selfrevolution

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  1. Jo, aber es geht halt darum, dass "der is' mit 30 noch Jungfrau, also muss er so scheiße sein, dass ihn keine will" schlichtweg ein Fehlschluss ist.
  2. ...am Ende deiner Argumentation is' es ja doch wiederum die Jungfräulichkeit, die die Ursache für die mangelnde Anziehungskraft ist (Red Flag): eben weil aufgrund der Jungfräulichkeit angenommen wird, dass mit dem Typen was nicht stimmt. 😉 Ich kenn' keine 30jährigen, von denen ich weiß, dass sie Jungfrau sind. Nur einen, bei dem ich's annehm' - der is' weit über 40, war früher Richter mit einem entsprechenden Einkommen, hat einen recht guten Körperbau und honestly ... ich hab' abslut keine Ahnung, warum der noch nie 'ne Freundin hatte und zumindest dem was Leute, die ihn kennen, seit er 10 war erzählen, auch noch nie Sex hatte oder sowas. Der hat auch keine Angst, mit Frauen zu reden oder so, und ich nehm' auch nicht an, dass er schwul oder asexuell is' (hat uns mal beim Training gefilmt und - scherzhaft, also nicht auf eine ungute, übertriebene etc. Art und Weise - 'ne Minute oder so auf den Hintern einer Spelerin gezoomt. Ich nehm' an, dass er dmamals auf die Stand, aber ich mein', das is' etwa 15 Jahre her; was weiß ich). ...also kann ich halt nicht sagen, wie ich sojemanden wahrnehme. Aber es gibt halt viele Gründe, weshalb sich manches hinauszögert. Z.B. is' man halt allgemein spät dran, verliebt sich mit 18 in ein Mädel, das 15 is' und warten will. Man is' dann ein, oder zwei Jahre mit ihr zusammen, bis es einem reicht. Dann verliebt man sich unsterblich und hängt zwei Jahre als "bester Freund" an einer tollen Frau dran. Dann is' man 22 und hat die Nase voll von den Frauen, bis man mit 23 herum, beschließt, dem ganzen eine Chance zu geben, man verliebt sich nochmal unsterblich, is' für ein Jahre aus dem Rennen, dann is' man 26 und die "26 und Jungfrau? Was stimmt nicht mit mir/dir?"-Spirale beginnt. Man sucht nicht, weil man sich nicht traut, und die Mädels, die von selbst auf einen zukommen gefallen einen nicht. ...klar hat man da Fehler gemacht. Aber ich mein', es is' nicht so, dass man so unattraktiv und abstoßend is', dass einen keine wollte. Bloß war man bei den sexuellen Ängsten der ersten Freundin verständnisvoll und lieb, und "die Eine" (bzw. die zwei) wollte(n) einen nicht, und man wollte es nicht wahr haben. Danach hat man nimmer gesucht. Is' nicht so, als wäre man 15 Jahre lang durch die Welt gezogen und hätte gehoff, dass sich doch wenigstens irgendwer erbarmt, um mit ihm zu schlafen. Aber es is halt stigmatisierend. Aber ... kein Ausschlusskriterium und in manchen Fällen sogar was Gutes. 😛 😉
  3. Jetzt komm' ich mir richtig indiskret vor. Aber er Link is' öffentlich, von daher sollte das Kein Problem sein. Soll jedenfalls nur ein Beispiel dafür sein, dass "Jungfrau" weder ein Ausschlusskriterium dafür is', auf einen Menschen attraktiv zu wirken, noch dass es grundsätzlich immer ein Nachteil ist.
  4. Etwas random, aber: https://www.erotikforum.at/themen/tausche-erfahrung-gegen-deine-jungfraeulichkeit-maenner-bis-33-2-0.1644167/ ...klar kannst du damit nichts anfangen, wenn du in einem deutschen Kaff wohnst. Aber es gibt offenbar Menschen, die drauf stehen. ...und mit einer Sache kann ich dich beruhigen: was ich bisher so mitbekommen hab' dürfte es nicht so sein, dass man als Jungfrau/unerfahrener Mann automatisch schlecht im Bett is'.Voll nicht. ...bei meiner zweiten Freundin war ich so froh darüber, dass ich überhaupt Sex hab', dass ich mir voll viel Mühe gegeben hab', dass es ihr gefällt. Männer mit Erfahrung (hab' ich mir von meiner dritten Freundin, die recht erfahren war) meinen oft zu sehr zu wissen, was sie tun, um wirklich auf die Frau zu achten. Das lässt sich schwer vermeiden, weil man ja seine Erfahrungen macht. Und auch das "rein-raus-fertig" beim ersten Mal is' ein Mythos, oder zumindest ist es nicht so, dass das bei jedem der Fall ist. ...ich weiß, dass das hier nicht so ein Diskussionsthema war, aber die Sore darum, schlecht zu sein, scheint bei manchen Männern, die länger Jungfrau sind oder die in fortgeschrittenem Alter allgemein unerfahren sind (war bei mir der Fall) oft der Fall zu sein.
  5. Ich wusste nicht ganz, wo ich diesen Thread erstellen soll. Es geht um zwei Mädchen, zwischen denen ich stehe und bei denen ich den Eindruck habe, dass ich mich entscheiden muss. Ich hab's mal hier eröffnet. 1. Dein Alter: 33 Mädchen A: die Ex. 2. Ihr/Sein Alter: 33 3. Art der Beziehung: Kompliziert. Wir haben unsere Beziehug lange nicht definiert, aber es wurde eine offene Fernbeziehung. Wir hatten (fast) nie so richtige Schmetterlinge, aber ein wirklich, wirklich tiefes Vertrauen zueinander. Wie eine wirklich beste Freundin, eine Komplizin, mit der man außerdem schläft. Nachdem sie aber irgendwann ihren Plan nach Wien zu ziehen auf den "wahrschenlich doch nicht"-Kalender geschrieben hat und bei mir angesprochen hat, dass sie sich vorstellen könnte - vielleicht in einem Jahr, falls es mit diesem immernoch so gut läuft - eine polyamoröse Beziehug zu führen, habe ich aufgrund eines Vertrauensverlustes meinerseits gesagt, dass ich aufgrud ebendieses Vertrauensverlustes stark darüber nachdenke, Schluss zu machen, dass ich mir aber gleichzeitig schwer vorstellen kann, sie nichtmehr in meinem Leben zu haben. Sie hat daraufhin vorgeschlagen, die Verbindlichkeit der Beziehung zu lösen und eine Freundschaft Plus zu führen. D.h., dass wir keine gemeinsamen Zukunftspläne haben, dass wir aber ansonsten so weiter machen, wie bisher: einander Besuchen, vögeln, aber auch echte Zuneigung. Wir schicken uns oft SMS, dass wir einander vermissen, gerne dies und jenes tun würden und so weiter. 4. Dauer der Beziehung/5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: Wir haben uns vor fast fünf Jahren kennengelernt und vier Monate miteinadner rumgevögelt, bis ihr Erasmussemester zu Ende war. Wir dachten, dass das damit enden würde, haben einander aber sehr häufig besucht und früh (vielleicht nochmal zwei, drie Monate später) festgestellt, dass wir es blöd fänden, wenn der andere eine monogame Beziehung mit jemand anderem eingehen würde, und wir nichtmehr miteinander vögeln und 'rumturteln könnten. Sie mag keine "Kategorien", sie mag es nicht, Beziehungen eine Schublade zu geben, aber sie hatte schon zu diesem Zeitpunkt (da kannten wir uns etwa ein halbes Jahr) vor, nach Wien zu ziehen. Ich denke, man könnte sagen, dass die Beziehug spätestens da begonnen hat und dann vier weitere Jahre gelaufen ist, wir uns dieses Jahr getrennt haben. Seit dem war ich einmal bei ihr zu besuch, und wir waren beide zögerlich (hatten in der Woche nur einmal Sex), und sie war zwei Wochen bei mir (da war alles super, wir hatte normal viel Sex). Die SMS mit dem Turtel-Geflüster laufen aber schon weiter. 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Die Häufigkeit hat sich an sich auf ca. 2 mal pro Woche eingestellt. Die Qualität ist zwar "technisch gut", aber es hat sich eine gewisser Routine eingeschlichen (gerade, weil sie funktioniert). 7. Gemeinsame Wohnung?: Nö. Aber ich habe ein Erasmusjahr mit ihr verbracht, und das hat gut funktioniert. Mädchen B: Die Neue 2. Ihr/Sein Alter: 33 3. Art der Beziehung: Sich anbahnende mongame Beziehung. Oder sagen wir: sie möchte das. Ich wäre grunsätzlich nicht abgeneigt, wenn ich nicht eben zwischen den beiden Mädchen stände. 4. Dauer der Beziehung/ 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: Wir kannten uns dreieinhalb Jahre als platonische Bekanntschaft. Anfang des Jahres hab' ich sie zu einem Konzert mitgenommen, und dann haben wir einen Monat herumgetanzt, weil sie etwas Ernstes wollte, ich aber in einer Beziehung war und es auch bleiben wollte. Ich hätte durchaus gerne mehr mit ihr gehabt, bin aber ein treuer Mensch. Sie wusste nicht, ob sie etwas Lockeres mit mir haben kann, und hat ihre Meinung so alle paar Tage oder Stunden geändert, bis sie's letztlich beendet hat. Sie hatte 'ne sehr kurze "Beziehung" mit einem Typen und war kurz mit ihrem "langeiligen, aber lieben"-Ex zusammen, hat dann aber Schluss gemacht. Vor etwas mehr als zwei Wochen haben wiruns gesehen, die meinte, sie wäre jetzt single, ich meinte, ich wäre jetzt Single und am näcshten Tag war sie bei meinem Konzert und wir haben was angefangen. 6. Qualität/Häufigkeit Sex: (Fast) immer, wenn wir beieinander übernachten. Der is' gut. 7. Gemeinsame Wohnung?: na nö. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------- 8. Probleme, um die es sich handelt Nunja. Also die Neue is' eine absolute Drama-Queen. Freitag is' sie davngelaufen und hat das mal wieder beendet, weil sie - ehm,... verständlicherweise - es nicht cool fand, dass ich auf ihren Vorschlag, Weihnachten gemeinsam zu verbringen, meinte, dass ich noch nicht mal weiß, ob wir zu Weihnachten noch was mit einadner haben und meine Ex vorbeikommen wollte. Ich hab' mich entschuldigt, sie hat wieder zwischen "ich will was Fixes" und "na gut, wenn du unbedingt willst, können wir auch was offenes haben" herumgewechselt, und sie scheint auch der fixen Überzeugung zu sein, dass ich nur eine offene Beziehug haben möchte, sie das aber nicht kann. Ich habe aber schon gemerkt, dass es diesmal viel besser lief als im Winter, und nach unsrem Streit hab' ich schon gemerkt, dass ich sie trotz der vielleicht sogar wegen all des Dramas gern hab'. Ich hatte schonmal eine On-Off-Beziehung und ich denk', ich bekomm' sowas hin. Jedenfalls kann ich mir eigentlich durchaus eine monogame, feste Beziehug mit ihr vorstellen. Allerdings gibt es da noch meine Ex, meine beste Freundin, meine Komplizin (und außerdem jemand, dem ich sau viel Geld schulde). Ich mag meine Ex sehr, und ich muss auch gestehen, dass ich das mit dem Schluss machen im Juni vielleicht gar nicht so ernst gemeint habe. Ich war ziemlich sauer, hatte das Gefühl, dass alles nimmer so wirklich rund läuft und wollte kein "arbeiten wir an userer Beziehung" loslassen. Wir haben schon ca. zwei Wochen darüber geredet (per Skype) und irgendwie hab' ich gehofft, dass von ihr 'ne groe Geste oder so kommt, aber sie fand's eigentlich schon okay, das ich Schluss mache. Sie is' das Gegenteil von emotional. Gosh, die beiden sind echt ein Widerspruch. Heute ... also wirklich zufälligerweise gerade heute ... bekam ich eben erst von der Ex eine SMS, die etwas stärker über das übliche Geturtel hinausging. Sie meinte (und hat sich darüber lustig gemacht, wie kitschig das sei), dass ich noch immer der Typ sei, von dem sie sich vorstellen könnte, ihn bis ans Lebensende auszuhalten. Hatte keinen Grund oder so ... ist ihr eben einfach so eingefallen. Etwa ... zwei Stunden später kam von der Neuen eben eine SMS, in der sie sich entschuldigt hat, weil sie überreagiert hat. Wir haben einwenig herumgeschrieben, und ich merk' halt schon, dass es sie extrem stört, wie eng ich mit meiner Ex bin. Und das kann ich auch verstehen. So harmlos wie ich's ihr gegenüber vielelicht darstelle, is' das auch nicht ganz. Mit der Exläuft an sich alles humorvoll und vertraut. Sie weiß, so ziemlich alles, was zwischen der Neuen und mir abläuft, inklusive des Streits, aber halt noch nicht von der Entschuldigung von heute. Ich bekomm' immer mehr mit, dass ich mich wohl entscheiden muss. Und zwar wegen der Neuen. Und ich hätte nichtmal so ein Problem damit, mit meiner Ex keinen Sex mehr zu haben, aber ich mag sie schon noch zu Besuch haben und als extrem gute Freundin behalten. Und vielleicht ... will ich's ja doch nochmal mit ihr probieren (ich weiß nicht, ob sie überhaupt offen dafür wär', aber ihre SMS von wegen "bis ans Lebensende" klingt nicht so, als würde sie um Gottes willen nie wieder was Verbdinliches mit mir haben wollen). 9. Fragen an die Community Honestly? Ich will mich nicht enscheiden. Ich mag weder meine Ex aus meinem Leben streichen oder der Kontakt auf eine oberflächliche Ebene bringen, noch will ich die Dramaqueen aufgeben. Ich mag mich nciht für die Drama-Queen zum Hampelmann machen und die Ex verletzten (indem ich ihr zeige, dass sie nicht so wichtig is', wie eine dahrgelaufene Neue) und ich will die Neue nicht verletzen, indem ich sie weiter hinhalte oder indem ich weiterhin irgendwelche SMS mit meiner Ex austausche, in denen wir einander SMS schreiben, die zwar in der Regel harmlos sind, bei denen aber schon eindeutuig ein "Beziehugs- und Zuneigugs-Unterton" mitschwingt. Wie ... stell' ich das irgendwie g'scheit an? Rein intuitiv, wenn ich jetzt jemandem anworten müsste, der das hier schreibt, würde ich sagen, dass er halt einfach auf die Dramaqueen verzichten soll, aber ... ich mag nicht.
  6. Hey Leute. Danke für eine Antworten. Ich habe heut mit meiner Ex geredet und ich denke, ich habe einiwegmaßen an rientierung gewonnen. Aber trotzdem will ich noch auf eure Postings antworten. Ich wollte grundsätzlich die Möglichkeit haben, eine Beziehung mit jemand anderem als meiner Ex eingehen zu können. Zwischen meiner Ex und mir lief es im letzten Jahr einwenig "langweilig", und es gab zwei Günde, aus denen ich grundsätzlich offen sein wollte, etwas Ernstes mit jemand anderem anfangen zu können. Der erste Grund war der, dass es ein Mädchen gab, in das ich verknallt war. Die wollte nichts von mir, aber selbst wenn sie bereit gewesen wäre, etwas mit mir anzufangen, dann hätte ich das Problem gehabt, dass es jemanden gibt, mit dem ich eine Beziehung führen will, das aber im klassischen Rahmen der Monogamie nicht möglich ist, und eine polyamoröse Beziehung wollte ich nicht führen bzw. ist nicht das, was Mädchen, in die ich verknallt bin, wollen. Der zweite Grund ...oder sagen wir Auslöser, geht in die gleiche Richtung und hängt Stärker mit der Neuen zusammen. Wir hatten ja im Winter etwas, und ich hätte es gut gefunden, wenn ich ihr mehr als bloß eine Freundschaft Plus hätte anbieten können. War aber nicht der Fall. So hab' ich mir etwas, das ich gerne gehabt hätte, entgehen lassen. Es war nicht so, als hätte ich keine Beziehung mit meiner Ex führen wollen. Aber ich wollte mich nicht (mehr) für sie freihalten und Möglichkeiten, eine (emotionalere) Beziehung mit einem anderen Mädchen führen zu können. Deshalb habe ich die Beziehung als verbindliche Beziehung beendet. Ja, ich habe sie sehr gern, ich habe zu ihr allgemein großes Vertrauen, und ja, ich hätte durchaus gerne eine Beziehung mt ihr gehabt. Allerdings keine Beziehung, die eine auf Dauer gestellte Fernbeziehung bleiben soll (weil sie nicht nach Wien ziehen will und ich nicht zu ihr) und ich wollte keine polyamoröse Beziehung mit ihr (und ihrem Sub) führen. Ich habe für mich zwar kein Problem damit, in mehrere Mädchen gleichzeitig verliebt zu sein, aber es wäre schon sehr heuchlerisch, zu sagen "ich will, aber ihr dürft nicht!" und ich habe auch kein Problem damit, auf mehrere Frauen zu verzichten. Dafür, dass ich offen für Monogamie bin, gibt es ebenso zwei Gründe. Der erste Grund ist der, dass ich zwar früher das Gefühl hatte, mir die Hörner noch nicht abgestoßen habe, mittlerweile aber denke, dass ich genug verschiedene Frauen gehabt habe (auch wenn es nur sechs waren), um sagen zu können, dass ich nicht das Gefühl hätte, etwas ganz tolles zu verpassen, wenn es nicht noch mehr werden. Ich sage nicht, dass ich auf keinen Fall weitere Frauen haben will, aber ich bin mittlerweile im Reinen mit meiner Anzahl und meinen sexuellen Erfahrungen (mehr oder weniger, klar hat man noch ein, zwei Träume). Der zweite Grund ist der, dass es für mich auch kein großes Angebot an Frauen gibt. Nicht, dass ich denke, ich würde auf der Strecke bleiben, wenn ich weder meine Ex noch die Neue hätte, aber ich bin nicht in der Position, dass es zehn Frauen gibt, die mich unbedingt wollen, und ich Angst hätte, mich falsch zu entscheiden oder etwas zu verpassen, wenn ich mich jetzt binden lassen würde. Sie ist diejenige, die eine monogame Beziehung haben will. Ich habe allerdings nichts dagegen. Ich kann mir gut vorstellen, eine nicht-monogame Beziehung mit ihr zu haben, ich kann mir gut vorstellen, überhaupt keine feste Beziehung mit ihr zu haben und stattdessen nur eine lockere Sache zu führen, und grundsätzlich kann ich mir natürlich auch vorstellen, gar nichts mit ihr zu haben. Die letzte Option is' nicht die, die ich favorisiere. Und die Optionen einer lockern Sache will sie genausowenig wie eine offene Beziehung (und ich hab' irgendwie gerade auch keine Lust darauf). Mit einer monogamen Beziehung ganz allgemein (unabhängig von ihr) bin einverstanden. Wenn es um sie persönlich geht, ist es so, dass ich sie als Person einfach gern hab'. Bei mir war es immer so, dass ich erst nach ein, zwei Monaten Beziehung sicher war, dass ich das wirklich will. Die Worte "jetzt sind wir in einer Beziehung" sind erstmal nur ein Bekenntnis dazu, zu versuchen, eine Beziehung zu führen. Sie sind noch keine Beziehung (bzw. umgekehrt: man kann eine Beziehung führen, lange bevor man die Worte ausspricht und sich dazu bekennt). Ein, zwei Monate keine andere Frauen zu daten und stattdessen zu schauen, ob eine monogame Beziehung mit ihr schön ist, ist für mich kein Problem. Und wenn es drei oder vier Monate sind, dann scheint es ja eh zu klappen. Und wenn es ein oder zwei Jahre sind, dann hat es wohl geklappt. Und wenn es noch länger ist ... naja, dann hat's wohl auch geklappt. Ich mag sie und sehr abgesehen von meiner Ex keinen Grund, keine Beziehung mit ihr einzugehen. Zu meiner Ex ... das is' das Ding.In der Tat, ich würde sehr gerne eine Beziehung mit ihr in Wien führen. Aber das spielt's halt nicht. Trotzdem ist sie ansonsten mir gegenüber unheimlich und unglaublich loyal. Sie ist der Mensch, dem ich am meisten Vertraue, sie ist für mich da und ich bin gerne für sie da, und so weiter. Es hat sich für mich mehr wie eine "Trennung auf Probe" angefühlt. Ich fühle mich einwenig, als würde ich sie betrügen, wenn ich sie jetzt hinter jemand anderen stellen würde. Aber ... wir haben heute geredet und sie meinte, wir würden uns einfach extrem gut verstehen, egal ob wir eine Beziehung führen oder nur eine Freundschaft. Wie es weiter geht ist offen, aber sie fühlt sich nicht betrogen oder verarscht, wenn ich mit der Neuen beschließe, zu versuchen, eine Beziehung zu führen. Se ist selbst auch gerade dabei, herauszufinden, was für eine Art von Beziehug se eigentlich gerne führen will ... so allgemein im Leben. Ihr gefällt am besten die Variante mit zwei Wohnungen in fünf Minuten Gehdistanz. Klingt gar nicht so übel. Änder aber nichts an den beiden Hauptgründen, weshalb ich eine Trenung wollte. Also ... die Neue redet natürlich nicht von "versuchen", weil sie nichts versuchen sondern bereits eine Beziehung haben will. Aber im Grunde läuft es auf dasselbe hinaus. Nur weil ich beschließe Apfelstrudel zu essen, habe ich ihn noch nicht gegessen. ...und vielleicht bin ich ja wirklich gelangweilt. Meine letzte Beziehung, die mit der Ex, war locker, super schön und voller Vertrauen. Ich hätte sie grundsätzlich auch weiter geführt, wenn sie nicht die Poly-Sache angesprochen hätte und wenn sie ihre Wien-Pläne nicht aufgegeben hätte. Dass ich da nicht mitmache is' weder verwerflich noch ein Zeichen von "Beziehungsneedyness". Aber unabhängig davon, dass ich die Beziehung weiter geführt hätte, war sie gegen Ende trotzdem einwenig "langweilig". Da ist es einmal eine Abwechslung, einwenig Drama und eine Überdosis an Emotionen zu erleben. Heißt es nicht, man zieht die Menschen an, die man "verdient" bzw. zu denen man passt? Ich bin selbst Theatraliker und vielleicht bin ich auch ein Dramatiker. Genauso unsicher wie sie, und so landen wir beieinander. Is' jetzt nicht schlimm, auch wenn ... es tatsächlich nervt, dass sie so extrem unsicher ist und man jeden Abend die "ich habe den Eindruck, dass du gar nichts Ernstes willst"-Diskussion führt. Ach, wer weiß, wie lange das überhaupt gut geht. Aber ich probier' es jetzt mal. Einwenig bescheuert, dass ich für diese Entscheidung Rückstprache mit meiner Ex geführt habe, aber ich habe jetzt auch einfach einen besseren Überblick darüber, wo ich bei meiner Ex stehe (btw., sie könnte sich - hypothetisch - durchaus vorstellen, wieder mit mir zusammen zu sein, aber halt unter den selben Bedingungen wie vorher: d.h. dass sie nicht nach Wien ziehen wird und es auch nicht plant. Die Poly-Frage muss damit nicht geklärt werden, weil schon diese Bedingung für mich hinreichend ist, es bei einer Trennung zu belassen), und ich weiß ob und wie es ihr damit ginge, wenn ich eine Beziehung mit jemand anderem eingehen würde. Offenbar hat sie - die uneinfersüchtigse Persn, die ich kenne - kein Problem damit auf "die Ersatzbank" gesetzt zu werden, wenn damit halt auch ich auf der Eratzbank bei ihr sitze (wie gesagt, sie überlegt sowieso gerade noch, wie sie ihre Beziehungsleben gestalten will).
  7. Weil ich gerade wo en Begriff "Rebound-Guy/rebound-girl" gelesen hab'. Die Neue tut total verliebt, aber ich hab' ein bisschen da Gefühl, dass ich einwenig ihr rebound bin, und dass sie mein rebound is'. Oder so irgendwie. Aber es tut auch wirklich gut, mal jemanden zu haben, der so verliebt tut/ist und einen ... anbetet, einem schmeichelt (ich glaub', sie faket auch manchmal Orgasmen, aber wissen tu' ich's nicht und ehrlich gesagt is' das auch ihre Sache). Rebound und Kurzzeit Beziehung is' für mich voll okay, und ich glaub' für sie eigentlich auch (nur sagt sie das nicht). Also sie ... pusht auf 'ne Beziehung ohne Ende, aber ich... find's süß. Und mag das. Und ich würd' mich auch drauf einlassen. Ob ich wirklich eine Beziehung mit jemandem haben will, weiß ich sowieso immer erst dann, wenn die Beziehug schon en paar Wochen/Monate läuft.
  8. Wie verkackt man's so richtig mit einem Mädchen, das voll auf 'ne Beziehung mit einem aus ist?


    Sie: "Wollen wir Weihnachten irgendwo zusammen verbringen?"

    Gelber Frosch (in anderem Wortlaut, aber sinngemäß): "Weiß noch nicht. Weihnachten kommt meine Ex zu Besuch."

    --------------

    Das sollte übrigens absolut kein Matcho-Spruch oder Konkurrenzding sein, sondern ich hab echt schon überlegt, wie das im Winter ausschauen soll und wie ich weiterhin mit meiner Ex befreundet sein kann und trotzdem mit der neuen zusammen (auch wenn ich nicht sicher war, ob ich das will. Nach zwei Wochen hab' ich mich auch noch nicht verpflichtet gefühlt, das zu entscheiden).

    1. selfrevolution

      selfrevolution

      @spirou ...naja, Freundschaftlich hat's immer pefekt gepasst. Also ... perfekt. Sexuell hat's auch super geklappt, auch wenn halt nach ein paar Jahren die Spannung raus is'. Aber wir haben dann gesehen, dass das aufdie Distanz nicht s gut klappt und jedr an seiner Heimatstadt hängt und irgendwie gewisse Zusammezieh-Pläne doch ins Wasser fallen und irgendwie war's Zeit für mich, das insofern zu beenden, als ich mein Leben nicht mehr so plane, dass ich davon ausgehe, dass wir zusammenziehen werden und keine monogame Beziehung mit jemand andere eingehen werden. D.h. dass der Sex irgendwann auch ins Wasser fällt, was für mich (und für sie) jetzt nicht so ein Drama is'. Aber solange es halt keien Grund gibt, auf Sex miteinander zu verzichten, und auf Zeit miteinadner zu verzichten (Urlaub beieinander verbringen) und aus Schmusen und Kuscheln zu verzichten ... solange es keinen Grud dazu gibt, kann an's ja machen.

      ...jetzt gibt's halt einen Grund. Aber den Grud gibt's seit zwei Wochen, und wenn ich was mit einem Mädel anfang' is' (hoffentlich und zum Glück) nicht der erste Gedanke "okay, jetzt muss ich aufhören, mit meiner Ex zu schlafen, die ich wahrscheinlich erst im Winter wieder sehen werd'".

      ------------------

      @Easy Peasy

      ...wir haben eine Weile herumgeschrieben. K.A., sie is' irgendwie der Ansicht, dass ich weder was Ernstes will noch überhaupt monogam leben kann (und irgendwie hat sie immer dieses "mit einer jüngeren wirst du sicher glücklicher" oder "eine jüngere passt da eher zu dir"). Ich mein', ich bin kein großer Aufreißer ... wenn ich dieses mädel nicht hätte, hätte ich meinen nächsten Sex wahrscheinlich ... k.A. na gut, irgendwie, irgendwo irgendwann würde das schon mit jemandem hinhauen. Spätetens mit der Ex im Winter (..."also denkst du dir, wenn's mit mir nichts wird, gehst du halt zu deiner Ex?") oder vielleicht kommt eine FB vom letzten Jahr mal wieder vorbei. Den Sommer war sie zum Vögeln da, meinte, wir sollten uns wieder öfter sehen, hat ihren BH und ein Shirt bei mir lassen und hat seit dem auf meine SMS nicht mehr geantwortet. Also ... eher nicht.

      ...ich denk', ich würd' schon zu Recht kommen, wollte eigentlich auch 'ne Weile Single bleiben, aber wenn's mit diesem Mädel schön is', warum es nicht probieren ... also probieren, nicht nach dem ersten Sex entscheiden, ob man fix zusammen ist und nach zwei Wochen entscheidet, ob man in drei Monaten gemeinsam auf Urlaub fährt.

       

      ...aber, irgendwie meinte sie jetzt, dass sie was lockeres haben kann/will und jetzt wüsste, woran sie bei mir is'. Scheint irgendwie bei ihr recht üblich zu sein. Im letzten Winter hatten wir was, und weil ich nichts festes wollte (weil ich noch mit meiner Ex zusammen war - offene Beziehung) hat sie Stress gemacht von wegen,... will sie nicht und so, und dann wollte sie doch (und dann wieder nicht). Aber morgenfrüh wird sie's sich eh wieder anders überlegt haben. Is' wahrscheilich eine Panikreaktion.

    2. robocat

      robocat

      Hast Du ne Waschmaschine? Super Sache. 
      Dreckige Wäsche rein. Paar Knöpfe drücken. Warten. Saubere Wäsche. 

      Du kannst Dich auch davor hocken. 
      Sie beobachten. 
      Mach mal. Manche finden das total entspannend. 
      Vielleicht findest Du das toll. 

      Steck aber nie Deinen Kopf rein während sie wäscht. 
      Da ist nicht umsonst eine Klappe davor. 
      Die verriegelt nicht aus Spaß, sobald der Waschvorgang läuft. 
      Der Gesetzgeber hat nicht umsonst verboten, daran als Laie rum zu schrauben. 
      Die Idee, da den Schraubenzieher raus zu holen und tiefenentspannt mit sauberen Haaren aus der Sache raus zu kommen, geht nicht gut aus. 

      Waschmaschinen sind toll. 

      Wenn sie normal funktionieren. Wenn man weiß, welche Knöpfe man drücken muss.
      Ob Du dann entspannt davor hockst und beobachtest oder mit den Jungs in der Zeit Fußball spielen gehst ist egal. 

      Die muss einfach laufen. Ein wenig Pflege. Ein wenig Wartung. 
      Wenn Dein Keller andauernd unter Wasser steht. 
      Deine Wäsche zerstört ist. 
      Du ein Schleudertrauma hast oder beim Waschen vor lauter Wasser nicht atmen kannst, läuft irgendwas falsch. 
      Dann suche und behebe den Fehler. 

    3. selfrevolution

      selfrevolution

      Mein Backrohr is' kaputt.

      ...btw., ihr habt Recht. Gelaufen is' die Sache nicht. Is' so ein Hin und Her.

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  9. Keine Ahnung, ob mein Bekanntenkreis groß genug is', um als "groß"zu gelten, aber ich sag' mal, wie' bei mir läuft/gelaufen ist: Ich war auf 'nem kleinen Bandcontest. Dort haben einige coole Bands gespielt, die ich auf Facebok geliked hab'. Bei einer hab' ich einen begeisterten Kommentar über die Bassistin auf der Facebok-Seite hinterlassen. 'n paar Studnen später haben mich die Bassistin und der Sänger geadded. Ich hab' keine Ahnung mehr wie' sich ergeben hat, aber ich hab' recht viel mit der Bassistin gechattet (n' Date hab' ich zwar erst vorgeschalgen, dann aber einen Rückzieher gemacht, weil sie mir doch etwas zu jung war. Ich glaub' 16 oder 17 war sie, ich war 26). Die Band hat öfter gespielt, und ich war eine Zeitlang auf allen ihren Konzerten (also ca. einmal im Monat) und hab' dort mit der Band geplaudert und so die anderen Bands, die gespielt haben, ebenso kennengelernt. Außerdem war ich auf 'n paar anderen Konzerten, von Bands, die ich gut fand. "Cooler Gig" is' einer der einfachsten Gesprächseinstiege, besonders leiwand is' es für einen Musiker natürlich, wenn man was knkreteres zu sagen hat ("die Bassline bei dem dritten Song war voll geil, und v.a. wenn das Schlagzeug da diesen Stop macht und beim Übergang zum Refran den Auftakt macht"). Es is' für mich angenehmer, einzeln mit den Musikern zu reden, weil's sich natürlicher anfühlt. Bei den Veranstaltugnen trifft man dann doch auch imemr wieder dieselben Leute, selbs tin einer Stadt wie Wien. Die Band A und die Band B sind gut befreundet, sodass beim Konzert von Band B die komplette Band A is', gemeinsam mit ihren Partern und Partnerinnen, einer davon is' der Gitarrist von Band C (die man auch kennt), außerdem der Exfreund der Sängerin von Band D. Diese Sängerin hat man nur einmal gesehen, kommt so ins Gespräch mit ihr, lernt ihren Freund und dessen Schwester kennen, die auf eine Fachhochschue gehen, wo sie Videos produzieren. Da fällt einem ein, dass die Band K, die man kennt, davon gesprochen hat, dass sie gerne ein Video drehen würden, als verkuppelt man. Keine Ahnung, wie es genau passiert, aber irgendwann gab's diesen Typen, der gemeinsam mit ein paar Leuten regelmäßig Konzerte organisiert hat. Ich war mit einem Kumpel bei einem seiner Konzerte, und für ihn schien es selsbtverständlich, dass ich gratis reinkomm' (keine Ahnung wieso, ich kannte ich so gut wie gar nicht). Von da an hatte ich bei seinen Konzerten halt immer freien eintritt, hab' mich mit den Mädels, die an der Kassa gesessen haben unterhalten; die Musik selbst wurde etwas zweitrangig. Man chillt halt mit Freundne und Bekannten und pendelt zwischen Konzert und den Leuten n der Kassa und den Leuten im Backstage-Bereich. Ich red' hier nicht von "Iron Maiden" sondern von Bands, die an guten Tagen 30 Leute zu ihrem Konzert bringen (wobei ich schon bei Hammerfall frein Eintritt hatte und theoretisch Backstagezugang, nur wurden wir halt doh gebeten, dass wir die Band nicht nerven, und Hammerfall interssiert mich eigentlich eh nicht). ...von da an is' eigentlich alles wirklich ein Selbstläufer. Man verkuppelt Leute, man interessiert sich für Leute, man geht zu Konzerten, man lädt die Leute zu Konzerten ein (ich mach' halt auch selbst einwenig Musik), und so weiter. Is' nicht so als würd' ich alle bei den Konzerten kennen und so, aber wenn ich heuteabend zu dem Konzert im Cafe Carina gehen würde, wären wahrscheinlich ein, zwei Leute dort, die ich kenn', ohne dass ich weiß, dass die dort sind. Genau so. Was ich gegeben hab' war meine Wertschätzung, und ja ... gosh! Manchmal hab' ich 5 bis 10 Euro Eintritt bezahlt. Manchmal. Ich hab' hin und wieder an der Kassa geholfen, mal einen Merchstand gemact (dafür CD und T-Shirt bekommen), ich verkuppel' Bands empfehle die weiter, helf' hin und wieder beim Organisieren von Gigs und organisier' auch selbst welche. So viel musst man nicht machen, aber wenn man sich einigermaßen interessiert is' und nicht wegen verschiessenen 8 Euro Eintritt herumjammert, und wenn man nicht 5 Minuten nachdem die egenen Freunde fertig gespielt hat, heim saust, sondern sich auch mal die anderen Bands anschaut, dann is' eigentlich alles leiwand. Und was bekomm' ich dafür? Freien Eintritt bei vielen, vielen Konzerten, Wertschätzung, Konzert-Einladungen, Einladungen zu privaten Partys, Grillfeiern (wenn die Leute älter werden) und sowas. Keine tiefen Freundschaften. Die brauchen was anderes. Aber danach hast du ja auch nicht gefragt. 😉 Die Einstellung, die die Mandarine genannt hat, trifft zumindest für mich zu. Man muss bereit sein, man was zu geben und sich für die Leute interessieren. Ich würde hinzufügen, dass es wichtig is', offen zu sein und sich auf Sachen einzulassen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht so toll klingen. Bands, die super nett und total angenehm sind, deren Musik einen aber nciht vom Hocker haut, vielleicht mal das Theaterstück, bei dem jemand mitspielt anschauen, auch wenn man nicht so der große Theatergeher is' und sowas. Ich mein', ich geb' mir auch nicht alles, oft is' es halt so, dass ich einer Band 10 mal absage, aber dann einmal komme. Uh, ein ganz geheimer Tipp: Wenn eine Band ein Konzert auf Facebook hat, kann man auch einfach mal nachfragen, was sie genau spielen (welche Uhrzeit), völlig unabhängig davon, ob man wirklich hingeht. Aber ... natürlich fragt man da nicht die Band sondern man fragt ... die Schlafzeugerin ("um die Uhrzeit wird's dann doch etwas knapp, weil bei XY bin. Aber falls die flott fertig sind, schau' ich vielleicht eien Sprung vorbei. Is' ja ziemlich in der Nähe").
  10. Yeah Baby!

    ...ich war die Tage zum ersten Mal seit fast drei Jahren beim Vereinstraining: lauter neue Leute, die ich nicht kenn'. Dass ich überhaupt "laufe" kommt nicht mehr vor, Sprinte tu' ich höchstens noch zehn Meter, wenn ich dei U-Bahn noch erwischen will. Und nach dem ersten Training kam ohne Nachfrage, ohne Einladung zum Gespräch, einfch aus heiterem Himmel heraus, einer von den Neuen (22 Jahre jung) zu mir und meinte, dass ich "echt sau schnell" wäre.

    :yahoo: 33 und 1,65. Still beating the yougsters. Take that, @apu2014! (Nicht ernst oder bös' gemeint. Musste bloß an dich denken.)

    Gut, ich muss gestehen, dass mich die beiden jungen Speedsters des Vereins schon vor meiner "Pension" vor drei Jahen überholt haben und ich davor schon mindestens zwei Jahre keinen einzigen Sprint in der Dreiergruppe gewonnen hab'. Find's nur gerade trotzdem super cool dafür, dass ich seit Jahren absolut null Sport mach', erst Recht keine Sprints.

    1. selfrevolution

      selfrevolution

      Comandos 2? Nö... das jüngste Computerspiel, das ich länger als 'ne Stunde gezockt hab' war Total War Warhammer (2016), bin dann aber wieder zu Jaggd Alliance 2 (1999) gewechselt.

      Meinen Testosteronspiegel kenn' ich nicht, wüsste aber nicht, wieso ich den groß in die Höhe schießen sollte. Aber grundsätzlich is 'n gesunder Körper schon was Feines. Da die Thesis eben kurz vor dem Abschluss is', kann ich bald endlich auch wieder mit dem Sport anfangen. Hab' mir die letzten zwei Jahre echt schwer getan, nicht wieder mit dem Baseball zu beginnen (is' einfach der schönste Sport, und an kann ihn ziemlich lange spielen. Orestes Minoso hat bis 50 in der Major Legue gespielt, und das war nicht 1890 sondern 2015). Aber ich bin mir recht sicher, dass ich's besser mal mit Martial Arts probier'.

    2. IchbinkeinRoboter

      IchbinkeinRoboter

      Das ist der neue Cope. Der Shit sag ich dir. Musst ud auch mal versuchen. Testo-Cope. Ist fast so geil wie NoFap-Cope. Ist richtig Mode gerade dieser Testo-Shice!

    3. selfrevolution
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  11. Eine Wahrsagerin hat meinem Fling gesagt, dass ich ein freiheitsliebender Mensch bin und sie mir viel Raum lassen soll. Gestern is' sie extrem unsicher geworden und einwenig durchgedreht, weil ich ein paar Stunden nicht auf ihre Nachricht geantwortet hab' und meinte, sie würde mir nichts bedeuten. Dasläuft noch keine Woche. 🤣 Ach, ich mag sie. Wirklich. Süß.

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    2. selfrevolution

      selfrevolution

      Einer der Hauptgründe, aus denen ich nicht "all in" geh' is' der, dass sie beim letzten Mal schon zwischen "Ja voll" und "Ne doch nicht" herumgesprungen is'. Is' nciht der einzige Grund, aber sicher ein wichtiger Grund. Ich mag mich nicht unbedingt auf jemanden einlassen, bei dem ich nicht weiß, ob sie nicht in zwei Wochen die Nase voll hat.

      Einer der Hauptgrüne, aus denen sie wohl wackelt is' der, dass sie denkt, ich würde nichts Ernstes wollen. Und das stimmt ja auch. Also springt sie zwishen "Ja voll" und "Ne doch nicht" herum. Und weil sie herumspringt, sprung' auch ich herum.

      ...also jap. @ToTheTop. Resonanz rox. Is' nicht unbedingt 'ne Überraschung und ich hab' die Tage auch darüber nachgedacht. Aber hey ... die Sache läuft noch keine volle Woche. Da is' es doch völlig normal, noch nicht zu wissen, was daraus wird. Ich find's bloß witzig und süß, dass a) ihr 'ne Wahrsagerin sagt, wie ich ticke und sie dann b) das Gegenteil von dem tut, was die Wahrsagerin ihr empfiehlt.

       

      ...und Frauenpause (so ganz allgemein) hab' ich sowieso ständig (unfreiwillig). Is' ja nicht so, als gäb's da 'ne Schlange, als würde ich ständig daten oder so. Vor ihr hatte ich drei, vier Wochen weder Sex, noch ein Date, noch hab' ich irgendwen zu einem Date eingeladen.🤔 Aber ja, an sich hab' ich gerade eh auch andere Sachen zu tun (endlich hab' ich 'ne Antwort von meinem Thesis-Betreuer!).

    3. Yolo

      Yolo

      @selfrevolution

      Dieses PickUp Bild vonwegen jeden Tag ne andere ist für mich auch kein erstebenswertes Ziel. Ich finds geil, Mal 1-2 Wochen keine Frauen um mich zu haben. In bestimmten Phasen hab ich 3, 4 Mädels regelmäßig getroffen. Außer Stress und einen roten Rudi hatte ich nicht viel Mehrwert davon.

    4. selfrevolution

      selfrevolution

      Kann diesbezüglich nicht aus Erfahrung sprechen. 😉 Aber mir waren zwei eigentlich schon zu viel, und das obwohl sich die gut abgewechselt haben (Fernbeziehung und Freundschaft Plus in Wien, die sich halt immer dann, wenn meine Freundin da war, zurückgezogen hat).

      ...ich würd's trotzdem gern mal probieren. Aber weil ich halt zu faul bin, da groß Arbeit reinzustecken, es mir nicht ganz so wichtig is' und ich halt ziemlich durchschnittlich bin, wird's damit wohl eher nichts. Aber ...

      ...wie kam's schon wieder zu so einer Grundsatzdiskussion? Ich find' bloß die Sache mit der Wahrsagerin so süß. :wub:

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  12. Salut les gens, seid mir nicht bös', wenn ich hier immer wiederkehrendes Gejammere wiederhole, das man wohl wirklich ganz einfach mit "Einlesen" beantworten kann. Aber worin wir uns wohl alle einige sind, ist dass das Einlesen alleine gar nichts bringt. Ich muss jetzt einmal bloß ... Dampf ablassen, mit dem Fuß auf dem Boden aufstampfen und danach in die Knie gehen. The thing is: Ich bin wahsinnig enttäuscht von mir und meinem Leben. Ich meine, ich komme gerade aus einer Trennung, da is' man etwas down. Und ich bin gerade unglücklich verknallt, da is' man halt etwas down. Und nachdem ich die Rohfassung meiner Masterarbeit abgegeben hab', hab' ich nach eineinhalb Monaten noch immer keine Antwort von meinem Betreuer, da is' man hat etwas down. Und dass ich den Job bei ihm dementsprechend nicht bekomm' - quasi mein Traumjob - is' halt auch einwenig ein Tritt in den Magen. ...und die Summe all dessen is' gerade ... nicht so toll. Beruflich arbeite ich als Freier Dienstnehmer in einem mies bezahlten Job. Dementsprechend wenig Kohle hab' ich. Den Job hab' ich ursprünglich als Nebenjob angenommen, weil ich noch mein Studium fertig machen wollte. Mittlerweile mach' ich den seit fast fünf Jahren (mit einem Jahr Unterbrechung). Ich geb' mir im job keine mühe, weil er mich nicht so wahnsinnig interessiert. Das muss er auch nicht. Is' ein Nebenjob. Aber von daher jedenfalls bekomm' ich im Grunde keine Bestätigung. Tja, und der Grund für diesen Job is' das Studium. Ich hab' lange an daran herumgeschissen. Aber immer dann, dann ich plötzlich doch einen Aufschwung hab' - d.h. faktisch immer dan, wenn ich eine gute Stellenausschreibung entdecke - tritmit mein Betreuer ins Gesicht, indem er nicht antwortet. Antworten tut er nur dann, wenn ich sowieso gerade langsam unterweg bin und nichts weiter geht. However, ich hab' wirklich viel Mist gebaut und mir 'ne Uni-Karriere wahrscheinlich verbaut. Vielleicht auch nicht, aber mein einstig unerschütterliches Selbstvertrauen in dieser Hinsicht is' mittlerweile von der Witterung zerbröselt worden. Ich brauch' ein Sehr Gut oder mindestens ein Gutaf meine Arbeit. Aber ich frag' mich gerade, ob ich die Arbeit überhaupt positiv hinbekomm' und ob ich ach nur halbsoviel Ahnung vn der Materie hab', wie ich glaub'. Also ... Bestädigung schaut anders aus. Und dementsprechend auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Verknallt war ich in den letzten fünf Jahren zweimal. Das erste Mädel hat mich aus verschiedenen Grüden abgelehnt, aber da sie danach - wir hatten noch eine Weile Kontakt - immer wieder mal meinte, bei mir würde auch nichts weiter gehen, tut nicht so wahnsinnig gut. Und das Mädel, für das ich jetzt schon wirklich lange (bald zwei Jahre) schwärme, hat's mir jetzt, wo ich Single bin, richtig fett angetan. Ich hab' heute schon den ganzen Tag einen Ohrwurm vom guten alten Coco Jambo, zu dem sie mir Samstag einen Tanz ezeigt hat, und ständig hab' ich ihr Gesicht und ihre Hände vor Augen, und wie sie mit ihre Fingern ein Herz in die Luft zeichnet, das in meinem Kopf rosa rauchtig wird. Ich glaub', Sex mit ihr, kann ich mir nichtmal vorstellen. Dafür bin ich derzeit - man verzeih mir die politische Unkorrektheit - zu schwuchtelig unterwegs. Aber so wirklich nahe kommen tut sie mir nicht. Is' nicht so, als würde sie weglaufen, wenn ich meinen Arm um sie leg', aber von ihr kommt halt gar nichts. Und jetzt hat sie auch was mit so 'nem Typen begonnen, tja. Also ... das gibt jetzt nicht wirklich Selbstvertrauen. Mit meiner Freundin hab' ich im Juni Schluss gemacht. Sie hat angedeutet, dass es mir ihrem Zweitgspusi eigentlich total toll is', und wenn's so weiter ginge, könnte sie sich was Polyamoröses vorstellen; und im Grunde - das hätte ich echt nicht gedacht - fehlt mir seit dem doch das Vertrauen in sie. Und da die Beziehug stärker auf Vertrauen als auf Anziehung aufgebaut hat, is' das jetzt irgendwie zu Ende gegangen. Zwar haben wir uns seit dem auch gesehen und Sex gehabt, aber so wirkich whl hab' ich mich bei ihr in Frankfurt nicht gefühlt. Hier in Wien war's zwar okay, aber wenn von ihr kaum mehr was kommt, is' das wohl wirklich aus. Aber nicht nur sie läuft mit gerade davon. Letztens war eine FB vom letzten Jahr zu Besuch, war lieblich, der Sex war besser als ich ihn in Erinnerung hatte, und nachher meinte sie, wir sollten uns wieder öfter sehen. Dachte mir, dass das cool wäre, und das timing wäre auch toll. Sie hat ihren BH und 'ne Hose bei mir vergessen (K.A. wie das passiert), aber auf meine SMS hat sie dann nimmer reagiert. Und mein Fling vom Jänner - tolles Mädel, voller Gefühle und Drama, also voll mein Typ - hat das damals früh beendet, weil sie ziemlich klar was Festes wollte, und kurz bevor ich meine Beziehug beendet hab', is' sie mit ihrem Ex zusammengekommen. Nicht cool, wen alle davon laufen ... wobei die FB vom letzten Jahr ja eigentlich erst wieder aufgetaucht is', aber naja. Und neue Mädels ... hab' eine kennengelernt, die mir 'n Korb gegeben hat (und die jetzt auch nicht ganz meine erste Wahl gewesen wäre), im Verein haben wir im Sommer lauter hübsche neue Mädels bekommen, aber irgendwie is' es nicht so, dass ich den Eindruck hab', dass da was rennen könnte; einfach keine "Chemie" in der Luft. Die eine, die nur einmal da war, die mir extra ihre Nummer angedreht hat, naja, bei der hab' ich die Nummer verloren und von sich aus hat sie sich auch nimmer gemeldet. Es gibt noch ein Mädel, das in einer festen Beziehung is', aber immerhin merk' ich, dass sie mich ziemlich toll findet und sich von sich aus oft meldet und mir letztens beim Festival fast schon nachgelaufen is'. Is' so ziemlich die einzige Bestätigung, die ich bekomm', aber laufen wird das trotzdem nichts, weil sie vergeben is' und ehrlich gesagt auch nicht so wirklich mein Typ. Und so grundsätzlich hab' ich gerade voll keine Lust auf Dating, weil ich ja voll verknallt bin - also erst Recht in den letzten Wochen und v.a. seit Samstag. Put me up, put me down, put my feet back on the ground, put me up, take my heart and make me happy. Gosh, dieses Mädchen! Achja, und dann is' noch diese Band-Sache. Vor 'nem Jahr hat sich die geilste Bad, in der ich je gespielt hab' aufgelöst. Ich bin nicht drür hinweg, hab' keine neue Band gesucht, aber die Sängerin wollte mich unbedingt für ihre zweite Band dabei haben. Sie hat dem Gitarristen "verboten" nach Bassisten zu suchen, weil sie meinte "Wenn jemand bei uns Bass spielt, dann der gelbe Frosch!". Ich ma die Musik von den beiden. Einwenig fad, aber mit Bass und Drums kann man das gut aufwerten. Tja, der Gitarrist hat jetzt vor'm geplanten Auftritt herumgeschissen ud ich merk' einfach, dass es einfach nciht funkt zwischen uns. Hab' echt gedacht, dass ich endlich wieder mit der Sängerin Musik machen kann und endlich wieder in einer gescheiten Band spiel'. Tja... ...ich denk' ich bin v.a. deshalb enttäuscht, weil ich jetzt ENDLICH einmal die Motivation hatte, was für die Thesis zu tun und mich reinzuhängen, und dann kommt so eine Bremse daher. ...und ich denk', ich bin v.a. deshalb enttäuscht, weil ich echt dachte, dass das mit der Beziehung halten wird, und dann is' das Vertrauen weg. ...und ich denk', ich bin v.a. deshalb enttäuscht, weil ich selbst voller Gefühle bin, die mit Erwartungshaltungen einhergehen, die das Mädel halt nicht erfüllen .. will und kann. Ja, das sind so meine Hauptsachen. Und v.a. die Studiumssache und die Sache mit dem Geld sagen schon ewig an mir. Nur jetzt merk' ich's halt ziemlich. ------------------------------------------------------------ Was is' die Konsequenz darauf? Keine Ahnung. Musste das mal abladen (siehe: Kahn: Holding Envirnment, Containment). Aber dieses Warten auf das Feedback kotzt mich gerade RICHTIG an. Hab' ihm vor 'ner Woche nochmal geschrieben und noch immer keine Antwort. Dementsprechend werd' ich wohl dieses Semester nimmer fertig und muss nochmal Studiengebühren zahlen, was halt voll reinhaut, wenn man, wie ich kein Geld hat. Tja, wie behält man denn das Selbstvertrauen, wenn man ständig ehm... Niederlagen erntet Und die allermeisten davon auch verdient sind? Als ... Warnung. Ich bi wahrscheinlich extrem undankbar ... also ich nehm' einfach nicht jeden Ratschlag an und bin ziemlich kritisch gegenüber "eindeutigen Lösungen".
  13. Wahrscheinlich. Könnte umgekehrt genauso sein. Wer sagt was von "kommentarlos"? Evtl. war mein Kommentar auch tatsächlich nicht der Hammer, weil ich gleichzeitig erwähnt hab', dass ich mich beworben habe. 1) Die Füße stillhalten is' das, was ich tatsächlich tue. Oder sagen wir: ich ärger' mich in einem Internetforum darüber und bekomm' den Ratschlag, Stress und Terror bei ihm zu machen, weil "ich nicht herumeiern soll, sondern etwas tun soll, um meine Lage zu verbessern". 2) Ein "Hallo gelber Frosch, ich hab' deine mail bekommen und brauch' etwa 6 Monate, um das zu lesen" sollte wenigstens drinnen sein ... also, falls er die mail überhaupt gelesen hat. Ich hab' ihm die ganze geschickt und gesagt, dass ich nur auf die Hälfte Feedback brauch'. Das is' viel, ja. Überhaupt antworten kann man trotzdem. Der Grund für dieses "alles auf einmal" ist der, dass ich erstmal lange gar nichts hatte und ihn nicht mit "hier hast du Kapitel 3. Das is' noch nicht fertig, aber schau doch mal drüber" und "hier ist Kapitel 2, passt das?" und "hier hab' ich einen Knoten, passt das" nerven wollte. Hab' meine Knoten selbst gelöst. Weil ich ja ... selbstständig arbeiten will. Kapitel 4 hab' ich vor Ewigkeiten mit ihm durchbesprochen. Is' das einzige, was er kennt. Vor dem 5.Juli hatte ich Kapitel 1 (unfertig), Kapitel 2 (viel zu lang, falsch und schlecht), Kapitel 3 (unvollständig) und Kapitel 4 (unvollständig aber durchbesprochen). Ja, ich hab' dann in den zweieinhalb Wochen schnell alles soweit fertig gemacht, dass ich sag': "Jetzt würde es für mich passen. Wenn er sagt, dass es grundsätzlich passt, dann korrigier' ich alles, ergänze die Lücken und geb' die offizielle Version ab". Jetzt würde ich gerne wissen, ob das der Fall ist. Mag sein, dass es nicht so doll is', dann so viel auf einmal zu bekommen. Aber ehm.... ...is' der Vorwurf jetzt eigentlich er der, dass ich die Arbeit fertig geschrieben hab'? ...und bei meiner Bewerbung (in andern Worten) gesagt hab': "Schau mal, ich will mich bewerben. Ich weiß, dass ich herumgeeiert hab', aber hier hast du meine Rohfassung. Quasi als Zeichen (als Beweis), dass ich nicht vor hab', jetzt noch weiter herumzueiern, und als Zeichen/Beweis, dass ich meine Thesis auch alleine hinbekomm', ohne dass ich dir jedes einzelne Kapitel schick'. Wenn du das okay gibst, kann ich die Arbeit in Kürze offiziell abgeben. D.h. ich hab', falls du mitspielst, rechtzeitig meinen Abschluss, aber auch wenn's nichts wird mit der Stelle ... hab' ich hier die Arbeit fertig"? Ich bin mir jetzt nicht sicher, wie die Betreuung bei euch allen ausgesehen hat. Bei meiner Ex war's so, dass ihre Professorin gesagt hat: "Eine Version kannst du mir schicken, die korrigier' ich, und die zweite ist dann die offizielle Abgabe" (sie musste btw. kein Exposé schreiben); bei uns in Wien hat mal wer ohne Exposé seine Arbeit aus dem Hut gezaubert und rießen Probleme dafür bekommen, manch eine Professorin schmeißt einem ein halbes Jahr ang das Exposé nach und will quasi die Arbeit fast schon fertig haben, bevor man sie offiziel beginnt und dazu regelmäßig Updates, andere segnen jedes Exposé ab und wollen nur die Arbeit (d.h. im Grunde: keine Betreuung. Also ... Selbstständigkeit hin oder her, keine Betreuung is' halt keine Betreuung), und wieder andere sagen: "Wenn du was hast, wo du gern hättest, dass ich's mir anschau', dann schick's mir." ...also ich mein', ich hab' viel Mist gebaut. Wirklich. ...aber vielleicht sollte man mir nicht vorwerfen, dass ich die Arbeit nicht fertig geschrieben habe, dann vorwerfen, dass ich sie fertig geschrieben habe, dann dass ich meinen Professor nicht die Pistole an die Brust setz', um ihn zu einer Antwort zu zwingen und dann sagen, dass es doch kein Wunder is', dass er nicht anwortet und ich die Füße stillhalten soll. Also ... ich weiß schon, dass die einwände von verschiedenn Usern kommen. 😉 Ich bin voll bei dir, dass nichts anderes als "warten" angebracht wäre - nicht nur, weil's so viel is', sondern weil ich halt in der Vergangenheit auch nicht sonderlich zuverlässig, flott und fleißig war, und es (unsympathisch) heuchlerisch wäre, jetzt Stress zu machen. Aber genauso is' es in der Tat auch von ihm nicht angebracht, sechs Wochen kein Muh und Mäh von sich zu geben und keine automatische "Bin nicht da"-Mail einzustellen. Und selbst wenn' "total angebracht wäre", mich warten zu lassen, is' es trotzdem ärgerlich für mich. ...aber ich denk' mal, nur weil ich in einem Fall Mist gebaut hab' oder Schwächen hab', heißt das doch nicht, dass meine komplette Persönlichkeit scheiße is' und alles, was ich mach' falsch ist. Zum Glück bin ich einer, der nicht zu allem, was andere mir vorwerfen sagt: "Ihr habt ja so Recht, ich schwöre, ich werde mich ändern."
  14. In der Standard-Formatierung (Schriftgröße 12, Arial 1,5facher Zeilenabstand) bin ich (ohne Literaturverzeichnis) auf ca. 114 Seiten. Mein Betreuerhat die Einstellung, dass eine Thesis so lange ist, wie sie ist. Dementsprechend gibt er kein Umfang vor, aber ich hab' damit eher ein kleinwenig zu viel als zu wenig (viele, viele Fußnoten mit "interessanten" Gedanken zum Thema, die teils aber nicht ntwendig zur Beantwtug der Fragestellung sind). Kürzungen sind machbar, ein paar Lücken zu füllen gibt es (Lücke heißt z.B., dass ich mir dazu notiert hab': "Was war Petzelt, oder wer nochmal?" oder "hier solte ich nochmal nachrecherchieren, ob das stimmt" oder "Einschub -> Differenz zwischen Krankheit und Gesundheit? Oder is' da unnötig?"). Die entsprechenden Lücken soll nicht er füllen, sondern das sind Notizen für mich. Ich hab' ihm Mitte Juli geschrieben. Das is' sechs Wochen her. Ich brauch' nicht die Arbeit korrektur gelesen, sondern eine Antwort auf die Frage, ob die Kaitel 2, 5 und 6 soweit passen, dass ich sie abgeben könnte, wenn ich sie korrekturlesen würde bzw. ein paar Lücken füllen würde. Das sind ca. die Hälfte der Arbeit. Ja, das is' schon ein bisschen was, aber es war schlichtweg mit ihm so ausgemacht und es war sein Vorschlag, das so zu machen: wenn ich Feedback auf etwas brauche, soll ich es ihm schicken. Was ich also erwarte ist eine Antwort, ein Muh, ein Mäh. Eine e-mail mit dem Inhalt: "Hey gelber Frosch, ich bin noch bis 12.September auf Urlaub und schau' mir das dann an", eine dämliche automatische e-mail mit dem Inhalt "Ich bin bis 20.September nicht erreichbar. Im Notfall wenden Sie sich an Frau Maier unter der Telefonnummer ...." Das sind Psychologen. Ich mach' Pädagogik. Allgemeine Pädagogik. Da reden wir eher über Wimmer, Ruhloff, Schäfer und so. Genau deshalb will ich wissen, aus welchem Horizont heraus eine Alternative Interpretation kommt und wie diese Interpretation überhaupt zustande kommt. "Ich hab's so das Gefühl", gefolgt von tiefsinnigem Zeug is' halt auch so viel wert wie "ich haB' so das Gefühl". Jo, Helmut hat zumindest geschrieben, was er überhaupt genau inerpretiert (die Ausschweifungen). Ich hab' gehört und teil's nicht. Sorry, wenn ich nicht jegliche Ferndiagnosen von Leuten aus dem Interet annehme und sage: "Ja voll, du hast Recht!". Ich denke, man kann von einem selbstständig denkenden Menschen durchaus erwarten, dass er Interpretationen, Bewertungen, Vorschläge, Ratschläge selbstständig durchdenkt und gegebenenfalls seinen Widerspruch und seine Einwände artikuliert. Mag sein, dass das eine Person, die sich Mühe gibt, einem zu helfen, enttäuscht, verletzt, vorkommt wie Zeitverschwendung, aber man schießt halt nicht immer ins Schwarze. Genauso wie ich mit der Kritik leben muss, muss man damit umgehen können, dass die eigene Interretation des Wesens einer anderen Person von dieser nicht geteilt wird. Umso mehr bedeutet es wohl, wenn der andere sagt: "Oh, ja. So hab' ich das noch nie gesehen! Danke!". Das is' ein Plädoyer für Anpassungsleistung. Reine Anpassung, ohne den Versuch an anderen zu arbeiten würde einen Verzicht auf Politik mit sich brignen müssen. Ich unterstelle nicht, dass du meinst, man sollte darauf verzichen, zu versuchen die Umstände in der Welt zu verändern, aber diese Aussage ernst genommen legt genau das nahe. Es hat einen Grund, warum manche Bevölkerungsgruppen arm sind und mache reich, warum Menschen, deren Eltern ein geringes Einkommen und einen niedrigen Schulabschluss haben, seltener einen Abschluss machen als andere usw.; und der Grund dafür is' nicht (alleine) der, dass sie "zu wenig an sich arbeiten" bzw. "sich zu wenig Mühe geben". Kommt doch auf die Gründe und Umstände der Niederlage an. Im Fall meiner Thesis - und das betone ich in jedem einer Postings - ist der Grun dafür, dass ich so lange gebraucht habe der, dass ich nicht daran gearbeitet habe. Also ehm ... nochmal. Die Schuld dafür, dass ich so lange gebraucht habe liegt bei mir. Oder ehm,.... die Verantwortung dafür, dass meine Thesis icht schon im Juli 2015 fertig geworden ist, liegt bei mir. Oder ehm,... ich ärgere mich darüber, dass ich selsbt eine Thesis nicht schon längst geschrieben habe. Und die Stelle, an der ich behaupte, dass die Tatsache, dass ich so lange für meine Thesis gebraucht habe, die Schuld von jemand anderem ist, kann man in allen meinen Postings, Status-Updates, Blogeinträgen oder sonstwo suchen und wird sie nicht finden. Also ... wirklicht nicht. Selbst, dass ich eine Teilschuld daran habe, dass mein Prof. so lange zum Antworten brauch', weil ich ihm von vornherein (vor zwei Jahren) signalisiert habe, dass ich die Sache nicht sonderlich ernst nehme und er das evtl. auch nicht tun muss, habe ich gestanden. Ändert nicht daran, dass er es ist, der derzeit nicht anwortet und nicht reagiert. Also ja, dafür, dass ich seit 6 Wochen keine Antwort habe, ist er verantwortlich. Sechs Wochen sind eine wirklich lange Zeit. Um Kaitel 5 und 6 von Grund auf zu schreiben, Kapitel 2 komplett neu zu schreiben und Kapitel 1 und 3 zu ergänzen hab' ich insgesamt 18 Tage gebraucht (in denen ich meine Arbeit stark eingeschränkt hab', d.h. Teamstizungen und die meisten Dienst ausfallen lassen. Als freier Dienstnehmer mit einem scheiß Vertrag nehm' ich mir das Recht, von dem einzigen Vorteil gebrauch zu machen, den dieser Vertrag mit sich bringt: auf Arbeit und Bezahlug zu verzichten). Und ehm ... weder er noch sonst jemand ist dafür verantwortlich, dass ich so lange für meine Thesis gebraucht habe. Oder anders ausgedrückt: ich bin selbst Schuld daran, dass ich nicht schon längst fertig bin. der anders ausgedrückt: kein anderer hat Schuld daran, dass ich noch nicht fertig bin. Honestly, ich frag' mich wirklich wie alle darauf kommen, dass ich das behaupten würde. ...aber ja, ich bin der Ansicht, dass vieles - gar der Großteil - von dem, was einem im Leben passiert, Zufall ist. So ganz allgemein. Nich in diesem Fall. Aber ... ganz allgemein.
  15. Hey... sorry. Also tut mir echt Leid, dass ich gerae etwas agro bin. Absurderweise denk' ich, dass es mir sogar gut tut, mal Dampf abzulassen. s' nicht so, als würde ich jetzt 'ne Position vertreten, die ich nicht teile, aber die Art und Weise wie ich's tu is' nicht fair. Aber wie gesagt, meistens war's sogar gut, wenn ich mal von meiner Glücklichkeit-Valium-Schiene runter bin und auf irgendwen oder irgendwas sauer war. Is' natürich 'n guter Grund. Macht's halt schwer, die Sache einzuschätzen, weil ja auch nicht jede stimmige Antwort gut und richtig is' und nicht jede richtige Antwort intuitiv stimmig is'. Dass die Welt rund is', is' richtig, entspricht aber an sich schon fundamental der Intuition. Und dass sich die Sonne um die Erde dreht, sieht man täglich, also is' das scho neine stimmige Erläuterung wie die Welt so funktioniert. Darum is' es für mich schon auch interessant, 'ne grobe Ahnungzu haben. Erst Recht, wenn Interpretationen usw. kommen, die ich eben gar nciht stimmig find'. Aber ja, sorry nochmal. Ich weiß, dass es gut gemeint is' (insbesondere deine Beiträge sind darauf fokussiert, zu helfen und verstehen zu wollen, und "performanzfrei", wenn du verstehst, wasich mein').
  16. Edit: Falls ihr jetzt den Eindruck gewinnt, dass ich alles, was nicht an der Uni gemacht wurde total herabwürdige und volle Neid bin, dann stimmt das wahrscheinlich. Ja, ich unterschätze wahrscheinlich den einwöchigen Kurs, und ja, ich bin voller Neid, dass andere Zetteln haben, auf denen drauf steht, dass sie Expertise haben und anerkannt werden. Ich mach' vielleicht den Fehler, mich und meine Expertise zu stark zu relativiere. ...sorry, bi in der Hinsicht etwas alergisch. Danke dirfür die Interpretation. Die Beiträgevon Botte fand ich gut. Haben mir geholfen.
  17. Doch. Field tested. Wenn man tief genug grabt, dann findet man bei jedem Menschen einen Haufen Ängste, Komplexe und andere Persönlichkeitsaspekte, die als negativ angesehen werden und die stigmatisiert werden, ohne über den Wert oder die Normalität solcher Persönlichkeitsaspekte nachzudenken. 1) Ich steh' auf Psychoanalyse und auf das "tiefer gehen", aber ich denke, dass man dabei Gefahr läuft, die Persönlichkeit eines Menschen Schale für Schale abzutragen und die dahinterliegenden Schichten zu betrachte, bis wie bei einer Zwiebel am Ende überraschenderweise nicht mehr über bleibt. 2) Soweit ich weiß, hat die klassische Psychoanalyse trotz meiner Sympathie für diese, eher bescheidenen Erfolg, wenn es darum geht, Erfolge zu erzielen. Im Gegenteil: würde ich mich selbst von allen Ängsten, Sorgen und Komplexen befreien, den absolut reinen inneren Frieden finden, dann wr' ich womöglich ein Stück gemüse ohne Wünsche, Hoffnugnen und Träumen. Ja, ich weiß schon, das ich jetzt etwas übertreib'. Aber ich hab' mich im Zuge meines Studiums ja nicht so wenig mit Persönlichkeit, Charakter, Subjektivität und dessen werden beschäftigt und denk' nicht, dasses mir so wahnsinnig viel hilft. 3) "Sich öffnen" wird hier eben nicht besonders positiv. Ich bin jemand, der sich super leicht öffnet. Und darum bin ich jetzt so offen, keine "Geschichteln" zu erzählen, sondern zu sagen, dass ich nicht weiter in die Tiefe gehen will (und btw. alles hier ohne Zweitaccount). Nicht nur, weil ich die Stigmatisierung und das "Drauhauen" nervig find' (die Grundaussage von Apus Pots waren, dass ich scheiße bin und Krafttraining machen soll, also k.A. was du meinst, dass er für ein tolles Muster angesprochen hat; Patricks Postings teile ich Inhaltlich eigetlich komplett, aber so wahnsinnig tief sind die jetzt nicht), sondern auch weil ich laienhafte Diagnosen, die nicht als becheidene Ideen auftreten, sondern Diagnosen, die in der Regel höchst spekulativ sind, nur eine von 200 anderen möglcihen Interpretationen darstellt, die "irgendwie" argumentiert werden, aber doch als "so ist das", verkauft werden. Wenn die Diagnose dan nnur negativ genug ist und brutal genug formuliert ist, schießen sich alle drauf ein, und aus einem: "Ich find's kacke, dass es heute regnet, weil ich heute ein Match hätte" werden Verlustängste, die durch Selbstwertprobleme verursacht werden, die sich nur mit Alternativen und Krafttraining beseitigen lassen. Sorry, wenn ich jetzt undankbar bin und eure Antworten diskreditiere, aber bei aller Liebe muss ich gestehen ,dass ich dem Forum nicht zutraue, vernünftig und tatsächlich tiefgängig über die Untiefen meiner Persönlichkeit zu reden. Kind of diagree. Ich denke, dass mein Studium und meine berufliche Zukunft in der Tat meine größten Baustellen sind. Dass ich offensichtlich nicht viel zu Ende bring' und dementsprechend den Wunsch hab', auch mal was fertig zu machen, is' nichts, was ich versteckt hab'. Komplexe, sekundäre/teriäre Gedankenschleifen, um gründlich zu sein, alle Faktoren und Implikationen zu bedenken, deren W Geltungsanspruch zu beurteilen, die Voraussetzungen des eigenen Denkens und die Begriffe zu klären und "überreflektiert" zu versuchen, sich selbst zu verstehen ... das wär 'ne alternative Interpretation. Aber is' nciht negativ und problematisch genug, darum kann die kollektive Vernunft des Frums nicht zustimmen. Ich weiß, dass mein Schreibstil nicht leicht is'. Dasliegt aber nicht daran, dassich Nebelwände schaffen will, sondern dass ich in dem banalen Satz "Heute hat es geregnet" unsinnigerweise meine, einbauen zu müssen, wann "heute" ist, was für eine Form von Regen es war, wie stark es gergnet hat, welche Bedeutung das hat und warum die Vergangenheitsform angebacht ist, und nicht die Mitvergangenheit ... und dan kommen Übelegungen, ob nicht doch die Vorvergangenheit angebracht wäre. Ich hasse Nebelwände und ich kann es absolut nicht leiden, wenn man so tut, als wären die Dinge "eh total klar". Ich übertreibe es ziemlich sicher und ich verzettel' mich dann, weil ich so sehr versuch', alles genau zu erklären, dass ich den Anfang des Satzes bzw. des Gedankens vergesse. Also ... wenn ich locker dahinschreibe; in wissenschaftlichen Texten is' ds hoffentlich nicht der Fall. 🤔 Sorry, ich hab' schon irgendwie mitbekommen, dass du scheinbar beruflich etwas in Richtung Persönlichkeitsentwicklung oder so machst. Wär' neugierig, was genau du machst. Ich bin schlichtweg ein wirklich skeptischer Mensch und bekomm' wirklich oft mit, dass Leute z.B. von ihren "Patienten" sprechen und damit die Leute meinen, die zu ihnen kommen und ihnen die homöopathischen Mittel abkaufen und sich einer Behandlung unterziehen, bei der durch Handauflegen Kindheitstraumata geheilt werden. Und gerade im Bereich der Pychologie gibt's wirklich viele Formen, die zum Teil auch ihre Berechtigung haben. Aber ein Coach, der einen einwöchtigen Kurs gemacht hat, is' was anderes als jemand, der seinen Bachelor in Psychologie gemacht hat, wo er hauptsächlich Statistik hatte, und das is' was anderes als ein Psychotherapeut, der jahrelang Psychotherapie betrieben hat, und das is' das anderes als ein Pick Up Coach, der ein paar Büchr gelesen hat oder 'n Mädel, das viel vögelt und sich denkt, sie hängt sich ein Schild "Sexualberaterin" an die Tür. Kann wirklich sein, dass du was seriöses machst, irgendwie verschleiern recht viele hier, was sie genau machen und insbesondere, welche Ausbildug sie haben (wie lange und intensiv die war), wenn sie hier davon sprechen, dass Leute in ihre Praxis kommen; und darum frag' ich eben nach. Ich hab' 'n aar Vorurteile und unterstell da immer gleich, dass die Leute vielleicht irgendwo mal einen einjährigen Kurs mit jeweils zwei Wochenstunden gemacht haben, sich jetzt Persönlichkeitscoach nennen und versuchen Psychotherapie zu machen. 'ne Freundin von mir hat ein Zertifikat, dass sie Englisch untereichten darf, obwohl sie kein Englisch kann, und 'ne Ausbildung zur "Begabungsförderung" hat sie auch. Aber wir machen uns gemeinsam drüber lustig, weil man diese Zetteln für 900 Euro am Wifi kaufen kann und alibihalber ein Wochenende lange in einem Kurs sitzt oder gratis bekommt, wenn man 'n Semester lang jeden Samstag zwei Stunden in der Pädagogischen Hochschule sitzt und mit dem Handy spielt. Klar kan nman schon ein bisschen was lernen, aber es stzt die eigene Expertise in eine Perspektive, offen zu legen, wie man ausgebildet wurde. Sorry nochmal, falls ich dir Unrecht tu', ich find' deine Interpretation viel zu schnell und spekulativ, um jetzt nicht gleich anzunehmen, dass da allzuviel dahinter steckt. Kein Wunder: ich hab' ja gesagt, dass ich mich nicht ganz so sehr öffnen will. Um mich hier zu öffnen? Denk' nicht, dass ich das will. Können tu' ich's schon. Und dass ich in Bezug auf mich selbst tiefer nachdenke als bis zu "Ach ich hätte gerne meinen Abschluss"? ...ich glaub' dafür reicht mir ein Krapfen. Btw., danke dir eht für die Frage. 🙂 Hat mich insofern in meiner Entscheidung bestärkt, als ich gar nicht nachdenken musste, sondern auf Anhieb wusste, wieso. Also ich musst keine Gründe suchen, aus denen man das wollen könnte. Die waren einfach schon da. Edit: Falls ihr jetzt den Eindruck gewinnt, dass ich alles, was nicht an der Uni gemacht wurde total herabwürdige und volle Neid bin, dann stimmt das wahrscheinlich. Ja, ich unterschätze wahrscheinlich den einwöchigen Kurs, und ja, ich bin voller Neid, dass andere Zetteln haben, auf denen drauf steht, dass sie Expertise haben und anerkannt werden. Ich mach' vielleicht den Fehler, mich und meine Expertise zu stark zu relativiere.
  18. Angefangen hab' ich, weil ich die Art und Weise, wie Schulen so laufen interesant fand und gewissermaßen ganz grob gern Bildungspolitik gemacht hatte. Hab' aber etwa zu Beginn meines zweiten Semesters festgestellt, dass ich Bildungstheorie voll geil find' und mit meinem dritten Semester dann, dass Wissenschaft allgemein faszinierend is'; insbesondere Methodologie und Wissenschaftstheorie. Irgendwann in der Zeit ging's stark darum, warum wir eigentlich Wissenschaftliches Wissen als wissenschaftliches Wissen betrachten (also warum glauben wir Wissenschaftlern und nicht random Bob?), was spezifisch pädagogisches Wissen ist, warum es überhaupt relevant ist, dass es pädagogisches und nichtz.B. psychologisches odr soziologisches Wissen is etc.; hab' nach dem Bachelor gleichzeitig einen Master in Wissenschatssoziologie (Science-Technology-Society) begonnen ... aber guess what: ich hab' den 2012 bei der Masterarbeit abgebrochen. Hab' in de Hinsicht jedenfalls ein interessantes Profil. Die Kombination, die ich da hab' gibt's sonst nicht. Das STS-Studium gibt's erst seit 2010 (d.h. ich war einer der ersten 30 Studierenden), und ich war der einzige Pädagoge dort; und studieren kann ma STS im deutschsprachigen Raum meines Wissens nach nur in Wien und Bielefeld. Mein Themenspektrum hat sich etwas erweitert, aber man kann sagen: pädagogik hab' ich studiert, weil ich Wisseschaftstheorie und Disziplintheorie allgemein suer geil find'. Bildung und Pädagogik sind ein interessanter Inhalt, ich könnt' aber auch genauso Soziologie oder Anthropologie machen, das würd' mich wahrscheinlich nicht weniger interessieren. Von Pädagogik hab' ich halt auch inhaltlich 'ne Ahnung; Psychologie wär' wengier mein's. Die sind in Wien etwas auf Wannabe-Naturwissenschaft, und das kommt mir zu einseitig vor - ABER ich kenn' die Wiener Psychologie jetzt auch nicht so wahnsinnig gut. Irgendwelche Fachwechsel (Soziologie, Kulturanthropologie oder was, aber nciht unbedingt Psychologie ... davon gibt's eh schon genug) im Doktorat kann ich mir schon vorstellen, aber ich seh' die Pädagogik jetzt nicht als "verlorene Wissenschaft" an. Und ich denk', dass ich da auch mit Abstand die besten Chancen und die beste Expertise hab' (hab' mich durch mein Herumgescheiße mit der Mastrarbeit ja doch quer durch den Gemüsegarten an pädagogischen Themen gewühlt:Lerntherien, Autorität und jetzt is' es die (Technik-)Anthropologie geworden). Das Faszinierende is' aber weiterhin die Frage nach der Geltung von wissenschaftlichem/disziplinärem Wissen.
  19. Ich neie (offensichtlich) dazu, viel zu reflektieren. Womöglich gar zu viel. Hab' nachgedacht, einiges niedergeschrieben und dann wieder gelscht. Ob ich was vom Nachdenken hatte, weiß ich nicht. Aber sagen wir mal: das Forum hat nicht unbedingt das produktivste Verhalten, wenn's um Schwächengeht.
  20. Klingt cool. 🙂 Naja, ich denk' in der heutigen Zeit sind häufige Berufswechsel durchaus üblich. Die Vorstellung, dass ich ein und denselben Beruf bis zur Pension mach' hab' ich zwar für eine wissenschaftliche Karriere, aber selbst unabhängig vom wahrsscheinlichen Scheitern (im engeren Sinne: d.h. einfach keine Anstellung bekommen) hat die Wissenschaft, wie jeder andere Beruf, seine Tücken, die einen langfristig dazu bewegen können, den Beruf zu wechseln. Das wären wohl vor allem die Unsicherheit, ob das nächste Projekt finanziert wird oder ob man sich Alternativen suchen muss, wie man doch noch durchkommt. Hinzu kommt, dass man z.B. an der Wiener Hauptuni maximal 6 Jahre am Stück arbeiten darf und dnn mindestens ein Jahr wo anders arbeiten muss; völlig unabhängig, wie gut man ist. Gibt nur ganz wenige vertragliche Ausnahmen (meines Wissens nach nur die Professur und "Senior Lecture"). Das sag' ich deshalb, um klarzumachen, dass ich - zumindest auf einer cognitiven Ebene - weiß, dass die Wisseschaft kein Paradies ist, man forschen kann, woran man forschen will, Unterstützung von oben und von unten bekommt, man gemütlich seine Lehrveranstaltugnen hält und nach 10 Jahren eine Professur bekommt und Fehlschläge nicht existieren. Aber auch bei jedem anderen Beruf gibt es gute Gründe, aus denen man ihn nicht bis ans Lebensende machen möchte. Diverse andere Berufe außerhalb der Pädagogik im engeren Sinne gibt's sicher. Personalberatung, Bildungsberatung, Soziale Arbeit, Integrationskonzepte erarbeiten oder so, da gibt's schon Sachen, und davon gibt's sicher einige, die mich auch glücklich oder unglücklich machen könnten. Ich hab' vor ein paar Jahren mal ein paar Bewerbungen im HR/Recruiter-Bereich verschickt (Assistenzstellen, Praktika), aber wurde da halt nicht genommen (Voraussetzung: Matura (=Abitur)). Könnt' mich da durchaus weiter informieren, schauen, ob ich da "irgendwie" reinkomm, aber selbst wenn ich sagen würde, dass das eine Option ist, die ich auch wählen würde, ist es halt angesichts meines Lebenslaufs, wohl deutlich einfacher, direkt nach dem Studium in einer Doktoratsstelle unterzukommen, als im HR/Recruiter-Bereich. Ich hab' viele Leute kennengelernt, die Philosophie, Soziologie oder ähnliches studiert haben, dann in der Wirtschaft gelandet sind, und daran leiden, wie oberflächlich das alles ist. Ich weiß natürlich nicht, ob ich's schaff', und ich bin nuneinmal voller Selbstzweifel, weil ich eben in den letzten Jahren in dem Bereich keine Leistung gezeigt hab' und auch allgemein (d.h. privat, musikalisch usw.) ein paar Tritte in die Eier bekommen hab'. Passiert allen, zerstört einen aber nicht. Aber es verunsichert halt ... und meiner Biographie nach is' es vielleicht auch nicht unbedingt etwas Schlechtes, nicht ganz so selbstsicher in einem Beruf einzusteigen. Ich hab' von der Volksschule bis zur Bachelorarbeit die Erfahrung gemacht, dass ich mir nicht unbedingt ein Bein ausreißen muss, um Erfolg zu haben. Bei der Bachelorarbeit bin ich zum ersten mal eingerissen: Befriedigend. Hab' die Thesis mit jemand anderem gemeinsam geschrieben, weshalb meine Professorin, die ja eine sehr positive Meinung von mir hatte, die Schuld auf meine Kollegin geschoben hat. Ich selbst hab' natürlich gewusst, dass es an mir lag. Vielleicht braucht man "eine gesunde Menge" (was auch immer das heißt) an Enttäschungen eher früher im Leben, sodass man merkt, dass Handlung und Erfolg in einer Relation zueinander stehen, und dass man auch wenn man "klug" oder "begabt" ist, scheitern kann, wenn man nichts tut. Zu Beginn des Masters hab' ich dann jedenfalls recht lange einen Einser-Schitt halten können, v.a. weil ich's wollte und daran gearbeitet hab'. Aber joa, 2012 hab' ich dann damit aufgehört. 🤨 Jedenfalls würd' ich's mir definitiv mein Lebens lang vorwerfen, wenn ich es nicht probiere. Das is' noch nichtmal so schlimm: das Leben schlägt einem halt Wunden, so wie ich mir immernoch vorwerf', dass ich dieses oder jenes Mädel hätte küssen sollen, mich in meinen "Kellerkind"-Jahren, mit all den Mädels treffen hätte sllen, die sich beim Chatte mit mir treffen wollten (gosh! Ich war 14, und so eine 15jährige hat mich damals zum Chillen mit ihr und Freunden eingeladen, die war super sympathisch, lustig, flirty... ich bin so blöd!), oder dass ich eben meinen Selbstfindungstripp 2012 nicht unbedingt mit einer Studiumsunterbrechung hätte kombinieren sollen. Honestly: das hat mir überhaupt nichts gebracht und mir nur meinen Lebenslauf zerrissen. Aber wenn man solche "Hätte, könnte, wollte"-Wunden vermeiden kann, dann will ich das. ...merci, dass das wenigstens irgendwer mal bedenkt. Jo eh. Das is' der Plan. Aber wie gesagt, in der aktuelen Situation, in diesem aktuellen Fall, seh' ich nicht ganz, was ih sonst noch tun kann außer mit dem Fuß aufstampfen und mich darüber zu ärgern, dass er noch immer nicht geantwortet hat ... was er btw. tatsächlich noch immer nicht getan hat, auch nicht auf meine dritte mail. Too deep. 😉 Ich denk' ganz so offen mag ich hier doch nicht sein.
  21. Genau das denk' ich mir auch, genau das is' es, was an mir nagt und was mich zweifeln lässt. Das is' der Grund, aus dem ich doch häufig denke: "Vielleicht bin ich ja doch nicht geeignet" und der Grund, aus dem ich z.B. meinem Btreuer damals gesagt hab', dass ich nicht versprechen kann, dass ich's durchzieh'. Also, ich verstehe deinen Einwand und deine Zweifel, weil das genau das ist, was ich mir auch ständig denke. Und es nagt. Es nagt wirklich. Ich seh' aber auch, wie Doktoranten an ihrer Diss verzweifeln bzw. an ihrer Diss genauso arbeiten, wie ich an meiner Masterarbeit: nämlich gar nicht, und ich seh' Menschen, die Top in ihrem Fach sind, deren Diplomarbeit bereits von namhaften Wissenschaftlern zitiert wird, und die auch ihre Diss flott geschrieben haben, zwischen drei (!) verschiedenen Universitäten herumpendeln, um irgendwie "drinnen" zu bleiben, und letztlich trotzdem aus dem wissenschaftlichen Betrieb ausscheiden, weil sie ihr Spezialgebiet einfach nicht gefragt ist. Klar frag' ich mich da ständig: wenn ich schon an der Masterarbeit scheitere, wie soll ich in so einem System zu Recht kommen? ...ich weiß. Und es nagt. Wie soll ich da zu Recht kommen, wenn ich schon daran scheitere, meine Masterthesis "on time" aufdie Reihe zu bekommen? Jep... wie soll ich da bitteschön zu Recht kommen? Wirklich verdammt gute Leute sind aus dem wissenschaftlichen Betrieb ausgeschieden. Manche freiwillig, manche nicht so wirklich. Festanstellungen in der Pädagogik sind nichts, womit ich überhaupt spekulieren kann, auch gar nichts, worauf ich mich "gefasst" mach', sondern ich rechne schon damit, dass das Leben, falls ich so weit komme, wie ich gerne kommen würde, daras besteht, sich von Projekt zu Projekt zu hangeln, Anträge zu schreiben, die abgelehnt werden, noch mehr Anträge zu schreiben, die abgelehnt werden, für irgendein Projekt zum xten Mal umzuziehen, während ich vor lauter Frust und Überarbeitung daran scheitere, überhaupt noch einen Projektantrag zu schreiben bzw. überhapt ein Projekt zu planen, und dann aus dem wissenschaftlichen Betrieb auszuscheiden. ...und szialwissenschaftliche Journals eine noch höhere Ablehnungsquote als Naturwissenschaftliche. Nicht nur ihr seid euch relativ sicher, dass ich nichtmal die Promotion hinbekommen werd'. Aber was passiert denn ,wenn ich scheitere? Ich werd' mir nicht denken: "Jetzt hab' ich die Masterarbeit um sonst geschrieben!" Der realistische Lebenslaut is' der, dass ich ... auf Grund der Verzögerung nochmal Studiengebühren zahlen muss und lächerlicherweise erst im Sommersemester meine Abschlussprüfug mach'. Die wird, wenn alles gut geht vielleicht kein Sehr gut, sodnern ein Gut, und darüber werd' ich mich ärgern. Dann werd' ich mich an zwei drei Unis bewerben (wahrscheinlich nciht viel mehr, aber wer weiß), in irgendeine Projektstelle kommen, die auf ein Jahr befristet is', dann aber zum nächsten Projekt geschleus werden, währenddessen werd' ich die ganze Zeit denken: "Ich sollte mich unbedingt um meine Diss kümmern. Aber in diesem Projekt muss ich jetzt dieses und jenes machen, und wenn das mal fertig is', dann kümmer' ich mich schnell darum, einen Plan für die Diss zu machen und mir einen Betreuer zu suchen." Das werd' ich nicht tun, dann is' die zweite Befristung zu Ende, ich hoff', dass noch was kommt und muss ein semester aussetzen, in dem ich mir vornehm' das mit meiner Diss zu klären, das werd' ich aber nicht tun, mit der Projektstelle wird's dann doch nichts, aber ich bekomm' einen externen Lehrauftrag für ein Semester, und dann is' es wirklich aus, tot und ich bin so frustriert, dass ich's aufgeb' und mir irgendeine Alternative such'. Den Rest meines Lebens werd' ich mich immer drüber ärgern, meine Diss nciht geschrieben zu haben. Is' eine dieser Wunden, die das Leben schlägt. Aber ... dieser Lebenslauf is' doch nicht so übel, oder? Ich mein', wie soll ich sonst leben? Gleich aufgeben, dann z.B. als Pädagoge im Gefängnis oder als Behindertenbetreuer arbeiten, nach fünf Jahren die Nase voll haben, aber trotzdem nochmal fünf Jahre dranzuhängen, dann endlich den Job wechseln und auch dort halt meine Sachen zu machen, die angenehm sind, weil sie mal was anderes sind, während ich mir ständig denke: "Hät' ich's doch mit der Wissenschaft probiert! Das hat mich voll interessiert!"? Ich mein' mal ehrlich, denkt ihr, dass ich "glücklicher" werden würde, wenn ich als Hortpädagoge arbeiten würde? Been there, done that, didn't like it. Mein jetziger Job taugt mir dem Prinzip nach mehr. Gibt aber noch einen anderen Job, von dem ich denke, dass er ir noch mehr taugen würde: Wissenschaftler. 😉 Wenn ich mich irre, wenn die Wissenschaft mir in die Eier tritt und sagt: "Alter, du scheiterst an deiner Masterarbeit, wie kommst du auf die Idee, es wirklich zu probieren?", dann werd' ich mir wohl was anderes überlegen müssen. Oder ich versuch' die nächsten 10 Jahre doch verzweifelt noch reinzukommen, während ich mit meinen "Nebenjob", der doch längst mein Hauptjob ist, über Wasser halte. Aber so is' das Leben. Ich mein' ... ich werd' jetzt kein Start-Up gründen, mit dem ich reich werde, und ich werd' auch nicht beschließen "schnell mal" Medizin zu studieren und Arzt zu werden und auch mit meinem Kindheitstraum "Architekt" wird's wohl eher nichts, weil ich nicht mit 33 anfangen werd' Architektur zu studieren, und "Bestseller" werd' ich auch keine schreiben. Also die "Star-Karriere" wird's wohl nicht, und die 80K im Jahr werden's auch nicht. Vielleicht lande ich ja bei der Berufsberatung oder sowas. Naja, HiWi darf ich schon lange nimmer sein und in meinem Erasmusjahr war auch klar, dass ich danach wiedr heim fahr'. Aber es der Hauptgrund wird wohl auch eine gewisse Höflichkeit und Ermutigungshaltung sein. Wenn einer nicht komplett deppat is', dann wird man dem nicht sagen "Vergiss es", wenn er sagt, dass er gern auf der Uni arbeiten würde. Erst Recht nicht, wenn's der Freund einer Kollegin is'. Und wahrscheinlich haben sich schon mehrere Prädocs gedacht, dass ich untergehen werd'. Ich denk's mir ja auch. Ich bleibe dabei, dass ich eine gute Ahnung davon habe, worauf ich mich einlasse. Andere Jobs sind auch nicht Friede, Freude und das pure Paradies. Eine Kleintin, mit der ich arbeite hat vor kurzem zum dritten Mal, seit ich dabei bin, einen anderen Assistenten geschlagen/gestoßen und (was ich fast noch schlimmer find') verscht, ihn mit einer angeschissenen Windel abzuschießen. Lehrer haben neben Pflegern soweit ich weiß die höchste Burn Out Quote. Den Job, in dem alles rund läuft, man nie Stress hat, immer Geld hat und kaum arbeiten muss und trotzdem eine tiefe, innere Befriedigung erhält, gibt's nicht. Außer Ninja, aber dafür bin ich zu alt. Achja, und dafür muss man arbeiten, also fällt da auch raus. Und ja, ich weiß, dass in der Wissenschaft noch die extreme Unsicherheit dazu kommt - also mehr Unsicherheit als in anderen Jobs. That's Live. ...mit meinen "Sponsoren" hab' ich's mir leider verschissen. Ich war früher super dick, ein Herz und eine Seele mit dem Institutsschefin (die auch der Institutsdrache war, Dekanin) und ar auch mit einigen anderen Professoren gut unterwegs. Das Instut kennt ich, was früher mal ein Vorteil war, jetzt aber eher ein Nachteil. Weil guess what ... die hatten Erwartungen, die ich enttäuscht hab', und die wissen, dass sie mich schon vor zehn Jahren in den Vorlesungen gesehen haben. Btw., einfach weil ich gerade dabei bin, über Frust zu reden, mich selbst zu dissen und so weiter, das Feedback, das mir meine alte Professorin gegeben hat, nachdem ich ihr damals geschrieben hab', dass ich meine Masterarbeit eben doch nciht bei ihr schreib', sondern, dass ich stattdessen mein Studium aufgeb'. Nach ein paar mails, die wir ausgetauscht haben, meinte sie: ...is' schon wirklich lage her, aber genau das versuch' ich mal: den Frust durchstehen. Ob sie damit Recht hat, weiß ich nicht. Aber ich werd's mal probieren.
  22. Uni. Will als Wissenschaftler arbeiten. In 5 Jahren hät' ich gerne meine Diss fertig und ein Projekt, das nicht von der Uni sondern vom FWF finanziert is'. Muss nicht Wien sein. Einer der Gründe, aus denen ich im letzten Jahr in keine Band fix eingestiegen bin oder meine Wohnung nicht herrichte ist der, dass ich nicht wusste, wie lange ich noch in Wien sein würde. War ja bis vor ein paar Monaten noch mit einer Doktorantin aus Deutschland zusammen, auf deren Institut ich 'n Jahr gearbeitet hab' und mit deren Kollegen und mit deren Chefin ich gut zu Rande komm'. "Alternativlosigkeit" is' so eine Sache. Mir hat (außer hier im Forum) nie jemand gesagt, dass ich auf der Uni falsch wäre. Einer der Kollegen meiner Ex meinte immer, dass ich unbedingt auf der Uni arbeiten sollte, die Professorin, für die ich dort gearbeitet hab', meinte, ich würde nicht wie jemand wirken, der nach dem Studium mit der Forschung aufhört. Ich könnte auch in der Behindertenpädagogik arbeiten, ich hab' die breite der pädagogischen Berufe. 'ne neue Bekanntschaft meinte, dass im nächsten Jahr eine Stelle im Gefängnis frei wird und sie mich noch vor der Offiziellen Ausschreibung informieren wird. Ich denk' nicht, dass sie das macht, wenn ich nicht nachfrage und werd' sie - völlig unabhängig von der Stelle - demnächst mal wieder kontaktieren. Also, ein Job in der Forschung ist meine erste Wahl. Absolut. Und ich werd' mich für genau solche Stellen bewerben. Wenn ich z.B. im Knast arbeite, dann is' das schön ud gut. Aber ich bin auf der Stelle weg, sobald ich eine Stelle auf der Uni hab'. Und 'ne Prädoc-Stelle is' nichts, was sonderlich viel schwerer zu bekommen ist, als andere Stellen. Dass ich ewig für mein Studium gebraucht hab', ist auf der Uni sogar noch eher akzeptiert als in den meisten anderen Jobs. Nenn es "Oneitis", ich nenn's: "Wissen, was man will." Dementsprechend werd' ich das nicht hinte mir lassen. Bewerbungen für andere Jobs schreiben is' möglich, aber ich hab' ja eien Job. Keinen guten, aber einer, der mich über Wasser hält, bis ich mein Studium fertig hab'. Und erneut: das Studium abbrechen is' aktuell keine Option für mich. Ob ich danach was auf der Uni find' oder nicht wird sich danach zeigen. Aber da ich mich hal für so ziemlich jede freie Stelle bewerben werd' die ich dort so find', denk' ich, dass ich schon was auf der Uni find'. Ob's in Wien, Worms oder Wuppertal is', und ob's eine einjährige Projektstelle is' oder eine dreijährige Assistenzstelle is' nebensächlich. V.a. weil man bei 'ner einjährigen Projektstelle schonmal den Fuß in der Tür hat. Vor dem Dokotor tut sich viel. "Berufswahl" ist etwas andere als Pick Up. Aber wie sagt man so schön ... Step by Step. Jetzt muss ich das mit der Thesis klären. Wie das Leben sein wird, kann man vielleicht planen, aber v.a. wenn's um langfristige Sachen geht, kann sich immer was tun. Ich hab' von den letzten 13 Jahren 12 in Beziehungen oder Konstellationen, die zu Beziehungen geworden sind verbracht. Jede Beziehung hat ihre Flaws. Aber ich denk', ich hab' meine Sache gut gemacht; sowohl beim Führen der Beziehung als auch bei der Trennung. Waren alle drei tolle Mädchen, aber dass ich bei allen dreien nicht von Anfang an verliebt war und dass ich mich häufig in Mädels verknalle, die nichts von mir wollen, beschäftigt mich schon. Ich weiß aber auch, dass es bei mir oft so ist, dass ich mich v.a. dann in ein Mädel verliebe, wenn - vorausgesetzt das Mädel is' grundsätzlich mal toll - ich erstmal den Eindruck habe, dass da was gehen könnte, ich es aber verkackt hab'. Der Gedake "ich hätte sie einfach küssen sollen", "DAS war der perspekte Moment", "ich war damit vielleicht zu forsch", "verdammt, ich wollte zu viel provozieren und jetzt hab' ich sie beleidigt" ... das sind die Geanken, die mich ziemlich fertig machen. Dass ich darauf so anspringe is' deshalb relevant, weil man daraus schließen kann, dass ich eigentlich nur dann das Verknalltheitsgefühl hab', wenn ich es bereits verkackt hab'. Wenn alles sauber läuft, dann is' das auch schön und entweder man kommt zusammen oder halt nicht. Aber da bin ich nicht unsicher, hibbelig und schau' ständig auf mein Handy, ob sie geschrieben hat. Is' natürlich nicht die beste Situation, und ja, ich hab' keine Alternativen und so. Aber hey, meine letzte Freundin hat mich kennengelernt als ich komplett orientierungslos war, hat einen Job auf der Uni (plus regelmäßige Einladung zu anderen Jobs), kommt aus einem Akademiker-Haushalt, is' durchschnittlich attraktiv, sexuell recht erfahren und hat's viereinhalb Jahren mit mir ausgehalten - und zerbrochen is' die Beziehung daran, dass ich halt nimmer wollte. Also das ganze "es kann mit keiner Frau klappen bevor du dein Leben nicht in Ordnung gebracht hast" is' vor allem ein eingebildeter "Roadblock" (ich mag das Wort, @saian. Danke dir) für Typen, bei denen's insgesamt halt nicht rennt (also wie's bei mir gerade der Fall is'). Ganz nach dem Schema: "erstmal muss ich einen guten Job haben und eine gute Figur ... erst dann hab' ich Chancen, eine tolle Frau zu bekommen, und bis dahin versuch' ich's gar nicht". Klar is' es leichter 'ne gute Beziehung zu führen, wenn's auch beruflich gut läuft, aber es is' nicht notwendig. 7 Jahre, 1 Jahr on-off, 4 1/2 Jahre. Is' im Gegensatz zu den Beziehugsdauern von anderen recht normal - wenn nicht sogar etwas über dem Schnitt. Im Aufreißen bin ich halt super schlecht. Woran's liegt, darüber kann man ewig diskutieren ... ofer man tut's nicht. Dass die Kombination aus "33, Student und wenig Kohle" nicht so attraktiv ist, weiß ich spätestens seit meiner zweiten Freundin und aus dem Bindungs-Threa vom Keeblatt. Aber wenn man das ganze schon af der "an sich arbeiten"-Ebene sieht, dann muss ich beschämend gestehen, dass ich versuche allgemein sicherer mit Berührungen und dem Küssen werd'. Das is' es, was mir ziemlich sicher einiges zerschossen hat, was 'ne schöne Nacht hätte werden können. V.a. was küssen ... hab' mich bisher immer nur getraut, wenn ich mir sicher war. However ... ich hab' sicher andere Baustellen: Thesis. Aber nicht wegen der Mädels, sondern weil ich halt meinen Abschluss haben will.
  23. Kommt drauf was mit "meine Lage verbessern" genau gemeint ist. Ich hab' mir ja ursprünglich (schon im Juli) diese Woche ziemlich frei gehalten, weil ich mir dachte, dass ich bis dahin Feedback hab' und an der Thesis arbeiten kann. Darum hatte ich die Woche nicht wirlich was zu tun. - Ich hab' neben den paar Diensten, (ziemlich wenige) die ich hatte, einwenig mit meiner Ex-Freudin geskypt. Dienstag Sport mit einem Kumpel und anschließend Essen, Donnerstag Konzertvorbereitung (Probe), Schach und Vereinsabend, Samstag den ganzen Tag meine Rollenspielgruppe da gehabt und bin danach auf 'ne Home Party (von der Musikerin, der ich zumhäng' und zwischen drinnen haben haben wir uns ei paar Songs ageschaut). Das hat zumindest meine Laune gebessert. Also insofern durchaus etwas an meiner aktuellen Situation geändert. 😉 Ich hab' viel, viel weniger über meinen Schwarm nachgedacht. - Ich hab' beim Einkaufen gespart, weil ich pleite bin und hab' gestern beim Rollenspielen drauf verzichtet, Pizza zu bestellen/Donnerstag bei mWeggehen nichts gegessen. Hilft zumidnest meiner Geldbörse. - Aber joa, du meinst wohl in Bezug auf die Thesis. Nö, hab' ich nicht. Die Sekretärin, die für die Arbeitsabteilung zuständig ist, is' im August in Pension gegangen, weshalb auf die anderen Sektretariate verwiesen wird; dort hab' ich die nicht erreicht,... hab's aber nur zweimal probiert.Das Ding is': wenn er auf Urlaub is', dann is' die Info ja nett zu wissen, dann kenn' ich mich einwenig aus, aber arbeiten kann ich deswegen trotzdem nicht.Und dass er grundsätzlich auf Urlaub is' undgar nciht in Wien is', das hat er mir Anfang Juli ja geschrieben. Hab' ich heutemittag 'ne mail geschrieben und gemeint, dass es reicht, wenn er's nur überfliegt, weil ich einfach nur wisse mag, ob das Prinzip der Arbeit (Struktur, Idee) passt. Aber wenn er weg is', is' er halt weg. Man kann gewisse Sachen nicht erzwingen, und ja, das frustriert. Die konkreten Vorschläge, die in Bezug auf dieses Problem kamen, waren im Grunde: dem Prof. nachzulaufen und seinen mailordner zuzuspammen, zu schauen, ob ich ihm am Institut selbst erreich' (joa, das hab' ich nicht gemacht; wenn er nciht auf mails antwortet, liegt's daran, dass er gerade offenbar nicht arbeitet; aber ich werd' nächste Woche mal hinschauen und evtl. einen seiner Mitarbeiter fragen, obsie wissen, wann er wieder da is') , d.h. ihm Hardcore Stress zu machen, den er erst bemerkt, wenn er wieder da is', und andere Tips waren: einsehen, dass ich nciht für's Stutium geeignet bin und abbrechen (was ich in diesem Fall, wo ich meine Rohfassung ja fertig hab', ablehne). Und ja, mehr als "Stress, den er erst bei seiner Rückkehr bemerkt" oder "aufgeben" fällt mir auch nicht ein, und beides halt' ich für die falsche Lösung. D.h.: Frust ertragen und warten. Daseinzige, was ich sonst noch machen kann is' halt, die Lücken auszufüllen ... kein Vorschlag, der hier sonst so kam, der is' aber auch nicht nötig, weil ich das sowieso schon die ganze Zeit "hin und wieder" so "ein bisschen" mach', wenn ich's gar ncimmer aushalte, zu warten. Das is' halt blöd, weil mit seinem Feedback wieder kommen kann, dass ich all das, was ich jetzt mach' gar nicht nötig is', und es bringt halt eben nicht viel, weil das halt nicht der Teil is', an dem's hakt. ...der Rest der Postings war halt eine Diskussion darüber, wie schlecht meine Einstellung is' oder Ratschläge wie: "Komm mal in die Hufen und mach was aus deinem Leben!" Is' als würde man am Schießstand stehen, daneben schießen und das Feedbak is': "Mah, du schießt total schlecht. Schieß besser!"
  24. Das trifft's wohl wirklich. Naja, it's not the real deal, das stimmt. Aber irgendwer "muss" in Vereinen welcher Art auch immer schlichtweg vorgeben, wo es hingehen soll (bzw. ob es überhaupt irgendwo hingehen soll). Wen man sagt, "Führung" is' es nur dann, wenn's bezahlt is', dann gibt's weder in Beziehugen noch im Freundeskreis nocht sonstwo außerhalb des Sphäre der Erwerbstätigkeiten soetwas wie "Führung". Ich versteh' schon ganz gut, was du meinst - man bracht jetzt nicht gerade der Oberchecker sein um im Vorstand des Schachclubs zu sein und darüber zu diskutieren, ob man im nächsten Jahr die zweite Mannschaft auflöst oder ob man sich darauf verlässt, dass von den 10 Spielern, die im Team sind immer wenigstens acht da sein können. Aber dann is' es halt auch keine "Führung" derjenige zu sein, der Aussucht, in welche Bar man beim Date geht oder derjenige is', der einen Kuss einleitet. Hm,... aber joa. Ich sag' mal, es war schon befriedigender, der Tutor zu sein, der die Aufgaben, die von der Dozentin an das Tutorenteam kommen, unter Absprache im Team verteilt, der Probleme, die bei den Studierenden auftauchen erkennt und erstmal ins Team bringt (oder gleich selbst was macht, wenn's schnell behoben werden kann), der Dozentin Feedback darüber gibt, wie sich die Studierenden allgemein bei den Überungen getan haben und so weiter. Und ja auch das is' nicht die Führung einer Firma mit 120 Miarbeitern, sondern nicht mehr als ein Student, der halt sein Zeug macht. Aber man kann das immer weiter führung und sagen, 120 Leute zu führen is' keine Führung, weil Hitler 'ne Nation in den Totalen Krieg geführt hat. Es geht halt mehr darum, dass scheinbar auch ohne Selbstdisziplin soetwas wie Führung möglich zu sein sein. Halt schwer in einer Position, in die man ohne Selbstdisziplin gar nicht kommt. Aber es liegt ja nicht an einem Mangel an Führungsqualitäten, dass man ohne Selbstdisziplin nicht zum Personalchef wird, sondern daran, dass man's nicht schafft, seine Arbeitzu erledigen. Ich bin nicht in der Start-Up-Szene daheim, aber was mir 'ne Bekannte erzählt hat, klingt das für mich, als wären dort viele Leute unterwegs, die sehr gut darin sind, Menschen um sich zu sammeln und für eine Idee zu begeistern, den Weg vorzugeben und dann nach kurzer Zeit nimmer ins Büro zu kommen und beginnen, die Mitarbeiter statt mit Geld mit Anteilen zu bezahlen, ihre eigene Arbeit nicht zu machen, aber trotzdem irgendwie alle anderen zumindest so weit bei der Stange zu halten, bis das Projekt scheitert. Sorry, ich hab' gewisser Vorurteile gegenüber der Start-Up-Szene. Erst Recht, wenn da jemand "innovativ" sein will. Und überhaupt all diese "ich hab' meine eigene Firma"-Typen. Nicht, dass ich grudsätzlich was dagegen hab'. Sind aber meistens arrognte Angeber, die meinen, einem erzählen zu müssen, wie die Welt funktioniert, wie ihnen ihre Firma in den nächsten 5 Jahren ihre erste Million einbringt und wie blöd man nicht is', wenn man sich auf ein 0815 Angestelltenverhältnis beschränkt. ...jedenfalls (weil's so schön is'): ---------------------------------------- Naja, ich hab' ja die letzten Jahre mit dem Denken aufgehört ... und dann nur mein Leben genossen, nicht an morgen gedacht und mit dem Arbeiten aufgehört. Für ein Projekt, wie du's vorschlägst, muss man ja nachdenken. Du hast absolut Recht. Ich bin super kritisch und irgendwie undankbar, wenn's um Ratschläge geht. Aber ich halte es halt auch für recht naiv, hne skeptische Fragen, ohne Vorschläge auf ihre Grundlagen zu prüfen, einfach mal was zu machen. Ich find' deine Vorschlag toll. Echt. Danke. 🙂 ...aaaaber: ich werd's wahrscheinlich trotzdem nicht 1:1 so tun. Aus zwei Gründen: 1) das Reflektieren und Nachdenken will ich nicht abschalten. Is' aber gar nciht so störend, denn relevant ist ...2) ich hab' keine Selbstdisziplin. So grundsätzliche Ziele und Arbeitspläne hab' ich schon probiert. Also ... klappt eh "ein bisschen". Dann, wenn ich motiviert bin. Ich würd' et gerne so machen, dass ich mir eine Handvoll Ziele setze und jeden Tag darauf hinarbeite. Das ganze evtl. in kleine Schritte zerlegen, dass man schneller Erfolge sieht und so weiter. Auch wenn ich das Ziel "Masterthesis" vielleicht mal hinterfrage, komm' ich immer zu demselben Schluss: JA! Aber joa... wenn dann Steffi anruft und fragt: "Hey, machst du beim Konzert mit" sind das schonmal zwei Nachmittage die man mit Proben verbringt plus die zwei Abende, die danach gerillt wird, der Konzertabend selbst plus zugehöriger Nacht, weil man nach dem Konzert länger unerwegs ist. Und schon is' der Plan tot. Für und mit jemand anderen zu arbeiten, mit einer Deadline zu arbeiten (also einer echten) is' so viel einfacher. Sich selbst zu sagen: "bis Freitag mach' ich das..." is' für mich selbst ca. so glaubwürdig, wie wenn ich euch jetzt sagen würde: "Ja, ich werd' mir Ziele setzen und täglich daran arbeiten, einen Schritt näher ranzukommen." ...das is' wohl auch das, was passiert, wenn man aufhört, sich selbst und seinen eigenen Versprechungenzu glauben, weil man sie zu oft gebrochen hat. Aber um nach genau diesem Absatz mal was Positives zu sagen: Ich werd' mir mal ein paar Ziele setzen und daran arbeiten, die zu erreichen. 🤔 Also wirklich jetzt (bin diesbezüglich gerade eh motiviert, weil's mit der Rohfassug der Thesis geklappt hat, und dass es möglich is' weiß ich noch "von früher" ... ihr wisst schon; von den "guten alten Zeiten, als ich noch viel toller war").
  25. Manchmal gibt's keine Lösung. 😉 Und es is' mit der Artikulation und Anerkennung, der Stuation als Situation getan. Oder auch nicht. Wie gesagt, ich war schlecht dauf und steh' zwar dazu, dass ich enttäuscht bin, aber es soll ja vorkommen, dass Menschen von zwei Sachen (explizit: noch keine Antwort vom Prof. und die Tatsache, dass dieses eine Mädchen nicht auf mich steht) einwenig verallgemeinern und schwarzmalen. Wir haben alle unere Baustellen und wenn sich die Arbeiten auf der Baustelle verzögern, weil der Prof. nicht anwortet, dann is' das halt nervig und wenn schon vorher einiges schief gelaufen ist - völlig unabhängig davon, wer die verantwortung trägt (in diesem Fall ja ich selbst), sieht ist die Befürchtung, dass das ganze Projekt scheitert subjektiv groß (und berechtigt). Ich denke aber, dass ich tatsächlich in dieser Situation nicht viel mehr machen kann, als abzuwarten und ihm am Wochenende nochmal zu schreiben. Seinen mailordner vollzuspammen wäre kurzfristig vielleicht sogar hilfreich, würde aber womöglich die Beziehung, die ja durchaus sehr gut ist, stören und wäre angesicht meines bisherigen Verhaltens auch nicht angebracht. Denn wie gesagt: wenn ich mir Monate und Jahre Zeit lasse, meine Arbeit zu erledigen, wäre es heuchlerisch, kmplett durchzudrehen, wenn er zu langsam dabei ist, seine Arbeit zu erledigen. Und ja, er ist zu langsam und er ist unangebracht langsam, und bei jedem anderen Studierenden wäre es eine absolute Frechheit und Zumutung. Bei mir is' es ... das auch. Aber wie man in den Wald hinein schreit, so schallt es heraus (auch wenn er keinen Schaden davon hat, wenn ich meine Thesis nicht rasch genug schreibe, umgekehrt aber schon). Angesichts dessen ... ist das, was ich tunkann höchsten "Vorbereitungsarbeit", die Lücken in der Thesis zu füllen und die Stellen zu verbessern, für die ich kein Feedback brauche. Hab' vor ein paar Wochen damit begonnen, aber das is' hinsichtlich des Fortschritts halt wahnsinnig unproduktiv. Als würde man ein Haus bauen, auf die Ziegelsteine für das erste Stockwerk warten und alles, was man derweil tun kann, ist die Geräte zu warten, sodass die Arbeit nacher besser geht der die Baustelle zu putzen, sodass die Arbeiter nachher gescheit herumgehen können. Naja, ich würd' ja gern machen. Also ... an der Thesis schreiben. Ich hab' die Sportschuhe an und warte Ungeduldig auf den Anpfiff. Manchmal ist es eben genau so, dass es einfach nur um das Reden über die Sache geht und darum mal zu fluchen. Wie gesagt, seinen Frust abzuladen ist für die Psychohygiene wichtig. Das beugt Burn Out vor. Die Fokussierung war jetzt halt auf der Thesis und das is' auch gut so. Das is' das, was mich am meistenärgert. Die anderen Sachen, dass das Mädel nicht auf mich steht: gosh! Das ärgert mich. Da gibt's aber keine Lösung. Muss man halt akzeptieren. Ärgern kann es eien trotzdem. Und wenn an eh schon dabei is', mal rauszuhauen, was einen anpisst, schmeißt man halt gerne mal den anderen Scheiß dazu. Dass ich z.B. keine Band hab' is' ein Problem, das ich in wenigen Minuten lösen kann. Ich ruf' den Typen an, mit dem ich die letzten Jahre immer wieder Musik mach' oder das Mädel, mit bei dem ich die letzten Konzerte mitgespielt hab' und sag': "Hey, ich wär' jetzt für 'ne fixe Band dabei. Gut?" Is' halt nicht ganz das, was ich gerne hätte, aber grundsätzlich eine Möglichkeit. Dass ich gerade keine Mädels am Start hab' kann ich nicht ganz so "ergebnissicher" ändern, aber ich wüsste zumindest, dass ... naja "suchen" mal ein Ansatzpunkt wäre. Hab' aber halt auch andere Sachen im Kopf und denke, dass es wichtigeres für mich und mein Leben gibt, als hier z.B. "Selbstdisziplin zu zeigen" und auch dann, wenn ich gerade keinen großen Bck auf Dating hab', meine "Skills" zu verbessern. Und worüber auch immer ich sonst noch geklagt hab' is' scheinbar so bedeutungslos, dass ich mich nicht erinnern kann und nachschauen müsste: mach' ich deshalb nicht, weil das ja auch heißt, dass es wohl wirklich nicht sonderlich wichtig ist. Achja, das Geld, joa, schon scheiße. Könnte mir in nächster Zeit mehr Dienste einteilen, aber das spießt sich halt mit der Intention, die Thesis zu schreiben ... wenn man eine Antwort kommen würde. "Nicht zu Rande kommen" und "mangelnde Ergebnisse" heißt doch dasselbe, oder nicht? Naja, wenn ich's nicht muss, dann hätten wir das geklärt. Das mit der "emotionalen Unterstützung" war 'n komisches Beispiel. Drücken wird's anders bzw. direkter aus: statt mich darum zu kümmern Muskeln aufzubauen, um im Notfall Bretter heben zu können, könnte ich auch Party machen. Macht mehr Spaß und ich denk' nicht, dass ich sonderlich viel dabei verlier' keine Menschen vor Terrorattentaten retten zu können oder beim Stranden auf einer Insel Baumstämme schleppen und Tiere jagen zu können. Und das is' ja keine Metapher von dir, sondern eigentlich ein konkreter Kritikpunkt an mir: ich soll Kraftsport machen, dass ich die "physische Verantwotung" übernehmen kann. Aber ... wir haben geklärt, dass ich das nicht tu'. Und ... ich bin schneller als du. 😛 Well, kind of disagree. Von den 7,5 Milliarden Menschen gibt es doch etwa 100, die die dafür interessieren, was ich so tu'. Wenn ich mir von allen Geld ausborg' und es nicht zurück geb', interessiert sie das, wenn ich sie zu eienr Party einlade, die ihnen gefällt, interessiert sie das, und so weiter. Jeder Mensch in meinem Leben interessiert sich "irgendwie ein bisschen" für das, was ich leiste, und das nicht nur auf einer persönlichen Ebene sondern auch auf einer unpersönlichen: wenn ich mich um einen Job bewerbe, interessieren sie die eben schon dafür, ob ich einen Abschluss habe, was für Gehaltsvorstellungen ich habe usw. Die Quantität aufzuwiegen und zu sagen: "100 Leute sind im Vergleich zu 74.999.900, die sich nicht für mich interessieren irrelevant". Für den Subjektiven Standunkt interessier' ich mich aber auch nicht für die 74.999.900 Menschen. Ich mein', ein bisschen schon. Vielleicht nicht für John Brewer aus Cleveland speziell, aber wenn das Kollektiv der USA beginnen würde, Treibhausgase in die Luft zu schleudern und so auch meine biologische wie kulturelle Umwelt zu verändern, dann interessiert mich da sehr wohl. Und bedeutungslos ist Wertschätzung eben nicht. Von einem psychischen Standpunkt aus abgesehen ist sie auch von einem zweckrationalen Standpunkt aus gesehen nicht egal. Wer wertgeschätzt wird, dem begegnet man wohlwollen. Dem borgt man Geld, wenn er es braucht, den stellt man seinen Freunden vor, mit dem geht man ins Bett, dem gibt man einen Job, eine Gehaltserhöhung oder eine Pension. Wer null Wertschätzung bekommt, bekommt all dies nicht. Vielleicht noch schlimmer: wenn ma die Person nicht als Person (oder als Mensch) wertschätzt, ihm keinen Eigenwert zuschreibt, kann man damit Gewalt legitimieren. Ich mein' ... ich bin kein Veganer oder Vegetarier. Ich liebe Fleisch und essen viel davon. Aber ich weiß schon, dass das nur funktiniert, solange wir Tieren keinen Eigenwert zuschreiben. Is' ja da gleiche mit Sklaven gewesen. Klingt ja romantisch, aber ich kann dem einfach so nicht zustimmen. Wertschätzung, die ich mir nur selbst gebe, ohne jegliche Wertschätzung von anderen ist, wäre, wenn sie denn psychisch überhaupt möglich wäre, Realitätsverleugnung. Ich sympathisiere sehr damit. Wirklich. Aber dann würde eine die Welt ja erst Recht ungerecht vorkommen. Wenn ich mich selbst für einen geilen Stecher halte, aber andere das ehm,... nicht so sehen, den Sex abbrechen und überall herumerzählen, wie scheiße ich bin, woraufhin keiner mehr in mein Bett steigt, dann hab' ich ein Problem, das meinem eigenen Selsbtbild nach so überhaupt nicht meine Schuld ist. Dieses ganze "Wertshätzung und Liebe bekommt man nur von sich selbst" is' für mich vielleicht auch einfach nur unverstädlich. Ich mein', wenn mansagt, dass eine gewisse Selbstanerkennung die notwendige Voraussetzung für die Anerkennung und Wertschätzung von außen is', würd' ich's noch verstehen (wenn auch nicht teilen), aber wie das mit dem "Wertschätzung gibt man sich selbst, dann braucht man keinen anderen" funktionieren soll, das weiß ich nicht. Also ... ich weiß auch nicht wirklich, was das überhaupt heißen soll. Naja, um zum Training zu kommen braucht man keine Selbstdisziplin. Die braucht man ja nur, wenn man "alleine" ist, und ich denk' auch nicht, dass man als Kapitän ein guter Spieler sein muss. Vom Fußball hab' ich aber auch keine Ahnung. Beim Baseball is' es der Catcher, der schonmal "von Amtswegen her" das Komando am Platz hat. Das ist so, weil er die Übersicht über das Feld hat und eben nicht mitten drinnen steht, irgendweche Bases abdecken muss oder zu irgendwelchen Bases laufen muss. Er muss halt Ahnung vom Game Calling haben, also Ahnung davon, das Kommando zu übernehmen. Ob er sonst noch ein guter Spieler is', is' halt für seine Führungsrolle sicher stützend, aber hat nichts damit zu tun, ob er das Kommando übernimmt oder nicht. Ich hab'schon öfter Catcher gesehen, die zwar einen guten Wurf haben und gut blocken, aber zu schüchtern und unsicher sind, am Platz die Plays anzusagen. Das Ding is' aber: ja, Selbstdisziplin is' sicher hilfreich für das Führen. Aber dafür, dass ich wirklich null Selbstdisziplin hab', lande ich doch hin und wieder in entsprechenden Positionen: Vereinsvorstände, bei den Spieleabenden bin ich derjenige, der die Leute an den anderen Tischen anquatscht, nicht so selten "bestimme" ich (auf scherzhaft charismatische Art: "die Julia wollte doch UNBEDINGT leiten, nicht wahr? Den ganzen Abend fragt sie schon danach!") wer Spielleiter ist (der kann dann halt nicht mitspielen), es is', wie gesagt, nicht so, als wär' ich 'ne große Führugspersönlichkeit, aber dass das überhaupt möglich ist, zeigt doch auch, dass Sebstdisziplin keine notwendigeVoraussetzung ist. Das find' ich wirklich interessant. Check ich nciht ganz. 😉 Was is' ein no-brainer?