becar

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  1. Ja habe vergessen zu erläutern, dass ich das zwar nicht so sehe (das Streben nach Glück), aber es so in deine Richtung läuft. Damit wollte ich nur eine Grundlage schaffen, die ich halbwegs nachvollziehen kann, um dich zu verstehen. Im Prinzip sagst du also nichts wirklich aus, aber maßt dir an zu schreiben, dass alle anderen Ratschläge nicht gut wären? Na herzlichen Glückwunsch.
  2. Okay, aber 1. Vorannahmen sind unabdingbar um eine Lösung zu finden. 2. Du triffst selber Vorannahmen, um ihr eine Lösung zu bieten. 3. Du triffst nur zum Teil nachvollziehbare Vorannahmen. Was du als Welle beschreibst, muss eben nicht auf jeden Menschen, auf jedes Leben zutreffen. Gibt genug, die 'Glück' nie erfahren, weil es auch nicht ihr Ziel im Leben ist. Und es ist wohl manchmal so, dass Menschen, die im Job unzufrieden sind, auch mit der Beziehung unzufrieden werden, weil sie ihre Unzufriedenheit mit in die Beziehung nehmen. Aristoteles meint, dass alles Streben dem Glück gilt, da es das höchste aller Güter ist. Dazu gehört auch, dass man sich aus unzufriedenen Situationen löst. Und die TE ist unzufrieden mit der Beziehung zu ihrem Partner. Und das Finden des 'wahren' Ichs impliziert immer, dass es ein 'falsches' Ich gibt und das 'wahre' Ich schon existiert und einfach nur noch gefunden werden muss. Ist es aber nicht eher so, dass das Ich einfach Ich ist. Man entwickelt sich weiter (was die TE ja gerade macht), das bedeutet aber nicht, dass sie vorher ein 'falsches' Ich war und nu auf dem Weg zum 'wahren' Ich ist, sondern dass sich ihr Ich einfach nur entwickelt. Das ist aber auch schon alles. Und wenn sie dabei feststellt, dass der Partner an Ihrer Seite nicht mehr zu ihr passt, dann ist das in Ordnung und ein Schritt in dieser Entwicklung. Die Konsequenz ist, dass man sich im Guten trennt und jeder sich entsprechend entwickeln kann. Ob das zum Glück führt ist erstmal völlig unabhängig davon, denn es geht vielmehr bei ihr um das Abstellen von negativen Emotionen, welche sie in ihrer Entwicklung belasten. Ohne dir zu Nahe treten zu wollen, habe ich das Gefühl, dass du viel erzählst – besonders gerne um den heißen Brei –ohne konkret zu werden und die Stolpersteine deiner 'Weisheit' zu erkennen. P.s. In diesem 'Vielfickerforum' halten sich auch Menschen auf, die jahrzehntelaange Erfahrung mit Beziehunen haben. Wieder eine Vorannahme die du triffst, dass hier Menschen keine Ahnung von Beziehung hätten.
  3. Verbesserung: was genau ist denn dein Lösungsvorschlag und worin unterscheidet sich der von den anderen?
  4. Ja, aber selbst da lernst du sie nur in eine Rolle kennen, wenn du mit anwesend bist. Das bedeutet, dass sie sich vllt. nochmal anders verhält, wenn du nicht da wärst. Und solange du jetzt nicht dauernd mitbekommst, dass sie mit sämtlichen Leuten im Klinch liegt, ist doch erstmal alles tutti. 😊 Wie es dann ist, wenn Kontakte wieder möglich sind, das wird sich zeigen. Würde aber jetzt keine Gedanken daran verschwenden, denn man verbaut sich so eine tolle Zeit mit rein hypothetischen Vorkomnissen, die irgendwo in der Zukunft liegen.
  5. Für dich (oder für euch beide) sind das Punkte, die wichtig, momentan aber nicht zu ändern sind. Daher mein Tipp genieß die Zeit doch einfach mit ihr. Scheint ja alles paletti zu laufen – das einzige, was die Stimmung trübt, ist euer Gedankenkarussell zur Zukunft. Versucht euch bewusst zu machen, dass das Leben in der Gegenwart stattfindet und ihr diese auch nur wirklich aktiv beeinflussen könnt. Daher gönnt euch doch die schöne Zweisamkeit, solange ihr sie nich habt. Und selbst wenn es am Ende nicht mehr passt, weil ihr eines schönen Tages feststellt, dass die Person doch anders ist, als ihr es euch zurecht justiert habt, dann ist das so. Ihr hattet aber eine tolle Zeit, die euch niemand mehr nehmen kann. Zudem glaube ich, dass wir nie eine Person völlig kennen, denn Personen haben ganz verschiedene Rollen, die sie situations- und personenspezifisch ausleben. Vllt. als kleiner Gedankenanstoß.
  6. OT: Was sagt denn der "Vater Staat"? Und welche TV-Sender meinst du, wenn du sagt, dass das Geschehen als einfach dargestellt wird? Welche Experten und Ärzte (Ärzte sind nicht unbedingt gleich Experten) kommen denn nicht zu Wort? Was ist denn die Mainstream-Meinung? Und wie kommst du darauf, dass die Schule einen "systemkonform" erzieht? Woran machst du das fest? Und welches System meinst du genau? Und wenn du von Zensur spricht, wie definierst du das? Und wer zensiert? Liebe TE, mach deinen Weg und lass dir nichts einreden.:)
  7. Kleiner Tipp: Mit einem Verschwörungsfantasten niemals, wirklich niemals diskutieren und hoffen, dass logische/rationale Argumente helfen. Du kannst dir vorstellen, dass jeder Mensch erstmal in einer natürlich Komfortzone ist (bspw. er umgibt sich mit Menschen mit der gleichen Meinung). Was manche Menschen von anderen unterscheidet, ist der Wille auch mal aus dieser Komfortzone herauszutreten. Dafür braucht es enorme Überwindung und Motivation und die generiert man nicht durch Gegenargumente (seien sie auch noch so "richtig"). Daher spare dir die Mühe und Zeit - außer du willst eh etwas über x-Thema lernen - und investiere sie lieber woanders.
  8. Liebe TE, aus deinen Schilderungen lese ich, dass dir Harmonie und eine gemeinsame Entwicklung wichtige Grundpfeiler in einer Beziehung sind. Diese können momentan allerdings von deinem Partner nicht mehr getragen werden. Du solltest für dich die Frage stellen, kannst du deinen Partner so lieben und respektieren wie er momentan ist? Dein Text lässt mich vermuten, dass es nicht so ist und damit ist die Entscheidung eigentlich klar: eine Trennung. Deine Entwicklung finde ich toll und ich finde es super, dass du dein Leben in die Hand nimmst und es aktiv gestalten möchtest. Dazu gehören leider manchmal Entscheidungen, die uns vielleicht kurzfristig weh tun (bspw. Liebeskummer), aber langfristig für ein gutes Gefühl sorgen. Denn sei mal ehrlich, was hört sich für dich besser an: Ein paar Wochen oder Monate Liebeskummer, welcher aber immer weiter abnimmt oder die nächsten zehn Jahre ständig mit deinem Partner aneinander geraten, die Fremdscham aushalten und zu sehen, dass dein Partner seinen Horizont nicht wirklich erweitert? Übrigens bin ich dafür, dass es nicht mehr "Verschwörungstheorien" heißt, sondern Verschwörungsfantasien oder so, denn mit einer wirklich wissenschaftlichen Theorie hat das nichts zu tun. Das gibt dem ganzen Zeug eine zu seriöse Note, die es eben nicht verdient hat. @THE DEVIL: Vielleicht bin ich nicht auf dem neusten Stand, aber was hat sich denn bezüglich der Bilderberg-Konferenz bewahrheitet?
  9. Vielleicht ist das auch einfach nur Gelaber und Gesabbel mit ihrer Freundin. Ist eigtl. egal solange sie nicht von selbst auf dich zukommt. Davon mal abgesehen hast du zwar geschrieben, dass du ihr deine Wünsche kommunizierst hast, aber wie sieht es denn mit ihren Wünschen aus?
  10. Ich oute mich hier mal als eine Person mit einer Angst- und Panikstörung und kann dieses ständige Zerdenken nachvollziehen. Das ist etwas, was sehr häufig bei Menschen mit einer Angst- und Panikstörung vorkommt. Es ist völlig irrational und man kann zwar rationale Argumente finden und sich immer wieder klar machen, aber der fiese kleine Zweifel bleibt immer und verleitet einen dann gegen jede Vernunft weiter zu grübeln. Auf der einen Seite ist es zwar immer gut weiterhin für rationale Argumente offen zu bleiben, aber ich verstehe, dass diese insgeheim nicht unbedingt etwas bringen, sondern sogar dazu führen können, dass man noch mehr nachdenkt, um deren Schwachstellen zu finden, um sich selbst im Denken wieder zu bestätigen. Ich rate dir, dass du dir professionelle Hilfe suchst. Werden die Hypnosebehandlungen von einem richtigen Therapeuten durchgeführt? Bis dahin kann es vielleicht helfen sich nicht mit der Thematik "Beziehung" exzessiv auseinanderzusetzen, sondern du lernst zu verstehen, warum du so viel grübelst. Dass es eben auch "normal" ist für Menschen mit einer Angst- und Panikstörung und dies aber mit professioneller Hilfe gelindert werden kann. Für mich war und ist Ablenkung immer super, daher geh raus, lern ein Instrument oder eine neue Sprache, bilde dich online weiter, mache Sport zu Hause - beschäftige dich einfach. Vielleicht hilft dir das und lenkt den Fokus weg von den Beziehungsgedanken. P.s. Bei Panikern hat diese Angst oft etwas mit Kontrollverlust zu tun. Auch bei dir kreisen die Gedanken oft um eine Art Verlust der Kontrolle (Abhängigkeit von deiner Freundin). Im Übrigen können solche Gedankenkreise zu den komischsten und merkwürdigsten Handlungen führen. Sei dir dem bewusst und hole dir bitte therapeutische Hilfe.
  11. Wieso willst du sie freezen? Ich habe das Gefühl, dass es dir dabei daeum geht sie zu bestrafen. Das ist aber nicht richtig, denn sie hat die einzig richtige Entscheidung getroffen für euch beide. Wenn du jetzt plötzlich dein Verhalten änderst und auf Abstand gehst, weil du ja plötzlich 'so viel' zu tun hast, dann kämst du eher wie eine beleidigte Leberwurst rüber. Wäre ich sie, würde ich dich dann fallen lassen. Wenn du das tust, weil du deine Freunde und deine Hobbys wirklich vermisst und da mehr Zeit investieren willst, dann tu das. Aber das ziehe ich so aus deinem Text nicht raus.
  12. Und was hat SEIN Problem mit ihrer Krankheit zu tun? Ich bin gespannt.
  13. Es ist gar nicht so unüblich im (kranken-) pflegerischen Bereich, dass immer die gleich Kollegen Schichten miteinander haben. Ich sehe in deiner Beschreibung überhaupt nichts ungewöhnliches oder etwas wo du dir Sorgen machen musst. Und an den Kollegen, der dir empfohlen hat, sie zu nexten, weil ihr Magersucht diagnostiziert wurde.... Dürfen Menschen mit psychischer und psychosomatischen Erkrankungen keine Beziehung mehr führen, dass man sie gleich nexten muss? Würdest du das auch so sagen, wenn ihr ein Bein amputiert worden wäre?
  14. becar

    LTR Ende

    Stimme ich dir zu. Das kommt auch so etwas daher, dass wir immer etwas begründen wollen. Viele merken 'Oh, die Gefühle verändern sich für diese Person' und dann fängt es an, dass man sich etwas 'zurecht rationalisiert'. Witzigerweise wird das in diesem Forum Frauen ständig vorgeworfen, gleichzeitig rationalisieren sich viele Mitglieder hier im Forum auch vieles zurecht, wenn sie nach vermeintlichen Begründungen suchen (ich nicht ausgenommen). Daher ja, ich schätze das mittlerweile sehr, wenn Menschen das einfach so mitteilen und es auch so stehen bleiben darf.
  15. becar

    LTR Ende

    OT: Mal aus reinem Interesse, warum genau klassifizierst du das als Krankheit und was für eine Krankheit soll das sein? Geht es da um psychische oder physische Leiden? An den TE: Lieber TE, du kommst relariv emotional abgeklärt rüber, wobei ich mir da nicht sicher bin, ob du das wirklich bist oder ob das ein Abwehrmechanismus von dir ist. Ich denke, dass du das nur für dich alleine beantworten kannst. Desweiteren solltest du vielleicht am Freitag nochmal das Gespräch suchen, um zu klären warum sie mit dir Schluss macht. Das Problem beobachte ich häufig, dass Männer oft überrascht sind, wenn sich die Partner oder Partnerinnen von ihnen trennen, weil die Aufmerksamkeit nicht wirklich qualitativ auf die Beziehung gerichtet ist. Für dich wäre vielleicht nochmal ein Abschlussgespräch hilfreich, um den derzeitigen Status nachvollziehen zu können. Vielleicht auch mal ein kleiner Denkanstoß aus einer anderen Richtung: Wir sind manchmal dazu geneigt für alles Gründe zu suchen. Wir sind gierig nach Kausalitäten und basteln und so die Welt und das Verhalten von Menschen zurecht. (Darum ist in jedem Thread, in dem die Frau zweifelt oder sich trennt, grundsätzlich die Vermutung da, dass sie jemanden anderen hat). Allerdings spielen in Beziehungen immer mehr die Emotionen eine Rolle und Emotionen sind nicht immer kausal zu erklären. Es ist unbefriedigend, wenn man zu hören bekommt, ich empfinde das einfach so. Es fehlt die Erklärung, die Begründung. Sollte morgen auch nicht mehr dabei rumkommem, als dass ihr Bauchgefühl das so sagt, dann versuche das so auszuhalten und anzunehmen. Denn es kann tatsächlich das einfach sein. Emotionen ändern sich einfach, oft irrational und ohne jegliche Erklärung. Ebenso möchte ich dir auf den Weg geben, dass ich es gut finde, dass du versuchst deine Einstellung zu der Transsexualität deines Vaters zu finden. Vielleicht ein kleiner Denkanstoß, damit du dir klarer über den Umgang mit deinem Vater wirst. Denk an die Eigenschaften, die deinen Vater zu deinen Vater machen (damit meine ich nicht den Aspekt der Fortpflanzung). Sind diese Eigenschaften weg seitdem sich dein Vater zur Transsexualität bekennt?