollen Brot essen. Ich mein' .. wer sich mit Pick up beschäftigt will auch Gleichberechtigung. Oder auch ... wer sich mit Brot, mit Kindern oder seiner Türmatte beschäftigt will grundsätzlich "(gleiche oder bessere) Rechte" haben (btw. es gibt im Feminismus auch Menschen, die meinen, dass man nicht bei der Gleichberechtigung stehen bleiben soll. Seit Jahrtasenden, mindestens aber seit Jahrunderten hätten Männer Frauen unterdrückt und kleingehalten. Jetzt sei es Zeit, den Spieß umzukehren. Ein bisschen nach dem Schema: "Payback! Weil dein Uropa meine Uroma unterdrückt hat, hab' ich jetzt das Recht, dich zu unterdrücken!". Zum Glück is' die Position super selten. Aber auch da is' das Ziel ein anderes). ...also ist "Feminismus" eine homogene Denkrichtung? Nein, asolut nicht. Ist der Feminismus oder besser gesagt: sind Feminismen (also der Plural der Denkrichtung, nicht der Plural der Personen) deshalb unpolitisch? Keinesfalls. Was macht die Feminismen dann zu Feminismen und nicht zu Denkrichtungen, die nichts miteinander zu tun haben? Gute Frage ... womöglich der gemeinsame Diskurs. Und Guess what: die wenigsten werden AfD/FPÖ wähen. ...man kann's auch nach Pick Up wenden: sind Pick Up Theorien (Plural) alle demselben übergerdneten Ziel gewidmet? Nicht wirklich. Sind die Pick Up Theorien unpolitisch? Nein. Die haben alle auf die eine oder andere Art eine poltische Wendung - selbst, wenn sie's nicht wollen. Was macht diese Theorien zu "Pick Up"-Theorien, und nicht zu Theorien, die ncihts miteinander zu tun haben? ... naja, der gemeinsame Diskurs, die gemeinsame Plattform. Und da is' auch die erbindung zu diesen Incel-Geschichten, zu den Männerrechtsbewegungen usw. ...und vielleicht sogar zum Feminismus. Zu manchen dieser Denkrichtungen gibt es engere Verbindungen, zu manchen sehr lockere (also die feministischen Pick Up Theorien haben wahrscheinlich ein "Auch Frauen dürfen rumvögeln und stolz drauf sein" als credo. "Nieder mit dem Madonna-Whore-Komplex! Und liebe Susi, jetzt erklär' ich dir, wie auch du dir die geilsten Typen in deine eigenen kleinen Harmen sammeln kannst").
  23. Komisches Lied. Ich weiß nicht, was so schlimm daran is', seine politische Ansichten zu formulieren. Oder ... doch, eigentlich versteh' ich's schon. Wenn man in manchen Kreisen sagst, dass man die FPÖ wählt, hören die Leute auf, mit einem zu reden oder wollen einen überzeugen, dass man anders wählen sollte und total dumm ist. Andersrum hab' ich von Blauen bisher wenig Intolleranz gemerkt, wenn ich gesagt hab', dass ich rot wähle. Das muss ich ihnen definitiv zu Gute halten. Aber wir sind hier mit anonymen Accounts in einem Internetforum und diskutieren darüber, ob Pick Up eine Ideologie ist, die Menschen anzieht, die rechts der Mitte stehen und evtl. auch Übrzeugungskraft von rechts der Mitte ausübt, oder ob die Pick Up Community empirisch gesehen das gleiche Wahlverhältnis wie der Rest der bevölkerung auch hat. "Sag mir, wo du stehst." Nah... is' schon okay, wenn du keine Lust hast. Werd' wahrscheinlich nimmer fragen, also take it easy. Bin halt neugierig. Btw., ich find's witzig, dass du gerade ein sozialistisches Video rausgesucht hast ... mit "sag mir, wo du stehst" hätte an mich auch mit den Nazis vergleichen können. Um Grunde mit allen undemokratischen Systemen, in denen es kein Wahlgeheimnis gibt.
  24. Mag sein. Pick Up is' nicht aus dem Nichts heraus entstanden sondern hat natürlich auch Gedanken, Wertvorstellungen, Forerungen usw. aus anderen Bewegungen übernommen. Ändert nichts daran, dass sie Bestandteil der Pick Up Bewegung und der Community sind. Im Gegenteil: das verdeutlicht sogar die Politizität der Pick Up Bewegung. Gibt viele Männer, die "ein bisschen was davon" und "ein bisschen was davon" nehmen oder sich überhaupt widerspruchsfrei in der Pick Up sowie in der Men's Right Bewegung wiederfinden können, und diese Incel-Bewegung kenn' ich nicht, aber es gibt sicher auch dorthin Vernüpfungen. Is' ja grundsätzlich nicht schlimmes, gesellschaftspolitisch engagiert zu sein (d.h. die Gesellschft mitgestalten will). Keine Ahnung, warum diesbezüglich so eine Abwehrhaltung besteht (oder sagen wir: ein paar ad hoc Theorien schießen mir schon durch den Kopf,; hab' sogar richtig Lust, darüber tiefer nachzudenken und muss mich zurückhalten, weil ich gerade hardcore prokratiniere. Die Frage, warum sich eine Denrichtung von einer anderen abgrenzt oder eben nicht abgrenzt, die Implikationen von Grenzziehungen, Fragen danach, wie Expertise erzeugt wird, das war immerhin mein Lieblingsthema im Studium. Also ... sowohl in der Pädagogik als auch in der Wissenschaftssoziologie - btw. keines von beidem hab' ich abgeschlossen (nur den B.A. in Pädagogik hab' ich), also ... ganz so viel is' von meinem Gebrabbel wahrscheinlich auch nicht zu halten 🙄 ).