selfrevolution

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  1. ...is' man nicht. Aber Pick Up beschreibt ziemlich genau, was "männlich" und was "weiblich" ist und wie beide Geschlechter (angeblich) ticken. Ganz so dichotom is' es genau genommen nicht, weil es "Männer" selbst in diese Alpha- und Beta-Kategorie einteilt (im Grunde nur diese beiden Kategorien, keine Gamma, Omega usw.) und hierbei eine Hierarchie bildet (Alpha ist besser als Beta), aus der ein Imperativ gebildet wird: sei kein Beta, sondern sei ein Alpha. Alphas nämlich, so der Duktus, sind "echte" Männer, während Betas soetwas wie ... verweichlichter, irgendwie "unnatürliche", schwächliche Männer sind. "Sei ein Mann" beschreibt also eine bestimmte Form. Frauen werden ebenfalls af letztlich eine bestimmte Art beschrieben. Es gibt Abweichungen, und die werden akzeptiert (ganz so banals is' Pick Up ja jetzt ach nicht). Ich denk', bei Frauen is' man da vielleicht so etwas weniger dogmatisch, aber man unterstellt ja doch bestimmte Grundlagen, nach deen mehr oder weniger alle Frauen funktioniert. "Heteronormativ" ... hm. Gut, is' vielleicht echt nicht so der Fall, da hast du Recht. Nur weil ich Pick Up nicht mit Homosexualität befasst, heißt das nicht, dass es denknotwendig heteronormativ ist. Aber zumindest "formt" es die Heterosexualität bzw. das Verständnis davon, wie Männer und Frauen sich zueinander verhalten (sollen (!)).
  2. ...is' da ein "nicht" zu viel? 🤔 ...jedenfalls wäre die Heteronormativität wohl der Punkt, aus dem ich Pick Up denknotwendig als rechtsaffine Ideologie bezeichnen würde. Oder kan man das Mann-Frau-Verhältnis, das der Ideologie, der Bewegug, der Theorie, oder wie auch immer man Pick Up bezeichnen will, anders denken als heteronormtiv? ...btw. was ich nie verstanden hab', was aber eben Gang und Gebe zu seinscheint, ist die Verbindug zum Wirtschaftsliberalen Denken. Warum denken die meisten Parteien, die "sozialpolitisch" (ich glaub', man benutzt den Begriff, auch wenn ich nicht weiß wieso) rechts sind (d.h. gegen Homoehe, gegen Migration, gegen Frauenquten, gegen "Volksdurchmischung" usw.) auch gleichzeitig wirktschaftsliberal (die "unsichbare Hand des Marktes" als Steuerungsinstrument, gegen Grundeinkommen, starke Gewerkschaften usw.). Genau diese Verbindung ergibt für mich keinen Sinn. Die sterreichischen NEOs snd ein Beispiel dafür, dass es auch andrs geht; dass man wirtschaftsliberal sein kann und doch sozialpolitisch links (nicht, dass es falscher Eindruck entsteht: ich würde nie die NEOs wähle. Gosh! Dass sie szialpolitisch links sind heißt v.a. dass sich "alle!" gleih welcher Herkunft, Geschlechts, Religion und Weltanschauung den Anforderungen des Marktes zu stellen haben ... oder in kommunistisch-sozialistischer Programmsprache formuliert: "Ausbeutung für alle!"). Eine Kombination von sozialpolitisch rechten und wirtschaftpolitisch linken Positionen würde für mich viel mehr Sinn machen. Das wäre dann diese "für unser Volk und nur unser Volk"-Denken: bauen wir einen Zaun um Österreich herum, treten wir aus der EU aus und lassen keinen rein, sodass wir hier "in Frieden" unter uns Österreichern leben und umeinnder kümmern können (Grudeinkommen etc.; Wohlfahrtstaat nur für Österreicher). Das wäre halt eine Verbindung von "Nationalismus" und "Sozialismus". Da ich ein eindeutig linker bin, und außerdem ein halber Ausländer steh' ich whl kaum Unter Verdacht ein Nazi zu sein und Nationalsozialismus zu prädigen: aber abgestehen davon dass die Position sozialpolitisch hoch diskriminierend ist und eine Sauerei überhaupt und natürlich wirtschaftsplitisch in dieser extremen Form wohl debappt, aber wenn man auf Gewerksaften und Grundeinkommen und sowas runter bricht wohl denkba rund machbar wöre, würd' ich davon nichtmal wirklich ein erhöhter Gewaltpotezial erwarten. Die Nazi waren selbst wirtschaftspolitisch ja angeblich weitaus "unsozialistischer" als damn denkt - hab' ich zumindest gehört, ob's stimmt, dafür reichen meine Geschichtskenntnisse nicht aus. Wäre nicht meine Position, weil ich ja FÜR Homoehe bin, Migration als legitimen Versuch, sich ein besseres Leben zu machen halte und mehr oder weniger das ganze linke Denkpaket unterstütze. Aber es wär' für mich irgendwie plausibler, so zu denken, als sozialpolitisch rechts zu denken und glecihzeitig auch wirtschaftspolitich recht wirtschaftsliberalistisch).
  3. Das hör' ich 1:1 von meinen linken Freuden: "Was früher recht war, gilt heute als Mitte. Die Sozialisten sind sebst schon zur Hälfte rechts. Die Doskozil-Fraktion hat bis von Ibiza noch abslut kein Problem damit gehabt, mit der rechten FPÖ zukoalieren. Es gibt einfach keine Linke Partei mehr im Parlament. Selbst der Pilz schimpft auf die Muslimes, und in Europa wäht keiner mehr die Soziademokraten. Außer den Niederlanden: dort haben sie nämlich den scharf rechten Weg in der Mgrationspolitik gewählt." "Rechtsbweichler" is' ein Begriff aus dem kommunismus? Ich hab' den noch nie gehört. Woher kommt der genu? Ich mein, wahrscheinlich nciht aus dem Sovjet-Russland. ...ich denk' übrigens, dass wir von links und rechts verschiedene Begriffe und Vorstellungen haben. Ich geh' vor allem mal einfach danach, dass eine Parte dann "rechts" is', wenn sie sagt, dass sie "rechts" oder "rechts der Mitte" ist, oder wenn sie sich darüber beklagt, dass die anderen Parteien so links sind. Und das ganze natürlich umgekehrt für die linken Parteien. Ich weiß nicht ob's stimmt, aber ich hab' mal gehört, dass die "links" und "rechts"-Bezeichnung ursprüngich daher kommt, dass die einen im Parlament halt links und die anderen halt rechts gesessen sind. Und naja, im Parlament is' es ja och immer so, oder?
  4. Sehr schöne Formulierung. Klar kann's vorkommen, dass man beim Ansprechen als creepy empfunden wird, und durchaus auch von anderen - Männern wie Frauen - mit diesem negativen Attribut versehen wird (für den Tabubruch bestraft wird). ...na dann is' halt das massenhafte cold apporachen auf jeden Fall mal ein Tabu. Hm,... ein Gedanke (nicht fertig durchdacht, aber mal in den Raum geworfen): (Soziales) Versagen ist ein Tabu. Wenn ein Mann eine Frau anspricht und sie darauf einsteigt, sich ein tolles Gespräch entwickelt, Nummern ausgetauscht werden oder sonstwas, dann ist das in der Tat positiv behaftet. Der coole Kerl, der nebenbei, ganz ohne Anstrengung, jemanden abschleppt, 'ne Nummer bekommt oder sonstwas. Anders, wenn er abblitzt. Dann was der Spruch peinlich, dann war die Situation peinlich, dann ist der Kerl peinlich. D.h. ob Ansprechen etwas ist, das als sozial adäquates Verhalten akzeptiert wird, ist unter anderem vom Ergebnis abhängig und wird erst im Nachhinein beurteilt. Das wäre nicht die ganze Geschichte, denn auch das erfolgreiche Ansprechen wird zum Teil von außen negativ bewertet (genauso wie die positive Reaktion: eine Frau, die sich von einem Fremden in einer Bar anquatschen lässt und drauf einsteigt is' schon irgendwie ein Klischee, die hat's wohl nötig, wenn sie mit dem gleich mitgeht, dann is' sie überhaupt eine Schlampe; so zumindest die Bewertung). Jetzt kann man sagt: das Ansprechen selbst is' ja etwas anderes, als gleich mit jemandem heimgehen/jemanden mit heim nehmen. Aber das is' der Rattenschwanz der dranhängt. Ansprechen is' ja eben nicht nur Ansprechen, sondern das Nummern tauschen, rummachen, abschleppen schwingt mit. Das gilt auch für's Ansprechen in Clubs. Btw.: ... und passend zu deinen Ausführungen zur Tabu-Neutralisierung: es gibt nicht wenige Leute, die den Tabubruch wollen, die davon beeindruckt sind, dass sich jemand über soziale Konventionen hinwegsetzt, "das System durchbricht", "sein eigener Gesetzgeber ist". Vielleicht leiden sie selbst unter dem Tabu, denn das Tabu sorgt dafür, dass sie nicht angesprochen werden. Ich denke, das würde gut zu deiner Bezeichnung vom "illusionären" Tabu passen (ich weiß, dass ich mit Annahme meinen Ausfürhungen dazu, dass das Ansprechen durchaus von außen auch als negativ betrachtet werden kann, was ja unterstellt, dass es keine Illusion ist, widerspricht). Wenn alle befürchten, creepy zu wirken, wenn sie die scheinbare Konvention durchbrechen, bleibt die scheinbare Konvention Konvention, also das Schein-Tabu bleib (Schein-)Tabu. Der Tabubrucht ist so etwas Positives und erfüllt die (garnichtmal so latenten, weil durchaus auch häufig artikulieten) Wünsche der Singles unserer Gesellschaft (zumindest solange bis das Tabu des Asprechens massig gebrochen ist, man ständig angequatscht wird, weil Massen-Cold-Approaches standard sind und man beim Entlanggehen auf der Mariahilfer Straße nicht nur alle 10 Meter einen Fyler in die Hand gedrückt bekommt, von NGO-Aktivisten um eine Unterschrift gebeten wird oder von irgendwelchen Leuten um Geld gefragt wird, sondern auch noch Leute dazukommen, die einen kennenlernen wollen, um abuchecken, ob da was geht: ich bin zwar links, hab' aber nie behauptet, progressiv zu sein. Also hier mal ein Beweis dafür, wie konservativ ich bin. Siehe dazu auch: https://www.pickupforum.de/topic/137074-was-ist-pickup-und-was-ist-belästigung/?ttab=comments#comment-1859597).
  5. ...kein'svon beidem. 🙂 Ich meinte Abwehrhaltung der User hier gegenüber der eigenen gesellschaftspolitschen Position. So als wär's was Verwerfliches, gesellschaftspolitische Interessen zu haben. ...naja, zumindest wird schon auch oft geraten, erstmal mit sich selbst klarzukommen und zu lernen, sich als Single in der Welt u Recht zu finden. Das "Gegenwind" zu nennen is' vielleicht etwas komisch, aber wenn jemand im Forum einen thread aufmacht und sagt, dass er soooo gerne eine Beziehung hätte und so einsam is', dann is' - zu Recht wohl - die übliche Antwort die, es mal lckerer anzugehen. Aber joa, ich glaub', das Beziehugs-Unterforum is' wahrscheinlich Top 3 hier (müsste jetzt nachschauen). Ficken? ...wenn Einigkeit der Anspruch is', den du für Politizität stellst, dann hat die SPÖ nichts mit Politi zu tun. Genausowenig wie AfD, CDU, die Grünen oder sonst irgendeine Partei. Wenn "Einigkeit" der Anspruch is', dann gibt's keine Politik. Ich kenn' mich mit der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung, Schwulen- und Lesbenbewebungen und der Tierrechtsbewegung nicht aus, aber im Feminismus geht's nicht allen einfach nur "um Gleichberechtigung", und was "Gleichberechtigung" ist, ist selbst etwas, das innerhalb und an den Rändern feministischer Diskurse noch ein Stück strittiger ist als die Frage, ob Inner-Game etwas mich Pick Up zu tun hat. Dekonstuktivistische Richtungen des Feminismus wollen nicht "einfach nur gleichberechtigung", sonder sie sind der Ansicht, dass die Differenz der Geschlechter auf einer begrifflich- theoretischen Ebene, d.h. auf gedanklicher Ebene aufgehoben werden sollen. Damit ist gemeint: wenn ich einen Menschen sehe, dann soll ich diesen Mensch beschreiben als: "Dieser Mensch hat eine Vagina, keinen Penis, eine Glatze und große Brüste". Die aussage: "Es handelt sich um eine Frau" is' innerhalb radikal dekonstruktiistischer Positionen nicht falsch, sondern unzulässig, weil die Kategorie "Geschlecht" nicht existiert. Das klingt auf de ersten Blick abgefahren und creepy, is' aber begriffstheoretisch gesehen - meiner Ansciht nach - nicht "falsch". Es ist bloß mehr oder weniger unpraktikabel. Es gibt weniger radikale Positionen, die ebenso einen dekonstruktivistischen Ansatz haben, sich aber nur auf die Zusammenhänge und Zuscheibunen beziehen. D.h. die Aussage: "Dies ist eine Frau" dadurch zu begründen, dass diese Person eine Vagina hat, wäre noch mehr oder weniger "richtig", die Aussage "Dominanz ist eine männliche Eigenschaft" wäre falsch, weil die Eigenschaft kein Geschlecht hat. Richtig wäre "statistisch gesehen ist die durchschnittliche Dominanz (wie auch immer man das operationalisiert) beim Männern höher als bei Frauen". Diese Forderung danach, Attribute vom Geschlecht bzw. das Geschlecht von seinen Zuschreibungen ist eine Antwort darauf, dass die Differenzen innerhalb einer Geschlechtergruppe in der Regel weit höher ist, als die Differenz zwischen den einzelnen Mitgliedern einer Gruppe. Wenn wir zum Beispiel Körperkraft als Eigenschaft heranziehen, dann ging es hier darum, hervorzuheben, dass manche Männer maximal 30 Kilo stemmen können, manche Männer aber auch 200 Kilo (das sind völlig zufällige Zahlen, es geht um's Prinzip, nicht um die Zahlen) während es Frauen gibt, die 20 Kilo stemmen und Frauen, die 50 Kilo stemmen. Der Unterschied zwischen dem 200-Kilo-Stemmer und dem 30-Kilostemmer is' dermaßen gigantisch, dass der Vergleich mit Frauen irrelevant wird. Es gibt nämlich haufenweise Frauen, die ihre 80 Kilo stemen und haufenweise Männer, die nur 50 Kilo stemmen. Eine Koppelung von Eigenschaften und Geschlecht erzeugt bloß Vorurteile, unterschiedliche Ansprüche und unterschiedliche Erwartungen (wenn man z.B. sagt, Frauen sind emotionaler, dann erwartet man von Männern, einen kühlen Kopf zu bewahren und nimmt es ihnen übel, wenn sie das nicht hinbekommen, während man Frauen für solche Stellen gar nciht eistellen will, weil man erwartet, dass sie garnicht dazu fähig sind). Eine andere Spielart des Feminismus will eine solche Entkoppelung auf keinen Fall. Sie sind eben schn der Ansicht, dass z.B. Dominanz und Aggression Eigenschaften sind, die man als "männliche" attribuieren (euh...? attrtibutieen? Wie heißt das Verb?) kann. Männer sollen von vornherein mit Gewaltprävantionsmaßnahmen konfrntiert werden. Die "Diskriminierung" die Frauen erfahren sind würden einer ganz anderen Logik folgen. Nämlich in etwa: "Frauen sind soziale Wesen und brauchen daher ein soziales Umfeld. Berufsspaten, in denen isoliert gearbeitet wird, in denen kaum soziale Situationen vorkommen, benachteiligen Frauen. Man sollte auch in diesen Berufsspaten Rücksicht auf diese Sozialität nehmen und z.B. Computerprogrammieren nicht ins Home-Office verbannen, wo die Programmierer die Nacht lang mit Red Bull programmieren, sondern Gemeinschaftsbüros fü Programmiererinnen einrichten und etvl. gemeinsam an den Projekten arbeiten. Das is' natürlich auch nur ein fiktives Beispiel, weil's mir um das Prinzip der unterschiedlichen Ziele geht. ...gibt noch weitere Spielarten, aber ich nehme an, dass es auch bei dr Bürgerrechtsbewegung usw. unterschiedliche Ziele gibt. Jetzt kann man sagen: "Ja, aber alle Feministen wollen grundsätzlich schon die gleichen Rechte wie Männer haben ... das gilt ja sogar für die, die heuapten, dass es gar keine "Männer" und "Frauen" geben soll". Das is' halt, als würde man sagen: "Alle Feministinnen wollen Brot essen. Ich mein' .. wer sich mit Pick up beschäftigt will auch Gleichberechtigung. Oder auch ... wer sich mit Brot, mit Kindern oder seiner Türmatte beschäftigt will grundsätzlich "(gleiche oder bessere) Rechte" haben (btw. es gibt im Feminismus auch Menschen, die meinen, dass man nicht bei der Gleichberechtigung stehen bleiben soll. Seit Jahrtasenden, mindestens aber seit Jahrunderten hätten Männer Frauen unterdrückt und kleingehalten. Jetzt sei es Zeit, den Spieß umzukehren. Ein bisschen nach dem Schema: "Payback! Weil dein Uropa meine Uroma unterdrückt hat, hab' ich jetzt das Recht, dich zu unterdrücken!". Zum Glück is' die Position super selten. Aber auch da is' das Ziel ein anderes). ...also ist "Feminismus" eine homogene Denkrichtung? Nein, asolut nicht. Ist der Feminismus oder besser gesagt: sind Feminismen (also der Plural der Denkrichtung, nicht der Plural der Personen) deshalb unpolitisch? Keinesfalls. Was macht die Feminismen dann zu Feminismen und nicht zu Denkrichtungen, die nichts miteinander zu tun haben? Gute Frage ... womöglich der gemeinsame Diskurs. Und Guess what: die wenigsten werden AfD/FPÖ wähen. ...man kann's auch nach Pick Up wenden: sind Pick Up Theorien (Plural) alle demselben übergerdneten Ziel gewidmet? Nicht wirklich. Sind die Pick Up Theorien unpolitisch? Nein. Die haben alle auf die eine oder andere Art eine poltische Wendung - selbst, wenn sie's nicht wollen. Was macht diese Theorien zu "Pick Up"-Theorien, und nicht zu Theorien, die ncihts miteinander zu tun haben? ... naja, der gemeinsame Diskurs, die gemeinsame Plattform. Und da is' auch die erbindung zu diesen Incel-Geschichten, zu den Männerrechtsbewegungen usw. ...und vielleicht sogar zum Feminismus. Zu manchen dieser Denkrichtungen gibt es engere Verbindungen, zu manchen sehr lockere (also die feministischen Pick Up Theorien haben wahrscheinlich ein "Auch Frauen dürfen rumvögeln und stolz drauf sein" als credo. "Nieder mit dem Madonna-Whore-Komplex! Und liebe Susi, jetzt erklär' ich dir, wie auch du dir die geilsten Typen in deine eigenen kleinen Harmen sammeln kannst").
  6. Komisches Lied. Ich weiß nicht, was so schlimm daran is', seine politische Ansichten zu formulieren. Oder ... doch, eigentlich versteh' ich's schon. Wenn man in manchen Kreisen sagst, dass man die FPÖ wählt, hören die Leute auf, mit einem zu reden oder wollen einen überzeugen, dass man anders wählen sollte und total dumm ist. Andersrum hab' ich von Blauen bisher wenig Intolleranz gemerkt, wenn ich gesagt hab', dass ich rot wähle. Das muss ich ihnen definitiv zu Gute halten. Aber wir sind hier mit anonymen Accounts in einem Internetforum und diskutieren darüber, ob Pick Up eine Ideologie ist, die Menschen anzieht, die rechts der Mitte stehen und evtl. auch Übrzeugungskraft von rechts der Mitte ausübt, oder ob die Pick Up Community empirisch gesehen das gleiche Wahlverhältnis wie der Rest der bevölkerung auch hat. "Sag mir, wo du stehst." Nah... is' schon okay, wenn du keine Lust hast. Werd' wahrscheinlich nimmer fragen, also take it easy. Bin halt neugierig. Btw., ich find's witzig, dass du gerade ein sozialistisches Video rausgesucht hast ... mit "sag mir, wo du stehst" hätte an mich auch mit den Nazis vergleichen können. Um Grunde mit allen undemokratischen Systemen, in denen es kein Wahlgeheimnis gibt.
  7. Mag sein. Pick Up is' nicht aus dem Nichts heraus entstanden sondern hat natürlich auch Gedanken, Wertvorstellungen, Forerungen usw. aus anderen Bewegungen übernommen. Ändert nichts daran, dass sie Bestandteil der Pick Up Bewegung und der Community sind. Im Gegenteil: das verdeutlicht sogar die Politizität der Pick Up Bewegung. Gibt viele Männer, die "ein bisschen was davon" und "ein bisschen was davon" nehmen oder sich überhaupt widerspruchsfrei in der Pick Up sowie in der Men's Right Bewegung wiederfinden können, und diese Incel-Bewegung kenn' ich nicht, aber es gibt sicher auch dorthin Vernüpfungen. Is' ja grundsätzlich nicht schlimmes, gesellschaftspolitisch engagiert zu sein (d.h. die Gesellschft mitgestalten will). Keine Ahnung, warum diesbezüglich so eine Abwehrhaltung besteht (oder sagen wir: ein paar ad hoc Theorien schießen mir schon durch den Kopf,; hab' sogar richtig Lust, darüber tiefer nachzudenken und muss mich zurückhalten, weil ich gerade hardcore prokratiniere. Die Frage, warum sich eine Denrichtung von einer anderen abgrenzt oder eben nicht abgrenzt, die Implikationen von Grenzziehungen, Fragen danach, wie Expertise erzeugt wird, das war immerhin mein Lieblingsthema im Studium. Also ... sowohl in der Pädagogik als auch in der Wissenschaftssoziologie - btw. keines von beidem hab' ich abgeschlossen (nur den B.A. in Pädagogik hab' ich), also ... ganz so viel is' von meinem Gebrabbel wahrscheinlich auch nicht zu halten 🙄 ).
  8. - Pick Up baut unter anderem auf der Idee auf, dass es Alpha-, Beta- Gamme-, Omega-Männchen gibt, und dass Frauen sich von Alphas vögelnlassen, sie aber Betas zur Versorgug suchen. Dieses Frauenbild wird zunächst verbreitet, d.h. die Forderung an Männer ist: "seht doch entdlcih die Wahrheit ein: so sind Frauen". Die noch wichtigere daraf folgende Forderung ist aber: "Sei kein Beta" im Sinne eines: "Steh zu seinen (sexuellen) Berüfnissen und versteck' sie nicht!", "Sei nicht der Kerl, der eine Frau aushält, während sie einen anderen vögelt", "Erhöhe dich selbst, d.h. verbessere dich selbst, um der Mann zu sein, auf den Frauen stehen". Das sind quasi "Kampfrufe" gegen die "Betaisierung" der Frau. - An verschiedenen Stellen hier wird argumentiert, dass die "Gesellschaft" und ihre Regelns inbesdere die Monogamie als gesellschaftlicher Regelfall von Betas institutionalisiert wurde, weil sie nicht wollen, dass ihnen Alphas die Frauen wegschnapen. Doch man hat das Recht darauf, sich sexuelle auszuleben und muss sich nicht an die Monogamie-Regel halten bzw. diese Konvention ist "unnatürlich" und eine, über die man sich hinwegsetzen kann. Wer einschränken will, ist bloß ein ängstliches Betamännchen. - Das Tabu von Prostitution, gege die sich viele Frauen stellen, ist aufzuheben. Es soll erlaubt sein, dass sich Frauen posttuieren udn es soll nicht verpönt sein, zu prostituieten zu gehen. Das Tabu ist nicht vielmehr als ein Vesuch der Frau, die Sexualität des Manner zu kontrollieren, und geen dieses Tabu müssen wir arbeiten. - All diese doofen Betamännchen schenken den Frauen viel zu viel Aufmerksamkeit, sodass sie sich für Gottes Geschenk an die Menshheit halten. Das machtes schwer, an sich ranzukommen und das schwächt die gesellschaftliche Stellung des Mannes. - Es ist eine Frechheit, dass Männer die Getränke bezahlen sollen, egal ob nur beim ersten Date oder überhaupt. Diese Vorstellung, die Frauen haben, diese Ansprüche, gilt es zu durchbrechen. Wenn scho n"Gleiches Recht für alle", dann gilt das auch beim Zahlen von Dates. - eine Verschärfung der Gesetze für sexuelle Belästigung ist abzulehnen. Das gibt der Frau nur mehr Macht darüber, die Situation zu definieren und sich im Nachhinein zu rächen. Überaupt sollte man vorsichtige sein, wenn eine Frau einem Mann sexuelle Belästigung vorwirft, weil das in vielen Fällen erfunden ist.; und der Mann kann sich gegen diesen Vorwurf auch gar nicht wehren. Pick up bauen aber auch auf Kino auf, und auf Escalation. Es kann vorkommen, dass ein Mann schlecht kilibriert, zu wit oder zu schnell eskaliert. Kein Drama ... oderdoch? Wenn ene Anzeige wegen sexueller Belästigung folgt, oder wenn das Mädel in der Disko dann "sexuelle Belästigung" ruft und die bösen White Knights einen rausschmeißen der verprügeln, dann schon. - Wisseschaftler, die sich gegen Pick Up wenden sind Menschen, die die Autonomie und die sexuelle Freiheit des Manner einschränken wollen. Solche Artikel sollten erst gar nicht geruckt werden. All dies ahb' ich hier im Forum schon gelesen, und auch eine handvoll schimmere Sachen. Manches ist "eng" an der Pick Up Theorie dran, manche etwas weiter, aber auch wenn so manche Position und Forderung kein Bestandteil von Pick up ist, ist sie zumindest ein Bestandteil der Pick up Community. Ich hab' keine Probleme mich zu all diesen Beispielen zu positionieren, aber mal grb gesagt, lehne ich vieles davon ab bzw. v.a. viele Erklärugnen halte ich für Schwachsinn und kann den Interpretationsrahmen nicht teilen. Das gilt insbesondere für das Alpha-Beta-Model, in dem Betas auch explizit abgewertet werden (ein Mann der eine Frau mit Kind von einem anderen übernimmt is' doch sowieso schmal Beta pur; erst Recht, wenn der Sex selten is' und man mehr der Versorger als ver Lover ist, ist doch echt erbärmlich ... nicht wahr?), und das Modell das Dominanz stark hervorhebt und die Frau in die "natürlich unterlegene" Rolle schiebt bzw. ihr unterstellt, sie könne gar nicht anders. ...ich weiß, dass ich hier mit meiner "White Knight"- und "Planet-Liebe"-Ansicht oft anecke, aber ich hab' hier schon eine gane Menge mitgelesen; bin seit Dezeber 2011 dabei, also keiner, der seit einer Woche im Forum is', und nach 20 Postings meint, das Forum beurteilen zu können. Jo, super tief war ich nie drinnen, abr wie gesagt, ich hab' schon Zeug mitbekommen und Leute aus dem Forum getroffen (die zwei, mit denen ich länger zu tun hate, sind aber nimmer hier).
  9. Merci mal für die Antworten. Hm,... wenn ich so drüber nachdenk': ich hasse Konkurrenz. Weniger deshalb, weil ich Schiss hab', abzustinken (klar, das hab' ich schon auch; is' ja mehr oder weniger normal), sondern v.a. weil ich mich nicht "anstellen" will. In der Schlage stehen, bis ich auch mal meine 10 Minten hab' und dann auf ihr Urteil warten darf. Das is' mir echt zu doof. Und klassische Party-Mädel sind ja recht oft von Trauben belagert. Aber nicht immer, schon klar. Gibt auch Menschen, die gern "whoooo" schreien, ohne das jemand hinschaut. Aber joa, vielleicht kommt's daher, dass mir solche Mädels zwar auffallen, ich die aber in den seltensten Fällen überhaupt kennenlern'. Und daher, dass ich nicht tanze. 🙄 Aber ich werd' eure Antworten mal im Hinterkopf behalten. Wenn's in den Analen des Forum was dazu gibt, bin ich denkbar für konkrete Tipps. Mittlerweile sind diese Analen ja doch recht umfangreich.
  10. Außenstehende sehen oft Strukturen und Sachverhalte, die denjenigen, die bereits drinnen sind, nicht auffallen.
  11. selfrevolution

    Whoooo-Mädchen?

    Hey.... ich hab' mal wieder ein unsinniges Thema, das mich aber tatsächlich interessiert: ...hatte irgendwie noch nie auch nur irgendwas (nichtmal küssen oder sonstwas) mit einem "Mittelpunkt"-Mädchen, einem, das "laut" ist, gerne und ständig uter Menschen und so weiter. Also das hat gar nicht so vie mit Attraktivität zu tun und auch weniger mit der Zahl der Angebote, denk' ich. Es is' nur irgendwie so, dass ausnahmslos alle Mädels, mit denen ich was hatte, keine Menschen waren, die sich in einer Gruppe hingestellt haben, alle unterhalten haben, gerne auf der Bühne gestanen sind und irgendwelchen Stuss gesungen haben, gerne im Rampenlicht und im Zentrum der Aufmerksamkeit gestanden sind ... Das heißt auch nicht, dass die grundsätzlich unsicher waren. gewisse Unsicherheiten hat jeder, klar. Und je besser man ein Mädel kennt, desto mer Unsicherheiten kennt man. Aber im Grunde, waren die da alle mehr oder weniger durchschnittlich (vielleicht ein kleines bisschen sicherer,... außer meiner letzten Freundin, die war normal,... hat aber auch allgemein oft den Rückzug gesucht und hat mich entweder früher heim geschleppt oder - und dafür bin ich ihr sehr dankbar - is' völlig ohne stress, Vorwürfe oder sonst irgendwas alleine heim, während ich noch geblieben bin). ...und ich find' die Mädels waren ach alle cool, war immer schön und so. Aber ich fand Mädels, die gern im Mittelpunkt stehen, die Stimmung machen (und sich nicht bloß anstecken lassen), die energiegeladen herumspringen und bei Konzerten "Whooooooooo" rufen eigentlich immer ziemlich cool. Hat auch weniger mit "Aktivität" zu tun. Meine letzte hat mich damals angegraben und is' mir dann heim nachgerannt und die davor hatte 100 Jobs Praktika und Pläne im Leben. Aber irgendwie waren alle doch der Tendenz nach eher auf daheim kuscheln und sowas aus. So richtige Party-Mädels wollten irgendwie nie was von mir. 😞 ...euh, how come? Und wenn ich jetzt doch mal sagen würde, ich würde diese Pick Up Zeug "ausprobieren" ... worauf müsste ich dann bei solchen Mädels achten?
  12. Die Möglichkeit hat er sicher und irgendein Posting in einem Forum wird ihn jetzt wohl auch nicht derart verunsichern. Wirkt jetzt auch nicht so, wobei das sinkende Interesse auch eine Art "Aufweich-Antwort" für Unsicherheit sein kann (is' bei mir so, wenn ich verknallt bin, aber merk', dass es eifnach ncihts wird. Dann reicht's mir, ich lösch' die nummer, weil ich kein Interesse mehr hab', und dann warte ich zwei Tage, bis es dnn doch weitergeht). Muss aber aufassen dass ich da jetzt echt nicht in einen Fern-Diagnsen-Hobby-Pseduo-Schwachsinns-Diagnosemodus falle. 🙄 ...aber die Sache mit der verrennenden Zeit darf man ncihtunterschätzen. Ich hab' schon 'ne handvoll Männer getroffen, die teilweise mit über 50 erzählen, dass sie's schon immer mal probieren wollte, aber sich das nie ergeben hat. Einetypische Gschichte: mit 15 is' man 'n Kind und freut sich über den ersten Kuss (von eiem Mädel), die nächsten Jahre geht's halt irgendwie darum, erstmal überhaupt zum Schuss zu kommen. Mit 18 hat man dann seine erste Freundin is' zwei Jahre mit ihr zusammen, und irgendwo in der Zeit beginnt man vielleicht doch mal neugierig zu werden,... mit 20 is' man dann erstmals Single, traut sich aber nicht so wirklich, weil's ja doch ach erstmal wieder darum geht, von der Freundin loszukommen, dann kommt die Freundin Nummer zwei ziemlich plötzlich daher ... und auf einmal is' man 26 hat sich in der Beziehug eingeengt gefühlt, macht Schluss und rennt irgendwelhen anderen Mädels nach, die bi-neugierde ... naja, man trifft sich mit einem Tpyen, aber irgendwie is' der komisch, dann genießt man mal seine Single-Zeit mit den Mädels und denkt beim Wixen hin und wieder an Schwänze und ein, zwei Jahre vergehen, in denen man von Kurzzeit-Beziehung zu "vielleicht wird's ja was ernstes" schlittert, und dann lernt man die Frau kennen, mit der man 12 Jahre zusammen is' und ein Kind hat. Nach der Trennung is' zwar grundsätzlich die Möglichkeit da, das endlich mal auszuprobieren, aber man is' da doch schon 40 und man überlegt, er sich ernsthaft von einem 40jährigen den Schwanz blasen lassen will, der das noch nie gemacht hat. Und vielleicht is' man sowieso geknickt und voller Komplexe. Immerhin haben die Potenzprobleme einen bei der Trennung ach eine Rolle gespielt ... und die 25 Kilo, die man zugelegt hat, seit man mit dem Sport aufgehöt hat. Irgendwelche anderen 40jährigen Typen findet man auch nciht so reizvoll, und die 25jährigen, einigermaße ansehnlichen Homosexuellen Männer haben dann echt bessere Angebote. Is' 'ne Geschichte des Scheiterns, schon klar. Das kann auch ganz anders ablaufen. Aber gerade, wenn man mal in eine lange Beziehung rutscht, dann können Jahre wegfallen, in denen sich die Gelegenheit nicht bietet, und wenn man seine Wunden von solchen Beziehung mitnimmt, kann auch einiges passieren. Jo, eine Norm im Sinne von "Normalität" gibt's schon, und klar is' man vor allem von den Sachvrhalten irritiert, die da rausfallen. Aber ich denk' nicht, dass man dann unbedingt nachhaken und skeptisch sein muss. Man kann auch einfach neugierig sein, erst Recht wenn's keine Gefahren gibt. Auch von außen ... es is' ewig her, da hab' ich mal einen Homosexuellen Kerl gefragt, ob er je mit einem Mädel geschlafen hat. Er hat's verneint. Mehr hat mich nciht interessiert, und darum fand er's cool, dass ich nicht gefragt hab', woher er dann weiß, dass er schwul is'. Das hat nichts mit der Situation des TE zu tun, aber mit dieser Frage nach der Normalität. Wenn ich jetzt - also ca. 15 Jahre Jahre später oder so - darüber nachdenk', dann würd' ich mal vermuten, dass es ein Stück weit ein Abspruch von "Zurechnungsfähigkeit" is', skeptisch zu sein, ob jemand wirklich will, was er meint zu wollen. Ehm,... ich find' Skepsis allgemein schon gut, es sei denn, es gibt keine Gefahr. Dann kann u.U. die Skepsis mehr kaputt machen als sie klärt. Aber ja, klar. Mir geht's auch so, dass mir vor allem die Sachen "komisch" vorkommen, die aus dem üblichen Rahmen falls. Eh... ich denk' das ja auch. Aber das ändert ja nicht an der Neugierde und der Geilheit drauf. Der Vergleich is' viellecht etwas komisch, aber geht denk' ich sogar viel stärker noch in die Richtung, in die du eh denkst: - Die Neugierde auf groß, schwarze Schwänze kommt v.a. vo den Pornos, dieer guckt. D.h. die is' erst durch eine bestimmte Gewohnheit, durch ein bestimmtes Bildetc. erzeugt worden. - Es gibt Menschen, die z.B. total daraf stehen, wenn jemand einen französischen Akzent hat. Woher das kommt? ...k.a., weil ihre erste große Liebe eine Französin war, weil sie mal einen Film gesehen haben, wo die Spionin, die ihnen nicht auf dem Kopf gegangen is', einen solchen Akzent hatte, weil die Mama so einen Akzent hat oder weil einem der Opa 20 Jahre lang erzählt, dass er langeZeit in Franzreich gelebt hat und französische Frauen der Hammer sind. Auch hier in die Vorliebe durch etwas entstanden. - Und ... das gleiche gilt halt auch für Brillen. However, jemand steht auf Inelligenz und verbindet Brillen einfach mit Intelligenz, oder der Papa war Brillenträger oder sonstwas (siehe: letzter Absatz). In allen drei Fällen ist das Ergebnis, dass die Person eine Vorliebe, ein Interesse, eine Fasziation hat: für Frauen mit französischem Akzent, für Brillenträger odr halt für große schwarze Schwänze. Häufig spricht man davon, dass Schönheitsideale nicht natürlich sind, sonern durch die Werbung suggeriert werden. Is' in dem Fall nichts anderes ... Pornos promoten große Schwänze, Alltagsgeschwätzt promtet große Schwänze, Matchos erzählen dass sie den größten haben, in Witzen werden kleine Schwänze verarscht und so weiter. Man kann das Ideal vom großen, schwarzen Schwanz genauso kritisieren wie das durch die Werbung erzeugte Schönheitsidea von Frauen: es entspricht nicht der Realität, es ist überzeichnet und es schafft Imperative. Man könnte vielleicht sogar soweit gehen und sagen, dass man damit aufhören sollte (tu' ich nicht ... das Thema is' mir zu kompliziert, und darum kann ich echt nicht sagen, ob man Praxen abschaffen sollte, die Schönheitsideale propagieren und ob das brhaupt möglich ist). ...aber diese Ideale wirken halt. Wenn ich mir aussuchen könnte, was mich anmacht, in wen ich mich verliebe und was mich glücklich acht, dann würd' ich 'ne Türmatte nehmen. Die kostet nichts und widerspricht nicht. Blöderweise steh' ich halt, worauf ich steh' ... schlanke Mädels zwischen 1,60 und 1,70 mit mehr oder weniger langen Haaren und heller und reiner Haut (ziemlich langweilig, konkreter kann man's sicher machen ... 1,68 dunkelbraune, kinnlange Haare, braune Augen etc.; mittlerweile bin ich über meinen rothaarigen-Fetisch hinweg) oder halt: genau die Frauen, die im Fernsehen zu sehen sind und die einem überall als schn verkauft werden. Jo, leider ind' ich halt auch gerade die schön und geil ... und Türmatten halt ... weniger. Und auch besonders kleine Mädels (sagen wir mal ... so oder 1,60) sind nicht mein Typ und Asiatinnen nicht und Latinas nicht ... und so weiter. Vielleicht könnte man wirklich beeinflussen, worauf man steht, aber das is' halt mit haufenweise Selbst-Manipulation verbunden (sollte wohl mehr Pornos mit Türmatten anschauen, vielleicht klappt's dann ja doch, und ich werd' glücklich in meinerLangzeitbeziehung mit eienr Türmatte). Oder man versucht halt einfach seinen großen, schwarzen Schwanz zu finden, so wie hier andere ihr Gamer-Model suchen und dann leider Gottes nur bei einem Fitness-Modell landen, das kein Interesse an Computerspielen hat,... nicht die Traumfrau, aber auch okay.
  13. Klar können sie das. Und dabei können sie zu dem Schluss kommen, dass ihnen die eine odr andere Partei deutlich mehr zusagt, als die andere. Larry, wir sind beide in keienr Krabbegruppe und ich kann dich in keinen Sack stecken. Wozu es gut sein soll? Es hieß hier von verschiedenen Usern, Pick Up wäre upolitisch. Ich ... denke nicht. Ein "alles ist politisch" würde ich nicht unbedingt teilen und versuch' z.B. die Politik von meinen Konzerten fern zuhalten. Aber zu sagen, dass eine Bewegung wie Pick Up unpolitisch ist, ist in meinen Augen hm,... als würde man sagen, Genderstudies wäre unpolitisch. Es wird hin und wieder behauptet, dass Pick Up eine rechte Ideologie ist - in dem Artikel steht "rechtsradikal", eine Sache die ich definitiv nicht teilen würde. Aber "tendeziell rechts"? Also sagen wir mal: die Emanzipation der Frau, Frauenquoten, Forderungen nach der Verpflichtung von gleicher Bezahlung, die Forderung, bei gleicher Qualifikation (was auch imemr das heißen soll) Frauen zu bevorzugen, das sind Forderungen, die eher von Rot-Grün kommen, ich denk', dass in den Genderstudies kaum Blauwähler sind und kaum ein Mensch, er sich selbst als Feminist oder Feministin bezeichnet wähler schwarz/blau. Ich sage nicht, dass es keiner tut ... aber halt kaum jemand. Die FPÖ, die rechts-außen-Partei von Österreich, hat viel mehr männliche als weibliche Wähler. Also wenn es um Fragen der Mann-Frau-Beziehung geht, dann ist das sehr wohl eine Frage, die politisch ist, un zu der sich die verschiedenen Parteien positionieren. Pick-Up hat zunächst mal die Denkvoraussetzung, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind. Damit fallen all die Spielarten des Feminismus weg, die behaupten: "alles nur konstruiert". Wenn Pick Up versucht, Männern dabei zu helfen, Frauen abzuschleppen oder ihnen ein Werkezg dafür in die Hand geben will, dann fallen auch all die Spielarten des Feminismus weg, die der Ansicht sind, dass wir in einem Patriarchat sind, das es zu stürzen gilt. Und damit sind schon die zwei Hauptströmungen des Feminismus weggefallen ... und mal tacheless: die PUler, die sich selbst als Feministen bezeichnen kann man wohl an zwe Händen abzählen (und da sind die Kätzchen scho neingerechnet). Und damit gibt es für PUler einen sehr driftigen Grund, die meisten Parteien, die sich selbst als Links oder Mitte-Links ansehen, nicht zu wählen. Gibt natürlich noch andere Gründe, die zu wählen, don't get me wrong. Aber die These is' ja, dass Pick Up "schon irgendwie rechts" is' (siche nicht rechtsradikal). Eine Sache, die hier ja immer wieder abgestritten wird, weil ja alle so eigenständige Denker sind und Pick Up gar nichts mit Politik zu tun hat. ...ich find' auch nicht, dass ich eine "verkümmerte Befähigung zur Vernunft" hab'. 🙄 Ich weiß, dass nicht alle Sozialisten gleich sind und das gleiche denken. Die österreichische SPÖ ist in sich ziemlich zerstritten. Und ich weiß, dass nicht jeder AfD-Wähergleich ist. Nichts destotrotz gibt es Parteien, die gemeinsam verschiedene Interessen vertreten bzw. Menschen mit gemeinsamen Wertvorstellugen und politischen Ansichten, die sich zu Parteien zusammenschließen, sowie Menschen, die bestimmte Parteien mit ihrer Stimme unterstützen. Naja, ich find' den Artikel auch mistig. Viele Menschen denken von sich selbst, dass sie weder rechts noch links sind, und dass bloß "alle anderen" irgendwie rechts oder links sind. Außerdem machst du doch jetzt nicht viel anderes als der Typ selbst, hm? Ich sag', dass ich denke, dass im Pick Up Forum mehr AfD oder CDU-Wähler sind als Linkswähler, und zu unterstellst mir, dass ich behaupte, ihr wärt für die Sklaverei der Frau. Also einwenig nach dem Schema: "der gelbe Frosch meint nicht, das der Artikel nur Scheiße schreibt und der Interviewpartner ein unwissenshaftlicher Verschwörungstheoretiker ist, also muss er wohl alles teilen, was in dem Artikel steht". Und rechts zu sein, heißt doch lange nicht, dass man die Verklavung der Frau fordert. Ich weiß schon, dass das manche denken, aber ich fänd's cool, wenn du diese Übertreibung mal weglassen würdest: schlichtweg weil ich das nicht denke. Also ... ich weiß, dass du deine politische Ansicht nicht teilst, i get it. Aber ich stell' mal weiterhin die These in den Raum, dass Pick Up etwas ist, mit dem AfD und CDU-Wähler etwas anfangen können, und Linke Wähler eher nicht. Du kennst deine eigene Einsellung und kannst zumindest für dich selbst entscheiden, ob diese These in deinem Fall zutrifft. Kan man so auch sehen. Allerdings hab' ich halt einen recht breiten Begriff von Ideologie, der auch gar nicht negativ ist. Ideologie is' halt so eine Art gemeinschaftliche Denkweise, die mit gesellschaftlichen und politischen Werten einhergeht und dese befördert. Wie gesagt, für mich ist "Ideologie" nichts negatives und Pick Up sicher nicht unpolitisch. Die notwendigen Denkvoraussetzungen von Pick Up sind schon eingeschränkt (wie in den meisten Denkrichtugnen), und durch eine bestimmte "Lehre" des Verhälnisses von Männern und Frauen zu- und untereinander stellt Pick Up auch einen "welterklärenden" Anspruch und ein Angebot, wie man soziale Interaktionen verstehen kann (bzw. sollte, um erfolgreich zu sein). Wie diess Angebt ganz konkret aussieht, wird natürlich immer verhandelt, nicht alle sind feurige Anhäger von LdS usw., aber manche anderen welterklärenden Modelle werden schn explizit abgelehnt; erkenntlich am Femi-Bashing und dem früher immer wieder gefallenen "Wir sind hier nciht bei Planet-Liebe". Wererklärungen und Verstehendmuster ... klaris' Pick Up eine Ideologie. Für mich sogar im engen Sinne und in jeglicher Hinsicht. Aber guti, das is' nicht so wichtig. ...uuuund: poltik? Wie schaut's bei dir aus? Kommt schon Leute, steht zu eurer politischen position. 😉
  14. Naja, diskreditiert wird doch ständig, hasserfüllte Postings sind im Forum kein Standard, ich seh' sie hier aber öfter als ich sie in anderen For..... hm. Ne, eigentlich nicht. Also wenn ich drüber nachdenk', dann is' die Verteilung eigentlich recht gleich. Nur das Feindbild is' halt ein anderes (und die Pick Up Community hat auf jeden Fall ihre Feindbilder; allen voran wird der Feminismus hier als Feindbild dargestellt ... was nicht verwunderlich is'). ...was das Absprechen der Wissenschaftlichkeit betrifft: ich kann mich erinnern, dass ich mich mal in einem Thread extrem auf diesen Peterson eingeschossen hab'. Ich find' den immernoch ziemlich kacke, aber naja. Hier schießen sich halt alle auf diesen Autor ein ... ehm, was nicht verwunderlich is', wenn er Pick Up kritisiert, was für viele hier etwas is', was sie wohl "irgendwie" für etwas positives, tolles, therapeutisches etc. halten. Oder woran sie zumindest positive, interessante Elemtente sehen. Sonst wären sie wohl kaum hier (außer zum Stänkern, wie ich). Klar tendiert man da schnell mal zu defensivem Verhalten, zum Gegenangriff, zur Diskreditierung des Kritikers,... ...aber ich dek' nicht, dass der jetzt der große böse "White Knight" is', die Ausgeburt der dritten Wele des Feminismus, der den Männern ihre Autonomie nehmen will. ----------- ....uuund, ich denk', dass seine Kritik auf eine bestimmte Ausprägung von Pick Up zutrifft und einige Tendenzen schon auch so vorkommen. ...ich weiß ja, dass man nicht nach politischen Orientierungen fragen soll, aber mich würd's ehrlich gesagt schon interessieren. Und dieses Forum is' ja eines, das sich "steh zu deiner Meinung" auf die Fahne schreibt,... wenn morgen Wahltag wäre und man sich entscheiden müsste ... ich denk', dass diejenigen, die diesen Artikel am härsten zerreißen und den Autor am stärksten diskreditieren, wohl weniger Grün-Wähler sind, oder? Larry, Nachtzug, Vojislav ... und ich hoff', es is' für die Mods okay (ich mein', es geht hier ja auch um die Argumente des Artikels) ... welches is' die Partei eurer Wahl? Ich will nicht sagen, dass die AfD "rechtsradikal" is', aber links der Mitte is' sie wohl weniger, und ich weiß, dass AfD-Wähler und zum Teil auch Schwarz-Wähler häufig mit Vorwürfen konfrontiert werden, als "dumm" dargestellt werden etc.; aber hier im Forum is' das glaub' ich eher weniger der Fal. Und selsbt wenn ... is' das Alphamännchen, das zu seine einung steht, sich nicht verbiegt, hier nicht das Ideal? ...ich lasse mich gerne überraschen, irritieren, eines Besseren belehren, und genau deshalb wär' ich jetzt wirklich, wirklich ... wirklich neugierig, wie so die politiche Verteilung im Forum hier is'. Insbesondere bei denen, die den Artikel zerreißen. Und don't get me wrong: ich find' den Artikel bzw. das Interview echt nicht gut - und ich bin halt eindeutig ein Linker (Sozialist). Wenn jemand seine Gesinnung nicht sagen will ... klar muss das keiner. Aber es zahl sich schon aus, mal darüber nachzudenken, wo man selbst polsitisch steht, und ob Pick Up nicht doch eine eher rechte ideologie ist - ich betone: rechts ... keineswegs, kein bisschen etc. rechtradikal! ...und übrigens, hasserfüllte "Feindes"-Rhetorik bekomm' ich von meiner politisch linken Facebook-Freundeslist genug mit. Da schenken sich die Linken und die Rechten nichts (ich kann aber wirklich mit Stolz sagen, dass ich kein Hassprediger bin und sehr, sehr, sehr selten mal "auszuck'" ... witzigerweise is' mein "Peterson-Bashing" hie rim Forum einer der ganz, ganz wenigen Fälle). Ich hab' als Linker natürlich erstmal den eindruck, dass hier mehr aufgestachelt etc. wird, einwenig mehr "Hass" verbreitet wird, als in anderen Foren, aber das stimmt echt nicht. Gibt hier bloß viel mehr Leute, die anderer Meinung sind als ich. Das is' manchmal gar nciht so leicht zu ertragen. ...so: was isteure Farbe? Jetzt mal wirklich.