scrai

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Beiträge erstellt von scrai


  1. Tut mir leid das so sagen zu müssen, das ist alles das absolute Spielzeug, ein richtiges Homegym, mit dem man vollumfänglich trainieren kann, geht bei 2000 EUR los und selbst da wird man sukzessiv was ergänzen. Wenn du das nicht ausgeben willst, dann ist das OK und gehe ins Gym. Für mich war die Rechnung simpel:

    Anziehen, ins Gym fahren, umziehen, Sport machen, auf besetzte Geräte warten, im Zweifel verquatschen, duschen, umziehen, nach Hause fahren = 3h+ Zeitaufwand. Bei 4-6 Trainingseinheiten die Woche kriege ich das nie im  Alltag unter. Wenn ich es eilig habe, springe ich aus dem Bett, ziehe einen Kaffee, lass den während der Erwärmung abkühlen, trink den während des ersten Satzes, peitsche das Training mit Timer durch und komme bei 10 Minuten Erwärmung und 22 Arbeitssätzen nach 65-70min aus der Dusche. Nebenbei kann ich Youtube Videos schauen. Das ist ein Gewinn an Lebensqualität, der gewaltig ist. Im kleinen privaten Gym früher oder an der Uni war das im Studio noch cool, da ist man mit Leuten ins Gespräch gekommen. Solche Massenveranstaltungen wie ein McFit um 18 Uhr muss ich hingegen nicht (mehr) haben. 

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  2. Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, aber ich habe nur 12m², dort noch ein Büro drin und in elf Jahren das hier alles angesammelt. Den Boden schütze ich mit alten Spanplatten und die Wände sind an anderer Stelle sowieso schon von den Katzen so stark bearbeitet, dass ich bei Umzug eh alles neu tapezieren muss, also egal. 

    https://imgur.com/a/tYJHefU

    Grundsätzliche Erfahrungen aus 10 Jahren Homegym:

    - Ein Full oder Halfrack, dass Dich selbst spotten kann, ist zwingend notwendig, falls Du allein Bankdrücken oder ähnliches machen willst. 

    - Wenn Du sowieso Hantelscheiben kaufen willst, dann lege Dir eine Hantelbank zu, wo man einen Beinstrécker/Beuger anbauen kann. Idealerweise sollte die Bank dann auch leicht in die Negative verstellbar sein. 

    - Kurzhantel mit Scheiben sind der Teufel, das Gestecke treibt Dich in den Wahnsinn und es gibt eine sehr begrenzte Menge an Gewicht, die Du da sinnvoll aufstecken kannst. Bei 2x3x5kg ist meist Schluss. Ein Set solcher verstellbarer Hanteln ist hingegen sein Geld absolut wert: https://www.amazon.de/dp/B078HFZLR8?th=1

    - Billige Kabeltürme sind nie so smooth wie Geräte in Studioqualität, aber es geht. Wenn die Plastikrollen ausleiern, gibt es beim Ali für kleines Geld neue aus Metall. 

    - Digitale Kabelzüge mit Elektromotor kann man machen, vor allem, weil man in Position gehen und erst dann das Gewicht aktivieren kann (z.B. nützlich bei Überkopf-Trizeps-Drücken). Auch das fühlt sich aber nicht so smooth an wie ein richtiger Kabelturm im Studio. 

    - Zwei Stepbretter sind eine minimale Investition, damit kannst Du aber bei vielen Übungen tiefer gehen. 

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  3. Aktuell fahre ich so:

    Tag 1: Push A

    Bankdrücken, Langhantel
    Schrägbankdrücken, Kurzhanteln
    Negatives Bankdrücken, Langhantel
    Schulterdrücken, Kurzhanteln
    Seitheben, Kurzhanteln
    Trizepsstrecken, Kabel
    Kickback, Kabel

    Tag 2: Pull A

    Klimmzüge Untergriff, Körpergewicht
    Brustgestütztes Rudern, Kurzhanteln
    Lat Pulldown, Kabel
    Face Pull, Kabel
    Bizepscurls, Kabel
    Spider Curl, Kurzhanteln

    Tag 3: Bein A

    Belt Squat, Hebearm
    Ausfallschritte, Hebearm
    Liegendes Beinbeugen
    Hüftadduktor, Kabel
    Hüftabduktor, Kabel

    Tag 4: Push B

    Larsen Press, Langhantel
    Schrägbankdrücken mit niedriger Neigung, Kurzhanteln
    Defizit-Liegestütze, Körpergewicht
    Frontheben, Kurzhanteln
    Seitheben, Kurzhanteln
    Trizepsstrecken, Kurzhanteln
    Skullcrusher, EZ-Stange

    Tag 5: Pull B

    1-Arm Lat Pull-In, Kabel
    Sitzendes Rudern, Kabel
    Untergriff-Pulldown, Markus Rühl-Stil (https://youtu.be/CgStnCNvVxk?t=719)
    Reverse Flys, Kurzhanteln
    Bayesian Curl, Kabel
    Preacher Curl, Kurzhanteln

    Tag 6: Bein B

    Rumänisches Kreuzheben, Hebearm
    Hip Thrusts, Langhantel
    Liegendes Beinbeugen
    Beinstrecker
    Treppen-Wadenheben, Kurzhanteln
    Cable Crunch, Kabel

    Ich trainiere im Home Gym, bin also etwas eingeschränkt, was die Möglichkeiten betrifft. Ich trainiere immer 5 Uhr früh auf nüchternen Magen, bevor der Rest der Familie wach ist.


    Der Rhythmus ist 3 Tage Training, 1 Tag Pause, wobei der 1 Tag flexibel ist je nach Real Life Anforderung. 


    Der Fokus liegt auf "Stimulus-to-Fatigue"-Ratio, daher lasse ich Übungen wie Kreuzheben weg. Das dauert einfach zu lang und powert mich zu sehr aus, das kriege ich als 41-Jähriger Familienvater nicht unter. 


    Ich habe Morbus Bechterew, daher möchte ich alle Übungen vermeiden,  die zu sehr die Wirbelsäule stauchen, da ich dann Probleme bekomme. Das Gleiche gilt für die Knie, da machen z.B. Bulgarian Split Squats Probleme, daher eher normale bzw. Reverse Split Squats. 


    Ich hasse Kurzhantel-Flys für die Brust, die machen mir auch Probleme in den Ellenbogen. Eine Rack-Erweiterung mit zwei Kabelzügen kommt erst Ende März. Da würde ich dann die Liegesütze gegen Cable Flys tauschen. 

    Habt ihr irgendwelche Anmerkungen - vor allem sind alle Muskelgruppen getroffen? Gerade beim Rücken fällt es mir schwer, auseinanderzuhalten, was jetzt genau den Lat, die Rückentiefe oder den oberen Rücken trifft. Gefühlt ist es auch ein bisschen zu viel Arsch und zu wenig Quads, wobei viele Übungen ja beides treffen.

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  4. Am 30.10.2024 um 19:16 , Greenhorn-Aufreißer schrieb:

    es gibt von Mark Riptoe eine ziemlich vielversprechende Routine, um den Golfer-/Tennisarm loszuwerden. 

    Hab es selbst noch nicht getestet (hab auch Probleme diesbezüglich, jedoch hält es sich aktuell in Grenzen mit den Schmerzen) aber was man so liest... 

    wenn du nach der Sache googelst, findest noch mehr. Kurz gesagt: regelmäßig Chin Ups mit Betonung der exzentrischen Phase. Voll in den Schmerz reingehen. Am Anfang total eklig aber scheinbar soll der Schmerz mit der Zeit abklingen und verschwinden.

    Danke für den Tipp. Ich mache jetzt 2x die Woche Klimmzüge im Innengriff, 10x3 Wdh. mit Steigerung bis 15x4 Wdh. Pause logischerweise relativ kurz. Gefühlt wird es besser. Der rechte Arm ärgert mich gar nicht mehr, der linke hat ein kleines, ertastbares und empfindliches Knubbel entwickelt (Narbengewebe?), schmerzt aber auch weniger als vorher. Paar Sachen, die Probleme gemacht haben (Schulterdrücken, KH Flyes, Preacher Curls) habe ich erstmal durch Alternativen (Frontheben, Defizit-Liegestütze, Spider Curls) ersetzt. Ich ziehe das mit den Klimmzügen mal noch ein paar Wochen durch.

     

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  5. vor 11 Stunden, DirtyRabbit schrieb:

    hast du immer noch den brachialen 42er?

     

    Keine Ahnung, wo Du den Post herausgeholt hast. Ich glaube, 2011 war, als ich die Lungenentzündung und im Krankenhaus abgebaut hatte. 42cm hatte ich vor der letzten Diät. Es geht aber auch nicht um mich persönlich.

    Ich vergleiche mich mit Leuten, die in der gleichen Situation sind, wie ich. Das heißt bei mir:

    40, Vollzeitjob, Familienvater mit zwei kleinen Kindern, die unentwegt die Seuche aus der Kita mitbringen und mir regelmäßig den Schlaf rauben, sodass ich im Schnitt nur auf 6h komme, selbst wenn ich 22 Uhr ins Bett gehe, weil irgendwas ist immer. Außerdem habe ich Morbus Bechterew, was eine ganze Palette an Problemen mit sich bringt, vor allem Gelenkentzündungen und hohe Infektanfälligkeit. Durch die Krankheit bin ich leider mittlerweile ziemlich runtergelaucht.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass ich im Vergleich mit anderen 40-jährigen Rheumatikern noch ganz gut aussehe. Dass da jemand, der gesund und jünger ist und weniger Verpflichtungen hat, wesentlich mehr herausholen kann, ist natürlich richtig.

    2024

    Hier mit einem ad hominem der Marke "Du bist gar nicht breit, also ist alles, was Du sagst falsch und der, der breiter ist, hat recht" ist genau die Definition von Broscience, vor allem in einem Sport, wo individuelle Umstände und Genetik so eine große Rolle spielen.

    vor 10 Stunden, SuperBro schrieb:

    Sorry aber jeder Youtube Physio lässt sich heutzutage mit Doktor anreden, und ein Sportwissenschaftler der sein Handwerk versteht würde niemals Aufwand für einen Sport betreiben in dem so wenig Geld zu holen ist wie im Kraftsport. Von daher bleib ich bei meiner Meinung. Lieber ne skeptische Grundhaltung bewahren, und bewährte Methoden anwenden. 

    Mike Israetel, Menno Henselmann oder Jeff Nippard sind kompetitive Bodybuilder und zumindest bei ersterem ist bekannt, dass der nicht gerade arm geworden ist. Sportwissenschaften ist zudem eher ein Orchideenfach, die meisten landen knapp über Mindestlohn als Trainer im Fitnessstudio.

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  6. vor 4 Stunden, SuperBro schrieb:

    Absoluter Bullshit sorry.

    Time under Tension war damals nur etwas für Fitness Schwurbler, da Satelliten Zellen die für die Hypertrophie zuständig sind nur von Stoffern ausgeschüttet werden können und LüLüLüLü haste nicht gesehen.

    Das einzige Trainingsprogramm das damals akzeptiert wurde war die Texas Methode, und jeder der weniger als 220kg Kniebeugen macht soll bitte erst sein Anfänger Programm erfolgreich beenden. Sieh dir einfach mal ein paar alte Trainingslogs hier aus dem Forum an.

    Standard Antwort auf Threads wie diese war "Mach SS + GOMAD".

    Ja das war noch schön.....

    Wir haben eigentlich erst in den letzten Jahren mal eine größere Anzahl Studien gesehen, wo vor allem auch mit trainierten Probanden getestet wurde. Vorher hatte man quasi nur Hörensagen, das, was die Profis tun oder Studien mit untrainierten Probanden als Referenz. Aus irgendeinem Grund war man dann hier im Forum scharf auf Programme, die letzten Endes für Powerlifter ausgelegt sind. Kann man machen, wenn das das Ziel ist. Wenn das Ziel hingegen war, gut auszusehen, um Damen am Eisprung zu beeindrucken, dann war das auch damals zu wenig Volumen für den Bizeps und hat Dich fett gemacht. Daraus aber einen vorangegangenen "Science-Trend" abzuleiten, ist schlichtweg falsch. Die einzige Science, die das war, ist Broscience und die "Fitness-Schwurbler" (also die mit dem Doktor und/oder der Professur in Sportwissenschaft), die von Full Range of Motion und Time under Tension schwurbelten, hatten schon damals recht.

    vor 4 Stunden, Zoidberg79 schrieb:

    200g Protein sind doch gar nicht so viel. Vor allem bei 400kcal. Eine Packung Quark, ein Steak, ein paar Eier und ein Whey-Shake müssten doch schon rund 200g beinhalten. In Kartoffel, Reis und Gemüse ist ja auch noch ein wenig was drin.

    Sind es auch nicht. Ich komme selbst locker jeden Tag darüber, einfach weil ich ein Schinkenbrot befriedender finde als eins mit Nutella. Wenn Du aber nicht >120kg wiegst, dann hättest Du mit einer geringeren Menge den gleichen Effekt beim Training.


  7. vor 2 Stunden, SuperBro schrieb:

    Ja gut das ist jetzt deine Meinung. 

    Der echte Marketinggag an der Sache sind doch irgendwelche Mediziner die irgendwo im Internet auftauchen und lautstark mit ihren schlauen Studien um sich werfen.

    Ich kann mich noch daran erinnern dass es ca. vor 10 Jahren einen ähnlichen "Science" - Trend im BB-Netz gab, in dem auch behauptet wurde dass "Naturals" grundsätzlich 3 mal die Woche Ganzkörper ODER 6 mal die Woche einen 2er Split zu trainieren haben. Alles über 6 Wiederholungen ist als Volumentraining anzusehen, und Volumentraining funktioniert nicht wenn man nicht gedopt ist. Solch schlaue Ratschläge haben damals ner Menge guter Leute die Kniesehnen gekostet, daher wäre ich immer skeptisch wenn es um neue Erkenntnisse geht. Vor allem bei einem Sport der schon so lange und so intensiv erforscht wurde wie der Eisensport.

     

    Das ist keine Meinung, die Aminosäurenzusammensetzung verschiedener Proteine ist einfach Chemie.

     

    Von so einem Trend mit <6 Wiederholungen ist mir nichts bekannt. Für Kraftsteigerung macht man seit jeher wenig Wiederholungen, für Hypotrophie ~12-15. Vor 10 Jahren ging es primär um "Time under Tension", langsame negative Bewegungen und "Full Range of Motion". Das hat man dann halt weiterentwickelt und weiß heute, dass vor allem der Stretch unter Last wichtig ist (den hast Du halt bei der Full ROM dabei).

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  8. vor 4 Stunden, SuperBro schrieb:

    Wenn man davon ausgeht dass jedes gegessene Protein auch 1:1 vom Körper verwertet wird dann stimmen die theoretischen Zahlen, praktisch ist es aber gang und gebe dass der Körper von den gegessenen Proteinen nur ~ 70-90% verarbeitet, bei manchen Lebensmitteln sogar deutlich weniger, Stichwort biologische Wertigkeit. Deshalb ist es grundsätzlich immer sinnvoller 2-2,5g Protein pro Kg Körpergewicht zu fahren.

    Das mag richtig sein, das ist aber in den Studien logischerweise berücksichtigt. Jenseits von 1,6g pro kg Körpergewicht bauen die Probanden nicht mehr Muskelmasse auf. Es schadet nicht, es bringt aber auch nicht mehr als nur 1,6 - 1,8g zu sich zu nehmen und die anderen Kalorien woanders herzuholen. Die 1,6g waren das Ergebnis der Metastudie, 1,8g ist dann der "Sicherheitsabstand", um statistische oder genetische Ausreißer mitzunehmen. Jenseits von dieser Menge sind das halt nur 4,1 kcal/g mehr Energie. Nicht mehr und nicht weniger.

    Das Thema biologische Wertigkeit ist ebenfalls eher ein Marketinggag, um teurer Shakes zu verkaufen. Ja, es ist richtig, dass manche Proteine wie etwa Weizeneiweiß für sich allein ein Aminosäureprofil haben, wo einige essentielle Aminosäuren fehlen und sie deswegen nicht zu 100% für den Aufbau verwertet werden können. Allerdings haben unterschiedliche Eiweißquellen unterschiedliche Aminosäureprofile, sodass wenn man mehrere Quellen (auch mit niedriger biologischer Wertigkeit) mischt, auf eine deutlich höhere Wertigkeit kommt. Rührst Du z.B. billigstes Weizeneiweiß mit Milch an, so steigt die Wertigkeit von ca. 69% auf 123%.

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  9. Wenn ich das richtig verstanden habe und wir dem Henselmann jetzt mal vertrauen, weil ich keinen Bock habe, die Studien zu durchforsten und mein Statistikseminar dafür zu lang her ist, dann ist mehr als 1,6 - 1,8g Protein pro kg Körpergewicht ohne Stoffen sinnlos und wird eh nur energetisch verwertet. Das gilt sowohl für den Aufbau als auch für den Cut. Protein ist sättigender als Carbs, aber eben auch nur, bis dieses Niveau erreicht ist, danach nicht mehr.

    Da Protein grundsätzlich teurer ist als Carbs, ist es dann durchaus sinnvoller noch ein paar (idealerweise) hochwertige Carbs mehr aufzunehmen. Die Glykogenspeicher werden jetzt auch nicht sooo krass von normalem Training geleert. Lyle MacDonalds hat in seiner Ultimate Diet 2.0 dafür pro Muskel 12 Arbeitssätze á 15 Wiederholungen + amit laaangsamer exzentrischer Phase vorgesehen - bei gleichzeitigem nahezu völligem Verzicht auf KH + als Kicker nach vier Tagen hungern nochmal 4-6 Sätze. Fürderhin hat auch ein alter Hase wie eben Lyle MacDonalds immer "1g per pound of lean body mass" empfohlen, und damit sind wir wieder in dem genannten Bereich, außer du bist fett.

    Wir haben, soweit ich das mitbekommen habe, erst in den letzten Jahren überhaupt mal Studienergebnisse aus Studien mit trainierten Probanden. Früher waren die immer nur mit Anfängern und daher nur bedingt auf trainierte Sportler übertragbar, was dazu führte, dass man sich auf das verließ, was die Profis gemacht haben. Die waren aber leider bis unters Dach mit Stoff voll, was ebenso wenig auf den Freizeitsportler, der "recreationally shredded" werden will, übertragbar ist.

     

     


  10. Ich probiere gerade aus, mal richtig im Volumen hochzugehen.

    Als Vorlage hatte ich die Pläne von Milo Wolf von Youtube genommen.

     

    Push  Day:

    DB Incline Bench            3-5        5-10      RIR: 3-1              90 seconds                        

    Flat Bench                       3-5        10-20    RIR: 2-0              90 seconds                          

    Shoulder Press                2-4        10-20    RIR: 2-0              90 seconds

    DB Fly                              2-4        20-30    RIR: 2-0              60 seconds

    Triceps Overhead Ex.     3-5        10-20    RIR: 2-0              60 seconds                      

    (Cable) Lateral Raise      3-5        10-20    RIR: 2-0              60 seconds                   

    Cable Crunch                  2-4        5-10      RIR: 1-0              45-90 seconds                 

     

     

     

     

    Leg Day:

    Squats                              2-4x      5-8        RIR: 3-1              2-6 minutes                       

    RDL                                2-4x      8-12      RIR: 3-1              2-5 minutes                        

    Leg Curl                           2-3        12-20    RIR: 1-0              1-3 minutes                           Superset

    Leg extension                 2-3        12-20    RIR: 1-0              1-3 minutes                           Superset

    Cable Hip Abduction      2-3        12-20    RIR: 1-0              45-90 seconds                           Superset

    Cable Hip Adduction      2-3        12-20    RIR: 1-0              45-90 seconds                           Superset

    Calve Raises                    2-4        5-10      RIR: 1-0              45-90 seconds                          

     

     

    Pull Day:

     

     

    Incline DB Row               4-5        5-10      RIR: 3-1              90-120 seconds

    (Close Grip) Lat Pull       3-4        10-15    RIR: 2-0              60-120 seconds

    Cable/Helms Row          3-4        15-20    RIR: 2-0              90-120 seconds

    Bayesian Cable Curl         3-5        10-15    RIR: 1-0              60-90 seconds

    Rear Delt Rows               2-4        10-20    RIR: 1-0              60-90 seconds

    Shrugs                              2-5        10-20    RIR: 0                  60 seconds

    DB wrist curls                  2-5        10-20    RIR: 0                  30-60 seconds

    Preacher Curls                2-5        15-20    RIR: 0                  60-120 seconds

     

    Leicht modifiziert, so dass es halt im Homegym mit Rack und Bank mit paar Aufsätzen geht. Die ersten zwei Wochen habe ich immer die unterste Satzzahl genommen, jetzt jeweils um 1 gesteigert. Das ganze bei 6x die Woche, immer früh direkt nach dem Aufstehen vor der Arbeit.

    Die Zielmusulatur kann das Volumen bisher ab, aber mir hat es mega die Unterarme gefickt. Ich habe links wie rechts einen Golferellenbogen und ein langgestreckter Muskel am Unterarm macht ebenfalls Probleme, ich vermute das ist der "lange Daumenbeuger". Seit ich vor ca. zwei Jahren mal Ego-Lifting Preacher Curls mit 62,5kg SZ-Hantel gemacht hatte, habe ich wiederkehrend Stress in den Unterarmen. Ich werde leider echt alt.  Traininspause hatte ich schon versucht, da waren nach ca. zwei Wochen die Schmerzen weg, nach drei Wochen bin ich wieder eingestiegen und es war wieder alles beim Alten.


  11. vor 4 Stunden, KendoStick schrieb:

    Das wirkliche Problem liegt darin, dass man mit so einem Quatsch überhaupt seine Zeit verschwendet. Man kann auch nicht jeden Tag über die rote Ampel laufen und sich dann beschweren, wenn man angefahren wird und im Krankenhaus liegt. Ist man zu 100% selbst schuld.

    Selbige gilt für solche Menschen, Artikel, Videos etc. Ab dem Punkt, wo man sich auf eine sinnlose Diskussion einlässt, verschwendet man sinnlos seine Zeit und kann nicht gewinnen. Da kann man auch die besten und logischsten Argumente heranziehen, man hat trotzdem verloren. Weil Es in solchen Diskussionen eben keine Gewinner gibt. Wird Es auch nie geben.

     

    Sinnvoller ist Es, Es als das abzutun, was Es ist: Völliger Irrsinn. Lieber Handy/Laptop bei Seite legen und sich aufs Wesentliche fokussieren. Wenn man wirklich die Zeit hat, sich auf Diskussionen einzulassen oder Aktivismus zu betreiben, weil man sein Leben und dass des gesamten Umfelds wirklich auf Vordermann gebracht hat, dann gibt Es eine ellenlange Liste mit deutlich wichtigeren Problemen, als solch ein Bullshit. GIbt immernoch mehr als genug Leute, die ohne fließendes Wasser leben müssen. Die Hungern müssen. Rassismus, sinnloser Hass und Gewalt. Drogenabhängige, Obdachlose....

    Alles deutlich wichtigere Probleme, die eine Diskussion und vor Allem realistische Lösungen nötig hätten. Sich für diesen ganzen "Feminismus hier und moderne Männlichkeit da" Bullshit den Kopf zu zerbrechen und darin seine Zeit und Energie zu investieren ist völliger Humbug, egal wie man Es dreht und wendet.

     

    Ich sehe das eher als Infotainment. Ich habe in meinem Job immer wieder chillige Phasen, wo ich nur den Prozentbalken beim Wachsen zuschaue und eingreifen muss, wenn der aufhört zu wachsen. Da ziehe ich mir gern sowas (und vor allem die Kommentare auf unterschiedlichen Plattformen) dazu rein. Ganz grundsätzlich möchte ich ein bisschen am Ball bleiben, damit ich in ein paar Jahren weiß und verstehe, was meine Kinder sich auf ihren Handys reinziehen und hoffentlich etwas korrigierend eingreifen kann. TikTok ist allerdings echt das böse. 

    Wie gesagt, das ist für mich Infotainment. Nächste Woche lese ich halt wieder was zu Kindererziehung, Bankdrücken oder 3D-Druck. 

     

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  12. Sorry, da bleibe ich dabei. Andrew Tate als teilweises Vorbild zu "droppen" ist einfach nur dumm. Das ist schade, denn mit dem Argument "Was ist denn da schief gelaufen, wenn die jungen Männer keine anderen Vorbilder mehr finden und dann ausgerechnet DEN hernehmen?" hat er den Finger sehr gut in die Wunde gelegt und erstmal alle mitgenommen. Mit der Vorbildfunktion für sich selbst ballert er sich aber wieder aus der Debatte und auch die Top-Kommentare bestätigen dies. Das ist einfach nur ein Triggern der Gegenseite und Anfeuern des Kulturkampfes. Nur weil bei der Gegenseite das Niveau niedrig ist muss ich mich nicht auf dasselbe begeben. 

    Es fehlen halt wirklich Vorbilder für positive Männlichkeit oder "Alphaness". Jemand, der Rückgrat hat und zu seiner Meinung steht, zu seinem Wort steht, Shit geregelt bekommt und für sein Umfeld positiven Value schafft.  

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  13. vor einer Stunde, holywater schrieb:

    Das erwähnte Unbubble Video:

     

    Ich habe es mir jetzt mal angesehen. Leider stellt sich Spiros dort nicht sonderlich geschickt an (was sicher in so einem Umfeld auch schwer ist). Erstens bringt er Andrew Tate als "teilweises" Vorbild für ihn. Das mag so sein, aber wenn ich mit so jemandem in solch einer Debatte ankomme, erreiche ich nur, dass die anderen sofort zumachen. Damit stellt er sich selbst aufs Abstellgleis. Danach stammelt er auch herum, weil er im Kopf schon drei Schritte weiter war, anstatt es konkret zu benennen.

    Die jungen Männer bekommen ein Bild von "neuer (weicher) Männlichkeit" eingetrichtert. Sie leben sie dann, bemerken aber, dass sie von Frauen zwar wohlwollend wahrgenommen, aber nie als Partner in Betracht gezogen werden, sondern bestenfalls als Freund enden, obwohl sie sich mehr erhofft hätten. Wenn das oft genug passiert, werden sie frustriert und suchen sich im Internet toxische Vorbilder. Damit hätte man Tara nicht abholen können, den Rest und Teile des Publikums aber vielleicht schon. 

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  14.  

    vor 4 Stunden, holywater schrieb:

     

    Womit ich zum diskutablen Teil komme:

    Das sehe ich differenzierter. RP ist nicht per se "böse". Es gibt ein paar RP Creators, die falsch abgebogen und der Redpill Rage erlegen sind. Deswegen aber alles was RP behinhaltet als "Schwurbelei" abzutun entbehrt nicht einer gewissen Hybris. Paradebeispiel der Body Count, wie von dir bereits erwähnt. Ja, in klassischen PU ist der nicht wichtig, oder sogar ein Indikator dafür, dass ein HB locker drauf ist was Knick-Knack angeht und somit ne Green Flag. Wer aber ernsthaft nach ner LTR screened und ein qualitatives HB möchte, für den ist ein übersteigerter BC ne klare Red Flag, weil es ein Indikator dafür ist, dass das HB offensichlich Bindungs- oder anderweitige Probleme hat.

    Insofern gibt es auch nicht "Die Red Piller" wie es auch nicht "Die Pickupper" gibt. Es gibt in beiden Gruppen ne breite Masse an normalen Leuten und ne kleine, laute Gruppe an "Extremisten".

    Per se "böse" finde ich das nicht. Ich hatte z.B. Rollo Tomassi immer gern gelesen. Bei Year 1 und teilweise Year 2 waren wirklich gute Sachen dabei. Ich muss immer lachen, wenn irgendwo im Bekanntenkreis der Zeitstrahl, der hier weiter oben gepostet wurde, bestätigt wird.

    Alles was danach kam, ging aber komplett in die politisch extreme Richtung. Ja, es ist richtig, dass wir auch auf Seiten der Männer Probleme haben, z.B. weil Jungs im Bildungssystem schlechter abschneiden. Das sind Themen, die kann und muss man diskutieren. Das kann man aber auch lösungsorientiert und mainstreamkompatibel gestalten, falls man wirklich das Interesse daran hat, dass sich daran etwas ändert. Beispiel: 

     

     

    Was bei Red Pill und erst Recht den Incels abgeht, ist für mich aber nicht nachvollziehbar. Mir kommen z.B. arge Zweifel an der Seriosität einer Studie, die den Body Count mit Untreue korreliert, wenn diese von einem hardcore evangelikalem Institut durchgeführt wird. Das Gleiche gilt für die "Male lonleness epidemic". Klar, ein Teil der Männer findet keine Frau mehr. Das hat demographische und gesellschaftliche Gründe und Folgen (z.B. Gewaltbereitschaft, Neigung zum politischen Extremismus etc.). Das sind aber in der Realität weniger als immer dargestellt (bis 30 hatten die meisten dann doch mal Sex und es gibt kaum einen Unterschied zu den Millenials damals)  und selbst wenn wir mal annehmen, dass 20% übrig bleiben. Was ist denn das für ein Mindset? "Ich gehöre zu den bottom 20% aller Männer und egal, wie sehr ich an mir arbeite, kann ich nichts daran ändern und bleibe in den bottom 20%. Buhu, female Imperative." 

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  15. Wenn ich mich an meine Vergangenheit erinnere, so waren da viele eher linke Damen in meinem Umfeld (war ja auch an einer philosophischen Fakultät). Aber da war die Gesellschaft noch nicht so gespalten. Erstens wäre ich nie auf die Idee gekommen, mich beim ersten Date über Politik zu unterhalten. Zweitens hat man, wenn jemand andere Ansichten hatte, nicht gleich den Kontakt abgebrochen. Meine Mitbewohnerin war so ein links-feministisches Exemplar. Trotzdem konnte man sich super mit der über PickUp unterhalten. Die stimmte auch in allen Punkten zu. Später hatte sie dann sogar einen aus dem PickUp-Lair, von dem sie wusste, woher ich den kannte, als FB. Der war übrigens Diplom-Betriesbwirt :-p


  16. Frühstück: 

    Rührei: 4 Eiklar, ein Eigelb, 75g Lachsschinken, etwas Lauchzwiebel

    Beilage: 50g Putenaufschnitt, 150g Gemüse, 1 Scheibe Eiweißtoast

     

    Mittag:

    500g Schaschlik gegrillt mit Senf

    350g Brokkoli

     

    Nachdem ich es geschafft habe, mit im letzten Jahr 4kg Fett anzufressen. Die Kombination aus very LTR und monatlichen Infekten, weil die Kleine wieder die Seuche aus der Kita mitgebracht hat, tun da ihr übriges. Ich will ich mal wieder runter auf 15% KFA, damit ich mit 37 wieder aussehe wie mit 25%. Die abgenähten Hemden, die ich zu PU-Zeiten trug, passen alle nicht mehr 😞

     

    Ich denke so acht Wochen Ultimate Diet 2.0, mit Unterbrechung durch Urlaub, sollten so reichen, um bis zur Glühweinzeit wieder in Form zu kommen. Woche 3 hat begonnen, die ersten zwei Wochen hat die Waage exakt den ausgerechnet Gewichtsverlust  von 1,9kg angezeigt, Schon schräg wie gut das funkitoniert. 

     

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  17. Kann man lernen gut im Bett zu werden, und wenn ja, wie?

    Der Punkt war für mich essentiell und ich denke der betrifft auch einen guten Teil, der Neulinge, die hier anlanden. Ich war, bevor ich PU kennengelernt hatte, Absoluter Beginner und das mit 25. Ohne PU wäre ich es wohl heute noch. Mir fehlte auf sämtlichen Stufen des Verführungsprozesses eine Idee, wie man überhaupt vorgehen könnte. Ich las mich zu einer Stufe ein, setzte dies in ein paar Anläufen um flog danach jeweils direkt wieder raus, weil mir für den nächsten Schritt das Wissen fehlte, wie es weitergeht. 

    Das gilt insbesondere auch für die Ebene, wo es körperlich intim wird. Letzten Endes hat es mir den einen oder anderen Lay versaut, weil ich plötzlich blöd da stand und nicht weiter wusste. Ferner ist es hier zweifelsohne Konsens, dass Outing als alte Jungfrau oder planlose Fummelei nicht gerade förderlich auf die Attraction wirken. 

    Ich kann daher jedem Anfänger mit wenig oder keiner Erfahrung nur empfehlen: Lest Euch auch in diese Themen ein. Dann habt ihr im Notfall einen Plan in der Hinterhand, wie ihr weiter vorgehen könnt. Stellt Euch Fragen wie

    "Wie küsse ich eine Frau?"

    "Wo fasse ich sie wann wie an?"

    "Wie eskaliere ich nach dem Küsen weiter?"

    ...

    Sucht Euch dazu eine Anleitung und sammelt vor allem Ideen. Es nimmt bei Euch eine Menge Anspannung heraus. 

    Beispiele, die mir spontan einfallen: 

    Mit diesem Hintergrundwissen lief es bei den nächsten Bekanntschaften entsprechend besser und die eigene Unerfahrenheit wurde nicht nur nicht bemerkt, sondern das eigene Vorgehen von der Frau positiv kommentiert 😛

    Sex, die Voraussetzung für tiefe Bindung?

    Ja, denn Sex schafft Vertrauen. In meinen Beziehungen hatte die Frau zu Beginn eher Probleme sich zu öffnen und blieb längere Zeit auf einer oberflächlicheren FB-Ebene. Je häufiger man mit jemandem schläft, umso stärker wächst auch das Bedürfnis sich dieser Person emotional zu öffnen, bei Frauen sowieso. Das ist auch der Anschluss ans Comfort/Rapport-Thema. PU lehrt im Zweifelsfall lieber schnell zu eskalieren, auch wenn man eigentlich eine Beziehung sucht. Nach dem Lay ist das Verhältnis deutlich entspannter und etwas Längerfristiges ergibt sich von allein, wenn es auch auf menschlicher Ebene passt. Anders herum winkt die Friendzone. 

     

     

     

     

     

    • TOP 1

  18. Komisch, das ist ein Direktlink mit BBCode.

     

    1. Sparplan ISIN Fondname  
      LU0392494992 ComStage MSCI North America TRN UCITS ETF  
      Betrag in EUR Beginn Turnus
      120 01.06.2017 monatlich
           
    2. Sparplan ISIN Fondname  
      LU0392495965 ComStage S&P MidCap 400 UCITS ETF  
      Betrag in EUR Beginn Turnus
      55 01.06.2017 monatlich
           
    3. Sparplan ISIN Fondname  
      LU0392494646 ComStage MSCI Europe TRN UCITS ETF  
      Betrag in EUR Beginn Turnus
      120 01.06.2017 monatlich
           
    4. Sparplan ISIN Fondname  
      LU0392496260 ComStage MSCI Europe Mid Cap TRN UCITS ETF  
      Betrag in EUR Beginn Turnus
      55 01.06.2017 monatlich
           
    5. Sparplan ISIN Fondname  
      LU0392495023 ComStage MSCI Pacific TRN UCITS ETF  
      Betrag in EUR Beginn Turnus
      50 01.06.2017 monatlich
           
    6. Sparplan ISIN Fondname  
      LU0635178014 ComStage MSCI Emerging Markets TRN UCITS ETF  
      Betrag in EUR Beginn Turnus
      100 01.06.2017 monatlich

  19. Ist mir klar, ich möchte aber ausländische Thesaurierer vermeiden weil ich keine Lust auf den Steuerkam habe. Im ersten Jahr geht es sowieso nur darum, die Depoteröffnungsprämie mitzunehmen. Wenn das Gesetz dann verabschiedet ist und die Altersvorsorge in der Firma läuft schau ich nochmal durchs Portfolio und baue ggf. um.

    Hab das Ganze mal entschlackt:

    czCN7zC.png


  20. Zitat

    Einar paar Fragen dazu:

    1. Anhand von welcher Statistik hast du hier deine BIP-Verteilung vorgenommen? Beispielsweise die 30/440~=7% Frontier Markets kommen mir erstaunlich hoch vor. 

    2. Wieviel Mehrrendite erhoffst du dir von der Übergewichtung von Mid/Small-Caps gegenüber Standard-ETFs? 

    3. Du willst Mid/Small-Cap übergewichten, hast aber in deinem Vorschlag nur einen EM SC-ETF und nur für USA und Europa MC-Übergewichtung. Ist das Absicht, dass du nur in den Regionen übergewichten willst? Falls ja, warum?

    Was erhoffst du dir von dem Rohstoff-ETF?

    4. Die Comstage ETFs sind synthetische Swapper, die nach momentanem Stand mit dem neuen Investmentsteuergesetz 2018 ungünstiger besteuert werden könnten als Replizierer. Zu diesem Thema sollte es die Tage ein Update geben. Ggf. sollte man die Auswahl von dem Aspekt her dann auch noch mal überdenken. 

    Die Strategie war: 

    Nordamerika :  Europa : EM  1 : 1 :  1 + 10% Pacific

    Die Rendite der jeweiligen MC-Indizes war stets höher als die der Large Cap (bei Nordamerika sind es seit 2009 >100%, bei Europa >50%) , sie sind aber volatiler, daher ein Verhältnis 2:1.

    Ich hätte auch noch Small Cap mit reinnehmen können, das war mir dann aber zu kleinteilig.

    3. Weil ich in der zur Auswahl stehenden Fondliste nur für USA und Europa MC/SC ETFs gefunden habe oder dann unter die Mindestanlage fliege.

    4. Wird aber bei der Anlagesumme noch dauern bis ich unter den Steuerfreibetrag fliege.

    Aber Ihr habt recht, ich streiche es etwas zusammen.

     

     


  21.  

    Ich will mal meine Altersvorsorge auflegen. Angepeilt sind so 500 EUR/Monat, die kann ich auch ganz gut stemmen.

    Der Plan war erstmal nur in ETFs zu gehen und in der Firma die betriebliche Altersvorsorge wieder anzuleiern.

    Dort wird es etwas kleines Anleihenbasiertes geben (25 EUR + X ich / 50 EUR Arbeitgeber irgendeine sichere Anlageform mit niedrigem Garantiezins). Das kommt, wird aber wohl noch ein paar Monate dauern. Ich würde diese Anlageform, um die sichere Rendite durch den Arbeitgeberzuschuss mitzunehmen, dann beim ersten Rebalancing als nicht-volatile Komponente mit einbauen und den Aktien-Anteil auf 400 EUR herunterfahren.

    Der Anlagehorizont ist Altersvorsorge, also durchaus 30 Jahre+

    Meine Anlagestrategie war "Welt", aber grob nach gerundetem BIP gewichtet, weil bei sämtlichen ETFs, wo "Welt" draufsteht nach Marktkapitalisierung gewichtet wird und man somit immer 50%+ USA drin hat.

    Dabei wollte ich Mid/Small Cap etwas übergewichten, da die langfristig i.d.R. besser laufen. Konkret sähe das dann so aus, jeweils aus steuereinfachem comstage oder db-x ETFs nachgebildet und dann Steuerfreibetrag voll auf die Depotbank:

    Konkret hatte ich es so geplant:

    kGV5POh.png

    Was ich nicht verstehe, sind die dadurch entstehenden höheren Gebühren. Soweit ich das verstanden habe sind die Transaktionskosten sowieso prozentual. Spare ich folglich Gebühren, wenn ich in weniger Titel oder nur vierteljährlich investiere? 

    Konditionen waren aus dem Fidelity Osterspecial:

    Zum Osterspecial hat Fidelity etwas an der Gebührenschraube gedreht. 
    Depotführungsgebühren: entfallen (sonst 0,25% v. Depotvolumen, min. 20€, max. 40€)
    Fondskauf: keine Ausgabeaufschläge (sonst 5,25%, zu Aktionen tw. mit 50% Rabatt)
    Fondsumschichtung: keine Ausgabeaufschläge (sonst 5,25%, zu Aktionen tw. mit 90% Rabatt)
    Transaktionskosten: entfallen (sonst 2€ je Kauf/Verkauf)
    Treuebonus: 20 - 40€ Boni für Depots nach 12 Monaten Haltedauer

    All-In-Fees im Vergleich 100% MSCI Europe vs mein Portfolio:
    1,25 EUR v 2,02 EUR.

    Das sind 0,77%. Das ist nicht nichts, aber auch nicht die Welt. 

    Ansonsten:

    Depotführung: entfällt
    Ordergebühren: entfallen bei Sparplan
    Transaktionskosten: entfallen über Osterspecial, sofern dies auch für ETFs gilt, oder 0,15%, da muss ich nochmal nachfragen -> dann aber prozentual und damit unabhängig vom Volumen.

    Ich kenne mich mit den Gebühren aber eben nicht aus und wollte daher hier nachfragne.

    Ist das erst mal eine solide Idee oder sind irgendwelche kapitalen Fehler drin? Ein befreundeter ausgestiegener Investmentbanker empfand dies für die Anlagesumme als zu kleinteilig.

     

    Danke für Eure Tipps.