lastforever

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  1. Spannendes Thema. Bin in ner ähnlichen Situation - gerade 24 geworden und da durch Corona und andere Umstände mein bisheriges Leben völlig verändert wurde, überlege ich auch, wie es weitergeht. Ich kann nur raten, dir ein gutes Netzwerk aufzubauen. Es ist super viel Wert, wenn man viele Leute kennt und manche davon auch sehr gut. Das sehe ich genauso wie @cooperx . Brauchst du den Herd angeschlossen? Ruf einen befreundeten Elektriker an. Hast aufgrund eines Identitätsdiebstahles eine ungerechtfertige Klage am Hals (ja, sowas passiert :D)? Rufste einen befreundeten Juristen an. Ein Kumpel ist Foto- und Videograf. Wenn ich Bilder brauche, macht er mir welche. Natürlich sollte man Leute nur kennenlernen, weil man sich ernsthaft für Sie interessiert. Aber der Nutzen, der oft damit einhergeht, ist wirklich enorm. Ich hab auch Jobs und Wohnung bislang primär über Kontakte gefunden. Ansonsten bin ich aber auch etwas planlos. Das erste Studium ist durch, ich hab jetzt ein zweites angefangen, aber die wilde Studentenzeit ist trotzdem irgendwie vorbei. Schon allein deshalb, weil ich meine neue Kommilitonen maximal zufällig beim Einkauf mit Maske treffe. Frauen nerven gerade eher als dass sie mich interessieren. Ich versuche jetzt einfach - so wie du - mir neue Hobbys zu suchen, in die ich Zeit und Energie stecken kann. Schon mal über die freiwillige Feuerwehr nachgedacht? Als Handwerker passt du da super rein und auch in Zeiten von Corona gibt es Einsätze usw. 😄
  2. Achsoo, bin schon was länger aus der PU-Theorie und den Begrifflichkeiten raus. Ne 7 bestimmt, vielleicht auch 7,5.
  3. Gut soweit - zumindest deutlich besser als Tinder (OG ist halt generell der Hardcore-Mode). Das ganze System ist einfach deutlich angenehmer als Tinder, werbefrei, interessantere Frauen, interessantere Profile und und und. Erfolg hält sich aber noch in Grenzen - allzu viele Matches kommen bei mir (optisch 7-8/10) nicht zustande bzw man wird nicht innerhalb der 24h angeschrieben.
  4. Wenn du nachts mit ruhigem Gewissen Schlafen kannst, go for it. Weiß ich nicht. Natürlich kann man auf alles scheiße und dem Hedonismus frönen. Gibt viele Menschen die das machen. Sind aber halt auch oft Arschlöcher oder verdrängen, was sie für ne Scheiße machen. Manchmal wäre ich auch gerne so und würd mir keine Gedanken machen und immer nach dem eigenen Vorteil gehen. Also ernsthaft, ja, das würde wohl mehr Spaß machen. Bekomme ich aber nicht hin, weil die vorherrschenden Probleme dieser Welt zu real, zu nah und zu groß sind.
  5. Da ist man wieder an dem Diskussionspunkt "alleine macht man eh keinen Unterschied." Fakt ist: Ich kann es moralisch nicht verantworten und nicht mit meinem Selbstrespekt vereinbaren, auf andere zu zeigen, statt selber tätig zu werden. Und ja, es macht einen fcking Unterschied, ob ich als Werber oder Marketer arbeite und einer großen von Masse von Menschen billigsten China-Scheiß andrehe und damit ihr Leben nicht bereichere, schlechte Arbeitsbedingungen und Klimawandel weiter vorantreibe, oder ob ich dafür sorge, dass Leute wie du im Winter es warm haben und nicht frieren müssen. Und dann ist auch egal, ob ich ein Steve Jobs oder 0815 Deutscher bin. Alle haben ihren Anteil.
  6. Spannende Frage, beschäftigt mich momentan auch sehr. Ich versuche weitestgehend umweltfreundlich zu leben. Fahre fast nur Rad, habe kein Auto, esse fast kein Fleisch, kaufe plastikfrei, soweit es möglich ist. Meine Arbeit war bisher immer im Bereich Infrastruktur - also nichts in Richtung unnötiger Konsum, sodern Lebensnotwendigkeiten. Gleiches im Studium - habe zwar auch viel betriebswirtschaftliches gelernt, aber da ist halt entscheidend, in welcher Branche man das Wissen anwendet. Das tolle ist, dass sich mittlerweile echt viel tut. Große Tech-Firmen setzen vermehrt auf Software-Angebote, weil die Hardware nun mal häufig ausgereizt ist - siehe Handys oder PCs, da tut sich nicht viel und man kann Geräte problemlos Jahre behalten. Mode gibt's immer selbstverständlicher "nachhaltig", Fahrzeug-Sharing-Angebote in den Städten sind teilweise zu 100% elektrisch, und und und... Kurzum: Es ist einfacher denn je, nachhaltiger zu leben. Und trotzdem bleiben doch so ein paar Konflikte: Marmor finde ich halt einfach geil. Genauso wie ich auch viel zu viele Klamotten besitze, auch wenn ich diese ab und zu flicken lasse. Der Hedonismus kommt halt doch immer mal wieder durch.
  7. Was geht bei euch in Sachen Social Circle während Corona? 

    WG-Partys oder sonstige Sachen sind ja kaum bzw nur eingeschränkt möglich. Habe für heute Abend eine private Vernissage geplant, aber angesichts steigender Zahlen wird das auch erstmal so die letzte Gelegenheit gewesen sein.

    Gleichzeitig möchte ich wieder dringend einen funktionierenden Social Circle aufbauen.  

    Was könnt ihr empfehlen? 

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    2. Awakened

      Awakened

      Treffen zu zweit, dritt oder viert sind auch ausreichend um einen social circle zu pflegen bzw zu bilden

    3. Paqua

      Paqua

      Zusammen Sport machen. Badminton, (Beach)volleyball, Paintball, Jump House, Klettern usw.

    4. cooperx

      cooperx

      Ist schon weniger - das braucht man gar nicht leugnen. Vor allem wenn jmd aus dem Bekanntenkreis Corona hatte und die Symptome schilderte. Aber man merkt schon, die Leute wollen raus. Geben auch mehr Geld beim ausgehen aus (Bruder hat ein Restaurant und seine Schilderung). 

      Schwierig für die Leute, die davor schon wenig Social circles hatten und es jetzt durchaus schwieriger haben Kontakte zu knüpfen. Bezweifle auch dass sich weiterhin an den Leuten ob mit oder ohne Masken an der Kontaktfreudigkeit wenig ändert. 

  8. Ja, das Mindset ist auch irgendwo resignativ/ verbittert, da hab ich nach Absenden des Beitrags auch drüber nachgedacht. Wäre damit eigentlich eher was für den Bereich Persönlichkeitsentwicklung 😄 Ich glaube ich fühle mich einfach als Opfer des Systems und der menschlichen Dummheit. Und würde das auch gerne irgendwie ablegen - zumal ich in der Vergangenheit eigentlich auch sehr lebensfroh war.
  9. Es gibt diese guten Sachen, definitiv. Aber für den Großteil der Bevölkerung wird marketing- und trendgesteuert eingekauft. Ich will auch nichts gegen Marketing im allgemeinen sagen. Aber die Manipulation ist, sagen wir mal seit den Fünfzigern, einfach tausendmal krasser geworden. Das Fach Wirtschaftspsychologie gab es nicht einmal. Marketingkampagnen kann man heute dank umfangreicher Analysetools maximal effizient und kostengünstig testen. Und und und. Und die krassesten Auswüchse im Jahr 2020 sind dann Abos für Boxershorts frei Haus, irgendwelche vermeintlich nachhaltigen Sachen, Pop-Up-Stores mit extrem überteuerten Pflanzen, beworben durch Influencer. Und es funktioniert ja sogar! Ich bin ja selber immer versucht, da etwas hochzuziehen, weil ich mich seit Jahren darin bilde und den Markt beobachte. Aber es ist halt bullshit. Und wenn das Dinge sind, wofür die Gesellschaft 40h die Woche arbeitet, dann sehe ich mich da einfach nicht. Das trifft den Nagel auf den Kopf. Alles ist durchreguliert, durch-engineered und zu 99% sicher. Ich hab den Bums studiert, etwas darin geforscht und gearbeitet aber sehe trotzdem - oder gerade deswegen - nicht, wie man da nennenswert wichtige gesellschaftliche Beiträge leisten kann. Klar, ich kann den Status quo erhalten, in dem ich angewandt z.B. in Neubauten eben diese Sicherheitstechnik plane. Aber es ist gefühlt alles zu Ende entwickelt. Mit meiner Bachelorarbeit habe ich zum Glück noch eine Nische abgedeckt, wo ich aus der Praxis weiß, dass es da noch viel Verbesserungspotential gibt. Und das führt dank guter Kontakte vermutlich auch zu bundesweiten Reformen. Aber das war mal ne positive Ausnahme. Hier ist es ähnlich. In meiner Jugend wurde digital fotografiert und wird es heute immer noch. Früher konnte man an Rechnern schrauben und diese Aufrüsten, an alten Radios, um Funk abzuhören, Smartphones reparieren und und und... Und heute? Alles auf Platinen vorgefertigt, nicht mehr zu reparieren, winzig konstruiert, digitalisiert. Klar, was jetzt noch geht ist irgendwelche IoT-Geräte zu basteln, aber da programmiert man doch auch mehr als dass man lötet. Ich geh mir ja selber auf die Nerven, wenn ich alle so schlecht rede. Aber das sind die Entwicklungen, die ich als junger Mensch wahrnehme. Wir haben eben nicht mehr 2010, sondern 2020 mit Klimakrise vor der Tür, Corona und gesellschaftlichen Problemen und Instabilität. Und dass ich mit meiner subjektiven Wahrnehmung nicht völlig daneben liege, zeigt eben meine Generation, für die psychische Probleme leider mehr die Norm als die Ausnahme darstellen. Das sieht man mit 40, 50 vielleicht nicht, aber bei Leuten in meinem Alter ist die direkte oder indirekte Verzweiflung über die globale und häufig auch persönliche Lage ziemlich groß und greifbar. Vielleicht muss ich die Dinge auch aus ner anderen Perspektive sehen. Denn ja, es ist wirklich verdammt geil, dass ich selbst einen schlecht bezahlten Job machen kann und davon leben kann. Und dass es völlig okay ist, sich auszuprobieren. Ich kann dir momentan nicht sagen, wofür ich brenne. Wie oben gesagt, die Dinge, für die ich gebrannt habe, sind uninteressant geworden. Aber ich probiere und wage neue Dinge. Es ist für mein Empfinden unschön, dass sich in den letzten Jahren unser Leben so radikal verändert hat. Aber das ist jetzt nun mal so und daran muss man sich anpassen. Vielleicht ist das auch die Herausforderung im 21. Jahrhundert - wäre zumindest immer noch besser als Krieg.
  10. Es fehlt halt einfach der Sinn. Vielleicht ist das so ein Generationen-Ding, aber ich bin mit "anything goes" aufgewachsen. Es ist alles da und alles im Überfluss. Vor 5-10 Jahren war das z.B. alles sehr aufregend und spannend, was durch das Internet alles möglich war. Aber heute? Jetzt ist 5G da. Aber wofür? Okay, industrielle Anwendung, autonomes Fahren und so. Aber was interessiert mich privat denn, ob ein Download jetzt in ein oder zwei Sekunden erfolgt? Alles ist da. (Fast) alles ist möglich. Es gibt wenig Notwendigkeit, Dinge zu verbessern. Ich bin viel in der Gefahrenabwehr und in der Sicherheit unterwegs. Und auch hier ist gefühlt alles "fertigentwickelt". Nicht, dass das wünschenswert wäre, aber wie oft passieren noch Unglücke? Es gibt viele Feuerwehrleute, die erst nach Monaten oder Jahren im Dienst ihr erstes "richtiges" Feuer haben. Es brennt halt einfach nicht mehr, weil alles durchoptimiert wurde. Wie gesagt, versteht mich nicht falsch. Das ist alles sehr, sehr gut und richtig so. Aber für mich als Berufsanfänger stellt sich halt auch die Frage, wozu man überhaupt arbeitet. Wenn es, zumindest mal gefühlt, nichts mehr zu tun gibt. Was mir vor 10 Jahren noch wichtig war und total meine Interessen waren, ist dadurch einfach wertlos geworden. So, sorry, soll jetzt nicht alles so depri klingen, in der Stimmung bin ich auch gar nicht, aber irgendwie beschäftigt mich das halt doch alles 😄
  11. Gut, ich sollte nicht den klassischen Fehler machen und von mir auf andere schließen, das stimmt schon. Ich persönlich brauche nicht viel. Mir reicht eine Wohnung in einer der lebenswertesten Großstädte Deutschlands, kein Auto, ab und zu mal Urlaub und ein gewisses Polster, damit man sich keine Sorgen machen muss. Kinder möchte ich zumindest in naher Zukunft keine. Und ja, vermutlich werde ich in den nächsten Jahren auch zwei mal etwas erben. Mit meinem Bachelor (Master in noch Arbeit) bewege ich mich momentan schon bei 45-55k im Jahr. Ich wüsste gar nicht, was ich mit dem Geld anfangen soll. Und das ist dann der Punkt, wo es für mich sinnfrei wird. Da sehe ich Freunde, die gefühlt aus Langeweile, jedenfalls ohne explizites Bedürfnis, viel Zeug kaufen, aber nicht glücklich sind. Sind immer gestresst und werden von der Firma verheizt - hab das auch schon hinter mir, aber dafür ist mir meine Gesundheit und Leben zu schade. Arbeiten will ich, um das wichtigste zu finanzieren und meinen Platz in der Gesellschaft zu haben/ etwas beizutragen. Daher ziele ich auch momentan auf einen halbwegs erfüllenden Job. Und da reicht dann auch eine 80%-Stelle. Und ansonsten halte ich es wie du, @Masterthief. Ich versuche nebenbei Geld zu machen, dass ich verbrennen oder ansparen kann- durch kluges investieren oder eigene Projekte. Hier habe ich in den letzten Jahren, im Prinzip schon seit der Schulzeit immer mal wieder Dinge gestartet, die auch Geld gebracht habe (Fotografie für dpa & co, An- und Verkauf, ...). Und das hat dann auch wirklich großen Spaß gemacht, wenn man durch sein eigenes Projekt sein eigenes Geld verdient hat. Hab es dummerweise nie skaliert, so dass es nie in die tausende € gegangen ist. Aber eigentlich wäre jetzt der beste Zeitpunkt, wo ich noch die Zeit dafür habe, sowas wieder ernsthafter aufzuziehen. Ja, darauf setze ich. Mache Yoga, meditiere und Kraftsport. Meide Bildschirme und das Internet wo es nur geht. Hauptsache wieder mehr in Richtung unserer Natur.
  12. Guten Morgen zusammen, ich muss ein paar Gedanken loswerden. Gestern hatte ich ein digitales Feierabendbier mit den Kollegen. Die Kollegen, das sind alles gutverdienende Wirtschaftsingenieure, während ich noch Student bin. Jedenfalls haben wir geplaudert und ich hab echt irgendwann nicht mehr die Welt verstanden - es hat regelrecht Klick gemacht. Auf der einen Seite vermissen Sie ihre Studentenzeit und die viele Zeit damals, auf der anderen Seite haben sie sich halt auch einen teuren Lifestyle geschaffen, mit dem sie eben auf ihren 40h-Job im Hamsterrad angewiesen sind. Da wird der Wocheneinkauf geliefert, Essen genauso, man hat ein Auto etc.. Was sich natürlich alles summiert. Ich meine das betrifft ja nicht nur meine Kollegen. Wir leben überhaupt in einer Hyperkonsum-Gesellschaft, wo man immer das neueste Smartphone will, tolle Pflanzen, was man zum Kochen benötigt wird abgestimmt per Paket geliefert (HelloFresh), genauso Kleidung (Outfittery etc.), vermeintlich nachhaltige Produkte werden einem überall angedreht, wo doch Konsumverzicht und Verwenden bereits existierender Produkte (die man selber hat oder von Großmutter) das nachhaltigste überhaupt ist. Der DIY-Trend wird mittlerweile von z.B. Baumärkten aufgeschnappt und man bekommt vorgefertigt Paletten, aus denen man sich dann ach so originelle Palettenmöbel bauen kann. WTF. Kurzgesagt: Seehr viele Menschen sind wahnsinnig Marketing-gesteuert. Ich will mich da ja nicht ausnehmen, falle auch manchmal drauf rein. Aber was mittlerweile abgeht, ist halt völlig krank. Statt einfach mal selber Dinge zu reparieren, Pflanzen selber zu züchten und zu tauschen, wirklich einzigartige Möbel selber zu bauen, selber zu kochen geben sich doch sehr viele Menschen einer totalen Gehirnwäsche durch sozialen Netzwerken hin und fressen das, was ihnen durch Werbung vorgesetzt wird. Und man wundert sich, warum so viele Menschen depressiv sind und Angststörungen haben. Prost Mahlzeit. Und damit schließt sich der Kreis zum 40h-Hamsterrad: Heutzutage muss, zumindest wer studiert hat, eigentlich niemand mehr volle 40h arbeiten, um ein "gutes Leben" zu führen. Wir haben eine extrem hohe Produktivität, können spätestens seit Corona von überall arbeiten, Lebensmittel sind spottbillig, Beiträge fürs Fitnessstudio und einen Internetanschluss ebenso. Wir haben das gesamte Wissen der Menschheit in der Hosentasche immer dabei. In der Realität aber leben die meisten doch den von mir oben skizzierte Lifestyle, der einfach wahnsinnig weit entfernt von einem Leben ist, dass unseren natürlichen Bedürfnissen nahekommt. Und nein, ich bin kein totaler Öko, habe auch Spaß an Technik und Mode und benutze soziale Medien. Aber ich verstehe nicht, wie man als aufgeklärter Mensch im Jahr 2020 einen Lifestyle haben kann, in welchem man sich mit Boni bei der Arbeit, z.B. Dienstwagen den man auch privat nutzen kann oder ein geschenktes Handy für privat, ernsthaft locken lässt. Ich kann doch nicht der einzige sein, der angesichts von Corona, Klimawandel und unfassbar häufigen psychischen und körperlichen Erkrankungen sieht, dass der Lifestyle des deutschen Michel völlig aus der Zeit gefallen ist.
  13. Auch von mir nochmal: Ja, diese Leute sind gefährlich! Ich will dir noch ein Beispiel geben. Ich erinnere mich an einen weiteren vermeintlichen Freund, den ich mit 16, 17 hatte. Haben uns gut verstanden, ich konnte ihm Geheimnisse anvertrauen. Dann, nach ca. einem Jahr, ist bei ihm alles durchgebrannt. Insgeheim stand er auf mich und kam nicht damit klar, dass ich großen Erfolg mit den Mädels in der Stufe hatte. Was hat er also gemacht? Eines Abends auf einer Party betrunken meine größten Geheimnisse enthüllt und nicht nur mir, sondern auch anderen damit geschadet. Dank ihm habe ich damals einen weiteren Freund und eine Freundschaft+ verloren. Keine Ahnung, ob er auch Narzisst war oder nicht, Fakt ist: Es können so unempathische und unmenschliche Dinge passieren, die kannst du dir nicht einmal vorstellen, weil sie einem so fremd sind. Ich kann das nur bestätigen. In den Wochen und Monaten nachdem ich den Narzissten aus meinem Leben entfernt hatte, hab ich mich jedesmal gewundert, wenn Leute freundlich und respektvoll zu mir waren. Hab gedacht: "Hö, was ist denn mit denen los?". Einfach, weil mir dieser normale zwischenmenschliche Umgang so fremd geworden war. Krass, oder? Hubyg93 und ich kennen dich nicht. Aber wir beide warnen dich hier nicht ohne Grund, sondern weil wir dich vor Dingen bewahren wollen, die man sich, wenn man normal aufgewachsen ist (so wie ich auch) einfach nicht vorstellen kann.
  14. Betrifft den Threadersteller aber fast genauso, wenn man mal guckt, was sein Freund macht: Das ist eigentlich überhaupt nicht lustig, sondern ziemlich krass.