maran

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  1. Ich habe mir darüber noch nie Gedanken gemacht. Nachträglich betrachtet, gab es bei keiner meiner Beziehungen einen festen Stichtag. Ein Mensch, der Dir gut tut, mit dem verbringst du gerne Zeit. Nach und nach wird der dann ein festerer Bestandteil (oder auch nicht, wenn der Funke nicht springt). Ich hab mir da nie Gedanken darüber gemacht, ob es "für mehr reichen könnte" o.ä.
  2. Ja, innerhalb der Beziehung kann man auch einen Seitensprung verarbeiten. Und gestärkt daraus hervorgehen. Konkret bedeutet das aber, dass man nicht da weitermacht, wo man aufgehört hat. Da stellt sich zum einen die Frage, ob man das mit der Person will und später auch, ob man das Vertrauen wieder aufbauen kann, ganz losgelöst von dem Punkt des Verzeihens. Der TE möchte seiner LTR verzeihen, weiß aber nicht, wie man das verloren gegangene Vertrauen kitten soll. Man kann tatsächlich wieder so viel Vertrauen zueinander aufbauen, dass man sich wieder als Paar fühlt. Aber das ist ein längerer Weg. Er kann für sich sagen, dass er sein Möglichstes tun wird - aber er kann nicht für ihren Teil “mitwollen“. Und da kommen wir zu ihr. Wenn man mich fragt, ist das, was sie als Gründe anführt, zurecht-rationalisiert. Problem 1 ist, dass sie ihre Bestätigung von außen holt und sich weniger begehrenswert, gut, attraktiv fühlt, wenn sie nicht das Maß an Zuneigung von ihrem Partner bekommt, das sie braucht. Sie müsste lernen, dass sie selbst dafür verantwortlich ist und sich nicht von ihrer Außenwelt abhängig machen. Das müsste ihr aber bewusst sein und da habe ich meine Zweifel. Der TE sagt, dass sie viel Qualitätszeit miteinander verbracht haben, der Sex gut und auch ansonsten alles top war. Entweder der TE redet es sich schön, hat eine gestörte Wahrnehmung oder sie hat Problem 2: Eine fehlende oder miserable Kommunikation. Problem 3 ist, dass sie merken kann, dass etwas der Beziehung nicht gut tut, aber dennoch weitermacht, weil es ihr in der Situation gut tut. Mag sein, dass sie das damit rechtfertigen will, dass sie sich nicht ausgelebt hat oder Torschusspanik hatte, aber ich halte das für Humbug. Ist ja nicht so, dass sie jungfräulich in die Beziehung gegangen wäre und ausschließlich Beziehungssex gehabt hätte. Wann hat man sich denn “ausgelebt“? Muss man erst alle möglichen Praktiken mit allen möglichen Menschen erlebt haben, um behaupten zu können, sich ausgelebt zu haben? Der Zustand tritt dann wann ein? Oder ist das doch eher eine andere Art von “ich möchte/kann zur Zeit keine Beziehungsverantwortung übernehmen, weil xyz“ oder “es reicht einfach nicht (mehr) für eine Beziehung“?
  3. Ich tippe darauf, dass das bei ihr ein emotionales Ding war, sprich: Sie hat sich weniger begehrt gefühlt und da war dann einer, der ihr die Aufmerksamkeit geschenkt hat, die ihr an anderer Stelle gefehlt hat. Dass sich Frau dieser Dynamik bewusst wird, ist nicht erst, wenn sie nackt auf seinem Bett liegt, sondern wesentlich früher. Frau merkt nämlich durchaus, dass ihr das Getipper mehr gut tut, als die Beziehung vertragen kann. Und dann steht sie vor der Entscheidung, ob sie auf Kosten der Beziehung weitermacht oder den Kontakt einstellt, reflektiert und die Kommunikation in der Beziehung verbessert. Das „ich hab mich noch nicht richtig ausgelebt + Torschusspanik“ ist quasi die Rechtfertigung dafür, dass sie sich nicht für Variante 2 entschieden hat. Du musst Dir also die Frage stellen, ob du mit jemanden, der so handelt, eine Beziehung führen willst. Sie bezieht ihre Bestätigung von außen und daran wird sich vermutlich auch nichts ändern. Ihre Kommunikation ist absolut miserabel. Und im Zweifel handelt sie egoistisch auf Kosten der Beziehung. Die Tendenz ist hoch, dass das nochmal passieren wird.
  4. Ich kann dich gut verstehen. Am effektivsten ist es, wenn du dann aufhörst, wenn du selbst aufhören willst. Halbherzig macht das einfach keinen Sinn, da muss schon eine irgendwie geartete Eigenmotivation bestehen. Mit Deiner Freundin würde ich an Deiner Stelle nochmal sprechen und ihr das so formulieren. Im Prinzip ist's wie bei allen Dingen: Nerviges Missionieren führt nicht dazu, dass man jemanden vom Gegenteil überzeugt; viel mehr drängt man die andere Person in eine Abwehrhaltung.
  5. Das stimmt allerdings. Das war auch eher allgemein gemeint. Gibt unterschiedliche Gründe, warum man in der Form “reinen Tisch“ machen könnte. Ich vermute hier auch ein schlechtes Gewissen, was sie rational nicht haben musste. Klar, kann Dir das auch auf die Füße fallen, wenn man nichts sagt und es später rauskommt. Aber selbst da kann man das ja genau so erklären. Die Gefahr ist aber recht groß, dass es Dir anders herum erst recht auf die Füße fällt. Dieses “beichten“ suggeriert halt doch irgendwo, dass man etwas gemacht hat, was nicht in Ordnung war. Im schlechtesten Fall hängt man schnell in der Position des Sich-Rechtfertigens für etwas, für das man sich eigentlich weder entschuldigen noch rechtfertigen müsste. Ist so ein wenig wie dieses “wir erzählen uns alles bedingungslos, ungeschönt immer“. Manche Sachen will ich von meinem Partner im Detail gar nicht wissen, weil lebt sich friedlicher. Hat sich gut ausgelebt, reicht als Information - da muss man nicht Anzahl, Bilder, Namen und Adressen zu kennen. Genug OT 😂
  6. Das stimmt. Ich hab manchmal ein Problem damit, dass das Thema oft sehr negativ behaftet ist. So als wäre jeder Anflug von blödem Gefühl direkt eine Baustelle. Ich glaube so ziemlich jeder hat mal einen Anflug von blödem Gefühl, obwohl es rational keinen Grund dafür gibt, ohne schwere Baustellen zu haben. Und dann heißt es, zu klären, wie man damit umgeht. Und da meine ich: Gefühl für den Moment annehmen, man ist halt nicht ohne Fehler und sich vor Augen führen, warum man rational eigentlich keinen Grund hat, so zu fühlen. Entweder das oder Taktlosigkeit oder Schuldgefühle oder.. ist ja auch egal. Ich würde sowas gar nicht thematisieren, weil es dafür (aus meiner Sicht) keinen Grund gibt.
  7. Also ich kann den TE z.T. verstehen. Aus rationaler Sicht mag das alles so stimmen: Kennenlernphase, nichts Verbindliches, keine Exklusivität vereinbart usw. Aber Gefühle/Emotionen sind da manchmal anderer Meinung. Ich hatte das auch schon. Bei manchen hätte es mich kalt gelassen, bei anderen wiederum nicht. Und maßgeblich waren da Gefühle für die Person, und wenn noch so subtil, dass man sich nicht direkt bewusst darüber war. Wenn man den anderen wirklich mag, kann sowas schon mal weh tun - für den einen ist's der Sex mit anderen, der verletzt, für den anderen das Vorstellen einer/eines anderen im Freundeskreis etc. Deswegen befürworte ich, dass man über sowas am besten einfach nicht spricht. Ich würde sowas allein deswegen nicht machen, weil ich es taktlos finde. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, heißt es, sich die rationalen Argumenten aufsagen und annehmen, dass man nicht perfekt ist und es sich trotzdem blöd anfühlt/ man traurig ist o.ä. Irgendwann verliert sich das Gefühl wieder, ohne, dass es Dir auffällt.
  8. Nein, hab ich noch nicht. Ich bin da aber auch vorsichtig i.S.v. “never change a running system“. Aber auch, weil ich in der Materie nicht so drin stecke. Soweit ich das deswegen beurteilen kann, gibt es z.B. bei Team Andro auch viele kritische Stimmen, was die anabole Diät anbetrifft. U.a. dass Leute, die damit aufhören, danach mit Insulinresistenz zu kämpfen haben, die das Problem vorher nicht hatten. Vielleicht bin ich jetzt auch übervorsichtig, weil die Insulinresistenz bei mir eine Eizellreifungsstörung bewirkt hat und ich froh bin, dass alles wieder im Lot ist. Besorgniserregend nicht, das stimmt. Mit 2 kg weniger bewegt man sich dann aber schon im Untergewicht und das muss nicht sein. Also v.a. der HbA1c hat sich gebessert bzw. ist jetzt wieder normal. Der Belastungstest steht demnächst wieder aus, da wird dann auch nochmal zusätzlich ein komplettes Hormonscreening gemacht. Und ich hab halt auch wieder einen normalen Zyklus, was davor ja anders war. Ich will jetzt nicht von Magersucht sprechen, aber deutliches Untergewicht ist das jedenfalls. Ich finde schlank auch schön, aber eben auch Brüste, die nicht nur “da“ sind, wenn man sie in einem Push-up verpackt. Bei den Shows sehen die Mädchen ja wirklich gut aus, aber auf den Fotos sieht das z.T. nicht mehr schön aus für mein Empfinden. Aber gut, Geschmäcker sind da auch unterschiedlich.
  9. Ja, aber jetzt mal ehrlich: Wie stopft man sich das in zwei Mahlzeiten rein? 🙈 Da ich "morgens" (also mittags) eigentlich ungefähr gleich esse, weiß ich durch das zeitweilige Tracken, dass das so 500-600 kcal sind. Damit bin ich dann auch gut satt. Bliebe ja quasi noch eine 2000 kcal-Mahlzeit offen und ich fühl mich so schon stopfevoll gefuttert 😅 Wie organisiert ihr denn das beim Fasten?
  10. Ich hab für eine Weile old school getrackt. Also abwiegen und dann bei fddb nachgeschaut und ausgerechnet. Ich wiege 62kg auf 179cm. So an sportlicher Betätigung 1x die Woche schwimmen (also richtig schwimmen), ansonsten jeden Tag mit Hund 1,5-2 Stunden. Nein, also wirklich (noch) nur die Vorstufe Insulinresistenz. Aber halt ohne die Faktoren Übergewicht, schlechte Essgewohnheiten, keine Bewegung. Deswegen wurde das recht spät erst festgestellt. Weil Typ II aber aus einer Insulinresistenz entsteht, muss ich deswegen aufpassen. I.d.R. wird man eine Insulinresistenz ja mit Gewichtsabnahme, gesunder Ernährung und Bewegung recht gut wieder los, aber die sind Leute halt meist auch fettleibig und haben entsprechende Lebensgewohnheiten. Bin beim Endo in Behandlung und da wäre der nächste Schritt Metformin im off-Label-Use gewesen. Aber mit der Diät haben sich meine BZW- und Insulinwerte wieder normalisiert, also insofern ist alles gut. Nur abnehmen sollte und würde ich gerne nicht weiter 🙂
  11. Ich hab - um das mal einschätzen zu können - mal für wenige Tage getrackt. Z.T. ist das schon recht unterschiedlich, im Schnitt komme ich auf 1700 - 2000 kcal. Manchmal ist es eine Ecke weniger, manchmal eine Ecke mehr. Ich mag halt ungerne regelmäßig (auf Dauer) tracken. Empfinde das wirklich als deutliche Einschränkung, allein schon, weil ich selten nur für mich koche oder man auch mal in's Restaurant geht usw. Für eine kurze Zeit war das okay, aber nichts auf Dauer. Ganz am Anfang hab ich zusätzlich 1x24 Stunden gefastet. Geht, aber besonders angenehm ist das nicht, vor allem dann nicht, wenn man "so" nicht auch fastet. Ich merke das so schon, wenn ich mal für ein paar Tage eine Ausnahme mache, weil Urlaub o.ä. Dann brauche ich wieder 1-2 Tage, bis sich das wieder gut eingependelt hat. Finde das 16/18-Stunden-Konzept v.a. auch deswegen gut, weil es sich sehr gut in den Alltag einfügt und ich nicht das Gefühl habe, auf etwas zu verzichten. Bei 1/6 oder 2/5 hätte ich Sorge, dass diese Tage wirklich reines Quälen sind und meine Insulinwerte wieder schlechter werden, weil ich die anderen Tage "normal" esse. Wenn ich mich nicht täusche, wirken Proteine insulinogen. Erhöhen zwar nicht den BZS, aber bewirken eine Insulinausschüttung, die nicht zu verachten ist. Rindfleisch hat z.B. einen ähnlichen Insulinindex wie Reis. Also zumindest sind das zumindest die Informationen, die ich habe. Deswegen kenne ich die Empfehlung Proteine bedarfsdeckend, Kohlenhydrate moderat, Fett als Energieträger.
  12. Seh' jetzt erst, dass es hier ein Thema dazu gibt. Ich ernähre mich jetzt seit ungefähr November letzten Jahres so aus gesundheitlichen Gründen. Hatte trotz Bewegung + guter Figur + gesunder Ernährung das Problem einer mittelschweren Insulinresistenz und bin so auf IF gestoßen, weil ich ungerne Medikamente nehmen wollte. An und für sich fahre ich mit IF wirklich sehr gut, meine Werte haben sich enorm gebessert und ich fühle mich ansonsten auch sehr wohl damit. Mein Fastenfenster liegt zwischen 16 und 18 Stunden (wie es mir zeitlich und vom Hunger her am besten passt). Ich tracke und wiege mein Essen nicht. Ich hab das Problem, dass ich mit IF konstant abnehme, ohne dass ich das will. Am Anfang war das okay, inzwischen stört es mich. Ich würde ganz gerne mein Gewicht einfach nur halten, aber irgendwie scheint das nicht funktionieren zu wollen. Ich esse 2x am Tag für mein Empfinden absolut normale Mengen. Mich würde deswegen interessieren, ob's hier Leute gibt, die mit IF ihr Gewicht halten und wie das mit ihren Essgewohnheiten so ist 🙂
  13. Verständnis i.S.v. verstehen, was sie in dem Fall bedrückt hat, schon. Verständnis i.S.v. gutheißen aber nicht.
  14. Normalerweise finde ich auch, dass Ex-Partner und Freunde schon etwas über den Menschen aussagen, den man da so vor sich hat. Aber mit 16 macht und glaubt man halt noch Sachen, die man später nicht mehr für möglich hält 😅 Deswegen würde ich mir da keine Gedanken machen. Und es kann eben auch gut sein, dass ihr das im Nachgang schon irgendwie peinlich ist. (Am meisten würde mich da noch die politische Gesinnung stören, aber da bin ich auch empfindlicher). Was die Doppelmoral anbetrifft: Blöd ist es. Ich würde ihr da aber gar nicht mal unterstellen, dass sie selbst sich etwas erlaubt, was du nicht haben sollst. Kenne das von meiner besten Freundin. Sie hatte auch noch lockeren Kontakt zu ihrem Jugendfreund und fand nicht so toll, dass ihr Freund das auch zu seiner Ex hatte. Weil sie für ihren Teil wusste, dass bei ihnen nichts mehr war usw. und bei ihrem Freund war's die letzte Ex “und die waren so lange zusammen und haben so viel miteinander erlebt“. Verlustangst/Konkurrenzdenken also. Vielleicht ist das bei Deiner Freundin ähnlich.
  15. Hier mal zum Größensystem von BH's: “Der Buchstabe bezeichnet nämlich nicht das Volumen des Körbchens, sondern die Differenz zwischen Brust- und Unterbrustumfang. Das ist eine Streckenangabe und trifft daher überhaupt keine Aussage über die Größe der Brust, eines dreidimensionalen Körpers.“ Wissen selbst viele Frauen nicht. Kann aber praktisch sein, wenn ein BH in Deiner eigentlichen Größe ausverkauft ist oder das Körbchen gut passt, das Band aber zu kurz/zu lang ist. Dann probiert man die jeweilige Kreuzgröße. Ich liege genau zwischen 70 und 75 und je nach Modell passt mir die eine Größe besser als die andere vom Brustband her. Man nimmt dann z.B. einmal 75E und einmal 70F.