Ähmja

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  1. Ähmja

    Coronavirus 2020

    Dann haben das aber auch 22 % der gesunden Kontrollgruppe und 57 % der Kontrollgruppe mit vergleichbarem Risikoprofil.
  2. Ähmja

    Coronavirus 2020

    Wenn ich mir die Einordnung der Werte ansehe, dann wird das ganze für mich noch unplausibler. Werte für Troponin T hs unterhalb von 14 pg/mL gelten als Normalwerte! Oberhalb dieses Wertes besteht ein Verdacht auf eine Herzmuskelerkankung. Und das war bei 5 von 100 Probanden der Fall. D.h. die übrigen 66 waren im Normalbereich. Dann finde ich ist es eine noch gravierender Verzerrung wenn man sich dann auf die 71 Probanden als Indikator für dauerhafte Herzschäden bezieht, obwohl diese im Normalbereich sind.
  3. Ähmja

    Coronavirus 2020

    Danke für deine Ausführungen. Mir geht es nicht darum die Studie anzugreifen, sondern darum, was daraus gemacht wird. Ich will gar nicht anzweifeln das Covid Herzmuskelentzündungen verursacht. Mir geht es um die Frage, ob wir hier wirklich viel mehr schwere Verläufe als bei der Grippe haben und damit künftig in einigen Jahren mit viel mehr Tote durch plötzlichen Herztod rechnen müssen. Darum ging es in der vorangegangenen Diskussion ja auch. Die Autoren sagen ja selber im vom mir zitierten FAZ Artikel, dass viele Formen so leicht waren, dass man sie normalerweise in diesem Stadium gar nicht erkannt hätte. Ich habe mich auf die Werte für Troponin (71 %) herangezogen, weil diese ohne weitere Einordnung in den Medien extrem oft als Indikator für langfristige Herzschäden aufgeführt wurden. Und nicht die von dir dargestellten Sachverhalte : "Die Herzmuskel-Entzündungen traten im fast gleichen Maße bei den Corona-Infizierten auf, die zuhause genasen, wie bei den im Krankenhaus untergebrachten. Und sie traten auch bei Patienten auf, die ohne Vorerkrankungen und oft sportlich waren. Alle hundert Patienten der Studie waren zwischen 45 und 53 Jahre alt. Auch langfristige Herz-Schädigungen möglich Weil bei 71 Patienten zudem der Marker Troponin im Blut gefunden wurde, der Herzmuskelschäden anzeigt, befürchten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen um Valentina Puntmann, dass die Herzschäden zum Teil auch dauerhaft sein könnten." https://www.google.com/amp/s/www.br.de/nachrichten/amp/wissen/corona-herzschaeden-auch-bei-leichtem-covid-19-verlauf,S5wNnj2 Sorry aber da muss ich doch einfach noch dazuschreiben, dass auch in der Kontrollgruppe eine extrem hohe Prozentzahl diese Werte hatte. Alles andere ist in meinen Augen irreführend. Auch im Zeitartikel finde ich das ohne die von mir getroffene Einordnung für den Laien nicht nachvollziehbar dargestellt. Und ich finde solche Aussagen werden durch die Studie nicht gestützt:
  4. Ähmja

    Coronavirus 2020

    Um nochmal auf das Thema zurückzukommen. Hast du dazu inzwischen weitere Quellen? Ich habe zwischenzeitlich Mal zu der Frankfurter Studie recherchiert, weil mich das Thema extrem beunruhigt hat. Und je mehr ich dazu recherchiere, desto verärgerter werde ich. Ich habe in zahlreichen Zeitungsartikel dazu bspw. gelesen, dass damit gerechnet wird das langfristige Herzschäden verbleiben. 78 % der Patienten haben entzündliche Veränderungen des Herzmuskels oder Herzbeutels. Dafür spreche etwa die signifikante Erhöhung von Troponin bei 71 % der Probanden. Was für ein Bild ergibt sich für jemand der nun dies ohne weitere Einordnung liest? Der googel das kurz, stößt als erstes auf jeder Seite auf den Hinweis, dass eine Herzmuskelentzündung etwas extrem schlimmes ist, tödlich sein kann, 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit und 6 Monate Sportverbot.. Fast alle Zeitungsartikel und auch dein Beitrag suggerieren, dass plötzlich von vormals gesunden Menschen 60-78 % diese Schäden hätten, welche ohne Covid nicht aufgetreten wären. Desolat also. Ich war damals wirklich geschockt, als ich von der Studie gelesen habe. Schaut man sich dann aber die Studie an, stimmt das überhaupt nicht. Zum einen haben zahlreiche der Probanden Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, COPD oder Asthma. Dem wird durch eine Kontrollgruppe mit vergleichbaren Risikofaktoren entgegengewirkt. Bei der risikogewichtete Kontrollgruppe wiesen 57 % der Kontrollgruppe ebenfalls signifikant erhöhte Troponinwerte auf. Es ist also mitnichten so, dass hier ein Sprung von 0 % auf 71 % erfolgt, sondern das ein Sprung von 57 % auf 71 % zu erwarten ist. Ich habe etwas weiter recherchiert und eine Artikel in der FAZ gefunden, in dem der Studienleiter dazu Aussagen trifft: "Durch die MRT-Aufnahmen konnten die Ärzte laut Nagel neue Schäden an den Herzen der Patienten deutlich sichtbar machen. Die Studienteilnehmer, bei denen bei den Untersuchungen Veränderungen aufgefallen sind, werden derzeit weiter durch die Uniklinik betreut. In vielen Fällen könne den Patienten aber noch keine standardisierte Behandlung angeboten werden, sagt Nagel. Denn die Herzmuskelentzündungen seien durch die MRT-Aufnahmen in einem sehr frühen Stadium diagnostiziert worden. Das sei zwar prinzipiell gut, aber eben auch eher untypisch für das Krankheitsbild. Üblicherweise erhielten Patienten eine solche Diagnose nämlich erst, wenn sie schon viele Symptome entwickelt hätten. Weil die Entzündung im Regelfall schon weit fortgeschritten sei, kämen dann starke Medikamente zum Einsatz. Womöglich zu stark für die im Rahmen der Studie erkannten leichten Entzündungen." https://www.google.com/amp/s/m.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurter-studie-herzschaeden-nach-corona-infektion-16899160.amp.html So und damit kommen wir wieder zurück zu meiner ursprünglichen Aussage bezüglich der Grippe und Herzmuskelentzündungen die nicht erkannt werden und dann ausheilen ohne daß jemand etwas davon bemerkt. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mir von jemanden wie dir da auch eine seriösere Einordnung gewünscht hätte. Gefühlt klatscht du hier einfach eine Studie nach der anderen hin. Wünschenswert wäre aber eine Einordnung ansonsten ist das für mich dieselbe Panikmache wie bei den Covidleugnern, die auch einfach irgendwelche Zahlen aus dem Kontext gerissen posten. Ich habe jetzt nur mal bei dieser Studie angefangen und die Zahlen und Hintergründe belegen deine Behauptungen nicht. Mir geht es dabei vor allem um die Psyche vieler Menschen, die solche Zahlen nicht direkt einordnen können. Ich habe selber bei mir gemerkt, was das bei mir ausgelöst hat und ich kann zumindest solche Studien einigermaßen bewerten auch wenn es mich einiges an Aufwand und Recherche kostet. Es gibt aber viele Menschen die solche Zahlen nicht einordnen können. Und da erwarte ich von jemand mit deiner Stellung im Forum und deinem Know-how ein seriöseres Vorgehen. Schlimm genug, dass kaum eine Zeitung die Zahlen eingeordnet hat.
  5. Ähmja

    Coronavirus 2020

    Das stimmt doch einfach nicht... Wenn ich die Daten hier prüfe, dann kommt da bspw. für NYC ein Faktor von mindestens 10 raus: https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/cases-updates/commercial-labs-interactive-serology-dashboard.html Der zweite Zeitraum sind Daten von Ende April - Anfang Mai. Das ist dann auch nicht mehr Beginn der Pandemie. Für Indien sieht es nochmal krasser aus. Die Daten wurden Ende Juni erhoben: "Das nationale Zentrum für Seuchenkontrolle in Indien hat zwei Wochen lang mehr als 21.000 Menschen in Neu-Delhi auf Antikörper getestet und nun die Ergebnisse vorgelegt: Bei 23,48 Prozent der getesteten Menschen seien Antikörper gefunden worden. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Studie hätten zudem keine Symptome gehabt. Es ist die erste groß angelegte Studie zu Antikörpern in Indien. Neu-Delhi ist eine der Städte im Land, die am stärksten vom Corona-Virus betroffen sind. Ende Juni sind Untersuchungsteams in elf Bezirke der Stadt losgezogen und haben bei Einwohnerinnen und Einwohnern Blut abgenommen - per zufälliger Auswahl. [...] Laut offiziellen Zahlen, die mit Coronatests erhoben wurden, die eine aktive Erkrankung nachweisen, haben sich nämlich erst mehr als 120.000 Menschen in Neu-Delhi angesteckt. Rechnet man aber die Ergebnisse der Antikörper-Studie hoch, hätten sich schon rund fünf Millionen Menschen mit Covid-19 angesteckt. Viele der getesteten Personen, die Antikörper aufweisen, hätten keine Symptome gehabt." https://www.tagesschau.de/ausland/indien-corona-137.html
  6. Ähmja

    Coronavirus 2020

    @IronM Welche Studien weisen deutlich niedrigere Quoten aus?
  7. Ähmja

    Coronavirus 2020

    Ich habe Mal gegoogelt. Auf die schnelle habe ich zwei Todesfälle gefunden. Eine iranische Fussballspielerin und einen bolivischen Zweitligaspieler. Bei hsc montpellier hat es mit junior Samba einen Spieler sehr schwer erwischt. Der wurde im April ins künstliche Koma versetzt, nimmt aber wohl zwischenzeitlich wieder am Mannschaftstraining Teil. Ansonsten habe ich nichts in die Richtung gefunden. Zeigt für mich, dass es so ganz extrem nicht seien kann, hart erwischen kann es einen mit sehr viel Pech trotzdem.
  8. Ähmja

    Coronavirus 2020

    Ein Vergleich Grippe / Covid bezüglich der Häufigkeit bei leichten Verläufen würde mich wirklich interessieren. Wenn du da was hast, wäre es super. Wenn 50 % der Asymptomatiker Herzschäden davontragen, die es bei Grippe nicht gibt, dann müsste die Anzahl an Herz-Kreislauftoten in den kommenden Jahren ja explodieren. Die Frage ist für mich halt, findet man was, was bei Grippe auch auftritt aber nur noch nie untersucht wurde oder ist das wirklich so neu bei Covid. Ich kann das nicht einordnen. Weil ich dazu noch nichts valides gefunden habe. Ich Handhabe das ansonsten auch eher vorsichtig. Ins Fitness gehe ich inzwischen nur noch morgens, Supermarkt mit FFP-Maske, Feiern wenn dann nur draußen und mit Abstand etc.
  9. Ähmja

    Coronavirus 2020

    Wobei man schon die Frage stellen muss, wie häufig das Auftrit im Verhältnis zu den tatsächlichen Erkrankten ist. Irgendwelche Einzelfälle bringe eine Diskussion dann auch nicht voran. Auch ein Grippevirus kann schwere Komplikationen haben. Die Frage ist, sind das Einzelfälle oder ist es die Regel. https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/grippe/komplikationen/
  10. Ähmja

    Coronavirus 2020

    Durch diese Erkenntnisse wird man die Sterblichkeit mittelfristig aber sicherlich noch deutlich senken können. Anfang wusste man das ja alles nicht bzw. konnte nur vermuten. Da wurde und wird viel ausprobiert, deswegen ist es halt scheiße das Zeug jetzt zu bekommen. In einem Jahr sieht es da sicher schon deutlich besser aus.
  11. Ist nicht nur eine Frage der Größe der Geheimratsecken sondern auch der Haarstruktur. Mit lockigem Haar kannst du bspw. recht entspannt Geheimratsecken kaschieren, ohne das es auffällt. Mit dünnen glatten Haar wird das eher schwierig. Da sieht man einfach direkt dieses nach vorne bzw. zur Seite gestylte, was dann auch gerne vom Wind verweht wird.
  12. Warum bleibst du nicht die Zeit in der Firma? Surf halt im Inet bissel und wenn das nicht zulässig ist, nimm dir n Buch mit. Besser als Minusstunden zu machen.
  13. Ähmja

    Beim sex filmen

    Was laufen denn hier für Leute rum? Der entsprechende Paragraph wurde doch bereits genannt. Google spuckt dazu entsprechende Gerichtsurteile aus. Im übrigen müssen wir gar nichts. Ist doch mir juck, wenn ihr vor Gericht landet. Anstelle für so einen Hinweis dankbar zu sein. Naja bin raus, unfassbar hier.
  14. Eigentlich ist doch alles gesagt. Wenn der Sexdrive schon zu Beginn nicht passt geht man keine Beziehung ein. Außer man hat keine Alternativen. Das Kommunizierst du übrigens auch gegenüber deiner Freundin. Also mit den Alternativen. Deine gesamte Kommunikation ist (zumindest was man hier rauslesen kann) unterirdisch. Wundert mich, dass das Mädchen dich nicht in den Wind geschossen hat. Mit 18 geht das noch klar, aber mit Mitte 20 würde ich mich da hinterfragen.