dubwiser

Member
  • Inhalte

    122
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     322

Ansehen in der Community

136 Gut

1 Abonnent

Über dubwiser

  • Rang
    Herumtreiber
  • Geburtstag 21.01.1971

Profilinformation

  • Geschlecht
    Männlich
  • Aufenthaltsort
    NRW
  • Interessen
    Comics, Minigolf, Expressionismus, die dunkle Seite von wem, oder was auch immer

Letzte Besucher des Profils

1.325 Profilansichten
  1. Noch ist nicht alles verloren. Bis auf den Sex. Den gibt es nämlich ab jetzt nicht mehr. Zumindest nicht mit dieser Frau. Aber ganz ehrlich: Beziehungen können auch ohne Sex funktionieren. Wenn das beide wollen. Du solltest nur nicht anfangen, dich darüber zu beschweren, oder gar um Sex zu betteln. Aber ganz, ganz, ganz ehrlich: auch das muss man mal gemacht haben.
  2. Das ist wie der Witz, wo ne Frau zum Mann sagt: "Ist das ein Schraubenzieher in deiner Hose, oder freust du dich nur, mich zu sehen?" und der Typ holt einen Schraubenzieher aus der Hose. Da ist nichts flirty, nix dirty, kein doppelter Boden, keine zweite Ebene, keine Andeutung dieses animal instinct, den eine Frau bei einem Mann spüren will. Da wirst du sogar angebaggert, und trotzdem läuft da nichts. Da werden Eskalationsfenster weit aufgerissen, aber du duckst dich unter dem darauffolgenden Windstoß weg, um dann deine Frisur wieder zu richten. Üb doch mal einen kleinen Spruch ein, bring doch mal eine Pointe unter. Lern Blödsinn zu labern und geh weg von dieser Interviewtechnik, die nichts mit Flirten zu tun hat. Ist nicht leicht, vor allem, wenn man eher der trockene Typ ist, aber das kann man wirklich lernen. Auch du kannst das, ja, davon bin ich überzeugt...
  3. Kleiner Tipp: wenn du nur 4er machst bist du locker im vierstelligen Bereich.
  4. Da ich schon ein Like vergeben habe, aber gerne noch eins verteilen will, diene dieses als solches.
  5. Die Angst vor Ablehnung steckt hier in jedem Mann. Nein. In jedem Menschen. Daher nichts Ungewöhnliches. Manche kommen damit klar, dass das passiert. Manche nicht. Und wieder andere wollen auf den Tod jede Art der Ablehnung vermeiden. Keine Ahnung, was dahintersteckt. Ist bei jedem was anderes. Es gibt aber kein verbrieftes Recht auf hundertprozentigen Erfolg beim Anmachen von Frauen. Manchen macht gerade das Spaß. Wieder anderen macht gerade das Angst. Aber der Großteil der Männer muss genau diese Angst bekämpfen, wenn sie zum Stich kommen wollen. Das ist nunmal das Spiel. Männer müssen die Führung übernehmen. War vor tausend Jahren schon so. Wird in 1000 Jahren immer so sein. Verstehe also dein Problem nicht. Scheinst ja trotzdem Spaß am Leben zu haben. Wenn du nicht die Mädels kriegst, die du willst, will einfach die Mädels, die du kriegst.
  6. Lob des Sexismus. Sex God Method. Darin erfährst du etwas über die grundlegenden Mechanismen, warum und wie es zum Sex zwischen Mann und Frau kommt. Was triggert. Warum überhaupt Lust entsteht. Aber das Lesen allein hilft nicht. Ja, da steht viel Gutes drin, Nein, es erspart dir nicht die eigenen Erfahrungen. Die Wichtigste: das Loslassen. Die Frau, den Sex, dein altes Ich. Das braucht Mut. Das stellt das eigene Ich in Frage. Das ist nämlich das, was mir ins Auge springt: Du hast den Mut verloren. Du willst Sex, aber kein Risiko eingehen, wenn du dich dafür öffnest. Du willst die Gewissheit, dass es zum Sex kommt, wenn du dies und jenes machst. Es gibt aber keinen Anspruch, kein verbrieftes Recht auf Sex. Und schon gar nicht springt Sex auf Knopfdruck aus der Kiste (oder besser in die Kiste...) Der Mut, etwas zu riskieren und auch derbe auf die Schnauze zu fallen. Dieser Mut spricht Frauen an. Und ihr Höschen.
  7. Das, was du machst ist halt keine Verführung. Du leitest Sex ein, weil und wenn du ihn willst. Es geht darum, der Frau klarzumachen, dass sie es auch oder sogar mehr will. Das ist die Kunst der Verführung, das Element X in der Dynamik zwischen Mann und Frau. Mach daraus ein Spiel. Küsse sie dreckig, aber ohne dann das Übliche einzuleiten. Baue sexuelle Berührungen in den Alltag ein, ohne unbedingt beim Sex zu enden. Überrasch sie mit etwas Schönem, versetze sie in einen emotionalen Rausch, überrasch sie mit etwas Ungewöhnlichem, führe sie auf Wege, die sie noch nicht kennt. Und dann nimmst du dir auch mal den Sex, ohne zu fragen oder erst die richtigen Knöpfe zu suchen. Sie muss Spannung erfahren, sie mit dir fühlen. Das gemütliche Rein-Raus-Spiel von zu Hause kennt sie. Es gibt so viele Bücher die du dazu lesen kannst. Oder hier Cases lesen. Field Reports. Roof Blasts. etc. Aber wenn du aus Sex eine Bestätigung für dein Leben ziehst, wie vorher schon angedeutet, und sauer bist, wenn du ihn nicht bekommst, ist Sex nicht deine Baustelle, sondern dein Habitus. Der Mann, der du sein sollst, nicht der, der du bist. Sex ist keine Verhandlungssache.
  8. Wenn du was anderes als Schema F willst, dann arbeite mal mit Plan B. Das Ding ist, wenn man immer wieder das gleiche probiert, kommt nicht immer wieder das gleiche Ergebnis raus. Das ist offenbar so ein komisches Denken, das wir Männer so entwickelt haben. Es geht gar nicht mal darum, ob du zu nett bist, oder nicht. Wir sind alle nett. Es geht darum, dass die Vorhersehbarkeit die Spannung killt. Und Spannung muss rein, ein Vakuum, ein Raum in dem sich Sehnsucht, Lust, Geilheit etc. entwickeln kann. Verführe mal anders. Komm erstmal in ihren Kopf, bevor du in ihr kommen kannst. Sei mal anders unterwegs und mache mehr dein eigenes Ding. So stellst du auch deine Needyness ab. Ach, und das was meine Vorredner sagen.
  9. Einfach mal nachfragen, ob einer von den beiden Kondome eingepackt hat. Sie hat das natürlich nicht, aber sie wird sich dann die ganze Zeit fragen, ob der Typ Kondome eingepackt hat oder nicht. Und was das dann zu bedeuten hat oder nicht. Zu 100% wird sie dann in Mailand gar keine Lust mehr auf Sex haben und beide können diese wunderschöne Stadt in Italien genießen. Ist nicht ganz fair, aber hey, was ist in der Liebe schon fair?
  10. O.K. Heißt, man kann eigentlich nichts falsch machen. Dann mal weiter im Text.
  11. Habe eine kleine Frage: ich bin direkt bei den ersten Satzergänzungsübungen (zum Bewußter Leben) darüber gestolpert, dass man morgens 5 Satzstämme mit eigenen Halbsätzen ergänzen soll, abends tauchen dann aber nur 4 Satzstämme auf (das mit dem "wenn ich heute mehr darauf achte, wie ich mit Menschen umgehe" fehlt), über die man dann nochmal reflektieren soll. Ist das Absicht? Ich denke selber eher nicht, ist wahrscheinlich irgendwo beim Übersetzen verloren gegangen. Was mich zu der wichtigeren Frage führt: kann man zu viel Satzergänzungsübungen machen oder ist es eher problematisch, zu wenig zu machen. Schiebt man zu viel in der Psyche an oder kann das nicht passieren? Klar, man verliert den Fokus, wenn man zu viel auf einmal machen will, aber kann man auch Entwicklungen in der Psyche anschieben, für die man noch nicht bereit ist?
  12. Niemand verliert, wenn keiner gewinnt. Eine Trennung ist in jedem Fall für die Kinder schlimm. Für das eine Kind ist das ja schon zum zweiten Mal ein neuer Vater. Dieses Kind wächst schon jetzt mit der Gewissheit auf, dass es keine Gewissheit gibt. Dass die männliche Bezugsperson seiner kleinen großen Welt keinen Halt mehr geben kann, weil sie nicht mehr dieselbe Person ist. Wird dieses Kind gefragt, ob es einen neuen "Vater" möchte ("Vater" in Anführungsstrichen, weil der Erzeuger natürlich immer der natürliche Vater bleibt, aber der Vater fürs alltägliche Leben ist gemeint)? Wer an dieser Stelle also immer noch mit dem Argument "auf dem Rücken der Kinder" ankommt, ist entweder naiv oder emotional voreingenommen.
  13. DIe Regel macht das Spiel. Aber die Verletzung der Regel zeigt, wie ernst man das Spiel nimmt. Gibt's überhaupt Sanktionen? Nein. Nur die selbstgewählte, nämlich hier einen Thread zur nachträglichen Rationalisierung aufmachen. Je länger der Thread, umso ruhiger das Gewissen. Dabei werden hier nur Grenzen ausgetestet, um beim Freund der TE ein bisschen mehr Männlichkeit herauszukitzeln, weil: Bin gespannt, ob das funktioniert. Glaube aber schon. Männer sind nur begrenzt leidensfähig.
  14. Ja, die Kinder werden dabei verlieren. Den Respekt. Ein Gefühl dafür, was richtig ist. Dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. Dass man selbst mit dem Rücken zur Wand noch aufrecht stehen kann. Nein sagen kann. Ein bisschen male power. Versteck dich nicht hinter deinen Kindern. Stell dich vor sie.
  15. Ich habe kein Problem mit Jungs, die ihre Gefühle zeigen und mich stört es auch nicht, wenn Männer weinen. Was mich aber verzweifeln lässt, sind Typen, die mit Drama manipulieren wollen. Nicht nur funktioniert das nicht, das bewirkt in jedem Fall, also eigentlich immer, das genaue Gegenteil. Wenn man mit Weinen Frauen halten könnte, dann würden hier bald alle Flusse über die Ufer treten und ich müsste im Schlauchboot zur Arbeit kommen. Überhaupt ist das Konzept, eine Frau halten zu wollen, ein Schuss in den Ofen. Wenn, dann überhaupt sollte doch die Frau den Mann halten wollen, weil sie sieht, dass er es wert ist und keine andere ihn bekommen soll. Aber auch das ist Käse. Beide sollten jeden Tag Bock darauf haben, mit dem anderen zusammen zu sein, einfach weil ihr beider Leben dadurch noch ein Stück weit geiler wird. Das und nur das, ist dann eine LTR. Verlustangst ist eine Ausprägung der Angst vor Ablehnung. Du hast es nicht gelernt, sowas auszuhalten. Kann sein, dass der abwesende Vater der Grund dafür ist. Umso eher der Hinweis nach professioneller Hilfe, die du dir holen solltest. Oder eine männliche Autorität, von der du die Anerkennung bekommen kannst, die du für dein Leben brauchst. Rette nicht die Beziehung zu ihr, arbeite daran, das emotionale Loch in dir zu füllen. Das muss auch ohne Frauen gelingen.