selfrevolution

Member
  • Inhalte

    320
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     917

Ansehen in der Community

213 Gut

Über selfrevolution

  • Rang
    Routiniert

Profilinformation

  • Geschlecht
    Male
  • Aufenthaltsort
    Vienna

Letzte Besucher des Profils

4.734 Profilansichten
  1. Kommt drauf an, wer, wie, warum, wie meine Laune is', wie oft ich sebst schon abgesagt hab' und so weiter.
  2. Ich hab' 'ne Woche voller Schachprügel hinter mir. Sonntag Remis und dann vier Niederlagen hintereinander (unter den letzten drein von über 70 Spielern). Immerhin hab' ich heute einen Sieg und wenn ich das richtig einschätz', kann ich damit nimmer letzter werden. However, youtube hat mir gerade dieses Video vorgeschlagen, und ich mein': ich liebe Anna Rudolf. als wen nan a) Hetero is' und b) Schach mag, dann gibt's echt wenig erotische Videos als das da!
     

     

  3. Was heißt "Probe arbeiten"? Unbezahlt oder zwar bezahlt aber dafür ist erst nach ein paar Tagen bekannt, ob sie bleiben können?
  4. Mein heißer Tipp: Animateuer in Tourismuszentren. ...wenn man ca. 19 is' und noch zuhause wohnt, kann mir kaum einen besseren Sommerjb vorstellen. Man bekommt in der Regel Kost und Logis im Hotel (ergo: keine Ausgaben für's die Basis) und ein paar Hundert Euro; bei mir waren's irgendwas über 700. Nicht viel, aber wie gesagt: wenn man daheim keine Mieten zahlen muss, dann sind 700 Euro ausreichend. Und: mit 700 Euro is' man in entsprechenden Gegenden der König. Wenn ich das richtig verstanden hab', hat der Assistent Manager d.h. die Nummer 2 im Hotel, der Typ der alles gemenaged hat, an die 500 Euro bekommen. Finanziell is' es also echt angeehm. ...und als Animateur (oder wie ich halt als Kindeanimateur) musst du auf die Leute zugehen, sie sollen sich wohl fühlen, aber durchaus aktiv sein; als Kinderanimateur muss man oft auf auf der Hotelbühne komisches Zeug tanzen, "aus sich rausgehen" is' quasi der Job. Hinzu kommt ... naja, ich war der einzige männliche Kinderanimateur. Sowohl bei der Einschulug in Wien als auch im Hotel in Ägypten. 😉 Die Mädchen, die in der Animation arbeiten sind oft recht hübsch, und hier im Forum stehen ja irgendwie alle so auf Russinen ... well: ein großer Tei der Touristen in Hurghada sind Russen, und unter den Animateurinnen und Animateuren is' der Anteil noch höher. Die einheimischen Männer werden ttal diskriminiert und werden teilweise nichtmal in ihre eigenen Diskos reingelassen (also nicht als Singles, aber das scheint ja auch hier üblich zu sein). ...die Schattenseite ist, dass die ganze Branche "unecht" ist. Man mus ständig gutdrauf sein, alle 3 Meter fragen einen die Leute, wie's einem geht, alle möglichen Leute wollen einem was verkaufen und versuchen, einen zu bescheißen (was man eh nicht merkt, wenn man 700 Euro hat ... ob die halbstünde Taxifahrt jetzt einen Euro oder vier Euro kostet, das kann einem dann auch schon wieder wurst sein; es sei denn man is' so ein unangenehmer Geizhals wie ich), und es is' halt nicht "die echte Welt". Man muss halt damit leben können, dass einem die Leute in Gesicht lächeln, obwohl die v.a. Geld wollen. ...btw.: das is' nicht immer so. Ich hab' dort durchaus "Freunde" kennengelert. Oder sagen wir ... Leute, mit denen man abhängt und die kein Geld von einem wollen. Sonderlich viel tiefer als "ich häng' mit dir ab, obwohl ich kein Geld von dir will" wird's dann doch selten. Es sei denn, man is' 'ne Frau dann gibt's vor dem Geld noch ein primären Interesse. Oder um es mit den Worten eines Taxifahrers ausudrücken, der mit dem Finger auf jede vorbeigehende Frau gezeigt hat: "Mozzah! Mozzah! Ahmet needs Mozzah!" Aber hey: jeder macht natürlich andere Erfahrungen. Ich würd' aber trotzdem nicht so viel Wert auf den "Brother from another mother" geben. ...wenn man es gewohnt is', dass alle offen sind (auch wenn sie primär Geld wollen oder es eifnach ihr Job is'), dann gewöhnt man sich ans die Kommunikation mit Fremden; erst Recht, wenn man eben als Animateur selbst auf die Turisten zugehen muss (nunja ... weil's der Job is'). Ebenfalls ein kleiner Tipp: als Animateur kommt man, wenn man Touristen mitbringt, in viele Locations grats rein. 😉 Und btw. das müssen noch nichtmal Touristen sein ... und die müssen noch nichtmal existeren. Ein typisches Gespräch: Gelber Frosch: "I work with [my secret code]" Türsteher: "You work in animation" Gelber Frosch: "Yeah" Türsteher: "are you here with costomers" Gelber Frosch: "Yeah. The just went in." Türsteher: "Okay i'l check." Und spätestens fünf Minuten späteris' man drinnen. ...und hat sich ... k.A. 'n paar Leute Eintritt erspart. ...gosh, ich hab' den Job und diese Welt so dermaßen gehasst und doch geht's mir irgendwie ab.
  5. Dem will ich so nicht grundsätzlich widersprechen, allerdings ein paar Gedanken zur Relativierung dieser Perspektive: - Wenn man seine Grenzen einmal gesetzt hat und nicht davon abweicht, ist das ein enges Weltbild, mit dem man sich neuen Erfahrungen gegenüber verschließt. ätte Ähnlichkeit mit dem, was ihr als das Verweigern des Verlassens seiner Comfortzone bezeichnen würdet. Soll Männer geben, die darauf bestehen, beim ersten Date zu zahlen und es als Korb oder als Beleidigung sehen, wenn sie selbst zahlt. Is' deren gutes Recht, aber damit lassen sie sich womöglich etwas entgehen. Oder in einem negativeren Beispiel: wenn ein Mädel mehr als fünf Dates den Sex abblockt, dann schickt man sie in die Wüste. Vielleicht aber wäre in einer Beziehung selbst alles super. Man verändert sich einfach selbst mit der Zeit, und wenn man kompromisslos seine Grenzen beibehält, bleibt man auch lange auf demselben stand stehen. Ich mein', mit zehn hat sicher der eine oder andere Mensch gesagt, er wird niemals ein Mädcheneinen Jungen küssen wollen und Sex wäre ekelig. Genauso wie manche sagen, "ab einem gewissen Alter sollte man keinen Sex mehr haben, weil's grauslich is'". 🤣 - Zweiter relativierender Gedanke: wenn man sich auf Neuland begibt, muss man seine Grenzen oft auch erst finden. Ich hab' vor ein paar Tagen einen Artikel zu Beziehugsverträgen gelesen (der Artikel at v.a. die Vorzüge hervorgehoben, die Kritik daran war strohmännisch). Das Ding is', dass manche Vertragsbedingungen vielleicht einmal ausgemacht wurden, sich die Bedingungen aber ändern oder der Vertrag bzw. die "Lücke" im Vertrag missbraucht oder berstrapaziert wird, oder man kommt einfach drauf, dass es einfach doch nicht passt. Wenn der Kerl beispielsweise eine masochistische Ader und entsprechende Bedürfnisse hat, seine Freundin aber kein Interesse darn hat, ihn zu dominieren, dann mag es für sie vielleicht als angebrachte und akzeptable Abmachung erscheinen, wenn er sich einer Domina von außerhalb unterordnet. Man macht sich z.B. aus: maximal alle zwei Wochen und denkt, alles passt. Was man beim Vertrag nicht bedacht hat sind z.B. die Blessuren, die er davonträgt, die einen diese Situation ständig vor Augen hält. Oder er kommt irgendwann heim von ihr, man zieht ihn aus, und plötzlich steht da "Ich bin eine kleine, wertlose Schlampe und gehöre Königin Janina" mit Eding auf die Brust geschrieben, was für den Rest der Woche dann doch irritierend is' und einen ziemlich abturnt. "Abgemacht ist Abgemacht, und wir haben einen Vertrag für den Rest des Jahres" is' eine ziemlich unbefriedigende Antwort auf den Hinweis, dass man nicht an soetwas geacht hat. Die eigenen Grenzen setzen bzw. Grenzen überhaupt setzen is' nicht ganz so scharf wie ein Vertrag, hat aber hinsichtlich dieses "ich weiß, wer ich bin, was ich will und wo meine Grenzen liegen" einen ähnlichen Charakter, eben den, den du als "Selbstbewusst" bschreibst. Sicher sexy und attraktiv, aber halt unrealistisch, wenn man in neuen Situationen is' und Antworten auf fremde Ansprüche finden soll. Mir hat ncoh nie ein Mädchen auf den Bauch gekackt; k.A. ob ich sofort Schluss machen würde, wenn sie das ungefragt und unangekündigt macht oder ob ich ihr einfach nur sagen würde, dass so einen Scheiß in ihrem Arsch behalten soll oder ob ich ruhig und besonnen mit ihr über Grenzen rede (oder ob ich's einfach zulasse, aber ich glaub', das wäre ehm... neah). Das erscheint mir v.a. als Provokation, als Versuch, eine Reaktion zu bekommen. Evtl. wirklich nicht bloß als Austesten der Grenzen sondern auch als Aufforderung, welche zu setzen, sich zu wehren, sie zu "bestrafen" (im sexuellen Sinne) oder was auch immer. Wie man darauf reagiert bzw. wie man so darauf reagiert, dass sie a) das entsprechende Verhalten lässt und b) trotzdem weiter vögeln will, trotzdem nicht abgeturnt is' usw.; davon hab' ich leider keine Ahnung. Das erscheint mir wie ein schlechter Tag mit Bauchkrämpfen und einem Anschissen von der Chefin. Sorry, bin nicht so drinnen. Was is' "Agree and amplify" genau (hab' mal nachgegoogelt, aber vielleicht heißt das im Pick Up Kontext ja was anderes)? Ich glaub', bei schweren Respektlosigkeitn würd' ich mittlerweile ... die Sache beenden? Ich bin ein versöhnlicher Mensch, vergebe schnell und würd' das Mädel wahrscheinlich eh wieder nehmen, wenn es mir nachläuft und sich entschuldigt. Kann sein, dass ich vielleicht 'ne Weile rumbock, aber werkann's mir bei schweren Resektlosigkeiten verübeln? Und was "kleinere Dinge" sind is' halt schwer zu sagen. Wenn ich mal das "Halt die Klappe"-Beispiel hernehm', würd' ich sie fragen, was bei ihr abgeht und ihr sagen, dass ich darauf so gar keinen Bock hab'. Es sei denn, es is' so 'ne "Nebenbei-Sache", wenn ich sie (scherzhaft) beim Telefonieren nerv'. Umgekehrt würd' ich wahrscheinlich it "gscht!" abwinken (wie 'ne nervige Katze). Jedenfalls red' ich gerne und viel, Agree and Amplify is' mir Fremd und haufenweise Sex eigentlich auch, also is' es wahrscheinlich besser, das anders zu machen als ich. 🤔
  6. ...na das is' ja auch der Plan. Also weniger oft treffen, auch wenn die Zeit dafür da wäre. Ich will dir ja nicht widersprechen, aber euh.... genau so weit waren wir ja eh schon in der Diskussion? Mehr Abstand und klarere Komunikation. Check? Also um 23:00 kommen, seinen Penis ein paar mal an ihr reiben und nach dem Orgasmus da Kondom in ein Taschentuch einwickeln, in den Müller schemeißen, sich anziehen und gehen, is' mir schon zu distanziert. Das nimmt den Reiz aus der Sache; da kann ich mir gleich einen runter holen, und sie weiß auch alleine, wie sie sich zum Orgasmus bringt (geht wahrscheinlich sogar leichter und schneller, als wenn jemand zweiter da is'). Man vögelt ja den Menschen und nicht nur den Körper. ...d.h. diese "Comforttime" is' mir wichtig, und so wie ich sie kenn', würd' sie sich auch mit keinem Typen treffen, der z.B. nach dem Sex, sein Smartphone rausholt und noch bevor er sich, schnell mal seine nächsten Tinderdates checkt. Ich riskier' dann doch lieber, dass es ein kleinwenig komplizierter wird, als dass ich diese schöne Zeit streiche. Und ich glaub' mittlerweile, dass sie damit eigentlich eh ganz gut leben kann. Zwischen letzter Woche und heute hat sie zwar ein, zwei komische Nachrichten geschrieben, aber immerhin nicht darüber geredet, dass sie das doch beendet will, weil sie irgendwas nicht aushält. Naja es gibt halt zwei Formen von "Wollen"; das eine is' eine Art Plan, an dem man arbeitet; und das andere is' das, was man tatsächlich "will", völlig unabhängig davon ob's fair oder richtig is'. Und ... wie ja schon mehrfach festgestellt, gibt's da bei mir eine gewisse Differenz. Zu "wissen, was man will" heißt ja, sic selbst (und einem Internetforum) nicht vorzulügen, man würde was anderes wollen (z.B. etwas, was "fair" ist, was nicht heuchlerisch ist und so weiter). D.h.: Nnatürlich is' das, was ich "eigentlich" will erstmal egistisch und gern auch ungerecht. Wenn man versuchen würde beide "in Einklang zu bringen", dann müsste wohl der Plan an das eigentliche Wollen angepasst werden; aber "Mensch sein" heißt ja auch, seine Impulse zu kontrollieren und nicht immer zu tun, ws man "eigentlich" will. Also ... gibt's dann halt schlichtweg eine gewisser Spannung. In meinem Fall will ich halt "eigentlich" eine Art Ersatzfreundin, der Plan is' es aber sich zurückzuhalten und zu versuchen ihr eben nicht zu nahe zu kommen, sodass sie sich nicht verbrennt (und ich mich selbst vielleicht auch nicht), und die Kommunikation klarer auch auf der Freundschafts Plus Ebene zu halten. Naja so unterschweillig is' sie nicht. Sie hat ziemlich am Anfang gefragt, ob ich Gefühle für sie hab', und ich hab' gesagt, dass das der Fall is', dass das aber nicht zwischen meiner Freundin und mir ändern wird, und wir fix zusammen bleiben werden. ...und dass ich eigentlich für sehr viele Menschen Gefühle hab' und das nicht so viel heißt hab' ich wahrscheinlich auch gesagt. Den Begriff hat meine Freundin letztens auch in den Raum geschmissen. Aber dafür "kenn" ich sie so oder so noch nicht lang genug auf diese intime Art (wie gesagt, früher war's voll platonisch und ziemlich oberflächlich). Whin das alesführt kann ich also schlichtweg nicht abschätzen, aber der Plan is' es eben ... so zur Wiederholung ... sich etws zurück zu nehmen und die Kommunikation klarer zu machen. Und als kleines Update: Ich war letzte Nacht bei ihr, und zumindest derzeit scheint sie doch ganz gut zu Recht zu kommen. Das Liebesgeflüster hat sie lassen. Bin in der Früh durchaus länger geblieben (ich steh' halt deutlich mehr auf Morgensex als auf Abendsex), hab' aber z.B. ihr Angebot, bei ihr zu duschen mal abgelehnt und bin dann irendwann gegen elf heim. Beim Plaudern hat sie doch naja "gestanden" is' das falsch Wort aber doch einwenig mehr offen gelegt, dass sie durchaus auch Sex "nur" zum Spaß hat, was ihr so gefällt und sowas. ...und offenbar hat sie grundsätzlich eh auch Sex ohne Absichten, zumindest hat sie sich über Tinder beklagt dass die Typen, die sie auch Tinder triffen immer gleich Exklusiv werden wollen; und es kam eh auch wieder die (absurde) Frage, ob ich was dagegen hätte, wenn sie sich mit anderen trifft. Was ich nicht gesagt hab', mir aber denke: das würde das Ganze sogar einfacher und "klarer" machen und dass es für uns beide wohl das angenehmste "Ausstiegsszenario" wäre, wenn sie irgendwann meint, dass sie jetzt einen festen Freund hat und wir einfach befreundet bleiben. Und so wie ich sie kenn', wird das so oder so bald passieren (auf der anderen Seite hatte ich ihrer Erzählung nach eher den Eindruck, dass ihre letzten drei Freunde mehr rebound-Typen waren nach ihrer langen, ersten Beziehung und großen Liebe; also vielleicht bleibt sie diesmal ja doch länger Single). Ja, ich glaub', das zweibeste Szenario, neben dem "ich bekomm' alles, was ich will" wär' wohl, wenn sie in zwei Monaten eine fete Beziehung mit irgendwem hat, dann im Winter Schluss macht, und wir wieder zwei, drei Monate herumvögeln, dann is' sie wieder in 'ner Beziehung, und irgendwann wieder Single und wir vögeln herum; das klingt eigentlich auch ziemlich toll (u.a. weil's einwenig die "Abwechslung" aufrecht erhält, wenn man immer wieder neu beginnt). Update 2: Na gut, jetzt hat sie sich's wohl doch wieder anders überlegt. 🙄
  7. Sorry.... man sollte keine halbfertigen Postings abschicken. 🙂 Also die Beziehung zu meiner Freundin is' toll. "Verknalltheit" geht schnell vorbei, was bleibt muss schön sein, und das hab' ich bei ihr. Wir sind Komplizen und kommen noch sehr, sehr lange miteinander aus. Die Distanz is' ein bisschen das Thema, aber einwenig "angenhm" is' es auch, dass ich mir noch einwenig die Hörner abstoßen kann (hab' da sozusagen was "nachzuholen"). Das verstehen die meisten unter einer gesunden offenen Beziehung. Naja diese eine Form von "offener Beziehung" als "gesund" zu bezeichnen, und andere damit implizit als "nicht gesund" is' schon einwenig dogmatisch. Manche reißen halt jedes Wochenende eine auf (jo ... klar 😉 ), manche niemals, und manche halt nur einmal im Jahr. Is' bei offenen Beziehungen ähnlich wie bei Singles. Nach dem, was ich bisher von den offenen Beziehungen anderer mitbekmmen hab' schaut's meistens so aus, dass es entweder eh nicht funktioniert, oder dass "Fremdficks" eigentlich ziemlich selten vorkommen. Etwa "so ungefähr" wie bei mir. Aber ich kenn' jetzt auch nicht viele Leute, die 'ne (funktionierende) offene Beziehung haben. Kann aber gut sein, dass das bei dir und in deinem Bekanntenkreis (und hier im pick Up Forum) ander is'. Wie dem auch sei; ich denk', wir kommen schon ganz gut zu Recht. Wär' zwar schön, wenn ich öfter mal jemanden abschleppen würde, dass es aber nicht so is' liegt wohl weniger an meiner Bereitschaft oder an irgendwelchen Regeln, sondern alleine an meiner Unfähigkeit. 😉 Auch wenn meine Freundin das Wort "Königin" wohl mögen würde, bin ich kein Fan davon. Aber ich versteh' schon, was du meinst. Also wie gesagt: meine Freundin weiß erstmal alles. Wenn ich Gefühle für andere Mädchen habe ... is' eigentlich eh "nur" dreimal vorbegkommen (und zweimal war's unerwidert, jetzt is' es zum ersten mal anders), dass ich mich verknallt hab'. Sie sagt: "Go for it!", und alles passt. Diesmal, weil's ja auch erwidert wird, hat sie gefragt,ob sie sich Sorgen machen muss, und ich hab' "nein" gesagt. Genauso hab' ich bei ihrem Kerl gefragt, ob ich mir Sorgen machen sollte, und sie meinte: "Nein" (auch wenn sie derzeit mit sehr glücklich ist, die Zeit mit ihm zu haben. Wie sagt sie so schön: "New and Shiny" is' immer mal aufregend, bevor man die Fehler am anderen findet, der Alltag einkehrt und Sachen, die man erstmal toll fand, langsam nervig findet). Wie das mit meinen Gefühlen faktisch ist: Meine Freundin liebe ich. Aber nicht auf die "Schmetterlings"-Art. Es gibt viele Mädels, die meine "Schwäche" sind. Meine Ex is' Kryptonit, manche anderen Mädchen machen mich nervös, ein Mädchen, in das ich schon lange (einseitig) verknallt bin kennt mich bloß von meiner langweiligsten und unsichersten Seite. Meine Freundin - und so hab' ich ihr das gesagt (is' übrigens ein toller Spruch 😛 ) is' nicht meine Schwäche, sonder meine Stärke. Ich fühl' mich wohl bei ihr, ich fühl' mich gut bei ihr, bei ihr hab' ich (mehr) Selbstvertrauen (als bei andere), sie kennt mich einfach auch von meiner besten Seite, gerade auch weil ich die bei ihr zeigen kann! Andere Mädchen "liebe" ich nicht. Da hab' ich diese Schmetterlinge. "Wann meldet sie sich?", "mag sie mich?", "Wird das noch was?" oder durchaus auch ein "Wow, das is' schön. Augenblick verweile, denn du bist so schön." Aber - verzeih' mir die Poesie - der Augenblick verweilt eben nicht. So genau weiß ich das aber auch nicht, weil's nicht so oft vorkommt, dass meine Gefühle erwidert werden. 🙄 Wie gesagt, ich kann auf keinen Erfahrungsschatz von 10 Mädels zurückschauen und sagen, wie wir das "bisher" gemacht haben. Ich weiß aber, dass es zwischen meiner Freundin und mir klappt. So, jetzt wieder zu dem Mädchen, um das es hier eigentlich geht. Das ist natürlich genau das, was ich hören will. Tut gut, zu lesen, dass ich ruhig machen soll, was ich eh tun will. Aber mit der Verantwortung is' das eben nicht so einfach. Ich hab' in meiem letzten Posting geschrieben, dass sie alt genug is' um damit umgehen zu können, aber ich glaub' ehrlich gesagt, dass das nicht so sehr eine Sache des Alters is'. Das is' wohl wirklich der Haken: Ich hab' ihr ja deutlich gesagt, dass nicht mehr drinnen is'. Nicht gerade "vor dem ersten Kuss", weil sie ja wusste, dass ich eine Freundin und eine offene Beziehung habe (die kennen einander ja), aber als wir das erste mal Sex hatten, nachher im Bett rumgelegen sind, und sie meinte, dass sich mich total gern hätte. Da hab' ich gesagt, dass ich sie auch sehr mag, dass das aber nichts zwischen meiner Freundin und mir ändern würde. Sie meinte, das wüsste sie, und damit war erstmal alles klar. Ich war dann aber den ganzen nächsten Tag noch bei ihr, hatte am Abend eigentlich ein Übernachtungsdate mit der Freundschaft Plus vom letzten Jahr, mit der ich dann (von meiner Seite aus) nur Tee getrunken und einwenig geplaudert hab', ohne Übernachtung, und bin dann wieder zurück zu dem "neuen Mädchen". Wir haben uns in der Woche oft gesehen, bis sie's das ehm,... eigentlich daszweitemal beendet hat (das erste mal war an genau dem Abend, an dem ich wieder zurück zu ihr bin; aber nach dem Sex hat sie' sich anders überlegt und meinte, dass sie vielleicht doch etwas Lockeres mit mir haben kann und will). Mein anhängliches Verhalten, da hat die Samtschnute wohl Recht, deutet sehr darauf hin, dass eben doch mehr möglich ist (und das wäre es auch, wenn ich nicht eine tolle Freundin hätte, die ich nicht hergeben will), und dass ich auch mehr will (was auf einer emotionalen Ebene auch der Fall ist. Platt und direkt, ohne Angst vor Heuchelei oder fehlender Fairness, mit alles Ehrlichkeit könnte man sagen: ich hätte sie wohl gerne als Ersatz-Freundin, als zweite Freudin, als "Wien-Freundin". Aber (!) eine Beziehung ergibt sich ja so oder so erst mit der Zeit. D.h. auch wenn ich jetzt Single wäre und voller Schmetterlinge wäre (bzw. einwenig bin; also "voll" verknallt bin ich auch wieder nicht), würde ich wahrscheinlich sagen: "Beziehung, ja gerne" und nach drei Monaten gehen wir uns am Arsch und einer von beiden beendet das Ganze. Auch wenn man "von Anfang an" sagt, dass man für eine Beziehung miteinander offen ist, auch wenn man sagt, dass man eine Beziehung eingeht, sagt das faktisch nicht, dass es so bleibt. Ich hatte nicht viele Beziehungen: meine erste hat 7 Jahre gedauert, meine zweite war On-Off für ein Jahr und mit meiner aktuellen Freundin bin ich seit vier Jahren zusammen, aber meine Erfahrug und meine Konzeption von Beziehung ist die, dass eine Beziehung das ist, was passiert. Is' einwenig schmalzig ausgedrückt - tut mir Leid. Aber eine Beziehung ergibt sich halt. Mit Freundin 1 und 3 war ich schon eine ganze Weile zusammen ( bei der ersten auch inklusive Monogamie), bis wir irgendwann gesagt haben, dass wir zusammen sind. Bei Freundin zwei hat sich sich irgendwann meinen Freunden als "ich bin sein neues Mädchen" vorgestellt, und es war klar, dass wir exklusiv sind und ein Paar sind, bis ich mir aber gedachte hab' "wow, die behalt' ich" sind schon ein paar Monate als "Paar" vergangen (passenderweise hat sie kurz daraufhin zum ersten Mal Schluss gemacht). Was das Mädchen des Threads betrifft: ich weiß zwar, was ich eigentlich will, aber ich weiß ... hm. Gut, genau genommen "weiß" ich gar nicht, ob sie sagen würde: "Okay, dann bin ich deine Ersatzfreundin; und wenn du theoretisch noch mit anderen was hättest ist es auch okay". Aber kaum jemand will schon per Definition "Ersatz" sein, und über irgendwas, was mit einer "Zukunft" zu tun hat, die weiter als das nächste Treffen voraus liegt, will ich eigentlich auch gar nicht nachdenken, weil ich erstens eben schon jemanden hab', mit dem ich meine Zukunftverbringen will, mit dem ich in eineinhalb Jahren zusammenziehen will, Kinder sind zwar nicht geplant, aber es ist ein "wenn Kinder, dann mit ihr" und umgekehrt, und über's heiraten scherzen wird zumindest von Zeit zu Zeit. Also, wir haben nicht geplant zu heiraten, aber falls doch wissen wir schon, was wir anziehen wollen ud welche Musik es spielen soll. 🤣 Und zweitens hab' ich mit dem Neuen Mädchen auch erst seit einem Monat etwas. Was weiß ich, welche Rolle sie in meinem Leben spielen soll; aber zumindest wird sie nicht die sein, mit der ich zusammenzieh', Kinder bekomm' und vor den Altar trete. Wenn ich den Begriff "Freundin" bzw. "Feste Freundin" benutze, heißt das nicht, dass das geplant ist. Aber es heißt, dass es nicht von vornherein ausgeschlossen ist. Das ist es aber mit dem Neuen Mädchen. Alles andere was man zu zweit machen kann (und was weder Fäkalien noch Schmerz beinhaltet): gerne. Sehr gerne! Dann zumindest, wenn ich nicht bei meiner Freudin bin und meine Freudin nicht bei mir ist. Ist natürlich unfair dem Neuen Mädchen gegenüber. Sie soll sich, wenn sie etwas Festes will, ruhig weiterhin umsehen (es is' völlig absurd, dass sie mich gefragt hat, ob mich das stören würde). Das will sie jedenfalls nicht ("Ich will mich nicht in jemanden verlieben, der eine übergeordnete Beziehug hat"), und das kann ich verstehe, das finde ich richtig und legitim. Aber wenn ich sie treffen will, dann frag' ich sie halt, ob wir uns treffen wollen.Aber vielleicht sollte das eben nicht zu oft sein; vielleicht weniger um ihr klar zu machen, dass nicht mehr laufen wird als eine Freundschaft Plus, sondern um ihr nicht performativ das Gegenteilt zu signalisieren bzw. vielleicht einwenig übertrieben ausgedrückt aber: um nicht eine Beziehug mit ihr zu führen, ohne eine Beziehung mit ihr zu führen. Auch wenn das das wäre, was ich am liebsten hätte, würde es sie wohl (emotional) verwirren. 🤔 Obwohl. 🤔 Menschen können schon komisch sein. Meine Freundin is' ja für so ziemlich alles offen, was nicht unser Leben (zer)stört. Wie dem auch sei, über sowas will ich eigentlich gar nicht nachdenken. "Näher" wäre auf jeden Falls schön (auch wenn ich es, wie gesagt, auch ganz nett finde, noch eine gewisser Freiheit zu habe und auch wenn's mit dem Abschleppen nicht so klappt, ich mich zumindest noch ausprobieren kann. Wie man ja weiß, scheppen Männer zwischen 20 und 30 jedes Wochenende ein Mädchen ab und bekommen die Nummern von zwei Mädels, mit denen sie dann unter der Woche Sex haben. Is' eigentlich bei jedem jungen Mann so, absoluter Standard. Ich war zu der Zeit in 'ner Beziehung gan zso haut's bei mir auch nicht hin. Aber jedenfalls denk' ich, dass ich was nachzuholen hab'). Was das "Gefühlvolle" betrifft: ich glaub', es is' schon ganz okay so, wenn einer von beiden beziehungstechnisch einwenig ruhiger und geerdeter ist. Und ich mein', ich bin selbst jetzt auch nicht so extrem, dass ich vor lauter Emotionen explodiere. Ich nehm' da meine eigenen Gefühle jetzt auch nicht so ernst, hab' einen unsensiblen Humor (auch unsensibel gegenüber den Gefühlen anderer) und wir passen schon zusammen. Is' einwenig so, dass ich meine aufregenden, emotionalen Abenteuer voller Körbe und Tritte in die Eier erlebe, und dann zum Essen heim komm'. Vielleicht wie ... "Hobby: verliebt sein" (okay, is' doof, wenn das ein anderes Mädchen anders sieht, ich weiß. Aber ich bin dann halt auch "wirklich" verliebt). Ich denke euch einmal für die Antworten. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaub', ich hab' gehört, was ich hören sollte und hab' eine Vorstellug davon, wie ich mit ihr umgehen werd', die ich auch zumindest zu 4% umsetzen können werde. 😉 Bin natürlich für alles weitere, offen und so, aber ich fühl' mich jedenfalls fit, die Sache hinzubekommen (faktisch wird's wohl ganz anders kommen, aber das is' ja immer so im Zwischenmenschlichen). Sie hat zwei schwarze Gürtel, ein scharfes Katana, mit dem sie umgehen kann und eine leicht aggressive, aufstachelnde beste Freundin (ebenfalls Schwarzgurt), die früher mal (einseitig) in mich verliebt war. 🤔
  8. Ah, ich glaub', das is' missverständlich rübergekommen: Liebesbekundungen gab's da keine. Mit "Liebesgeflüster" mein' ich, dass sie immer meinte "ich hab' dich so lieb", manchmal eine "Ich vermisse dich"-SMS und sowas; und ich immer meinte, dass ich sie auch mag und gern hab', dass sie mir auch irgendwie abgeht (sie war ein paar Tage weg) und sowas. Also keine richtigen Liebesbekundungen. Weder von ihr noch von mir. Und Zukunftspläne waren auf meine Freundin bezogen. Also die aus Deutschland. Schriftliche fixierungen brauchen wir keine, weil wir einander nichts vorhalten und Beziehugen meiner Ansicht nach keine vertraglichen Vereinbarungen sind. Die Regln einer Beziehung ergeben sich im Vollzug und im Verlauf der Beziehung; auch bei einer offenen Beziehung. Z.B. war es ganz am Anfang, als wir noch nicht zusammen waren, aber gemeinsam in einer Gruppe Billard spielen waren. Da wurde sie und eine Freundin von mir von zwei Typen angegraben, die quasi "durchtauschen" wollten. Ich wusste noch nicht, wie ich damit umgehen soll, wie wir das handhaben; und letztlich haben die beiden Mädels mit den Typen gespielt und ich kam mir irgendwie blöd dabei vor dann mit meiner Schwester gegen zwei Fremde Typen, de mich Nüsse interessieren zu spielen. Sie war offenbar überhaupt nicht an denen interessiert und hät' besser gefudnen, wenn ich quasi ein bisschen einen auf Aggro gemacht hätte, und letztlich is' sie auch mit mir heim. Dort haben wir darüber geredet und gesagt, dass wir, wenn wir gemeinsam wo hingehen, wir auch gemeinsam von dort weggehen und auch gemeinsam dort sind. Als wir dann Jahre späte mal auf einer Uni-Tagung waren, hat mich ein Mädel ziemlich angegraben, und ich wusste, dass da war gehen würde. Ich weiß, dass meine Freundin kein Problem damit gehabt hätte, aber ich wollte dann doch nicht so weit gehen. Flirten war okay, und sie meinte sogar, es wäre cool gewesen, mich mal wieder hart flirten zu sehen. Umgekehrt wär' ich schon eifersüchtig. Es is' einwenig heuchlerisch, wenn für mich andere Regeln gelten als für sie, aber wir haben nuneinmal unterschiedliche Bedürfnisse; z.B. hab' ich null Interesse daran, ihr beim Sex mit wem anderen zuzusehen, sie hingegen würd' mich dabei schon gerne sehen, auch wenn sie nur "gefesselt in einer Ecke des Raumes herumliegt. Zur Sex-Häufigkeit: es gibt keine Regeln, solange der andere nicht verletzt ist. Gleiches gilt für Praktiken. Sie kann ihr "Spielzeug" verprügeln und quälen (und vögeln) so viel sie will (tendenziell hat sie kein Prblem mit der "dauerhaften Sexfreundschaft"; weder bei ihr noch bei mir), wenn sie sich aber regelmäßig im Swingerclub von drei Typen durchnehmen lassen würde, würd' mich das schon stören. Manche Regeln ergeben sich erst, wenn der Fall eintritt. Pärcheleien: ich hätte efinitiv ein Problem damit, wenn sie sich mit einem anderen Typen "Pärchenhaft" verhält, wenn Leute dabei sind, die mich kennen. Überhaupt wär's mir auch lieber, wenn die ncihts davon wissen. Ich selbst vermeide es auch, mich pärchenhaft zu verhalten, wenn andere Menschen anwesend sind (egal ob sie meine Freundin kennen oder nicht). Emotionale Untreue: is' bei mir "standard". Bei ihr nicht.K.A. was wäre, wenn sie mal was für jemanden empfindet. Affären im gemeinsamen Bekanntenkreis: keine Ahnung. Kommt gerade zum ersten mal vor. ------------------ K.A., hab' mich schonmal mit eienr Freundin drüber unterhalten. Bei "offenen Beziehungen" denken alle, man würde städig eine neue haben, jeder hätte alle paar Wochenenden jemand anderen im Bett. Ich bin kein Aufreißer. Also auch wenn ich Single wär', dann ... hm,... ehrlich gesagt: wenn ich Single wäre, dann wäre ich kein Single. Zumindest nicht lange. Ich darf vögeln so viel ich will, hatte aber in den jetzten 4 Jahren nur drei andere Mädels, und sie nur einen anderen Typen 8evtl. weit, wenn man ihren Ex dazu zählt, den ich im ersten Monat, in dem wir uns kannten mal besucht hat), also is' da ergeben manche Regeln halt keinen Sinn.
  9. Erstmal, was ich wirklich wichtiges vergessen hab': Meine Freundi nund ich haben eine offene Fernbeziehung (800 km, 8 Stunden Fahrzeit). D.h. wir haben uns im Schnitt eine Woche pro Monat oder mehr, sehr abwechslungsreich: mal eineinhalb Monate nicht, dann drei Wochen durchgängig, dann irgendwann nur drei, vierTage, dann wieder mal 'ne Woche und so weiter) In die Richtung hab' ich auch schon gedacht. Kinder hat sie keine, ihre jüngere Schwester hat jetzt aber seit'nem Jahr eine Tochter und ist damit der Star der Familie. Also as Verhältnis zu ihrer Familie is' einwenig angespannt. Ich weiß aber nicht, so wirklich ob's darum geht. Sie wirkt auf mich nicht ganz wie jemand, der gerne Mutter sein will (und zur Erinnerung: ich kenn' sie seit vier Jahren). Im Gegenteil: eher wie jemand der super gerne frei wäre, und versucht den Spagat zwischen den Ansprüchen der Familie und einem rebellischen Treiben hinzubekommen. ...neah. Wundern tu' ich mich nicht. Ich frag' mich nur, wie ich damit umgehen soll. Also wie meine Freundin und ich das bisher geregelt haben bzw. wie das bisher zwischen uns war: - Wir waren nie so wirklich "verknallt" haben aber andere tolle "Gefühle" zwischen uns, also Treue Sicherheit, Loaylität, sich verlassen können und so weiter. Wir haben lange nicht davon geredet, zusammen zu sein, aber nach ein paar Jahren und gemeinsamen Zukunftplänen und gegenseitigen Loyalitätsabsichtserkärungen lässt sich das dann doch schwer leugnen. - Meine Freundin is' kein Gefühlsmensch (auch wenn sie gefühlvoller is', als sie behauptet) ich hingegen total. D.h. aber auch, dass sie absolut null eifersüchtig is'. Sie hatte bis vor ein paar Monaten mit niemaden was (monogam, aber nicht aus Überzeugung, sodnern weil sie sich für niemanden interessiert hat). Jetzt hat sie jemanden, mit dem sie durchaus auch deutlich intimer is': seine Freundin (die nicht von der Sache weiß) is' für 'n paar Wochen weg, und die Zeit schläft sie auch bei ihm. Ehrlich gesagt ... irgendwie bin ich überhaupt nicht eifersüchtig. Ich war's ein bisschen, als das begonnen hat, aber ich muss auch gestehen, dass ich dann selbst emotional beschäftigt war (mit dem Mädel, um das in diesem Thread geht) und in der Zeit hat meine Freundin mich gefragt, ob's okay für mich wäre. Darüber denk' ich derzeit eigentlich kaum nach. Beide, sie und ich, wissen, dass "neu" gerne mal aufregend ist. - Ich hatte früher mal wen, da war aber alles klar; und letztes Jahr hatte ich so ... ca. neun Monate ein Mädel, bei dem es einwenig ähnlich war wie hier: sie war sich unsicher, hat hin und wieder einen Rückzieher gemacht; aber sobald sie halbnackt in meine Bett war, war sie "voll da". Bei ihr war's aber leicht anders, weil sie ihre eigene Widersprüchlichkeit auch relektiert hat und meinte, dass sie eigentlich einmal "frei" sein will, dich ausprobieren will und so, und darum die Sache mit mir i der Hinsicht perfekt sein; manchmal meinte sie aber schon auch, dass es toll wäre, mich als ihre Freund vorstellen zu können. Das ganze is' dann im Sand verlaufen, weil sie weg gezogen is' (seit dem haben wir uns zwei gesehen, aber da is' von meiner Seite aus nichts gelaufen). Meine Freundin wusste (und weiß) alles, und das is' für sich auch okay. Und ich bin mir sicher, dass das auch wirklich so ist. 😉 Ich glaub', bei so ziemlich jedem Mädel, von dem ich ws wollte, was sie imemr auf "Schnapp sie dir, Tiger", hat mir Tipps gegeben (die aber ehrlich gesagt nicht so zu mir passen. Gigen meistens in Richtig "Nägel mit Köpfen" oder "sie einfach mal packpacken, sachte gegen die Wand drücken und küssen"; aber Dominanz is' nicht so mein Ding, und damit kann ich auch gut leben), und selbst hät' sie ja schon Ewigkeiten gern einen Dreier mit mir. Dummerweise scheint sowohl die vom letzten Jahr als auch diese hier, nicht so wirklich der Typ für sowas zu sein (das Mädchen von jetzt und meine Freundin kennen einander auch oberflächlich, und sie gefällt meiner Freundin sogar). Worauf ich hinaus will sind weniger diverse Fantasien, sondern dass meine Freundin wirklich null eifersüchtig is', selbst wenn ich öfter mal "verknallt" bin und so. Genau das mag ich auch nicht und will ich zumindst auf 'ner emotionalen Eben auch verhindern. Sie hat manchmal gesagt soetwas gesagt wie: "Du willst das wahrscheinlich ar nciht hören, aber mir bedeutet der Sex mit dir schon etwas." Ich hab' sowas persönlich sogar durchaus gern. Wahrscheinlich (!) hätte ich gerne eine Art "Ersatzfreundin", wenn meine nicht da is', und verhalte mich auch so. Hm... Wie gesagt: ich kann mich sehr gut vorstellen, dass sie verwirrt is', muss nur noch einen Weg fidnen, damit umzgehen. Ich selbst fühl' mich, auch wenn's schwer vorstellbar is', mit all dem übrigens sehr wohl und bin emotional eigentlich überhaupt nicht verwirrt, und mit meiner freundin is' auch alles klar. Naja, undschuldig bin ich an der Verwirrung definitv nicht. Aber we du sagst: sie is' keine 20 sondern alt genug, um einigermaßen zu wissen, wie das Leben läuft und Entscheidungen zu treffen und so weiter. Quasi, um mit sowas umgehen zu können.
  10. 1) Alter: beide sind wir Anfang 30. 2) Anzahl der Dates: sagen wir mal … fünf? 3) Etappe: Sex 4) Problem und Frage: Ich will ihr (emotional) nicht "weh tun" und bin mir nicht ganz sicher, wie viel "okay" ist. Vorgeschichte: Oberflächlich kennen wir uns seit ziemlich genau vier Jahren über einen Spieleverein und über einen gemeinsamen Freundeskreis. Aus dem Verein is' sie irgendwann raus. Seit dem sehen wir uns ca. drei oder viermal im Jahr bei irgendwelchen Partys, Kinoabenden oder so. Sie hat mir "insgesamt" immer recht gut gefallen, aber sie war eigentlich auch immer in Beziehungen, und ich hatte (und habe) auch immer meine Freundin (offene Beziehung). Vor ca. 'nem Monat sind wir miteinander im Bett gelandet. War sehr überraschend, aber schön. Sie hat schnell mit Liebesgeflüster begonnen, was ich einwenig eigenartig fand, was aber irgendwie ansteckend war. Die Woche drauf hab' ich ein erneutes Treffen vorgeschlagen, was sie angenommen hat. Vor dem Treffen kam dann aber eine recht komische, super ernste Nachricht, wie ich mir meine persönliche Zukunft vorstelle. Ich bin voll darauf eingegangen, wir haben einwenig herum geschrieben, und beim Date hatten wir dann auch Sex. Den nächsten Tag war ich wieder bei ihr. Danach is' es On-Off im Schnelldurchlauf. Problem: V.a. in Nachrichten artikuliert sie immer wieder einmal, dass sie verwirrt ist, was das mit uns ist. Manchmal meint sie, wir sollten uns nicht mehr sehen, weil ich eine Freundin habe, dann wiederum scheint alles okay (d.h. sie trifft sich trotzdem mit mir und wir haben trotzdem Sex). V.a. wenn wir beisammen sind, scheint alles toll zu sein und sie wirkt sehr froh darüber. Ihre Nachrichten wirken aber - und ich übertreibe jetzt wahrscheinlich - als würde sie sich ständig darüber nachdenken, was das wird, wohin das laufen wird, und einwenig, als würde sie sich eben nicht wohl damit fühlen. Heutefrüh hat sie (nachdem wir erneut geklärt haben, dass wir uns zu nichts verpflichtet sind) geschrieben, dass sie schon gerne mehr hätte, aber dass eine Freundschaft Plus, wenn nicht mehr möglich ist, auch in Ordnung ist. Interpretation: Ich kenne ein solches "hin und her"-Verhalten von mir selbst, wenn ich in ein Mädchen verknallt bin, aber weiß, dass ich es nicht bekommen werde. Man löscht die Nummer und nimmt sich vor, sie nie mehr anzuschreiben, und dann sucht man die Nummer doch wieder raus. Und wenn man zusammen ist, dann is' alles super! Man sehnt sich gewissermaßen nach dem Kuss, den man ja doch nicht bekommt, aber jede kleine Umarmung, jedes Arm-über-die-Schuler-legen, is' wiederum so ein: "Naja, vielleicht ja doch?". Keine Ahnung, ob sie verknallt ist. Ich mein', vier Jahre lang war da nicht viel mehr als platonische Sympathie. Ich glaub' auch nicht, dass sie gerade mich für eine Beziehung will, sondern jemanden (obwohl ich schon auch gesehen habe, dass sie mich zumindest immer schon "total cool" gefunden hat). Ich kann natürlich nicht in ihren Kopf schauen, und wenn wir zu zwei sind, wirkt sie auch soweit glücklich und zufrieden. Ich will nichts beenden, nur weil "vielleicht ein bisschen Gefühl drinnen is'". Nicht nur, dass ich keine "Alternativen" hab' sondern v.a. auch weil ich keinen Schiss vor Gefühlen hab'. Ich steh' auf Gefühle und persönlich bin ich ja auch ein kleinwenig verknallt. Wenn ich Single wäre, wäre ich auf jeden Fall für mehr offen (ich war schon immer ein Beziehungsmensch), aber meine Freundin will und werd' ich definitiv nicht aufgeben. ;) Frage: Habt ihr einen Tipp, wie ich das "gescheint hinbekomm'", ohne dass ich sie "emotional ausnutze", aber auch ohne, dass wir uns eine schöne Zeit entgehen lassen?
  11. Perlen vor die Säue. 🤬 Okay, keine Perlen, aber zumindest 'n paar Euro-Münzen.

  12. ...hm? Bin mir gerade nicht sicher, inwiefern du dich mir annähern wolltest? Die Frage des Threads war, wie 'n Philosophiestudium so is'. Ich hab' studier' Pädagogik (Allgemeine Pädagogik, d.h. Bildungstheorie, Erziehungstheorie, Subjektwerdung etc.). Das is' zwar was anderes, aber ich hab' mal meinen Eindruck von den paar Lehrveranstaltungen der Philosophie geschildert, sowie meine Erfahrungen mit meinem philosophie-nahem geisteswissenschaftlichem Studienfach. Ich weiß nicht, worauf du hinaus willst. Ich hab' bei deinem letzten Post überlegt, ob ich antworten soll, aber der kam mir einwenig "random" vor. Also mir is' nicht klar, warum du die verschiedenen Sprachen reinbringst. Also, du hast offenbar eine andere Philosophie studiert, als ich kennengelernt habe (und das ist auch okay). Bei uns in Wien geht es nciht darum, philosophische Sachverhalte, Thesen etc. in verschiedenen Fremdsprachen auszudrücken. Auch in der Pädagogik beschäftigen wir uns mit der Frage, wie das Subjekt zum Subjekt wird, welche Rolle Bildung dabei spielt, was eine Praxis zu einer pädagogischen Praxis macht etc.; und weniger mit der Frage, wie man all das in fremden Sprachen ausdrückt. Was ich in dem Absatz, in dem ich den Transhumanismus erwähnt habe, klar machen wollte, ist dass man in geisteswissenschaftlichen Studienrichtungen, wenn man genau sein will, schnell mit sehr vielen sehr weitreichenden Theorien konfrontiert ist, die man "kennen" sollte, um einen Sachverhalt, eine These etc. verstehen zu können. So wie ich geisteswissenschaften studiert habe, sind Marx, Sokrates und Zizek (wurde mit allen drei konfrontiert: Sokrates ist einer der Urväter der Skeptischen Pädagogik, der Denkrichtung der ich mich am nähesten sehe, Marx hat die gedankliche Basis für die Bildungstheorie Heydorns geschaffen, dessen Denken in der Tradition der Kritischen Bildungstheorie Darmstadt weiterlebt, Zizek hätte ich einem Seminar zum Ödipuskomplex kennenlernen sollen, aber in dem Seminar bin ich gedanklich früh ausgestiegen. Das war in einer Zeit, in der ich mich vornehmlich um mein Privatleben gekümmert hab' und der Dozent zwar als persönlich faszinierend war, aber wirklich gut erklären konnte er nicht. Is' auch okay; es is' nämlich in einem Studium, in dem Studierende selbst die Verantwortung für ihr Lernen haben. Dazu gehört allerdings auch die Möglichkeit "Nein" zu sagen und Themen wie Freud, Lacan und Zizek zu spritzen. Im Original hab' ich nur einige sokratische Dialoge von Platon gelesen, Marx und Zizek selbst nie; is' halt auch Pädagogik und nicht Philiosophie) nicht in "drei Sätzen" erledigt. Vielleicht hattest du bessere Dozenten, vielleicht hast du anders studiert als ich, wie dem auch sei. Ich jedenfalls komme nach einem Absatz über das Thema X (um konkrete Beispiele, zu vermeiden, weil sie "Funfaktor gleich null" haben; was an Zizek, Marx und Sokrates "lustiger" is' als an Adorno oder Plessner und wieso deine Beispiele "erwähnendwert" sind, meines aber völlig daneben ist, weiß ich nicht. In Wien haben wir in der Philosophie 'ne Vorlesung über Transhumanismus und Posthumanismus) auf viele neue Fragen, die sich daraus ergeben, und ich entdecke in einem solchen Absatz immer Teile, die ich nicht so gut verstehe. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, sich mit genau diesem Teil weiter zu beschäftigen und zu versuchen, diesen kleinen Teil zu verstehen, um "das Ganze" zu verstehen (Hermeneutik). Und Trivialliteratur, wie du sie empfiehlst, is' vielleicht nett zur Einführung, aber ich häng' gerade an Plessners Anthropologie und dafür gibt's halt kein "Exzentrische Positionalität für Dummies" und auch in Youtube-Videos wird mal so locker etwas dahin erklärt, was eine oberlächliche Zusammenfassung Plessners is', die zwar, wenn ich sie "kopieren" würde, genug für meine Thesis wäre, die also nicht "schlecht" is', die aber einfach nicht alles liefert, um Plessner wirklich zu verstehen. In geisteswissenschaftlichen Studien, wie ich sie kenne, geht man jedenfalls durchaus auch gerne einmal in die Tiefe und belässt es nicht bei Trivialliteratur. Wenn man sich ein grobes Bild davon machen will, was die Themen der Philosophie sind, dann is' das sicher ein guter Ratschlag, aber die Frage war eben die, was für Lehren wir so aus unserem (Philosophie)studium gezogen haben und (implizit) was man vom Studium erwarten kann. Ich bin Gesprächen über Marx und Sokrates gegenüber ja (allgemein) nicht abgeneigt (wenn es sich ergibt). Aber ich mein', die Frage des Threads is' ja nicht: "Was denkt ihr über Marx?"
  13. Sorry, bin aus der Pädagogik. Ich denk' mal, dass es in der Philosophie wie in vielen anderen Studienrichtungen extrem darauf ankommt, wo man studiert, bei welchen Professoren und was man selbst daraus macht. In Wien hab' ich (in den paar Philosophie-Vorlesungen, die ich gemacht hab') die Erfahrung gemacht, dass man mit Gedankengängen konfroniert wird, die recht voraussetzungreich sind oder einfach zu kompliziert für mich. Hab' je nach Vorlesung vielleicht 1/4 bis 1/40 von dem, was diskutiert wurde, verstanden (zu meiner Verteidigung: für mich waren's bloß freie Wahlfächer, bei denen ich mir jetzt echt kein Bein ausgerissen hab'). Aber bei den Prüfungen galt halt trotzdem: schlechter als "Sehr gut" geht nicht. Kann mich an eine mündliche Prüfung erinnern: "Bildung und Datenbanken". Die Frage den Prüfers: "Also, was hat Bildung mit Datenbanken zu tun?"; meine Antwort: "Ah, könnte ich eine andere Frage haben? Das hab' ich nicht so wirklic herstanden." Er hat mich dann Zeug zu Platonshöhlengleichnis gefragt, für das ich nie die Vorlesung besuchen hätte müssen. Dann is' er raus. Als ich zurück bin, is' mir dann doch ein bisschen was zur eigentlichen Frage "eingefallen" (oder ich bin erst darauf gekommen, verstanden hab' ich vorher nämlich gar nichts). Der einzige Zweier, den ich dort je hatte, und da hat er sogar noch begründet, warum es kein Einser is'. 'n Proferssor hat mir bei einer mündlcihen Gruppenprüfung sogar mal vor den anderen gesagt, dass er mir ein Sehr gut gibt, weil ich Geburtstag hab'. Weitere Erfahrungen zu Wien: es gibt zwar auch Einführungsveranstaltungen, vieles is' aber von der Arbeit der Profressoren selbst anhängig. "Das Gedächtnis" aus existenzieller Perspektive is' nichts, was man gemacht haben muss, um Philosophie zu verstehen, sondern das is' eine Lehrveranstaltung, die halt dieser eine Prof. anbietet, weil er sich dafür interessiert und daran arbeitet. Selbiges gilt für "Philosophie un Datenbanken". Ich denk' nicht, dass die darin erarbeiteen Gedankengänge zum "Allgemeinwissen des Philosophen" gehören, auch wenn die Voraussetzug in der Regel schon philosophsches Allgemeinwissen is' (is' immer super, wenn man Wittgenstein nie gelesen hat und eine kurze Einführung dazu, worum's dem überhaupt ging und in welchem Kontext der auftaucht, er zwei Jahre nach der Vorlesung, in der man dieses Wissen gebraucht hätte, bekommt). Das is' bei anderen Professoren und auf anderen Unis sicher anders. Wie in jedem Studium: du bekommst, was du dir nimmst. Ein paar allgemeine Sachen bzw. meine persönliche Erfahrungen zum geisteswissenschaftlichen und geistesgeschichtlichen Studium: 1) Man kommt manchmal vom Regen in die Traufe: wenn man z.B. fragt ob im Denken des Transhumanismus die Idee vom Menschen überflüssig ist, dann landet man in der weiteren Beschäftigung bei der Selbstverdinglichung des Subjekts, den Problemen der Selbstverdinglichung, der Notwendigkeit der Selbstverdinglichung, der Rationalisierung, dem aufklärerischen Denken, der Dialektik der Aufklärung, der Anthropologie Plessners und Plessner wiederum begründet seine Theorien wiederum auf der Basis von erkenntnistheoretischem Denken über Immanenz. is' sicher mein eigentlicher Fehler, dass ich nicht so leicht "stop" sagen kann (als Pädagoge muss und sollte ich nicht so tief in die Philosophe gehen). 2) Man weiß am Schluss viel weniger, "wie es jetzt wirklich is'", als vorher. Wenn mich jemand fragt, ob's "gut" is' Kindern Hausarrest zu geben oder wie ein gutes Curriculum aufgebaut ist ... pf! Zwei Drittel der Fragen, auf die "normale" Leute einem (in Bezug auf des Thema stellen, kommen einem irgendwie "komisch" vor, und antwort hat man keine. Und wenn dann irgendein durchaus kluger, fachfremder Mensch (sagen wir mal der Physiker-Kollege) eine Antwort hat, die irgendwie "plausibel" klingt, kann man nicht viel mehr sagen als: "Jo, könnte so sein. Könnte aber auch anders sein. Das hat man sich in den 1960ern so vorgestellt. Hat letztlich wenig Früchte getragen, aber der Misserfolg kan nauch an xy liegen". Is' professionstheretisch leider ziemlich blöd, weil in Praxis, Wirtschaft und Politik klare Antworten gefordert werden oder gar klar Vorgaben gegeben werden, die einem Blödsinnig vorkommen. Um den Bogen zur Philosophie zurückzubringen: das is', als würde irgendein (kluger!) Wirtschaftsfuzzi, der ein paar Bücher wie "die Kunst des Klaren Denkens" gelesen hat, irgendein Senegal-Zitat (ich hab' keine Ahnung, wer Senegal is') hernehmen, um seine Unternehmensphilosophie zu begründen. ...man kennt einfach die Unsicherheit von "Wissen" und "Wissenschaft", die Perspektivität, die Voraussetzungshaftigkeit. Das macht's eher schwerer als einfacher. 3) ...nicht einschüchtern lassen von den Klugscheißer-Studenten, die mit einem Haufen Bücher antanzen und sie auf den Tisch neben sich legen (k.A. warum. Einfach um zu zeigen, dass sie Bücher haben?). Wie Capital Cat schon sagte: die haben zwei, drei Sachen in ihrem Leben, mit denen sie sich gut auskennen, und die bringen sie in jeder Diskussion an. Das mach' ich auch so. Is' nicht so, als wäre das nicht interessant oder hilfreich für's Verständnis. Die übersetze bloß ein Thema in ihr eigenes Denken (und stülpen em Thema dieses eigene Denken über). Daran is' nichts Verwerfliches. Is' so ählich wie bei den Professoren selbst: die hatten in der Regel auch mit 30 mal 5 kluge Gedanken und sagen dann 30 Jahre lang nichts mehr Neues.
  14. Da gibt's doch dieses Kult-Zitat von Coldmirror. Wurde bei uns im Kino immer durch den Saal gerufen, wenn jemand gefragt hat: "Was willst du überhaupt von mir?" ...ein "massentauglicher Humor" klingt in der Tat einwenig platt. Wenn man's nämlich "allen" Recht machen will, dann muss es wohl "allgemein" und damit irgendwie "leer" bleiben. Mit Mann-Frau-Scherzen kommt man bei dem einen nicht an, bei brutal schwarzem Humor wird sich jemand anderer umdrehen und angewidert davongehen, wenn's zu ordentlich wird, dann halten die manche für spießig, und es gibt sogar Leute, die sich über Bassistenwitze aufregen. ...aber joa, ich glaub', einen gewissen "Witz" kann man schon lernen. Auch wenn ich persönlich irgendwie ein schlechtes Gefühl dabei hab', würd' ich trotzdem Humor nicht als etwas ansehen, das man nicht lernen kann oder nicht lernen "soll" oder den nicht man "verbessern" kann (besser hinsichtlich des Kriteriums ... der Massentaugichkeit 🙄 ). Is' ja wie mit allem anderen auch: alles wird profanisiert ("ent-heiligt", aus dem Tabu geholt), ja selbst für Liebe, Leidenschaft, Verführung, Beziehungen und das "Erzeugen von Gefühlen" soll's mitlerweile Anleitungen geben. Gruselig. Schön, wenn wenigstens der Humor heilig bliebe, aber wenn wir schon alles kontrollieren wollen, warum dann nicht auch das Lachen. Und wenn's "massentauglich" sein soll, dann ... was soll's. Helmuth Plessner hat viel darüber, wie man witzig wird. Ich glaub', für mich fühlt's sich nur so unangenehm an, weil ich mich geerell für witzig halte und halt anehme, dass all die Streber, die dann "Humor" lernen einfach (gelernt) witziger sind. Da fühlt man sich so austauschbar.