bulldogge8

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  1. Du brauchst solange wie du brauchst. Da gibt es kein Zeitlimit. Wichtigt ist nur, dass man sich an bestimmte "Basics" oder Leitsätze hält, wie z.B. eine Kontaktsperre o.ä., damit man nicht unnötigerweise Rückschläge in Kauf nimmt.
  2. Andere haben bereits von ähnlichen Erfahrungen mit dem Nichteinhalten einer Kontaktsperre berichtet. Es verhindert, dass du dich lösen kannst und mit etwas Abstand und mehr Reflektion auf deine Beziehung blicken kannst. Das ist nichts anderes als ein abhängiger Raucher, der versucht, mit dem Raufen aufzuhören. Du musst es wollen und du musst diesen Prozess aktiv führen. Aber wenn du es geschafft hast, wirst du es nicht bereuen. Natürlich ist es schwer und selbst wenn du eine Kontaktsperre für immer durchhälst, kann es sein, dass du offene Fragen hast. Aber all das ist besser, als durch das Tal der Tränen und des Abhängigseins unnötigerweise durchzugehen. Lösch ihre Nummer von deinem Handy, lösch Chatverläufe. Archiviere oder lösche die Bilder von euch aus dem Handy. Packe gemeinsame Sachen in eine Kiste und verstau sie in der hintersten Ecke deines Dachbodens / Keller. Als ich selbst an diesem Punkt nach meiner Beziehung stand, hatte ich mich gefragt, ob so etwas "reif" ist, bzw. ob man damit sich nicht selbst betrügt oder Erinnerungen löscht. Das hat damit alles nichts zu tun, es geht darum, dir zu ermöglichen abzuschließen.
  3. An alle, die aufgrund einer Ex in diesen Thread gepostet haben, und an alle, die es zukünftig tun werden. Es ist eigentlich ganz einfach (ja, es ist schwer, für die meisten von uns!!!): * Ja, es fühlt sich dreckig und ***** an. Egal, ob ihr eine Woche oder 20 Jahre zusammen gewesen seid. Dementsprechend natürlich mehr oder weniger schmerzhaft und kürzer oder länger anhaltend. * Es ist völlig ok, sich schlecht zu fühlen. Auch wenn ihr erstmal zwei Wochen im Bett mit Fieber liegt, es ist ok. Ebenso ist es natürlich und verständlich, wenn ihr an eure Beziehung in ähnlicher Weise denkt bzw. trauer, wie als wenn euch jemand nahestehendes gestorben sei. Es fühlt sich an wie ein Entzug von Suchtmitteln (Anmerkung: Ich habe bisher nur Erfahrung mit Koffein, anstelle von jedweden anderen Drogen, aber in solchen Mengen, dass es für längere Zeit schmerzhaft sein kann!!!) * Je länger die Beziehung zurückliegt, desto eher werdet ihr in der Lage sein, neutral reflektiert darauf zurück zu blicken. Sowohl über Dinge, die ihr nicht gut fandet und in einer zukünftigen Beziehung nicht tolerieren möchtet, aber auch über Dinge, die ihr falsch gemacht habt (menschlich, männlich und/oder aus PickUp-Sicht), die nicht zwingend zum Scheitern beigetragen habt, aber ihr auch in Zukunft vermeiden könnt. Arbeitet auch an Euch!!! * Haltet unbedingt eine Kontaktsperre ein. Es geht hierbei nicht um Pickup-Theorie, wie Freezes o.ä. sondern um einen Selbstschutz. Eine Kontaktsperre ermöglicht es euch, kurz- mittel- und auch langfristig, eure Beziehung zu verarbeiten und zu reflektieren. In 99,9% der Fälle bringt es euch überhaupt nicht weiter, wenn ihr direkt wieder Kontakt aufnehmt, weder euch selbst, nocht eurer (Ex-)Beziehung. Sowohl du, als auch dein Gegenüber braucht Abstand, um Sachen zu verarbeiten! Und ja, ich bin hier nicht der Heiland. Aber vertraut bitte doch einfach mal auf die geballte Erfahrung der Community. Ihr seid auch nur Menschen, bzw. spezifischer Männer. Wenn ihr wollt, dann tut euch die letzten 430 Seiten an, oder auch die letzten 100 Seiten Beziehungs-Themen. Irgendwie haben doch die meisten irgendwas gemein. Du bist nicht der erste Mensch auf dem Planeten, nicht der erste Mann und sehr wahrscheinlich ist deine Story in irgendeiner Weise ähnlich zu jemanden, der sie vor dir erlitten hat. So what. Reflektiere dein Handeln und nimm dne Rat der Community an!
  4. Es ist nun einige Monate her und ich wollte mich nochmals zu meinem eigenen Thread melden. Vorab bedanke ich mich für die zahlreichen Antworten, ja wirklich, das meine ich ernst., die sich alle in ihrem Inhalt und ihrer Wirkungsweise leicht unterscheiden. Ich denke, in allen steckt ein Fünkchen Wahrheit drinnen, aber sicherlich auch in meine Sichtweise. Ich habe mittlerweile innerlich für mich im Neutralen abgeschlossen. Das heißt, ich kann relativ gut von außen auf unsere Beziehung schauen und menschlich (und auch anteilhaft pickupmäßig) sehen, wo wir BEIDE Fehler gemacht haben. Diese Fehler für sich genommen haben vielleicht nicht zum Scheitern unserer Beziehung geführt, aber, zumindest aus meiner Sicht, haben sie mich insofern menschlich wachsen lassen, als dass ich in Zukunft diese nicht wiederholen möchte , mich menschlich weiterentwickeln und ein besserer Partner werden möchte. Das schließt natürlich ebenso die Rücksichtnahme auf meine ganz eigenen Bedürfnisse mit ein, die ich in einer zukünftigen Beziehung nicht mehr so zurückstellen möchte, wie ich das vielleicht bisher getan habe. Aber aus anderer Sicht auch das, was ich meiner Partnerin (menschlich) nicht gegeben habe (oder konnte). Ich habe seit einigen Monaten kein Drücken im Solarplexus mehr. Auch fühle ich mich allgemein gut und habe, auch dank Corona, einigermaßen in meinem Leben aufräumen können. Ich fühle mich mittlerweile gut in meinem Zuhause, ich komme weiterhin mit meinen Freunden und auf der Arbeit klar und habe einige Punkte angegangen, die mich auch schon vor meiner Beziehung gestört haben. Ich verspüre mittlerweile wieder eine Anziehung zu Frauen und ebenso, auch wenn ich das nicht direkt erwidere, verspüre ich, dass einige Frauen auf mich stehen. Dank regelmäßigen Trainings (und einiger sicher noch verbesserungswürdigen Ernährung) fühle ich mich auch wieder attraktiv(er). Ebenso habe ich eine aktive ToDo Liste über verschiedenste Themen in meinem Leben, die ich progressiv angehe. Das äußerst sich eher menschlich als pickupmäßig (also nicht in Lays ^^). Hier und da hat meine Ex noch einen Platz in meinen Träumen, aber nicht sexueller Natur, sondern eher als ein Mensch, mit dem man Zeit verbracht hat, genauso wie meine Großmutter, die schon seit einigen Jahren von mir gegangen ist. In den Träumen geht es auch nicht um sie, meist sind das verrückte Sachen, die mit meinem Alltag zu tun haben, so z.B. eine Roboterinvasion o.ä. Ich habe ihr keinen Brief geschrieben, auch keinen Brief, den ich nicht abgeschickt sondern verbrannt hätte. Letztens bei einem Tanzkurs (nicht ihre Tanzrichtung) dachte ich , sie wäre da und fühlte mich kurz komisch, aber das verflog recht schnell. Natürlich ist es auch ein Faktor, dass dies meine erste, und gleichzeitig auch lange Beziehung gewesen ist, aber auch das denke ich ist noch normal. 10 Minuten später hatte ich es vergessen. Mir ist es wichtig, es als Teil meines Lebens anzusehen und nicht als Teil den ich bereue. Ich weiß, dass ich trotzt all unserer Schwierigkeiten, die wir miteinander hatten, an ihr gewachsen bin. Ebenso weiß ich, dass ich, trotz all ihrer Verhaltensweisen auch ihr in gewisser Weise einen positiven Effekt in ihrem Leben bereitet habe. Edit: Und beide Seiten habe die Kontaktsperre aufrechterhalten bis mind. Stand meines Postes (und vermutlich auch in Zukunft). Natürlich geht es hier im Pickupforum um die eigene Zufriedenheit, und wie diese erreicht werden kann (sie es durch Persönlichkeitsentwicklung, Verhaltensweisen, Attraktivitätssteigerung, etc.). Aber ich denke, wir sollten auch nicht unser Gegenüber aus dem Auge lassen (sofern es uns nicht nach Strich und Faden betrogen und belogen hat. Und auch seine Zukunft bzw. Vergangenheit). Und natürlich geht es hier auch in erster Linie darum, dass wir Nutzer größtenteils Männer sind, um unsere männlichen Verhaltensweisen, unsere Wirkung auf das andere Geschlecht, um Routinen, um Auftreten, um Denkweisen. Aber hey, egal ob Männer, Frauen, weiß, schwarz, gelb, whatever, quer, straight. Wir sind alle Menschen. Ich für mich habe das Pickupforum immer als eine Quelle der Inspiration für mein eigenes Menschsein gesehen, weniger um eine Form der Männlichkeit oder 30 mehr Lays zu bekommen. Und wir sollten unser Miteinander so gestalten, dass wir irgendwie alle zufrieden sein können (oder besser auseinandergehen als wir uns vorgefunden haben). Letzlich möchte ich noch in Kurzform einige Punkte loswerden: * Für all jene, die sich ebenso in irgendeiner Form der Trennung befinden: Ja, verdammt nochmal, ihr fühlt euch *FUCKING* DRECKIG, einige Tage, Wochen oder Monate. Kommt darüber hinweg. Es wird kein Zurück geben, und falls doch, in 99% aller Fälle hilft es weder eurer Partnerin, noch euch. Insbesondere dann, wenn ihr noch jung/mittelalt seid und euch keine weiteren Begebenheiten verbinden (Kinder, Haus oder Hof). Eine Trennung fühlt sich wie ein Entzug an, von etwas, was euch wichtig gewesen ist (oder abhängig), Freundin, Familie, Koffein, whatever. Nehmt von mir aus hier und da eine Schmerztablette und heult auch bei euren Freunden aus, oder liegt mit einer fetten zweiwöchigen harten Grippe im Bett. Ihr seid Menschen, es ist ok deswegen zu leiden. Ja, es kann sich in etwa wie ein Tod einer nahestehenden Person anfühlen (oder schlimmer), aber das ist normal und das gehört dazu. * Ich hatte damals meine Zugangsdaten vergessen, die Story ging Ende 2015 los, sorry für den Vorgänger Account. Für alle die noch etwas Popcorn brauchen. Ja ich war grün hinter den Ohren (ganz kurz: jeder hat eine andere Backstory, war halt ein Spätzünder und blau hinter den Ohren, so what): * Ich finde meinen Accountnamen mittlerweile unpassend. Er hat sowas von Aggressivitität. Ich glaube man kann (einmalig) ihn umbennnen. Ich bin dann doch eher sanfter Natur. Muss mich mal drum kümmmern. Iiirc kann man ihn einmalig umbennnen. * Ich konnte es bisher in keinem Thread / Post ausdrücken aber mir persönlich hat das Pickupforum.de sehr geholfen. Zwar habe ich bisher an keinem (kostenpflichtigen) Seminar teilgenommen, aber mir haben die (Arschritt-)Forenpost, die Schatztruhe und verschiedene Posts sehr geholfen, mein Leben bzw. meine (positive) Sicht aufs Leben zurückzuerlangen, auch schon in dem obigen verlinkten Post von 2015. Fuck ey, ich habe zwar keine Pickup-Routine drauf, ich bin kein Aufreißer, aber ich kann sagen, dank des Pickupforums hat sich meine Sicht auf viele Dinge erweitert, mein Selbstvertrauen hat sich gesteigert, auf einer Meta-Ebene sehe ich das Leben positiver, meine Ausstrahlung und mein Selbstvertrauen hat sich gebessert und ich komme völlig unabhängig von Frauen viel besser im Leben klar. Dafür mal ein fettes Danke an die Community, an die vielen hilfreichen und erklärenden Posts und auch an einige eingefangene Arschrtritte. * Das klingt jetzt etwas vernebelt, aber ich meine es ernst: Ihr lebt nur einmal. Macht das Beste aus eurem Leben, für euch, für eure Familie, Freundin(Freund), Freunde, Bekannte. Jeder von uns hier hat eine völlig andere Vergangenheit, die es besser, oder auch schlechter mit euch gemeint hat. Ihr hattet eine bessere oder schlechtere Kindheit/Puperbät/Jugend als andere. Euch wurden mehr oder weniger Fähigkeiten / Aussehene / Ausstrahlung, Intelligenz durch Gene, Erziehung oder zufällige Ereignisse in die Wiege gelegt. Macht einfach das beste daraus, egal was eure Vergangenheit schlechtes (oder gutes) mit euch gemeint hat. Und egal was eure Ziele dabei sind. Ist es eurer Ziel, 100 Frauen zu layen: Macht es. Ist es euer Ziel, 1 Million Euro zu verdienen, versucht es. Wollt ihr eine monogame zufriedenstellende Beziehung für >30 Jahre führen? Arbeitet dran. Wollt ihr alles? Ok, versucht es. Aber geht dabei nicht über Leichen, ok?
  5. Nein. Komplettes beidseitige Kontaktsperre. Siehe Eingangspost. Dieser Wunsch in diese (Groß-)Stadt zu ziehen, hat wirklich absolut nichts mit ihr zu tun und bestand auch bereits während der Beziehung. Das hat ziemlich viele Gründe, aber wirklich keine haben mit ihr zu tun. Beispielsweise Arbeitsweg- und Jobmöglichkeiten, keine verschlechterte Erreichbarkeit zum Freundeskreis, bessere Freizeitmöglichkeiten, mehr Möglichkeiten Leute kennenzulernen, stadtnah leben vs. Land, große Zeitersparnis in vielen Bereichen meines Lebens, usw. Achja, ich plane auch nicht jetzt umzuziehen, sondern frühestens >1 Jahr. Das hat nichts mit Corona zu tun, sondern mit mit meinem bald abgeschlossenen Master, den ich hier in der Gegend noch zu Ende führen möchte. Und natürlich habe ich es (erfolgreich) versucht, weder ihr noch ihrer Familie/Freundeskreis über den Weg zu laufen. Bin doch kein Masochist. Lässt man mal Corona aussen vor und betrachtet das ganze langfristig, möchte ich mir aber nicht die Hälfte meines Hobbies vermiesen lassen, dass ich bestimmte Parties oder Feiern nicht mehr aufsuchen kann. Es geht um Social Dancing, und glücklicherweise habe ich einfach auf meine/unsere alte Tanzrichtung gewechselt, die sie jetzt nicht mehr tanzt. Die neue hat mir aber auch Spaß gemacht und dort würde man halt langfristig sowohl ihr, ihrem neuen bzw. einem Teil ihrer Freunde begegnen. Glücklicherweise nach Corona und damit sicherlich noch >1 Jahr, denn man kann davon ausgehen, dass Tanzveranstaltungen zu dem Letzten gehören, was wieder freigegeben wird.
  6. Ich bin mir bewusst, dass es keine Wunderheilung gibt und das ganze noch Zeit braucht. Meiner Meinung nach kann man aber aktiv für oder gegen eine Akzeptanz / Verarbeitung arbeiten. Ließt man genug in anderen oder dem Ex-Back-Thread. Und einer dieser Schritte für mich nach vielen anderen bereits gegangenen, aber noch vor weiteren, ist eben dieser, zumindest glaube ich das. Ok Verzeihung, das war vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt. Mit normalen Umgang meine ich, aus dem Innersten heraus das selbe Verhalten an den Tag zu legen zu können, wie man es bei jeder anderen unbekannten oder flüchtig bekannten Person im Alltag oder eben auf Veranstaltungen tun würde, wenn man ihr begegnet. Cool, locker, kein erhöhter Puls, kein ungutes Gefühl. Damit meinte ich nicht, in irgendeiner Weise den Kontakt zu forcieren. Da spielt mir Corona natürlich etwas in die Hände, da es dadurch in der Freizeit ausgeschlossen ist und es mir Zeit zur Verarbeitung gibt ohne das ständige Gefühl ihr irgendwo begegnen zu können. Gute Frage. Bei allen anderen aufgekommenen Fragen und Verarbeitungsschritten habe ich mir diese Frage nicht gestellt und es war etwas nur für mich alleine. Ich denke es ist einfach dieser bewusste Schritt, den ich erleben möchte, damit ich mir selbst zeigen kann, dass ich es geschafft habe, dieses Kapitel, eins von vielen bei einer Trennung, abzuschließen. Wie bei der von mir oben erwähnten Analogie beim Begräbnis / Tod eines Angehörigen. Abgesehen vom Beistand für die HInterblieben, ist es doch auch eine Form des aktiven Abschiednehmens. Ich möchte diesen Schritt nicht passiv erleben. Aber eventuell könnte ich dies auch in anderer Form erledigen, durch einen Brief (den ich auch wirklich abschicke). Darüber werde ich mir nochmal Gedanken machen.
  7. Vielen Dank schonmal für die bisherigen Antworten. Irgendwie hatte ich mit diesem Feedback gerechnet. Deshalb habe ich mir nochmal Gedanken gemacht, wo ich stehe, was ich mit einem Gespräch erreichen will und was dessen Inhalt sein könnte. Ich versuche einfach mal ohne Zitierfunktion auf alle bisherigen Antworten einzugehen. Ja, es stimmt, dass ich noch nicht vollständig diese Beziehung verarbeitet habe. Das ist aufgrund der Länge dieser und der im Vergleich dazu noch überschaubaren Trennungszeit in Ordnung. Aber, wie ich bereits geschrieben bin, bin ich nicht irgendwo am Anfang, wo ich etwas verleugne, es nicht wahrhaben möchte, Wut oder Hass verspüre und/oder mein sonstiges Leben nicht im Griff habe (Spaß am Leben, Socialising, etc.), wo ich mir irgendwelche Bilder von ihr/uns anschaue oder sie Hals über Kopf kontaktieren müsste o.ä.. Mir geht es gut, abgesehen davon dass mir wahrscheinlich wie vielen anderen Corona auf den Keks geht und abgesehen von diesem einzelnen Punkt den ich hier anspreche. Ich möchte dieses Gespräch vermutlich in erster Linie für mich führen, um mich innerlich von ihr zu verabschieden, auch unterbewusst. Das ist in etwa vergleichbar, wie wenn man am Sterbebett naher Verwandten sitzt und sie in den Tod begleitet oder für andere bei einer Beerdigung (das ist zumindest meine Erfahrung in Verarbeitung des Todes von [nahen] Verwandten). Dies ist ja auch ein Teil eines Prozesses und dort sagt man auch nicht, geh da nicht hin, du schaffst das auch so. Es soll auch nicht lange gehen, vielleicht maximal eine halbe Stunde, gerne kürzer. In normalen, ernstgemeinten und ehrlichen Worten würde ich ihr gerne sagen, dass die Trennung für mich ok ist, ich ihr alles Gute für ihre Zukunft und bisher unerfüllten Träume wünsche und ich mir sicher bin, dass sie ihre bisher ungelösten Probleme mit ihrem neuen Partner oder auch alleine in den Griff kriegen wird. Wirklich nicht mehr, aber auch nicht weniger. Keine Vorwürfe, keine alten Themen, kein Ausfragen nach ihrer jetzigen Lebenssituation. Und auch keine Anfragen nach weiterem Kontakt. Das, was man mit etwas mehr Erfahrung mit so etwas und mehr Größe unter diesem Umständen vielleicht schon am Tag der Trennung gesagt hätte. Und ich habe natürlich einkalkuliert dass von ihr irgendwas von "Viel Erfolg auch bei dir" über "so what" bis zu irgendwelchen Vorwürfen an den Kopf geworfen bekommen (auf die ich aber nicht einsteigen möchte). Ich denke, wenn ich diese Worte im direkten Gegenüber aussprechen kann, hilft mir das mehr, als jegliche Worst-Case-Reaktionen ihrerseits. Wenn sie meine Bitte nach einem Gespräch ablehnt, würde ich dies ebenfalls akzeptieren. Ja, ich habe sie geliebt. Ich denke, bei ihr hat dieser Trennungsprozess bereits wesentlich früher begonnen und die beschrieben Agressionen/Vorwürfe/Weinen o.ä. hatte ich bereits vor der Trennung über einen gewissen Zeitraum abbekommen. Daher maße ich mir an zu behaupten, dass sie in diesem Prozess der Trennung sicherlich schon einen Schritt weiter ist und glaube, dass ich sie mit diesem Gespräch nicht zurückwerfe oder weiteres Drama erzeuge auch im Bezug auf das, was ich über sie weiß bzw. was sie mir von ihrem früheren Leben erzählt hat.
  8. Dein Alter: 32 Ihr Alter: 36 Art der Beziehung: Früher monogam, seit ca 3 1/2 Monaten Ex (inkl. nicht angekündigter aber beidseitig durchgeführter Kontaktsperre) Dauer der Beziehung: Vier Jahre und ein Monat Dauer der Kennenlernphase vor LTR: irrelevant Qualität/Häufigkeit Sex: während Beziehung gut und ausreichend. Gemeinsame Wohnung: Ca. von Jahr 2 1/2 bis 3 1/2 Hallo Community, Dies ist kein Ex-Back Thread, auch kein Thread in dem es darum geht wer, wie, wo, was falsch gemacht hat. Mit bestem Gewissen habe ich diesen Thread hier platziert, aber es steht der Moderation frei, diesen zu verschieben, wenn er woanders (z.B. Persönlichkeitsentwicklung), besser aufgehoben ist. Ebenfalls habe ich mir erst vor kurzem die letzten 100 Seiten des Ex-Back-Threads durchgelesen. Eine große Inspiration, aber im Kern etwas an meinem Anliegen vorbei. Mein Ziel ist es, einen normalen Umgang zu meiner Ex zu finden. Was ich darunter verstehe und wieso ich das möchte, erläutere ich weiter unten. Es geht mir auch darum, wie andere User in ähnlichen Situationen verfahren haben. Mir ist bewusst, dass aufgrund der Länge der Beziehung die Zeit, alles vollständig zu verarbeiten, noch lange nicht abgeschlossen ist. Ich befinde mich aber auf einem guten Weg. Dennoch eröffne ich diesen Thread, da ich mir seit 3-4 Tagen zu genau diesem Thema Gedanken mache, ich ein Drücken im Solarplexus verspüre sowie einen erhöhten Puls habe. Kurz zusammengefasst hatten wir eine Beziehung mit typischen Höhen und Tiefen und letzlich auch eine, in der wir beide viel gelernt haben und uns weiterentwickeln konnten. Letztlich war es aber ein langgezogenes Ende mit dem Klassiker Attractionverlust meinerseits, etwas klammern von mir am Ende sowie einem von ihr vollzogenen warmen Wechsel ohne Betrug da angekündigt bzw. durch Trennung vollzogen. Glücklicherweise haben wir zum Zeitpunkt der Trennung im Januar schon nicht mehr zusammengewohnt. Seit diesem Tag haben wir keinerlei Kontakt mehr gehabt. Durch den Trennungsschmerz und den Tod eines Verwandten einen Monat zuvor hat es mich erstmal umgehauen und ich lag zwei Wochen mit echter Grippe flach. Habe die typischen positiven (Befreiung, kein Beziehungsstreß mehr) und negativen (Verrat, alles wegwerfen was man sich aufgebaut hat, usw.) Trennungsgedanken für einige Zeit danach gehabt. Während der Zeit habe ich viel reflektiert, Bücher gelesen, Sachen aufgeschrieben, mich um mich gekümmert. Wieder mehr Sport gemacht, mehr rausgegangen, mehr Socialising. Neue Leute, auch Frauen kennen gelernt, auch mal mit jemanden was angefangen, das aber auf einer rein platonisch freundschaftlichen Schiene weiterlaufen lassen, da ich bemerkt habe, das ich einfach noch nicht soweit bin. Auch dank Corona und mehr Zeit in den eigenen vier Wänden habe ich auch hier mal klar Schiff gemacht, vieles aufgeräumt, ewig verschobene Projekte angegangen, ausgemistet, teils neu eingerichtet. Ich habe angefangen Spanisch zu lernen, etc. etc. Natürlich gibt es auch Tage, da denke ich zurück und es gibt Nächte, da kann ich schlecht schlafen oder träume von ihr bzw. uns (mal neutral, mal Alpträume). Das ist wohl auch alles normal. Allerdings verspüre ich wie oben schon geschrieben ein gewisses Unwohlsein und beschäftige mich seit einigen Tagen mit dem Thema, mich mit meiner Ex nochmals auszusprechen. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was ich genau mit ihr besprechen will, aber es hat einen Grund. Ich finde, am letzten Tag als wir uns gesehen haben, hätten wir besser und respektvoller auseinander gehen können. Und ein weiteres Problem besteht, ich möchte bzw. werde irgendwann (nach Corona) in ihrer Stadt leben wollen und ein Hobby ausführen (nicht wegen ihr, ich habe es auch zu schätzen gewonnen, habe aber nach der Trennung drauf verzichtet, um aus Selbstschutz die Kontaktsperre aufrecht zu erhalten), wo ich ihr, ihrem Lover und einigen ihrer Freunde zwangsläufig begegnen werde. Sowohl Ich als auch Sie soll sich dabei nicht schlecht fühlen. Und vielleicht ist dann auch mal ein Smalltalk ohne Hintergedanken möglich. Ich erwähne dies, da ich natürlich auch früher schon Verflossenen begegnet bin, mit denen man auch mal was unternommen hatte. Dies war aber immer möglich, weil man im Reinen oder ohne Verdruß auseinander ist. Mal ganz davon abgesehen von ihrer Verwandtschaft, von der ich hoffe, dass es ihnen in diesen Zeiten gut geht. Also nochmals: Ich will kein Ex-Back Ich will auch nicht wissen wie gut/schlecht es ihr geht, noch umgekehrt will ich ihr mitteilen wie gut/schlecht es mir geht Mich interessiert es auch nicht, wie es um ihren Lover bestellt ist Ich will auch keine Absolution für einige meiner Aktionen in der Beziehung, die aus ihrer oder meiner Sicht nicht gut gewesen sind. Umgekehrt natürlich auch nicht Mein Ziel ist auch keine enge platonische Freundschaft Aber ich will auch keine Feindschaft bzw. ein sich komisch fühlen wenn man sich begegnet Ich habe mir die letzten 100 Seiten des Ex-Backs Threads durchgelesen, um herauszufinden ob ich auch betroffen bin, aber ich glaube nicht. Viele der angesprochenen Punkte, wie eben eine Kontaktsperre, basieren vor allem aus Selbstschutz (Abhängigkeit, OneItis, o.ä.). Auch bin ich nicht der Meinung, dass man seine Würde verliert, wenn man als Verlassener mit einigem Abstand später nochmal ein Gespräch sucht, sofern man kein Ex-Back o.ä. anstrebt. Ich für meinen Teil habe die Trennung akzeptiert, glaube zu wissen, was zu dieser geführt hat. Wobei sicherlich beide ihren Anteil hatten. Und ich finde, auch wenn ich es nicht gutheiße und mit so einem Menschen nicht (mehr) zusammen sein will, ist es dennoch das Recht und die Freiheit jedes Einzelnen, eine Beziehung zu beenden und sein persönliches Glück bei jemand anderen zu suchen (über das, wie und wann, das ist sicher diskussionswürdig), vor allem wenn noch keine Kinder oder Grund und Boden dazugehören und man sich sonst nicht unausweichlich zu irgendetwas verpflichtet hat. Man bzw. ich muss nur anders damit umgehen und anstatt zu klammern, mit erhobenen Hauptes gehen. Das ist wohl ein zentraler Bestandteil dessen, was ich zuletzt gelernt habe. Bisher war es für mich kein Problem, die Kontaktsperre durchzuhalten. Gedanken, sie zu brechen, sind immer relativ schnell verflogen. Doch jetzt ist es aus oben genannten Gründen anders. Daher würden mich Meinungen und Erfahrungen dazu von anderen Usern interessieren.
  9. Das hat nichts mit Empathie sondern mit Selbstschutz zu tun. Der TE redet nicht von einer 10 jährigen Partnerschaft, wo die Partnerin erst vor kurzem Probleme bekommen hat. Man ist nicht des anderen Therapeut und wenn man langfristig durch so ein (unverschuldetes) Verhalten nicht glücklich wird, dann muss man sich eben zurückziehen / nexten, vor allem wenn man es bereits mehrfach probiert hat.
  10. bulldogge8

    Gibt es dich?

    Es kommt auch vor allem darauf an, wie man diese Angst vor dem Verlassen sein definiert und wie man damit nach außen und innen umgeht. Beispielsweise halte ich es für absolut verständlich, wenn man in einer langjährigen (positiven) LTR zu seinem Partner ein vertrauensvolles und beziehungsbefürwortendes Verhältnis aufgebaut haben (sollte). Das heißt, es sollte eine beidseitige Basis dafür da sein, dass ein Partner auch mal Tiefs haben darf (z.B. ein beruflicher Rückschlag, Neuorientierung im bestimmten Bereichen o.ä.) oder man offen über (auch eigene) Probleme reden kann ohne dass a mindestens einseitig die Beziehung in Frage gestellt wird. Durch eigenes Selbstbewusstsein, Selbstwert, ene gesunde Vertrauensbasis aber auch ein entsprechend rücksichtsvolles Verhalten des Partners (definiert jeder anders, darüber muss man reden, über seine RedFlags o.ä.) wird es auf ganz natürliche Art und Weise gar nicht erst zu Verlustangst führen. Sprich: Sowohl du selbst in deiner Einstellung zu dir selbst und deinem Partner, als auch dein Partner tragen dazu bei, inwieweit du dieses Gefühl hast oder eben auch nicht. Einige User vor mir hatten dies bereits erwähnt: ein sorgfältiges Screening und ein klein wenig Glück gehören dann natürlich auch dazu. An dir selbst und an deinem Screening kannst du aber auch ohne Frauen dran arbeiten.
  11. Bist du wirklich so bedürftig? Junge, hole mal tief Luft und lese den Thread nochmal durch aus der Perspektive eines Außenstehenden. Lauf! So! Schnell! Du! Kannst! Glaub mir, du wirst unter Garantie mehr Probleme mit dieser Person haben, als ohne sie.
  12. Zunächst einmal solltest du, lieber Threadersteller, an deinem Satzbau und deiner Rechtschreibung arbeiten bzw. wie schon zuvor zitiert, eventuell an deinem Seelenfriedem, ganz unabhängig von Frauen, denn: Die Fähigkeit sich gut auszudrücken (mündlich wie schriftlich), erleichtert die Kommunikation mit deinen Mitmenschen und lässt dich intelligent und sexy erscheinen (auch beim anderen Geschlecht!) Wenn du hier Ratschläge von uns bekommen möchtest, stell bitte sicher, dass man dich versteht. Das steigert auch die Bereitschaft, dir auf deine Fragen zu antworten. Frei nach meinem Verständnis deiner Fragen antworte ich mal darauf: 1. Eine Fraue betaisiert keinen Mann. Als Mann kannst du dich höchstens selbst betaisieren, z.B. durch mangelnde Führung, mangelnde Entscheiungsfähigkeit, mangelnde Vorschläge für z.B. Quality Time, fehlende eigene Zielsetzung im Leben o.ä. (PS.: und natürlich auch durch mangelnde Rechtschreibung 🤣) 2. Einer Frau zuzuhören, Verständnis für ihre Probleme aufzuzeigen, usw. hat erstmal gar nichts damit zu tun, dass man ihr Therapeut wird. Es kommt immer auf das wie, wie lang und weitere Umstände darauf an, ob so du dich als "seelischer Mülleimer" missbrauchen lässt. Es macht einen gewaltigen Unterschied ob du dich im Club von einer Fremdem zwei Stunden von ihren Problemen mit Gott und der Welt zulabern lässt oder ob du deiner Freundin Halt und Geborgenheit gibts, wenn Sie von ihrem Stress auf der Arbeit berichtet und du Sie dabei in den Arm nimmst und tröstest. Das erste Beispiel geht in Richtung "Mülleimer ohne Führung", das zweite Beispiel zeigt hingegen deine Fähigkeit zur Empathie (solange du dies nicht sieben Tage die Woche, je zwei Stunden am passiert).