selfrevolution

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  1. Mäh... Körbe nerven.

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    2. buena_lea

      buena_lea

      Grumpy the cat mochte auch keine Körbe. RIP kleiner Freund 😢

    3. selfrevolution

      selfrevolution

      ...ich bin eben selten "direkt" in meinen Intentionen. ...also "Wanna hang out sometimes" is' gerade deshalb, weil's mal nicht konkret is', von der Intention her klarer als irgendwelche Konzerteinladungen und so weiter, die "sneaky" klingen und bei denen jetzt nicht klar is', ob ich was will oder ob ich tatächlich nur Werbung für ein Konzert mach' (v.a. weil ich tatsächlich viel Werbung für Konzere mach', gerade jetzt). "Wanna Hang out sometimes" heißt so viel wie: "Im Grund is' mir egal, was wir machen".

      ...is' 'ne Studentin, die nur bis Juli oder so in Wien is' und auf ihrer Facebook-Seite auch noch groß "Single" als Status angegeben hat (die meisten Leute verstecken ihren Status mittlerweile, also scheint's ihr wohl wichtig zu sein, dass man weiß, dass sie Single is'. Da dachteich mir, dass ich mal direkter bin). Die war schon recht cool ... hat mir gestern in der Spiele-Bar geholfen, ihre beiden Freudinnen zu überreden, sich uns für 'ne Runde anzuschließen, hat mir dann zum Sieg verholfen und steht auf dasselbe Baseballteam, wie ich früher (Amerikanerin).

    4. selfrevolution

      selfrevolution

      ...und mein Wäschekorb geht auch schon langsamkaputt. Als naja, den bin ich eh bald los.

      ...ah, mit "Tüte" meinst du Sackerl? So ... Beutelähnliche Dinger, in denen man Sachen transportiert? ...wo's in letzter Zeit Diskussonen gab, das sie nimmer aus Plastik sein sollen?

  2. ...mir wurde mal erklärt, dass das heißt, dass eine Frau immer weiter "nach oben" datet und gewissermaßen den aktuellen Kerl für einen mit einem höheren Stauts verlässt, um den dann wieder für einen mit höherem Status zu verlassen und so weiter. Ich denk', dass das empirisch nicht der Fall ist, aber die Idee gibt's jedenfalls. Verdammt gut gesagt. Hm,... diese Beeinflussung is' keine Sache, gegen die man sich so einfach wehren kann. Nur, weil man etwas mehr oder weniger vernunftbasiert durchschnaut, heißt das nicht, dass es keine Wirkung hat. Ich denk', dass das eine der (wenigen) Ideen und Bedürfnisse sind, die gar nicht so sehr der liberalistischen Logik als der hedonistischen folgt. Wobe,... weiß nicht. Kommt vielleicht auch von diesem Jugend-Wahn. Verschiedene Lebensstile sind nuneinmal "jugendlich" und andere sind es nicht. Wenn "jugendlich" immer gut ist, dann sind auch bestimmte Lebensstile besser als andere. Vielleicht wär' es gar nicht so übel, sich einmal wieder anzuhören, was alte Leute zu sagen haben. Wer ist MVL? Ich hab' die Abkürzung hier schonmal wo gelesen, aber ich denk' bei MVL immer an den Schach-Spieler (Maxime Vachier-Lagrave, der Name is' vielen zu kompliziert, weshalb eigentlich fast immer nur MVL gesagt wird). [Edit: Danke für die Aufklärung] Is' das da so schwer? K.a., ich hab' Tinder noch nie benutzt (neugierig wär' ich schon, hab' aber kein Smartphone), und auch OkCupid bin ich voll icht zu Recht gekommen. Ich hatte bei meinem letzten "Versuch" genau eine einzige Konversation, und die war richtig unangenehm: Eine Nachricht von mir 8schätze 5 Zeilen), eine Nachricht von ihr (ca. eine Zeile), eine Nachricht von mir (Inhalt: "aha"), eine Nachricht von ihr, dass sie mir später anwortet, ein viel Spaß von mir, und dann wurde ich gekickt, weil "das irgendwie komisch begonnen hat". Die war ca. in meinem Alter, k.A. mehr, vielleicht 34. Ich mein', ich war auch nicht sonderlich an der Konversation interessiert, obwohl ich wirklich gerne und viel rede und schreibe. Ich glaub', es gibt Leute, die einfach nicht für sowas taugen (und das is' okay). Ich denk', das hat weniger mit Klugheit zu tun als einfach ... k.A. mit einer gewissen abgedroschenheit und stark ökonomischen Denkweise zu tun, die man halt teilt oder nicht.
  3. ...voll! Genau dieses eine Wort: "Inter-esse" ... warum macht man sowas? Ich bin bei Sprache vielleicht ein bisschen empfindlich und will eine Sprache, die sich natürlich anfühlt (und viele Dialekte klingt verkrampft oder wie ein "gestellter" Dialekt, als würden die Leute zeigen wollen, dass sie Dialekt reden, und nicht, als würden sie sich dabei wohl fühlen). Aber "Inter-esse", "...war ein ziemlich inter-essanter Song", "wow, wirklich inter-essant" ... weiß nicht, warum gerade dieses eine Wort von so vielen Leuten so komisch ausgesprochen wird. Ich glaub', das sind die, die Rechtschreibschierigkeiten haben und sich so besser daran erinnern könnn, wie man das Wort schreibt (bztw. Rechtschreibung is' "einbisschen" meine Schwäche, aber ich sag' trotzdem nicht "inter-esse").
  4. ... 🙂

    ...war' heute mit meiner Kryptonit-Ex unterwegs. Platonisch (wir sind beide schon ein paar Jahre in anderen Beziehungen). Aber ich fand'ssüß, dass sie mir diesmal wieder meine Freundin schlecht reden wollte und Scherze von wenig "was hätte wir mit der Zeit machen sollen? Rummachen können wir ja nicht" gemacht hat. Sehr süß. Süß, wenn sie flirty is' und wenn sie ein kleinwenig eifersüchtig is'. Und diese kleine Nebenbei aussage: "Es hat dann ein paar Jahre gedauert, bis ich wieder wen gefunden hab', mit dem ich mir mehr vorstellen konnte". "Wieder"

    ...ach. Schade, dass nichts mehr laufen wird (wirklich nimmer), aber da fühl' ich mich ein kleinwenig in die Vergangenheit zurückversetztund es is' einfach schön zu merken, dass ich nicht random Bob für sie bin.

    1. LOLVOL
    2. Thxggbb

      Thxggbb

      Mit der Kryptonitex unterwegs sein ist immer eine gute Idee!

    3. selfrevolution

      selfrevolution

      Irgendwas muss ja tun, um sich verrückt zu machen. 😉

  5. Puh... now it hits me. Meine Fern-Beziehung is' ja offen, und ich hatte meine (sehr wenigen!) Geschichte; auch eine längere Freundschaft Plus (9 Monate). Meine Freundin hat seit November zum ersten Mal, seit das mit uns rennt eine Geschichte mit 'nem andere Kerl.

    ...er betrügt seine Freundin mit ihr - nicht meine Sache. Ich hab' die Sache nicht sonderlich ernst genommen, weil er gewissermaßen ihr Sub is'. Zumindest scheint das die relevante Sache zu sein. Eh cool, wenn nicht ich derjenige bin, den sie verprügeln will und so.

    Ich war auch nicht eifersüchtig, als sie mal 'ne Woche oder so bei ihm übernachtet hat, als seine Freundin auf Urlaub war (ich hatte zu dem Zeitpunkt selbst 'ne ziemlich emotionale Fling-Sache am Rennen und war abgelenkt).

     

    Heut is' sie mit ihm und seiner Freudin (die nichts davon weiß) ausgegangen und ... wird heute nimmer heim kommen. Irgendwie stand so ein Dreier ja immer schon auf unserr Wunschliste, aber es hat sich nie was ergeben. K.A. also jetzt werd' ich neidisch. Hm,...

    1. Vorherige Kommentare anzeigen  14 weitere
    2. selfrevolution

      selfrevolution

      😉  Jede Beziehung hat doch manchmal ihre kleinen Dämonen.

    3. Thxggbb

      Thxggbb

      Die Kunst ist, Euch so gegenüber zu stellen und zu küssen, dass die Dämonen auf Eurer Schulter sich umarmen können ❤️

    4. selfrevolution

      selfrevolution

      Süß.^^

      ...k.A. ob das Bild Sinn macht, aber es is' süß. 😛

  6. ...es geht doch nicht darum, wer alles mit mir ins Bett springt. Wie gesagt, ich lebe selbst in einer Fernbeziehung (Wien-Darmstadt). Schon praktisch seit ca. 4 1/2 Jahren. Aber wenn ich exlizit nach einer Beziehung suchen würde, dann würde ich das nicht tun, indem ich auf Tinder Frauen Like, die 800 km entfernt wohnen. Tinder kenn' ich nicht, aber ich bin absolut kein Fan davon. Hab' OkCupid mal probiert, was so ähnlich is' und hab' keine tollen Erfahrungen damit gemacht. Es war ziemlich langweilig. Und super oberflächlich. Und ich argumentiere hier doch nicht, dass Tinder total toll is' und der Sinn des Lebens der is', möglichst viele Matches dort zu bekommen. Im Gegenteil: wenn ich schn auf Tinder suche, dann würd' ich doch niemanden liken, mit dem es eh nichts wird, weil ich schonmal nicht 800 oder 200 km weit fahre, um eine Person kennenzulernen (es sei denn, sie is' 'n rothaariges Cowgirl).
  7. Ehm,... kann sein, dass wir aneinander vorbeireden. Mir is' gerade nicht klar, worauf du hinaus willst.
  8. Schön, und was meinst du wohl, wie lange das gut geht? Ist das vielleicht eine Basis für eine Zukunft? Ich befürchte, nicht. Ah, ich glaub', das is' falsch rübergekommen. Es geht hier nicht darum, von einer zur nächsten zu springen oder alle gleichzeitig zu daten. Es geht nur darum, dass ich mein Glück nicht wo anders suchen muss, wenn es zehn Kathis vor meiner Haustür gibt, von denen jede genausogut jemand sein könnte, mit dem es gut läuft. Wenn ich mal alle Julias in Wien durch hab', und mit keiner kann ich eine vernünftige Beziehung führen, dann liegt's wahrscheinlich nicht daran, dass es zu wenig Julias in Wien gibt, sondern daran, dass mit mir wohl was nicht stimmt. Und es ist zwar möglich, aber wahrscheinlich nicht der Fall, dass dan gerade die eine Julia, die vor ein paar Jahren nach Mailand gezogen is', die mir aber noch auf Tinder angezeigt wird, die eine Frau is', mit der es klappt. Das verlange ich von niemandem, auch nicht von mir. Daraus kann nämlich auch keine Liebe werden. Hat aber auch absolut nichts damit zu tun, wo man sich kennen lernt. Wenn ich auf 'ner Datingplattform Frauen aus Prag like und ernsthaft vorhabe, die zu daten, dann müsste ich mal ein Treffen arrangieren. Fahr' ich nach Prag oder sie zu mir (in der Mitte gibt's irgendwie nichts). Okay, kann man ja mal machen. Prag is' sicher schön und Wien sowieso. Dann stellt man im besten Fall fest, dass man sich mag. Man trifft sich öfte, hat super lange Anreisestrecken, aber es zahlt sich für einen aus. Und weil man wohl wirklich gut zusammenpasst, will man letztlich auch zusammenziehen, Heiraten, Kinder kaufen, ein Haus bekommen und so weiter. Also zieht man zusammen. Und man bereut es nicht, weil Prag ja soweit schn okay is', manimmernoch einmal im Jahr nach Wien auf Urlaub kommt (Freunde und Familie besuchen) und so weiter. ...das is' der beste Fall. An welchen Punkten der Geschichte was schief rennen kann, is' dir selber klar. An allen. Aber es gibt noch eine einfachere Geschichte: auf einer Datingplattform gibt's ein Match mit Steffi aus Wien. Wir treffen uns in meiner Lieblingsbar, und weil wir beide hin und weg sind, trauren wir uns nicht, de drei-Tage-Regelzu brechen verabreden uns dann aber nochmal zum Kino und nachmal bei mir und nochmal bei ihr und dann ein paar mal bei ihr und ein paar mal bei mir, und es wird eie tolle Beziehung, ohne dass man nach Prag fahren muss, ohne dass man sich nur alle zwei bis vier Wochen sehen kann und ohne, dass man sich mit der Fage "wo werden wir leben?" herumschlagen muss. ...mal einwenig tricky. Das alles bekommt man ja erst nach einer Weile mit, und auf Dating Plattformen erst Recht nicht. Also ob's einen wirklich stört, ob's einen wirklich besorgt und wie creepy man das findet, ich denk', das bekommt man erst zu einem Zeitpunkt mit, an dem einem die Person gegenüber sitzt, und dann spielen so viele Faktoren rein. Diverse "Ausschluss-Kriterien" kann ich ja gut verstehen und machen ja auch Sinn, aber sooo wahsinnig ernst würd' ich die alle nicht nehmen (weder den Wohnort noch den Job). Ich kann gut verstehen, dass man da keinen Like vergibt und einfach auf "Pass" klickt, aber letztlich sagt das weder ber die Person noch über die sich darauf ergebede ehm... "Beziehung", den isch daraus ergebenden "Kontakt" etwas aus. Meine Ex wollte eigentlich "nie (wieder)" einen Asiaten Daten, und außerdem keine Musiker, und dass ich kleiner war als sie und total dünn fand sie auch komisch. Gescheitert is' es aber an gar nichts in dieser Liste, sondern an unterschiedlichen Ambitionen und Lebensvorstellungen, und daran, dass wir halt beide voll doof sind, und daran, dass ich sie wahrscheinlich auch in der falschen Lebensphase kennengelernt hab' und daran, dass sie Wien eigentlich überhaupt nicht leiden kann, aber es hat sicher nicht daran gescheitert, dass ich zu klein, zu dünn, zu asiatisch oder zu musikalisch war. Und daran, dass ich halt in einer ihrer "Schluss gemacht"-Phsen jemand anderen kennengelernt hab'. ...hm. Gerade auf Tinder und so zählen solche obflächlichen Aspekte halt extrem viel, und das kann ich auch verstehen. Angenmmen, ich hätte die Auswahl zwischen 100 Mädels, die mich am liebsten alle diesen Monate treffen würde, dann würd' ich mir auch mal die 22jährigen Rothaarigen raussuchen, die 1,69 (Ja, ich war seit meiner Ex eigentlich in kein Mädel mehr verkanllt, das kleiner war als ich) sind und gerne Cowboyhüte aufsetzen und die grüne Augen haben und beihändig begabt sind und Waffennarren sind und Bier und Whiskey statt Cocktails trinken, und wenn sie auch noch einen texanischen Hintergrund haben,... perfekt. Heißt aber nicht, dass ich nicht auch mit einer 1,70 großen Blondine glücklich werden kann, die nicht mit Waffenumgehen kann sondern als Chirurgin eher Kugel herausoperiert. Und auch für alle Ausschlusskriterien (z.B. Raucherin) kann's in der Realität dann doch Ausnahmen geben. Ich würd' die auf 'ner Plattform wohl nicht liken, aber die sind deshalb nicht per se "schlecht" oder "falsch" für mich. Darum fand ich auch dieses abwertende Gerede auf websingles, einer von den "alten" Plattformen mit langen Profiltexten nervig, das da manchmal gelaufen is'. Also von weden "Zwerge date ich nicht" hat mich natürlich besondern beleidigt, aber auch dieses ganze "nein danke, ich habe schon einen Vater" oder "Hungerhaken" oder "Arbeitsverweigerer (=Arbeitslose)" oder was weiß ich was total mies. Einwenig als würde ich schreiben "fette Quallen könne wegleiben", is' ja auch nicht nett. Ich schreib' einfach, was mir gefällt und fertig ... da braucht man niemanden pauschal beleidigen. Das hab' ich auf OkCupid immerhin noch nicht gesehen, und das is' an diesem Like-System schon ganz nett: wer einen nicht liked, den kann man gar nicht anschreiben, ergo keine Penisbilder von 20jährigen, wenn man nur Penisbilder von 40jährigen haben will. Klar könnte der Penis von dem einen 20jährigen so toll sein, dass man sich's doch überlegt, aber man bracht sich halt keine 200 Nachrichten mit unschönen Schwänzen anschauen sondern bekommt nur die 200, die man vielleicht ansprechender findet. Und das ganze, ohne dass man irgendwie pauschal sagen muss: "20jährige sind scheiße".
  9. Ich eb' in einer Fernbeziehung: 800 km. Läuft soweit schon gut. 🙂 Wir haben uns in ihrem Erasmussemester in Wien kennengelernt, also vor der Haustür. Und irgendwie haben wir uns dann aneinander gewöhnt, ständig besucht×, und naja, irgendwann kann man schwer abstreiten, dass man eine Beziehung hat. ...ich kann mich in Dörfler wohl wirklich nicht hineinversetzen und kann auch nicht nachvollziehen, warum man überhaupt im Dorf lebt. Aber (!) ... zumidnest wenn man in einer Stadt lebt, dann denk' ich, is' es unnötig, seinen Suchradius auszudehen. Wenn man unter den Leuten vor Ort niemande findet, mit dem's passt, is' liegt's wahrscheinlich nicht daran, dass es zu wenig Menschen gibt. Ich glaub' nicht an "den richtigen Partner" bzw. "die richtige Partnerin". Gründe kann's tausende geben, aber wohl kaum den, dass es zu wenige Frauen in Wien, Frankfurt, Brück an der Leitha, Krems oder Gänserndorf gibt. ...und zumindest wenn man an einem Ort lebt, an dem es einem gefällt, kann ich sehr gut verstehen, dass man keinen Bock hat, wegzuziehen. Wenn es "passiert", wenn man z.B. 'ne leiwande Erasmusstudentin kennenlernt und man irgendwie doch aneinander hängt, dann kann man schonmal drüber nachdenken (das is' mein mirund meiner Freundin einwenig das Damoklesschwert, das über uns hängt). Ich hab' hier Freunde, ich hab' hier Vereine, ich hab' hier meine Band(s), meine Bekanntschaften, meine Szene, meine Lieblingslokale, meinen Lieblings-Heimweg, meine Uni, meinen liebsten Hinterhof, meine DSA-Gruppe; ich fühl' mich manchmal, als wäre ich der Besitzer meiner Stadt. Meine Stadt gibt mir jedenfalls vieles, was mich glücklich macht. Andere Städte könnten das vielleicht auch, keine Frage. Ich hab' zwei Monate in Ägypten gearbeitet und meine Lieblingsbar gefunden, ein paar oberflächliche Freunde und ehm,... mehr nicht. In Darmstadt hab' ich 'n Jahr gelebt und nichtmal eine Lieblings-Konzert-Location gefunden; zu wenig "Ich"-Zeit. Klar, mit mehr Zeit kann man sich immer mehr "inseiner neuen Stadt" ein schönes Leben einrichten. Aber warum sollte man diese Arbeit auf sich nehmen, wenn einem die eigene Stadt bereits bietet, was man liebt? Für einen Partner/eine Partnerin? ...dass muss sie/er schon etwas ganz Besonderes sein. Und der Ort, an dem er/sie lebt muss auch erträglich sein. Und ... es kann schon sein, dass es soweit kommt. Aber warum sollte ich auf 'ne Onlineplattform, wenn genug Angebot da is', Kontakt mit jemandem as Kiel aufnehmen, der meinetwegen aus Wiener Neustadt, um zu schauen "ob es funkt"? Da wär's doch sinnvoller, ich schau' mal, ob ich bei Claudia, Tina, Maria, Sarah, Linda, Amina, Anna, Melissa, Matthissa, Nadine, Nadine 2 oder irgendeiner Julia im Bekanntenkreis irgendwie was (schönes) rennen kann oder bei einem der zehn verschiedenen neuen Mädels, die einem in der Lieblingsbar jede Woche über den Weg rennen oder sonstwer. Zumidest in Wien, Darmstadt und Hurghada gibt es grudsätzlich genug Menschen, dass man never ever "alle durchprobiert" haben kann. Schon allein in meiner Schule gab's so viele Menschen, dass ich nicht mal mit einem Zehntel davon überhaupt je ein Wort gesprochen hab'. ...es is' nichts schlimmes daran, "an etwas zu hängen", sei's Mamas Rockzipfel, der Freundeskreis oder der Hügel auf der Jesuitenwiese, von dem aus der Prater irgendwie schon ausschaut. Genau das sind verschiedene Beziehungen. ...exactly. "Alles aufgeben für die große Liebe" is' einfach, wenn man nichts zu verlieren hat. Ich find's super romantisch und ich fänd's ehrlich gesagt sogar cool, so verkallt zu sein, dass ich mit einemtollen Mädel nach Sibirien abhau', aber das is' Stoff aus dem irgedwelche Kindermärchen und Hollywoodfilme gemacht sind, aber keine Realität. So verknalltwar ich vielleicht mit 14. Aber mit 14 war ich auch 'n Kellerkind, voll in der Pubertät und nicht sonderlich glücklich. Da sehnt man sich shnell man nach der "großen Liebe".
  10. Einwenig abseits von Tinder eine für mich erschreckende Parallele: Ich organisier' seit ein paar Jahren Mitte Mai immer ein Konzert/Pseudo-Festival. Da kommt es vor, dass die Bands erst Interesse haben, ich ihnen dann die Konditionen schicke, und sie dann kein nteresse haben. Das ist völlig normal, legitim und verständlich, weil die Konditionen tatsächlich einfach nicht gut sind. Noch 2018 haben die Bands, die kein Interesse hatten ausnahmslos (!) soetwas geschrieben wie: "Hey gelber Frosch, danke für die Anfrage, aber das ist eher nichts für uns" oder "Danke für die Konditionen. Wir werden das bis 31.Jänner besprechen und dir Bescheib geben". Dieses Jahr haben mehrere (!) Bands, erst Interesse bekudet und dann, nachdem ich ihnen die Konditionen geschickt habe, nicht geantwortet. Ich weiß, dass ich Aufsätze schreibe, aber ich schreib' die mit Herz. D.h. wenn ich die Bands meiner Veranstaltung beschreibe, dann sind das schonma 10 Facebook-Zeilen pro Band, viel persönliches Zeug, wie auch immer. Man kann es mögen odr bescheuert finden. Habe allerdings viel positives Feedback bekommen. Dieses Jahr haben mehrere Bands, warum auch immer, ihre eigene Verabstaltung erstellt, keinerlei Infos über die anderen Bands gegeben, aber auch über sich selbst bloß Ort und Zeit geschrieben. "Text" scheint dieses Jahr extrem außer Mode zu sein. Viel, viel schlimmer als letztes Jahr! Mich wundert es nicht, dass die Typen deiner Freundin nur mehr "Hey" oder ähnliches schreiben. Mehr scheint nicht nur "nicht gewürdigt" zu werden (das war eher früher der Fall), sondern es wird scheinbar als richtig abschreckend wahrgenommen. Man muss als Vielschreiber wie ich, richtig aufpassen, ja nicht mehr als eine Zeile zu schreiben. Nicht deshalb, weil ich zu wenig Zeit hätte (ich hab' lockere Figer), sondern weil ich den Eindruck hab', dass es als Defizit wahrgenommen wird, mehr zu schreiben als ... "Hi". ...und das gilt übrigens nicht nur für's Onlinedating.
  11. Ich glaub', Gespräche über (meine) (In)kongruenz und so würden den Rahmen des Threads "kurze Fragen" ziemlich sprengen. Lassen wir die Frage, ob ich was probieren soll einfach beiseite. Ich mag nicht, dass sie sich unwhl fühlt, also werd' ich vorsichtshalber mal eher etwas später hingehen, schauen, wie die Stimmung is' und dann aller Wahrscheinlichkeit nach eher früh wieder heim gehen, aber mal gucken.
  12. Ach, F+ wär' schon schön. Hat das letzte Mal halt nicht so wahnsinnig gut geklappt, weil sie halt mehr wollte (oder sich das eingebildet hat. Ich glaub' ihr schn, dass sie grundsätzlich mehr will, aber ich glaub' nicht, dass es da wirklich um mich geht). Aber k.A., ob das so wcihtig is'. Passt schon. Danke mal für die Antwort.
  13. Schließen sich Freundschaft und Sex denn aus?
  14. ...heute feiert 'n Mädel, mit dem ich vor kurzem ein paar Wochen etwas hatte ihren Geburtstag und hat mich auf Facebok eingeladen. Hab' sie seit sie das (beim SMS-Austausch, und ich gaub' betrunken) beendet hat, weil sie (angeblich) mehr wollte, hab' ich sie nimmer gesehen (ca. 2 Moate her). Wir waren davor fast vier Jahre lose befreundet/bekannt (also ohne, dass irgendwer am anderen dran war). ...ich mag, dass es für sie nicht unangenehm is', mag aber auch weiterhin befreundet bleiben - das wär' mir wohl das wichtigste. Wenn noch "mehr" rausschauen würde, wär's allerdings schon toll. War'n 'n paar schöne Wochen. Die Fragen sind: - Soll ich eher super "pünktlich" kommen, dass wir vorher evtl. noch ein paar Minuten alleine sind oder soll ich eher 'ne halbe Stunde später kommen? - Soll ich eher komplett auf Freundschaft bleiben oder doch nochmal mein Glück versuchen?