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  1. Hier mal mein Fazit: Waren meine Erfahrungen nun motivierend oder demotivierend? Ich würde sagen, teils teils. Ich bin ein Stück auf dem Weg zum gesteckten Ziel gegangen, das ist ein Ansporn. Andererseits sehe ich, wie weit der Weg noch ist. Konkret formuliert: Zwei Nummern von zwei interessanten Frauen zu bekommen, reicht nicht. Ich müsste vielleicht so 50 Nummern von Frauen sammeln, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, mein Ziel zu erreichen: Sex mit hübschen Frauen zu haben. Ich stelle mir das so vor, dass ich erst einmal in den Bewerberpool gelangen muss. Das geschieht mittels der Nummer. Jede hübsche Frau hat massig Bewerber, die sie in Form von Nummern in ihren Kontakten abgespeichert hat. Taucht meine Nummer bei ihr auch auf, bin ich als Bewerber zumindest mal sichtbar. Wenn die Frau für Sex zur Verfügung steht und sie ihre Kontakte durchgeht, kann ich Glück haben und sie wählt mich dann dafür aus. Je mehr Nummern von hübschen Frauen ich habe, desto grösser die Chance, dass ich mal Glück habe und es klappt. Nehmen wir mal den Kontakt zu M. aus Berlin. Das ist ein sehr guter Kontakt. Zum einen weil die Frau perfekt meinen Vorstellungen entspricht. Zum anderen weil sie den Kontakt von sich aus wieder zu mir aufgenommen hat. Wenn eine Frau von sich aus mich anschreibt, ist es ein gutes Zeichen. Ich gehe davon aus, dass bei M. Interesse da war, sie aber einfach nicht verfügbar war. Die Nummer von A. aus Rostock war meinem Empfinden nach auch eine gute Nummer. Wobei ich mich hier schon mehr frage, ob mein subjektives Empfinden mich hier nicht trügt. Möglicherweise war hier das Problem, dass der Kontakt so kurzfristig vor meiner Abreise erfolgte. Wenn die Frau sich am Tag nach der Party ausruhen will, hat sie halt einfach keinen Bock auf ein Date. Sie hat ja keinen sexuellen Druck, im Gegensatz zu mir. Keine Ahnung, ob ich mit mehr Zeit noch ein Date hätte rausschlagen können. Jedenfalls war auch der Kontakt zu A. ein kleiner Schritt in Richtung Ziel. Die Vorstellung, jetzt erstmal 50 Nummern von hübschen Frauen zu sammeln, ist natürlich schon heftig, wenn ich bedenke, wie zeit- und kraftaufwendig das Ganze ist.
  2. Ich habe die Sache jetzt für mich zum Abschluss gebracht. Ich habe ihr in der Nacht eine WA-Nachricht geschickt, da war sie auch gerade online. Ich wünschte ihr alles Gute zum Geburtstag. Ich hätte gedacht, schrieb ich ihr, wir würden uns am Samstag vielleicht nochmal sehen, da ich ja heute zurückfahre. Ich hätte ihr sogar ein kleines "Geburtstagspräsent" gekauft, siehe Foto (Anmerkung: Ich hatte Souvenirs gekauft und hatte für sie einen kleinen Kitschartikel mit "Happy Birthday" gekauft, für den Fall, dass wir uns doch noch sehen würden). Ich schrieb ihr noch, dass sie ein cooles Ostseemädchen sei und dass es schön sei, sie kennengelernt zu haben. Sie solle mit ihrer Freundin schön feiern und diese von mir grüssen. "Mach's gut." Sie antwortete direkt, ich konnte sehen, wie sie die Nachricht tippte. Sie bedankte sich. Das sei ja ganz lieb von mir. Sie sei gestern den ganzen Tag total im Eimer gewesen, die ganze Feierei sei einfach zu viel gewesen. "Komm gut nach Hause und bis bald." Ich schrieb ihr, dass ich das verstehen könne, ich sei ja auch ziemlich fertig gewesen von der Feierei. "Mal schauen, wann ich demnächst wieder in Rostock bin. Vielleicht sehen wir uns ja dann wieder. Das wäre cool. Bis dann."
  3. Tja, gekommen bin ich zum NC. Schade, dass es wohl trotzdem nichts war. Bericht: Ich hatte mir diesmal einen anderen Club ausgesucht. Ich hatte bei dem schon am Vortag vorbeigeschaut. Am Eingang hatte ich erfahren, dass man hier nur mit Test reinkommt. Es wurde ein Nasenabstrichtest angeboten. Mir wurde gesagt, ich könne auch ein Testset mitbringen und den Test vor Ort machen. Ich besorgte mir beim Lidl Speicheltests, einen probierte ich zuhause aus. War natürlich negativ. Ich ging nun zu dem Club und hoffte, dass sie den Speicheltest akzeptieren und keinen Nasenabstrichtest verlangen. Im letzten Fall wäre ich wieder gegangen, da ich Nasenabstrichtests nur im Notfall mache. Der Test wurde aber akzeptiert und ich machte diesen vor Ort, was ziemlich nervenaufreibend war. Doch es ging alles gut und ich war erleichtert, als ich dann im Club war. Dieser war so wie halt Rostock: gepflegt. Die Musik war nicht zu laut, was ich gut fand. Das Publikum war gemischt, ältere Semester überwogen, dazwischen Jüngere. Sehr voll war der Laden nicht. Von der Stimmung her konnte dies hier mit der letzten Party nicht mithalten. Es war aber schon nett. Ich tanzte etwas, sprach mal kurz mit einer Milf. Irgendwann tanzten eine hübsche Frau und ich uns mal so aus Distanz an, sie strahlte, war aber nur eine kurze Situation. Ich ging in den Outdoorbereich. War hier eine Frau, die mir besonders gefiel? Ich dachte mir so: Die sieht doch nett aus, die geht auch, die ist wohl mit ihrem Freund da, die sieht so jung aus etc. Ich muss vorweg sagen, dass ich nicht viel getrunken hatte, ein Bier, ein Weizenmix und einen Cocktail, davon werde ich nicht besoffen, dazwischen Cola und Wasser. Ich stand nun vor dem einen Ende der Theke, gegenüber stand eine Frau allein an der Wand. Die Frau war keine Grazie, sondern mollig, sie hatte aber ein hübsches Gesicht. Ich fühlte eine innere Anziehung. Ich ging zu ihr hin, grinste sie an und prostete ihr zu. Sie hatte aber gar kein Getränk in der Hand. "Ach so, du hast ja gar nichts zum Prosten", sagte ich zu ihr. Sie war sehr freundlich und offen. Ich kam in ein Gefühl der Hochstimmung, auch weil mir die Frau gut gefiel. So nach dem Motto: Jetzt schmeisst du dich einfach mal an sie ran. "Ich habe heute schon genug getrunken", sagte sie. "Ach so", sagte ich zu ihr und schaute sie so grinsend an. Ich fragte sie, ob sie aus Rostock kommt. Sie bejahte. Sie sagte: "Ja, ich bin ein richtiger Fischkopp." Ich fragte sie: "Sagt man hier eigentlich auch Moin?" Jetzt passierte Folgendes: Von hinten kam plötzlich ihre Freundin an - sie auch mollig. Sie machte den Cockblock. Sie sagte so: "Ey, hast du Bock zu ficken?" Damit wollte sie sagen, lass die Finger von meiner Freundin, du willst sie doch eh nur ficken. Das sagte sie aber nicht aggressiv, sie schaute dabei freundlich, so dass es lustig war. Ich sagte lachend: "Ich habe sie nur gefragt, ob man hier auch Moin sagt." Die Freundin legte die Hand schützend um die Schulter der HB. Die Freundin sagte: "Ne, hier sagt man nicht Moin, wir sind hier nicht in Hamburg. Und jetzt tschüss, schönen Abend noch." Die Freundin zog die HB mit sich und beide verschwanden. Ich dachte mir so: Dreck, die Freundin hat mir alles ruiniert. Zu dem Folgenden muss ich nochmals betonen, dass ich nicht betrunken war. Ihr mögt mich für leicht dement halten, aber das Folgende hatte ich nicht richtig realisiert: Die beiden Frauen kamen nämlich etwas später zurück. Ich hatte aber gedacht, dass es andere Frauen sind. Bei den Lichtverhältnissen sahen sie plötzlich etwas anders aus, zudem hatte die Situation zuvor nur kurz gedauert. Jedenfalls schaute mich die Freundin so grinsend an und zwinkerte mir zu. Wie die Zwinkergeste zu deuten war, habe ich erst im Nachhinein realisiert. Sie bezog sich auf die "Ey, hast du Bock zu ficken"-Cockblock-Situation. Ich zwinkerte jedenfalls zurück und dachte mir so, na dann halt dich doch mal an die. Ich folgte den Frauen. Die beiden Frauen sassen auf einer Steinbank. Allmählich dämmerte mir, dass dies die beiden Frauen von vorhin waren. Ich setzte mich in einiger Distanz zu den Frauen auf die Bank, wandte mich dann ihnen zu, die Freundin schaute mich freundlich an. "Also, ihr beide kommt aus Rostock?", fragte ich. Ich rutschte zu den beiden rüber. Die Situation war entspannt und freundlich und wir fingen an zu plaudern. Die Freundin sagte: "Ich muss zum WC, sie ist schon ziemlich betrunken. Du kannst ihr schon mal ein Wasser holen." Ich ging zur Theke, holte ein Glas Wasser und reichte es der HB. Ich unterhielt mich mit der HB nun allein. Sie fragte, wie alt ich sei. Ich sollte dann ihr Alter schätzen. Ich schätzte sie auf 27, was genau richtig war. Ich erfuhr, dass sie am Sonntag 28 wird. Ich erfuhr ausserdem, dass sie mit nem Genesenenausweis in den Club gekommen ist. Sie zeigte mir ihren Ausweis auf dem Smartphone. "Cool, sagte ich" - "Ne, nicht cool", sagte sie. "Das hätte ich lieber nicht gehabt. Ich lag 1 Woche im Krankenhaus." "Also, du bist so ein richtiges Ostseemädel", sagte ich zu ihr. Ich erzählte ihr, dass ich mir am Rücken einen Sonnenbrand geholt habe und mir daher heute einen Strandkorb gemietet hatte. "Was für ein Strandkorb war das? So einer mit geschwungenen Lehnen? Nur das sind die echten Ostseestrandkörbe", sagte sie. Sie zeigte mir auf dem Smartphone Bilder von Strandkörben. Ich fragte sie dann, was die beiden morgen vorhaben. "Meine Freundin geht zum CSD." Sie bleibe aber zuhause und ruhe sich aus. Sie sei ja heute schon seit dem Morgen am Feiern (sie hat derzeit Urlaub). Ich wollte nun zum NC kommen. Ich holte mein Prepaidhandy raus. Wir witzelten etwas über das "Hightech"-Gerät. Ich hätte jetzt einfach sagen sollen: "Lass uns doch morgen was zusammen machen, schon mal deinen Geburtstag vorfeiern" oder so. Habe ich aber nicht. Ich war innerlich sehr angespannt und fand die Sache mit dem NC aufregend, die Frau gefiel mir ja gut. Ich sagte zu ihr: "Gib mir doch mal deine Nummer, dann schick ich dir am Sonntag einen Geburtstagsgruss." Bereitwillig tat sie das. Sie nannte mir zuerst ihren Namen - A. - und erklärte mir deren Herkunft aus der Mythologie. Dann nannte sie mir ihre Nummer, langsam, Ziffer für Ziffer, so als wolle sie sichergehen, dass ich die Nummer korrekt abspeichere. "Wo ist eigentlich meine Freundin?", fragte A. Dies kam dann wieder. "Wir müssen jetzt gehen", sagte die Freundin. Ich tatschte A. kurz am Oberschenkel und an der Schulter an. Ich sagte: "Ja, dann geht mal, kommt gut nach Hause", oder so. Ich ging dann auch und war gespannt, ob mir A. die richtige Nummer gegeben hatte. Das sollte ich erst erfahren, wenn auf meinem Smartphone (das hatte ich ja im AirBnB gelassen) der WA-Kontakt von A. angezeigt würde. Tatsächlich wurde ihr WA-Kontakt angezeigt. Ich schrieb A. am nächsten Morgen eine Nachricht. Warum am nächsten Morgen? Weil der Samstag ja mein letzter Tag vor der Abreise in Rostock ist. Ich wollte die Zeit nutzen. Ich schrieb mit Smileys: "Moin. Und, hast du deinen Rausch ausgeschlafen? LG (mein Name) aus dem (Name des Clubs)" Sie hat nicht geantwortet. Denke nicht, dass da noch was kommt. Irgendwie traurig, dass die Sache so in der Luft hängen geblieben ist.
  4. M. aus Berlin hat mir übrigens per WhatsApp geschrieben: "Uuund, wie ist es in Rostock?" Wir haben so nett hin und her geschrieben. Hab ihr geschrieben, dass ich ne feucht-fröhliche Partynacht hatte. Sie mit vielen Smilies: "Rostock verleitet dich wohl mehr zum Saufen." Etc. Habe ihr angeboten, dass sie mich doch mal in Rostock besuchen kommen soll. Sie: "Wäre eine Reise wert, habe aber am Wochenende schon was anderes vor." Ich: "Dann muss ich wohl ohne dich saufen." Sie mit Smilies: "Geht doch offenbar auch." Naja, also so ganz unerfolgreich waren meine Bemühungen während meines Urlaubs ja nicht. Immerhin habe ich es geschafft, Kontakt zu einer hübschen Frau herzustellen, die genau in mein Beuteschema fällt. Und sie schreibt mir ja sogar von sich aus. Wäre bei ihr überhaupt kein Interesse da, würde sie das wohl nicht machen. Ich denke, es ist wohl so, dass sie tatsächlich in einer Beziehung ist und nicht einfach fremdvögelt. Dennoch geniesst sie die Aufmerksamkeit anderer Männer. Mit etwas mehr Glück hätte es also mit M. vielleicht doch klappen können? Die Frage bleibt natürlich: Vögelt sie nicht doch fremd, nur war ich dafür für sie nicht geil genug? Kann sein. Ich weiss es nicht.
  5. Mannomann. Also partymässig geht hier aber was. Da finde ich Rostock nochmal geiler als Berlin, hehe. Damit wären wir beim Threadtitel: Zurück ins Nachtleben. Also, ich war auf einer wirklich geilen Openair-Party. Publikum so ein Gemisch aus Studis und Touris. Ich staunte nicht schlecht: Muschis hatte es genug. Lecker. Da biste ja in einem richtigen kleinen Paradies gelandet, dachte ich mir so. Ich hätte jede von diesen Frauen vögeln können. Nur mal ein Beispiel: Am Tisch schräg vor mir sass eine Frau, wahrscheinlich Studentin, die war sowas von heiss. Hübsches Gesicht, schlank ... und dicke Tüten. Normalerweise haben sehr schlanke Frauen ja eher kleine Titten, aber die hatte richtig Holz vor der Hütte. Krass. Ab und zu hatte ich mit ihr Blickkontakt, aber neben ihr sass ihr Freund. Ich ging zur Theke, um mir nen Drink zu holen. Vor mir waren zwei blonde hübsche Frauen, sie wollten ein Tablett mit lauter Shots in Empfang nehmen. Ich sagte: "Da habt ihr ja einiges vor." Die eine sagte strahlend: "Verwaltungsrechtprüfung bestanden." Ich: "Glückwunsch. Und jetzt bist du fertige Juristin?" Sie: "Nein, ist doch nur eine Prüfung gewesen." Ich: "Wie viele Prüfungen brauchst du denn noch bis zum 1. Examen?" Sie: "So 20." Ich: "Oha." Ich zu der anderen gewandt: "Ja, ihr beide habt jetzt also die Prüfung bestanden." Die andere: "Nein, ich nicht." Ich: "Wie, du bist durchgefallen?" Sie lacht: "Nein, ich studier was anderes." Hab sie noch gefragt, was. Small Talk war dann zu Ende, ich wünschte den beiden viel Spass und ging dann zu meinem Platz. Es kam dann eine Gruppe von Jungs an und sie fragten mich, ob die Plätze noch frei seien. Ich bejahte und schwupps war ich in einer lustigen Runde. Von da an musste ich für mein Bier nicht mehr zahlen, ich bekam dauernd was ausgegeben. Das Interessante war, dass zu der Gruppe offenbar zwei Mädels gehörten, die jetzt auch ankamen. Die eine eine "Holla die Waldfee"-HB8. Sie war mir schon vorher an der Theke aufgefallen, wo ich so dachte: "Uiuiuiui." Ihre Freundin hatte zwar auch ein hübsches Gesicht, hat sich aber vom Body her etwas gehen lassen. Konnte also mit der HB8 nicht ganz mithalten. Sie heisst L. L. sass am einen Ende der Bank, ich am anderen. Auf der Bank gegenüber, so mittig, sass die HB8. Ich war in bester Stimmung und dachte mir so: Geil, lustige Runde und auch noch Muschis mit dabei, was willst du mehr. Es begann dann eine kleine Vorstellungsrunde, offenbar war die Gruppe zusammengewürfelt. L. wendet sich zu mir und ruft mir zu: "Und wie heisst du?" Ich nannte meinen Namen. Kurze Zeit später steht L. auf, kommt zu mir hin und setzt sich mir gegenüber. Sie fängt an, mit mir zu reden. Was ging in meinem Kopf vor? Ich dachte so in einem angetrunkenen, euphorisierten Zustand: Hey geil, dann vögel ich heute die. Sollte sich als völlige Illusion erweisen. Aber ich war nicht der Einzige, der sich Illusionen machte. Auch die Jungs am Tisch machten sich Illusionen. Wie ich im Verlauf des Abends mitbekam, war es wohl deren Plan, die HB8 klarzumachen. Sie hatten sie wohl schon nach ihrer Lieblingsstellung gefragt und so. Jedenfalls sollte der Plan scheitern. Am Ende waren die Jungs vom Tisch verschwunden und die HB8 war zurückgeblieben. Sie hatte denen wohl gesagt, dass sie nicht mitkommen will. Da ja die HB8 schon von den Jungs in Beschlag genommen wurde, hatte ich sie für mich bereits abgeschrieben. Ich hätte ja, wie beteits geschrieben, jede dieser Frauen vögeln können. Also auch L. Nun unterhielt ich mich ja mit L. Wir unterhielten uns so in einem vertraulichen Ton. Ich erfreute mich an L.'s hübschem Gesicht. Ich erfuhr, dass L. aus Hamburg kommt, ihre Freundin auch. "In Hamburg ist um 23 Uhr Sperrstunde, deshalb sind wir hierin nach Rostock gekommen", sagte sie. Sie fing an, auf den Hamburger Bürgermeister zu schimpfen. "Mein Vater ist ein Freund von dem. Der sitzt bei uns auf dem Sofa. Ich sag dann immer zu dem: Alter, ich bin jung und will feiern." Die Massnahmen seien ja so übertrieben. Ich stimmte ihr zu und wir schienen auf einer Wellelänge zu sein. Nach einigem Gelaber trank L. einen Shot und sagte dann: "Oje, ich muss mal auf die Toilette." Während sie weg war, war ich weiter guter Dinge. Wenn sie wiederkommt, kann es ja dann in die nächste Stufe gehen, dachte ich so. Zwischenzeitlich setzte sich einer der Jungs auf den Platz vor mir, wo L. gesessen hatte. Ich unterhielt mich mit ihm. Ich dachte mir so, wenn L. wiederkommt und der Platz besetzt ist, sage ich ihr: Du kannst dich auf meinen Schoss setzen. Naja, aber L. kam und kam nicht. Ich sagte zu der HB8: "Sag mal, ist L. schon gegangen?" Sie sagte: "Ne, die ist hier noch, wenn die zu viel getrunken hat, verschwindet sie schon mal." Ich sprach jetzt ein wenig mit der HB8. "Also, ihr kommt aus Hamburg ..." bla. Irgendwann kam L. dann zurück. Ich weiss nicht mehr genau, ob der Platz vor mir wieder frei war. Ich glaube nicht. Jedenfalls machte L. überhaupt keine Anstalten, zu unserem Tisch zurückzukommen. Sie setzte sich einfach an einen anderen Tisch und laberte dort mit zwei Kerlen. Ab und zu schaute sie zu mir rüber, ich grinste sie an. Den weiteren Ablauf kriege ich nicht mehr 100-prozentig auf die Kette, da ich auch schon zu viel gesoffen hatte. Jedenfalls sagte die HB8 aus irgendeinem Grund, dass wir den Tisch wechseln sollen. Wir setzten uns nun an den Tisch längs neben dem Tisch, wo L. mit den beiden Kerlen sass. Beide Tische standen in einer Reihe. Es kam zu folgender Positionierung. Ich sass aussen an dem einen Tisch, direkt mir gegenüber sass die HB8. Neben der HB8 sass L. an dem anderen Tisch. Beide Frauen sassen jetzt also direkt mir gegenüber. Ich grinste L. an und wir stiessen mit unserem Bier an. Mit der HB8 sprach ich so ein bisschen, ich wusste immer noch nicht, wie sie heisst. Ich hatte mich ja eh schon auf L. festgelegt. Ich hatte wohl noch die irrige Hoffnung, dass da doch noch was gehen könnte. Irgendwann verabschiedeten sich die Jungs, die HB8 blieb aber da. Der Plan der Jungs, die HB8 mitzunehmen, war also gescheitert. Die Reihen hatten sich damit gelichtet. Wer war noch übrig? Die HB8, L., die beiden Kerle an dem anderen Tisch und ich. Wir setzten uns alle an einen Tisch, vor mir sassen die HB8, L. und einer der Typen. Diese stellten sich als Magdeburger heraus. Ich unterhielt mich mit den Magdeburgern. Irgendwann sagte die HB8: "Komm, lass uns tanzen gehen." Wir gingen alle zur Tanzfläche. Es kam dann noch zu folgender Situation. Ich weiss nicht mehr, ob das vor oder nach dem Tanzen war, ich glaube davor. Ich stand kurz mit der HB8 allein da. Ich meine, die HB8 hatte was zu mir gesagt, bin mir nicht mehr sicher. Jedenfalls sagte ich zu ihr: "Sag mal, wie heisst du eigentlich?" Sie sagte ihren Namen. "Ah, die A. aus Hamburg. Hi." Ich gab ihr die Hand. A. fühlte sich weich an. Was hätte ich Sinnvolles tun können? Zu ihr sagen: "Weisst du was, ich hau jetzt ab, komm einfach mit." Und sie dann einfach bei der Hand nehmen. Wie sie reagiert hätte, wissen wir leider nicht. Wir waren dann als Gruppe auf der Tanzfläche und tanzten ein wenig. Ein fremder Typ machte sich an die HB8 ran und tanzte mit ihr. L. zog die HB8 irgendwann weg. Wir gingen wieder von der Tanzfläche. L. war dann wieder verschwunden. Übrig blieben der eine Magdeburger, die HB8 und ich. Ich hab hier eine Erinnerungslücke. Jedenfalls sassen dann wir drei an einem Tisch, der Magdeburger neben der HB8. Er sagte zu ihr: "Wie kannst du nur so mit einem ekligen Typ tanzen." Ich hatte jetzt keinen Bock mehr, sagte so innerlich zu dem Magdeburger: Ich überlass die HB dir, ging nochmal zur Tanzfläche, tanzte noch ein wenig und machte dann die Biege.
  6. War nun in Warnemünde, lauter Familien und ältere Herrschaften. Ab und zu sieht man auch mal jüngere Frauen zu zweit oder in einer Gruppe am Strand. Eine sinnvolle Möglichkeit für einen Approach ergab sich aber für mich nicht. Abends am Hafen ist es schon eher möglich. Ich bestellte mir an der Theke einen Sangria. Neben mir warteten zwei Frauen, die eine schon etwas älter, sie stellten sich als Kolumbianerinnen heraus. "Do you speak German?", fragte ich die Ältere. "Ja, ich spreche Deutsch", sagte sie mit Akzent. Sie war freundlich und lachte auch. Ich fragte sie, woher sie kommen. Sie kommen aus Kolumbien und sind seit vier Monaten in Rostock. Sie arbeiten an der Uni. Sie fragte mich, woher ich komme. Wir plauderten etwas. Der Kellner kam und sagte zu den Frauen: "Der Tisch ist jetzt frei." Ich wünschte den Frauen viel Spass und verabschiedete mich von ihnen. Später stiess ich auf Leute, die zu Swing Music tanzten. Ich setzte mich hin und schaute zu, neben mir sass mit etwas Abstand ein Mann. Das Objekt meines Interesses war eine hübsche Frau, nicht zu jung, nicht zu alt, die mit einem Typ tanzte. Mit der Frau in Kontakt zu kommen, stellte sich als leicht heraus. Ich kam zuerst mit dem Mann ins Gespräch. Ich hätte auch mal Swing Dance gemacht, was das hier für eine Tanzgruppe sei, fragte ich. Der Typ war äusserst freundlich, er wohnt seit 4 Jahren in Rostock und konnte mir Tipps geben, wo hier abends noch was läuft etc. Irgendwann hörte die besagte Frau auf zu tanzen, sie setzte sich direkt neben mich, zwischen mich und den Typ. "Puh, jetzt ist mir warm", sagte sie. "Was, dir ist warm? Also ich habe gerade noch gefroren", sagte ich. Wir lachten und unterhielten uns dann. Ich fragte die Frau, wie lange sie schon tanzt, wo sie hier tanzt etc. Sie war sehr aufgeschlossen und gab bereitwillig Auskunft. Sie studiert hier Lehramt etc. Es stellte sich heraus, dass der Typ ihr Tanzpartner ist. Später sagte er mir noch, dass er sie seit der Grundschulzeit kennt. Die Sache war also schon mal soweit geklärt, dass die beiden kein Paar waren. Wir unterhielten uns recht lange und natürlich arbeitete es die ganze Zeit in mir: NC-Versuch - ja, nein? Für ja sprach, dass ich ein Interesse der Frau an mir merkte. Sie hatte beim Tanzen ab und zu zu mir rübergeschaut. Ausserdem hatte sie sich ja neben mich gesetzt und zeigte sich sehr aufgeschlossen. Später setzte sie sich vor mich im Schneidersitz. Ich merkte, da war was bei ihr ... Für nein sprach: Es wäre so komisch gewesen, aus der Situation des Socialising heraus sie nach der Nummer zu fragen. Dem Typ wäre ja klar gewesen, dass ich gerade versuche, seine Tanzpartnerin klarzumachen. Vielleicht hätte ich einfach mit dem Typ Nummern austauschen sollen? Und dann erst versuchen sollen, an ihre Nummer zu kommen? Wäre jedenfalls die smoothere Variante gewesen ... Irgendwann verabschiedeten wir uns dann, wobei die Frau und ihr Tanzpartner noch blieben. Ich blieb dann auch noch, um mitzuhelfen, Sonnenschirme an ihren Platz zurückzuschaffen, die für das Tanzen beiseitegeräumt worden waren. Ich verdrückte mich dann, wobei ich fühlte, dass die Situation irgendwie ungeklärt war, da blieb was in der Luft hängen, was geklärt werden sollte. Die Sache mit dem NC. Es ist halt schwer: Sich erst in eine Gruppe einschleusen und dann versuchen, sich an das eigentliche Objekt des Interesses ranzumachen und versuchen, ihre Nummer abzugreifen.
  7. So, es geht dann weiter in Rostock. Bin von der Stadt sehr angetan. Schönes Hafenflair. Frauen gibt's hier auch, hehe. Ist eine Universitätsstadt, also entsprechend viele Studentinnen laufen hier rum. Am Bahnhof sah ich eine hübsche Studentin im Sommerkleid. Ich spreche sie an. Ich frage sie nach einem Weg. Sie ist sehr freundlich. Ich frage sie, ob sie für mich als Touri ein paar Tipps hat, wo hier abends was los ist etc. Wir plaudern. Ich sage: "In Berlin war's cool, dass ich mit Berlinern Kontakt geknüpft habe. Ich würde hier gern auch Kontakte knüpfen. Wenn du willst, gebe ich dir meine Nummer ..." Sie: "Ja schon, nur bin ich in zwei Tagen im Urlaub, das bringt dir dann nicht viel." Ich: "Dann ist okay." Wir plauderten noch ein wenig, bis ihr Zug kam. Ich war während des Gesprächs stellenweise leicht nervös, weil es ja schon als NC-Versuch angelegt war. Ich werde nun schauen, wo sich hier noch weitere Gelegenheiten für NC-Versuche ergeben.
  8. Wie kann es weitergehen? Diese Erfahrung hat mich jedenfalls mal wieder völlig fertiggemacht und danach fühlte ich mich, als sei eine Dampfwalze über mich hinweggerollt. Ich bin froh, jetzt aus Berlin weg zu sein. In dem Zustand kann ich auch nicht dauernd hübschen Frauen begegnen, die es hier ja genug gibt. Das ist dann eher wie Folter. Weil ich mir dann denke, an die kommst du eh nicht ran. Welche Optionen habe ich? - Ich kann mich an Frauen auf einem niedrigeren Attraktivitätslevel oder an ältere Frauen halten. Fickchancen sind hier realistisch. Die Bedürftigkeit liegt dann eher auf Seiten der Frauen. Solche Begegnungen werfen mich auch nicht aus der Bahn. Beispielsweise hat es mich nicht getroffen, als die letzte Frau mit mir Schluss gemacht hat (wobei die ja auch attraktiv war, aber schon älter). In dem Fall bin dann eher ich derjenige, der die Frau verletzt, weil sich bedürftige Frauen meiner Meinung nach für blosse Fickgeschichten weniger einigen. - Ich versuche, bei den heissesten und hübschesten (jungen) Frauen zu landen. Die Fickchancen sind hier leider nicht sehr realistisch. In dem Fall bin ich der Bedürftige, denn so eine heisse Mieze ist ja nicht bedürftig, die ist ja satt. Es ist dann vorprogrammiert, dass mich solche Begegnungen aus der Bahn werfen und ich leide wie ein Hund. Es nützt auch nichts, wenn ich versuche, mich im zweiten Fall mental auf "nicht bedürftig" umzuprogrammieren, denn gegenüber einer heissen jungen Frau bin ich objektiv der Bedürftige. Ich kann mir auch nicht einreden, keinen Hunger zu haben, wenn mein Magen knurrt. Eine Lösung wäre möglicherweise, die Bedürftigkeit im 2. Fall zu überdecken, indem man sich erstmal mit genügend Frauen der 1. Kategorie versorgt. So nach dem Motto ich vögel erstmal mit ein paar semiattraktiven Milfs und guck, was bei den heissen Miezen noch so geht. Mündet dann aber schnell in ein Arschloch-Verhalten und die Gefahr, bedürftige Frauen zu verletzen, ist hoch. Der ehrliche und harte Weg wäre, sich ganz auf die Frauen der Kategorie 2 zu fokussieren. Und dann in Kauf zu nehmen, dass man gar nicht mehr zum Zuge kommt. Die Leiden sind dann vorprogrammiert.
  9. Den Tag haben wir ja nur in der Gruppe zusammen verbracht. Auch am Abend zuvor waren wir in einer Gruppe. Ich wäre ja dann zum ersten Mal mit ihr allein gewesen. Das wollte sie aber offenbar nicht.
  10. So. Ich hab mir den endgültigen Korb geholt. Ich konnte es nicht lassen. Hab ihr jetzt nochmal per WhatsApp geschrieben. Etwa: Bin den letzten vollen Tag in Berlin. Wie wär's, wenn wir heute zusammen essen gehen? Trinken geht auch. Sie antwortete per Sprachnachricht: An sich eine gute Idee, aaaaber der Abend sei ja lang geworden, sie sei jetzt erst auf dem Weg nach Hause und wird heute nicht mehr alt. ... Wir seien ja eine so lustige Gruppe gewesen und sie freut sich ja schon, wenn wir uns demnächst wiedersehen, wenn ich wieder in Berlin bin. Ich solle doch mal von Rostock berichten (wo ich die nächsten Tage verbringe) und die Touri-Tipps ausprobieren, die ihre Freundin mir gegeben hat und bla und blub. Fazit: Mehr Friendzone geht nicht. Das Einzige, was mich noch interessiert, ist, wie sie wohl reagiert hätte, wenn ich den Vorschlag, gemeinsam essen zu gehen, früher angebracht hätte, direkt, nachdem sie gesagt hatte, dass sie sich ja eben nicht mit Freunden trifft. Dann hätte sie ja keine Ausrede gehabt. Ob die Sekunden, die ich da gezögert habe, das ganze Ding vermasselt haben? Glaube ich jetzt zwar nicht ... Ich hab da von vorneherein wohl keine Chance gehabt. Bin nur einer von 100 Orbitern, die um die 26-jährige Sexbombe kreisen. Das Einfachste wäre natürlich, ich würde mir die Idee aus dem Kopf schlagen, 26-jährige Sexbomben flachzulegen. Das kann ich nur leider nicht. Klar ist, dass ich optische Abstriche machen muss, wenn ich realistische Fickchancen haben will. Allerdings - gerade beim Busen will ich das nicht.
  11. So. Ich hab es diesmal bis zum Korb durchgezogen. Das kam so. Abends war vor dem Burgerladen nicht viel los. Es war kalt und regnerisch. Da ich erfahren hatte, dass die Clubs im Aussenbereich wohl wieder aufmachen, ging ich nun zu einem nahegelegenen Club. Dieser befindet sich auf einem Areal mit weiteren Clubs - eigentlich cool, nur war kaum was los aufgrund des Wetters. Eine blonde Frau und ihre Freundin kamen auf mich zu. Die Blonde schaute mich die ganze Zeit an. Ich fragte die beiden, wie das mit der Testpflicht hier sei, um in die Clubs reinzukommen. Sie zeigten mir die Teststation. Wir sprachen kurz miteinander und ich wünschte den beiden einen schönen Abend. Blöd, dass ich die beiden nicht gefragt hatte, was sie noch vorhaben, fällt einem natürlich erst hinterher ein. Vor der Teststation auf dem Areal stand ein Mann mit schmerzverzerrten Gesicht. Ich nenne ihn im weiteren Verlauf den Brasilianer, da er, wie ich erfuhr, aus Brasilien kommt und schon seit 10 Jahren in Berlin wohnt. Ich sagte zu ihm: "O je, was haben sie den mit dir gemacht?" Er meinte: "Autsch. So tief reingeschoben, bis oben hin." Er sei zwar schon zweimal geimpft, habe aber sein Impfheft vergessen. Wir redeten etwas miteinander. Ich verabschiedete mich dann und ging zu dem Club, an sich mehr ein Biergarten, in den ich eigentlich wollte. Erstaunt stellte ich fest, dass es beim Nebeneingang keine Einlasskontrolle gab, ergo kein Test nötig war. Ich schaute mich etwas um, lief dann wieder zurück auf das Areal. Ich lief quasi direkt in zwei Frauen rein. Die eine mit Afro-Einschlag, die andere eine Blonde. Wie attraktiv die beiden waren, fiel mir erst beim näheren Kennenlernen auf. Ich sagte zu den beiden: "Braucht man hier eigentlich überall einen Test? Also, in den Laden komme ich hier auch ohne Test rein, witzig ..." Wir redeten etwas, da kam der Brasilianer an. Ich sagte: "Er hat sich auch gerade testen, ihn hat's ganz schön erwischt." Wir waren nun zu viert und witzelten miteinander. Der Brasilianer sagte dann in seinem Südamerikaner-Deutsch: "Komm, lass uns was gemeinsam machen." Wir zogen dann zu viert los und stellten uns einander vor. Zu den Frauen: Beide kommen aus Berlin, die Blonde spricht auch mit Berliner Akzent, die mit dem Afroeinschlag dialektfrei. Die Blonde heisst K., die andere M. Im Folgenden dreht sich für mich alles nur um M. M. ist 26 Jahre alt, genaues Alter von K. weiss ich nicht, so 24-25. Der Vater von M. ist Kubaner, die Mutter Deutsche. "Ich habe die deutschen Tugenden und karibisches Feuer", sagt M. von sich. Sexy Body, hübsches Gesicht, clever, offen und sympathisch: Kurzum, die perfekte Frau zum Flachlegen. Wir alberten zu viert herum und waren in Feierlaune. M. neckte mich immer wieder, indem sie mich bei einem Spitznamen rief. Wir gingen dann erstmal in den Supermarkt und deckten uns mit Alkohol ein. Wir liefen zurück zum Areal, ich lief mit M. vorneweg und wir unterhielten uns. Sie fragte mich, wie alt ich sei etc. Ich schwelgte schon in einem Gefühl der Vorfreude, es sollte ja gar kein Problem sein, die Frau klarzumachen. Dachte ich so ... Wir gingen dann in den Club/Biergarten, den ich schon ausgekundschaftet hatte. Wir setzten uns auf Stühle unter einen Schirm, der den Regen abhielt. Es war kalt und ungemütlich. Ich setzte mich bewusst neben M. "Sitzt du da? Dann sitze ich hier", meinte ich zu ihr. K. liess Mucke vom Smartphone laufen, wir unterhielten uns. M. erzählte krasse Storys von ihrem Security-Job in einem psychiatrischen Gefängnis, sie hatte dort mit Sexualstraftätern zu tun. Hatte ich noch zuvor das Gefühl gehabt, dass es mit M. eine leichte Sache wäre, war bei mir inzwischen Ernüchterung eingetreten. Der endgültige Punkt der Ernüchterung kam dann noch. Der Brasilianer (W.) kam irgendwie auf das Thema Nummern austauschen zu sprechen. Ich sagte zu M.: "Wo wir beim Thema Nummern sind, gib mir doch mal deine Nummer." M. antwortet: "Gib du mir lieber dein Facebook." Die Ernüchterung war komplett. Die wollte mir tatsächlich nicht ihre Nummer geben. Ich: "Ne, Facebook mach ich nicht, ich mach nur WhatsApp." Der Brasilianer witzelte etwas von wegen: "Du bist bestimmt ein Prominenter und willst deshalb dein Facebook nicht geben." M. sagt dann zu dem Brasilianer: "Dann gib du mal deine Nummer." Ich sagte zu M.: "Wie, und meine Nummer willst du nicht haben?" "Doch, dann gib mal", meinte M. Ich gab ihr meine Nummer und sagte ihr, sie solle mich kurz anrufen, was sie tat. K. sagte dann noch, dass morgen am Samstag ab 12 Uhr ein Rave an der Siegessäule stattfinden soll, sie wolle mit M. dorthin gehen, wir könnten uns ja dann morgen dort wieder treffen. (Die Sache mit dem Rave an der Siegessäule entpuppte sich später als Internet-Hoax.) Die Stimmung war inzwischen abgekühlt und wir gingen dann, weil die Frauen los wollten. Der Brasilianer war merklich angepisst angesichts der Tatsache, dass mit den Frauen nichts lief. Als die Frauen zur Tram gingen, meinte er zu mir: "Vergiss die Frauen, die haben sich ja noch nicht mal richtig verabschiedet." Die Frauen drehten sich um und sagten zum Brasilianer: "Du kannst doch mitkommen, du musst doch auch in die Richtung." Der Brasilianer fuhr dann mit den Frauen, ich lief zu meinem AirBnB. Dort realisierte ich dann, dass M. mich mit unterdrückter Nummer angerufen hatte. Ich hatte ihre Nummer also immer noch nicht. Haha. Na, dann fick dich doch, sagte ich so zu mir. Am nächsten Morgen rief ich den Brasilianer an (seine Nummer hatte ich ja). Ich schlug ihm vor, gemeinsam zur Siegessäule zu gehen, er war einverstanden. Wir verabredeten uns für in zwei Stunden an der S-Bahnhaltestelle. Ich fragte den Brasilianer: "Hast du eigentlich die Nummer von M.?" "Nein, sagte er, hab ich auch nicht. Ich wollte eigentlich die Nummer von K. haben." Ich stand dann an der S-Bahnhaltestelle und wartete auf den Brasilianer. Plötzlich erhalte ich eine SMS. Von M. Sie schrieb: "Mooiiiin! Wir kommen gleich zum Platz soundso. Kommst du auch???" Sie schrieb tatsächlich "kommst du auch", nicht "kommt ihr auch". Den Brasilianer hatte sie gar nicht mehr auf dem Schirm. Ich rief M. an und sagte ihr, dass ich kommen werde, W. würde dann aber auch mitkommen. "Ach so, okay", meinte sie. Ich traf die Mädels dann am vereinbarten Platz. Die beiden waren in aufgekratzter Stimmung, vor allem K. erwies sich als echtes Partyluder. M. sah in ihrem engen Outfit unglaublich sexy aus, geile Titten, geiler Arsch. W. traf dann auch ein und gemeinsam zogen wir los. Wir trafen dann noch D., den Schwager von K., ein Typ um die 30, der entschieden zu viel soff. An der Siegessäule stellten wir schnell fest, dass hier mit Rave nicht viel los war. Auch andere, die im Love Parade Outfit herbeikamen, waren auf das Gerücht reingefallen. Unser Plan B war, zu schauen, wo im Kiez sonst noch ein Rave lief. Vorher deckten wir uns im Supermarkt mit Alkohol ein. Wir hatten per Zufall dann tatsächlich einen Rave gefunden, eine aufgebaute Bühne mit Test-Zelt gab es auch, viele Leute waren aber nicht dort. Der Brasilianer nahm mich zur Seite, er war angepisst, dass die Frauen ihn nicht kontaktiert hatten (sondern ja mich). Er sagte: "Ich finde es nicht in Ordnung, wie sich die Frauen verhalten." Da ich wusste, dass er sich für K. interessiert, sagte ich: "K. hat einen Freund, hat sie ja gesagt." Er: "Das heisst bei der nichts, die machts mit jedem." Ich: "Hat M. eigentlich einen Freund?" W.: "Ich habe mit den beiden in der Bahn ja noch geredet, sie hat gesagt, da gibt es wohl jemanden, ja." Es kam dann noch zu folgender Begegnung. Eine Frau so um die 30, etwas ökig aussehend, keine Sexbombe, aber sehr nett aussehend, guckt mich neugierig an und kommt so auf mich zu. Ich komme mit ihr ins Gespräch, verabschiede mich dann und laufe Richtung Bühne. Da ruft der Brasilianer, der bei dieser Frau steht: "Mvl, jetzt komm mal sofort zurück." In seinem lustigen Brasilianerdeutsch erklärt er mir: "So kannst du doch nicht aus so einer Situation rausgehen. Jetzt rede doch mal richtig mit der Frau. Das ist wieder so deutsch." Die Frau und ich lachen und wir unterhalten uns darüber, wie man sich unterhält. Ich überlegte, ob ich mir ihre Nummer holen sollte. Dafür sprach, sie war sehr nett, dagegen, sie hatte einfach keinen Busen. Und da tanzte ja die sexy M. vor meiner Nase rum. Ich holte mir die Nummer nicht, was wahrscheinlich ein Fehler war. Wir tanzten dann, alberten herum und tranken. M. nannte mich ab und zu mit meinem Spitznamen. Ich wäre gerne mit ihr allein gewesen, aber nun war ich mit ihr hier in der Gruppe. Was war eigentlich mein Plan? Mein Plan war, M. zu fragen, ob sie am Abend mit mir zusammen was unternehmen will. Der Brasilianer hatte jedenfalls irgendwann für sich entschieden, dass für ihn die Sache mit K. keinen Sinn macht. "Ich geh dann jetzt", sagte er und zog ab. Wir anderen gingen dann Richtung Spree und liessen uns auf der Wiese am Ufer nieder. Es wurde nun richtig albern, da K. die Idee hatte, Flaschendrehen zu machen. Es mussten immer verrücktere Sachen gemacht werden. Was musste ich tun? 10 Liegestütze, vor Leuten niederknien, einem Fahrradfahrer hinterherrennen. Ich sollte dann die Beine eines Passanten umklammern, was mir aber zu crazy erschien. Ich umklammerte stattdessen ein Geländer, musste dafür so Fickbewegungen machen. Andere Personen wurden in das Spiel einbezogen. Ein Typ hat es tatsächlich gemacht, er umklammerte die Beine eines Passanten, und es war lustig. Irgendwann stiess eine Berlinerin dazu, die Wasserspritzpistolen dabei hatte. Es wurde damit begonnen, uns selbst und Passanten nasszuspritzen. M. hatte Wassertropfen im Haar. "Du bist nass geworden", sagte ich zu ihr und strich ihr einen Tropfen aus dem Haar. M. wollte später allein nach Hause fahren, während die anderen noch auf einen Rave wollten. Ich sagte zu M.: "Ich komm dann mit dir mit zur Bahn." Sie wollte aber erst ihr Bier austrinken. Das zog sich. Ich sagte zu ihr: "Hast du dein Bier jetzt ausgetrunken? Komm, lass uns gehen." Es kam aber dann so, dass wir als Gruppe gingen. Ich musste M. jetzt fragen, ob sie mit mir zusammen essen gehen möchte. Das war aber schwer. Weil ich den Korb nicht hören wollte. Ich zu M.: "Also, du fährst zu dir nach Hause und triffst dich mit Freunden?" Sie: "Nein, heute nicht. Ich geh einfach so in die Bar und chille." Jetzt hätte ich einfach sagen können: "Dann können wir ja zusammen was trinken oder essen gehen." Habe ich aber nicht. Weil es halt zu schwer war. Stattdessen sagte ich: "Dann muss ich heute Abend wohl allein was essen." So nach dem Motto: Armer mvl, muss heute allein ohne Frau essen, mimimi. Jetzt kommt's: Danach telefonierte sie - und hatte sich dann doch mit Freunden verabredet. Mein Angebot, mit ihr zusammen was zu machen, kam jetzt also zu spät. Sie sagte dann: "War doch ein cooler Tag heute." Ich bejahte. Wir sprachen über das Flaschendrehen. Ich sagte: "Das ist gut, um Hemmungen abzubauen. Apropos Hemmungen abbauen ... Ich hatte eigentlich vor, mit dir heute Abend essen zu gehen. Was meinst du?" Sie: "Nee" Da war er der Korb. Ich frage mich, wie sie reagiert hätte, wenn ich sie früher gefragt hätte, noch bevor sie sich mit Freunden verabredet hatte. Vermutlich auch mit "Nee", aber ... naja. "War ja nur ein Angebot", sagte ich noch. Ich umarmte M. und die anderen zum Abschied und wir gingen unserer Wege.
  12. So, hier mal ein erstes Zwischenfazit zu meinem Berlinaufenthalt. Neben positiven Aspekten ist es eine ernüchternde Erfahrung. Das Projekt, hier eine Frau klarzumachen, erscheint zwar nicht unmöglich, ist aber eine echte Herausforderung und in ein paar Tagen kaum zu bewerkstelligen. Das Hauptproblem ist, dass hier wie auch anderswo in Deutschland nicht gefeiert wird. Nachtleben findet zwar in den Bars und Restaurants wieder statt, aber es gibt eben keine Partys. Somit läuft es auf hartes Street Game hinaus, wozu ich auch das Gamen an Bars und Restaurants zähle, denn das Treiben dort spielt sich ja auch an den Strassen ab. Erstmal was Positives: Das AirBnB habe ich mir sehr gut ausgesucht, für meine Zwecke bestens geeignet. Schön zentral gelegen, direkt um die Ecke gibt es viele Bars und Restaurants, wo entsprechend reges Treiben herrscht. Der Host ist sehr nett. Gestern haben wir einen Männerabend mit Kumpeln von ihm gemacht und gesoffen. Bzw. haben die anderen gesoffen, ich nicht viel, weil ich darauf keinen Bock habe. Der eine lebt schon seit Jahren in Berlin und ist Single. Kam mir so vor, als sei er schon ewig Single. Klingt nicht gut. Der andere meinte, es sei schwer, hier in Berlin eine feste Beziehung zu finden, weil die Frauen hier immer nur offene Beziehungen wollen. Klingt für mich wiederum gut. Hier mal kleine positive Erlebnisse, die ich für ausbaufähig halte: Ich hatte mir im Cafe mit Selbstbedienung eine Pizza geholt und wollte an der Kasse bezahlen. Eine ansprechend aussehende Milf meinte: "Guten Appetit! Hm, das sieht ja gut aus. Die Peperoni duften bis hierhin." Ich: "Danke. Sie essen nichts? Heute nur Besäufnis?" Sie bejahte. Ich fragte sie: "Sind Sie mit Freunden hier?" Sie bejahte. Ich wünschte ihr viel Spass. Hätte sie gesagt, dass sie allein ist, hätte ich zu ihr gesagt: "Dann kommen Sie doch einfach an meinen Tisch, dann besaufen wir uns zusammen." Es wäre eine gute Chance gewesen, da ich mir sicher bin, dass sie auf mich stand. Um die Ecke von meinem AirBnB gibt es einen Burgerladen, den ich als geeigneten Ort ansehe, um mit Frauen in Kontakt zu kommen. Ich kann dort zwanglos auf einer Bank sitzen und es setzen sich dann immer wieder Frauen neben mich, die auf ihren Burger warten. Strategisch günstig. Klar würde ich hier lieber Club Game machen, aber geht ja leider nicht. So muss es dann das Burgerladen Game sein. Positiv: Es kommen hier viele hübsche Frauen vorbei. Und von ihren Reaktionen her sind sie offen. Kleine Erlebnisse: Eine Frau ist mit Typen unterwegs, sie schaut häufiger zu mir. Als die Gruppe geht, wendet sich die Frau zu mir und sagt: "Schönen Abend!" Ich frage sie, wo sie hingehen. Sie antwortet, dass sie noch in den Park gehen. Was hätte ich nun weiter tun sollen? Ihr anbieten, dass ich mitkomme und dann versuchen, sie vor den anderen Typen klarzumachen? Wohl kaum. Weiter: Eine ziemlich süsse Frau mit ihrer nicht ganz so süssen Freundin wollen sich einen Burger bestellen. Die Süsse guckt häufiger zu mir, wir haben Blickkontakt. Zuerst sind die beiden für kurze Zeit verschwunden. Dann positioniert sich die Süsse genau vor mir in meinem Blickfeld, wir haben wieder Blickkontakt. Ich denke mir: Wenn sie sich jetzt neben mich setzt, spreche ich sie auf jeden Fall an. Prompt kommt die Süsse an und setzt sich neben mich. Leider kam in dem Moment der Burger. Die beiden standen auf, um zu gehen. Ich rufe zu der Süssen: "Guten Appetit!" Die Süsse dreht sich strahlend zu mir um und bedankt sich lachend. Eine Reaktion, die mir sagt, dass aus so einer Begegnung viel herauszuholen wäre. Dann setzt sich noch so eine süsse Frau mit ihrer Freundin neben mich. Die beiden gehen, die Süsse kommt nochmal zurück, setzt sich und kramt in ihrer Tasche. Die andere fragt: "Was suchst du?" Die Süsse sagt: "Ich wollte nur schauen, ob ich mein Handy habe." Sie hatte es dann gefunden. Ich sage zu ihr: "Ja, das Wichtigste." Sie schaut mich wiederum strahlend an und sagt lachend: "Ja, genau." Im Nachhinein betrachtet: Hätte ich aus dieser Situation noch was rausholen können? So: "Jetzt, wo du dein Handy hast, können wir ja direkt Nummern tauschen." Naja. Sowas fällt einem erst hinterher ein. Burgerladen Game ist halt nicht einfach.
  13. Ich wollte dir gerade eine PN schicken. Da erschien die Meldung: "Masterthief kann keine Nachrichten empfangen"
  14. Er ist ein guter Freund. Er wohnt weiter weg, daher können wir nicht regelmäßig was zusammen unternehmen, wir telefonieren aber regelmäßig. So wie in Berlin hab ich ihn aber noch nicht erlebt. Daher war ich ja auch ziemlich geschockt. Als wir letztens telefonierten, fing er von selbst damit an, dass er derzeit eine sehr negative Einstellung gegenüber Frauen hat und dass er daran arbeiten will. Finde ich gut, dass er was dagegen tun will. Wir haben auch vor, mal wieder zusammen nach Berlin zu gehen, aber erst so in einem Monat. Vorher mach ich dann meinen Urlaub in Berlin. Da bin ich dann allein, was für meine Zwecke einfach besser ist. Mein Ziel ist natürlich, zu schauen, was da so mit den Frauen geht. Ich hab über AirBnB gebucht. Besuch darf ich wohl empfangen, meinte mein Host. Tagsüber Ausflüge an Seen machen, abends durch die Kieze ziehen. So etwa sehen meine Pläne aus … Schauen wir mal.
  15. Erst mal vielen Dank für die Anregungen. Mein Plan ist jetzt, demnächst 1 Woche Urlaub in Berlin zu machen. Bietet sich als Alternative für meine eigentlich geplante Fernreise an, die jetzt aufgrund der Coronalage gecancelt wurde. Dann wird's halt 1 Woche Berlin. :-) Mein Kumpel hat eigentlich vor, ein paar Tage mitzukommen. Ich werde mit ihm aber nochmal reden und ihm klarmachen, dass er mit seiner derzeitigen Einstellung hinderlich ist für mein Vorhaben, in Berlin Frauen flachzulegen. Mit seiner negativen Einstellung sabotiert er wirklich jede sich bietende Aussicht auf einen Lay. Es wäre höchstens denkbar, dass man zwar zusammen nach Berlin fährt, aber jeder dann dort genügend Zeit, was auf eigene Faust zu machen. Dann geht man vielleicht abends mal zusammen weg, aber trennt sich dann auch irgendwann und macht sein eigenes Ding. Mein Kumpel wäre von seinen Voraussetzungen eigentlich schon ideal als Begleiter für mein Vorhaben - andererseits wie gesagt: Mit dieser Negativ-Denke speziell gegenüber Frauen, in die er sich da reingesteigert hat, ist er wiederum sehr hinderlich.