selfrevolution

Member
  • Inhalte

    403
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     1.357

Alle erstellten Inhalte von selfrevolution

  1. Naja, ne. Ausrede dafür, nicht ins Fitnesscenter zu gehen brauch' ich keine. Ich tu's einfach nicht. Und wenn ich's tun würde, dann nicht, weil ich mein Selbstbewusstsein stärken will oder sowas, sondern weil meine Schulter im Arsch is', und ich langsam Übungen machen sollte, wenn ich die Saison noch spielen will. Ich war vor Jahren mit meiner Ex im Fitnessstudio, weil sie sich nicht alleine getraut hat und im Frauenbereich nur ein Bruchteil der Geräte waren. Is' nicht so, als hätte ich dieses ding nie von innen gesehen. Aber man is' dann mal 15 bis 20 Minuten Aufwärmen, dann is' man vielleicht 'ne Stunde dort, abdehnen, duschen, umziehen. mit Weg gehen da schon zwei Stunden drauf (mein Fitnesscenter war in der Nähe, un ich war nur ein paar Mal dort). ...aber danau das is' der Punkt. "Man muss etwas tun", warum macht man nicht Sachen, bei denen man ncihts tun muss, und einem alles zugeflogen kommt? Kann mir nicht vorstellen, dass man in einem Lese- oder Tanzclub kein Mädel kennenlernt; das passiert doch automatisch, ohne dass man auch nur einen Finger rührt, außer dass man dort is' und mitmacht (wenn's einem Spaß macht). Ich schließe nicht aus, dass ich Muskeln aufbauen würde, enn ich mich damit bechäftigen würde, ich mein' bloß, dass es manchmal halt länger dauert und wahrscheinlich den Aufwand einfach nciht wert is'. Bin von der Anti-Fitness-Lobby. Und ehm,... ja. Definitiv. Oder er soll weiter WoW spielen, zu WoW-Clantreffen auftauchen, sich auf Gameskonventions rumtreiben, was ihm halt so taugt... aber ich würd' jetzt nicht "Kraftsport" alserst Wahl für ihn nehmen. Da lent er genausowenig Leute kennen, hat genausowenig mit anderen Menschn zu utnund so weiter...
  2. Is' doch witzig. Ich bin nicht in deiner Situation, aber du bist misanthropisch genug, was zu machen, was ich gerne mal machen würd': verteil' einfach haufenweise Körbe und verjag die Mädels mit blöden Sprüchen wie "für eine Friseurin bist du gar nicht so blöd" oder sowas. Nicht, weil das Ganze irgendwie groß Früchte bringt, sondern eifnach weil's witzig is'. Also wenn ich ständig Dates hätte, und mir jedesmal denken würd': "Oh Gott, nein!", und ich den eindruck hab', dass die Mädels kein Mimosen sind, auf denen ständig rumgehackt wird, dann würd' ich mir den Spaß vielleicht wirklich erlauben.
  3. Was zur Hölle is' "SS+GOMAD"? Und... was heißt ""hustlen", wa is' "Fitneness Mitness Pachitness?, was meinst du mit "too swaggy"? Naja, Gitarre spielen kann man in vier Wochen lernen- zwei Wochen die wichtigsten Akkorde üben, bis man sie einigermaßen flüssig gleichenkann, zwei Wochen das ganze mit Tonleitern für Solos verfeinern, dann eine fette Distortion und einen Wah-Wah drüber, dass man's nicht hört, wenn man unsauber is', ein paar Bekannte suchen, eine Band gründen, und wenn man einen Schlagzeuger findet, der einigermaßen brauchbar is', steht mn in drei, vier Monaten auf der Bühne. Wenn man den Gig mit zwei jungen, ambitionierten noname-Bands gemeinsam organisiert, kriegt man seine 60 bis 80 Leute locker zusammen. Aber ich versteh' schon, was du meinst: beim Sport muss man nur wirklich wollen, und wenn man's nicht übertreibt, verletzt man sich auch nicht; und wenn man sogar dehnt, dann gibt's kaum negative Nebeneffekte. Hab' mich auch schon gedacht, dass es deshalb so attraktiv is': weil's so erscheint, als könnte es jeder, und weil's direkt-körperlich is'. Allerdings gibt's eben vieles, was auch "jeder" kann, und selbst wenn er's nicht kann, hilft es. Wie gesagt, Gitarre lernst du schneller als du Muskeln aufbaust, Singen is' angeblich auch nicht so schwer, und schon bist du einer dieser tausenden Schönlinge, die alleine auf der Bühne stehen (warum stehen die Typen immer alleine dort?) und ein Liedchen runterträllern, dass irgendwelche Mädels dahinschmelzen (mit gehen diese Typen mittlerweile genauso auf die Nerven; gibt einfach schon zu viele davon). Und wenn's um die Attraktivität geht, kann ich mir schwer vorstellen, dass die paar Muskeln echt so einen wahnsinns Unterschied machen, zumal es viel Zeit und Disziplin kostet, die aufzubauen und zu halten. Ich hab' mein Leben lang ...naja "Sport" gemacht - keinen Kraftsport, sondern Ballsport/Teamsport, und absolut null Muskeln, selbst in den Phasen, in denen ich sportlich ambitionierter war. Also da muss man schon ordentlich viel reinstecken. Kann mir schwer vorstellen, dass sich das dermaßen auszahlt. Beruflicher Erfolg ... ich schätze, wenn man beruflich erfolgreich is', dann riecht man den Braten schnell, und lernt schnell, wie man es verhindert, sich ausnehmen zu lassen. Es is' ja nicht so, als würde 'ne Frau das Geld haben wollen, wenn sie sich an einen mehr oder weniger erfolgreichen Typen ranschmeißt, sondern es is' der Erfolg an sich, der oft attraktiv wirkt; da reicht aber auch ein bisschen Pseudo-Bekanntheit. Hm,... dann stell' ich dem auch mal was gegenüber. Wie gesagt, ich streite nicht ab, dass Kraftsport schon irgendwas bringt aber wenn wir mal annehmen, dass es um das Selbstbewusstsein geht, dann is' das Problem ja nicht unbedingt ein unattraktiver Körper, sondern die mangelnde Bestätigung der Attraktivität (oder so). Jedenfalls haben andere Sachen Vorteile, die der Kraftsport nicht hat: beim Tanzen lernt man Frauen kennen, lernt sie anzufassen, zu führen und so weiter. Im Fitnesscenter gibt's kaum Frau'n, und wenn dort dann schätz' ich, hat man auch als toll aussehender Typ kaum Chancen. Bei allen gesellschaftlichen Aktivitäten, und sei's der Leseclub, lernt man Menschen kennen, und so ziemlich überall lernt man mehr und eifnacher Mädels kennen als im Fitnesscenter. Schon klar, darum geht's beim Kraftsport nicht, aber wenn wir 'ne Kosten-Nutzen-Rechnung anstellen, muss man neben den 10 Stunden, die man die Woche mit Kraftsport verbringt, die Zeit die man danach nicht mehr Nutzen kann, weil man K.O. is', weil man Duschen muss oder sonstwas, und so einrechnet, dann geht schon einiges drauf, ohne dass man irgendwen kennenlernt, gar ein interessantes Mädel.
  4. Eigenartig, weil die Frage so banal is', ich sicher schon öfter mal damit konfrontiert wurde, aber nich wirklich "die eine" Antwort darauf geben kann, weil's bei mir vom Mädel abhängt, was ich mir von einer Beziehung verspreche. Aber wenn ich jetzt einal meine bisherigen Beziehungen durchgehe und die positiven Gemeinsamkeiten heraussuche: 1) Zärtlichkeit. Nicht nur der Sex, sondern diese omnipräsente körperliche Zärtlichkeit; Händchen halten im Kino, füßeln im Lokal, streicheln beim Fernschau'n und die spontane Umarmung, wenn man sich "zufällig" nachts in der Küche trifft, weil sie gerade vom Klo kommt, und man selbst auf's Klo geht. 2) Ein gutes Gefühl über sich selbst zu bekommen. Don't get me wrong, ich hab' eine hohe Meinung von mir und ein positives Gefühl zu mir; aber wenn einem ein Mädel, das man will, dieses Gefühl gibt, irgendetwas verdammt richtig gemacht zu haben, irgendwie verdammt richtig zu sein, dann is' das schon ein schöner Flash. Is' schwer das allgemein auszudrücken, weil's konkret so unterschiedlich sein kann. Aber ein paar Beispiele: - Wenn das Mädel noch nie einen Kerl ihren Eltern vorgestellt hat und man der erste is', sie's also richtig ernst mit einem meint, ja auch wenn sie sich immer wieder über die Ungewissheit der gemeinsamen Zukunft beschwert weil (was auch immer); man weiß, dass die eine gemeinsame Zukunft anstrebt, also diese tolle Frau einfach einfach will (auch wenn sie einen verändern will, das steht auf einem anderen Blatt Papier). - Muss aber nicht so "groß" sein; es kann auch dieser schöne Zusatz sein, wenn sie einem nach dem Sex einfach nur angrinst, und man weiß, dass es ihr gefallen hat; auch wenn sie mal nicht gekommen is'. - Nicht ganz ein Verprechen, das ich mir mach', aber ich mag es nicht, wenn eine Beziehung mich unsicher macht. Das is' partiell, aber Beziehungen haben immer wieder so ihre Schwachpunkte, zumindest war's bei mir so. Sozusagen, die Beziehungswunden. Und die hät' ich gern möglichst klein.
  5. Naja, ne. Erstmal wissen wir schon wirklich, wirklich lange, dass der Doktor keine besseren Gene hat als der Harzt 4 Empfänger, sondern dass für den beruflichen Erfolg andere Faktoren entscheidender sind. Intelligenz mag helfen, is' aber weder notwendig noch hinreichend für Erfolg. So gut funktioniert der Kapitalismus zu seinem eigenen Leidwesen schlichtweg nicht. dass die Kinder von Ärzten bessere Chancen haben, erfolgreich zu werden, hat mit den sozialen Umständen zu tun, in denen sie aufwachsen, und nicht mit der Genetik (oder willst du mir erzählen, dass Weiße grundsätzlich (bedeutend) inelligenter sind als Schwarze, weil sie immerhin erfolgreicher sind). Wer in der Gesellschaft oben steht, ht nicht notwendigerweise bessere Gene, war früher so, und is' noch immer so; schau dir mal die alten Habsburger-Kaiser an; lauter Inzuchtkinder. Zweitens sind evolutionstheoetisch alle "Sieger", die noch am Leben sind. Ob sie Bettler oder Könige sind, is' dabei irrelevant. Ratten, Küchenschaben, Menschen - alles, was nciht gerade akkut vom aussterben bedroht is', das is' evolutionstheoretisch gesehen ein Sieger, und wenn wir uns die menschliche Gesellschaft anschauen, dann is' Dummheit auch nicht vom Aussterben bedroht. Klingt jetzt bisschen blöd, dieser Faktor, aber in der Evolution kommt's eigentlich nur auf das Überleben der Nachkommenschaft an, und auch das nur solange, dass sie selbst Nachkommen zeugen können. Die Menschliche Gesellschaft hat in Bezug auf "Nachkommenschaft" viel wichtigere Aspekte, Menschen haben so eine tolle Sachen wie "Geschichte" und "Kultur". Kulturelle Werte werden nicht genetisch ondern über die Sozialisation weitergegeben, gerade bei Menschen können wir davon ausgehen, dass diese so viel mehr von ihrer Kultur als von ihrer Genetik geprägt sind. Drittens: die Natur will gar nichts. Die Evolution will gar nichts. Das is' keine "wollente Enität", der Natur is' es völlig schnuppe, ob Menschen aussterben oder nicht. Die Evolution ist deskriptiv, nicht präskriptiv - beschreibend, nicht vorschreibend. Klar haben wir Instinkte und Triebe, aber abgesehen, davon dass diese bein Menschen wohl in höchstem Maße von seinen bisheigen Erfahrungen überschattet sind (seit meiner letzten Ex war ich in kein Mädel mehr verknallt, das kleiner war als ich, seit meiner ersten großen Liebe hab' ich einen Faible für rote Haare, und wenn eige beim Reden den ärgsten Dialekt auspackt, find' ich das abstoßend), kommt keine Evolution her, die uns auf die Finger klopft, wenn wir keine Kinder bekommen. "Unnatürlich", naja, die menschliche Kultur is' Teil der menschlichen Natur, Menschen werden immer in eine Kultur hineingeborden, also honestly, ich halte nicht viel vom Begriff der "Natur"; es is' die Menschliche Natur, sich die Kultur anzueigenen, oder so. Ja, die meisten Menschen beurteilen ihr Gegenüber nach gewissen Kriterien. Ob das "natürlich" is' oder "durch Sozialisaton aufgezwungen" sei dahingestellt, 'n schlechter, unattraktiver Charakterzug is' es. Well, that's the guy I wanna be. Jemand der alle Sprachen spricht, reich is', berühmt is', alles kann und überhaupt der Obercheckter is'. Wäre schon geil, 'ne? Aber hm,.. gut, ich kenn' das schon, dieses Gefühl der zu sein, der man sein will, so zu sein, wie man sein will; nicht in so einer Totalität, aber von der Richtung her (hatte ich früher mal, und dann festgestellt, dass ich einen Haken im Konzept hatte). Und klar, vom Lesen alleine wird man nicht dort hinkommen, aber ich halte nicht mehr so viel von "harter Arbeit", "an sich selbst arbeiten" und sowas. Ich glaub', die meisten Leute sind schon in Ordnung, so wie sie sind. Is' schon okay, der Timmy kann ja ruhig an sich arbeiten, aber ich würde davon abraten, Perfektion (auch individuelle Perfektion) anzustreben. Und erst Recht nicht "die Mädels-Sache sein lassen, bis es soweit is'". Aber gut, ich schätze, ich hab' gesagt, was ich zu sagen hab'.
  6. Nicht ganz, perfekt ist sie so oder so nicht. Aber ja, ich finde es tatsächlich fehlerhaft, wenn ein Mädel die von mir genannten Ansprüche hat. Ich finde es immer lobenswert, wenn ein Mensch über solche Oberflächlichkeiten wie den akademischen Grad hinwegsieht, wenn ein Mensch nicht das Einkommen des anderen als Entscheidungskriterium heranzieht und dem anderen unabhängig von seinem Aussehen eine Chance gib. Ich selbst bin natürlich absolut unperfekt. Ich find' schon beeindruckend, wenn ein Mädel Genetik studiert hat, 3500 Brutto verdient und dabei auch noch gut aussieht (die hat mir leider die "willst du nicht mein Orbiter sein"-Rede gegeben und hat was mit einem Arbeitslosen angefangen; ich hab' ja gesagt und jetzt darf ich ihr ein bis zweimal die Woche nachhecheln; ehm... irgendwas hab' ich da falsch gemacht). Die Realität ist oberflächlich und vorurteilsbehaftet. In der Tat haben Mädels oberflächliche Ansprüche, genauso wie wir welche haben. Die Welt is' halt nicht perfekt. Verzeih mir, wenn ich Charaktereigenschaften ebenso betrachte, wenn ich ein Mädel beurteile oder schwächer ausgedrückt - wenn ich weitgehende Freiheit von oberflächlichen Ansprüchen und Vorurteilen zu einem "tollen Charakter" zähle. Und btw. ...ne. Man bekommt auch manchmal mehr, als man selbst zu bieten hat. Auch in der Realität. ;)
  7. Hier muss ich einspruch erheben. Mein perfektes Ich spricht alle Sprachen der Welt, alle Instrumente, ist reich, rockstar und Uniprofessor. Dass ich nicht versuche, dort hinzukommen ist mehr als bloß Faulheit (auch wenn ich tatsächlich ein sehr fauler Mensch bin), sondern auch strategisch die richtige Entscheidung. Ich will doch nicht an einem Burn Out sterben. Ich will damit nicht sagen, dass du nichts an dir verändern sollst, aber Pefektion braucht keine Sau, und wenn ein Mädel perfekt zu sein scheint, aber bloöderweise der Ansicht is', dass der Typ einen Doktortitel haben muss, einen vielversprechenden Job oder ein gutes Aussehen, dann is' es weit weg von perfekt. Das is' nämlich eine Charakterschwäche, die mit Oberflächlichkeit und Vorurteilen in Verbindung steht. Und das is' auch okay - genausowenig wie wir perfekt sein müssen, müssen die Mädels perfekt sein (ich mag auch eine Freundin, die ich attraktiv finde). Dann soll dieses unperfekte Mädel ihren Partner suchen (oder auch nicht suchen, wenn es keine Lust hat), und ja klar können wir uns dann drüber ärgern, dass wir nicht in Frage kommen; aber perfekt is' das Mädel dann auf keinen Fall. ...und ich würde dir viel eher davon abraten, krankhaft zu versuchen perfekt zu sein, weder dem nachzueifern, was dir Mädels erzählen, dass sie wollen, noch dem nachzueifeern, was dir Pick Up Gurus als "echten Mann" vorstellen, und auch deiner eigenen Perfektion brauchst du nicht nachlaufen, denn du wirst sie nicht erreichen. Damit soll auch nicht gesagt sein, dass du nicht versuchen darfst, Rockstar zu werden, aber wenn du's nicht wirst, dann heißt das das bitteschön nicht, dass du irgendwie minderwertig bist (die Rockstars bringen sich doch reihenweise selbst um oder fangen an zu koksen, die großen Firmenchefs werden in Betrugsskandale verwickelt und müssen 10 000 Mitarbeiter feuern und Politiker sind sowieso umstritten, also so geil sind die wohl auch nicht). Wenn dein Bizeps nicht genauso groß wird, wie du's dir erhofft hast - meine Güte, es wird weder die Welt untergehen, noch hast du deshalb ausg'schissen bei Frauen. Wie hier erwähnt wurde, es gibt Typen, die 'ne Freundin haben, wo du dir einfach nur an den Kopf greifst und dich fragst, was je ein Mädel an dem finden kann; und es sind nicht immer geisteskranke oder hässliche Freundinnen, sondern oft durchaus liebe Mädels. Überhaupt sind die meisten Leute schon okay, wenn man sie kennenlernt und zu verstehen versucht. Auch wenn du nicht perfekt wirst, kannst du 'n Mädel abbekommen, das dich glücklich macht. Vielleicht nicht rund um die Uhr, weil ihr auch mal streitet, vielleicht is' sie zu faul, sich ständig zu rassieren und hat deshalb 'nen Busch oder vielleicht hört sie Techno und weiß nicht, wer Jimi Hendrix war, aber das halte ich für sehr viel besser, als "der Einen" nachzulaufen, nach Perfektion zu suchen, sich selbst zu geißeln, weil man glaubt, man muss perfekt sein und so weiter. Auch hier ein kleiner Einspruch: ich hab' schon oft Mädels kennengelernt, die weniger auf Matcho und mehr auf Einfühlsam stehen, die nicht "Maskulinität" velangen. Klar gibt's Eigenschaften, die - rein statistisch gesehen - bei mehr Mädels gut angekommen bzw. die selten angeboten aber häufig angefragt werden, aber das macht sie nicht notwendigerweise besser; bloß wertvoller am Markt. Das is' 'n Unterschied; und vor allem heißt das nicht, dass man ohne die Sachen baden gehen kann. Ich bin nicht sonderlich "maskulin" und wahrscheinlich auch genau deshalb kein Womanizer, und doch hatte ich schon Beziehungen und Quasi-Beziehungen mit Mädels, die ich toll fand. Und ein letzter kleiner Einspruch: Ich denk' schon, dass so manches Loch einfach durch 'ne Freundin gestopft werden kann. Manchmal is' man einfach nur notgeil und untervögelt; und auch wenn's klassische Selbstwertkomplexe sind, kann's auch einfach verdammt gut tun, wenn einem ein Mädel zeigt, dass man ein liebenswerter Kerl is' bzw. ein geliebter Kerl (also nicht bloß Liebe wert, sondern dass man die auch bekommt). Das kann schon ordentlich heilen. Alles in allem jedenfalls is' es schon okay, wenn du an dir arbeiten willst und so weiter. Ich würd' bloß nicht auf die "ich muss perfekt sein"-Schiene aufsteigen, und auchnciht auf die "ich kann erst dann eine Freundin haben, wenn ich perfekt bin, und bevorich nciht perfekt bin, probier ich's bei ga rkeinem Mädel", sonst verbringst du am Ende 8 Stunden täglich in der Arbeit, 3 Stunden im Fitnesscenter und 4 Stunden bei Fortbildungen und hat gar keine Zeit mehr für eine Frau in deinem Leben. Jetzt könnte man annehmen, dass das toll is', weil sie einem dann nachrennt, aber ey... erstmal muss es überhaupt eine geben, die man kennenlernt. Aber sobald sie dan nrausfindet, dass man die 20 Jahre damit verbracht hat, der Perfektion hinterherzulaufen... naja. Fuck it, die 20 Jahre würd' ich lieber anders verbringen.
  8. Hm,... würde ich tatsächlich alles Wissen und alle Erfahrungen haben, die ich jetzt habe, aber in genau der Lebenssituation wie damals stecken, dann würde ich flott ausziehen. Nicht, weil ich es für wichtig halten, früh auszuziehen, sondern weil es aus meinem Erfahrungsschatz heraus gesehen nicht sehr reizvoll ist, zuhause zu wohnen. Meinen momentanen Erfahrungsschatz auf mein 18jähriges Ich zu projizieren is' schwer, weil es dann einfach genau ich bin, nur ein paar Jahre jünger, in einer anderen Lebenssituation, die ich wohl meiner aktuellen weitgehend anpassen würde (okay, mit 18 soviel draufzuhaben, wie ich jetzt, das wäre schon cool und motivierend, sodass sich meine Ambitionen verschieben würden). Und jetzt kommt eine weitere Schwierigkeit bei dieser Fragestellung hinzu: wenn man sie anders interpretiert und einfach sagt "Gut, dann frag' dich eher, welchen Rat du deinem jüngeren Ich geben würdest", dann gibt's ein Bisschen das Problem, dass mein jüngeres Ich nicht so wirklich viel von Ratschlägen gehalten hat. Ich war immer der Typ, der die "das wirst du auch noch lernen"-Reden gehasst hat, weil sie einfach nicht gestimmt haben (als ich 14 war, haben mir die 18jährigen erzählt, was ich nicht alles noch einsehen werd', und ich dachte mir immer: ihr redet scheiße. Und mit 20 wusste ich, dass ich Recht gehabt hatte). Ich schätze, ich würde nicht nocheinmal eine Beziehung mit meiner damaligen Freundin beginnen. Nicht weil sie schlecht war oder ich bereue, sie gehabt zu haben, sondern einfach, weil ich sie bereits hatte, und mir das heute zu kindisch wäre. Und wenn doch, dann hätte ich sie in sexueller Hinsicht viel weniger wie eine Prinzessin behandelt (hm,... vielleicht gar kein so dummer Gedanke, den ich mir da in Erinnerung rufe). Wahrscheinlich würd' ich die Matura noch lockerer angehen, als ich es eh schon bin und (wenn ich nicht im wörtlichen und intellektuellen Sinne wüsste, was ich heute weiß) Gefahr laufen, sie zu vermasseln. Nach heutigem Stand nehm' ich die Sachen nicht so ernst, was eigentlich schade is'. Also ich glaub', von meinem jüngeren Ich könnte ich durchaus etwas lernen. "Kämpfertum" könnte man es nennen. Also meinem jüngeren Ich würde das "take it easy", das ich heute an den Tag lege wohl ziemlich am Arsch gehen. Ich wäre deutlich offener für's Reisen. Hm,... ja, das is' schon so ein Punkt. Ich bin ein Nest- und Netzbauer, jemand der Kontakte künpft, die er zu halten versucht. Damals war ich noch viel schlimmer, was das Akumulieren von allen möglichen Kapitalformen betrifft; Leute kennenlernen, Lernen, Sparen,... heute find' ich es schade, dass ich eigentlich nur einmal wirklich für länger verreist bin. Ich glaub' nicht, dass die Leute, die viel reisen, klüger sind als ich, aber ich beneide sie trotzdem. ein paar Monate in Australien, ein paar Monate in den USA, ein paar Monate in Spanien, hey ich war noch nichtmal in Italien, und nichtmal in Deutschland hab' ich mehr als insgesamt 6 Tage verbracht. ...und naja, gleichzeitig bin ich schon Dankba für die Erfahrung von "Heimat", und dafür, dass ich einfach "mein Wien" für mich geschaffen hab'; damit mein' ich, dass ich einfach weiß, wohin ich geh', wenn ich essen will, wenn ich auf ein Konzert will, wenn ich Billard spielen will und so weiter; und damit is' nicht bloß das Wissen um die Locations gemeint sondern auch die soziale Situation. Es fühlt sich gut an, immer und immer wieder in dieselben Lokale, Kinos, Restaurants und so weiter zu gehen, mancher orts als "urgestein" zu gelten, obwohl man jetzt noch nicht wirklich alt is'; im Sportverein Generationen von Spielern kommen und gehen gesehen zu haben (weil ich doch schon seit gottverdammten 17 Jahren im selben Verein spiel'). ...hm. Ja, es is' schon schön, sich etwas aufgebaut zu haben, so Bescheiden es ist. Und auch wenn's heißt: "Der Weg ist das Ziel" würde mir das schon verdammt abgehen. Aber wer weiß natürlich, was man sich aufgebaut hätte, wenn man anders gelebt hätte. Und ich wäre viel, viel, viel weniger schüchtern, als ich es damals war. Hatte nicht wirklich Grund dazu - ey, es sind durchaus auch attraktive Mädels auf mich gestanden. Die Rothaarige, die ich damals abgechossen hab', die war schon scharf ... nicht dass es falsch war, das zu tun, aber ich hätte durchaus Grund gehabt, selbstsicherer und offener mit Mädels zu sein (huch, wenn ich so drüber nachdenk' hatte ich damals wohl richtig Ansprüche). Joa, das war nicht viel, aber irgendwie war's das. Zusammengefasst eigentlich nur: mehr reisen und selbstsicherer mit Mädels.
  9. Vielleicht wär' ich das Mädel im Bild rechts. Weder irgendwie bekannt noch ein verborgener Star, aber ziemlich im Reinen damit, auf kleinen Bühnen abzuchillen und damit eigentlich so verdammt viel cooler als Kathi Holmes. Das Mädel, das alleine auf 'ner Party auftaucht, sicher immer wieder mal von irgendeinem Typen angbaggert wird, aber doch meistens allein heim geht, weil ... mal ehrlich, man muss sich ja nicht alles antun. Ich bin ja keine Diva, aber sowas wie "Respekt" hät' ich dann doch gern. Hab' die Band heute live geseh'n; die waren schon chillig. So schön bescheiden (wie heißt es...? "Bescheidenheit ist die schlimmste Form des Hochmuts?"). Ach, bin ich nicht toll? Zu blöd, dass ich gerade nichtmal meinen Namen weiß.
  10. Dass ich während eines Films mit einem Mädel was angefangen hab', war nur dann der Fall, wenn der Film so richtig scheiß langweilig war.
  11. Ach, Baustellen hat man auch dann, wenn man in keiner tiefen Krise steckt. Ich steck' gerade in 'ner Krise drinnen und ob ich da raus komm', und wie ich da raus komm', das weiß ich nicht. Vielleicht is' es auch garkeine Krise, sondern das ganz normale Leben. Was hilft, das sind Humor, Selbstironie, Gelassenheit und eine lange Zunge - nicht notwendigerweise, umrauszukommen aus der Krise, aber um auch in der Krise eine schöne Zeit zu haben. Selbst in der Depression.
  12. Einwenig von Lacans Psychoanalyse, die ich nicht im Geringsten verstanden habe, geschädigt, muss ich bei dieser Charakterisierung des Alphas an die "Phallusfuntion" denken. Der Ausgangspunkt is' im Prinzip des Kastrationskomplex (mal aus Wikipedia zitiert): Und folgende Stelle ist spannend: Also, das is' jetzt Freud, nicht Lacan. Aber Lacan is' meines Wissens nach ja Freudianer. Wie dem auch sei, ich hab' an sich ja keine Ahnung von dem Thema, find's aber dennoch interessant (und da hier ja viele Psychologen und Psychologie-Interessiert sind, könnte ihr da sicher gute Beiträge liefern). Das "Besitzen der Mutter", also der Phallus des Vaters stellt die Macht dar, der symbolische Phallus ist die Vorstellung von Macht, während gleichzeitig die Angst vor der Kastration angeblich omnipräsent ist. Jetzt wiederhole ich bloß, was ich in einem Seminar dazu gelernt habe: Das Phantasma der männlichen Seite der Phallusfunktion ist: "Alle Männer sind kastriert. Es gibt aber einen Mann, der es nicht ist." Das ist jetzt nicht im wörtlichen sinne gemeint und auch nicht notwendigerweise auf das Sexuelle alleine bezogen. Dieser eine, nicht kastrierte, der Urvater, bekommt einen Namen. In früheren Zeiten: Gott. Diese Charakterisierung des Alphas, seine Idealisierung, erinnert mich sehr an diesen Gott. (Alle) Männer (bzw. der "Standard-Mann") sind kastriert, man selbst ist kastriert, also ohnmächtig, von Ängsten befallen, vom Zweifel gepackt, aber nur "der Eine" nicht. Der, mit dem man sich zu identifieren sucht. In der Charakterisierung des Alphas könnte man so eventuell Rückschlüsse darauf hin ziehen, worin sich der Kastrationskomplex (des Neurotikers, also desjenigen, der sich selbst in Frage stellt) erschüpft. Im sexuellen Bereich ist das natürlich umso naheliegender als in anderen Bereichen wie der Wirtschaft oder Ähnlichem. Die empirische Komponente, die reale Existenz eines Alphas, ist für seine Existenz als Idee nebensächlich. Angesichts des Kastrationskomplexes und der Suche danach, diese Kastration aufzuheben, also den Alpha - wenn auch nur temporär (z.B. im sexuellen Akt, aber natürlich auch im Personifizieren des Alphas im Club oder eben im Personifizierens des Alphas in einem Internetforum) - zu verkörpern, so hieß es im Seminar, seien Männer empfänglicher dafür, sich Autoritäten anzuschließen (v.a. Neurotiker, keine Perversen - die Perversen negieren nämlich den "Großen Anderen", sie Negieren den Namen des Vaters). Und so werden Männer eher autritätsgläubig und laufen der Idee des Alphas hinterher, sowie denen, die beanspruchen, welche zu sein. Die Pick Up Bewegung könnte hier unter anderem eine Komponente haben, die von diesem Kastrationskomplex her resultiert, also die männliche (neurotische) Seite der Phallusfunktion erfüllen. Umso schmerzhafter vielleicht der Absturz, die Enttäuschung, wenn sich der vermeintliche Alpha als unbefriedigend, unperfekt, entpuppt. Ob das irgendeine Aussagekraft hat, welche Konsequenzen das hätte uns so weiter, das wären mal die Fragen, die ich in den Raum stellen will; Impulse, auf diesen Gedanken weiter aufzubauen, zu modifizieren (oder ihn zu verwerfen). Also, weil ich ja Lacan wirklich so gar nicht versteh', und Freud auch nicht kenn' (deshalb auch v.a. auf Erklärungen aus meinem Seminar zurückgreife), würd's mich halt intessieren, was die Psychologen/Psychologie-Interessierten von euch dazu meinen. Is' mir also wirklich wichtig, meinen Beitrag nicht als "so is' es" zu lesen, weil ich wirklich bloß aus viertel-verstandenen Fetzen einer komplexen Theorie eine achtel These zusammen schustere. Demensprechend zurückhaltend is' auch mein Anspruch.
  13. Kenn' natürlich Moore und Gillette nicht, in wie weit untercheidet sich deren Darstellung vom mehr oder wengier alltagssprachlichen Gebrauch des Begriffs? Wenn ich jetzt den Wikipedia-Eintrag zum Archetypus (Jung) als Anregung nehm', dann fügt sich das gut mit dem Kastrationskomplex zusammen. Dahingehend nämlich, als in dem Eintrag davon einige Archetypen auf Urerfahrungen zurückzuführen sind (der Vater und sein Verbot) und dahingehend, dass der Archetyp unbewusst ist, und nur im Symbolischen erfahrbar wird. Wenn ich das mit folgender Passage zusammendenke,... ...dann frag' ich mich einwenig, was es bedeutet, dass der Archetypus "unbewusst" ist. Als Unbewusstes, als Phantasma, existiert er ja doch. Hm,... könnte das so gemeint sein (von dir bzw.allgemein), dass der Archetypus, also die Idee, der Begriff, als Phantasma unbewusst im Individuum (Neurotiker/Mann) besteht, und sich entweder im Versuch der Aufhebung der Kastration im Symbolischen artikuliert, aber gewissermaßen eine rein symbolische Existenz hat? Dahingehend dass, er ohne Symbol nicht existiert (bzw. nur als Phantasma)? Also wie du sagst, das Szepter ist der Phallus der Herrschers; aber eben - wenn man jetzt einmal, rein um den Begriff zu fassen, "schummelt" und trennt, was zusammengehört - nicht bloß der Phallus der Herrschers, sondern der Herrscher selbst? Es ist nicht der Mensch, der herrscht, sondern das Szepter (also sein Phallus). Und herrscht er dann nur über den Kastrationskomplex des Kleinen Anderen? So nach dem Schema "schau, ich bin Phallus (also ich bin ein Szepter), also knie nieder vor mir"? Wir beten in der Herrschaft nicht en Herrscher, sondern sein Szepter an; der Herrscher ist beliebig austauschbar, was sie ja durch die historische Persistenz der Herrschaft(srolle) zeigen würde. Auch wenn der Herrscher selbst wechselt, bleibt das Szepter dasselbe und die Anbetung dieselbe. Was den Frame als Phallus betrifft, bin ich mir aber nicht so sicher. Wie ist das zu verstehen? So sagen, ich sei materialist, is' nicht richtig, aber ich wäre mal interessiert daran, die materielle symbolische Komponente des Alphas herauszuarbeiten; also das reale, physische Szepter/Schwert, wenn auch nur als Symbol. Könnte es die Frau selbst sein? Im gesellschaftlich Allgemeinen ist die materielle Komponente ja recht klischeehaft benannt: das Auto, die Geldbörse, der Bizeps, der Pokal,... Aber im Pick Up zählen diese Dinge ja zumindest theoretisch nicht als Statussymbole. Nicht, dass sie nicht wirken, um Anziehung zu erzeugen, nicht dass sie nicht helfen, Mädels abzuschleppen, das meine ich nicht. Was ich meine ist: wenn wir einen Alpha "zeichnen" würden, was wäre das materiell gemeinsame? Vielleicht tatsächlich der Bizeps (als Symbol der phyischen Überlegenheit)? Die Sonnenbrille (als Symbol des übermenschlich Distanziertem)? Das passt mir gerade beides nicht so zumidnest letzteres ist vielleicht einwenig weit hergeholt. Der Phallus im wörtlichen Sinne, als der erregierte Penis, den trägt man ja jetzt nicht so wirklichin der Öffentlichkeit herum, um seinen Status als Alpha physisch zu zeigen. Die Körpersprache, die Dominanz, da hast du sicher Recht, ist eine Forme der Artikulation von Herrschaftsanspruch. Aber hm,... vielleicht kannst du das wirklich weiter ausführen. ...war ohnehin auf Phantasmen bezogen, also auch das "Alle Männer sind kastriert" ist als Vorstellung und nicht als realer Zustand gemeint. Wäre aber interessant, das im Pick up Diskurs zu betrachten. "Alle Männer außer dem Alpha" könnte der Modellsatz sein. Also alle Männer, die nicht Alpha sind, was es wiederum irrelevant macht, dass wir von "Alphas" im Plural reden, weil wir ja nicht die real existierenden Alphas meinen, sondern bloß den Alpha als Idee, die im Singular besteht. Ein kleiner empirischer Hinweise könnte der sein, dass tatsächlich oft "die Männerwelt" als kastriert betrachtet wird, "lauter AFCs", sowohl als Kollektiv als auch die verschiedenen Kleinen Anderen nach dem Schema: "Und da stand sie, und um sie rum lauter sabbernde AFCs" oder "Mein Target hat diesen Kumpel, totaler AFC", also das AFC-Kürzel als Inbegriff des Kastrierten. Weiters passend dazu die omnipräsente Kastrationsdiagnose, die mich hier im Forum persönlich wahnsinnig ärgert. Also dieses "du hast kein Selbstbewusstsein" und "du bist eine Pussy" und dergleichen bei gleichzeitiger Idealisierung verschiener Figuren (Fastlane, endless enigma,...).
  14. Ehm,... zweifelhaftes Kompliment, nicht Argument mein' ich natürlich. Dann hab' ich das mit dem Neg nicht verstanden bzw. mit deinem Verweis auf 'n "backhanded compliment" vielleicht doch eher. Also Wäre der Neg eher sowas wie 'n kritischer Kommentar über die Nase, ganz ohne "Kompliment"-Charakter?
  15. ...versteh' ich das richtig? Verbal ...irrelevant, ob man den Humor jetzt teilt Sie: "Wieso willst du meine Telefonnummer? Cocky: "Na weil ich dich doch nach heut' Nacht nochmal anrufen soll, oder nicht?" Also die Antwort is' nicht wirklich witzig aber sehr frech und provokant. Wenn ich das richtig versteh', dann is' die Idee die, zu zeigen, dass man keine Angst hat, zu frech zu sein und sie zu verjagen, in gewisser Hinsicht mutig ist, einen starken, furchtlosen Charakter hat (und insofern einen hohen Status). Und natürlich wird irgendwie das Thema Sex in den Raum gestellt, was natürlich gleich mal Assoziationen weckt, die hoffentlich positiv is'. Funny: "Mein Kumpel is' Versicherungsvertreter und ich bekomm' 10 Cent für jede Nummer, die ich ihm bring'." Die Antwort is' witzig (oder zumindest als Witz gemacht), aber nicht cocky, nicht frech, nicht sexy. Wenn ich das richtig versteh', is der Gedanke dahinter, dass alles nicht so ernst gemeint ist, dass es nicht um's Heiraten geht, auch nicht darum, dass sie damit einen Vertrag unterschreibt, Sex zu haben, mit einem auszugehen, sondern dass es eigentlich um überhaupt nichts geht und sie sich keine Sorgen machen soll. Und Lachen selbst is' natürlich immer was Nettes. Cocky & Funny: "Für den Falls, dass du deinen Unterwäsche bei mir vergisst. Meine Fundkiste für vergessene BHs geht nämlich schon über." Is' einerseits frech aber auch irgendwie witzig (zumindest soll's witzig sein). Push & Pull is' da irgendwie komisch. Wenn man nach der Nummer gefragt hat, dann hat man Interesse zeigt. Das könnte man jetzt vielleicht wieder wegnehmen, indem man einen Rückzieher macht "...na lass' mal" oder "dann halt nicht", umdrehen und gehen. Die Idee is' ja, glaub' ich, dass sie die Aufmerksamkeit, das Interesse von einem mochte, und wenn das entzogen wird, tut sie was, um das wieder zu bekommen. Nachrennen, um einem doch noch die Nummer zu geben. Kann aber in so einem Fall auch gut sein, dass sie sich denkt, dass man schon verdammt schnell aufgibt, sie einem nichtmal einen Korb geben muss, weil man das schon selbst tut und so weiter. Neg: "So kritische Nachfragen passen doch nicht zu so einem hübschen Gesicht." Das würde ja unter diese Kategorie des zweifelhaften Arguments fallen, oder? Da is' einerseits das Kompliment drinnen, dass sie ein hübsches Gesicht hat, andererseits aber, dass man die Frage blöd findet. So 'ne zwiespältige Aussage halt, ihr sagen soll, dass sie nicht so toll ist, wie sie vielleicht denkt (weil sie blöde Fragen stellt), ohne sie zu beleidigen, weil ja auch gleichzeitig ein Kompliment in der Aussagen steckt. Und die Irritation "will er jetzt was oder nicht" bzw. "findet er mich jetzt gut oder nicht" können einen vielleicht auch insofern in den Interessenshorizont eines arroganten Mädels bringen (schlichtweg weil es wissen will, wie das jetzt is'). Beleidigung: "Frag nicht so blöd, ich hab' nicht ewig Zeit, Fotze!" Ich glaub', der Gedanke hinter eine Beleidigung is' es, sie zu erniedrigen und insofern einen höheren Status zu beanspruchen. Ich würd' ja sagen, das geht in die Hose, aber wer weiß. Soll Leute geben, die drauf stehen. Nonverbal: Cocky: ...wäre vielleicht ein einfaches Augenzwinkern. Funny: ...sie angrinsen und Grimassen schneiden. Cocky und Funny: Man lächelt sie an. Sie lächelt zurück. Man winkt ihr mit einer Hand. Sie winkt zurück. Man winkt mit beiden Händen. Sie winkt mit beiden Händen zurück. Man zieht das T-Shirt hoch und zeigt seinen Oberkörper. Dann zeigt man ihr grinsend die Zunge oder hebt die Augenbrauen. Neg: ...man steht vor ihr und mustert sie sehr ausgiebig von oben bis unten, macht ein nachdenkliches Gesicht, lässt ein paar "hm,..." los, und spricht sie dann erst an. Beleidigung: Mittelfinger mit ernstem Gesicht. Push and Pull: Man schreibt zwei Tage durchgängig SMS und meldet sich dann 'ne Woche nicht mehr, um dann aus heiterem Himmel anzurufen, sehr viel Interesse an ihrem Leben zu zeigen, und so weiter, ein Date ausmachen, und nach dem Date taucht man plötzlich wieder ab (ich hasse es, wenn Mädels sowas tun. Das is' genau das, womit man mich einfängt und verrückt macht). Oder in der verspielter, positiven Hinsicht vielleicht ... man fasst sie an der Schulter an, flüstert ihre was ins Ohr und lässt dann wieder los, man legt seinen Arm um sie, und verschwindet dann aber wieder, man tut so, als würde man sie küssen, kommt ihr immer näher, sie schließt die Augen, und dann stoppt man, wartet man, atmet bloß und zieht sich wieder zurück (oh, das liebe ich; egal ob's das Mädel tut oder ich). Kommt das so hin?
  16. Macht mich gerade sehr nachdenklich: Ich bin Musiker in einer Rockband, seh' halbwegs geil aus und wir produzieren angeblich demnächst unser Album bzw. EP oder wie auch immer man 10 Songs nennt. ...und ein gewisses Charisma hat dieser Routine schon, die Argumente zum "falsche Hoffnugnen machen" und "den Braten riechen" find' ich intuitiv schon treffend, aber wie hier auch schon geschrieben wurde: die Mädels sind ja nicht dämlich, und wenn sie eine gewisser Vorstellung davon haben, worum's tatsächlich geht (bzw. zumindest, dass mehr als nur das Casting für's Shooting dahinter steckt), dann haben sie wenigstens 'ne gute Ausrede für sich selbst. Also, ich bin ja so ur nicht der Typ für Routinen und fixen Maschen und sowas, aber irgendwie is' das die erste Routine, über die ich nachdenk', die mir echt gefällt und so. Ehm... soll einfach nur Kompliment sein, kein konstruktiver Beitrag. Und ich wollte mal erwähnen, dass ich in 'ner Band spiel', einfach weil ich sagen will, dass ich auch cool bin. Und ich brauch' 20 Posts, dass ich meinen Blog hier starten kann.
  17. 'ne Diskussion über Abtreibung? Jo, bin einer, der Abtreibungen okay findet (nicht zum Frühstück, aber so prinzipiell). Hab' dem nicht wirklich viel hinzuzufügen. Erinner' ich mich da falsch oder hast du nicht vor ein, zwei Jahren mal in einem Thread jemandem erpfohlen, einem Mädel, das ergeschwängert hat, Druck zu machen, dass sie abtreibt? Du meinst mit "Tötungsvorgängen" die Abtreibungen? Naja, Frauenwahlrecht haben wir ja schon. Und ein eigenes Konto dürfen die mittlerweile auch schon haben. Angeblich betaisieren sie ja auch den Großteil der Männerschaft, also komplett ins Leere schießt der Feminismus nicht. "Alles nicht so gemeint" kann tatsächlicheine faule Ausrede sein, wen nman mit den problematischen Implikationen seiner Argumentation konfrontiert wird. Manchmal aber ist es auch eine schlichte Abwehr, falscher Interpretationen. ...und genau das is' der eigentliche Punkt für mich: es gibt schlichtweg unterschiedliche Feministische Richtungen und genau deshalb ist das Argument durchaus richtig. Wenn du jede Feministin dem Konstruktivistin, Differenzfeminstin, sprituelle Feministin oder sonsteiner Richtung zuordnest, dann musst du konsequenterweise auch alle User des Pick Up Forums als KJs, Creeps, rumheulende AFCs oder Vergewaltiger bezeichnen. Entspricht genausowenig der Realität. Is' keine konstitutive sondern im Prinzip 'ne deskriptive Definition. Ich beschreibe, was ich vom Feminismus sehe. Man könnte es klugscheißerisch als phänomenologische Reduktion oder sonstwas bezeichnen. Ich hab' in der Tat kein Buch über Feminismus gelesen, aber auf der Uni kommt man schwer um das Thema herum. Alter, ich bin nicht von vorgestern. Wenn du was kritisieren willst, dann doch bitte, die Definition/Beschreibung und komm mir nicht mit dem "du hast keinen Abschluss in Genderstudies, also hat das, was du sagst, keinen Wert"-Argument. Hab' ich in der Tat nicht. Viel wichtiger aber: wer zur Hölle bist du, dass du dir das Recht heraus nimmst, meine Beschreibung als "laienhaft" zu definieren und die Definitionsmacht über legitime und illegitime Definitionen für dich beanspruchst, und wo hast du deine Lehrabschlussprüfung gemacht? Ja, ich bilde mir spätestens dann was auf mein Studium ein, wenn irgendein dahergelaufener Was-Weiß-Ich mittels Namedropping mal einfach so die Expertise für sich beansprucht. Interessanter Weise funktioniert meine von einem laienhaft aufgestellte Definition in der Tat "hervorragend um den Feminismus im Gesamten inklusive seiner Widersprüche zu erklären", so where's the Problem? [...]. Simply not. Ich hab' dir ds Argument nochmal rausgestrichen: es gibt keine explizite Gruppe, die einheitlich handelt, und genau darum kann nicht aus irgendem "realen, empirischen Verhalten" auf mehr geschlossen werden, aber eben bloß, dass sie "sich alle irgendwie für Frauenrechte einsetzen" (und sogar das könnte man reinen Theoretikern streitig machen). ...dann würden ihm sicher viele Feminist/innen zustimmen, weil sie für die Gleichheit und Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau einstehen, und lediglich den Humanismus um die Einbindung der Frau, seine Applikation auf die politische Realität von Frauen etc. indizieren wollen, während ihm andere Feminist/innen widersprechen würden, weil sie im Humanismus den Schein eines allumfassenden Menschenbildes sehen, dass in Realität, so deren Argumentation, auf den Mann zentriert sei und so das Männliche zum Allgemeingültigen erhebe, während die Frau im Humanismus unsichtbar bleibe. Zunächstmal: Wird das jetzt ernsthaft 'ne Diskussion über Abtreibung? Ich mag das Thema nicht dogmatisch abwürgen, aber hängt sich die Kritik am Feminismus hier jetzt wirklich daran auf, dass sie eine Massenmord-Ideologie sind, weil sie Abtreibung befürworten (theoretische Konzeptionen beschäftigen sich teils gar nicht mit der Frage). Oder banal gefragt: seid's ihr jetzt aufeinmal alle so konsequente Abtreibungsgegner oder was hab' ich da nicht mitbekommen? Zweitens: die Rechte nur einer Gruppe zu vertreten heißt nicht notwendigerweise die Rechte der anderen zu negieren oder sich über die anderen erheben zu wollen. Wenn eine "ich will auch Karriere machen", "ich will auch breitbeinig dasitzen", "ich will auch hemmungslos rumvögeln und nachher hören, dass ich das gut gemacht hab", "ich will auch hässlich noch als wertvoll anerkannt werden" etc. schreit, dann heißt das noch lange nicht, dass sie meint, dass nur sie das darf. Und genauso is' es halt mit den verschiedensten feministischen Strömungen. Die haben als Kollektiv halt die Prämisse, dass Frauen schlechter Gestellt sind als Männer, und hier bin ich durchaus der Meinung, dass das die falsche Fragestellung is' (es sollte kein Wettbewerb sein, wem's beschissener gehtund wer lauter rumheulen kann, sondern es wäre viel interessanter, zu anlysieren mit welchen Problemen Männerund Frauen konfrontiert werden etc.). Aber wenn man annimmt, dass die Welt so ungerecht und böse zu einem is', dann is' es noch nicht faschistisch zu sagen: "hey, wir wollen auch wählen, wir wollen nicht sexuell belästigt werden und wir wollen auch Achselhaare haben dürfen, ohne dass man unsdeshalb disst". Es geht dem Feminismus doch bitteschön nicht darum, Männer zu versklaven, öffentlich hinzurichten oder in die Gaskammer zu stecken.
  18. Falsche Analogie. Der IS ist eine mehr oder weniger geschlossene, identifizierbare Gruppierung, die Menschen tötet, foltert, sich nicht bloß durch rücksichtlos Brutalität auszeichnet, sondern auch genau diese zu ihrem Markenzeichen macht, mit Waffengewalt Städte belagert und einnimmt und vieles mehr. "Feminismus" bezeichnet wahlweise eine ideologische Denkrichtung, ein wissenschaftliches Paradigma oder auch eine politische Bewegung (vielleicht auch noch mehr). Als solche ist er oft auch nicht so klar von anderen Denkrichtungen zu unterscheiden. Wenn Aldous meint... ...dann würden ihm sicher viele Feminist/innen zustimmen, weil sie für die Gleichheit und Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau einstehen, und lediglich den Humanismus um die Einbindung der Frau, seine Applikation auf die politische Realität von Frauen etc. indizieren wollen, während ihm andere Feminist/innen widersprechen würden, weil sie im Humanismus den Schein eines allumfassenden Menschenbildes sehen, dass in Realität, so deren Argumentation, auf den Mann zentriert sei und so das Männliche zum Allgemeingültigen erhebe, während die Frau im Humanismus unsichtbar bleibe. Weitere wiederum sehen in beiden Argumentationen keinen Widerspruch oder sehen zwar einenWiderspruch, versuchen aber diesen zu vereinen, und andere wiederum sagen: "Das interessiert uns nicht, weil wir nicht an theoretischen Diskussionen rund um den Humanismus interessiert sind, sondern einfach nur gleiche Löhne für gleiche Arbeit haben wollen und auf der Arbeit ernst genommen werden wollen." Mit "dem Nationalsozialismus" ist man immernoch bei einer falschen Analogie, allerdings istder Nationalsozialismus doch deutlich weiter zu differenzieren. Es gibt die, die sich einfach nur nicht getraut haben, aufzumucken und die, die tatsächlich dahinter standen, es gibt die, die die Befehle zur Vergasung von Juden gegeben haben und es gibt die, die sich mit 15 Jahren dazu hinreißen lassen haben "scheiß Juden" zu brüllen. Es gibt auch den Nationalsozialismus als Idee, die teilweise noch immer vertreten wird, wenngleich von Rassismus geprägt, völlig ohne den Aspekt der gewaltsamen Ausrottung anderer Gruppen (z.B. die FPÖ (Freiheitliche Partei Österreich): sie gibt sich als Partei der Arbeiterschicht, als sozial diesen gegenüber und als Partei, die für ihre eigene Nation bzw. die in dieser Nation geborenen eintritt. Zusammengesetzt wäre das eine nationalsozialistische (österreichsiche) Arbeiterpartei. Rassistisch aber dennoch nicht gleich gewalttätig, dennoch keine faschistischen Kriegsverbrecher, die Völkermorde begehen). Feminismus ist aber noch viel zu unkonkret, ob ihn mit dem Nationalsozialismus in einer Analogie zu setzen, weil das Konstitutive des Feminismus v.a. das ist, dass sie für die Rechte der Frauen einstehen. Mehr ist nicht konstitutiv, und da es keine einheitliche Gruppe an Feministinnen gibt, die geschlossen agieren kann man die Konstitution des Feminismus auch nicht affirmativ aus einer empirischen Praxis ableiten (nach dem Schema: "der IS behauptet radikal-islamistisch zu sein, hält sich aber nicht an muslimische Grundsätze, sondern ist entgegen seines eigenen Anspruchs nicht durch den Islam sondern durch seine Gewalt konstituiert"). Ja, oftmals ist es selbst schwer zu entscheiden, ob man Feminist ist oder nicht: auf einer ontologisch-theoretischen Basis könnte ich sagen, dass ich soetwas wie einen realistischen (im Sinne von "materialistischen", nicht im Sinne von "gemäßigt") Feminismus vertrete, der soziologischen Ebene bin ich empirisch-pragmatistisch unterwegs ("Solange Menschen sexuelles Interesse aneinander haben, was ja konstitutiv für den Fortbestand der Menschheit ist und etwas Schönes ist, kann es keine Gleichheit geben, weil manch sich Menschen, an denen man sexuelles Interesse hat, gegenüber anders verhält, sich demnach dispositiv Frauen anders gegeüber verhält als Männern, wodurch Gleichheit unmöglich wird, wodurch weiter Gleichberechtigung ein problematisches (im Sinne von Kontroverses und dauerhaft im Diskurs stehendes) Thema wird), und auch einer lebensweltlichen Ebene von ich ignorant: ich interessier' mich Nüsse für Feminismus, find' Klischee-Witze geil und ruf' bei Horrorfilmen "Lauf, Schlampe, lauf!". Das ist viel zu undeutlich, und in sich widersprüchlich, so wie Menschen nun einmal sind. Da kann man noch nichteinmal sagen, ob ich Feminist bin, und genauso ist der Feminismus: viel zu widersprüchlich, vielseitig und damit eben differenziert. Der Femnismus is' noch 100 mal weiter differenziert als Pick Up, und du willst wohl auch nicht mit diesem Typen, der 'ne Frau vergewaltigt hat und damit angegeben hat, gleichgesetzt werden, genausowenig wie du mit Leuten gleichgesetzt werden willst, die Lay reports erfinden, um als große Macker dazustehen, genausowenig willst du mit Klugscheißern wie mir in einen Topf geschmissen werden, deren Sexleben aus dem besteht, was sich gerade anbietet bzw. sich so schnell an einen ranschmeißt, dass man gar nichts erst dazu kommt, es zu verkacken. "Es gibt nicht DAS Pick Up", is' genauso ein Klassiker, und "der hat Pick Up falsch verstanden", wenn einer aggro wird, "der is' kein echter PUA, sondern bloß ein KJ", wenn sich herausstellt, dass einer im Netz das Maul so weit aufreißt, dass man erkennt, dass das erstunken und erlogen is', "Pick Up is a numbers game" is' 'ne Aussage, die hier herumgesitert, woraus manche schließen, sie müssen bloß genug Mädels anquatschen, während andere an ihrem Inner Game arbeiten, versuchen, Selbstbewusstsein aufzubauern und gar keine Mädels anquatschen, und andere überhaupt nur deppat rumdiskutieren, weil sie an einem Sonntagnachmittag prokrastinieren. Abgrenzungen gehören zur Politik einer Gemeinschaft, zur Stärkerung der Legitimation dieser, zur Konstitution dieser, und das berechtiger Weise, weil schließlich in der Tat ein Unterschied darin besteht, ob jemand Tipps haben will, wie er nicht ständig die Hose anbehält oder ob einer für sexuelle Belästigung einsteht, ob einer sich mit den Problemen des Mannseins beschäftigt oder ob einer einer einfach nur rumheult und den bösen Frauen die Schuld gibt, ob einer frech und provokant is', oder ob einer einfach nur rumrennt und Frauen beleidigt. Das is' teilweise eingroßer Unterschied, ah.... wobei nein, die Verbindungen sind teilwesie sogar deutlich stärker als im Feminismus. Beleidigung und Neg sind zwar etwas unterschiedliches, aber teilweise entstehen Beleidigungen bloß durch eine schlechte Umsetzung, oder jemand schließt aus der Beschäftigung mit der Stiuation von Männern (wie ihm), dass sein Leben so scheiße is', er so hässlich is', und deshalb nie eine abbekommt, das Leben so unfair is' und die bösen Frauen sind schuld, weil sie ihm keinen blasen. Joa, auch im Feminismus gibt's Gemeinsamkeiten, aber die sind eben teilweise viel zu differenziert. Ich kenn' 'ne Feministin, die zugestimmt hat, sich als Trophy-Girl vorführen zu lassen von jemand anderem als ihrem Freund und sich dennoch als Feministin sieht. Ich denk',das einzige Konstitutive is' das Einstehen für die Rechte der Frau. ...womit ich wahrscheinlich selbst sogar rausfall, obwohl ich recht feministisch denk'. Hm,...
  19. Naja, ich würd' das jetzt nicht ganz abtun. Ich studier', gemessen an der Studierendenzahl, an der größten Uni im deutschsprachigen Raum, in einem nicht ganz so kleinen Studiengang (rund 5000 bis 6000 in meinem Studiengang). Und dennoch sprechen sich Sachen rum, wer bei der letzten Party mit wem abgehau'n is', wer wen angebaggert hat, oft steckt natürlich auch viel Schwachsinn und Missverständnis dahinter, aber jetzt grundsätzlich von "die Uni ist so groß, da interessiert sich keine Sau dafür, was du tust" zu reden, find' ich auch nicht ganz passend. Eh, du schlägt kein crash & burn mäßiges rumrennen und Sprücheklopfen vor, klar. Aber ganz so anonym, wie's oft erscheint, is' man auf der Uni auch nicht gerade. Und wenn's noch dazu eine "winzige" Uni is', dann würd' ich schon davon ausgehen, dass über maximal zwei Ecken, jeder jeden kennt.
  20. Bin selbst halber Asiate, hab' aber wenig Probleme mit Rassismus. Vorurteile können verschiedener Art sein, und mit Klischees kann man selbstbewusst spielen. Es gibt nämlich auch haufenweise positive Klischees. Chinesen können alle Kung Fu und haben einen IQ der weit über dem der Deutschen liegt. Gut, wir Asiaten haben kleine Schwänze (ich bin nur halber Asiate, hab' schon einen europäischen Penis), aber Asiaten brauchen gar keine Frauen. Die erfinden einfach Roboter, die einen mit einem Blowjob aufwecken, einem Essen kochen und auf Knopfruck den Mund halten. Die gibt's in allen möglichen Farben und Formen, is' nur mehr eine Frage der Zeit, bis wir Asiaten das erfunden haben. Vier, fünf Jahre noch. Wer braucht da schon so 'ne deutsche Tussi? Glaub' mir,... japanische Roboter-Frauen sind zehnmal besser. Ja, auf der einen Seite kann ich mir schon vorstellen, dass man irgendwann müde wird, schlagfertig mit sowas umzughen oder so. Aber ich denk', das hat auch mit Ausstrahlung zu tun. Ich bin 1,65 und Halbasiate, und dennoch hör' ich eigentlich nie ein "Kleiner Chinese ... hahaha!" Ich tu' oft so, als wär' ich Indianer. Ich mag das einfach. Was für'n Asiate bist du denn? Asien is' groß. Wenn sie dich"Ranjid" nennen, nehm' ich an, du bist Inder? Sag einfach du bist Araber und behaupte, du hättest einen Harem in deiner Wohnung, der nur zum Essen Kaufen raus geht und sich auch daran hält, sonst werden sie gesteinigt. Das is' ganz normal in deiner Kultur. Wenn eine Frau fremd geht, bewirft man sie mit Steinen und wenn ein Kerl das Mädel anfasst, dann kommt man mit seiner Familie und schneidet ihm die Eier ab. Dann grins einfach und sag' ihm, dass Araber außerdem Schnorrer sind und frag' ihn, ob er dich nicht auf einen Drink einladen will. Dafür bekommt er Rebatte in deinem Supermarkt. Nochmal nebenbei: Asiaten sind cool!
  21. Ich hab' nicht so wirklich eine Ahnung von all dem, aber bevor sich alle auf das "Computer reparieren" stürzen und damit kommen, dass sich dich als Orbiter und Gratis Handwerken haben will: muss ja nicht sein. Kann auf einfach eine Ausrede sein, um dich zu ihr heim zu locken, wo sie mit ihren Modelfreundinnen dann über dich herfallen wird. Oder halt einfach nur ein vorgeschobener Grund, sich wieder zu sehen. Ich find' ihr klingt's beide irgendwie richtig süß.