wilson_tight

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  1. Satsang: Ja genau der bin ich, mittlerweile mit abgeschlossener Berufsausbildung, Aussicht ein Studium fortzusetzen und das Hobby Sport habe ich recht diszipliniert weiterentwickelt. Meine Medikamente habe ich gemeinsam mit dem Arzt reduziert von der Dosis her. Die Sitzungen mit dir waren weiterhin Motivation, hatten das letzte persönliche Gespräch a vor ca. zwei Jahren. Mich reizt es ja auch irgendwann den Practitioner zu machen, ist halt etwas Sparerei notwendig. Bis dahin beschäftige ich mich halt gern mit dem Thema, im Bewusstsein, dass die NLP Ausbildung der nächste Schritt wäre und nicht irgendwelche Bücher darüber zu wälzen oder Videos zu schauen, wobei das auch sehr unterhaltsam und interessant ist. Wenn ich mich selber evaluieren würde nach einer Fragebogenmethode, könnte ich jetzt respektive nicht sagen obs an von dir angewandten NLP Techniken lag, dass ich einige mit dir vereinbarte Ziele erreicht habe, oder ob der Austausch mit dir an sich so fruchtbar war. Also Rapport hast du gut aufgebaut, auch lange Zeit nach dem letzten Gespräch mit dir habe ich vieles von dir gesagte bewusst reflektiert und es gab auch Momente in denen ich etwas von dir für mich gedanklich kritisiert habe, aber teilweise nach ein paar Tagen dann zu der Einsicht gekommen bin, dass ich da eine Baustelle und oder Blockade habe und ein Satz von dir (vielleicht etwas total unbedeutendes, aber irgendwie bewusst/unbewusst rausgesucht) eine negative Reaktion in mir hervorgerufen hat, was mich aber dann weiter auf eine innerliche Suche gebracht hat. Was ich durch etwas an Literatur (Destabilisierung führt zu Suche führt zu neuen Erkenntnissen/Erlebnisinhalten führt zu Stabilisierung bis wieder ein destabilisierendes Moment eintritt usw.) auch nachvollziehen kann. Ich bin um eine objektive Sichtweise bemüht. Mein Eigeninteresse und der Zugang zu Informationen haben mir bestimmt zugespielt, um bewusst Kontakt mit dir aufzunehmen und zu sagen, für was für einen Scheiß geb ich alles Geld aus, komm, buch mal ein paar Sitzungen bei dir. Ich habe nur noch ganz ganz selten akustische Halluzinationen. Ich könnte sagen das "Gesamtpaket" stimmt heutzutage im Vergleich zu früher besser, alleine durch den Auszug vom elterlichen Haus vom Land in eine Stadt in die eigene Wohnung hat sich viel geändert etc. Ich würd mich schwer tun mich Selbst im Hinblick auf dich so zu evaluieren, dass NLP der alleinige Faktor der Verbesserung meines Zustands war. Bei anderen Begebenheiten wie Klaustrophobie, Höhenangst oder Agoraphobie stell ich es mir mit der objektiven Überprüfung leichter vor. Oder man denke an einige von Bandlers Anekdoten, in denen vor der NLP basierten Sitzung alle anderen therapeutischen Wege ausgeschöpft wurden. Bis dann dadurch Phobien auf einen Schlag wegwaren. Ich finde da ist es relativ leicht mit einer Fragebogenmethode nachzuweisen, dass mit der Technik soundso die Angst nach der und der Zeit behoben war und danach für den Zeitraum (ein, zwei, drei Jahre nach Befragung) nicht mehr aufgetreten ist. Du hast hier im Thread schonmal was gepostet, auch selber hast du deine Tranceaudio und den Erfolg bewertet. Das fehlt aber anscheinend im großen Stil, oder es fehlt generell das Interesse zu beweisen dass es wirkt. Mit dieser Meinung verstehe ich die Aussagen nicht, dass eine wissenschaftliche Herangehensweise per se nicht auf NLP angewendet werden könne.
  2. Da tut sich ja endlich mal wieder was im NLP Forum! Super, danke für alle Beiträge, vor allem Satsang und TONYSTARK (der hier soweit ich das einschätzen kann wirklich substantiell Kontra gibt). Als interessierter Laie denke ich, dass Richard Bandlers Ausstrahlung und der Mythos von Milton Ericksson bei den NLP Anhängern schon eine essentielle Rolle spielen. Wenn man sich die Bücher von Ericksson durchliest, mit kommentierter Ausgabe von Ärzten, die ihn bei Hypnosesitzungen begleitet haben, ist man richtig geflasht: Was hatte dieser Mann alles an kreativen Einsichten und den Mut, solch unkonventionelle Wege zu beschreiten. Die ganzen Sprachspiele usw. zeugen davon, dass er sich tiefergehend mit den Problemen seiner Patienten und einer individuellen Problemlösung beschäftigt hat. Dazu die ganze Vorgeschichte, wie er als Kind mit der Kinderlähmung aus einem Handicap eine besondere Gabe entwickelte, andere Augen für die Welt bekam. Und dann ist da noch Richard Bandler, der Begründer von NLP. Der auch coole Geschichten und/oder (!) Metaphern erzählt und dabei den Mythos um Ericksson immer wieder einfließen lässt. So wie ich Bandler in Videos von mehrtägigen Sitzungen erlebt habe, ergab sich der Eindruck, dass er zur Frage der Wissenschaftlichkeit eine Metaposition einnimmt, noch höher als zur Wissenschsftlichkeit. Das finde ich bei ihm so spannend, denn er hält sich, so meine Einschätzung, den Raum frei den die Wissenschaft nicht oder (noch) nicht ergründen kann. Was man bei anderen schnell als "Quacksalberei" abtun könnte, wirkt durch seinen Frame extrem authentisch auf mich. Das mag ich an ihm so gerne und ich kann mir gut vorstellen dass es viele NLP Master gibt, die "Jünger" von ihm und/oder Ericksson sind, die diese Botschaft tranceportieren wollen. Wen ich als sehr bodenständig in diesem für den einfachen Mann teils sehr surreal anmutendenden Bereich empfinde ist Robert Dilts, sein Buch "Generative Trance" zieht eine Parallele zur Quantentheorie, was ich als logisch korrekte Folgerung sehe, wenn ich mit der Offenheit rangehe, dass NLP für diese Menschen eine echte Bereicherung darstellt und es auf ein höheres Level als das objektive boosten. Die Quantentheorie auf den Geist anzuwenden finde ich recht simpel und nachvollziehbar. (CAVE: als Laie!) Deswegen lese ich auch sehr gerne hier die Beiträge von Tsukune, der oft in seinen Beiträgen einen Blick über den Tellerrand erahnen lässt. Da gehts dann um die unbeantworteten Fragen der Wissenschaft (Gibt es Gott bzw ein höheres Wesen? Und wenn ja, was wäre möglich, wenn dem so ist?). Satsangs unbedingten Willen, dass man alles schaffen kann, find ich auch geil. Das ist für mich als Laie im Kern das Mindset, das NLP, auf die Begründer beziehend, darstellt. Den großen Reichtum sehe ich begründet in den Aussagen zum Geist, dem Unbewussten des Menschen. Diese Freiheit einem Menschen, einem Individuum zuzugestehen finde ich höchst edel. Dass man mit wissenschaftlichen Ansätzen NLP untersuchen und validieren soll, ist auch höchst angebracht. Ich denke, dass NLP dort ansetzt, wo die Wissenschaft ehrlicherweise zugibt, noch Jahrzente zu brauchen (z.B. in der Neurologie), Vertreter des NLP diesen "Zeitvorsprung" sich manchmal gerne zu nutzen machen um dies oder jenes zu deklarieren und das es deshalb höchst respektabel ist, wenn TONYSTARK hier ernsthaft an einer objektiven Auseinandersetzung arbeitet. Fruchtbarer Austausch beider Seiten, die Aussage von TONYSTARK, dass man nicht zusammenkommen kann momentan finde ich schade, was sich dann am Aufhängen an den Augenzugangshinweisen zeigt, wo doch vorher geschrieben wurde, das sei nur EINE Methode von zahlreichen. Was ich aber interessant finde ist der Fakt, dass sich in einer Studie teilweise die Ärzte als sicherer erfahren haben. Das ist etwas was ich, als Krankenpfleger, auch unbedingt reflektieren muss, es gab und gibt Situationen bei denen ich mich selbstbewusst im Umgang mit Patienten empfinde, aber der Patient respekive ehrlicherweise doch nicht so den Bombenrapport hatte. Tsukunes Einwand, dass man generell schlecht wissenschaftlich den Erfolg oder Misserfolg von NLP evaluieren könne, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Mit einem Fragebogenverfahren könnte man doch ganz einfach die Behandelten darum bitten, im Zeitraum x nach der Therapie oder dem Coaching Verbesserungen in der Erfahrung zum individuellen Thema x, y oder z festzuhalten, aus der Sicht des Behandelten subjektiv und objektiv. Gruß Wilson
  3. Deinen Text finde ich nach paarmaligem Durchlesen ziemlich gut. Hoffe, es gibt noch Diskussionsbedarf.
  4. Sorry für den Doppelpost. Ich finde Ken Wilber und seine Beschäftigung mit dem Thema ganz gut. Habe in letzter Zeit einige Bücher von ihm gelesen. Er macht Querverweise zur Wissenschaft und bemüht sich um eine Integration. Mir ist immer noch nicht so ganz klar was du mit Esoterik meinst mit deiner Erklärung. Ich als Laie würde darunter vielleicht Meditationstechniken oder alte Weisheiten darunter verstehen. Auf die Schnelle habe ich keine Texte von dir hier zur "Esoterik" gefunden. Du schriebst hier von Innen und außen und hast eine Trennlinie dazu gezogen, bei der man vielleicht meinen könnte dass das eine gut und das andere schlecht sei. Also der Fokus auf das Innere gut, der Blick auf das Außen schlecht. Hier erwähne ich gern noch einmal Ken Wilber, das Buch Integrale Spiritualität, in welchem er vier Quadranten, zwei innerliche (des Individuums und des Kollektivs) und zwei äußerliche (wieder Kollektiv und Individuum) einführt zur Betrachtung von Phänomenen. Dass es so genannten "Quadrantenabsolutismus" geben kann, führt er auch aus. Die Betrachtung des Menschen lediglich als einen Körper , von außen gesehen, den man sezieren kann ohne auf die innere Welt einzugehen. Genauso kann es aber auch einen Absolutismus geben der nur auf das Innere blickt ohne zum Beispiel Fakten und Entwicklungen der objektiven Wissenschaft hinzunehmen. Du führst das ganze bestimmt noch näher aus, worauf du hinauswillst. Ich wollte nur darauf hinweisen dass sich für mich dein Startpost etwas installiert liest. Übrigens Danke an den User Tsukune, durch ihn habe ich mich mit Wilbers Werken etwas beschäftigt und auch immer wieder neue Literaturtipps in seinen Büchern gefunden zu interessanten Fachgebieten.
  5. Dann kommt hoffentlich noch eine Vereinigung von beidem. Denn der Text bis jetzt kommt mir auf der Metaebene deiner Definition gemäß eher exoterisch vor.
  6. Wenn du hier im Forum echte Hilfe suchst kann ich dir übrigens den Mod Satsang empfehlen, der kann bei solchen Verhältnissen wie du sie hast, JAY10 , dir helfen da etwas durchzublicken und für klare Verhältnisse zu sorgen, weil er das System berücksichtigt in dem du dich befindest.
  7. Zwischen Medikamente eigenmächtig absetzen und gemeinsam mit dem Arzt schrittweise reduzieren besteht ein Unterschied. Ich nehme seit ich 19 bin Neuroleptika (Quetiapin bzw. Seroquel), bin jetzt 26. Was mir in den letzten drei Jahren gelungen ist, ist die Dosis von 800mg auf momentan 125mg zu senken mit Einverständnis des Arztes, mit weiterer Tendenz nach unten, was schon mal ein Fortschritt ist. Klar ist es nicht optimal in so jungem Alter Tabletten zu schlucken. Aber meine Erfahrung ist dass die Medis eine Ausrede sein können. War der limiting believe vorher ein anderer, hat er nun seinen Platz gewechselt und taucht nun in der Form: "Dass es anders läuft als ich mir vorstelle liegt an den Tabletten" auf. Von der Logik her sicher berechtigt, aber ich bin der Meinung dass ein Mensch wie du, Medikamente hin oder her, die regelmäßigen Arzttermine braucht, damit du für dich weißt wo du momentan stehst. Der Gedanke die Medikation abzusetzen ist meiner Erfahrung nach auch der versteckte Wunsch, dass du eigentlich gesund bist oder es wieder werden kannst und es wieder werden kannst wenn du auf dich hörst. Ich kenn deine Geschichte, mit inhaltlichenÜbereinstimmungen zu deiner, von mir selbst. Habe aber im Gegensatz zu dir sieben Jahre Erfahrung. Was kannst du daraus lernen? Suche Ressourcen: -Die Tatsache dass du, wenn du von etwas so angespornt wirst, dass es dich emotional so mitnimmt und du mit Feuereifer bei der Sache bist und für eine gewisse Zeit mit Leib und Seele ein Ziel verfolgst so dass alles um dich herum egal ist, ist eine riesen Stärke. Vielleicht warst du dir vorher dessen nicht bewusst und der radikale Ausbruch hat dein komplettes System umgekrempelt, mitsamt einem Konflikt zwischen der Umwelt und dir. Aber die Stärke hast du immer noch, trotz der Tabletten. Die Medikamente stellen eine Routine von außen dar, damit du innerlich stabil werden kannst. Wie stellst du dir das vor, tagelange Schlaflosigkeit, mit Euphorie, ohne jeglichen Halt von außen und mit Ideen vereint, aber noch mit Zuständen in deiner Umwelt wie vor deiner Psychose? Es brach etwas durch weil es durchbrechen musste, sei froh und sei auch froh dass du , wenn auch unangepasst und unglücklich, den Mut hattest solche Aktionen zu bringen! Erst mit der Routine Tabletten kannst du dir etwas neues aufbauen, dein Potenzial nutzen und an dir arbeiten. Das muss nicht für immer sein, denn wie du erkennst liegt alles an dir innerlich. Doch du bist, wie jedes andere Lebewesen auch, an die Umwelt und ihre jeweiligen Kontexte gebunden. Wenn du die Medis nimmst, übernimmst du die Verantwortung für dich mit allen negativen Konsequenzen und übergibst sie nicht anderen, wie es der Fall bei einer Einweisung in eine psychiatrische Anstalt durch dritte Personen wäre.
  8. Das Gym war auch richtig toll, mal schauen ob ich da hinwechsle. Tolle Atmosphäre. Bei einem Workshop der an diesen anknüpft bzw. einem Zweitagesseminar wäre ich auch gerne dabei.
  9. Hey Frank! Danke fürs Training! Ich habe vorher zwei Youtube Videos von dir gesehen. Jetzt heute nach dem Workshop noch das mit den misding Links. Insofern bestätige ich noch einmal das Feedback, das ich gegeben habe: Wenn sich die Leute alle Videos anschauen und sich mit dem was du preis gibst beschäftigen, coachst du gleichzeitig auf einer Metaebene fortgeschrittene Anfänger, weil du den Sport leidenschaftlich lebst (was man an nonverbalen Zeichen sehen kann). Bei mir persönlich war es das Geld wert. Du gibst hier im Forum dauerhaft gratis substanzielle Tipps. Ihr wart offen für Fragen und das haben viele meiner Ansicht nach nicht genutzt. Als ich ging hast du auf mich den Eindruck gemacht dass du gerne noch länger bleibst weil du das liebst was du machst. Mit Hintergrundwissen aus dem Forum und den Youtube Videos (die ersten Treffer) habe ich mich nebenbei für dich und dein ganzheitliches Wissen interessiert so dass die Zeit schnell verging. Wenn meine Fragen auch meine Inkompetenz in dem Lifting Bereich widerspiegelten so hat mich einfach dauerhaft das Konzept dahinter interessiert. Ich muss zugeben: Wenn sich jetzt von den Teilnehmern, die zu faul, unsicher bzw. uninformiert über deine/eure Gesamtkompetenz waren und die Chance nicht genutzt haben, spezifische Fragen zu stellen jetzt das youtube Video missing Links (einer der ersten Treffer, Dauer 5 Minuten, ca. genauso lang wie die anderen beiden auf der ersten Seite auf denen du Vorträge hältst) dann kann das vielleicht im nachhinein so wirken als ob du bloß Tipps zum Kohle machen gibst. Ich fand Gruppenzahl und euch zwei Coaches angemessen,wie gesagt ihr hättet bestimmt bis 21 Uhr weitergemacht (dein akademischer Anspruch muss einfach von dieser Qualität sein und Nils war geduldig und hat mir und aus meiner Sicht auch der Gruppe vermittelt dass er gerne nochmal bereit ist auf jeden einzugehen mit Hinnahme der Zeitplanüberschreitung). Aber das ist aus meiner Sicht dann wirklich ein Problem der Leute die die ganze Zeit ruhig waren aber keine Fragen gestellt haben und dann bei der Reflexion zurückgemeldet haben dass es zu unstrukturiert war oder zu wenige Coaches für die Grppe von ca. 15 Leuten. Vielleicht waren sie unter Zeitdruck, denn im Gespräch mit einigen von ihnen stellte sich heraus dass sie selbst eine Wegstrecke von ein paar Stunden hatten! Ich beziehe mich hier aber auch nur auf das Feedback von einem Bruchteil der Leute. Ich fand mich gut aufgehoben und wurde im Eindruck bestätigt den ich bislang aus dem Forum hatte: Shao, du verfügst über einen riesen Haufen Kompetenz und wissenschaftlichen Wissen, es macht dir Spaß und du siehst es aufgrund der Vielfalt im Sport nicht ein dich auf irgendeine allgemeingültige Regel die schnell abgehandelt wäre herunterzulassen, so wie man es im Internet leider zu oft sieht. Nils und du seid ein eingespieltes kompetentes Team nicht nur im Bereich Powerlifting. Hier kann denke ich jeder Anfänger und Fortgeschrittene profitieren. Bin gerne wieder bei einem deiner nächsten Seminare dabei!
  10. Wenn du 25 Jahre alt bist und damit rechnest, erst in zehn Jahren eine Ausbildung zu beginnen scheint es mir dass du aktuell nicht daran glaubst, dass es eine Möglichkeit für dich gibt in kürzerer Zeit auf einen Weg der Besserung zu kommen, was dir vielleicht durch dein Umfeld, in dem du dich gerade befindest so vorkommt. Ich kenne das Setting deines therapeutischen Wohnheims nicht aber es könnte vielleicht sein dass du durch diese Umwelt das Gefühl bekommst dass du auf Dauer abhängig sein wirst von dem Hilfsangebot anderer, was unbewusst impliziert dass du immer irgendwie eingeschränkt sein wirst. Dies kann z.B. verstärkt werden wenn du empfindest dass manche deiner Mitbewohner womöglich ein Leben lang auf tägliche Überwachung, Unterstützung und Anleitung durch Fachpersonal angewiesen sein werden müssen. Falls das zutreffen sollte sei dir dessen bewusst, dass solche Einrichtungen sinnvoll sind und es bestimmt Menschen gibt die leider lange, lange Zeit dort verbringen, was oft wirklich das Beste für sie ist. Sei dir auch dessen bewusst, dass es auch tragische Fälle gibt, Fälle in denen manche den Absprung leider aus was für einem Grund auch immer es nicht geschafft haben obwohl sie eigentlich das Zeug locker dazu gehabt hätten wieder ein normales Leben mit oder ohne der Erkrankung zu führen. Du bist mit 25 Jahren noch jung. Du kannst das beste aus dieser Zeit in dem Wohnheim machen, nutzt Angebote wie Improvisationstheater, Sportangebote. Super, weiter so! Du hast hier Kontakt mit Menschen, denen du draussen nicht so offen und ehrlich begegnen würdest: Deine Mitbewohner, Individuen mit interessanten Geschichten. In Hinblick auf deinen späteren beruflichen Werdegang überlege dir ob du später vielleicht mit solchen Menschen arbeiten möchtest. Du hast hier Einblicke und erlebst Menschen viel besser als der Arzt der sie für eine Stunde mal sieht. Lerne von Ihnen über dich selbst und deine Erkrankung! Du kannst ein wunderbarer Therapeut werden (da gibt es zahlreiche Berufe in dem Bereich bis hin zum Arzt! ). Dann wäre dieser Aufenthalt eher eine berufliche Station in deinem Lebenslauf. Das ist eine Möglichkeit, deine Lebensgeschichte zu entwickeln wie anfängergeist schreibt (ein Dank hier an anfängergeist für seine top Beiträge!). Ansonsten gilt das Prinzip des Enpowerment des Patienten, also dass er befähigt wird selbst Experte zu werden in seinem Fall und selbstbestimmt mitwirkt an seiner Therapie. Falls das noch nicht der Fall ist könnte das an deinen behandelnden Personen und oder dir selber liegen. Informiere dich ausreichend über die Krankheit und verschiedene Therapiemethoden und lerne dein eigener Anwalt zu sein in der Hinsicht. Habe den Mut, dem Arzt mal dagegenzusprechen wenn deiner Meinung nach anders vorgegangen werden müsste. Hole dir verschiedene Meinungen von anderen Ärzten ein, wenn dir irgendetwas komisch vorkommt. Zu Medikamenten: Es gibt mittlerweile gute Medikamente die relativ nebenwirkungsfrei ist. Es kann sein, dass man die Krankheit mit dem richtigen Medikament gut behandeln kann. Dann musst du zwar ähnlich wie ein Diabetiker eigenverantwortlich schauen, dass du durch Einnahme einen gewissen Spiegel hältst, kannst aber ansonsten ganz gut leben! Auch in der Sache, bleib am Ball und hab auch Geduld, bis du richtig eingestellt bist. Kopf hoch, ich kenne die Gedanken die du hast und kann diese Zukunftsängste nachvollziehen. Ich bin hundertprozentig überzeugt dass du es in der Hand hast wie es weitergeht. Lerne dich in Geduld und akzeptiere dass Rückschläge und Rückzüge gibt nachdem du aktiv an deiner Genesung gearbeitet hast, das ist normal. Alles Gute derweil!
  11. Finds cool dass du das ganze professionell angegangen bist und hier transparent machst. Hast dir große Mühe gegeben zahlreiche Screenshots Erklärungen usw. Eine Art Studienarbeit :D Bei dem Satz Ihr könnt generelle Frauenmerkmale beobachten und daraus lernen bei der Auflistung, was man alles mit deinen Tinder Tipps machen musste ich mich dann zum zweiten Mal vergewissern, dass der Text von dir, Satsang ist und kam ins Stutzen: Dieses sich möglichst gut darstellen, ins rechte Licht rücken, mit Archetypen spielen, bewusst alles so zu inszenieren werte ich an sich als Frauenmerkmal und eher als ein Indiz für Unsicherheit und Inkongruenz und deshalb wage ich zu bezweifeln ob das in der NLP/Psychologie Ecke gut aufgehoben ist, bei der die Seiten voll sind von echt Hilfesuchenden. Ob denen dann mit sowas geholfen ist.. Im selben Forum auch erstklassige Texte von dir, die solche echt Hilfesuchenden richtig richtig weiterbringen können. Diese Posts würd ich mir eingerahmt übers Bett hängen. Und dann wieder sowas von dir :D Ich möchte glauben dass du ein Weltverbesserer bist. Ich möchte deine wertvollen Ideen weiterhin integrieren und nutzen können, dein Weltbild, das du hier im Forum verbreitest. Aber das ist irgendwie unauthentisch und inkongruent für mich. Ich finde du hast als Moderator und aufgrund deiner Threads und Beiträge eine gewisse Verantwortung hier im Forum. Für mich als jemand der bereits ein Coaching bei dir in Anspruch genommen hat ist es blöd für mich wenn so was von dir kommt weil ich dann automatisch alles andere hinterfrage was du hier lehrst. Obwohl ich mir sehr gut vorstellen kann, dass du dieses Tinderprojekt extra gestartet hast um anderen zu helfen. Bloß frag ich mich dann halt: Wie meint das satsang mit Authentizität, Echtheit und Selbstwert.. Ansonsten find ichs aber echt lustig und ziemlich amüsant was du geschrieben hast und bestreite auch nicht die Wirksamkeit deiner Tinder Tipps. :D Wilson
  12. Danke für den Buchtipp, Tsukune. Es ist gut geschrieben, bietet ein gutes leicht anwendbares Modell, viel Stoff zum Reflektieren und praktische Übungen und Tipps. Lese es seit fünf Tagen und habe jetzt schon einen Mehrwert an Bereicherung und Selbsterkenntnis daraus ziehen können.
  13. Ich find das Buch richtig klasse, da wird mir eine Perspektive für die nächsten Jahre gegeben. Shao, wegen den Formchecks, kann noch etwas dauern bis ich dir Videos schicke. :)
  14. Nein, denn Nichtexistenz kann nicht bewiesen werden. Insofern ist das Nichtvorhandensein von positiver Evidenz ein Kritikpunkt, aus dem man sich nur schlecht rausreden kann. Ist halt die Frage wovon wir jetzt reden, ich habe "Vit B17" und Geistheiler vor Augen. Nichts für ungut, aber dein Beitrag erinnert mich an Homöopathen, die die Wirkung ihrer Quatschmedizin mit neuesten quantenmechanischen Erkenntnissen belegen wollen. Dass "Werteerleben und Glaubenssystem" einen Beitrag zur Entstehung von Krebs leisten, hat man vor 30 Jahren noch im Studium (Krebs als Ausdruck innerer Konflikte, Krebspersönlichkeit) gelehrt, aber mittlerweile hat man sich davon glücklicherweise verabschiedet. Nehmen wir das Beispiel Speiseröhrenkrebs. Viele Menschen leiden am Ösophaguskarzinom aufgrund von jahrelangem Konsum von Alkohol und Zigaretten. Wenn ein Alkoholiker aufhören möchte zu trinken, dann erfolgt zuerst ein körperlicher Entzug. Will er dauerhaft abstinent bleiben braucht er eine Form von psychotherapeutischer Unterstützung. Die Anonymen Alkoholiker sind z.B. relativ erfolgreich darin, Alkoholiker vom Trinken wegzubringen, in dem dort neue Werte und Glaubensstrukturen geschaffen werden nachdem die alten offen- und danach abgelegt worden sind. Das als Gegenbeispiel, wobei ich mich davon distanziere, jeder Mensch mit Krebs oder einer anderen Krankheit sei schuld daran.Was ich an deiner Argumentation und der laut deiner Aussage seit 30 Jahren geänderten pathogenistischen Sichtweise problematisch finde, auch aus ethischer Sicht,ist dass du Gefahr läufst den Menschen nur als Körper zu sehen und ihm dadurch bestimmte Eigenschaften von vornherein absprichst und eine Art von Heilung die möglich ist zustandezukommen im Keim erstickt wird.