Blackfree

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  1. Hallo zusammen, nachdem mir in einem anderen Beitrag empfohlen würde, wegen des Verdachts auf eine Depression zum Arzt zu gehen, bin ich jetzt tatsächlich wegen einer mittelschweren Depression in Behandlung. Danke also, dass ihr mir Mut gemacht habt! Gerne würde ich ein paar Gedanken von euch zu Folgendem hören. Und zwar ist es so, dass ich aktuell zum ersten mal in meinem Leben wirklich eine intensive Arbeitsphase habe. Ich verdiene mir meinen Lebensunterhalt, in dem ich zwei Tage in der Woche arbeite. Parallel schreibe ich meine Bachelorarbeit, an 4-5 Tagen pro Woche. Da ich zwei wesentliche Stressfaktoren ausschalten konnte und mich wirklich nur auf diese beiden Sachen fokussieren kann, bin ich mit der aktuellen Situation zum Glück nicht überfordert. Das Problem ist stattdessen, dass es einfach extrem eintönig ist. Da die Erwerbsarbeit und Abschlussarbeit thematisch nah beieinander liegen, habe ich jeden Tag effektiv mit demselben Themenbereich zu tun. Auch besuche ich momentan einen Lehrgang, der wieder genau das gleiche Thema behandelt. Ich sitze also jeden Tag aufs Neue am Schreibtisch mit teilweise fast identischen Dokumenten und träume mittlerweile leider auch schon von diesem Thema. Das Ding ist einfach, dass ich nicht weiß, wie ich meine Freizeit oder auch Pausen gestalten soll. Die Wohnung ist mittlerweile maximal aufgeräumt und optimiert, zum Sport gehe ich jeden Tag. Aber was soll ich sonst tun? Alles, was irgendwie Spaß macht - z.B. zocken, Pornos, Whatsapp, Flirten/Frauen - habe ich aus meinem Leben entfernt, weil ich nicht süchtig werden will. Lesen kann oder will ich nicht, nachdem ich das schon den ganzen Tag tue. Manchmal treffe ich Freunde, aber da ich relativ introvertiert und leichte soziale Ängste habe, ist das für mich auch nicht so das Heilmittel. Eigentlich würde ich mich gerne einfach nur zudröhnen oder kiffen, aber es ist selbstredend, dass das keine Lösung ist. Vielen Dank für eure Gedanken!
  2. Hallo zusammen :) Ich bin momentan in einer Lebenskrise und beginne deswegen auch in zwei Wochen eine Psychotherapie. Nichtsdestotrotz will ich einen Punkt bereits jetzt klären: Ich habe keinen Freundeskreis. Und fühle mich dadurch einsam. Zwar habe ich ein paar wenige Freunde, männlich wie weiblich. Aber mit fehlt ein Freundeskreis, in dem sich alle kennen und man gemeinsam Sachen unternimmt. Die Freunde untereinander zusammenzuführen wäre natürlich das einfachste, dafür sind sie aber zu verschieden. Über die Jahre zeigt sich bei mir ein Vermeidungs-Verhalten. Habe Möglichkeiten nicht wahrgenommen, irgendwo mitzumachen, an Karneval oder sonst irgendwelchen Dingen. Fand die Leute irgendwie immer doof oder nicht passend für mich. Entweder, weil es wirkliche Dullies waren, oder, weil ich mich unbewusst zu uncool gefühlt habe und dadurch zu schüchtern und unsicher war, also auch nicht locker war oder wirklich einfach nicht reingepasst habe, da ich oft einfach andere Themen als die "Coolen" hatte. Dazu noch meine Introversion, die mich dazu bringt, gerne Zeit mit mir alleine zu verbringen. Das erklärt ein bisschen, wie ich überhaupt in die jetzige Situation kommen konnte. In meinem Verein kann ich mich zum Glück ein bisschen ausprobieren - selbstsicherer werden, insbesondere gegenüber anderen, auch mal Contra geben und Nein sagen. Es ist also Besserung in Sicht. Nichtsdestotrotz bleibt das Problem - und ich frage mich, wo ich Leute in meinem Alter kennenlernen soll. Die Möglichkeit dazu im Studium habe ich teilweise verpasst, da ich damit fast durch bin. Die Leute im Verein kenne ich ja schon und es haben sich dadurch auch Bekanntschaften ergeben. Über meetup.com welche zu treffen ist unwahrscheinlich, da hier der Altersschnitt über meinem liegt. Ansonsten bin ich noch im Gym aktiv, aber hieraus einen Freundeskreis zu finden, halte ich auch für unwahrscheinlich. Was sind eure Erfahrungen? Könnt ihr mir Tipps geben? Ich bin ziemlich orientierungslos momentan...
  3. Probier aus. Ich habe auch ca. 15 Produkte probiert, bis ich das Richtige hatte. Am besten waren für mich meistens auch immer die teuersten. 15€ müssen es meist schon so sein. Ist leider so, aber das lohnt sich dann auch, weil die Haare durch diese Premium-Produkte dann auch wirklich gut aussehen. Markenempfehlung: idHair - via Amazon auf jeden Fall erhältlich.
  4. Zum Thema "ich bin weiter als andere (in meinem Alter)". Damit meine ich, dass ich Dinge mache, die viele erst in Zukunft machen werden. Bin in Positionen, in denen andere in meinem Alter (noch) nicht sind. Werde als reifer als andere beschrieben. Zwischen der Tatsache von "weiter sein" und dem Gefühl von "besser sein" ist es dann nur noch ein schmaler Grat, den ich vermutlich oft überschreite. Die Frage ist, wie ich damit umgehe. Also wie ich das Gefühl von Überlegenheit ablege, wenn von außen oft das Feedback kommt, dass mich dazu bringt. Nee, so ist es nicht. Ich mache die Dinge nicht für meinen Lebenslauf, sondern weil ich Spaß dran habe. Dass sie sich gut darauf machen, ist nur ein netter Nebeneffekt. Sonst hätte ich schon längst im Ausland etc sein müssen, wenn es mir nur um den Lebenslauf geht.
  5. Dieses Szenario ist es. Das ist mir unbewusst auch schon klar geworden: Wenn die Leute immer öfter ihren Status unter meinem sehen, dann bin ich ganz offensichtlich in meinem Umfeld falsch. Es heißt in der Persönlichkeitsentwicklung immer, man solle 30% an Leuten haben, die "unter" einem sind, 30% auf gleicher Eben und 30%, die weiter sind als man selbst. Und dieses Verhältnis stimmt bei mir nicht mehr. Ich hab eigentlich ein normales Umfeld, überwiegend normale Studenten. Aber offenbar ist das falsch. Ich lese viele Bücher, lerne ständig neue Dinge, gehe auf Seminare, versuche mein Leben so zu gestalten, dass ich Bock drauf habe, mache viel Sport. Und damit bin ich, abgesehen von meinem Mitbewohner, fast alleine. Solche Leute hab ich am ehesten noch in der BWL-Richtung in Erinnerung, da habe ich mal ein paar kennengelernt, waren aber auch nicht so ganz meins. Aber es ist doch einfach erschreckend, dass meine Aktivitäten, die nun wirklich nichts besonders krasses sind oder viel Mühe erfordern (ich bin ziemlich faul), doch offenbar so fremd für viele sind. Übrigens eine der Gründe, warum ich längst nicht mehr auf Tinder bin. Abgesehen vom optischen, gibt es auch da nur Standard. Und das ist nicht, was ich in meinem Umfeld haben möchte.
  6. Hello @all 😊 Ich bin - abgesehen von meinen psychischen Problemen - eigentlich sehr zufrieden mit meinem Leben. Es ist durchaus spannend und abwechslungsreich Leben. Habe einen für mich perfekten Nebenjob in einem Start-Up, habe viel Freizeit, arbeite an meiner Bachelorarbeit mit spannendem Thema mit Relevanz für ganz NRW, verdiene relativ viel Geld für mein Alter, bin in einigen interessanten Projekten dabei. An sich ist das alles nichts weltbewegendes und nichts, worauf man sich etwas einbilden könnte (sollte man eh nie). Und doch bin ich damit offenbar weiter als viele andere in meinem Alter (Anfang 20). Problematisch wird es, wenn andere Leute nach und nach von den o.g. Punkten erfahren. Entweder, weil sie Zeit mit mir verbringen oder man sich auf Partys etc. kennen lernt. Ich traue mich mittlerweile kaum noch über bestimmte Dinge zu reden, weil sich doch relativ viele Personen offenbar vergleichen und dann erkennen, dass sie noch nicht so weit sind. Man merkt dann schon, dass die Stimmung - ich vermute wegen eben dieser Erkenntnis - oft irgendwie kippt. Manchmal sind es Kommentare wie "Du hast dein Leben so im Griff 😕" oder dass die Putzkraft, die wir in der WG haben, schlecht geredet wird, wo doch eigentlich jeder wohl froh wäre, wenn er nicht mehr putzen müsste. Auch wird mir manchmal - als freundschaftlicher Rat - Arroganz vorgeworfen. Dabei gehe ich mit keiner der o.g. Sachen hausieren, sondern bin einfach nur selbstbewusst. Bestimmt kompensiere ich auch irgendwo etwas über, was dann in Arroganz mündet - aber nicht in großem Maß. Ich glaube eher, dass mein Selbstbewusstsein oft als Arroganz aufgefasst wird. Ich hoffe, dass ich mich hier jetzt nicht um Kopf und Kragen geredet habe. Gibt es Mitglieder, die mich irgendwie verstehen und einen Rat wissen?
  7. Wie würdet ihr ein befreundetes Pärchen nach einem Vierer fragen? Wir alle finden uns gegenseitig offenbar attraktiv und hier und da tauschen wir schon mal Körperkontakt (gestern auf ner Party vom Pärchen an die Brust gefasst worden, er hat meinen Arm um die Taille seine Freundin gelegt etc.). Also ein bisschen riecht es schon nach gemeinsamen Sex. Aber besser als per WhatsApp nach nem Abend Wein fragen und leichte Andeutungen dabei zu machen, weiß ich es gerade auch nicht. 

    Bin mit beiden seit 3 Jahren am Studieren (aber sind in den letzten Zügen) und befreundet und mit meiner Freundin ein halbes Jahr zusammen. 

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    2. ach_so

      ach_so

      Tequila und Pokern. Klamotten als Einsatz.

    3. Diet-Prophet

      Diet-Prophet

      Klopf erstmal ab ob sie Erfahrungen damit haben, ob die gut waren und wie gefestigt die Beziehung ist. Sprich von "Freunden" die solche Erfahrungen gemacht haben und schau wie sie reagieren. Leute sind nicht dumm, die checken das schon. Dann zum Kochen treffen und es einfach passieren lassen.

    4. Blackfree

      Blackfree

      So, es hat jetzt auch so schon via WhatsApp funktioniert 😋Die beiden haben sich besprochen, meinten, sie hätten  "über die Kombination noch nicht nachgedacht" (aber eine andere, oder wie soll ich das deuten?) und sind grundsätzlich offen dafür.

      Ich glaube unter anderen Umständen hätte ich auch nie so relativ direkt gefragt, aber da es in den letzten Jahren einfach oft Zeichen gab, dass wir uns alle attraktiv finden, habe ich es mal gewagt. 

  8. Danke für diesen qualifizierten Kommentar. 😪 Ein ernsthaftes Danke hingegen an @MaxiMaximus. Du hast meine Situation glaube ich ganz gut erfasst und mir nochmal objektiv gespiegelt. Die Suche nach einem Sinn ist halt der Punkt: Für mich erscheint eben alles sinnlos und unwesentlich. Das einzige was mir noch was gibt, ist, wenn ich Leuten helfen kann. Das mache ich zwar durch meine Tätigkeit bei der Feuerwehr, aber auch da rette ich nicht 24/7 Leben. Ich glaube mir fehlt einfach der normale Spaß am Leben - Freude auf Dinge, Lachen, Heiterkeit. Das ist ja auch ne Motivation. Aber wenn stattdessen alles neutral ist, dann stellt man sich logischerweise die Frage, warum man das macht und die normalen Unannehmlichkeiten des Lebens überhaupt noch mitmacht. Ich war jetzt tatsächlich heute morgen beim Hausarzt. Er hat mir eine lokale Adresse zur Psychotherapie gegeben. Dort wird dann zunächst geguckt, in welchem Maße eine Therapie sinnvoll ist, d.h. ob nur ab und zu Termine oder vielleicht sogar Rehabilitation. Er war sehr froh drum, dass ich schon in meinem Alter gekommen bin, und nicht, wie manche erst, mit 60, nachdem sie so etwas schon ewig mit sich rumschleppen. Was LSD angeht: Hierzu habe ich mir gerade das ein Fachbuch mit mehreren Jahrzehnten Forschungsergebnissen drin gekauft, um besser mit den LSD katalysierten Erkenntnissen umgehen zu können. Die Online-Vorschau war schon vielversprechend, hier finde ich sicher diesbezüglich Antworten und Wissen.
  9. Mit 17, 18 hab ich mich noch auf die Zukunft gefreut. Jetzt, mit 22, habe ich sehr vieles (natürlich nicht alles) einfach schon durch. Sexuell, beruflich, verschiedene Lebenssituationen, habe mir praktisch alle Kindheitsträume erfüllt. Ich habe Hobbys, habe Freunde, habe ein Sexleben, einen vernünftigen Nebenjob, Studium, gute Jobaussichten. Es gibt auf den ersten Blick also gar kein erkennbares Problem. Tatsächlich empfinde ich aber einfach nur noch eine totale Leere. "Man kann im Leben nicht ankommen" - das habe ich vor Monaten schon durch Dieter Lange etc. gelesen und durchdacht, aber jetzt, wo ich vieles schon erreicht habe, spüre ich es auch immer mehr. Und es macht mich offenbar fertig. Es gibt vor diesem Hintergrund nichts, worauf ich hinarbeiten könnte, bzw. es erscheint sinnlos. Natürlich könnte ich jetzt weiter zu den Sternen greifen - mir höhere, krasse Ziele setzen (Karriere etc.), exzessiv leben, wieder zurück in meine Computer- und Handysucht gehen, eine Familie gründen, ein Haus bauen oder was man halt so macht. Aber letztlich ist das alles nur eine Betäubung und Ablenkung. Und so ist meine Motivation für solche Dinge bzw. für die Zukunft allgemein fast gleich Null. Katalysiert wurde das ganze auch durch mehrere Einnahmen durch LSD. Durch den "über allem schwebenden" Blick, den man gewinnt, bemerkte ich, dass ich Teil "des Ganzen" bin (wer LSD auch schon mal genommen hat, weiß vielleicht, was ich meine). Das hat mir zum einen zum Glück deutlich die Angst vorm Tod genommen. Auf der anderen Seite wird durch diesen Blick auf die Welt (den man auch nicht wieder vergessen kann) alles noch viel unwesentlicher und unwichtiger. Ich lebe momentan ziemlich im Umbruch. Habe meine Handy- und Internetsucht in nur zwei Wochen überwinden können. Habe meine Beziehung beendet. Habe meine Heimat hinter mir gelassen. Habe mit Drogen und sexuellen rumprobiert. Vor zwei Monaten hätte ich noch gesagt, dass ich depressive Phasen habe. Jetzt hingegen bin ich nur noch rein rational und neutral. Versuche irgendwie eine Lösung zu finden, damit ich wieder Lust auf das Leben bekomme. Aber die Luft ist echt einfach raus. Versteht irgendeiner, was mein Problem ist? Ich verstehe mich langsam selber nicht mehr so richtig. Der Text ist vielleicht auch etwas wirr, aber besser bekomme ich es leider nicht geordnet.
  10. Ich finde das Thema mental health und Selbstwertgefühl sollte im Forum viel stärker behandelt werden. >90% der User hier haben damit doch Probleme!

  11. Komisch finde ich deine Frage nicht, da ich auch das gleiche Problem erlebe. Ne wirkliche Lösung habe ich dazu aber auch noch nicht. Ich bin da selber auch im Konflikt, denn eigentlich will ich kein Spießerleben führen. Offenbar ist aber das nötig, um, wie du schon sagst, voran zu kommen. Ob Sport, Business oder was auch immer: Ohne Konsistenz geht es nicht weiter. Andererseits: Wenn man nur Gewohnheiten hat, wird es glaube ich schnell langweilig. Und meine Introversion ist auch so ne Sache: Ich brauche viel Zeit für mich alleine. Ist bei den unregelmäßigen Tagen halt teils sehr schwierig, wenn man z.B. auf ner Hochzeit ist, auf nem Wochenendtrip mit einer Gruppe oder oder... Eine Freundin sagt mir immer: "Du hast dein Leben so im Griff". Das geht aber auch nur, wenn man nicht - wie sie - ständig feiern geht oder generell nur am Arbeiten oder auf Achse ist. Am besten ist wahrscheinlich wirklich, wenn man die unregelmäßigen Tage reduziert und eine für sich passende Balance herstellt. Ansonsten habe ich es für den Sport bisher immer so gemacht, dass ich mir z.B. im Urlaub ein Hotel mit Gym gesucht habe oder beim Praktikum auf der Feuerwache bewusst eingeplant habe, den Fitnessraum zu besuchen. Bei geistiger Arbeit ist das aber schwieriger, da muss das Umfeld passen, um wirklich arbeiten zu können.
  12. Der Moment, wenn man im Gym als Kerl von einem Typen approached wird. Auch nicht schlecht. Und hilft vor allem zu verstehen, wie Frauen sich fühlen, wenn man sie approached 😂

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    2. magick

      magick

      Passiert mir nicht so selten, dass mich Schwule approachen, gerade letztens wieder. Ja, man fühlt sich anfangs etwas komisch, aber wenn der andere ein cooler Typ ist, friendzone ich sogar. Hab dann jetzt halt ne lustige 20 jährige Tunte im Bekanntenkreis, die unglaublich viele hübsche Frauen kennt.

  13. Irgendwie verstehe ich euch nicht so ganz, obwohl ich doch in einer ähnlichen Lage bin. Ich bin 21, in einem Jahr mit dem Bachelor durch und muss mal gucken, wie es danach weiter geht. Aber ich mache mir da weder Sorgen, noch einen Roman drum herum. Warum? - Das Bauchgefühl wurde hier schon mehrfach angesprochen. Es hat mich bisher immer in die richtige Richtung geleitet - Schulwechsel, Studiengang, Wohnsituation, Praxissemesterstelle: die Entscheidungen dafür kamen immer aus einem diffusen Gefühl, auf das ich gehört habe. Bereut habe ich bisher keine einzige Entscheidung. Es ist auch ausreichend untersucht, dass das Bauchgefühl ein entscheidender, wenn nicht der Kompass im Leben sein sollte. - verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es vorwärts. Es kann passieren, dass man macht Fehler macht. Das Risiko gehört immer dazu. Es ist aber bekloppt, sich davon verrückt machen zu lassen. Wohl kaum einer wird am Ende seines Lebens sagen "ich hab alles richtig gemacht". Man kann das Leben nicht perfekt leben. Also: Entspannt euch mal etwas. Es lebt sich mit einer Fehlentscheidung (die man normalerweise immer relativ einfach korrigieren kann) deutlich besser, als mit ständiger Sorge. Davon bin ich überzeugt. Kommt in das hier und jetzt, entscheidet euch für einen Kurs, lebt ihn, und wenn er euch nicht passt, dann korrigiert ihn. Aber es ist wohl das Schlimmste überhaupt, in ständiger Sorge und Unsicherheit zu leben. Selbst gewählt wohlgemerkt - den Stress macht ihr euch selber! Edit: perfekt passende und für mich bisher wegweisende Buchempfehlung: Dieter Lange - Sieger erkennt man am Start, Verlierer auch.
  14. Mal ein Beispiel, wie ich ohne großen Aufwand nah an einen Coach mit 500€ Stundenlohn gekommen bin: - Habe erstmal einen Workshop von ihm besucht und dort mit ihm gequatscht. - Eine Woche später ist er mir zufällig auf der Straße begegnet und hat mich wiedererkannt (Köln ist ein Dorf), wieder kurz gequatscht - Wenige Wochen später hat er einen (unbezahlten) Assistenten gesucht und ich mich beworben, haben uns in nem Cafe getroffen. Und dann war ich auch schon drin: WhatsApp Gruppe, durch die Arbeit erfolgreiche und sympathische Freunde von ihm kennengelernt, gemeinsames Arbeiten .... Hab leider nie viel draus gemacht, aber es war sehr spannend und lehrreich, Zeit mit ihm und seinen Freunden zu verbringen.