Wurstel

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Über Wurstel

  • Rang
    Neuling
  • Geburtstag 25.09.1962

Profilinformation

  • Geschlecht
    Male
  • Aufenthaltsort
    Langenlebarn
  • Interessen
    Essen, Kochen, Musik
    Habe eigene Rockband

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  1. Wurstel Stuttgart ist ja auch eine Großstadt. In meiner Gegend am Land gab es, als ich jung war, nur eine einzige Großdisco, die ganzen anderen Discotheken sind in Konkurs gegangen. Es war ganz einfach so, daß diese eine Disco dann die In-Disco in meiner Gegend war und so ziemlich alle jungen Leute dorthin gingen. In den wenigen anderen Lokalen in meiner Gegend waren dann nur jene Burschen drinnen, die von den Türstehern dieser Disco nicht hineingelassen worden sind - diese jungen Männer waren aufgrund dieser Zurückweisung (und weil sie deshalb keine Mädchen aufreißen, pardon, ansprechen konnten) sehr aggressiv. Bars gab es damals in meiner Gegend noch keine. So ging ich dann halt eben in Gasthäuser und Restaurants. Dort habe ich zwar gut gegessen (und auch fleißig zugenommen), aber Frauen habe ich dort keine kennengelernt, weil dort ganz einfach keine waren. Ich habe auch ein paarmal versucht, eine Frau auf der Straße anzureden, aber da wurde ich nur unwillig und ablehnend angeschaut. Mir hat dann meine Mutter gesagt, daß man eine Frau nicht einfach so auf der Straße oder im Supermarkt anreden kann. Ich meinte, daß der Umstand, nicht in die Disco (der einzige Ort damals, wo Frauen erwarteten, von Männern angesprochen zu werden) hineingelassen zu werden, einer der Umstände war, daß ich keine Frau kennengelernt habe. Es war sicher nicht der einzige Grund. Es kam noch dazu, daß ich lange quasi isoliert war und daher die unter Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen üblichen Verhaltensregeln nicht kannte; auch hatte ich eher ungewöhnliche Hobbies und Interessen (z. B. Pilze, Astronomie, Chemie, Rechtsthemen). Mir wurde auch von einem ehemaligen Schulkollegen in der Handelsschule geraten, eben in Discos in Wien zu gehen. Das habe ich dann auch gemacht. Da gab es den Piano-Express, in den ich gerne gegangen bin. Das Problem dort war aber, daß ich nicht sehr lange bleiben konnte, weil ich ja den letzten Zug zu mir am Land erwischen und daher gegen 22 Uhr gehen mußte. Da diese Disco erst um 21 Uhr aufsperrte, waren da noch nicht viele Gäste da (genauer gesagt, wenn ich gekommen bin, war ich der einzige Gast, und wenn ich gehen mußte, waren noch vier, fünf andere Gäste da). Da lernte ich auch keine Frau kennen. Na, immerhin hatten die gute Musik und auch eine recht gute Küche... Ich wollte damals auch ins U4 gehen, aber das sperrte überhaupt erst um 23 Uhr auf. Da hätte ich keinen Zug mehr nach Hause gehabt. (Ins U4 konnte ich nur gehen, wenn dort mal eine Band spielte, denn dann sperrte es ausnahmsweise um 20 Uhr auf.) Wurstel
  2. Wurstel Und ich wiederum glaube, daß diese Dinge sehr wohl eine Rolle spielen. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht... PS: Wie ich vorhin festgestellt habe, gibt es hier einen anderen User, der sich ebenfalls Wurstel nennt und der hier recht unflätig gepostet hat. Wieso es überhaupt zwei User mit demselben Usernamen geben kann, ist mir unklar, in den meisten Foren geht das nicht. Wurstel
  3. Wurstel Leider ist es öfters vorgekommen, daß ich in die Disco (die einzige, die damals für mich in erreichbarer Nähe lag!) aufgrund meines Aussehens nicht hineingelassen wurde. Mir sagte mal ein Türsteher: "Haatscherte haben keinen Zutritt!" Er bezog sich dabei auf den Umstand, daß ich aufgrund einer leichiten Körperbehinderung nur langsam und ungelenk gehen kann, was sich vor allem beim Stiegen-steigen (es gibt Stufen rauf zu dieser Disco) bemerkbar macht. (Es gab in meiner Gegend keine anderen Lokale, in denen sich Frauen aufhielten, die in meinem Alter waren. Daher sage ich, daß der Umstand, daß ich nicht in die Disco gelassen wurde, mit ein Grund [wenn auch wohl nicht der Hauptgrund] dafür war, daß ich keine Frau gefunden habe.) Leider wurde ich oft aufgrund meiner Körperbehinderung nicht in die Disco gelassen. Ich war in einer Handelsschule für Körperbehinderte. Ein Schulfreund war Spastiker, er hatte ein "verzerrtes" Gesicht. Der wurde in kein Lokal hineingelassen, auch nicht in Gasthäuser. Ich habe damals mit den Wirten in meiner Gegend (ich wohne am Land) darüber diskutiert. Mir wurde stets gesagt, daß man zwar nichts gegen Körperbehinderte hat, daß es aber kein schöner Anblick für die anderen Gäste ist, wenn der da im Lokal ist und ihm beim Essen die Suppe zum Teil wieder aus dem Mund läuft, da ekeln sich ja die anderen Gäste, und er als Wirt kann es sich nicht erlauben, daß er diesen einen Gast behält und dafür zehn andere Gäste verliert. Vor lauter Frust hat sich dann letztlich dieser Schulfreund umgebracht. (Freundin hatte er natürlich auch keine gefunden.) SubZero, was meinst Du zum Thema, daß es egal ist, ob jemand häßlich ist oder nicht in Bezug auf solche Vorkommnisse? Wurstel
  4. Wurstel Das Problem ist: Wenn Du Augenkontakt zu einer Frau aufnimmst, kann es sein, daß sie das als Anstarren interpretiert, obwohl es nicht so gemeint ist. Wenn Du eine Frau ansprichst, kann es sein, daß sie das als sexuelle Belästigung auffaßt. Da nützt es Dir nichts, wenn das absolut nicht Deine Intention war. Wurstel
  5. Wurstel Naja. Als ich mich im PickUp-Forum angemeldet habe, habe ich zuerst mal diesen Vorfall berichtet, allerdings nur in Kurzversion. Daraufhin wurde ich hier dauerhaft gesperrt mit der Begründung "troll woanders". Erst Jahre später wurde die Sperre nach mehrfacher Intervention aufgehoben. Dann habe ich (auf Anraten meines jetzigen Therapeuten) eine entsprechende Frage hier gestellt und wurde dafür gleich wieder für ein paar Monate gesperrt (man gab diesmal als Grund "Spam" an). Dieses zweite Thema war das hier: Mein Fehler war wohl der, daß ich nicht die Details genannt habe. Daher schreibe ich hier mal den Hintergrund: Ab 1987 ging ich in eine Therapie, weil ich mir im Umgang mit anderen Menschen recht schwer tue. Vor allem kann ich andere Menschen schlecht einschätzen. Ich hatte auch überhaupt keine Kontakte zu Frauen und war damals schon 25 Jahre alt. Da meinte mein damaliger Therapeut, ich sollte einem Verein beitreten, der sich mit Dingen beschäftigt, die mich interessieren. Von meinen (wenigen) Interessen hielt mein Therapeut ein bestimmtes (wissenschaftliches) für am geeignetsten, und er suchte für mich einen Verein, der sich mit diesem Thema beschäftigt. Es gibt in ganz Österreich nur einen einzigen derartigen Verein. Da ging ich dann hin und wurde gleich Mitglied dieses Vereins. Ich besuchte die Vereinstreffen und auch die Vorträge dieses Vereins. Ich hatte mich auch zu einer wissenschaftlichen Tagung, die dieser Verein veranstaltet, angemeldet und den Tagungsbeitrag überwiesen. Eines Tages fragte ich nach einem dieser Vorträge eine Frau dort, wo es hier in der Nähe ein brauchbares Kaffeehaus gibt. Die Frau sah mich entgeistert an und rannte davon. Ich war ganz perplex. Einige Monate später erhielt ich einen Brief des Vereins. Er schrieb, daß es seit vielen Monaten zu sexuellen Belästigungen weiblicher Vereinsmitglieder durch mich gekommen ist und der Verein mich deshalb mit sofortiger Wirkung ausschließt. Auf Anraten meines Therapeuten kam es dann zu einem Schriftverkehr mit dem Verein, der aber bei seinen Behauptungen blieb. (Ich möchte hier betonen, daß ich niemanden belästigt habe, und schon gar nicht sexuell.) Ich ging dann noch zu der Tagung des Vereins (die Tagungsgebühr hatte ich ja bezahlt), wurde aber am zweiten Tag der Tagung von eine Frau dort hinausgeschmissen und mir gedroht: "Wenn Sie nicht sofort verschwunden sind, rufe ich die Polizei!" Ich rief meine Eltern an, und es kam zu einer Aussprache mit dem Vereinsvorstand. Der sagte, daß viele Frauen in diesem Verein Angst vor mir haben und gesagt haben: "Entweder dieser Mann geht oder wir gehen alle!" Und da es sich um einen kleinen Verein mit nur wenigen Mitgliedern handelt, kann er es sich nicht leisten, daß er ein Mitglied behält, und dafür gehen fünf andere. Wieder einige Monate später (ich hatte seitdem keinen Kontakt mehr zu diesen Leuten) wurde ich an meinem Arbeitsplatz von der Wiener Polizei angerufen und mir gesagt, daß ich noch am selben Tag in der Wachstube vorsprechen muß. Ich fragte, in welcher Angelegenheit das ist, erhielt aber am Telefon keine Auskunft. Mir wurde nur gesagt, wenn ich nicht erscheine, werde ich verhaftet und vorgeführt. Ich rief meinen Therapeuten an, sprach auf seinen Anrufbeantworter und ersuchte um dringenden Rückruf. Als ich in die Wachstube kam und mich vorstellte, sagte der dortige Polizist: "Sie sind also derjenige, der Frauen vergewaltigt!" Ich war perplex und sagte, daß ich niemanden vergewaltigt habe und fragte ihn, wie er auf das kommt. Da schrie mich der Polizist an, daß ich keine Fragen zu stellen habe und rief, "mit Leuten wie Ihnen machen wir kurzen Prozeß!" Er legte mir ein Schuldbekenntnis vor und verlangte, daß ich das unterschreibe. Ich war perplex und wollte mir diesen Schrieb durchlesen, aber das ließ der Polizist nicht zu. Er brüllte mich an: "ENTWEDER SIE UNTERSCHREIBEN DAS SOFORT, ODER SIE SIND VIER WOCHEN IN UNTERSUCHUNGSHAFT!!!" Ich war total eingeschüchtert und hatte Angst, daß meine Eltern erfahren, daß ich auf die Wachstube mußte - meine Mutter hätte deshalb garantiert einen Herzinfarkt bekommen. Also unterschrieb ich dieses Papier, das ich mir nicht mal durchlesen durfte. Ich erhielt auch keine Kopie dieses Schreibens, obwohl ich eine verlangte. Der Polizist sagte, daß von einer Frau nach einer Veranstaltung des Vereins Anzeige gegen mich erstattet wurde, dies allerdings erst Monate nach diesem Vorfall. (Es kann nur jener Vorfall gewesen sein, wo ich eine Frau nach einem Kaffeehaus gefragt habe.) Am nächsten Tag rief mich mein Therapeut an und sagte mir, daß er den Anrufbeantworter soeben abgehört hat. Er sagte mir, daß ich diesen Schrieb nicht unterschreiben hätte sollen. Da ich ihn aber unterschrieben habe, ist das jetzt ganz schlecht für mich, meinte er, weil das ja ein Schuldbekenntnis ist. Er erklärte mir, daß diese Frau wahrscheinlich schlechte Erfahrungen mit einem Mann gemacht hat und da irgendwas bei ihr getriggert worden ist, als ich sie angeredet habe, daher ihre Reaktion. Er sagte, daß mich da nur meine Unbescholtenheit vor dem Gefängnis gerettet hat. Wenn ich nun aber wieder eine Frau anrede und wieder an eine gerate, die das mißversteht und zur Polizei geht, dann wird man dort feststellen, daß ich diesbezüglich bereits negativ aufgefallen bin, und dann stehe ich vor dem Strafrichter und werde als Wiederholungstäter eingesperrt. Deshalb, sagte mein erster Therapeut, solle ich nie wieder eine Frau anreden, weil nicht auszuschließen ist, daß sowas wieder passiert. Statt dessen soll ich mich lediglich von Frauen anreden lassen. (Das steht diametral zu dem, was mir dieser Therapeut früher gesagt hatte - da meinte er nämlich, wenn mich eine Frau anredet, dann soll ich sehr vorsichtig und mißtrauisch sein, denn Wunder passieren sehr selten. Jedoch meinte mein Therapeut dazu, daß durch diesen Vorfall und mein Schuldbekenntnis sich nun die Situation grundlegend geändert hat und ich daher keine Frau mehr anreden darf.) Das ist jetzt eine hoffentlich ausreichende Schilderung dieses Vorfalles, der sich ca. 1990 ereignet hat. (Der Rausschmiß war im Jahr 1990, den damaligen Schriftverkehr habe ich noch.) Soweit das damalige Erlebnis. Ich hoffe, ich werde wegen der Schilderung nicht wieder gesperrt und versichere, daß sich das so zugetragen hat. Wurstel
  6. Wurstel Sub_Zero, leider hast Du meine Fragen nicht beantwortet. Fällt Dir denn gar nichts dazu ein? Ich meine, es geht ja darum, eine Frau einzuschätzen. Also vor dem Ansprechen herauszufinden, wie sie reagieren wird. Damit nicht wieder sowas wie damals passiert. Wenn man einen Menschen noch nicht kennt (oder kaum kennt), dann weiß man ja nicht, was dieser Mensch so alles erlebt hat und welche Ängste dieser Mensch hat. Davon hängt es aber ab, wie man diesen Menschen anreden kann. Nur wie soll man das tun, wenn man diese wichtige Information nicht hat? Ich bin ja kein Hellseher, der in die Köpfe der anderen Menschen reinschauen kann und der automatisch weiß, ob und wie die Frau anzureden wäre. (ich schaue hier nur selten rein, weil ich derzeit viel zu tun habe, daher kommen meine Antworten zuweilen mit Verspätung.) Wustel
  7. Wurstel Ich glaube, er meint damit, daß es in der Stadt, in der er wohnt, keine Frauen gibt, die ihm optisch gefallen. Wustel
  8. Wurstel @Beat94 Was heißt Subthread? Den Rat, keine Frau mehr anzureden, gab mir mein Therapeut aufgrund dieses Vorfalles. Er sagte, daß mich nur der Umstand, daß ich bis dato unbescholten war, vor dem Gefängnis gerettet hat. Wenn ich da wieder eine Frau anrede und die das wieder mißversteht und die Polizei ruft, dann habe ich laut Therapeut ganz schlechte Karten. Wille zur Änderung... naja. Einerseits will ich schon was ändern, andererseits habe ich Angst davor, daß wieder sowas passieren könnte wie 1990. Und das ist ja meiner Meinung nach gerade das Thema dieses Betreffs: Wie kann man erkennen, ob eine Frau angeredet werden will oder nicht? Wie oft kommt das vor, daß man mit dem Gaming anfängt und die Frau schreiend davonrennt, weil sie glaubt, man wolle sie vergewaltigen? Wurstel
  9. Wurstel Sub_Zero, ich weiß nicht recht. Ich habe es bisher noch nicht geschafft, einen positiven Kontakt zu einer Frau durch Anreden derselben herzustellen. Auch vertrage ich einen Korb schlecht. Als ich ca. 18 war, habe ich, wenn ich einen Korb bekommen habe, zu weinen begonnen und bin dann meistens aus der Disco rausgeflogen mit der Begründung, daß man keinen Heulsusen brauchen kann. Ich habe dann monatelang zuhause geweint, bis ich wieder einen Versuch wagen konnte, eine Frau anzureden. Aus diesem (und auch anderen Gründen) ging ich ab 1987 in eine Therapie, die mir aber in Bezug auf das Weinen wenig gebracht hat. Erst langsam hat sich das gebessert, und ich weinte dann nicht mehr so lange. Bis es dann 1990 zu einem konkreten Vorfall kam, über den ich hier schonmal berichtet habe (und dann dafür hier gesperrt wurde). Mir wurde dann von meinem Therapeuten geraten, nie wieder eine Frau anzureden, sondern zu warten, bis mich eine Frau anredet. Dies geschah dann im Jahr 2003 - da spielte ich in einem Theaterstück mit, und eine Darstellerin war an mir interessiert und sagte, wir können miteinander noch in ein Lokal gehen. Wir zogen dann miteinander jahrelang über die Häuser, bis sie die Beziehung Ende 2007 plötzlich abbrach. (Wir lebten nicht zusammen und hatten auch keinen Sex, lediglich sowas wie Petting manchmal.) Seitdem bin ich wieder alleine und noch immer männliche Jungfrau... Aufgrund der schlechten Erfahrungen und des Rates meines damaligen Therapeuten habe ich mich seit 1990 nicht mehr getraut, Frauen anzureden. Was meinst Du zu der Sache? Wie würdest Du diese Dinge (Screening, Führung) in Bezug auf mich betrachten? Wurstel
  10. Wurstel Also, bei den Discotheken war es immer so, daß ich alleine reingegangen und auch alleine rausgekommen bin. Kennengelernt habe ich in einer Disco nie jemanden. Öfters wurde ich wegen meiner Körperbehinderung (ich bin leicht gehbehindert) vom Türsteher nicht in Discos reingelassen. (Einer sagte mir: "Haatscherte haben keinen Zutritt!") Grundsätzlich habe ich mich in den Discos nur hingesetzt, mir die Musik angehört (in den 70ern und 80ern gab es noch teilweise Musik in den Discos, die mir gefiel), etwas gegessen und getrunken. Tanzen kann ich ja nicht, ich habe auch Gleichgewichtsstörungen. Meine Versuche, in den Discos Mädchen (ich war ja damals gerade erst volljährig) anzureden, führten leider nicht zum Erfolg. Weiß der Kuckuck warum. Heutzutage gehe ich kaum mehr in Discos, weil mir die derzeit dort gespielte Musik nicht gefällt. Ich habe einen Freund, mit dem ich zuweilen in diverse Lokale gehe, aber Discobesuche verweigert er. Er meint, ich sollte in eine Tanzschule gehen, weil man dort Frauen kennenlernt. Aber Tanzen ist wirklich nichts für mich. Soviel mal meine diesbezüglichen Erfahrungen. Vorschläge dazu? Wurstel
  11. Wurstel Schon vor langer Zeit habe ich im PickUp-Forum gelesen. Als ich mal eine Frau angeredet habe, ist sie schreiend davongelaufen. Daraufhin mußte ich zur Polizei und ein Schuldbekenntnis unterschreiben. Offenbar hat die Frau geglaubt, ich wolle sie vergewaltigen. Als ich mich vor längerer Zeit hier angemeldet und diese Geschichte erzählt habe, wurde mir nicht geglaubt und ich gleich ohne Begründung gesperrt. Mittlerweile wurde die Sperre zum Glück aufgehoben. Jetzt aber mal die Frage an Euch: Ist es Euch schon mal passiert, daß Ihr eine Frau angeredet habt und sie das gleich derart mißinterpretiert hat? Ich meine, wenn ich mir so durchlese, welche Methoden hier empfohlen werden, dann war ja meine Frage an die Frau, wo hier ein gutes Café ist, harmlos. Muß man sich als PickUp-Artist die Frage stellen, ob der Versuch, eine Frau anzureden, von dieser als sexuelle Belästigung gewertet werden könnte? Da dürfte man ja gar keine Frau mehr anreden (wie es mir nach diesem Vorfall dringend empfohlen worden ist). Das kann's ja wohl auch nicht sein?! Was meint Ihr dazu? Wurstel
  12. Gerhard Eichberger Ich bezweifle, daß ich einen sechsten Sinn habe. Ich tue mir schwer dabei, andere Menschen einzuschätzen. Mein damaliger Therapeut sagte, daß dies ein Problem ist, weil ich damit nie weiß, woran ich bin. Wieso zweifelst Du an der Echtheit meines Erlebnisses? Was hättest Du in meiner Situation getan? Gerhard
  13. Gerhard Eichberger Das verstehe ich nicht. Bitte um Erklärung. Diese Sache ist wirklich passiert. Gerhard
  14. Gerhard Eichberger Heute habe ich mich hier angemeldet. Trotz meiner 52 Jahren bin ich noch immer männliche Jungfrau. Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe, aber es gelang mir sehr lange nicht, Frauen näher kennenzulernen. Deshalb (und wegen anderer Probleme) begab ich mich dann in eine Psychotherapie. Mein damaliger Therapeut meinte, ich soll einem Verein beitreten, der sich mit meinen Hobbys beschäftigt (weil da ja auch Frauen sind und sich da dann was ergeben könnte) und suchte für mich einen Verein aus. Nach einer Veranstaltung dieses Vereins fragte ich beim Rausgehen eine Frau dort, ob es in der Nähe ein Café gibt, worauf sie davonrannte und ich verdattert dastand. Ich wurde dann vom Verein wegen sexueller Belästigung hinausgeschmissen und dann noch von der Polizei auf die Wachstube zitiert, dort angeschrien und mußte ein Schuldbekenntnis (das ich nichtmal durchlesen durfte) unterschreiben, andernfalls ich eingesperrt worden wäre. Das ist Anfang der 90er passiert. Dann sagte mir mein Therapeut, daß ich nie wieder eine Frau anreden soll. Er erklärte mir, daß diese Frau in dem Verein wahrscheinlich schlechte Erfahrungen mit einem Mann gemacht hatte und aufgrund des Umstandes, daß ich sie angeredet habe, da wieder was in ihr hochgekommen ist und sie deshalb so reagiert hat. Er sagte mir, daß ich jetzt eine polizeiliche Eintragung habe und daß mich nur der Umstand, daß ich bis dato unbescholten war, gerettet hat. Nur jetzt, sagte er, darf ich das nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen, denn wenn sowas nochmal passiert und die Polizei sieht, daß ich da schon einmal diesbezüglich aufgefallen bin, dann habe ich von vornherein verloren. Er sagte mir, daß ich keine Frau mehr anreden soll sondern mich nur mehr von Frauen anreden lassen soll. Das Problem dabei: Es redet mich keine Frau an... Daher meine Fragen: Welche Erfahrungen habt Ihr damit, daß Ihr der sexuellen Belästigung bezichtigt werdet, wenn Ihr eine Frau anredet? Ist Euch sowas schon mal passiert? Läuft man immer Gefahr, so bezichtigt zu werden, wenn man eine Frau kennenlernen will? Ich meine, das kann es doch nicht sein! Es klingt vielleicht ein bißchen komisch, daß ich mit so einem Thema anfange. Aber seit diesem Vorfall habe ich mich nicht mehr getraut, eine Frau anzureden. Nur möchte ich auch nicht immer alleine bleiben. Und da fand ich vor einiger Zeit dieses Forum, wo ja über das Frauen-kennenlernen geschrieben wird und auch viele Tips gegeben werden. Nur habe ich festgestellt, daß die Suche nach dem Begriff "sexuelle Belästigung" hier überhaupt keine Treffer bringt. Daher stelle ich Dieses mal zur Diskussion. Was sagt Ihr dazu? Gerhard
  15. Gerhard Eichberger Soeben habe ich mich hier registriert. Augenblicklich bin ich 52 und (leider) noch immer männliche Jungfrau. Es hat leider nie mit den Frauen geklappt, ich habe überaus schlechte Erfahrungen gemacht. Beschäftigt bin ich im öffentlichen Dienst. Ich habe auch eine Rockband und spiele manchmal Theater und war auch zuweilen Darsteller in Film und Fernsehen. Der Grund, daß ich (schon sehr lange) eine Band gründen wollte, war hauptsächlich der, weil ja Rockmusiker leichter Frauen kennenlernen. Soviel also mal als Einleitung zu mir. Gerhard