Wumpe

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Über Wumpe

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  1. Liebes Forum, um ehrlich zu sein fühle ich mich erschlagen von den vielen Hilfreichen Ansätzen, den Dynamiken, den vielen Verschiedenen Ansätzen. Wobei, es scheint sich bei mir nicht um ein Verständnisproblem zu handeln, denn viele Gedanken und Herleitungen sind schlüssig und greifbar. Da liegt die Vermutung nah, dass diese Emotion, also das Gefühl des überfordert sein, ein Teil von mir ist. Und da, zumindest versteh ich es so, das Inner Game die Grundlage für wirklich Alles ist, dürfte ich auch schon meine erste Baustelle gefunden haben. Von außen betrachtet dürften die Veteranen hier meine derzeitige Position als AFC mit destabilisiertem Inner Game ohne Alternativen einordnen. Bis vor geraumer Zeit hatte ich einen durchaus stabilen SC (dachte ich) und auch eine nette HB an meiner Seite. Pustekuchen. Hab mein IG völlig vernachlässigt, hab falsche Prioritäten gesetzt, war teilweise auch ein ziemlich fieser Sack und hab über ein halbes Jahr den vollen Tunnelblick gehabt. Weswegen ich beim Inner Game ansetze und eben nicht bei einer aktuellen Situation/Frau kommt daher, weil ich an sich immer Frauen in meiner Reichweite hatte (und habe), mit denen ich etwas starten könnte. Aber ich will/kann/mag nicht. Ich erhoffe mir hier Feedback auf meine Unsicherheiten bezüglich meines IGs. Es ist so, dass ich Phasen habe, in denen mir klar ist, dass ich halbwegs gut aussehe, intelligent bin, charmant sein kann und auch beruflich Dinge Errungen habe, die auf meinen Fähigkeiten beruhen. Ich hab mich teils echt durchgebissen. Teils aber auch mein IG hier bereits geändert. War es früher „mimimi, keiner sieht, wie gut ich bin“ ist es heute eher so, dass ich felsenfest überzeugt bin, einer der besten in meinem Job zu sein und dies auch von außen bestätigt bekomme. Dabei habe ich nicht verlernt, Fehler einzugestehen und auch meine Mitarbeiter einzubinden, in dem ich oft auf deren Erfolge verweise und nicht so tu, als wenn ich ohne mein Team so gute Arbeit abliefern könnte. Ja, bei der Arbeit scheint mein IG ja zu stimmen, aber privat? Da wanke ich oft. Ich erhalte zwar überdurchschnittlich viel positives Feedback (von Frauen), aber phasenweise denke ich, dass ich nur ein Schaumschläger bin. Mir brechen Kumpels weg, bei denen ich anscheinend jahrelang eine g2g-Abhängigkeit hatte. Die sind respektlos mit mir umgegangen, hinter meinem Rücken lästern und solche Sachen, aber ich hab die immer und überall in Schutz genommen und denen den Rücken frei gehalten. Denke ich zumindest. Also wenn ich es richtig einordne, dann bin ich mir selbst mein größter Feind. Es fehlt an Selbstwert und Selbstvertrauen. Aber eben nicht immer und dies verunsichert mich sehr. Was mir vielleicht schon helfen würde wäre, wie Ihr die Veränderungen in eurem Inner Game wahrgenommen habt als klar wurde, dass sich was ändern muss. Wie Ihr euch selbst motiviert habt und was retrospektiv betrachtet die größten Hürden waren. Das schlimme beim Kampf gegen sich selber ist nämlich, dass man sich selbst immer am allerbesten belügen kann. Vielen Dank, Wumpe PS: Der alte Sack ist 39. ;)