Wonderwoman

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  1. 27. Anekdote Im Club. Ein junger Mann tanzt neben uns und quatscht meine Freundin an. Mir gefällt sein Stil, er wirkt intelligent, sportlich aber schmaler Läufertyp, minimal kleiner als ich mit hohen Schuhen, geschätzt Anfang 30. Irgendwann streckt er mir seine Hand entgegen, ich gebe ihm meine. Er ist der erste, der heute auf mich zukommt, und das ohne Lächeln von mir, nüchtern mit Wasser in der Hand. Optisch okay, ein Pluspunkt für Mut. Er zieht mich zu sich ran, ich frage forsch wer er sei. Er lacht kurz, ob ich immer so direkt sei. 'Ich weiß gerne mit wem ich es zu tun habe.' Er nennt seinen Namen, ich ungefragt meinen und falle ihm dabei unbeabsichtigt ins Wort. Ich erkläre lächelnd, ich würde ihn noch öfters nach seinem Namen fragen müssen wegen meines schlechten Namensgedächtnisses. Er lässt mich seinen Namen mehrmals wiederholen. Gut, er lässt sich nicht aus dem Konzept bringen, noch einfach die Führung wegnehmen. Dann fragt er, warum ich nicht im VIP Bereich sei. 'Warum sollte ich?' Er zieht mich am unteren Rücken zu sich ran. 'Weil du wie eine reiche verwöhnte Göhre aussiehst, die sich nur mit den Besseren abgibt.' Dreist, aber dank 'du siehts aus wie' noch oberhalb der Gürtellinie. Ich schaue kritisch. Er sagt, als Mann habe man es schwer, als Frau müsse man nur gut aussehen, also 3h im Bad stehen vor dem Club. Typisch Pickupper. Ich nehme die Rolle als verwöhnte Göhre an, sage er solle das nicht unterschätzen, 3h reichen nicht aus, zähle diverse Beautytreatments auf, das jeden Tag. 'Mehr als 3h im Bad? Geht gar nicht.' Den hatte ich schon kommen sehen. Ich füge hinzu, und dann müsse ich auch noch fähig sein, ein Gespräch am Laufen zu halten, wenn das mein Gegenüber nicht hinbekommt. 'Ganz ehrlich, willst du Sex mit jemanden, der kein Gespräch führen kann?' Ich muss lachen, touché, und er hat klar die Richtung vorgegeben. Ich komme auf meine Wirkung zurück. Er sagt ich wirke verschlossen (da hat er heute Recht), aber stille Wasser seien tief, ein Kompliment zu meinem Outfit, ich bedanke mich, Kompliment zurück über seinen Stil. Ob ich immer so aussehe. 'Nein, nicht wenn ich mich benehmen muss.' - 'Wann ist das?' - 'Tagsüber.' Er kann sich kaum mehr konzentrieren, man sieht ihm sein Kopfkino an, er gibt es auch zu. Gesprächspause. Ich behaupte, ich überlege gerade wie er heiße. Er lacht und schubst mich weg. Meine Freundin kommt kurz vorbei, ich stelle vor. Er freut sich, dass ich seinen Namen noch weiß. Er sagt, außerdem wirke ich so, als könne ich keine Konkurrenz vertragen, und mit dem Ellenbogen beseitigen. Jetzt schubse ich ihn. 'Du bist ja charmant!' - 'Aber dir gefällt es.' Ich sage, ich gewinne gerne, aber mit fairen Regeln. Zwinkernd füge ich hinzu, außerdem müsse ich erst einmal jemanden finden, der Konkurrenz für mich sei. Er lacht, dreht sich um und spricht eine andere Frau an. Ich tue es ihm nach und spreche einen anderen Mann an. Do's: Gespräch führen können, und sich weder aus dem Konzept bringen lassen noch die Führung einfach abgeben. Do's: Necken, aber nur oberhalb der Gürtellinie z.B. mit vorsichtigen Formulierungen wie 'du wirkst wie [negatives]' statt 'du bist [negatives]'. Do's: Verbales (Kompliment, Negatives) und körpersprachliches (Heranziehen, Wegschubsen) Push&Pull. Don'ts: Bitte nicht zu viele Standardpickup-Sprüche, die kennt frau mit der Zeit (Die kannte ich auch schon vor dem Forum ;) ). Do's: Etwa so hart spielen wie die Frau, weder härter (abweisender) noch langweiliger (entgegenkommender). Härte variieren ist auch führen. 28. Anekdote (Fortsetzung von Anekdote 27) Irgendwann kommt er wieder zu mir und sagt anerkennend, er sei überrascht, er hätte erwartet ich würde die andere Frau wegzerren. Ich freue mich. Dann fragt er, was ich schon Spannendes erlebt hätte. Ich erzähle von einem sportlichen Abenteuer. Er fragt wie sich das angefühlt habe. Er habe etwas ähnliches erlebt, rich description seines Abenteuers. Ich will ein bisschen mehr Info über ihn, sage bestimmt, er solle mir jetzt von sich erzählen. Er behauptet, er sei 19, gerade Abi gemacht, und auf der Suche nach einer älteren reichen Frau. Ich mit meinen 22 Jahren sei da genau richtig. Ich sage ihm nicht, ob er mit seiner Altersschätzung richtig liegt. Das ist witzig, aber leider wieder keine Info. Ich versuche es in seinem Frame, frage nach seinem Lieblingsfach in der Schule. Er sagt nur, was er nicht mochte. Englisch. Wegen der autoritären Lehrerin. Ich frage nochmals nach dem Lieblingsfach. Er sagt ein Fach. Bingo, ich wusste es, meine Überleitung. Ich erzähle ein bisschen von mir, er erfragt geschickt meine Motive. Ich bekomme Respekt und immerhin sein Studienfach aus ihm heraus. Er ist smart, führt, geht dabei auf mich ein. Dann kommt er wieder auf Englisch zurück, sagt, er komme mit weiblicher Autorität nicht zurecht. Wenn ich dominant sei, hätten wir ein Problem, denn er sei dominanter und würde mir das auch zeigen im Bett. Er umfasst plötzlich mit einer Hand meinen Hals. Er drückt nicht, aber sein Griff ist fest genug um Bedrohung zu triggern. Ich unterdrücke meine angelernte Verteidigungsreaktion. Er merkt, dass das zu viel war, lässt los. 'Das hat wohl noch nie jemand bei dir gemacht im Club.' Ich sage ich ginge jetzt etwas trinken, vielleicht sähen wir uns später. 'Erst erzählst du mir noch ein spannendes Erlebnis von dir, und gibst mir deine Nummer, vorher lasse ich dich nicht gehen.' Geschickt, mich nicht mit Stimmung am Tiefpunkt gehen zu lassen, aber besser hätte er jetzt etwas Vertrauenserweckendes erzählt. Ich zögere und sage, ich führe ein langweiliges Leben. 'Das glaube ich dir nicht.' Also erzähle ich noch eine Geschichte im Ausland. Er fragt ob ich oft in Urlaub fahre. Ich sage ich sei noch nie in den Urlaub gefahren. Er sagt ich sei also Workaholic. Das Gute an Workaholics sei, dass sich aus Perfektionismus immer Mühe gäben, in jeder Situation. Er grinst. - 'Stimmt nicht, ich gebe mir nicht immer Mühe. Zum Beispiel jetzt gerade.' Ich grinse. Seine Mundwinkel zucken belustigt. 'Glaube ich nicht.' Er lässt mich meine Nummer in sein Handy tippen, Wangenküsschen bevor ich gehe. Do's: Emotionen wecken durch Erinnerungen an spannende Erlebnisse, um als Mann mit den spannenden Emotionen assoziiert zu werden. Do's: Wer führen kann, kann auch Hinleitungen über drei Ecken auf bestimmte Themen wählen. Viel interessanter. Don'ts: Bitte ganz vorsichtig mit heiklen physisch-dominanten Aktionen wie Halsfassen, als Anfänger im Zweifel bitte lieber seinlassen. Do's: Die Interaktion mit einem guten Gefühl bei der Frau beenden. Don'ts: Bitte bei aller Anziehung nicht vergessen, auch ein bisschen Vertrauen zu schaffen.
  2. @Reknat: Ich habe ein ganz gutes Gedächtnis. Das hört leider bei Namen auf, aber Situationen sind gut abgedeckt, auch wenn sie schon eine Weile her sind. Keine Sorge ;)
  3. 26. Anekdote Im Club, es ist schon spät. Ich mache Pause etwas abseits, alleine auf einer Sitzgruppe. Zwei Männer laufen an mir vorbei, ein kleinerer und ein größerer, beide geschätzt Ende 30, beide nicht mein Typ. Ich sehe nicht hin und gähne kurz absichtlich, um zu zeigen, dass ich meine Ruhe haben will. Zwei Meter nach mir bleiben sie stehen und diskutieren heimlich. Im Augenwinkel sehe ich, wie der Größere den Kleineren in meine Richtung schubst. Ich schaue kurz zu ihnen um, plötzlich stehen sie kerzengerade. Der Kleinere fragt, ob ich ein Foto von ihnen machen könne, was ich dann auch mache. Das Foto ist erstaunlich gut gelungen, und ich kommentiere energielos 'zwei fotogene Herren'. Der Größere ist sichtlich überrascht, bedankt sich mehrmals überschwenglich bei mir. Er verabschiedet sich, der Kleinere setzt sich zu mir, er sieht so ein bisschen nach 'Discopumper' aus mit überproportional dicken Armen, superengem TShirt und einem Cordsakko darüber. Ich hasse Cord ;) Standardsmalltalk. Ich bin eigentlich müde und entschuldige mich für meine Einsilbigkeit im Gespräch. Er fragt mich ob ich ihn attraktiv fände. Was bezweckt er denn mit dieser Frage?! Die Frage hat ihn jedenfalls nicht attraktiver gemacht. Ich sage ihm, er trainiere wohl viel, aber sei nicht ganz mein Typ. Er bohrt nach warum. Er merkt doch, dass ich keine Lust habe, warum lässt er mich nicht einfach in Ruhe? Ich sage lächelnd, er sei mit geschätzt Ende 30 wohl fast etwas alt für mich, und ich möge auch keine Cordsakkos. Ich streiche ihm tröstend über den Oberarm. Er rechtfertigt sich mit leicht beleidigtem Unterton, er sei deutlich jünger. Beleidigtsein ist unsexy. Ich bin aber zu müde um aufzustehen und zu gehen. Er zieht sein Cordsakko aus, spannt nochmal extra seinen Trizeps in seinem TShirt an und fragt mich, ob das jetzt besser sei. Oje. Er will mir um jeden Preis gefallen. Ich sage notgedrungen ja. Weiterer, schleppender Smalltalk. Ich bemühe mich nochmal ein bisschen charmanter zu sein, dann sage ich, ich ginge jetzt nach Hause, ich sei müde. Er fragt mich nach meiner Telefonnummer. Puh, ist das für ihn flirten? Ich sage, er könne mir seine Nummer geben, ich würde es mir überlegen. Er fragt, warum ich mir das überlegen müsse. Ich habe keine Lust auf Diskussion und sage knapp, er sei auf den ersten Blick nicht ganz mein Typ aber ganz nett im Gespräch gewesen und da ich müde sei, wolle ich jetzt keine Entscheidung mehr treffen müssen. Ich lasse ihn seine Nummer in mein Handy tippen, dann stehe ich auf und gehe. Don'ts: Wenn man einen Motivationsschub von seinem Kumpel braucht, um eine Frau anzusprechen, dann bitte so machen, dass das die Frau nicht mitbekommt. Ängstliches Zögern ist unsexy. Don'ts: Offensichtliche Bedürfnisse (z.B. Ruhebedürfnis) beim Gegenüber aus Egoismus ignorieren kommt meist nicht gut an. Don'ts: Beleidigtsein wegen Kleinigkeiten ist unsexy. Don'ts: Der Frau um jeden Preis gefallen wollen ist unsexy.
  4. @Rudelfuchs und Villain88: Rudelfuchs, ich bin mir nicht sicher, ob ich deinen einen Satz verstanden habe: "Umgekehrt gibt es einige Frauen die ziemlich auf dieses "ich will den preis gewinnen" ding abfahren und andere die da recht allergisch drauf reagieren. Wie muss n mann deiner meinung nach spielen um siCh bei erster Kategorie mit sowas nicht doch noch raus zu kicken"?? Wenn du hier keine Antwort findest, bitte nochmal erklären. WEIBLICHER WETTBEWERB & FREUNDSCHAFT: Solche Konkurrenzsituationen zwischen Freundinnen sind wie bei euch Männern auch für die Freundschaft suboptimal, und durch unsere schwammigeren Regeln noch heikler. Deshalb als Prämisse: 1. Solche Wettbewerbe nur mit Freundinnen machen, deren Ego einen Wettbewerb aushält. Folglich Clubben mit Ziel Flirten z.B. nur mit wettbewerbsorientierten Freundinnen, oder Freundinnen mit anderer Männerzielgruppe. 2. Der Sieg wird nicht unnötig thematisiert und die Verliererin notfalls demnächst ein bisschen anderweitig gepämpert ;) WEIBLICHE WETTBEWERBSREGELN: Die simple Regel 'Wer das Set eröffnet, darf aussuchen' gilt und funktioniert bei uns Mädels nicht. Es funktioniert nicht, weil das implizierte zielführende Verhalten 'schnellstmöglich Männer ansprechen' kein weibliches Flirten ist. Stattdessen folgende Regeln: 1. Grundsätzlich gilt 'Wem der Mann zuerst deutliches Interesse durch eindeutige Berührungen (z.B. ständiges oder sexuelles Anfassen, enges Tanzen, Kuss) oder Nummern/Dateanfrage schenkt, hat gewonnen'. Das implizierte zielführende Verhalten ist damit 'schneller & besser den Mann dazu bringen, als Target ausgesucht und aktiv gegamed zu werden'. 2. Solange der Mann kein deutliches Interesse zeigt, wechseln die Mädels respektvoll durch d.h. möglichst nicht zwei gleichzeitig mit dem Mann, kein Schlechtmachen oder Abdrängen untereinander etc. 3. Und wenn der Mann zu lange sich nicht für eine entscheidet nach Regel 1, gehen alle auf Abstand, damit die Konkurrenzsituation nicht unnötig die Freundschaft belastet. Je wettbewerbsorientierter die Mädels, desto länger kann Mann unentschlossen bleiben. 4. Hat sich der Mann für eine Frau entschieden, zicken die anderen nicht herum. OPTIMALES MÄNNERVERHALTEN: - Auch wenn eine Konkurrenzsituation scheinbar dem Mann entgegenkommt, bitte als Mann nicht zurücklehnen. Eigentlich erfordert sie noch mehr Aktivität vom Mann! Schließlich gilt auch hier, dass der Mann immer aktiver sein sollte als die Frau, d.h. bei einer durch Konkurrenz aktiven Frau muss er doppelt aktiv sein. - Ist der Mann zu passiv, verliert er entweder direkt alle Frauen wegen obiger dritter Regel - oder er riskiert nach einem Sieg als uninteressant fallengelassen zu werden, so wie in Anekdote 25. Also kann der Mann beeinflussen, ob er nach einem Sieg plötzlich uninteressant wird oder nicht. ANEKDOTE 25: - Ich mag solche Konkurrenzspielchen eigentlich nur, weil ich die Herausforderung mag. Ich mag es, mir auch mal ein bisschen Mühe geben zu müssen/dürfen beim Flirten, und eventuell belohnt zu werden. Sonst langweile ich mich schnell. - Anfänglich war ich in Anekdote 25 nur so aktiv wegen des Wettbewerbs mit meiner Freundin. Ohne Wettbewerb hätte ich mich sicherlich länger mit ihm unterhalten, weil er eben bei der Männerrunde am ehesten in meiner Zielgruppe lag, aber ich wäre ihm nicht so weit entgegengekommen. - Nach dem Sieg hatte ich mittelmäßiges Interesse, weil er selbst durch seine geringe Aktivität nicht mehr Interesse wecken konnte im Laufe der Zeit. - Hätte meine Freundin gewonnen, dann hätte ich das akzeptiert. Cockblocker habe ich noch nie gespielt, und ich muss auch nicht gewingt werden sondern kann mich selbst beschäftigen. Ich freue mich, meine Mädels an den Mann zu bringen, und wer mich nicht will, den will ich auch nicht! ;)
  5. 25. Anekdote Ich bin mit drei Freundinnen in einem schicken Club, wir tanzen auf der Tanzfläche. Eine Clubangestellte kommt und fragt uns, ob wir Champagner trinken möchten. Eine Freundin sagt ja bevor ich fragen kann mit wem. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr klar ist, dass wir damit als 'Frischfleisch' deklariert wurden. Ich will aber auch nicht alleine zurückbleiben. Die Angestellte führt uns in einen VIP Bereich. Eine reine Männerrunde, etwa zehn Männer, bis auf einen jüngeren um die 30 alle geschätzt um die 40. Wir werden neugierig begrüßt, und bekommen ein Glas Champagner in die Hand. Um mich wohler zu fühlen stelle ich mir vor ich sei bei einem Sektempfang, und verhalte mich entsprechend neutral, Vorstellen und Smalltalk mit jedem. Das ist offenbar eine Geburstagsfeier, die Männer kommen aus diversen Städten aber treffen sich ab und an hier zum Feiern. Das (ältere) Geburstagskind beschwert sich lächelnd, dass ihr Jüngster dabei immer beliebt sei bei den jungen Frauen - im Gegensatz zum Rest der Runde. Meine Freundin, die gerade beim Jüngsten sitze, habe auch bereits gesagt, dass er ihr so gut gefalle. Aber das sei verständlich bei dem Altersunterschied. Ich finde seine Einstellung toll, und sage das auch. Er freut sich und ermuntert mich im Gegenzug, mich mal mit dem Jüngsten zu unterhalten. Ich muss grinsen, dass meine Freundin bereits Besitzansprüche deklariert hat. Das fordert mich heraus. Das Geburtstagskind führt mich zum Jüngsten und vertreibt damit ungewollt meine Freundin. Er ist groß, hübsch, schöner Stil, aber mir fast zu schlank. Er macht mir ein Kompliment zu meinem Kleid, höflich, guter Gastgeber. Smalltalk, ich frage woher er komme, was er mache. Die erste Frage beantwortet er, die zweite ausweichend. Ich merke ich muss mir Respekt verschaffen, um der 'Frischfleisch'-Kategorie zu entkommen. Er fragt mich, wer wir seien. Im munteren Plauderton erzähle ich ein bisschen, aber subkommuniziere mit Sprache und ein paar Fakten, dass er mich auf Augenhöhe sehen sollte. Es funktioniert, er ist überrascht, und meint sogar kurz, ich lüge ihn an. Ich lache, warum er mir so etwas unterstelle? Weil ich seine Stereotype sprenge? Von da an verstehen wir uns gut, er taut auf. Er kann aber nicht gut flirten, für den Spaß und Witz im Gespräch muss ich sorgen, null Körperkontakt von ihm. Er sollte jetzt mal langsam aktiv werden. Schnell wird es mir zu langweilig, ich bin genervt. Ich verabschiede mich, um auf der anderen Seite des Clubs nach einer spannenderen Alternative zu suchen, die ich auch finde. Nach einer Weile komme ich zurück, weil meine Freundinnen noch da sind. Mein junger Mann kommt gleich auf mich zu. Er freue sich, dass ich ja wieder da sei, damit habe er nicht gerechnet, da ich plötzlich so 'komisch' gewesen und gegangen sei. Oh, meine Ungeduld hat man mir wohl deutlich angemerkt. Er tanzt gleich mit mir, ist viel aktiver, es macht Spaß, wir küssen. Ich sage, meine Freundin finde ihn toll. Er fragt, ob ich jetzt Ärger bekomme. 'Wenn wir uns streiten, entscheidet der Mann.' Er grinst und sagt, seine Runde ginge zurück ins Hotel, ob ich mitkommen wolle. Ich freue mich gegen meine Freundin gewonnen zu haben, aber ich will nicht. Er war mir zu passiv, auch wenn er gegen Ende offensiver wurde. Er fragt mich nach meiner Nummer, die ich ihm als 2. Chance gebe, mal sehen, wie er sie nutzt. Do's: Bitte respektvoll und höflich mit Frauen umgehen, selbst wenn man sich in der (vermeintlich) besseren Position sieht. Dont's: Wer sich passiv auf Status ausruht, ist auch nur interessant für eine Frau, der das reicht.
  6. 24. Anekdote Ich bin im Elektronikmarkt um einen Fernseher zu kaufen. Es kommt ein junger Verkäufer und fragt, ob er mir helfen könne. Er ist etwas größer als ich, etwa Ende Zwanzig, gepflegt, unsportlich mit kleinem Bäuchlein. Ich lasse mich beraten, er fragt kundenorientiert nach meinen Bedürfnissen. Er macht einen sympathischen Eindruck, gibt sich viel Mühe beim Beantworten meiner Fragen und lächelt die ganze Zeit freundlich. Endlich mal ein guter Verkäufer! Es kristallisiert sich ein Gerät als Favorit heraus. Er bietet mir noch vor Nachfrage oder Preisverhandlung meinerseits plötzlich einen signifikanten Rabatt an. Ich bin überrascht, aber lasse es mir nicht anmerken. Doch kein so guter Verkäufer. Ich bedanke mich freundlich und lasse mir das Angebot schriftlich geben. Ich erkläre, ich kaufe grundsätzlich nicht spontan, sondern würde es mir überlegen und ggf. nochmals wiederkommen, um auf sein freundliches Angebot zurückzukommen. Ich bin im Begriff zu gehen, aber zögere, da er mich erwartungsvoll ansieht. Hatte ich etwas vergessen? Er sieht kurz verlegen auf den Boden und fragt dann zögerlich, ob wir mal einen Kaffee trinken gehen wollten. 'Einen Kaffee?' Ich bin ziemlich überrascht, und mir wird klar, dass es ihm die ganze Zeit gar nicht primär um den Verkauf eines Fernsehers ging. Er ist sympathisch, und ich freue mich über die Frage, sodass ich seine Initiative gerne belohnen würde, aber ich nehme ihn überhaupt nicht als Mann wahr. Ich finde ihn optisch nicht sonderlich attraktiv, wir haben einen unterschiedlichen Hintergrund, es gab nicht einmal einen Flirt meiner Meinung nach, und der ungefragte Rabatt bekommt einen faden Beigeschmack von 'Date erkaufen wollen', was unattraktiv ist. Ich weiß nicht wie ich es ihm möglichst schonend sagen kann. Die Wahrheit kann ich jedenfalls aus Höflichkeit nicht sagen. Also stottere ich etwas unbeholfen, die Frage freue mich sehr, aber das ginge leider nicht. Er fragt warum. Ich sage, das sei nicht in Ordnung, da ich einen Freund habe. Das ist eine Lüge, aber ich weiß mir nicht besser zu helfen. Die Situation ist ihm plötzlich sichtlich peinlich, er weicht meinem Blick aus. Es tut mir leid, ihn in Verlegenheit gebracht zu haben und ich bedanke mich nochmal ausdrücklich für die nette Frage und die gute Beratung, um ihn ein bisschen aufzuheitern. Das hilft aber nichts, er flüchtet regelrecht. Do's: Bitte die Initiative ergreifen, wenn einem eine Frau gefällt, auch mal in 'unklassischen' Flirtsituationen. Don'ts: Bitte keine Gefälligkeiten (die man für sexuell uninteressante Menschen nicht auch getan hätte) machen, um ein Date zu bekommen. Don'ts: Bitte nicht ohne Flirt urplötzlich nach einem Date fragen.
  7. 23. Anekdote Es ist Sommer und ich laufe mit Shorts und T-Shirt durch die Stadt. In der Seitenstraße ist nicht viel los. Ein junger Mann kommt mir entgegen, so groß wie ich, hübsches Gesicht, aber eher schmächtig, farblose Kleidung, leicht gebückte Haltung. Er wirkt unsicher und leicht gereizt. Er steuert auf mich zu. Ich ahne schon was er vorhat, weil er nicht der Erste ist. Eigentlich würde ich gerne die Straßenseite wechseln, aber das geht nicht ohne ihm das Gefühl zu geben, dass es an ihm liegt. Als er bei mir ankommt, sagt er, er finde mich hübsch und hätte sich geärgert, wenn er mir das nicht gesagt hätte. Er spricht so leise, dass ich den Satz nur verstehe, weil ich ihn kenne, und so emotionslos, dass ich ihm des Satz nicht glauben könnte, selbst wenn ich ihn nicht kennen würde. Ich bedanke mich. Gesprächspause. Irgendwann fragt er wo ich gerade herkomme. Ich antworte, dann wieder Gesprächspause. Er tut mir so leid, dass ich ihm wenigstens ein Gespräch als Erfolg mitgeben will. Gleichzeitig überlege ich mir schon, was ich am besten sage, wenn er mich nach meiner Nummer fragt. Mir graut es schon davor, ihm einen Korb geben zu müssen, denn ich habe Bedenken wie er darauf reagiert. Ich erzähle ein bisschen und biete in ein paar Sätzen maximal viele Anknüpfungspunkte. Er knüpft aber nicht an, und starrt nur nach unten. Schließlich fange ich an, Fragen zu stellen. Wohin er gerade unterwegs sei. Er sieht mich kurz an und anwortet einsilbig er ginge zum Sport. Ich sage fröhlich, ich mache auch gerne Sport, wo sein Sportstudio sei, ich kenne keines hier in der Nähe, welchen Sport er mache. Er lässt sich von meiner Fröhlichkeit nicht anstecken, und starrt die ganze Zeit nach unten, diesmal ein bisschen höher. Da wird mir klar, er starrt gar nicht auf den Boden, sondern auf meine Beine. Es ist mir unangenehm, weil er es erstens übertreibt - was unhöflich ist - und er zweitens so verzweifelt wirkt - was mir das Gefühl gibt, dass es ihm nicht um mich, sondern um ein beliebiges Stück weibliches Fleisch geht. Ich lege meinen Kopf schief und ziehe meine Augenbraue hoch, damit er mir mal wieder ins Gesicht sieht. Nach ein paar weiteren Fragen meinerseits sage ich, ich müsse jetzt weiter. Er fragt mich tatsächlich nach meiner Nummer. Oh nein! Ich schlage ganz positiv vor, er könne mir stattdessen seine Nummer geben. Ich habs geahnt. Er schreit mich wütend an, ich würde sowieso nicht anrufen, das kenne er schon, das sei immer so. Er hat ja Recht, aber was soll ich machen?! Er lässt mir ja keine andere Wahl. Ich verabschiede mich freundlich, aber bin leider froh gehen zu können. Do's: Bitte den Mut aufbringen, an sich arbeiten zu wollen und weiter zu üben. Don'ts: Bitte keine Erfolgserwartung haben, bevor man Basics wie eine nette Ausstrahlung oder minimale Gesprächskompetenz mitbringt. Don'ts: Wenn Standardopener, dann bitte nicht vergessen, ihn auch überzeugend herüberzubringen. Don'ts: Bitte nicht Körperteile außerhalb des Gesichts permanent anstarren. Don'ts: Bitte einen Korb nicht persönlich nehmen, denn er ist nicht persönlich gemeint! Don'ts: Bitte nicht Frust und Verzweiflung an der Frau auslassen.
  8. Ich freue mich sehr über den Zuspruch, poste gleich noch ein paar Anekdoten! @ Der Namenlose: Sorry, auf die Idee bin ich in der Situation leider nicht gekommen, und ich weiß selbst nicht, ob der Kerl sprechen konnte. Ich schreibe ja Anekdoten aus meinem Leben, anstatt ein Leben nach der perfekten Anekdote zu leben. Deshalb bitte Nachsicht mit für euch als Leser 'unperfekten' Anekdoten! ;) @ Villain88: Ein für mich persönlich 'interessanter Style' bei einem Mann ist idealerweise - etwas schicker als der Durchschnitt für den entsprechenden Anlass - klassisch-modern mit ein bisschen Trendbewusstsein - männlich (selbst wenn irgendwas metrosexuelles trendig ist) mit männlichen Schnitten/Stoffen/Farben - qualitativ gut in Hinsicht auf Materialien und Verarbeitung - farblich auf Haut- & Haartyp abgestimmt - in Puncto Schmuck dezent z.B. möglichst keine Ringe/Ketten, maximal ein Armband/Gürtel/Hut, dafür eine tolle Uhr mit deren Aussage sich Mann identifizieren kann - eher unter dem Motto 'Understatement' z.B. keine auffälligen Markenlogos, Fokus auf nur ein oder zwei Dinge, nicht zu viele Farben - mit einem spannenden Element, das hervorsticht wie z.B. einem speziellen Muster/Schnitt/Farbton, einer auffälligen Uhr oder einem Teil im leichten Stilbruch zum Rest Warum interessiert dich, was ich stylish finde? Würde mich jetzt brennend interessieren ;)
  9. 22. Anekdote Geburstagsparty eines Freundes bei ihm zuhause. Ich kenne nur wenige Gäste, viele aus anderen deutschen Städten, die meisten sind männlich. Ich werde neugierig gemustert. Ein junger Mann positioniert sich in zwei Metern Entfernung im Flur und beobachtet mich. Der hat offenbar Interesse, aber kommt nicht. Ich komme stattdessen mit einem anderen jungen Mann ins Gespräch, der mir optisch besser gefällt. Er ist stilistisch mein Typ, sieht sportlich aus wenn auch nicht allzu muskulös, etwas größer als ich. Er hat ein intelligent-verschmitztes Lächeln, das ich attraktiv finde. Wir sind gleich auf einer Wellenlänge, und er scheint auch sehr interessiert an mir. Eine Frau beobachtet uns permanent aus dem Augenwinkel. Irgendwann kommt sie her, und er stellt sie als seine Verlobte vor. Oh, schade, er ist verlobt. Ich lasse mir nichts anmerken, Smalltalk mir ihr. Er lädt mich (freundschaftlich) zu sich ein, wenn ich mal in seiner Stadt sei. Ich beende das Gespräch bald, hole mir ein neues Glas Wein, und spreche im Vorbeigehen den ersteren jungen Mann an, der mich beobachtet hat. Dann bekommt er jetzt eine Chance. Er ist etwa so groß wie ich, sieht weniger sportlich aus, aber ist dennoch schlank. Sein Kleidungsstil ist konservativ, er wirkt fast ein bisschen langweilig. Wir stellen uns vor, und ich nehme ihn mit ins Wohnzimmer, wo wir uns auf die Couch setzen. Ich mache ein paar charmante Witze, er ist sichtlich angetan. Ich führe die Interaktion momentan. Gute Übung für mich, aber er sammelt keine Pluspunkte. Weiterer Smalltalk, er sagt, er arbeite (wie der junge Mann vor ihm) in einer Großkanzlei. Und fängt dann unaufgefordert an, in einem ausgedehnten Monolog von seiner Arbeit zu erzählen, genauer gesagt von einem Problem bei seiner Arbeit. Er beschwert sich in zunehmender Lautstärke über eine Kollegin, die offenbar oft Deadlines nicht einhalten könne, nicht rechtzeitig darüber informiere und bei Ansprache gereizt bis offen hysterisch mit Wutausbrüchen reagiere. Ich unterbreche ihn, damit er sich nicht noch mehr hineinsteigert, und sage, dass ich für seine Situation Verständnis habe, das sei keine angemessene Zusammenarbeit. Sie wisse vermutlich nicht besser mit dem Druck umzugehen, und er solle es ihr mit möglichst viel Verständnis nachsehen, wenn er dazu die Kraft hätte, oder sich mit dem Chef besprechen, wenn es für ihn unzumutbar sei. Mehr Druck von oben löse das Problem jedoch wohl eher nicht, es sei denn sie suche sich einen anderen Job im äußersten Fall. Mein junger Anwalt sieht mich mit großen Augen an, und sagt, ich verstünde ihn so gut. Wo ich wohne, und ob ich ggf. plane demnächst umzuziehen. Er rutscht näher. Ich lächle freundlich, aber merke wie seine ohnehin schon nicht allzu hohe Attraktivität durch sein Lamentieren bei mir in den Keller gerutscht ist. Und demnächst in seine Stadt umziehen will ich auch nicht. Ich nehme halb unterbewusst das dickste Kissen von der Couch, und plaziere es mauerartig zwischen ihm und mir. Den Rest des Abends schafft er es auch nicht mehr, seine Attraktivität zu steigern. Dafür stehe ich bei ihm hoch im Kurs, er folgt mir auf Schritt und Tritt. Don'ts: Nicht mit Ansprechen warten, wenn man interessiert ist, sonst kommt einem eventuell ein noch besser passender Kandidat zuvor, und man ist auf Glück angewiesen. Don'ts: Die komplette Interaktion die Frau führen lassen ist unattraktiv. Don'ts: Lamentieren ist manchmal verständlich, aber unsexy und damit kein Flirtthema! Dont's: Bitte nicht gleich beim ersten Interesse nach Umzugsplänen der Dame fragen oder sonst irgendwelche langfristigen Dinge mit der Dame im Kopf planen! Don'ts: Wer in der Interaktion etwas bekommt (z.B. Verständnis beim entsprechenden Bedürfnis), muss auch dem anderen einen Mehrwert bieten. Sonst bleibt das Interesse einseitig!
  10. 21. Anekdote (nachdem das leider kein Einzelfall ist, so bitte nicht) Ich laufe mit einer Freundin durch einen vollen Club. Sie läuft vor mir, und führt mich an meiner rechten Hand hinter sich her. Wir laufen durch eine Gruppe Männer, sie sehen uns an, aber ich nicht zurück. Da umfasst jemand meinen linken Arm am Handgelenk. Ich laufe einfach weiter ohne mich umzudrehen wer das ist, und ziehe an meinem linken Arm. Der Griff ist allerdings so fest, dass ich nur noch einen Schritt schaffe, und dann zurückgehalten werde. Meine Freundin hat nichts bemerkt, und läuft weiter. Irgendwann ist der Zug auf meiner rechten Hand so hoch, dass meine Freundin meine Hand loslässt und nichts ahnend ohne mich in der Menge verschwindet. Ich drehe mich genervt um, wer mich festhält, und ziehe an meiner linken Hand. Ein relativ schmächtiger junger Mann, meine Größe, Pokerface, hängt an meinem Handgelenk. Ich ziehe weiter, aber er lässt einfach nicht los. Ich schaue böse. Was soll das?! Er macht gar nichts. Mittlerweile beobachten uns fast alle umstehenden Männer - seine Freunde?? Ich zerre jetzt regelrecht an meiner Hand und schaffe es tatsächlich mich loszureißen. Dabei fällt meine Tasche herunter. Ich hebe meine Tasche wieder auf, klemme sie unter meinen linken Arm, und will mich gerade umdrehen um zu meiner Freundin zurückzulaufen, da umfasst er mein rechtes Handgelenk wie ein Schraubstock, es tut schon weh. Das kann doch nicht wahr sein?! Ein bisschen Panik steigt auf. Ich ziehe wieder, er lässt kein bisschen nach. Das ist nicht mehr lustig! Ich denke daran was ich im Selbstverteidigungstraining gelernt habe. Ich atme tief durch um mich zu beruhigen. Dann drehe ich mich ihm frontal zu, höre auf zu ziehen, und lasse meinen Arm locker. Ich sehe erst auf meine Hand, dann ihm in die Augen und fordere ihn noch fünf mal auf loszulassen. Er reagiert nicht. Ich hoffe, er versteht mich bei der Clublautstärke, wenn nicht, sagt mein wütender Gesichtsausdruck hoffentlich alles. Alle Umstehenden beobachten uns, es hat sich ein Kreis um uns gebildet, aber keiner sagt oder macht irgendwas. Okay, ich weiß mir jetzt nicht mehr anders zu helfen. Ich schlage ihm abrupt meinen rechten Ellenbogen vors Gesicht, aber bremse so ab, dass ich sein Gesicht gerade noch nicht berühre. Ich will schließlich keinen Ärger. Das Überraschungsmoment reicht, dass er kurz locker lässt, und ich mich losreißen kann. Ich drehe mich um und gehe. Was hat der sich gedacht?! Das ist kein Flirten, keine Dominanz, kein überhaupt gar nichts Positives. Don'ts: Nicht frau festhalten, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen! Don'ts: Eine misslungene Strategie bitte nicht nochmal mit mehr Intensität wiederholen.
  11. 19. Anekdote Ich bin mit zwei Freundinnen im Club. Eine gemischte Gruppe kommt und tanzt direkt neben uns, zwei junge Männer, zwei junge Frauen. Sie verhalten sich jedoch distanziert, keine Päarchen. Der eine Mann sieht mich immer wieder an. Er ist sehr muskulös, etwas größer als ich und bis auf den Vollbart stilistisch mein Typ. Ich warte erstmal ab was von ihm kommt. Meine Freundin 1 kommentiert frech seinen Tanzstil. Oh, ihr gefällt er auch ;) Er lacht kurz, aber geht nicht weiter darauf ein. Meine zwei Freundinnen befreunden sich mit den fremden Mädels. Dann flüstert Freundin 2 ihm etwas ins Ohr. Er reagiert wieder kaum. Irgendwann bittet er mich, ein Foto von seiner Gruppe zu machen. Also mache ich ein Foto, und frage, ob es gut geworden sei. Er zeigt mir das Foto und erklärt, dass die Qualität vom Motiv abhängt. 'Dann ist ja eh schon alles verloren.' Ich grinse ihn an, er zurück. Er sagt er müsse sich benehmen, er sei mit Kollegen hier. Wir tanzen wieder separat, er direkt hinter mir, mit dem Rücken zu mir. 'Zufälligerweise' berührt er dabei ständig meinen Po mit seinem. Ich lasse ihn machen. Irgendwann nimmt er ein paar Dekoheliumballons und tanzt dann damit. Eine seiner Kolleginnen schnippt ihm einen Ballon ins Gesicht. Dann flüstert sie mir zu, ich solle das auch mal machen, da stünde er drauf. Okay, das ist mal ein Hinweis ;) Ich schnippe ihm leicht einen Ballon ins Gesicht. Er beugt sich zu mir und sagt, er möge das mit Ballon nicht so, lieber direkt mit der flachen Hand. Also klappse ich ihm dezent auf die Wange. Er schaut überrascht, aber grinst dann. Ich will das Gespräch erhalten und schiele auf die Wasserflasche in seiner anderen Hand. Er bemerkt das, und bietet mir etwas an. Dann sagt er, er wisse aber nicht, ob das wirklich Wasser sei, er habe die Flasche gebracht bekommen. Ich schaue schockiert, aber erinnere mich ihn daraus trinken gesehen zu haben. Also wage ich einen kleinen Schluck. Er grinst 'Dann haben wir wenigstens nachher eine Ausrede, wenn wir eine brauchen.' Ich grinse. Den kannte ich noch nicht! Do's: Indirektes Interessebekunden durch Fotos-Machen-Lassen, 'zufällig' daneben tanzen, ständig grinsen/lächeln, Freundin Hinweise geben lassen, wenn schon direkter nichts geht. Do's: Ein gleichzeitiger Push im Verhalten (benehmen-müssen wegen [beliebiger äußerer Umstand]) und Pull verbal (sexuelle Themen) macht es interessant. Do's: Aufmerksamkeit und Fürsorglichkeit zeigen in Kleinigkeiten wie Wasser anbieten (wenn gerade benötigt, nicht pauschal) sind sexy. 20. Anekdote (Fortsetzung von Anekdote 19) Irgendwann gehe ich auf Toilette. Auf dem Rückweg kommt er mir im Vorraum der Toilette entgegen, stellt sich mir in den Weg, sieht sich kurz hektisch um, und grinst dann breit. 'Hier sind keine Kollegen...' Er drückt mich sanft gegen die Wand, fasst in meine Haare, küsst mich. Ich beiße ihm leicht auf die Lippe. Er legt locker (!) seine Hand an meinen Hals und drückt leicht (!) mein Kinn nach oben, sodass ich ihm in die Augen sehen muss. 'Nicht. Beißen.' Dann lässt er los, küsst mich sanft. Oha, das war dominant, aber gut gemacht, ich fühle mich nicht bedroht. Er fasst durch die seitlichen Cutouts meines Kleides an meine Taille und meinen Bauch, kleines Makeout. Er fühlt sich toll an, super trainiert. Er meint, er müsse zurück zu seinen Kollegen und fragt, ob 'wir mal so eine Nummer...'. Ich lache. 'So eine Nummer?!' - 'Ja, so eine Telefonnummer von dir...' Er fragt mich nach einem Stift, er habe kein Handy bei. Ich sage, ich hätte nur Lippenstift und zücke meinen Lippenstift. Ob er was zum Draufschreiben habe?! Ich zupfe an seinem Hemd. Er sprintet in die Herrentoilette für ein Papierhandtuch. In der Zwischenzeit kommt eine Frau aus der Damentoilette und weist mich im Vorbeigehen auf meine 'unschönen' Haare hin. Ich bedanke mich freundlich, und versichere mich gleich darum zu kümmern. Ein Blick in den Spiegel zeigt, dass alles sitzt, eventuell zwei Strähnchen minimal abstehen. Da war wohl jemand schlecht gelaunt?! Mein Kerl kommt mit Papierhandtuch zurück, ich werfe ihm lächelnd vor, meine Haare verunstaltet zu haben, sodass sich schon Leute beschweren. Er sagt nur, er möge meine Haare, und streicht zärtlich durch. Sehr sourverän! Dann hält er das Papier an die Wand, lässt mich mit Lippenstift meine Nummer daraufschreiben, und drückt sich dabei von hinten an mich. Als ich fertig bin, küsst er mich nochmal ausgiebig, kleines Makeout Teil 2. Er tanzt den Rest des Abends in zwei Metern Entfernung, aber macht, als er geht, einen Umweg an mir vorbei, um mir an der Hüfte entlang zu streichen. [Er wird sich am nächsten Tag wegen eines Dates melden, und im letzten Nebensatz plötzlich erwähnen, dass es aber ein Dreier mit seiner Freundin wäre, wenn ich dafür offen sei.] Do's: Etwas kleines Verrücktes (mit)machen wie z.B. Telefonnummer einmal anders tauschen als Standard-Handyeingabe. Do's: Zielstrebig/dominant UND GLEICHZEITIG zärtlich/fürsorglich sein ist eine perfekte Kombination. Do's: Kleine spielerisch-lächelnd (!) vorgetragene Vorwürfe charmant umgehen. Dont's: Warum kann man(n) nicht gleich mit offenen Karten spielen, und besondere Konstellationen einfach früher erwähnen (z.B. vor dem NC)?
  12. 18. Anekdote Ich sitze mit Krücken im Wartezimmer der Uniklinik, Abteilung Chirurgie. Ich habe mich beim Sport am Knöchel verletzt. Es kommt ein junger Assistenzarzt. Er sieht gut aus, groß, definitiv Lifter. Er schaut mich kurz an, dann wieder weg, wieder hin. Er ruft eine Frau auf, die alte Dame neben mir. Kurze Zeit später kommt er nochmals, mit gestreckter Brust, diesmal mit meinem Namen auf der Liste. Er hält mir die Türe auf, sehr nett. Beim Hinsetzen hilft er mir mit den Krücken. Er lacht: 'Schicker Schuh!' Ich trage einen uralten, abgewetzten Turnschuh an meinem verletzten Fuß. Will er flirten?! Ich rechtfertige mich lächelnd, sonst passe da leider kein anderer. Dann platziert er sich hinter seinem PC, und liest meine Akte. 'Wie schafft man es, seinen Zehnagel abzufrieren?' Er sieht mich mit Pokerface an. Ich erinnere mich, dass ich vor ein paar Jahren schon einmal in dieser Klinik war wegen einer Erfrierung. Mist, das ist jetzt nicht gerade das appetitlichste Thema. Ich erkläre knapp dass ich am Polarkreis war, und er fragt fleißig nach, was ich da gemacht hätte, was ich jetzt mache etc. Er hat offenbar Interesse an einem nicht-medizinisch-indizierten Gespräch, perfekt! Irgendwann geht es wieder um meine aktuelle Verletzung. Er bittet mich meinen Schuh auszuziehen. Gott sei Dank habe ich hübsch pedikürte Nägel - nichts mehr vom erfrorenen Nagel übrig. Er befühlt ausgiebig meinen verletzten Fuß, dann den anderen, lässt mich laufen, drehen. Ist das jetzt noch indiziert? Ich bin mir nicht sicher. Trotz aller ausgestrahlten Coolness weiß er nicht weiter, und holt seinen Chef. Der begrüßt seinen Assistenzarzt mit einem markigen 'Na, hast du dir die Haare selbst geschnitten? So wie die aussehen'. Mein Assistenzarzt guggt verunsichert, und verneint. Ich baue eine Brücke und sage, die Frisur sehe doch gut aus. Er lächelt. Chef will Daten zu mir wissen, inkl. BMI. Ich weiß ihn nicht, also betrachten mich die zwei Herren offen voller Gefallen und schätzen. Dann geht es wieder um meinen Fuß. Ich soll zur Liege laufen, geht nur auf Zehenspitzen. 'Sehr elegant! So sehen meine Kinder beim Ballet auch aus!' Die Atmosphäre ist mit Chef doppelt flirtig. Chef dreht und renkt meinen Fuß ein, und ich klopfe vor Schmerz auf die Liege. Assistenzarzt schaut mich mitleidig an, ich habe wohl voll den Beschützerinstinkt getriggert. Chef fragt was ich mache, und zieht mich damit auf. Assistenzarzt verteidigt mich - sehr gut! Wie grinsen uns verschwörerisch an. Chef sagt, dass ich einen kräftigen Physiotherapeuten brauche um den Fuß zu dehnen. Dann fragt er direkt, ob ich einen Freund habe. Ich sage, ich arbeite daran. Alle grinsen. Chef sagt, ich solle mir einen kräftigen Freund suchen, der zuhause den Fuß dehnen könne, idealerweise einen Chirurgen. Chef dreht sich zu Assistenzarzt um, und fragt ihn wie weit er mit seiner Chirurgenausbildung, ach nein, Schönheitschirurgen-Ausbildung, sei. Will mich Chef verkuppeln?! Ich gehe nicht darauf ein, denn ich weiß dass sich Chef von Chef und mein Vater kennen. Keinen Tratsch! Trotz schmerzhafter Behandlung kann ich plötzlich deutlich besser laufen. Chef sagt ich solle keine hohen Schuhe tragen in nächster Zeit. Ich grinse 'So wird das aber nichts mit dem Mann!' und warte die Reaktion des jungen Arztes ab. Der erklärt mir mit abfälligem Ton, dass Männer die nur auf sowas achten, sowieso nichts taugen. Wow, ich bin beeindruckt, so ein Statement von einem top aussehenden angehenden Schönheitschirurgen. Test bestanden, der Kandidat hat 100 Sympathiepunkte. Chef reißt die Türe auf, Behandlung fertig. Ich hinke langsamer als nötig, in der Hoffnung dass Chef den Raum vor mir verlässt und mich mit dem Assistenzarzt alleine lässt. Tut er aber nicht. Schade. Ich merke mir den Namen auf dem Schild des Assistenzarztes. Der sieht mir hinterher. Ich werde später die Email des jungen Arztes herausfinden und ihn kontaktieren. Do's: Bei der Arbeit dezent flirten, z.B. mittels vieler nicht-nötiger Zusatzfragen zum Leben der Dame. Do's: Eine nett (!) stichelnde Bemerkung begleitet von einem Lächeln zu einem offensichtlich schlechten Detail der Kleidung steigert die Neugier. Do's: Die Frau verbal verteidigen ist genauso sexy wie physisch.
  13. Noch mehr Anekdoten, erstmal mit weniger Reizworten ;) 17. Anekdote Ich bin bei einer Art Stammtisch abends auf der Terasse eines Restaurants, etwas konservativere Runde von zwanzig unbekannten Personen. Diverse Tische wurden für uns zu einer langen Tafel zusammengeschoben. Ich initiiere, dass wir die Plätze durchwechseln, um sich mit mehreren Personen unterhalten zu können. Irgendwann sitze ich bei einem jungen Mann, der mir auch optisch ganz gut gefällt. Wir stellen uns vor, und kommen ins Gespräch. Sympathie scheint bei beiden da zu sein. Wir unterhalten uns über Sport, seinen Job (er arbeitet in einem Ministerium), Studium, Urlaub. Ich ziehe ihn auf, ein Freund von mir habe kürzlich zu mir gesagt, dass das Auswahlverfahren für Jobs in Ministerien nicht wirklich fair und transparent sei, und frage ihn als 'Experten' was er dazu sage. Er springt gleich darauf an, und erklärt mir gerne ausführlich wie das funktioniert und wie er seinen Job bekommen habe. Ich friere ein bisschen, er bietet mir sofort eine Decke an. 'Sehr aufmerksam!' Er freut sich sichtlich. Er schlägt vor, demnächst gemeinsam Mittagessen zu gehen. Ich stimme zu. Leider können wir kein konkretes Datum ausmachen, denn eine Frau unterbricht alles lautstark. Sie kommt verspätet, steht am freien Platz am anderen Ende der Tafel, und bittet laut um eine kurze Vorstellungsrunde mit Name, Studium und Job. Ich finde es ein wenig dreist, alle im Gespräch zu stören, nur weil sie zu spät kommt, aber gut. Alle stellen sich entsprechend der Angaben kurz vor. Dann kommt sie zielstrebig und setzt sich zu meinem Gesprächspartner und mir. Na toll. Leider wird es nicht besser. Sie ist offensichtlich sehr an meinem Gesprächspartner interessiert, und versucht mich ein bisschen ins Abseits zu drängen, sieht mich kaum an, selbst wenn ich spreche, und antwortet nicht auf mich. Sie reißt die gesamte Kommunikation an sich, und die Stimmung ist plötzlich angespannt statt flirty. Nun gut, das kommt ihr auch nicht entgegen, denke ich mir. Warum beendet er das Gespräch mir ihr nicht höflich?! Ich glaube der junge Mann genießt die Aufmerksamkeit und uns zwei Frauen neben sich. Ich halte mich verbal absichtlich zurück, um einen Hennenkampf zu vermeiden. Nach einiger Zeit bin ich so genervt von ihrer Art, dass ich gehen möchte. Andererseits haben der junge Mann und ich noch keine Kontaktdaten getauscht. Ich entscheide mich für ein bisschen Risiko, stehe auf, lege dem jungen Mann meine Hand auf den Arm und sage locker lächelnd, dass ich jetzt nach drinnen umziehen werde, mir sei langsam kalt, trotz Decke. Sie könnten ja später nachkommen. Dabei sehe ich allerdings nur ihn an, und gehe dann ins Restaurant. Durchs Fenster sehe ich, dass sie sich weiter unterhalten, aber keine Nummern oder Karten tauschen. Zehn Minuten später kommt er mit ihr nach drinnen, lässt sie im Eingang stehen und setzt sich alleine zu mir. Ich strahle innerlich, hat funktioniert. Kurz darauf NC. Do's: Decke anbieten wenn frau friert, kommt gut an! Don'ts: Bitte keinen Hennenkampf absichtich abwarten wollen! Das zeigt eher Interesse an der Aufmerksamkeit als an einer oder beiden Damen.
  14. Das ist wirklich nicht einfach mit euch hier! Der eine beschwert sich ich sei zu passiv, der nächste zu aktiv. Und überhaupt wie kann es sein, dass es in diesen Anekdoten im PU Forum immer irgendwie unterschwellig um Sex geht?! ;) Die gute Nachricht: Ich muss es euch ja auch nicht Recht machen! Denn das ist NICHT Ziel dieses Threads. Wer das Ziel aus den Augen verloren hat, der kann ja den Eingangspost nochmal lesen. Tipps zur besseren Darstellung der Anekdoten FÜR DEN GENANNTEN ZWECK nehme ich dagegen gerne auf.
  15. Die positive Resonanz meines Threads freut mich sehr! Und die wenigen anderen Antworten übersehe ich mit Pragmatismus ;) @ Vegeta385, @Riddick76: Die Bedeutung des Aussehens: Ob ich jemanden wildfremden anflirte oder nicht entscheide ich natürlich immer aufgrund des ersten äußeren Eindruckes. Macht ja jeder Mensch so, egal ob männlich oder weiblich, schließlich ist erstmal nicht mehr Info da. Ihr sprecht mich ja auch nicht an, weil ich so eine treue Seele bin ;) Wobei für mich der erste Eindruck aus drei Dingen besteht: 1. Physischem (Gesicht, Muskeln, Größe, Gepflegtheit, Bewegungsgeschmeidigkeit etc.), 2. Stil (Art und Qualität der Kleidung, Passgenauigkeit, Situationsangemessenheit) und 3. Verhalten (Umgang mit anderen Menschen, Mimik, Gestik, Blick, ausgestrahlte innere Eigenschaften). Punkt 1 und 2 sind zusammen das klassische Aussehen. Ich flirte nur diejenigen aktiv an, die bei allen drei Anteilen einigermaßen (!) punkten: Physischem, Stil und Verhalten. Wenn einer top trainiert ist, aber mir sein Kleidungsstil nicht gefällt, flirte ich ihn nicht an. Wenn einer top trainiert ist und top gestylt, aber sich z.B. 'proletig', total unsicher oder langweilig verhält, flirte ich ihn nicht an. Brutal ausgedrückt gibt es einfach genügend gut aussehende Männer (und meine Zeit ist derart knapp), dass ich mir diese Selektion leisten kann. Und selbst wer nur Punkt 1 optimieren will: Es muss nicht jeder liften gehen. Für mich persönlich muss ein Mann sportlich aussehen, d.h. Muskeln haben und wenig Fett, aber alles im natürlichen Rahmen. Ich weiß mittlerweile gut welchen Body man wodurch bekommt, und was 'natürlich' ist oder nicht. Auch wo angeborene Grenze liegen. Für mich gilt auch nicht linear mehr Muskeln=besser. Ich brauche auch keinen Sixpack. Und ich brauche auch keinen Lifter/Bodybilder. Auch andere Sportarten machen schöne Körper mit weniger dicken Muskeln. Und ein Bodybilder der sich trotz Muskeln nicht geschmeidig bewegen kann bekommt auch wieder Minuspunkte. Sportliches Aussehen ist für mich a) zum einen natürlich sexuell toll zum Anguggen/-fühlen, aber es sagt mir auch b) dass der Mann keine Couchpotato ist, ich mit ihm aktiv sein kann in allen Lebenslagen und c) er tendenziell auf sich, seine Gesundheit und seinen Körper achtet. Es ist ein Indikator für eine Lebenseinstellung, die ich auch habe! Unabhängig davon wen ich aktiv anflirte, kann mich ja jeder einfach anflirten. Nur ich initiiere es eben von mir aus nicht aktiv bei jedem. Und der erste Eindruck und auch Aussehen im Speziellen zählt auch immer weniger, je länger man sich kennt. Selbst wenn ich jemanden angeflirtet habe, und er sich als strohdumm oder passiv-aggressiv-frauenfeindlich entpuppt, war's das. Trotz perfekten ersten Eindruckes. Andersherum kann z.B. jemand mit Glatze (dem die Glatze nicht sexy steht) sexy werden - derjenige muss dann eben mit Eloquenz, Humor, Führungsfähigkeit oder anderem mehr punkten, und selbst mehr aktiv werden. Für Dinge wie LTR etc. spielen dann andere Dinge sowieso eine mindestens genauso große Rolle wie Aussehen. Dennoch ist der erste Eindruck und damit auch Aussehen der Türöffner, der die Türe leichter oder schwerer öffnen lässt. @Riddick76: In Anekdote 16 habe ich dem jungen Mann meine Handynummer nicht gegeben, weil ich ihn testen wollte. Hast du ja erkannt. Ich wollte testen, WARUM er meine Nummer will. Hätte er irgendwas halbwegs sinnvolles gesagt, so wie z.B. von dir vorgeschlagen oder dass er kurz vor dem Mittagessen eine Besprechung habe bei der er sich verspäten könne, was auch immer, hätte ich sie ihm ja gegeben. Aber da er nichts antworten konnte, wollte er wohl einfach meine Nummer damit er sie HAT. Ich HASSE es wenn Männer meine Nummer wollen, nur um sie zu HABEN. Als Trophäe. Für mich ist eine Nummer nur ein Mittel zum Zweck, um den Menschen dahinter kennenzulernen. Und da er ja schon ein Date ausgemacht hatte, bestand ja schon die Möglichkeit mich kennenzulernen. Aus dem gleichen Grund hat auch der andere Mann meine Nummer nicht bekommen - Er hatte die Möglichkeit mich direkt in einem kurzen Gespräch kennenzulernen, wollte das aber nicht, sondern nur meine Nummer. Das zeigt mir, dass er die Nummer als das Ziel sieht, nicht mich/den Menschen kennenzulernen. Und deshalb hat er meine Nummer auch nicht bekommen. Vielleicht habe ich es bei dem jungen Mann aus Anekdote 16 auch nicht so geschickt gemacht, habe ich ja an seiner Reaktion gemerkt. Mein Verhalten ist ja auch nicht perfekt, behaupte ich gar nicht ;) @ GuiltyGear: Deinen Post würde ich jetzt nicht so unterschreiben. In meinem Thread hier geht es um APPROACHES. Approaches bestehen nunmal zu einem Großteil aus erstem Eindruck. Hier geht es um den Türöffner. Hier geht es nicht darum wie es danach weiterging. Und was für mich für den ersten Eindruck zählt, ist etwas anderes als was für mich für eine tolle Beziehung zählt. Die innergame Qualitäten spiegeln sich meiner Meinung nach nur z.T. in ersten Eindruck wieder, aber sobald man jemanden länger kennt, erkennt man eher seine innergame Eigenschaften. Und dann wird innergame auch immer wichtiger. Also ist innergame nicht egal, sondern zählt in der zeitlichen Abfolge einfach später immer mehr!